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00:24Love Is Enough
00:37Love Is Enough
00:45Nicht von schlechten Eltern, was, Professor?
00:48Erwarten Sie noch jemanden?
00:50Ja, ja, meine neue Assistentin.
00:53Damit sie Ihnen die AusrĂŒstung schleppen kann.
00:56Sie kennen sie ĂŒbrigens.
00:57Da dachte ich, es ist fĂŒr eine gute Gelegenheit, hier und jetzt ein Wiedersehen zu feiern.
01:04Da ist sie.
01:05Entschuldigen Sie die VerspÀtung.
01:08Vera Bader.
01:09Professor Simoni.
01:11Ich meine das ernst. Es freut mich sehr, Sie wiederzusehen.
01:15Ich dachte, Sie sitzen noch im GefÀngnis.
01:18Vorzeitig entlassen wegen guter FĂŒhrung.
01:22Erst ruiniert Sie fast die Sachsenklinik und jetzt ist sie wieder Ihre Assistentin.
01:26Aber, Professor, ein Mensch kann sich Àndern.
01:29Nee.
01:34Au!
01:36HĂ€?
01:50Nicht so neugierig, Frau Doktor.
01:54Gibt's was Neues?
01:56Was meinst du?
01:58Du weiĂt, was ich meine.
02:01Das ist alles halb so wild.
02:04Die kriegen ein paar tausend Euro und Gutes.
02:09Ich will die Steuerfahndung nicht normal hier haben.
02:15Du musst mir die hier in Watte packen.
02:18Aber das tue ich doch gar nicht.
02:21Katrin, es ist alles in Ordnung.
02:22Ich hab das nur eben gemacht, damit ich nachher mit Maria zusammen Moritz von der Reha abholen kann.
02:26Ich möchte gern dabei sein.
02:36Versprich mir, dass du mich nicht wieder anlĂŒgst.
02:38Aber das hab ich dir doch schon versprochen.
02:44Ich verspreche dir, dass ich dich nie wieder anlĂŒgen werde.
02:50Ich steh das nicht nochmal durch.
02:52Und Hanna auch nicht.
03:03Was soll denn der Rucksack?
03:04Das ist nicht dein Ernst, Mama.
03:05Heute ist Wandertag.
03:06Wir treffen uns am Zug.
03:07Du wolltest mich hinfahren.
03:09Oh.
03:11Du hast auch keine Brote gemacht?
03:13NatĂŒrlich hat die Mama Brote gemacht.
03:49Wie sieht's aus, wenn ich einloche?
03:52Denken Sie da nochmal ĂŒber ein LKHM fĂŒr die Sachsenklinik nach?
03:59Ist sie nicht gut, Strauber?
04:01Ăh, ja, doch, doch, doch, doch.
04:03Ich denke, so etwas sollte nicht ĂŒber eine Wette entschieden werden.
04:06Und der neue Linksherzkatheter-Messplatz ist gestern bereits abgesegnet worden.
04:12Sehen Sie Ihren Sachverstand?
04:13Gut, dann wetten wir um eine gute Flasche Single Malt.
04:16Gut.
04:25Ha, ha, ha, ja.
04:28Oh Gott.
04:28Erstaunen Sie, was?
04:29Herr Strauber.
04:30Herr Strauber.
04:31Herr Strauber.
04:32Was ist denn?
04:33Oh Gott.
04:36Herzgeister auf Stillstand.
04:38Rufen Sie den Rassungswagen.
04:411, 1, 2.
04:42Ja, 1, 1, 2.
04:43Nun, machen Sie es schon.
04:451, 2.
04:45Herr Strauber.
04:58Hallo Stein.
04:59Professor Simon.
05:00Das ist beim Golfung passiert.
05:02Verdacht auf Myokardinfarkt.
05:04Ist ja der Strauber.
05:05Herr, 10 Milligramm Betalon und Nitro bekommen.
05:07Sofort zum Herzkatheter anmelden.
05:09Beeilung.
05:09Time is muscle.
05:12Ja.
05:15Ja.
05:20Ja, ich verstehe.
05:21Ja.
05:23Ja, dann, Àh, dann bis gleich.
05:29Verdammt doch mal.
05:31Die Steuersache?
05:36Ich weiĂ nicht, ob ich es Katrin sagen soll.
05:39Ist es so schlimm?
05:45Ich will sie nicht unnötig beunruhigen, aber ich will sie eben auch nicht belĂŒgen.
05:52Und ich habe Angst, egal was ich mache, ich mache es falsch.
05:54Und ich verliere sie.
05:57Es ist bestimmt besser, du sagst ihr, woran sie ist.
06:00Beziehungsweise woran du bist.
06:02Alexander, sie liebt dich doch.
06:03Sie wird es verstehen.
06:08Da bin ich mir diesmal nicht so sicher.
06:12Ja.
06:13Ich muss zu meinem Anwalt.
06:15Was jetzt?
06:17Wir wollen jetzt zu Moritz.
06:19Nimm dir ein Taxi.
06:21Tut mir leid.
06:35Wie sieht's aus?
06:37Langstreckige Verengung an drei GefĂ€Ăen.
06:39Also keine Stents.
06:40Nein, eine klare Indikation fĂŒr eine Bypass-OP.
06:43Wir sollten aber nicht zu lange warten.
