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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:19Untertitelung des ZDF, 2020
01:48Untertitelung des ZDF, 2020
02:18Untertitelung des ZDF, 2020
02:48Untertitelung des ZDF, 2020
03:18Untertitelung des ZDF, 2020
03:49Untertitelung des ZDF, 2020
04:18Untertitelung des ZDF, 2020
04:23Untertitelung des ZDF, 2020
04:53Untertitelung des ZDF, 2020
05:20Untertitelung des ZDF, 2020
05:50Untertitelung des ZDF, 2020
06:13Untertitelung des ZDF, 2020
06:37Untertitelung des ZDF, 2020
06:38Untertitelung des ZDF, 2020
06:39Untertitelung des ZDF, 2020
06:41Untertitelung des ZDF, 2020
06:42Untertitelung des ZDF, 2020
06:44Untertitelung des ZDF, 2020
06:46Untertitelung des ZDF, 2020
06:49Untertitelung des ZDF, 2020
06:51Untertitelung des ZDF, 2020
06:54Untertitelung des ZDF, 2020
07:30Lassen Sie sich nicht stören. Ich bin gleich fertig.
07:33Wer sind Sie?
07:35Das sind doch die Akten von Florian Unger.
07:37Lassen Sie mich raten. Sie sind Lena Czerny.
07:41Und Sie sind Waltraud.
07:44Michi, ja.
07:49Hören Sie, ich weiß nicht, was Herr Unger alles über mich erzählt hat.
07:52Herr Unger ist tot.
07:58Was wollen Sie mit Florians Akten?
08:02Warum sind Sie nicht auf der Beerdigung?
08:05Wahrscheinlich aus demselben Grund wie Sie.
08:07Ich wollte nicht unter den Augen der Familie von ihm Abschied nehmen.
08:10Das habe ich schon vor einer Woche getan, als er zu Ihnen wollte, nach Frankfurt.
08:13Das hat er aber nicht mehr geschafft.
08:15Diese Unglücksfirma hat ihm alles genommen.
08:16Seine Firma in Frankfurt, seine Wohnung, seine Freunde.
08:18Und jetzt auch noch sein Leben.
08:20Äh, Frau Czerny.
08:22Sie haben ihn nicht zufälligerweise überfahren.
08:24Bitte?
08:25Gründe genug hätten Sie doch gehabt.
08:27Eifersucht zum Beispiel.
08:28Verbitterung, Enttäuschung.
08:30Sie erwarten doch jetzt keine Antwort, oder?
08:32Doch, und zwar nicht nur von Ihnen, sondern von allen hier.
08:35Doch, Wahnsinn!
08:37Ihre Personalakte, Sie waren weg?
08:38Ja, nach Mainland.
08:39Aber das hat er Ihnen ja sicher alles erzählt.
08:41Das würde ich an Ihrer Stelle nicht tun.
08:42Die Polizei hat den Fall noch nicht ad acta gelegt.
08:45Wo waren Sie übrigens zum fraglichen Zeitpunkt?
08:47Mit Ihrem Wagen.
08:50Wenn ich nicht wüsste, was Sie Florian bedeutet haben.
08:54Und er Ihnen, dann wissen Sie schon.
08:57Sie sind ein paar Mal mit ihm ins Bett gegangen.
09:00Ich habe mit ihm gearbeitet.
09:0115 Jahre lang.
09:03Gelebt.
09:05Und wenn er nicht auf Sie hereingefallen wäre,
09:08dann wäre er jetzt noch am Leben.
09:54Also wirklich, Felix, einfach wegzugehen.
09:56Entschuldige, Mutter,
09:57aber ich konnte das verlogene Getue einfach nicht mehr ertragen.
10:00Dann nimm wenigstens etwas Rücksicht auf deine Schwester.
10:02Was soll denn die Trauermino, Roland?
10:04Die Firma hat 2,5 Millionen verdient.
10:07Felix, bitte nicht.
10:09Und du, du hast geweint?
10:11Warum denn?
10:11Florian hat dich sitzen lassen.
10:13Mit Kind.
10:14Wenn du noch ein Wort sagst,
10:16dann haue ich dir eine runter.
10:17Sag mal, Felix, bist du betrunken?
10:19Nein, ich wünschte, ich wäre es.
10:31Lena ist nicht mal zur Beerdigung gekommen.
10:34Lena!
10:42Wenn ich es dir sage.
10:44Und Akten hat sie auch kopiert.
10:46Sie haben sie einfach reingelassen?
10:47Nein, ich muss mal kurz auf der Toilette gewesen sein.
10:50Da kommt sie, ich muss los.
10:52Wie, wann fährst du?
10:53Morgen.
10:54Ich übernachte bei meiner Mutter in München.
10:55Gott, bist du stur.
10:57Schlimmer als Vater.
10:58Du kommst hier nicht weg.
11:00Wann begreifst du das endlich?
11:01Das schafft niemand.
