- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Hier für den Rest meines Lebens auf dich warten.
00:03Ich weiß, dass ich das nicht von dir verlangen kann.
00:08Leb wohl.
00:10Leb wohl.
00:11Ich möchte ein Ticket nach Übersee kaufen.
00:14Ja, wo soll's denn hingehen?
00:15Ist mir egal, ich nehme das nächste Schiff, das ablegt.
00:18Heute kommen Sie hier nicht mehr weg.
00:21Nur mal zackig, junge Dame, wir legen gleich ab.
00:24Danke, dass Sie mich noch mitnehmen.
00:26Gern geschehen. Haben Sie schon mal eine Hafenrundfahrt gemacht?
00:30Nein, ich bin zum ersten Mal in Hamburg.
00:31Ja, dann wird das aber Zeit.
00:33So eine Fahrt kann hier ganzes Leben verändern.
00:38Das war so einfach.
00:41Habt ihr euch noch etwas Persönliches zu sagen, bevor ich mit der Trauung beginne?
00:44Ja, ich möchte etwas sagen.
00:48Liebe Vera, ich weiß noch ganz genau, wie wir uns das erste Mal gesehen haben.
00:53Ich habe gedacht, wie glücklich muss der Mann sein, der diese Frau einmal heiratet.
00:59Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich dieser Mann sein würde.
01:02Frau!
01:02Oh nein!
01:04Oh nein!
01:04Oh nein!
01:14Keine Angst, ich habe dich.
01:15Oh nein!
01:17Oh nein!
01:21Oh nein!
01:51Untertitelung. BR 2018
01:53Day of my life
02:09Danke, dass Sie mich festgehalten haben.
02:12Gern geschehen.
02:13Sonst wäre ich vielleicht noch ins Wasser gefallen.
02:17Oder mit dem Schleier zusammen weggeflogen.
02:23Oh, ich hab ihn.
02:25Entschuldigung.
02:28Ich mag meine Vera zwar lieber ohne Schleier, aber sie hat darauf bestanden.
02:32Also das gehört für mich einfach dazu. Das ist doch... Hilfst du mir bitte?
02:35Das ist doch das Romantischste an der ganzen Trauung.
02:38Wenn der Bräutigam den Schleier lüftet und die Braut küsst.
02:42Sie sehen, Sie haben gerade unsere Hochzeit gerettet. Wahrscheinlich sogar unser ganzes Leben.
02:51Darf ich Sie beide um einen Gefangenen bitten?
02:53Ja, okay.
02:54Gerne.
02:54Ich wollte Sie fragen, ob Sie unsere Trauzeugen sein würden.
02:58Wir? Sind Sie sicher? Sie kennen uns doch gar nicht.
03:00Immerhin haben Sie beinahe Ihr Leben riskiert, um den Schleier zu retten.
03:03Und Sie sind selbst so ein hübsches Paar. Ich hab das Gefühl, Sie können uns einfach nur glücken.
03:07Wir sind gar kein Paar.
03:08Wirklich? Aber ich hätte... Ich hätte schwören können, dass Sie...
03:11Also, mir wäre es eine Ehre, Ihr Trauzeuge zu sein.
03:14Ja, mir natürlich auch. Das freut mich. Vielen Dank.
03:17Ja, dann kommen Sie mit. Der Kapitän wartet schon.
03:43Ich wollte dich nicht kränken.
03:45Was hast du denn, Elton?
03:48Das sehe ich.
03:50Das Gesicht hast du früher schon immer gemacht.
03:54Du kennst mich besser, als mir lieb ist.
03:56Ich gebe mir zu. Ich hätte meinen Sohn nach all den Jahren schon gerne kennengelernt.
04:01Das verstehe ich, ja.
04:04Warum denn diese strikte Ablehnung? Sascha ist mein Sohn.
04:08Das habe ich ihm aber nie gesagt.
04:12Aber er wird sich doch gewünscht haben, seinen Vater kennenzulernen, oder?
04:17Ich habe ihm gegenüber behauptet, er ist bei einer Affäre entstanden.
04:22Er glaubt bis heute, dass ich seinen Vater nie wieder gesehen habe.
04:29Aber mittlerweile ist er erwachsen.
04:32Weißt du nicht, dass er mit der Wahrheit klarkommt?
04:34Vielleicht ist es besser, einfach alles so weiterlaufen zu lassen, wie bisher.
04:38Du lebst dein Leben und Sascha und ich unseres.
04:42Ja, es ist natürlich deine Entscheidung.
04:45Ich habe nur gemerkt, dass ich so nicht weitermachen möchte.
04:48Ich habe einen zweiten Sohn, um den ich mich nicht gekümmert habe.
04:53Das würde ich gerne ändern.
04:58Lass mich bitte darüber nachdenken.
05:03Natürlich.
05:14Herr Adam, Sie strahlen ja so.
05:17Haben Sie vielleicht eine neue Verehrerin?
05:19Ich war eben bei Herrn Becker und habe mit ihm meine neuen E-Mails gelesen.
05:24Mein Neffe Michael hat mir geschrieben, er kommt noch heute Nachmittag nach Falkenthal,
05:28um mit Ihnen über Ihre Ansprüche, das Becker Ritt, betreffend zu sprechen.
05:33Haben Sie vielen Dank, Herr Adam, dass Sie ihn kontaktiert haben.
