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  • vor 4 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Du bist die Frau, mit der ich mein Leben verbringen wollte.
00:03Mit der ich unsere Tochter aufziehen wollte.
00:06Und mit der ich alt werden wollte.
00:09Und dann habe ich, idiot, mich nur noch um meine Arbeit gekümmert.
00:12Und habe zugelassen, dass das alles kaputt geht.
00:16Und jetzt sitze ich hier und...
00:19Es fühlt sich verdammt gut an, bei dir zu sein.
00:23Und...
00:24Ich kann nur noch an eins denken.
00:25Max, sag es bitte nicht.
00:31Ich liebe dich.
00:33Und jetzt ist mir ein zweites Leben geschenkt worden.
00:36Und es wäre das allergrößte überhaupt, wenn...
00:40Wenn es für uns zusammen auch noch ein zweites Leben gäbe.
00:46Du, Paula und ich, wir sind doch eine Familie.
00:51Gibt es für uns noch eine Chance, Nina?
00:54Gibst du mir noch einmal diese Chance?
01:08Bis zum nächsten Mal.
01:14Bis zum nächsten Mal.
01:19Hey, who's gonna make it right?
01:26This could be the first day of my life.
01:36Was soll das, Max?
01:38Ich weiß, ich habe viele Fehler.
01:40Hör auf damit!
01:44Bitte lass es mich erklären.
01:45Nein!
01:50Wie kannst du dich hier hinsetzen und von mir eine zweite Chance verlangen?
01:54Nach allem, was gewesen ist.
01:58Wenn ich dich daran erinnern darf, Max,
02:01wolltest du die Scheidung, als wir uns das letzte Mal gesehen haben.
02:06Unsere Ehe war kaputt.
02:09Das hast du erkannt und bist gegangen.
02:14Ich weiß heute, dass ich um uns hätte kämpfen müssen.
02:19So wie du es getan hast.
02:22Es hätte für uns keine Zukunft gegeben.
02:27Nur, dass ich diese Wahrheit nicht akzeptieren wollte.
02:31Und das war ein Fehler.
02:34Ja.
02:34Ich glaube, ich glaube, es ist besser, wenn du jetzt gehst.
02:51Ben, wenn ich dir doch sage, im Grunde genommen haben die beiden nie zueinander gepaart.
02:55Deshalb haben sie auch geheiratet und Jahre zusammen gelebt.
02:57Was heißt das schon?
02:59Am Ende kommt doch dabei heraus, dass die Ehe gescheitert ist.
03:01Warum hat mir Nina erzählt, dass sie sich im Einvernehmen getrennt haben?
03:05Was auch immer zwischen Max und Nina damals war,
03:08es hat nichts mit dir zu tun.
03:10Doch, doch.
03:11Ich finde schon.
03:12Es ist vorbei.
03:14Nina hat geglaubt, Max ist tot.
03:15Jetzt ist Max wieder da.
03:16Das ändert einiges.
03:17Damals hat sie für ihn gekämpft.
03:18Jetzt ist er wieder da.
03:20Ben, hör auf.
03:21Du machst dich nur verrückt.
03:24Wenn Nina mir so etwas verschweigt,
03:26dann sagt mir das nur,
03:27dass sie mit der Trennung damals nicht zurechtkam.
03:29Okay.
03:30Nina hat unter der Trennung von Max sehr gelitten.
03:33Aber hättest du das damals wirklich alles hören wollen,
03:35als ihr euch kennengelernt habt?
03:36Ich möchte hören und wissen, wie sie zu Max steht.
03:38Ben, sie liebt dich.
03:41Sie liebt dich.
03:43Ja.
03:46Was ist mit Max?
03:47Den hat sie vor einer Ewigkeit geheiratet
03:50und ist längst über ihn hinweg.
03:53Ach so.
03:55Okay.
04:19Also diese Vorlage geht so auf keinen Fall an den Aufsichtsrat.
04:22Wenn Hellmann das nicht einsieht,
04:23dann soll er sich bei mir...
04:25Jane?
04:27Wir machen nachher weiter.
04:28Rufen Sie doch schon mal bei Hellmann an.
04:30Ich kann ihm die wichtigsten Änderungswünsche auch gleich mailen.
04:32Ja, das wäre perfekt.
04:33Danke.
04:35Hagen.
04:38Wollen Sie sich einen Moment zu mir setzen?
04:41Gern, danke.
04:47Ich habe mir erlaubt, einen Kaffee für Sie zu bestellen.
04:49Dankeschön.
04:52Danke.
04:56Ich will nicht lange herumreden.
04:58Es geht mir um Viktoria.
04:59Mir auch.
05:00Sie wissen sicherlich von unserer Auseinandersetzung heute Vormittag.
05:05Viktoria hat mir davon erzählt.
05:08Haben Sie die Briefe von Wössinger gelesen?
05:10Alle beide.
05:11Und?
05:12Was halten Sie davon?
05:13Glauben Sie, dass Sie echt sind?
05:17Ich bin kein Experte.
05:19Aber ich sehe keinen Grund an der Echtheit der Briefe zu zweifeln.
05:23Können wir da noch etwas Milch bekommen, bitte?
05:26Ich habe mit dem Notarkontakt aufgenommen.
05:28Er hat mir bestätigt, dass es die Briefe im Nachlass gab und dass sie abgeschickt worden sind.
05:32Wusste er über den Inhalt der Briefe Bescheid?
05:35Nein.
05:36Sie glauben also, der Mann hat an seinem Sterbebett gelogen?
05:41Immerhin habe ich mich damals von ihm getrennt.
05:43Und Richard wird auch nicht gerade zurückhaltend reagiert haben.
