- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00... die Schnelle keinen anderen Interessenten gefunden haben.
00:02Oh doch, das hat sie.
00:05Ich habe mich gerade dazu entschlossen, die Anteile von Falkenthal Porzellan zu kaufen.
00:09Es ist auch schon alles unter Dach und Fach.
00:18Ich kann nicht.
00:20Ich dachte, wir hätten heute Morgen alles besprochen.
00:22Ich möchte Ihnen anbieten, Geschäftsführer von Falkenthal Porzellan zu werden.
00:27Ich würde dir ja gern vertrauen, aber ich habe Angst, dass wir gerade einen Riesenfehler machen.
00:33Wir werden es gemeinsam schaffen, Nora.
00:36Machen Sie sich keine Sorgen, ich halte hier die Stellung.
00:39Ja, das weiß ich. Hauptsache, ich erkenne meine Küche noch wieder, wenn ich zurückkomme.
00:54Lieber Alexander, wir haben uns getäuscht.
00:57Es reicht nicht, alles hinter uns zu lassen, um frei zu sein.
01:00Wir sind Bruder und Schwester und werden es immer sein.
01:03Bitte verzeih mir, dass ich dich verlasse, aber es hat keinen Sinn.
01:06Wir werden niemals wieder als Liebende zusammen sein.
01:18Wir werden niemals wieder als Liebende zusammen sein.
01:39Ich könnte die erste, die gave my life.
01:57Hallo?
01:58Nora, ich...
01:59Es ist leider nur die Mailbox von Nora von beiden.
02:01Nachrichten bitte nach dem Piepton.
02:03Danke.
02:06Ich bin's.
02:08Meld dich bei mir, ja?
02:11Du kannst doch wenigstens noch mal über alles reden.
02:13Ich meine, es kann doch noch nicht alles vorbei sein.
02:21Meld dich so schnell du kannst.
02:50Sie bieten mir den Posten des Geschäftsführers der Manufaktur an.
02:53Ein Mann mit ihren Erfahrungen und vor allen Dingen mit ihren Fähigkeiten.
02:57Da wäre ich doch dumm, wenn ich Sie nicht fragen würde.
03:00Könnte es vielleicht sein, dass Sie Ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen?
03:03Ich habe doch kein schlechtes Gewissen.
03:04Ich weiß doch noch nicht mal, ob Ihre Nachricht bei uns auf dem Anrufbeantworter überhaupt angekommen ist.
03:08Und wenn sie angekommen ist und wurde gelöscht, ich habe damit nichts zu tun.
03:12Was Sie aber nicht davon abgehalten hat, sich die Anteile der Manufaktur unter den Nagel zu reißen?
03:16Kommen Sie! Wir wussten doch nicht mehr, ob Sie noch Interesse haben.
03:18Und Sophie hat von Frau van Weiden den Auftrag gehalten, die Anteile so schnell wie möglich zu verkaufen und ich
03:23war da, fertig.
03:23Wie überaus praktisch.
03:27Könnte es sein, dass Sie Sophie etwas beweisen wollen?
03:30Hat Sie vielleicht auch Zweifel, dass der Anruf vom Anrufbeantworter aufgefressen wurde?
03:34Ich biete Ihnen hier einen guten Job an, Herr Grafenberg.
03:37Nehmen Sie das Angebot an, ja oder nein?
03:39Herr Michael, lass einfach gut sein, ja?
03:40Und?
03:42Ich nehme an.
03:44Wann soll es losgehen?
03:48Am besten sofort.
03:49Schön, dass Sie wieder dabei sind.
03:52Auf gute Zusammenarbeit.
04:10Na, ist Eva schon weg?
04:12Ja, auf dem Weg zum Flughafen mit Marianne und Tobias.
04:15Das hätte ich ihr wirklich nicht zugetraut, dass sie so kurz entschlossen nach Südafrika fliegt.
04:19Julia und Daniel werden schon auf Sie aufpassen.
04:22Am Ende findet sie noch Gefallen am Fliegen und geht mit den beiden auf Weltreise.
04:25Na, das glaube ich nicht.
04:26Dann müsste sie ja auf ihre Kabelei mit Herrn Adam verzichten.
04:29Ja, das stimmt natürlich auch wieder.
04:32Sag mal, hast du was von Theo gehört?
04:34Dein Sohn hat sein Handy ausgeschaltet und ist wahrscheinlich Basketball spielen gegangen, anstatt Vokabeln zu lernen.
04:40Naja, aber die Nummer mit dem Tonband war wirklich clever.
04:42Uns eine Aufnahme vorzuspielen, das er lernt?
04:45Findest du das witzig?
04:47Ach, Elsa.
04:48Er hat eine Fünf in Englisch und Französisch. Wie soll er da sein Abitur schaffen?
04:51Naja, aber er hatte ein ganzes Jahr, um das wieder aufzuholen.
04:54Das ist nicht viel und in sechs Monaten ist es zu spät.
04:56Ja, aber heute ist Ferienbeginn.
05:00Ist doch kein Wunder, dass er keine Lust hat, da irgendwie zu Hause zu sitzen und zu büffeln.
05:05Vielleicht war er auch verabredet und will es uns nicht sagen.
05:13Du glaubst, dein Sohn hat eine Freundin?
05:16Naja, also wenn ich an mich zurückdenke in diesem Alter, da habe ich meiner Mutter lieber wer weiß was erzählt,
05:20bevor ich zugegeben habe, da ich mit dem Mädchen verabredet bin.