05:36Ja, es ist bewiesen, dass Annabelle Grafenberger als Unterschrift gefälscht hat,
05:41um die Formel für die Manufaktur zu nutzen.
05:43Ja, die Manufaktur benutzt die Formel die ganze Zeit und verdient Geld damit, was eigentlich euch zusteht.
05:48Genau, aber ich weiß einfach nicht, wie wir die Schadenersatzansprüche geltend machen sollen.
05:54Da bin ich sehr froh, dass Ihr Neffe extra nach Falkenthal kommt, um uns zu beraten.
05:59Ja, ich bin auch ganz gespannt, ihn kennenzulernen.
06:03Ja, sehr netter Junge. Sie werden ihn mögen.
06:06Außerdem wird er mir vielleicht einige Ihrer dunklen Geheimnisse verraten.
06:12Dunkle Geheimnisse? Was für dunkle Geheimnisse?
06:15Das werden wir ja sehen.
06:18Naja, und spätestens in den letzten Jahren habe ich dann festgestellt,
06:21das Einzige, was wirklich zählt, ist die Familie.
06:25Ich hätte schwören können, Du sagst jetzt Geld.
06:29Nein, das wäre der alte Richard von beiden.
06:32Der ist mir nicht übel, aber wenn ich mich recht erinnere, warst Du damals deutlich jünger als jetzt.
06:36Oh, vielen Dank. Vielen Dank. Nein, aber Du hast ja recht. Ich war damals jung und verantwortungslos.
06:44Wem hast Du denn deine wundersame Behandlung zu verdanken?
06:47Meinen Kindern. Und meinen Ehefrauen.
06:53Ehefrauen? Wie viele gab es denn nach mir noch?
06:55Ach, weißt Du, Judith, das erzähle ich Dir ein anderes Mal. Jetzt versuche ich einen guten Eindruck auf Dich zu
07:00machen.
07:02Nein, ich versuche, meine Fehler von damals wieder gut zu machen.
07:06Deshalb habe ich Dich auch angerufen.
07:11Na, und Du?
07:14Hast Du noch einmal verheiratet?
07:16Nein.
07:17Das eine Mal hat mir gereicht.
07:23Ja, es war meine Schuld.
07:25Es war meine Schuld, dass unsere Ehe gescheitert ist.
07:29Ich habe Dich vernachlässigt.
07:30Die Arbeit war mir immer wichtiger.
07:33Ich habe meinen Friseur damals öfter gesehen als Dich.
07:36Ja.
07:38Aber ich hatte immer das Gefühl, dass es noch was anderes war als die Arbeit.
07:45Dass da noch was anderes dahinter gesteckt hat.
07:49Ja, und damit hättest Du recht.
07:51Ich glaube, ich war nach der Trennung von Helena einfach noch nicht bereit für eine neue Ehe.
07:59Ich wünschte, wir hätten damals darüber sprechen können.
08:03Ja, wir hätten überhaupt mehr reden sollen.
08:06Und das ist auch, was ich mir am meisten vorwerfe, dass ich Dir nicht genügend vertraut habe.
08:19Kein Wunder, dass Du müde bist.
08:21Du hast ja auch die ganze Nacht mit Constanze verbracht.
08:24Dein Sohn hat uns mit Handschellen aneinandergekettet.
08:26Sonst wäre das bestimmt nicht passiert.
08:27Klar.
08:29Du bist ja nicht die Bohne an Constanze interessiert.
08:30Eben, wer wird schon eine Frau, die eine ganze Nacht nur vollquatscht?
08:35Bin ja wirklich gespannt, was Du machst, wenn sie nicht mehr da ist.
08:38Wie meinst Du denn das?
08:39Na ja, wenn sie zurück nach Argentinien geht.
08:42Was, wie?
08:44Wann?
08:46Morgen.
08:48Wusstest Du das gar nicht?
08:50Nein.
08:51Das ist jetzt mir...
08:53Das ist wieder mal typisch.
08:54Quatscht mir die ganze Nacht die Ohren voll und davon sagt sie kein Wort.
08:58Na ja, vielleicht wollte sie selbst nicht daran erinnert werden.
09:00Aber das kann man doch nicht bringen.
09:02Das hättest Du mir wirklich mal sagen müssen.
09:06Wirst Du sehr vermissen, hm?
09:09Ach, Unsinn.
09:12Na ja.
09:14Das weiß ich nicht.
09:23Vera Klein, willst Du den hier anwesenden Paul Richards zum Manne nehmen?
09:28Willst Du ihn lieben und ehren und ihm treu sein, in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod
09:33euch scheidet?
09:34Ja, ich will.
09:49Hiermit erkläre ich Euch für Mann und Frau.
09:53Du darfst die Braut jetzt küssen, Minion.
10:04So, nur noch ein kleines Foto fürs Erinnerungsalbum.
10:08Und lächeln!
10:14Dann herzlichen Glückwunsch.
10:16Meinen Glückwunsch. Vielen Dank.
10:17Ich bin übrigens Vera. Freut mich. Ich bin Nora.
10:21Ja, und ich bin Paul.
10:23Alexander.
10:24Und wenn Sie mal ein Trauzeugen brauchen, nur telefonieren, nur anrufen.
10:28Und jetzt mit den Trauzeugen.
