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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Brandstiftung.
00:02Wer sollte denn vorsätzlich die Manufaktur anzünden?
00:06Ich habe keine Ahnung.
00:08Noch nichts.
00:12Nur gut, dass Annabelle gerade erst Inventur gemacht hat.
00:15So wissen wir wenigstens, in welchem Umfang Schaden entstanden ist.
00:20Weißt du, wie hoch die Feuerversicherung der Manufaktur ist?
00:24Ziemlich hoch.
00:27Auch genug, um die Misere mit dem Royals A4-Auftrück ausgleichen zu können?
00:33Du glaubst, Annabelle hat damit zu tun.
00:36Richard, ich weiß jetzt, wer die Manufaktur in Brand gesteckt hat.
00:40Ich habe zwar noch keine Beweise dafür,
00:41aber Helena hat eine offene Drohung gegen mich ausgesprochen.
00:45Helena hat keinen Grund, die Manufaktur anzuzünden.
00:48Du schon.
00:52Du glaubst doch nicht.
00:54Um an das Geld von der Versicherung heranzukommen,
00:55hast du das Leben meines Sohnes aufs Spiel gesetzt.
00:59Bisuge tat....
01:06Du
01:08What you
01:09looking for? No one
01:13has the answer. They just
01:16want more. Hey.
01:21Who's
01:22gonna make it right?
01:26This could be the first day of my life.
01:49Falktal Porzellan ist mein Lebenswerk.
01:52Ich würde nie etwas tun, was die Manufaktur gefährdet.
01:59Durch die Versicherungssumme könntest du alle Anteile zurückkaufen.
02:02Das mag ja sein, aber glaub mir, ich...
02:05Durch diese Sache wäre Max fast gestorben.
02:07Und ich werde nicht zulassen, dass so etwas nochmal passiert.
02:11Und was soll ich jetzt machen? Mich anzeigen?
02:14Die von Weidengrub kommt mit den Schaden auf und wird die Manufaktur sanieren.
02:17Dadurch werden wir die Anteilsmehrheit haben und ich werde einen neuen ersten Geschäftsführer einsetzen.
02:22Das kannst du nicht tun.
02:23Die Manufaktur gehört mir.
02:28Nicht mehr.
02:30Darauf lasse ich mich nicht ein.
02:32Für den Fall musst du die Konsequenzen für die Brandstiftung tragen.
02:35Aber ich habe nichts damit zu tun. Frag deine Ex-Frau.
02:38Sie ist dafür verantwortlich.
02:40Dieses Gespräch ist beendet.
03:10Ich habe nichts damit zu tun.
03:12Tim hat es bestimmt nicht geschafft.
03:14Er hat sich die letzten Wochen halb tot geübt.
03:17Also, wenn sie Tim nicht nehmen, wen dann?
03:19Vielleicht hat er einen schlechten Tag erwischt.
03:21Jetzt mal den Teufel nicht an die Wand.
03:23Wenn ich so eine Aufnahmepriefung bestehen würde, dann wäre ich schon längst hier und hätte allen einen ausgegeben.
03:27Ja, aber glücklicherweise ist Tim nicht so wie du.
03:30Jeder würde das machen.
03:31Es kann tausend Gründe geben, warum er noch nicht da ist.
03:35Zum Beispiel?
03:36Der Flieger hat sich verspätet.
03:38Oder der Bus.
03:40Verstehe. Und deshalb kann er nicht anrufen.
03:42Naja, vielleicht hat er die Prüfung ja wirklich nicht bestanden.
03:46Jetzt sitzt er irgendwo ganz allein in einer Flughafenkneipe und besäuft sich.
04:12Oh Mann.
04:18Es tut mir leid.
04:25Geht nicht ran.
04:27Irgendwann glaube ich auch, dass er es nicht geschafft hat.
04:31Dann ist es gleich umso wichtiger, dass wir für ihn da sind.
04:39Setz dich doch erstmal.
04:41Möchtest du einen Tee?
04:42Nee, lass mal.
04:52Ich war so sicher, dass du es schaffst.
04:55Ach.
04:57Das stimmt natürlich.
05:02Ich war so unglaublich aufgeregt.
05:06Und die Entspannungsübungen haben auch nichts gebracht?
05:09Doch, als ich die gemacht habe, dann lief es richtig super.
05:16Nein.
05:18Oh Mann, du bist so füß.
05:21Ich wusste, dass du es schaffst.
05:24Ja, ja.
05:31Danke, Herm.
05:33Gut, dann sorge ich dafür, dass die Verträge fertig sind.
05:35Ja?
05:36Tschüss.
05:49Hallo, Helena.
05:50Hallo, Richard.
05:54Wolltest du zu Max?
05:55Auch, ja.
05:57Wie geht es ihm?
05:58Er hat sich hingelegt.
06:00Er sagt, es geht ihm gut.
06:02Und was sagen die Ärzte?
06:04Er hat ungefähr so viel Gift eingeatmet, wie ein durchschnittlicher Raucher in einer Woche.
06:08Ach.
06:08Also, er wird bald wieder viert sein.
06:11Und, äh, weswegen wärst du noch gekommen?
06:17Ich möchte dir sagen, dass es mir leid tut.
06:19Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
06:23Entschuldige, ich kann dir nicht ganz folgen.
06:26Ich dachte, du wärst mittlerweile dahinter gekommen.
06:30Helena, bitte klar, Tex.
