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  • vor 19 Stunden

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Transkript
00:20Love Is Enough
00:40Ich freue mich, wenn Sie kommen, Heilmann.
00:43Die Ingrid, die ist mit dem Hugo und den Freundinnen im Erzgebirge wandern.
00:49Ja.
00:50Ich konnte doch nicht wissen, dass mein Mandant mich nÀchste Woche in Frankfurt braucht.
00:55Du bist doch froh, nicht hier sein zu mĂŒssen. Komm schon.
00:57Ich weiß doch nicht, was das bringen soll.
00:58Danke. Also bis heute Abend.
01:00Und dein Sohn ist nicht wichtig, oder wie?
01:02Können wir das bitte drinnen weiter besprechen?
01:04Ich gehe jetzt zu meinem Termin. Oder ist das auch schon wieder ein Problem?
01:07Daniel, jetzt warte doch mal kurz.
01:26Hallo, Robin.
01:32Na, wieder dicke Luft zu Hause.
01:39Du, da hilft nur ein großes Schoko-Eis mit Schlagsahne.
01:46Komm mal mit.
01:50Kommst du mit, Simoni wĂŒrde sich freuen.
01:52Ich habe Dienst.
01:54Wenn Sie wollen. Ich kann den ĂŒbernehmen.
01:57Sie sollten zu Simonis Grillabend gehen. Er hat wirklich sehr gute Geschichten auf Lager.
02:01Aber ich kenne Professor Simoni doch gar nicht.
02:04Da wird es erst recht höchste Zeit.
02:10Sag mal, geht ihr auch heute Abend zu Simoni?
02:12Bist du eingeladen?
02:13Ja, warum denn nicht?
02:15Unsere kleinen Unstimmigkeiten bezĂŒglich der Dezernentenstelle sind doch lĂ€ngst beigelegt.
02:19Es wird bestimmt ein schöner Abend.
02:21Ach Jakob, könntest du mir vielleicht noch einen Kartoffelsalat vorbereiten, den ich mitbringen kann?
02:25Also eigentlich habe ich mit dem Mittagstisch zu tun.
02:27Ach komm, das schaffst du doch, ne?
02:29Ein Argument, mehr zu kommen.
02:31Ist ja gut, ich bin dabei.
02:33Danke, dass Sie mit mir tauschen.
02:35Ich werte das als finales Friedensangebot.
02:38Oh, so ist es aber gar nicht gemeint.
02:40Na kommen Sie, geben Sie es doch zu. Sie sind froh, hier bei uns zu sein.
02:44Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun.
02:48Wollen wir heute Abend zusammenfahren?
02:50Hast du nicht morgen deinen Einstandstermin bei unseren neuen Gesundheitsdizernenten?
02:55DarĂŒber wollte ich mit dir noch reden.
02:57Was gibt es da zu reden? Wir brauchen das Geld fĂŒr das neue OP-Mikroskop.
03:00Ich weiß. Zehn Minuten.
03:02Na komm schon.
03:03Ein paar aufbauende Worte vor einem Termin bei Frau Bader.
03:09Danke.
03:13So, das wird reichen.
03:14FĂŒr alle FĂ€lle habe ich noch Prinahrung besorgt.
03:17Ich denke, die Mutter wird reichen.
03:20Willst du nicht in die Klinik?
03:21Ja.
03:22Ich fahre mit Tim im Baumarkt. Ich habe Holz bestellt.
03:24Ich sehe in meiner Wohnung eine richtig geile Wickelkommode bauen.
03:27Ich hoffe, du erwartest nicht von deinem Sohn. Da sind wir dabei assistiert.
03:30Na, damit warten wir immer noch zwei Wochen.
03:32Schon klar.
03:36Bis heute Abend.
03:38Ach, und vergiss nicht, ihm das Vitamin D zu geben.
03:41Du kannst die Tablette auch in Muttermilch auflösen.
03:43Ja?
03:43Ja?
03:44Ich weiß, wie es geht.
03:45Ich weiß, aber leg den benutzten Löffel in den Vaporisator.
03:48Keine, du weißt schon.
03:50Ich wĂŒnsche dir einen wunderschönen Arbeitstag.
03:52Danke.
03:53Bis spÀter.
03:54TschĂŒss.
03:55TschĂŒss.
04:01ErzÀhl lieber nicht, dass ich dir zwei Portionen gegeben habe.
04:05Sonst kriegen wir noch Ärger.
04:06Aber die ist doch nicht fĂŒr mich.
04:09Sondern fĂŒr deinen unsichtbaren Freund Leon.
04:11Ja, er hat heute Geburtstag.
04:14Verstehe.
04:15Na, dann lasst es euch beide schmecken.
04:17Ha, da bist du ja.
04:19Alles in Ordnung?
04:21Was fĂŒr eine Frage.
04:23Danke, dass Sie sich um ihn gekĂŒmmert haben.
04:25Kein Problem bei mir und meiner Frau ist ja immer willkommen.
04:28Können Sie mir kurz helfen?
04:29Ja.
04:30Ich habe in meinem Leben auch oft solche Diskussionen wie Sie gefĂŒhrt.
04:35Wirklich?
04:36Ja.
04:36In meiner Zeit am Krankenhaus war ich auch immer auf Abruf.
04:41Ich habe mich in die Arbeit gestĂŒrzt, weil es immer leichter ist,
04:46als sich mit familiÀren Problemen auseinanderzusetzen.
04:51Ja, das ist es.
04:54Robin hat mir von Leon erzÀhlt.
04:57Oh, hat er das?
04:59Keine Sorge, es ist völlig normal, in dem Alter einen imaginÀren Freund zu haben.
