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  • vor 7 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Hat Jörg aus Südafrika geholt.
00:02Sie wollte uns um jeden Preis auseinanderbringen.
00:05Ich hab die beiden gesehen.
00:07Ich hab gesehen, wie deine Mutter Jörg das Geld gegeben hat.
00:10Und als ich sie darauf angesprochen habe,
00:12da hat sie mich ausgelacht und gesagt, mir würde sowieso niemand glauben.
00:22Daniel.
00:27Sag was, bitte.
00:31Was soll ich denn sagen?
00:34Du hast mir gerade erklärt, dass meine Mutter mich umbringen lassen wollte.
00:38Das ist die Wahrheit.
00:45Merkst du eigentlich, was du da redest?
00:47Daniel, ich...
00:48Nein! Jetzt sag ich dir mal was.
00:52Du hältst dich in Zukunft von mir fern.
00:54Und du hältst dich auch in Zukunft von meiner Familie fern, hörst du?
00:57Ich will dich nicht mehr sehen.
00:58Nie wieder.
01:00Verstehst du, es ist aus.
01:02Endgültig.
01:11Hey, what you looking for?
01:17No one has the answer.
01:20They just want more.
01:24Hey, who's gonna make it right?
01:30This could be the first day of my life.
01:41Daniel, ich...
01:45Fass mich nicht an.
01:50Du musst mir glauben.
01:53Ich muss überhaupt nichts mehr.
01:55Raus hier, das muss ich.
01:57Bitte, Daniel.
01:58Ich...
01:59Ich konnte nicht anders.
02:00Ich musste dich doch schützen.
02:02Schützen?
02:04Weißt du, wie krank sich das anhört?
02:09Was fällt dir an eigentlich ein, mich hier einzuschließen?
02:16Wahrscheinlich ist er dir schon genauso auf den Leim gegangen wie ich.
02:21Und jetzt, bitte, mach diese verdammte Tür auf!
02:41Egal, was passiert ist, Daniel.
02:43Und egal, was du jetzt denkst.
02:46Ich liebe dich.
02:48Und das werde ich auch immer tun.
03:06Lilli?
03:08Äh, ich bin's.
03:10Nico!
03:13Was machst du denn schon hier?
03:15Warst du nicht verabredet?
03:16Äh, ja.
03:18Ja, und?
03:19Du wolltest doch erst morgen früh hier sein.
03:21Ich hab's eben anders gelaufen, als gedacht.
03:23Hey, hör mal.
03:26Hat sie dich versetzt?
03:28Nein, das nicht.
03:30Aber so richtig schön scheint der Abend für dich nicht gewesen zu sein, hm?
03:34Ich hab mir fast ein Bein ausgerissen, um dann dermaßen abserviert zu werden.
03:39Hast du dich gestritten, hm?
03:41Na, vielleicht hast du was Falsches gesagt.
03:44Manchmal reagieren Frauen da sehr empfindlich.
03:46Mann, Pappel, ich hab jetzt echt keine Lust, über die Lärm von irgendeiner blöden Kuh zu reden, okay?
03:51Nico, im Zweiten kommen gleich Boxen.
03:53Hast du nicht Lust, dir das mit mir anzuschauen?
03:56Titelkampfmittelgewicht?
03:57Genau.
03:58Viel Spannung.
04:06Daniel.
04:06Daniel.
04:09Bist du allein?
04:12Sag mal, was war das eigentlich für eine bescheuerte Aktion?
04:15War das Julias Idee?
04:18Na, an meiner.
04:20Na toll.
04:21Bist du mein Freund oder ihrer?
04:23Was soll denn das jetzt?
04:24Ihr müsst miteinander reden, also hab ich dafür gesorgt, dass ihr redet.
04:27Ja, vielen Dank auch.
04:29Daniel, du hast im Bootshaus gesessen und getrauert.
04:32Julia ist hier genauso rumgeschlichen, das war doch kein Zustand.
04:35Falls es dich interessiert, ich sitze nicht mehr im Bootshaus.
04:38Und was mit Julia ist, ist mir egal.
04:39Ich seh doch, dass es dir beschissen geht.
04:41Ja, und zwar, weil ich die ganze Sache endlich vergessen will.
04:43Julia soll mich in Ruhe lassen.
04:44Du führst dich auf wie ein beleidigtes Kleinkind.
04:49Ach ja?
04:50Ja, und ich hab keinen Bock mehr, mir diesen Schwachsinn länger anzuhören.
04:56Weißt du was?
04:57Ich auch nicht.
04:59Mensch, gib doch endlich zu, dass es dir beschissen geht!
05:02Und lass uns vernünftig drüber reden, Mensch!
05:06Nein, danke.
05:08Und solange du dich auch von Julia noch einwickeln lässt,
05:11haben wir beide überhaupt nichts zu besprechen.
05:33Daniel hat mich angesehen, als wäre ich eine Fremde.
05:36Als hat er mich noch nie vorher gesehen.
05:40Das war meine einzige Chance, ihm alles zu erklären,
05:43und ich hab's nur noch viel schlimmer gemacht.
05:46Was ist das nur für eine Welt,
05:48in der sich die Wahrheit schlimmer anhört,
05:50als die gemeinste Lüge?
