- vor 7 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Es geht Ihnen also nur um Viktoria.
00:04Wollen Sie damit etwas Bestimmtes sagen?
00:08Nur eine weibliche Intuition hin oder her, aber ganz sicher kann man sich doch nie sein, oder?
00:15Wovon sprechen Sie?
00:19Ich rede davon, dass Sie diesen Test nicht für Viktoria machen wollen.
00:24Sie wollen Selbstgewissheit haben.
00:28Wollen Sie damit etwa andeuten, dass...
00:31Dass Sie Richard angelogen haben.
00:37Ich habe recht.
00:41Dann sind Sie sich also selbst nicht so sicher, dass Richard Victorias Vater ist.
00:57Hey, what you looking for?
01:01No one has the answer.
01:05They just want more.
01:09Hey, who's gonna make it right?
01:16This could be the first day of my life.
01:26Ich habe immer gewusst, dass mich diese Geschichte eines Tages einholen wird.
01:33Manche Dinge kann man eben nie hinter sich lassen.
01:36Nein.
01:39Ist Ihnen überhaupt klar, was das bedeutet?
01:42Richard glaubt fest daran, dass Viktoria seine leibliche Tochter ist.
01:46Ja, und dieser Test soll endlich beweisen, dass...
01:48Wenn bei diesem Test jetzt herauskommt, dass nicht Richard, sondern Ihre kleine Affäre Victorias Vater ist, dann...
01:57Dann wird mich in Zukunft nicht nur mein Kind hassen.
02:00Vergessen Sie diesen Test.
02:02Lassen Sie nicht Viktoria und Richard heute für einen Fehler büßen, den Sie selbst vor langer Zeit gemacht haben.
02:11Ja, und dieser Test.
02:48Hey!
02:56Paula ist tapfer und stark. Genauso wie ihre Mutter.
02:59Mach dir jetzt nicht so viele Sorgen.
03:00So tapfer ist ihre Mutter gar nicht, Ben. Jedenfalls nicht im Moment.
03:05Ich weiß einfach nicht, wie ich anfangen soll.
03:07Wir fahren einfach hin und alles Weitere entscheiden wir dann.
03:12Wie bitte erklärt man seinem Kind, dass der totgeglaubte Vater gar nicht tot ist?
03:17Du schaffst das.
03:19Hm?
03:21Und wenn nicht? Wenn dieses Treffen ein einziges Desaster wird?
03:25Das wird es nicht.
03:28Das wird es nicht.
03:33Manchmal passieren einfach Wunder.
03:38Na ja.
03:41Paula glaubt ja ganz fest an Wunder.
03:43Ja, eben.
03:51Sie würden Wunden aufreißen, die tiefer sind, als Sie es sich im Moment vorstellen können.
03:56Glauben Sie mir.
04:03Sie haben recht.
04:06Eine kluge Entscheidung.
04:09Das hoffe ich.
04:11Vertrauen Sie mir.
04:14Warum tun Sie das eigentlich?
04:16Was?
04:17Warum helfen Sie mir?
04:20Seien Sie mir nicht böse, aber um ehrlich zu sein.
04:24Es geht mir um das Wohl meines Mannes.
04:27Ich weiß, wie sehr Ihnen diese Geschichte belastet.
04:30Natürlich.
04:31Ich verstehe.
04:33Es ist besser, wenn endlich Gras über diese Sache wächst.
04:36Ja.
04:38Ich wäre Ihnen übrigens sehr dankbar, wenn dieses Gespräch unter uns bleibt.
04:43Natürlich.
04:45Ich sehe keinen Anlass, ihm davon zu erzählen.
04:49Gut, danke.
04:51Nur, wenn Richard mich jemals zu diesem Thema befragt, ich meine, er ist mein Ehemann.
04:59Sie verstehen?
05:00Dann werde ich ihn nicht belügen.
05:10Alles in Ordnung, Frau Bernstein?
05:23Na, alles okay?
05:23Ja, klar.
05:24Ja?
05:25Wie geht's deiner Hand?
05:27Ja, wenn ich ihm was wieder Geige spielen will, muss sie auch mal wieder belastet werden.
05:33Was mit Silke? Hat sie sich gemeldet?
05:36Nee, noch nicht.
05:37Ich glaube, sie wollte es heute Abend mit dir besprechen, mit dem Schichtwechsel.
05:39Ach, dann mach dir mal keine Sorgen, dass wir sie schon aufklären.
05:41Ich danke dir jedenfalls, dass du eingesprungen bist und uns hilfst.
05:44Außerdem finde ich es ganz gut, wenn der Kleine mal besser eine Mutter ist.
05:47Ja, ja.
05:49Hier.
05:52Tunfischsalat wird sofort serviert, Wurst.
06:09Mein Handy.
06:10Jetzt nicht.
06:13Aber...
06:15Vielleicht ist es was Wichtiges.
06:23Nein.
06:24Das ist Andreas.
06:27Ja, willst du nicht rangehen?
06:29Ja, aber was soll ich ihm denn sagen?
06:32Ja, das...
06:33Dass es Lukas gut geht.
06:36Ich weiß nicht.
06:37Ich weiß nicht.
06:37Ich...
06:37Ich kann doch nicht lügen.
06:39Ja, da...
06:39Das ist doch nicht gelogen.
