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Kurzfilme
Transkript
00:01Helena, warte.
00:06Du bist extra gekommen, um dich von mir zu verabschieden.
00:09Ja, komm, tu nicht zu scheinheilig.
00:11Annabelle hat mir alles erzählt.
00:14Hat sie das?
00:16Sie ist meine Frau, was hast du erwartet?
00:19Richard, ich...
00:20Willst du, ich will nur eines wissen.
00:22Als du mir damals erklärt hast,
00:24du hättest dich von Dörsinger getrennt.
00:26Endgültig, wie du sagtest.
00:27Richard, es war damals alles nicht so einfach.
00:32Lass mich belaufen.
00:36Ich habe gelogen, ja, aber...
00:38Du hast dich weiter mit Dörsinger getroffen.
00:40Ich habe ihn nur noch ein einziges Mal gesehen.
00:42Zufällig.
00:43Auf einem Kongress in Australien.
00:48Dann ist es also wahr,
00:50du weißt gar nicht genau,
00:51ob Viktoria meine Tochter ist.
00:55Es tut mir leid, Richard.
01:08Hey, what you looking for?
01:14No one has the answer.
01:16They just want more.
01:20Hey, who's gonna make it right?
01:28This could be the first day of my life.
01:37Was soll das heißen?
01:38Du bist dir nicht sicher.
01:39Bin ich Victorias Vater oder nicht?
01:41Richard.
01:42Beantworte meine Frage.
01:43Ich bin mir all die Jahre sicher gewesen.
01:45Für mich war Viktoria immer unsere Tochter.
01:48Aber...
01:50Elena, ich warte auf eine Antwort.
01:51Ja, Gott, Richard, ich weiß es nicht.
01:55Du weißt es nicht.
01:57Das heißt, du hast mich all die Jahre belogen.
02:00Ich habe dir gesagt, was ich für wahrgehalten habe
02:02und immer noch für wahr halte.
02:04Du hattest deine Zweifel, ob ich ihr Vater bin,
02:06aber du warst zu feige, mir die Wahrheit zu sagen.
02:08Wie hättest du denn darauf reagiert,
02:10wenn ich gesagt hätte,
02:10du könntest der Vater sein,
02:12aber Wössinger genauso?
02:13Ich wollte die Familie schützen.
02:15Die Familie schützen?
02:16Wir waren dir doch vollkommen egal.
02:17Du hast nur an dich gedacht.
02:20Die Familie schützen, das ist wirklich der Gipfel.
02:23Du hast die Familie durch dein Verhalten zerstört.
02:34Vielleicht hätten wir noch einen Kuchen mehr backen sollen.
02:37Ach, das war genau richtig.
02:38Ich glaube, alle sind satt geworden.
02:41Willen die beiden miteinander spielen.
02:44Fast so, als wäre Max nie weg gewesen.
02:47Wer hätte gedacht,
02:48dass Paula Max' Rückkehr so schnell
02:49und so problemlos akzeptiert.
02:53Kinder sind einfach phänomenal.
02:56Wenn man an Wunder glaubt,
02:57kann man sie auch einfach annehmen,
02:58ohne alles in Frage zu stellen.
03:02Na, bei euch ist ja eine richtige Party im Gange.
03:05Wir haben mit den Puppen wiedersehen gefeiert.
03:07So richtig mit Kakao und Kuchen.
03:08Ja, ich sehe schon.
03:09Da fällt ziemlich viel Geschirr an dabei, was?
03:11Und ob.
03:12Und jetzt müssen wir natürlich noch zusammen abwaschen.
03:14Ja, nein.
03:15Lass mal, ich mache das nachher.
03:17Okay, danke dir.
03:20Und?
03:22Ihr habt richtig Spaß miteinander, was?
03:24Ja.
03:25Paula ist ein tolles Mädchen.
03:27Sie ist unheimlich groß geworden.
03:29Was ihr alles so erzählt.
03:32Sie ist dir sehr ähnlich.
03:34Wie sie spricht, wie sie sich bewegt.
03:37Und sie ist genauso hübsch wie du.
03:41Jedenfalls hatte ich so viel Spaß wie schon lange nicht mehr.
03:43Ich hatte so eine Angst, dass sie mich ablehnt oder ich weiß auch nicht.
03:46Paula hat die Zeit mit dir auch genossen, Max.
03:49Am liebsten würde ich jetzt jeden Tag was mit dir unternehmen.
03:52Natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast.
03:55Nein, natürlich nicht.
03:56Du bist ja ihr Vater.
04:01Tja, ich sage dann Paula noch Tschüss und dann mache ich mich wieder auf den Weg.
04:03Okay, bis dann.
04:04Bis dann.
04:20Viktoria ist unsere Tochter.
04:22Können wir es nicht dabei belassen?
04:25Ich wünsche, es wäre so einfach.
04:29Du hast mir damals gesagt, dass es zwischen dir und Wessinger aus wäre.
04:32Aber du hast dich weiter mit ihm getroffen.
04:34Einmal.
04:35Ein einziges Mal.
04:36Zufällig.
04:37Ja, und dann hast du zufällig mit ihm geschlafen.
04:40Und ich habe dir damals geglaubt.
04:42Ich habe gedacht, es wäre dir ernst mit uns.
04:45Ja, aber...
04:46Du hast nicht ein einziges Wort darüber verloren.
04:50Auch nicht, als du schwanger wurdest.
04:53Auch nicht, als du gesehen hast, was für eine tiefe Bindung zwischen Viktoria und mir entstanden ist.
04:58Ich versichere, sie ist deine Tochter.
04:59Man musste euch beide nur ansehen.
05:01Du konntest nicht sicher sein.
05:03Du hast gehofft, dass ich ihr Vater bin.
