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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Mit Frau Nowak, dann wird sie mir das Geld von Annabels Kunden auszahlen.
00:02Sehr gut.
00:03Also, bald wir einen Startpunkt für unsere Flucht ausgemacht haben,
00:07gebe ich Ihnen Bescheid.
00:09Du scheinst dich ja gut mit deinem Bruder zu verstehen.
00:12Was rede ich, Bruder?
00:14Mein Gott, Sie sind verliebt.
00:17Sie sind schon unterwegs.
00:19Sie haben Ihren Plan geändert.
00:21Entschuldigung, wovon reden Sie eigentlich?
00:23Willst du mit dem Auto bis zur Grenze fahren?
00:25Das wirst du noch früh genug erfahren.
00:29Großer Gott.
00:40Du hast mich verraten.
00:42Hast du wirklich geglaubt, dass ich den Rest meines Lebens mit dir auf der Flucht verbringen will?
00:47Was ist passiert?
00:48Alexander, wir wissen es nicht genau.
00:50Annabelle lebt und hat offenbar Nora in ihrer Gewalt.
00:53Ich bin nicht sechs Jahre um die ganze Welt geflohen,
00:56um mich jetzt hier verhaften zu lassen.
00:59Nora, bitte!
01:00Willst du jetzt auch auf mich schießen?
01:02So wie du damals auf den Polizisten geschossen hast?
01:06Großer Gott, Annabelle, wie konntest du das deiner Tochter antun?
01:08Ich wollte mit dir ein neues Leben anfangen.
01:12Und du hast mich verraten.
01:13Bitte, gib auf und stell dich der Polizei.
01:17Bitte.
01:19Bitte.
01:29Hey, what you looking for?
01:35No one has the answer.
01:38They just want more.
01:43Hey, who's gonna make it right?
01:49This could be the first day of my life.
02:06Tu es nicht, Annabelle.
02:13Ich habe dir schon einmal gesagt, dass ich mich nicht einsperren lasse.
02:17Als wir nach dem Prozess auf dem Weg ins Gefängnis waren.
02:23Warum musstest du es wieder versuchen?
02:26Du kannst dich nicht aufhalten.
02:32Das alles hier...
02:36...hätte nicht passieren müssen.
03:00Sag, dass ich dir nirgends zukommen soll, sprich ich.
03:03Es ist vorbei, Annabelle.
03:05Bitte, Mutter.
03:06Kein Schritt näher.
03:10Komm zurück, bitte.
03:12Mach doch sowas nicht.
03:14Komm, gib mir die Hand.
03:20Annabelle, bitte.
03:23Du musst mir helfen.
03:25Jeder bekommt das, was er verdient.
03:27Hilfe.
03:29Das kannst du dir sparen.
03:31Es wirst du bereuen.
03:34Viktoria.
03:36Sie wollte mich vergiften.
03:38Weil sie, Helena Bernstein, töten werden.
03:43Ich konnte es nicht ertragen, dass sie...
03:47...an der Seite des Mannes war,
03:51den ich immer geliebt habe.
03:53Willst du denn lieber sterben, als ins Gefängnis zu gehen?
03:58Ich war auch im Gefängnis.
04:00Ich weiß, dass es nicht leicht ist.
04:01Aber du schaffst es.
04:01Du bist stark.
04:02Annabelle, komm.
04:03Hör auf, Nora.
04:05Annabelle, gib Nora die Hand.
04:06Bleib zu.
04:07Hör auf, Nora.
04:08Ah!
04:09Ah!
04:09Ah!
04:09Ah!
04:10Ah!
04:30Hoffentlich ist Nora nichts passiert.
04:32Wenn Annabelle herausgefunden hat, dass Nora eigentlich nicht mit ihr fliehen wollte.
04:37Wir sollten nicht das Schlimmste befürchten.
04:39Außerdem, wenn Fräulein van Weiden ihre Mutter einer Falle gestellt hat,
04:45dann heißt das doch, dass sie uns all die Jahre die Wahrheit gesagt hat.
04:49Ja, und Annabelle nicht zur Flucht verholfen hat.
04:51Da hat mich nämlich mein Gefühl nicht gedäuscht.
04:54Und wir hätten ihr die ganzen Jahre unrecht getan.
04:59Judith, alles in Ordnung?
05:02Ach, ja, ich muss nur endlich wissen, was da draußen vor sich geht.
05:06Herr van Weiden wird sicher sehr vorsichtig sein.
05:08Und er wird kein zweites Mal zulassen, dass Annabelle entkommt.
05:12Entschuldigt mich bitte.