11:02Was meinst du, wie ich auch dich es versucht habe?
11:04Und Roland und Vater.
11:05Nur Florian Unger, der hat es geschafft.
11:08Hängst, Lena!
11:15Würden Sie mir bitte ein Taxi rufen?
11:16Klar.
11:18Wir starten, Althofer.
11:23Darf ich mal sehen?
11:25Felix Althofer oder Roland?
11:26Ersterer.
11:27Bitte, was suchen Sie hier, Frau...
11:30Michel, wer irgendwer die Akten aus sein Ungers Auto entfernt hat, sah ich mich gezwungen, mir selber Kopien zu besorgen.
11:37Würden Sie mich jetzt bitte entschuldigen?
11:38Moment.
11:39Ähm, das Taxi kommt gleich.
11:43Äh, bitte, ich muss Ihnen nicht erklären, dass das sowas ähnliches wie Einbruchdiebstahl ist.
11:48Aber in Anbetracht der traurigen Situation möchte ich keinen Aufstand machen.
11:51Nur sehen will ich trotzdem, was Sie da mitgehen lassen.
11:58Die Unterlagen über Herrn Ungers Darlehen an die Firma und sein Anstellungsvertrag.
12:04Ich brauche das für meine Anzeige bei der Polizei.
12:07Polizei?
12:07Was soll denn es?
12:09Ich möchte Kommissar Bruckner nicht vorgreifen.
12:13Lassen Sie sich ganz einfach überraschen.
12:17Es ist vorher gegangen, ohne Herrn Ungern, es wird auch nicht...
12:23Felix!
12:24Nimmst du das bitte mit rein?
12:27Oh, Trauerschnittchen, wie sinnig.
12:29Dein Sarkasmus ist hier völlig unangebracht.
12:31Von wegen.
12:32Ich versuche nur auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben.
12:34Und Tatsache ist, dass nach dem Abgang von den Ungern nicht alles so rosig aussieht, wie Roland es uns glauben
12:39machen möchte.
12:40Dann tu was, statt dich wie immer mit deinen lockeren Sprüchen aus der Verantwortung zu ziehen.
12:44Kümmere dich zum Beispiel um Cornelia.
12:45Die sitzt da draußen auf dem Land in einer Wohnung, wo sie alles an ihren Mann erinnert.
12:49Die muss da raus, das ist kein Zustand.
12:50Ich rede nicht von der Familie.
12:52Ich rede von der Firma.
12:53Wo zum Teufel ist der Unterschied?
13:00Wichtig ist jetzt vor allem eins, dass wir einen klaren Kopf behalten.
13:05So furchtbar, so furchtbar das alles war, es ist auch die Chance für einen Neuanfang, für jeden von uns.
13:12Ja, ich möchte Florian Ungers Verdienste, nein, ich möchte Florian Ungers Verdienste um diese Firma in keiner Weise schmälern.
13:18Aber er hat auch einen Keil zwischen uns getrieben und er hat uns gegeneinander ausgespielt.
13:23Ich kann das nicht mehr hören.
13:33Und wie stellst du dir diesen Neuanfang vor?
13:37Na ja, zum Beispiel, dass wir endlich einmal alle an einem Strang ziehen.
13:43Und dass ich mit Unterstützung und Zustimmung aller Gesellschaften arbeiten kann.
13:49Nicht brauchst du nicht anzusehen.
13:51Meinen Segen hast du.
13:53Meinen auch.
13:54Nur wird er dir nicht viel nützen.
13:58Okay, die nächste Saison wirst du vielleicht noch überstehen, falls Paul Wieland und seine Mann die Stoffe aus der neuen
14:04Kollektion hinkriegen.
14:05Aber dann...
14:06Ich denke, du hast dich mit Lena Czerny geeinigt.
14:10Sie geht nach Mailand?
14:12Wenn kein Wunder geschieht, ja.
14:13Ich habe wirklich alles versucht, aber die Aussicht unter dir als Chef arbeiten zu dürfen...
14:18Ach was, in Mailand kriegt sie halt mehr.
14:20Ja, aber bitte, ich bin zwar nicht der Meinung, dass das Schicksal dieser Firma einzig und allein von Lena Czernys
14:26Kreativität abhängt.
14:28Aber gut.
14:30Ich werde ihr ein Angebot machen.
14:32Wie wäre es?
14:33Mit der Gesamtleitung Design.
14:37Roland.
14:38Dann bist du Frau von Dietrichsen los.
14:40Das ist dir doch klar.
14:42Felix, wer A sagt, muss auch B sagen.
14:44Wenn wir Frau Czerny wollen, dann wird es nicht anders gehen.
14:47Roland, so kann man nicht mit Leuten umgehen, die uns jahrelang loyal begleiten.
14:55Entschuldigung.
14:56Du bist der Chef und ich störe nur.
15:04Bringt nicht jemand nach München zurück oder ich kann mir auch eine Taxe nehmen.
