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KurzfilmeTranskript
00:00Ich liebe sie. Ich werde sie immer lieben.
00:05Weißt du was? Ich mache den Laden gleich dicht. Was hältst du davon, wenn du heute bei mir pernst?
00:12Ich liebe sie und sie liebt mich nicht. So einfach ist das.
00:18Du liebst ihn. Aber warum hast du dich dann von ihm getrennt?
00:27Jörg erpresst mich.
00:30Ich wusste es. Er will uns immer noch wegen dieser Geschichte in Südafrika erpressen?
00:35Nein. Er will mich. Er wollte immer nur mich.
00:41Was?
00:45Aber, Julia, wenn dich dieser Mensch belästigt oder bedroht, dann musst du doch mit Daniel darüber reden.
00:52Zusammen findet ihr eine Lösung.
00:55Mama, du verstehst nicht. Ich kann mit Daniel darüber nicht reden.
01:00Und Jörg hat gedroht, ihm was anzutun. Er will ihn umbringen.
01:14Hey, what you looking for?
01:21No one has the answer.
01:23They just want more.
01:27Hey, who's gonna make it right?
01:34This could be the first day of my life.
01:44Verstehst du jetzt, Mama? Jörg erpresst mich.
01:50Julia, es kann doch nicht sein, dass Jörg dein Glück zerstört.
01:55Doch. Er bedroht Daniels Leben. Und er hat gezeigt, dass er es ernst nimmt.
02:00Wie meinst du das?
02:04Hat Jörg...
02:06Vor ein paar Tagen...
02:08Da war ich mit Daniel am See.
02:11Daniel ist allein ins Wasser gegangen und er ist ziemlich weit rausgeschwommen.
02:15Und dann tauchte auf einmal dieser Jet-Ski auf und hielt direkt auf ihn zu.
02:19Mein Handy hat geklingelt und Jörg war dran.
02:21Er hat gesagt, dass ich Daniel jetzt vielleicht zum letzten Mal sehe.
02:25Ich hätte nie gedacht, dass Jörg zu sowas fähig ist.
02:28Aber der Jet-Ski hielt direkt auf ihn zu.
02:32Ich habe geschrien, ich wollte ihn warnen.
02:35Aber er hat mich nicht gehört und...
02:37Dann war Daniel irgendwann weg.
02:40Zuerst habe ich gedacht...
02:41Er hat versucht, Daniel umzubringen.
02:45Jörg wollte mir zeigen, dass er es ernst meint.
02:49Daniel konnte im letzten Moment untertauchen.
02:51Aber warum hast du Daniel nichts davon erzählt?
02:54Was soll ich Daniel denn sagen?
02:56Mein früherer Arbeitskollege ist verrückt geworden.
02:59Er bedroht dein Leben, wenn ich mich nicht von dir trenne.
03:02Jörg wird Daniel umbringen, wenn er von der Erpressung herführe.
03:08Zur Polizei kann ich auch nicht gehen.
03:11Das würde Daniels Leben auch in Gefahr bringen.
03:14So jemand wie Jörg...
03:16Der hinterlässt keine Spuren.
03:19Du kannst nichts beweisen.
03:21Wie er uns eindrucksvoll demonstriert hat.
03:25Du meinst die Geschichte mit Hermann?
03:27Jörg hat es geschafft, die Leiche von diesem Touristen über 70 Meilen entfernt von der Lodge in den Sümpfen abzulegen.
03:34Und das Ganze dann auch noch so aussehen lassen, als ob es ein Unfall gewesen sei.
03:39Wenn ich nicht im Casino das Geld von Hermann verspielt hätte, dann wäre das hier alles gar nicht passiert.
03:45Es ist passiert, Mama.
03:48Aber das, was jetzt hier geschieht, das ist nicht deine Schuld.
03:53Das ist ganz allein meine Sache.
03:56Verstehst du?
04:01Daniels Leben liegt in meiner Hand.
04:06Es tut mir so leid.
04:10Mama.
04:12Das, was ich dir jetzt erzählt habe, darfst du niemandem sagen.
04:18Verstehst du mich?
04:21Wirklich niemandem.
04:23Versprichst du es mir?
04:25Versprochen.
04:27Kein Wort.
04:28Zu niemandem.
04:38Daniel?
04:43Daniel?
04:45Mutter.
04:48Was ist denn passiert?
04:49Nichts ist passiert.
04:53Nichts?
04:55Du nennst das hier nichts?
05:01Die Frau, in die ich mich unsterblich verliebt habe.
05:06Die Frau, die ich mein Leben lang auf Händen tragen wollte.
05:10hat mich ohne ein Wort der Erklärung verlassen.
05:14Das ist passiert.
05:18Daniel.
05:21So kann das nicht weitergehen.
05:48Das ist passiert.
05:51Das ist passiert.
05:52Die ist ja schlechter Laune.
05:54Ach, und wie?
06:00Hast du was gesagt?
06:01Ich? Nö.
06:03Ach, ich bin so wütend, dass ich platzen könnte.
06:05Diese Porzellanmesse wird garantiert ein Flop.