06:41Lukas geht es gut.
06:44Tim macht seinen Job bestimmt super in Kosi.
06:45Ja, aber...
06:47Bestimmt.
06:47Ich weiß nur...
06:48Du hast doch nur deinen Kellnerjob getauscht mit dem Babysitterjob.
06:53Ja, damit wir Zeit miteinander verbringen können.
06:58Was, denn geht sie nicht ran?
07:00Nein, das ist auch nicht ihre Art.
07:02Ja, vielleicht wickelt sie gerade Lukas, oder...
07:04Ja, vielleicht...
07:12Wir müssen es ihm sagen.
07:16Ich weiß.
07:25Wir müssen es ihm helfen.
07:32Wickelt er, ist es nicht...
07:34Ist das nicht?
07:35Nein, nein...
07:35Es ist kein Problem.
07:37Es ist kein Problem.
07:38Ich bin...
07:38Ich...
07:40Ich bin...
07:41Ich bin...
07:42Ich bin...
07:43Ich bin...
07:43Ich bin...
07:43Ich bin...
07:44Ich bin...
07:45Gut, ähm, goodbye. Thank, thank you.
07:52Du übst wohl noch?
07:54Tja, irgendwie seit Jahren.
07:55Also ich meine, ich müsste einfach öfter in Urlaub fahren, ins Ausland.
07:58Im Friseursalon habe ich das nicht gebraucht.
08:00Ja, aber hier am Empfang, da müsstest du schon ein bisschen besser Englisch können.
08:05Ich weiß, ich weiß. Ich bin ja dran.
08:12Falkenthal-Porzellan, guten Tag.
08:14Ach, Ben, hallo.
08:16Ah ja, natürlich, ich kann den Termin von Brunner verschieben, ist kein Problem.
08:20Ja, mach ich. Ben, grüß mal Paula von mir.
08:24Okay, ja, bis dann. Tschüss.
08:27Sind Sie schon unterwegs ins Internat?
08:31Oh ja, hoffentlich wird das für Paula nicht ein so großer Schock werden.
08:35Hoffentlich nicht.
08:37Ich meine, dass Max von den Toten auferstanden ist, das ist ja schon für einen Erwachsenen schwer zu kapieren.
08:41Allerdings, das wird für Paula auch sehr schwer werden.
08:45Ich meine, schließlich hat sie, glaubt ihr Vater sei tot, sie hat um ihn geweint und jetzt.
08:49Tja, jetzt ist er wieder da.
08:51Ach, die Kleine ist hart im Nähen, die schafft das schon, genau wie ihre Mutter.
08:55Schließlich hat sie sogar geschafft, sich gegen Richard von Beidem durchzusetzen.
08:58Ja, und eigentlich ist das ja auch eine sehr gute Nachricht, die die beiden überbringen wird.
09:03Ja, eben, eben.
09:05Also, ach, danke dir.
09:11Das glaub ich jetzt nicht.
09:13Ich träume.
09:15Viktoria, dass ich dich da schon wieder enttäuschen muss.
09:17Ich bin leider sowas von real und ich arbeite jetzt hier.
09:21Ein Albtraum.
09:24Sie mag mich einfach.
09:33Ich verstehe trotzdem nicht, warum du Petersen so einfach das Feld überlässt.
09:37Was heißt denn das Feld überlassen?
09:39Nina glaubt, es ist besser, wenn sie Paula langsam darauf vorbereitet, dass ich wieder da bin.
09:42Du hättest einfach mitfahren sollen ins Internat.
09:44Und die Kleine einfach so rüberrumpeln.
09:46Hallo Paula, da bin ich dran.
09:47Ja, dann geht's doch gar nicht.
09:48Worum geht es dann?
09:49Ach, du bist Paulas Vater.
09:51Früher oder später muss ich Petersen damit abfinden.
09:53Und wenn du mich fragst, besser früher.
09:55Ich hab dir gesagt, dass ich Ninas Entscheidung respektiere.
09:57Und im Moment hat sie sich nun mal für Ben Petersen entschieden.
10:00Ja, sicher.
10:00Ich verstehe ja, dass sie etwas Zeit braucht.
10:02Aber wenn es um Paula geht...
10:03Vater, bitte!
10:05Du weißt, ich schätze deine Unterstützung.
10:07Aber es ist nun mal nicht meine Art, jemanden unter Druck zu setzen.
10:11Du meinst, wie es meine Art ist?
10:14Das wollte ich nicht sagen.
10:16Entschuldige.
10:17Nein, nein, nein, nein, nein.
10:18Ich muss mich entschuldigen.
10:20Die Situation ist alles andere als einfach für dich.
10:23Und du wirst am besten wissen, was zu tun ist.
10:34Weiß ich das?
10:38Du, Paula.
10:39Ich muss dir was erzählen.
10:41Was denn?
10:42Was Schönes oder was Blödes?
10:44Was?
10:46Was Schönes.
10:47Dann sag.
10:51Es ist wegen Papa.
10:54Was ist mit ihm?
10:57Als ich dir erzählt habe, dass Papa tot ist.
11:01Ich dachte, du wolltest nur noch Schönes erzählen.
11:06Es ist so, weißt du...
11:13Papa lebt.
11:17Und woher weißt du das?
