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  • vor 5 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Du brauchst hier wegen Julia keine Sorgen zu machen.
00:03Es ist aus zwischen uns.
00:06Woher willst du das so genau wissen?
00:09Es ist doch noch gar nicht lange her.
00:14Ich will sie nicht zurückhaben.
00:16Und seit du hier bist, geht's mir richtig gut.
00:21Können wir nicht zusammen glücklich werden?
00:28Ich habe mich längst für dich entschieden.
00:31Aber du bist noch nicht so weit.
00:36Lass uns erst weitermachen, wenn du dir sicher bist.
00:41Aber ich will mit dir zusammen sein.
00:45Liebst du mich?
00:57Hey, what you looking for?
01:02No one has the answer.
01:05They just want more.
01:09Hey, who's gonna make it right?
01:17This could be the first day of my life.
01:25Marie, ich...
01:28Ich weiß es nicht.
01:30Ich glaube schon.
01:34Weißt du, es war in letzter Zeit um mich herum einfach so viel Chaos.
01:40Du musst dir erst über deine Gefühle klar werden.
01:43Vorher kann ich nicht bleiben.
01:46Ich muss mich schützen.
01:49Aber ich will, dass du bleibst.
01:52Ich will mit dir zusammen sein.
01:55Bist du sicher?
01:57Natürlich.
01:58Weil ich dich...
02:00Weil ich einfach finde, dass wir sehr gut zueinander passen.
02:07Versprichst du mir, dass du mich nicht verletzen wirst?
02:10Ich verspreche es.
02:16Ich habe einfach nur Angst.
02:19Das kann ich gut verstehen, Marie.
02:22Aber glaub mir.
02:24Ich werde dir immer die Wahrheit sagen.
02:27Ich werde dir alles erzählen.
02:29Was ich denke und was ich fühle.
02:31Vertrau mir.
02:44Also...
02:46Zu diesem Werner Grafenberg fällt mir nichts mehr ein.
02:50Was hast du denn auch erwartet?
02:53Also wie der mich behandelt hat.
02:54Als wäre ich Luft.
02:57Na ja.
02:59Immerhin hat er mein Essen bezahlt.
03:02Das ist schon ein unglaublicher Zufall, dass du bei deinem allerersten Jobangebot ausgerechnet an Werner Grafenberg gerätst.
03:09Ja.
03:09Und der ist auch noch inkognito gekommen.
03:13Wofür hält er sich eigentlich?
03:15Für den Paten von Falkenthal oder was?
03:18Alle Wege führen zu ihm.
03:20Bist du dir sicher, dass Eva da nicht doch was dran gedreht hat?
03:23Quatsch.
03:24Sie weiß doch gar nichts von meiner Anzeige.
03:27Mama...
03:29Ist es jetzt sehr schlimm, dass du den Job nicht bekommen hast?
03:33Schlimm.
03:35Ich bin heilfroh.
03:37Ich würde doch nicht für die Grafenbergs arbeiten.
03:41Na ja.
03:43Wahrscheinlich würde ich doch für sie arbeiten.
03:46Aber nur wegen des Geldes.
03:47Deswegen brauchst du dir übrigens gar keine Sorgen mehr machen.
03:50Sag mal.
03:52So viele Schichten in der Kneipe kann doch kein Mensch machen, dass es für uns beide reicht.
03:57Doch, es läuft ganz gut.
04:00Trotzdem werde ich mich weiter um meinen Job bemühen.
04:03Ich bin die Mutter und du die Tochter.
04:05Ich sollte für dich sorgen, nicht umgekehrt.
04:13Aber du hast doch noch irgendwas anderes.
04:18Ich habe Daniel doch wieder gesehen.
04:22Und, war es sehr schlimm?
04:26Nein. Eigentlich war es in Ordnung.
04:29Wir konnten uns zum ersten Mal wieder wie normale Menschen ansehen.
04:33Und wie hat sich das angefühlt?
04:37Na, wie schon?
04:39Ich habe gemerkt, wie sehr ich ihn noch liebe.
04:43Dann solltest du ihm besser aus dem Weg gehen.
04:46Auch wenn es schwer fällt.
04:49Ja.
04:51Das ist wohl wirklich das Beste.
04:58Schau mal, ist das nicht der alte Wunschbaum?
05:01Ja, kann sein.
05:02Kannst du dich noch an die Legende erinnern, die wir uns früher erzählt haben?
05:06Ja, ich erinnere mich.
05:08Wenn man einen Gegenstand in den Baum legt, dann kann es sein, dass einem ein Wunsch in Erfüllung geht.
05:13Komm, wir schauen mal, ob was in einem Astloch liegt.
05:15Ich glaube nicht mehr an diesen Hokuspokus.
05:19Daniel, was ist denn los mit dir?
05:23Warum bist du auf einmal so ernst?
05:25Ich bin gar nicht ernst.
05:26Ich habe nur mit diesen Kinderreihen abgeschlossen.
05:29Aber ich glaube doch auch nicht daran.
05:31Aber es macht Spaß, sich irgendwas dazu auszudenken.
05:37Außerdem ist das irgendwie ein verzauberter Ort.
