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KurzfilmeTranskript
00:08Guten Abend, Hagen.
00:11Wollen Sie zu mir?
00:12Nein, ich warte auf Richard.
00:15Wir haben was Geschäftliches zu besprechen.
00:16So, das trifft sich ausgezeichnet.
00:19Ich habe auch etwas Geschäftliches mit Ihnen zu besprechen.
00:23Ich wusste nicht, was wir zu bereden haben.
00:26Werden Sie einen Blick in diesen Umschlag?
00:28Dann erklärt sich alles wie von selbst.
00:33Was soll das sein?
00:36Sie haben sich nicht an unsere Abmachung gehalten.
00:39Und wenn ich es richtig sehe,
00:42wollen Sie mich gerade an meinen Mann verraten.
00:45Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen, Hagen.
00:49Ihre Gefühle, Annabelle, sind mir völlig egal.
00:53Sie sind für die Fälschung des Vaterschaftstests verantwortlich
00:56und dafür werden Sie bezahlen.
00:58Ich habe eine Zeugin, die gegen Sie aussagen wird.
01:00Tatsächlich.
01:08Ich glaube, Sie beide kennen sich bereits.
01:12Sie macht genau das, was ich will.
01:14Und das werden Sie von jetzt an auch tun.
01:39Sie sind für die Fälschung des Vaterschaftstests.
01:56Sie sind ein kluger Bursche, Hagen.
01:58Aber Sie müssen noch viel lernen.
02:00Damit kommen Sie nicht durch.
02:02Ob Sie es glauben oder nicht, ich bin schon durch.
02:05Von der Sekunde an, als Sie mein Handy genommen haben,
02:08hatten Sie schon verloren.
02:11Ihr Handy.
02:13Glauben Sie, ich habe es zufällig liegen lassen?
02:15Glauben Sie, Frau Weber trifft sich mit Ihnen ohne mein Wissen?
02:20Danke.
02:21Sie können jetzt gehen.
02:22Was mache ich mit seinem Geld?
02:25Betrachten Sie es als Anzahlung auf Ihr Honorar.
02:31Das war ein teurer Fehler, Hagen.
02:34Ich wusste, dass Sie unsere Vereinbarung nicht halten werden.
02:38Wir hatten nie eine Vereinbarung. Sie haben mich erpresst.
02:41Dann treffen wir jetzt eine.
02:42Nehmen Sie Viktoria und verschwinden Sie aus Faltenthal.
02:46Sonst bekommt Richard diese Fotos in die Hände.
02:50Was sollen diese Bilder dann beweisen?
02:53Sie sollen belegen, dass nicht ich,
02:56sondern Sie hinter dem Vaterschaftstest stecken.
02:59Wie bitte?
03:01Sie haben Richard und Viktoria aufs schändlichste Hintergang.
03:08Was sollte ich denn davon haben?
03:12Seit sie keine van Weiden mehr ist,
03:15möchte Viktoria mit Ihnen ein neues Leben anfangen.
03:18Sogar von Kindern ist die Rede.
03:21Endlich haben Sie sie da,
03:23wo Sie sie immer haben wollten.
03:26Das ist doch ein starkes Motiv.
03:28Finden Sie nicht?
03:42In zwölf haben dann alle mit mir angestoßen
03:44und dann hat Tim mir eine CD geschenkt mit seiner Geigenmusik drauf.
03:47Hm, dann war die Party doch auch nicht so schlecht, oder?
03:49Ja, es war ganz schön.
03:52Wie hat dir eigentlich der Besuch in der Manufaktur gefallen?
03:55War ganz interessant.
03:57Lilly hat mir viel von ihrem Job als Porzellanmalerin erzählt.
04:00Dann wäre das was für dich?
04:02Ja, eigentlich schon.
04:04Ein Abend ohne Streit.
04:06Wann gab es den das letzte Mal?
04:08Es kommt mir vor, als ob es eine Ewigkeit her ist.
04:10Moment, und du würdest wirklich hierbleiben wollen?
04:14Ja, Falkenthal ist doch super.
04:15In Zukunft müssen wir besser auf uns aufpassen.
04:19Gut.
04:20Wollen wir mal abwarten, was Kolja sagt, wenn er wieder da ist?
04:23Du, ich glaube, an Kolja wird das nicht liegen,
04:24wenn du den Ausbildungsplatz wirklich willst.
04:27Ich bin müde.
04:29Ich geh zum Manns Bett.
04:31Ich komm gleich nach.
04:33Gute Nacht.
04:34Gute Nacht, Nina.
04:41Es ärzt sie, dass sie kämpfen wollen.
04:44Aber bedenken Sie, zu welchem Preis?
04:48Ich werde nicht zulassen, dass sie Viktoria irgendetwas antun.
04:53Das habe ich auch gar nicht vor.
04:55Solange Sie unser kleines Geheimnis für sich behalten.
04:58Nehmen Sie Viktoria und verlassen Sie Falkenthal.
05:01Dann wird alles gut.
05:04Gut.
05:07Sie haben Viktorias Leben zerstört.
05:09Sie haben Richards Leben zerstört.
05:12Warum?
05:14Warum, Annabelle?
05:16Viktoria hat einen entscheidenden Fehler begangen.