11:20Weil ich ihn gesehen habe.
11:26Wenn du ihn sehen kannst, kann ich ihn dann auch sehen?
11:34Ja.
11:37Du kannst ihn auch sehen.
11:52Genau das heißt es.
11:53Ich möchte den Zeitpunkt bestimmen.
11:55Und das Ergebnis.
11:58Ich lasse Sie wissen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.
12:04Morgen schon?
12:05Ja, tut mir leid.
12:07Aber ich verstehe nicht, warum du so plötzlich abreisen musst.
12:09Du weißt doch, dass ich die Firma nicht so lange allein lassen kann.
12:12Und willst du nicht wenigstens warten, bis Paula da ist?
12:14Du hast sie so lange nicht gesehen.
12:16Sie wird dich wieder sehen.
12:17Das reicht für den Anfang.
12:19Ich komme euch besuchen, wenn sich alles ein bisschen beruhigt hat.
12:21Sei mir nicht böse.
12:22Schon gut.
12:23Du bist ja nicht aus der Welt.
12:24Wir telefonieren, ja.
12:26Max, du weißt, wie glücklich ich wäre, wenn du mich...
12:29Ich kann nicht.
12:30Nicht jetzt.
12:31Paula kommt aus dem Internat und ich muss einfach hier sein.
12:36Ich weiß und ich freue mich so für dich.
12:38Aber du weißt hoffentlich, dass du jederzeit zu mir kommen kannst.
12:41Ich werde immer für dich da sein, egal was passiert.
12:44Ich danke dir.
12:45Für alles.
12:49Und wo war Papa die ganze Zeit?
12:52Er war in einem anderen Land und konnte nicht zu uns kommen.
12:57Weil das Land zu weit weg war.
13:02Nein.
13:05Weil er dort gefangen gehalten wurde.
13:08Aber du hast ihn doch überall gesucht.
13:10Ja, das stimmt.
13:13Und weißt du...
13:15Die Menschen, die ihn da gefangen gehalten haben...
13:18Die haben ihn versteckt.
13:20Und Papa konnte jetzt erst fliehen.
13:23Und dann ist er sofort zu uns zurückgekommen.
13:27Aber wo er wusste denn, dass wir hier sind...
13:29Er hat doch gar nicht unsere neue Adresse.
13:33Er hat erst seine Mama angerufen.
13:36Helena in Montreal.
13:38Und die hat ihm dann gesagt, dass wir hier sind.
13:43Und...
13:44Papa wartet jetzt wirklich zu Hause auf uns?
13:48Ja.
13:50Er freut sich schon auf dich.
13:53Meinst du, er hat mich vermisst?
13:58Ja, Paula.
14:00Er hat dich vermisst.
14:03Und hat immer an dich gedacht.
14:06Ich habe ihn auch vermisst.
14:11Na, ihr beiden?
14:32Ja, gerne.
14:34Herr Lagemann, ich werde es Frau von Weiden ausrichten.
14:37Ja, sie wird sich sicher freuen.
14:38Gut.
14:39Auf Wiederhören.
14:40Was sollst du mir ausrichten?
14:41Oh, das war nicht für dich bestimmt, sondern für deine Stiefmutter, liebste Vicky.
14:45Für dich immer noch Viktoria.
14:47Und das ist schon das Höhste der Gefühle, glaub mir.
14:48Ja, ganz wie du möchtest.
14:49Noch was?
14:50Ich nehme an, du weißt, was ein Memo ist.
14:52Memo?
14:52Das ist doch dieses Kartenspiel, wo man zwei Karten...
14:54Naja, das muss heute noch raus an einige unserer Geschäftskunden.
14:57Die Liste der Adressen findest du auch da drin.
14:58An Kunden der von Weidengrohe?
15:00Na, wen denn sonst?
15:01An Kunden der Konkurrenz vielleicht?
15:02Oh, es tut mir leid.
15:03Also, das kann ich leider nicht machen.
15:05Ach, wie ich jetzt wissen müssen.
15:08Hör zu, Elsa.
15:09Wenn man die nicht beigebracht hat auf deiner Friseurschule, wie ein Computer funktioniert,
15:12dann bist du hier...
15:13Victoria.
15:15Ich weiß, was ein Memo ist.
15:16Und ich weiß auch, wie man eine E-Mail verschickt.
15:18Aber ich arbeite ausschließlich für die Manufaktur.
15:21Und wenn ich das nicht tue, dann bekomme ich Ärger mit meiner Chefin.
15:24Und jetzt rate mal, wer meine Chefin ist.
15:26Annabelle hat sicher nichts dagegen, wenn du auch ein paar Aufgaben für die Firma ihres Mannes übernimmst.
15:30Weißt du, ich finde, das solltest du irgendwie trotzdem mit ihr besprechen.
15:34Ich meine, das wird ja kein Problem für dich sein, wo du doch so einen guten Draht zu ihr hast.
15:43Sie mag nicht.
15:53Wann kellerst du hier?
15:54Tja, seit ich für Silke eingesprungen bin.
15:57Mit deiner Hand? Ich dachte, die könntest du noch nicht so richtig bewegen.
15:59Ach, komm komm her.
16:01Okay, okay, übertreibst du mich von Anfang?
16:04Ja, das ist der Richtige.
16:06Wer übertreibt es in letzter Zeit?