06:08Aber du hast doch selbst dafür gesorgt, dass diese Romantikserien 100 Einzelteile zerspringt.
06:12Ja, aber irgend so ein Schwachmatiker hat diese bescheuerten Modelle über Nacht nochmal hergestellt.
06:17Ach ja?
06:20Vielleicht Lilly und Kolja.
06:21Ja, aber ich kann ihnen ja nichts nachweisen.
06:24Und warum nicht?
06:26Sag mal, Nico, bist du so blöd?
06:30Da müsste ich zugeben, dass ich die Kiste runtergeschmissen habe.
06:33Stimmt, das müsstest du dann wohl.
06:35Ich frag mich nur, wie sie das angestellt haben.
06:40Sag mal, könntest du nicht mal mit Lilly reden?
06:47Keine Sorge, ich reiß dir schon nicht den Kopf.
06:49Ich, ich will es einfach nur wissen.
06:53Nee, tut mir leid.
06:54Ich würde dir doch nicht mehr eine kleine Schwester zum Fraß vorwerfen.
06:57Da bittet man nicht einmal um einen Gefallen.
06:59Aber ich krieg das noch ohne dich raus.
07:01Und wenn Lilly dabei war, dann kann sie sich schon mal warm anziehen.
07:14Patrizia, die Romantik-Serie ist wirklich beeindruckend.
07:16Schön, dass dir so ein Kitsch gefällt.
07:19Was ist denn mit ihr?
07:23Ich habe mir die Modelle der Romantik-Serie nochmal angeschaut.
07:28Ich bin mir sicher, dass Sie der Renner auf dieser Messe werden.
07:31Das freut mich, Frederik.
07:34Ich würde die Gelegenheit benutzen, um mich bei Herrn Saito als neuer Chef der Falkenthaler Porzellanmonofaktur vorzustellen.
07:41So wie du bist oder europäisch?
07:43Herr Saito ist einer der einflussreichsten Geschäftsleute im ganzen asiatischen Raum.
07:48Ich weiß.
07:49Und ich bin mir sicher, dass Herr Saito unser Porzellan in seinen Kaufhäusern anbieten will.
07:54Weißt du, was dieses Geschäft für uns bedeuten würde?
07:57Es würde uns die Tür zum hart umkämpften asiatischen Markt öffnen.
08:00Ich bin sehr stolz auf dich, mein Sohn.
08:04Eva, ich hätte eine Bitte.
08:07Ich würde gerne ein Essen aus Anlass der Porzellanmesse hier bei uns in der Villa für Herrn Saito geben.
08:14Frederik, das ist sehr gut.
08:16Herr Saito war schon an meinem Geburtstag bei uns im Haus und von Ihrer Küche, Eva, sehr angetan.
08:24Ja, danke für das Kompliment.
08:27Also, aber da hatte ich mehr Zeit.
08:29Es macht nichts. Ich komme nachher zu Ihnen und wir besprechen das Menü.
08:33Ja, ist gut. Ich werde mich mal beeilen.
08:39Wir sollten auch einige traditionelle Stücke zeigen.
08:43Herr Saito ist sehr beeindruckt von unserer Familientradition.
08:47Für Japaner ist der familiäre Hintergrund ihrer Geschäftspartner enorm wichtig.
08:52Ich bin mal gespannt, ob Daniel zur Vernunft kommt.
08:56Ich bin mir sicher, dass wir das Geschäft mit Herrn Saito heute noch unter Dach und Fach kriegen werden.
09:03Ich muss los. Ich bin in der Firma.
09:04Bis später.
09:12Warst du in letzter Zeit öfter hier im Bootshaus?
09:16Ja.
09:19Du warst mit ihr hier, nicht wahr?
09:23Ich verstehe dich ja.
09:25Was verstehst du?
09:27Du konntest Julia wohl schlecht über den Dienstboteneingang mit zu uns nach Hause bringen.
09:33Also gehe ich davon aus, dass dieser Ort hier eine spezielle Bedeutung für dich hat.
09:40Ja, hat er.
09:45Passender Rahmen für eine wie diese Julia.
09:48Kleines verstaubtes Liebesnest, in dem sie sich amüsiert.
09:52Mutter, bitte hör auf.
09:55Gott sei Dank ist das jetzt vorbei.
09:58Ja.
09:59Es ist vorbei.
10:01Dann kannst du doch jetzt wieder mit nach Hause kommen.
10:04Nein, kann ich nicht.
10:06Und wieso nicht?
10:08Weil ich mir über einiges klar werden muss.
10:12Daniel, deine Familie wird dich mit offenen Armen wieder aufnehmen.
10:15Und dir über diese Trennung hinweg helfen.
10:18Meine Familie ist an der Trennung zwischen Julia und mir nicht ganz unbeteiligt.
10:24Das macht dich doch nicht lächerlich.
10:26Du kannst doch nicht deine Familie für Julias Verhalten verantwortlich machen.
10:30Wenn ihr sie nicht so verletzt hätte, dann wäre doch das alles nicht passiert.
10:35Julia war von Anfang an nur auf dein Geld aus.
