- vor 20 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Ach, ich brauche einfach mal einen Tapetenwechsel.
00:01Und was wäre denn mein Bereich?
00:03Also erstens möchte ich, dass Sie beide gleichberechtigte Geschäftsführer sind.
00:08Herr Gravenberg übernimmt die gesamte Kontrolle der Produktion von der kreativen Idee hin bis zur Vermarktung.
00:14Und Sie übernehmen die Finanzen.
00:16Stehen weitreichende Entscheidungen an, möchte ich natürlich mit einbezogen werden.
00:20Ja, so macht jeder, was er wirklich kann.
00:21Richtig.
00:22Auf gute Zusammenarbeit.
00:24Du musst nach vorne sehen und versuchen, mit jemand anderem glücklich zu werden.
00:28Mit jemandem wie Jessica.
00:31Wie kommst du denn jetzt ausgerechnet auf Jessica?
00:33Ich musste vorhin schon an sie denken, als Nora erwähnt hat, dass sie für die Firma eine neue Chefdesignerin sucht.
00:39Hast du was? Du gibst mir einfach deine Hefte mit, dann kann ich mich zu Hause besser vorbereiten.
00:43Oh, okay.
00:51Gehört das dir?
00:52Nein, also nicht direkt.
00:54Nicht direkt? Es ist dir gerade aus deiner Tasche gefallen.
00:57Ich hatte keine Ahnung, was ist da drin, war Paula.
00:59Schon klar, du trägst die Dinge einfach so mit dir rum.
01:01Nein, aber...
01:02Und ich dachte, du bist ein guter Kumpel.
01:03Ja, das verstehst du jetzt völlig falsch.
01:05Ich verstehe das nicht falsch, ich finde das ziemlich eindeutig.
01:07Von wegen Nachhilfe, du wolltest mich doch einfach nur ins Bett kriegen.
01:10Ich führe das nicht, was ist da drin, war Paula.
01:18Hey, what are you looking for?
01:24No one hears the answer.
01:49Paula, glaubst du im Ernst, ich schieb eine Nachhilfe vor, um mich rumzukriegen?
01:51Das ist doch offensichtlich.
01:52Paula, du musst es mir glauben, ich hatte keine Ahnung, dass das Ding in meiner Tasche war.
01:55Schon klar, natürlich hat dir Mami das Kondom eingepackt, für alle Fälle.
01:59Nein, mein Vater.
02:01Na dann!
02:02Nein, nein, im Ernst, mein Vater wollte vor uns ein Aufklärungsgespräch mit mir führen und hat mir dabei ein Kondom
02:06angeboten.
02:06Verstehe, du musst erst mit deinem Papi ein Aufklärungsgespräch führen, bevor du dich mit mir zur französischen Nachhilfe triffst und
02:11dich dann mit der nötigen Ausrüstung ausfragen.
02:13Nein, Paula, so war das gar nicht.
02:14Weißt du was? Verschon mich mit deiner Erklärung. Der Unterricht ist zu Ende.
02:21Jetzt untertreib mal nichts. Du hast in Düsseldorf einen Namen als Designerin gemacht.
02:25Ich habe hart dafür gearbeitet. Hatte ja viel Zeit, seit wir uns getrennt haben.
02:30Jessica...
02:31Schon gut. Jetzt sag mal, du rufst doch nicht ohne Grund an.
02:36Ich wollte hören, wie es dir geht.
02:38Na klar. Also, was geht's?
02:42Du erinnerst dich doch bestimmt an Falkenthal-Porzellan.
02:45Natürlich. Ich habe gehört, die Manufaktur ist in der letzten Zeit in einige Turbulenzen geraten.
02:50Aus denen meine Schwester Nora sie herausbringen will, ja.
02:53Was? Nora? Etwa die Nora, über die im Rutshaus nicht gesprochen werden darf?
02:57Es ist einiges passiert, seit du hier weg bist. Nora hat die Führung der Firma übernommen.
03:02Ach.
03:02Ja, und sie sucht händeringend nach einer neuen Chefdesignerin.
03:08Ich könnte dir den Kontakt vermitteln, wenn du magst.
03:12Du weißt, dass ich immer für neue Herausforderungen zu haben bin.
03:16Und wenn dabei die Chance besteht, dir zur Begegnung sowieso.
03:39Und wie läuft's in der Firma?
03:43Michael Adam war nicht gerade begeistert, dass ich die Manufaktur jetzt selbst leiten will.
03:47Ja gut, aber damit hätte er ja rechnen müssen.
03:49Ja, sehe ich auch so.
03:50Aber ich glaube, das Problem ist vielmehr, dass er jetzt dadurch mit Frederik Gravenberg zusammenarbeiten muss.
03:56Ja, die beiden sind nicht gerade die besten Freunde.
03:59Ja.
04:00Ich hoffe trotzdem, dass sie lernen, professionell mit der Situation umzugehen, danke.
04:04Ich kann auf keinen der beiden Geschäftsführer verzichten.
04:06Ja.
04:07Also wenn du Rat und Hilfe brauchst, dann wendest du...
04:10Oder sprich mit Alexander.
04:13Ja, mache ich.
04:15Falls er denn mit dieser Familie noch etwas zu tun haben will.
04:18Richard, natürlich will er das.
04:19Nein, tut mir leid.
04:20Dass er hier ausgezogen ist, um in Ruhe arbeiten zu können, nehme ich ihm nicht ab.
04:23Steckt mehr dahinter.
04:25In der Tat, das tut es.
04:30Es geht um eine Frau.
04:32Alexander hat in Hamburg eine alte Liebe wieder getroffen.
04:35Und offenbar hat er Hoffnung, dass die beiden es noch einmal miteinander versuchen könnten.
04:40Ja, und jetzt haben sie sich endgültig getrennt.
04:43Ja, davon habe ich ja nichts gewusst.
04:44Ich glaube, niemand hat es gewusst.