16:07Du oder ich, ha?
16:09Krieg ich ein Bier?
16:12Wie bitte, jetzt schon?
16:13Ich denke, deine Schicht fängt gleich an.
16:16Ich mache ein paar Stunden Pause.
16:17Na, wenn das die Chefin mitkriegt.
16:20Also, wenn du mich nicht verrätst, verpötzt mich niemand.
16:23Die Designabteilung ist ja ausgestorben.
16:26Nina und Ben holen Paula ab und Leli schlägt sich hoffentlich tapfer auf der Messe.
16:31Sag mal, hat sie dich eigentlich angerufen?
16:36Nö, wieso?
16:38Ja, weil du ein völlig Fremder für sie bist.
16:43Nein, ich dachte nur, sie hat mich nicht angerufen und vielleicht hat sie ja dich.
16:47Tja, falsch gedacht, sie hat mich angerufen.
16:51Sag mal, was ist los mit euch in letzter Zeit?
16:54Habe ich irgendwas verpasst?
16:56Was, was denn?
16:57Na ja, vor ein paar Tagen wart ihr noch ein Herz und eine Seele, die allerdicksten Freunde und jetzt plötzlich,
17:03wenn man Leli auf dich anspricht, dann reagiert sie komisch.
17:05Ach ja?
17:05Ja, und umgekehrt.
17:08Gibt es da irgendwas, was ich wissen sollte?
17:11Kölner, weißt du, warum du in letzter Zeit so komische Sachen siehst und hörst?
17:16Nee.
17:17Schlafentzug. Denk mal drüber nach.
17:20Genau.
17:40Du hättest es nicht sagen können.
17:45Ich habe es vergessen, entschuldige bitte.
17:47Deine Schwester verfolgt mich.
17:50Glaub mir, nichts liegt der Ferne.
17:52Willst du dich jetzt auf ihre Seite schlagen?
17:55Vicky, hatten wir das Thema nicht schon?
17:56Dieses Thema werden wir haben, solange sich diese Person in unserem Leben breitmacht.
18:01Diese Person?
18:03Ja.
18:15Diese Person ist, wie du es so treffend bemerkt hast, meine Schwester.
18:17Und ich bitte dich inständig, ihr etwas entgegenzukommen.
18:20Weißt du, Hagen, es gibt bestimmte Dinge in diesem Leben, die kannst du einfach nicht von mir verlangen.
18:29Auf dich.
18:32Deine Mutter war übrigens nochmal da.
18:34Na ja.
18:36Was wollte sie?
18:37Sie macht sich Sorgen um dich.
18:39Und sie wollte nochmal mit dir reden.
18:41Warum begreift diese Frau nicht, dass sie mich endlich in Ruhe lassen soll?
18:46Weil sie deine Mutter ist.
18:48Ich brauche keine Mutter, die erst nach Jahrhunderten merkt, dass sie überhaupt eine Tochter hat.
18:52Und ich habe einen wundervollen Vater.
18:54Und es reicht mir vollkommen.
19:01Max hat mir gesagt, du willst abreisen.
19:03Ja, leider.
19:04Eine wichtige Konferenz in Montreal, die kann ich nicht verschieben.
19:06Ja, natürlich nicht.
19:08Kommt mir irgendwie bekannt vor.
19:10Richard.
19:12Na ja, ist schon in Ordnung.
19:13Die Firma war dir immer wichtiger als alles andere.
19:16Und ich habe durchaus Verständnis dafür.
19:18Das war nicht immer so.
19:20Nein.
19:21Und du weißt doch warum.
19:22Das ist so lange her.
19:23Na, so lange nur auch wieder nicht.
19:25Ich bin übrigens immer noch der Meinung, dass deine Mutter für ihre Kinder da sein sollte,
19:28solange sie Kinder sind.
19:29Ich wollte für die Kinder da sein.
19:31Ja, du wolltest aber auch die Geschäfte der Bernsteins führen.
19:34Am liebsten hätte ich beides getan.
19:35Ja.
19:36Und an diesem Punkt werden wir bei immer verschiedener Meinung sein.
19:39Egal.
19:40Ich bin dir sehr dankbar, dass du gekommen bist, um mich darauf vorzubereiten, dass Max
19:45mit unserem Sohn lebt.
19:46Das war doch selbstverständlich.
19:49Du wünschst dir sicher, dass er nun doch in die Firma einsteigt?
19:51Ja, natürlich.
19:53Aber ich werde keinen Druck ausüben.
19:55Das muss Max selbst entscheiden.
19:57Ich habe ihm angeboten, nach Montreal zu kommen, um dort zu arbeiten.
20:01Ich weiß.
20:02Wie gesagt, es ist seine Entscheidung.
20:04Ja, das sehe ich auch so.
20:09Auf Wiedersehen, Norjad.
20:11Alles Gute für dich.
20:12Für dich auch, Helena.
20:14Also, ich finde, er hat Ähnlichkeit mit mir.
20:18Mit dir.
20:20Ja, klar.
20:21Der hat nicht mal Ähnlichkeit mit Andreas.
20:24Wie denn auch?
20:25Er ist ja nicht mehr sein Vater.
20:28Ja, aber...
20:29Ich finde, das ist irgendwie ein schöner Gedanke.