06:02Außerdem ist das ein wunderschöner Ort zum Träumen.
06:11Was?
06:21Im Baum waren beide Muschelhälften.
06:27Beide. Das heißt, wir hatten beide dieselbe Idee?
06:39Weißt du was? Wir sollten aufhören mit dem Grübeln und Träumen und uns wieder der Realität widmen.
06:48Uns, dir und mir.
06:53Du hast recht. Ich wüsste sowieso nicht, was ich mir wünschen soll.
06:58Heißt das, du bist wunschlos glücklich?
07:01Nein, natürlich nicht. Aber wir leben ja nicht im Märchen.
07:06Es heißt, dass ich mich fähig fühle, selbst für mein Glück zu sorgen.
07:12Und das war nicht immer so.
07:34Hallo, Lilli. Lilli, hallo.
07:40Beke, mit dir und Tim scheint es ja prima zu laufen.
07:43Stimmt. Das hier ist schon die achte SMS heute und jede ist süßer als die andere.
07:49So hätte ich den Tim gar nicht eingeschätzt. Der wirkt doch sonst immer so cool.
07:53Ist er aber gar nicht. Eher im Gegenteil.
07:56Aha.
07:57Weißt du, was wir gestern Nacht gemacht haben?
07:59Nein. Aber ich sterbe vor Neugier, wenn du es mir nicht gleich erzählst.
08:04Ich hatte eine total verrückte Nacht mit Tim im Bootshaus.
08:08Im Bootshaus.
08:11Das klingt ja wahnsinnig romantisch.
08:14Ja, das dachte Tim wahrscheinlich auch. Leider hat das ein bisschen übertrieben.
08:19Wie kann man denn zu romantisch sein? Wie kann man das denn übertreiben?
08:23Tim kann. Pass auf.
08:25Er hat alles mit Fackeln dekoriert, er hat Rosen verstreut, Sekt aufgetischt, mich über die Schwelle getragen
08:32und praktisch gleichzeitig versucht, mir ein komplettes Violinkonzert vorzuspielen.
08:37Das war das absolute Chaos.
08:39Ach, ist das süß.
08:42War halt ein bisschen zu viel des Guten und passt eigentlich auch nicht zu Tim.
08:45Aber das hast du ihm ja hoffentlich nicht gesagt, oder?
08:48Natürlich habe ich ihm das gesagt.
08:50Und? Wie hat er reagiert?
08:52Naja, zuerst war er ein bisschen eingeschnappt.
08:55Aber dann hat er sich entspannt und wir hatten einen richtig schönen Abend.
08:59Och Mann, das ist ein Traum. Ich hätte auch gern so gerne, so gerne, dass sich mal jemand für mich
09:04so blamiert.
09:06Gibt es da denn jemanden?
09:09Na ja, eigentlich ist es noch zu früh, um darüber zu reden.
09:13Oh, komm schon, Silke. Ich habe dir auch gerade alles erzählt.
09:17Aber du musst mir versprechen, dass du es wirklich niemandem weitererzählst, okay?
09:20Hey, großes Indianer Ehrenwort.
09:24Okay.
09:25Es ist Jörg. Ich meine, Herr Schwarz, unser neuer Sicherheitschef.
09:29Er hat mich gefragt, ob ich ihm beim Einrichten seiner Wohnung behilflich sein soll.
09:35Ist der nicht ein bisschen komisch?
09:39Ich finde ihn nett.
09:41Du musst es ja wissen.
09:43Ja, ich glaube, ich habe da ein ganz gutes Geschwür.
09:46Dann wünsche ich dir viel Glück.
09:51Danke, Lilly.
09:59Danke.
10:03Und was macht dein Schräger dir mit Patricia?
10:06Hast du ihr noch mehr Entwürfe verkauft?
10:07Ja, ein paar.
10:09Es läuft doch ganz gut.
10:10Solange niemand außer Patricia weiß, dass die Entwürfe von mir sind.
10:14Na, dann ist doch alles prima.
10:15Und mit Daniel läuft es ja auch wieder ganz gut.
10:18Woher weißt du das?
10:20Daniel war hier. Er hat mir erzählt, dass ihr euch zufällig im Bootshaus getroffen habt.
10:24Und was hat er noch gesagt?
10:26Er meinte, dass ihr das erste Mal seit langer Zeit wieder vernünftig miteinander umgehen konntet.
10:32Das stimmt.
10:35Trotzdem hat er mir klargemacht, dass er jetzt zu Marie gehört.
10:40Tut weh, oder?
10:43Vielleicht ist ja eines Tages so was wie Freundschaft zwischen uns möglich.
10:48Eine Freundschaft?
10:51Ja, ich weiß.
10:52Es klingt ziemlich unwahrscheinlich.
10:54Jedenfalls so lange, wie du das für ihn fühlst, was ich glaube, dass du für ihn fühlst.
11:00Jan, du brauchst nicht um den heißen Brei herumreden.
11:04Ich hab Daniel geliebt.
11:06Und jetzt ist es vorbei.
11:21Hi.
11:22Auch hi.
11:26Schön, dass du...
11:27Ich wollte...
11:27Nein, du zuerst.
11:29Nee, du.