05:25Wir haben eine lockere Beziehung, ein Flirt, was auch immer, jedenfalls nichts Festes.
05:29Da willst du bei mir einziehen? Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein.
05:32Ich will doch einfach nur dein Mitbewohner sein.
05:34Nicht mehr meine Affäre?
05:36Das können wir doch trennen. Als Mitbewohner bin ich dein Mitbewohner und als deine Affäre deine Affäre.
05:40Außerdem hätten wir ein Problem weniger.
05:41Ach ja?
05:42Ja. Wenn wir mal allein sein wollen, brauchen wir nicht mehr ewig darüber umsuchen,
05:44sondern könnten einfach zu Hause bleiben.
05:46Sicher, aber dafür würden wir uns irgendwann tierisch auf die Nerven gehen.
05:49Wir würden uns streiten und bestimmt keine lockere Beziehung mehr haben.
05:52Meinst du?
05:53Ja, ich meine nicht nur, ich habe recht.
05:55So wie immer.
05:56Ja, eben.
06:09Annabelle, komm, gib mir deine Hand, ich zieh dich hoch.
06:11Bleib, wo du bist, oder ich springe.
06:13Was kann der Dummheiten, Annabelle? Gib mir die Hand, ich zieh dich hoch.
06:19Sie hat nach Beweisen gesucht, um einen Keil zwischen dich und mich zu treiben.
06:27So schnell schafft das niemand.
06:29Nach all deinen Intrigen finde ich es nur schade, dass wir es immer noch nicht geschafft haben,
06:35dich hinter Schlossentriege zu bringen.
06:37Ja.
06:38Heute wirst du das Gutes verlassen.
06:40Interessiert mich nicht.
06:41Einer steht fest.
06:43Wir beide.
06:44Wir werden nie wieder zusammenkommen.
06:52Versuch, an uns ranzukommen.
07:08Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
07:10Und ich möchte jetzt auch nichts mehr von Ihnen hören.
07:12Sie machen einen großen Fehler.
07:14Ein Vorschlag.
07:17Sie legen jetzt das Telefon weg.
07:21Und Richard wird niemals erfahren,
07:24dass Alexander nicht sein Sohn ist.
07:31Entschuldige, bitte.
07:32Darf ich?
07:36Judith, ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, aber Richard wird nichts Unüberlegtes tun.
07:43Glaub mir.
07:44Ich weiß, aber...
07:46Was aber?
07:48Man darf Annabelle nicht unterschätzen.
07:51Da hast du allerdings recht.
07:53Ich hoffe, dass die Polizei sie endlich fasst, damit sie nicht noch einmal ein Familienleben zerstören kann.
08:02Entschuldige, bitte.
08:05Michael.
08:07Hallo, Michael.
08:09Ja, nein, ich bin noch im Gutshaus.
08:11Ich...
08:12Ich bleib auch noch hier.
08:13Es ist etwas passiert.
08:15Nein, nein, keine Sorge.
08:15Mir geht's gut.
08:18Ja, ich melde mich später und erzähl dir alles, ja?
08:21Gut.
08:22Bis gleich.
08:25Ich hätte Richard nicht gehen lassen dürfen.
08:27Ich hätte ihn aufhalten müssen.
08:30Und jetzt ist vielleicht schon alles zu spät.
08:36Annabelle, ich hab dir schon mal meine Hand angeboten und du hast die abgelehnt.
08:39Erinnerst du dich?
08:41Mach den Fehler nicht nochmal.
08:47Ich bin nicht gekommen, mit dir zu streiten.
08:50Billig und schäbig ist das denn?
08:53Schade.
08:55Ich hasse diese Frau aus tiefstem Herzen.
08:57Alles und jeden aus dem Weg räumt, um ihre Ziele zu erreichen.
09:00Dieser Frau ist in ihrer eigenen Kinder egal.
09:02Ich liebe meine Kinder.
09:07Bitte.
09:08Komm, gib mir die Hand.
09:10Jetzt willst du mir helfen, du hast mein Leben zerstört.
09:12Nein, das stimmt nicht.
09:13Du denkst, du bist besser als ich.
09:15Du bist genauso wie ich.
09:18Du hast mich verragt, aber dafür wirst du bezahlen.
09:21Wow.
09:26Ich weiß, ich werde nicht glücklich.
09:29Aber du, ich weiß, dass du dein Glück auch nicht finden wirst.
09:34Was?
09:39Oh Gott, bitte.
09:41Komm, gib mir einfach nur deine Hand, bitte.
09:44Oh Gott.