05:19Sie hat sich gegen mich gestellt.
05:23Und damit lag sie von Anfang an richtig.
05:25Diese Erkenntnis kommt leider etwas spät.
05:30Arne, entschuldige, dass du warten musstest.
05:33Wir haben uns nett unterhalten.
05:35Schön.
05:36Also, worum geht's denn?
05:39Ach ja, das tut mir leid.
05:41Ich glaube, ich habe die falschen Unterlagen reingepackt.
05:45Die falschen?
05:46Ja, es ging vorhin alles so schnell.
05:49Und die Hektik im Luft.
05:51Ich...
05:51Was sind die falschen?
05:52Was?
05:53Das Telefon klang sehr dringend.
05:55Ja.
05:57Ich denke, es reicht, wenn ich dir morgen die Unterlagen mit ins Land Sino bringe.
06:03Gute Nacht.
06:04Gute Nacht.
06:16Ich bin echt froh, dass ihr euch wieder vertragen habt.
06:19Ja, ich auch.
06:21Ich habe mir echt Sorgen gemacht.
06:22Ich habe dich noch nie so erlebt.
06:26Verstehst du dich nicht so gut mit Max, oder?
06:30Es geht so.
06:32Aber gestern sind mir die Sicherungen durchgeknallt.
06:36Du liebst Nina eben sehr.
06:39Ja.
06:41Es war nur eine blöde Art, dir das zu zeigen.
07:11So durcheinander wie vorhin, habe ich Hagen noch nie erlebt.
07:16Die beiden sind verheiratet.
07:18Natürlich nimmt es ihnen sehr mit, was in letzter Zeit passiert ist.
07:22Ja, und trotzdem hoffe ich immer noch, dass der Viktoria überreden kann, in Falkenthal zu bleiben.
07:28Richard, Sie wollen sich ein eigenes Leben aufbauen.
07:31Wir sollten Sie dabei unterstützen.
07:34Natürlich will ich Sie unterstützen, wo ich kann, aber müssen Sie dazu weggehen?
07:38Das machen alle Kinder irgendwann.
07:41Ja, aber so plötzlich.
07:47Dann Victorias Kinderwunsch.
07:50Sie ist genau im richtigen Alter dafür.
07:52Du solltest dich freuen.
07:55Vielleicht bist du ja bald schon wieder Großvater.
07:58Ja, sicherlich hast du recht.
08:00Und trotzdem kann ich mich schwer an den Gedanken gewöhnen, dass Viktoria vielleicht bald nicht mehr da ist.
08:31Ja, sicherlich hast du ja bald nicht mehr da ist.
08:48Was soll denn das, mitten in der Nacht?
08:50Entschuldige, ich wollte dich nicht wahrmachen.
08:54Was ist denn los mit dir?
08:56Nächte, ich hatte einen beschissenen Tag.
09:00Komm ins Bett.
09:11Sag mal, was hältst du von Singapur?
09:16Singapur?
09:19Wieso?
09:21Das ist so eine schöne Stadt.
09:23Ich habe Studienkollegen da, die haben da eine Kanzlei.
09:25Vielleicht könnte ich da einsteigen für den Anfang.
09:29Willst du jetzt doch, dass wir weggehen?
09:31Ich denke schon oft dran.
09:34Wirklich?
09:35Ich habe nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet.
09:37Dann lass uns weggehen.
09:43Danke.
09:51Ich werde immer für dich da sein.
10:19Möchtest du ein Stück?
10:21Nein, danke.
10:22Ist mir noch ein bisschen zu früh für Schokoladentorte.
10:24Und diese Uhrzeit?
10:25Kuchen, Sahne, Kaffee.
10:28Perfekt.
10:30Mike hat sich sehr gefreut über den Kuchen.
10:34Habt ihr das ja noch lange geredet?
10:36Nein, nicht wirklich.
10:37Aber du hast schon tief und fest geschlafen, als ich ins Bett kam.
10:43Ich war ganz viel müde.
10:46Es tut mir leid, dass wir in letzter Zeit so viel Stress hatten.
10:51Mir auch.
10:56Morgen.
10:56Morgen.
10:57Morgen.
10:59Maike, sei mir nicht böse, aber ich muss los.
11:02Heute ist das Meeting für die neuen Frühjahrsreihen.
11:04Ich komme mit, Benni.
11:05Ich muss die Fotos für die MyBad-Präsentation heute Vormittag fertig kriegen.
11:08Okay.
11:08Was machst du heute?
11:10Erstmal wach werden.
11:11Dann viel Spaß beim Wachwerden.
11:13Danke.
11:14Tschüss.
11:15Tschüss.
11:15Tschüss.
11:20Tschüss.
11:50Untertitelung. BR 2018
11:58Ich komme heute etwas später rein. Ach, äh, übrigens Frau Ritter, ich will Sie nachher in meinem Büro sehen.
12:05Bitte.
12:07Ärger in der Manufaktur?
12:09Nein. Nur das Übliche.
12:12Ach, äh, wie war denn die Führung gestern?
12:15Ach, richtig. Es tut mir leid, dass ich dir gestern den Rest des Hauses nicht persönlich zeigen konnte.
12:20Das war überhaupt kein Problem. Nina hat mich überall rumgeführt.