15:08Wenn du willst, fahre ich dich. Ich muss meinen Vater vom Flughafen abholen.
15:11Das ist ja nett.
15:12Nur noch eins.
15:14Und...
15:15Da liegt mir viel dran.
15:18Florian Unger hat keinen Keil zwischen uns getrieben.
15:21Auch nicht zwischen dich und deinem Bruder.
15:24Er hat eine Lücke gefüllt.
15:26Dieses...
15:28Niemandsland zwischen uns.
15:30Wir waren uns doch alle fremdgeworfen.
15:34Wenn es überhaupt einen Neuanfang gibt, dann...
15:37...dass wir uns als Familie näher kommen.
15:45Warte nicht auf mich.
15:46Es kann sehr spät werden heute.
15:47Mein Vater hat so komische Andeutungen gemacht.
15:49Dann sei ihm doch bei der Gelegenheit gleich, dass du...
15:51Ich meine, dass wir ab sofort offiziell hier wohnen werden.
15:54Als Chef der Firma und quasi Familienoberhaupt steht mir das doch zu, oder?
15:58Nein, nein, natürlich.
16:00Kein Problem.
16:01Mit Vergnügen.
16:02Aber damit ist auch eine Verpflichtung verbunden.
16:04Das Wohnrecht für deine Geschwister und für deine Mutter.
16:07Das versteht sich doch von selbst.
16:12Du gehst schon?
16:13Ja.
16:15Es war anstrengend.
16:17Was macht Cornelia?
16:18Sie hat sich etwas hingelegt.
16:20Ich sehe nur kurz nach ihr, ja?
16:22Bis später.
17:02Ich weiß, das ist kein Trost.
17:05Aber stell dir vor...
17:07Florian hätte den Unfall gehabt, bevor er sich von dir getrennt hat.
17:14Ich weine nicht wegen Florian.
17:17Ich weine wegen dir.
17:20Wegen uns allen.
17:23Was ist denn aus uns geworden?
17:27Komm hin.
17:32Du weißt, vielleicht war es gar kein Unfall.
17:35Oder warum, glaubst du, war die Polizei bei der Beerdigung?
17:38So etwas darfst du nicht einmal denken.
17:46Vater.
17:49Das ist der Schmerz.
17:51Da ist man ungerecht.
17:52Du hast doch uns.
17:53Wir sind doch auch noch da.
17:55Sieh mal, Lena macht jetzt bestimmt das Gleiche durch wie du.
17:59Lena?
18:02Natürlich.
18:04Dass sie nicht auf der Beerdigung war, das hat bestimmt...
18:07Vater.
18:10Lass mich jetzt bitte allein.
18:23Kümmer dich besser um Lena.
18:25Sie braucht dich bestimmt mehr als ich.
18:46Du siehst schon überall Gespenste.
18:48Die fahren nicht mal.
18:50Also wenn das kein Polizist war, was denn sonst?
18:52Ein Freund oder Bekannter vom Unger aus Frankfurt, was weiß ich.
18:54Ja klar, der sich die ganze Zeit Notizen macht und sich dann sofort die Schirmer kaltkommt,
18:58nachdem sie ihre Schippe Erde auf den Sarg geworfen hat.
19:00Ja gut, und wenn?
19:01Du hast den Unger nicht umgebracht, oder?
19:04Ja also, dann reg dich ab.
19:08Fahrendet die Polizei noch immer nach einem schwarzen oder dunkelgrauen Pkw mit Augsburger Kennzeichen.
19:13Außerdem sind alle Kfz-Werkstätten aufgerufen, jedes verdächtige Fahrzeug mit beschädigten Kotflügeln oder Steinwerfern zu melden.
19:19Die Beerdigung des wieder so traurigen Umständen ums Leben gekommenen Geschäftsführers findet heute 10 Uhr auf dem Westfriedhof statt.
19:28Sag mal, wo ist eigentlich dein Wagen, Jan?
19:30Lass das, Leo.
19:31Wieso?
19:32Man wird doch noch fragen dürfen, oder?
19:33Wart, Jan, was willst du denn?
19:35Die Frau Schirmer ist noch nicht da, wenn sie überhaupt kommt, die Ängste.
19:38Gib mir so ein Schinkenbrötchen mit.
19:41War es eigentlich irgendjemand, wo Lena abgeblieben ist?
19:43Also auf der Beerdigung war sie jedenfalls nicht.
19:46Dann stimmt's also doch.
19:48Was?
19:49Naja, das Gerücht, dass Sie und der Unger was miteinander gehabt haben.
19:54Wer sagt das?
19:56Die Frau Krämer aus der Färberei hat sie gesehen am Lech, als sie mit ihrem Kockerspaniel Gassi gegangen ist.
20:01Und jetzt hört er endlich auf damit!
20:03Ich geb euch noch 10 Minuten, aber dann, wir müssen irgendwie den Vormittag wieder reinkriegen.