05:53Er glaubt mir nicht,
05:54dass seine Mutter für unser Unglück verantwortlich ist.
05:57Das kann er wohl auch nicht glauben.
06:00Es wird ihm das Herz brechen.
06:03Und jetzt hab ich ihn verloren.
06:07Endgültig.
06:10Hallo, Julia!
06:15Hallo, Mama!
06:17Ich hab einen kleinen Spaziergang gemacht.
06:23Ein herrlicher Abend.
06:27Zuerst hab ich mit Tobias auf der Terrasse gesessen,
06:31und dann wollte ich noch ein bisschen die Abendsonne genießen.
06:42Du bist ja schon wieder so traurig.
06:46Ich kann nicht mehr, Mama.
06:49Ich halte es einfach nicht länger aus.
06:52Hat dich Jörg schon wieder belästigt?
06:58Ich hab mit Daniel gesprochen.
07:01Und?
07:03Ich hab ihm alles erzählt.
07:06Alles?
07:08Auch, dass seine Mutter hinter der Erpressung steht.
07:11Glaubt mir nicht.
07:14Gib ihm einfach ein bisschen Zeit.
07:17Er will mich nie wieder sehen, Mama.
07:21Es ist vorbei.
07:38Es war doch eine super Party.
07:40Mal wieder ein richtig lustiger Abend.
07:42Auf jeden Fall haben die Leute ziemlich viel Müll gemacht.
07:44Keuer, sei nicht so ein Spielverderber.
07:45Immer hast du was zu meckern.
07:47Ja, echt, Keuer.
07:48Je mehr Müll, desto besser die Party.
07:50Genau.
07:55Ich bin eben einfach nur müde und will ins Bett.
07:59Dann geh doch pennen.
08:00Wir kommen schon alleine, klar.
08:02Genau, den Rest schaffen wir auch ohne dich.
08:05Ich verstehe schon.
08:07Nacht.
08:09Nacht, Keuer.
08:19Wieso schläft dieser Kurt jetzt in meinem Bett?
08:23Ich dachte, es wäre Tims Freud.
08:25Echt?
08:27Komm, wir gehen in mein Zimmer.
08:30Nacht, Keuer.
08:31Nochmal gute Nacht.
08:33Schlaf gut.
08:36Gut.
08:37Gut.
08:38Gut.
08:38Gut.
08:43Gut.
09:10Du gehörst zu mir.
09:12Egal wo wir sind.
09:14Und bald sind wir in Südafrika.
09:18Lassen uns von der Sonne wecken.
09:19Vom Duft des Meeres.
09:21Und gehen jeden Tag noch vor dem Frühstück schwimmen.
09:23Und lassen uns in den Wellen treiben.
09:25Und nichts und niemand kann unser Glück stören.
09:44Deine Mutter hat Jörg aus Südafrika geholt.
09:48Sie wollte uns um jeden Preis auseinanderbringen.
09:51Ich habe die beiden gesehen.
09:52Ich habe gesehen, wie deine Mutter Jörg das Geld gegeben hat.
09:55Und als sie sie darauf angesprochen hat,
09:58da hat sie mich ausgelacht und gesagt,
09:59mir würde sowieso niemand glauben.
10:19So ein Riesenbett ist super gemütlich.
10:23Das ist auch der Grund,
10:24warum ich mein kleines Bett bei meinen Eltern gelassen habe,
10:27als ich hierhergezogen bin.
10:28Ich glaube, das mache ich auch so.
10:30Oder ich hole mir so ein japanisches Bett,
10:32so ein Futon.
10:36Hauptsache,
10:37dieses Bett ist jetzt erst mal gemütlich genug.
10:40Wie, wie gemütlich genug.
10:45Na, gemütlich eben.
10:48Klar, es ist gemütlich.
10:54Was ist denn los mit dir?
10:57Nichts.
10:59Dann ist ja gut.
11:04Tim, ich habe Durst.
11:10Ja, dann...
11:12Ich bin gleich wieder da.
11:14Okay?
11:24Jörg hat erreicht, was er wollte.
11:27Daniel und ich sind getrennt.
11:30Ich muss jetzt all meine Kraft zusammennehmen
11:32und versuchen, ohne ihn zu leben.
11:40Alles, was von unserer großen Liebe übrig geblieben ist,
11:44ist ein tiefer Schmerz.
11:46Und ich kann nicht einmal hoffen,
11:48dass es besser wird.
11:50Weil ich Angst vor der Leere habe,
11:52die danach kommt.
12:03Was ist,
12:06wenn nichts mehr übrig ist
12:07von meinen Gefühlen zu Daniel?
12:12Was soll mich dann noch
12:13am Leben erhalten?
12:14und ich bin.
13:00Goya, stay, schliefst du.
13:22Goya, schliefst du.
13:52Wenn wir die Anlage hier anbauen, sind die Türen und Fenster zur Terrasse hingesichert.
13:56Aha.
13:57Wenn Sie die Sensoren installiert haben, sagen Sie mir Bescheid, ich kann völlig ausüben.
14:01Ich werde das schon hinkriegen.
14:03Das hoffe ich.
14:06Schauen wir schon mal die Förderfront an und kommen dann wieder.
14:16Das ist ein Blödmann.
