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Transkript
00:24Love Is Enough
00:37Love Is Enough
00:39Das ist der Tumor vor der Chemotherapie.
00:44Und das Bild ist von heute.
00:47Der Tumor hat sehr gut auf die Chemotherapie angesprochen.
00:50Das heißt, wir können davon ausgehen, dass eventuell vorhandene Mikrometastasen,
00:54also nicht sichtbare Absiedlungen, ebenfalls mit abgetötet wurden.
01:00Das heißt, wir können die Operation jetzt machen?
01:02Das war das Ziel, ja.
01:05Wir nehmen sie jetzt stationÀr auf und dann gehen wir die OP-Planung an.
01:09Ja.
01:10Planung? Ich dachte, es sei alles klar.
01:13Mama.
01:14Wir machen noch ein paar Untersuchungen, ein spezielles MRT.
01:17Erst dann haben wir alle Fakten, um das OP-Verfahren festzulegen.
01:21Gut.
01:30Musst du in die Arbeit?
01:33Ach, ich geh heut spÀter.
01:35Die können gut mal ohne mich.
01:50Hast du die Markwart irgendwo gesehen?
01:52Nein.
01:53Ich finde, die macht sich in letzter Zeit ziemlich rar.
01:56Ist dir das nicht auch aufgefallen?
01:57Nein.
02:01Hallo.
02:03So.
02:05Hunger?
02:06Und wie?
02:07Das ist Ă€tzend, wenn man hier nĂŒchtern aufschlagen muss, oder?
02:09Ja, und dann dauert das immer so lang.
02:11Können die einem nicht erst Blut abnehmen und dann gibt's FrĂŒhstĂŒck?
02:14Dann wÀre ich auch deutlich aufnahmefÀhiger.
02:15Gibt's denn schon was Neues?
02:17Dr. Pantano konnte noch gar nicht sagen, wie es weitergeht.
02:19Aber es sieht wohl ganz gut aus.
02:21Es sieht großartig aus.
02:23Na dann, guten Appetit.
02:24Danke.
02:24Danke.
02:29Er darf mir doch als Arzt nichts versprechen.
02:31Aber soweit ich weiß, sieht das MRT super aus.
02:33Ich hab ganz viel drĂŒber gelesen.
02:34Und auch die Chemotherapie hat mega gut angeschlagen.
02:36Viel besser als bei ganz vielen anderen.
02:38Hast ja recht.
02:39Weiß ich doch.
02:40Aber jetzt lass es dir erstmal schmecken.
02:43Danke.
02:44Wir haben heute Luca Ostberger wieder stationÀr aufgenommen.
02:47Zustand nach neoadjuvanter Chemotherapie wegen eines osteoblastischen Osteosarkoms der linken Tibia.
02:53Staging?
02:56Stadium 1A.
02:57T1 N0 M0.
02:59Der Tumor hat sich durch die Chemo verkleinert.
03:02Das MRT des Compartments zeigt keine SatellitenlÀsionen.
03:07Planen Sie einen Autologenknochenersatz?
03:10Ja.
03:10Ich wollte Material aus dem vorderen Beckenkamm der Patientin verwenden.
03:16Wann wollen Sie operieren?
03:17Morgen.
03:18Steht Ihr Team?
03:19Mhm.
03:20Gut.
03:21Dann kommen wir zum nÀchsten Patienten.
03:22Moment, wir sind mit dem Fall noch nicht fertig.
03:25Ich habe eine andere Meinung.
03:28Wow.
03:29Alles fĂŒr mich?
03:30Ja.
03:31Ich glaube, du kannst ein paar Proteine gebrauchen.
03:38Sehr schön.
03:40Und du?
03:42Ich noch nicht.
03:43Außerdem muss ich ein bisschen aufpassen.
03:45So ein Quatsch.
03:46Ich liebe jedes Pfund an dir.
03:47Ich weiß.
03:52Musst du schon arbeiten?
03:54Mhm.
03:56So wichtig.
03:58Ja, gleich einen Kundentermin.
03:59Und was ist das?
04:01Ach, nur ein Programm, was ich entwickelt habe.
04:04FĂŒr die voll digitalisierte interne Klinikkommunikation.
04:07Ach, eine elektronische Krankenakte, das haben wir schon.
04:12Ihr habt ein paar Daten auf dem externen Server liegen, mehr nicht.
04:15Das Programm ist komplett vertikal.
04:17Es integriert alle Daten von allen Quellen.
04:19Pathologie, Radiologie, Physio, Überweisung, Labor, Krankenversicherung.