20:12Herr Schirmer, was wollte denn dieser Typ von Ihnen? Der war doch von der Polizei, oder?
20:18Was für eine Farbe hat das Auto vom Junior-Chef?
20:21Von Roland Althofer?
20:24Ja.
20:26Dunkelgrau, glaub ich. Wieso?
20:28Weil er immer wieder danach gefragt hat.
20:32Ich kenne doch die Autos nicht so gut.
20:34Die schauen doch alle gleich aus heutzutage.
20:37Die Polizei glaubt, dass Herr Althofer den Herrn Unger...
20:41Das weiß ich nicht.
20:43Ich glaub, die Sekretärin vom Herrn Unger, die war bei der Polizei.
20:47Die war traurig mit?
20:49Ja.
20:50Sie behauptet, das war kein Unfall, sondern Absicht.
20:54Wegen den Millionenabfindungen, die der Herr Unger von der Firma verlangt hat.
20:59Dabei wollte er das Geld doch alles zurückgeben.
21:04Hier.
21:07Mit den besten Empfehlungen von meiner Mutter.
21:12Na bitte.
21:14Behalten Sie schon zu, Herr Weitz.
21:16Bitte.
21:18Herr Wieland, wenn ich Sie mal kurz sprechen kann,
21:20dann können Sie sich vorstellen, auch eine Weile...
21:23eine Weile ohne Frau von Dietrichsen auszukommen.
21:31Ist was.
21:34Frau Schirmer, ist Ihnen nicht gut?
21:41Cornelia.
21:42Entschuldige.
21:43Aber ich kann eben nicht aus meiner Haut.
21:45Sagen wir, es ist meine Art, mit Schmerzen umzugehen.
21:50Schon gut.
21:51Sind die anderen noch da?
21:52Moment, Cornelia.
21:54Auf die Gefahr hemmt, dass du mir doch noch eine runterhaust.
21:57Aber...
21:58Glaubst du, du könntest über deinen Schatten springen und mit Lena reden?
22:02Was?
22:03Nein.
22:04Cornelia, bitte.
22:05Sie hat es nicht einmal für nötig befunden, zu seiner Beerdigung zu kommen.
22:08Wegen dir?
22:10Mein Gott, ist das so schwer zu begreifen.
22:14Jetzt hören wir doch wenigstens zu, Cornelia.
22:19Roland liegt völlig daneben, wenn er glaubt, Lena mit dem Job von der Dietrichsen halten zu können.
22:23Ich verstehe nicht, wie du auf die Idee kommst, dass ausgerechnet ich sie umstimmen könnte.
22:27Und wenn, dass ich es will, Herrgott, nochmal.
22:30Instinkt, Cornelia.
22:31Instinkt.
22:32Ich habe beide denselben Mann gelegt.
22:34So was verbindet.
22:35So was verbindet.
22:37Weißt du überhaupt, was du da sagst?
22:39Hast du je daran gedacht, was es für mich bedeutet, zu ihr zu gehen und sie zu bitten, zu bleiben?
22:43Wo ich mir die ganze Zeit hindurch nichts Sehnlicher gewünscht habe, als dass sie endlich weg wäre?
22:48Außerdem, was soll ich denn zu ihr sagen?
22:51Bitte bleib, wir können ohne dich nicht leben.
22:54Nein.
22:55Pass auf.
22:57Roland bietet ihr die Gesamtleitung wie es sein bei Althofer an.
23:00Die Dietrichsen muss das schlucken oder gehen.
23:02Hast du mir nicht erzählt, dass sie euch versöhnt hat?
23:04Im Krankenhaus, an seinem Bett.
23:06Das war doch etwas anderes.
23:07Das ist ein Anfang, wie unser neuer Chef so treffend formuliert hat vorhin.
23:13Schau, Lena müsste jetzt noch bei Nathalie sein.
23:16Und wenn sie schon weg ist, dann kannst du sie noch in München erwischen.
23:19Sie fährt erst morgen.
23:20Wir brauchen sie, Cornelia.
23:24Tu's für die Firma, für mich, für alle.
23:30Oder wovon willst du leben, falls wir wieder abschmieren sollten?
23:35Noch nach München?
23:36Ja.
23:37Vergeben und vergessen ist die schnellste Art, so etwas hinter sich zu bringen.
23:40Glaub mir.
23:41So, und jetzt muss ich.
23:43Ruf mich an, ja.
23:45Und, äh, wenn dir in deiner Wohnung den Deckel auf den Kopf halben sollte, Nathalie und ich,
23:50wir sind jederzeit bereit, Händchen zu halten.
23:52Okay?
23:53Okay.
23:56Okay.
24:20Und wann genau der Herr Althofer weggefahren ist, das wissen Sie auch nicht.
24:24Mein Gott, was glauben Sie, wer hier alles raus und reinfällt jeden Tag?
24:27Und das ist über eine Woche her.
24:29Aber wo sein Wagen jetzt geparkt ist, das wissen Sie hoffentlich.