11:31Ich wollte dir nur sagen, dass ich den Abend gestern wunderschön fand.
11:35Und das...
11:35Ich glaub, das hast du mir schon ungefähr ein Dutzend Mal geschrieben.
11:40Nervig?
11:42Niemals.
11:48Lilly, kannst du mir vielleicht mal helfen?
11:51Lass dir helfen, Großer.
11:53Was machst du denn schon wieder hier?
11:55Was ist denn das jetzt für eine Frage?
11:57Störe ich etwa?
11:59Nö.
12:00Doch, Keuer.
12:01Wenn du es genau wissen willst, ja, du hast uns gestört.
12:05Entschuldigt bitte, dass ich hier arbeite.
12:06Soll ich wieder gehen?
12:07Wow, wow, wow.
12:08Hey, wir sind doch alle drei gute Freunde, ja?
12:11Da können wir uns gar nicht gegenseitig stören.
12:13Wo ist denn das Problem?
12:15Ich hab hier doch gar nichts.
12:17Für was?
12:19Ist egal.
12:34Und, Herr Grafenberg, wie ist das Treffen gelaufen?
12:40Was denken Sie denn, wie das Treffen gelaufen ist?
12:43Tut mir leid.
12:45Woher soll ich denn das wissen?
12:46Schließlich war ich nicht dabei.
12:49Und Sie haben auch nicht die geringste Ahnung, wie das Treffen wohl war?
12:54Ja, worauf wollen Sie hinaus, Herr Grafenberg?
12:56Und Sie haben auch nicht einmal eine Vorahnung, wie es wohl gewesen sein könnte?
13:01Ich hab doch keine Vorahnungen, tut mir leid.
13:04Aber das Treffen scheint nicht besonders erfolgreich gewesen zu sein.
13:07Nein, das war es nicht.
13:09Und ich verbitte mir in Zukunft jede Einmischung dieser Art.
13:14Herr Grafenberg, können Sie mir vielleicht mal verraten, worum es eigentlich geht?
13:18Ich weiß selber am besten, was für mich gut ist.
13:21Und ich brauche niemanden, der hinter den Kulissen die Dinge für mich arrangiert.
13:29Marie, du bist meine Freundin.
13:31Ich will dich einfach nur davor bewahren, dass du möglicherweise einen Riesenfehler machst.
13:39Ihr wollt es wirklich nochmal so richtig miteinander versuchen?
13:43Hat Daniel dich überzeugt?
13:45Nein, wir haben uns gegenseitig überzeugt.
13:48Was meinst du damit, wir haben uns gegenseitig überzeugt?
13:50Es ist die Art, wie es ist, wenn Daniel und ich zusammen sind.
13:54Das passt einfach und es fühlt sich gut an.
13:58Und du machst dir keine Sorgen wegen seiner gescheiterten Beziehung.
14:02Du meinst, weil es mit Julian noch nicht so lange her ist.
14:04Genau das meine ich.
14:07Patricia, Daniel hat mir versprochen, dass er mich nicht verletzen wird.
14:10Warum soll ich ihm nicht glauben?
14:13Hallo.
14:14Kannst du dich mal ein bisschen für uns freuen?
14:16Ja, das mache ich ja auch.
14:20Ich wünsche mir wirklich, dass es mit euch beiden funktioniert.
14:23Na also, das ist doch schon viel besser.
14:33Sag mal, ich habe gehört, dass du für einen Tag weg bist?
14:38Ja, ich wollte ein paar neue Zulieferer treffen,
14:41die uns interessante Angebote gemacht haben.
14:43Wir könnten die Ausgaben für unsere Rohstoffe erheblich senken.
14:48Aha.
14:50Davon wusste ich gar nichts.
14:51Ich meine, wir waren doch mit unseren bisherigen Zulieferern ganz zufrieden.
14:55Kaolin in dieser Qualität ist doch kaum billiger zu bekommen.
14:58Das ist ja nur ein Treffen.
14:59Vielleicht gibt es ja auch noch andere Hochtemperaturbindemittel als Kaolin.
15:04Tja, wenn du meinst.
15:06Jetzt sei nicht gleich eingeschnappt.
15:09Wir arbeiten super zusammen.
15:10Und ich werde keine Entscheidung treffen, ohne sie vorher mit dir abzusprechen.
15:15Okay.
15:16Aber stell dich darauf ein, dass wir unterschiedlicher Meinung sein werden.
15:19Das hoffe ich.
15:21Reibung ist notwendig.
15:22Nur so werden wir zu guten Lösungen finden.
15:24Vielleicht hast du recht.
15:29Weißt du, Daniel, wir haben hier eine Seltenheit.
15:33Ein richtiges Familienunternehmen.
15:35Jeder macht seinen Job und ist mit ganzem Herzen dabei.
15:38Aber das war doch schon immer so.
15:40Ja.
15:41Aber ich habe es nicht gesehen.
15:43Weil du all die Jahre nichts anderes wolltest als weg.
15:47Ich wollte meine eigene Welt aufbauen.
15:50Und habe nicht gesehen, dass ich das alles hier schon habe.
15:56Was ist denn so bedrückt rein?
15:58Bei dir läuft doch alles hervorragend.