06:31Ihr habt nicht ewig Zeit.
06:34Die Saphir-Hotelkette gehört mir.
06:37Ich habe Annabelle den Auftrag erteilt und ich habe auch die Kaolin-Vorräte aufgekauft.
06:44Du hast...
06:48Du hast dafür gesorgt, dass Falkenteil Porzellan den Auftrag nicht ausführen kann?
06:52Ja.
06:53Er bist so wahnsinnig.
06:55Richard, ich, ich wollte nicht, dass es so endet, dass Max in Gefahr gerät.
06:59Aber das ist er!
07:01Was ist hier los?
07:02Seid ihr alle krank?
07:04Richard.
07:06Was wollte das?
07:08Hat dich Viktoria überredet?
07:11Ich trage die alleinige Verantwortung.
07:13Lass uns das bitte unter uns klären.
07:17Es gibt nichts mehr zu klären.
07:41Ben!
07:44Hey!
07:46Na?
07:47Na?
07:49Alles gut?
07:50Was machen denn die Aufräumarbeiten?
07:53Gut, es geht voran.
07:55Ich habe ein paar Unterlagen für zu Hause geholt.
07:57Die sind leider unbrauchbar.
08:05Ist denn alles verbrannt?
08:07Nein, nein, nein.
08:08Die meisten Unterlagen sind okay.
08:09Es könnte höchstens sein, dass ein paar Faxgeräte, Computer oder was vom Rauch abbekommen haben.
08:14Ist deine Kamera drin?
08:17Nein, die war zu Hause.
08:19Gut.
08:19Ja.
08:21Ansonsten hätte er sicherlich auch die Versicherung alles übernommen.
08:24Sicher.
08:26Muss mal irgendwie achten.
08:32Ja, wir müssen dann auch, ne? Bis dann.
08:37Nina?
08:38Ja?
08:41Bestell Max schöne Grüße und gute Besserungen, wenn du ihn siehst.
08:46Wie geht's Paula?
08:48Gut.
08:50Sie geht ganz in der Rolle als Krankenschwester auf.
08:55Gut.
08:57Gut.
08:58Tschüss.
09:01Nimmst du's mal doch toll.
09:05Elsa, es ging um Versicherungen und Kameras.
09:08Aber ihr habt geredet.
09:10Ihr habt geredet.
09:20Ja, okay.
09:23Schöne Grüße von Richard.
09:25Was gab's denn so dringendes?
09:27Geschäftlich.
09:28Das hört sich ja sehr geheimnisvoll an.
09:32Die Van Weiden Group schluckt Falkenthal Porzellan.
09:37Ach.
09:39Und was sagt meine liebe Stiefmutter dazu?
09:42Sie ist nicht länger Geschäftsführerin.
09:44Ach.
09:46Das sind ja endlich mal gute Neuigkeiten.
09:48Ich hab mir gedacht, dass sich das freut.
09:54Sag mal, wolltest du mir deshalb nichts davon erzählen, weil du wusstest, dass ich mich
09:59darüber freue.
10:01Ich wollte dir deshalb nichts davon erzählen, weil ich ihn juristischen Fragen der Schweigepflicht
10:05unterliege.
10:06Und jetzt hast du sie gebrochen.
10:08Hm.
10:09Böser Anwalt.
10:11Vicky, bitte.
10:12Ich muss mich fertig machen.
10:13Oh, Schwierverderber.
10:15Eigentlich hast du mir gar kein Geheimnis verraten.
10:19Ich war vorhin mit meiner Mutter im Lanzino.
10:22Annabelle kam vorbei.
10:24Und sie hat Helena tatsächlich beschuldigt, den Brand in der Manufaktur gelegt zu haben.
10:28Dein Vater denkt, dass es Annabelle selber war wegen der Versicherungssumme.
10:31Die Frau ist sogar zu dumm, einen simplen Versicherungsbetrug auszuführen.
10:36Das sieht so aus, als hättest du es geschafft.
10:39Annabelle ist am Boden.
10:40Hattest du was anderes erwartet?
10:50Findest du nicht, dass es Zeit ist, sich anderen Dingen zu widmen?
10:54Worauf willst du hinaus?
10:56Du weißt genau, worauf ich hinaus will.
10:57Ach, wir wären schon noch zusammen weggehen.
11:01Lass uns später darüber reden, ja.
11:06Vielleicht kommt sie sogar ins Gefängnis.
11:10Richard hat dafür gesorgt, dass keine Anklage erhoben wird.
11:13Man kann nicht alles haben.
11:28Ja, tut mir leid, Leute, aber...
11:32Ach, komm, jetzt mach uns nichts vor.
11:35Herzlichen Glückwunsch.
11:37Danke.
11:38Ich wollte euch noch ein bisschen auf die Folter spannen.
11:41Tja, dann hättest du Maike nicht mitbringen dürfen.
11:42Tut mir leid.
11:44Wir haben sowieso gewusst, dass du es schaffst.
11:46Herzlichen Glückwunsch.
11:47Tja, ich hab das jetzt zwar nicht so genau gewusst, aber trotzdem.
11:50Herzlichen Glückwunsch.
11:51Und Getränke gehen auf dich.
11:52Na, Paul, bring uns mal eine Runde Sekt, bitte.
11:54Ja, mach ich.
11:55Also erzähl schon, wie war's?
11:56Ähm, kommt Lilly noch eigentlich?