14:22Hey, Nico.
14:24So früh auf den Beinen?
14:26Hallo, Frederik.
14:28Ich bin früh ins Bett gekommen.
14:31Hat Patricia dich versetzt?
14:35Nein, das nicht.
14:36Bevor ich richtig gucken konnte, hat sie sich aus dem Staub gemacht.
14:39Wie üblich.
14:41Schnelle Nummern weg quasi.
14:44Das tut mir leid.
14:47Bezahlt hat sie auch noch.
14:48Also ob ich es mir nicht leisten kann, sie einzuladen.
14:52Das sieht dir irgendwie ähnlich, meiner kleinen Nichte.
14:55Ganz schön berechnet.
15:00Wie berechnet?
15:02Ja.
15:03Erst serviert sie dich ab und dann macht sie sich aus dem Staub.
15:06Patrice ist für ein paar Tage verreist.
15:09Ist auch besser so.
15:11Ich habe ehrlich gesagt keine Lust hier zu begegnen.
15:17Nimm dir Kaffee.
15:28Guten Morgen.
15:30Hi, Kolja.
15:31Hast du gut geschlafen?
15:33Wie ein Stein.
15:35Ich auch.
15:37Hab dir nicht zu viel Decke geklaut?
15:39Ach, Quatsch.
15:41Dann ist gut.
15:44Kein Problem.
15:46Ist was passiert?
15:47Nee, nix.
15:49Ich konnte nur nicht einschlafen.
15:52Und dann?
15:56Ich habe mir was zu trinken geholt.
15:58Als ich dich dann hier gesehen habe,
16:02dachte ich, ich könnte bei dir besser einschlafen.
16:05Echt?
16:07Ganz in echt.
16:09Komm, wir machen Frühstück.
16:23Daniel.
16:25Du bist also zurück?
16:27Ja.
16:29Das ist eine gute Entscheidung.
16:32Ja, ich habe wirklich lang genug im Bootshaus gesessen.
16:34Ich freue mich, dass du wieder zu Hause bist.
16:37Jetzt zieh dir aber erst mal was an.
16:39Es gibt gleich Frühstück.
16:40Danke, Eva.
16:41Ja.
17:03Vielen Dank.
17:04Bring Sie bitte mein Gepäck ins Haus.
17:12Morgen.
17:14Lassen Sie nur.
17:15Ich helfe Frau Grafenberg gern.
17:16Was zum Teufel machen Sie noch hier?
17:17Ich arbeite.
17:20Arbeiten?
17:22Sie haben hier nichts mehr zu tun.
17:24Daniel und Julia sind getrennte Leute.
17:26Ihre Aufgabe ist erledigt.
17:28Was wollen Sie noch hier?
17:30Das sieht Ihr Schwager aber anders.
17:31Was hat mein Schwager damit zu tun?
17:33Ach, Sie sind ja noch gar nicht informiert.
17:34Sie haben ja verreist.
17:36Schöne Zeit gehabt.
17:37Hören Sie auf mit dem Theater.
17:39Warum sind Sie immer noch hier?
17:41Ganz einfach.
17:43Ich bin Sicherheitschef von Friedrich Grafenberg.
17:46Und kümmere mich um die Villa und die Manufaktur.
17:51Ihr Auftritt scheint Ihnen ja Spaß zu machen.
17:54Man wird ja wohl noch gute Laune haben dürfen.
17:56Wollen Sie etwa noch mehr Geld haben?
17:58Ich sagte doch schon.
17:59Ich bin Ihr Sicherheitschef.
18:01Und ich verdiene mir mein Geld.
18:02Ehrlich.
18:03Ich warne Sie.
18:05Sollten Sie Ziele haben,
18:07die mir oder meiner Familie schaden,
18:09dann sind Sie der Verlierer.
18:15Mit Ihrem Gepäck kommen Sie sicher auch allein zurecht.
18:27Ihr hattet schon recht.
18:29So schlecht war die Party gestern gar nicht.
18:31Ach, auf einmal.
18:32Gestern hast du doch ganz anders geklungen.
18:34Tja, da war ich müde.
18:35Aber so im Nachhinein...
18:37Kann ich bitte mal die Marmelade haben?
18:41Bitte.
18:42Danke.
18:45Ich bin so froh, dass ich heute frei habe.
18:47Ich glaube, ich fahre an den See.
18:49Was macht ihr denn?
18:50Arbeiten.
18:52Oh, ihr habt ja gar nicht frei.
18:54Also, wenn ich nicht arbeiten müsste,
18:55würde ich auf jeden Fall mitkommen.
18:57Vielleicht kommt Julia mit.
19:00Wo warst du eigentlich heute Nacht?
19:06So ist das.
19:09Ich konnte nicht richtig einschlafen.
19:12Verstehe schon.
19:16Na ja, ich muss dann auch mal los.
19:29Zufrieden?
19:30Mach dir nicht so einen Kopf.
19:32Lilly hat nur bei mir geschlafen.
19:34Das ist mir klar, dass sie nur bei dir geschlafen hat.
19:37Wie jetzt?
19:38Man, Lilly ist seine beste Freundin.
19:40Natürlich schläft sie nicht mit dir.
19:42Ja, und wieso bist du dann eifersüchtig?
