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  • vor 14 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:03Hallo, Julia. Schön, dass du endlich kommst. Ich hab schon auf dich gewartet.
00:10Wo ist meine Mutter?
00:12Vielleicht einkaufen.
00:14Wie bist du hier reingekommen?
00:17Du warst bei deinem Daniel.
00:19Das geht dich überhaupt nichts an. Ich verschwinde.
00:23Natürlich geht mich das etwas an. Wir haben eine Vereinbarung. Schon vergessen?
00:26Wir haben keine Vereinbarung. Du hast mich erpresst. Aber das ist jetzt vorbei. Ich weiß Bescheid.
00:36Ich weiß, dass Annabelle Gravenberg hinter allem steckt.
01:17So. Du weißt also Bescheid. Und was soll das ändern?
01:22Du kannst mir keine Angst mehr machen. Ich weiß, dass du die ganze Zeit nur geblöfft hast.
01:28Ich hab also geblöfft? Dann hast du Daniels banale Unfall auf dem See wohl schon vergessen.
01:34Daniel, wäre nie was passiert. Das hätte seine Mutter gar nicht zugelassen.
01:38Das interessiert mich, was die will.
01:40Sie bezahlt dich.
01:41Das heißt noch lange nicht, dass ich keine eigenen Pläne habe.
01:47Sie wird dir die Hölle heiß machen, wenn sie erfährt, dass du Daniels Leben bedrohst.
01:51Damit kommst du nicht durch.
01:53Soviel ich weiß, wollte die Ehrenwerte Frau Gravenberg einige Tage Urlaub machen.
01:59Und in der Zeit, Julia, kann viel passieren.
02:05Ich sehe, wir verstehen uns langsam.
02:07Fass mich nicht an!
02:09Hau endlich ab, verschwinde!
02:11Sie kehren mal nicht so rum, Julia.
02:15Sie haben meine Tochter gehört.
02:17Machen Sie das, dass Sie wegkommen.
02:20Ach, wie süß.
02:22Die Mama.
02:25Was wollen Sie denn machen, wenn ich nicht verschwinde?
02:27Mit einem Kochlöffel auf mich losgehen?
02:30Ganz einfach.
02:31Ich rufe die Polizei.
02:33Schon gut, schon gut. Wir wollen mal nicht hysterisch werden hier.
02:36Aber du?
02:39Unterschätze mich nicht, Julia.
02:48Hat er dich schon wieder bedroht?
02:51Ja, aber ich lasse mich nicht mehr einschüchtern.
02:55Dieses Mal nicht.
03:21Sie schauen sich wirklich ähnlich, Vater und Sohn.
03:26Du solltest die Fotos für deine Chronik benutzen.
03:31Ich denke, sie passen eher nicht.
03:33Was machst du schon hier?
03:35Ich arbeite heute zu Hause.
03:37Ist es wegen Daniel?
03:40Was meinst du?
03:43Ich meine, dass dein Enkel auf diesem Foto sehr gut getroffen ist.
03:48Findest du nicht, dass du ein bisschen zu hart zu Daniel bist?
03:51Zu hart?
03:55Ich denke nicht.
03:59Was sich Daniel in letzter Zeit erlaubt hat, vor allem Herrn Zaito gegenüber.
04:05Deswegen war er gestern Dank, dass er uns alle entschuldigt.
04:08Ach, und damit ist alles vergeben und vergessen.
04:12Daniel ist immer noch dein Enkel.
04:14Der dir sehr viel bedeutet, das weiß ich.
04:18Natürlich ist Daniel in dir nicht.
04:21Egal.
04:23Aber er muss lernen, dass er sich nicht alles erlauben kann.
04:28Selbst Annabelle hat im Moment mehr Sinn für die Familie und für den Ruf der Manufaktur als Daniel.
04:34Das macht sie ganz ohne Hintergedanken, ja?
04:41Immerhin ist sie auf dem Weg zu Herrn Zaito, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen.
04:48Daniel hätte sich bei ihm auch entschuldigt.
04:50Und warum hat er nicht?
04:51Was soll die Frage?
04:53Daniel hat vor Zaito sein Gesicht verloren.
04:55Wirkliche Entschuldigung würde gar keinen Sinn haben, das weiß er genau.
05:02Vor mir hat Daniel auch sein Gesicht verloren.
05:09Daniel macht eine wirklich schwere Zeit durch, wegen der Trennung von dieser Julia.
05:13Ich habe Daniel gewagt.
05:15Ich habe ihm gesagt, er soll es langsamer angehen lassen mit dieser Frau.
05:18Er wollte nicht hören, also muss er die Konsequenzen tragen.
05:22Du behandelst Daniel wie ein unmündiges Kind.
05:26Wahrscheinlich, weil er sich auch wie eines aufführt.
05:30Ein erwachsener Mann hätte sich besser im Griff.
05:35Bist dir eigentlich bewusst, dass du mit Daniel gerade den gleichen Fehler begehst,
05:38wie du es damals mit mir gemacht hast?
05:41Ich hoffe, du bereust es nicht eines Tages.
05:55Hallo!
05:56Hi, was machst du denn hier?
05:58Ich wollte heute mein Zuhause-Mittag essen.
06:01Spaghetti mit Tomatensauce, wie immer, wenn du kochst.
06:06Hast du schon den Zeitungsartikel über die Porzellanmasse gelesen?
06:09Was denn für ein Artikel?
06:11Na, den da auf der anderen Seite.
06:13Da steht drin, wie toll die Romantik-Serie angekommen ist.
06:16Und dass Patricia eine der heißesten Designerin des Jahres sein soll.
06:20Was für eine gnadenlose Übertreibung.
06:23Hey, das ist sie wirklich.
06:25Hallo, ihr beiden.