06:45Kein Kandidat fĂŒr einen minimalinvasiven Eingriff.
06:47Nein.
06:48Weil die Hinterwand auch betroffen ist, das geht nur mit einer Sternotomie.
06:50Bei der Gesamtverfassung.
06:52Meine Herren, diskutieren Sie doch nicht so lange.
06:55Schneiden Sie mich endlich auf.
06:57Wir starten gleich mit den Vorbereitungen.
06:58Dr. Weber wird dir assistieren.
07:00Echt?
07:01Ja.
07:02Dr. Stein, ich will aber am Wochenende wieder an meinem Schreibtisch sitzen, ja?
07:07Das sehen wir dann.
07:09Es gibt ĂŒbrigens Neuigkeiten.
07:13Ich weiĂ.
07:14Diese Person hat sich bestechen lassen.
07:17Die hat mit ĂŒbelsten Methoden versucht, die Sachsen-Klinik zu vernichten.
07:21Das Bauchchirurgiezentrum.
07:23Der Entzug als Lehrkrankenhaus-Status.
07:25Straube hat gegenĂŒber Simoni eindringlich fĂŒr Sie geworben.
07:28Sie wÀre jetzt ein anderer Mensch.
07:37Hallo zusammen.
07:39Mein aufrichtiges Beileid.
07:40Ich habe von Ihrem Verlust gehört.
07:42Sie sind also tatsÀchlich aus dem Knast raus.
07:44Wie sagt man noch, die schönsten Zeiten sind am schnellsten vorbei.
07:47Ich bin wegen Herrn Strauber hier.
07:49Wie geht es ihm?
07:49Dazu darf Ihnen Dr. Heilmann gar nichts sagen, auĂer Sie hĂ€tten Herrn Strauber zwischenzeitlich
07:53geheiratet.
07:54Aber auch das wÀre Ihnen zuzutrauen.
07:55Dass Sie Vorbehalte gegen mich haben, kann ich nachvollziehen.
07:58Aber ich habe mich geÀndert.
08:01Dr. Heilmann, bitte.
08:02Wie geht es meinem Chef?
08:03Er ist soweit stabil.
08:04Dr. Stein operiert ihn gleich.
08:15Entschuldigung.
08:16Ist die Besprechung schon vorbei?
08:19Ja, bereits gelaufen.
08:21UnpĂŒnktlichkeit sieht die ChefĂ€rztin ĂŒbrigens gar nicht gern.
08:27Kein Problem.
08:29Ist Moritz glĂŒcklich, wieder zu Hause zu sein?
08:31Ja, sehr.
08:32Er sieht endlich wie der Land.
08:35Alexander war es unheimlich wichtig, dabei zu sein.
08:38Ich hoffe, es hat alles geklappt.
08:41Um ehrlich zu sein, eine Verabredung mit seinem Steueranwalt war ihm dann doch wichtiger.
08:47Dr. Weber, ich habe Sie in einer Bypass-OP bei Dr. Stein zugeteilt.
08:51Wann?
08:51Sofort.
08:57Ich sage Ihnen, die Patientin ist austherapiert.
08:59Tja, wie soll ich das Rock her schweibringen?
09:01Lassen Sie Ihren Charme spielen.
09:03Sie sind doch hier der Ă€ltere DamenflĂŒsterer.
09:05Rolf!
09:07Hallo.
09:10Vera Bader.
09:12Was machst du denn hier?
09:14Der Gesundheitsdezernent hat einen Herzinfarkt.
09:16Oh, und da bist du aus dem Knast ausgebrochen, um deinen alten Chef zu besuchen.
09:21Ich bin schon lÀnger raus.
09:23Und ich arbeite wieder fĂŒr Herrn Strauber.
09:25Ich hatte viel Zeit nachzudenken und ich bin fast froh, dass Frau Vogel mich und sich damals angezeigt hat.
09:33Wer es glaubt, wird selig.
09:40Ist das jetzt irgendein Trick?
09:42Nein, ich habe mir im GefĂ€ngnis eine chronische BlasenentzĂŒndung geholt.
09:46Ja, die kalten GefÀngnismauern.
09:48Ich habe mir da stĂ€ndig Antibiotika verschrieben, aber es hat ĂŒberhaupt nichts genutzt.
09:52Könntest du vielleicht...
09:53Oh, ich bin die nÀchsten Monate total ausgebucht.
09:57Aber ich könnte dir eine wahre KoryphÀe empfehlen.
10:01Wen denn?
10:02Jemand mit viel Erfahrung, nehme ich an.
10:04NatĂŒrlich.
10:05Ich mache dir sofort einen Termin bei ihm.
10:07Warte hier.
10:08Danke.
10:11Sie kennen die paar ZĂ€hne noch besser als ich.
10:13Sehen Sie, Brenner, genau das ist der Grund, warum ich Sie darum bitte.
10:17Das verstehe ich nicht.
10:18Also, wenn Sie an dem Fall nicht interessiert sind...
10:20Das habe ich nicht gesagt.
10:21Gut, dann sind wir uns also einig.
10:23Frau Bader wartet schon auf Sie.
10:25Aber bitte subito.
10:40Wie sieht es aus?
10:41Soweit stabil.
10:44Wir haben Haken ziehen.
10:47Ihr Sohn ist heute aus der Reha gekommen?
10:49Ja.
10:50Wie geht's Ihnen?