05:46Er hat ihn sofort entlassen.
05:48Danke.
05:49Letztlich hat das seine Karriere gekostet.
05:52Georg hat in diesem Job nie wieder Fuß gefasst.
05:54Rache ist in solchen Fällen kein seltenes Motiv.
05:59Jedenfalls lügt Wessinger.
06:00Viktoria ist Richards Tochter.
06:08Was ist denn mit der Vereinbarung von Herr Wessinger schreibt?
06:10Eine Vereinbarung?
06:11Die hat es nie gegeben.
06:17Also wenn es diesem Wessinger um Rache gegangen sein sollte, dann hat er sein Ziel erreicht.
06:22Viktoria ist völlig verunsichert und Richard genauso.
06:24Das Problem ist, dass diesen lächerlichen Briefen mehr Glauben geschenkt wird als mir.
06:30Richard ist in Victorias Leben der wichtigste Mensch.
06:33Allein der Gedanke, dass sie nicht seine Tochter sein könnte...
06:35Höchst Panik aus.
06:37Ja.
06:40Helena, ich wünschte, Viktoria würde ihnen mehr Glauben schenken.
06:43Ich hätte schneller informiert werden müssen.
06:45Dann hätte ich Viktoria's Zweifel vielleicht noch ausräumen können.
06:57Danke für diesen Tag.
06:59Es war der schönste seit...
07:01Max.
07:03Ich weiß, es hat nichts zu bedeuten.
07:07Mein Leben hat sich verändert.
07:10Ich weiß.
07:13Trotzdem, der Gedanke an dich und an Paula hat mich am Leben gehalten.
07:19Ich hoffe, wir sehen uns bald.
07:22Wann du willst.
07:36Hände, der Kleiner?
07:37Ja.
07:38Ich weiß gar nicht, was Silke hat.
07:39Der ist so pflegeleicht.
07:40Wo ist denn Silke eigentlich?
07:43Auf einem Wellness-Tag mit Stefan, glaube ich.
07:46Hättet ihr ganz gut?
07:47Tja.
07:50Ich wollte Silke Charlotte dir den Gutschein schenken.
07:53Tja, da hat uns die gute Charlotte allen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
07:57Ich bleib auch auf meinen Kinokartensitzen.
08:02Sag mal, arbeitest du für die Manufaktur?
08:05Hm.
08:05Muss gleich nochmal los.
08:06Das muss heute fertig werden.
08:08Schon wieder eine Nachtschicht.
08:10Sag mal, kann es sein, dass du dich extra mit Arbeit zuschüttest,
08:12um nicht dran denken zu müssen, dass Charlie gegangen ist?
08:15Tim, ganz ehrlich, ich schütte mich nicht mit Arbeit zu.
08:17Wir haben momentan einfach ziemlich viel zu tun.
08:19Ich habe einen Haufen Aufträge zu bearbeiten.
08:21Und ich soll die Manufaktur auf der Messe in Toulouse vertreten.
08:24Wow, das klingt nach einem Karriere-Sprung.
08:26Das klingt nach ziemlich viel Arbeit.
08:28So.
08:30Dann ist Lilly da auch so eingebunden, oder warum hat sie sich nicht gemeldet?
08:34Tim, wir haben nur eine kleine Pause gemacht.
08:37Außerdem ist Lilly der Meinung, dass du mittlerweile ganz gut alleine zurechtkommst.
08:42Hier.
08:44Vielleicht hat sie auch ein schlechtes Gewissen, weil sie zu spät gekommen ist.
08:46Ich weiß es nicht.
08:48Ich muss los.
08:58Lukas.
08:59Komm her.
09:03Deine Mutter hat die Briefe für eine Racheaktion.
09:06Es interessiert mich nicht, was sie über diese Briefe denkt.
09:08Warum glaubst du ihr nicht?
09:10Entschuldige? Diese Frau hat meinen Vater betrogen.
09:13Wie kann ich ihr da glauben?
09:15Jetzt komm mal wieder runter. Richard glaubt ihr doch auch.
09:18Helena soll sich da endlich raushalten.
09:20Dann sei doch froh, dass sie es bestätigt.
09:22Du bist und bleibst Richards Tochter.
09:24Klar. Und weil sie sich so sicher ist, kommt sie mal eben zu dir und fragt, ob die Briefe echt
09:28sind.
09:29Okay.
09:33Vicky.
09:36Hast du mal in Betracht gezogen, dass deine Mutter sich vielleicht Sorgen um dich macht?
09:42Mir kommen die Tränen.
09:45Gib doch wenigstens zu, dass du erleichtert bist, dass diese Briefe nur eine dämliche Racheaktion sind.
09:50Pass mal auf. Ich will nicht, dass sich irgendjemand Gedanken darüber macht, wer mein Vater ist. Schon gar nicht Helena.
09:56Das ist eine Sache zwischen meinem Vater und mir. Wir beide haben da eine ganz klare Haltung.
10:00Umso besser.
10:03Diese Unschuldsbekundungen widern mich an.
10:07Mein Vater wird verstehen, dass ich nicht zu diesem Abendessen komme.
10:10Welches Abendessen?
10:13Familienessen im Gutshaus. Ich habe nur wirklich keine Lust auf die Gesellschaft meiner Mutter.
10:18Ich denke, Richard würde sich freuen, wenn er komme. Wir sind immer in einer Familie.
10:29Ich gebe Ihren Sohn Bescheid.
10:30Danke.
10:31Guten Abend.
10:33Helena. Schön, dass Sie schon da sind.
10:36Ich habe mich mit meinem Sohn vor dem Essen zu einem Spaziergang verabredet.
