- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Irgendwo anders. Vergessen kannst, dass die Liebe deines Lebens gleichzeitig deine Schwester ist.
00:04Das wird nicht funktionieren, Alexander.
00:06Und wenn doch?
00:10Ja.
00:12Lass es uns versuchen.
00:14Ja.
00:16Hallo Sophie. Ich wollte dir sagen, dass ich mir dein Angebot von gestern durch den Kopf gehen habe lassen.
00:21Und ich will es annehmen.
00:23Ich werde die Anteile der Manufaktur kaufen.
00:27Das bedeutet natürlich auch, dass ich in Falken teilbleibe.
00:29Ich hoffe, du kannst es akzeptieren.
00:31Ich werde zwar nicht mit dir zusammen sein können, aber ich werde in deiner Nähe bleiben.
00:36Du wirst sehen, dass du dich diesmal auf mich verlassen kannst.
00:52Alle Nachrichten gelöscht.
01:04Hey, what you looking for?
01:08No one has the answer.
01:11They just want more.
01:16Hey, who's gonna make it right?
01:22This could be the first day of my life.
01:41Also irgendwie riecht sich ein bisschen verbrannt.
01:43Oh nein, ich spiele die Eier.
01:45Sag mal, hat er eben gerade das Telefon gefingelt?
01:47Das Telefon? Also ich habe nichts gehört.
01:49Du musst dich verhört haben.
01:50Aber hier.
01:51Dein Kaffee mit extra zartgeschlagenem Milchschirm.
01:54Ich habe mir echt mehr gegeben.
01:55Vielen Dank.
02:00Tatsächlich?
02:01Nichts?
02:03Ich wundere mich nur, dass Frederic sich überhaupt nicht meldet.
02:07Komisch, ne?
02:07Immerhin geht es um die Anteile einer Manufaktur.
02:10Ja.
02:11Aber da er sich bis jetzt nicht gemeldet hat, gehe ich es einfach mal davon aus, dass er kein Interesse
02:16mehr hat.
02:17Ich denke, er will Falkenthal so schnell wie möglich verlassen.
02:19Gerade nachdem du ihm gestern klargemacht hast, dass du dich für mich entschieden hast.
02:24Ja, wahrscheinlich.
02:26Und das ist auch für uns alle das Beste.
02:31Allerdings weiß ich auch nicht, ob wir beide noch eine gemeinsame Zukunft haben.
02:37Ich weiß wirklich nicht, ob ich diesen Anblick für den Rest meines Lebens ertragen kann.
02:45Obwohl ich weiß, dass dieses grauenhafte Ding deine Lieblingstasse ist.
02:52Sophie, nun mal.
02:53Den kriegst du zurück, das schwöre ich dir.
02:55Das schwöre ich dir.
02:58Ja, ich mut dir so einiges zu.
03:00Das muss wahre Liebe sein.
03:02Ja, du bist ein richtiger Glückspilz.
03:05Ja, das bin ich wirklich.
03:08Allerdings sollte ich mich jetzt in Noras Interesse schnellstmöglich um einen neuen Investor für die Manufaktur kümmern.
03:14Das wird gar nicht so einfach werden.
03:26Frederik, du ahnst ja gar nicht, was du mit dem Golfturnier neulich angerichtet hast.
03:34Herr Adam putzt nämlich jetzt täglich seine Trophäe.
03:38Sie übertreiben maßlos, Frau Landmann.
03:40Das Putzen und Polieren gehört in diesem Hause zu meinen Aufgaben.
03:44Also mich freut es, dass Ihnen die Trophäe so viel bedeutet.
03:47Vielleicht haben Sie ja bald Gelegenheit, Ihren Titel zu verteidigen.
03:51Was denn?
03:51Du willst doch nicht etwa als erste Amtshandlung in der Manufaktur ein Golfturnier veranstalten.
03:57Da habe ich etwas noch nicht richtig mitbekommen.
03:59Sie sind wieder in der Manufaktur tätig?
04:01Ja, also Nora hat Sophie gebeten, einen Investor für die Manufaktur zu suchen.
04:09Und da hat sich Frederik entschlossen, Anteile zu kaufen.
04:13Dann möchte ich Ihnen zu diesem Entschluss herzlich gratulieren.
04:16Danke.
04:17Wenn Sophie den Anrufbeantworter abgehört hat, dann bereitet sie die Verträge schon vor.
04:21Ja, ganz bestimmt.
04:22Hier liegt doch auch daran, dass die Manufaktur so schnell wie möglich auf die Beine kommt.
04:27Ich muss drehen noch etwas mit Tobias und Marianne wegen der Finanzierung beschreiben.
04:30Dann solltest du dich aber beeilen.
04:31Du weißt doch, sie brechen heute noch nach Südafrika auf zu Julia und Daniel.
04:36Und wenn ich das so richtig überlege, dann sollte ich vielleicht die beiden doch begleiten.
04:42Na ja, jetzt wo ich weiß, dass du hier bleibst und die Manufaktur in guten Händen ist.
05:01Ich bin wirklich froh, dass du es dir nochmal anders überlegt hast.
05:05Lass es uns einfach versuchen, okay?
05:08Ach übrigens, ich habe Richard noch einen Abschiedsbrief auf mein Bett gelegt, in dem ich ihm alles erklärt habe.
05:14Ist das okay?
05:17Ja, es wird sicher nicht leicht von seinem Vater, das zu verstehen, aber ich denke, es wird alles gut.
05:25Ah, wie ich sehe, konntest du deine Schwester doch noch zu einer kleinen Erholungsreise überreden.
05:31Ja, also erst habe ich ja nicht gewollt, aber dann habe ich mich doch dazu entschieden.
05:36Ja, und wenn das mit deinen Kopfschmerzen nicht besser wird, dann werde ich dir das auch bald vorschlagen.
05:40Genau das war mein Plan.
05:42Siehst du, wusste ich es doch.
05:44Wo soll denn die Reise hingehen?
05:46Ach, wir werden uns einfach in den Zug setzen und uns überraschen lassen.
05:49Genau.
05:51Mit deiner Freundin Jessica hast du ja auch immer so romantische Kurztrips gemacht.
05:55Jetzt willst du wohl deine Schwester mit deiner Spontanität beeindrucken.