12:25Und? Was sagst du zur Manufaktur?
12:28Die Unternehmensphilosophie gefällt mir besser als die der von Weiden Group.
12:33Entschuldigt mich.
12:37Nina kennt sich in der Manufaktur sehr gut aus.
12:39Ja, sie hat die Abläufe unseres gesamten Hauses für unseren Internetauftritt dokumentiert.
12:45Es war sehr interessant, die traditionellen Herstellungsweisen zu sehen.
12:50Falkendal Porzellan ist seit über 200 Jahren ein Familienunternehmen.
12:55Bedauerlicherweise hat mein Sohn sich gegen die Fortsetzung dieser Tradition entschieden.
13:02Manchmal ist es wichtiger, den eigenen Weg zu gehen.
13:06Natürlich.
13:07Du bist auf jeden Fall herzlich willkommen, dich weiter in der Manufaktur umzusehen.
13:12Danke.
13:12Tut mir leid, ich muss unser Essen mit den Felsensteins absagen.
13:16Die Gala im Landhotel beginnt früher.
13:18Wir können das Essen doch verschieben.
13:20Ich finde es wichtig, dass du bei dieser Wohltätigkeitsveranstaltung dabei bist.
13:24Du und Wohltätigkeit, das ist eine ungewohnte Kombination.
13:29Die von Weiden Group unterstützt diese Organisation seit zwei Jahren.
13:34Gute Strategie, das Heuschrecken-Image der Holding aufzupolieren.
13:37Dein Vater ist dieser Organisation beigetreten, kurz nach deinem Verschwinden.
13:42Sie unterstützt Waisenkinder, vorwiegend in Südamerika.
13:47Verstehe. Dann geht es gar nicht um die von Weiden Group.
13:54Vielleicht hast du ja Lust, mich auf die Gala zu begleiten.
14:15Was genau hat Frau van Weiden denn am Telefon gesagt?
14:19Wortwörtlich?
14:20Ich sehe Sie nachher in meinem Büro. Wiederhören.
14:22Puh, das klingt ja wirklich nicht gut.
14:25Was kann Sie denn wollen?
14:26Ach, keine Ahnung. Nach einer Gehaltserhöhung klang das jedenfalls nicht.
14:29Mann, ich gehe hier gleich die Wände hoch und die Frau sitzt wahrscheinlich noch beim Frühstück.
14:33Also, nun malen Sie mal nicht gleich den Teufel an die Wand.
14:37Bisher hatte keiner einen Grund zur Beschwerde.
14:39Sie machen Ihre Arbeit sehr gut.
14:41Ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass mein Termin bei Frau van Weiden damit zu tun hatte,
14:45dass ich die Bernstein gestern mehr oder weniger aus dem Haus geschmissen habe.
14:48Aber Sie hatten doch den Auftrag, keine Störung zuzulassen.
14:50Ach, die Bernstein, die war so sauer, dass die sich wahrscheinlich gleich beschwert hat.
14:54Und Frau van Weiden hat das überhaupt nicht gefallen.
14:56Elsa, Elsa. Ärger mit Annabelle?
14:59Das wird sich gleich rausstellen.
15:01Ich habe gleich einen Termin bei ihr.
15:03Du siehst müde aus.
15:04Was?
15:05Dabei habe ich heute Nacht endlich mal gut geschlafen.
15:07Ach, du und Ben, habt ihr euch ausgesprochen?
15:10Naja, wir haben so Sachen gesagt wie Entschuldigung.
15:13Ja, tut mir leid.
15:15Ach, Frau van Weiden, ich ähm...
15:17Zu Ihnen komme ich gleich.
15:18Gut, dass ich Sie treffe. Ich habe einen Sonderauftrag für Sie.
15:20Oh, worum geht's denn?
15:22Mein Mann ist heute Ehrengast bei einer Wohltätigkeitsgala.
15:25Lustige Kombination.
15:26Ich möchte, dass Sie diese Veranstaltung dokumentieren.
15:29Wann und wo findet dieses Ereignis denn statt?
15:31Sie werden nachher hier abgeholt und dorthin gefahren.
15:34Und nun zu Ihnen, Frau Ritter.
15:36Kommen Sie mit in mein Büro.
15:52Also vielen Dank und auf Wiedersehen, Herr Woltersdorf.
15:54Ich danke Ihnen. Auf Wiedersehen.
15:55Ja, auf Wiedersehen.
15:56Herr Woltersdorf.
15:57Danke.
16:02Ja!
16:05Bist du gestern Abend gut nach Hause gekommen?
16:07Ja, natürlich.
16:09Ich prüfe die Unterlagen nochmal und sag dir dann Bescheid, ja?
16:11Wagen?
16:13Ja.
16:15So durcheinander wie gestern und heute habe ich dich überhaupt noch nie erlebt.
16:28Ich habe nochmal über alles nachgedacht.
16:30Und?
16:32Ich kann Viktoria nicht überreden, hier zu bleiben.
16:35Kannst du nicht, oder?
16:36Riech, ja.
16:38Weil du hast mir versprochen, das zu versuchen.
16:40Ich weiß.
16:43Aber glaub mir, es ist das Beste für Viktoria, wenn sie für eine Weile...