10:39Dann kann ich Ihnen jetzt noch kein Aperitiv anbieten?
10:42Nein, danke.
10:43Hatten Sie einen angenehmen Tag?
10:44Ja, vielen Dank.
10:46Eine Frage habe ich an Sie, Annabelle.
10:50Ja, natürlich. Fragen Sie.
10:51Warum haben Sie die Unterlagen für den Vaterschaftstest nach unserem Frühstück im Lanzino liegen lassen?
10:57Sie wussten, dass ich die Broschüre finden werde.
10:59Nun, ich hielt es für richtig, dass Sie Bescheid wissen.
11:04Da waren Richard und Victoria aber ganz anderer Meinung.
11:07Sie haben mit den beiden gesprochen?
11:08Ja, und Sie wollten nichts davon hören.
11:11Ach, das tut mir leid.
11:13Ich hatte gehofft, Sie könnten Victoria und Richard beruhigen. Immerhin sind Sie die Mutter.
11:18Finden Sie, dass Unterlagen für einen Vaterschaftstest nach Beruhigung klingen?
11:22Ich wollte Ihnen helfen.
11:24Warum?
11:26Ich weiß, wie furchtbar es für eine Mutter ist, vom eigenen Kind abgelehnt zu werden,
11:32wenn ich irgendetwas für sie tun kann.
11:35Vielen Dank, Annabelle.
11:38Mutter!
11:39Max!
11:39Sollen wir unseren Spaziergang verschieben?
11:41Nein, ich habe mich auf die frische Luft gefreut.
11:49Annabelle?
11:58Habe ich Max vor den Kopf gestoßen?
12:03Was erwartet er?
12:05Ich habe mich vor langer Zeit von ihm verabschiedet.
12:08Ben ist jetzt der Mann, mit dem ich zusammenlebe.
12:11Max kann doch nicht erwarten, dass ich für ihn alles in Frage stelle.
12:15Und selbst wenn.
12:17Wer sagt mir, dass es mit uns noch einmal funktionieren würde?
12:20Klar, er hat sich in Gefangenschaft nach uns gesehnt, aber was, wenn wir wieder im Alltag ankommen?
12:27Nein.
12:29Ich liebe Ben.
12:33Und sehr viel mehr, als ich es Max sagen konnte.
12:35Ich bin wieder da.
12:41Hallo.
12:41Hey.
12:43Ist Max noch da?
12:44Nein.
12:47Wie war euer Tag?
12:49Gut.
12:55Ist irgendwas?
12:56Nein, wieso?
12:58Willst du was essen?
12:59Na, ich habe schon gegessen.
13:03Die offensichtlich auch.
13:05Ja.
13:06Es ist, wie es immer war.
13:08Max geht und lässt mir das aufräumen.
13:10Warte, ich helfe dir.
13:11Brauchst du nicht, ich bin sowieso schon fest.
13:13Nein, nein, schon okay.
13:15Okay.
13:29Soweit ich weiß, bist du in deinem letzten Job vor allem durch die vielen Kaffeepausen aufgefallen.
13:33Da passt das Catering doch ganz gut.
13:34Ach, Vicky, dass ich dich schon wieder enttäuschen muss.
13:36Ich bin geflogen, weil ich mir nicht alles bieten lasse.
13:39Viel Spaß mit Annabelle.
13:41Eins muss man der guten lassen, sie weiß, wie man mit dem Personal umgeht.
13:43Also, ich habe mir überlegt, ich werde den Job annehmen.
13:46Zwei Tage Aushilfe sind besser als nichts.
13:47Oh, gute Idee.
13:48Dann kannst du dich auch gleich um unseren Abwasch kümmern.
13:50Danke für deinen lustigen Beitrag, Vicky.
13:52Wie hältst du das bloß aus?
13:53Im Ernst, du solltest es erst nochmal überlegen.
13:55Gleich den erstbesten Job anzunehmen ist ein bisschen bequem.
13:57Wieso?
13:58Ich kann doch einen neuen Job suchen, wenn ich da schon arbeite.
14:00Hört sich nach einem ehrgeizigen Plan an.
14:02Kaum zu glauben, dass ihr beide aus derselben Familie stammen.
14:04Sagt mal, habt ihr beide in eurem Leben auch mal Spaß?
14:08Wenn es dir hier nicht gefällt, du weißt, wo die Tür ist.
14:10Elsa wird hier wohnen, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat.
14:13Wisst ihr was?
14:14Während ihr beide eure Geschwister liebe Pfleg, gehe ich zu meiner Familie.
14:17Tschüss.
14:18Was soll das werden?
14:19Schon vergessen, dass wir heute im Gutshaus zum Essen eingeladen sind?
14:23Da kommst du jetzt mit, oder nicht?
14:27Mach's dir schön.
14:29Viel Spaß.
14:37Oh Mann.
14:39Ja, es war doch ganz schön, oder?
14:42Ja.
14:43War echt in Ordnung.
14:47Und die Sauna war so angenehm.
14:50Boah, ziemlich heiß.
14:53Temperaturmäßig.
14:59Früher war ich mindestens einmal die Woche.
15:02Meistens nach dem Training.
15:04Das hast du mir noch gar nicht erzählt.
15:07Naja, ist ja auch schon länger her.
15:12Naja, wenn du jetzt vielleicht öfter gehen willst, dann können wir das ja zusammen machen, hm?
15:19Es hat doch ganz gut geklappt.
15:30Na ja, auf jeden Fall total schön, dass du mitgekommen bist, weil allein wärst du ein bisschen langweilig gewesen.
15:35Ja, mir hat das auch sehr gut getan.
15:40Stefan.
15:42Ich finde es sehr schön, dass wir wieder normal miteinander umgehen können.