19:44Ich bin nicht eifersüchtig.
19:45Aber wo ist das Problem?
19:47Lilly ist mit mir zusammen.
19:48Wenn sie aber bei jedem Wehwehchen zu dir rennt,
19:50warum ist sie dann nicht gleich mit dir zusammen?
20:09Guten Morgen.
20:14Daniel, guten Morgen.
20:18Du bist also zurück?
20:21Ja, das bin ich.
20:30Herzlich willkommen, mein Junge.
20:33Setz dich.
20:34Danke.
20:37Und?
20:37Wie der ganz der Alte?
20:40Absolut.
20:41Und ich möchte nicht mehr über die Ereignisse der letzten Zeit sprechen.
20:44Genau.
20:45Was passiert ist, ist passiert.
20:47Jetzt sehen wir auf das, was kommt.
20:49Gut.
20:50Einverstanden.
20:52Und?
20:53Wie läuft es in der Manufaktur?
20:54Besser, als ihr alle denkt.
20:57Guten Morgen, Annabelle.
20:58Guten Morgen, Mutter.
21:00Guten Morgen.
21:02Daniel, schön, dass du da bist.
21:06Annabelle,
21:07was meinst du mit besser, als wir alle denken?
21:10Ich hatte Erfolg auf der ganzen Linie.
21:19Daniel, es war noch jemand an der Erpressung beteiligt.
21:24Jemand, der wusste, dass wir zusammen sind und der Jörg aus Südafrika geholt hat.
21:29Wer sollte das sein?
21:32Deine Mutter.
21:37Ihr solltet euch um die Produktion der Romantik-Serie kümmern.
21:41Herr Saito will heute noch seinen Auftrag faxen.
21:43Du hast tatsächlich Saito umstimmen können?
21:48Mut ab.
21:49Ich bin beeindruckt.
21:51Die?
21:51Ja.
21:52Mutter, ich muss mich bei dir bedanken.
21:54Schon gut, Daniel.
21:56Ergreif die Gelegenheit und überzeuge Herrn Saito erneut von deinen guten Seiten.
22:03Sobald sein Fax da ist, werde ich mich mit ihm in Verbindung setzen.
22:12Das Gespräch mit Daniel ist nicht so gut gelaufen.
22:15Das hast du schon gesagt und das sieht man dir an.
22:18Außerdem habe ich Daniel gestern noch gesehen.
22:19Der war ziemlich wütend.
22:21Ich weiß, ich habe ihn sehr verletzt.
22:27Julia, willst du mir nicht endlich mal erzählen, was für dich passiert ist?
22:30Das bringt doch nichts mehr.
22:31Niemand glaubt mir.
22:33Nicht mal Daniel.
22:34Warum solltest du mir denn glauben?
22:35Weil ich dir glauben will.
22:37Ich will nur keine Halbbarheiten mehr hören lassen.
22:40Daniel hat endgültig Schluss gemacht.
22:42Das weiß ich, Julia.
22:43Aber warum?
22:44Ich riskiere nicht meine Freundschaft mit Daniel, ohne zu wissen warum.
22:48Das tut mir leid.
22:49Ich will doch eure Freundschaft nicht kaputt machen.
22:52Julia, bitte.
22:54Was hast du ihm gestern gesagt?
22:59Dass ich erpresst wurde.
23:01Wäre ich mit Daniel zusammengeblieben, wäre mir sein Leben in Gefahr gewesen.
23:15Danke, Daniel.
23:20Wie geht es dir?
23:22Ach, ganz gut, glaube ich.
23:27Deine Mutter hat erzählt, du gehst heute schon wieder in die Firma?
23:31Ja.
23:32Sie hat Herrn Said so davon überzeugen können, die Romantik sie will doch noch in Auftrag zu geben.
23:36Das hat sie für dich getan.
23:37Ich weiß.
23:39Und heute Abend möchte sie das im Lanzino mit mir feiern.
23:42Und das ist zu viel für dich auf einmal?
23:45Nein.
23:47Das ist es nicht.
23:48Sondern?
23:50Ach.
23:51Jan hat mich angerufen, mich gebeten, ins Cosi zu kommen.
23:55Ach.
23:56Und Julia arbeitet jetzt dort, nicht wahr?
24:00Ja.
24:02Er hat mir versprochen, dass sie nicht da ist.
24:05Als ich ankam, hat sie schon auf mich gewartet.
24:08Jan?
24:09Hat Julia geholfen, dich zu treffen?
24:12Ja.
24:12Und ich frage mich, ob er wusste, was sie mir sagen wollte.
24:15Hat sie dir erklärt, warum sie sich von dir getrennt hat?
24:19Das brauchte sie gar nicht.
24:20Ich habe einen endgültigen Schlussstrich gezogen.
24:23Ja.
24:23Und das heißt?
24:25Ich habe ihr gesagt, dass ich nichts mehr mit dir zu tun haben will.
24:29Es ist wahrscheinlich im Moment am besten so.
24:33Ich frage mich, wie ich mich so in einen Menschen täuschen konnte.
24:36Niemand von uns hat geglaubt, dass sich Julia so verhält.
24:40Ich verstehe einfach nicht, was sie mit diesem Gespräch bezwecken wollte.