20:32Also, ich meine, dass er sein könnte.
20:34Mein eigener Sohn.
20:44Äh.
20:45Du kannst ihn ruhig mal nehmen.
20:46Ja.
20:49Was ist denn los?
20:50Hat man also dann Angst, den Kleiner auf den Arm zu nehmen?
20:53Fremdelt ein bisschen.
20:55Wer, Lukas?
20:57Nein, Stefan.
21:01Sonst geht es euch gut, ja?
21:03Ja, sehr gut.
21:05Und, äh, wie lief es im Kosi?
21:09Ausgezeichnet.
21:09Ich habe ja jetzt einen neuen Kollegen.
21:11Ja, Tim ist super, ne?
21:14Ja, Tim ist super.
21:15Er hätte mich einfach nur gefreut, wenn ich früher erfahren hätte, dass er jetzt bei uns arbeitet.
21:19Ja, äh, so, ich wollte ja Bescheid sagen, aber...
21:23Ähm...
21:24Das war sicher in dem Moment, als ich dich angerufen habe.
21:26Also, um zu...
21:28Sagen, dass ich was einkaufe und heute Abend koche.
21:30Ich...
21:31Ich glaube, da wolltest du gerade Andreas anrufen.
21:33Ja, stimmt, genau.
21:34Und irgendwie habe ich das dann...
21:36Vergessen.
21:38Und wieso gehst du nicht ans Telefon?
21:40Du, äh, Lukas war heute den ganzen Tag furchtbar unruhig und...
21:44Also, es kann sein, dass ich das nicht gehört habe.
21:48Na gut.
21:50Auf jeden Fall wäre es schön, wenn du das nächste Mal ein bisschen früher Bescheid gibst,
21:53dass wir einen neuen Kellner einstellen.
21:55Ja, auf jeden Fall.
21:57Ja.
21:58Was gibt es da zu essen?
21:59Ich habe nämlich einen Riesenhunger.
22:03Ähm...
22:04Ja, was denn?
22:04Ich dachte, du bist kochen.
22:15Ah, schläft sie?
22:17Nein.
22:18Ich püchte, das wird auch noch einen Moment dauern.
22:20Ja, kriegt ja nicht jeder über Nacht seinen Vater wieder.
22:23Ja.
22:25Ach, ich bin so froh, dass...
22:28Ich hätte gedacht, dass es schwieriger wird.
22:30Ja, sie hat es gut aufgenommen.
22:33Ja.
22:34Sie wollte am liebsten gleich zu Max.
22:36Das ist besser, sie schläft sich erst mal aus.
22:38Ja.
22:39Das gilt übrigens auch für Sie, schöne Frau.
22:43Morgen ist auch noch ein Tag.
22:45Ja, was für einer.
22:48Ich muss Max noch anrufen.
22:50Mhm.
22:54Du musst nicht gehen, wenn...
22:56Ich weiß.
23:05Max.
23:07Sie ruft schon an.
23:08Sie müssen doch schon längst zurück sein.
23:11Ob ich es mal versuchen soll?
23:14Vielleicht ist irgendwas passiert.
23:18Nina?
23:20Hast du die ganze Zeit am Telefon gesessen und gewartet?
23:25Doch.
23:26Ja.
23:29Ich habe es ihr gesagt, ja.
23:31Ja.
23:31Es geht ihr gut.
23:34Das ist...
23:36Das ist ja wundervoll.
23:39Und...
23:39Was hast du ihr erzählt?
23:41Naja, die Wahrheit.
23:43Also...
23:43Naja, ich habe ihr natürlich nicht alle Details erzählt, aber...
23:46Ich habe ihr gesagt, dass du gefangen warst und deshalb nicht zu uns kommen konntest.
23:51Und was hat sie gesagt?
23:54Sie hat gesagt, dass sie dich vermisst hat.
24:00Na ja, ich habe gedacht, es ist besser, wenn sie sich erst noch mal ein bisschen beruhigt und eine Nacht
24:06drüber schläft.
24:09Ja, natürlich.
24:11Völlig richtig.
24:13Paula freut sich auf dich.
24:16Hat sie das gesagt?
24:18Ja.
24:23Ja, wann soll ich kommen?
24:25Ja, so gegen Mittag.
24:29Soll ich irgendwas mitbringen?
24:33Na...
24:33Mir fällt jetzt nichts ein.
24:36Ja, bis dann.
24:39Ja?
24:42Danke.
25:00Und?
25:04Paula freut sich auf mich, hat sie gesagt.
25:06Natürlich freut sie sich.
25:07Sie sieht endlich ihren Vater wieder.
25:11Meinst du, ich soll ihr ein Geschenk mitbringen?
25:13Ich weiß gar nicht, was sie jetzt so mag.
25:15Ich meine, vielleicht ist es so zu viel...
25:16Max, Max.
25:18Mach dir keine Sorgen.
25:20Paula hat dich unendlich lieb.
25:21Ihr werdet morgen einen wunderschönen Tag zusammen haben, da bin ich sicher.
25:25Meinst du wirklich?
25:26Ja.
25:29Ich kann das immer noch kaum glauben.
25:32Morgen werde ich meine Tochter wiedersehen.
25:35Weißt du, wie lange ich auf diesen Moment gewartet habe?
25:56Ich bin gekommen, um mich zu verabschieden.