15:47Ja.
15:49Ich auch.
16:00Tja, so sieht's aus.
16:04Es tut mir leid, dass dein Tag mit Nina so geendet hat.
16:06Ich hab sie ziemlich vor den Kopf gestoßen.
16:09Also ich bin mir sicher, dass Nina verstehen wird, was in dir vorgegangen ist.
16:13Das entschuldigt mein Verhalten nicht wirklich.
16:15Ach Max, mach dir keine Vorwürfe.
16:18Du hast eine schlimme Zeit hinter dir.
16:20Es ist verständlich, dass du an dein altes Leben wieder anschließen willst.
16:25Ich hab Nina nicht wegen früher um eine zweite Chance gebeten.
16:28Sondern weil ich nie aufgehört habe, sie zu liegen.
16:31Du wolltest dich damals scheiden lassen.
16:33Ja, weil ich dachte, dass die große, weite Welt wichtiger ist als meine Familie.
16:38Und das denkst du jetzt nicht mehr?
16:40Ich weiß jetzt, dass es nicht so ist.
16:42Ach Max.
16:43Dein Vater und ich, wir haben aus Liebe geheiratet und wir sind trotzdem gescheitert.
16:48Eine Ehe lässt sich nicht so einfach wieder kitten.
16:51Das weiß ich.
16:54Im Übermorgen holt Nina Paula nach Falkenthal.
16:58Als Nina mir vorhin von Paula erzählt hat, ist mir überhaupt das klar geworden, wie viel ich ihr bedeute.
17:04Natürlich, sie liebt dich. Du bist ihr Vater.
17:07Ist es denn selbstverständlich, dass Kinder ihre Eltern lieben?
17:10Du denkst wohl an mich und deine Schwester.
17:14Ich war selten für Paula da.
17:16Die Probleme, die Viktoria hat, hat Paula mit Sicherheit nicht.
17:30Schöne Bilder sind das.
17:32Die hast du mir nie gezeigt.
17:34Naja, das ist ja auch von früher.
17:39Willst du mir beim Aufräumen helfen?
17:41Wäre das so schlimm?
17:44Nein.
17:46Aber Bilder angucken heißt ja nicht aufräumen.
17:49Kann es sein, dass du heute einen schlechten Tag hast?
17:55Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass...
17:58dass ein Tag mit seinem totgeglaubten Ehemann irgendwie anstrengend ist?
18:02Ja, ja, das kann ich.
18:04Aber ich dachte, dass ich dir dabei vielleicht helfen könnte.
18:07Aber so wie es aussieht, offensichtlich regelst du das heute mal wieder alleine.
18:11Was soll das?
18:13So wie du lieber für dich behalten hast, dass er sich von dir trennen wollte.
18:19Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
18:20Von wegen Trennung mit dem Einverständnis?
18:22Du wolltest für die Ehe noch kämpfen, als er schon lange nach Südamerika abgehauen ist.
18:27Komm.
18:32Willst du das jetzt gerade für mich da sein?
18:40Vergiss das.
18:46Richard von Weidens Sohn lebt?
18:48Ja.
18:50Er ist sogar hier in Falkenthal.
18:52Wo kommt der denn plötzlich her?
18:55Ich habe nicht gefragt, aber sein Vater ist überglücklich.
18:59Das glaube ich.
19:02Herr von Weidens hat mich gefragt, ob ich den Wagen seines Sohnes abholen kann.
19:08Der steht irgendwo in einer Garage in Niedersachsen.
19:11Der konnte sich nicht davon trennen.
19:13Was ist das für ein Wagen?
19:15Das ist ein alter Sportwagen.
19:17Hm.
19:18Und du sollst den abholen?
19:20Ja.
19:21Morgen geht's los.
19:21Der Zug geht um sieben Uhr.
19:23Ja, Moment.
19:24Wir könnten ja auch mit deinem Wagen hinfahren und dann fährt irgendjemand von uns beiden
19:28dann mit dem, dann...
19:32Davon kannst du heute Nacht träumen.
19:33Komm.
19:34Das wäre wenigstens eine angemessene Belohnung für diese Knochenarbeit von heute.
19:38Michelle, wer sagt denn, dass das alles war?
19:41Greif zu.
19:48Das Essen ist gleich fertig.
19:50Das muss ein Schock für Victoria gewesen sein.
19:54Allerdings, sie ist so verunsichert, dass sie den Briefen von Wössinger mehr glaubt als mir.
19:59Seltsam, dass sie sich nicht sofort bei dir gemeldet hat.
20:02Wahrscheinlich hätte ich nie davon erfahren, wenn wir nicht nach Falkenthal gekommen wären.
20:06Und Vater?
20:07Wie steht er dazu?
20:10Richard weiß, dass Wössinger als Vater nicht in Frage kommt.
20:13Aber ihm wird Victoria doch glauben.
20:16Das wünsche ich ihr.
20:19Allerdings wird sich unser Verhältnis dadurch auch nicht entspannen.
20:23Willst du noch mal mit ihr reden?
20:26Ich glaube, Victoria könnte ihre Ängste am besten vergessen, wenn sie mich nicht mehr sehen müsste.
20:33Das heißt, du bist nur noch meinetwegen hier.
20:36Das musst du nicht, Mutter.
20:38Mach dir darüber mal keine Sorgen, Max.
20:42Hat dir schon mal jemand gesagt, dass Nina Bergmann ein Dickkopf ist?
20:47Das war ich schon immer.
20:48Auch als Max sich von mir trennen wollte.
20:52Moment, du hast dann der Ehe festgehalten, weil du dickköpfig bist?
20:57Ich hatte mich an Max verliebt.