10:38Und als sie mitbekommen hat, dass du dein Erbe ausgeschlagen hast, hat sie dich fallen lassen.
10:44Sieh mal den Tatsachen ins Auge.
10:45Mutter, es reicht jetzt.
10:48Willst du sie jetzt auch noch in Schutz nehmen?
10:50Nach allem, was sie uns angetan hat.
10:52Uns?
10:53Ja, natürlich.
10:55Meinst du, deine Familie ist nicht betroffen?
10:59Sie hat dich und deine Familie kompromittiert.
11:02Mutter, ich habe keine Lust, mit dir darüber zu sprechen.
11:05Was ist das eigentlich?
11:06Nichts.
11:08Wo wirst du hin?
11:12Spazieren gehen, nachdenken.
11:16Ich muss begreifen, was passiert ist.
11:18Und dafür möchte ich bitte alleine sein.
11:27Sie schläft.
11:28Hat sie Fieber?
11:30Ja.
11:32Hat sie dir gesagt, warum sie sich von Daniel getrennt hat?
11:35Nein, kein Wort.
11:37Sie ist gestern Nacht nicht nach Hause gekommen und...
11:41Ich hatte gehofft, dass sie sich mit Daniel aussöhnt.
11:44Warum?
11:46Sie ist klitschnass nach Hause gekommen.
11:48Morgens.
11:49Weißt du, wo sie war?
11:51Nein.
11:52Ich habe sie ins Bett gesteckt und ihr einen Tee gekocht.
11:54Ich mache mir wirklich Sorgen.
11:56Was?
11:57Ja.
12:02Julia.
12:04Ich bin noch bei dir.
12:06Mama.
12:09Ich hole einen Arzt.
12:10Nein, keinen Arzt.
12:11Ich habe nur eine kleine Erkältung.
12:17Julia, was ist denn mit dir?
12:18Willst du nicht mit uns darüber sprechen?
12:20Vielleicht geht es dir dann besser.
12:23Nein, nein, geht schon wieder.
12:27Aber Eva, die rufe ich an.
12:29Die hat drei Generationen Grafenbergs von Masern bis verdorbenem Magen kuriert.
12:34So, wenn es nicht gerade der Blinddarm ist, dann hat sie ein Mittel dagegen.
12:36Muss das sein?
12:38Ja, das muss sein.
12:41Ich habe doch nur ein bisschen Fieber.
12:43Psst.
12:44Maul.
12:46Psst.
12:49Psst.
12:52Psst.
12:54Psst.
13:06Was ist denn das?
13:09Ja, Sie haben doch selbst gesagt, dass die Japaner Wert auf den privaten, familiären Hintergrund ihrer Geschäftspartner legen.
13:20Ja, aber warum stellen Sie mir dann diese dreckige Mottenkiste auf die Tafel?
13:25Wissen Sie, was da drin ist?
13:28Ich hoffe nur, es krabbelt nicht.
13:31Ich habe mir gedacht, ich steuere zu Fredericks kleiner Präsentation ein paar Sachen aus der Familien- und Firmengeschichte bei.
13:42Das ist eine gute Idee.
13:43Ja.
13:47Vorsichtig, hm?
13:53Das...
13:54Was ist das?
13:55War der Abend, an dem ich mich mit Charlotte verlobt habe.
14:01Da steht ja Ihr Name bei jedem Tanz.
14:03Ja, ich habe Sie um den ersten Tanz gebeten, ein Walzer.
14:08Und dann habe ich mich der Einfachheit halber gleich für die anderen Tänze auch mit eingetragen in Ihrer Karte.
14:15Dann hat Charlotte also den ganzen Abend nur mit Ihnen getanzt.
14:21Ja.
14:23Ja.
14:25Meinen Sie, das würde Herrn Saito beeindrucken?
14:31Na ja, das vielleicht nicht so sehr, aber wie wäre es denn hiermit?
14:38Ja, man müsste das rahmen.
14:40Ja, ich werde Nico Bescheid sagen.
14:42Eva, auf dem Dachboden stehen noch mehr Kisten mit Zeichnungen, Entwürfen und Andenken aus der Familien- und Firmengeschichte.
14:55Und wie wäre das, wenn Sie das mal alles in Ruhe durchgehen würden?
14:58Ja.
15:00Ja.
15:00Ja, vielleicht.
15:04200 Jahre Falkenthaler Porzellanmanufaktur.
15:08Na, das wäre doch so richtiger Titel für eine Chronik.
15:12200 Jahre Falkenthaler Porzellan.
15:16Für eine Chronik?
15:17Ja, eine Chronik, warum denn nicht?
15:18Das ist aber viel Arbeit.
15:20Ha.
15:20Eva, das Material muss gesichtet, katalogisiert werden.
15:28Und vor allen Dingen müsste der historische Zusammenhang beachtet werden.
15:32Ja, wer stöhnt denn hier immer, dass er nichts zu tun hat?
15:41Ja, Villa Grafenberg, Eva Landmann am Apparat.
15:45Tobias, du?
15:46Ja, möchtest du?