05:22Ja, ja, ich weiß, du warst kaum zu halten.
05:25Aber die Nummer mit dem Tonband ist mir nicht eingefallen.
05:29Konrad, das klingt ja fast so, als wenn du richtig stolz auf Theo wärst.
05:32Also immerhin ist unser Sohn sehr zielstrebig und clever, wenn er was erreichen will und das kann ich mir ja
05:37später nur nutzen.
05:38Elsa, lass ihm doch seinen Spaß lernen, kann er auch heute Abend machen.
05:41Ja, ich glaube trotzdem nicht, dass er eine Freundin hat.
05:49Okay, die Finger weit auseinander, sie sollen ein D bilden.
05:53Der Ball liegt in der einen Hand, die andere stützt nur ab.
05:56Jetzt den Arm schön hoch und jetzt gibt nur das Handgelenk den nötigen Drive.
06:00So?
06:01Genau, okay. Jetzt gerade halten und wirf.
06:04Okay.
06:07Ha, hast du das gesehen? Ich habe getroffen!
06:10Du bist ja Naturtalent.
06:13So, jetzt mache ich dich fertig.
06:16Was war das denn?
06:17Was denn?
06:19Nur weil ich ein Mädchen bin, musst du mich nicht schonen.
06:20Mach ich doch gar nicht.
06:21Doch, du wirst wie ein Mädchen.
06:25Hey, das war mein Wurf.
06:27Solange der Ball in der Aufwärtsbewegung zum Kopf ist, darf ich ihn abfangen.
06:29Na, schon klar, die Regel hast du dir doch gerade ausgedacht.
06:34Wow, was war das denn?
06:36Ein Jumper. Ist gar nicht so schwierig.
06:37Das will ich auch können.
06:39Wichtig ist, dass du den Kopf fixierst und nicht den Ball hinterher siehst.
06:42Oder sonst wohin, so wie du neulich.
06:43Was?
06:44Na, als du im Spiel gegen Elsa und Constanze den Ball absichtlich versemmelt hast.
06:48Ja, genau.
06:51Yes!
06:52Ha, was sagst du jetzt? Hast du das gesehen? Wow!
06:56Wahnsinn.
07:22Ja, ja, ich schau's mir an, okay.
07:23Ja, heute noch.
07:26Okay, tschüss.
07:28Mann.
07:30Hast du Ärger?
07:33Ich muss noch mal zur Schonung an der Chaussee.
07:34Eine der alten Linden droht beim nächsten heftigen Wind auf die Straße zu kippen.
07:38Na, dann fährst du da halt hin?
07:39Ja, ich wollte die Wildschwein-Zäune am See reparieren.
07:43Dann machst du das ein anderes Mal.
07:45Ja, das geht ja jetzt auch nicht anders.
07:48Obwohl Herr von Weiden mich schon letzte Woche darum gebeten hat.
07:50Oh.
07:52Na ja, vielleicht haben wir Glück und Herr von Weiden hat noch nicht gemerkt, dass die Zäune nicht repariert sind.
07:57Und wenn doch, dann kann ich ein gutes Wort bei meinem Vater für dich einlegen.
08:00Alexander.
08:01Hallo.
08:02Hallo.
08:03Hallo? Warst du nicht mit Nora weg?
08:06War, ist das entscheidende Wort, ja.
08:09Dann bist du also zur Vernunft gekommen.
08:13Ähm, Elsa weiß Bescheid.
08:16Ich musste es ihr sagen.
08:19Ist schon okay.
08:20Das Thema Nora und ich gehört wohl sowieso der Vergangenheit an.
08:24Was ist denn passiert?
08:31Ich gehe mal nach hinten.
08:35Nora ist plötzlich verschwunden, als wir in Hamburg waren.
08:38Wie?
08:39Wir waren in unserer alten Pension.
08:41Ich wollte uns etwas zu essen und als ich zurückkam, war sie weg.
08:45Einfach so? Ohne ein Wort?
08:47Sie hat eine Nachricht hinterlassen.
08:49Dass es ein Fehler war, zusammen wegzufahren.
08:52Dass wir Geschwister sind und das immer zwischen uns stehen wird.
08:55Und bitte sag jetzt nicht, dass das klar war.
08:59Und wo ist Nora jetzt?
09:01Ich habe keine Ahnung.
09:02Ich hatte gehofft, sie wäre schon zurück, aber hier ist sie offenbar auch nicht.
09:06Ja, wenn ich was höre, sage ich dir auf jeden Fall Bescheid.
09:11Vielleicht ist es ja gar nicht schlecht, dass ihr jetzt ein bisschen Abstand zueinander habt.
09:15Und wer weiß, vielleicht schafft ihr es tatsächlich irgendwann einfach nur Geschwister zu sein.
09:28Herr von beiden, es ist Besuch für Sie da.
09:32Oh, Frederik.
09:33Schön, dass Sie dabei schauen.
09:35Wir haben gar nicht wieder über das angefragte Darlehen für den Kauf von Faktan-Polzellan gesprochen.
09:40Deshalb komme ich.
09:41Ja, mein Angebot steht natürlich noch.
09:44Danke, aber ich benötige es nicht mehr.
09:46Ich werde mich in der Manufaktur wohl mit der Rolle eines Geschäftsführers zufrieden geben müssen.