24:44Vielleicht ist sie sehr verzweifelt.
24:48Und leidet unter der Trennung mehr, als sie dachte.
24:53Und darum will sie mir einfach noch mehr wehtun?
24:56Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
25:03Du willst mir erzählen, dass Annabelle Grafenberg, Daniels Mutter,
25:09sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um dich zur Trennung zu zwingen?
25:12Nein.
25:13Wahrscheinlich hat sie selber gar nichts davon gewusst,
25:16dass sein Leben in Gefahr war.
25:18Aber sie hat dich erpresst.
25:20Oder erpressen lassen.
25:21Und wusste nicht, womit oder wie.
25:23Natürlich hat mich Frau Grafenberg nicht selbst angesprochen.
25:27Weißt du, sie hat jemanden auf dich angesetzt?
25:29Ja.
25:30Ich habe sie mit ihrem Komplizen bei der Geldübergabe beobachtet.
25:33Aber da war es schon zu spät.
25:34Da hatte ich mich schon von Daniel getrennt.
25:37Julia, das ist ganz schön starker Tobak.
25:39Bitte glaub mir, Jan.
25:41Ich liebe Daniel.
25:42Ich wollte ihm nie wehtun.
25:44Und dieser Erpresser?
25:46Wer ist das?
25:47Jörg Schwarz.
25:48Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir aus Südafrika.
25:50Julia, was ist das für eine wilde Geschichte?
25:52Du kennst den Typen?
25:55Wie sollte ein Arbeitskollege von dir darauf kommen,
25:58Daniel umringt zu wollen?
25:59Um sich zu rächen.
26:01Er wollte was von mir, ich nicht von ihm.
26:03Und er war dabei, als Daniel und ich uns kennengelernt haben.
26:05Er ist eifersüchtig.
26:06Dafür hasst er mich und Daniel.
26:09Und wie kommt der Typ darauf,
26:10dich im Auftrag von Annabelle Grafenberg zu erpressen?
26:13Das weiß ich nicht genau.
26:15Er hat für Friedrich Grafenberg auf der Lodge gearbeitet.
26:17Vielleicht hat sie ihn hergeholt.
26:19Vielleicht ist er mir nachgereist.
26:21Und ist dieser Jörg Schwarz jetzt zufrieden?
26:23Lässt er dich und Daniel in Ruhe?
26:24Das hoffe ich.
26:27Julia, du hoffst.
26:30Wenn du dir nicht sicher bist, musst du zur Polizei und Anzeige erstatten.
26:33Was bringt das denn?
26:34Wer glaubt mir denn, Jan?
26:35Bei der Polizei geht's nicht um Glauben.
26:36Da geht's um dein Recht.
26:38Das bringt mir Daniel aber auch nicht zurück.
26:40Wenn die Polizei Jörg oder seine Mutter überführt.
26:43Ich hab ihn verloren.
26:44Wenn der Typ hier noch rumgeistert,
26:46dann ist Daniel vielleicht noch in Gefahr.
26:57Diese verdammten Räder.
26:59Ich fall ja, pass auf, sonst fallen die mit denen noch runter.
27:02Ich würde echt interessieren, wer dieses Teil erfunden hat.
27:05Immer stellen sich die Räder quer.
27:07Du strahlst ja so.
27:09Ja, ich hab gut geschlafen.
27:10Ah ja, dabei wart ihr noch lange auf der Party gestern, oder?
27:13Naja, so lange ging das gar nicht mehr.
27:15Aber es wurde dann doch noch ganz nett.
27:18Ach so, ich hab gedacht, du fandst die Party nicht so toll.
27:21Ja, ich fand sie am Anfang auch nicht so toll.
27:23Vor allem, wie Lilly und Tim sich verhalten haben.
27:26Aber dann wurde es doch noch ganz gut.
27:28Ach so.
27:29Ja, Lilly wollte unbedingt bei Tim schlafen.
27:32Und dann ist sie plötzlich mitten in der Nacht zu mir aufs Sofa gekommen.
27:34Was? Will sie jetzt vielleicht doch was von dir?
27:37Ich weiß nicht.
27:38Also, zumindest meinte sie, sie kann bei mir besser einschlafen.
27:41Nein.
27:42Schlafe ich dem vielleicht?
27:44Ach, ich glaub nicht, nein.
27:47Daniel, Herr Gravenberg.
27:50Guten Morgen, Silke.
27:51Freue mich, Sie wiederzusehen.
27:52Ja, schön, dass Sie mal wieder in der Firma vorbeischauen.
27:54Ja, wie es aussieht, werde ich das jetzt wo häufiger tun.
27:58Sind Sie wieder unser Chef?
27:59Moment.
28:00Nur weil ich hier bin, heißt es nicht, dass mein Onkel zu Hause bleibt.
28:02Er leitet die Manufaktur.
28:04Es ist so wunderbar, dass Sie Falkenthal und die Firma nicht verlassen.
28:10Hallo, Kolja.
28:11Morgen.
28:12Sind das die neuen Modelle?
28:13Ja, das sind Teile der neuen Kollektion.
28:15Aha.
28:16Ich komm nachher mal vorbei und schau mal, was so im Gange ist, okay?
28:21Ach, äh, Silke?