06:26Störe ich euch?
06:27Nein, überhaupt nicht.
06:29Hast du Hunger?
06:29Ist noch ein bisschen was da.
06:31Nein, danke.
06:32Ich wollte nur fragen,
06:32ob ich mir kurz den Teil mit den Stellenanzeigen aus der Zeitung ausleihen darf.
06:36Ähm, suchst du einen neuen Job?
06:38Na ja, jetzt, wo ich in Falkenthal bleiben werde,
06:40brauche ich ja was Neues zum Arbeiten.
06:41Hm.
06:43Wieso kommst du denn nicht einfach zurück in die Manufaktur?
06:46Andreas würde sich bestimmt freuen.
06:48Ich glaube, das ist keine so gute Idee.
06:51Wegen Daniel und dir?
06:52Ich glaube, die Gravenbergs werden einfach nicht begeistert davon,
06:55wenn ausgerechnet ich in der Firma auftauche.
06:58Dann bleibt es bei deiner Trennung von Daniel.
07:03Lee, sei mir nicht böse.
07:04Ich möchte im Moment einfach nicht drüber reden.
07:16Du fährst jetzt auch mal in die Firma?
07:18Mhm.
07:19Dann können wir ja zusammenfahren.
07:21Ja, super.
07:23Ja, super.
07:24Was ist denn schon wieder los mit dir?
07:26Du warst gerade im Catering schon so komisch drauf.
07:28Kann das sein, dass du ein Problem damit hast,
07:30dass zwischen Lilly und mir was läuft?
07:31Ach, da läuft was.
07:33Ich dachte, ihr seid zusammen.
07:35Na ja, ich finde sie ganz süß und...
07:37Und?
07:39Keine Ahnung, das kann ich jetzt noch nicht sagen.
07:40Jetzt müssen wir erst mal sehen, wie sich das entwickelt.
07:43Lilly sieht das ein bisschen anders.
07:46Ich weiß.
07:47Ich hoffe nur, dass du keinen Scheiß dann baust.
07:51Was soll denn jetzt sowas?
07:52Das habe ich nicht vor.
07:54Ach, dann ist ja gut.
08:13Schiff.
08:14Schiff, hast du das schon gelesen?
08:16Was denn?
08:17Falkenthaler Porzellanmanufaktur überzeugte erneut
08:20auf der diesjährigen Porzellanmisse.
08:25Und kein Wort über Kolja.
08:28Naja, was erwartest du, denn Kolja ist hier Azubi und nicht Chefdesigner.
08:31Na und, dass die Romantik-Serie so erfolgreich ist,
08:34ist es zum größten Teil auch sein Verdienst.
08:36Och, hätte ich nur verhindert, dass der Gravenberg das kaputte Porzellan entdeckt.
08:40Du, selbst wenn das mit dem kaputten Porzellan
08:42und mit Koljas Ermahnung nicht gewesen wäre,
08:45die hätten ihn trotzdem nicht erwähnt.
08:47Das Design schon von Patricia.
08:48Ich bin mir sicher, wenn Daniel noch hier wäre,
08:51dann hätte man Kolja bestimmt erwähnt.
08:54Mich würde ja interessieren,
08:55wie die ursprüngliche Romantik-Serie überhaupt kaputt gehen konnte
08:58und wer dafür verantwortlich ist.
09:01Ja, derjenige hat auf jeden Fall nicht zu lachen, wenn das rauskommt.
09:04Also wenn dieser jemand aus der Firma ist,
09:08wovon ich ausgehe,
09:10dann hat er bestimmt die längste Zeit hier gearbeitet.
09:22Gratulation für die hervorragende Kritik in der Zeitung.
09:24Danke.
09:25Du hast es verdient.
09:26Und deine Mitarbeiter in der Designer-Abteilung,
09:29trotz des kleinen Missgeschicks mit den Prototypen.
09:33Hat sich da eigentlich noch was ergeben?
09:35Was meinst du?
09:36Naja, ich würde schon gerne wissen,
09:38wie es passieren konnte, dass die Prototypen kaputt gehen konnten.
09:41Ach, ist das nicht egal?
09:42Nein, ich meine, es ist doch alles noch mal gut gegangen.
09:45Je mehr ich darüber nachdenke,
09:47umso mehr kommt es mir vor,
09:48dass die Prototypen der Romantik-Serie absichtlich zerstört wurden.
09:51Wieso sollte das jemand tun?
09:53Um mich zu sabotieren.
09:56Und es gibt eine Person,
09:57die von Anfang an gegen mich gearbeitet hat.
10:00Du meinst, Mutter steckt dahinter?
10:03Ich bitte dich.
10:04Langsam wirst du echt paranoid.
10:05Oder realistisch.
10:07Ich kenne Alain Bale schon lange.
10:08Und in dieser Hinsicht traue ich ihr wirklich alles zu.
10:11Aber dann wäre sie doch jetzt nicht unterwegs zu Saito,
10:13um Daniels Fauxpas wieder gerade zu biegen.
10:16Das tut sie sicher nicht, um mir einen Gefallen zu tun.
10:21Also, ich glaube, du verrennst dich da in irgendwas.
10:24Lass die Sache doch einfach ruhen.
10:29Sag mal, hast du Daniel seit gestern noch mal gesehen?
10:34Nichts seit seiner Entschuldigung.
10:36Großvaters Reaktion hat ihm sicher schwer zugesetzt.
10:40Er war immer sein Liebling.
10:42Ich habe vorhin noch mal versucht, mit Werner zu reden, aber...
10:45Lass mich raten, er stellt auf stur.
10:49Dabei geht es Daniel wegen Julia schon schlecht genug.
10:53Das muss man sich mal vorstellen.
10:55Die beiden wollten heiraten und miteinander weggehen,
10:57und dann macht sie plötzlich Schluss.