05:05Wirklich, keine Sorge.
05:10Robin?
05:13Robin?
05:15Was hast du?
05:16Oh mein Gott, jetzt schweigen.
05:17Schnell einen Rettungswagen.
05:21Nicht runterschlucken.
05:22Robin?
05:28Professor Simoni!
05:29Mein Nachbarskind, sieben Jahre alt, VerÀtzung der Speiseröhe durch Nachbrenlaugen.
05:34Grillreiniger.
05:34Wann war das?
05:35Vor 20 Minuten.
05:37Informieren Sie bitte Dr. Heilmann oder Dr. Stein.
05:40Ich weiß nicht, ob die beiden erreichbar sind.
05:41Sie werden mit mir vorlieb nehmen mĂŒssen.
05:42Ich habe mich doch klar genug ausgedrĂŒckt.
05:44Ich möchte sofort einen der beiden MÀnner hier haben.
05:47Bei allem Respekt, wie reden Sie denn mit mir?
05:49Wir haben keine Zeit zum Diskutieren.
05:52Worauf warten Sie?
05:55Versuchen Sie bitte, Dr. Stein zu erreichen.
06:01Zeigen Sie mal die Werte.
06:03Bitte.
06:05Ja, ich wĂŒrde sagen, eine OP steht nichts im Wege.
06:08Sie können alles vorbereiten.
06:10Ihre erste volle Schicht?
06:11Vermissen Sie ihn schon?
06:12Wen?
06:14Hallo?
06:15Ach, Sie meint Tim.
06:17Nein, es geht ihm gut.
06:18Er ist bei seinem Vater.
06:19Ich sehe ihn heute Abend.
06:20Jetzt geht es um die OP.
06:22Ist es fĂŒr Sie wirklich so einfach umzuschalten?
06:24Ja, man muss sich nur konzentrieren.
06:27Dr. Peters, willkommen zurĂŒck.
06:28Wie geht's Ihnen?
06:29Danke, es geht mir gut.
06:30Ich freue mich wieder voll einzuschneigen.
06:32Und der kleine Tim?
06:34Es geht ihm auch gut.
06:35Na ja, so klein ist er gar nicht mehr.
06:36Kann ich mir vorstellen.
06:38Falls Sie jetzt Fotos sehen wollen, muss ich Sie leider enttÀuschen.
06:40Ich habe eins.
06:41Sie haben ein Foto?
06:42Als betreuende Hebamme.
06:45Da wÀchst ja in Lichtgeschwindigkeit.
06:47Wie alt ist er jetzt?
06:48Äh, acht Wochen.
06:50Ach, Besprechung.
06:52Ist ja nicht sĂŒĂŸ.
06:57Ich frage mal eben, wie es zu Hause lÀuft.
07:06Geht keiner ran.
07:07Das ist ja wickelt Jenny ihn gerade.
07:10Was ist mit Robin?
07:11Das wissen wir gleich.
07:12Und was machen Sie jetzt mit ihm?
07:13Professor Simoni.
07:14Robin Gerd ist der Sohn meiner Nachbarn.
07:17Das haben wir.
07:18Ihre VerÀtzung des Verdauungstraktes.
07:20Die MagenspĂŒlung erfolgte vor Ort.
07:22Ich habe ihn zum Röntgen abgebildet.
07:23Machen Sie auch eine Endoscopy.
07:25Warten Sie bitte draußen.
07:26Ja, aber...
07:26Herr Professor, du musst dich doch nicht erklÀren, wie die AblÀufe jetzt sind.
07:29Fragen Sie, lassen wir die Ärzte Ihre Arbeit machen.
07:32Herr Professor hat darauf bestanden, dass Sie gerufen werden.
07:35Erkennt den Jungen, nehmen Sie es nicht persönlich.
07:37DafĂŒr braucht es ein bisschen mehr als eine unhöfliche Ansage.
07:39Ich kann gut nachvollziehen, dass er einen Arzt will, dem er vertraut.
07:42So mein kleiner Aufzug röntgen.
07:47Frau Cassoube ist bereits im OP.
07:49Sie war froh zu hören, dass Sie sie operieren.
07:56Hat sich Herr Derbeck immer noch nicht gemeldet?
07:59Und ans Telefon geht er auch nicht.
08:01Es ist bestimmt alles in Ordnung.
08:03Sonst hÀtte er lÀngst angerufen.
08:04Ja, bestimmt.
08:06Ich muss in den OP.
08:08Ich habe gleich Pause.
08:09Ich könnte kurz bei Ihnen zu Hause vorweisehen.
08:11Was wĂŒrden Sie tun?
08:13Klar, kein Problem.
08:14Das wĂ€re großartig.
08:16Keine Ursache.
08:17Schließlich sollen Ihre Patienten ja sicher sein, dass Sie hochkonzentriert im OP sind.
08:21Danke.
08:21Gerne.
08:29Wo ist er?
08:31Ich will sofort zu ihm.
08:33Robin wird gerade operiert.
08:35Was?
08:36Die Ärzte haben gesagt, es gibt keine...
08:38Wie konntest du das zulassen?
08:39Die Operation war notwendig.
08:41Die VerÀtzung massiv.
08:43Du solltest ihn im Auge behalten.
08:44Warum hast du nicht aufgepasst?
08:45Es tut mir leid.
08:47Robin, hilf das jetzt auch nicht weiter.
08:48Du wirst jetzt aufpassen mĂŒssen.
08:49Ich habe noch einen Moment nicht auf ihn geachtet.
08:51Wenn einer schuld ist, bin ich das.
08:53Es war mein Grillreiniger.
08:55Tanja.