16:46Das glaube ich nicht.
16:48Du weißt, wie nah Viktoria und ich uns stehen.
16:51Die Situation hat sich verändert.
16:53Ach komm, das ganze Leben besteht aus Veränderungen.
16:55Das ist doch kein Grund wegzulaufen.
16:57Glaub mir.
16:59Viktoria kann hier nicht mehr leben.
17:04Ich werde nicht zulassen, dass meine Tochter ihrer beruflichen Zukunft aufs Spiel setzt.
17:08Wo willst du hin?
17:10Meine Pflichten als Vater wahrnehmen.
17:11Meine Tochter vor einem großen Fehler bewahren.
17:18Sie wissen also, dass Frau Bernstein die Ex-Frau meines Mannes ist?
17:21Ja, und ich dachte, dass Sie von niemandem gestört werden wollten.
17:27Und meinen Mann hätten Sie auch nicht durchgelassen?
17:29Doch, natürlich. Ich meine, normalerweise gehe ich mit Kunden auch nicht so um.
17:33Und warum in diesem Fall?
17:36Na, weil...
17:37Ach, wie soll ich sagen?
17:38Frau Bernstein, sie war irgendwie...
17:40etwas aufdringlich.
17:42Frau Bernstein hat Schuld.
17:45Ja, in gewisser Weise schon.
17:46Ich meine, sie rauscht einfach an mir vorbei.
17:48Das geht doch nicht.
17:49Und ich dachte, das wäre auch irgendwie in ihrem Sinne.
17:51Machen Sie das eigentlich öfter,
17:53dass Sie sich den Kopf Ihrer Vorgesetzten zerbrechen?
17:55Also ich, ich habe schon ganz andere Sachen zerbrochen.
17:58So.
17:59Dann hören Sie mir mal ganz genau zu.
18:01Äh, Moment, Frau van Weyden.
18:03Sagen Sie es nicht, ich kündige lieber selbst.
18:05Also ich bin schon so oft in meinem Leben rausgeflogen,
18:07da muss ich das einmal...
18:07Darf ich auch was sagen?
18:09Ich habe Sie hierher bestellt,
18:10weil ich mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden bin.
18:13Wollen Sie Ihre Kündigung zurückziehen?
18:16Dann könnten wir nämlich weiterarbeiten
18:18und diesen Brief hier aufsetzen.
18:20Einen Brief?
18:23Also, Sie haben wirklich eine seltsame Art von Humor.
18:26Sind Sie soweit?
18:27Ich bin ganz ohr.
18:36Entschuldigst du mich bitte einen Moment?
18:38Hallo, Hagen.
18:38Hallo, Max.
18:42Hagen, was gibt es Neues?
18:45Wovon reden Sie?
18:47Das wissen Sie doch ganz genau.
18:49Sie haben mir gestern gesagt,
18:50Sie bekommen das Problem zwischen Annabelle und Viktoria in den Griff.
18:54Wenn ich mich recht erinnere,
18:55habe ich Sie auch gebeten,
18:56sich aus der ganzen Sache rauszuhalten.
18:59Sie weichen mir schon wieder aus.
19:01Soll ich Ihre Worte jetzt so deuten,
19:03dass es für das Problem keine Lösung gibt?
19:06So würde ich das nicht sagen.
19:08Also?
19:10Viktoria und ich verlassen die Stadt.
19:14Sie gehen also auf.
19:16Viktoria, geht es im Moment nicht gut.
19:19Warum soll ich ihr die ganze Situation erschweren,
19:21indem ich Sie bitte hier zu bleiben?
19:22Weil sie bald bereuen wird,
19:24Richard und die Holding verlassen zu haben.
19:26Hagen, wovor laufen Sie davon?
19:28Was ist mit dieser Frau,
19:29dass Sie Angst vor ihr haben?
19:33Sie entschuldigen mich?
19:34Ich habe noch einen Termin.
19:48Es tut mir leid.
19:51Ich kann hier nicht bleiben.
19:55Niemand will, dass du gehst.
20:02Du willst es nicht.
20:05Ja, natürlich.
20:08Nach allem, was wir gemeinsam erreicht haben.
20:11Verstehst du das denn nicht?
20:13Hagen und ich,
20:14wir wollen uns ein eigenes Leben aufbauen.
20:18Aber müsst ihr denn dazu die Holding verlassen?
20:20Ihr gehört zu Familien.
20:23Sieh mal jetzt, wo Max wieder da ist,
20:25nach all dieser Zeit.
20:26Wir sind endlich wieder eine richtige Familie.
20:32Es ist einfach zu viel passiert.
20:36Hagen und ich,
20:37wir wollen so schnell wie möglich hier weg.
20:41Vielleicht nach Singapur.
20:44Ich hole nachher meine Sachen aus der Manufaktur.
20:50Es ist schon spät.
20:53Du musst los zu deiner Gala.
20:57Ja.
21:06Vergiss nicht.
21:08Du wirst immer bei mir ein Zuhause haben.
21:11Okay.
21:33Max?
21:35Überrascht?
21:36Ich habe gar keine Zeit.
21:37Ich war doch Richard.
21:38Ich weiß.