24:32Ja, ja.
24:32Da drüben, bei der Villa.
24:33Der Mercedes.
24:35Alles klar.
24:36Schönen Dank.
24:46Sie hat genau 48 Kopien gemacht.
24:49Ich schreibe mir den Zählerstand abends immer auf, bevor ich gehe.
24:53Jetzt regen Sie sich ab, Frau Stange.
24:54Ich habe die Kopien gesehen.
24:56Was?
24:58Jetzt nehmen Sie doch bitte ab.
25:01Stange?
25:02Kopien von seinem Darlehensvertrag und vom Geschäftsführervertrag.
25:06Das ist alles kein Geheimnis, oder?
25:07Moment, Herr Danner.
25:09Die Pforte soll ein Polizist auf dem Gelände sein.
25:20Was macht er da?
25:29Wo willst du hin, Roland?
25:30Das geht doch nicht, dass sich jeder macht, was er will.
25:32Tu jetzt nichts, Oliver Legnes.
25:35Versuchen Sie, Staubinger aufzutreiben, ja?
25:53Glaubst du nicht, dass es in der Zeit ist, mir zu beichten, was sich so nervös macht?
25:57Herr Gott, Sie suchen einen dunklen Wagen und meiner ist dunkelgrau.
26:00Hm.
26:01Eine langweilige Farbe, ich weiß.
26:03Jeder Dritte fährt dunkelgrau.
26:04Also, wo ist das Problem?
26:08Frau Schirmer.
26:10Der Typ hat sie nach der Beerdigung aufs Präsidium mitgenommen.
26:13Sie ist die einzige Augenzeugin und behauptet, einen dunklen Wagen gesehen zu haben.
26:18Ich gebe ja zu, dass ich den Ungern nicht gerade geliebt habe, aber ihn umbringe.
26:24Roland.
26:26Felix, das ist doch absurd.
26:29Ich meine, so gesehen könnte es jeder von uns gewesen sein.
26:31Kornelia zum Beispiel oder Lena oder du, so wie ihr Vater behandelt hat.
26:35Jetzt halt über den Rand, Roland.
26:39Ja, danke, Frau Stange.
26:41Verbinden Sie.
26:42Herr Dr. Straubinger, wir haben, glaube ich, ein Problem.
27:09Lina.
27:15Was machst du da?
27:18Lena, jetzt sag doch was.
27:21Lena!
27:22Wieso versteht mich eigentlich kein Mensch? Felix auch nicht.
27:25Würdest du vielleicht hierbleiben in meiner Situation?
27:28Ja, wegen dir.
27:30Ich dachte immer, wir sind Freundinnen, aber jetzt frage ich mich echt,
27:32ob ich mir die ganze Zeit nicht nur was vorgemacht habe, wenn du mich so einfach allein lässt.
27:36Wie soll ich das denn sonst schaffen? Leiterin der Näherei!
27:40Wo alle nur drauf warten, dass ich Scheiße baue.
27:42Natalie, selbst wenn ich wollte, ich kann nicht zurück. Ich habe einen Vertrag unterschrieben.
27:46Und wenn das mit Florian nicht passiert wäre, dann wäre ich doch sowieso schon längst weg.
27:51Mailand ist doch nicht aus der Welt. Du kommst mich besuchen, ja?
27:55Ich kenne dich nicht mehr wieder. Warum warst du nicht bei seiner Beerdigung?
27:59Alle waren da. Nur die Frau, die ihn angeblich so geliebt hat, die war nicht da.
28:03Warum nicht, Lena? Und gestern Abend, als Felix und ich auf dich gewartet haben, wo warst du da?
28:09Ich war im Ziegelstadel, in seinem alten Zimmer, wo alles angefangen hat.
28:15Florian würde noch leben, wenn wir damals einfach gegangen wären zusammen.
28:20Aber ich war ja so besessen von meinem Wahn, eine Althofer zu sein, dass ich einfach nicht loslassen konnte.
28:26Erst jetzt. Ist das nicht ein Letzt?
28:29Jetzt ist mir das alles sowas von wurscht.
28:32Ich will einfach nur weg. Ich will einfach nur weg und vergessen.
28:35Das kann doch nicht so schwierig zu kapieren sein.
28:37Ich kann nicht tun, als ob nichts passiert wäre.
28:41Und ich will auch nicht zuschauen, wie Florians Kind über den Fabrikhof hüpft.
28:44Das kann ich nicht, das will. Kann ich nicht.
28:45Kann ich nicht.
28:48Tut mir so leid, ich kann es nicht.
29:04Ich kann es nicht.
29:38Ich kann es nicht.
29:38Nein, bitte nicht.
29:50Althofer?
29:52Felix, wann kommst du?
29:54Warum? Was ist los?
29:56Weil ich brauch dich.
29:58Lena ist weg eben.
30:01War Cornelia denn da?
30:03Nee, wieso?
30:06Moment mal, es klingelt.