11:58Keine Ahnung, ich weiß es nicht.
12:01Mhm.
12:11Warum bist du nicht im Cosi?
12:15Ich bin müde.
12:19Tim feiert bestimmt mit allen anderen seine bestandene Prüfung.
12:25Und du solltest dabei sein.
12:26Ich weiß, Kory hat mir eine SMS geschickt.
12:32Eva, wenn ich da hingehe, dann müsste ich Tim sagen, dass ich schwanger bin.
12:39Er hat gerade erfahren, dass er nach London gehen wird.
12:42Und er freut sich so darüber.
12:45Und wann willst du es ihm dann sagen?
12:48Keine Ahnung, nicht heute.
12:50Das ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt.
12:54Weißt du, Lilly, für manche Dinge gibt es einfach keinen richtigen Zeitpunkt.
13:02Du meinst, ich sollte aufhören, mich davor zu drücken.
13:04Naja, so würde ich es nicht sagen.
13:07Ja, aber du hast ja recht.
13:08Nichts.
13:10Oh Mann.
13:11Ich wünschte, ich hätte einen Vorwand, es ihm nicht sagen zu müssen.
13:17Aber ich sollte es einfach hinter mich bringen und aufhören, rumzujammern.
13:20Viel Glück.
13:23Danke, Eva.
13:26Nur weil er mich gefragt hat, ob meine Kamera noch heil ist,
13:30heißt das nicht, dass wir uns wieder versöhnen?
13:32Nein, das dauert nun mal ein bisschen.
13:33Aber es war doch schon mein Anfang.
13:36Ich weiß nicht, ob Ben und ich überhaupt wieder normal miteinander umgehen können.
13:40Ihr seid ja auch nicht normal, ihr seid verliebt.
13:43Wir sind nicht mehr verliebt, Elsa.
13:45Natürlich seid ihr verliebt, und zwar alle beide.
13:49Er hat mich nach mir gefragt.
13:52Es ging um die Kamera, um Paula, um Max.
13:56Kein einziges Wort über uns.
13:58Ja, ihr seid ja nur auch gerade beide in einem Ausnahmezustand.
14:01Da denkt man permanent an den anderen,
14:02und sobald er ein falsches Wort sagt, geht sofort die Welt unter.
14:13Ich vermisse Ben so wahnsinnig.
14:17Beim Kochen vermisse ich seine blöden Kommentare.
14:21Und beim Aufstehen, beim Putzen, beim Fernsehen.
14:28Und am meisten bei der Arbeit.
14:31Nini, jetzt wirf mal nicht gleich die Flinte ins Korn, hm?
14:35Ich meine, ihr beide gehört doch zusammen.
14:37Da sieht sogar ein Blinder.
14:38Und Ben merkt das auch noch.
14:40Du musst eben nur ein bisschen Geduld haben.
14:44Männer sind da etwas langsamer.
14:48Wenn ich dich nicht hätte.
14:51Ja.
14:52Ja.
15:10Ich schaff das schon.
15:13Ja.
15:15Ja.
15:17Ja.
15:18Ja.
15:20Ja.
15:22Ja.
15:25Ja.
15:27Ja.
15:29Ja.
15:31Was?
15:32Du hast es ihm gesagt?
15:34Ich dachte, du willst mir helfen.
15:36Die ganze Sache ist außer Kontrolle geraten.
15:38Ja, und dann machst du es besser,
15:40indem du mich ins offene Messer rennen lässt?
15:41Das habe ich nicht.
15:44Richard glaubt immer noch,
15:45dass Annabelle das Feuer gelegt hat.
15:48Das Feuer, in dem dein Bruder beinahe umgekommen wäre.
15:51Max, geht es gut.
15:52Es hätte auch anders kommen können.
15:55Wieso?
15:56Ich habe doch gleich die Feuerwehr gerufen,
15:58als ich gemerkt habe, dass er noch im Gebäude ist.
16:00Das nächste Mal sagst du mir Bescheid,
16:02wenn du so einen Unsinn planst.
16:04Wieso?
16:05Damit du es mehr ausreden kannst?
16:07Exakt.
16:11Also was mich betrifft,
16:12ist alles nach Plan gelaufen.
16:15Richard verdächtigt Annabelle.
16:16Und diesmal wird es ihr nicht so leicht fallen,
16:18ihn um den Finger zu wickeln.
16:19Nein, weil Max verletzt ist.
16:22Er wurde nicht verletzt.
16:23Du nimmst das alles so leicht.
16:25Denk doch mal daran,
16:26was alles hätte passieren können.
16:27wäre, hätte, könnte,
16:29ein Leben im Konjunktiv.
16:32Für mich zählt, was ist.
16:35Mein Plan hat funktioniert.
16:37Das ist Fakt.
16:39Dein Plan hat funktioniert,
16:40weil ich dir geholfen habe.
16:43Aber damit ist jetzt Schluss.
16:47Was soll ich denn deiner Meinung nach tun?
16:51Aufgeben?
16:52Ich stehe heute da, wo ich stehe,
16:54weil ich immer gewusst habe,
16:54wenn es besser ist, aufzuhören.
16:58Du hast gewonnen, belass es dabei.
17:01Geh weg aus Falkenthal.
17:02Stell dich neuen Aufgaben.
17:03Was willst du hier noch?
17:06Ja.
17:07Vielleicht hast du recht.
