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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:01Ich denke schon, ja. Also verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin wirklich sehr erfreut, dass Sie mit mir zusammenarbeiten
00:06wollen und ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Manufaktur aus der Krise führen zusammen, aber nach allem, was
00:10mir Sophie gerade erzählt hat, ist das wirklich sehr...
00:12Ich weiß, ich wollte Falkenthal eigentlich verlassen, aber die Manufaktur war 300 Jahre im Besitz unserer Familie. Es sind 500
00:20Mitarbeiter, da muss man seine persönlichen Befindlichkeiten schon mal zurückstellen.
00:23Mach mal auf. Sechs Jahre Warten sind genug. Ich möchte keine einzige Sekunde meines Lebens mehr ohne dich sein, Nora.
00:31Für immer. Heirate mich, Nora.
00:34Ja.
00:36Wie geht es Sophie damit, dass ihr so gut zusammenarbeitet?
00:39Wieso Sophie?
00:39Sie war sich mal sicher, dass Frederik der Richtige ist und sie hat lange gebraucht, darüber hinwegzukommen, dass er sie
00:44verlassen hat.
00:46Ich saß nicht unschuldig im Gefängnis. Ich habe viele schlimme Dinge getan.
00:50Und was war das?
00:50Du hast doch bestimmt vom Sensationsprozess gegen Annabelle Gravenberg gehört.
00:55Mein voller Name ist Nora van Weiden.
00:58Ich war eine Kriminelle, aber ich habe mich geändert.
01:01Was du getan hast, spielt doch für mich überhaupt keine Rolle.
01:04Was ist es denn? Was ist denn dein Problem?
01:07Dass du eine van Weiden bist.
01:09Mein Name ist Wagner. Das ist der Mädchenname meiner Mutter.
01:12Sie hat ihn nach ihrer Scheidung wieder angenommen.
01:14Und sie war verheiratet mit Richard van Weiden.
01:21Nora, ich bin dein Bruder.
01:39Ich bin dein Bruder.
01:43Ich bin die Option.
01:46Und sie war je eine Idee.
01:51Hey, who's gonna make it right?
01:58This could be the first day of my life.
02:11Du spinnst.
02:13Du spinnst.
02:15Es ist wahr, Nora.
02:19Ich kann verstehen, dass du enttäuscht bist.
02:21Richard von Weiden ist mein Vater. Wir sind Geschwister.
02:23Du kannst mir nicht verzeihen, dass ich dich angelogen habe.
02:25Nora.
02:26Ich war im Knast. Ich habe viele schlimme Dinge getan, aber ich habe dafür auch bezahlt.
02:30Und wenn du mich jetzt loswerden willst, warum sagst du mir das nicht direkt ins Gesicht?
02:33Warum erfindest du irgendwelche absurden Ausreden?
02:36Für mich ist das auch nicht leicht. Aber es nützt mich, die Wahrheit zu ignorieren.
02:40Welche Wahrheit denn?
02:42Mein Vater hat einen Sohn, das stimmt. Aber der heißt Max.
02:44Max? Von einem Alexander habe ich noch nie was gehört.
02:47Max ist unser Halbbruder.
02:50Meine Mutter Judith Wagner war die zweite Frau deines Vaters.
02:53Die beiden sind sich wieder näher gekommen.
02:55Wir sind vor einigen Jahren zu Richard ins Gutshaus nach Fagenthal gezogen.
02:59Unsere Halbschwester Lissi wohnt mit ihrem Freund in Kanada.
03:02Die Köchin heißt Eva Landmann und ihr Sohn Konrad ist Förster und außerdem der Verwalter des Gutshauses.
03:07Willst du noch mehr wissen?
03:10Nein.
03:16Das stimmt es.
03:21Nora, ich...
03:24Ich habe mich in meinen eigenen Bruder verliebt.
03:39Ich habe mich in meinen eigenen Bruder verliebt.
03:42Ich wollte nicht indiskret sein.
03:44Ich dachte, dass du von der Beziehung gewusst hast, dass Sophie dir davon erzählt hat.
03:47Ja, natürlich hat mir Sophie davon erzählt.
03:49Damals ist nur...
03:50Ich habe es schon fast wieder vergessen.
03:51Ist ja auch eine Ewigkeit her.
03:54Ja, da hast du völlig recht.
03:56Spielt ja heute keine Rolle mehr, was vor sechs Jahren mal war.
03:58Ja, das sehe ich ganz genauso, Richard.
04:00Ja.
04:01Schön, dass du damit so gut umgehen kannst.
04:02Ich meine, ihr...
04:04Ihr arbeitet ja auch einfach gut zusammen.
04:06Ich meine, dieses Golf-Turnier ist einfach eine prima Idee.
04:07Ja, das stimmt und wir hoffen, dass wir mit den Erlösen die Manufaktur über den nächsten
04:12Monat retten.
04:13Und möglicherweise gewinnen wir sogar neue Kunden.
04:16Ja.
04:16Also ich jedenfalls werde mir dieses Turnier nicht entgehen lassen und ich werde mal rumtelefonieren.
04:21Vielleicht kann ich ja den einen oder anderen finanzkräftigen und spendenfreudigen Partner überreden,
04:25an eurer Veranstaltung teilzunehmen.
04:27Damit würdest du uns sehr helfen.
04:32Nun geben Sie es schon zu.
04:35Sie haben heimlich den Apfelfahnkuchen von Richard van Weyden gegessen.
04:39Was unterstellen Sie mir?
04:41Wollen Sie mich des Diebstahls bezichtigen?
04:43Wenn es sein muss, auch des Mundraubes.