28:25Ja?
28:26Ihr Lächeln ist immer noch so bezaubernd wie früher.
28:32Ist der charmant.
28:51Ihr Tee, Herr Gravenberg.
28:53Danke, Eva.
28:55Das wird mir gut.
28:57Ja.
28:57Das ist zwar wunderschön hier draußen, aber auch schon ein bisschen frisch.
29:03Sie strotzen hier heute vor guter Laune.
29:08Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass Daniel wieder bei uns ist.
29:12Och, Rudolf.
29:14Und dass Annabelle den Auftrag von Saito zurückbekommen hat.
29:18Alle Achtung.
29:19Ja, wenn es um Ihren Sohn geht, da kämpft sie wie eine Löwin.
29:23Ja, immerhin hat sie sich diesmal auch für die Firma eingesetzt.
29:27Und nicht nur für Ihren Sohn.
29:29Wenn Sie meinen, Herr Gravenberg?
29:31Verderben Sie mir nicht die Laune, Eva.
29:33Auf keinen Fall.
29:35Durch Annabelle hat Falkenthal Porzellan die wichtigste Geschäftsverbindung zum asiatischen Markt etablieren können.
29:42Das klingt ja fast wie ein neuer Titel für Ihre Chronik.
29:45Mhm.
29:46Falkenthal Porzellan erobert asiatischen Markt.
29:49Machen Sie sich nur lustig.
29:51Sie werden schon noch sehen.
29:58Ich bringe Ihnen die Terminübersicht, sobald ich fertig bin.
30:01Ja, ist gut, Silke, danke.
30:05Herr Rhein?
30:06Hallo, Daniel.
30:07Ja.
30:09Hallo, Jörg.
30:11Herr Gravenberg hat mir erzählt, dass du wieder in der Firma bist.
30:14Ja.
30:15Scheinbar ist alles wieder beim Alten.
30:17Alles okay bei dir?
30:18Ja, natürlich.
30:20Und bei dir?
30:22Wie es aussieht, gibt es hier eine Menge zu tun.
30:24Darf ich?
30:25Bitte.
30:26Die Sicherheitssysteme eurer Firma sind leider völlig veraltet.
30:29Ich müsste später mal an deinen Rechner wegen der Sicherheitsprogramme.
30:32Am besten, wenn du außer Haus bist.
30:34Das dauert nämlich eine Weile.
30:36Ja, kein Problem.
30:38Ich habe im Moment keine Übersicht über die Termine.
30:40Deswegen wäre es besser, du fragst Silke, wann das Büro leer ist.
30:42Kein Problem.
30:43Mach ich.
30:48Daniel, ich freue mich, dass du wieder arbeitest.
30:50Das ist ein gutes Zeichen, dass du Julia langsam vergisst.
30:54Naja.
30:55Ein bisschen Konzentration könnte mir nicht schaden.
30:57Ich habe irgendwo meinen Timer verlegt.
30:59Das ist doch halb so wild.
31:02Ich schätze, ich habe ihn in Cozy Bonn vergessen.
31:05Vorschlag.
31:07Du arbeitest dich hier erstmal wieder richtig ein.
31:09Und ich hole deinen Timer.
31:11Ich muss eh noch in die Stadt.
31:13Fahre ich in Cozy Bonn vorbei.
31:14Das wäre prima.
31:16Keine Ursache, Daniel.
31:23Frau Gravenberg?
31:31Ich möchte mit dir über den Auftrag von Herrn Saito sprechen.
31:35Kennt ihr euch?
31:37Dieser Herr Schwarz und ich?
31:40Frederik hat mir diesen unsäglichen Menschen vorgestellt.
31:42Als Sicherheitschef der Manufaktur.
31:46Nur Frederik kann so etwas einfallen.
31:49Hm.
31:50Und vorher seid ihr euch noch nie begegnet?
31:52Nein.
31:54Worauf bist du hinaus?
31:59Ich habe noch mal mit Julia gesprochen.
32:02Daniel.
32:03Warum musst du dir immer wieder so wehtun?
32:06Vergiss diese Frau.
32:09Sie hat mir gesagt, dass du etwas mit unserer Trennung zu tun hast.
32:15Ich bitte dich.
32:16Julia hat sich doch eindeutig von dir getrennt.
32:19Julia hat mir erzählt, dass sie erpresst wird und dass du hinter dieser Erpressung steckst.
32:24Wie bitte? Mit was hätte ich sie denn erpressen sollen?
32:28Damit, dass sie mich verlassen muss.
32:31Sonst würde mir etwas passieren. Etwas Schlimmes.
32:34Aber was ist denn das für ein Blödsinn?
32:36Es tut mir leid. Ich will dich damit nicht belassen.
32:39Ach, diese Frau ist doch verrückt.
32:41Wir sollten die Polizei einschalten.
32:43Wer weiß, womit sie dich demnächst belästigen wird.
32:47Nein, Mutter, es tut mir leid.
32:49Ich versuche halt nur irgendwie diese Sache zu vergessen.
32:56Du wolltest mit mir über Saito sprechen.
33:22Ich glaube, genau den suche ich.
33:24Der Timer gehört Daniel.
33:26Er hat mich gebeten, ihn zu holen.