09:45, bitte.
09:51Ja.
10:21Untertitelung des ZDF, 2020
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16:57Michael, warte!
16:59Jetzt warte doch!
17:01Ich habe gedacht, ich störe gerade.
17:02Du hast meine Umfamung mit Frederik völlig missverstanden.
17:06Sie sah ziemlich eindeutig aus, Sophie.
17:08Michael, er war in Lebensgefahr.
17:09Ich war einfach nur froh, dass ihm nichts passiert ist.
17:11In Lebensgefahr? Welchen Schwerverbrecher hat er denn diesmal gejagt?
17:14Annabelle Grafenberg.
17:17Ich dachte, die ist tot.
17:19Ja, jetzt ist sie das auch.
17:22Annabelle hatte ihren Tod nur vorgetäuscht,
17:25um über Nora an ihr Vermögen zu kommen, damit sie endgültig untertauchen kann.
17:29Aber Nora hat ihr mit Hilfe von Frederik eine Falle gestellt und...
17:33Naja, die Situation geriet außer Kontrolle.
17:36Alle waren in Gefahr und...
17:37Dabei kam Annabelle ums Leben.
17:40Das konnte ich nicht wissen.
17:42Sie sind gerade erst zurückgekommen.
17:45Ich wollte auch nicht streiten.
17:46Es ist nur...
17:47Ich weiß, du...
17:49Du hast Angst, dass meine früheren Gefühle für Frederik wieder hochkommen würden.
17:54Ja, genau.
17:57Du vertraust mir immer noch nicht, was?
18:03Gibt es irgendetwas?
18:04Habe ich irgendeine Chance, das zu ändern?
18:07Ich weiß es nicht, Sophie.
18:09Ich weiß es nicht.
18:12Ein einfaches Ja wäre mir lieber.
18:19Ich glaube, nicht nur du musst was ändern.
18:21Auch ich sollte das tun.
18:23Ich muss endlich meine Eifersucht überwinden.
18:27Und ich sollte keine Geheimnisse mehr vor dir haben.
18:32Dadurch haben unsere ganzen Probleme ja überhaupt erst begonnen.
18:37Und jetzt?
18:47Kümmern wir uns wieder mehr um uns?
18:51Um dich und mich?
18:55Ja.
19:00Das erste Mal habe ich Annabelle auf dem Friedhof gesehen.
19:06Und ich habe dir nicht geglaubt.
19:10Ich auch nicht.
19:13Wie auch?
19:16Ich kann dann schon vermuten, dass sie ihren eigenen Tod vortäuscht,
19:19um über das Erbe an ihr Vermögen zu kommen.
19:22Annabelle hat wirklich mit der Waffe auf ihre Tochter gezielt.
19:26Ja.
19:29Sie hat keinen Ausweg mehr gesehen.
19:31Mein Gott.
19:33Das können Sie laut sein.
19:37Nora hat wirklich einen Schutzengel gehabt.
19:40Plötzlich ließ Annabelle die Waffe wieder sinken.
19:48Ich kann nicht begreifen, dass Annabelle ihr Kind bedroht hat.
19:52Welche Mutter tut denn sowas?
19:57Entschuldige, Nora.
20:02Ich kann es noch gar nicht fassen,
20:04dass es auch einmal vorbei sein soll.
20:07Sechs Jahre lang bin ich Annabelle hinterhergejagt,
20:09um sie zu fassen und hier nach Falkenthal zu bringen.
20:12Und dann?
20:14Taucht sie plötzlich aus dem Nichts auf.
20:17Und stirbt von meinen Augen.
20:20Einfach so.
20:23Wo war sie denn all die Jahre?
20:25Hat sie sie denn verkrochen?
20:30Ich wollte nicht, dass es so endet.
20:32Ich weiß.
20:34Du wolltest, dass sie ins Gefängnis kommt.
20:37Und das hätte sie auch verdient,
20:40ihre Strafe dort abzusitzen.
20:44Was das merkwürdig ist.
20:47Nora hat Annabelle die Hand gereicht und
20:50sie wollte sie tatsächlich nehmen.
20:53Es sah so aus, als würde sie aufgeben wollen,
20:56sich stellen.
20:59Dann hat es Gerüst nachgegeben.
21:03Dann kam Annabelles Einsicht wohl etwas zu spät.
21:07Ich muss die ganze Zeit an das arme Fräulein van Weiden denken.
21:12Wie mag es ihr wohl gehen?
21:15Frau van Weiden,
21:16entschuldigen Sie bitte,
21:17die Polizei hat noch einige Fragen.