10:32Röhlich, Puppe!
10:39So, und jetzt noch eins mit den beiden Trauzeugen.
10:44Nein, das muss ja nicht sein.
10:45Doch, doch, doch!
10:46Doch!
10:51Ja!
10:53Bisschen zusammen, bitte.
10:54Noch ein bisschen zusammen.
10:56Ja, so ist richtig.
10:57Freut mich und freut mich, ja!
11:02Prima!
11:09Danke.
11:09Dankeschön.
11:16Das kann sich ja nur noch um Stunden handeln.
11:18Ich habe den Rest des Tages nichts vor.
11:20Und Sie?
11:21Ich bin verabredet.
11:24Wenn du magst, wenn Sie mögen, kann ich Ihnen ein bisschen die Stadt zeigen.
11:28Waren Sie schon mal in Hamburg?
11:29Du, ist schon in Ordnung.
11:31Okay.
11:32Nein, ich bin das erste Mal hier.
11:34Und was hat dich heute hierher verschlagen?
11:38Ich bin hierher gekommen, weil heute mein Geburtstag ist.
11:41Wirklich?
11:43Dann weiß ich ganz genau, was wir als erstes machen.
11:58Frau Landmann, darf ich vorstellen?
12:00Mein Neffe-Rechtsanwalt Michael Adam.
12:03Es freut mich, Sie kennenzulernen.
12:05Ich habe schon viel von Ihnen gehört.
12:06Die Freude ist ganz auf meiner Seite.
12:08Ich habe auch schon viel von Ihnen gehört.
12:09Mein Onkel schwärmt ja in den höchsten Tönen von Ihnen.
12:11Reine Höflichkeit.
12:13Beten Sie sich bloß nichts ein.
12:14Ja, umso besser.
12:16Setzen Sie sich doch.
12:17Möchten Sie eine Tasse Kaffee?
12:18Ich habe gerade Apfelkuchen gemacht.
12:21Sehr gern.
12:22Bitte.
12:22Dankeschön.
12:27Ich habe gehört,
12:29Ihr Onkel hat früher manchmal auf Sie aufgepasst.
12:32Und wie war er denn so als Babysitter?
12:35Oh, wir hatten eine Menge Spaß zusammen.
12:38Ja.
12:38Obwohl er mir manchmal statt einer Gute-Nacht-Geschichte
12:41lieber aus der Zeitung vorgelesen hat.
12:44Immerhin hat er Ihnen nicht gezeigt, wie man Zeitungen bügelt.
12:46Oh, wer sagt das?
12:48Versucht hat er es.
12:50Obwohl er meistens dann das gemacht hat, was ich wollte.
12:53Und er hat mir immer mein Lieblingsessen gekocht.
12:55Aha.
12:55Und was war das?
12:57Ravioli aus der Dose.
12:58Was denn?
12:59Hat doch geschmeckt.
13:00Dass ich das noch erleben durfte.
13:01Wenn der Junge nichts anderes wollte.
13:04Robby, kannst du dich an die Geschichte erinnern,
13:05wo Robby ausgebüxt ist und wir mussten den ganzen Tag...
13:07Michael, wenn du willst, bringe ich dich jetzt zu den Bäckern.
13:10Wer war denn eigentlich Robby?
13:13Meine Maus.
13:14Ne?
13:15Also, meine Rennmaus.
13:17Du weißt denn, das ist doch eine schöne Geschichte.
13:18Und immer wenn Onkel Ludwig nach Hause kam,
13:20dann musste ich ein Tuch drüber legen,
13:22weil er nämlich Angst vor Mäusen hat.
13:27Der ist echt lecker.
13:39So, zweimal Krabbenbrötchen, bitte.
13:40Vielen Dank.
13:41Bitte schön.
13:42Und das ist dein typisches Geburtstagsessen?
13:45Zumindest für mich.
13:46Als ich noch klein war, sind meine Mutter und ich
13:48jedes Jahr zu meinem Geburtstag hierher gekommen
13:50und habe mein Krabbenbrötchen gegessen.
14:06Mh, lecker.
14:10Dann bist du hier aufgewachsen.
14:12Bis ich 16 war.
14:14Dann sind wir weggezogen.
14:17Dann kommst du noch auf dir her?
14:18Hm.
14:19Nein.
14:20Ich war schon viele Jahre nicht mehr in Hamburg.
14:23Und warum bist du denn heute hier?
14:27Das weiß ich selbst noch nicht so genau.
14:32Ich wusste bis gestern Abend auch nicht,
14:34dass ich heute nach Hamburg kommen würde.
14:37Na, das kann kein Zufall sein.
14:40Sondern?
14:42Schicksal?
14:44Glaubst du etwa nicht daran?
14:48Ich weiß nicht.
14:50Früher jedenfalls nicht.
14:52Aber von letzter Zeit frage ich mich schon,
14:54was das Schicksal mit mir vorhat.
14:57Bist du deshalb hier?
14:58Um das herauszufinden?
15:02Vielleicht.
15:10Du willst mir nicht verraten, was du in Hamburg machst, oder?
15:14Ich bin gewissermaßen auf der Durchreise.
15:17Und wohin geht die Reise?
15:21Können wir nicht einfach den Tag genießen?
15:23Ohne Fragen?
15:26Wie du willst.