17:11Man sollte aufhören,
17:12wenn es am schönsten ist.
17:18Und was hat der Dozent dann gesagt?
17:27Lilly!
17:28Ich hab's wirklich geschafft.
17:31Grazellierend.
17:34London!
17:37Mist, auch ein Sekt.
17:38Für mich.
17:39Komm, eins zum Anschlößen.
17:40Mir zu lieben.
17:41Nein.
17:42Dann O-Soft.
17:43Okay, ein Gruß auf.
17:44Tim zählt.
17:46Tim.
17:47Ich denke, es ist Zeit für eine kleine Rede.
17:51So.
17:54Es ist ja so, dass
17:56ein Mann immer nur so gut ist
17:58wie seine weibliche Unterstützung.
18:00Und ich hatte zwei wunderbare Helferinnen.
18:03Maike, direkt vor der Prüfung,
18:05die mir Kraft und Inspiration gegeben hat.
18:07Und Lilly, ohne die es nie zu der Prüfung gekommen wäre.
18:11Tim, bitte.
18:12Nein, wirklich.
18:13Also ohne dich würde ich jetzt wahrscheinlich noch einen Lanzino-Kellner oder sonst was.
18:17Und du hast mir die Kraft gegeben, wieder an mich zu glauben.
18:21Danke.
18:22Auf, Lilly!
18:24Tim, ich wollte dir wirklich nur ganz schnell gratulieren.
18:27Wir sehen uns, ja?
18:32Willst du jetzt abhauen, oder was?
18:34Erik, das ist nicht der richtige Zeitpunkt.
18:36So ein Quatsch.
18:38Tim ist total überdreht.
18:39Ja klar, der freut sich über sein gutes Vorspielen,
18:41aber deshalb kannst du doch mit ihm reden.
18:43Das ist meine Sache.
18:46Ich hätte dich ja nicht für so einen Feigling gehalten.
18:50Ach, so welche.
18:50Gibt es dir irgendein Problem?
19:03Ach, Vicky, das ist...
19:05Das ist fantastisch.
19:08Natürlich will ich ihn auch.
19:10Mein Gott.
19:11Ja, wir reden heute Abend drüber.
19:12Ich freue mich riesig.
19:15Ja, ich dich auch.
19:18Hören Sie auf zu grinsen, wir haben ein Problem zu lösen.
19:21Annabelle, ich glaube, mein Problem hat sich gerade gelöst.
19:23Hier geht es aber um mich.
19:25Ich brauche die Informationen von Jane.
19:27Wann kümmern Sie sich endlich darum?
19:35Tun Sie endlich, was ich Ihnen sage,
19:36und bringen Sie die Kleine dazu, dass...
19:38Das wird nicht mehr nötig sein.
19:40Richard weiß bereits, dass Helena hinter allen steckt.
19:43Bitte?
19:44Woher?
19:45Sie hat es ihm selber gesagt.
19:46Sie war im Gutshaus.
19:48Wann war das?
19:50Vor ungefähr zwei Stunden.
19:54Und außerdem...
19:57hat mir meine Frau gerade mitgeteilt,
19:59dass wir Falkenthal verlassen werden.
20:01Das bedeutet für uns beide,
20:03wir sind fertig miteinander.
20:08Genießen Sie den Tag.
20:17Mir?
20:20Viktoria, schön, dass du kommst.
20:22Hast du kurz Zeit?
20:24Für dich doch immer, Prinzessin.
20:27Hagen und ich, wir verlassen Falkenthal.
20:32Oh.
20:33Es ist besser so.
20:36Dann muss ich mich nach einem anderen Geschäftsführer für Falkenthal Porzellan umschauen.
20:41Ich verstehe nicht ganz.
20:43Ja, vielleicht hast du es schon gehört.
20:45Die von Weidengrub übernimmt Falkenthal Porzellan.
20:48Annabelle wird sich aus dem Geschäft zurückziehen und...
20:50Ich dachte eigentlich, dass du die beste Nachfolgerkandidatin bist.
20:54Ach, wirklich?
20:56Aber daraus wird ja nun nichts, wenn du weggehen willst.
20:59Entschuldige mich kurz.
21:04Ja, Annabelle?
21:07Muss das jetzt sein?
21:11Wenn du meinst.
21:13Ja, ich beeile mich.
21:31Oh, die Geschichte ist auch noch gut.
21:33Die lese ich dir auch noch vor.
21:34Du hast mir doch schon drei Geschichten vorgelesen.
21:37Na und?
21:38Das ist doch eine gute Übung.
21:39Oder ist dir schon langweilig?
21:40Nein, überhaupt nicht.
21:42Aber ich weiß nicht, ob wir noch genug Zeit haben.
21:46Wieso?
21:47Nina kommt gleich und holt dich wieder ab.
21:49Ich will aber erst gehen, wenn du wieder gesund bist.
21:52Das ist total süß von dir.
21:55Aber Nina freut sich auch, wenn du bei dir bist.
21:57Ja, weil Ben jetzt nicht mehr bei uns wohnt.
22:01Ich finde es schade, dass sie kein Pärchen mehr sind.
22:03Ja, so ist das manchmal bei Erwachsenen.
22:05Wie?
22:07Kompliziert.
22:08Hm, aber Ben war doch eigentlich ganz nett, findest du nicht?
22:12Sonst wäre Nina nicht mit ihm zusammen gewesen.
22:14Hm.