04:48Er ist ausgezogen, um seine Wunden lecken zu können und ein bisschen allein zu sein.
04:54Was hat dir denn nichts erzählt?
04:57Du bist deine Schwester.
04:58Nein, er hat nichts erzählt.
05:01Na, ich verstehe.
05:03Du willst nichts sagen.
05:04Ich...
05:05Nein, nein, nein, nein, nein.
05:06Ich kenne das von Max und Viktoria.
05:08Wenn die ein Geheimnis miteinander hatten, dann haben die auch zusammengehalten, wie Pech und Schwefel.
05:13Alexander wollte schon immer lieber allein sein, wenn er Koma hatte.
05:17Na, na?
05:18Na, dann besteht ja noch eine Chance, dass er wieder hier einzieht.
05:21Wieso?
05:23Ich meine, wenn er seinen Liebeskoma überwunden hat, gibt es ja keinen Grund mehr, nicht bei seinen Eltern und bei
05:27seiner Schwester zu wohnen.
05:29Hm?
05:29Richard?
05:30Ja?
05:31Alexander ist nicht mehr 16.
05:34Ja, gut. Wahrscheinlich hast du recht.
05:37Ich habe in meiner Familie gerne um mich herum.
05:40Ich muss zurück in die Manufaktur.
05:42Du hast ja noch alles gegessen.
05:43Ich habe keinen Hunger.
05:44Ich muss wirklich los.
05:46Hoorra.
05:46Ja.
05:48Bis später.
05:49Bis später.
05:57Bist du schnell?
05:58Nö, wieso?
05:59Weil du hinterherhängst.
06:00Wollte dich nicht beim Nachdenken stören.
06:02Wieso Nachdenken?
06:03Es ist doch gesagt, dass du beim Laufen am besten über alles nachdenken kannst.
06:07Ach ja, stimmt.
06:10Und worüber denkst du nach?
06:12Zur Beziehung.
06:13Was denn für eine Beziehung?
06:14Dass wir es wir zwei...
06:17Vergiss es.
06:18Bist du mir so gereizt?
06:20Bin ich nicht.
06:21Bist du doch lieber alleine, Jordan?
06:22Nein, verdammt.
06:23Ich will einfach...
06:24Nur das...
06:24Warte doch mal bitte.
06:25Was denn noch?
06:26Was wird denn jetzt...
06:27Was soll draus?
06:27Was soll draus werden?
06:28Nichts wird draus.
06:29Dann willst du wahrscheinlich auch keine Tricks fürs Basketball mehr von mir.
06:32Ganz bestimmt nicht.
06:33Ich will doch nicht meine Fähne mit einem Typen verbringen, der nicht ehrlich ist.
06:38Mein Gott, bin ich froh, dass ich kein Teenie mehr bin.
06:41Und dich erst.
06:42Als Erwachsene können wir ja unsere Probleme sachlich, ruhig und souverän klären.
06:46Ja, genau.
06:48Vielleicht sollten wir den beiden ja mal beistehen.
06:50Ja, bevor die sich noch völlig zerfleischen.
06:53Wir sehen uns.
06:54Bis dann.
06:55Bis dann.
07:13Wenn Richard wüsste, dass ich die Ex-Freundin in Hamburg bin.
07:18Ich kann verstehen, dass Alexander auf Abstand zu mir gehen will.
07:22So wird es uns leichter fallen, unsere Gefühle zu verdrängen.
07:25Und es gibt so viele andere Dinge, um die ich mich kümmern muss.
07:29Die Manufaktur.
07:30Wie sehr habe ich mir früher gewünscht, dass Falkenteil Porzellan mir gehört.
07:34Ich muss Annabels Erbe wieder profitabel machen.
07:38Und ich werde es schaffen.
07:40Ich habe sechs Jahre darauf gewartet, mein Leben in die Hand nehmen zu können.
07:44Und jetzt fange ich damit an.
07:56Frau Weiland, was ist das?
07:59Unsere Kaolin-Lieferung.
08:01Und ist es normal, dass die hier gelagert wird?
08:02Nein, das ist ganz und gar nicht normal.
08:08Warum schickt ihr das ganze Zeug hier rauf?
08:10Das heißt voll.
08:12Das Kaolin-Lager ist voll?
08:14Verstehe ich nicht.
08:18Ja, ich versuche das zu klären.
08:21Probleme?
08:22Versuche ich gerade herauszufinden.
08:27Was ist denn da vorne los?
08:28Haben wir einen Großauftrag, von dem ich nur nichts weiß?
08:31Schön wäre es, nein.
08:32Wir haben mehr Kaolin geliefert bekommen, als wir im Lager unterbringen können.
08:36Wie kann das passieren?
08:38Ich versuche das gerade zu klären.
08:40Moment.
08:41Frau Weiland, können Sie mich bitte dringend mit den Kaolin-Werken verbinden und das Gespräch dann hier erstellen?
08:45Ja.
08:47Also wenn uns mehr Kaolin geliefert wurde, als wir bestellt haben, ist die Firma verpflichtet, das wieder zurückzunehmen?
08:52Ich sehe mal nach dem Lieferschein.
08:53Vielleicht wissen wir dann mehr.
08:55Ich verstehe das einfach nicht.
08:57Wir werden schon herausfinden, was da passiert ist.
08:59Gibt es denn was Neues in Sachen Chefdesigner?
09:02Leider nicht.
09:03Die Leute, die ich angefragt habe, die würden gerne für uns arbeiten, aber alle nur projektbezogen.
09:07Wir brauchen dringend einen festangestellten Chefdesigner.
09:10Ich weiß.
09:11Mit Maike Becker ist das ideal gelaufen.
09:14Und?
09:15Tja.
09:16Auf dem Lieferschein steht, dass wir tatsächlich 10.000 Fässer bekommen.
09:2110.000? Ich habe doch nur 1.000 bestellt.
09:23Sieht nicht so aus.
09:24Jedenfalls nicht, wenn Sie diese Bestellung rausgegeben haben.