04:46Man kann doch nicht von Raub sprechen, wenn jemand etwas an sich nimmt, was niemandem gehört.
04:52Also, haben Sie den Apfelfahnkuchen von Herrn van Weyden genommen?
04:56Nein, ich habe ihn abgeräumt.
04:58Ach, so nennen Sie das jetzt.
05:00Ich weigere mich, mit Ihnen weiter zu sprechen.
05:04Und wie, Herr Adam, wollen Sie mir den Fleck auf Ihrer Weste erklären?
05:10Sie haben die Beherrschung verloren.
05:13Herr van Weyden hat Sie gebeten, das Essen abzuräumen.
05:16Aber Sie haben meine saftigen Apfelfahnkuchen gesehen.
05:20Und da konnten Sie nicht widerstehen.
05:22Der Duft der Eier, der Geschmack der Zitrone.
05:26Es war nicht Zitrone, es war Vanille.
05:31Erwischt.
05:34Ja, ich habe den Pfannkuchen gegessen.
05:37Ich habe ihn gesehen, ich habe ihn gerochen.
05:39Ich konnte nicht widerstehen.
05:40Sie haben mich überführt.
05:42Sie können triumphieren.
05:44Herr van Weyden, das ist das pure Gift für Ihre Arterien.
05:48Ja.
05:48Ja, und warum essen Sie ihn dann?
05:51Das kann ich Ihnen auch nicht sagen.
05:55Hat er denn geschmeckt?
05:59Herr van Weyden, die Apfelfahnkuchen war köstlich.
06:05Aber Sie sollten so etwas nie wieder tun.
06:10Mit wem sollte ich denn streiten, wenn Sie krank wären?
06:30Das ist das, was Sie sehen.
06:54Und? Was machen wir jetzt?
06:59Ich weiß es nicht.
07:17Wir haben einen Golfplatz. Oder so gut wie.
07:20Tatsächlich.
07:21Hubertus Feinschmidt, der Geschäftsführer von dem Golf- und Countryclub in Falkenthal, kommt gleich vorbei, um mit uns den möglichen
07:27Ablauf eines Benefizturniers zu besprechen.
07:29Toll.
07:30Wie war es bei Richard von Weiden?
07:32Ja, Richard hat zugestimmt. Er wird an dem Turnier teilnehmen und er wird uns auch helfen.
07:36Großartig.
07:38Wir können das schaffen. Sie und ich, wir stemmen das.
07:41Wir werden die Manufaktur retten.
07:45Bitte entschuldigen Sie, Herr Feinschmidt.
07:46Herr Feinschmidt, schön Sie zu sehen.
07:48Für einen Falkenthaler Tradition so nehmen wie dieses, ist es mir eine Pflicht und eine Ehre.
07:53Wie geht es Sophie damit, dass wir so gut zusammenarbeiten?
07:57Wieso Sophie?
07:59Sie war sich mal sicher, dass Frederik der Richtige ist und sie hat lange gebraucht, darüber hinwegzukommen, dass er sie
08:04verlassen hat.
08:05Lange gebraucht, darüber hinweg zu kommen, dass er sie verlassen hat. Lange gebraucht, darüber hinweg zu kommen.
08:11Das ist doch alles nur ein böser Traum, aus dem ich irgendwann wieder aufwache.
08:15Alexander darf einfach nicht mein Bruder sein.
08:18Seit sechs Jahren ist kein Tag vergangen, an dem ich mich nicht nach ihm gesehnt habe.
08:24Wir wollten heiraten.
08:28Und jetzt soll ich auf einmal so tun, als ob zwischen uns nichts ist?
08:33Wie soll ich ihn ansehen?
08:35Wie soll ich an ihn denken, ohne vor Sehnsucht halb wahnsinnig zu werden?
08:41Ich wünschte, ich hätte ihn nie kennengelernt.
08:44Dann wüsste ich auch nicht, was ich gerade verloren habe.
09:13Ich wünschte, ich hoffe, dass wir uns nicht mehr so tun, als ob es nicht mehr so tun, als ob
09:16es nicht mehr so tun, als ob es nicht mehr so tun.
09:16Also abgemacht. Dann reserviere ich für morgen meinen Golfplatz für das große Benefizturnier für Falkenthal-Porzellan.
09:24Das ist wunderbar. Ich danke Ihnen vielmals.
09:25Keine Ursachen.
09:26Keine Ursachen, die Herren.
09:28Ab Wiedersehen, die Damen.
09:29Vielen Dank.
09:33Genau.
09:34Ja, dann mache ich mich auch gleich mal wieder an die Arbeit.
09:36Ich habe drei Entwürfe für den Pokal gemacht, die würde ich Ihnen gerne mal vorlegen.
09:41Frau Becker, wir überlassen das Ganze Ihnen. Entschaden Sie es selbst.
09:44Ach, wenn das so ist, dann habe ich mich schon entschieden.
09:47Dann werde ich mich gleich um die Anfertigung der Gussform kümmern.
09:50Wunderbar. Danke.
09:52Gerne.
09:53Es läuft doch besser, als ich gehofft hatte.
09:55Sie strotzen ja richtig vor Energie.
09:57Ich bin froh, dass Sie mir diesen Job vorgeschlagen haben.
09:59Es tut gut, endlich was bewegen zu können, eine Aufgabe zu haben.
10:03Dann bereuen Sie Ihre Entscheidung also nicht?
10:05Ganz und gar nicht.
10:06Ich bin froh, hier in Falkenthal geblieben zu sein.
10:08Ich habe endlich das Gefühl, das Richtige zu tun.
10:12Etwa hierher zu gehören.