04:26Ich hoffe, du gehst nicht nur mit mir ins Bett, um mir dieses Programm zu verkaufen.
04:31Ich gehe mit dir ins Bett und ich wĂŒrde dir gerne das Programm verkaufen.
04:34DafĂŒr haben wir leider keinen Bedarf und auch kein Budget.
04:40Kostet weniger, als du denkst.
04:43Ich könnte dich nur in Naturalien bezahlen.
04:49Verlockend.
04:50Trotzdem nein.
04:55Schau es dir doch mal an.
04:59Ich gehe duschen.
05:08Meiner Erfahrung nach ist der Tumor zu groß, um den Defekt mit Material aus dem Beckenkamm stabil decken zu können.
05:15NatĂŒrlich mache ich prĂ€operativ noch ein Angio-MRT, mit dem ich alles exakt vermessen werde, um 100% sicher zu
05:22sein.
05:22Du plĂ€dierst also fĂŒr ein kĂŒnstliches Knochenersatzmaterial?
05:26Ich plĂ€diere fĂŒr die andere Behandlungsmöglichkeit eines Osteosarkoms.
05:31Die Premiere-Amputation.
05:34Das oberste Behandlungsprinzip ist es, den Tumor vollstÀndig zu entfernen.
05:38Alles andere ist nebensÀchlich.
05:40Sie wollen dem MĂ€dchen das Bein abnehmen.
05:42Was bitte schön ist daran nebensÀchlich?
05:44Roland, ich gebe dir ja recht.
05:46Nicht immer ist die ExtremitÀtenerhaltung um jeden Preis der bessere Weg.
05:50Aber...
05:51Wenn wir sie mit einer guten Unterschenkelprothese versorgen,
05:54minimieren wir das Rezidivrisiko und ersparen ihr lebenslange Operationen.
05:58Die heutigen Prothesen sind Hightech-Instrumente.
06:02So.
06:05Was willst du heute eigentlich zum Mittagessen?
06:07Buletten oder...
06:08Das Vegetarische.
06:09Oh Gott, auf jeden Fall das Vegetarische.
06:11HĂ€tte ich auch gesagt.
06:13Wenn irgendwas das klingelte, aber du kennst dich ja schon aus.
06:16Mein zweites Zuhause.
06:18Bis spÀter.
06:18TschĂŒss.
06:19Danke, Chris.
06:20Gerne.
06:26Ich bin schon aufgeregt.
06:27Das glaube ich.
06:30Aber ich habe keine Angst.
06:31Ich freue mich total auf morgen Abend, wenn das alles vorbei ist und der Krebs endlich weg ist.
06:38Mama, was ist denn?
06:41Nichts.
06:42Du musst keine Angst haben.
06:43Du hast Dr. Brentano doch gehört.
06:45Ja.
06:46Hey.
06:47Es wird alles gut, das weiß ich.
06:49Ich doch auch.
06:53Jetzt hör mal auf.
06:59Ich will doch nur nicht, dass du enttÀuscht bist.
07:10Ich will doch auch, dass alles gut wird.
07:13Jetzt mach mir das nicht kaputt.
07:15Ich schaff das sonst nicht.
07:17Ich schaff das sonst nicht.
07:21Komm mal, Jan.
07:26Guten Morgen.
07:28Frau Marquardt, wo waren Sie denn die ganze Zeit?
07:30Machen wir einen Termin?
07:32Um elf.
07:33Oh.
07:35Das hier sind die gesamten Überstunden der chirurgischen Abteilung im letzten Quartal.
07:39Wir benötigen dringend ein oder zwei neue Planstellen.
07:43Ich schau's mir an.
07:45Aber heute noch.
07:46Es wÀr schön.
07:46Dann nehmen Sie doch bitte Platz.
07:48Es ist gut, dass Sie da sind.
07:50Ich hab mir nĂ€mlich ĂŒberlegt, die Klinik komplett digitalisieren zu lassen.
07:57Wie fÀnden Sie das?
07:59Mich mĂŒssen Sie da nicht ĂŒberzeugen.
08:00Aber unser Klinikleiter wird dafĂŒr nicht begeistert sein.
08:02Ach, Roland, der ist doch immer offen fĂŒr Neues.
08:06Seit wann das denn?
08:08Wo warst du denn?
08:10Hatten wir auch einen Termin?
08:11Ich brauch bei dir keinen Termin.
08:13Aber wenn du nicht da bist, sag dem Empfang, dass deine Anrufe nicht zu mir durchgestellt werden.