10:59Warum?
11:00Keine Ahnung.
11:02Aber die ganze Sache beweist einmal mehr,
11:04dass die große Liebe nichts weiter ist als romantischer Kitsch.
11:08Du bist eigentlich zu jung, um so verbittert zu reden.
11:11Möglich.
11:14Aber wenn es bei Daniel und Julia nicht geklappt hat,
11:17bei wem denn dann?
11:38Eva, du willst doch jetzt nicht jeden Tag vorbeikommen,
11:40um mir was zu essen zu bringen, oder?
11:43Einer muss sich doch um dich kümmern.
11:47Ich bin übrigens sehr stolz auf dich.
11:50Was meinst du?
11:52Du hast dich bei deiner Familie entschuldigt.
11:54Du hast Größe bewiesen.
11:57Das sieht Großvater aber etwas anders.
11:59Er wird sich schon wieder beruhigen.
12:01Wir wissen doch alle,
12:03dass du im Augenblick eine schwere Zeit durchmachst.
12:06Es ist für ihn aber keine Begründung,
12:08wie man gesehen hat.
12:09Er liebt dich.
12:11Sehr sogar.
12:12Sonst wäre er nicht so enttäuscht und verletzt.
12:17Ach, ich wünschte,
12:18ich könnte das alles irgendwie rückgängig machen.
12:25Die Sache mit Saito ist nun mal passiert.
12:30Wichtig ist doch,
12:31dass du aus deinem Fehler gelernt hast.
12:33Das meinte ich nicht, Eva.
12:36Ich meinte Julia.
12:39Hätte ich sie nie kennengelernt,
12:40dann wäre alles wieder in Ordnung.
12:43Sie hat so viel kaputt gemacht.
12:46Ihretwegen habe ich meine Familie verraten.
12:49Ach, Unsinn.
12:50Du hast niemanden verraten.
12:53Du hast dich verliebt.
12:55Und augenscheinlich in die Falsche.
12:58Das passiert nur mal.
13:00Du musst versuchen,
13:01darüber hinwegzukommen.
13:04Ich kann einfach nicht aufhören,
13:06darüber nachzudenken,
13:07wie es so weit kommen konnte.
13:10Wir haben uns nicht gestritten.
13:12Es war alles in Ordnung.
13:14Und von einem Moment auf den anderen ist alles aus.
13:18Warum?
13:21Lag es in ihrer Mutter?
13:23Hat es was mit Christas Spielsucht zu tun?
13:26Weißt du irgendwas darüber?
13:28Nein.
13:29Also,
13:31ich wüsste nicht.
13:33Und Christa war in letzter Zeit immer gut drauf.
13:37Daniel,
13:39du darfst dich nicht so quälen.
13:41Es tut mir so verdammt weh.
13:45Ja, natürlich habe ich Erfahrung.
13:47Ich habe schon im Service gearbeitet.
13:52Eigentlich könnte ich sofort vorbeikommen.
13:55Gut.
13:56Dann bis gleich.
14:01Weder Jörg noch Annabelle Gravenberg
14:03werden mich aus Falkenthal vertreiben.
14:05Ich bleibe.
14:06Und ich werde kämpfen.
14:08Daniel und ich gehören zusammen.
14:10Und solange ich daran glaube,
14:12haben wir auch eine Chance.
14:23Okay.
14:28okay.
14:28Hi, Silke.
14:29Hi.
14:30Ist Caller schon wieder da?
14:31Ja.
14:32Aber er ist gerade erst gekommen.
14:39Andreas, kann ich dich mal was fragen?
14:41Na klar. Worum geht's denn?
14:44Um Julia.
14:45Geht's ihr nicht gut? Ist sie schon wieder krank?
14:47Nein, keine Sorge, es geht ihr gut.
14:50Aber sie bleibt jetzt doch in Falkenthal.
14:52Und sie braucht dringend einen Job.
14:56Lilly, ich glaub, das ist keine gute Idee.
14:59Aber wieso denn nicht?
15:00Du brauchst doch hier jemanden, der dir hilft.
15:02Und mit Julia bist du doch gut klargekommen.
15:04Ja, das stimmt schon.
15:05Aber ich glaub, Julie wird sich damit keinen Gefallen tun,
15:08nach allem, was passiert ist.
15:11Silke, fändest du es nicht auch schön,
15:13wenn Julia wieder hier arbeitet?
15:14Ganz ehrlich? Nein.
15:17Ich find's nach wie vor unmöglich,
15:18wie sie Daniel behandelt hat.
15:20Hallo, wir reden hier von Julia.
15:23Ich versteh ja auch nicht,
15:24warum sie sich von Daniel getrennt hat,
15:26aber ihr habt sie doch genauso gemocht wie ich.
15:29Lilly, daran geht's doch gar nicht.
15:31Schau mal, die Manufaktur gehört Daniels Familie.
15:34Glaubst du denn wirklich,
15:35dass sie ausgerechnet Julia wieder einstellen werden?
15:39Und außerdem bist du dir denn sicher,
15:41dass Julia hier überhaupt arbeiten möchte?
15:43Ich jedenfalls glaub's nicht.
15:46Du hast ja recht.
15:48Du hast sie schon gefragt?
15:50Ja.
15:52Ich dachte, wenn du ihr den Job anbietest,
15:56dann überlegt sie sich's vielleicht nochmal.
15:58Lilly, ich würd' nichts lieber tun als das.
16:01Aber ich...
16:02Ist schon gut.
16:04Ich hätt's nur schön gefunden.
16:12Schön, dass du gekommen bist.
16:13Sicher?
16:15Wegen neulich,
16:16weil ich dich so abserviert habe.
16:18Das tut mir leid.
16:19Ist schon okay.