10:13Sie hängen sehr in Falkenthal.
10:14Ja, obwohl ich ja nicht nur schöne Erinnerungen an diesen Ort habe.
10:19Oh, das klingt da nach einer Frau.
10:22Unter anderem.
10:26Es gibt zwei Frauen, die wirklich wichtig waren.
10:29Und beiden bin ich hier in Falkenthal begegnet.
10:32Das klingt sehr spannend.
10:33Was ist denn passiert?
10:36Tja, die eine hat mich verlassen und die andere habe ich verlassen.
10:43Verzeihen Sie meine Neugier, aber haben Sie noch Hoffnung, dass daraus noch was wird?
10:49Das ist Jahre her.
10:51Die beiden leben jetzt glücklich in neuen Beziehungen.
10:54Die wären verrückt, sich nochmal auf mich einzulassen.
10:56Tja, wer weiß, was die Zukunft bringt.
10:59Vielleicht eine neue Liebe, ein neues Glück.
11:02Wer weiß.
11:03Aber eins weiß ich ganz bestimmt, was die Zukunft bringt.
11:07Ein Golfturnier.
11:09Und dafür gibt es noch jede Menge Arbeit.
11:11Für die Vorbereitung.
11:12Da haben Sie recht.
11:30Und was willst du jetzt machen?
11:33Ich weiß es nicht.
11:36Und du?
11:40Ich fahre zurück nach Falkenthal.
11:44Das ist doch auch mal mein Zuhause.
11:49Komm mit.
11:52Und dann?
11:54Mein Vater will nichts mehr mit mir zu tun haben.
11:56Ganz Falkenthal glaubt, dass ich genauso bin wie meine Mutter.
11:59Und...
12:00Du bist da.
12:04Ich habe noch ein Ticket nach Skandinavien.
12:08Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um es einzulösen.
12:18Nora?
12:22Sehen wir uns wieder?
12:29Ich weiß es nicht.
12:47Ich weiß es nicht.
12:58Der junge Adam war hier.
13:00Er und Frederik wollen ein Golfturnier organisieren, um der Manufaktur wieder auf die Beine zu helfen.
13:05Sophie hat mir davon erzählt.
13:07Ich finde das eine gute Idee.
13:09Na ja.
13:11Jedenfalls habe ich zugesagt.
13:13Ich auch.
13:14Ich glaube, Frederik und Michael hoffen darauf, dass du in die Manufaktur investierst.
13:20Ja, das tun sie wahrscheinlich.
13:22Aber ich habe ihnen gesagt, dass ich nicht interessiert bin.
13:25Wäre das ein so schlechtes Geschäft?
13:27Die Manufaktur ist ein altes Traditionsunternehmen und international bekannt.
13:32Ach so, weißt du, aus ökonomischer Sicht ist das gar keine schlechte Idee.
13:37Aber ich kann nicht.
13:39Ich habe noch nie erlebt, dass du ein gutes Geschäft ausgeschlagen hast.
13:44Ja, aber die Manufaktur ist und bleibt mit Annabelle und Nora verbunden.
13:49Und ich will mit beiden nichts mehr zu tun haben.
13:51Ich kann ja verstehen, dass du nicht an Annabelle erinnert werden möchtest.
13:55Aber was ist mit Nora?
13:55Judith, bitte. Ich möchte mich nicht schon wieder miterstreifen.
13:59Wir können das Thema nicht totschweigen.
14:01Ich will es nicht totschweigen. Ich möchte es nur verschieben.
14:04Bitte.
14:06Also gut.
14:10Hast du schon deine Golfsachen rausgelegt?
14:13Nein, noch nicht. Aber das werde ich gleich erledigen.
14:17Ein Turnier mit so vielen Gästen muss ja eine echte Herausforderung für dich sein.
14:21Ja, das ist es. Und deshalb hoffe ich, dass du mit mir in einem Team spielst.
14:24Lieber nicht.
14:25Sonst vermassle ich dir noch deinen Sieg.
14:27Ich glaube, ich möchte lieber mit Sophie spielen.
14:29Dann werde ich mich nicht ganz so doll blamieren.
14:32Ja, aber mit wem soll ich denn dann spielen?
14:34Sophie los die Teams aus.
14:36Du musst schon auf dein Glück vertrauen.
14:38Aber vielleicht ist ja Sascha bis dahin zurück und das Los fällt auf ihn.
14:41Sascha?
14:42Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass er so schnell von seiner Geschäftsreise zurückkommt.
14:46Naja, mit etwas Glück wirst du mit ihm zusammen die Eisen schwingen.
14:52Die Getränkte für den Sekteempfang.
14:54Nach dem Golfturnier steuert die Weinhanduk Leimbach bei.
14:57Schön.
14:58Und Herr und Frau Leimbach wollen auch selber spielen?
15:00Na da.
15:02Entschuldigung bitte, ich hoffe, ich störe euch nicht.
15:03Wie könntest du?
15:08Ich wollte nur Bescheid sagen, dass Lanzino hat für das Catering zugesagt, inklusive Personal.
15:13Na wunderbar.
15:14Ja, und der Geschäftsführer hat uns auch einen sehr vielen Preis gemacht.
15:18Ja, das wundert mich nicht.
15:19Den Mann möchte ich kennenlernen, der dir eine Bitte abschlägt.
15:22Ach ja, und das mit dem Shuttle-Service hat auch funktioniert.
15:25Tja, da kann ja gar nichts mehr schief gehen, ne?
15:27Das glaube ich auch.
15:28Ich muss nochmal dringend telefonieren, hatte ich vergessen.
15:31Bin gleich wieder bei euch.