09:26Denn mit der haben Sie tatsächlich 10.000 Fässer Kaolin geordert.
09:45Hey.
09:47Probleme?
09:49Wie kommst du denn darauf?
09:51Mit dem Ball gegen den Kopf ballerst wie der letzte Anfänger?
09:54Hast du Probleme?
09:55Du musst es ja wissen.
09:58Deswegen, Paula?
10:00Wieso?
10:01Ja, es sah gerade eben ziemlich in der Stress aus.
10:05Paula gibt mir französische Nachhilfe.
10:07Dafür wollte ich Herrn Patricks beim Basketball zeigen.
10:09Das klingt doch noch ein guter Deal.
10:11Das war es auch.
10:12Bis mir mein Vater ein Kondom in die Tasche gesteckt hat, das dann vor Paula rausgefallen ist.
10:16Verstehe.
10:17Und sie denkt...
10:18...dass ich sie nur rumkriegen wollte.
10:21Warum sagst du dir nicht, wie es wirklich war?
10:22Das habe ich ja versucht.
10:23Sie glaubt mir nicht.
10:24Und jetzt wirft sie mir auch noch vor, dass ich sie anlüge.
10:43Zwei Cola, bitte.
10:49Liegt wahrscheinlich am Zucker.
10:51Oder am Koffein oder an beiden.
10:54Wenn ich mich ärgere, eine Cola.
10:56Hürft eigentlich immer.
10:57Dann brauche ich halt zwei oder drei.
11:01Womit hat dich Theo so geärgert?
11:03Das mit dem Basketballspielen, ja?
11:05Das ist deine Masche.
11:06Was denn für eine Masche?
11:07Tja, er spielt Basketball mit dir oder lernt Vokabeln oder macht sonst irgendwas.
11:11Dann fällt ihm zufällig ein Kondom aus der Tasche.
11:12Was, Theo?
11:13Ja, Theo.
11:14Und er streitet es sogar noch ab, dass er sich eingesteckt hat.
11:18Entschuldigung, es klingt echt nicht nach dem Theo, den ich kenne.
11:20Ich hätte auch gedacht, dass er anders ist.
11:22Dass man einfach so mit ihm zusammen sein kann, ohne dass er einem an die Wäsche will.
11:24Aber das kannst du doch auch.
11:26Theo ist doch kein Aufreißer.
11:27Aber er benimmt sich so wie einer.
11:29Dabei hatte ich mich schon so auf den Sommer mit ihm gefreut.
11:37Ich muss es einfach nicht erklären.
11:40Ich bin ganz sicher, dass ich tausend Fässer bestellt habe, so wie immer.
11:44Wissen Sie das wirklich ganz genau?
11:46Es müsste alles so schnell gehen, damit wir rechtzeitig beliefert werden.
11:54Aber Herr Grafenberg, wie konnte denn das passieren?
11:56Sie haben statt tausend Fässern zehntausend bestellt.
11:58Sie wirken unkonzentriert, als wären Sie mit Ihren Gedanken ganz woanders.
12:01Einfach nicht zu fassen.
12:05Das ist mein Fehler.
12:07Ich hätte diese Bestellung einfach nochmal kontrollieren müssen, bevor ich es unterschrieben habe.
12:10Ach, irgendwelche Schuldzuweisungen helfen uns jetzt nicht weiter.
12:13Fakt ist, wir haben mehr Kaolin, als wir benötigen.
12:16Was konkret ist daran das Problem?
12:18Dass wir eine solche Menge nicht ohne weiteres lagern können.
12:20Ja, jedenfalls nicht ohne die normalen Abläufe in der Manufaktur zu behindern.
12:24Entschuldigung, das viel größere Problem ist, dass wir zehnmal so viel bezahlen müssen, als geplant war.
12:32Grafenberg.
12:33Ja, endlich. Stellen Sie bitte durch.
12:35Herr Adam.
12:35Hallo, Herr Bromberg.
12:37Haben wir denn genug Kapital, um die zusätzlichen Kosten zu tragen?
12:40Keine Chance.
12:41Allein die Bezahlung der normalen Lieferung hätte das Budget schon völlig erschöpft.
12:44Wir haben keinerlei Reserven.
12:46Im Gegenteil.
12:47Die Lieferanten wollen aufgrund der Insolvenzgerüchte sofort bezahlt werden.
12:50Und in irgendwelche nennenswerten Außenstände haben wir auch nicht.
12:53Wir müssen die Lieferung zurückgeben.
12:55Die Kaolin-Werke sehen sich außerstandes, irgendetwas davon zurückzunehmen.
12:58Das kann doch nicht wahr sein.
13:00Das sind langjährige Geschäftspartner.
13:02Die müssen doch irgendwie ein bisschen Kulanz zeigen.
13:05Ich meine, bei so einer Bestellmenge muss man doch Rücksprache halten.
13:07Aufgrund unserer riesigen Bestellung haben Sie bereits bei Ihren Zulieferern Material geördert,
13:12um lieferfähig zu bleiben.
13:14Und Sie sind nicht bereit, irgendwelche Stornogebühren oder Lagerkosten zu übernehmen?
13:19Das heißt, wir müssen die ganze Lieferung bezahlen.
13:24Natürlich.
13:26Ja, das war's.
13:28Ich meine, wenn jetzt kein Wunder geschieht, dann sind wir erledigt.
13:45Hallo, mein Schatz.
13:46Mh, das riecht aber lecker.
13:48Das ist deine Lieblingssuppe.
13:50Echt?
13:51Gemüseeintopf?
13:52Wohin hab ich denn das verdient?
13:53Du hast ein schwieriges Gespräch mit unserem Sohn erfolgreich hinter dich gebracht.
13:57Das ist doch eine Belohnung wert.
13:58Ach ja, so schwierig war es ja gar nicht.
14:00Andere Eltern geraten völlig in Panik, wenn ihr Kind das erste Mal verliebt ist.