15:29Du gibst dich so geheimnisvoll,
15:30weil du mal irgendwo gehört hast,
15:32dass das bei Männern gut ankommt, stimmt's?
15:35Und?
15:35Funktioniert das?
15:38Schon möglich.
15:40Ups.
15:41Mir fällt da gerade noch etwas ein,
15:43was unbedingt auf jeden Geburtstag gehört.
15:44Nee, warte.
15:45Keine Zuckerwatte.
15:46Ich krieg kein bisschen Butter.
15:47Keine Angst.
15:48Es ist etwas viel Leichteres.
15:51Die restlichen Routen, bitte.
15:54Was bekommen Sie?
15:56Zehn.
16:01Alles Gute zum Geburtstag, Nora.
16:10Danke.
16:22Konstanze?
16:25Oh.
16:27Alles in Ordnung?
16:28Ja, ja.
16:28Es ist alles in Ordnung.
16:30Besuch für dich.
16:31Hi.
16:32Hi.
16:34Hab ich im Halseverbot geparkt, oder?
16:36Was machst du hier?
16:36Du hast doch gar keinen Wagen.
16:38Ja, ich weiß.
16:38Aber wenn die Polizei einem was anhängen will,
16:40dann findet sie doch immer was, oder?
16:42Ich wollte dich eigentlich fragen,
16:44ob du Lust hast auf einen Ausflug.
16:47Das ist jetzt aber kein Date, oder?
16:49Nein.
16:50Mehr so ein zwangloses Treffen.
16:53Dann ist ja gut.
16:56Ja.
16:59Also?
17:01Okay.
17:03Gut.
17:13Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit den Prozessakten
17:16und sämtlichen Unterlagen, die das Beckerit-Patent betreffen,
17:19beschäftigt.
17:20Und ich muss Ihnen sagen,
17:23es sieht sehr gut für Sie aus.
17:25Ja.
17:26Dann glauben Sie also,
17:28dass die Manufaktur uns Schadenersatz zahlen muss?
17:30Die Unterschrift auf dem Vertrag ist gefälscht.
17:33Und somit nutzt die Manufaktur die Beckerit-Formel
17:36ohne rechtliche Grundlage.
17:37Und das bedeutet,
17:39Sie können erstens Schadenersatz fordern
17:40und zweitens die weitere Nutzung der Formel
17:44mit sofortiger Wirkung untersagen.
17:46Das bedeutet ja dann,
17:48dass die Recht an der Erfindung meines Bruders
17:50in den Besitz seiner Frau übergehen.
17:51Genau so ist es.
17:54Sie können die Lizenzrechte an Käufer Ihrer Wahl veräußern.
17:57Denn jeder, der diese Formel nutzt,
17:59muss auch dafür bezahlen.
18:00Und das bringt dann auch wieder eine Menge Geld ein?
18:03Damit wäre zu rechnen, ja.
18:05Und wie sieht es mit Ihrem Honorar aus,
18:07wenn wir Sie engagieren?
18:09Darüber machen Sie sich mal keine Sorgen.
18:11Ich glaube, wir werden uns sehr schnell einig werden.
18:14Sie haben uns mit Ihrer Beratung sehr geholfen.
18:17Ich fände es schön,
18:18wenn Sie uns auch als Anwalt vertreten würden.
18:21Sehr gerne, Frau Becker.
18:23Gut.
18:24Dann werde ich mich ab jetzt darum kümmern,
18:25dass Sie zu Ihrem Recht kommen.
18:27Und mit was für einer Schadensersatzsumme
18:30kann meine Schwägerin ungefähr rechnen?
18:33Die Schadensersatzsumme?
18:36Ich kann Ihnen natürlich nichts versprechen.
18:39Aber Sie können ausgehen von
18:41vier, fünf Millionen.
18:44Fünf Millionen Euro?
18:47Oh mein Gott.
18:56Dir geht's gut, ja?
18:58Klar.
18:58Wieso?
18:59Timmecker ist heute gar nicht rum.
19:00Man könnte fast meinen, es gefällt dir hier.
19:02Tut es auch.
19:08Was machst du?
19:10Ich gehe schwimmen.
19:15Ja, los.
19:24Ja, was ist?
19:25Worauf wartest du?
19:27Ich habe gar nichts dabei.
19:29Ich habe es doch gewusst.
19:30Du bist eine Spaßbremse.
19:42Na, warte.
19:49Okay.
19:50Ja.
19:51Ja.
19:51Ja.
20:04Fünf Millionen Euro, das ist eine unverschämte Forderung.
20:07Finden Sie?
20:08Ich halte diese Summe für durchaus angemessen.
20:10Schließlich nutzen Sie das Bäcker Ritt seit geraumer Zeit.
20:13Und das mit Gewinnen.
20:14Mit gutem Gewinnen.
20:15Aber das geht nicht.
20:16Damit wir uns richtig verstehen, Herr Reichenbach.
20:18Das geht nicht, gibt es nicht.
20:20Nicht bei mir.
20:22Sie verstehen nichts.
20:24Die Manufaktur befindet sich zur Zeit in einer prekären Lage.
20:27Seit Frau Grafenbergs Prozess haben wir einige Kunden verloren.
20:30Die Gewinne gehen zurück.
20:31Wir können eine solche Summe nicht aufbringen.
20:35Ich werde das an unsere Anwältin weitergeben.