30:07Vielleicht ist sie das.
30:09Rufst du mich zurück, ja?
30:22Ah, hallo.
30:23Ist Lena da?
30:25Nein.
30:26Was wollen Sie noch von ihr?
30:27Wo ist sie denn?
30:28In München?
30:30Lassen Sie sie doch einfach in Ruhe, bitte.
30:32Sie tun ihr nur weh.
30:33Und überhaupt.
30:34Sie geht doch.
30:35Also, was wollen Sie noch?
30:37Felix hat mich gebeten, mit ihr zu reden.
30:39Also bitte, Frau Seiler, sagen Sie mir, wo sie ist.
30:43Auf dem Friedhof.
30:45Danke.
30:50Bitte.
31:01Danke.
31:03Danke.
31:17Vielleicht im nächsten Leben.
31:46Lena, entschuldige, ich wollte dich hier nicht stöhnen, aber Natalie sagte mir, dass du hier bist.
31:52Ist schon gut. Ich wollte nur noch sehen, wo er liegt.
31:55Du bist heute früh wegen mir nicht gekommen. Zur Beerdigung.
31:59Spielt das noch eine Rolle?
32:02Felix hat mich gebeten, mit dir zu reden. Nein, bitte, lass mich ausreden.
32:07Egal wie du dich entscheidest, ich möchte nur, dass du nicht glaubst, meinetwegen nach Mailand gehen zu müssen.
32:13Du willst, dass ich bleibe? Nach all dem?
32:17Was war, kann man nicht ändern. Aber wie es weitergehen soll, das kann man entscheiden.
32:23Für die Firma Althofer wäre es eine Katastrophe, wenn du gehen würdest.
32:26Ich bin nicht die einzige Designerin. Und Frau von Dietrichsen ist ja auch noch da.
32:31Frau von Dietrichsens Tage sind wohl gezählt. Offenbar bist du die einzige Designerin mit einer Vision, die zur Tradition von
32:37Althofer passt.
32:38Wie? Frau von Dietrichsens Tage sind gezählt?
32:41Felix war sie sowieso immer ein Dorn im Auge. Und da Vater nicht mal seine Schütze in der Hand über
32:46sie hält.
32:47Sie ist einfach zu unflexibel. Aber das sage ich dir ja nichts Neues.
32:52Jedenfalls bietet dir Roland die gestalterische Leitung von Althofer an.
32:56Vielleicht kann man auch über eine Beteiligung am Umsatz reden.
33:03Ist das nicht grotesk?
33:05Da will man alles aufgeben, wofür man gekämpft hat und dann kriegt man es einfach so hinterhergeschmissen.
33:13Ich bitte dich, Lena, bleib.
33:16Ich kann nicht. Später vielleicht. Irgendwann. Aber zum einen rechnet Boretti fest mit mir und zum anderen glaube ich, dass
33:25wir alle Zeit brauchen, um unsere Wunden zu heilen.
33:33Ich danke dir trotzdem.
33:36Es war sicher nicht einfach für dich, mich um was zu bitten.
33:41Nein. Aber dir scheint es leicht zu fallen, Nein zu sagen.
34:15Das ist doch Unsinn.
34:17So bis acht Uhr auf dem Flughafen sitzen.
34:19Komm mit rein.
34:20Bitte dich.
34:22Außerdem ist es höchste Zeit, dass du Rosa mal kennenlernst.
34:56Wir haben Besuch.
35:03Wie war's?
35:06Darf ich vorstellen?
35:08Meine Schwiegertochter Birgit Althofer, geborene Meierbeer.
35:12Wilhelm hat mir viel von Ihnen erzählt. Er bewundert Sie.
35:15Tatsächlich? Das ist mir wohl bis Sie entgangen.
35:18Doch, doch, doch, doch.
35:19Wie du in der Brauerei deinem Mann stehst.
35:21Also dein Vater kann froh sein, dass er jemanden hat, der in den Rücken so feilt.
35:26Kann ich Ihnen etwas anbieten?
35:27Warst du noch von diesem wunderbaren Pflaumenkuchen?
35:30Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen und
35:31das Schnittchen wollte ich mir nicht antun.
35:34Also wegen mir brauchen Sie sich keine Umstände zu machen.
35:36Ich muss auch gleich weiter.
35:37Kaffee?
35:38Mhm.
35:39Bitte.
35:43Na?
35:44Ich verstehe, was du meinst.
35:46Sie hat mir das Leben neu geschenkt.
35:48Komm, setz dich.
35:51Ich habe vor, jede Minute zu genießen.
36:02An einem offenen Grab zu stehen, ist jedes Mal ein seltsames Gefühl.
36:10Mein Vater liebt Beerdigungen.
36:12Und er liest auch immer alle Todesanzeigen.
36:15Vor allen Dingen die von den Leuten, die jünger sind als er.
36:20Dein Vater ist hier für sein alter Erstaunen nicht aktiv.