16:01Was genau meinst du?
16:04Marie ist eine wundervolle Frau.
16:07Was ist denn das plötzlich?
16:09Du warst doch die ganze Zeit so skeptisch, was Marie und mich betrifft.
16:12Ich habe nur gesagt, dass du dir erst über deine Gefühle zu Julia klar werden sollst.
16:16Ja, aber das bin ich mittlerweile.
16:22Weißt du, als wir das letzte Mal darüber gesprochen haben, fiel für meinen Geschmack das Wort Freundschaft ein bisschen oft.
16:30Aber jetzt weiß ich, dass ich mit Marie glücklich werden kann.
16:33Und ich kann mich absolut auf sie verlassen.
16:35Das freut mich.
16:37Sie ist schön, klug und verständnisvoll.
16:46Ich komme gerade aus der Brennerei und habe die Prototypen gesehen.
16:50Aha.
16:51Hast du sie auch gesehen?
16:53Hm.
16:54Was sagst du?
16:56Ganz okay.
16:57Ganz okay?
16:58Du könntest ruhig ein bisschen begeisterter sein.
17:00Es sind deine Entwürfe und sie sind fantastisch.
17:03Erzähl mir was Neues.
17:05Ich habe eine neue Eigenschaft an dir entdeckt.
17:07Die Bescheidenheit.
17:09Ich finde es einfach wunderbar, meinen kleinen Beitrag zu unserem Familienbetrieb leisten zu können.
17:17Sag mal, Lilly, musst du nicht arbeiten?
17:21Ja, ich möchte das dann nicht von der Arbeit abhalten.
17:24Bis später.
17:42Hallo, Silke.
17:45Hast du heute schon ein Horoskop gelesen?
17:48Mein Horoskop?
17:49Ja, wieso?
17:50Wirklich?
17:51Dann weißt du es also schon.
17:53Was denn?
17:55Dass wir verabredet sind.
17:56Äh, ich weiß jetzt nicht so genau, was du meinst.
18:00Also.
18:01In meinem Horoskop stand, dass die hübscheste Frau, die ich kenne, sich heute mit mir verabredet.
18:08Das bist eindeutig du.
18:10Das hast du jetzt aber schön gesagt.
18:13Und?
18:14Lass ich dich zu einem Kaffee einladen?
18:16Ja, gern.
18:21Wird hier auch noch gearbeitet?
18:24Guten Tag, Frau Grafenberg.
18:25Ich wollte Frau Mertens nur zu einem Kaffee einladen.
18:28Während der Arbeitszeit.
18:29Das können Sie ruhig auf den Feierabend verschieben.
18:33Aber Herr Schwarz wollte doch nur...
18:35Äh, auch Herr Schwarz wird sich an diese Regel halten.
18:38Nicht wahr, Herr Schwarz?
18:41Ich werde mich dann mal wieder um die Sicherheit kümmern.
18:45Und Sie, Frau Mertens, werden meine Briefentwürfe abtippen.
18:48Und ins Englische übersetzen.
18:50Und wenn Sie schon dabei sind, auch gleich ins Französische.
18:52Und bevor Sie fragen, wie Sie das machen, machen Sie es einfach.
18:57Au revoir.
19:09Julia, du musst was tun.
19:11Was ist denn passiert?
19:12Ich halte das nicht mehr aus.
19:14Was hältst du nicht mehr aus?
19:16Patricia Grafenberg ist so eine bescheuerte Kuh.
19:18Jetzt reg dich erst mal ab.
19:19Jetzt sehen wir ganz in Ruhe, was los ist.
19:21Der Chef ist heute zu uns in die Designabteilung gekommen
19:24und hat Patricia für ihre...
19:25Nein, für deine Entwürfe gelobt.
19:28Verstehe.
19:29Sie hat das Lob eiskalt eingesteckt,
19:31ohne eine Spur von Gewissensbissen.
19:34Julia, mach was dagegen.
19:36Das hat schon so seine Richtigkeit, Lilly.
19:40Aber das ist so unfair.
19:41Du machst die ganze Arbeit und Patricia erntet die Lorbeeren dafür.
19:44Warum darf sie dir das antun?
19:45Glaub mir einfach.
19:46Das ist mit ihr so abgesprochen, okay?
19:48Julia, ich verstehe dich nicht.
19:50Hat das irgendwas mit Daniel zu tun?
19:52Erpresst Patricia dich?
19:53So ein Unsinn.
19:54Es hat nichts mit Daniel zu tun.
19:55Ich werde auch nicht erpresst.
20:04Hast du denn schon mit Kolja gesprochen?
20:07Kann es sein, dass du ablenken willst?
20:09Ja.
20:14Und?
20:16Hast du Kolja gesagt, wie es zwischen Tim und dir steht?
20:21Du wirst mir schon noch irgendwann sagen,
20:23warum du dich von Patricia ausbeuten lässt, oder?
20:27Ja.
20:29Aber jetzt noch nicht.
20:30Okay?
20:33Okay.
20:38Hey, das wird ja richtig so gewundert,
20:39dass du hier auftauchst.
20:41Ich bin nur zufällig vorbeigekommen.