10:51Ganz gut soweit.
10:53Er kann endlich wieder ohne Hilfsmittel gehen.
10:55Nur Treppensteigen ist noch schwierig.
10:56Wird auch noch Physio brauchen.
10:59Macht er sicher hier, oder?
11:00Ja.
11:01Die Kontrolluntersuchung auch.
11:03Habe ich es eigentlich Ihnen zu verdanken, dass Dr. Heilmann mich hier eingeteilt hat?
11:07Nein.
11:08Aber ich bin froh, Sie dabei zu haben.
11:10Saugen nicht vergessen.
11:12Sie mischen sich ja ganz gerne mal in Dinge, die Sie nichts angehen, oder?
11:15Nicht, wenn ich operiere.
11:17Bipo, bitte.
11:18Bitte.
11:19Bitte.
11:21Bitte.
11:22Bitte.
11:23Bitte.
11:23Bitte.
11:24Bitte.
11:24Bitte.
11:24Bitte.
11:31Bitte.
11:51Bitte.
12:10Und Sie sind wirklich Arzt und keine Racheaktion von Dr. Kaminski?
12:17Es hat ein bisschen gedauert, aber ich habe meine Approbation.
12:19Und Dr. Kaminski ist ein hervorragender Lehrmeister.
12:22Oh Gott.
12:22Gott.
12:23Ich muss schon wieder.
12:25Prima.
12:28Zweite TĂŒr links.
12:37So, letzte Naht.
12:39Gleich haben wir es.
12:41Drei WeipÀsse in zwei Stunden.
12:43Das ist doch was.
12:45Und Kardioplegie ausspĂŒlen.
12:47Kardioplegie wird abgesaugt.
12:50Herzschrittmacher ist zugeschaltet.
12:54Herzaktion ist da.
12:56Herzaktion ist da.
12:57Jetzt wird's spannend.
12:58Ich löse die Erortenklemme.
13:21Maschine reduzieren.
13:23Maschine wird reduziert.
13:28Anastomosen sind dicht.
13:30Der Muskel sieht gut aus.
13:32Schöne Arbeit.
13:33Danke.
13:34Von Ihnen auch.
13:36Im OP sind Sie ja noch geschickter als auf der Bowlingbahn.
13:40Wir können ihn jetzt von der Maschine nehmen.
13:49Bitte schön.
13:50Okay.
13:55Darf ich?
13:59Ich habe mit Dr. Stein ĂŒber Strauber gesprochen.
14:02Und er meinte, dass selbst fĂŒr einen jĂŒngeren Mann mit besserer Allgemeinkonstitution diese OP nicht ohne gewesen wĂ€re.
14:08Er wird auf jeden Fall kĂŒrzer treten mĂŒssen.
14:10Aber unabhÀngig von Straubers Gesundheitszustand.
14:14Die Bade an seiner Seite als seine Assistentin ist eine wirkliche Gefahr fĂŒr uns.
14:19Ich fĂŒrchte, da muss ich ein Recht geben.
14:21Ich weiĂ nicht.
14:22Mir kommt sie positiv verÀndert vor.
14:24Viel schlimmer wĂ€re sogar, wenn sie seine Nachfolgerin werden wĂŒrde.
14:27Was denn?
14:28Die Bade als Gesundheitsdezernentin?
14:30Das ist ja absurd.
14:31Die war im Knast wegen Betruges.
14:33Sowas bedeutet heutzutage doch kein Karriereende mehr.
14:36Wir wissen doch ĂŒberhaupt nicht, wie sich das mit Strauber entwickelt.
14:38Seine Prognose ist gar nicht so schlecht.
14:40Wir haben diese Frau schon mal unterschÀtzt.
14:42Und ich werde es nicht nochmal zulassen, dass diese Teufel in unsere Klinik zerstört.
14:46Was haben Sie sich vor?
14:48Wenn Strauber zurĂŒcktreten wird, dann werde ich mich als Gesundheitsdezernentin bewerben.
14:55Das meinst du nicht im Ernst?
15:08Komm nochmal.
15:17Die OP von Strauber ist gut verlaufen.
15:20Dank Doktor Weber, die du mir netterweise zur VerfĂŒgung gestellt hast.
15:23Wird er wieder arbeiten können?
15:24Was ist denn los?
15:26Erst drÀngelt der Strauber dann die Marquardt jetzt du.
15:29Er ist der Gesundheitsdezernent.
15:31Ja, aber ich glaube nicht, dass er so bald wieder an den Schreibtisch zurĂŒckkehrt.
15:38Bitte sprechen Sie Ihre Nachrichten nach dem Ton.
15:41Alexander, warum gehst du nicht ans Telefon? Was ist los?
15:44Ich hab das GefĂŒhl, dass du mir schon wieder was verschweigst.
15:47Und das ist kein gutes GefĂŒhl.
15:48Also bitte, ruf mich an.
16:04Gibt's Ărger?
16:06Diese blöde Steuergeschichte.
16:10Irgendwas verschweigt er mir nach wie vor.
16:11Ich dachte, er hat alles auf den Tisch gelegt, nachdem die Steuerfahndung bei euch war.
16:16Das dachte ich auch.
16:19Aber?
16:21Er sagt mir nicht alles.
16:24Und ich weiĂ nicht warum.
16:30In Ihrem Urin lassen sich keine Bakterien nachweisen.