15:48Äh, Julia?
15:50Was ist mit ihr?
15:52Sie hat Fieber.
15:53Aha.
15:55Na, dann hol doch einen Arzt.
15:58Gut, ich komme gleich.
15:59Ja.
16:04Wie kannst du hier so ruhig sitzen und Tee trinken?
16:07Möchtest du eine Tasse?
16:09Vielleicht beruhigt dich das ein wenig.
16:11Ich verstehe das nicht.
16:13Ich habe wirklich alles dafür getan, dass diese kitschigen Modelle nicht auf der Messe präsentiert werden.
16:18Was hast du getan?
16:20Ich habe dafür gesorgt, dass die Modelle, ich habe sie zu Bruch gehen lassen.
16:25Was?
16:26Patricia, warum musst du so entsetzlich impulsiv sein?
16:29Verdammt nochmal.
16:31Ich wollte einfach nicht, dass der Ruf der Firma durch Fredericks romantische Anwandlung ruiniert wird.
16:37Aber mein Schatz, wir hatten doch das alles schon geklärt.
16:40Fredericks soll sich mit der Romantik-Serie blamieren.
16:43Ja, ja, ich weiß.
16:44Damit Daniel die Gelegenheit hat, mit den Entwürfen für die neue Kollektion diese Blamage auszubügeln.
16:51Ja, ich weiß ja, Mutter.
16:53Aber bis gestern war Daniel glücklich und zufrieden mit Julia auf dem Weg nach Südafrika.
16:58Ich konnte doch nicht ahnen, dass er hier bleibt.
17:01Und da dachte ich, dass...
17:03Wenn du das nächste Mal anfängst zu denken,
17:07dann bitte sag mir vorher Bescheid.
17:10Da ist noch was.
17:13Noch was?
17:15Irgendwer hat die Modelle über Nacht nochmal hergestellt.
17:18Wie bitte?
17:20Ich habe die Auszubildenden aus meiner Abteilung unter Verdacht.
17:23Kolja und Lili.
17:25Aha.
17:26Du hast die Modelle also zu Bruch gehen lassen
17:29und am nächsten Morgen waren sie wieder wie neu.
17:32Ja.
17:33Wie auch immer.
17:35Hauptsache, Fredericks blamiert sich mit diesem Kitsch.
17:38Damit Werner endlich versteht, dass Daniel der Richtige ist.
17:44Wie geht's Daniel eigentlich?
17:46Hast du ihn gesprochen?
17:48Daniel geht's gut.
17:49Julia hat ihn verlassen und du sagst, es geht ihm gut.
17:51Den Umständen entsprechend.
17:54Daniel hat sie ins Bootshaus zurückgezogen und...
17:57möchte ein paar Tage zur Ruhe kommen.
18:00Diese Auszeit sollten wir ihm gönnen.
18:02Julia war Daniels große Liebe.
18:04Und du denkst, er überwindet diese Trennung nach ein paar Tagen.
18:07Ja, ja, seine große Liebe, die nur an sein Geld gedacht hat.
18:10Deswegen ist er ja so verletzt.
18:14Daniel wird bald wieder der Alte sein.
18:16Da bin ich mir sicher.
18:18Und du bist endlich am Ziel deiner Wünsche.
18:21Daniel ist nicht mehr abgelenkt durch Julia
18:23und erobert sich endlich den Chefposten zurück.
18:27Das ist sein Platz.
18:31Das ist ein Platz.
18:59Das ist ein Platz.
19:17Das ist ein Platz.
19:19Julia Schilling.
19:22Hiermit frage ich dich.
19:24Willst du meine Frau werden?
19:31Guten Morgen.
19:33Guten Morgen, mein Engel.
19:38Ich liebe dich nicht.
19:41Ich habe dich nie geliebt.
19:55Eva, schön, dass du so schnell kommen konntest.
19:59Wie geht es, Julia?
20:01Die Trennung von Daniel hat dir schon sehr zugesetzt.
20:04Und dann hat sie eine Nacht im Freien verbracht
20:06und sich wohl verkühlt dabei.
20:08Ich habe nicht viel Zeit.
20:09Ich muss noch für einen wichtigen japanischen Geschäftsmann
20:13einen kleinen Empfang ausrichten.
20:15Kann ich dir dabei helfen?
20:16Ja.
20:17Du könntest dich um die Getränke kümmern
20:20und mir bei den Vorbereitungen helfen.
20:21So gern.
20:22In der Küche kann man von dir immer was lernen.
20:24Und die Kinder freuen sich,
20:25wenn ich sie mal mit neuen Gerichten überrasche.
20:28Gehen wir jetzt rein?
20:30Julia schläft gerade.
20:31Ach, das ist das Beste für sie.
20:33Dann wollen wir sie lieber nicht wecken.
20:35Ich habe hier einige Mittel mitgebracht.
20:39Am besten, ich erkläre Christa alles.
20:42Gute Idee.
20:57Ich war jahrelang nicht mehr hier oben.
21:01Woher wusstest du, dass ich hier bin?