09:50Aha.
09:51Was ist denn passiert? Ich denke, Nora will an Sie verkaufen.
09:55Sie hat sich entschlossen, nur 20 Prozent der Firma zu verkaufen.
09:58Und die hat mir Michael Adam weggeschnappt.
10:02Oh, tut mir leid.
10:05Ja, wenn Sie mit Nora darüber reden wollen, sie ist für ein paar Tage mit Alexander verreist.
10:09Nein, nein, schon gut.
10:10Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich das Darlehen nicht mehr benötige.
10:13Mhm.
10:16Das ist wirklich sehr bedauerlich.
10:18Die Manufaktur war doch seit Generationen im Besitz Ihrer Familie, oder?
10:22Tja.
10:24Cognac?
10:25Gerne.
10:27Ja, jedenfalls freue ich mich für Sie, dass Sie wenigstens als Geschäftsführer dort arbeiten werden.
10:33Ich glaube, Michael Adam ist gar nichts anderes übrig geblieben, als mit dem Posten anzubieten.
10:37Ja, vermutlich ist Ihnen bewusst, dass er keinen besseren für den Posten finden wird, als Sie.
10:42Ich glaube nicht, dass fachliche Kompetenz entscheidend war.
10:45Aha, sondern?
10:46Ihr persönliche Motive.
10:49Ach, schon gut.
10:51Naja, wenigstens bleiben Sie uns in Falkenthal erhalten.
10:55Vermutlich wird Frau Landmann sich mehr als freuen darüber.
10:59Ja.
11:00Solange wie ich herumgezogen bin, wird es wirklich Zeit, dass ich mal versuche, sesshaft zu werden.
11:05Jedenfalls hier sind Sie jederzeit willkommen.
11:07Danke.
11:08Das weiß ich sehr zu schätzen.
11:20Wohin denkst du?
11:24Ich bin wirklich froh, dass du Frederik diese Stelle angeboten hast.
11:27Als du vorhin zu ihm hinübergegangen bist und...
11:30Also ich dachte wirklich, dass ihr beide...
11:31Was wir eins schlagen.
11:33Ja.
11:34Ich würde mich wirklich jederzeit für dich prübeln, Sophie.
11:37Aber nicht mit ihm.
11:42Es tut mir leid, dass ich gedacht habe, dass du dir die Nachricht gelöscht hast.
11:47Jetzt machen wir uns doch mal nichts vor.
11:49Es lag ja wirklich nahe, dass ich es hätte sein können.
11:52Und ich habe mich in der letzten Zeit, ja...
11:55etwas ungeschickt und eifersüchtig verhalten.
12:00Aber das ist jetzt vorbei?
12:02Ja.
12:03Ich hoffe, er sieht das auch so, damit wir wieder gut zusammenarbeiten können.
12:07Das werdet ihr sicher.
12:12Du wirst sehen, dass du dich diesmal auf mich verlassen kannst.
12:18Alle Nachrichten gelöscht.
12:30Ich verstehe nicht, wo sie hin ist.
12:32Aus dem Weg gehen können wir uns auch hier in Falkenthal.
12:34Wenn ihr im Gutshaus Tür an Tür wohnt.
12:40Du machst ihr Sorgen um sie, oder?
12:43Sie hat so lange um ihren Vater und ihre Familie gekämpft.
12:46Jetzt bricht sie vielleicht alle Kontakte ab.
12:48Und schuld daran bin ich, weil ich sie gedrängt habe, mit mir wegzufahren.
12:53Wie will sie ihrem Vater eigentlich erklären, dass sie nicht wiederkommt?
12:56Ich meine, er weiß ja nicht, dass ihr...
12:59Oder doch?
13:02Ach, übrigens, ich habe Richard noch einen Abschiedsbrief auf mein Bett gelegt, in dem ich ihm alles erklärt habe.
13:09Ist das okay?
13:12Ja.
13:15Nora hat meinem Vater einen Brief geschrieben, bevor wir abgereist sind.
13:17Nein.
13:18Sie wollte ihm darin alles erkennen.
13:20Dass wir uns lieben und irgendwie versuchen wollen, ein neues Leben zu beginnen.
13:23Und wo ist dieser Brief jetzt?
13:25Sie hat ihn heute Morgen auf ihr Bett gelegt.
13:29Ich muss los.
13:40Ich muss los.
14:14Gutschorst von Weiden, Ludwig Adam.
14:15Was kann ich für Sie tun?
14:16Herr Adam, jetzt lassen Sie mal die Förmlichkeiten.
14:19Ich bin es.
14:19Ach, Frau Landmann, wie geht es Ihnen?
14:22Sind Sie etwa schon angekommen?
14:23Natürlich nicht.
14:25Wir sind am Flughafen und haben gerade die Koffer aufgegeben.
14:28Ähm, das nennt man übrigens Einchecken, Frau Landmann.
14:31Ich weiß, dass das Einchecken heißt.
14:34Hören Sie, ich habe vergessen, Ihnen zu sagen, Sie müssen unbedingt meine Kräuter im Garten gießen.
14:38Das mache ich sehr gern.
14:40Und denken Sie an Ihren Diätplan.
14:42Auch wenn ich nicht da bin.
14:44Alles, was viel Fett oder viel Zucker enthält, ist das reine Gift für Sie.
14:48Ja, ich, ich, ich passe schon auf, Frau Landmann.