05:04Sicher sein konntest du nicht.
05:09Geht wohl, Helena.
05:12Geht zurück nach Kanada.
05:15Komm nicht wieder her.
05:26Geht zurück nach Kanada.
05:48Hattest du deinen schönen Vormittag?
05:49Hast du unseren Vater gesehen?
05:51Nein, wieso?
05:53Wir hatten einen Termin zusammen.
05:56Ich habe den ganzen Vormittag mit Puppen gespielt.
06:00Vielleicht solltest du dich psychologisch betreuen lassen.
06:03Noch ganz die Alte.
06:04Lieber einen guten Freund verlieren, als einen guten Witz verschenken.
06:07Warst du bei Paula?
06:08Ja.
06:09Dann ist er wieder da.
06:10Ah, und wie war's?
06:11Sehr schön.
06:13Nina hat sie schonend auf meine Rückkehr vorbereitet.
06:16Und wir haben das Ganze gebührend mit den Puppen gefeiert.
06:18Oh Gott, das hört sich für mich irgendwie nicht nach Spaß an.
06:20Aber mach dir nichts draus.
06:21Weißt ja, das Süßliche liegt mir nicht so.
06:23Ich bin da ja praktisch veranlagt.
06:24Das hast du von unserer Mutter?
06:26Können wir das Thema bitte lassen?
06:28Ich bin wirklich froh, dass sie weg ist.
06:30Wie du willst.
06:31Trotzdem bleibt sie unsere Mutter.
06:34Ich bin bislang ohne Mutter aufgewachsen
06:35und ich werde auch weiterhin sehr gut ohne sie zurechtkommen.
06:39Man sieht sich.
06:41Man sieht sich.
06:54Herr Frau Stephan, wieso hat Silke Tee mitgenommen zum Brötchen holen?
07:04Vielleicht haben die zwei was zu besprechen.
07:07Was denn?
07:09Ja, das weiß ich auch nicht.
07:14Du hast uns gesehen, Stefan und ich, oder?
07:17Ja, ist das so schlimm?
07:18Stefan und ich, wir...
07:20Ihr habt euch verknallt.
07:24Wir... ja.
07:26Ja, ist doch wunderbar. Glückwunsch.
07:27Aber so einfach ist das nicht.
07:29Wie, weil Andreas Stefans Bruder ist.
07:31Ja.
07:32Und Andreas weiß noch nichts davon?
07:34Ja.
07:36Deswegen zerrst du mich so aus dem Kosi, damit ich nichts sage, oder was?
07:39Ja, du hast was kurz davor, dich zu verplappern.
07:42Ja, ist doch nochmal gut gegangen.
07:45Vielleicht verheimlicht ich Silke mir irgendwas.
07:48Hm?
07:49Ich meine, ich hatte das komische Gefühl,
07:52dass sie Tim irgendwie davon abgehalten hat, mir was zu sagen.
07:58Stefan, du bist doch die meiste Zeit mit Silke zusammen.
08:00Ist dir vielleicht irgendwas komisches aufgefallen?
08:06Also,
08:07nee.
08:10Also nicht wirklich.
08:12Aha.
08:14Mhm.
08:16Ich weiß einfach nicht, wie ich es Andreas sagen soll.
08:18Silke, mach dir doch nicht so einen Kopf, mein Andreas ist doch locker drauf.
08:21Ja, und Stefan ist ein Bruder.
08:23Ja, und Stefan ist ein sehr feiner Kerl.
08:25Ja, das finde ich auch, er ist nett.
08:26Ja.
08:28Also, Andreas wird sich für euch freuen.
08:30Meinst du?
08:31Und was ist, wenn nicht?
08:33Ach, du meinst,
08:35dass Andreas eifersüchtig ist.
08:36Andreas ist schwul, mein, der spielt in einer völlig anderen Liga.
08:39Außerdem hat er doch selber ständig irgendwelche Affären, oder nicht?
08:42Ja, aber nie was Festes.
08:44Ach, und Stefan, das ist was Ernstes jetzt.
08:49Okay.
08:50Pass auf, ich mach dir ein Angebot.
08:52Ich rede mit Andreas und frage,
08:53was er drüber denkt, wenn du plötzlich einen Freund hast.
08:56Ah ja, das hältst du jetzt für eine gute Idee.
08:58Ja, besser wäre es natürlich, wenn du mit ihm redest.
09:00Aber wenn du es nicht willst, dann denke ich,
09:02mache ich das wohl.
09:08Gib mir einfach Zeit, darüber nachzudenken, okay?
09:12Danke für das Angebot.
09:14Ciao.
09:15Hallo, Max.
09:17Vater, ich hätte dich gar nicht gehört.
09:20Entschuldige.
09:21Kein Problem.
09:22Hast du mit Viktoria gesprochen?
09:25Ah, wieso?
09:26Sie sagt, ihr hattet einen Termin.
09:31Habe ich vollkommen vergessen.
09:33Alles in Ordnung mit dir?
09:36Ja, ja, ja.
09:37Ich habe eben zufällig dein Gespräch mitgehört.
09:40Du hast ein Angebot.
09:41Ja.
09:42Das war eben ein alter Agent.
09:44Er möchte, dass ich ein Buch schreibe,
09:46über das, was in Südamerika passiert ist.
09:49Klingt nach einer großen Chance.
09:51Ja.
09:52Das ist es.
09:54Und wirst du das Angebot annehmen?
09:56Ich weiß es noch nicht.
09:57Ich muss darüber nachdenken.
10:00Ich hätte schon Lust drauf.
10:01Und das Buch würde mich auch ein ganzes Stück weiterbringen, beruflich gesehen.
10:06Verstehe.