21:03Du hast dich schon früher immer hierher zurückgezogen,
21:05wenn du allein sein wolltest.
21:07Ach so.
21:08Ich dachte, Mutter hat dich geschickt.
21:13Ich habe dir ein bisschen heißen Kaffee mitgebracht
21:16und ein paar belegte Brote.
21:19Selbstzubereitet.
21:20So fürsorglich kenne ich dich ja gar nicht.
21:23Ich mache mir einfach Sorgen um dich.
21:25Du?
21:27Ja.
21:28Ich bin gar nicht so cool, wie ich manchmal tue.
21:44Du hast Julia sehr geliebt, oder?
22:02Es tut mir so leid für dich.
22:05Auf dein Mitleid kann ich verzichten.
22:09Ich war richtig ein bisschen stolz auf dich,
22:11dass du alles aufgeben wolltest für deine Liebe.
22:16Das hat mir ziemlich imponiert.
22:21Und dann lässt sich Julia einfach sitzen.
22:23Ich verstehe das nicht.
22:25Frag Mutter.
22:26Die hat schon die passende Lösung parat.
22:28Ja, ich weiß.
22:31Mutter denkt, dass Julia nur hinter deinem Geld her war.
22:34Und als du keines mehr hattest,
22:35wurdest du uninteressant für sie.
22:38Und?
22:39Glaubst du das auch?
22:40Ich weiß es nicht, Daniel.
22:50Willst du nicht mit mir nach Hause kommen?
22:53Heute Abend findet der Empfang für Herrn Saito statt.
22:56Wenn er überhaupt kommt.
22:58Tut mir leid.
22:59Mir ist wirklich nicht danach, unter Leute zu gehen.
23:02Aber vielleicht würde dich das auf andere Gedanken bringen.
23:05Ich glaube nicht, dass ein Geschäftsessen dafür reicht.
23:08Aber
23:11du könntest doch versuchen zu retten,
23:13was Frederik mit seiner Romantik-Serie verbockt hat.
23:16Und
23:17vielleicht kannst du ihm ja ein paar von unseren neuen Kollektionen zeigen.
23:20Vielleicht gefallen ihm ja die.
23:23Patricia,
23:25bist du wirklich sicher,
23:26dass Mutter dich nicht geschickt hat?
23:28Ja.
23:30Manchmal komme ich von ganz alleine drauf,
23:32was ich zu tun und zu lassen habe.
23:34Auch wenn du das anscheinend genauso wenig wahrhaben willst wie Mutter.
23:51Bist du wach?
24:04Ich habe hier einen Tee aus
24:07Thymian,
24:08Kamille,
24:10Fenchel und
24:11den Rest habe ich vergessen.
24:14Wo hast du den denn her?
24:15Von Eva.
24:17Eva hat laute Hausmitte vorbeigebracht.
24:22Eva war hier, ja.
24:25Hat sie was von Daniel gesagt?
24:28Nein.
24:29Ich glaube,
24:30sie will nicht darüber reden.
24:32Außerdem hatte sie auch ganz wenig Zeit.
24:34Weißt du was?
24:35Ich werde dir jetzt ein paar Wadenwickeln machen
24:38nach einem ganz speziellen Hausrezept von Eva.
24:46Es ist nett von Eva,
24:47dass sie hier war.
24:49Ob Daniel das weiß?
24:52Ich hätte Eva gerne gefragt,
24:54wie es ihm geht.
24:56Aber wahrscheinlich hat Mama recht
24:58und Eva will gar nicht drüber reden.
25:01Auch nicht mit mir.
25:03Immerhin habe ich Daniel verlassen,
25:05ohne ihm zu erklären, warum.
25:18Geht das auch leiser, Lilly?
25:21Entschuldigung.
25:22Vielleicht sollten Sie mal
25:23früher ins Bett gehen.
25:25Nein, die kommt natürlich
25:26vor den Teller,
25:27sonst sieht man die Tasse doch gar nicht.
25:29Ich wollte doch.
25:32Nico,
25:33sind Sie endlich fertig mit der Rahmung?
25:35Selbstverständlich.
25:39Lilly?
25:40Ja?
25:42Ich möchte nur wissen,
25:43wo Sie mit Ihren Gedanken sind.
25:45Und ziehen Sie sich doch Handschuhe an.
25:47Oder soll Herr Saito heute Nachmittag
25:49Ihre Fingerabdrücke bewundern?
25:51Nein, natürlich nicht.
25:54So.
25:55Ich gehe mich jetzt umziehen.
25:57Und wenn ich nachher wieder runterkomme,
25:59möchte ich, dass hier alles tip-top ist.
26:00Verstanden?
26:04Habt ihr die blaue Pfauenvase
26:06auch dabei?
26:07Sollten wir die auch?
26:08Natürlich.
26:09Diese Vase gehört zu unseren bekanntesten Stücken.
26:12Ein Exemplar steht im Museum of Modern Art.
26:14Und ihr fragt mich,
26:15sollten wir die auch?
26:16Ich rufe sofort die Firma an,
26:17dann bringt sie gleich jemand vorbei.