15:37Wie es scheint, äh, verstehst du dich ganz gut mit Michael?
15:40Ja, es scheint so.
15:43Gibt's irgendwas?
15:46Dein Verlobter hat mich gerade über mein Liebesleben ausgefragt.
15:54Und?
15:58Bist du sicher, dass nichts für uns weiß?
16:01Was gibt's da zu wissen?
16:04Dass wir uns einmal sehr geliebt haben.
16:08Aber das ist längst vorbei.
16:11Ja, ich weiß.
16:35Herr Wagner.
16:37Hallo, Katharina.
16:38Hatten Sie eine schöne Reise?
16:40Ja, danke.
16:42Darf ich Ihr Gepäck gleich nach oben bringen?
16:44Ach, danke, Katharina.
16:45Aber das kann ich selber machen.
16:46Wie Sie wünschen.
16:48Ach, Katharina?
16:49Ja?
16:50Eine Frage noch.
16:52Können Sie mir sagen, wo mein Vater die Fotoalben der Familie aufbewahrt?
16:56Sorgt unbedingt dafür, dass der Parkplatz hier morgen leer ist.
16:59Wir erwarten eine Menge Gäste beim Turnieren.
17:01Der Weg hinten, der müsste nochmal gekehrt werden.
17:03Um 7 Uhr kommt das Catering mit dem Sekt, wir müssen die Kühlung, ja?
17:06Okay, komm mal.
17:07Komm mal.
17:09Ich muss da lang.
17:10Wie, fahren wir nicht zusammen?
17:11Ich hab das Auto vor der Bank stehen lassen.
17:13Ja, aber ich kann dich doch hinbringen.
17:15Ich glaub, ein paar Schritte laufen tun ganz gut heute.
17:17Okay.
17:18Aber wir sehen uns später zu Hause, ja?
17:20Mal sehen.
17:21Sag mal, ist alles in Ordnung?
17:24Ja, ja.
17:24Herr Grafenberg?
17:26Wir sehen uns morgen.
17:27Schönen Abend noch.
17:28Ciao.
17:28Ihnen auch.
17:29Ich rufe Ihnen dann mal ein Taxi.
17:32Das ist doch jetzt auch Quatsch.
17:33Ich kann dich doch mitnehmen.
17:35Na komm schon, ich bleib rein.
17:41Entschuldige bitte.
17:44Sorry.
17:49Ein Moment.
17:59Hier muss doch irgendwo.
18:10Alexander, du bist schon zurück.
18:11Hallo.
18:14Was machst du denn hier?
18:21Ich hab jahrelang nicht mehr Golf gespielt.
18:23Ich bin irgendwie nicht dazugekommen,
18:24während ich Annabelle über den halben Erdberg gejagt habe.
18:27Tja, dann bin ich ja gespannt, wie du dich morgen schlägst.
18:30Ich hoffe, dass die Glücksfee für mich einen Partner zieht,
18:32der ein bisschen mehr Routine hat.
18:34Die Glücksfee wird ihr Bestes tun.
18:35Ich verspreche es dir.
18:37Wollen wir noch was trinken?
18:39Nein.
18:40Ich glaube, es ist besser.
18:41Ich fahr gleich nach Hause.
18:42Ja, natürlich.
18:44Frederik, ich bin froh,
18:45dass wir beide wieder halbwegs normal miteinander umgehen können.
18:49Fast wie früher.
18:51Nein.
18:53So wie früher wird es nie wieder sein.
18:57Weißt du, Michael,
18:58er würde mich niemals verletzen.
19:03Ja.
19:04Ja, Michael ist ein toller Kerl.
19:06Ja, das ist er.
19:09Ich hoffe, wir können irgendwann Freunde werden.
19:13Wenn es das ist, was du dir wünschst.
19:16Ja, ich denke schon.
19:18Ja, dann wäre es schön.
19:21Ich sollte da mal fahren.
19:23Ja.
19:24Dann gibt es mitnehmen.
19:25Gerne.
19:26Schönen Abend.
19:27Wünsche ich dir auch.
19:40Und das hier ist Viktoria?
19:42Ja, das ist sie.
19:46Was ist denn mit Hagen Ritter?
19:48Der Bruder von Elsa Landmann?
19:50Ja, mit Schwiegersohn.
19:53Die beiden waren einmal sehr glücklich miteinander.
19:56Bis Annabelle ihr Glück zerstört hat.
19:58Ich erinnere mich.
19:59Du hast mir schon mal davon erzählt.
20:01Ich dachte, er war mit Frau Nowak zusammen.
20:04Das war später.
20:06Es wird wirklich Zeit,
20:07dass du dich genauer mit unserer Familiengeschichte befasst.
20:09Das dachte ich auch.
20:11Darum die Alben.
20:13Ich habe hier übrigens auch Bilder von meinen anderen Halbgeschwistern gefunden.
20:17Max und Lissi.
20:19Tja.
20:20Aber ich konnte kein Bild von Nora finden.
20:24Das wirst du auch nicht.
20:28Nora existiert nicht mehr in dieser Familie.
20:31Aber sie ist meine Halbschwester.
20:33Wir wohnen jetzt seit vier Jahren hier
20:34und in dieser ganzen Zeit haben wir nie über Nora gesprochen.
20:37Und ich frage mich, warum das so sein muss.
20:39Deine Mutter, die hat diesen Floh ins Ohr gesetzt.
20:41Nein, Mutter hat damit nichts zu tun.
20:43Ich wollte mir nur ein Bild von Nora machen.
20:46Verstehe.
20:48Aber du wirst nichts finden.
20:50Ich habe keine Tochter namens Nora.