05:59Ich bin froh, dass du mit Alexander wegfährst.
06:02Ein bisschen Abstand zu Falkenthal wird dir guttun, zu den Erinnerungen an Annabelle.
06:07Ja, wahrscheinlich hast du recht.
06:10Ich bin trotzdem sehr gern zu Hause.
06:14Bei dir.
06:16Oh, Kindchen.
06:17In ein paar Tagen bist du doch wieder da.
06:19Es gibt keinen Grund, traurig zu sein.
06:21Ja, ich weiß.
06:22Du, wer weiß, wo die beiden landen.
06:24Vielleicht kommen sie ja nie wieder zurück.
06:25Nein.
06:26Dazu müssten wir allerdings auch erst mal losfahren.
06:28Ja, auf Wiedersehen.
06:30Mach's gut, Sascha.
06:31Pass mir auf deine Schwester auf.
06:32Mach ich.
06:35Auf Wiedersehen.
06:37Ich hab dich sehr lieb.
06:41Ich dich auch.
06:43Jetzt ab.
06:46Tschüss.
06:46Tschüss, Nora.
06:47Mach's gut.
06:47Tschüss.
06:48Tschüss.
06:48Ciao.
07:02Ich seh schon.
07:03Seitdem du da bist, hab ich bei Bani einfach keine Chance mehr.
07:06Er hat eben einen guten Geschmack.
07:08Bani ist echt ein super Hund.
07:10Stimmt.
07:10Ist das wieder das Aftershave von Konrad?
07:12Es riecht wirklich gut.
07:14Danke.
07:15Ist aber mein eigenes.
07:16Weißt du, ich weiß auch nicht, was Elsa da gestern für ein Blödsinn erzählt hat.
07:20Aber du weißt ja selber, dass Mütter manchmal ganz schön peinlich sein können.
07:22Ja, du glaubst gar nicht, was Nina schon für Sachen gebracht hat.
07:25Echt?
07:25Ja.
07:26Ich musste mir mal von erzählen, wenn du wieder in Bani bist.
07:28Klar, warum nicht?
07:29Bis bald mal, okay?
07:30Ja.
07:32Ähm, Paula, hättest du Lust, später ein paar Körbe mit mir zu werfen?
07:36Warum nicht?
07:37Musst du nichts für die Schule machen?
07:39Nein, heute ist auch der letzte Schultag.
07:40Ich wohn durchs Neumannszeugnis ab und dann habe ich Ferien.
07:42Na gut, treffe uns später einfach wieder hier.
07:44Okay.
07:45Um zwei?
07:45Gut.
07:46Okay.
07:47Bis dann.
07:47Bis dann.
07:47Tschüss.
07:48Ciao.
07:48Komm rein.
07:57Nora und die Mitarbeiter der Manufaktur vertrauen mir.
08:00Ich will einfach einen Investor finden, dem es nicht nur um eine gute Geldanlage geht,
08:05sondern, ja, der sich auch tatsächlich dann um die Manufaktur und um die Mitarbeiter kümmert.
08:10Ja, wir werden schon den richtigen finden.
08:14Unter uns gesagt, Frederik wäre die beste Wahl gewesen.
08:18Ihm geht es wirklich um die Manufaktur, obwohl ich natürlich auch froh bin, dass er sich dagegen entschieden hat.
08:24Ich finde es nur komisch, dass er sich überhaupt nicht gemeldet hat, gar nicht mal abgesagt hat.
08:29Tja.
08:32Dann rufen doch einfach an.
08:33Vielleicht kannst du ihn ja nochmal überreden.
08:35Das wäre ja nicht das erste Mal.
08:38Ich weiß nicht.
08:40Wahrscheinlich will er keinen Kontakt mehr zu mir haben.
08:43Ich meine, nachdem ich ihm gestern unmissverständlich klargemacht habe,
08:46dass er sich aus meinem Leben raushalten soll.
08:49Ja.
08:50Dann lass uns doch mal überlegen, wer an seiner Stelle als Investor in Frage kommen würde.
08:55Okay.
08:57Es müsste jemand sein, der genauso verantwortungsbewusst und engagiert und vertrauensvoll ist.
09:04Gut.
09:06Was denn mit mir?
09:09Was hältst du davon, wenn ich die Anteile kaufe?
09:24Ich wollte mich von euch verabschieden.
09:27Nora und ich gehen zusammen nach Hamburg.
09:32Verstehe.
09:35Glaubst du, so könnt ihr davor weglaufen, dass ihr Bruder und Schwester seid?
09:38Wir müssen es einfach versuchen.
09:42Verstehe mich doch, Conrad.
09:43Nora wäre sonst alleine weggegangen.
09:44Ich hätte sie für immer verloren.
09:46Dann kommt ihr also überhaupt nicht zurück.
09:51Hallo.
09:52Hallo.
09:53Hallo.
09:53Ich habe Nora gerade draußen getroffen.
09:55Ihr verreist?
09:56Ja, für ein paar Tage.
09:57Ich wollte mich nur kurz von euch verabschieden.
09:59Na, dann wünsche ich euch eine schöne Reise.
10:02Danke, wir können beide gerade einen Tapetenwechsel gebrauchen.
10:06Also, mach's gut, Conrad.
10:10Und entschuldige mich bei Tom für unsere Skatrunde, ja?
10:12Ja, mach ich.
10:13Tschüss, Winter.
10:14Tschüss.
10:18Passt auf euch auf.
10:40Hallo.
10:41Hey, Frederik.
10:44Hallo.
10:45Grüß dich.
10:46Hallo, guten Tag.
10:46Dann nehmen Sie doch Platz, wenn Sie irgendwo noch einen finden.
10:49Ja.
10:54Wie geht's dir, Frederik?
10:55Gut.
10:56Das Thema Annabelle ist endgültig abgeschlossen.
10:59Dann kannst du ja jetzt auch nach vorne schauen, so wie Marianne und ich.
11:03Ja.
11:04Ich beneide euch um eure Weltreise.
11:07Julia und Daniel werden sich über euren Besuch freuen.
11:09Und Eva ist schon sehr aufgeregt.
11:12Ach ja, bevor ihr abreist, dann hätte ich noch eine große Bitte an euch.