21:39Richard hatte noch was zu erledigen,
21:40deshalb soll ich dich abholen.
21:43Wie, du kommst mit auf diese Gala?
21:45Ja.
21:47Schlimm?
21:48Nein, nicht schlimm.
21:50Ich bin eben nur ein bisschen überrascht.
21:52Sag mal, Max,
21:55kann es sein,
21:55dass es deine Idee war,
21:56dass ich diese Fotos mache?
21:58Nein, ich wusste nichts davon.
22:00Ich habe selber erst vor ein paar Minuten erfahren,
22:02dass ich dich abholen soll.
22:04Na gut, okay.
22:05Worauf warten wir noch?
22:18Hey.
22:19Hey, Ben.
22:21Wir haben die neue Frühjahrs-Kollektion festgelegt.
22:23Hier schon mal das Protokoll,
22:24damit ihr wisst, was auf euch zukommt.
22:25Ui, ui, ui, ui, sieht nach Arbeit aus.
22:27Mmh, weiß Koll ja direkt,
22:28wo er ansetzen muss,
22:29wenn er von seiner Fortbildung wiederkommt.
22:31Na, der wird sich freuen.
22:33Aber sag mal,
22:33damit liegen wir voll im Trend.
22:35Auf der Tendance haben sich einige Häuser
22:36mit ähnlichen Mustern präsentiert.
22:38Hat sich schon mal jemand bei dir bedankt
22:39für den Job, den du da gemacht hast?
22:41Äh, nee, nicht wirklich.
22:42Das sollte die Chefetage dringend nachholen.
22:45Wir haben seitdem einige Aufträge bekommen.
22:47Du warst sehr überzeugend.
22:48Danke.
22:50Weißt du, wo Nina ist?
22:51Ich muss die Fotos mit dir durchsprechen.
22:53Ähm, sie musste weg.
22:55Ich könnte hinlegen, wenn du willst.
22:57Äh, sie ist schon gegangen.
22:58Na, sie hat doch von Annabelle
22:59diesen Sonderauftrag gekriegt,
23:01irgendeine Benefizgala.
23:03Ähm, die Van Weiden Group hat irgendwas gespendet
23:06und sie soll den Auftritt von Richard Van Weiden fotografieren.
23:10Benefizgala.
23:11Na, die hat Nerven.
23:12Wer jetzt?
23:14Wer? Also, Frau Van Weiden.
23:17Ah.
23:17Ja, wie soll ich die Fotos durchsprechen
23:18ohne die Fotografin?
23:21Äh.
23:23Gut.
23:25Gut.
23:52Ach, Max, der hört sich aber nicht gut an.
23:54Na ja, der Wagen hätte mir in zwei Jahren
23:56in der Garage gestanden.
23:57Ja, und dann hättest du ihn lieber stehen lassen sollen.
23:59Es gibt übrigens ganz zuverlässigen Mutwagen.
24:06Guck mal, was das ist.
24:32Am Ende liegt es schon mal nicht.
24:34Es gibt zwei Jobs, für die Max absolut ungeeignet wäre.
24:40Vielleicht ist es die Lichtmaschine.
24:42Kannst du noch mal starten?
24:43Ja.
24:44Bei seinem Vater in die Holding einzusteigen
24:46und Otto Mechaniker.
24:55Nochmal, bitte.
25:02Kann sein, dass die Batterie leer ist.
25:05Na ja, Max, aber dann würde der Anlass da doch nicht funktionieren.
25:10Irgendwie kommt mir das Ganze hier bekannt vor.
25:12Mal sehen, was der Tank sagt.
25:17Oh.
25:18Das darf doch nicht wahr sein.
25:22Max?
25:24Was?
25:25Was?
25:31Oh.
25:33Hätte ich doch besser noch mal tanken sollen, ne?
25:36Ja.
25:42Sehr schön, Frau Felsenstein.
25:44Dann holen wir das Essen also nach.
25:46Ja, das passt ausgezeichnet.
25:49Und bitte entschuldigen Sie nochmals die kurzfristige Absage,
25:52aber meinem Mann ist diese Benefiz-Skala wirklich sehr wichtig.
25:56Ja.
25:58Wiederhören.
26:02Herr Petersen, was kann ich für Sie tun?
26:04Ich komme mit meiner Arbeit nicht voran,
26:05weil meine Fotografin abkommandiert wurde.
26:08Ich weiß.
26:08Natürlich wissen Sie, Sie haben sie weggeschickt.
26:11Diese Benefiz-Skala muss ja sehr wichtig sein.
26:14Allerdings.
26:15Zum ersten Mal seit der Rückkehr von Max
26:17treten Richard und er gemeinsam in der Öffentlichkeit auf.
26:21Max begleitet seinen Vater.
26:24Nett von ihm.
26:26Herr Petersen, was wollen Sie wirklich?
26:30Ich brauche Frau Bergmann.
26:32Seit der Messe in Toulouse haben wir einige Aufträge.
26:34Sie bereitet die Präsentationen vor.
26:36Das hat Zeit bis morgen.
26:37Das sehe ich etwas anders.
26:39Sonst noch was?
26:44Schönen Tag noch.
26:48Ihnen auch.
26:51Kommt eins?
26:53Tote Hose.