21:03Oh, danke, Katharina.
21:05Bitte schön.
21:06Oje, die haben ja schon richtig patynah angesetzt.
21:09Habe ich so lange nicht gespielt.
21:10Wenn Sie möchten, kann ich Sie für Sie aufpolieren lassen.
21:12Das wäre nett.
21:20Richard, ist was passiert?
21:22Ich hatte dich darum gebeten, nicht mit ihm über Nora zu sprechen.
21:26Mit Ihrem Vermieter?
21:28Was für ein Vermieter?
21:30Ich bin bei Ihrem Vermieter gewesen
21:32und habe dafür gesorgt, dass sie ihre Wohnung zurückbekommt.
21:36Und warum erfahre ich das erst jetzt?
21:39Weil ich dir erstens keine Rechenschaft schuldig bin
21:41und zweitens, weil du mich gebeten hast,
21:43die Sache vorerst ruhen zu lassen.
21:44Was dich offenbar nicht daran gehindert hat,
21:45mit Alexander darüber zu reden.
21:47Mit Sascha? Wie kommst du denn darauf?
21:49Er sitzt oben in der Bibliothek,
21:51blättert sämtliche Familienalben durch
21:53auf der Suche nach einem Bild von Nora.
21:55Sascha ist schon zurück?
21:57Ja.
22:01Du hast also nichts damit zu tun.
22:02Nein, ich habe ja bis eben gar nicht gewusst,
22:04dass Sascha schon wieder da ist.
22:06Aber natürlich werde ich mit ihm darüber reden.
22:09Seine Halbschwester ist aus dem Gefängnis entlassen worden.
22:11Findest du nicht, dass er ein Recht darauf hat, das zu erfahren?
22:27Hey.
22:29Hey.
22:30Michael von wegen Golfturnier.
22:32Ähm, wir können doch einfache Polizisten mitmachen.
22:34Ich würde es auch gerne mal ausprobieren.
22:36Klar kannst du mitmachen.
22:37Wir freuen uns über jeden.
22:40Alles in Ordnung?
22:41Das Turnier wird doch stattfinden, oder etwa nicht?
22:43Es läuft alles wie im Schnürchen.
22:46Hallo?
22:47Tom, ich weiß Bescheid.
22:49Bescheid worüber?
22:50Sophie und Frederik.
22:52Ähm, Michael, das ist Jahre her.
22:55Ach, du hast es gewusst?
22:56Ja, aber wie gesagt, das ist Jahre her.
22:59Das ist für mich kein Argument.
23:02Hörst du, die beiden haben sich beim Prozess um Annabelle Grafenberg kennengelernt.
23:05Sie haben sich verliebt, aber bevor sie zusammenkommen konnten, ist er abgehauen und hat die Grafenberg um einen halben Erdball
23:09gejagt.
23:10Was aber nicht heißt, dass sie ihm nicht hinterher getraut hat, stimmt's?
23:13Sophie war sauer und verletzt.
23:15Sie ist sitzen gelassen worden.
23:17Natürlich hat ihr das zu schaffen gemacht.
23:19Aber dann bist du ihr begegnet und seitdem seid ihr ein Paar.
23:22Und jetzt taucht er einfach so wieder auf.
23:25Ja, sie war durcheinander, als er plötzlich wieder da war, aber...
23:30Du weißt doch, wie Frauen sind.
23:33Das Wichtigste ist, ihr seid seit fünf Jahren zusammen, seit zwei Jahren verlobt.
23:37Mann, ihr werdet heiraten.
23:41Tom, weißt du, was ich nicht verstehe?
23:44Wenn Sophie das alles nichts mehr bedeutet, warum hat sie mir denn nie was davon erzählt?
24:02Das ist für mich?
24:06Sechs Jahre warten sind genug.
24:09Ich möchte keine einzige Sekunde meines Lebens mehr ohne dich sein, Nora.
24:13Lauf nie wieder weg, sondern bleib bei mir.
24:15Für immer.
24:19Heirate mich, Nora.
24:22Ja.
24:24Ja?
24:25Ja.
24:27Ja.
24:28Ja.
24:30Ja.
24:31Ja.
24:32Ja.
24:37Sascha.
24:39Komm mal rein.
24:43Schön, dass du wieder da bist, Sascha.
24:45Das finde ich auch.
24:46Ich fühle mich gleich wieder, als wäre ich fünf, wenn du mich Sascha nennst.
24:49Oh, danke.
24:51Aber ich habe dich immer so genannt, seit du klein warst.
24:54Eben.
24:54Und mittlerweile bin ich groß, falls dir das nicht aufgefallen sein sollte.
24:57Du hast recht.
24:59Also, Alexander, warum hast du mir nicht gesagt, dass du schon mal bist?
25:03Ich bin gerade erst angekommen und wollte mich noch etwas frisch machen.
25:06Aber Richard hat mir gesagt, dass er dich schon getroffen hat.
25:09Das stimmt ja.
25:11Ich hatte den Eindruck, er ist ganz schön angespannt.
25:14Ja, es ist wegen Nora.
25:16Sie ist aus dem Gefängnis entlassen worden.
25:18Ach.
25:19Aber er weigert sich, mit ihr zu sprechen.
25:21Er hat ihr sogar Hausverbot erteilt.
25:23Wie bitte?
25:24Sie sind sich unvermittelt auf der Hochzeit von Elsa und Konrad Landmann begegnet.
25:29Was ist passiert?
25:31Dein Vater war unerbittlich.
25:34Ist alles in Ordnung?
25:35Ja, ja.
25:36Bitte, warte.
25:38Was willst du hier?