22:18Hallo, mein Schatz.
22:20Hallo.
22:21Hallo, Max.
22:21Hey.
22:22Geht's dir besser?
22:23Ihm geht's schon viel besser.
22:24Ich hab ihm drei Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen.
22:27Drei Geschichten?
22:29Na dann musst du jetzt aber bald schlafen.
22:34Aber kann ich heute Nacht bei Papa bleiben?
22:39Ja, natürlich.
22:41Wie kalt.
22:42Na dann geh ich wohl wieder was.
22:45Willst du nicht zum Abendessen hierbleiben?
22:47Ja, das wär doch toll.
22:49Bitte.
22:49Ja, aber...
22:50Na ja, warum nicht?
22:53Super!
23:19Richard, ich war gerade auf dem Weg nach unten.
23:22Wir waren hier verabredet.
23:24Ich dachte, du kommst nicht mehr.
23:25Ja, entschuldige, ich bin so schnell gekommen, wie ich konnte.
23:27Also, was geht's?
23:29Ich wollte, dass du dir die Brandschäden ansiehst.
23:32Dafür hast du mich herbestellt.
23:37Ich habe gehört, dass Helena mit dir gesprochen hat.
23:42Sie ist für die Probleme in der Manufaktur verantwortlich.
23:46Helena hat zugegeben, dass ihr die Saphir-Hotels gehören.
23:49Und sie hat auch das Karolin aufgekauft.
23:51Worauf willst du hinaus?
23:53Ich habe dir von Anfang an gesagt, dass der Saphir-Auftrag vereitelt wurde, um mir zu schaden.
24:00Und wir wissen jetzt, dass es Helena war.
24:03Das ändert nichts an der aktuellen Situation.
24:06Aber ich hatte Recht, als ich sie verdächtigte.
24:08Und ich habe wieder Recht.
24:10Ach, Annabelle, hör endlich auf.
24:12Helena hat mir gesagt, dass sie dir geschäftlich schaden wollte.
24:15Aber mit dem Brand hat sie nichts zu tun.
24:17Warum glaubst du ihr?
24:19Warum glaubst du ihr mehr als mir?
24:20Okay, ein für alle Mal.
24:23Bei dem Brand hätte Max ums Leben kommen können.
24:25Helena hätte nie das Leben ihres Sohnes riskiert.
24:28Wenn du vermeiden willst, dass die Versicherung dich auf Brandstiftung verklagt,
24:31dann solltest du dich mit mir über die Zukunft von Falkenthal-Porzellan unterhalten.
24:38Wir üben immer, was man tun muss, wenn es in der Schule brennt.
24:41Man steigt nie in einen Fahrstuhl, das weiß ich jetzt.
24:43Wir haben gar keinen Fahrstuhl in der Schule.
24:45Umso besser.
24:46Aber hoffen wir, dass es bei euch nie brennen wird.
24:48Und wenn doch, dann sollen wir uns in Zweierreihen aufstellen,
24:52ruhig bleiben und langsam runtergehen.
24:54Und auf keinen Fall in Panik geraten.
24:56In Panik geraten ist nie gut, Paula.
24:58Das mit den Zweierreihen hat bei mir irgendwie nicht funktioniert.
25:01Du warst ja auch alleine.
25:03Ja.
25:04Wieso hast du denn nicht telefoniert?
25:06Ich hab versucht, die Feuerwehr anzurufen,
25:08aber in dem Fahrstuhl hatte ich keinen Empfang.
25:10Das soll nicht normal passieren.
25:12Ab jetzt passe ich besser auf.
25:13Versprochen?
25:15Großes Indianer-Ehrenwort.
25:16Ja, du bist doch gar kein Indianer.
25:18Sieht man das nicht?
25:23Na, ich fühle schon ein bisschen.
25:25Die wohnen doch in Zelten.
25:27Na ja, ich hab auch schon welche getroffen,
25:28die wohnten in ganz normalen Häusern.
25:30So wie wir.
25:31Ich find die in Zelten besser.
25:34Na ja, wenn du ein Indianer bist,
25:35dann können wir ja mal in Zelten gehen.
25:37Wenn du willst, ja?
25:39Au ja, wir drei als Indianer.
25:40Das wird spitze.
26:02Annabelle.
26:03Annabelle!
26:10Annabelle!
26:12Ich weiß nicht, ob es gerade Anstand ist,
26:14was ein Brandstifter von anderen erwartet.
26:19schon Feierabend?
26:24Ja, der Betrieb bleibt heute geschlossen.
26:26Nicht für uns beide.
26:28Wir sollten uns darüber unterhalten,
26:30wie unsere zukünftige Zusammenarbeit auszusehen hat.
26:32Du glaubst doch nicht im Ernst.
26:34Ich würde mit dir zusammenarbeiten.
26:36Du hast keine andere Wahl.
26:37Ich gebe dir maximal zwei Wochen.
26:39Du bist nicht in der Lage, diese Firma zu leiten.
26:43Und warum nicht?
26:45Weil es dir an allen fehlt.
26:47Die Liebe zum Produkt,
26:48eine gewisse Menschlichkeit im Umgang mit anderen.
26:52Ah, ja, ja, ja, ja.
26:53Deine Menschlichkeit.
26:54Die ist ja sogar so groß,
26:56dass du planst,
26:57die personalstärkste Abteilung der Manufaktur auszulagern.