11:18Worum geht es denn?
11:19Sophie hat mir in Noras Auftrag angeboten, Anteil an der Manufaktur zu erwerben.
11:25Ach so.
11:26Und dann wollen Sie auf unser Angebot zurückkommen, Ihnen ein Darlehen zu geben.
11:30Genau.
11:31Obwohl ich ja eigentlich gesagt habe, dass ich keine finanzielle Unterstützung mehr brauche.
11:35Naja.
11:36Es handelt sich nur um einen Anteil, also um einen kleineren Betrag.
11:39Ich bräuchte so 800.000 Euro.
11:43Um die Summe geht es nicht dabei.
11:45Wir müssen nur vor unserer Abreise noch das Nötigste mit der Bank klären.
11:50Das Vertragliche hatten wir eigentlich alles schon vorbereitet.
11:53Es würde reichen, dass wir die Summe angleichen und unterschreiben.
11:57Ach so, na.
11:59Dann ist das ja kein Problem.
12:01Es ist toll.
12:03Ja, das Darlehen ist natürlich zinsfrei.
12:05Du kannst es uns zurückzahlen, wenn die Manufaktur wieder schwarze Zahlen schreibt.
12:08Hier der Vertrag.
12:09Das ist sehr großzügig.
12:11Ich weiß gar nicht, wie ich euch dafür danken soll.
12:13Das tun Sie doch schon.
12:15Indem Sie dafür sorgen, dass Harais Andenken gewahrt bleibt.
12:18Und die Arbeitsplätze der Manufakturmitarbeiter langfristig gesichert sind.
12:23Darauf könnt ihr euch verlassen.
12:26Wir werden Falkenthal Porzellan wieder auf Erfolgskurs bringen.
12:29Wenn du an Bord bist, bin ich davon überzeugt.
12:31Dein Vater wäre sicherlich sehr stolz auf dich.
12:34Danke.
12:35Ja, viel Spaß in Südafrika bei Tali und Julia.
12:39Und schickt mir Eva unversehrt zurück.
12:41Machen wir, versprochen.
12:46Während meiner Zeit als Insolvenzverwalter ist die Manufaktur immer wichtiger für mich geworden.
12:52Und ich habe auch mehr und mehr Einblick in das Porzellangeschäft bekommen.
12:55Aber entschuldige, Michael, von was willst du das denn bezahlen?
12:59Ja, da hast du recht.
13:01Ja, ich müsste dann das Geld nehmen, das wir für unseren Hausbau zurückgelegt haben.
13:05Moment mal.
13:07Falkenthal Porzellan ist jetzt also plötzlich wichtiger als unsere gemeinsame Zukunft.
13:11Nein, ganz im Gegenteil.
13:12Aber was ist denn so ein kleiner Aufschub gegenüber 500 Mitarbeitern, die dann demnächst auf der Straße stehen?
13:20Du meinst es wirklich ernst, was?
13:21Ja.
13:24Aber ich brauche deine Unterstützung.
13:26Ich brauche dich, Sophie.
13:29Mehr als jemals zuvor.
13:31Also, was sagst du?
13:33Verkaufst du mir die Anteile von Falkenthal Porzellan?
13:37Ja.
13:39Ja, ich glaube, zusammen schaffen wir das.
13:44Ich drücke schnell den Vertrag aus.
13:46Du musst dann nur noch unterschreiben und das war's dann.
13:50Gut.
13:51Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereiten.
14:01Ich habe darüber nachgedacht, was wir Theo zu seiner Zeugnisausgabe schenken könnten.
14:05Was hältst du von Rasierwasser?
14:09Hm, Taschenmesser ist immer gut.
14:11Wieso Taschenmesser? Rasierwasser?
14:13Ja, meine ich ja.
14:16Konrad, was ist denn los mit dir? Du bist so abwesend.
14:20Nichts ist mit mir. Wirklich.
14:23Genau das meine ich.
14:25So bist du schon die ganze Zeit.
14:26Willst du mir vielleicht irgendwas sagen?
14:30Esa, es ist nichts, was mit uns zu tun hat.
14:33Das höre ich jetzt auch schon zum 20. Mal.
14:38Hat es irgendwas damit zu tun, dass Alexander mit Nora weggefahren ist?
14:43Du kommst gut darauf.
14:47Weil du so engagiert bist.
14:50Und weil du ständig ein gutes Wort für Nora einlegst.
14:52Und weil du sogar ihre Wohnung renovierst.
14:54Und weil die...
14:54Worauf willst du denn jetzt hinaus?
14:59Hast du eine Affäre mit Nora?
15:01Bitte was?
15:05Männer sind abwesend, wenn sie eine Affäre haben.
15:07Das sagt Constanze auch.
15:09Konrad.
15:10Wir sind gerade mal ein paar Wochen verheiratet.
15:12Elsa, ich habe keine Affäre mit Nora.
15:14Das ist vollkommener Blödsinn.
15:16Und warum bist du dann so distanziert?
15:18Und warum war das vorhin so komisch zwischen dir und Alexander?
15:21Ich bin doch nicht blöd.
15:24Es ist nicht das, was du denkst.
15:31Der Satz hilft mir ungemein.
15:34Also gut.
15:37Aber du musst mir versprechen, es niemandem zu sagen.
15:39Und auch nicht Constanze.
15:42Nicht ich habe mich in Nora verliebt,
15:44sondern Alexander.
15:49Und die beiden sind heute weggegangen,
15:51um woanders glücklich zu werden.
16:09Ich werde Nora gleich über den Verkauf der Anteile informieren.
16:12Ja.
16:13Sie wird bestimmt froh sein,
16:14dass der Verkauf so schnell wie die Bühne gegangen ist.
16:16Ja.
16:18Ich denke mal,
16:19für sie ist es wichtig,
16:20nach Annabels Tod alles, was mit ihr zu tun hat,
16:23so schnell wie möglich zu vergessen
16:24und hinter sich zu lassen.
16:27Kommst du mit?
16:27Ja.
16:33Frederik, was machst du denn hier?
16:35Ich habe doch vorhin angerufen.
16:37Wie, du hast angerufen?