21:19Entschuldigen Sie die Störung,
21:20aber wir brauchen noch eine Aussage von Ihnen.
21:25Soll ich dich begleiten?
21:48Das ist die ganze Zeit recht.
21:52Nora hat die Wahrheit gesagt,
21:53all die Jahre.
21:55Und ich, Idiot,
21:56habe ihr nicht geglaubt.
22:01Als Annabelles Testament auftauchte,
22:03wodurch Nora zu Alleinerbin wurde,
22:07da habe ich auch geglaubt,
22:08dass ich mich in Nora geirrt habe.
22:09Dass sie doch mit Annabelle
22:10gemeinsame Sache gemacht hat.
22:12Aber zuerst hast du ihr geglaubt,
22:13dass sie mit der Flucht ihrer Mutter
22:14nichts zu tun hatte.
22:16Du hast von Anfang an das Gute in ihr gesehen.
22:20Und ich habe mich auf dich gehört.
22:24In meiner Sturheit
22:25ist unsere Beziehung fast kaputt gegangen.
22:29Ich habe mich gegen meine Tochter gestellt.
22:34Und ich habe mir keine Chance gegeben,
22:35sechs Jahre lang.
22:38Ich weiß nicht,
22:39wie ich das wieder gut machen kann.
22:42Wenn ich daran denke,
22:43was meine Mutter damals für einen Aufstand gemacht hat.
22:45Dabei wollte ich nur ein bisschen
22:46durch die Wüste fahren.
22:47Ach ja, die Paris-Dakar-Tour.
22:49Die ich dann nicht mal gemacht habe.
22:51Ja, dafür hatte ich dir extra
22:54diesen Tank bemalt.
22:55Und dafür kommt er ja jetzt im Einsatz.
22:58Ich hoffe,
22:59deine Mutter und Tobias
23:00nehmen es nicht allzu schwer,
23:01dass wir jetzt mit dem Motorrad nach Kanada fahren
23:03und nicht mit dem Flugzeug fliegen.
23:06Mein Vater hätte mich sicher verstanden.
23:08Ach, die beiden verstehen dich auch, aber...
23:10Ich weiß,
23:11die machen sich nur Sorgen.
23:13Für Tobias ist es eben doppelt schwer.
23:15Er hat seinen Sohn Niko
23:16doch beim Motorradunfall verloren.
23:18Aber das ist schon eine Ewigkeit her.
23:20Ja.
23:21Und seitdem ist viel passiert.
23:24Stimmt.
23:25Ich war Jungunternehmer.
23:27Chef der berühmt-berüchtigten Bäckersboten.
23:30Ich war Chef-Designerin
23:31bei Falkenthal-Worzellan.
23:33Aber vor allem haben wir uns gefunden.
23:35Nach einigen Umwegen.
23:37Dann sind wir jetzt verheiratet.
23:39Mhm.
23:46Na, meinst du, wir sind jetzt erwachsen?
23:48Wir haben auf jeden Fall
23:49sehr viel zusammen erlebt.
23:50Und das wissen auch Tobias und deine Mutter.
23:52Du meinst, sie glauben,
23:53dass wir die Reise gut geplant haben?
23:54Ich glaube sogar,
23:56dass sie ziemlich stolz auf uns sind,
23:57dass wir diese Reise machen.
23:58Und sie werden auch ihren Enkelkindern erzählen,
24:01dass wir auf dem Motorrad
24:02um die halbe Welt gereist sind.
24:04Komm,
24:04lass uns keine Zeit verlieren.
24:06Für die beiden ist es ja trotzdem nicht einfach,
24:07sich an den Gedanken zu gewöhnen.
24:12Ich bin froh, dass es endlich vorbei ist.
24:15Auch wenn niemand wollte,
24:16dass Annabelle stirbt.
24:18Hat sie,
24:19ich meine,
24:20hat sie noch irgendetwas gesagt?
24:21Hast du noch mal mit ihr gesprochen,
24:23bevor sie...
24:25Anna,
24:27es ging dann alles sehr schnell.
24:34Bist du okay?
24:37Die Polizei wollte alles ganz genau wissen.
24:40Schön war es nicht.
24:45Wir gehen dann mal an die frische Luft.
24:58Möchtest du auch einen?
25:10Noah, ich...
25:16Ich kann dir gar nicht sagen,
25:18wie leid es mir tut.
25:20Nicht nur,
25:21dass du deine Mutter verloren hast,
25:23auch wie ich mich zu dir verhalten habe.
25:26All die Jahre.