16:20Ich kann sowas verkraften.
16:22Sag mal,
16:23ich hab, äh,
16:24den Bericht über die Messe gelesen.
16:25Herzlichen Glückwunsch.
16:27Danke.
16:28An Frederik natürlich auch.
16:29Richtest du ihm das aus?
16:31Mhm.
16:32Ich finde,
16:33er hat einen ziemlich guten Riecher gehabt.
16:36Mittlerweile bin ich mir sicher,
16:38dass er die Manufaktur gut leiten wird.
16:41Weißt du,
16:42dass du willst nicht wiederkommen?
16:44Ich bin mir noch nicht sicher.
16:46Es hängt ein bisschen mit Großvater zusammen.
16:48Wenn er immer noch so sauer auf mich ist, dann...
16:50Ich find's nicht okay,
16:51wie unnachgiebig er mit dir ist.
16:55Das konnte man eigentlich erwarten.
16:57Trotzdem.
16:59Wenn du willst,
17:00spreche ich nochmal mit ihm.
17:01Nein, Patricia.
17:02Das hat im Moment keinen Sinn.
17:03Du würdest ihn nur unnötig aufregen.
17:09Hast du mal was von Julia gehört?
17:12Oder willst du darüber nicht sprechen?
17:15Nein, nein, ist schon okay.
17:18Ich muss sowieso die ganze Zeit an sie denken.
17:22Und?
17:24Hast du was von ihr gehört?
17:27Sie war hier.
17:30Hier?
17:32Und was wollte sie hier?
17:33Nochmal kräftig nachtreten.
17:36Da hat sie dir wenigstens
17:37eine plausible Erklärung dafür geliefert,
17:39dass sie sich von dir getrennt hat.
17:44Was hältst du eigentlich von Julia?
17:47Hattest du auch das Gefühl,
17:48dass sie es die ganze Zeit
17:49nur auf mein Vermögen abgesehen hat?
17:51Ich weiß es nicht.
17:55Sie wirkte wirklich,
17:56na ja,
17:57verliebt.
18:03Bruderherz,
18:04ich wünschte,
18:04ich könnte irgendwas für dich tun.
18:15Hey.
18:16Ich war gerade beim Catering
18:18und dachte mir,
18:19ich schaue mal vorbei.
18:20Hey.
18:25Wie geht's denn?
18:27Geht so.
18:30Was ist denn los?
18:33Ach, ich bin nicht so gut drauf.
18:36Weißt du,
18:36Julia sucht einen neuen Job
18:37und ich dachte,
18:38dass sie vielleicht wieder hier im Catering arbeiten kann.
18:41Tja.
18:42Und?
18:44Ja, sie und Andreas fanden,
18:45dass das nicht so eine gute Idee ist.
18:48Das kann ich auch verstehen,
18:50aber trotzdem schade.
18:52Ja.
18:53Wenn ich irgendwas für dich tun könnte,
18:54dann sagst du mir das.
19:01Ich hoffe,
19:01dass mir das nie passiert.
19:04Was denn?
19:07Na ja,
19:07dass ich mal so traurig bin wie Julia jetzt.
19:10Ich sehe ja,
19:10wie sie leidet
19:11unter der Trennung von Daniel.
19:13Sie hat ihn so geliebt
19:14und jetzt?
19:18Wo ist denn Kalja gerade?
19:22Im Materiallager,
19:23neue Stifte holen und so.
19:25Ich habe ihn mal darauf angesprochen,
19:27warum er die ganze Zeit
19:28so komisch war.
19:30Und?
19:31Na ja,
19:32richtig was er ausgekriegt
19:33habe ich nicht,
19:33aber ich bin mir ziemlich sicher,
19:34dass er ein Problem mit uns hat.
19:37Du meinst,
19:38weil
19:39weil wir zusammen sind?
19:41Ähm,
19:41na ja,
19:42ähm,
19:45ja,
19:45wieso kann er sich nicht einfach
19:47für uns freuen?
19:52Wie gehört?
19:53Marie?
19:54Ja,
19:55Marie.
19:55Marie Vermont.
19:57Was ist mit dir?
19:59Sie war vor ein paar Tagen
20:00auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung.
20:03Du meine Güte.
20:06Marie habe ich bestimmt
20:07über drei Jahre nicht gesehen.
20:09Du hast sie nie
20:10in der Klinik besucht, oder?
20:12Nein.
20:13Das wollte sie nicht.
20:16Ich habe ihr damals sehr wehgetan,
20:17als ich mich von ihr getrennt habe.
20:20Du hattest auch keinen Kontakt
20:21mehr seitdem, oder?
20:22Ich habe es ein paar Mal
20:23versucht, aber
20:25ohne Erfolg.
20:27Du hast sie sehr gemocht.
20:32Ich habe mich oft gefragt,
20:34ob ich ihren Zusammenbruch
20:35nicht irgendwie hätte
20:36verhindern können.
20:37Daniel,
20:38sie hatte schon große Probleme
20:39vor eurer Trennung.
20:41Du hättest nichts tun können.
20:42Es hat dir aber auch nicht geholfen,
20:44dass ich mich von ihr getrennt habe.
20:45Es hätte ihr auch nicht geholfen,
20:47wenn du bei ihr geblieben wärst.
20:48Trotzdem.
20:50Ich hätte es gerne
20:50irgendwie verhindert.
20:53Das nennt man wohl
20:54Ironie des Schicksals.
20:56Was meinst du?
20:58Julia hat sich auch
20:59von mir getrennt,
21:00obwohl sie wusste,
21:01wie sehr ich sie liebe.
21:08Wer ist da?
21:09Ich bin Eva.
21:19Hallo Eva.
21:20Komm mal rein.
21:21Hallo Christa.