27:00Wobei ich sagen muss,
27:01deine Verhandlungen mit Herrn Lee,
27:03die sind gar nicht mal so übel.
27:05Oder hast du diese Unterlagen?
27:08Ich bin Geschäftsführerin von Falkenthal Porzellan.
27:11Wundert es dich,
27:12dass ich da über laufende Projekte Bescheid weiß?
27:41Was war denn,
27:44das vorhin zwischen Erik und Lili?
27:46Keine Ahnung.
27:46Sie hat gesagt, alles ist in Ordnung.
27:49Ich will echt gerne wissen, was da los ist.
27:51Hast du nichts mitgekriegt?
27:52Ich meine, du bist ja Chef von den beiden.
27:53Als Chef kriegt man gar nichts mehr mit.
27:55Das ist ein Naturgesetz.
27:55Na toll.
27:57Ich habe versucht, mit dir zu reden,
27:58aber ich komme nicht an sie ran.
28:01Aber irgendwas ist doch mit ihr.
28:03Offensichtlich.
28:04Und du hast wirklich überhaupt keine Ahnung?
28:07Ich glaube, wenn du mehr wissen willst,
28:08musst du mit diesem Tanzbäder hinten reden.
28:17Was soll das heißen?
28:18Du schlägst vor,
28:19ich soll mich um die Auslagerung der Produktion kümmern.
28:22Du hast die Verhandlungen mit Herrn Li schon so gut vorbereitet.
28:24Ich finde,
28:25du solltest jetzt auch hinfahren
28:26und die Sache vor Ort abwickeln.
28:27Du willst mich nach China abschieben?
28:29Das ist eine Geschäftsreise.
28:31Kein Exil.
28:33So leicht wirst du mich nicht los.
28:35China ist ein schönes Land.
28:36Das Essen ist interessant
28:38und nebenbei kannst du ein bisschen Taiji lernen.
28:39Was soll die Nerven beruhigen?
28:40Was glaubst du eigentlich, wer du bist?
28:42Dein Flug geht noch heute Abend.
28:43Am besten, du fährst jetzt nach Hause und packst.
28:45Niemals!
28:48Alles in Ordnung?
28:50Richard?
28:50Ich will dich sofort sprechen.
28:52Unter vier Augen!
28:56Es ging um die China-Reise,
28:57sie will nicht fahren.
28:59Aber sie wird sich schon wieder beruhigen.
29:02Okay.
29:10Annabelle!
29:14Was sollte der Autor geben?
29:16Das fragst du mich?
29:17Ich bin in meinem Büro
29:18und deine Tochter kommt rein
29:19und beleidigt mich.
29:21Ach, Entschuldige.
29:22Sie ist ja gar nicht deine Tochter.
29:24Das ist irrelevant.
29:26Victoria ist eine fähige Unternehmerin.
29:27Sie kann die Manufaktur leiten.
29:29Das dulde ich nicht.
29:30Es ist nicht deine Entscheidung.
29:32Ich habe extra in den Vertrag schreiben lassen,
29:35dass sie hier nicht arbeiten kann
29:36und kaum ändern sich die Bedingungen.
29:37Annabelle!
29:39Die Manufaktur ist in einer schwierigen Situation.
29:42Victoria ist bereit zu helfen.
29:44Du solltest ihr dankbar sein.
29:46Du machst Witze.
29:47Sehe ich so aus.
29:50Victoria ist bereit,
29:52einen Schritt auf dich zuzugehen
29:53und die Vergangenheit ruhen zu lassen
29:54und ich erwarte das Gleiche von dir.
29:56Mich nach China zu schicken,
29:57ist eine Farce.
29:58Ich kann das Geschäft
29:58genauso gut von hier abwickeln.
30:00Victoria ist die Geschäftsführerin.
30:02Sie hat eine Entscheidung getroffen.
30:03Habe ich mich klar ausgedrückt?
30:04Ich habe verstanden,
30:05was du gesagt hast,
30:06aber ich will...
30:07Dann wünsche ich dir viel Glück
30:08für deine Reise nach China.
30:12Richard?
30:13Richard?
30:13Richard?
30:33Herr Jürich, noch ein Sekt?
30:34Ja, zwei, bitte.
30:35Ey, Entschuldigung,
30:36dass ich dich vorhin so hart angegangen bin.
30:38Was meinst du?
30:38Beim Streit mit Lilly.
30:40Ach so, das nennst du hart angehen.
30:42Kein Problem, das Geschenk.
30:44Ja, ich hätte mich da gar nicht einmischen dürfen.
30:46Und ich meine, ich weiß ja gar nicht,
30:47worum es da ging und...
30:48Was war denn da los?
30:50Nichts.
30:51Ganz einfach nur schade,
30:52dass sie so früh gegangen ist.
30:53Ach, das war alles.
30:55Danke.
30:55Erzähl mir doch nichts.
30:56Was ist da zwischen dir und Lilly?
30:58Ruhig, ja?
30:59Zwischen mir und Lilly ist überhaupt nichts.
31:01Hör mal, wenn du glaubst,
31:02du kannst mich verarschen,
31:03hast du dich aber getäuscht.
31:04Jetzt komm mal wieder runter, ja?
31:06Wenn du wissen willst,
31:07was mit dir los ist,
31:08dann frag sie doch einfach.
31:08Ich frag jetzt aber dich.
31:10Und ich sag dir nichts.
31:11Also weißt du was?