26:01Gute Reise.
26:04Ich lasse euch machen, Herr.
26:07Danke.
26:16Ich wünschte, wir könnten versöhnlicher auseinander gehen.
26:19Tja, man kann nicht alles haben.
26:23Ich weiß, ich war nie die Mutter, die du dir immer gewünscht hast.
26:27Komm bitte, erspar uns das, ja?
26:29Du warst nicht irgendeine Mutter für uns.
26:31Du warst gar keine Mutter.
26:33Weil du einfach nie da warst.
26:35Dein Vater und ich...
26:37Und bitte lass meinen Vater da raus.
26:38Er hat damit wirklich nichts zu tun.
26:42Du willst nicht hören, was ich zu sagen habe.
26:45Das muss ich akzeptieren.
26:47Es tut mir leid, dass ich nicht die Tochter bin,
26:48die du dir immer gewünscht hast.
26:52Ich dachte, wir könnten nach all den Jahren nicht...
26:56Ich habe gedacht,
26:59wir könnten uns wenigstens die Hand reichen
27:00und uns gegenseitig respektieren.
27:03All diese Jahre, von denen du sprichst,
27:06bin ich ohne deinen Respekt ausgekommen.
27:09Warum sollte das jetzt anders sein?
27:34Ich finde, sie hätte ruhig nur etwas bleiben können.
27:37Ich meine Max zuliebe.
27:39Und sie hat bestimmt einen triftigen Grund gehabt
27:41für ihre Abreise.
27:42Ja, eine Konferenz.
27:45Elenas Prioritäten haben sich bis heute nicht geändert.
27:49Immerhin ist sie nach Falkenthal gekommen,
27:51um dich auf die Rückkehr von Max vorzubereiten.
27:54Ja, und dafür bin ich ihr auch dankbar.
27:57Cheers.
28:02Vielleicht ist es aber auch besser,
28:03dass sie jetzt wieder weg ist.
28:05Was meinst du?
28:07Ich meine, wegen dieser leidigen Vaterschaftsgeschichte.
28:11Elenas Anwesenheit hat Victoria noch mehr verunsichert,
28:13als ich es ohnehin schon war.
28:14Das ist wahr, diese Briefe von Wessinger.
28:16Ja.
28:18Ich möchte eigentlich darüber nicht mehr reden.
28:21Natürlich.
28:22Entschuldige, aber für mich ist dieses Thema
28:23endgültig vom Tisch.
28:26Sicher.
28:27Wie du meinst.
28:59Paula schläft immer noch.
29:02Sie war ja auch völlig erschöpft nach dem langen Tag gestern.
29:05Wahrscheinlich träumt sie von ihrem Vater.
29:09Ich frage mich, wie es wird, wenn sich die beiden wieder gegenüberstehen.
29:13Ich kann immer noch nicht glauben, dass er wirklich wieder da ist.
29:17Ben, guten Morgen.
29:22Das sieht lecker aus.
29:24Ja, das ist auch lecker.
29:29Was du gestern noch lange warst?
29:31Nein.
29:32Na ja, auf jeden Fall.
29:33Ich wollte dich da nicht mehr stören.
29:35Du hast tief und fest geschlafen.
29:36Kein Problem.
29:39Man fahrt ja heute ins Gutshaus.
29:43Max kommt hierher.
29:45Ach so.
29:46Das ist doch okay für dich, oder?
29:48Ja, klar.
29:51Nina.
29:52Nina, es ist alles in Ordnung.
29:54Ja?
29:54Wirklich.
29:55Ja, wir müssen auch nicht darüber reden.
29:56Nein, wir müssen nicht darüber reden, aber wir können darüber reden.
29:59Ich meine, es ist schon eine merkwürdige Situation.
30:01Für uns alle, für dich, für mich.
30:03Ich meine, ich könnte halt verstehen, wenn...
30:05Was?
30:06Wenn ich enttäuscht, verwirrt, ängstlich bin?
30:09Ja, zum Beispiel.
30:11Muss ich das denn sein?
30:13Ängstlich?
30:14Nein.
30:16Also.
30:18Kaffee?
30:19Mhm.
30:20Schläft Paula noch?
30:21Ja.
30:22So gut.
30:25Heute wird es anstrengend genug.
30:26Ja.
30:27Ich hoffe, dass Paula sich nicht zu viel erwartet von diesem Tag.
30:31Was erwartest du?
30:34Wie?
30:35Von dem Tag.
30:40Ich...
30:44Ich würde gern so glücklich bleiben, wie ich gerade bin.
30:55Victoria, guten Morgen.
30:57Guten Morgen.
30:57Komm, setz dich zu uns.
30:58Danke, ich habe schon gefrischstückt.
31:00Dann trink doch wenigstens eine Tasse Kaffee mit uns.
31:03Eine so charmante Einladung kann ich natürlich nicht ausschlagen.
31:08Ich habe alles für den Termin mit den Holländern vorbereitet.
31:11Gut.
31:14Aber wir haben noch ein bisschen Zeit, oder?
31:15Natürlich.
31:16Ich wollte vorher noch ein paar Telefonate führen.
31:18Ja.
31:21Hast du deine Mutter noch getroffen, bevor sie abgereist ist?
31:25Sie hat mich getroffen.