08:57Tanja.
08:58Sie mĂŒssen sich jetzt beruhigen.
09:00Bitte.
09:05Wie ist der Eingriff verlaufen?
09:07Robin hat alles soweit sehr gut ĂŒberstanden.
09:09Seine SauerstoffsÀttigung ist sehr gut.
09:11Das bedeutet, dass die Atemwege nicht verletzt sind.
09:13Und das verbessert seine Prognose erheblich.
09:15Er bekommt jetzt hochdosierte Antibiotika, um eine Superinfektion zu vermeiden.
09:19Aber wir mĂŒssen noch abwarten.
09:20Wir können auch immer nicht beurteilen, wie tief die Lauge in das Gewebe eingedrungen ist.
09:24Vielleicht mĂŒssen wir nochmal endoskopieren.
09:27Keine weitere OP.
09:28Das hoffen wir auch.
09:31Robin wird jetzt auf die Intensivstation gebracht.
09:34Kann ich zu ihm?
09:35NatĂŒrlich.
09:36Ich bringe Sie hin.
09:38Wollt Sie nicht mit?
09:40Ja, gleich hier.
09:56Dr. Petersen, wie lief Ihre OP?
09:58Komplikationslos.
09:59Waren Sie bei Tim?
10:00Ja, es ist alles in Ordnung.
10:02Herr Derbeck hat alles im Griff.
10:04Er hat nur sein Handy nicht gehört.
10:06Albern, dass ich mir Sorgen gemacht habe.
10:08Es wÀre seltsam, wenn es anders wÀre.
10:11Ja, vielleicht.
10:11Aber ich hatte nie vor, so eine Mutter zu werden.
10:16Wenn Sie meine Meinung dazu hören wollen.
10:18Der kleine Tim hat großes GlĂŒck mit seinen Eltern.
10:21Wenn Sie mir jetzt noch erzĂ€hlen wollen, was fĂŒr eine sĂŒĂŸe Familie wir sind, gehe ich
10:24lieber zu meinem nÀchsten Patienten.
10:25Sie sind eine sĂŒĂŸe Familie.
10:27Danke fĂŒr Ihre Hilfe.
10:29Aber ich muss weiterarbeiten.
10:31Ach, wie lief eigentlich die OP von dem kleinen Jungen mit der Ösophagus-VerĂ€tzung?
10:34Soweit ich gehört habe, lief die OP offenbar ganz gut.
10:37Aber der Kleine ist noch nicht ĂŒber dem Berg.
10:39Sie mĂŒssen abwarten.
10:42Da passt man einen Moment nicht auf.
10:44Danke.
10:48Olaf, du weißt, wie schwierig diese Termine bei der Bader sind.
10:51Deshalb bin ich froh, hauptsĂ€chlich Arzt zu sein und nicht zu jedem dieser Termine zu mĂŒssen.
10:56Ja, aber um diesen kommst du nicht rum.
10:57Wir wÀren die Ersten in Sachsen, die dieses neue OP-Mikroskop hÀtten.
11:01Und ich verspreche dir, der Termin wird nicht lÀnger dauern als eine Stunde.
11:04Du gibst keine Ruhe, bevor ich dir nichts zu sage.
11:07Nein.
11:09Danke.
11:10Ja?
11:12Ah, Herr Professor, ich habe schon gehört, dass Sie im Haus sind.
11:16Wie geht es dem Nachbarskind?
11:18Den UmstÀnden entsprechend gut.
11:21Ja, hallo.
11:23Der bestellte Kartoffelsalat ist fertig und steht unten in der Cafeteria.
11:26Wunderbar.
11:26Ich muss unseren Grillabend leider absagen.
11:30Ich will der Familie zur Seite stehen.
11:33Das ist verstÀndlich.
11:35Könntest du den Salat eventuell auf die Mittagskarte setzen?
11:37Bei der Menge lohnt sich das nicht.
11:40Herr Jakob, warte, ich habe einen Riesenhunger.
11:42Wir kommen.
11:46Können Sie, Frau Gerdes, bitte mal ein Tier holen?
11:48Danke.
11:50Wenn Sie etwas brauchen oder Fragen haben, lassen Sie mich rufen, ja?
11:54Dr. Stein und ich, wir werden regelmĂ€ĂŸig nach Ihrem Sohn sehen.
12:02Ich weiß, was Sie jetzt durchmachen.
12:06Das glaube ich nicht.
12:08Ich habe auch einen Sohn, Moritz.
12:11Er ist 19 und hatte vor kurzem einen schweren Unfall.
12:14Er wÀre fast gestorben.
12:16Wie geht es ihm jetzt?
12:18Er hat es geschafft.
12:19Er wird wieder gesund.
12:22Was hÀtten Sie getan, wenn er nicht wieder gesund geworden wÀre?
12:26Daran sollte man nicht denken.
12:29Solange es nicht so ist.
12:32Ich weiß.
12:36Ich habe jetzt eine Pause.
12:38Wenn es Ihnen recht ist, bleibe ich noch ein bisschen bei Ihnen.
12:48Der Kleine hat auch gute Chancen, wieder gesund zu werden.
12:51Robin ist im gleichen Alter wie mein Enkel.
12:54Er kommt oft einmal zu uns rĂŒber.
12:56Immer wenn seine Eltern sich streiten?
13:00Sie wohnen erst seit kurzem nebenan.
13:04Ich glaube, der Umzug war so etwas wie ein Rettungsversuch.
13:09Provins Vater ist viel unterwegs, der Beruf.
13:12Er hat eine exonimierte Wirtschaftskanzlei.
13:15Mit internationalen Klienten.