14:06Mh.
14:08Konrad, ich finde, wir können wirklich stolz auf uns sein.
14:12Ja.
14:12Sag mal, hat sich meine Mutter gemeldet?
14:14Eva, na, ganz kurz, weil sie auf Elefantensafari unterwegs war.
14:18Was?
14:19Na, du kannst dir ja vorstellen, wie aufgeregt deine Mutter war.
14:22Ich find's ja super, dass sie ihren Südafrika-Urlaub so genießt.
14:25Mh.
14:26Oh, ich wollte mir nur schon was zu trinken holen.
14:28Du kannst dich auch zu uns setzen, wir essen gerade.
14:30Kein Appetit.
14:31Na, dann setz dich zu uns und erzähl uns, wie dein Tag war.
14:34Oh, mein Tag.
14:35Danke, großartig.
14:37Ich hab mich bis auf die Knochen blamiert, aber sonst alles bestens.
14:39Du, jetzt beruhig dich erst mal, setz dich zu uns und erzähl, komm.
14:42Ich glaube nicht, dass euch das was angeht.
14:43Na, wir sind deine Eltern.
14:44Ja, meine Eltern und deshalb auch viel zu alt für meine Probleme.
14:47Theo.
14:47Theo, Mann, warum musstest du mir das Kondom in die Tasche stecken?
14:50Weißt du eigentlich, wie peinlich das war?
14:58Du hast unserem Sohn einfach nur das Kondom in die Tasche gesteckt?
15:02Naja, ich dachte, klare Zeichen.
15:05Wir würden sagen mehr als tausend Worte.
15:19Ja, danke.
15:23Was haben Sie herausgefunden?
15:25Wir können einen Teil des Kaulins weiterverkaufen.
15:27Allerdings mit Verlust.
15:29Das wird uns aber nicht retten.
15:31Ich weiß.
15:32Was wir brauchen, sind Aufträge.
15:34Große Aufträge.
15:35Und das am besten so schnell wie möglich.
15:36Ja.
15:37Aber ohne neue Designs können wir keine neuen Kunden gewinnen.
15:40Und ohne Chefdesigner keine neuen Designs.
15:43Ich habe heute Nachmittag einige Bewerber zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.
15:46Ich verstehe das nicht.
15:47Warum musste dieser staatliche Verwalter ausgerechnet Frau Becker kündigen?
15:52Jetzt sagen Sie es schon.
15:56Ich sehe nur eine Lösung.
15:58Wir müssen einen Zahlungsaufschub erwirken.
16:02Und parallel müssen wir versuchen, einen neuen Auftrag in Land zu ziehen.
16:05Ich treffe mich gleich mit Frau Wagner.
16:07Vielleicht hat sie irgendwelche Kontakte, die uns weiterhelfen.
16:11Hallo, Judith.
16:13Ja, bleibst du dabei?
16:14Ja, super.
16:15Bis gleich.
16:19Warum haben Sie Frau von Weiden eben nicht erzählt, dass ich es war, der Maike Becker gefeuert hat?
16:27Das ist nicht mein Stil.
16:41Genauso wenig, wie das hier mein Stil ist.
16:47Ich wusste ganz genau, dass ich tausend Fässer bestellt hatte.
16:51Was wollen Sie mir damit eigentlich unterstellen?
16:53Dass Sie die Existenz der Manufaktur gefährden, nur um mich loszuwerden.
16:57Vergessen Sie nicht, dass ich es war, der Sie als Geschäftsführer eingestellt hat, ja?
17:01Weil Sie Angst hatten, so viel zu verlieren, wenn Sie offen gegen mich vorgehen.
17:05So schön.
17:08Dann nutzen Sie Ihre Chance.
17:10Ein weiterer werden Sie nicht bekommen.
17:15Ich habe Ihnen doch schon gesagt, das ist nicht mein Stil.
17:18Ich habe Ihnen doch gesagt, das ist nicht mein Stil.
17:59Wie lange soll ich denn noch warten?
18:01Ihr Salat wird natürlich frisch zubereitet. Das braucht seine Zeit.
18:04Sie brauchen eine geschlagene Viertelstunde, um ein bisschen Gemüse kleinzuschneiden.
18:07Ich werde sofort...
18:08Bring Sie mir einfach die Rechnung, ja?
18:11Ach, hallo, Nora. Wie geht's dir?
18:14Danke, ganz gut. Obwohl es immer noch ein bisschen seltsam ist, hierher zu kommen, nicht zu Kellnern.
18:17Wir vermissen dich ja auch.
18:18Das ist zu lieb, danke.
18:20Du, ich bräuchte einen Tisch für zwei.
18:22Was ist denn jetzt mit der Rechnung?
18:23Bitte.
18:35Das bezahle ich nicht. Ich habe den Salat überhaupt nicht gegessen.
18:38Sie haben ihn ja jetzt vor sich stehen.
18:40Ja, jetzt habe ich aber keine Zeit mehr.
18:42Machen Sie damit, was Sie wollen, ja?
18:43Aber ich bezahle das nicht, nachdem ich so lange warten musste.
18:46Sie sind doch keine 20 Minuten im Restaurant.
18:48Das wollen Sie mich jetzt belehren?
18:50Wer sind Sie eigentlich?
18:51Sie jedenfalls sind einer von den Gästen, die hier der Mitarbeiter am liebsten von hinten sieht.
18:55Ich glaube nicht, dass Sie das was angeht.
18:57Ich will Sie lediglich davor bewahren, um an Ihren Gänzli zu verlieren.
19:00Und das höre ich mir nicht mehr an. Das ist für das Wasser, ja?
19:03Sie stellen mir hier meine Zeit und ich soll dafür auch noch bezahlen.
19:07Warten Sie!
19:07Lass gut sein. Setz den Salat auf meine Richtung.
19:10Danke.
19:12Tussi.
19:22Das lasse ich mir gefallen.