10:07Aber ich weiß nicht, ob ich direkt wieder journalistisch arbeiten will.
10:11Ich bin erst mal sehr froh, hier bei euch zu sein.
10:14Und bei Nina und Paula natürlich.
10:18Erzähl doch mal, wie war euer Wiedersehen?
10:20Ja, es war toll.
10:24Sie war am Anfang natürlich noch ein bisschen zurückhaltend.
10:26Ja, das ist normal.
10:27Nein, aber...
10:29Sie hat mich in den ganzen Puppen vorgestellt und dann war das Eis gebrochen.
10:33Ich freue mich.
10:35Ich habe mich lange nicht mehr so lebendig gefühlt.
10:56Ja, jetzt erzähl mal.
10:58Wie hat Paula reagiert, als Max reinkam?
11:02Ja, sie war erst ganz unsicher.
11:03Max auch.
11:05War schon berührend, nach so langer Zeit, der Moment.
11:11Aber Max hat das ganz gut gemacht.
11:12Er hat sich gleich Paulas Puppen vorgestellt.
11:16Das hat Paula bestimmt gefallen.
11:18Ja, ja, sehr.
11:19Sie konnte ja auch gleich mitmachen und hat dann im Gegenzug die Puppen Max vorgestellt.
11:25Und du? Warst du die ganze Zeit dabei?
11:28Nein, nur am Anfang.
11:29Ich habe die beiden dann allein gelassen und...
11:32Sie haben über eine Stunde ganz schön miteinander gespielt.
11:35Freut mich, dass es gut gelaufen ist.
11:37Warten wir es mal ab.
11:39Wieso?
11:40Wieso? Glaubst du, dass Paula sich wieder zurückzieht, oder?
11:43Nein, Paula nicht. Aber bei Max bin ich mir da nicht so sicher.
11:48Na ja, im Moment ist er voll da.
11:50Ja, der Paula vermisst und hat gute Vorsätze.
11:52Aber das kenne ich ja schon von ihm.
11:56Du meinst, dass er das Interesse verliert?
11:58Na ja, damals nach Paulas Geburt, da war er auch ganz aus dem Häuschen und...
12:02...ist in seiner Vaterrolle aufgegangen, aber...
12:06...na ja, nach einem Jahr war ja dann der Job wieder wichtiger.
12:10Jetzt warte mal.
12:12Vielleicht hat er sich ja verändert.
12:14Klar.
12:16Na ja, was anderes bleibt mir ja auch nicht übrig.
12:20Na.
12:22Ja.
12:47Ich dachte, wir hatten eine Vereinbarung.
12:50Das habe ich nicht vergessen.
12:52Und trotzdem haben Sie Richard verraten, dass ich plötzlich Zweifel habe, wer Victorias Vater ist.
12:57Sie können mir glauben, das ist mir nicht gleich gefallen.
13:00Ganz offensichtlich.
13:05Es tut mir leid, ich hatte keine Wahl.
13:07Man hat immer eine Wahl.
13:09Und sei es nur zwischen dem, was einem anderen oder einem selbst nützlich ist.
13:14Helena.
13:16Sie waren selbst lange genug mit Richard verheiratet, um zu wissen, dass man ihm nichts vormachen oder verschweigen kann.
13:21Ja, ja, das stimmt.
13:23Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie kein übermäßiges Interesse daran hatten, ihm unser Gespräch zu verschweigen.
13:29Sie wollen mir unterstellen, ich hätte Richard mit Absicht von Ihren Zweifeln erzählt?
13:34Was würden Sie denn denken?
13:37Ganz offen?
13:39Mhm.
13:40Ich würde denken, dass ich vor langer Zeit einen Fehler begangen habe, der sich jetzt rächt.
13:44Und ich würde nicht versuchen, andere dafür verantwortlich zu machen.
13:48Wenn Sie mich jetzt entschuldigen.
13:50Wissen Sie, was ich glaube?
13:52Ich glaube, dass Sie nicht so unschuldig sind, wie Sie tun.
13:56Ich glaube, dass Sie in dieser ganzen Geschichte eine Rolle spielen.
13:59Ich weiß zwar noch nicht welche, aber...
14:02Ich werde es herausfinden.
14:16Ja, ich gehe dann jetzt mal Lukas ein bisschen wickeln und so.
14:22Ich mache mich auch auf den Weg.
14:24Ich muss bald zum Dienst.
14:25Also, bis später.
14:30So.
14:39Ist alles okay?
14:40Ja, ich habe gerade mit Lilly telefoniert.
14:42Liebe Grüße.
14:43Danke.
14:45Ach, äh.
14:46Wo ist sie jetzt nochmal genau?
14:47In Toulouse.
14:48Auf der Messe.
14:50Und sie klingt irgendwie sehr begeistert.
14:53Ist doch gut.
14:54Ja, wie man es nimmt.
14:57Machst du dir Sorgen um sie?
14:59Oder hast du Angst, dass sie nicht mehr wiederkommt?
15:01Naja, aber ich meine, sie arbeitet sehr eng mit Leuten zusammen.
15:05Stell dir mal eifersüchtig.
15:07Nein, nicht wirklich.
15:11Seid ihr wieder zusammen?
15:13Nein.
15:14Stell dir nur mal vor, Silke wird nach Frankreich fahren und dann...
15:17Und dann schicken Franzosen kennenlernen?
15:22Also...
15:25Ich hätte überhaupt nichts dagegen.
15:28Ich finde, es wird Zeit, dass Silke sich wieder verliebt.
15:30Ach, wirklich?
15:31Ja, wirklich.
15:32Solange der Typ mir nicht Lukas ausspannt.
15:34Ja, Lukas ist dir ganz schön ans Herz gewachsen, hm?