25:39Lass uns bitte reden.
25:40Ich will dir alles erklären.
25:41Wir haben nichts mehr zu bereden.
25:43Ich habe dir vor sechs Jahren gesagt, dass du nicht mehr meine Tochter bist.
25:47Daran hat sich nichts geändert.
25:56Er hat mit ihr abgeschlossen, sagt er.
26:00Seit Annabelle Grafenbergs Flucht hat er nicht mehr mit ihr geredet.
26:04Aber wenn er sich nun in ihr täuscht, warum hört er sie nicht wenigstens an?
26:09Richard glaubt, dass Nora Annabelle zur Flucht verholfen hat.
26:12Und dass sie weiß, wo sie sich versteckt hält.
26:14Und deshalb kann er ihr nicht verzeihen.
26:17Und das ist ein Grund, die eigene Tochter zu verstoßen, ja?
26:21Annabelle hat Richard das genommen, was ihm am liebsten war.
26:24Seine Frau Helena und seine Tochter Viktoria.
26:26Und deshalb kann er Nora nicht verzeihen.
26:28Weil er glaubt, dass sie eine Mörderin deckt.
26:37Hey.
26:38Kommst du zum Dienst?
26:40Michael, es hat ja alles mit ihm reden.
26:42Er weiß Bescheid über dich und Frederik.
26:44Danke.
26:45Viel Glück.
26:47Also, drück mir die Daumen, dass es nur rüber genacht wird.
26:50Danke.
26:50Schau, siehst du dich aufkommen.
26:54Na?
26:54Hey.
26:56Schön, dich zu sehen.
27:00Ich wollte mit dir reden.
27:05Worüber?
27:09Über Frederik Grafenberg und über mich.
27:23Frederik und ich, wir waren vor sechs Jahren mal ganz kurz zusammen.
27:30Warum hast du mir das nicht erzählt?
27:31Warum?
27:33Weil ich dachte, dass es keine Bedeutung mehr hat.
27:35Oh.
27:36Es klingt so, als hätte sich das gerade geändert.
27:39Nein, nein.
27:40Es, es hat keinerlei Bedeutung mehr.
27:44Und weißt du auch warum?
27:45Warum?
27:48Weil ich glücklich bin.
27:51Und zwar mit dir.
27:57Ich liebe dich.
28:03Ich liebe dich auch.
28:24Aber selbst wenn er das glaubt, so kann er doch seine eigene Tochter nicht behandeln.
28:28Das finde ich ja auch, aber für Richard ist es offenbar der einzige Weg, mit der Situation umgehen zu können.
28:34Aber so geht es doch nicht.
28:36Ich glaube, ich rede mal mit dir.
28:38Nein, lass mich das machen.
28:40Wir haben uns deswegen schon genug gestritten.
28:42Ich möchte nicht, dass ihr euch auch noch in die Haare bekommt.
28:45Außerdem, für Richard ist es auch nicht leicht.
28:49Na, du bist ja sehr verständnisvoll.
28:51Die Sache hat ihn völlig aus der Bahn geworfen.
28:53Ich glaube, die letzten Jahre hatte er jeden Gedanken an Nora verdrängt.
28:58Aber er muss doch gewusst haben, wann sie entlassen wird.
29:00Sie ist etwas früher entlassen worden, wegen guter Führung.
29:04Woher weißt du das alles?
29:06Sie hat es mir erzählt.
29:08Das heißt, du kennst sie?
29:12Und?
29:13Wie ist sie so?
29:15Wie sieht sie aus?
29:17Sie ist hübsch.
29:19Sehr hübsch sogar.
29:21Sie macht einen freundlichen Eindruck.
29:23Aufrichtig, bescheiden.
29:25Man merkt aber, dass sie sich nicht unterkriegen lässt.
29:30Naja, sie ist ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe.
29:34Das heißt, Richard hat dir von ihr erzählt?
29:36Sehr wenig.
29:38Aber so wie er von ihr gesprochen hat, habe ich sie mir eben ganz anders vorgestellt.
29:43Mir hat er nie von ihr erzählt.
29:44Ich weiß.
29:45Ich weiß nichts über sie.
29:47Ich habe nicht nur ein Foto von ihr.
29:50Als Nora ins Gefängnis ging, hat Richard Eva beauftragt, alles zu vernichten, was ihn an seine Tochter erinnern könnte.
29:57Darum gibt es nirgends ein Foto.
30:00Für Richard ist Nora tabu.
30:05Ich glaube, wir können uns gar nicht vorstellen, wie verraten er sich fühlt.
30:09Aber warum interessierst du dich plötzlich so für deine Halbschwester?
30:13Ich will mir einfach ein Bild von ihr machen.
30:16Warum fragst du nicht Eva Landmann?
30:18Sie ist schon so lange hier.
30:19Sie kennt Nora viel besser als ich.
30:22Gute Idee.
30:34Ihr seid jetzt unter die Privatiers gegangen, oder?
30:36Das ist doch alles furchtbar teuer.
30:38Wenn wir da schon mitmachen, will ich wenigstens eine anständige Ausrüstung haben.
30:42Und wer weiß, vielleicht macht es ja sogar Spaß.
30:45Haben Sie denn schon mal Golf gespielt?
30:47Nein, bisher noch nie.
30:49Aber Tobias hat dieses Buch hier gekauft.
30:51Da steht alles ganz genau drin.
30:52Genau, das ließ ich mir abends durch und morgen lege ich dann richtig los.
30:55Und da haben Sie eine lange Nacht vor sich.
30:59Der Golfsport kennt 34 Regeln.
31:02Aber die Auslegung der Regeln umfasst 800 Seiten.