08:19Roland, Frau Marquardt ĂŒberlegt, die komplette Klinik zu digitalisieren.
08:27Also, ich finde ja auch, dass man nicht jede Mode mitmachen muss.
08:32Aber ich bin ĂŒberzeugt, dass wir alle nach einer kurzen Eingewöhnungszeit davon profitieren.
08:39Also die Ärzte, das Pflegepersonal und natĂŒrlich ganz besonders die Patienten.
08:44Wegen dem effektiveren Arbeiten und der besseren medizinischen Versorgung.
08:53Ja, klar, warum nicht?
09:02Das Angio-MAT liegt mir jetzt vor.
09:05Sie haben völlig recht mit Ihrer BefĂŒrchtung.
09:08Es besteht die Gefahr, dass wir keine stabile Deckung hinkriegen.
09:13Deswegen schlage ich Folgendes vor.
09:15Wir entnehmen intraoperativ den befallenen Teil des Schienbeins,
09:19bestrahlen ihn mit 300 Gramm.
09:21Nach 45 Minuten ist es als Rebplantat wieder verfĂŒgbar.
09:25Alle Tumorzellen sind abgetötet.
09:26Nicht nur die, alle Zellen sind dann abgetötet.
09:28Der Knochen wird avital.
09:30Ja, richtig.
09:31Deswegen werden wir anschließend das Wadenbein inklusive GefĂ€ĂŸe entnehmen.
09:35Das avitale Schienbein wird als Manteltransplantat um das Wadenbein gelegt.
09:41Es passt perfekt in die LĂŒcke und ĂŒbernimmt die Last.
09:44Es wird zeitnah resorbiert.
09:45Die Fibula heilt ein und ist belastbar.
09:48Die Mobilisierung wird trotzdem langwierig.
09:51Ja, aber sie muss nicht nochmal neu laufen lernen, wie mit einer Prothese.
09:55Sie wird ihr eigenes Bein zeitnah wieder belasten können.
09:59SpektakulÀr.
10:00Ja, vielleicht.
10:02Deswegen haben Sie es ja auch vorgeschlagen.
10:06Inzwischen sollten Sie mich besser kennen.
10:08Es geht mir ausschließlich um die Patientin.
10:09Mir auch.
10:10Deshalb ist nur eins wichtig.
10:11Was mĂŒssen wir tun, damit die Patientin in zehn Jahren noch am Leben ist?
10:15Sie hat einen der aggressivsten Tumore, die wir kennen.
10:17Sie hat großes GlĂŒck, dass sich bisher noch keine sichtbaren Metastasen gebildet haben.
10:21Wir dĂŒrfen das GlĂŒck nicht ĂŒberstrapazieren.
10:23Ich habe alles genau durchdacht.
10:25Das glaube ich Ihnen sogar.
10:27Trotzdem kann ich Ihren Vorschlag nicht befĂŒrworten.
10:30Die Patientin des VolljÀhriges ist Ihre Entscheidung.
10:33Dann ist es unsere Aufgabe, Sie von der richtigen Entscheidung zu ĂŒberzeugen.
10:47Hallo.
10:49Hallo Luca, Frau Osterheil.
10:51Hallo.
10:52Hallo.
10:59Ich habe Dr. Heimann gebeten, bei dem GesprÀch dabei zu sein.
11:02Okay.
11:05Wie geht es Ihnen?
11:07Geht so.
11:07Ich bin froh, dass die Chemo vorbei ist.
11:09Na, das glaube ich.
11:10Das war sicher anstrengend.
11:11Aber hallo.
11:13Der Tumor hat sich verkleinert.
11:15Ja, das hat Dr. Brentano schon gesagt.
11:18Leider nicht so stark, wie wir gehofft hatten.
11:22Sie wissen, dass die einzige Chance auf Heilung die vollstÀndige Entfernung des Tumors ist.
11:27Ja, klar.
11:28Wir haben die verschiedenen Optionen besprochen und sind zu dem Schluss gekommen,
11:31dass es nur eine wirklich sichere Behandlung gibt.
11:36Wir mĂŒssen den Unterschenkel im Kniegelenk amputieren.
11:41Was?
11:44Ich weiß, das ist jetzt erst mal ein Schock.
11:47Aber wir werden alles dafĂŒr tun, damit Sie auch mit einer Prothese ein gutes Leben haben werden.
12:03Sie glauben, Ihr Chef hat Unrecht?
12:06Dr. Hahn hat recht damit, dass wir den Tumor vollstĂ€ndig entfernen mĂŒssen.
12:10Aber nicht mit einer Amputation.