31:26Im Lazino.
31:28Das klingt nicht sehr versöhnlich.
31:32Entschuldige, aber Helenas verspätete Muttergefühle kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen.
31:37Ihr schlechtes Gewissen muss sie wohl oder übel mit sich selber ausmachen.
31:40Sie wollte dir nur ihre Hand reichen, Victoria.
31:43Ein paar Jahrzehnte zu spät, findest du nicht?
31:47Wir sehen uns nachher, ja?
31:56Du verteidigst Helena?
31:59Ich finde, Victoria geht etwas zu hart mit dir ins Gericht.
32:01Findest du?
32:02Was?
32:06Richard.
32:08Ich habe dir die ganze Nacht fast kein Auge zugetan.
32:10Und ich weiß auch jetzt nicht, ob ich dir davon erzählen soll.
32:13Worum geht's denn?
32:16Es geht um Helena.
32:20Ich habe sie gestern zufällig im Lanzino getroffen.
32:25Ja, und?
32:27Sie hat mich gebeten, nicht mit dir darüber zu sprechen.
32:31Annabelle, bitte.
32:35Sie wollte hinter deinem Rücken einen Vaterschaftstest durchführen.
32:42Was?
32:47Ich bin genau in dem Moment dazu gekommen, als sie ihrer Assistentin die Unterlagen übergeben wollte.
32:53Moment, ich verstehe nicht.
32:54Ich fürchte, das ist ganz einfach zu verstehen.
32:57Deine Ex-Frau
32:59ist die Einzige, die wirklich wissen müsste, ob Victoria deine Tochter ist.
33:04Wenn sie einen DNA-Test durchführen lassen will, dann...
33:08Dann ist sie sich nicht sicher.
33:13Wo willst du hin?
33:26Das war ganz schön knapp gestern.
33:29Andreas muss denken, wir haben sie nicht mehr alle.
33:31Haben wir ja auch nicht.
33:33Wir lügen und stottern uns ein zurecht.
33:36Das geht wirklich immer so weiter.
33:38Ja, wir müssen unbedingt mit ihm reden.
33:42Ja, genau.
33:44Außerdem, was soll er schon groß dagegen haben?
33:48Dass seine Ehefrau einen anderen Kerl hat?
33:53Andreas ist schwul.
33:54Hast du es schon vergessen?
33:56Wollen wir uns setzen?
34:05Du weißt doch, was ich meine.
34:09Vielleicht hat er dann das Gefühl, dass ich ihm was wegnehme.
34:13Aber für ihn ändert sich doch nichts.
34:16Ich weiß nicht.
34:19Am besten, wir reden gleich mit ihm.
34:22Beim Frühstück im Kurse?
34:24Mal so nebenbei?
34:29Ja, du hast recht.
34:30Das ist keine gute Idee.
34:32Aber heute Abend.
34:33Heute Abend reden wir mit ihm.
34:36Okay.
34:37Heute Abend.
34:52Morgen.
34:54Sag mal, was machst du denn schon hier?
34:55Ich war ja beim Arzt.
34:57Und du hast nicht gesagt, wann meine Schicht anfängt.
34:58Aber ich kann auch wieder gehen.
35:00Nee, jetzt komm, bleib, wenn du schon hier bist.
35:02Lass mir einen Kaffee.
35:03Stefan und Sickel kommen auch jeden Moment mit frischen Brötchen.
35:06Ja, die beiden verbringen ja gerade einige Zeit miteinander.
35:09Ja, Stefan wohnt ja auch bei uns.
35:11Ist das kein Problem für dich?
35:14Nein, das ist überhaupt kein Problem für mich.
35:18Sag mal, was geht denn hier ab?
35:19Kann mir vielleicht mal jemand die Situation hier klar machen, erklären?
35:26Vielleicht sollten wir erst mal frühstücken.
35:28Ja, das ist eine gute Idee.
35:30Okay, wo sind die Brötchen?
35:31Die Brötchen?
35:33Die Brötchen.
35:37Die liegen noch auf der Bank.
35:39Auf der Bank.
35:40Auf welcher Bank?
35:41Ich hole sie schnell.
35:41Nein, nein, nein, das mache ich.
35:43Kommst du mit?
35:45Ja, kann das gleich.
35:53Paula ist schon eine halbe Stunde im Bad.
35:55Ich glaube, sie will heute besonders schön sein.
36:00Wie geht's dir?
36:02Ehrlich gesagt, ich bin ziemlich aufgeregt.
36:07Paula auch.
36:08Und ich habe Angst, irgendwas Falsches zu sagen.
36:11Max, du wirst alles richtig sagen.
36:13Ganz bestimmt.
36:16Papa.
36:20Hallo, Paula.
36:24Du bist groß geworden, meine Kleine.
36:30Ja, ich weiß auch nicht, was ich sagen soll.
36:33Komisch, oder?
36:35Aber es ist toll, dich zu sehen.
36:38Papa!
36:40Freie, mein Schatz.
36:42Schatz.
36:57Störe ich?
36:58Nein.
36:59Ich denke nur nach.
37:01Beruflich oder privat?
37:02Beides.
37:03Ist deine Frage beruflich oder privat?
37:05Auch beides.
37:06Ich habe Post für dich und ich brauche ein paar Unterschriften.
37:08Okay.