13:18Er erinnert mich ein bisschen an mich frĂŒher.
13:23Er hat nicht viel Zeit fĂŒr seinen kleinen Sohn.
13:27Sein fantasievolles Kerlchen.
13:29Er hat einen imaginÀren Freund.
13:32Leon.
13:33Das ist nicht selten in dem Alter.
13:34Besonders bei Einzelkindern.
13:36Tja, die Gerdes sind so nette Leute.
13:42Und nur weil ich unbedingt grillen wollte,
13:45da liegt er jetzt hier.
13:47Der Unfall war nicht Ihre Schuld.
13:50Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon selbst gesagt habe.
13:55Aber ihn zu hören,
13:58hilft erstaunlich wenig.
14:06Hat er Fieber?
14:07Nein.
14:08Das ist ein gutes Zeichen.
14:10Wie geht es jetzt weiter?
14:12Wir mĂŒssen mit Vernarbungen rechnen.
14:14Es wird regelmĂ€ĂŸig kontrolliert,
14:16ob sie die Nahrungsaufnahme beeintrÀchtigen.
14:18Und wenn ja?
14:20Dann werden diese Verengungen
14:21mit Hilfe von speziellen GerÀten aufgedehnt.
14:24Das nennt man Bougierung.
14:26Bei Robin kommt es darauf an,
14:28inwieweit die Speiseröhre beschÀdigt ist.
14:31Solltest du Perforationen kommen,
14:33also zum Durchbruch,
14:35dann wĂ€re das ein ziemlich großer Eingriff.
14:37Ich will das nicht.
14:39Wir wollen das auch nicht.
14:41Aber im schlimmsten Fall ist die Speiseröhre
14:43nicht mehr zu retten.
14:44Und dann muss sie mit einem Teil des Magens ersetzt werden.
14:46Nein, ich...
14:47Ich lasse Robin nicht mehr in irgendeinen OP.
14:50Frau Gerdes,
14:52jeder operative Eingriff birgt Risiken.
14:54Aber manchmal sind sie unausweichlich.
14:56Und manchmal sind sie tödlich.
15:09Lea?
15:10Ich habe dich gar nicht reinkommen hören.
15:12Du hast so tief geschlafen.
15:15Was machst du denn da?
15:17Ich freue mich ein bisschen rum.
15:20Wir haben einen kleinen Jungen in der Klinik.
15:22Er hat Grillreiniger verschluckt,
15:24seine Speiseröhre ist schwer verÀtzt.
15:26Es ist nicht klar, ob er es schafft.
15:28Mein Gott.
15:29Die Eltern haben nur eine Sekunde nicht aufgepasst.
15:31Das geht so schnell.
15:34Wir mĂŒssen unsere Wohnungen kindersicher machen.
15:36Mal abgesehen von den giftigen Reinigern.
15:38Wir mĂŒssen die Kanten absichern
15:40und die Steckdosen auch.
15:42Ja, aber ein bisschen Zeit haben wir schon.
15:43Der Kleine ist gerade mal acht Wochen alt.
15:44Er fÀngt bald an zu krabbeln.
15:48Gut, ich kĂŒmmere mich drum.
15:49Das musst du nicht.
15:50Ich schaffe das schon allein.
15:51Ja, davon bin ich ĂŒberzeugt.
15:52Aber du musst morgen in die Klinik
15:54und wenn ich Windeln kaufen gehe,
15:55kann ich dir den ganzen Krempel besorgen.
15:56Das ist meine Wohnung.
15:57Ich mache das schon.
15:59Gut.
16:00Da ist noch ein bisschen Pasta auf den HĂ€lpeln,
16:02wenn du noch mal hast.
16:03Ach, Janne, du musst das nicht machen.
16:05Was denn?
16:06FĂŒr mich kochen.
16:10Ich bin dir wirklich dankbar fĂŒr die Hilfe mit Tim.
16:13Aber wir sollten...
16:14Die Grenzen einhalten.
16:16Alles andere sorgt noch fĂŒr Verwirrung.
16:18Nun, Verwirrung ist nicht gut.
16:20Nein.
16:21Gut, dann gehe ich jetzt mal nach Hause
16:23und ĂŒbernehme morgen frĂŒh wieder.
16:24Danke.
16:28TschĂŒss, kleiner Mann. Bis morgen.
16:30TschĂŒss.
16:33TschĂŒss.
16:34Guten Abend.
16:35Gleichfalls.
16:41Hat er Schmerzen?
16:42Nein.
16:43Er schlÀft ganz tief.
16:48Das wÀre gut, Schwester.
16:50Wie geht's, Robin?
16:52UnverÀndert.
16:53Ich war noch mal zu Hause
16:54und habe ein paar Sachen fĂŒr ihn geholt.
16:56Das Buch hat mein Enkel auch.
16:58Darf ich mal sehen?
17:04Leon?
17:07Leon war Robins großer Bruder.
17:10Er war neun Jahre alt.
17:12Er war auf Klassenfahrt.
17:14Es hat den ganzen Tag geregnet.
17:17Der Bus ist von der Straße abgekommen
17:19und eine Böschung runtergestĂŒrzt.
17:23Im Krankenhaus haben sie uns gesagt,
17:25dass die OP notwendig ist,
17:26um sein Leben zu retten.
17:28Ich war dagegen, aber...
17:30Björn hat zugestimmt.
17:33Die Ärzte haben alles versucht.
17:37Aber Leon ist gestorben.
17:40Und es ist meine Schuld.
17:42Das ist es nicht.
17:43Tanja war gegen die OP.
17:45Und vielleicht wÀre Leon noch am Leben,
17:47wenn ich auf sie gehört hÀtte.