21:23Sag mal,
21:24ich wurde bei euch eingebrochen.
21:25Wie kommst du denn darauf?
21:27Na ja,
21:27gestern war doch noch
21:28nicht mal zugesperrt
21:29und heute...
21:30Na ja,
21:30sicher ist sicher.
21:31Gut, dass du kommst.
21:32Ich habe gerade
21:34an einer Geschichte
21:34für unser Kochbuch gearbeitet.
21:36Ah,
21:36und ich habe neue Rezepte mit.
21:38Dann mache ich uns
21:39noch schnell einen Tee
21:40und dann fangen wir an.
21:41Okay?
21:42Okay.
21:45Ich höre,
21:46Julia geht es wieder besser.
21:48Hm?
21:50Meine Mittel
21:50haben wirklich
21:51Wunder gewirkt.
21:53Vielen Dank nochmal.
21:55Ist doch selbstverständlich.
21:57Hauptsache Julia
21:57wird wieder gesund.
22:02Eva,
22:05du bist bestimmt
22:06enttäuscht von ihr
22:07wegen der Trennung
22:08von Daniel.
22:12Sagen wir mal so,
22:14ich kann ihr Verhalten
22:15nicht verstehen.
22:17Hm.
22:20Manchmal sind eben
22:21die Dinge
22:22komplizierter,
22:22als man denkt.
22:24Hat Julias Entscheidung
22:26etwas mit dir zu tun?
22:27Du meinst die Geschichte
22:29mit Südafrika?
22:30Hm.
22:31Nein.
22:32Verstehe.
22:38Wie geht es Daniel?
22:42Er sitzt immer noch
22:43im Bootshaus
22:44und grübelt,
22:46wie das alles
22:47passieren konnte.
23:01Hallo zusammen.
23:03Hallo, Julia.
23:04Und?
23:05Wie war's?
23:06Ich war zu spät,
23:07der Job im Café
23:07war schon weg.
23:08Tut mir leid.
23:10Ist schon okay.
23:12Eva,
23:13ich hab mich noch gar
23:13nicht richtig bedankt
23:14für Ihre Hilfe
23:15bei meiner Erkältung
23:15und dem Fieber.
23:17Das war doch
23:18selbstverständlich.
23:21Ich meine,
23:22sollten wir jetzt
23:23nicht weitermachen.
23:24Ich muss
23:25bald wieder zurück.
23:26Ich muss das
23:27Abendessen
23:28vorbereiten und
23:29ich will auch
23:30nicht weiter stören.
23:43Also mich würde
23:44schon interessieren,
23:45warum sie erst
23:46Daniels Heiratsantrag
23:47annimmt und dann
23:48sich ein paar Tage
23:49später wieder trennt.
23:50Du, Silke,
23:51Juli wird schon
23:51ihre Gründe dafür haben.
23:54Ja.
23:55Aber welche?
23:58Wie würdest
23:58dir denn gehen,
23:59wenn sich jeder
23:59in dein Privatleben
24:00einmischt?
24:03Was hat denn
24:04das jetzt
24:04damit zu tun?
24:06Naja, stell dir vor,
24:07du trennst dich
24:07von deinem Freund
24:08und dann kommt
24:08jeder und bedrängt
24:09dich und quetscht
24:10dich aus und stellt
24:11dir irgendwelche Fragen.
24:12Wie fühlst du dich
24:12dann?
24:14Mies?
24:15Und Julia
24:15wird's bestimmt
24:16genauso gehen.
24:18Du hast recht.
24:19Wir sollten uns
24:20da raushalten.
24:22Neutrale Beobachter.
24:23Das ist alles.
24:24Und jetzt entschuldige
24:25mich bitte,
24:25ich muss runter
24:25in die Konferenzraum.
24:37Gut, dann sehen wir uns
24:38morgen.
24:39Ich freue mich.
24:41Ja, bis dann.
24:45Und?
24:47Klappt es mit dem
24:48Bewerbungsgespräch?
24:49Mhm.
24:50Erst in einem Callcenter
24:51und später in einem Hotel.
24:52Die suchen jemanden
24:53an der Rezeption
24:53nachts.
24:54Das hast du ja schon mal
24:55gemacht?
24:56Ich drück dir die Daumen.
24:57Und wenn Sie im Callcenter
24:59noch jemanden suchen,
25:00ich hab nur ganz gute Stimme.
25:02Ich kann ja mal fragen.
25:04Seid ihr gut vorangekommen,
25:06Eva und du?
25:08Ging so.
25:10War heute der Wurm drin.
25:13Sie ist sauer auf mich,
25:14oder?
25:14Nein.
25:16Sie versteht dich bloß nicht.
25:19Eva und Daniel
25:19haben eben
25:20ein sehr gutes Verhältnis.
25:22Ich weiß.
25:23Sie ist wie eine Mutter
25:24für ihn.
25:25Ich wünschte,
25:26ich könnte ihr sagen,
25:27was passiert ist.
25:28Du solltest mit
25:29Daniel endlich reden.
25:31Mama,
25:31er hört mir nicht zu.
25:46Soll ich das Abendessen
25:48heute auf dem Fußboden servieren?
25:52Was haben Sie gesagt?
25:54Ich meinte nur,
25:56dass dieses Chaos
25:57bis heute Abend
25:59beseitigt werden muss.
26:01Am Anfang war das Chaos.
26:03Natürlich, Eva.
26:04Aber außerdem
26:05ist dies kein Chaos.
26:07Verstehe.
26:08Kommen Sie denn gut voran?
26:11Naja,
26:12nicht wirklich.
26:15Die Fotos
26:18und die Postkarten,
26:19die wecken alle Erinnerungen.
26:21Und irgendwie
26:23muss ich mir ein neues
26:25Ordnungssystem erfinden.