31:08Also, ein Spiel, bei dem es mehr Regeln als sonst was gibt.
31:12Das wäre doch eigentlich etwas für Sie.
31:14So, also wir gehen jetzt nach Hause und probieren die Golfsachen an,
31:18damit du dich an den Anblick gewöhnst.
31:20Ja, ich habe irgendwie die leise Befürchtung, dass ich darin wie ein Clown aussehe.
31:25Also, ich glaube nicht.
31:26Da würde dich Marianne niemals mit auf den Golfplatz lassen.
31:29So ist es.
31:31Also, tschüss.
31:32Tschüss, bis später.
31:37Ja, was hat denn nun dieses Kopfschütteln wieder zu bedeuten?
31:40Herr Becker hat wirklich eine hochwertige Ausrüstung gekauft.
31:44Naja, dann hat er doch wahrscheinlich eine große Chance, das Turnier zu gewinnen.
31:50Ein guter Schläger macht noch lange keinen guten Spieler.
31:54Hm.
31:55Aber Sie haben doch Tobias noch nicht spielen sehen.
31:58Wie wollen Sie ihn dann beurteilen?
31:59Um ein guter Spieler zu sein, bedarf es einer nicht unbedeutenden Ausbildung,
32:03Training, Vertrautheit mit Gerät und Grün.
32:08Ach so, so wie Sie darüber reden.
32:11Könnte man meinen, Sie glauben, dass Sie das alles besitzen.
32:15Hallo.
32:17Alexander, wir haben Sie noch gar nicht zurückerwartet.
32:19Ich werde gleich ein Gedeck mehr auflegen.
32:21Ach, nicht nötig, Ludwig. Ich habe keinen Hunger.
32:23Und, wie war denn die Reise?
32:26Ja, ereignisreich, würde ich sagen.
32:27Aber eigentlich wollte ich Sie etwas fragen, Eva.
32:29Ja, was denn?
32:30Es geht um Nora. Nora van Weiden.
32:32Ich würde gerne etwas mehr über sie erfahren.
32:34Ja, was wollen Sie denn über Nora wissen?
32:36Zum Beispiel, wie sie aussieht.
32:40Ja, also, vielleicht kann ich Ihnen da weiterhören.
33:07Vielen Dank für's Mitnehmen. Gute Weiterfahrt.
33:10Danke.
33:18Mein ganzes Leben liegt noch vor mir.
33:20Wie soll ich das genießen, wenn...
33:22Man vor sich selbst wegläuft.
33:23Ich weiß nicht, was aus uns beiden wird.
33:26Oder was das Schicksal für uns bereitet.
33:28Aber wenn ich weglaufe, wäre ich nicht frei, das herauszufinden.
33:31Verstehst du?
33:40Es stimmt, was Alexander gesagt hat.
33:43Man kann vor seinen Problemen nicht davonlaufen.
33:46Sie werden einen immer wieder einholen.
33:48Egal, wie tief man sich wegriecht.
33:51Und wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe,
33:54dann ist es mich, mein Problem zu stellen.
33:57Ich will meinem Vater beweisen, dass ich nicht der Mensch bin, für den er mich hält.
34:02Und das kann ich nur hier.
34:05Und wenn Alexander mein Bruder ist,
34:08dann ist das eben so.
34:11Ich habe zwar keine Ahnung, wie ich das anstellen soll,
34:13aber eines Tages werde ich es schaffen, ihn wie einen Bruder zu lieben.
34:16Ich habe zwar keine Ahnung, wie ein Bruder zu lieben.
34:53So, da bin ich wieder.
34:56Frei von ansteckenden Krankheiten?
34:58Vollkommen.
35:00Sie sehen mitgenommen aus.
35:01Es ging mir auch nicht gut, aber es ist alles wieder in bester Ordnung.
35:05Sie waren verreist?
35:08Ach so, nein, ich habe Probleme mit meinem Vermieter.
35:12Na gut, dann übernehmen Sie die Spätschicht.
35:14Dann haben Sie noch ein paar Stunden Zeit, um sich auszuholen.
35:16Das ist gut, danke schön.
35:19Ein Moment noch.
35:22Hier, das ist für Sie heute abgegeben worden.
35:26Okay, danke.
35:35Von meinem Vermieter?
35:38Besaure ich sehr das Missverständnis?
35:40Mietschuldenden getilgt?
35:41Würde mich freuen, Sie als meine Mieterin behalten zu dürfen.
35:45Hochachtungsvoll Bruno Witt.
35:46Probleme?
35:50Die haben sich gerade gelöst.
36:15Die haben sich gerade gelöst.
36:17Sofie.
36:31Sofie.
36:33Sofie.
36:35disentene?
36:44Moiny.
36:45Willen.
36:46Piran.
36:50Wie?
36:55Wie?
36:56Wie?
36:57Wie?
36:57Wie?
37:00Wie?
37:01Wie?
37:02Wie?
37:03Ich bin mir neurones.
37:09Oh, Vater, ihr Kind.
37:20Home, sweet home.
37:21Ach, bitte, entschuldigen Sie noch mal,
37:23es ist Missverständnis.
37:25Ach, ich freue mich, dass Sie bereit sind,
37:26wieder einzuziehen.
37:28Danke. Und wegen der Miete?
37:30Na, machen Sie sich da keine Sorgen.
37:32Es ist schon alles bezahlt, drei Monate im Voraus.
37:36Was? War jemand hier, hat jemand für mich bezahlt?
37:39Vielleicht ein älterer Herr, so groß?
37:41Nein, eine Dame, Wagner hieß sie.