33:29Verständlicherweise hat er keine Lust, hier zu begegnen.
33:31Nach allem, was du ihm angetan hast.
33:34Das macht Spaß, oder?
33:35Immer schön nachtreten, das gefällt dir.
33:38Keine Angst.
33:39Was willst du, Jörg?
33:41Ich will nur
33:43den Timer von Daniel.
33:46Du glaubst,
33:47du hast mich in der Hand.
33:51Du hast doch schon alles kaputt gemacht,
33:53was mir wichtig war.
33:57Was denn?
34:00Deine Mutter lebt,
34:01du lebst,
34:02Daniel lebt.
34:04Nichts ist kaputt.
34:06Du machst mir keine Angst mehr, Jörg.
34:09Und jetzt verschwinde.
34:29Sag mal, was ist denn mit der Silke los?
34:31Die strahlt ja wie ein Weihnachtsbaum.
34:32Na ja, seit Daniel wieder hier ist,
34:34da ist unsere Silke ganz aus dem Häuschen.
34:36Wie, Daniel Gravenberg ist wieder in der Firma?
34:37Ja?
34:38Ja, na und?
34:39Na, immerhin hat er mit seinem Ausraster
34:41diesen Superkunden aus Japan vertrieben.
34:43Es gibt wohl neue Verhandlungen.
34:45Und so wie es aussieht,
34:46will Herr Saito die Romantik-Serie doch kaufen.
34:48Was du nicht alles weißt.
34:50Ich kann ja nichts dafür,
34:50wenn ihr da unten in der Formerei
34:51nichts mitbekommt.
34:52Sag mal,
34:54kann es sein,
34:54dass ihr beide gerade ein ganz anderes Problem habt.
34:57Quatsch, Schwachsinn.
34:59Heißt dieses Problem zufällig Lilly?
35:01Ich habe kein Problem mit Lilly.
35:03Ich habe auch kein Problem mit Lilly.
35:06Ich glaube,
35:06du bist das Problem, mein Freund.
35:09Tim,
35:09ich kann doch auch nichts dafür,
35:10wenn Lilly in der Nacht
35:11zu mir aufs Sofa gekommen ist.
35:13Ich weiß, dass ihr zusammen seid.
35:14Und damit hast du ein Problem?
35:15Ich habe kein Problem damit.
35:18Kannst du dir schon vorstellen,
35:19dass es für mich irgendwie komisch ist,
35:20wenn Lilly neben mir einschläft
35:22und dann irgendwann so die aufs Sofa wandert?
35:25Du hast schon geschlafen,
35:26als Lilly los ist?
35:27Na klar,
35:28tief und fest.
35:36Hallo Eva.
35:37Hallo.
35:38Du hast doch am Telefon gesagt,
35:39dass du heute nicht kochen musst,
35:40weil alle Grafenbergs weg sind.
35:42Das stimmt.
35:43Daniel und Annabelle sind im Lanzino,
35:45Patricia im Urlaub,
35:46Frederik hat einen Geschäftstermin
35:48und der Senior hat sich schon zurückgezogen.
35:50Ja und was kochst du denn?
35:52Pflaumenkompott.
35:53Also keine Angst,
35:54wir haben genug Zeit
35:55für unser Kochbuch.
35:58Na,
35:59da haben wir ja schon
36:00eine ganze Menge zusammen.
36:01Allerdings.
36:10Wer hätte gedacht,
36:11dass ich mal ein Kochbuch schreibe?
36:13Ja,
36:14man darf die Hoffnung nicht aufgeben.
36:16Dann passieren immer wieder
36:17die tollsten Dinge.
36:18Es wäre wirklich schön,
36:20wenn wir mit diesem Buch
36:21Geld verdienen könnten.
36:23Tja,
36:25bis dahin
36:25haben wir allerdings
36:27noch einiges zu tun.
36:28Naja,
36:29natürlich.
36:30Es ist nur,
36:32ich brauche langsam
36:33wirklich einen Job
36:34in Falkenthal.
36:35Ja,
36:35das verstehe ich gut.
36:37Mir würde es genauso gehen.
36:38Es kann auch nicht so weitergehen,
36:40dass nur Julia
36:40das Geld verdient.
36:43Wie geht es denn,
36:44Julia,
36:45eigentlich so?
36:46besser.
36:48Lass mal sehen,
36:49was wir hier haben.
36:52Naja,
36:54das afrikanische Gericht.
36:57Eigentlich sollten wir es
36:59die leckere Schuhsohle
37:00oder sowas nennen.
37:02Also Schuhsohle
37:03klingt ja nur wirklich
37:04nicht lecker.
37:05Aber so sieht
37:06Bildung wirklich aus.
37:07Bildung.
37:08Bildung.
37:09Als Julia
37:10das das erste Mal
37:11von einer Safari
37:11mitgebracht hat,
37:13da dachte ich wirklich,
37:14sie hat
37:15durchgelaufene,
37:15zerschrumpelte Schuhsohle
37:17in der Hand.
37:19Was ist denn das
37:20für ein Fleisch?
37:22Bildung kann man
37:23vom Gnu,
37:24vom Springbock
37:26oder sogar
37:26vom Strauß machen.
37:27Auf jeden Fall
37:27ist das gepökelt.