12:13Es gibt noch eine andere Möglichkeit, oder?
12:17Eine Amputation ist die sicherste Therapie, auch wenn es schwer zu ertragen ist.
12:22Wenn es da eine Möglichkeit gibt, Lukas' Bein zu retten, dann mĂŒssen Sie mir das sagen.
12:30Den Kostenvoranschlag brÀuchte ich bis morgen.
12:33Das ist ja auch ein Riesenauftrag.
12:36Gut, wir hören voneinander.
12:38Wieder hören.
12:41Ja?
12:45Hey, hallo.
12:46Das ist ja eine Überraschung.
12:47Kommst du mich abholen?
12:49Du, ich bin hier auch wirklich gleich fertig.
12:51Dann gehen wir einkaufen zusammen und dann koche ich uns was Schönes.
12:54Was meinst du?
12:56Du hast was anderes vor, hm?
12:59Ist das schlimm?
13:00Nö.
13:01Super.
13:02Was hast du denn vor?
13:03Mama.
13:04Na ja, also wenn du mich schon versetzt, dann muss ich schon wissen, was du machst.
13:08Ich treffe mich mit Freunden.
13:09Ach, und mit wem?
13:11Kennst du nicht.
13:12Ja, und?
13:14Mit Sanna.
13:15Sanna und?
13:17Nur mit Sanna.
13:19Ah.
13:21Sanna ist also die neue Milli.
13:23Ach, Mama, lass es.
13:24Entschuldigung.
13:25Dann bis spÀter.
13:27Ja, bis morgen.
13:29Aber du denkst dran, dass morgen Schule ist.
13:32Ja.
13:35Und was willst du jetzt machen?
13:37Ich weiß es nicht.
13:39Im Grunde wĂŒnsche ich mir, dass Luca in eine andere Klinik geht.
13:43Und dass die da begreifen, dass es keinen Grund gibt, zu amputieren.
13:47Und du bist dir absolut sicher, dass Dr. Heilmann Unrecht hat?
13:50Nein.
13:51Das macht es ja so schwierig.
13:54Ich weiß, was ich vorbehe, ist ein großer Eingriff.
13:57Und deswegen wĂŒrde ich es ja auch gern ausdiskutieren, ausloten, herausfinden, ob ich irgendwo einen Denkfehler gemacht habe.
14:05Aber Heilmann macht einfach nur dicht.
14:08Ja, meine Maus.
14:10Ja, meine Maus.
14:12Ich rede jetzt auch nicht mehr ĂŒber die Arbeit.
14:14Ja.
14:15Ja.
14:15Der Papa redet jetzt auch nicht mehr ĂŒber die Arbeit.
14:26Ja.
14:33Ja.
14:43Ja.
14:44Ja.
14:45Ja.
14:47Und wenn in der Buchhaltung niemand mehr ist, kann ich Ihnen die Rechnung geben?
14:50Ich bin doch nicht die Poststelle.
14:52Das können Sie einem empfangen lassen.
14:55Alles klar.
14:57Bestimmt, war ja Anteil.
14:59Dir auch.
15:06Du fies.
15:08Jahrelange gewogen.
15:10Und du musst nach Hause?
15:11Ja.
15:12Schade.
15:13Komm doch mit.
15:14Was ist mit Basti?
15:17Der hat was Besseres vor.
15:20Aber ich jetzt auch.
15:35Das duftet ja schon hier.
15:39Geil, oder?
15:43Hast du noch mal ĂŒber meine Idee nachgedacht?
15:46Hm, das habe ich.
15:48Und?
15:49Ich habe auch schon kosten VoranschlÀge bekommen.
15:57Du, wir sind in öffentlicher TrÀgerschaft.
15:59Ich muss das offiziell ausschreiben.
16:02Mein Programm ist das Beste auf dem Markt.
16:04Das kann sein.
16:06Warum sagst du mir nichts, wenn die Ausschreibung öffentlich ist?
16:09Das hÀtte ich schon noch.
16:12Fragt sich nur an.
16:15Ich finde das schwierig.
16:17Wir sind, Àh...
16:19Also, was auch immer wir sind.
16:22Aber ich kann dir nicht einfach so einen Auftrag zuschieben.
16:25Das ist Vetternwirtschaft.
16:26Das mache ich nicht.
16:27Ich will ĂŒberhaupt nicht, dass du mir irgendwas zuschiebst.
16:31Aber es war meine Idee.
16:33Und ich hÀtte gern die Chance, das beste Angebot zu machen.
16:35Ja, bitte.