26:28Vielleicht sollten Sie sich
26:30jemanden suchen,
26:30der Ihnen hilft.
26:32Wie soll das funktionieren?
26:34Die Anekdoten
26:35zu diesem ganzen Material
26:36kenne doch bloß ich.
26:37Naja.
26:39Aber
26:40könnte doch jemand
26:41aufschreiben.
26:41Das müssen Sie doch
26:42nicht auch noch tun.
26:43Ja.
26:44Ich werde mal drüber
26:45nachdenken.
26:46Ah.
26:48Ist das die
26:49Ansichtskarte
26:49von Ihrer Reise
26:51mit Ihrer Frau
26:52nach Florida?
26:53Ja.
26:54Ich kann mich noch gut
26:56daran erinnern,
26:56wie die Jungs
26:57sich gefreut haben,
26:58als sie kamen.
27:00Das
27:01war unsere
27:02letzte
27:03gemeinsame Reise.
27:05Ein paar Monate
27:07später war
27:07Charlotte dann tot.
27:09Ja.
27:10Es war für alle
27:11eine schwere Zeit.
27:13Ja.
27:15Besonders
27:15für Philipp
27:16und Frederik.
27:18Sie haben
27:19Ihre Mutter
27:19sehr vermisst.
27:24Ich finde,
27:25Daniel
27:27wird Ihrer Frau
27:28immer ähnlicher.
27:36Machen Sie das
27:37jetzt mit Absicht?
27:38Was denn?
27:39Über Daniel
27:40reden.
27:42Nein.
27:43Ich
27:43finde
27:44wirklich,
27:45Daniel
27:46wird Ihrer Frau
27:46immer ähnlicher.
27:48Aber
27:50ja,
27:51ich finde
27:52schon,
27:52dass Sie
27:53den Jungen
27:53nicht fair behandeln.
27:55Bitte
27:55verstehen Sie
27:56mich nicht falsch
27:57und es ist
27:57sicherlich
27:58nicht der
27:58richtige Ton,
27:59aber
28:00ich komme
28:01doch gar
28:01nicht anders
28:01an Sie heran.
28:03Eva,
28:03ich bin es
28:03wirklich leid,
28:04mich vor
28:05jedem
28:05rechtfertigen
28:06zu müssen,
28:06aber ich
28:06tue es
28:07noch einmal.
28:09Daniel
28:10hat sich
28:11wirklich
28:11unmöglich
28:12benommen
28:13und er
28:14kann nicht
28:14erwarten,
28:15dass ich
28:15einfach
28:16darüber hinwegsehe.
28:18Herr
28:18Grafenberg,
28:20ich bin
28:21nicht
28:21besonders
28:21bibelfest,
28:22aber
28:22Einspruch
28:24habe ich
28:24mir
28:24gemerkt.
28:25Wer ohne
28:26Sünde ist,
28:27der werfe
28:27den ersten
28:28Stein.
28:28Der Junge
28:29braucht
28:30Ihre
28:30Unterstützung,
28:31Ihren
28:31Zuspruch.
28:32Bitte
28:32springen Sie
28:33doch über
28:34Ihren
28:34eigenen
28:35Schatten
28:35und gehen
28:36Sie
28:36auf
28:36hin zu.
29:09Morgen.
29:11Morgen.
29:15Warum hast du mich heute denn nicht abgeholt?
29:19Ich bin früher los. Ich hoffe, du hast nicht gewartet.
29:23Nein, ich hab mir sowas schon gedacht.
29:31Kann es sein, dass du mir aus dem Weg gehst?
29:34Was?
29:36Na ja, gestern Nachmittag warst du erst im Materiallager und dann eine Ewigkeit in der Gießerei.
29:42Na und? Ich hatte eben viel zu tun.
29:45Ach, wirklich?
29:47Ja, wirklich.
29:50Ich glaube, es ist wegen Tim und mir.
29:53Dir passt es nicht, dass wir zusammen sind?
29:56Quatsch.
29:58Tim hat gesagt, du hättest es ihm gegenüber mehr oder weniger zugegeben.
30:02Ach, hat er das?
30:06Koya, ich finde es echt schade, dass du dich nicht einfach für uns freuen kannst.
30:11Du bist doch mein bester Freund.
30:13Ja, und genau das ist mein Problem.
30:15Du bist meine beste Freundin, Tim mein Mitbewohner.
30:17Wenn es irgendwann Stress gibt, stehe ich dazwischen.
30:20Stell dir vor, ihr seid irgendwann nicht mehr zusammen.
30:24Kommst du mich denn noch in der WG besuchen?
30:27Ja, Tim und ich, wir sind gerade zusammengekommen.
30:30Da denke ich doch jetzt noch nicht darüber nach, wie es wäre, wenn wir nicht mehr zusammen sind.
30:33Tja, ich schon.
30:37Weißt du, was ich glaube?
30:39Dass du eifersüchtig bist.
30:42Ach, und auf wen?
30:44Auf mich.
30:47Lilly, ich bin nicht schwul.
30:49Ich meine, dass du wahrscheinlich ein Problem damit hast, dass ich einen Freund habe und du allein bist.
30:54So ein Quatsch. Mir geht es nur um dich.
30:58Dass es dir nicht irgendwann genauso dreckig geht wie Julia und Daniel.
31:06Guten Morgen.
31:08Morgen, Mama.
31:09Hast du gleich deine Bewerbungsgespräche?
31:12Du, kannst du aus der Stadt neue Glühbirnen fürs Bad mitbringen?
31:16Da fragst du besser Tobias. Ich werde erst später in die Stadt fahren.
31:19Ich will nochmal beim Bootshaus vorbeischauen.
31:22Ich muss wissen, wie es dann mir geht.