16:39Ich habe auf deinem Anrufbeantragter hinterlassen,
16:40dass ich die Anteile der Manufaktur kaufen will.
16:44Okay.
16:45Auf unserem Anrufbeantworter
16:47war keine Nachricht von dir drauf.
16:49Das macht ja nichts.
16:50Jetzt bin ich hier
16:50und wenn du den Kaufvertrag da hast,
16:52dann kann ich gleich unterschreiben.
16:54Es tut mir leid,
16:55aber ich dachte,
16:56du hast kein Interesse
16:56und na ja,
16:58dann habe ich mich nach einem anderen Käufer umgesehen.
17:01Du wirst doch so auf die Schnelle
17:02keinen anderen Interessenten gefunden haben.
17:04Oh doch, das hat sie.
17:07Ich habe mich gerade dazu entschlossen,
17:09die Anteile von Falkenthalporzellan zu kaufen.
17:11Es ist auch schon alles unter Dach und Fach.
17:14Stehen andere Anteile zum Verkauf?
17:17Nein, leider.
17:18Nora wollte sich nur von 20% der Anteile trennen
17:21und die hat jetzt Michael.
17:24Und du entscheidest dich ausgerinnert für Michael?
17:27Er hat überhaupt kein Interesse an Falkenthalporzellan.
17:29Dafür bin ich nicht ganz so sprunghaft wie Sie, Herr Grafenberg.
17:31Und nach all dem Auf und Ab und den Krisen,
17:33die die Manufaktur hinter sich hat,
17:35ist es für die Mitarbeiter wichtig,
17:36dass sie jemanden haben,
17:37auf den sie sich verlassen können.
17:38Das Einzige, was die Manufaktur braucht,
17:39ist jemand, der mit Leidenschaft für sie arbeitet.
17:43Na gut, wie dem auch sei.
17:44Die Entscheidung ist gefallen.
17:48Ist es nicht merkwürdig,
17:50dass du meinen Anruf nicht erhältst?
17:51Wie, wie, wie bitte?
17:52Was willst du damit andeuten?
17:54Ich will gar nichts andeuten.
17:57Ich finde es nur
17:58einen sehr, sehr merkwürdigen Zufall.
18:03Tatsache ist,
18:03dass ich
18:05die Anteile Michael verkauft habe
18:07und es tut mir leid, Frederik.
18:29Erst braucht es Jahre,
18:31bis ihr wieder in meiner Pension auftaucht.
18:33und dann,
18:35dann kommt ihr innerhalb von ein paar Wochen
18:37schon zum zweiten Mal her.
18:38Wir fühlen uns einfach wohl bei dir.
18:40Ach,
18:42dass euch zwei das Schicksal
18:43wieder zusammengeführt hat.
18:45Es wurde aber auch Zeit.
18:47Dieser hübsche Bursche hier
18:48wartet schon viel zu lange auf sie.
18:52So,
18:53da werde ich euch beiden Turteltauben
18:55jetzt mal allein lassen.
18:57Danke.
19:00Tja,
19:02es ist zwar alles nicht mehr so
19:03wie damals,
19:04aber ich glaube trotzdem,
19:05dass wir hier glücklich werden.
19:07Zumindest
19:08haben wir schon mal
19:08Lieselottes Segen.
19:16Ich kann verstehen,
19:17dass Frederik enttäuscht ist,
19:18aber uns beiden vorzuwerfen,
19:20dass wir ihn absichtlich
19:20übervorteilt haben,
19:21das ist...
19:22Was glaubt er eigentlich,
19:23wer er ist?
19:25Trotzdem ist es komisch,
19:26dass die Nachricht
19:26nicht auf dem Anrufbeantworter war.
19:28Du denkst doch nicht wirklich,
19:29dass ich diesen Anrufbeantworter
19:30gelöscht habe.
19:31Nein,
19:32natürlich denke ich das nicht.
19:34Sophie,
19:35ich lösche doch
19:35keinen Anrufbeantworter
19:36und ein paar Minuten später
19:38rate ich dir selbst noch dazu,
19:39ihn anzurufen.
19:40Das passt doch gar nicht zusammen.
19:41Ich glaube dir ja.
19:49Ich hoffe,
19:50du bereust es nicht,
19:51dass du mir die Anteile verkauft hast.
19:54Nein,
19:55natürlich nicht.
19:57Ich wünschte nur,
19:58ich hätte auf dich gehört
19:58und Frederik doch angerufen.
20:00Dann wäre es gar nicht
20:00zu dieser unangenehmen
20:02Auseinandersetzung gekommen.
20:04Ja,
20:04vielleicht.
20:05Aber ich kann mir schon vorstellen,
20:07dass Frederik verletzt ist.
20:09Gerade nachdem du ihm
20:10klargemacht hast,
20:11dass er sich in Zukunft
20:11von dir fernhalten soll.
20:13Ja.
20:15Das ist aber nicht mein Problem.
20:20Sophie,
20:20wir sollten uns
20:21um die Manufaktur kümmern.
20:24Und vor allem wieder
20:27mehr um uns.
20:31Ja, das ist eine gute Idee.
20:41Dann ist Alexander wegen Nora
20:43die letzten sechs Jahre
20:44nach Hamburg gefahren.
20:46Das muss ja schrecklich sein,
20:47wenn man auf einmal feststellt,
20:48dass man Bruder und Schwester ist.
20:51Sie haben versucht,
20:52ihre Gefühle füreinander
20:53zu unterdrücken
20:53und normal miteinander umzugehen,
20:55aber das hat wohl nicht geklappt.
20:57Naja,
20:57Gefühle kann man ja
20:58nicht ein- und ausschalten.
21:00Ich glaube trotzdem,
21:01dass sie einen großen Fehler
21:01gemacht haben
21:02in ihrer plötzlichen
21:03Abreise aus Falkenthal.
21:04Hey.
21:05Hey,
21:06da ist ja unser Musterschüler.
21:07Zeig mal dein Zeugnis.
21:08Uns übertreibt man nicht mal.
21:09Ich bin schließlich kein Streber.
21:11Na,
21:11das will ich hoffen.
21:11Die Streber kriegen nämlich
21:12auch nie die coolen Mädchen ab.
21:14Ach,
21:14wir haben übrigens was für dich.