31:12Hör mal, wenn es Lilly
31:14deinetwegen schlecht geht,
31:15dann kriegst du ein Problem.
31:16Du checkst überhaupt nichts, oder?
31:18Doch, ich merk sehr wohl,
31:19wenn es Lilly schlecht geht.
31:20Hast du dich mal gefragt,
31:21warum Lilly in der letzten Zeit
31:22immer kotzt?
31:23Warum sie müde ist
31:23und warum sie keinen Alkohol trinkt?
31:25Tut sich da was?
31:27Ach, du...
31:28Ja, genau, du Knalltüter.
31:29Lilly ist schwanger.
31:51Ja, danke für Ihre Hilfe.
31:53Ja, okay.
31:55Hey, sind wir noch am Arbeiten?
31:57Das war privat.
32:00Etwas, das ich wissen sollte?
32:03Helena hat einen Job für uns.
32:07Was hältst du von New York?
32:08Du verlierst ja keine Zeit.
32:11Warum warten?
32:14Richard hat mir die Leitung der Manufaktur angeboten.
32:20Wie bitte?
32:22Annabelle ist aus dem Spiel.
32:24Sie arbeitet zwar noch für Falkenthal-Porzellan,
32:27aber als meine persönliche Referentin.
32:32Victoria, du hasst Porzellan.
32:33Ja, noch mehr hasse ich Annabelle.
32:35Aber du hast doch schon gewonnen.
32:40Hagen, verstehst du nicht?
32:42Ich bin ganz kurz davor,
32:44Annabelle endlich fertig zu machen.
32:53Victoria, diese Frau ist schon am Ende.
32:54Was willst du denn jetzt noch?
32:55Sie ist immer noch mit meinem Vater verheiratet.
32:59Aber das kann doch nicht wahr sein.
33:01Du weißt doch ganz genau,
33:02wie Richard mit seinen Frauen ist.
33:03Wenn wir jetzt aufgeben,
33:04dann wickelt Annabelle ihn in nullkommanichts
33:06wieder um den Finger.
33:07Richard ist ein erwachsener Mann.
33:09Er weiß ganz genau, was er tut.
33:11Ich will, dass diese Frau
33:12aus unserem Leben verschwindet.
33:15Victoria, das ist krank.
33:17Das ist wirklich krank.
33:35Hi, Nina.
33:36Hallo, Mike.
33:37Ich habe die Kamera vergessen.
33:38Stell dir vor,
33:39Tim hat die Aufnahmeprüfung geschafft.
33:40Wirklich?
33:41Das freut mich.
33:42Ja, super, oder?
33:43Ja.
33:45Bist du gar nicht traurig,
33:46wenn er jetzt nach London geht?
33:48Ja, okay, blöde Frage.
33:49Darüber solltet ihr euch
33:50wirklich noch keine Gedanken machen.
33:52Ja, jetzt wird erstmal gefeiert.
33:55Außerdem, wer weiß,
33:55vielleicht gehe ich ja mit nach London.
33:57Ach so?
33:58Das hört sich ja an,
33:59als ob das zwischen dir und Tim
34:00wirklich was Ernstes wird.
34:01Ja, kennst du das?
34:02Du lernst jemanden kennen
34:03und dann macht es auf einmal Peng?
34:05Ja.
34:06Ja, das kenne ich.
34:07Und genau so war es bei Tim und mir.
34:09Aber, Entschuldige,
34:11dass ich jetzt darüber rede,
34:12ist wahrscheinlich schwierig
34:14wegen Ben und dir.
34:15Ich wollte mal fragen,
34:16wenn es dir lieber ist,
34:17dann kann ich auch Tim fragen,
34:19ob ich vorübergehend
34:20zu ihm in die WG ziehen kann.
34:22Du kannst ruhig hierbleiben.
34:24Ja, aber ich bin doch Bens Schwester.
34:28Naja, sicher.
34:30Ich würde mich trotzdem freuen, Maike.
34:32Okay.
34:33Vielleicht gerade,
34:34weil du seine Schwester bist.
34:37Danke.
34:39Ja, ich muss dann auch mal wieder runter.
34:41Grüß Tim von mir
34:42und sag ihm herzlichen Glückwunsch, bitte.
34:43Mach ich.
34:44Tschüss.
35:00Tschüss.
35:01Ja.
35:02Ich war schon ein schönes Paar.
35:03Ja.
35:04Ja.
35:05Ja.
35:05Ja.
35:05Ja.
35:06Ja.
35:09Ja.
35:11Ja.
35:11Ja.
35:12Ja.
35:19Das kann ich angehen, dass ausgerechnet du ohne Getränk da sitzt.
35:22Nein, danke. Ich will nichts mehr.
35:23Lass dir von diesem Praktikanten nicht die Stimmung versauen.
35:26Ich habe mitbekommen, dass du ihm vorhin eine Ansage gemacht hast.
35:29Es war allerhöchste Zeit.
35:31Als ob er sich wirklich freuen würde.
35:33Wahrscheinlich taucht er überall da auf, wo es umsonst was zu trinken gibt.
35:37Tim, alles okay?
35:39Ich glaube, ich muss gehen.
35:52Ich habe meine Meinung geändert. Na und?
35:56Zuerst rufst du mich an und sagst mir, dass du hier weg willst.
35:59Und jetzt willst du plötzlich hierbleiben wegen deines irrsinnigen Rachefeldzuges?