16:33Ihnen wurden wahrscheinlich unnötig Antibiotika veröffnet.
16:36Na groĂartig.
16:37Aber Sie haben definitiv keine normale BlasenentzĂŒndung.
16:40Sondern?
16:40Das werden wir schon rauskriegen.
16:42Glauben Sie, es ist etwas wiesartiges?
16:45Na, wir wollen vorschnell nicht den Pferd neu machen.
16:48Das kriegen wir ĂŒber eine Blasenspiegelung aus.
16:50Muss das sein?
16:51Ja, wir mĂŒssen die Blasenwand begutachten und auch eine kleine Gewebeentnahme machen und diese dann distologisch untersuchen lassen.
16:58Wann?
16:58Je eher, desto besser.
17:00Na, ich denke, es lieĂe sich heute einrichten.
17:02Na gut.
17:03Ja.
17:04Dann bereite ich alles vor.
17:06Ich will noch mal schnell zu Herrn Strauber sehen, wie es ihm geht.
17:08Und dann melde ich mich wieder bei Ihnen, ja?
17:10Prima.
17:11Danke, Doktor Brenner.
17:15Doktor Brenner.
17:17Ăh, Ulrike?
17:29Alter Junge.
17:32Nur tut's mir so leid.
17:35HĂ€tte ich ihn nur gewinnen lassen.
17:39Das hÀtte wohl auch nichts genutzt, Herr Professor.
17:42Ich hab Sie mehrmals versucht anzurufen.
17:44Wieso gehen Sie nicht ans Handy?
17:45Ich muss es auf dem Golfplatz verloren haben bei der Reanimation.
17:50Wie geht es ihm?
17:52Den UmstÀnden entsprechend gut.
17:54Die Operation war erfolgreich.
17:57Aus heiterem Himmel.
17:58Schrecklich.
17:59Er hat GlĂŒck gehabt.
18:01Aber er wird sein Leben umstellen mĂŒssen.
18:05So ein Herzinfarkt verÀndert alles.
18:11Mahlzeit.
18:13Mahlzeit?
18:15Ach, Maria.
18:17Ja?
18:18Sie mĂŒssen mir noch sagen, wenn ich bei der OP-Planung was berĂŒcksichtigen soll.
18:22Danke, aber wieso?
18:24Na, wegen Moritz.
18:26Alexander können Sie ja im Augenblick nicht so gut einteilen.
18:30Seine Schwierigkeiten scheinen schlimmer zu sein als gedacht.
18:36Ich möchte mich da gerne raushalten.
18:39Ich möchte mich da gerne raushalten.
18:40Brenner.
18:41Wie geht's denn unserer Patientin?
18:44Unsere?
18:45Ja, Ihre.
18:47Das Labor konnte keine Bakterien nachweisen.
18:51Daraufhin habe ich eine Blasenspiegelung vorgenommen.
18:54Mit welchem Ergebnis?
18:55Ja, die Schleimhaut ist entzĂŒndlich verĂ€ndert.
18:58Es zeigten sich Mucosa-Cracks in der ĂŒberdehnten Blasenwand.
19:01Ich tippe ja auf eine interstitielle Zystitis.
19:05Gut.
19:06TherapievorschlÀge?
19:08Hier steht im Grunde nicht mehr als BlasenspĂŒlungen, bei denen die Cracks elektrisch verschĂ€rft werden.
19:13Ihnen ist schon klar, dass Sie Ihrer Patientin damit nur fĂŒr kurze Zeitblinderung verschaffen?
19:18Unsere Patientin.
19:19Ach, auf einmal.
19:21Ich nehme an, Sie weiĂ noch nichts von Ihrem GlĂŒck.
19:26Ja, dann werde ich mal den Hiob spielen.
19:31Ach, Àhm.
19:33Danke ĂŒbrigens fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung, Herr Kollege.
19:43Und das ist jetzt so schlimm, dass du dich trotz deines vollen Terminplans persönlich um mich kĂŒmmerst?
19:48Auf den ersten Blick stellt sich die interstitielle Zystitis zunÀchst wie eine akute,
19:52spĂ€ter wie eine chronisch wiederkehrende HarnblasenentzĂŒndung dar.
19:56Es handelt sich aber um eine chronische EntzĂŒndung der Blasenwand.
20:00Es gibt doch was dagegen.
20:03Nichts, was den Prozess stoppt oder geheilt.
20:06Was soll das heiĂen?
20:08Die genauen Mechanismen der Krankheitsentstehung sind nur unzureichend erforscht.
20:14Soll es heiĂen, dass ich den Rest meines Lebens unter höllischen Schmerzen 30 Mal am Tag auf die Toilette gehen
20:18muss?
20:19Du kannst dich schmerztherapeutisch behandeln lassen.
20:22Alle paar Wochen eine BlasenspĂŒlung.
20:24Und was den stÀndigen Harndrang angeht, da gibt es spezielle Windeln.
20:28Mir so etwas zu sagen, geht dir bestimmt runter wie Ăl.
20:31Meine persönlichen Vorbehalte gegen dich spielen hier keine Rolle.
20:34Aber erwarte nicht, dass ich in TrÀnen ausbreche, weil es dir mies geht.
20:38Rolf, ich weiĂ, dass ich vielen Menschen auf die FĂŒĂe getreten bin.