20:38Tun Sie das.
20:39Das halte ich sogar für eine gute Idee.
20:40Dann können wir über einen Vergleich reden.
20:43Ich denke, beide Parteien sind daran interessiert, sich gütlich zu einigen.
20:47Absolut.
20:48Und nochmal.
20:49Fünf Millionen sind ein großzügiges Angebot.
20:51Großzügig für die Manufaktur.
20:54Ich erwarte Ihren Rückruf übermorgen.
20:56Auf Wiedersehen.
20:57Auf Wiedersehen.
21:03Du bist so schweigsam.
21:06Ich genieße mein Eis.
21:09So.
21:10Na komm.
21:11Ein bisschen kenne ich dich schon noch.
21:14Na schön.
21:15Ich habe ein paar Probleme mit Saschas und meiner Firma.
21:18Aber das ist nicht der Rede wert.
21:20Finanzielle Probleme.
21:23Ich würde nicht, ich kriege es sowieso raus.
21:26Also gut.
21:27Sascha und ich haben vor einiger Zeit eine Kette von Kaffeebars gegründet.
21:31Moment.
21:32Du und unser Sohn?
21:34Ja.
21:36Am Anfang hat es wunderbar funktioniert.
21:38Wir haben Gewinne gemacht, alles lief.
21:40Was ist passiert?
21:41Die Konkurrenz war zu groß.
21:44Wir haben einen Kredit aufgenommen, um zu expandieren.
21:47Aber die Gewinne haben sich nicht rentiert.
21:50Na ja, und jetzt stehen wir praktisch vor dem Haus.
21:54Ich verstehe.
21:55Wenn ich euch irgendwie helfen kann.
22:00Judith, das Unternehmen gehört zur Hälfte meinem Sohn.
22:03Und wenn ich schon all die Jahre nicht für ihn da war, dann möchte ich wenigstens jetzt etwas für ihn
22:06tun.
22:07Das kommt überhaupt nicht in Frage.
22:10Vielleicht überlegst du es dir doch mal.
22:12Ich würde mich freuen.
22:13Ich würde mich freuen.
22:39auf, er sagte,
22:41und durch ihre Hälfte über meine Kette.
22:44Show me how you do it.
22:47And I promise you,
22:50I promise that
22:51I'll run away with you.
22:55I'll run away with you.
23:01Musik
23:32Aber nur mit dem Ballast.
23:33Okay.
23:33Okay.
23:35So, und das ist jetzt hier also die Speicherstadt, ja?
23:38Ja.
23:38Nö, ist schön hier.
23:41Oh, aufpassen, aufpassen.
23:42Wo gehen wir als nächstes hin?
23:44Eigentlich müssten wir noch zum Michel, zum Bismarck-Denkmal und auf die Reeperbahn.
23:47Und natürlich in den Tierpark.
23:49Oh mein Gott.
23:50Da müssen wir mal ganz schön Gas geben, um das heute alles noch zu schaffen.
23:53Bist du sicher, dass du deinen Aufenthalt nicht doch noch verlängern kannst?
23:57Ganz sicher.
23:58Leider.
23:59Da müssen wir uns wohl auf das Wichtigste beschränken.
24:01Lass mich mal überlegen.
24:05Nora, ist alles in Ordnung?
24:07Ja klar.
24:08Was soll sein?
24:09Du siehst aus, als hättest du einen Gespenst gesehen.
24:11Können wir nicht doch irgendwo hingehen, wo es etwas ruhiger ist?
24:14Ich bin ein bisschen müde.
24:17Ich kenne den perfekten Ort.
24:41Wer hat dir das gedacht?
24:42Du schwimmst gar nicht mal schlecht.
24:44Kein mal schlecht.
24:45Von wegen.
24:45Ich habe dich abgehängt.
24:46Aber sowas von.
24:47Kann es sein, dass du mich beeindrucken willst?
24:49Wie kommst du denn darauf?
24:51Keine Ahnung.
24:52Liegt in euren Genen, glaube ich.
24:54Frauen sind auf der Welt, um beeindruckt zu werden.
24:57Hütter mal nicht zu viel ein.
24:58Glaubst du nur nicht, dass ich von dir beeindruckt werden will.
25:26Nur anfang mich doch weiter.
25:50Herr Reichenbach, was führt Sie zu mir?
25:52Danke.
25:53Ich wollte Sie bitten, uns im Fall der Schadenersatzklage zu vertreten,
25:57die die Familie Becker gegen die Manufaktur anstellt.
26:00Ja, ich weiß darüber Bescheid.
26:01Ich selbst habe Ihnen empfohlen, sich an einen Wirtschaftsanwalt zu wenden.
26:05Also, ich weiß nicht.
26:06Ich kenne die Becker sehr gut und ich habe sie schon mehrmals rechtlich vertreten.
26:10Ich würde ungern in einen Interessenkonflikt geraten.
26:15Das verstehe ich ja.
26:16Und ich würde mir wünschen, dass die Becker angemessen entschädigt werden.
26:21Aber als noch Geschäftsführer muss ich auch an die Interessen der Manufaktur denken.
26:26Ja, ich habe schon davon gehört.
26:28Seit Annabels Prozess ist Weikendall Porzellan in der Krise.
26:31Wir konnten zwar Hagendorf als Kunden halten, aber andere Auftraggeber sind abgesprungen.