31:24Willst du ihm die Wahrheit sagen?
31:26Das will ich nicht riskieren.
31:29Immerhin dachte ich bis letzte Nacht, dass Jörg und Daniels Mutter unter einer Decke stecken.
31:34Nur deshalb habe ich geglaubt, dass Daniel nichts passieren würde.
31:37Und jetzt denkst du, dass Jörg sein eigenes Ding macht?
31:42Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht.
31:45Ob Jörg wirklich so skrupellos sein kann, dass er Daniel was antugt.
31:53Marie sieht klasse aus.
31:55Wusstest du von ihrer Entlassung aus der Klinik?
31:58Nein, Patricia hat mir davon erzählt.
32:00Patricia hat noch Kontakt zu Marie?
32:02Nein, sie hat auch nur mit diesem Bericht gelesen.
32:05Und? Wirst du dich bei ihr melden?
32:08Keine Ahnung.
32:09Ist wahrscheinlich der falsche Augenblick.
32:11Ich würde schon gerne mal wieder mit ihr reden, aber ich weiß nicht, ob sie es will.
32:15Auf dem Foto sieht es jedenfalls ganz so aus, als wäre sie wieder richtig gut drauf.
32:19Zwischen uns ist ziemlich viel schief gelaufen.
32:22Ach komm, Marie hatte große Probleme, als du sie im Internat kennengelernt hast.
32:26Das hat Patricia auch schon gesagt.
32:29Ich habe schon damals gefühlt, dass ich ihr sehr weh getan habe, aber erst jetzt merke ich, wie sie sich
32:35wirklich gefühlt haben muss.
32:37Daniel, du kennst meine Meinung.
32:39Marie und du ihr hattet nie eine richtige Chance.
32:41Das hatten Julia und ich auch nicht.
32:44Schließlich hat sie gesagt, dass sie mich nie geliebt hat.
32:47Außerdem wollten sie mich sowieso von Anfang an aus nutzen.
32:51Julia ist doch nicht der Mensch, der jemanden mit voller Absicht abzockt.
32:55Das ist nun mal aber die einzige plausible Erklärung, Jan.
32:58Ach komm.
32:58Entschuldige, ich habe keine Lust mehr andauernd Gedanken über Julias Verhalten zu machen.
33:03Sie wollte die Trennung, ich musste es akzeptieren und ich habe es akzeptiert.
33:16Morgen. Morgen.
33:19Ach, Dreckswetter.
33:21Es hört bald auf.
33:25Hast du Eva gesehen?
33:26Ich wollte sie mal fragen, ob ich ihr aus der Stadt was mitbringen soll.
33:28Sie ist in der Küche.
33:30Ah, passt eigentlich die Zylinderkopfdichtung.
33:32Ah, perfekt.
33:33Wird wirklich mal Zeit, dass du dir die Maschine ansiehst.
33:36Auf jeden Fall.
33:38Wenn ich endlich mal wieder Zeit habe,
33:40da die Messe so erfolgreich war, habe ich keine freie Minute mehr.
33:43Du musst ziemlich stolz sein auf Patricia.
33:45Lily hat mir gestern einen Zeitungsartikel mit einer super Kritik gezeigt.
33:49Sie hat eine gute Arbeit geleistet.
33:51Patricia ist eine hervorragende Designerin.
33:53Ich bin wirklich froh, sie in meinem Team zu haben.
33:55Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie die Romantik-Serie von Anfang an gut fand.
34:00Naja, wir wissen doch beide, dass sie nicht unbedingt eine große Romantikerin ist.
34:04Ich glaube schon, dass sie berufiges und privates trennen kann.
34:07Außerdem hat sie die Romantik-Serie selbst entworfen.
34:09Sie wird doch ihre eigene Arbeit mögen.
34:11Ja.
34:12Wäre ziemlich merkwürdig, was?
34:15Habt ihr Ärger miteinander gehabt?
34:18Hm?
34:18Du bist nicht gut zu sprechen auf Patricia.
34:20Nein, alles okay.
34:21Ich geh jetzt mal zu Eva.
34:44Morgen, Julia.
34:45Unterwegs zu Daniel?
34:47Das geht dich überhaupt nichts an.
34:50Hoffentlich wird Daniel noch sprechen können, wenn du kommst.
34:54Er sah nicht gut aus.
34:56Ich meine, als ich ihn vorhin verlassen habe.
34:58Was soll das heißen?
35:00Als du bei ihm warst?
35:03Was hast du mit ihm gemacht?
35:05Ja.
35:06Was habe ich mit ihm gemacht?
35:08Rate doch mal.
35:11Du mieses Schwein.
35:13Wenn Daniel irgendwas passiert ist, dann...
35:15Verstehst du keinen Spaß, Julia?
35:18Dein Daniel ist wohl auf.
35:20Und wenn du dich von ihm fernhältst, wie vereinbart, bleibt das auch so.
35:25Wenn nicht, werden wir das Ratespielchen von ihm nochmal spielen.
35:29Und dann ist es allerdings kein Scherz mehr.
35:33Und?
35:34Bereust du schon, dass du in Südafrika nie mit mir ausgegangen bist?
35:37Keine Sekunde.
35:46Es hätte so einfach sein können.
35:48Und so schön.
36:03Und hast du gestern alles noch geschafft?
36:07Konferenzraum?
36:08Ach so, ja.
36:09Habe ich geschafft, ja.
36:11Bin aber erst gegen halb neun oder so ausgekommen.
36:15Möchtest du noch Ketchup oder Senf dazu?
36:19Hm?
36:20Hm?
36:22Hallo.
36:23Ist alles okay?
36:25Ja, alles bestens.
36:26Ja?
36:26Ah, ja.
36:27Und deswegen trinkst du neuerdings deinen Kaffee mit Senf und Ketchup?