20:41Manchmal auch mit ĂŒbertriebener HĂ€rte.
20:43So bin ich nun mal.
20:45Oder besser, so war ich.
20:49Aber, dass ich dich mit dem Tod deiner Familie provoziert habe.
20:53Damals im Fahrstuhl.
20:56Das war widerlich von mir.
21:02DafĂŒr schĂ€me ich mich wirklich.
21:07Ich werde versuchen, deine schlimmsten Beschwerden zu lindern.
21:14SchÀme.
21:32Simoni?
21:34Ach, Heilmann, gut, dass Sie angerufen haben.
21:38Ja, gerne, gerne.
21:40Igret und Barbara sind in der SĂ€chsischen Schweiz.
21:43Ich bin Strohwitwa.
21:44Ja, bis gleich.
21:47Ein paar Wochen Reha.
21:50Und ich bin wieder der Alte, glauben Sie mir.
21:53Meinen Sie nicht, Sie sollten sich noch eine kleine Auszeit nehmen?
21:57Kann ich mir nicht erlauben.
21:59Nicht in meiner Position.
22:01Die Geier kreisen schneller, als man denkt, glauben Sie mir.
22:08Aber na ja, die Reihe wird ein bisschen lÀnger daran, denke ich.
22:14Das ist mir nach dem GesprÀch mit Dr. Stein klar geworden.
22:20Na ja, aber es gibt ja auch ein Leben nach der Arbeitswelt.
22:22Reisen zum Beispiel, oder die Familie.
22:26Familie? Ich bin geschieden, habe keine Kinder.
22:29Ja, aber keine Familie, doch.
22:31Doch, doch, doch.
22:33Ich habe alles dem Dezernat geopfert.
22:37Das ist mein Kind, sozusagen.
22:40Ja, da haben Sie auch viel bewirkt.
22:42Ach.
22:44Irgendwann kommt der Nachfolger.
22:47Und der macht alles anders.
22:49Alles anders anders.
22:52Na ja, vielleicht kommt ja auch eine Nachfolgerin und wird Ihr Lebenswerk in Ihrem Sinne weiterfĂŒhren.
22:58Ich meine, bei Ihrer Reputation und Ihren Beziehungen, da werden Sie ja sicherlich auch Einfluss darauf nehmen können, wer Sie
23:06beerbt.
23:07Und ich habe da so ein bisschen drĂŒber nachgedacht.
23:09Also, mir wĂ€re das wirklich eine ganz groĂe Ehre, wenn meine Wenigkeit...
23:15Herr Strauber?
23:18Herr Strauber?
23:20Oh Gott, doch nicht jetzt!
23:26Ich glaube, er ist tot.
23:31Er schlieĂt bloĂ.
23:36So eine SpĂŒlung ist anstrengend.
23:39Fahren Sie jetzt nach Hause und erholen Sie sich und viel trinken.
23:42Ist gut, ich will nur noch mal schnell nach Herrn Strauber sehen und dann fahre ich nach Hause.
23:46In Ordnung.
23:53Ups! Schon eingepichelt?
23:56Ach nein, das war ja Frau Dr. Vogel, die Sie damals benutzt haben, um die Sachsen-Klinik zu diskreditieren, mein
24:00Fehler.
24:01Es geht schon. Ich bin nur ein bisschen geschlaucht.
24:04Sie sehen auch wirklich elend aus, meine Liebe.
24:07Na ja, Sie haben auch lange die Sonne nicht gesehen.
24:09Lassen Sie es gut sein.
24:11Ich habe meine Fehler bereut.
24:13Ach, ist das so?
24:16Falls Sie zu Herrn Strauber wollen, der ist sehr erschöpft, den wĂŒrde ich jetzt nicht stören.
24:21Er sorgt sich ĂŒbrigens sehr um seine Nachfolge.
24:25Herr Strauber wird sich bestimmt erholen und bald wieder arbeiten.
24:31Einen schönen Tag noch, Frau Marquardt.
24:33Ihnen auch.
24:37Ach.
24:43Das wird der Professor sein.
24:45Ich muss auch los. Charlotte abholen. Bis spÀter.
24:49Guten Abend.
24:50Guten Abend.
24:52Guten Abend.
24:52Herr Professor.
24:53Guten Abend.
24:54Wie geht's?
24:55Wie es eben MĂ€nnern in unserem Alter so geht.
24:58Und Ihnen?
24:59Danke. Kann auch nicht sein.
25:00Ich muss bald auch schnell los.
25:02Hallo, Jonas.
25:03Guten Abend.
25:04Ja, nun steht er also kurz bevor der Umzug.
25:08Hoffentlich besuchen Sie uns dann auch in einer neuen Wohnung.
25:10Aber jederzeit.
25:12Ein Mann, das wissen Sie doch.
25:14Bitte.
25:40Hallo, Olga.
25:46Ich bin wie ein Mann, der Herr Stuhl ausgerichtet hat.
25:49Ich bin wie ein Mann.
25:50Mann, das ist nicht mehr so viel.
25:55Ich bin, wie ein Mann.
26:00Ich bin, wie ein Mann.
26:09Die Situation entwickelt sich schlimmer, als getan ist.
26:14Warum sagt er mir sowas nicht?
26:21Von einem StrafmaĂ zwischen.
26:26Das gibt's doch nicht.
26:30Wir haben dir das mitgebracht.