19:25Eure LKW richten da draußen mittleres Verkehrschaos an und du als Chef sitzt hier und hast nichts Besseres zu tun,
19:29als dir die Kante zu geben?
19:30Tom.
19:31Was zum Teufel ist los mit dir?
19:33Nichts.
19:35War das wirklich so schlimm mit den LKW?
19:38Wir haben das schon wieder im Griff.
19:39Aber es wäre gut gewesen, wenn du uns wenigstens vorher Bescheid gesagt hättest.
19:42Ja, uns hat es ja auch überrascht.
19:44Also im Prinzip.
19:45Es war auch anders geplant.
19:48Was? Deswegen bedrinkst du dich jetzt hier, oder was?
19:50Nein, ich bedrink mich doch nicht.
19:54Es ist wegen Sophie.
19:56Nicht direkt.
19:58Also, willst du darüber reden?
20:04Ist schon gut.
20:05Micha?
20:10Ich habe Mist gebaut.
20:18Ich meine, ich wusste ja, dass es nicht leicht wird, die Manufaktur zu leiten, aber dass es gleich am Anfang
20:22solche Riesenprobleme gibt.
20:24Warum bittest du Richard nicht, dir zu helfen?
20:28Richards Verhältnis zu Falkenthal-Porzellan ist doch recht ambivalent.
20:34Er hat Annabelle seinerzeit die Manufaktur zur Hochzeit geschenkt.
20:40Diese Frau scheint ja die von Weidens zu verfolgen wie ein böser Geist.
20:44Sehr froh, dass du sie nie kennengelernt hast.
20:47Ich bin mir trotzdem sicher, dass Richard mit diesem Teil seiner Vergangenheit endgültig abgeschlossen hat.
20:53Da hast du wahrscheinlich recht.
20:54Also, er hat dir seine Hilfe ausdrücklich angeboten.
20:57Warum fragst du ihn nicht?
20:58Weil er mir sofort helfen würde.
21:01Aber ich will keine Geschenke.
21:02Ich will das aus eigener Kraft schaffen.
21:04Na ja, mit einem kleinen bisschen Unterstützung.
21:10Verstehe.
21:11Außerdem müssen wir Frauen ja zusammenhalten.
21:15Na schön, gib mir ein bisschen Zeit.
21:17Ich überlege mir was.
21:19Aber vor allem braucht ihr jetzt Aufträge, sehe ich doch richtig.
21:22Ja.
21:23Weißt du was?
21:24Sprich inzwischen mal mit Alexander.
21:27Vielleicht hat er ja eine Idee.
21:28Und wenn nicht, dann kann er dir zumindest den einen oder anderen Tipp geben.
21:31Ja, mache ich.
21:33Er müsste jetzt schon in seiner neuen Behausung sein.
21:36Ich wollte ihm noch ein paar Unterlagen vorbeibringen.
21:39Sag mal, könntest du ihm die vielleicht gleich mitnehmen?
21:42Für mich wird es etwas knapp und er braucht die Papiere ganz dringend.
21:46Ich weiß gar nicht, ob ich gleich hinfahre will.
21:49Du würdest mir einen sehr großen Gefallen tun.
21:52Ja.
21:53Okay.
21:54Danke, Noah.
21:57Also, bis heute Abend.
21:59Ciao, ciao.
22:04So, und jetzt weißt du, warum die LKW-Kolonne durch Falkenthal gedonnert ist.
22:08Und alles nur, weil du glaubst, dass Frederik Grafenberg nur was von Sophie wollen könnte.
22:11Ich weiß es, Tom.
22:13Ich weiß es.
22:13Und was ist mit ihr?
22:15Warum vertraust du dir nicht einfach, statt die Existenz der Manufaktur zu gefährden,
22:18nur um Frederik Grafenberg eins auszuwischen?
22:20Mein Gott, ich konnte doch nicht ahnen, dass das gleich solche Dimensionen annimmt.
22:23Soll ich nur was sagen?
22:23Du kannst eigentlich froh sein, dass es so gekommen ist.
22:26Jetzt merkst du hoffentlich, wie bescheuert dieser ganze Quatsch ist.
22:30Aber was mache ich jetzt?
22:33Wie soll es denn jetzt weitergehen?
22:35Die Frage ist doch eher, wohin soll es gehen?
22:39Verstehe ich nicht.
22:41Erinnerst du dich noch, wohin du mit Sophie eigentlich wolltest?
22:44Wovon habt ihr geträumt?
22:46Euer Haus?
22:47Gemeinsame Kanzlei?
22:48Familie?
22:49Ja.
22:51Und was hast du jetzt?
22:52Eine Manufaktur, die dir nichts als Ärger einbringt.
22:55Eine Frau, der du misstraust.
22:56Und einen angeblichen Rivalen, den du bei jeder Gelegenheit glaubst, ausstechen zu müssen.
23:01Was interessierst du dich für Frederik Grafenberg?
23:04Sophie sollte dich interessieren.
23:05Ihr seid verlobt, verdammt nochmal.
23:09Danke, Tom.
23:12Ich danke dir.
23:17Junge.
23:21Es ist ganz einfach.
23:22Schließlich haben wir alles geklärt zwischen uns.
23:25Alexander und ich sind Geschwister.
23:26Ich gebe ihm die Unterlagen und rede mit ihm.
23:29Bestimmt kann er mir etwas raten.
23:31Und dann gehe ich wieder.
23:32Ganz einfach.
23:38Nora!
23:40Hallo?
23:41Schön, dass du hier bist.
23:43Ich, ich wollte die, die Unterlagen.
23:45Nein, nein!
23:47Gott, entschuldige bitte.
23:48Nichts passiert, nichts passiert.
24:04Nichts passiert.
24:06Frau Seifert, nehmen Sie es bitte nicht persönlich, aber machen Sie mal Ihr Studium zu Ende und dann melden Sie
24:11sich wieder.
24:12Ja, danke.
24:13Viel Glück.
24:15Wiedersehen.
24:20Was ist jetzt?