25:28Dass ich dir nicht geglaubt habe
25:29und dich
25:31wie eine Verbrecherin behandelt habe.
25:37Ich...
25:39Ich kann nicht erwarten,
25:40dass du mir verzeihst,
25:41aber
25:43ich möchte,
25:44dass du weißt,
25:45wie...
25:46wie unendlich leid es mir tut.
25:49Das mehr ist jetzt
25:50die Augen geöffnet worden.
25:52Dafür,
25:53dass du mir endlich glaubst,
25:53habe ich einen hohen Preis gezahlt.
25:58Okay.
26:12Es gibt einfach keine vernünftigen Männer mehr.
26:15So schlimm waren die Männer doch gar nicht,
26:16die in deine WG ziehen wollen.
26:18Bitte?
26:19Ich fasse noch mal kurz zusammen, ja?
26:20Wir haben hier den Aufreißer,
26:23das Muttersöhnchen
26:24und den Spinnen- und Reptilienzüchter.
26:27Naja, vielleicht ein bisschen speziell, aber...
26:29Speziell, das war die Volkkatastrophe.
26:32Was genau ist eine Volkkatastrophe?
26:33Die Lage der Nationen...
26:35Oh,
26:36deine zukünftigen Mitbewohner.
26:37Hast du was falsch verstanden?
26:39Da waren gerade zehn Typen da.
26:41Die waren alle ganz witzig,
26:42charmant.
26:43Ich weiß jetzt halt nur nicht,
26:44für wen ich mich entscheiden soll,
26:45weißt du?
26:46Sozusagen die Qual der Wahl.
26:47Ja, gut.
26:48Dann quäl dich mal schön weiter.
26:50Du hast doch sicher
26:50kein Problem damit, oder?
26:51Ich?
26:52Nee, wieso?
26:54Ah, Kirsten?
26:55Komm.
26:56Super.
26:57Ähm, ich komme gleich dazu.
26:59Kollegin?
27:00Nee, die hat sich auf meine Anzeige hingemeldet.
27:03Musst du gleich mal kennenlernen.
27:05Du hast doch sicher kein Problem damit, oder?
27:07Nee, wieso?
27:27Sechs Jahre lang
27:28habe ich mir so sehr gewünscht,
27:29dass mein Vater
27:30einen Schritt auf mich zugeht.
27:33Ich wollte Annabelle
27:34eine Falle stellen,
27:35damit Vater mir endlich glaubt.
27:36Aber das
27:37hat Annabelle das Leben gekostet.
27:45Darf ich?
27:49Sie waren sehr mutig heute.
27:53Wenn Sie die Patronen
27:54nicht aus der Waffe genommen hätten,
27:55dann...
28:01Es tut mir leid,
28:02dass ich Ihnen anfangs
28:03nicht geglaubt habe.
28:05Und er,
28:05dass ich abwasend war.
28:07Da waren Sie nicht der Einzige.
28:12Ich habe Sie dafür
28:13verantwortlich gemacht,
28:14dass ich jahrelang
28:15rastlos Annabelle gesucht habe.
28:18Dabei bin ich dafür
28:18natürlich nur selbstverantwortlich.
28:22Ich war blind vor Hass
28:25und habe darüber
28:25mein Leben vergessen.
28:28Sie haben diese Suche
28:29nach Annabelle heute
28:29ein Ende bereitet
28:30und dafür möchte ich
28:31mich bei Ihnen beten.
28:33Wenn ich gewusst hätte,
28:34dass meine Mutter
28:35dabei stirbt,
28:35hätte ich es nicht getan.
28:40Keiner von uns
28:41sollte, dass Sie stirbt.
28:49jetzt kommt sie nie wieder zurück.
29:01Habt ihr ausgesprochen?
29:06Ich habe es versucht.
29:09Lass ihr Zeit, Liebling.
29:11Nora steht unter Schock.
29:12Sie hat schreckliche Dinge
29:13mit ansehen müssen.
29:16Ja.
29:20Nora.
29:23Wie geht's dir?
29:26Ich gehe dir mal nach Hause.
29:37Laura.
29:43Wenn du mir je verzeihen kannst,
29:47wenn du willst,
29:47ist das hier wieder dein Zuhause.
29:53Ich weiß es nicht.
29:57Komm, ich bring dich nach Hause.
29:59Ja, danke.
30:08Wissen Daniel und Patricia
30:10eigentlich schon,
30:10dass ihre Mutter gestorben ist?
30:12Ich meine,
30:14dass sie wirklich gestorben ist.
30:15Ich habe sie vorhin angerufen.
30:17Sie konnten es
30:18nicht begreifen.