14:52Ich hoffe, Sie erholen sich gut und, und um Ihre Kräuter werde ich mich kümmern.
14:57Herr Adam, Herr Adam, das Boarding geht jetzt los.
15:01Sie wissen ja, was das heißt.
15:02Ich muss Ihnen Schluss machen.
15:04Auf Wiederhören.
15:07Sie hat ja aufgelegt.
15:22Hallo, Ludwig.
15:23Kann ich Ihnen helfen?
15:24Nein, danke schön.
15:25Wir wollen etwas trinken.
15:28Die Gläser sind im Schrank.
15:29Hier.
15:31Na, du kennst dich ja gut aus.
15:33Ja, schon praktisch, wenn die eigene Oma hier Küchin ist.
15:37Du setzt dich hin, ich bediene die schon, okay?
15:40Am liebsten hätte ich wieder den Cocktail, den du mir beim letzten Mal serviert hast.
15:44Oh, also ich, ich weiß.
15:46Das ist schon gut, wasser genügt.
15:48Okay.
15:50Sag mal, wenn du jetzt Ferien hast, dann gab es doch Zeugnisse, oder?
15:54Nein.
15:55Und wie war es?
15:57Hey, guck mal, hier ist ja Torte.
15:59Das ist aber super, Lektor.
16:00Was möchtest du?
16:02Verstehe, falsches Thema.
16:03Nein, Quatsch, aber ich habe nur gerade riesen Hunger, du nicht?
16:15Alexander?
16:16Hallo.
16:17Hallo.
16:18Ja, ich bin wieder da.
16:21Ja, was heißt das?
16:22Wo ist denn Nora?
16:23Ich weiß es nicht.
16:25Was heißt, du weißt es nicht?
16:26Ihr seid doch zusammen losgefahren.
16:28Ja, schon, aber das...
16:29Könntest du bitte etwas deutlicher werden?
16:31Wo ist Nora?
16:33Wir waren zusammen in Hamburg.
16:34Nora wollte lieber erst mal allein sein.
16:37Entschuldige, aber meine Idee war eigentlich, dass du dich um sie kümmerst.
16:41Nora braucht jetzt vielleicht ein bisschen Zeit nach dem Tod ihrer Mutter.
16:45Die Beerdigung von Annabelle hat sie sehr mitgenommen.
16:48Dann können wir nur hoffen, dass sie sich bald meldet.
16:51Ja, das hoffe ich auch.
16:54Ich gehe dann mal.
16:55Ja, okay.
17:14Wir sollten da anknüpfen, wo wir aufgehört haben.
17:18Also bei dem Spendengolfturnier, mit dem ich die Firma gerettet habe, woraufhin Sie meinen Beratervertrag gekündigt haben.
17:25Sie wissen genau, dass ich gezwungen war, Personalkosten zu sparen.
17:29Ja, ja.
17:30Nicht zu vergessen diese bedauerliche Kündigung unserer Chefdesignerin Maike Hansen.
17:34Können wir jetzt bitte zu den Aufgaben kommen?
17:39Ich bin ganz hoher.
17:41Für die meisten unserer Kunden verkörpern Sie das, womit Falkenthal Porzellan berühmt geworden ist.
17:46Handwerk, Kompetenz, Zuverlässigkeit etc.
17:49Ich dachte, Sie halten mich für unzuverlässig.
17:51Ich sprach ja auch von den Kunden.
17:53Ich kümmere mich also um die Finanzen und Sie kümmern sich ausschließlich um das Kundengeschäft.
17:59Ein Geschäftsführer mit Maulkorb, also.
18:00Tja, so macht jeder das, was er am besten kann, ne?
18:04Sie wollen mich als Aushängeschild von der Firma, die eigentlich mir gehören sollte.
18:08Tut sie aber nicht.
18:10Nora van Weiden besitzt nach wie vor 80% der Anteile.
18:12Und der Rest gehört mir.
18:17Tja, dann werde ich mich mal um meine Kunden kümmern.
18:19Ja, am besten ist, wenn Sie Heidemann einen Präsentkopf vorbeibringen.
18:23Einer unserer besten Kunden.
18:25Einen was?
18:27Einen Präsentkopf.
18:28Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
18:30Kundenbetreuung nennt man das, ne?
18:31Und jetzt seien Sie doch froh.
18:32Kommen Sie mal raus und sitzen nicht den ganzen Tag im Büro.
18:37Ganz wie Sie wollen.
18:39Ach und Herr Grafenberg, da ist noch was.
18:40Der Fahrstuhl muss endlich General überholt werden.
18:42Nicht, dass da nochmal jemand stecken bleibt.
18:44Was hat das mit mir zu tun?
18:45Ja, ich möchte, dass Sie sich persönlich darum kümmern.
18:50Wozu Geschäftsführer heutzutage gebraucht werden.
19:01Verdammt, wo ist der Brief?
19:04Herr Wagner!
19:06Bitte entschuldigen Sie die Störung.
19:08Ich wusste nicht, dass Sie schon wieder zurück sind.
19:10Ich bin gerade erst angekommen.
19:12Ist die Vorline von Weiden auch mitgekommen?
19:14Nein.
19:15Und ich wollte auch eigentlich nur schnell das...
19:19Sagen Sie, Sie haben hier nicht zufälligerweise einen Brief gesehen?
19:22Äh, einen Brief?