24:26Schicken Sie mal den letzten Bewerber vorbei, ja?
24:32Herr, äh...
24:33Schütt, Christian Schütt, lassen Sie es uns kurz machen.
24:37Sie suchen den perfekten Designer und ich eine gut bezahlte Stelle.
24:39Damit wäre doch alles klar.
24:41Äh, ja, eigentlich, ja.
24:46Hätten Sie zufällig ein paar Probearbeiten dabei?
24:49Selbstredend.
24:53Na ja.
24:55Aha.
24:56Oder?
24:57Sie wissen schon, dass wir hier hauptsächlich Potsdam herstellen?
25:00Gerade da ist die große Herausforderung, auch den profanen Dingen noch die Gnade einer genialen Inspiration zuteil werden zu lassen.
25:07Hm.
25:08Und Sie denken daran, dass unsere Produkte verwendbar bleiben müssen?
25:12Müssen wir nicht alle Opfer bringen?
25:14Und ist nicht die Welt bereit für...
25:15Also, ich befürchte, wir sind nicht bereit.
25:18Was?
25:19Na ja, ich meine, für diese genialen Entwürfe, da müssen Sie richtig viel Geld verdienen.
25:23Oh, das können wir uns momentan einfach nicht leisten.
25:32Banausen.
25:40Ja?
25:41Noch eine Bewerberin.
25:42Ich wollte eigentlich mal...
25:47Na ja, das klingt ja eigentlich ganz vielversprechend.
25:48Okay, dann bitten Sie die junge Dame mal zu mir.
25:58So.
25:59Entschuldige, bitte.
26:00Die Mappe.
26:02Danke.
26:05Es ist schön hier.
26:07Ja, ich fühle mich recht wohl hier.
26:09Finde ich ja super von Tobias und Marianne, dass sie dir ihr Hausboot überlassen haben.
26:12Ja.
26:14Wie läuft es in der Manufaktur?
26:15Gut.
26:16Gut.
26:19Magst du reinkommen?
26:20Ich mache uns einen Tee.
26:20Nee, ich muss weiter.
26:22Ja, verstehe.
26:25Viel zu tun?
26:26Ja.
26:28Danke für die Unterlagen.
26:31Okay.
26:35Nora.
26:37Pass auf dich auf.
26:39Mach ich.
26:40Okay.
26:46Okay.
27:10Wie kommen Sie darauf, Frau Landmann?
27:12Nein?
27:13Es ist hier alles in Ordnung.
27:15Da bin ich ja beruhigt.
27:16Ich werde meine Küche also noch wieder erkennen, wenn ich aus Südafrika zurückkomme.
27:21Ja, ja, ja, ja, selbstverständlich.
27:25Was denken Sie von mir?
27:27Aber nun fragen Sie mich.
27:30Was soll ich denn fragen?
27:32Sie haben doch eigentlich nur angerufen, um zu erfahren, was es in Falkenthal Neues gibt.
27:37Gibt es denn etwas zu berichten?
27:40Ich kann Ihnen sagen, Herr Wagner ist aus dem Gutshaus ins Bootshaus gezogen.
27:47Alexander?
27:48Wieso denn?
27:50Ja, also recht vielen Dank.
27:52Ich werde es gern ausrichten auf Wiederhören.
27:56Eine herzliche Empfehlung von Frau Landmann aus Südafrika.
27:59Ja, ja, vielen Dank.
28:01Kann ich etwas für Sie tun?
28:03Wir bekommen heute Abend Besuch, Herr Adam.
28:06Und da hätte ich gern ein bisschen was Besonderes am Abendessen.
28:09Dann empfehle ich ein regionales Spezialitätenbuffet.
28:13Etwa mit kaltem Rehbraten, mit Fisch und mit diversen heimischen Salaten.
28:19Ja, ja, Sie machen das schon, Herr Adam.
28:21Das klingt perfekt.
28:23Oh, Herr von Weiden, guten Tag.
28:26Ah, hallo Theo.
28:27Ähm, ich wollte noch mal mit Ihrer Enkeltochter sprechen, wegen...
28:30Es ist ziemlich dringend, wegen der Nachhilfe und so.
28:33Ja, das scheint ja wirklich ziemlich dringend zu sein.
28:35Ja, ja, das ist es auf jeden Fall.
28:37Ich sag Paula Bescheid, dass du ihr auf sie wartest.
28:39Dankeschön.
28:50Dein Anruf klang dringend. Ist irgendetwas passiert?
28:52Nein, ich hab an dich gedacht und wollte dich sehen.
28:55Und ich wollte mich daran erinnern, dass ich mit der wunderbarsten Frau auf der ganzen Welt verlobt bin.
29:01Michael, Sie sind wunderschön, danke.
29:06Du hast an mich gedacht, wolltest mich sehen und hast mir einfach so Rosen gekauft.
29:09Ich hab an dich gedacht, wollte dich sehen und hab dir einfach so Rosen gekauft.
29:12Gibt es irgendetwas, was du mir sagen möchtest?
29:14Nein.
29:18Männer, die Frauen Rosen kaufen, haben meistens irgendetwas zu beichten.
29:22Ist das so?
29:23Ja.
29:24Ja.
29:50Warum habe ich mit Alexander nicht über meine Probleme geredet?
29:55Weil, sobald wir uns gegenüberstehen, immer noch die Liebe über die Vernunft siegt.
30:01Ich kann ihn nicht auch noch in diesen Teil meines Lebens holen.
30:05Mein erster Arbeitstag war chaotisch genug.
30:09Es muss doch einen anderen Weg geben, die Manufaktur zu retten.
30:14Ja, bitte.
30:16Herr Grafenberg.
30:18Wie finden Sie mein neues Büro?
30:20Sehr schön.
30:21Sehr geschmackvoll.
30:22Es gibt Neuigkeiten.
30:23Gute, wie ich hoffe.
30:25Wir haben möglicherweise jemanden gefunden für die Position des Chefdesigners.