15:39Lukas ist für mich wie mein eigener Sohn.
15:41Ja, klar.
15:42Ja.
15:44Ich würde Lukas für keinen Preis der Welt hergeben.
15:47Und deswegen ist es auch das Beste, wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist.
15:53Ja, ja, ja.
15:54Ja, ich suche das.
15:59Jetzt habe ich mal eine Frage an dich.
16:01Wieso hat dich Silke vorhin mitgenommen, als sie Brötchen holen ging?
16:05Ach so, das?
16:06Nee, ganz süß, sie wollte sich bei mir bedanken, dass ich so schnell für sie einspringen konnte
16:09und ihre Schicht übernommen habe.
16:12Und da zerrt sie dich mit Gewalt raus?
16:14Ja, ja, kennst du doch Silke.
16:16Manchmal ist sie halt ein bisschen wunderlich.
16:26Ich fass, ich fass es nicht,
16:28was Helena mich all die Jahre so belogen hat.
16:30Tja, das ist schwer zu begreifen.
16:35Wir hatten uns wieder versöhnt,
16:36nachdem ich hinter ihr Verhältnis mit Wössinger gekommen war und ihn gefeuert habe.
16:39Ich habe ihr eine zweite Chance gegeben.
16:40Ich habe ihr wieder vertraut.
16:43Ich kann verstehen, dass du verletzt bist,
16:46aber für Helena war es sicherlich auch nicht leicht.
16:49Sie hätte mir damals die Wahrheit sagen müssen.
16:52Du hast recht.
16:53Aber das lässt sich jetzt nicht mehr ändern.
16:56Weißt du schon,
16:58was du jetzt tun willst?
17:03Ob ich das Thema einfach fallen lasse?
17:06Vielleicht wäre es das Beste.
17:09Meinst du, du kannst deine Bedenken einfach so ausschalten?
17:11Puh!
17:13Ich habe keine Ahnung.
17:22Niemand drängt dich zu einer Entscheidung.
17:26Du solltest nichts überstürzen.
17:29Ja.
17:30Du hast recht.
17:35Ich muss es an Sie nur.
17:37Viktoria wartet.
17:38Ach, das habe ich völlig vergessen.
17:40Sie hat heute Vormittag nach dir gesucht.
17:42Dann sollte ich mich auf den Weg machen.
17:44Sehen wir uns nachher?
17:46Natürlich.
17:47Bis später.
17:52Danke, dass du mir zur Seite stehst.
17:54Danke für deinen Vertrauen.
18:24Untertitelung. BR 2018
18:53Nein, mein Vater hat sich leider noch nicht entschieden.
18:55Er berät sich gerade mit den Anwälten.
18:59Ja, natürlich. Ich melde mich bei ihm, sobald ich was Neues weiß.
19:03Wiederhören.
19:04Von Ike?
19:05Natürlich. Ich halte ihn schon seit zehn Minuten hin.
19:10Die Fakten bitte. So knapp wie möglich.
19:12Also, von Ike ist bereit, uns für zwei Prozent entgegenzukommen, wenn wir uns noch heute zum Kauf entscheiden.
19:20Hm.
19:21Hm, ja oder hm, nein.
19:24Es geht um 50 Millionen. Das ist deine Entscheidung.
19:29Ehrlich gesagt, ich weiß es noch nicht.
19:32Warum auch?
19:33Die Konferenz hat ja auch erst vor zehn Minuten begonnen.
19:35Nein, nein.
19:38Was hast du denn?
19:41Ist der Preis zu hoch?
19:42Nein, darum geht es nicht.
19:46Ist es wegen Helena?
19:51Hast du sie noch mal getroffen, bevor sie abgereist ist?
19:54Ja, nur ganz kurz. Zum Auf Wiedersehen sagen.
19:58Also, von mir aus muss es kein Wiedersehen geben.
20:03Ja.
20:05Das ist das Thema vertagen.
20:07Jetzt müssen wir entscheiden, was wir mit von Ike machen.
20:14Du meinst, er hat es gemerkt?
20:16Dass du Tim rausgeschleust hast?
20:18Na hör mal, das SEK hätte es nicht auffälliger machen können.
20:22Das SEK?
20:24Das Sondereinsatzkommando.
20:25Wenn die jemand abholen, dann weiß es die ganze Stadt.
20:28Aber ich konnte doch nicht länger warten.
20:30Hör mal, Tim hätte sich was verpappert.
20:32Und dann hätte ich dein Gesicht sehen wollen.
20:34Ich mache dir doch keinen Vorwurf.
20:36Du hast schnell gehandelt und konsequent.
20:38Aber nicht unauffällig.
20:41Was machen wir denn jetzt?
20:43Also, ich muss zum Dienst.
20:44Und du wartest am besten auf Tim.
20:46Vielleicht hat er hier was rausgekriegt.
20:49Ich könnte aber Tim auch anrufen und fragen, ob er kurz hochkommt.
20:53Würdest du kurz warten?
20:55Na klar.
20:59Aber lange können wir das Versteckspielen nicht mehr durchhalten.
21:02Ich will Andreas nicht belügen.
21:04Ich auch nicht.
21:07Okay, Herr van Eyck, dann sind wir uns also einig.
21:09Sie lassen uns 2,7% nach.
21:12Gut, dann sehen wir uns zum Vertragsabschluss.
21:18Sie aber auch.
21:19Sie haben ein gutes Geschäft gemacht.
21:21Alles weitere regeln unsere Anwälte.
21:23Machen Sie es gut.
21:26Geschafft.
21:29Zufrieden?
21:32Ja.
21:34Gut gemacht, Prinzesse.
21:362,7%.
21:38Das ist fantastisch.
21:41Ein bisschen euphorischer könntest du schon sein.