21:00Wir haben geheiratet und ein Kind bekommen.
21:05Ich wollte einfach nicht einsehen, dass wir gescheitert waren.
21:10Was war das für ein Zusammenleben?
21:11Ich weiß das nicht.
21:14Ich habe ihm Vorwürfe gemacht, dass er sich der Verantwortung entzieht.
21:17Und er hat jede Gelegenheit genutzt, meinen Vorwürfen zu entkommen.
21:23Er hat Aufträge angenommen.
21:25Ja.
21:26Bis er dann nach Südamerika gegangen ist.
21:31Hast du versucht, ihn aufzuhalten?
21:34Wir wussten beide, wie gefährlich diese Recherche sein würde.
21:38Ich habe auf ihn eingeredet, aber...
21:42Er hat mir irgendwann vor den Kopf geknallt, dass er die Scheidung will.
21:47Naja.
21:50Immerhin hatte ich dann endlich kapiert, dass es vorbei war.
21:57Ich kann verstehen, dass Ben verunsichert ist.
22:00Aber er muss doch spüren, dass ich ihn liebe.
22:06Egal, was mit Max war oder ist.
22:09Ben ist der Mann, mit dem ich zusammenleben will.
22:12Der mich glücklich macht.
22:20Max und ich, wir waren gerade bei einem Spaziergang im Park.
22:24Falkenthal ist ein schönes Fleckchen Erde.
22:26Ja.
22:27Das ich dank Annabelle kennenlernen durfte.
22:31Die Porzellanmanufaktur ist das Familienunternehmen eines verstorbenen Mannes.
22:35Ich habe das Gebäude heute Vormittag gesehen. Es ist eindrucksvoll.
22:38Naja, dann hast du ja auch schon alles gesehen.
22:40Mehr brauchst du dir hier in Falkenthal wirklich nicht angucken.
22:42Ich bin nicht wegen der Sehenswürdigkeiten hier.
22:44Ja, richtig. Verstehe.
22:46Du musst dir noch dringende Familienangelegenheiten klären.
22:49Mutter hat mich begleitet und dafür bin ich ihr sehr dankbar.
22:52Über deine Rückkehr freuen wir uns auch alle sehr, Max.
22:56Die von beiden Grupp leitest du jetzt hauptsächlich von hier?
23:00Ja, das dürfte bei deinem Unternehmen nicht so einfach sein.
23:03Musst du nicht mal langsam wieder nach Kanada zurück und nach dem Rechtensee?
23:07Victoria, ich werde abreisen, wenn ich es für richtig halte.
23:09Verstehe.
23:11Vielleicht musst du aber auch noch ein paar geheimnisvolle Gespräche führen,
23:14wie heute Nachmittag mit Hagen.
23:17Wundert es dich, dass ich davon weiß?
23:19Hagen und ich sind verheiratet.
23:21Wir haben keine Geheimnisse voreinander.
23:23Victoria, du verdippst nicht nur dir, sondern uns allen die Stimmung.
23:25Welche Stimmung?
23:29In deiner Gesellschaft vergeht mir der Appetit.
23:32Lars.
23:35Ich werde mit dir sprechen.
23:47Geht's dir gut?
23:50Und dir?
23:54Es könnte nicht besser gehen.
24:01Ein Glück hat Lukas weiter geschlafen, als wir ihn von Tim abgeholt haben.
24:09Es nützt nichts, wenn wir uns vornehmen, uns nicht zu küssen, oder?
24:15Es ist einfach stärker als wir.
24:21Wir müssen, wir müssen mit Andreas reden.
24:27Redest du mit ihm?
24:32Naja, er ist mein Bruder.
24:35Ja, und ich bin mit ihm verheiratet.
24:39Ich will ihn einfach nicht verletzen, weißt du?
24:41Und, äh, ich will nichts kaputt machen.
24:47Ich weiß.
24:50Wir sagen es ihm einfach bei der nächsten Gelegenheit.
24:53Beide zusammen.
24:55Gemeinsam.
25:17Es tut mir leid, aber ich konnte...
25:19Wir waren uns doch einig, Viktoria.
25:21Wieso kannst du die Sache nicht ruhen lassen?
25:23Helena lässt die Sache nicht ruhen.
25:25Sie war heute bei Hagen und hat sich nach den Briefen erkundigt.
25:33Helena sucht wie wir nach Erklärungen.
25:35Ist mir doch egal.
25:36Sie soll dich, Hagen, und mich damit in Ruhe lassen.
25:38Aber sie macht doch das nicht aus Bosheit.
25:40Stell dir vor, über dich würde jemand solche Gerüchte in die Welt setzen, hm?
25:44Würdest du sie auch aufklären wollen?
25:46Hätte sich früher überlegen müssen.
25:49Ich kann ja deine Aufregung verstehen,
25:51aber jetzt lass dich doch nicht zum Instrument eines Rachsüchtigen machen.
25:54Hä?
25:55Wie, was soll ich jetzt?
25:56Vermitleid mit dir haben?
25:57Das ist doch ihre Schuld, dass wir die Briefe bekommen haben.
25:59Ja, gut.
26:00Wössinger hat die Briefe geschrieben,
26:01weil Helena mit ihm ein Verhältnis hatte.
26:04Aber daran ist sie doch nicht allein schuld.
26:07Wieso nimmst du sie in Schutz?
26:10Zu einer scheiternden Ehe
26:12gehören zwei.
26:14Aber das liegt hinter uns.
26:17Für uns beide zählt doch nur,
26:18dass wir Vater und Tochter sind.
26:22Oder?
26:25Na, komm rein.
26:37Hey.
26:37Na?
26:38Na?