26:56Ein Auto wäre nicht schlecht.
27:00Ach ja.
27:02So.
27:03Das ist unser.
27:10Ach komm, halt schon an.
27:16Deutschland ist kein Land für Tramper.
27:18Vielleicht liegt es ja auch an dem, Max.
27:21In Pakistan hat kein einziger Wagen bei dir angehalten.
27:23Da war ja auch kaum jemand unterwegs.
27:25Ja.
27:26Aber bei mir hat es sofort funktioniert.
27:28Entschuldige.
27:29Entschuldige.
27:31Ach komm schon.
27:33Weißt du was?
27:34Ich versuch's jetzt mal.
27:36Jetzt will ich sehen.
27:37Ja.
27:50Was hab ich heute nur wieder für ein Glück?
27:56Schönen guten Tag.
27:57Guten Tag.
27:58Unser Tank ist leer.
27:59Können Sie uns weiterhelfen?
28:00Diesel?
28:01Benzin.
28:03Fahren Sie zufällig in die Richtung vom Landhotel Goldener Hof?
28:06Landhof?
28:06Ja.
28:07Super.
28:08Können wir ein Stück mitfahren?
28:08Wir setzen uns hinten auf die Ladefläche.
28:10Okay.
28:12Oh.
28:13Klasse.
28:14Bitte schön.
28:15Danke schön.
28:15Vielen Dank.
28:21Achso, es kommt.
28:23Worauf hattest du?
28:24Ah, der setzt sich hin.
28:26Halt mich fest.
28:29Sagt die Richtige.
28:30Wer ist denn damals beinahe vom Lastwagen gefallen?
28:32Ach komm.
28:33Zum Glück hab ich dich festgehalten.
28:34Du hab ich festgehalten?
28:35Ja, ja.
28:36Mein Held.
28:38Zum Glück, dass du es endlich einsiehst.
28:44Weißt du, mit wem Nina unterwegs ist?
28:46Jetzt hol erst mal tief Luft und entspann dich.
28:49Sie ist für die Van Weidenbrug unterwegs.
28:51Nicht weiter.
28:52Max begleitet Richard.
28:54Und woher weißt du das?
28:55Weil es mir Annabelle gerade genüsslich unter die Nase gerieben hat.
28:59Und so wie du dich gerade aufführst, hatte sie bestimmt eine Menge Spaß dabei.
29:02Ja, ich find's nicht witzig.
29:04Ja, das seh ich.
29:06Ben, du kannst doch nicht jedes Mal ausflippen, wenn Max in Ninas Nähe kommt.
29:11Max ist Paulas Vater.
29:13Er wird niemals aus Ninas Leben verschwinden.
29:15Ich dachte, er hätte das gestern Abend geklärt.
29:17Ja, das dachte ich auch.
29:19Und warum benimmst du dich dann schon wieder wie ein eifersüchtiger Gockel?
29:22Ach, Elsa, bitte.
29:25Ich würde sie nicht anrufen bei deiner Laune.
29:27Wenn sie dich so sehen könnte, dann würde sie schreiend davonlaufen.
29:33Oh, wir halten an.
29:37Oh ja.
29:37Da, oder?
29:38Ja.
29:38Da auch.
29:43Ja?
29:44Ja.
29:49Ach, der Benzinkanister.
29:55Ach, egal.
30:01Ähm, Nina?
30:02Was?
30:06Ja, irgendwas stimmt hier nicht.
30:08Landhof, wir wollten doch zum Landhotel, oder?
30:12Ja.
30:14Ich glaube, wir sollten dann unsere Artikulationen feilen.
30:17War wohl nichts mit deinem Glückstag, ne?
30:19Oh Mann.
30:21Wieso, immerhin sind wir nicht im Dschungel, haben kein schweres Gepäck und wir sprechen die
30:26Sprache des Landes.
30:27Aber leider gibt es hier weit und breit niemanden, mit dem wir reden könnten.
30:31Ich glaube, es ist an der Zeit, Hilfe zu holen.
30:36Was ist denn?
30:39Kein Empfang.
30:42Ich auch nicht.
30:44Wäre ja auch zu schön gewesen, oder?
30:49Sie ist nicht erreichbar.
30:51Naja, wahrscheinlich hat sie ihr Handy aus, wegen der Veranstaltung.
30:54Warum hat sie mir nicht Bescheid gesagt?
30:56Weil du den ganzen Vormittag in einem Abteilungsmitting warst.
30:59Ja, dann soll sie mir eine Nachricht schreiben oder diesen bekloppten Auftrag absagen.
31:03Was unglaublich professionell von ihr gewesen wäre.
31:06Sag mal, tust du nur so oder willst du mich nicht verstehen?
31:08Weißt du, wie du dich benimmst?
31:10Wie ein kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat.
31:12Ich will nicht, dass man mir Nina wegnimmt.
31:14Dann vertrau ihr.
31:18Richard wird nicht gerade begeistert sein, dass wir zu spät kommen.
31:20Was will er machen?
31:21Wir können ja nicht fliegen.
31:24Ist dir kalt?
31:25Ach, nicht so schlimm.
31:26Warte.
31:32Danke.
31:36Weißt du noch, in Tibet auf dem Weg zum buddhistischen Kloster?