21:18Hier.
21:19Für dein Zeugnis.
21:21Cool.
21:23Rasierwasser.
21:24Der ist nicht ganz ohne Hintergedanken.
21:25Ich hoffe,
21:26dass du in Zukunft
21:26die Finger von meinem lässt.
21:27Kein Problem,
21:28das riecht eh viel besser.
21:29Du hast eine Fünf
21:30in Englisch und Französisch?
21:32Und dafür aber eine Einzelbio und Sport.
21:34Ja.
21:35Findest du das witzig?
21:36Nein.
21:37Also,
21:38im nächsten Schuljahr
21:38musst du die schon
21:39ein bisschen mehr reinhängen.
21:40Versprochen.
21:42Also,
21:42zwei Fünfen auf ein Zeugnis,
21:43das ist keine gute Voraussetzung.
21:45Ich dachte,
21:45du willst Abitur machen.
21:46Jetzt mach dir mal keine Sorgen,
21:47Mama,
21:47ich packe das schon, okay?
21:49Ich schlage vor,
21:50dass du in den Ferien
21:50dich mit dem Stoff
21:51nochmal auseinandersetzt,
21:52sonst schaffst du es nämlich nicht.
21:53Ja,
21:54da hat er es ja recht.
21:55Ich würde sagen,
21:55pro Fach eine Stunde am Tag.
21:57Und heute fängst du damit an.
21:58Heute?
21:59Ich bin heute Nachmittag
22:00aber schon verabredet.
22:01Ist es wichtig?
22:03Naja,
22:03ich,
22:04ich wollte zum Basketball spielen.
22:06Dann verschieb's.
22:20Alexander ist anscheinend
22:21davon überzeugt,
22:22dass wir an unser damaliges Glück
22:23anknüpfen können.
22:25Er bemüht sich wirklich sehr um mich.
22:29vielleicht habe ich mich ja doch geirrt
22:31und das hier ist unsere Chance.
22:46Hier.
22:48Danke.
22:49Man sagt doch,
22:50dass Schokolade glücklich macht.
22:52Bei mir wirkt's auf jeden Fall immer.
23:02Mich macht gerade etwas ganz anderes glücklich.
23:10Als war, dass du mit mir gekommen bist.
23:11Ich bin heute Nachmittag.
24:03Opa, weißt du, wo Nora ist?
24:05Ich wollte sie fragen,
24:06ob sie morgen mit mir shoppen geht.
24:08Nora ist mit Alexander ein paar Tage verreist.
24:11Wahrscheinlich fällt dir hier die Decke auf den Kopf.
24:14Ja, das kann sein.
24:16Auch wenn Annabelle Schreckliches getan hat,
24:18sie ist immerhin ihre Mutter.
24:20Dafür bist du ein toller Vater.
24:22Zumindest kann ich mir keinen cooleren Opa vorstellen.
24:25Moment.
24:26Du findest, ich bin cool?
24:28Judith, hast du das gehört?
24:31Ich dachte, das Wort ist out.
24:34Jedenfalls ist es wunderschön,
24:36mit meinen Kindern und Enkelkindern hier zusammen zu sein.
24:39Die ganze Familie unter einem Dach.
24:42Ich weiß noch,
24:43dass du auf deinem Telefon traurig geklungen hast,
24:45bevor Alexander und Judith zu dir gezogen sind.
24:47Ja.
24:49Aber Gott sei Dank hat Judith uns noch eine Chance gegeben.
24:51Und ich konnte endlich meinen Sohn kennenlernen.
24:54War es für dich eigentlich schwer,
24:55Alexander allein groß zu ziehen?
24:57Ich glaube, Mama hatte es früher oft nicht leicht,
24:59bevor sie Ben geheiratet hat.
25:01Ich glaube, Alexander und ich haben das zu zweit ganz gut hinbekommen.
25:05Du bist eine fantastische Mutter.
25:07Und Alexander ist ein fantastischer Sohn.
25:09Ich wünschte nur,
25:11dass ich früher für euch da gewesen sein könnte.
25:13Und die ersten 30 Lebensjahre meines Sohnes nicht verpasst hätte.
25:22Ein Vorschlag.
25:25Sie legen jetzt das Telefon weg.
25:29Und Richard wird niemals erfahren,
25:32dass Alexander nicht sein Sohn ist.
25:40Hauptsache, ihr seid jetzt zusammen.
25:43Ja.
25:44Und dafür bin ich jeden Tag dankbar.
25:51Schon wieder diese Kopfschmerzen.
25:52Ach, es geht bestimmt gleich weg.
25:55Ist nicht so schlimm.
26:27Ich kann nicht.
26:36Hier.
26:37Ah, danke.
26:41Du solltest deine Kopfschmerztablette nehmen.
26:44Es geht schon wieder.
26:48Vielleicht gehst du doch mal zum Arzt.
26:50Ich bin bestimmt nur überarbeitet.
26:52Ich finde trotzdem, du solltest dich untersuchen lassen.
26:55Das geht jetzt schon ein paar Tage.
26:58Sie legen jetzt das Telefon weg.
27:01Sie legen jetzt das Telefon weg.
27:01Und Richard wird niemals erfahren,
27:04dass Alexander nicht sein Sohn ist.
27:07Damals hat Nora auch allen die reue Gesünderin vorgespielt.
27:09Und ich hab ihr geglaubt,
27:11dass ich feststellen musste,
27:12dass alles pures Kalkül war,
27:13auf das eine Lüge nach der anderen folgte.
27:16Nora bestreitet das.
27:17Ja, schlimm genug, dass sie immer noch lügt.
27:19Und solange sie das tut,
27:20will ich nichts mit ihr zu tun haben.
27:22Genau genommen,
27:23seit Annabelle in Falkenthal aufgetauft ist.
27:25Denkst du?
27:26Das ist mir gar nicht aufgefallen.
27:30Ich kann ja verstehen,
27:31dass dich das aufgewühlt hat.
27:32Aber sie kann uns nichts mehr anhaben.
27:34Annabelle ist tot.
27:35Und diesmal gibt es daran keinen Zweifel.
27:39Ich weiß.
27:41Das Kapitel Annabelle ist endlich zu Ende.