21:45Wollen wir darauf anstoßen?
21:46Nein.
21:47Wir feiern ein andermal.
21:49Kümmerst du dich um die Abwicklung?
21:51Tja.
21:54Richard.
21:55Er wartet Arbeit auf dich.
22:01Und was sagt Van Eyck?
22:02Kommt er uns entgegen?
22:03Ja.
22:042,7%.
22:05Hier.
22:06Du kannst die Verträge aufsetzen.
22:072,7%.
22:08Von 50 Millionen?
22:10Mhm.
22:11Das ist doch ein Traum.
22:12Hast du das verhandelt?
22:13Mhm.
22:14Ja.
22:15Champagner.
22:17Ja, ein bisschen freuen kannst du dich auch.
22:19Mein Vater ist komisch.
22:21Wie denn komisch?
22:23Abwesend.
22:24Nachdenklich.
22:25Bedrückt.
22:27Seit meiner Mutter weg ist, stimmt irgendwas nicht mit ihm.
22:31Das Thema schon wieder.
22:33Ich dachte, wir wollten das eine Weile ruhen lassen.
22:34Ja, das dachte ich auch.
22:37Vicky, Richard hat gesagt, du bist seine Tochter.
22:39Egal, was passiert.
22:40Was willst du denn auch?
22:41Ich möchte seine Tochter sein, ohne den Zusatz.
22:43Egal, was passiert.
22:51Den können Sie wieder mitnehmen.
22:56Das Wiedersehen war für beide sehr schön.
23:00Max will Paula jetzt jeden Tag sehen.
23:03Na, das freut mich doch für die Kleine.
23:06Warten wir es ab.
23:08Früher war Max der Meister der leeren Versprechungen.
23:10Und ich möchte Paula gerne weitere Enttäuschungen ersparen.
23:13Der hat zwar toll auf Max reagiert, aber die Situation ist ja trotzdem nicht leicht für sie.
23:16Da ist sie aber nicht die Einzige.
23:20Ich weiß.
23:22Es ist bewundernswert, wie Ben reagiert.
23:25Ja.
23:26Zurücksichtsvoll und geduldig.
23:28Scheint so.
23:31Wieso hast du mit ihm geredet?
23:33Wir reden den ganzen Tag.
23:35Ich meine, wir arbeiten hier zusammen.
23:38Und was denkst du, wie es ihm geht?
23:41Ich denke, er würde sich sehr freuen, wenn du ihn das fragen würdest.
23:46Ja.
23:47Ja, ich habe mich in den letzten Tagen mehr um Max und Paula gekümmert, aber...
23:51Das wird er auch verstehen, aber so ein gemeinsamer Abend, der könnte euch doch nicht schaden.
23:58Ins Schwediger.
24:02Falkenthal-Porzellan...
24:03Ja, ich verbinde.
24:07Haben, äh, Psychoanalytiker keine Schweigepflicht?
24:10Ach, du hast uns belauscht.
24:12Das ist aber nicht die feine Art.
24:14Vertrauliche Informationen weitergeben ist auch nicht die feine englische Art, da?
24:18Ich habe Nina nichts gesagt, was sie nicht schon selbst wüsste.
24:21Ach so?
24:22Ach so.
24:31Hey.
24:32Hi.
24:32Komm rein.
24:34Hey.
24:34Danke, dass du Zeit hast.
24:36Ja, kein Thema.
24:38Ja, die Situation ist ja so ein bisschen komisch gerade.
24:43Ja, irgendwie schon.
24:45Das, äh, das ist unsere Schuld, weil wir so ein Geheimnis aus uns machen.
24:49Ich kann das schon verstehen.
24:50Ihr wollt Andreas nicht verletzen, Herr.
24:52Genau.
24:53Konntest du dann mit ihm reden?
24:54Ja.
24:55Es war nicht so viel los gerade unten.
24:56Ja, und, äh, wie würde Andreas das sehen, wenn Silke...
25:01Andreas sagt, dass er sich für dich freuen würde, wenn du dich verliebst.
25:04Aber?
25:06Ja, das ist nicht das Thema, aber ich denke, dass er...
25:09Angst hat, Lukas zu verlieren.
25:11Und damit das Familienleben, an das er sich scheinbar sehr gewöhnt hat.
25:14Aber das will ihm doch auch keiner nehmen.
25:17Ach, ganz egal, wie Andreas das sieht.
25:20Ich finde, er hat ein Recht, die Wahrheit zu erfahren.
25:38Hi.
25:40Hi.
25:41Hast du Daddy gesehen?
25:43Er wollte doch zu dir ins Lanzino kommen.
25:44Ja, da war er auch.
25:46Ich würde ihn nur gern noch mal sprechen.
25:50Was machst du denn, oder?
25:52Ich versuche, mich zu erinnern.
25:53Aha.
25:55Wir vergessen nicht irgendwie schlauer?
25:58Kommt wahrscheinlich darauf an, was man will.
26:00Und? Was willst du?
26:02Das ist genau die Frage.
26:04Ein Agent will, dass ich ein Buch schreibe.
26:06Hey, das ist eine gute Idee.
26:09Das interessiert bestimmt jede Menge Leute.
26:12Ja, und Käufern dürfte es nicht mangeln.
26:15Na dann, der Bullitzerpreis ruft.
26:18Ich weiß nicht.
26:19Ich bin gerade erst angekommen.
26:21Wäre es schlau, mich sofort wieder in die Arbeit zu stürzen.
26:24Also wenn du mich fragst, du siehst ganz erholt aus.
26:27Du bist wirklich unglaublich.
26:29Hast du eine Ahnung, wie viel Arbeit es ist, so ein Buch rauszugeben?
26:32Das ist dein Job.