26:23Was ist denn mit der Lust?
26:24Die kocht ja vor gut.
26:26Meinst du, sie ahnt was?
26:27Die ruft sich auch wieder runter,
26:28die weiß nichts.
26:30Und wenn doch,
26:30wenn sie gemerkt hat,
26:31dass wir die Romantikmodelle
26:32nochmal fertiggestellt haben?
26:34Patricia weiß doch gar nicht,
26:35dass die Kiste runtergefallen ist.
26:40Stimmt.
26:44Wenn ich doch nur wüsste,
26:45wie ich Daniel zeigen kann,
26:46dass ich ihm noch liebe.
26:49Ich habe Daniels Leben gerettet.
26:51Aber um welchen Preis?
26:55Alle werden denken,
26:56dass sich Daniel was vorgespielt hat.
26:58Wir wollten uns ein neues Leben aufbauen.
27:01Und plötzlich sage ich nein.
27:04Das kann ja auch niemand verstehen.
27:13Tobias, du bist für mich eine große Hilfe.
27:16Ohne dich würde ich das heute alles nicht schaffen.
27:18Eva, du bist es doch gewohnt,
27:20in ein paar Stunden
27:20die größten kulinarischen Überraschungen erfolgen.
27:22zu zaubern.
27:23Ja, aber mir geht heute
27:25so viel im Kopf herum.
27:28Du denkst auch an Julia und Daniel, ne?
27:30Ja, ich kann Julia einfach nicht verstehen.
27:33Ehrlich gesagt, ich auch.
27:37Ich weiß nicht.
27:38Ich hatte einen ganz anderen Eindruck von ihr.
27:40Ich habe mich so für Daniel gefreut,
27:43dass er eine solche Frau kennengelernt hat.
27:45So natürlich, so ungekünstelt.
27:48Und denn das.
27:50Man steckt halt nicht drin.
27:52Was in den Köpfen von Frauen vorgeht,
27:54das wird mir mal ein Rätsel bleiben.
27:56Na, na.
27:58Glaubst du, sie hat diese Wankelmütigkeit von ihrer Mutter?
28:03Nein, ich glaube, bei Julia ist es was ganz anderes.
28:05Ich kann es mir ja auch nicht vorstellen.
28:07Aber was war es dann?
28:09Es war doch alles in Ordnung.
28:11Daniel und Julia waren auf dem Weg in ein gemeinsames Leben.
28:15Und da macht Julia plötzlich einen Rückzieher.
28:17Also, ich verstehe das nicht.
28:20Ich hoffe nicht, Eva.
28:22Ich hoffe nicht.
28:23Meinst du, das renkt sich wieder ein?
28:27Wünschen würde ich es, Julia.
28:29Und Daniel auch, aber...
28:30Du glaubst nichts.
28:34Auf mich wirkt Julia,
28:36als wüsste sie einfach keinen Ausweg aus dieser Situation.
28:49Komm ruhig rein, Mama.
28:51Ich bin wach.
28:53Wie geht's dir?
28:55Besser.
28:57Evas Hausmittel haben Wunder gewirkt.
28:59Danke.
29:04Tatsächlich?
29:10Und sonst?
29:12Du meinst mit Daniel?
29:14Hm.
29:17Vielleicht wird alles wieder gut.
29:19Jagd wird nicht ewig hier in Falkenthal bleiben.
29:23Du meinst, der wird irgendwann erkennen,
29:25dass er bei mir keine Chance hat und einfach verschwindet?
29:27Hm.
29:28Das wäre zu schön, um wahr zu sein.
29:35Julia,
29:36wenn Jörg weg ist,
29:39dann kannst du Daniel doch alles erklären.
29:42Und du meinst, dass Daniel mir glauben würde?
29:45Ja, natürlich.
29:46Das wäre wirklich zu schön, um wahr zu sein.
29:49Aber danke, dass du dran glaubst, Mama.
29:53Ich bin einfach eine grenzenlose Optimiste.
29:56Hm?
30:01Du, was hältst du davon?
30:03Ich hab einen Topf Suppe auf dem Herd stehen.
30:06Möchtest du einen Teller?
30:07Gerne.
30:23Hey, Daniel.
30:24Ich freue mich, dich zu sehen.
30:26Grüß dich, Jan.
30:26Machst du mir einen starken Kaffee bitte?
30:27Klar.
30:28Zu essen kann ich dir leider nur Salzstangen und Erdnüsse anbieten.
30:32Ich hab sowieso keinen Appetit.
30:34Mann, Mann, Mann, Mann, ich mach mir langsam echte Sorgen um dich.
30:38Wie geht's dir?
30:41Keine Ahnung.
30:43Tauchst du langsam wieder auf?
30:45Im Bootshaus hab ich einfach keine Ruhe.
30:48Andauernd kommt irgendjemand von meiner Familie an und quatscht mich voll.
30:51Kann es sein, dass deine Familie einfach nur zeigen will, dass sie mitführt?
30:55Auf dieses Mitgefühl kann ich gut verzichten.
30:58Meine Familie ist nicht ganz unschuldig daran, dass Julia und ich uns getrennt haben.