37:19Außerdem wollte ich auch nachschauen, wie es dir geht.
37:22Mir geht's gut.
37:25Egal, wie gut sich Max heute mit Paula verstanden hat, du musst dir keine Sorgen machen.
37:31Hast du Gedanken lesen?
37:32Ich bin Friseurin.
37:33Mit Köpfen kenne ich mich aus.
37:36Tja, ich habe mich tatsächlich gerade gefragt, wie es für Paula wohl ist, ihren totgeglaubten Vater wiederzusehen.
37:41Ich schätze gut.
37:43Ach ja?
37:44Warum ist dich denn die Expertin für Köpfe da so sicher?
37:48Weil ihr Paula gut auf das Wiedersehen vorbereitet habt und weil ich den Eindruck hatte,
37:52dass Max sehr behutsam mit ihr umgehen wird.
38:01Ben.
38:02Max' Beziehung zu Paula hat nichts mit deiner Beziehung zu Nina zu tun.
38:09Wer dich zum Freund hat, spart sich den ganzen Psychoanalyse an.
38:12Schön, dass du das auch so siehst.
38:15Nina liebt dich.
38:17Ich weiß.
38:18Und wo ist dann das Problem?
38:19Ich habe kein Problem.
38:21Ich muss mich erst an die neue Situation gewöhnen, das ist doch klar, oder?
38:24Ja.
38:26Elsa, ich bin unsicher. Nina hat Max geliebt, jetzt ist Max wieder da.
38:31Max und Nina haben sich getrennt, weil die beiden nicht zusammen gepasst haben.
38:35Okay. Was, wenn Max sich verändert hat?
38:37Na, dann hast du doch erst recht kein Problem.
38:40Wieso?
38:42Mensch, pass mal auf.
38:44Wir Frauen, wir wünschen uns immer Männer, die genauso sein sollen, wie wir sie haben wollen.
38:48Und wenn wir sie dann soweit haben, dann fragen wir uns, was mit dem Kernbeschluss ist.
38:54Ja, nette Logik.
38:56Na, dann macht ihr doch kein Köpfchen.
38:58Ja.
38:58Und überlass das den Fachkräften.
39:19Teddy?
39:20Dein Vater ist leider nicht da.
39:23Wie, nicht da?
39:24Wir haben doch jetzt einen Geschäftstermin zusammen.
39:26Ich fürchte, den musst du allein wahrnehmen.
39:29Irgendetwas war ihm wohl wichtiger.
39:31Was sollte für meinen Vater wichtiger sein als ein Geschäftstermin?
39:35Ach, da fällt mir so einiges ein, aber ich will dich nicht am frühen Morgen deiner Illusionen berauben.
39:40Wenn du willst, begleite ich dich zu diesem Termin.
39:43Danke, das ist sehr freundlich von dir, aber das schaffe ich schon alleine.
39:46Weißt du, wo er ist?
39:48Ich weiß nur, dass deine Mutter im Begriff ist, abzureisen.
39:54Sein Handy hätte auch liegen lassen.
39:56Offenbar will er nicht gestört werden.
40:00Weißt du, was er mit Helena besprechen wollte?
40:03Tut mir leid, nein.
40:04Wenigstens, ob er noch zu unserem Termin kommt.
40:06Ich muss dich enttäuschen.
40:09Naja, so lange kann es ja nicht dauern.
40:13Wollte sich ja nur verabschieden.
40:14Schau mir mal.
40:31Helena, warte.
40:35Du bist extra gekommen, um dich zu verabschieden.
40:38Komm, tu nicht zu scheinheilig.
40:40Annabelle hat mir alles erzählt.
40:43Hat sie das?
40:45Sie ist meine Frau, was hast du erwartet?
40:49Richard, ich...
40:50Jetzt will ich nur eines wissen.
40:52Als du mir damals erklärt hast, du hättest dich von Wersinger getrennt.
40:55Endgültig, wie du sagtest.
40:56Richard, es war damals alles nicht so einfach.
40:58Ach.
41:02Lass mich belauen.
41:05Ich habe gelogen, ja, aber...
41:08Du hast dich weiter mit Wersinger getroffen.
41:09Ich habe ihn nur noch ein einziges Mal gesehen.
41:12Zufällig.
41:13Auf einem Kongress in Australien.
41:18Denn ist es also wahr,
41:19du weißt gar nicht genau, ob Victoria meine Tochter ist?
41:25Es... es tut mir leid, Richard.
41:34Sie wollen mir unterstellen,
41:36ich hätte Richard mit Absicht von ihren Zweifeln erzählt?
41:39Ich glaube, dass sie in dieser ganzen Geschichte eine Rolle spielen.
41:42Ich weiß zwar noch nicht welche, aber...
41:45ich werde es herausfinden.
41:46Es ist bewundernswert, wie Ben reagiert.
41:49Sie ist rücksichtsvoll und geduldig.
41:51Paula ist ein tolles Mädchen.
41:53Sie ist ihr sehr ähnlich.
41:54Wie sie spricht, wie sie sich bewegt.
41:58Und sie ist genauso hübsch wie du.
41:59Und sie ist auch ganz, wie sie sich bewegt.
42:02Und sie ist auch nicht.
42:04Ich bin ehrlich.
42:05Vielen Dank.
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