36:03Ich kann doch nicht ahnen, dass du dich derartig darauf versteifst, wegzugehen.
36:06Du weißt ganz genau, warum ich hier weg will. Annabelle wird dich nicht in Ruhe lassen.
36:11Haag, es ist so süß, dass du mein Beschützer sein willst.
36:14Ach.
36:15Aber ich bin groß genug und kann auf mich alleine aufpassen.
36:19Alleine?
36:20Du willst allein sein, ja?
36:22Du lässt mich nicht alleine haben.
36:27Versteh doch.
36:28Das ist meine einmalige Chance, Annabelle und die Manufaktur endgültig fertig zu machen.
36:34Es dauert nicht mehr lange und dann können wir darüber reden, wo wir leben wollen.
36:38Du glaubst, du kannst wirklich alles mit mir machen, oder?
36:41Ich bin nicht dein Pausenclown, sondern dein Ehemann.
36:44Ich weiß.
36:52B und Tim ist einfach so gegangen?
36:54Ich habe keine Ahnung, was mit dem los ist.
36:57Vielleicht war ihm einfach der Trubel zu viel.
36:59Ich weiß es nicht, kann sagen.
37:01Was ist denn hier los?
37:03Eine kleine Feierabend, wir sind jetzt fertig.
37:05Ah.
37:06Also ich hätte gern Wein, und zwar rot und trocken, wenn es geht.
37:10Das anders haben wir auch gar nicht.
37:11Gehen wir ruhig.
37:13Sie sind doch die Schwester von Hagen Ritter.
37:15Jane!
37:16Sagen Sie Ihrem Bruder, dass es nichts bringt, meine Anrufe zu ignorieren.
37:19Wenn er denkt, er kann mit mir schlafen und mich dann einfach abschreiben, dann hat er sich geschnitten.
37:23So einfach wird er mich nicht los.
37:40Ich konnte es ihm nicht sagen, Eva.
37:42Es war einfach der falsche Zeitpunkt.
37:44Die Party war an vollem Gange.
37:45Es waren zig Leute da, und Tim war so glücklich.
37:50Aber je länger du wartest, umso schwieriger wird es.
37:55Ich kann es ihm nicht sagen, er ist in ein paar Wochen in London.
38:02Ich habe mich für das Kind entschieden, aber ich will Tim nicht seine Zukunft verbauen.
38:07Lilly, Tim ist der Vater deines Kindes.
38:11Das sollte er erfahren.
38:12Und dann werdet ihr beide gemeinsam eine Lösung finden.
38:18Ich mache auf.
38:30Lilly?
38:33Ich lasse euch beide mal allein.
38:41Hallo, Lilly.
38:56Wer hätte gedacht, dass die Wohnung so leer sein kann?
38:59Ohne Ben.
39:01Ohne Paula.
39:05Habe ich alles kaputt gemacht?
39:08Jetzt liege ich wach und vermisse ihn wie eine 15-Jährige.
39:13Ich kann verstehen, dass Ben verletzt ist.
39:15Aber ich weiß, was er mir bedeutet.
39:18Und deswegen werde ich ihm die Zeit geben, die er braucht, um mir wieder zu vertrauen.
39:40Hallo, Asa.
39:44Hey, Ben.
39:51Und jetzt sitzt du hier auf deinem einsamen Felsen und schaust auf den Horizont?
39:58Ja. Ich schaue durch mein Fernrohr und sehe am Horizont meine Träume versinken.
40:10Manchmal muss man das Fernrohr nur umdrehen. Und dann wird das, was so weit weg erschien, auf einmal ganz nah.
40:17Elsa, du vergisst, dass das eine Wasserflasche ist, die man drehen und wenden kann, wie man will.
40:22Nein, nein, nein. Ben, es ist immer das, was man draus macht. Du und Nina, ihr gehört zusammen.
40:32Elsa, ich habe sie geliebt. Ich hatte eine Familie, ich hatte ein Zuhause. Ich hatte eine Zukunft mit dir.
40:47Jetzt, jetzt ist alles weg. Ich wohne in einem Hotel.
40:53Ich wünschte, du würdest mir glauben. Das Glück ist gar nicht so weit weg. Man muss nur die Augen aufmachen.
41:04Ich kann es nicht mehr sehen.
41:13Was war denn vorhin los?
41:15Was meinst du?
41:17Warum bist du denn so plötzlich gegangen?
41:21Tut mir leid.
41:25Mir ist zur Zeit nicht so zum Feiern.
41:29Magst du mir sagen, warum nicht?
41:31Nein.
41:34Das geht wirklich nur mich was an.
41:37Lilly, du kannst mir alles sagen.
41:43Lilly, ist es wahr, dass du schwanger bist?
41:56Ich gebe dir den guten Rat. Verlass Falken teil.
41:59Willst du mir Angst machen?
42:00Und hör auf, mich oder meine Familie zu belästigen.
42:03Ich will, dass du die Wahrheit erfährst.
42:04Über deinen billigen One-Night-Stand mit Hagen?
42:07Glaubst du wirklich mich interessiert, was er mit einem billigen Flittchen wie dir treibt?
42:10Du bist doch nur eine Ablenkung für ihn gewesen, als ich auf Geschäftsreise war.
42:13Willst du wirklich so einfach aufgeben?
42:16Wovon reden wir jetzt?
42:17Ich glaube, du weißt, wovon ich rede.
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