31:41Mann, war das kalt.
31:42Dieser Wind.
31:44Als wir wieder in Deutschland waren, hast du festgestellt, dass du schwanger bist.
31:49Ganz schön dann nachher.
31:51Dir war ständig übel.
31:52Weißt du noch, am Anfang hast du gedacht, dass du dir unterwegs irgendwas eingefangen hast.
31:56Na ja, hatte ich ja auch.
32:00Stimmt.
32:01Nina?
32:02Was?
32:03Da hinten steht unsere Rettung.
32:11Das ist unsere Rettung.
32:36So muss ich Hannibal gefühlt haben, als er über die Alpen kam.
32:39Kann ich noch mal rufen?
32:40Nein, bloß nicht!
32:42Komm!
32:43Die berühmte Fotografin Nina Bergmann ist da.
32:45Ich bin das Leute, die Leute wünschen.
32:47Du bist so ein Spinner!
32:57Warte!
33:00Komm!
33:05Ich komme!
33:07Madame!
33:08Das ist ja freundlich.
33:09Den roten Teppich müssen wir uns vorstellen.
33:12Ich habe so Abenteurer wie uns hier noch nie gesehen.
33:15Oh Gott!
33:18Müssen wir da wirklich reingehen?
33:20Noch können wir umkehren.
33:21Ich rufe Richard an und sage ihm, dass wir es nicht gefunden haben.
33:23So wie damals auf seiner Dinnerparty im Jachtclub, die wir einfach geschwänzt haben.
33:28Stattdessen hatten wir einen wunderschönen Abend auf einer menschenleeren Badewesen.
33:32Ja, ja, ja, ja.
33:33Mach's.
33:33Das machen wir heute lieber nicht.
33:34Oh!
33:38Oh!
33:39Oh!
33:42Oh!
33:43Ich brauche zwei kleine Umzugkartons.
33:45Guten Abend, liebste Schwägerin.
33:47Ich freue mich auch, dich zu sehen.
33:48Bringst du sie mir in mein Büro?
33:49Hat Hagen dich aus dem Loft geschmissen oder warum willst du umziehen?
33:52Sei einfach ruhig und tu, was ich dir sage.
33:55Liebe Victoria, das kann ja sein, dass du gern alle nach deiner Pfeife tanzen lässt.
33:59Aber ich bin nicht dein Dienstmädchen.
34:01Ich denke, du arbeitest hier.
34:03Im Übrigen verstehe ich mich sehr gut mit deiner Stiefmutter.
34:06Ich weiß gar nicht, was du gegen sie hast.
34:10Ich kann dir nur raten, aufzupassen.
34:13Das muss wirklich spannend sein, so viele Feinde zu haben, oder?
34:17Bitte, bring mir die Kartons in mein Büro.
34:21Deine Mutter ist übrigens bei Annabelle.
34:24Meine Mutter? Seit wann?
34:27Fünf Minuten, also mir ist sie leider durch die Lappen gegangen.
34:36Ja, wir stehen draußen. Direkt vorm Eingang.
34:40Da ist Richard!
34:42Heino, hier, wir sehen dich.
34:49Endlich, wo wart ihr denn?
34:50Es hat etwas länger gedauert, tut uns leid.
34:52Ein Anruf ist manchmal ganz angebracht.
34:54Hat es schon angefangen?
34:55Nein, ihr seid gerade mal rechtzeitig.
34:57Ach, ein Glück.
34:57Entschuldigung, ihr Traktor kann ihn stehen bleiben.
35:01Ihr Traktor?
35:02Ja, manche Männer haben eine blühende Fantasie, wenn es um Autos geht.
35:05Wären Sie es freundlich, meinen Wagen bitte umzupacken?
35:07Wir wollen nämlich jetzt ganz gerne rein.
35:08Okay.
35:09Geh los.
35:10Ja.
35:20Ich werde nicht zulassen, dass Sie das gute Verhältnis zwischen Richard und Victoria zerstören.
35:27Victoria hat sich entschieden zu gehen.
35:29Was habe ich damit zu tun?
35:31Sie haben Richard geraden, den Test zu machen.
35:34Weil er sich verrückt gemacht hat.
35:36Die ständige Ungewissheit, die vielen Fragen.
35:38Es war ja unerträglich.
35:39Jetzt geht es ihm nicht besser.
35:42Natürlich war das Ergebnis erst einmal ein Schock für ihn.
35:4630 Jahre ist Richard davon ausgegangen, Victorias leiblicher Vater zu sein.
35:51Die Einzige, die von dem Testergebnis profitiert, sind Sie.
35:55Was wollen Sie damit sagen?
35:58Dass ich weiß, was Sie vorhaben.
36:00Ich habe mich über Sie erkundigt, Annabelle.
36:03Wie aufregend.
36:04Ich weiß, dass Sie Victoria loswerden wollen.
36:07Ich glaube, Sie verdrehen da die Tatsachen.
36:11Victoria hat vom ersten Tag an versucht, meine Ehe mit Richard zu sabotieren.
36:17Und dafür rächen Sie sich jetzt?
36:19Sie haben Richard dazu gebracht, den Vaterschaftstest in Auftrag zu geben.