20:43Das bin ich ja früher auch.
20:45Ja, früher.
20:48Julia ist doch nicht hier.
20:50Bist du meinetwegen hier oder wegen Julia?
20:52Ach, jetzt hör auf mit dem Quatsch.
20:54Ich bin nach wie vor der Ansicht,
20:55dass es besser ist, wenn wir uns aus dem Weg gehen.
20:57Und um Julia aus dem Weg zu gehen,
20:58bist du hier ins Kose gekommen.
20:59Wo soll ich dich denn sonst treffen?
21:01Mal so ganz spontan.
21:02Okay, und irgendwie macht es das Leben
21:04doch auch wieder spannend, oder nicht?
21:06Also ein bisschen weniger Spannung im Leben
21:08wäre mir eigentlich ganz lieb.
21:09Hey, zumindest wir haben uns wieder vertragen.
21:12Weißt du was?
21:13Ich bin deshalb so gerne mit dir befreundet,
21:15weil du in jeder Situation etwas Positives siehst.
21:34Diese Ruhe am frühen Morgen.
21:37Ich wünschte, in mein Leben würde auch endlich Ruhe einkehren.
21:41Aber alles wird nur noch komplizierter.
21:46Vielleicht habe ich mir wirklich was vorgemacht
21:48und den Job nur angenommen, um Daniel irgendwie nahe zu sein,
21:51auch wenn er nichts davon ahnt.
21:55Ich weiß nur nicht, ob ich es ertragen kann,
21:57ihn glücklich an Maries Seite zu sehen.
22:00Das wird mir das Herz brechen.
22:27Frisch gepresst.
22:28Ja.
22:29In der Familie Grafenberg
22:31bekommen alle immer nur das Beste von mir.
22:34Dann gehöre ich also schon zur Familie?
22:36Na, irgendwie schon.
22:38Daniel und ich,
22:39wir haben uns gestern lange unterhalten.
22:42Und?
22:44Ihr seid glücklich?
22:46Ja, sehr.
22:49Das freut mich für euch.
22:53Obwohl, ein bisschen schnell geht das schon.
22:55Ich weiß.
22:57Aber ich bin mir sicher, dass wir uns sehr glücklich machen können.
23:00Vergiss nicht, an dich zu denken.
23:02Keine Sorge.
23:03Diese Dinge habe ich längst im Griff.
23:04So.
23:05Und jetzt helfe ich dir Frühstück machen.
23:07Und damit machst du mich sehr glücklich.
23:28Patricia.
23:31Ich bin très glücklich.
23:33Ich bin sehr glücklich.
23:36Ja, warum?
23:38Nur weil du gerade viel Lob für deine Entwürfe bekommst, heißt das nicht, dass du nur noch feiern kannst.
23:43Tut mir leid, aber das kann ich nun wirklich selber entscheiden.
23:46Na, du musst es wissen.
23:48Glaub mir, das weiß ich auch.
23:50Dein Onkel Frederik geht auf eine Geschäftsreise und er hat dich vorher noch mit Lob überschüttet.
23:55Danke, das weiß ich bereits.
23:58Entschuldige, dass ich dir ein Lob ausrichte.
24:00Übrigens, hast du von diesen Spannungen zwischen Daniel und Marie mitbekommen?
24:06Ja, Marie hat mir davon erzählt.
24:08Das dachte ich mir. Du hältst dich da raus.
24:10Mutter, ich...
24:11Ich weiß, dass du dieser Beziehung eher skeptisch gegenüberstehst.
24:15Ich...
24:15Aber ich habe bei Julia gewusst, was gut für Daniel ist und ich weiß es auch bei Marie.
24:19Ich wollte doch nur sagen, dass ich mit dir einer Meinung bin.
24:23Wirklich?
24:24Ich denke immer noch, dass es für Daniel zu früh ist, sich in eine neue Beziehung zu stürzen, aber...
24:29Marie liebt ihn aufrichtig und ich finde, man sollte ihm eine Chance geben.
24:34Auf einmal?
24:35Dass du so vernünftig sein kannst?
24:38Vielen Dank, Mutter.
24:39Aber darf ich jetzt gehen?
24:40Ich muss nämlich noch unter die Dusche und dann zur Arbeit.
24:49Eva, was ist denn in Sie gefahren?
24:51Das sollte ich Sie besser fragen.
24:53Wer hat mich denn direkt ins offene Messer laufen lassen?
24:56Herr Grafenberg, ich bitte Sie, reden Sie endlich Klartext mit mir.
25:01Das können Sie gerne haben.
25:03Ich finde es eine Unverschämtheit von Ihnen, dass Sie mich an diese...
25:06diese Person, diese Christa Schilling vermittelt haben, hinter meinem Rücken.
25:10Ich? Ich habe was? Was habe ich?
25:12Na, Sie haben mich doch gedrängt, auf diese...
25:14Zeitungsannonce zu antworten.
25:18Sophia Feltenstein. Sie wussten ganz genau, dass diese Christa Schilling dahinter steckt.
25:23Ach, Christa hat die Annonce aufgegeben?
25:25Ach, jetzt fragen Sie doch nicht so scheinheilig.