36:26Was tragt er denn in Amerika?
36:29Er möchte Roland und mir beweisen, dass er mit den Amerikanern besser umgehen kann.
36:34Aber er klang ziemlich müde am Telefon.
36:38Naja.
36:39Du wirst dich entscheiden müssen, wo du hingehst.
36:41Irgendwann.
36:42Oder weißt du das schon?
36:44Wieso?
36:45Wie meinst du das?
36:46Die Brauerei.
36:47Ich meine, es ist doch abzusehen, wann dein Vater nicht mehr kann oder nicht mehr will.
36:53Und was ist dann?
36:55Entschuldige, hast du Lena gesehen?
36:58Hat sie sich nicht gemeldet?
36:59Nein.
37:01Auf der Beerdigung war sie auch nicht.
37:03Mailand hat angerufen.
37:05Wir suchen sie auch überall.
37:07Also, wenn Roland nur für fünf Pfennig unternehmerischen Verstand hat,
37:12dann lässt er Lena nicht nach Mailand gehen.
37:13Du hast doch gehört, er will sie halten.
37:17Wir haben sie alle unterschätzt.
37:19Ich auch.
37:21Also, wie ich daran denke, wie bescheuert ich reagiert habe, als ich ihre ersten Muster gesehen habe.
37:26Ich bin froh, dass Lena in den eigenen Weg geht.
37:29Weg von der Vergangenheit.
37:31Eine große Chance wurde vertan, sie offiziell in die Familie aufzunehmen und die Fabrikanteile neu zu verteilen.
37:37Aber das steht ja jetzt sowieso weit an.
37:42Schließlich kriege ich ja meinen ersten Enkel.
37:45Wie ist denn bei euch?
37:47Noch nichts unterwegs?
37:50Wilhelm?
37:51Nein.
37:52Das wäre im Moment auch wirklich unpraktisch.
37:59Wunderbar.
38:01Cornelia, dann sei doch nicht zur Stur.
38:03Doch, du bist stur.
38:05Dann komm wenigstens zum Abendessen.
38:08Entschuldige mich bitte einen Moment.
38:09Ich rufe später.
38:12Guten Tag, Frau Althoffer.
38:14Ach, Sie schon wieder.
38:15Es tut mir sehr leid.
38:16Ich habe noch ein paar Fragen.
38:17Darf ich reinkommen?
38:18Fragen?
38:19Ich verstehe nicht.
38:20Es besteht der begründete Verdacht, dass der Tod von Herrn Unger kein Unfall war.
38:24Wie bitte?
38:25Ich habe den Auftrag, die Alibis sämtlicher Personen im Umkreis des Verstorbenen zu überprüfen.
38:30Darf ich reinkommen?
38:31Nein.
38:32Außerdem ist sowieso niemand da.
38:33Und meine Söhne kommen ja wohl nicht in Betrachten.
38:36Aber wenn Sie schon einen Verdächtigen suchen, dann kümmern Sie sich doch mal um Lena Czernay.
38:42Ich meine, sie war nicht auf der Beerdigung, obwohl sie ein Verhältnis mit ihm hatte.
38:46Außerdem hat sie das Weite gesucht und ist sicherlich schon auf dem Weg nach Mailand.
38:50Ja, also Ihre Mutter wohnt in München-Ramersdorf.
38:52Vielleicht erreichen Sie sie dort noch.
38:55Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
38:56Ich habe ein Irish-Stew auf dem Herd.
38:58Ich darf Sie bitten, morgen früh um zehn mit Ihrer Familie bei mir im Präsidium.
39:01Darum kümmert sich unser Anwalt.
39:24Herr Bruckner.
39:25Richtig?
39:26Guten Tag.
39:27Wir haben uns flüchtig kennengelernt.
39:29Der Fall Wehrland.
39:30Verdacht auf Kindesmisshandlung.
39:33Stimmt.
39:34Den Fall hatten Sie verloren, oder?
39:37Aber das Kind ist wohl auf.
39:39Immerhin etwas.
39:40Darf ich fragen, was Sie hier tun?
39:42Ich bin mir sicher, dass Sie sich auf Firmengelände befinden.
39:45Da gelten die gleichen Bestimmungen wie bei jedem Privatbesitz.
39:49Außerdem war es Ihr Kollege.
39:50Sie wissen genau, dass es gegen die Dienstvorschrift verstoßt.
39:53Und dass alles, was Sie vielleicht finden, als Beweismaterial unzulässig ist.
39:56Ich bin nicht dienstlich hier.
39:58Sag mir so, der Fall Unger interessiert mich.
40:00Ich war gerade auf dem Weg zur Geschäftszeit.
40:01Den Weg können Sie sich sparen.
40:02Ich bin beauftragt, mich um die Angelegenheit zu kümmern, was immer es auch sei.
40:07Ach nee.
40:08Wissen Sie, Herr Doktor, wenn ich jetzt nicht so ein netter Mensch wäre, dann würde ich
40:11davon ausgehen, dass die Herrschaften etwas auf dem Kerlplatz haben.