17:48Ist das sicher?
17:50Spielt das eine Rolle?
17:52FĂŒr Tanja habe ich die falsche Entscheidung getroffen.
17:54Vielleicht hat sie recht.
17:57Diesen Monat wÀre Leon elf Jahre alt geworden.
18:00Und ich wollte seinen Geburtstag feiern.
18:04Leon hat Partys geliebt.
18:06Blaue Luftballons.
18:08Eine Torte.
18:10Ich wollte meine Familie
18:11und unsere engsten Freunde einladen.
18:14Aber Björn war dagegen.
18:16Weil es ihm zu weh tut.
18:19Er geht einfach arbeiten.
18:21Da kann er es vergessen.
18:23Aber ich kann das nicht.
18:25Ich kann nicht vergessen,
18:26dass ich zwei Söhne habe.
18:28Ich kann nicht vergessen,
18:29dass Leon jetzt in die fĂŒnfte Klasse gehen wĂŒrde.
18:31Dass ich ihn jeden Samstag zum Fußball fahren wĂŒrde.
18:34Dass er seinem kleinen Bruder beibringen wĂŒrde,
18:36wie man eine Zwille baut.
18:40Oder dass man das Helium
18:41in Luftballons einatmen kann,
18:43um zu klingen wie ein Promik.
18:46FĂŒr Tanja ist Leon
18:47immer noch ein Teil ihres Lebens.
18:50Aber ich kann das nicht.
18:53Leon ist weg.
18:56Ich kann das nicht ertragen.
18:59Das Mitleid.
19:00Diese Unsicherheit.
19:02Die peinliche Stille,
19:04wenn das Thema auf Leon kommt.
19:05Es ist leichter,
19:07sich mit Arbeit abzulenken.
19:09Ja.
19:10Einfach verdrÀngen.
19:13macht die ganze Situation
19:15fĂŒr mich ertrĂ€glicher.
19:17Deshalb sind wir umgezogen.
19:20Ich wollte,
19:20dass wir die Chance kriegen,
19:21nochmal von vorne anzufangen.
19:25Das hat nicht funktioniert.
19:27Und jetzt, Robin...
19:30Ich kann das nicht.
19:31Ich muss hier raus.
19:39Wenn Robin jetzt auch...
19:42Robin hat gute Chancen.
19:43Wenn Robin stirbt,
19:44dann weiß ich nicht,
19:45was ich hier noch soll.
19:49Dann ist es vorbei.
19:54Ich möchte einen Moment
19:56mit ihm alleine sein.
19:57NatĂŒrlich.
20:06Dieses Paar macht mehr durch,
20:08als ein Mensch ertragen kann.
20:12Frau Dr. Weber.
20:16Verzeihen Sie mir bitte
20:17meinen barschen Ton
20:19von heute Vormittag.
20:21Ich war ein wenig...
20:23durcheinander.
20:24Schon vergessen.
20:27Ich muss dringend
20:28meinen Sohn anrufen
20:28und fragen, wie es Ihnen geht.
20:29Ich habe heute auch schon
20:30mit meiner Tochter gesprochen.
20:33Es ist egal,
20:34wie lange man diesen Beruf
20:35schon macht, oder?
20:38Vollkommen egal.
21:03Du bist spÀt dran.
21:04Ich muss jetzt 20 Minuten
21:05in der Klinik sein.
21:06Tut mir leid,
21:07war eine haffe Nacht.
21:08Du bist krank.
21:09Magen-Dame.
21:10Entweder habe ich
21:11was Falsches gegessen
21:12oder diesen verflicksten
21:1324-Stunden-Virus.
21:15Ich habe die ganze Nacht
21:15auf dem Klo verbracht,
21:16aber jetzt geht's schon mir.
21:17Du hast kein Auge zugemacht.
21:19Ich wirklich,
21:19aber ich bin okay.
21:23Nein, bist du nicht.
21:25Ich leg dir ein paar Elektrolyte
21:26und Krampflöse raus.
21:27Leg dich hin und du mir dich aus.
21:28Was mit hin?
21:29Den nehme ich mit.
21:30In die Klinik?
21:32Du bist ansteckend.
21:33Du musst dich ausruhen.
21:34Ich finde schon eine Lösung.
21:36Gut.
21:45Guten Morgen, Dr. Peters.
21:47Guten Morgen.
21:52Jenny ist krank.
21:54Oh, soll ich schnell
21:55im Ärztezimmer Bescheid geben,
21:56dass sie sich freinehmen?
21:57Nein, nein, ich habe heute
21:58zwei lÀngere Eingriffe
21:59auf den Plan.
22:00Oh, was machen wir denn
22:03jetzt mit dir, Tim?
22:03Wenn ich könnte,
22:04wĂŒrde ich sofort einspringen.
22:05Ich habe schon mit der
22:06Kinderstation telefoniert.
22:07Die können ihn ein paar Stunden
22:08im Auge behalten.
22:09DafĂŒr haben sie allen Grund.
22:10Ja.
22:11Und, schlÀft er durch?
22:13Ja, manchmal.
22:15Sehr schön auf Trab.
22:28Lass uns allein.
22:32Robin, mein Schatz,
22:33was ist mit dir?
22:36Was ist mit ihm?
22:37Warum hört dieses Piepen nicht aus?
22:39Das wissen wir gleich.
22:40Er ist kalt, speisig
22:41und Tachukat.
22:43Ab der Schwank.
22:44Verdacht auf Ösophagefugt.
22:45Verrufen Sie Dr. Stein.
22:57Es besteht der dringende Verdacht,
22:59dass die Speiseröhre gerissen ist.