26:32Hi.
26:33Es ist noch warm, ich hole noch ins Besteck.
26:35Die braten ja Nudeln mit Tofu.
26:39Ich hab gar keinen Hunger.
26:44Glauben Sie mir, Sie haben ihm das Leben gerettet?
26:48Ja, das mag sein, aber dass er jetzt tatsÀchlich in Rente gehen muss.
26:56Aber dĂŒstere Aussichten fĂŒr die Bader.
26:59Und genau deshalb traut Sarah ihr alles zu.
27:03Und bleibt die Marquardt bei Ihrem Plan?
27:05Ja.
27:06Aber irgendwie mĂŒssen wir das verhindern.
27:08Nun, wieso?
27:09Das war eine Win-Win-Situation.
27:11Die Bader wĂ€re ausgebremst und Sie brauchten sich nicht mehr ĂŒber die Marquardt zu Ă€rgern.
27:16Wir haben im letzten Jahr gut zusammengearbeitet.
27:19Sie ist hart im Verhandeln, gewieft, konsequent.
27:23Dann ist das, was Ihnen nicht so gut liegt.
27:25Ich bin ein guter Arzt, Sie ist eine gute GeschÀftsfrau.
27:28Zusammen sind wir in der Klinikleitung eine Macht.
27:32Ja, wir werden Sie aber trotzdem nicht von Ihrem Plan abbringen.
27:36Man mĂŒsste jemanden ins Bewerberfeld schicken, gegen den Sarah keine Chance hat.
27:41Wer soll denn das sein?
27:43Na, jemand mit Erfahrung, der mit Strauber gut auskommt.
27:47Sie meinen doch nicht etwa.
27:49Und dem Strauber einen Gefallen schuldet, wenn man es genau bedenkt.
27:53Ich als Gesundheitsdezernent?
27:58Das ist ein VerrĂŒckter.
28:05Hauptmann Palitschew, Ihr Verbindungsoffizier mit der hiesigen Polizei.
28:10Bin sehr erfreut, Palitschew.
28:12Bitte.
28:19Bist du sauer, weil ich nicht ans Telefon gegangen bin?
28:23Vielleicht wolltest du ja nicht mit mir telefonieren.
28:29Ich hatte viel um die Ohren, es tut mir leid.
28:35Na komm schon, Schatz.
28:37Du hattest mir hoch und heilig versprochen, dass du mich nicht mehr anlĂŒckst.
28:44Ja, natĂŒrlich.
28:46Dann sag mir die Wahrheit.
28:49Wie viele Steuern hast du hinterzogen?
28:51Das habe ich dir doch alles gesagt.
28:53Ein paar tausend Euro, ĂŒberschaubar.
28:55Du wolltest wohl sagen 1,2 Millionen.
29:01Du warst an meinem Notebook.
29:03Alexander, ich muss Hannah und mich schĂŒtzen.
29:06Das empfinde ich als ziemlich ein Vertrauensbruch.
29:09Ja, und du hast recht.
29:12Und ich schĂ€me mich auch dafĂŒr, weil das bin ich nicht.
29:15Aber wie konntest du mir sowas verschweigen?
29:19Was kommt denn da bitte noch?
29:21Nichts.
29:22Was soll da kommen?
29:23Das liegt alles Jahre zurĂŒck.
29:25Ich verstehe, dass du geschockt bist.
29:27Aber ich bin nicht mehr wie frĂŒher.
29:28Du hast mich verÀndert.
29:29Zum Guten hin.
29:30Hab ich das ja?
29:31Ja.
29:31Und wieso kannst du mir da nicht endlich die Wahrheit sagen?
29:43Geh bitte.
29:44Was?
29:45Ich möchte, dass du im Hotel schlÀfst.
29:52Ja.
29:54Ja.
29:56Ja.
29:56Ja.
29:58Ja.
30:01Ja.
30:01Wenn Sie das Medikament nicht vertragen, probieren wir beim nÀchsten Mal Tangozil.
30:05Aber viel wichtiger ist, trinken, trinken.
30:08Geht klar.
30:08Wiedersehen.
30:09Wiedersehen.
30:10Psst.
30:11Rolf.
30:13Ich brauche deine Hilfe.
30:17Was ist los?
30:19Ist das Toilettenpapier alle?
30:21Ich hab's nicht mehr rechtzeitig geschafft.
30:23Ich brauche irgendwas zum Anziehen.
30:27Ach, Schwester.
30:28Ăhm.
30:31Schon gut, danke.
30:34Ich besorg dir was.
30:35Ich danke dir.
30:37Ja, ja.
30:41Ach, die Nacht war ein Albtraum.
30:42Ich bin fast nicht mehr von der Toilette runtergekommen.
30:44Und dann diese Schmerzen.
30:46Nicht zum Aushalten.
30:47Und zur Krönung jetzt das noch.
30:51Es gÀbe da vielleicht eine Option.
30:54Was ist das?
30:56Ich mache alles.
30:57Ein groĂer operativer Eingriff.
30:59Ohne garantierten Erfolg.
31:02Ist mir egal.
31:05Ich wĂŒrde die Blase teilweise entfernen.
31:08Und mit einem ausgeschalteten Teil des Darms wieder aufbauen.
31:12Teil des Darms?
31:14Aber, aber wenn es funktioniert, dann, dann ist dieser Horror vorbei.