27:45Du kannst mir ruhig sagen,
27:46wenn dich etwas belastet.
27:48Du hast mir die letzten Wochen immer wieder gesagt,
27:51dass man sich nicht verschließen soll.
27:53Das tue ich doch gar nicht.
27:55Es ist nichts.
27:56Wirklich.
28:05Mann, wie viele unregelmäßige Werben gibt es denn noch?
28:08Ach komm, jetzt konzentrier dich ein bisschen.
28:09Ja, dann sind wir hier bald durch.
28:11So, noch mal.
28:12To begin.
28:14Begin, begin, begun.
28:15Begin, begin, begun.
28:17Mit U zum dritten Mal jetzt.
28:19Wo bist du denn mit deinen Gedanken?
28:20Mensch, du bist ja schlimmer als ich früher in der Schule beim Nachsitzen.
28:23Dann weißt du bestimmt auch,
28:24wie ätzend es ist, in den Ferien zu büffeln.
28:25Ja, das weiß ich noch.
28:26Aber deine Noten müssen einfach besser werden.
28:29Komm, es ist nur zu deinem Besten.
28:30Jetzt fängst du aber mit so blöden Elternsprüchen an.
28:33Entschuldigung, das ist halt anscheinend so.
28:35So, noch mal.
28:36Wenn du dich jetzt ein bisschen beeilst,
28:37dann kannst du heute Abend noch ein paar Körbe werfen.
28:38Heute Abend ist es aber zu spät.
28:39Also, Papa, gib Gas jetzt.
28:40Na, das klingt doch schon besser.
28:42To give.
28:43Gave given.
28:45Hey.
29:00Es funktioniert nicht.
29:06Wir müssen uns einfach mehr Zeit geben.
29:09Ich glaube nicht, dass Zeit daran irgendwas ändert.
29:19Vertraue mir bitte, Nora.
29:20Ich würde dir ja gern vertrauen,
29:22aber ich habe Angst,
29:23dass wir gerade einen Riesenfehler machen.
29:33Wir lieben uns.
29:36Und wir werden es gemeinsam schaffen, Nora.
29:45Ich werde uns jetzt erst mal was zu essen holen.
29:48Wenn ich zurück bin,
29:48dann können wir noch mal in Ruhe über alles reden, ja?
30:02Ich wünschte, ich hätte mich geirrt.
30:05Aber Alexander hat sich das zu einfach vorgestellt.
30:08Hier in diesem Zimmer sieht zwar alles noch so aus wie damals,
30:11aber in uns hat sich seitdem alles geändert.
30:14Wie soll es uns gelingen,
30:16unserer Liebe wie ein ganz normales Paar zu leben?
30:18Es liegt nicht an den äußeren Umständen,
30:21sondern an den Widerständen und uns selbst.
30:23Wir machen uns etwas vor,
30:25wenn wir glauben, dass wir vergessen können,
30:26dass wir Bruder und Schwester sind.
30:29Was sollen wir nur tun?
30:55Ich muss kurz an die frische Luft,
30:56mir brummt echt schon der Kopf.
30:57Interessant.
30:58Und wozu brauchst du da den Basketball?
31:01Ich habe mal gelesen,
31:02dass es beim Lernen hilft,
31:03wenn man sich zwischendurch körperlich betätigt.
31:04Unterstützt die Hähnleistung und so.
31:06Ah.
31:07Weißt du, ich finde,
31:09Konrad und ich,
31:10wir bevorzugen trotzdem die konventionellen Lärmmethoden.
31:12Also ich schlage vor,
31:13du gehst wieder zurück an dein Englischbuch.
31:14Du kannst ja das Fenster aufmachen.
31:15Ich will doch nur eine halbe Stunde raus, bitte.
31:18Tio, mir macht es doch auch keinen Spaß,
31:20so streng zu sein.
31:21Aber wenn du nächstes Jahr dein Abitur in der Tasche hast,
31:24dann wirst du mir noch dankbar sein.
31:25Jetzt kommst du auch noch mit so einem altklugen Spruch daher.
31:28Ja, ich kling wirklich wie meine Mutter.
31:30Aber wir hatten eine Abmachung
31:31und wenn du diese Abmachung einhältst,
31:33dann kannst du ja so viel Basketball spielen,
31:34wie du willst.
31:36Hm?
31:50Und dann habe ich mich entschlossen,
31:52die Anteile an der Manufaktur zu kaufen.
31:54Dadurch verschieben sich jetzt leider unsere Baupläne.
31:57Denn um das zu finanzieren,
31:58brauche ich das Geld,
31:59was für den Hausbau vorgesehen war.
32:00Du kaufst Anteile an der Manufaktur?
32:03Demnach ist dir Falkenthal-Prozellan
32:05in deiner Zeit als Insolvenzverwalter
32:07sehr ans Herz gewachsen.
32:08Naja, es ist ja auch nicht ganz uneigennützig.
32:10Ich sehe das auch als gute Investition.
32:12Denn wenn die Manufaktur eines Tages
32:14wieder Gewinn abwirft,
32:15dann bekomme ich ja mein Geld vermehrt wieder zurück.
32:17Und Sophie und ich,
32:18wir können uns dann vielleicht sogar
32:19ein Wochenendhäuschen bauen.
32:21Und auch aus dem Grund
32:22habe ich die Anteile der Manufaktur gekauft.
32:24Frau Landmann.
32:25Guten Tag.
32:26Sie haben die Anteile der Manufaktur gekauft?
32:29Das wollte doch Frederik.
32:31So viel ich weiß,
32:32war verabredet,
32:33dass Frederik sich bei Sophie meldet.
32:35Das hat er nicht getan.
32:36Also musste Sophie davon ausgehen,
32:38dass kein Interesse mehr
32:39an dem Kauf besteht.
32:40Aber ich war doch selbst dabei,
32:41als er Sophie heute Morgen
32:43auf den Anrufbeantworter gesprochen hat.
32:46Das kann ich mir nicht erklären.
32:48Vielleicht stimmt irgendwas
32:48mit dem Anrufbeantworter nicht.
32:50Wie dem auch sei,
32:51es ist kein Anruf von Frederik
32:53bei uns eingegangen.
32:54Also habe ich mich
32:55zu dem Kauf entschlossen.