23:00Das heißt, Robin muss
23:01sofort operiert werden.
23:02Nein.
23:03Dr. Stein hat bereits
23:05mit den Vorbereitungen begonnen.
23:06Die OP ist san.
23:07Seine letzte Chance?
23:09Sagen Sie mal,
23:09haben Sie mir gestern Nacht
23:10nicht zugehört?
23:11Ich sage nein.
23:12Keine OP.
23:14Es ist die einzige Option.
23:15Tanja,
23:16es gibt keine andere...
23:18Sag es nicht.
23:20Sag es einfach.
23:23Frau Gerdes?
23:24Frau Gerdes,
23:25hören Sie mich?
23:26Tanja.
23:26Frau Gerdes.
23:34Ach, Tim.
23:35Das ist ja schön,
23:36dich wieder zu sehen.
23:37Du bist groß geworden.
23:38Ist er krank?
23:39Nein, nein.
23:40Er ist kerngesund.
23:41Wolltest du dir mal angucken,
23:42wo deine Mutter arbeitet?
23:44Er wollte unbedingt
23:44mit meinem Chef sprechen.
23:46Oh, nehmen Sie ihn kurz.
23:51Die Notaufnahme.
23:53Ich muss Tim noch
23:54auf die Kinderstation bringen.
23:55Die wollte ihn
23:56ein paar Stunden nehmen.
23:57Das kann ich doch machen.
23:59Sicher?
24:00Na klar.
24:01Das kriege ich hin.
24:02Ich habe mehrere Kinder
24:03großgezogen.
24:04Ach, das ist aber lieb.
24:05Vielen Dank.
24:06Bis gleich mit.
24:08Jetzt lernen wir uns
24:09richtig kennen.
24:11Was willst du denn wissen?
24:21Ich will das nicht.
24:22Ich kann ihn nicht
24:22auch noch verlieren.
24:24Tanja,
24:25Robin ist viel stÀrker,
24:26als Sie glauben.
24:28Sein Körper will unbedingt
24:29wieder gesund werden
24:30und er kÀmpft schon seit Stunden
24:31um die Verletzungen zu heilen.
24:32Aber er schafft es nicht allein.
24:34Bitte vertrauen Sie mir.
24:38Was passiert bei der OP?
24:40Wir mĂŒssen sehen,
24:41wie stark die Speiseröhre verÀtzt ist
24:43und danach entscheiden wir,
24:43was zu tun ist.
24:45Aber wir mĂŒssen schnell
24:46damit beginnen.
24:46Jede Minute zÀhlt.
24:48Tanja,
24:50du musst der OP zustimmen.
24:52Es geht um unseren
24:52kleinen Robin.
24:54Ich will dabei sein.
24:54Robin braucht mich.
24:55Frau Gerdes,
24:56Sie können nicht mit in den OP.
24:56Aber ich verspreche Ihnen,
24:58dass ich sofort danach
24:58zu Ihnen komme.
25:13Okay.
25:22Komm mal her.
25:33Alles gut.
25:38Alles wird wieder gut.
25:43Sorgen bitte.
25:45Schweiß.
25:47Wie sieht das aus?
25:49Er ist einigermaßen stabil.
25:52Hier ist die Perforation.
25:55Zu an mehreren Stellen
25:57langstreckigen Nekrosen.
26:00Das geht durch alle Schichten,
26:01verdammt.
26:02Pinzette bitte.
26:06Das kriegen wir so nicht hin.
26:07Der Esophagus ist nicht zu retten.
26:09Das lÀuft auf einen
26:09Magenhochzug hinaus.
26:11Aber den machen wir doch
26:11nicht jetzt akut, oder?
26:13Normalerweise nicht, aber
26:15wir sind vor Ort.
26:16Der Junge ist stabil.
26:17Die Mutter hat
26:18vollumfÀnglich zugestimmt.
26:20Wir sollten es tun.
26:22Wie hoch ist Ihre
26:22MortalitÀtsrate
26:23bei diesem Eingriff?
26:24Ich habe dabei noch
26:25keinen Patienten verloren.
26:26Das klingt vielversprechend.
26:28Also los.
26:40Guten Morgen.
26:41Guten Morgen.
26:43Habe ich was verpasst?
26:45Weiß Lisa,
26:46dass sie ein Geschwisterchen
26:47bekommen hat?
26:47Na klar.
26:49Ein bisschen Spaß
26:50ist erlaubt.
26:50Das ist der Sohn
26:51von Dr. Peters.
26:52Ich bringe ihn
26:53auf die Kinderstation.
26:54Gott, ist der sĂŒĂŸ.
26:56Oh Gott, was fehlt ihm?
26:57Nichts.
26:57Eine Mutter
26:58musste dringend
26:59in die Notaufnahme.
27:00Ah, und jetzt
27:01passt der Àrztliche Direktor
27:02persönlich auf das Kind auf.
27:04Na, ich hoffe,
27:04das wird nicht zur Regel.
27:09So, können wir uns
27:10gleich dann
27:10vor der Klinik treffen?
27:11Ich muss nur noch
27:12einen Ordner aus dem BĂŒro holen.
27:13Ich fahre schon mal
27:14den Waden vor.
27:15Sehr witzig.
27:36Guten Morgen, Dr. Heimann.
27:37Guten Morgen.
27:39Verdacht auf Masern.
27:40Außer fĂŒr NotfĂ€lle
27:41bleibt die Station
27:42vererst geschlossen.
27:43Sind die QuarantÀne
27:43jetzt immer vorbereitet?
27:44NatĂŒrlich.
27:45Und die prophylaktische
27:45Desinfektion
27:46fĂŒr solche FĂ€lle?