31:01Wie du weißt.
31:03Ich mag Julia.
31:04Aber letztlich hat sie dich verlassen.
31:05Bist du sicher, dass das nur was mit deiner Familie zu tun hat?
31:08Jetzt fang du auch noch an.
31:10Julia konnte dir doch keinerlei Erklärung geben, warum sie sich getrennt hat, nicht wahr?
31:13Und?
31:14Was soll das jetzt heißen?
31:16Dass meine Mutter recht gehabt hat, dass sie sagte, Julia ist nur an meinem Geld interessiert,
31:21und sich genau in dem Moment von mir trennt, als ich mein Erbe ausschlage und meine Anteile von der Firma.
31:26Meinst du das?
31:26Nein, das nicht.
31:27Nur, dass da etwas dahinter steckt, das mit deiner Familie vielleicht gar nichts zu tun hat.
31:31Was soll das sein?
31:33Ich zermater mich schon im Kopf.
31:34Ich weiß es auch nicht.
31:36Irgendwas, was nur mit Julia zu tun hat.
31:37Irgendwas unabhängig von dir und deiner Familie.
31:40Da gibt es nichts.
31:41Warum bist du dir da so sicher?
31:42So lange habt ihr euch nun auch nicht gekannt.
31:45Was soll das denn jetzt schon wieder?
31:48Nur weil Julia und ich nicht schon ewig zusammen sind, wusste ich doch trotzdem, was sie dachte,
31:52und ich wusste, was sie fühlt.
31:53Das ist jetzt offensichtlich anders.
31:56Vielen Dank für deinen Zuspruch, lieber Freund.
31:58So war es doch gar nicht gemeint.
31:59Ich wollte doch nur mal in anderen Gedanken...
32:00Das ist doch auch völlig egal.
32:04Gib mir lieber einen Whisky.
32:06Den brauche ich jetzt wirklich dringender als irgendein kluges Gequatsche.
32:09Bis zum nächsten Mal.
32:40Oh, sehr eindrucksvoll.
32:42Danke.
32:43Ich meinte eigentlich das Porzellan.
32:48Ach, die schönsten Stücke aus der Manufaktur für ein Abendessen mit einem japanischen Hotelier.
32:56Findest du das nicht etwas übertrieben?
32:57Ganz im Gegenteil.
32:59Ich bin gespannt, wie Herrn Saito die Romantik-Serie gefallen wird.
33:06Wahrscheinlich fand er sie so entsetzlich, dass er es vorzieht, die Einladung abzulehnen.
33:12Ach, Annabelle.
33:13Guten Abend.
33:17Guten Abend.
33:20Es ist mir eine große Ehre, Herr Saito, Sie bei mir begrüßen zu dürfen.
33:25Kumbaba, Herr Gravenberg.
33:27Kumbaba.
33:27Sie kennen sich ja bereits vom Geburtstagsempfang meines Vaters, meine Schwiegerin Annabelle Gravenberg.
33:33Und Patricia, sie ist für die Entwürfe der Romantik-Serie verantwortlich.
33:38Ich freue mich, die große Künstlerin kennenzulernen.
33:42Herr Saito ist sehr beeindruckt von der Romantik-Serie.
33:44Er meint, du darfst richtig stolz darauf sein.
33:46Ihre Entwürfe erinnern mich an das Kirschblindenfest in Kyoto.
33:52Es war mir eine große Freude, mich mit diesen Motiven zu beschäftigen.
33:56Ich denke, heutzutage sehnen sich die Leute wieder nach Romantik und Beständigkeit.
34:02Falkenthal Porzellan arbeitet schon länger an romantischen Motiven.
34:07Nicht zuletzt mein Sohn, Daniel, hat dazu entscheidende Impulse gegeben.
34:12Ach ja, Daniel Gravenberg, ein sehr zuvorkommender junger Mann.
34:15Leider ist er heute Abend verhindert.
34:18Geschäftlich verhindert.
34:27Du brauchst doch gar nicht.
34:30Tu ich auch.
34:32Du hast genug.
34:34Hey!
34:36Ich will vergessen.
34:38Aber nicht mit meinem Wissen.
34:40Gut.
34:47So.
34:50Zufrieden?
34:51Mensch, Daniel, sei doch vernünftig.
34:55Ich habe keine Lust mehr, vernünftig zu sein.
34:59Ich will einfach nur vergessen.
35:02Vergessen, dass ich Julia über alles liebe.
35:05Und vergessen, dass sie mich nie geliebt hat.
35:09Und du glaubst, wenn du dich volllaufen lässt, dann wird es leichter?
35:15Ich lasse es auf einen Versuch ankommen.
35:17In dem Zustand kannst du nicht fahren.
35:21Gut.
35:24Moment.
35:26Dein Autoschlüssel?
35:28Ich gehe zu Fuß.
35:29Wo willst du denn hin?
35:31Nach Hause.
35:33Und was hast du vor?
35:36Ich werde mich endlich mal in aller Ruhe mit meiner Familie aussprechen.
35:58Nichts wird gut werden.