30:21Verständlich.
30:23Ich werde sie nachher anrufen
30:24und ihnen alles erzählen.
30:27Wie geht es dir eigentlich?
30:33Weißt du denn eigentlich schon,
30:35wie es mit der Manufaktur
30:36weitergehen soll?
30:37Will denn Nora
30:38immer noch verkaufen?
30:40Ich weiß es nicht.
30:43Nora wollte eigentlich nur verkaufen,
30:44um Annabelle in Sicherheit zu wiegen.
30:47Das hat sich ja jetzt erledigt.
30:50Ich habe keine Ahnung,
30:51wie es mit der Manufaktur
30:52weitergeht.
30:55Und
30:55was ist mit Sophie?
31:05Ich weiß eigentlich überhaupt nicht,
31:07wie es weitergehen soll.
31:22Wir haben Nora die ganze Zeit
31:24Unrecht getan.
31:25Es muss furchtbar sein,
31:26wenn einem niemand glaubt
31:28und das über Jahre hinweg.
31:29Aber wenigstens konnte sie jetzt
31:31endlich ihre Unschuld beweisen.
31:32Ja, dafür hat sie ihre Mutter verloren.
31:38Ich wüsste gar nicht,
31:39dass wir unter freiem Himmel
31:41schlafen müssen.
31:42Entschuldigung,
31:43ich habe das nicht geklebt.
31:44Aber auf diese Art und Weise
31:45hätten wir natürlich
31:46einen berauschenden Blick
31:47auf den Sternenhimmel.
31:48Herr Doktor Adam,
31:49darf ich Ihnen eine Frage stellen?
31:51Was machen wir,
31:52wenn es schneit oder regnet?
31:53Ja, wir kuscheln einfach
31:54noch enger zusammen,
31:55ist doch klar.
31:56Ich habe eine bessere Idee.
31:58Wir setzen riesige Fenster
32:00ein wegen des romantischen
32:01Sternenhimmels.
32:02Ja, das klingt gut.
32:05Aber ich finde,
32:06das Dach sollte trotzdem
32:06so schnell wie möglich
32:07wieder drauf,
32:08weil die Regensaison begonnen hat.
32:16Gut, dass wir für unser Haus
32:18richtige Dachdicker haben werden.
32:19Zweifelt hier irgendjemand
32:20an meinen handwerklichen Fähigkeiten?
32:24Es ist halt was Besonderes,
32:26unser Hüsten.
32:44Das ist so peinlich.
32:46Was?
32:47Du kommst neue Vermieterin da,
32:48guck dir die doch mal an,
32:49wie die sich aufgetakelt hat.
32:52Schrecklich.
32:56Aber attraktiv ist sie.
33:04Da, schon wieder.
33:06Jetzt reicht's.
33:09Entschuldigung.
33:09Ich glaube,
33:10da liegt ein Missverständnis vor.
33:11Tom sucht kein WG-Zimmer mehr.
33:12Ach ja?
33:13Ja.
33:13Er zieht nämlich bei mir ein.
33:15Was?
33:38Ich hatte gehofft,
33:40dass sie Ja sagt
33:41und ihr wieder einzieht.
33:43Dass sie nicht gleich Ja gesagt hat,
33:45heißt doch nicht automatisch Nein.
33:49Für sie ist die Situation
33:50ganz besonders schwierig.
33:52Deshalb dachte ich...
33:56Sie hat verstanden,
33:57dass du ihr helfen willst.
34:01Auch wenn sie nach allem,
34:02was jetzt passiert ist,
34:03nicht ganz unbefangen
34:04auf dich zugehen kann,
34:06bin ich mir sicher,
34:06dass sie weiß...
34:07Dass ich ein Vater bin,
34:08der sie sehr lange
34:09allein gelassen hat, ja.
34:11Richard, gib ihr Zeit zu verarbeiten,
34:13was gerade geschehen ist.
34:16Ich würde ihr so gerne helfen.
34:19Ich bin mir sicher,
34:20dass Nora sich genau
34:22wie du danach sehnt,
34:23dass sie endlich wieder
34:24wie Vater und Tochter
34:25sein könnte.
34:27Ich habe ihr nicht vertraut.
34:30Ich könnte verstehen,
34:31wenn sie mir nie wieder
34:32verzeihen kann.
34:44Dann wollt ihr also auf dem Motorrad
34:45um die halbe Welt fahren?
34:46Mama, ich weiß,
34:47was jetzt kommt.
34:48Du findest das zu gefährlich,
34:49aber das ist es nicht,
34:49wenn wir vorsichtig fahren.