19:23Sie meinen einen Umschlag für Herrn van Weiden?
19:27Ja, wo ist er?
19:28Er lag heute Morgen auf dem Bett.
19:30Ja, und wo ist er jetzt?
19:32Dass du mehr da bist, weiß ich nicht.
19:34Wissen Sie, seit Frau Landmann nicht mehr da ist,
19:37dann weiß ich überhaupt nicht, womit der Kopf steht.
19:39Ich bin gerade dazu gekommen, das Bett frisch zu beziehen.
19:42Herr Adam, denken Sie nach.
19:44Wo könnte der Brief jetzt sein?
19:45Nun, möglicherweise hat Ihnen Katharina...
19:48beim Bettenabziehen an sich genommen
19:50und gibt Ihnen mit der regulären Post an Herrn van Weiden weiter.
19:58Bitteschön, Herr van Weiden.
19:59Danke, Katharina.
20:03Alexander war eben ganz schön durcheinander.
20:06Irgendwie bedrückt, findest du nicht?
20:09Vielleicht nimmt es Sie mit, dass Nora ohne ihn weiterreisen wollte.
20:13Er hätte es ihm keine Vorwürfe machen sollen.
20:15Ich bin sicher, er hat sie nicht freiwillig gehen lassen.
20:18Du hast recht.
20:20Nora hat offensichtlich mehr mit Annabelles Tod zu kämpfen, als ich dachte.
20:23Ich finde es bewundernswert, wie sie das alles durchgestanden hat.
20:27Erst die Nachricht vom Tod ihrer Mutter,
20:29dann steht sie plötzlich wieder vor ihr und versucht, mit ihr zu fliehen.
20:32Ja, und dann stürzt Annabelle vor unseren Augen in den Tod.
20:38Das blickt, lass mich auch nicht wieder los.
20:42Vielleicht sollten wir auch wegfahren, um das alles hinter uns zu lassen.
20:48Du hast recht.
20:49Es ist so, als ob diese Räume immer noch voller Erinnerung an Annabelle sind.
20:54Dabei war sie schon über sechs Jahre nicht hier.
20:58Ich werde Ihnen ganz sicher nicht meine Beziehung zu Richard erklären.
21:01Ihre Beziehung zu Richard ist vorbei, wenn er erfährt, dass er nicht der Vater Ihres Sohnes ist.
21:07Verschwinden Sie endlich.
21:08Ich so hasse dich.
21:10Niemand darf erfahren, dass Sie mich gesehen haben.
21:16Aber im Moment gibt es in der Van Weydengruppe so viel zu tun.
21:19Ich kann jetzt nicht weg.
21:20Du siehst ja, ich komme mit der Post kaum mit daher.
21:25Auf den Virgin Islands fehlt er mir nicht viel, aber sowas schon.
21:28Fette Sachertorte?
21:30Ja, wir haben zwar jede Menge Süßkram und Obst sowieso,
21:33aber so eine gute deutsche Torte fehlt Anzeige.
21:35Soweit ich weiß, kommt die Sachertorte aus Österreich.
21:37Wirklich?
21:38Trotzdem lecker.
21:42Und wie ist das Leben in der Karibik so?
21:45Super gut.
21:47Ja, wir liegen den ganzen Tag am Strand.
21:48Und die Lehrer, die tragen sogar Hawaii-Hemden und Bermuda-Shorts.
21:52Und haben die Surfbrette unterm Arm.
21:53Wir surfen mit denen zusammen.
21:55Echt?
21:55Ja.
21:55Ich habe gehört, du gehst auf so eine internationale Schule,
21:57wo man den ganzen Tag lernen muss.
21:59Ja, das auch.
22:01Wenn du dich nicht beeilst, ist der Kuchen gleich weg.
22:08Hm, echt nicht schlecht.
22:09Sag ich doch.
22:11Sag mal, was ist denn jetzt bei dir in der Schule schiefgelaufen?
22:14Mein Englischlehrer ist ein ziemlicher Idiot und die Französischlehrerin auch.
22:18Aber das ist doch kein Beinbruch.
22:20Ich hätte heute eigentlich lernen müssen.
22:22Ich bin aber abgehauen.
22:23Um mit mir Basketball zu spielen?
22:25Habe ich dir ja versprochen, oder?
22:27Schätze, da muss ich mich revanchieren.
22:30Ja.
22:31Englisch ist meine zweite Muttersprache.
22:33Und Französisch habe ich im Leistungskurs.
22:35Da helfe ich dir.
22:36Echt?
22:36Ja.
22:37Ich gebe dir Nachhilfe und du zeigst mir das Basketballspielen.
22:40Okay.
22:42Das hört sich nach einer tollen Zeit an.
22:43Das wird eine tolle Zeit.
22:49Danke, dass du den Kaufvertrag so schnell vorbeigebracht hast.
22:51Tja, jetzt hast du es schwarz abweist, dass du hier der Chef bist.
22:54Naja.
22:56Hat Frederik schon angefangen?
22:57Ja, aber den habe ich gleich zu einem Außentermin geschickt.
22:59Also eigentlich hättet ihr euch begegnen müssen.
23:03Ist der Präsentkopf für Heidemann schon da?
23:05Ja, einen Moment, ich hole ihn.
23:06Sie sind noch hier?
23:07Ja, der Präsentkopf war nicht da.