36:00Da hilft auch Mamas Optimismus nicht.
36:03Ich traue mich gar nicht daran zu denken, ob ich Daniel irgendwann oder irgendwie zurückhaben könnte.
36:09Das macht alles nur noch schlimmer.
36:13Das Einzige, was ich machen kann, ist hoffen, dass der Schmerz irgendwann aufhört.
36:19Ich würde ihn so gerne in den Arm nehmen.
36:21Ihn nochmal berühren.
36:23Oder wenigstens sehen.
36:26Aber wahrscheinlich würde ich nicht mal das aushalten.
36:35Den Koffer habe ich für unsere Reise gepackt.
36:39Und jetzt ist er wieder leer.
36:56Hallo?
37:00Daniel?
37:03Daniel?
37:06Was machten Sie denn hier?
37:08Unser Geschäft abschließen.
37:09Ich habe meinen Teil erfüllt.
37:10Julia Schilling hat sich von ihrem Sohn getrennt.
37:12Nun sind Sie dran, Frau Grafenberg.
37:14Verschwinden Sie.
37:15Wir haben Gäste.
37:16Ach.
37:17Eine Party.
37:19Und Jörg Schwarz ist wieder mal nicht eingeladen.
37:22Ich kann warten.
37:23Ich habe gesagt, Sie sollen verschwinden.
37:31Nicht ohne mein Geld.
37:32Ich entscheide, wann Sie Ihr Geld bekommen.
37:34Und wenn Sie nicht sofort verschwinden, bekommen Sie gar nichts mehr.
37:37Wenn ich mein Geld nicht bekomme,
37:40dann ist das gar nicht gut.
37:42Für Sie.
37:45Verstanden?
37:46Wagen Sie es nicht noch einmal, hier aufzukreuzen.
37:51Wir sehen uns noch.
38:02Und, wie läuft der Empfang für den japanischen Geschäftsmann?
38:06Ich hatte hier eine Küche zu tun und habe kaum was mitgekriegt.
38:10Aber Eva meinte, Herr Saito sei sehr angetan von dem Abend.
38:14Das liegt bestimmt auch an Evas Kochkünsten.
38:18Denen kann keiner widerstehen.
38:21Wie geht's Julia?
38:25Viel besser.
38:27Evas Mittel wirken.
38:29Das Fieber ist runter und sie hat sogar eine Suppe gegessen.
38:31Ah, das ist gut.
38:33Ich wusste, dass Eva helfen kann.
38:40Ich bin so froh, eine Freundin wie Eva gefunden zu haben.
38:43Wenn Julia wieder gesund ist, dann werde ich sie besuchen und ihr das sagen.
38:51Was ist, ist das keine gute Idee?
38:54Doch, doch, das solltest du auf jeden Fall tun.
38:56Ihr solltet euch sowieso mal unterhalten.
38:58Was meinst du damit?
39:01Ja, Eva macht sich Sorgen um Daniel und...
39:05Nimmt Julia übel, Daniel so verletzt zu haben?
39:10Na, übel nimmt sie es Julia nicht.
39:12Sie versteht es einfach nicht.
39:15Das kann man auch gar nicht verstehen.
39:19Hat Julia denn gar nichts gesagt?
39:22Dass sie Daniel einfach so sitzen lässt, das passt überhaupt nicht zu ihr.
39:26Julia ist eben meine Tochter.
39:28Ich hab dich damals doch auch ohne jede Erklärung sitzen gelassen.
39:32Entschuldige, Christa, aber...
39:34Was Zuverlässigkeit angeht, da kommt Julia nun wirklich nicht nach dir.
39:38Bisschenfalls mein Eindruck.
39:40Danke für den Wein.
39:41Ich glaub, ich geh jetzt noch mal nach Julia schauen.
39:45Christa, ich wollte dich nicht verletzen.
39:49Das hast du nicht, Tobias.
39:51Gute Nacht.
39:54Gute Nacht, Christa.
40:03Daniel wird es leichter fallen, mich zu vergessen, wenn ich nicht mehr in Falkenthal bin.
40:08Und auch ich kann hier nicht bleiben, wenn ich weiß, dass er mir so nah ist.
40:20Es war wie ein Märchen.
40:22Daniel und ich wussten von Anfang an, dass wir zueinander gehören.
40:26Wir dachten, dass uns nichts trennen kann.
40:29Aber jetzt haben wir uns verloren.
40:31Für immer.
40:33Das Märchen ist zu Ende.
40:35Es ist aus und vorbei.
40:40Julia, du bist ja schon wieder aufgestanden.
40:43Ja.
40:45Da haben Evas Mittel aber wirklich wundergewirkt.
40:49Was machst du denn da?
40:51Ich packe.
40:53Ja, aber warum denn?
40:58Mama, bitte lass mich in Ruhe.
41:00Ich soll dich in Ruhe lassen?
41:03Aber warum denn?
41:04Was hast du denn vor?
41:07Ich werde Falkenthal verlassen.
41:09Das match.
41:11pied.
41:12Baby.
41:14Ich werde Falkenthal verlassen.
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