31:18RegelmĂ€Ăige Kontrolluntersuchungen wĂ€ren natĂŒrlich Pflicht.
31:21Aber ansonsten hÀttest du kaum EinschrÀnkung.
31:23Aber ich betone noch einmal, dieser Eingriff fĂŒhrt nicht immer zum gewĂŒnschten Erfolg.
31:32Ich mache es.
31:34Ganz egal.
31:35Heute noch.
31:36Bist du nĂŒchtern?
31:36Mhm.
31:39Dann spreche ich mit der Schwester.
31:41Wir bereiten alles vor und nehmen dich auf.
31:56Guten Morgen, mein lieber Herr Strauber.
31:59Guten Morgen, Frau Marquardt.
32:00Wie fĂŒhlen Sie sich denn heute?
32:02Wie ein Orangal, der gerade doch dem Abdecker entkommen konnte.
32:06Das wird schon wieder.
32:07Sehen Sie, ich habe Ihnen was mitgebracht.
32:09Anstatt Blumen.
32:11Es ist ja nett von Ihnen, aber ich habe keine Hunger.
32:14Noch.
32:16Aber was ist denn das hier mit dem Whisky?
32:18Ja, das ist von Simone.
32:20Das hat er mitgebracht.
32:21Obwohl, die Wetter habe ich ja verloren, nicht?
32:23Mhm.
32:25Ich war gestern ja schon bei Ihnen.
32:27Erinnern Sie sich?
32:29Ja, vage.
32:29Sie haben so nett geplaudert und dann sind Sie eingeschlafen.
32:32Ja, ja, Schwester.
32:33Aber so sagte mir, Sie haben geglaubt, ich sei tot.
32:37Ja, ich war in groĂer Sorge.
32:49Ja, dann komme ich wohl in andere Mal wieder.
32:51Also, wenn Sie irgendetwas brauchen, scheuen Sie sich nicht mehr Bescheid zu geben.
32:54Ich kĂŒmmere mich.
32:59Ja, ja, die hat das.
33:01Na ja, Prost.
33:04Sagen Sie, war doch nicht hier nur einen winzigen Schluck?
33:08Nein, wir trinken ja zusammen aus, wenn Sie hier raus sind.
33:12Prost.
33:13Ein Verstanden.
33:17Hier, bitte.
33:18Ja, bleiben Sie bei der Dösierung.
33:19Danke.
33:19In Ordnung.
33:20Drin.
33:21Aber wie simpel gestrickt hÀltst du mich eigentlich?
33:23Hier, Prost.
33:24Wir mĂŒssen reden.
33:26Hier?
33:26Wohl kaum.
33:26Das ist vielleicht die letzte Geschehenheit.
33:28Willst du mir Angst machen?
33:31Katrin, ich will dich nicht verlieren.
33:34Bitte, das tut mir alles schrecklich leid.
33:35Das Witzige, was dir leid tut, ist, dass du aufgeflogen bist.
33:38Du willst wissen, worum es geht?
33:41Also gut, es geht nicht nur um Steuerhinterziehung, es geht auch um Veruntreuung.
33:47Ich habe bei groĂen AuftrĂ€gen Sonderprovisionen von den Zulieferern kassiert und das Geld dann
33:52unversteuert offshore versteckt.
33:54Ich habe keine Ahnung, wie viel die Staatsanwaltschaft davon weiĂ.
33:57Ein Teil der Akten konnte ich vernichten.
34:00NatĂŒrlich hĂ€tte ich dich von Anfang an in alles einweihen mĂŒssen, aber ich hatte Angst.
34:05Ich hatte Angst, dass du mich verlÀsst, wenn du das erfÀhrst.
34:08Alexander, ich kann das alles nicht mehr.
34:13Katrin, ich liebe dich.
34:16Tut mir leid.
34:28Kaum zu glauben, aber von innen sieht sie aus wie jeder andere Mensch.
34:35Kleine?
34:36Vielleicht ist sie nicht so ĂŒbel.
34:38Sie ist das ĂŒbel.
34:43Blase ist dargestellt.
34:46Sieht doch ganz gut aus.
34:47Wie geht es ihr?
34:48Alles gut.
34:48Blutdruck stabil bei 120 zu 60.
34:51Dann erklĂ€ren Sie mir doch nochmal, warum wir uns fĂŒr diese Vorgehensweise entschieden haben,
34:56Herr Branner.
34:56Ja, wir machen eine Teilresektion, weil dadurch eine Harnleiter-Reimplantation möglich ist.
35:01Wie breit sollte der Blasenkaff sein?
35:03Nicht unter einem Zentimeter.
35:05Sehr gut.
35:07Ja, dann ĂŒbernehmen Sie mal, Herr Brenner.
35:18Dann prÀpariere ich jetzt den Blasenkaff.
35:20Korrekt.
35:21Schere, Pinzette.
35:27SchweiĂ fĂŒr den Kollegen.
35:30Danke.
35:32So, mal saugen.
35:36Da jetzt sehr vorsichtig.
35:40Sehr gut.
35:52Das ist der Weber.
35:54Steuerfahndung Meier.
35:55Gegen Sie legt eine Haste fĂŒr die Steuersetzung vor.
35:57Sie haben das Recht zu schweigen.
35:59Alles, was Sie sagen können.
36:02annerset.