23:10Wie du siehst, übernehme ich schon sehr verantwortungsvolle Botengänge.
23:13Tja, ich muss jetzt los.
23:14Wir sehen uns später.
23:21Ah, danke.
23:43Oh Gott.
23:46Ich fürchte, wir sind stecken geblieben.
23:49Sind wir es nicht schon lange?
24:09Störe ich?
24:10Nein, nein, komm rein.
24:18Unangenehme Neuigkeiten?
24:21Nächste.
24:23Der Unternehmerverband will sich eine neue Satzung geben.
24:27Ob es nichts Wichtigeres gibt.
24:35Alexander, ich wollte dir vorhin wegen Nora keine Vorwürfe machen.
24:40Ach das, du hast schon vergessen.
24:42Ich weiß ja, dass du es nicht böse gemeint hast.
24:44Ja.
24:49Bevor ich es vergesse, Konrad Landmann will dich dringend sprechen.
24:53Worum geht es denn?
24:54Es ist, ich glaube es geht um den Wildschweinzaun.
24:57Genau, das Stück, was erneuert werden muss.
24:59Vielleicht solltest du gleich mit ihm reden, das klang ziemlich dringend.
25:01Also gut.
25:03Dann werde ich mal sehen, was ich für ein Landmann tun kann.
25:08Bis später.
25:09Ja.
25:26Ach, entschuldigen Sie bitte, ich wollte das Geschirr abräumen.
25:28Ja, natürlich.
25:38Ach, Katharina.
25:38Ja?
25:39Haben Sie heute beim Aufräumen zum Mama und der Schwester einen Brief gefunden?
25:42Nein, wo soll der denn gelegen haben?
25:44Vermutlich auf dem Bett.
25:45Es kann aber auch sein, dass ich mich irre.
25:46Ich kann gerne nochmal für Sie nachschauen, wenn Sie wollen.
25:48Danke, ich mache das schon.
25:55Danke, ich mache das schon.
26:33Hell, Toad, Toad.
26:36Drink, drank, drunk.
26:39Theo, was soll das?
26:42Wenn du mir eine Moralpredigtheit misst, dann bitte nicht jetzt.
26:44Ich will dir keine Moralpredigtheit, ich will mit dir reden.
26:47Was gibt es denn da zu bereden?
26:48Ich bin abgehauen, du bist sauer, das war's.
26:49Hey, so einfach ist das nicht.
26:52Wo warst du denn den ganzen Tag?
26:54Hier und da.
26:55Mit wem?
26:57Ich bin müde, gute Nacht.
26:59Theo!
27:13Hier ist der Brief jedenfalls auch nicht.
27:15Wann haben Sie das Zimmer dann aufgeräumt?
27:16Nachdem Frau von Weiden abgereist ist.
27:18Und was genau haben Sie gemacht?
27:19Naja, ich habe das Bett abgezogen.
27:21So wie in einem Schlafzimmer.
27:23Sagen Sie, haben Sie gerade besonders viel zu tun?
27:25Also ich meine, da waren Sie im Stress und haben den Brief vielleicht nicht gesehen.
27:28Das könnte sein.
27:31Wo ist denn die Bettwäsche jetzt?
27:32Im Flur zur Küche, die wird später abgeholt.
27:34Danke, Katharina.
27:38Alexander, was machst du hier?
27:39Ich, es tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit.
27:47Herr Adam, ich hatte schon versucht, Sie zu erreichen.
27:50Ach, Frau Wallendt, ich hatte das Handy ausgemacht, weil ich in Ruhe arbeiten wollte.
27:54Was gibt es denn?
27:55Der Aufzug ist stecken geworden.
27:56Ach, nein.
27:57Ja, ich war gerade auf den Notdienst.
27:58Also wenn ich gewusst hätte, dass Sie da sind...
28:00Ist ja schon gut, aber mehr als den Notdienst anrufen kann ich jetzt auch nicht.
28:03Außerdem sollte sich sowieso Herr Grafenberg darum kümmern.
28:06Ja, aber...
28:06Na, ist schon gut.
28:07Sie können nach Hause gehen, ich sage dann dem Wachdienst Bescheid, dass Sie den Monteur reinlassen.
28:10Aber Ihre Verlobte Frau Nowak ist noch zusammen mit Herrn Grafenberg im Aufzug.
28:14Wie bitte?
28:15Bitte.
28:27Mir tun die Füße weh.
28:37Du hast recht.
28:38Wenn wir schon die Nacht miteinander verbringen müssen, dann sollten wir Sie wenigstens nicht mit Reden verschwenden.
28:43Schweigen ist viel besser.
28:45Ja.
28:54Tun wir das nicht schon ziemlich lange?
28:57Ich dachte, du wolltest es so.
28:58Ja, wollte ich auch.
29:00Weil ich dachte, dass wir hier ganz schnell wieder raus sind, aber...
29:06Schon langsam komme ich mir irgendwie ein bisschen albern vor.
29:10Wir konnten ja zumindest nichts Falsches sagen.
29:14Ich habe Hunger.
29:16Ich habe einen Präsentkopf dabei.
29:17Ja, rein zufällig natürlich.
29:20Man muss für jede Situation vorbereitet sein.
29:22Also, irgendwie erinnert mich das an eine bestimmte Situation.
29:26Du weißt noch, du wolltest nur kurz mit mir sprechen, aber hattest natürlich auch rein zufällig an einem Picknickkorb von
29:33Eva dabei.