36:23Ich habe ihm nach bestem Wissen und Gewissen geraten.
36:28Ihr Gewissen lassen wir doch lieber aus dem Spiel.
36:31Hören Sie, Helena.
36:33Ich verstehe ja, dass der Konflikt zwischen Richard und Victoria Sie auffühlt.
36:39Aber Sie können mich doch nicht für Ihren Fehltritt verantwortlich machen.
36:44Aber dafür, dass Sie versuchen, meinen Fehltritt auszunutzen.
36:47Victoria ist meine Tochter. Sie sollten sich gut überlegen, ob Sie ihr weiteres Leben schwer machen.
36:54Na gut. Wenn ich die Zeit finde, überlege ich es mir.
37:00Betrachten Sie es als Warnung.
37:02Und ich warne Sie nicht zweimal, Annabelle.
37:16Ich hoffe mal, Richard zu früh findet deinen Wagen.
37:18Ich habe ihm die Stelle ziemlich genau beschrieben.
37:24Bitte.
37:27Willst du heute noch lange arbeiten?
37:28Nein, ich will nur eben die Bilder runterladen.
37:30Alles andere hätte ich auch nicht mehr zugelassen.
37:32So, ja. Sagt der Mann, der nächtelang über seinen Artikeln saß.
37:36Sagt der Mann, der begriffen hat, dass es noch wichtigere Dinge im Leben gibt als seine Arbeit.
37:49Also ohne unsere etwas außergewöhnliche Anreise hätte ich diese Veranstaltung sicher nicht überlebt.
37:55Ja, diese Sehen-und-Gesehen-werden-Treffen sind in seinem Todland.
37:58Sogar Richard hat mal gegähnt.
38:00Hast du das wenigstens fotografiert?
38:02Nein. Richard hat sich doch sicher die ganze Zeit gefragt, wo wir eigentlich waren.
38:07Hättest du es ihm lieber erzählt?
38:10Nö. Wäre ja nur halb so lustig gewesen.
38:17Mann! Wo soll ich denn hier bekloppte Kartons finden?
38:29So, da wären wir.
38:35Ja. Ist jetzt nicht so spannend, mir beim Runterladen der Fotos zuzugucken.
38:40Vielleicht sollte ich jetzt gehen.
38:42Naja, unsere Mission haben wir ja auch erfüllt.
38:44Wir sind ein ziemlich gutes Team, was Autopannen angeht.
38:46Ja, waren wir doch schon immer.
38:48Weißt du noch, wie meine uralte Kiste in der Ostsee liegen geblieben ist?
38:53Max.
38:53Ja, schon gut.
38:55Ich verschwinde.
38:59Das heute war die schönste Autopanne, die wir je hatten.
39:01Ja.
39:03Ja.
39:11Ja.
39:16Ja.
39:17Ja.
39:44Ja.
39:45Ich wusste gar nicht, dass du noch hier bist.
39:46Ach.
39:48Ich sammle gerade Umzugskartons zusammen.
39:51Weil Victoria nämlich ihr Büro räumen will.
39:57Scheint dich ja nicht besonders zu interessieren.
40:00Also entschuldige, ich muss nur eben noch die Bilder runterladen und dann will ich auch nach Hause.
40:06Wie war denn die Gala?
40:09Ach du, nichts Besonderes.
40:11Keine schönen Schnappschüsse?
40:13Nein, nur langweilige Leute.
40:17Und sonst irgendwas passiert?
40:21Nein, wieso?
40:24Ach, ich dachte nur, weil du und Max ihr Saat irgendwie so fröhlich ausfuhren.
40:29Ach.
40:30Wir waren mit Richard bei einer Gala, mehr nicht.
40:33Dann gehörte der Kurs auch mit zum Gala-Programm?
40:37Wir haben uns nicht geküsst.
40:39Aber du hättest doch gern.
40:41Also viel Platz war ja nicht mehr dazwischen.
40:43Was willst du, Elsa?
40:46Die Frage ist doch viel mehr, was du willst.
40:49Nina.
40:50Du kannst mich belügen, so viel du willst.
40:52Ich nehm dir das nicht übel.
40:53Aber mach dir doch selber nichts vor.
40:55Wovon redest du eigentlich?
40:57Von deinen Gefühlen für Max.
40:58Er war deine große Liebe.
41:00Ja, er war meine große Liebe. Ja.
41:02Vor langer Zeit.
41:03Vor langer Zeit.
41:05Weißt du, was ich glaube?
41:08Dass du ihn immer noch liebst.
41:15Du lässt deine Mutter die Drecksarbeit machen.
41:17Weil du hoffst, dass sie es schafft, Annabelle loszuwerden, damit du wieder die Nummer eins bei deinem Vater bist.
41:22Sollen Helena und Annabelle sich doch ruhig bekriegen.
41:24Am Ende bin ich beide los.
41:25Du vermisst ihn doch, ne?
41:27Wir waren jetzt den ganzen Tag zusammen unterwegs.
41:30Es war wie früher.
41:31Ich wusste doch überhaupt nicht, dass Max mitkommt.
41:33Er stand einfach plötzlich vor mir.
41:35Ich konnte nichts dafür.
41:36Ja, du kannst nie was dafür.
41:38Herrgott, nochmal!
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