36:34Ich habe Stress mit Kolja.
36:36Wie?
36:37Ich dachte du und Tim hier seid zusammen.
36:39Ja, deswegen haben wir ja Stress.
36:42Kolja ist so komisch.
36:43Irgendwie als wäre er eifersüchtig auf Tim und mich.
36:47Na ja, es ist ja auch nicht einfach, wenn plötzlich zwei aus einer Clique zusammenkommen.
36:51Aber Kolja wird sich schon dran gewöhnen.
36:53Also ich finde, das macht Sinn.
36:55Tim!
36:58Und Kolja hat sich schon die ganze Zeit so komisch verhalten.
37:01Weil wir uns gut verstehen.
37:03Und mir gegenüber hat er sogar mal geäußert, dass er Angst davor hat, wie sich eure Freundschaft
37:07weiterentwickelt.
37:09Ja, vielleicht habt ihr recht.
37:12Aber trotzdem müsste Kolja wissen, dass so ne Angst total überflüssig ist.
37:17Wir zwei sind beste Freunde.
37:19Und das werden wir auch immer bleiben.
37:35Guten Morgen!
37:37Morgen ist gut.
37:40Musst du nicht schon längst in der Firma sein?
37:42Kontrollierst du jetzt meine Arbeitszeiten?
37:44Ja, nicht dazu.
37:48Du warst gestern ganz schön unfreundlich zu mir.
37:51Dann lade ich dich auf ein Sandwich ein und du lässt mich einfach stehen.
37:55Würde ich heute auch so machen.
37:57Meine Güte!
37:58Kannst du dich mal entspannen?
38:00Dann kannst du es getoben.
38:01Die Romantikserie nervt total.
38:04Tatsächlich?
38:05Weißt du, was mich total nervt?
38:06Die linke Nummer, die du mit deinem Onkel abziehst.
38:09Und einschwör ich dir, wenn du nicht bald damit rausrückst, dass du das Porzellan absichtlich runtergeworfen hast.
38:14Tue ich es!
38:32Wenn ich zulasse, dass Jörg mich und Daniel endgültig auseinanderbringt, dann habe ich Daniels Liebe auch nicht verdient.
38:38Doch was ist, wenn Jörg seine Drohung wahr macht?
38:41Wenn Daniel etwas zustößt, wäre jede Wärme, jede Hoffnung aus meinem Leben verschwunden.
38:47Ich weiß nicht, was ich ihm sagen soll, ob er mir überhaupt zuhören wird.
38:51Ich weiß nur, dass ich ihn sehen muss.
38:54Hallo, Julia.
38:56Oh, Jan.
38:57Willst du zu ihm?
39:00Ich glaube, das ist nicht so eine gute Idee. Es geht ihm gerade nicht so gut, weißt du?
39:04Genau deswegen wollte ich ja zu ihm.
39:06Wirst du ihm endlich sagen, warum du dich von ihm getrennt hast?
39:10Julia, wenn du keine plausiblen Antworten für ihn hast, dann lass ihn in Ruhe.
39:15Ich wollte ja nur sehen, ob ich ihm irgendwie helfen kann für irgendwas.
39:20Sag mal, geht's noch?
39:23Du trennst dich von ihm, ohne ihm irgendwas zu sagen. Jetzt fragst du dich, was du für ihn tun kannst?
39:27Ich weiß doch, dass es im Moment alles keinen Sinn macht.
39:30Ja, allerdings.
39:31Ich wünschte, ich könnte es Daniel erklären, aber das geht eben nicht.
39:35Weißt du was, Julia? Das wäre eine große Herausforderung gewesen, Daniels Mutter davon zu überzeugen, dass du die richtige für
39:39ihren Sohn bist.
39:41Aber Daniel zu erklären, warum man ihm gerade das Herz gebrochen hat, das wird doch wohl noch zu schaffen sein,
39:45oder?
39:48Hey, Koya. Hast du einen Moment Zeit?
39:51Ich bin gerade ziemlich im Stress. Was geht's denn?
39:55Es geht um Lilly.
39:57Tim, ich habe keine Zeit und keinen Bock, dieses Thema nochmal durchzukauen.
40:00Das ist eine letzte Frage.
40:03Okay, wenn das Thema damit gegessen ist.
40:07Kann es sein, dass du doch in Lilly verliebt bist?
40:09Nein, das habe ich dir schon mal gesagt.
40:13Ja, ich weiß. Aber warum verhältst du dich so mächtig eifersüchtig?
40:18Das stimmt doch gar nicht.
40:20Ich gebe zu, ich bin nicht gerade begeistert davon, dass Lilly und du, dass ihr jetzt zusammen seid.
40:26Aber nicht, weil ich selbst was von Lilly will.
40:30Ich werde versuchen, mich daran zu gewöhnen, okay?
40:32Gib mir nur ein bisschen Zeit.
40:35Und du bist sicher, dass das alles ist?
40:37Ja, ganz sicher.
40:41Vielleicht hat der Daniel doch recht und du hast es von Anfang an nur auf sein Geld abgesehen.
40:45Was?
40:45Ja, was bleibt ihm anderes übrig?
40:49Daniel denkt doch nicht, dass ich nur hinter seinem Geld her bin.
40:51Du warst doch auch in der Lage, ihm eiskalt zu sagen, dass du ihn nicht mehr liebst und das auch
40:54nie getan hast.
40:56Das war eine Lüge.
40:57Eine Lüge? Sag mal, was für ein krankes Spiel spielst du denn eigentlich?
41:01Macht's dir Spaß, auf Daniels Gefühlen rumzutrampeln?
41:03Ich liebe Daniel und ich werde ihn auch immer lieben.
41:07Hufe.
41:09Genau.
41:09Ohne.
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