29:35Eva hat die Brote vergessen.
29:37Vielleicht haben wir ja diesmal mehr Glück.
29:47Das klingt wunderbar für mich.
29:50Und dazu einen Spätburgunder.
29:53Das heißt, äh...
29:55Wenn ich hier...
29:57Hm, schaut doch schlecht aus.
29:59Warum?
30:00Da ist kein Korkenzieher dabei.
30:02Ich glaube, da kann ich behemmlich sein.
30:12Ich glaube, da kann ich Ihnen nicht doch helfen, Herr Wagner.
30:28Vielen Dank, Herr Aram.
30:29Ich schaffe das schon.
30:34Was ist denn das?
30:38Ich schaffe das schon.
31:05Herr Aram.
31:09Na, was ist Ihnen denn für eine Laus über die Leber gelaufen?
31:11Keine Laus, sondern zwei ganz gemeine Tortendiebe.
31:14Oh.
31:15Und haben Sie schon eine Spur?
31:19Ich habe eine Ahnung, wer mir meine Sacha-Torte weggegessen hat.
31:23Na, sicherlich irgendjemand, der es sehr gut mit Ihnen meint.
31:26Sie sind doch auf strenger Diät wegen Ihres hohen Blutdrucks.
31:29Na ja.
31:30Deswegen habe ich ja die Torte auch noch nicht angerührt.
31:34Äh, wissen Sie, ob Alexander noch wach ist?
31:37Ja, hier steht im Flur gerade um die Ecke.
31:41Danke.
31:47Danke, Alexander.
31:48Vielen Dank, dass du deinen Vater extra wegen des Wildschweinzauns zu mir geschickt hast.
31:52Es tut mir leid, es ging nicht anders.
31:53Er war schon dabei, die Post zu öffnen.
31:55Hat er den Brief gefunden?
31:56Nein, er war nicht dabei.
31:59Ich habe das halbe Haus nach ihm abgesucht.
32:01Und da hast du ihn?
32:03Gerade gefunden.
32:04Er ist irgendwie im Bettbezug gelandet.
32:07Dann hat ihn also niemand gelesen?
32:10Nein.
32:11Ist aber gut gegangen.
32:13Na, immerhin etwas.
32:15Ja.
32:17Anora hat sich immer noch nicht bei mir gemeldet.
32:19Sie hat nicht mal meinen Anruf beantwortet.
32:22Das wird sie schon noch.
32:24Dann lass ihr Zeit.
32:25Ich glaube, sie muss sich selbst erst darüber klar werden, ob und wann sie zurückkommen will.
32:34Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, wie lange dauert denn das noch?
32:36Das lässt sich jetzt noch nicht genau sagen.
32:38Es kann doch nicht so schwer sein, so einen Fahrstuhl zu reparieren oder die Leute, die darin eingesperrt sind, wenigstens
32:43zu befreien.
32:44Ich könnte Ihnen jetzt im Detail erklären, was ich hier mache.
32:47Aber dann dauert es noch länger, bis der Aufzug wieder fährt.
32:49Sophie?
32:51Kannst du mich hören?
32:52Wenn Sie weiter so gegen die Tür hämmern, hört Sie bald gar nichts mehr.
32:56Das dröhnt doppelt so lauter drin.
32:57Entschuldigung, meine Verlobte ist seit Stunden darin eingesperrt.
33:00Dann kann sie ihn auch nicht weglaufen.
33:02Ein Komiker.
33:03Ich habe mir meine Nacht auch anders vorgestellt.
33:08Das sieht ganz nah im Systemfehler aus.
33:12Das kann dauern.
33:27Es tut mir wirklich leid, dass du die Anteile einer Manufaktur nicht kaufen konntest.
33:32Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, warum deine Zusage nicht auf meinem Anrufbeantworter gelandet ist.
33:39Tja, Anrufbeantworter finde ich manchmal ein sehr launisches Eigenleben.
33:42Fahrstücke auch.
33:43Ja, aber darüber bin ich nicht wirklich traurig.
33:48Was genau hast du mir denn auf den Abi gesprochen?
33:52Dass ich die Anteile, die Nora mir angeboten hat, gerne kaufen möchte.
33:58Und das war alles.
34:04Ich werde die Anteile der Manufaktur kaufen.
34:07Das bedeutet natürlich auch, dass ich in Falkenthal bleibe.
34:10Ich hoffe, du kannst es akzeptieren.
34:12Ich werde in deiner Nähe bleiben, auch wenn wir nicht zusammen sein können.
34:16Mehr nicht.
34:20Habe ich dir schon gesagt, dass mein Weinstock neue Triebe bekommen hat?
34:24Wow.
34:26Na, dann wird es ja höchste Zeit, sie hier anzupflanzen.
34:29Ja, wenn wir beide hier nochmal lebend rauskommen sollten,
34:31wird es das Erste sein, was ich tue, um einen richtig schönen Platz zu suchen,
34:35wo er wachsend gedeihen kann.
34:38Und dieser Platz wird tatsächlich ein Falkenthal sein?
34:45Du hast doch gesagt, dass es das Beste wäre,
34:47wenn ich Falkenthal so weit wie möglich verlassen würde.
34:50Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich das gesagt habe.
34:54Mir würden die Nächte im Fahrstuhl mit dir fehlen.
35:02Ach.