34:51Und das machen wir.
34:52Eigentlich sind wir auch nur
34:53auf die Idee gekommen,
34:54mit dem Motorrad zu fahren,
34:55weil wir nicht wussten,
34:55wie wir es sonst
34:56nach Kanada kriegen sollten.
34:57Aber wir hätten euch
34:58das Verschiffen bezahlt
34:58und die Flüge auch.
34:59Mama, ich will nicht,
35:00dass du uns irgendwas bezahlst.
35:02Das weißt du.
35:03Wir wollen die Reise
35:04so oder so machen.
35:05Und das klingt jetzt
35:06wirklich abenteuerlicher,
35:07als es ist.
35:09Das sagst du nur,
35:10um mich zu beruhigen.
35:14Was ist denn,
35:15wenn einer von euch krank wird?
35:17Oder wenn ihr eine Panne habt?
35:20Mama.
35:22Oder wenn ihr einem Eisbären begegnet?
35:25Es gibt dort keine Eisbären.
35:26Und wenn wir eine Panne haben,
35:27haben wir die wichtigsten
35:28Ersatzteile dabei
35:29und für Krankheiten
35:30eine Notapotheke.
35:32Ich wünschte,
35:33deine Leidenschaft wäre
35:34nicht das Motorradfahren,
35:35sondern Briefmarken sammeln.
35:38Durch wie viele Länder
35:39fahrt ihr denn eigentlich?
35:40Einige.
35:41Wir schicken euch aus jedem Land
35:42eine Postkarte.
35:43Versprochen.
35:44Tut das.
35:45Sonst macht deine Mutter
35:45vor lauter Sorgen
35:46kein Auge zu
35:47und ich bin der Leidtrag.
35:48Jetzt tu doch nicht so,
35:49als wenn du dir
35:49keine Sorgen machen würdest.
35:51Ich hab mir damals Sorgen gemacht,
35:52als du die Strecke
35:53Paris-Dakar fahren wolltest.
35:55Aber jetzt hast du
35:56deine Frau dabei
35:56und ich weiß,
35:58dass du vorsichtig
35:59und verantwortungsvoll
36:00fahren wirst.
36:02Ich schaff das schon.
36:05Danke.
36:13Ja, jedenfalls.
36:13Vielen Dank nochmal.
36:14Hat Spaß gemacht.
36:16Und allem Anschein nach
36:16auch Erfolg gebracht.
36:17Sieht's aus.
36:19Ja.
36:19Was gut.
36:21Der Gentleman schweigt
36:22und genießt.
36:23Ja, so viel sei gesagt.
36:25Mein Plan ist vollkommen aufgegangen.
36:26Ach, das war geplant?
36:27Ja.
36:28Das war eine Kollegin von mir.
36:29Sie hat es meine Mitbewohnerin
36:30ausgegeben und
36:31da ist Konstanz
36:31so eifersüchtig geworden,
36:33dass du jetzt mal
36:33lieber Umzugskartons packst.
36:35so ungefähr.
36:43Tom Nowak
36:45zieht morgen früh
36:45bei dir ein?
36:47Ja.
36:48Der Tom,
36:49mit dem du
36:49eine lockere Beziehung
36:51führst
36:51und den du deshalb
36:52auf gar keinen Fall
36:52als Wohnungsmitbewohner
36:54wolltest?
36:54Die Sachlage
36:55hat sich geändert.
36:57Die Sachlage
36:58hat natürlich
36:59überhaupt nichts
36:59mit dieser attraktiven
37:00Frau zu tun.
37:01Nee.
37:03Das war purer Pragmatismus.
37:05Elsa,
37:06du hast mir die ganze Zeit
37:07selbst gesagt,
37:08dass Tom
37:09eigentlich der beste
37:10Mitbewohner für mich wäre.
37:11Du hast recht gehabt.
37:23Mein Abschiedsbrief von Alexander,
37:26den habe ich zum Glück
37:27nicht gebraucht.
37:29Aber es hätte auch
37:30schief gehen können.
37:32Wenn ich die Pistole
37:33nicht gefunden
37:34und die Munition
37:34nicht rausgenommen hätte,
37:36dann...
37:38Nein.
37:39Nein,
37:39sie hätte nicht abgedrückt.
37:40Das hätte sie
37:41nicht fertiggebracht.
37:48Oh Gott,
37:49die Fotos.
37:50Hat Annabelle
37:51sie gesehen?
37:53Hat sie sie gesehen,
37:54als sie hier war
37:54und meine Sachen
37:55gepackt hat?