25:27Also, Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich gegen Ihren Willen Sie an Christa Schilling vermittelt hätte.
25:34Jawohl!
25:37Ich sehe nicht, wie es anders möglich gewesen wäre.
25:40Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass Sie davon nichts gewusst hätten.
25:44Ich muss Ihnen gar nichts weismachen.
25:46Ich denke, es reicht, wenn ich Ihnen erkläre, dass ich davon keine Ahnung hatte.
25:57Tja, wenn das so ist, dann tut es mir leid.
26:05Es schien mir nur so unwahrscheinlich, dass der Zufall...
26:08Ja!
26:08...ausgerechnet!
26:09Trotzdem hätten Sie mit mir reden müssen.
26:12Sicher.
26:14Ich war nur so aufgeregt und wütend.
26:20Ist das Problem jetzt damit geklärt?
26:27Es tut mir leid, dass ich Sie verdächtigt habe.
26:32Nehmen Sie meine Entschuldigung an?
26:37Gut.
26:38Ich nehme an.
26:40Aber nur, wenn Sie dieses wunderbar vitaminreiche, gesunde Frühstück annehmen.
26:56Einen Kakao, bitte.
26:58Aha.
27:00So, gut gelaunt.
27:01Und das nach dem Ampfiff gestern von Frau Grafenberg?
27:05Wahre Gefühle kann eben nichts zerstören.
27:09Wovon redest du, Silke?
27:11Jörg und ich, wir waren gestern noch bummeln und haben Accessoires für seine Wohnung gekauft.
27:16Jörg und seine Accessoires, hm?
27:19Aha.
27:19Ja, und das war total schön.
27:21Danach sind wir noch Sushi essen gegangen.
27:22Ja, und das passt ja gut zu deiner neuen Flamme.
27:25Toter, kalter Fisch.
27:28Was willst du damit sagen?
27:30Nichts.
27:31Das ist auch besser so, weil wenn du das erfährst, was ich dir gleich sage, dann bleibt dir die Spucke
27:35weg.
27:36Jetzt bin ich aber neugierig.
27:39Jörg hat mich zu seiner Einweihungsparty eingeladen.
27:42Das wäre total super.
27:43Und weißt du, wer nicht eingeladen ist?
27:46Wer?
27:48Du.
27:49Weil du immer so Witze machst über ihn.
28:01Sag mal, was ist denn mit Kolja los?
28:02Wieso guckt denn der so traurig?
28:04Ist er auch nicht eingeladen?
28:05Ja, der hat Liebeskummer.
28:09Das sagst du einfach so kalt, wo du doch selbst so gelitten hast?
28:13Wo bleibt denn dein Mitleid und dein Mitgefühl?
28:15Wir sollten endlich mal aufhören, ständig Mitgefühl und Mitleid zu haben.
28:20Ach so?
28:21Wenn wir mal aufhören würden mit unserem Mitleid und Mitgefühl und anstelle dessen mal helfen würden und anpacken,
28:28dann wäre die Welt wirklich ein besserer Ort.
28:31Tja, weißt du, manchmal überrascht du mich, da sagst du nur so richtig kluge Dinge.
28:34Und dafür bekommst du ein Käsesandwich gratis.
29:00Schau, wie zart und feingliedrig sie sind.
29:05Ja, so feingliedig und zart wie eine junge Liebe.
29:09Das kann man so sagen.
29:11Obwohl man das, was Daniel mit mich verbindet, ja nicht gerade eine junge Liebe nennen kann.
29:16Wir erleben eher unseren zweiten Frühling.
29:20Das kann auch seine Vorteile haben.
29:21Ja, alles ist vertraut und bekannt.
29:26Ich wollte dich was fragen.
29:28Und zwar, wie wäre es, wenn wir deine Schwester Charlotte für ein Wochenende zu uns hier einladen würden?
29:35Eine sehr schöne Idee, Annabelle, aber ich glaube nicht, dass das so gut ist.
29:38Ich dachte nur, dass du uns nicht gleich wieder verlassen musst.
29:41Charlotte soll erstmal die Schule beenden, dann kann sie kommen.
29:44Geht sie nicht auf ein Internat?
29:46Doch, auf ein sehr gutes sogar.
29:48Obwohl das offenbar auch nicht wirklich nützt.
29:51Sie ist eben ganz anders als ich.
29:53Du warst schon immer eine pflichtbewusste junge Frau.
29:56Und das ist sie eben nicht.
29:58Sie war schon als Siebenjährige wild und unabhängig.
30:02Nun ja, ich muss jetzt ins Büro.
30:05Aber ich möchte dir noch einmal versichern, wie froh wir sind, dass du hier bist.
30:10Danke, Annabelle, ich weiß.
30:12Und entschuldige bitte, falls ich das schon einmal zu viel gesagt habe.
30:28Hallo, Kolja.
30:31Wo sind denn alle?
30:32Hallo, Herr Gravenberg.
30:33Ich glaube, Ihre Schwester und Lilly sind gerade in der Gießerei, um die Rohlinge für die neue Serie zu holen.
30:38Okay.
30:41Ist alles in Ordnung, Kolja?
30:44Du wirkst so bedrückt.