26:33Du bist Journalist.
26:35Außerdem bist du gerade über die Story deines Lebens gestolpert.
26:38Ja, und ich habe mir fast den Hals dabei gebrochen.
26:39Oh, komm, er ist er noch dran.
26:40Und er steckt voller Geschichten, die die Leute hören wollen.
26:44Und was ist mit Nina und Paula?
26:46Wieso, was haben die denn damit zu tun?
26:49Was meine Frau und meine Tochter damit zu tun haben?
26:51Ich war über zwei Jahre weg.
26:53Soll ich sie gleich wieder allein lassen?
26:54Also erstens sind die beiden ganz gut zurechtgekommen.
26:56Und zweitens, du hast so früher deine Arbeit auch nicht von ihnen abhängig gemacht.
27:00Ja, früher.
27:01Aber ich glaube, da habe ich auch falsche Prioritäten gesetzt.
27:04Also wenn du mich fragst, gibt es nur eine Priorität.
27:06Tu das, was dich selbst zufrieden macht.
27:08Gutes Motto.
27:09Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was das ist.
27:34Mailbox von Ben Petersen. Nachrichten bitte jetzt.
27:37Ich bin's.
27:39Ich wollte fragen, ob du zum Abendessen kommst.
27:41Ich, ähm, wollte was kochen.
27:43Meld dich mal.
27:47Elsa hat recht.
27:48Für Ben ist die Situation nicht leicht.
27:52Ständig dreht sich alles nur um Max.
27:54Aber ist das nicht klar?
27:56Nach allem, was passiert ist?
27:59Ich bin sicher.
28:01Wenn Max erst wieder eine Weile hier ist und...
28:04und der Alltag einkehrt, dann...
28:06Ich geh schon.
28:09Paula, sag mal, was magst du eigentlich essen?
28:12Nudeln oder Reis?
28:14Sie will Nudeln, ist doch klar.
28:15Nudeln!
28:18Ja, gut geraten.
28:20Ich kenne doch meine Tochter.
28:21Hallo.
28:22Habt ihr schon was vor?
28:24Ja, also eigentlich...
28:25Eigentlich wollte ich gerade was kochen, ja.
28:26Die Arbeit kannst du dir sparen.
28:28Ich hab nämlich eine Überraschung für euch.
28:29Ach so?
28:31Was denn für eine Überraschung?
28:33Guter Versuch.
28:33Wäre es noch eine, wenn ich es verrate?
28:37Also gut, was muss ich machen?
28:39Zieh die warme Sachen an und komm mit.
28:41Und Paula?
28:42Ja, sie ist doch die Hauptperson.
28:44Ach so, na gut.
28:45Also, wenn du Paula schon mal Bescheid sagen willst,
28:47ich schreibe eben noch eine Nachricht für Ben.
28:49Okay?
29:08Herr Gott, können Sie denn nicht aufpassen?
29:10Tut mir wirklich leid.
29:12Na, sehen Sie zu, dass Sie fertig werden.
29:13Ich habe noch zu arbeiten.
29:15Lassen Sie die Scherben liegen,
29:16das macht Katharina nachher.
29:18Gut, wie Sie meinen.
29:19Noch mal als Entschuldigung.
29:20Ja, gut.
29:30Was?
29:32Ich wollte dich fragen,
29:33wann du zu Abend essen möchtest.
29:35Danke, ich habe keinen Hunger.
29:37Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst.
29:39Trotzdem solltest du etwas...
29:41Wie gesagt, ich habe keinen Hunger.
29:45Und ich habe zu tun.
29:58Ein Buch über seine Gefangenschaft ist doch ein super Angebot.
30:01Das könnte ein Bestseller werden.
30:02Das sehe ich genauso.
30:04Jetzt muss das Buch nur noch geschrieben werden.
30:06Gibt es Probleme?
30:08Max ist nicht sicher, ob er will.
30:11Tja, was spricht denn dagegen?
30:13Er will seine verlorene Zeit mit Paula wieder aufholen.
30:16Ich verstehe ja, dass er sie vermisst hat, aber...
30:18Dass er dafür so ein Angebot ablehnen will?
30:21Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
30:23Gerade Max.
30:24Ich meine, es ist klar, dass so eine Gefangenschaft einen verändert, aber...
30:27Deswegen wird doch ein Wolf nicht zum Vegetarier.
30:31Das ist ein netter Vergleich.
30:33Schade, dass der mir vorhin nicht eingefallen ist.
30:36Jetzt sind wir zum Beispiel uns beide.
30:37Wir arbeiten beide und führen trotzdem eine perfekte Ehe.
30:41Oh, Schatz.
30:42Es tut mir leid, dass ich dich vorhin mit dem Champagner absitzen lassen.
30:46Das ist schon okay.
30:47Ich verstehe, wenn die nicht zum Feiern zum Mutte war.
30:50Aber nochmal zu Max.
30:52Glaubst du denn wirklich, seine Familie könnte ein Grund dafür sein,
30:54dass er die Arbeit vernachlässigt?
30:55Sieht ganz danach aus.
30:58Ich verstehe das nicht.
30:59Er kann auch von zu Hause schreiben.
31:00Ich meine, wenn er mal für eine Recherche verreisen muss oder sonst was, dann...
31:04Nimmt das seine Familie eben mit?
31:06Ja.
31:06Ja.
31:13Eine echte Seitenkiste.
31:16Hast du dir nicht schon immer so eine gewünscht?
31:17Ja, genau so eine.
31:19Cool.
31:20Und?
31:20Wollen wir sie gleich ausprobieren?
31:21Ja.
31:22Ich lasse dich rein und du ziehst mich.
31:24Ich dachte umgekehrt.
31:25Du bist auch viel zu groß.