26:36Und der gegnerische Anwalt fordert 5 Millionen Euro Schadenersatz.
26:41Ich hatte gehofft, Sie würden es vielleicht meinem Nachfolger zuliebe tun.
26:45Ihrem Nachfolger?
26:46Herrn Grafenberg.
26:49Ich habe gehört, dass Sie beide sich sehr nahe stehen.
26:51Herr Grafenberg hat Falkenthal verlassen. Er will Annabels stellen.
26:55Was?
26:56Aber er wollte meine Nachfolger antreten.
26:59Mein Flug nach Vancouver ist gebucht. Ich reise morgen ab.
27:02Es tut mir sehr leid, er hat sich sehr kurzfristig entschieden.
27:05Wo soll ich denn jetzt bis morgen einen neuen Geschäftsführer für die Manufaktur finden?
27:10Tut mir leid. Hören Sie, Frau Nowak, wenn die Bäckers mit ihrer Forderung Erfolg haben,
27:14dann bedeutet es das Ende der Manufaktur.
27:18Es stehen mehr als 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
27:22Und Sie sind die Beste.
27:29Also gut.
27:31Danke.
27:48Herr von Weiden?
27:49Ja.
27:50Entschuldigen Sie bitte, Frau Nowak ist da.
27:52Sophie, schön, dich zu sehen.
27:54Was kann ich für dich tun?
27:56Richard, du erinnerst dich doch vielleicht, dass du vor seinem Tod mit Harald Becker über die Vermarktung der Becker-Ritt
28:04-Formel gesprochen hast.
28:05Ja, sicher. Wir waren uns sogar schon handelseinig.
28:08Aber dann hat Annabelle, du weißt es, ganz unerwartet und überraschend einen Vertrag präsentiert,
28:14den Harald Becker angeblich mit ihr schon abgeschlossen hatte.
28:16Ja, inzwischen wissen wir ja auch, wie sie in Besitz dieses Vertrages gekommen ist.
28:20Ja, und dass die Unterschrift gefälscht war. Aber warum fragst du danach?
28:23Die Bäckers machen ihre Schadenersatzansprüche gegen die Manufaktur geltend.
28:27Ach so, und du vertrittst sie?
28:28Nein, ich vertrete die Gegenseite. Dein Neffe hat mich darum gebeten.
28:33Und Henning sagte, dass die Manufaktur so hohe Forderungen nicht erfüllen kann.
28:37Mhm. Ja, und wie kann ich da jetzt helfen?
28:40Das mit dem Schadenersatz werde ich klären.
28:43Ich habe mir nur so meine Gedanken gemacht, wie es mit der Becker-Ritt-Formel weitergeht.
28:48Die Bäckers sind sicherlich daran interessiert, sie zu vermarkten.
28:54Ach, ich verstehe. Und du glaubst, Harald Beckers Erben könnten es möglicherweise dem anbieten,
29:01mit dem er schon früher ein Geschäft eingehen wollte.
29:04Hättest du denn noch Interesse?
29:06Die Glasur, die Harald Becker erfunden hat, ist ein lukratives Geschäft. Lass mich darüber nachdenken.
29:12Gut.
29:13Ist alles in Ordnung?
29:14Ja, ja, wie geht's denn mit deiner Ex-Frau?
29:18Ich versuche, sie davon zu überzeugen, dass ich kein arbeitswürdiger Egoist mehr bin.
29:22Und wann lernst du deinen Sohn kennen?
29:24So weit sind wir noch nicht.
29:26Verstehe.
29:27Weißt du, Judith fällt es schwer, generell Hilfe anzunehmen.
29:33Insbesondere von mir.
29:35Sie steckt in Schwierigkeiten und ich habe ihr angeboten, ihr zu helfen, aber sie will nicht.
29:39Naja, wahrscheinlich, weil sie...
29:41...dir dann zu Dank verpflichtet wäre und das wäre ihr nicht recht.
29:46Ja, wahrscheinlich.
29:48Und ich kann sie sogar verstehen.
29:49Ich habe ja während unserer Ehe ihr Vertrauen sehr oft enttäuscht.
29:55Da gibt es nur eine Möglichkeit.
29:57Die wäre.
30:01Du musst geduldig sein.
30:03Und ehrlich.
30:07Also wenn es nur mir ginge, ich könnte für den Rest des Tages hier liegen bleiben.
30:11Für den Rest des Sommers.
30:15Stimmt das eigentlich, dass du zurückgehst nach Argentinien?
30:19Ja.
30:21Morgen.
30:23Hast du gar nicht erwähnt.
30:25Musst du wirklich?
30:39Wichtiger Anruf?
30:41Ja, schon.
30:43Ich versuche seit Tagen, meinen Freund in Argentinien zu erreichen.
30:46Jetzt ruft er endlich mal zurück und ich verpasse ihn.
30:50Egal, ich rufe ihn später zurück.
30:53Dein Freund?
30:54Juan.
30:55Wir sind seit fünf Jahren zusammen.
30:58Du hast seit fünf Jahren einen Freund.
31:01Habe ich das auch nicht erwähnt?
31:03Nee.
31:05Oh Gott, hey, es ist schon so spät.
31:07Ich muss los.
31:09Ich will ja noch einen Termin.
31:10Jetzt habe ich ganz vergessen.