30:46Ach, es ist nichts.
30:52Also wenn ich dich so ansehe, muss ich sagen, ich war auch mal unglücklich verliebt.
31:00Du kannst mit mir darüber sprechen, wenn du willst.
31:03Kenne ich sie?
31:12Ist es Lilly?
31:19Es muss hart für dich sein, sie den ganzen Tag so um dich herum zu haben.
31:23Vor allen Dingen ist sie jetzt mit meinem Kumpel Tim zusammen.
31:26Aha.
31:27Und ich muss sie ständig beim Knutschen sehen.
31:32Weiß sie, ich meine, weiß sie, dass du sie...
31:36Und du hast auch nicht vor, sie zu sagen, oder?
31:38Nein.
31:39Sie ist doch total glücklich mit Tim.
31:43Tja.
31:44Tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber das sieht nicht gut für dich aus.
31:49Am besten du versuchst, ganz schnell die Sache zu vergessen.
31:56Gut, keine gute Idee.
31:59Ich mache im Moment nur unsinnige Vorschläge.
32:02Man kann seine Gefühle doch nicht zwingen.
32:05Bitte?
32:06Ich sagte, dass man seine Gefühle doch nicht zwingen kann.
32:12Ja.
32:13Da hast du wahrscheinlich recht.
32:26Hallo?
32:30Ja, Patricia, die Entwürfe sind fertig.
32:33Mhm.
32:34Es bleibt bei unserer Verabredung im Lanzino.
32:37Ich beeile mich.
32:39Bis später.
32:53Schön, dass du mal wieder vorbeikommst.
32:57Willst du dich setzen?
33:00Aber nur, wenn du auch Zeit hast.
33:02Ja, habe ich.
33:03Aber nur ein bisschen.
33:04Ich muss gleich los.
33:06Verstehe.
33:14Ich hatte schon befürchtet, dass du mich sofort wieder rausschmeißen wirst.
33:18Einen ganz kleinen Moment habe ich auch darüber nachgedacht.
33:21Verstehe ich.
33:24Andererseits
33:28kannst du ja auch nichts dafür, dass wir denselben Mann lieben.
33:32Ich meine,
33:34geliebt haben.
33:37Weißt du,
33:38ich habe nicht so viele Freundinnen.
33:41Geht mir ganz genauso.
33:44Das ist doch verrückt.
33:46Die ganzen Gespräche,
33:47die ganzen Ratschläge, die du mir gegeben hast.
33:49Gehen die ganze Zeit um Daniel.
33:50Für dich und für mich.
33:52Meinst du, dass es einen Weg gibt,
33:54wie wir weiter befreundet sein können?
33:58Keine Ahnung.
33:59Ich schätze, wir sollten es einfach versuchen.
34:01Würdest du das wollen?
34:02Ja.
34:02Ich würde mich sogar sehr darüber freuen.
34:05Fein.
34:07Dann kann ich dich ja ab und zu wieder im Kosi besuchen kommen.
34:10Mach das.
34:12Du musst ja nicht unbedingt Daniel mitbringen.
34:14Nein, natürlich nicht.
34:18Tja.
34:31Ich kann es noch gar nicht fassen.
34:37Ich habe mich gerade mit Marie versöhnt.
34:40Daniels neuer Freundin.
34:45Aber irgendwie ist sie ja auch meine Freundin.
34:48Schließlich verbindet uns mehr als nur Daniel.
34:53Aber hat diese Freundschaft überhaupt eine Chance?
35:04Ich hoffe, du denkst darüber nach, wie wir dein Onkel Frederik ein wenig ausbremsen können.
35:09Wie kommst du darauf, dass ich über so etwas nachdenken könnte?
35:13Weil er sich für meinen Geschmack ein wenig zu breit in der Firma macht.
35:17Hast du schon gehört, dass er mit einem neuen Zulieferer verhandelt?
35:20Ja, habe ich.
35:21Er ist der Chef.
35:23Ja, im Moment.
35:24Es muss ja nicht ewig so bleiben.
35:25Ach, Mutter, jetzt fängst du wieder davon an.
35:28Du könntest ruhig ein wenig mehr Vertrauen in mich haben.
35:31Schließlich habe ich dich in der Julia-Schilling-Geschichte auch gut beraten.
35:35Was hat denn das jetzt mit Frederik zu tun?
35:36Da hatte ich auch recht.
35:38Du solltest dir meinen Rat ruhig zu Herzen nehmen.
35:41Also gut.
35:42Und was ist dein Rat?
35:46Das ist doch vollkommen klar.
35:50Du solltest Frederik es nicht so leicht machen.
35:55Wie, nicht so leicht machen.
35:57Jeder weiß doch, dass du auf längere Sicht der viel bessere Chef bist.
36:02Jetzt ist es nun mal Frederik.
36:04Und ich finde, er macht seinen Job wirklich gut.
36:06Siehste, genau das ist es.
36:09Was ist was?
36:10Deine Einstellung.
36:12Du gibst dich zu schnell zufrieden.
36:14Ich bin nur nicht auf Streiten aus.
36:18Aber mich darfst du enttäuschen.
36:20Nur, um einen Streit mit Frederik aus dem Weg zu gehen.