27:47Wir sind schon
27:47im zweiten Durchgang.
27:50Aber Tim hat ja heute
27:51nichts zu suchen.
27:53Und nun?
27:54Was machen wir jetzt?
27:55Das weiß ich auch nicht.
27:55Ich muss wieder rein.
27:56Da drin wird
27:56jede Hand gebraucht.
28:14Der Eingriff verlÀuft
28:16bisher sehr gut.
28:18Robin ist nach wie vor
28:19stabil, aber
28:22ĂŒberstanden ist das
28:23noch nicht.
28:26Die haben Sie gestern
28:27liegen lassen.
28:28Danke.
28:29Wie lange wird es denn
28:29noch dauern?
28:30Ja, schwer zu sagen.
28:31Wir mĂŒssen geduldig sein.
28:33Ich halte Sie auf dem
28:34Laufenden.
28:38Was ist da drin?
29:10Maser, auf der
29:11Kinderstation.
29:12Das ist doch jetzt
29:12nicht dein Ernst.
29:13Du musst alleine
29:14zu Flora Bader fahren.
29:15Das ist ein Notfall.
29:19Gib's zu, du bist doch
29:20froh, dass du nicht
29:21mit kannst.
29:22Dass ich mich nicht
29:22drum reiße, war auch
29:23vorher kein Geheimnis.
29:26So leicht lass ich dich
29:27jetzt aber nicht
29:28davon kommen.
29:29Sollen wir dort mit
29:30dem Baby auftauchen?
29:31Nein, das geht ja nicht.
29:34Gib ihn mir mal.
29:36Ja, hallo.
29:39Hallo, Tim.
29:40Du bist ja ein SĂŒĂŸer.
29:45Ich bin die Frau Marquardt.
29:50Du könntest ja eigentlich
29:51alleine zu dem Termin
29:52unserer Gesundheitsdezernentin
29:54haben.
29:54Das könnte dir so passen.
29:55Gib ihn her.
29:56Und sieh zu, dass du
29:57nicht zu spÀt kommst.
29:59Ich glaube, das hat der
30:01kleine Tim bereits fĂŒr
30:02uns entschieden.
30:04Deine Mutter hat dich in
30:05meine Obhut gegeben.
30:07Kann ich doch jetzt nicht
30:07so weit erreichen wie
30:08ein Wanderpokal?
30:10Eben.
30:26Du hattest recht.
30:28Wir sollten Leons Geburtstag
30:29feiern.
30:33Und du bist dabei?
30:36Ja.
30:39Ich muss vielleicht
30:40zwischendurch mal in den
30:41Schuppen, um
30:43Rotz und Wasser zu holen.
30:45Ich komm dann mit.
30:48Professor Simoni dachte,
30:50Leon wÀre Robins
30:51imaginÀrer Freund.
30:52Es ist seine Art,
30:53damit umzugehen,
30:54dass sein Bruder
30:55tot ist.
30:56Hast du mit ihm
30:57darĂŒber gesprochen?
30:58Nein, das ist ein
30:59Geheimnis.
31:01Ich höre ihn abends
31:02manchmal, wie er sich
31:03mit ihm unterhÀlt.
31:06Bist du deshalb auf die
31:06Idee mit dem Fest fĂŒr
31:07Leon gekommen?
31:11Robin hat sich so
31:12gewĂŒnscht.
31:13Aber er wollte uns nicht
31:14fragen, damit wir uns
31:15nicht widerstreiten.
31:25Danke, dass du hier bist.
31:32Eine direkte Pflaumenkern
31:34große Herniation im distalen
31:36Drittel des Leistenkanals.
31:38Diese wird reponiert
31:40und die Faszie des M-Transversus
31:42Abdominis darĂŒber
31:44durch eine fortlaufende
31:46Naht wieder adaptiert.
31:49Die Bader waren not amused,
31:51dass wir sie versetzt haben.
31:53Was hast du ihr denn gesagt?
31:55Notfall auf der Kinderstation.
31:57Und sie ist bereit,
31:58den Termin telefonisch zu machen.
32:00Was liest du ihm denn da vor?
32:03Aniotomie nach Lichtenstein
32:04beim Mann.
32:06Tim hat eindeutig Medizinergene,
32:08kein Wunder bei der Mutter.
32:11Hat der alte Mann dich
32:13mit Fachterminologie geÀrgert?
32:15Das macht er auch bei mir.
32:16Das kann ich auch nicht leiden.
32:18Ganz genau.
32:19Guck mal, wie sĂŒĂŸ.
32:21Ich glaube, der schlÀft bald ein.
32:24Der ist von deinem Parfum
32:25vielleicht sediert.
32:26Also ich muss doch sehr bitten.
32:29Komm, ruf du mal die Bader an.
32:33Sehr gern.
32:34Nee?
32:36Nee?
32:38Oh, wirst du auch telefonieren?
32:41Ja.
32:44Das Budget fĂŒr das kommende Quartal
32:46darf aber auf keinen Fall
32:48ĂŒberschritten werden.
32:48NatĂŒrlich halten wir uns
32:49an die Zahlen.
32:50Das sieht Frau Markwart ganz genauso.
32:53Und?
32:53Sie hat noch ein anderes Anliegen
32:55oder irre ich mich?
32:56Meinen Sie jetzt
32:57das neue OP-Mikroskop?
32:59Genau.
33:00Mir ist die Argumentation
33:02nicht ganz schlĂŒssig.
33:04Alles in Ordnung bei Ihnen?
33:06Alles bestens.
33:08Was verstehen Sie denn daran nicht?
33:10Warum sollte ich die Sachsenklinik
33:12den anderen KrankenhÀusern vorziehen?