30:35Schönen, die Arbeiten gefallen mir.
30:39Sind Sie ihm schon begegnet?
30:40Es ist eine Sie.
30:41Sie ist sehr energisch, kreativ, hat ihren eigenen Stil und ihre Arbeiten decken ein breites Spektrum ab.
30:48Sie sind ja richtig begeistert.
30:51Ja.
30:52Außerdem hat sie vertrauenswürdige Fürsprecher.
30:55Sie kommt auf Empfehlung ihres Bruders und Frau Wagners.
30:58Aha.
30:59Davon haben die gar nichts erwähnt.
31:01Nein.
31:02Ich freue mich, Sie kennenzulernen.
31:05Tschüss.
31:08Die letzten Wochen in unserer Beziehung waren nicht gerade unsere Besten, ne?
31:12Tja.
31:13Fredericks Entscheidung, in Falkenthal zu bleiben, hat uns beide ganz schön durcheinander gebracht.
31:18Ja.
31:19Das kann man wohl sagen.
31:21Wie läuft es denn mit ihm in der Manufaktur?
31:23Gut, gut.
31:25Aber darum geht es gerade nicht.
31:26Ich bereue eh schon längst, dass ich diese Anteile überhaupt gekauft habe.
31:29Ich bin einfach kein Manager.
31:32Ja, da hast du recht.
31:33Du bist und bleibst Anwalt und zwar ein verdammt guter.
31:37Das ist schön, wenn du sowas sagst.
31:39Und ich hatte es schon fast vergessen.
31:42Vor lauter Manufaktur, vor lauter Arbeit und vor lauter...
31:46vor lauter Frederik Grafenberg.
31:49Aber das Schlimmste daran ist, dass ich fast vergessen habe, was wirklich wichtig ist in meinem Leben.
31:56Und das bist du, Sophie.
32:00Ich liebe dich.
32:04Ich liebe dich auch.
32:19Und jeder Tag, an dem wir das nicht mindestens hundertmal machen, ist kein guter Tag.
32:24Für einiges nachzuholen.
32:25Ja, am liebsten würde ich dich schnappen, dich entführen, dir vor einer einsamen Insel bringen und den Rest meines Lebens
32:30mit dir verbringen.
32:33Ja, ich weiß, du brauchst mich gar nicht so anzugucken, das kann ich sowieso vergessen.
32:37Sophie Nowak würde niemals ihre Kanzlei aufgeben.
32:39Außerdem hätten wir in unserem Paradies sowieso keine Ruhe.
32:42Entweder würde ständig dein Handy klingeln...
32:44Hey!
32:44...ja, ist das so.
32:45Oder dein Bruder wäre andauernd zu Besuch.
32:47Und wahrscheinlich hätte er sogar Constanze mit dabei.
32:50Da kannst du Gift drauf nehmen.
32:51Also habe ich diesen Gedanken sowieso sofort weggeworfen.
32:55Einfach...
32:57Schade, schade.
33:03Und dann...
33:04...hab ich daran gedacht.
33:12Wellness für Leib und Seele.
33:15Entspannen Sie in unserem kleinen Schlosshotel.
33:18Da kommt sie.
33:19Mhm.
33:19Ach.
33:22Massagen, Sauna, Candlelight Dinner.
33:26Weißt du was, ich fühle mich jetzt schon ganz entspannt.
33:29Mhm.
33:29Also wenn du Lust hast, dann kannst du sofort losgehen.
33:32Okay.
33:36Für wann sollen wir buchen?
33:41Du hast schon gebucht.
33:57Paula?
33:59Ah, hier bist du.
34:00Du hast Besuch.
34:01Ich? Wer ist es denn?
34:03Theo wartet in der Küche auf dich.
34:05Dem habe ich nichts mehr zu sagen.
34:07Oha.
34:08Ich dachte, du gibst ihm Nachhilfeunterricht, hm?
34:11Das dachte ich auch, aber Theo will Nachhilfe in einem Fach, das ich nicht unterrichte.
34:16Also ich weiß ja nicht, was da zwischen euch gelaufen ist, aber...
34:22Theo hat definitiv ein schlechtes Gewissen.
34:24Was habe ich damit zu tun?
34:26Du könntest dir ja wenigstens mal anhören, was er zu sagen hat.
34:29Vielleicht ist ja alles nur ein großes Missverständnis.
34:31Da gab es nichts Miss zu verstehen.
34:33So.
34:34Das dachte ich auch einmal.
34:37Und beinahe hätte ich zu spät gemerkt, wie sehr ich mich geirrt habe.
34:40Meinst du mit Nora?
34:44Weißt du, Paula, Menschen machen Fehler.
34:47Und mitunter sehen sie ihre Fehler ein und bereuen.
34:51Und dann ist es wichtig, dass jemand da ist, der ihnen verzeiht.
34:55Und du? Hast du Annabelle jemals verziehen?
34:59Ja, das habe ich viel zu oft.
35:04Aber Annabelle hat nicht wirklich bereut, was sie getan hat.
35:10Naja, es ist deine Entscheidung.
35:13Sag mal, ähm...
35:16Hattest du Theo nicht versprochen, mit ihm Französisch zu üben?
35:19Ich habe Ferien.
35:23Ja gut, wie du meinst.
35:38Schön, dass Sie auch mal wieder vorbeischauen.
35:41Ich gönne Ihnen ja Ihre Freizeit, aber es ist nicht so, dass wir hier nichts mehr zu tun hätten.
35:44Ich kann verstehen, wenn Sie sauer sind.
35:47Nein, ich meine das ernst.
35:50Ich habe mit allen Mitteln versucht, Sie zu sabotieren.
35:55Dabei den Fortbestand der Manufaktur riskiert.
35:56Und dann lasse ich Sie mit dem ganzen Schlamassel auch noch allein hier sitzen.
35:59Ich kann Sie wirklich verstehen.
36:02Ist alles in Ordnung mit Ihnen?