37:44Judith.
37:45Ja, sehr elegant und sehr überzeugend.
37:48Eine beeindruckende Erscheinung.
37:50Sie hat mich auf 220 Euro runtergehandelt.
37:54Naja, ich will da nicht länger stören.
37:56Also, wenn es irgendetwas gibt, was ich für Sie tun kann,
37:59also Sie wissen ja, wo Sie mich finden.
38:01Ja, oben.
38:05Judith?
38:06Wer hätte das gedacht?
38:09Sie hat dafür gesorgt, dass ich wieder ein Dach über dem Kopf habe.
38:12Und das bestimmt gegen Richards Willen.
38:15Dabei kennt sie mich doch gar nicht.
38:18Wahrscheinlich ist das genau der Grund,
38:20weshalb sie so nett zu mir ist.
38:21Weil sie mich nicht kennt.
38:24Wenn sie von Alexander und mir wüsste,
38:26wäre sie dann auch noch so nett.
38:36Tut mir leid, Alexander.
38:39Ich kann nicht mit dir sprechen.
38:42Noch nicht.
38:43Ich brauche einfach noch Zeit.
38:46Ich muss die Gefühle abstellen, die ich für dich empfinde.
38:50Wofür ich nicht weiß, wie das gehen soll.
39:13Nun sagen Sie es schon.
39:16Sie haben es wieder getan.
39:18Was habe ich wieder getan?
39:20Sie haben sich wieder in Dinge eingemischt,
39:23die Sie nichts angehen.
39:26Ich habe nichts getan.
39:28Ich habe Alexander nichts in die Hand gegeben.
39:31Aber Sie haben ihm genauestens beschrieben,
39:32wie er die Kiste finden kann.
39:34Früher oder später hätte er sich ja sowieso gefunden.
39:36Weil Sie es auch vor sechs Jahren nicht lassen konnten,
39:39sich überall einzumischen.
39:40Sie hätten die Kiste gar nicht erst aufbewahren dürfen.
39:42Hab ich aber, hab ich aber.
39:44Und jetzt ist sie wieder aufgetaucht.
39:45Na sowas.
39:46Sie möchten gerne Schicksal spielen.
39:48Ja, na und?
39:49Das Schicksal spielt ja auch mit uns.
39:51Und jeder, der Nora eine Chance gibt,
39:54wird erkennen, dass Nora ein ganz anderer Mensch geworden ist,
39:57als sie früher war.
39:58Da stimme ich Ihnen zu.
39:59Ach.
40:01Alexander und Nora sind Geschwister.
40:03Halb.
40:04Ja, meinetwegen Halbgeschwister.
40:06Aber ich denke mir,
40:08Nora braucht einen großen Bruder.
40:10Und ich wünsche mir,
40:12dass die beiden sich so schnell wie möglich kennenlernen.
40:14Glauben Sie,
40:15dass die beiden sich verstehen werden?
40:17Davon bin ich überzeugt.
40:18Wenn das Schicksal
40:19nicht wieder einen Strich
40:20durch die Rechnung macht.
40:21Ich bin sicher,
40:22das werden Sie zu verhindern wissen.
40:32Es gibt drei Reservierungen.
40:34Tisch drei für zwei Personen,
40:36Tisch sieben für fünf
40:37und Tisch vier muss noch eingedeckt werden.
40:40Okay.
40:49Hallo, Nora.
40:51Judith.
40:53Schön, dass Sie wieder da sind.
40:54Haben Sie sich erholt?
40:56Ich möchte Ihnen erst mal gerne danken
40:57für Ihre Hilfe.
40:58Ach, dann hat sich Ihr Vermieter
41:00schon bei Ihnen gemeldet.
41:01Ja, das hat er.
41:02Ich weiß ehrlich gesagt nicht,
41:03wie ich das wieder gut machen kann.
41:05Ach, das war doch selbstverständlich.
41:06Nein, das war es nicht.
41:09Ich würde das Geld
41:10wirklich gerne zurückzahlen.
41:11Können wir uns auf eine Rate einigen?
41:12Ich habe gerne geholfen
41:14und ich möchte weder Geld von Ihnen
41:15noch sonst irgendetwas.
41:17Warum tun Sie das?
41:19Wir gehören doch zu einer Familie.
41:21Da hilft man sich
41:22und zwar ohne Wenn und Aber.
41:24Ach, da bist du ja.
41:26Ich möchte Ihnen gerne jemanden vorstellen,
41:28der schon sehr gespannt darauf ist,
41:29Sie kennenzulernen.
41:31Hallo, Mutter.
41:32Hallo.
41:32Du wolltest doch wissen,
41:33wie sie aussieht.
41:34Das ist Nora von Weiden.
41:35Kann ich vorstellen?
41:36Mein Sohn Alexander,
41:37Ihr Bruder.
41:38Hallo?
41:39Freut mich.
41:41Ja, was ist denn?
41:42Warum denn so steif?
41:43Ihr seid doch Bruder und Schwester,
41:44ihr könnt euch ruhig umarmen.
41:51Nun machen Sie nicht so ein Theater.
41:53Sie treffen den Fall auch mit.
41:57Donnerreiter.
41:58Aus der Hüfte, Herrmann.
42:00Genau.
42:00Jetzt in einem Schwung.
42:05Das war doch schon sehr gut.
42:07Na ja, er glaubt,
42:08dass du weißt,
42:08wo deine Mutter ist
42:09und dass du damals mit ihr flehen wolltest.
42:11Du bist ja nicht der Einzige.
42:12Ich glaube das nicht.
42:14Du bist keine Lügner.
42:18Du bist keine Lügner.
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