33:14NatĂŒrlich werden alle Kliniken
33:16mit den neuen GerÀten ausgestattet.
33:18Als Gesundheitsdezernentin
33:19ist das fĂŒr mich selbstverstĂ€ndlich.
33:21Also das ĂŒberrascht uns.
33:23Gar nicht, Frau Bader.
33:24Gut, dann einen schönen Tag noch.
33:27Ihnen auch.
33:30Das ist ja nicht zu fassen.
33:33Du bist ja ein richtiger GlĂŒcksbringer.
33:36Ja.
33:37Da hat dich deine Mama ja doch
33:39in die richtigen HĂ€nde gegeben.
33:42Unser beider HĂ€nde.
34:00Was Neues aus dem OP?
34:02Ich kann nicht mehr.
34:04Dass die OP noch andauert,
34:05ist doch ein gutes Zeichen, oder?
34:07So wĂŒrde ich das auch sehen.
34:13Die OP ist gut verlaufen.
34:15Wir haben die Speiseröhre entfernt
34:17und mit einem Teil des Magens rekonstruiert.
34:19Es war ein schwerer Eingriff,
34:20aber Robin geht das soweit gut um.
34:21Er wird gerade wieder
34:22auf sein Zimmer gebracht.
34:24Dann wird er wieder gesund.
34:25Wir mĂŒssen noch warten,
34:26bis Robin wach wird,
34:27aber er hat gute Chancen.
34:32Er wird es schaffen.
34:34Und wir auch.
34:38So, Tim.
34:41Jetzt ist die Welt
34:42wieder in Ordnung.
34:45Und es gibt was zu trinken.
34:54Es gibt Dinge im Leben,
34:56die verlernt man nicht.
35:02Es war schon schön,
35:03als die Kinder noch klein waren.
35:06Du hast bestimmt große Nummer.
35:08Na, frag mich mal.
35:10Na, du bist als NĂ€chste dran.
35:15Mann sagt ihm,
35:15ich finde meinen Sohn bei Ihnen.
35:18Ich hoffe,
35:19er hat Ihnen keine Unannehmlichkeiten gemacht.
35:21Im Gegenteil,
35:21er hat uns bei einem
35:22unangenehmen Termin gerettet.
35:24Er hat uns sogar GlĂŒck gebracht.
35:25Wir bekommen dieses neue OP-Mikroskop.
35:28Oh, gut gemacht.
35:34Ich danke Ihnen.
35:41Der Blutdruck ist noch etwas niedrig,
35:43aber das ist völlig normal.
35:45Hallo, mein Schatz,
35:46da bist du ja wieder.
35:47Wir sind beide hier.
35:50Sch, nicht sprechen,
35:51nicht sprechen.
35:52Du musst jetzt ganz schnell
35:54wieder gesund werden.
35:55Und dann feiern wir dir
35:56uns Geburtstag, ja?
35:58Alle zusammen.
36:00Robins Werte sind stabil.
36:02Ich bin dann draußen,
36:03falls was ist, ja?
36:05Danke, Dr. Weber.
36:07FĂŒr alles.
36:33Wir sind wieder da.
36:58Soll wir den Papa mal angucken?
37:04Ja, er schlÀft bestimmt.
37:06Lassen wir ihn lieber in Ruhe, ja?
37:10Guck mal.
37:22Nur damit er weiß,
37:23dass es uns gut geht.
37:27Guck mal.
37:29Guck mal.
37:32Guck mal.
37:35Guck mal.
37:36Guck mal.
37:36Guck mal.
37:38Guck mal.
37:39Guck mal.
37:59Guck mal.
38:00Versprechen.
38:00Guck mal.
38:13Guck mal.
38:16Guck mal.
38:22Guck mal.
38:32Guck mal.
38:38Guck mal.
38:49Guck mal.
38:51Guck mal.
38:53Guck mal.
39:11Guck mal.
39:31Guck mal.
39:35Guck mal.
39:59Guck mal.
40:02Guck mal.
40:07Guck mal.
40:09Guck mal.
40:36Guck mal.
40:39Guck mal.
40:41Guck mal.
40:48Guck mal.
40:50Guck mal.
40:56Guck mal.
40:58Guck mal.
40:59Aber Herr Professor,
40:59ich finde das ist eine hervorragende Idee, den Grillabend spontan hierher zu kommen.
41:02Ja, ich habe bereits eingekauft.
41:05Ich denke, wir können heute einen ganz entspannten Abend gebrauchen.
41:10Ja, da haben Sie recht.
41:12Wir könnten ja schon mal was auf den Grill legen.
41:14Oh Roland, jetzt warte doch bis die anderen da sind.
41:16Ich hab' Hunger.
41:17Guten Abend. Warum liegt denn noch nichts auf dem Grill? Ich habe Hunger.
41:21Nein, wir warten noch auf die anderen.
41:23Ich habe mir erlaubt, Frau Dr. Weber einzuladen.
41:27Gute Idee.
41:28Das ist eine hervorragende Ärztin.
41:30Reimann, Sie haben wirklich so ein Talent fĂŒr medizinische SpitzenkrĂ€fte. Wie machen Sie das nur?
41:37Das ist eine gute Frage. Wie machst du das nur?
41:40War das jetzt ein Dankeschön fĂŒr deine unkonventionelle Rekrutierung von Dr. Weber?
41:45Ja.
41:45In der Liebe und der Rekrutierung von SpitzenkrÀften ist jedes Mittel recht.
41:51Das sehe ich ganz genauso.
41:53Also, Dankeschön.
41:55Immer wieder gerne.
41:57Und das steht nicht.
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