37:57Hat sie gewusst,
37:58dass ich Alexander liebe?
37:59Hat sie das
38:00mit ihrer Andeutung gemeint?
38:03Ich weiß,
38:04ich werde nicht glücklich.
38:06Aber du...
38:07Ich weiß,
38:08dass du dein Glück
38:09auch nicht finden wirst.
38:11Was?
38:14Sie wusste,
38:14dass ich mit meinem Bruder
38:15niemals zusammenleben kann.
38:18Auf jeden Fall
38:19müssen wir vorsichtig sein.
38:21Niemand darf wissen,
38:22dass Alexander und ich
38:22uns lieben.
38:24Filzerservice.
38:30Ich habe eigentlich
38:31gar keinen Hunger.
38:32Ich bleibe so lange hier,
38:33bis du was gegessen hast.
38:37Das musst du aber nicht.
38:41Nora,
38:42es gefällt mir nicht,
38:42dass du hier allein lebst.
38:44Du wolltest doch immer
38:45zurück zur Familie.
38:46Zu Richard.
38:48Aber nicht um diesen Preis.
38:52Ich bin doch schuld,
38:53dass sie tot ist, oder?
38:55Nora,
38:55du bist nicht schuld.
38:57Annabelle wollte dich
38:58mal wieder ausnutzen.
38:59Das war ihr Plan.
39:02Wenn ich gewusst hätte,
39:03dass es so ausgeht,
39:05dann...
39:06hätte ich sie gehen lassen.
39:08Und hinnehmen,
39:09dass Richard weiterhin glaubt,
39:10du steckst die ganze Zeit
39:11mit ihr unter einer Decke?
39:19Will ich es auch nicht?
39:23Ich wünsche mir seit Jahren,
39:25dass Richard wenigstens
39:26einen Schritt auf mich zugeht.
39:27Und jetzt, wo er es tut...
39:35Jetzt, wo er es tut,
39:37kann ich ihm nicht entgegenkommen.
39:40Aber warum nicht?
39:42Er meint es doch ehrlich.
39:47Nora, du gehörst zu uns.
39:49Wir alle wollen,
39:50dass du zurück ins Gutshaus ziehst.
39:52Kannst du dir nicht mehr vorstellen,
39:54mit deiner Familie zusammenzuleben
39:55und einfach glücklich zu sein?
39:56Ich bin nicht mehr.
40:02Ich bin nicht mehr.
40:21Legen Sie sofort das Buch wieder hin.
40:24Ist das hier nicht, was Sie immer wollten?
40:27Schönes Haus, vermögender Mann, Zugang zur besten Gesellschaft, was will Frau mehr?
40:33Ja, und?
40:36Wollen Sie das wirklich alles aufs Spiel setzen?
40:41Richard, ich hab dich gar nicht kommen hören.
40:44Wir sind wohl alle noch etwas angespannt.
40:47Ich bin froh, wenn dieser Tag vorbei ist.
40:49Ich auch.
40:52Ich hab mir solche Sorgen gemacht, dass Annabelle dir etwas antun würde.
40:57Das Kapitel Annabelle ist nun endgültig abgeschlossen.
41:02Diese Frau wird keine Lügen und keine Intrigen mehr verbreiten.
41:05Ja, Gott sei Dank.
41:14Weißt du, was komisch ist?
41:17Als wir Annabelle und Nora mit dem Handy abgehört haben, da hat sie gesagt, sie müssen weg, weil sie hier
41:24gesehen worden ist.
41:27Wie meinst du das?
41:29Sie hat behauptet, dass du sie letzte Nacht hier im Bootshaus gesehen hast.
41:34Kannst du mir das erklären?
41:42Was willst du mir denn damit sagen?
41:44Ja, dass wir unsere globale Vernetzung einfach mehr nutzen sollten.
41:48Aber das wäre ja eine Weltreise.
41:49Warum nicht?
41:52Ich möchte dir gerne Paula vorstellen.
41:53Deine nicht.
41:54Ich werde euch alle vermissen.
41:56Du müsstest dir doch wohl nicht anders überlegen, oder?
41:58Annabelle hat dir drei Jahre deine Freiheit genommen.
42:01Lass nicht zu, dass sie dir auch noch deine Familie nimmt.
42:03Du hast ein Recht darauf, zu Hause zu sein, egal was passiert ist.
42:06Du hast es nicht...
42:07Ich wünsche mir gerne ein Leben, Pol Stellar vìuela.
42:10Du hast es etwas übergops gehört.
42:10Bis zum nächsten Mal.
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