31:27Und hier zu schwer.
31:29Okay.
31:31Anschnallen.
31:32Festhalten.
31:33Und locken.
31:42Dass Max sich an die Seifenkiste erinnert hat.
31:45Genauso eine wollten die beiden damals besorgen.
31:48Bevor er verschwunden ist.
31:51Und ich hatte Angst, dass Paula nicht weiß, wie sie mit der Situation umgehen soll.
31:54Aber es ist, als wäre Max nie weg gewesen.
31:58Papa!
32:00Alles in Ordnung.
32:01Dein Motor hat nur eine kleine Palle.
32:04Ich konnte plötzlich nicht mehr lenken.
32:10Die Lenksteine hat sich verklemmt.
32:12Sag mal, dein Onkel Tobias hat doch einen Werkzeugkasten.
32:15Ja.
32:15Da ist alles drin.
32:16Dann fragt ihr doch mal, ob er uns eine Zange leihen kann und einen 13er Schlüssel.
32:2113er Schlüssel und Zange.
32:23Gut, dann hole ich gleich das Futter für Karlchen und Bruno.
32:25Schon gleich wieder da.
32:28Karlchen und Bruno?
32:30Ja, das sind Paulas Kaninchen.
32:32Das ist wirklich ein ganz tolles Geschenk für Paula.
32:35Für Paula?
32:36Das ist für uns beide.
32:36Ich will auch da mitfahren.
32:37Ach komm, als ob du für sowas Zeit hättest.
32:40Wie es aussieht, habe ich alle Zeit der Welt, oder?
32:42Naja, im Moment.
32:44Aber du wirst doch bestimmt bald wieder arbeiten wollen.
32:46Ich finde es eigentlich sehr schön, so wie es gerade ist.
32:50Frihst du?
32:52Ein bisschen.
32:54Mal sehen, was wir da haben.
33:01Tee mit Rum.
33:15Danke.
33:17Prost.
33:18Prost.
33:23Tschüss, Paula.
33:24Ein Grüß nicht mehr von uns.
33:28Was ist denn los?
33:31Nichts?
33:33Die Kleine ist total aus dem Häuschen.
33:36Ich freue mich auch für Paula, dass ihr Vater wieder da ist.
33:41Ja, ich gieß mal bitte die Butter.
33:46Alles in Ordnung?
33:48Ja.
33:50So sieht es aber nicht aus.
33:53Herr von Weiden hat mich vorhin angefahren.
33:56Wieso, was hast du denn gemacht?
33:58Ich habe überhaupt nichts gemacht.
33:59Ich habe eine Glühbirne fallen lassen.
34:02Aber so etwas kann doch passieren.
34:04Wie, dann ist er richtig wütend geworden?
34:06Du hättest ihn mal hören sollen.
34:07Er hat gerade so getan, als würde ich ihm sein ganzes Haus einreißen.
34:11Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
34:13Warum glauben immer alle, dass ich wüge?
34:15Ja, ich so habe ich das nicht gemeint.
34:16Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er so reagiert.
34:19Ja, warum flippt er denn so aus?
34:21Ja, das ist es ja.
34:22Das können wir nicht verstehen.
34:24Also ich weiß nur eins.
34:26Herr von Weiden ist eigentlich ein sehr beherrschter Mann.
34:28Also wenn er so heftig reagiert, dann muss er wohl wirklich große Sorgen haben.
34:54Entschuldige bitte.
34:58Du musst dich nicht entschuldigen.
35:00Doch, doch.
35:00Mein Verhalten vorhin war absolut indiskutabel.
35:03Mach dir keine Sorgen.
35:05Ich weiß doch, was dich quält.
35:07In meinem Kopf kreist immer wieder dieselbe Frage.
35:11Immer und immer wieder.
35:12Bin ich Victorias Vater oder nicht?
35:16Es gibt Methoden, die dir helfen könnten, Gewissheit zu erlangen.
35:20Ein Gentest, ich weiß.
35:24Mir ist natürlich klar, dass mit diesem Test gewisse Risiken verbunden sind.
35:28Ja.
35:30Du bekommst ein Ergebnis und das ist dann objektiv.
35:33Dann hast du es plötzlich mit Tatsachen zu tun.
35:35Ob sie dir gefallen oder nicht.
35:38Aber darin liegt doch eine Chance.
35:41Wenn du Gewissheit hast, kannst du endlich aufhören, dich zu quälen.
35:45Und dich auf eine eventuell neue Situation einstellen.
35:49Du meinst, wenn Victoria nicht meine leibliche Tochter sein sollte?
35:54Ja, aber die Beziehung, die ihr habt, das kann euch doch niemand nehmen.
36:02Ein Gentest.
36:05Richard, du bist ein Mann der Fakten.
36:08So lebst du und so leitest du dein Geschäft.
36:11Vielleicht solltest du dir an diesem Punkt treu bleiben.
36:19Oh, wie ist es kalt heute.
36:21Hallo, ihr beiden.
36:22Hallo.
36:23Möchte jemanden Tee mit Rum?
36:24Oh, ist jetzt hier die Jägerhüttenromantik ausgebrochen, oder was?
36:27Du weißt doch, Vickys romantische Seite ist nicht ganz so ausgeprägt.
36:30Ich habe andere Qualitäten, wie du weißt.
36:35Bis nachher.
36:38Ihr seid schon ein lustiges Bärchen.
36:40Ja, man rauft sich so zusammen.
36:43Bleibt ihr über Nacht hier?
36:45Nein, Vicky will zu Hause schlafen.
36:47Endlich mal wieder im eigenen Bett.
36:49Ich habe vorhin übrigens Nina gesehen in der Auffahrt mit Paula.
36:52Ja, wir haben Paulas neue Seifenkiste getestet.