32:57Was für ein Zufall,
32:58dass gerade jetzt
32:59der Anrufbeantworter kaputt ist.
33:01Frau Landmann,
33:02ich kann sehr gut verstehen,
33:03dass Sie sich freuen würden,
33:04wenn Frederik in Falkenthal bleibt
33:06und sich um die Manufaktur kümmert.
33:07Aber Michael wird ebenso
33:09verantwortungsvoll
33:10mit den Anteilen umgehen
33:11wie Herr Grafenberg.
33:13Er hat das Beste
33:14der Manufaktur im Sinn.
33:15Also wenn er wirklich
33:17das Beste
33:18für die Manufaktur will,
33:20dann geben Sie die Anteile
33:22an Frederik zurück.
33:24Hatten Sie etwa
33:25meinen Neffen
33:26nicht für kompetent?
33:28Es geht hier nicht
33:28um Kompetenz.
33:30Es geht um Anstand.
33:32Und wenn Ihr Neffe
33:33nur einen Funken davon
33:34im Leib hat,
33:36dann gibt er Frederik
33:37die Anteile.
33:38Denn die Manufaktur
33:39gehört in die Hände
33:40eines Grafenberg.
33:46Ich fürchte,
33:47das Hausboot
33:48wird mir doch irgendwann fehlen.
33:49Wir kommen ja wieder.
33:50Ja, in mehreren Jahren.
33:52Bis dahin passt
33:53Konstanze bestimmt gut
33:54auf unser Zuhause auf.
33:56Apropos Konstanze,
33:57wo bleibt sie eigentlich?
33:59Hallo.
34:00Da bist du ja.
34:01Wir dachten schon,
34:02du schaffst es nicht mehr.
34:03Ihr glaubt doch nicht,
34:03dass ich euch
34:04ohne Abschied gehen lasse.
34:05Dir wäre alles zuzutrauen.
34:07Mama, diesmal
34:07war es wirklich
34:08nicht meine Schuld.
34:08Wir mussten noch
34:09was ausdiskutieren,
34:10Tom und ich.
34:12Ausdiskutieren?
34:12Ich verstehe.
34:14Ist schon abgefahren.
34:15Erst geht Simon
34:16mit Luisa
34:17nach Neuseeland,
34:17dann wandert Sebastian
34:19mit Maike
34:19nach Kanada aus
34:20und jetzt geht ihr
34:21auf Weltreise.
34:22Tja,
34:23und du wirst jetzt
34:23sesshaft.
34:25Sesshaft?
34:25Was ist bloß
34:26aus mir geworden?
34:27Auf diese Weise
34:28kannst du wenigstens
34:29hin und wieder
34:29nach unserem Hausboot ziehen.
34:31Na klar,
34:31aber nur,
34:32wenn ich hier auch
34:32mal eine Party
34:33schmeißen darf.
34:34Na, meinetwegen.
34:35Aus dem Alter,
34:36in dem ich dir
34:36was verbieten könnte,
34:37bist du eh lang raus.
34:38Ach, Mama.
34:40Du wirst mir fehlen.
34:41Marianne,
34:42wir müssen Eva abholen,
34:43sonst verpassen wir
34:44den Flieger.
34:44Ja,
34:45passt gut auf euch auf,
34:46ja?
34:46Und besorgt euch
34:47ein ordentliches Moskitonetz
34:49und benutzt immer
34:50einen hohen Lichtschutzfaktor.
34:51Ja,
34:51die Sonne in Südafrika
34:52ist echt extrem stark.
34:53Du wirst mir fehlen,
34:54meine Große.
34:56Passt du auch gut
34:57auf dich auf,
34:58versprochen?
34:59Mach ich.
35:02Und wenn ich das Fernweh
35:03in den nächsten zwei Jahren
35:04doch wieder heimsuche,
35:05dann sagst du uns Bescheid,
35:06wir schicken dir ein Ticket.
35:07Ja.
35:07Dann kommst du einfach nach.
35:08Ja.
35:09Ja.
35:11Ja.
35:32Ich geh mal kurz ins Kurzhaus,
35:33meine Mutter verabschieden.
35:34Was macht mir unser zukünftiges
35:36Englisch-Ass?
35:37Er ist ganz brav und fleißig.
35:38Er ist zum Lernen sogar
35:39extra in sein Zimmer hochgegangen.
35:41Ich glaub,
35:41ich werd ihn mal erlösen.
35:42Hey.
35:44Hey.
35:44Hey.
35:46Hey, Streber.
35:47Was hältst du davon,
35:48wenn wir jetzt ein paar Körbe werfen
35:49zur Belohnung?
35:52Streber.
35:53Dein Sohn hält sich wohl
35:55für besonders clever.
35:56Du.
35:56Ditt.
35:57Da.
36:00Tell.
36:01Tell.
36:02Tell.
36:02Dass du das witzig findest,
36:03das war ja klar.
36:04Naja, also,
36:06auch wenn er in Englisch
36:07und Französisch
36:07nicht besonders gut ist,
36:08er ist ein schlaues Kerlchen.
36:10Ich frag mich nur,
36:12wofür er diesen ganzen Aufwand betreibt.
36:21Entschuldige, Paula,
36:23dass ich zu spät bin.
36:24Es gibt eine Möglichkeit,
36:25es wieder gut zu machen.
36:26Du tanzt nochmal
36:27in diesem lustigen Bademantel
36:28für mich.
36:29Ich wusste doch,
36:30dass dir mein Hüftschung gefallen hat.
36:31Zumindest besser
36:32als ein Basketballspiel neulich.
36:35Dann können wir jetzt öfter
36:36zusammen trainieren, oder?
36:39Klar.
36:40Ich mein natürlich nur,
36:40wenn du Zeit hast.
36:42Ich hab alles Zeit der Welt.
36:44Dann werden meine Streetball-Metals
36:45auf den Virgin Islands
36:46aber ziemlich staunen.
36:47Okay.
36:48Dann zeig mal,
36:48was du so drauf hast.
36:56Es kann ja sein,
36:57dass Michael
36:58manchmal etwas eifersüchtig
37:00auf Herrn Grafenberg war.
37:02Aber
37:03das ist doch nicht von Bedeutung.