37:29Ach so.
37:30Da haben die Leute
37:31das früher
37:31so haltbar gemacht.
37:33Ja.
37:42Was wollen Sie hier?
37:44Sie endgültig loswerden.
37:46Sie haben doch schon,
37:47was Sie wollten.
37:48Daniel und ich
37:48sind getrennt.
37:50Na, Sie sind traurig.
37:51Glauben Sie etwa,
37:51das reicht mir?
37:53Ich will,
37:54dass Sie Falkental
37:54für immer verlassen.
37:57Haben Sie Angst,
37:57dass doch noch
37:58alles rauskommt?
37:59Was meinen Sie damit?
38:01Es wird Zeit,
38:01dass Daniel endlich
38:02die Wahrheit
38:03über seine Mutter erfährt.
38:05Meine Liebe,
38:06Sie haben es doch schon
38:06einmal mit der Wahrheit
38:07versucht.
38:08Was haben Sie davon,
38:09wenn Ihnen doch
38:10niemand glaubt?
38:11Nichts.
38:12Was ich nicht verstehe.
38:14Wie können Sie das
38:15Ihrem eigenen Sohn antun?
38:16Sie lieben Daniel doch.
38:17Liebe Frau Schilling,
38:19ich kann Sie nicht
38:20ausstehen.
38:21Mein Sohn
38:22hat etwas Besseres verdient.
38:24Ich habe Ihnen
38:25einen Flug gebucht.
38:27Gehen Sie dorthin zurück,
38:28wo Sie hergekommen sind
38:30und versuchen Sie
38:31Ihr Glück bei einem anderen.
38:32Sie können mich
38:33nicht zwingen.
38:34Warum sträuben Sie sich so?
38:36Sie haben verloren.
38:39Seien Sie wenigstens
38:40eine gute Verliererin.
38:41Sie ist eine gute Verliererin.
38:54Hallo, Mutter.
38:56Entschuldige bitte
38:56die Verspätung.
38:58Danke.
38:59Aber ich hatte noch
38:59etwas zu erledigen.
39:00Kein Problem.
39:02Drei Champagner-Deaser?
39:04Erwarten wir noch jemanden?
39:06Ja, ich habe eine kleine
39:07Überraschung für dich.
39:08Du wirst dich freuen.
39:10Hast du schon gewählt?
39:11Nein, ich wollte auf dich warten.
39:13Bitte.
39:14Ja, dann auf einen
39:17schönen Abend.
39:19Auf den Abend.
39:26Daniel,
39:28ich bin
39:30sehr, sehr froh,
39:31dass du zurückgekommen bist
39:32und deinen Platz
39:33wieder in der Firma
39:34eingenommen hast.
39:35Das konnte ich nur,
39:36weil du den Auftrag
39:37von Zaito zurückgeholt hast.
39:39Ach was, Frederik,
39:40wäre auch sonst
39:40nicht lange ohne dich ausgekommen.
39:43Mutter,
39:43ich bin dir sehr dankbar dafür,
39:44was du für mich getan hast.
39:47Also,
39:49wer kommt dazu?
39:50Ich dachte schon,
39:51du fragst gar nicht nach.
39:53Also,
39:53wer ist es?
39:55Nun,
39:56jemand,
39:56den du sehr gut kennst
39:58und schon lange
39:59nicht mehr gesehen hast.
40:01Kann es sein,
40:02dass ihr gerade
40:02von mir sprecht?
40:05Marie,
40:06da bist du ja.
40:10Hallo, Daniel.
40:12Marie.
40:15Bitte in den Platz.
40:28Es ist nur ein Stück Papier,
40:31aber es bedeutet viel mehr.
40:33Es bedeutet,
40:34dass ich käuflich bin,
40:35wenn ich nach Südafrika fliege.
40:37so verlockend der Gedanke
40:38auch ist,
40:39wieder dort zu sein,
40:40die würzige Luft zu riechen,
40:42über die endlosen Ebenen
40:43der Savanne zu blicken.
40:44Ich kann Daniel nicht verlassen.
40:47Ich bleib hier
40:47und hoffe,
40:49dass er mir vielleicht
40:49doch eines Tages glauben wird.
40:53Hallo, Julia.
40:55Ich hab den ganzen Tag
40:57mit Eva
40:57an unserem Kochbuch gearbeitet.
40:59Ich glaub,
41:00das wird richtig gut.
41:02Schön für dich, Mama.
41:04Was ist denn los?
41:06Was ist das denn?
41:09Ein Fluchtticket
41:10nach Südafrika.
41:13Willst du Falkenthal
41:14jetzt doch verlassen?
41:15Nein, Mama.
41:17Ich will hier nicht weg.
41:19Aber für Daniels Mutter
41:20wär's die bequemste Lösung.
41:22Das Ticket ist von der Grafenberg?
41:26Warum kann die uns
41:27nicht endlich in Ruhe lassen?
41:29Weil sie Angst hat,
41:31dass eines Tages
41:31die Wahrheit doch ins Licht kommt.
41:33Dass man mir eines Tages
41:34doch irgendwann glaubt.
41:36Wie denn?
41:38So schnell wird sie mich nicht los.
41:46Ich werd sie anzeigen.
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