36:04Alles, was seine Feuer amidst?
36:14Bis zum nÀchsten Mal.
36:14Immer.
36:32Was?
36:54Entschuldigen Sie, es ist wirklich wichtig.
36:59Moritz hat mir erzÀhlt, dass Alexander vor der Klinik verhaftet wurde.
37:02Ich weiĂ, ich habe es gesehen.
37:04Ach ja? Und was machen Sie jetzt?
37:06Haben Sie seinen Anwalt angerufen?
37:08Das geht mich alles nichts mehr an.
37:10Wie meinen Sie das?
37:11Sie sind verlobt. Sie werden heiraten.
37:13Dann halten Sie sich da bitte raus.
37:15Mich da raushalten?
37:16Katrin, egal was Alexander getan hat, ich weiĂ, dass er Sie liebt.
37:20Sie gehören zusammen.
37:22Bitte gehen Sie.
37:26Gehen Sie bitte!
37:29Raus!
37:51Moritz hat mir das GefĂŒhl, dass ich eines Tages deinen Fortgang bedauern wĂŒrde.
38:08Tja, mit mir ist es nicht immer leicht.
38:11Wir waren oft am Wohnen, aber irgendwie haben wir es jedes Mal wieder hingekriegt.
38:16Wir haben gestritten, uns angeschrien, gekÀmpft mit harten Bandagen.
38:23Aber immer fĂŒr die Klinik.
38:26Sarah, bitte.
38:29Ăberleg es dir nochmal.
38:32Ich brauche dich hier.
38:36Mir fÀllt es auch nicht leicht zu gehen.
38:38Aber wir wissen auch nicht, wer sonst auf diese Position kommt.
38:42Und ich gebe es zu.
38:43Also, das ist eine einmalige Chance fĂŒr mich nochmal was Neues anzufangen.
38:48Ja?
38:50Herr Professor!
38:53Nehmen Sie Platz.
38:53Danke.
38:57Dann muss ich dir mitteilen, dass es noch einen anderen Bewerber gibt.
39:00Naja, es wird ja noch einige andere Bewerber geben.
39:02Aber er ist ein wirklicher Konkurrent fĂŒr dich.
39:10Die Narkose kann es ja nicht mehr sein, oder?
39:12Ich verspĂŒre absolut keinen Harndrang.
39:15Das hört sich doch vielversprechend an.
39:19Ach, was du das fĂŒr mich getan hast, Rolf.
39:23Im Grunde war es, Herr Brenner.
39:25Ja, er hat die richtige Diagnose gestellt.
39:28Und auch operiert.
39:30Was?
39:31Du hast deinen unerfahrenen Kollegen auf mich losgelassen?
39:34Er hat seine Sache sehr gut gemacht.
39:37Ja, vielen Dank fĂŒr die Information.
39:41Und schöne GrĂŒĂe an den BĂŒrgermeister.
39:44Ja, danke schön.
39:46Besuch, Herr Strauber.
39:48Frau Bader.
39:50Danke, Oberschwester.
39:51Aber nur ganz kurz, Frau Bader.
39:52Sie gehört ins Recht.
39:53Ja, um Gottes Willen, was dir mit ihm passiert.
39:54Nur eine kleine OP.
39:56Wirklich?
39:57Nichts.
39:57Aber wie geht es Ihnen?
39:59Na ja, schon viel besser als vorher.
40:02Das heiĂt, Sie werden wieder zurĂŒckkommen?
40:04Ja.
40:05Ja, wir wussten ja nicht, dass Frau Marquardt sich als Gesundheitsdezernat beworben hat.
40:12Nein.
40:13Ja, und Professor Simone Ebelpfalz.
40:18Also gegen die beiden werden die anderen Bewerber wenig Chancen haben.
40:22Meine Tage im Gesundheitsdezernat sind damit wohl gezÀhlt.
40:26Erstmal abfahren.
40:28Erstmal abfahren.
40:29Ach, Herr Strauber.
40:31Ich bin Ihnen unendlich dankbar, dass Sie mir eine zweite Chance gegeben und mich wieder eingestellt haben.
40:39Niemand hÀtte das sonst getan.
40:41Also, ich denke, dass Ihre FĂ€higkeiten, Ihre Verfehlung bei weitem aufwiegen.
40:48Nur weil ich bei Ihnen so viel gelernt habe.
40:51Ah, Dankeschön.
40:57Ich verspreche Ihnen eins, Frau Bader.
41:01Sie werden im Gesundheitsdezernat bleiben.
41:05Ganz egal, wer der neue Chef wird.
41:08Irgendwie kriege ich das schon hin.
41:09Glauben Sie mir?
41:11Ja?
41:12Ja.
41:28Bitte.
41:36Ein.
41:37Du.
41:39Ich hatte mit meinem Anwalt gerechnet.
41:43Setz dich doch.
41:52Wie lautet die Anklage?
41:56Steuereinterziehung, Veruntreuung.
41:59Unterbares verklagt mich auf Schadensersatz.
42:02Feuer!
42:07Hast du Angst?
42:11Meine gröĂte Angst ist, dass du nicht mehr da bist.
42:17Ich werde dir soweit das Mögliche beistehen.
42:21Und Maria und Moritz auch.
42:30Und was ist jetzt mit Anfang?
42:33Ich weiĂ es nicht, Alexandra.
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