40:15Was sind Sie wert?
40:17300 die Stunde?
40:18400.
40:19Aber bevor Sie sich weitere Theorien abbringen, warum gehen wir nicht zu mir ins Büro?
40:22Oder zu Ihnen ins Präsidium.
40:23Und Sie erzählen mir einfach, um was es geht.
40:30Strafanzeige.
40:31Waltraub Michel, was soll das sein?
40:33Die langjährige Sekretärin des Toten.
40:36Wissen Sie was, Herr Doktor?
40:37Ich habe jetzt Feierabend.
40:38Warum bitten Sie die Herrn Althofer nicht zu mir ins Präsidium?
40:41Sagen wir morgen für umsehen?
40:43Sie sind natürlich auch herzlich eingeladen.
40:45Wiederschauen.
40:51Ja, sie sind losgeworden.
40:54Okay, Roland.
40:56Ich habe nur eine Bitte.
40:58An all dem, was zwischen dir und Straubinger war,
41:01mach ihm nichts vor.
41:02Ja, ja.
41:12Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du mich anlügst?
41:14Herrgott, nein!
41:16Wo warst du dann, Roland?
41:18In der Brauerei fragt Birgit.
41:24Tja, meine Herren, das sieht gar nicht gut aus.
41:28Angeblich gibt es irgendwelches Beweismaterial.
41:31Kennt einer von Ihnen eine Waltraub Michel?
41:38Frau Schirmer?
41:41Ja?
41:42Tag.
41:43Mein Name ist Michel, Waltraud Michel.
41:46Ach, Sie sind es.
41:47Sagen Sie mal, was denken Sie sich eigentlich dabei, zu der Polizei zu gehen?
41:51Das müssten Sie doch besser wissen als ich.
41:53Oder glauben Sie an den Unfall?
41:55Was denn sonst?
41:56Ich habe es doch gesehen.
41:57Was?
41:58Was haben Sie gesehen?
41:59Das Auto.
42:01Und überhaupt, ich meine, wer sollte denn so etwas Furchtbares tun?
42:05Alle haben ihn doch gern gehabt, den Herrn Unger.
42:07Es ging um viel Geld, Frau Schirmer.
42:09Von anderen Motiven ganz zu schweigen.
42:10Das Geld wollte er gar nicht.
42:12Er hat mir sogar einen Brief gegeben, wo das drinnen steht.
42:15Brief?
42:16Wo ist der?
42:18Mein Gott, das ist es ja.
42:21Ich habe ihn mit meinen Kleidern in die Waschmaschine.
42:23Und wie mir der Brief eingefallen ist, war es zu spät.
42:24Die ganze Tinte war schon verlaufen.
42:27Haben Sie ihn gelesen?
42:28Nein, ich lese keine fremden Briefe.
42:30Aber er hat mir gesagt, was drinnen steht.
42:34Warum haben Sie das niemandem gesagt?
42:38Ja, weil...
42:40Wer glaubt mir das schon?
42:42Aber was rede ich.
42:44Sie müssten ihn doch eigentlich viel besser kennen wie ich.
42:47Und davon, dass Sie zu der Polizei gehen,
42:51davon wird er auch nicht mehr lebendig.
43:22Was ist das bloß mit euch jungen Leuten?
43:26Man bekommt im Leben nicht alles, was man sich wünscht.
43:30Schon gar nicht, wann man es sich wünscht.
43:34Sie mich an.
43:36Ein ganzes Leben lang habe ich davon geträumt,
43:40einmal wieder Theater spielen zu können.
43:43Und das jetzt hat sich mein Traum erfüllt.
43:46Lena.
43:50Geduld.
43:52Nicht weglaufen.
43:55In der Ruhe liegt die Kraft.
43:57Nicht dieses ewige Hin- und Hergerenne.
44:01Lena.
44:02Der Herr sagt, er ist von der Polizei und will dich sprechen.
44:05Guten Tag.
44:06Guten Tag.
44:07Polizei?
44:09Ich bin mit den Untersuchungen im Mordfall Unger beauftragt.
44:12Und ich habe gehört, Sie planen, ins Ausland zu reisen?
44:17Mordfall Unger?
44:20Was denn für ein Mordfall?
44:23Uns liegt eine Anzeige vor mit diversen Beweismaterialien,
44:26die auf einen Mord schließen lassen.
44:29Mord?
44:30Ich kann Ihnen natürlich nicht verbieten, nach Mailand zu reisen.
44:33Ich sage es Ihnen nur gleich,
44:33ist es gut möglich, dass wir Sie in ein, zwei Tagen wieder hier brauchen.
44:41Mord.
44:42Aber das ist doch kompletter Unsinn.
44:45Wer kommt denn auf sowas?
44:54Mord.
44:56Mord.
44:58Mord.
45:12Mord.
45:14Ich bin immer mit dir.
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