26:39Rikki, na ne lehmann.
26:40Na telle?
26:52Willst du dich?
26:52Hi.
26:56Ich wusste gar nicht, dass du hier bist.
26:59Ja, ich möchte allein sein.
27:01Nein, natürlich nicht.
27:09Wie geht's dir?
27:11Gut.
27:13Bisschen müde.
27:15Ja, das bin ich auch.
27:17War ein langer Abend.
27:20Bereust du's?
27:23Sollte ich?
27:26Ich denke nicht, oder?
27:30Nein, bereuen tue ich's nicht.
27:32Aber wir müssen ja jetzt auch keine große Sache draus machen.
27:37Stimmt.
27:43Es hat Spaß gemacht irgendwie.
27:46Ja, aber irgendwie nicht schlecht.
27:49Also, auf eine Nacht unter Freunden?
27:53Eine Nacht unter Freunden.
28:06Auch wenn Ben vorhin gesagt hat, dass er mich versteht.
28:11Wirklich geholfen hat es nicht, dass ich ihm von Max und meiner Ehe erzählt habe.
28:17Ich habe viel eher das Gefühl, dass es ihn noch mehr verunsichert hat.
28:23Wie kann ich Ben zeigen, dass ich jetzt ihn liebe?
28:26Egal, was mit Max war oder nicht war.
28:31Wie kommen wir aus dieser Situation wieder raus?
28:47Wie kommen wir aus dieser Situation wieder raus?
28:49Ich bin in Schleifel, wie wir uns nicht bestellen.
29:16Ich bin in Schleifel.
29:17Ich bin in Schleifel.
29:19Da könnte ich mich dran gewöhnen.
29:24Das geht jetzt nicht wegen Andreas.
29:27Stimmt.
29:28Ja.
29:31Ich hätte nie gedacht, dass ich wegen einer Frau von meinem Bruder Geheimnisse haben muss.
29:37Also diese Heimlichtureien, die müssen jetzt endlich mal ein Ende haben.
29:39Ja, stimmt.
29:40Wir müssen mit ihm reden, und zwar jetzt.
29:43Ja, werden wir.
29:44Ja.
29:51Äh, wie ist sie denn?
29:53Was ist denn hier los?
29:55Ich weiß nicht.
29:56Ah, ich hab sie.
29:59Die Rassel von Lukas.
30:01Nee, ist klar.
30:07Andreas?
30:14Toll, das hat schon mal nicht geklappt.
30:17Nein.
30:18Aber jetzt gleich beim Frühstück, ja?
30:20Ja.
30:35Musst du schon los?
30:36Ja, ich muss heute früh in der Manufaktur sein.
30:39Hast du noch gar nicht gefrühstückt?
30:41Keine Zeit.
30:43Keine Hunger.
30:46Na ja, dann sehen wir uns ja später.
30:48Ja, du, wenn du nachher in der Manufaktur bist, dann komm doch schnell nochmal in mein Büro,
30:52weil wir müssen dringend die Fotos für den Messekatalog besprechen.
30:56Ja.
30:59Frische Brötchen, Aufschnitt, Eier, Müsli, alles für ein richtiges Frühstück.
31:02Und wenn ihr noch Kaffee und Marmelade habt, dann guten Morgen.
31:05Guten Morgen.
31:06Nina ist im Bad.
31:07Na und du, das reicht dir mindestens für drei?
31:09Ja, Elsa.
31:11Tschüss, tschüss.
31:15Dicke Luft?
31:18Ben ist total verunsichert.
31:20Und du?
31:22Naja, ich weiß ja, was ich will.
31:23Aber ich hab das Gefühl, dass es bei ihm einfach nicht ankommt.
31:27Hat Ben dir gesagt, dass wir gestern...
31:29Ja, er hat mir erzählt, dass du mit ihm über Max und mich geredet hast.
31:33Du, ich hab ihm aber auch gesagt, dass er sich keine Sorgen macht.
31:35Ist schon gut, Elsa.
31:38Wir hätten eh irgendwann über Max reden müssen.
31:45Schön, dass du zum Frühstück kommst.
31:49Eihart oder weich?
31:50Nicht nur immer weich, weißt du?
31:52Nina wird Paula alleine abholen.
31:55Das heißt, du siehst Paula erst hier in Falkenthal?
31:57Ja, ich hoffe übermorgen.
31:59Du hoffst?
32:00Was soll das denn heißen?
32:02Wir wissen nicht, wie Paula reagiert.
32:04Und Nina will sie nicht überfordern.
32:06Aha.
32:07Wir haben gemeinsam entschieden, es so zu machen.
32:10Guten Morgen.
32:11Guten Morgen.
32:13Nina redet mit Paula.
32:14Und wenn Paula soweit ist, treffen wir uns.
32:17Ich verstehe.
32:19Habt ihr auch darüber geredet, wie es danach weitergehen soll?
32:23Es hat sich viel verändert, während ich weg war.
32:26Ich kann nicht erwarten, dass es so wird wie früher.
32:28Aber?
32:32Ich hab mir nichts sehnlicher gewünscht,
32:33als zu Nina und Paula zurückzukommen.
32:36Und wie steht Nina dazu?
32:38Sie hat jemand Neuen gefunden.
32:42Verstehe.
32:46Schau, Max.
32:47Wir haben alle geglaubt, dass du nie wiederkommst.
32:49Wir mussten unser Leben noch ohne dich weitergehen.
32:52Herrgott, ich wünschte, ich könnte dir helfen,
32:53deine Familie zurückzugewinnen.
32:57Das klingt aus deinem Mund etwas ungewöhnlich.
32:59Du warst nie sonderlich begeistert von meiner Ehe mit Nina.