31:11Ah.
31:31Entschuldigung, hätten Sie vielleicht noch einen Kugelscher...
31:38Oh.
31:39Sehr aufmerksam.
31:40Danke.
31:41Gerne.
31:42Wie ich sehe, kommen Sie auch zum Arbeiten hierher?
31:45Ja.
31:46Ich arbeite ganz gerne in Restaurants oder in Cafés.
31:49Das erinnert mich ein wenig an meine Studienzeit.
31:51Das habe ich auch immer in Kneipen oder in Straßencafés gelernt.
31:54Ja, das kenne ich.
31:56Und das Lantino ist perfekt.
31:58Tagsüber ist hier wenig los und...
32:02Das Essen schmeckt sehr lecker.
32:04Na, wenn Sie das sagen.
32:06Ich habe Sie ja noch nie gesehen.
32:08Sind Sie beruflich hier?
32:09Ja.
32:12Ich bin Anwalt.
32:14Und ich habe hier einen ziemlich großen Fall übernommen.
32:17Das klingt spannend.
32:19Na ja, um ehrlich zu sein, es ist auch mein erster großer Fall.
32:22Ich habe bis jetzt in einer Kanzlei gearbeitet und habe mich gerade selbstständig gemacht.
32:26Ah, das heißt, es hängt sehr viel davon ab, wie Sie diesen Fall abschließen.
32:29Sie sagen es.
32:31Obwohl ich mir darüber keine großen Sorgen mache.
32:34Warum?
32:35Na ja, wie erkläre ich das am besten?
32:38Also, die Kanzlei, für die ich gearbeitet habe, ist eine, ja, eine renommierte Kanzlei gewesen.
32:44Und dadurch konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln, was Schadenersatzfälle betrifft.
32:50Aber was ist denn, wenn der Anwalt der Gegenseite genauso gut ist wie Sie?
32:56Verzeihung.
32:58Verstehen Sie mich nicht falsch, aber Sie leben in Falkenthal?
33:01Ja.
33:02Dann würden Sie mir wahrscheinlich zustimmen, wenn ich sage, Falkenthal ist jetzt nicht gerade eine Großstadt.
33:07Ja?
33:08Also habe ich mich gefragt, wie viele gute Anwälte hätte es hierher verschlagen?
33:13Einer würde ja schon reichen.
33:15Ja, da haben Sie recht.
33:17Obwohl ich eher mit einem überfordernden Provinzanwalt reichen würde.
33:20Na?
33:21Dann hoffe ich, dass Ihre Rechnung aufgeht.
33:24Danke.
33:24Ich denke, das wird's.
33:27Auf Wiedersehen.
33:28Darüber würde ich mich sehr freuen.
33:30Immerhin muss ich Ihnen noch Ihren Steck zurückgeben.
33:32Den dürfen Sie gerne behalten.
33:34Ich habe noch jede Menge davon.
33:35Trotzdem würde ich Sie gern wiedersehen.
33:38Das werden wir bestimmt.
33:39Wie sagten Sie noch, Falkenthal ist ja keine Großstadt, nicht wahr?
33:56Das gibt's nicht.
33:57Einen Strand mitten in der Stadt, das ist Wahnsinn.
34:00Freut mich, dass es dir gefällt.
34:02Als Kind bin ich häufig zum Fußballspielen hier gewesen.
34:05Mit deinem Vater?
34:08Hatten wir nicht abgemacht, uns keine Fragen zu stellen?
34:10Ja, du hast recht.
34:21Komm, wir setzen uns.
34:23Ja.
34:25Darf ich?
34:27Hm?
34:34Du hast mir noch gar nicht unser Foto gezeigt.
34:36Ja, stimmt.
34:49Hey, alles klar?
34:51Ja, klar.
34:52Was soll sein?
34:55Hier.
34:59Vera und Paul sind dein süßes Paar.
35:03Und sie haben ganz schön lange aufeinander gewartet.
35:06Das muss wahre Liebe sein.
35:16So schnell wird man in Hamburg also zu Zauzeuge.
35:19Ich dachte mal, die Nordlichter sind eher kühl.
35:21Hast du eine Ahnung?
35:22Ja, und sie haten, sind leidenschaftlich und temperamentvoll.
35:29Soll ich sie dir vielleicht abnehmen?
35:30Wir können sie an dem Stand...
35:31Nein, nein, nein, es geht schon.
35:33Nicht, dass du mir wegfliegst.
35:41Es ist eine so schöne Vorstellung, sich einfach davontragen zu lassen.
35:47Manchmal wünsche ich mir das auch.
35:49Einfach alles hinter sich zu lassen.
35:51Die ganzen Probleme.
35:54Ich frage jetzt nur, ob es funktioniert.
35:57Ich glaube, die größten Probleme sind die, die wir mit uns selbst haben.
36:02Aber die kann man niemals zurücklassen.
36:05Aber die Vorstellung ist einfach zu schön.
36:09Obwohl es mir hier unten manchmal auch ganz gut gefällt.
36:15Heute zum Beispiel.
36:20Mir auch.
36:37Schade, dass du schon wieder weg musst.
36:39Ich finde es auch schade.
36:42Es tat gut, dich wiederzusehen.
36:44Vielleicht bleibt es ja nicht bei dem einen Mal.