36:23Tim, das ist doch nicht wahr, Mutter.
36:26Ich schätze sehr, was du alles für mich getan hast.
36:29Aber ich werde dich ganz bestimmt nicht enttäuschen.
36:35Das war so süß von Tim, wie er dann auch noch seine Geige rausgeholt hat.
36:39Das war wie in diesen 60er-Jahre-Musikfilmen, die sonntags morgens im Fernsehen laufen.
36:46Hey, hörst du mir überhaupt zu?
36:52Kolja, wir sollten aufhören, uns anzuzicken, ja?
36:55Wenn du meinst.
36:57Ist das alles, was du dazu zu sagen hast?
37:01Mein Gott, das tut mir ja leid.
37:03Ich wollte dir einfach nur mitteilen, was zwischen Tim und mir so gelaufen ist.
37:06Das habe ich mir eh schon gedacht.
37:08Was hast du dir gedacht?
37:11Hörst du mich wirklich für so blöd?
37:12Ihr seid doch beide Erwachsene.
37:14Ich kann mir sehr genau vorstellen, was da zwischen euch beiden läuft.
37:18Du meinst, dann weißt du schon längst, dass Tim und ich...
37:21Ihr habt Sex, na und?
37:23Ja, dann okay.
37:25Willst du mir noch erzählen, wie toll es war?
37:27Nein.
37:40Willi, lass das.
37:41Das muss ich später wieder wegwischen.
37:43Kolja, du bist so humorlos.
37:47Hey.
37:48Tut mir leid.
37:51So, tut dir jetzt auch mal leid.
37:53Ja, tut es.
37:58Frieda?
38:01Frieda.
38:07Hallo.
38:08Hallo.
38:09Störe ich?
38:10Nein, du störst doch nie.
38:17Ich...
38:18dachte, ich schau mal, was du so machst.
38:20Ich arbeite furchtbar viel.
38:22Das dachte ich mir schon.
38:23Und du, wie war dein Tag bisher?
38:27Ich habe Julia gerade getroffen.
38:30So, zufällig?
38:31Nein, ich bin direkt zu ihr gegangen.
38:33Ich verstehe nicht ganz.
38:37Daniel.
38:42Ich habe Julia unabhängig von dir kennengelernt.
38:45Wir haben uns gleich gut verstanden.
38:48Ich musste ihr nie irgendwas erklären.
38:49Sie wusste immer sofort, was ich meine.
38:51So...
38:52So eine Freundschaft, die findet man nicht so oft.
38:54Aber das weiß ich doch alles längst.
38:58Was ich dich fragen wollte...
39:00Hast du was dagegen, wenn ich sie ab und zu treffe?
39:04Nein, nun, also...
39:05Ich muss da schon mal kurz drüber nachdenken, aber...
39:07Ich würde...
39:08Ich kann dir ja nicht vorschreiben, mit wem du ausgehst oder...
39:10nicht.
39:12Ich würde es verstehen, wenn du es nicht möchtest.
39:15Nein, also, meinetwegen...
39:17Könnt ihr gerne...
39:19Ich würde es verstehen, wenn ich sie überrasste, wenn ich sie nicht möchtest.
39:28Nein, also, meinetwegen wir nicht겨utern.
39:35Ich würde es verstehen, wenn ich sie nicht möchtest.
39:35Und das ist nicht so oft, wenn ich sie das nicht möchtest.
39:40Ich würde es 3.5-0-1000-000-000-000-000-000-000-000-000-000-000-000-000-000
39:47-000-000-000.
39:56Äh, Kolja, wissen Sie, wo ich meine Tochter finden kann?
39:59Frau Grafenberg.
40:01Wo ich meine Tochter finden kann?
40:03Äh, ich glaub, sie sagte irgendwas von einer Verabredung im Lanzino, diesem italienischen Restaurant.
40:07Danke.
40:40Hallo? Ist da die Taxizentrale?
40:43Ja, ich brauch ein Taxi in die Warthauser Landstraße.
40:46Ich hatte eine Panne.
40:48Ja, wo denn sonst? Natürlich in Falkenthal.
40:52Ja, und bitte machen Sie schnell.
40:54Es geht ins Lanzino, das werden Sie ja wohl kennen.
40:58Idiot.
40:58Ja, und zwar.
41:09Ja, und zwar.
41:14Ja, und zwar.
41:22Ja, und zwar.
41:31Was machen Sie denn hier?
41:33Etwas essen.
41:36Und das können Sie sich leisten?
41:49Das sind meine Entwürfe.
41:51Ich habe sie gezeichnet.
41:53Wenn Sie mir nicht glauben, fragen Sie Ihre Tochter Patricia.
41:55Sie hat mich damit beauftragt und dafür bezahlt.
41:57Dein kleines Arrangement mit Julia Schilling muss aufgelöst werden.
42:01Und darum kümmere ich mich besser selbst.
42:03Das schaffe ich schon, Mutter.
42:04Ich habe die Produktion der Prototypen gestoppt.
42:06Du hast was?
42:08Was kann ich für Sie tun?
42:09Genau darum geht es.
42:11Sie sollen gar nichts mehr tun.
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