33:03Ich hatte meine Vorbehalte gegen Nina, das stimmt.
33:06Aber sie war dir zu unabhängig.
33:10Ich hatte den Eindruck, dass du dich durch sie noch weiter von mir,
33:13von der Familie, entfernst.
33:16Als wir damals von euch weggezogen sind,
33:18war Nina vielleicht der Auslöser.
33:20Aber im Grunde war mein Auszug längst überfällig.
33:25Ich hätte mich niemals einmischen dürfen.
33:27Der da damals noch die letzten zwei Jahre.
33:30Und ich bewundere Nina.
33:33Sie hat nie aufgehört, mir meine Grenzen zu zeigen.
33:47Der Wellnessausflug scheint nicht ja gut gekommen zu sein.
33:50Na ja, ihr streitet ja wie das blühende Leben.
33:54Ach so.
33:55Ja.
33:57Ich habe auch an euch gedacht,
33:58wie ich in Kosi unten geschuftet habe.
34:02Ach so, war viel los?
34:03Na ja, zwischenzeitlich schon.
34:04Ich muss auch gleich wieder los.
34:05Der Getränkelieferant kommt gleich.
34:08Aber ich dachte,
34:09wir hätten Zeit miteinander zu frühstücken.
34:12Nee, du, tut mir leid.
34:14Unser Familienunternehmen geht natürlich vor.
34:16Und vor allem ist es ja auch Lukas Zukunft.
34:19Übrigens grüßt mir die kleine Schlaflutze, ja?
34:32Ja, das war wohl mal nichts.
34:37Na ja, aber wenn uns Andreas
34:38auch schon überhaupt nichts zum Brot kommen lässt.
34:40Wir müssen dranbleiben.
34:42Ja, heute Abend.
34:44Sagen wir es ihm.
34:44Ja.
34:45Ja.
34:49Wann hast du denn Dienst?
34:52Also, eine gute halbe Stunde habe ich noch.
35:00Ja, Max lebt, aber
35:02das ändert doch nichts an meinen Gefühlen zu Ben.
35:04Du bist durcheinander.
35:06Und er merkt das.
35:07Und wie bitte soll ich ihm zeigen,
35:09dass er sich keine Sorgen zu machen braucht?
35:11Indem du ihm das immer wieder sagst.
35:13Das hat gestern aber nicht besonders gut funktioniert.
35:16Ich habe ihm zwar gesagt,
35:17wie unzufrieden ich mit Max war,
35:18aber
35:20na ja, du hast ihn ja eben selber gesehen.
35:23Das ist ja auch erst mal ein ganz schöner Brocken,
35:25den er da schlucken muss.
35:27Ich hätte ihm einfach von Anfang an sagen müssen,
35:29dass Max derjenige war,
35:30der die Beziehung beendet hat.
35:31Nina, wichtig ist doch,
35:32dass du ihm jetzt die Wahrheit gesagt hast.
35:35Und so glücklich wie mit Ben
35:36habe ich dich mit Max nie gesehen.
35:38Der kann Ben nicht das Wasser reichen.
35:39Ich sage es dir.
35:48Max hat mich um eine zweite Chance gebeten.
35:57Ich kann ihn ja verstehen.
35:58Er hat sich die letzten Jahre an diese Hoffnung geklammert.
36:01Aber das ändert ja nichts daran,
36:02dass unsere Ehe vorbei ist.
36:04Hast du Ben davon erzählt?
36:08Na, Gott sei Dank.
36:10Also ich an Bens Stelle,
36:11er hätte das nicht hören wollen.
36:13So viel zum Thema die Wahrheit sagen.
36:16Ach, mit der Wahrheit ist das doch
36:17wie mit einem guten Essen.
36:18Zu viel davon vergibt den Magen.
36:22Elsa.
36:24So mit einem unerschütterlichen Optimismus.
36:27Das ist wirklich...
36:29Nini,
36:30das ist ja nicht so besonders schwer zu sehen,
36:32dass du und Ben zusammengehören.
36:34Hm?
36:35Ihr schafft das schon.
36:37Ja.
36:38Hoffentlich kann Ben das auch bald wieder so sehen.
36:40Das wird er schon.
36:45Sie sind aber früh dran.
36:47Ich glaube,
36:48das ist das erste Mal,
36:50dass Sie bei mir frühstücken.
36:52Äh, so, Zucker, Milch?
36:55Ja, beides.
36:56Übermorgen ist die Messe in Toulouse.
36:58Ich muss noch den Vertriebschef briefen und, ähm, ja.
37:00Und? Wie viel Milch?
37:02Ja, ist ein Schuss.
37:03Genau. Danke.
37:06Ja, ich habe schon gehört,
37:08was passiert ist.
37:09Max von Walden ist wieder zurückgekehrt.
37:13Tja,
37:14glaubt fast an ein kleines Wunder.
37:16Ja,
37:17und auf Wunder
37:18ist man meistens nicht vorbereitet.
37:22Ein Zeichen,
37:23dass ich nicht vorbereitet war.
37:24Das ist die Schiffsglocke,
37:25die ich Nina zum Hochzeitsgeschenk machen wollte.
37:28Ben,
37:30also,
37:30dass Nina sie heiraten will,
37:32ist doch sicher
37:34keine voreilige Entscheidung.
37:36Aber die Situation war trotzdem
37:37eine völlig andere.
37:38Ja, aber die Gründe,
37:40warum Nina sie liebt,
37:41die sind doch nicht weg,
37:43bloß weil Max von Walden wieder da ist.
37:46Sie dürfen das Vertrauen nicht verlieren.
37:48Auch wenn Nina jetzt im Augenblick
37:51etwas Zeit braucht.