36:54Freut mich, dass ihr euch so gut versteht.
36:56Vor allem gegen der Kleinen.
36:58Sicher, Paula ist natürlich das Wichtigste.
37:00Aber wir verstehen uns auch so ganz gut.
37:02Fein.
37:08Danke.
37:09Du kannst mich ruhig fragen.
37:12Okay.
37:14Was ist mit dir und Ben Petersen?
37:17Was soll schon sein?
37:19Wir haben uns kennengelernt.
37:20Der scheint ganz okay zu sein.
37:22Und mehr ist er nicht.
37:24Klingt ganz schön abgeklärt.
37:26Ja, was soll ich sagen?
37:28Klar wäre es mir lieber, Nina hätte auf mich gewartet und wäre frei.
37:31Aber ich kann ihr ja keinen Vorwurf machen.
37:33Sie liebt Ben und das muss ich akzeptieren.
37:38Wahrscheinlich hast du recht.
37:42Ich weiß nur nicht, ob ich das könnte.
37:46Du würdest Viktoria nicht aufgeben.
37:52Weißt du, Max?
37:55Manchmal könnte ich sie erwürgen.
37:57Ganz ehrlich.
37:58Wie wahrscheinlich jeder, der mit ihr zu tun hatte, will sie aufgeben.
38:02Ich glaube, ich würde alles tun, um sie zurückzukriegen.
38:11Erik hat fast nichts gegessen.
38:12Meinst du, der kommt nochmal runter?
38:14Der war sauer.
38:16Ich glaube kaum.
38:21Und was ist, wenn Herr von Weiden doch Grund dazu hatte, Erik zurechtzuweisen?
38:27Wegen der runtergefallenen Glühbirne?
38:29Nee, sicher nicht.
38:31Ich meine, vielleicht hat sich Erik auch im Ton ihm gegenüber vergriffen.
38:36Er braust ja manchmal ziemlich schnell auf.
38:38Er ist bestimmt kein Diplomat, aber ich glaube ihm, dass er sich korrekt verhalten hat.
38:42Und auch, dass er sich entschuldigt hat.
38:43Sonst wäre er nicht so beleidigt abgedampft.
38:48Machst du dir Sorgen um ihn?
38:51Ja, sicher.
38:54Ich meine, der Junge scheint ja die Schwierigkeiten regelrecht anzuziehen.
39:02Wenn er schon Probleme hat, Vorgesetzte zu respektieren,
39:05wie soll er dann da eine Lehre oder eine Ausbildung zu Ende bringen?
39:09Erik kann arbeiten, wenn er will.
39:12Ich bin mir sicher, dass er einiges drauf hat.
39:14Wir haben auch schon ganz ordentlich zusammengearbeitet.
39:17Ja, ich sehe ja, dass er sich ab und zu Mühe gibt.
39:22Aber so kann er doch nicht durchs Leben gehen.
39:24Ich meine, mal hier einen Job, mal da einen Job.
39:27Vielleicht setzen wir ihn im Moment auch zu sehr unter Druck.
39:30Er sieht nicht, dass du dir Sorgen um ihn machst,
39:32sondern er denkt, dass wir alle was von ihm wollen.
39:35Du meinst, er fühlt sich bedrängt?
39:38Ja.
39:40Kann mir sein, dass Erik so empfindet.
39:42Ja, dann ist ja klar, warum er sich oft so stur stellt.
39:45Aus Trotz.
39:47Also ich bin mir sicher, dass er bald von sich aus aktiv wird.
39:49Und dann sucht er sich auch eine Ausbildungsstelle.
39:52Ja, aber dazu müsste er ja wissen, was er will.
39:55Und das ist doch das Problem.
39:57Au!
39:57Tobias!
40:00Kommt!
40:05Rücken, aber es wird schon wieder.
40:07Ja, aber so nicht.
40:09Also du gehst morgen zum Orthopäden.
40:11Oder willst du etwa, dass ich mir auch um dich noch Sorgen machen muss?
40:16Hm.
40:23Ist ja kalt, mein Schatz.
40:25Ein bisschen.
40:26Aber ein bisschen wäre ich nach Walter-Seitenkiste gefahren.
40:29Naja, du kannst ja Papa fragen, ob er morgen wieder Zeit hat.
40:32Au ja.
40:32Kannst du mit?
40:34Wollen Sie, ich muss mal schauen, wie viel ich in der Manufaktur zu tun habe.
40:37Mhm.
40:38Aber wir können doch Papa fragen.
40:40Papa ist doch der Sohn von Opa.
40:43Und Opa gehört die Manufaktur.
40:46Papa, dann kann er dir doch freigehen.
40:50Hm.
40:51Mama.
40:53Nach dir.
40:54Du magst Papa doch noch, oder?
40:58Tja, klar mag ich Papa.
41:02Und was ist mit Ben?
41:05Wieso?
41:05Was soll mit Ben sein?
41:06Naja, wo soll er denn wohnen, wenn du, ich und Papa jetzt wieder zusammen sind?
41:20Victoria darf niemals von dem Test erfahren.
41:22Natürlich nicht.
41:23Die Sache muss absolut unter uns bleiben.
41:24Mein Vater hat...
41:25Ja, was hat er?
41:27Er hat einen Vaterschaftstest machen lassen.
41:29Ich bin froh, dass Paula wieder ein Teil meines Lebens ist.
41:31Und ich habe akzeptiert, dass Nina das nicht mehr sein kann.
41:35Paula kann ihn regelmäßig sehen.
41:37Für sie ist es doch toll, quasi zwei Väter zu haben.
41:40Also ganz so stimmt das nicht, oder?
41:41Vertraust du mir nicht?
41:43Doch.
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