37:05Ach,
37:06etwas eifersüchtig?
37:07Also,
37:07das hab ich aber ganz anders
37:08in Erinnerung.
37:09Jedenfalls ist auszuschließen,
37:10dass er
37:11vom Anruf beantworter
37:13Nachrichten,
37:14die für
37:15Sophie bestimmt waren,
37:16gelöscht hat,
37:17damit sie sie nicht hören kann.
37:19Legen Sie dafür
37:19Ihre Hand ins Feuer?
37:20Absolut.
37:25So.
37:26Wir stören nur ungern,
37:28aber wir müssen zum Flughafen.
37:29Na, da komm ich ja
37:30grad noch rechtzeitig.
37:31Theo und Elsa
37:32können leider nicht kommen.
37:32Es gab ein kleines Problem.
37:34Etwas Schlimmes?
37:35Nein, nein, nein.
37:36Theo hat uns nur
37:36ein bisschen veräppelt.
37:37Du weißt ja,
37:38wozu Jungs in dem Alter
37:39fähig sind.
37:40Also, komm her.
37:41Erhol dich schön
37:42und komm gesund wieder.
37:43Ja, das werd ich.
37:44Also, und du grüßt mir die beiden
37:46und passt auf,
37:47dass der Junge immer gut ist.
37:49Eva, ich nehm deine Koffer.
37:50Herr Adam.
37:51Ja.
37:53Auf Wiedersehen.
37:54Auf Wiedersehen.
37:55Kommen Sie wohl bald wieder.
37:57Das werden wir.
37:58Versprochen.
37:59Eva, bist du soweit?
38:04Frau Landmann.
38:07Sie wollten doch wohl etwa nicht abreißen,
38:08ohne sich von mir zu verabschieden.
38:10Das würde ich doch niemals wagen,
38:11Herr van Weyden.
38:13Gute Reise.
38:15Und unterstehen Sie sich,
38:16in Südafrika zu bleiben.
38:17Ich finde ja auf der ganzen Welt
38:18keine bessere Köchin als Sie.
38:22Nein.
38:24Also,
38:24die Arbeit hier bedeutet mir doch auch sehr viel.
38:27Ihnen auch eine gute Reise
38:28und passen Sie gut auf Sie auf.
38:32Ich habe mir erlaubt,
38:34eine Kleinigkeit für die Reise
38:35für Sie zu besorgen.
38:40Ich dachte mir,
38:41dass Ihre Blusen bei dem langen Flug
38:43so arg in Mitleidenschaft gezogen werden.
38:45Das ist sehr aufmerksam von Ihnen, Herr Adam.
38:47Machen Sie sich keine Sorgen.
38:49Ich halte hier die Stellung.
38:50Ja, das weiß ich.
38:52Hauptsache,
38:52ich erkenne meine Küche noch wieder,
38:54wenn ich zurückkomme.
39:09Entschuldige bitte die Verspätung.
39:11Ich war nach meiner Verabredung
39:12mit Judith noch mal schnell im Loft.
39:15Das Treffen mit Frederik
39:16ging mir nicht aus dem Kopf
39:17und ich wollte einfach noch mal
39:19den Anrufbeantworter überprüfen.
39:21Und?
39:22Er funktioniert anwandfrei.
39:24Ah, ich verstehe.
39:26Und jetzt denkst du doch,
39:28dass ich die Nachricht gelöscht habe.
39:31Sophie, das ist jetzt nicht dein Ernst.
39:33Ganz ehrlich, Michael,
39:35ich weiß nicht mehr,
39:35was ich glauben soll.
39:37Frederik sagt, er hat angerufen.
39:39Du sagst, da war keine Nachricht drauf.
39:40Ach so, wenn Frederik das gesagt hat,
39:42entsteht jetzt Aussage gegen Aussage
39:43und du glaubst ihm mehr als mir, Anatoly.
39:46Sei mir einfach die Wahrheit.
39:48Hast du diese Nachricht gelöscht,
39:50ja oder nein?
40:03Haben euer Ehren schon mal
40:04in Betracht gezogen,
40:05dass Herr Grafenberg einfach nur
40:07die falsche Nummer gewählt hat
40:07und jemand ganz anderem
40:08auf den Anrufbeantworter gesprochen hat?
40:11Darüber hast du noch nicht mal
40:12eine Sekunde nachgedacht.
40:13Weil du nur denkst,
40:14dass ich Frederik mit faulen Tricks
40:16aus Falkenthal vertreiben will.
40:17Das ist es doch.
40:19Michael, bitte lass gut sein, ja?
40:23Herr Grafenberg?
40:25Herr Adam,
40:26was kann ich für Sie tun?
40:28Ich dachte, wir hätten heute Morgen
40:29alles besprochen.
40:29Nein, das ist nicht ganz richtig.
40:31Es gibt noch etwas,
40:32was ich mit Ihnen bereden möchte.
40:33Und es wäre?
40:37Ich möchte Ihnen anbieten,
40:38Geschäftsführer von Falkenthal Porzellan zu werden.
40:48Ich hoffe, du magst Sushi und dann...
41:19Lieber Alexander,
41:20wir haben uns getäuscht.
41:21Es reicht nicht,
41:22alles hinter uns zu lassen,
41:23um frei zu sein.
41:24Wir sind Bruder und Schwester
41:25und werden es immer sein.
41:27Bitte verzeih mir,
41:28dass ich dich verlasse,
41:29aber es hat keinen Sinn.
41:30Denn wir werden niemals wieder
41:32als Liebende zusammen sein.
41:37Ich kümmere mich also um die Finanzen
41:39und Sie kümmern sich ausschließlich
41:40um das Grundengeschäft.
41:41Ein Geschäftsführer mit Maulkorb, also?
41:43Tja, so macht jeder das,
41:44was er am besten kann, ne?
41:46Wo warst du denn den ganzen Tag?
41:48Hier und da.
41:49Mit wem?
41:50Ich finde mir die gute Nacht.
41:51Theo!
41:53Oh Gott.
41:54Ich fürchte, wir sind stecken geblieben.
41:56Sind wir das nicht schon lange?
41:58Ich bin wieder da.
41:59Wo ist Nora?
42:00Ich weiß es nicht.
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