37:53Na, wenn ich nur wüsste,
37:54wie viel Zeit sie braucht.
38:01Helma hat sich richtig Mühe gegeben.
38:03Gute Arbeit, Jane.
38:05Danke.
38:06Helma,
38:07guten Morgen.
38:08Oh, ich habe sie gar nicht bemerkt.
38:09Guten Morgen.
38:10Darf ich Sie zu einer Tasse Kaffee einladen?
38:12Ich will Sie nicht stören.
38:14Nein, nein,
38:14mein Termin ist bereits vorbei.
38:16Das tun Sie nicht.
38:17Gerne.
38:18Packen Sie das doch bitte an
38:19Philipp in Montreal.
38:21Ich bewundere es,
38:23wie Sie Ihre Firma
38:24so selbstverständlich
38:25und ganz nebenbei leiten.
38:27Jahrelange Übung.
38:28Ohne Jane wäre ich allerdings aufgeschmissen.
38:30Sie ist für mich inzwischen
38:32fast so etwas wie...
38:33Danke.
38:34Ja, es ist sehr schmerzhaft,
38:35wenn die eigenen Kinder nicht sehen,
38:37dass man nur ihr Bestes will.
38:40Tja, Victoria hat gestern
38:41keinen Zweifel aufkommen lassen,
38:43wie sie zu mir steht.
38:45Die Geschichte mit den Briefen
38:46ist für Victoria
38:47immer noch nicht geklärt.
38:49Ja, offensichtlich.
38:51Sie haben ja doch gesagt,
38:52dass Sie diese Briefe
38:54für einen Racheakt
38:55von diesem Wessinger halten.
38:58Ich habe mein Bestes getan,
39:00um Sie zu beruhigen.
39:01Die Sicherheit einer Mutter
39:03sollte überzeugend genug sein.
39:07Tja,
39:09habe ich Sie doch richtig verstanden, oder?
39:11Wie gesagt,
39:12ich habe meine Beziehung
39:14zu Wessinger beendet,
39:15bevor ich mit Victoria schwanger wurde.
39:19Entschuldigung.
39:20Ja, das macht doch nichts.
39:22Ich...
39:23Ich habe nichts zu tun.
39:25Hallo?
39:25Frau von Weiden,
39:26ich habe seit dem Versenden
39:28des zweiten Briefes
39:29nichts mehr gehört.
39:30Wie gehen wir weiter vor?
39:31Wir warten ab.
39:32Frau Bernstein, die Mutter,
39:34ist zurzeit in Falkenthal.
39:36Gibt es Schwierigkeiten?
39:37Ganz im Gegenteil.
39:39Ich habe den Eindruck,
39:40Frau Bernstein hat
39:41ein kleines Geheimnis.
39:43Und wenn ich richtig liege,
39:44kommt uns das noch zugute.
39:52Stimmt es, was Elsa sagt?
39:54Ben und ich sind das Traumpaar.
39:58Sicher,
39:59meine Beziehung mit Ben
39:59ist anders als die mit Max.
40:01Aber habe ich am Anfang
40:02nicht auch bei Max gedacht,
40:03dass es keine größeren Gefühle gibt?
40:08Es ist lange her.
40:11Und vorbei.
40:14Dass Max lebt
40:15und plötzlich vor mir steht,
40:16das hat mich verwirrt.
40:16Aber trotzdem weiß ich,
40:18was Ben mir bedeutet.
40:24Bitte fordern Sie hier
40:25die entsprechenden Unterlagen an.
40:30Unterlagen für ein Vaterschaftstas?
40:31Ja.
40:35Ich lasse das Material
40:37gleich ins Hotel schicken.
40:38Bis es da ist,
40:39habe ich die nötigen Proben
40:40von Richard und meiner Tochter.
40:44Ich nehme mal an,
40:44dass das Ergebnis vor,
40:45es auch mal an Sie geht.
40:46So ist es.
40:58Nina, gut, dass du da bist.
41:00Wir müssen die Prospektvorlagen
41:01in die Druckerei schicken.
41:02Okay, das sind die Tools
41:03für die Frontseiten.
41:07Gut.
41:08Was hast du denn da drin?
41:09Nein, das ist schon.
41:10Ist okay.
41:11Na doch mal.
41:18Das ist doch...
41:19Die Schiffsglocke
41:19von deinem alten Segelboot, ja?
41:23Sollte ein Hochzeitsgeschenk werden,
41:24inklusive Boot.
41:26Aber
41:27Überraschungen gab es ja jetzt
41:28erst mal genug.
41:35Ben, das tut mir so.
41:36Kann ja niemand was dafür.
41:38Das ist einfach nicht
41:39der richtige Zeitpunkt.
41:42Wie meinst du das?
41:44Nina, ich kann verstehen,
41:45dass dich die Rückkehr
41:46von Max verwirrt.
41:49Was?
41:51Wir sollten die Hochzeit absagen.
41:58Aber es ist dir doch wohl klar,
42:00dass man in so einer Situation
42:01nicht genau da weitermachen kann,
42:02wo man aufgehört hat, oder?
42:04Wo genau macht ihr denn gerade weiter?
42:05Wie viel Hoffnung
42:06setzt du denn noch
42:07in die Ehe mit dir und Max?
42:09Keine.
42:12Dann wäre es vielleicht doch besser,
42:13wenn du ihm das so schnell wie möglich sagst.
42:15Ja, genau aus diesem Grund
42:16treffe ich mich heute mit ihm.
42:17Woher soll sie wissen,
42:18dass du es diesmal ernst meinst?
42:20Aber ich meine es ernst.
42:21Ich will meine Familie zurück.
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