35:35Lieber Richard, schon wieder muss ich dir Kummer bereiten.
35:38Aber ich muss dich und unsere Familie verlassen, denn ich habe mich verliebt.
35:42In meinen Bruder, Alexander.
35:45Wir haben uns vor sechs Jahren in Hamburg kennengelernt,
35:48nicht wissend, dass wir Geschwister sind.
35:51All die Jahre im Gefängnis habe ich mich nach ihm gesehnt und er sich nach mir.
35:56Als wir uns wiederfanden, erfuhren wir, dass wir Geschwister sind.
35:59Wir haben alles versucht, um unsere Liebe zu vergessen, doch sie ist stärker als wir.
36:04Deshalb gehen wir fort, um woanders irgendwo ein neues Leben zu beginnen.
36:08Bitte verzeih uns.
36:28Ich kann nicht.
36:31Es funktioniert nicht.
36:38Wir müssen uns einfach mehr Zeit geben.
36:41Ich glaube nicht, dass Zeit daran irgendwas ändert.
36:49Glaubst du wirklich, dass du irgendwo anders vergessen kannst,
36:52dass die Liebe deines Lebens gleichzeitig deine Schwester ist?
36:55Das wird nicht funktionieren, Alexander.
37:01Wir sind Bruder und Schwester und werden es immer sein.
37:04Bitte verzeih mir, dass ich dich verlasse, aber es hat keinen Sinn.
37:08Wir werden niemals wieder als Liebende zusammen sein.
37:11Wir dürfen nicht.
37:40Moge in.
37:44Hast du uns nicht vielleicht was zu sagen?
37:46Nö.
37:49Bist dir sicher, ja?
37:50Ich wüsste nicht was.
37:54Ja, wie wär's mit einem Entschuldigung oder einem, es tut mir leid?
37:57Entschuldigung, Entschuldigung, es tut mir leid.
37:59Na, das klang ja überzeugend.
38:01Besser kann ich's nicht sagen.
38:05Theo, so geht das nicht.
38:06Ich weiß, dass du deine Ferien haben willst, aber du musst auch ein bisschen an deine Zukunft denken.
38:10Tu ich doch. Ich hab mich schon um alles gekümmert.
38:13Und wie?
38:14Ich nehme Nachhilfe in französisch und englisch.
38:18Aha.
38:19Das ist ja eine gute Idee.
38:21Bei wem?
38:23Nein, das ist meine Sache.
38:24Nein, Theo, nicht wenn Konrad und ich das Geld dafür bezahlen.
38:27Sollt ihr aber nicht. Ich hab das alles schon organisiert.
38:33Ja, da guckt ihr.
38:34Aber ich bekomme mein Leben auch ohne euer Zutun und eure ständigen Vorschriften hin.
38:40Was, bitte?
38:57Kann man den Fahrstuhl vielleicht irgendwie hochkurbeln?
39:02Wird ich gern.
39:03Leider ist das Kurbelgetriebe so verdreckt, dass da gar nichts mehr geht.
39:07Mir scheint, da wurde am Falschhundernis gespart und viel zu lange auf eine ordentliche Wartung verzichtet.
39:12Mir scheint, dass Sie Ihre Stundenzahl erhöhen wollen für Ihre Rechnung.
39:18Na, bitte.
39:26Na, bitte.
39:27Den beiden geht's wenigstens gut.
39:32Psst.
39:35Sie hatten recht.
39:36Wir sollten den Fahrstuhl reparieren lassen.
39:55Alexander.
39:57Morgen.
39:58Guten Morgen.
40:01Was ist los?
40:03Nichts.
40:06Seit du von deinem Kurzurlaub mit Nora wiedergekommen bist,
40:10bist du vollkommen verändert.
40:14Willst du mir nicht sagen, was passiert ist?
40:19Hat es mit einer Frau zu tun?
40:21Wie kommst du dann darauf?
40:24Ich kenne dich.
40:25Ich weiß, wie du aussiehst, wenn du Liebeskummer hast.
40:29Ich bin in Hamburg einer alten Liebe wieder begegnet.
40:34Und was ist dann passiert?
40:36Was ist dann passiert?
40:48Die alten Gefühle waren sofort wieder da.
40:52Aber?
40:54Mir ist gleichzeitig klar geworden,
40:56dass die Zeit für diese Liebe abgelaufen ist
40:57und dass sie nie wieder eine Chance haben wird.
41:00Und das ist auch gut so.
41:02Denn jetzt kann ich diese Liebe für immer begraben.
41:12Jetzt packen Sie doch einfach Ihre Sachen zusammen,
41:14bauen Ihr Haus und lassen mich meine Arbeit hier machen,
41:16von der Sie nichts verstehen.
41:16Jetzt passen Sie auf, was Sie sagen.
41:18Sie sind immer noch mein Angestellter.
41:20Jetzt machst du mir langsam Angst.
41:21Es ist an der Zeit, dass du ein Vater-Sohn-Gespräch führst.
41:25Jessica, sieh gut aus.
41:26Es ist witzig, intelligent, kreativ.
41:28Und sie hat dich mal sehr geliebt.
41:29Ich habe seitdem kein Wort mehr mit dir gesprochen, Tom.
41:32Wenn sowieso nichts mehr zwischen euch ist,
41:33dann kann es doch nicht so schlimm sein,
41:35wenn sie wieder nach Falkenthal kommt.
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