36:04Herr Grafenberg.
36:07Ich möchte, dass wir des Kriegs beibegraben.
36:10Ich habe mich komplett zum Nahen gemacht.
36:13Und das auch noch völlig umsonst, wie ich inzwischen erfahren habe.
36:17Tja, wenn Sie es sagen.
36:22Würden Sie mir einen Gefallen tun?
36:24Ja.
36:26Und unserer Chefin meine neue Kalkulation vorlegen?
36:29Morgen?
36:30Sicher.
36:31Ich habe in den nächsten Tagen etwas Dringendes zu erledigen.
36:34Und manchmal muss man halt Prioritäten setzen, nicht wahr?
36:41Sophie und ich möchten ein wenig Zeit miteinander verbringen.
36:47Nur wir zwei.
36:49Dem Alltag entfliehen.
36:51Ausspannen.
36:52Genießen.
36:52Sich fallen lassen.
36:54Die Welt um sich herum vergessen.
36:56Solche Sachen halt.
37:00Danke.
37:02Danke.
37:08Danke.
37:25Aha.
37:27Na, wie war dein erster Tag?
37:28Oh, anstrengend.
37:30Aber immerhin gab es kurz vor Feierabend noch eine gute Nachricht.
37:33Wir haben wahrscheinlich eine neue Chefdesignerin.
37:35Oh, Glückwunsch.
37:36Und?
37:37Hier ist sie.
37:38Ich habe sie noch nicht kennengelernt.
37:39Aber Frederik Gravenberg ist regelrecht in Schwärmen gekommen.
37:42Das wundert mich nicht.
37:43Ja, du kennst sie.
37:44Warum hast du mir nichts erzählt?
37:46Ich wollte, dass ihr euch erst mal gegenseitig ein eigenes Bild voneinander macht.
37:50Jetzt bin ich aber neugierig.
37:52Du wirst sie mögen.
37:53Und Jessica ist eine sehr gute Designerin.
37:56Ich will, dass ich bei euch wohnen kann.
37:58Ich wüsste nicht, wo ich so schnell ein Felser herbekommen hätte.
38:01Wir haben Besuch?
38:02Ja.
38:04Ja.
38:05Ja.
38:08Nora, darf ich dir Jessica Fuchs vorstellen?
38:12Sie sind Nora van Weiden.
38:14Und sie meine neue Chefdesigner.
38:17Wer hätte gedacht, dass wir uns unter diesen Umständen wiedersehen?
38:38Was willst du?
38:42Paula, ich...
38:43Ich wollte mich bei dir entschuldigen.
38:47Wegen...
38:48Wegen vorhin und allgemein.
38:51Es tut mir so leid.
38:53Ich wollte dich echt nicht kränken oder verletzen.
38:56Ich...
38:57Ich habe das echt nicht so gemeint.
38:58Und dann diese Sache mit dem Kondom.
39:00Das kannst du dir sparen.
39:01Ich will davon nichts mehr hören.
39:03Heißt das, du misst meine Entschuldigung an?
39:05Das heißt, dass wir ab jetzt nur Französisch miteinander reden.
39:09Also machst du weiter mit dem Nachhilfunterricht?
39:10Ich halte nur mein Versprechen.
39:12Okay, ich weiß nicht, ich dachte schon...
39:14Tu as bien compris.
39:16Ja, du verstehst recht gut.
39:18Ich lerne Französisch mit dir, alles andere interessiert mich nicht.
39:22Okay.
39:26Ihr kennt euch?
39:28Ja, wir sind uns schon einmal kurz begegnet.
39:31Wenn ich die Herrschaften jetzt zu Tisch bitten durfte.
39:34Ja, danke, Herr Adam.
39:35Wir kommen.
39:37Ich habe auf der Terrasse eindecken lassen.
39:39Sicher der schöne Ort für eine Unterhaltung.
39:44Herr Nora, bitte warten Sie einen Augenblick.
39:47Na gut.
39:48Okay.
39:49Gleich.
39:54Der erste Eindruck täuscht manchmal.
39:57Wie wäre es mit einer zweiten Chance?
40:01Okay.
40:03Nora von Weiden.
40:05Schön, dass Sie für mich arbeiten wollen.
40:06Jessica Fuchs, ich freue mich auf die neue Aufgabe bei Falkenthal Porzellan.
40:10Was soll ich sagen?
40:11Sie haben einflussreiche Fürsprecher.
40:12Oh ja, deswegen ist es mir auch so wichtig, dass wir uns gut verstehen.
40:17Ja gut, dann Falkenthal und das Gutshaus, das ist immer noch wie ein zweites Zuhause für mich.
40:22Aber Alexander hat mich ja damals verlassen und...
40:25Was?
40:26Sie waren mit Alexander zusammen.
40:28Hat er Ihnen nicht von mir erzählt?
40:30Nein.
40:31Oh, okay, ich dachte, Sie wüssten das.
40:33Ja, das war ein Albtraum.
40:35Damals wollte ich ihn einfach nur vergessen, aber...
40:38Na ja, jetzt ist das irgendwie anders.
40:41Jetzt ist es anders.
40:43Ja.
40:44In dem Moment, als ich Alexander wiedergesehen habe, da wusste ich, dass ich noch nicht über ihn hinweg bin.
40:50Ich glaube, er und ich, wir haben noch eine Zukunft miteinander.
41:00Wie kommen wir denn jetzt nach Hause?
41:04Naja, ich meine...
41:05Konrad, so gehe ich nicht nach Hause.
41:07Ich freue mich, endlich wieder in deiner Nähe zu sein.
41:10Jessica hat...
41:12Vielleicht ist ja Jessica genau das, was Alexander jetzt braucht.
41:16Sind das die Briefe, die du mir im Gefängnis geschrieben hast?
41:18Wir müssen mit unserer Vergangenheit abschließen.
41:20Und deshalb habe ich diese Briefe verbrannt.
41:22Vielen Dank.
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