36:46Ja, vielleicht.
36:48Nur damit du mich nicht falsch verstehst.
36:50Das heißt, an mein Angebot von vorhin waren keinerlei Verpflichtungen geknüpft.
36:55Ich weiß.
36:56Ich fände es trotzdem unangemessen, von dir Geld zu nehmen.
36:59Das Geld wäre ein zinsloses Darlehen, das ihr mir irgendwann zurückzahlt, wenn ihr wieder auf die Beine gekommen seid.
37:04Und ich erwarte natürlich für den Rest meines Lebens Freigetränke in allen Filialen.
37:10Ich weiß nicht.
37:13Sag einfach ja.
37:14Das ist keine große Sache.
37:22Also gut, ja.
37:25Okay, ich freue mich.
37:26Ich werde gleich morgen alles nötig in die Wege leiten.
37:29Okay?
37:32Danke, Richard.
37:35Nicht dafür.
37:39Das ist ein sogenannter Gütetermin.
37:41Das bedeutet, die beiden Parteien versuchen sich außergerichtlich zu einigen, um sich einen langwierigen Prozess zu ersparen.
37:47Eine völlig normale Vorgehensweise.
37:48Nehmen Sie doch schon mal Platz, ich komme gleich wieder.
37:51Und wie sollen wir uns jetzt verhalten?
37:52Sie müssen erstmal gar nichts tun.
37:54Das übernehme ich.
37:56Ich bin Ihr Anwalt.
37:57Ich bin froh, dass du mitgekommen bist.
37:58Ist doch selbstverständlich.
38:02So, da bin ich wieder.
38:05Ihnen muss ich Frau Nowak ja nicht vorstellen.
38:07Guten Tag.
38:08Guten Tag.
38:08Hallo.
38:09Herr Adam, Frau Nowak, unsere Anwältin.
38:12Hallo.
38:13Sehr erfreut.
38:14So schnell sieht man sich wieder.
38:17Hallo.
38:17Hallo.
38:18Hallo.
38:18Hallo.
38:18Hallo.
38:19Hallo.
38:20Hallo.
38:21Hallo.
38:23Hallo.
38:24Hallo.
38:25Hallo.
38:27Hallo.
38:28Hallo.
38:36Na Tom, was trinkst du?
38:38Egal.
38:45Konrad, kannst du mir mal bei den Kisten hinten helfen?
38:48Was denn für Kisten?
38:49Die Kisten.
38:50Oder Kisten?
38:56Hallo.
38:59Hybed beast.
39:01Und so gut?
39:02Und so gut?
39:02Wie geht's?
39:03Wo ist?
39:04Va I Adeig?
39:06Wie geht's?
39:10W tell me.
39:12Sie können ...
39:16Pero, co, un momento, jo.
39:39Lateinamerikanische Liebesschwörer am Telefon.
39:42Er hat Schluss gemacht.
39:47Oh.
39:50Schluss gemacht, einfach so.
39:54Am Telefon.
40:02Als Kind habe ich das immer mit meiner Schwester Luisa gemacht.
40:05Wir haben uns in dem Haus auf die Wiese gelegt
40:09und in die Wolken geschaut.
40:12Und dann haben wir versucht, was zu erkennen.
40:15Weil ihr wissen wolltet, wie das Wetter wird?
40:18Nein, weil wir wissen wollten, was die Zukunft uns bringt.
40:22Aua.
40:24Und das funktioniert?
40:27Immer.
40:30Siehst du die Wolke da, die aussieht wie ein Kaninchen?
40:33Nein.
40:35Da.
40:37Und das eine Ohr ist abgeknickt.
40:41Da.
40:42Was bedeutet das?
40:44Ja.
40:46Als Kind hätte ich gesagt, das bedeutet, dass meine Eltern mir ein Haustisch schicken sollen.
40:51Deine Eltern hätten gesagt, das bedeutet, dass ihr mehr Möhren essen sollt.
40:55Wahrscheinlich.
40:59Vielleicht bedeutet es aber auch, dass das Schicksal manchmal in den Haken schlägt.
41:03Anstatt uns direkt ans Ziel zu führen.
41:10Soll ich dir die Balance nicht doch abnehmen?
41:12Nein.
41:12Ich möchte es lieber festhalten.
41:16Am liebsten würde ich das alles hier festhalten.
41:19Den ganzen Tag.
41:24Hast du eigentlich einen Freund?
41:28Nein.
41:29Und du?
41:32Es gibt da jemanden.
41:34Ich kenne sie noch nicht lange.
41:38Genau genommen
41:41habe ich sie heute erst kennengelernt.
41:55Leider bedeutet es auch das Ende der Manufaktur.
41:58Sie wollen die Manufaktur dicht machen?
41:59Wir sind leider dazu gezwungen.
42:01Sonst können wir ihre Abfindung nicht finanzieren.
42:04Das ist keine Episode für mich, die auf einem Ausflugsdampfer begonnen hat und nach einer Nacht wieder endet, Nora.
42:08Sondern ein Anfall.
42:10Und etwas ganz Besonderes.
42:11Ich kann nicht bleiben.
42:13Ihre Tochter Nora ist seit heute Morgen inhaftiert.
42:16Wo ist sie denn aufgegriffen worden?
42:18Überhaupt nicht.
42:19Sie hat sich selbst gelöst.
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