16:35Da habe ich ĂŒberhaupt nichts dagegen.
16:41Probieren.
16:53Nicht gut?
16:54Mhm.
16:55Es kommt ehrlich gesagt ein bisschen drauf an, was es sein soll.
16:58Na ja, Bolognese.
17:00Und das ist nicht mein Geschmack.
17:01Das schmeckt doch so gut immer.
17:12Gifft nur drauf?
17:14Lieferdienst.
17:24Ja?
17:27Ich habe nachgedacht, Dr. Heilmann.
17:30Ich bin sicher, dass Sie mit Ihrer EinschÀtzung falsch liegen.
17:34Es tut mir leid, aber es bleibt mir nichts anderes ĂŒbrig.
17:37Ich muss noch mal mit der Patientin sprechen.
17:39Brantano?
17:40Sie hat das Recht, ĂŒber alle Optionen aufgeklĂ€rt zu werden.
17:42Wir haben das bereits diskutiert, Sie konnten mich nicht ĂŒberzeugen.
17:45Mein Vorschlag ist aufwendig.
17:47Aber ich bin mir sicher, dass wir den Tumor vollstÀndig entfernen können.
17:51Wir sprechen uns in fĂŒnf Jahren wieder.
17:53Ich kann einem Patienten nichts raten, von dem ich ĂŒberzeugt bin, dass es falsch ist.
17:56Aber dasselbe verlangen Sie von mir.
17:57Weil ich 20 Jahre Erfahrung mehr als sie habe.
18:01Das macht Sie noch lange nicht unfehlbar.
18:06Eine Sache war uns in der Sachsenklinik immer wichtig.
18:09Ich weiß nicht, dass wir aufgeklĂ€rte und mĂŒndige Patienten haben.
18:12Diese Patientin ist alt genug, um eine Entscheidung treffen zu können.
18:15Sie hat deine Meinung gehört und jetzt ist Brantano dran.
18:18Danke.
18:22Er hat gute Argumente.
18:23Ich weiß, dass er Unrecht hat.
18:25Beide Methoden sind ĂŒberdenkenswert.
18:27Es gibt hier nicht die eine richtige Lösung.
18:29Ich erwarte einfach mehr von dir.
18:36Vielleicht erwartest du zu viel von mir.
18:40Willst du FrĂŒhstĂŒck?
18:42Nee, danke.
18:43Aber einen Kaffee.
18:44Gerne.
18:46Wie lange bist du denn schon wach?
18:48Weiß nicht.
18:50Zwei Stunden.
18:53Guten Morgen.
18:53Ach, blöd.
18:56Guten Morgen.
19:01Hey, Felix.
19:02Basti.
19:10Ich hole nur kurz meine Schulsachen.
19:12Ich bin gleich wieder weg.
19:13Bis Dienstag.
19:15Hey, denk an die SchlÀger.
19:16Klar.
19:20Du bist Pastis Tennislehrer?
19:23Sieht ganz so aus.
19:25Wieso sagst du mir das denn nicht?
19:27Ich wusste nicht, dass ihr...
19:30Ist schlimm?
19:32Weiß noch nicht.
19:34Bitte.
19:36Und was ist das?
19:37Mein Angebot.
19:43Danke fĂŒr die schöne Nacht.
19:50Das ist das Schienenbein.
19:51Und hier ist der Tumor.
19:53Wir entfernen also diesen Teil des Schienenbeins
19:56und entnehmen daraus kleine Gewebeproben zur Untersuchung.
20:00Dann wird der Knochen dreifach steril eingepackt
20:03und in die Radiologie gebracht.
20:04Dort wird er mit einer sehr hohen Dosis bestrahlt.
20:08Okay, und ich bin dann aber immer noch im OP?
20:11Mhm, du bist in Vollnarkose, genau.
20:13In der Zeit wechseln alle Operatöre und OP-Schwestern
20:15ihre Kleidung, Handschuhe, OP-Tischabdeckung,
20:18Instrumententisch, alles frisch.
20:20Damit jegliche Kontamination mit den Tumorzellen vermieden wird.
20:25Jetzt wird dieser Teil des Wadenbeins
20:28mit den versorgenden BlutgefĂ€ĂŸen entnommen
20:30und in die SchienenbeinlĂŒcke eingesetzt.
20:32Das sieht gut aus.
20:33Und wofĂŒr brauchen Sie jetzt noch dieses bestrahlte SchienenbeinstĂŒck?
20:37Das Wadenbein ist nicht tragfÀhig genug.
20:40Deshalb legen wir den bestrahlten Knochen
20:43wie einen Mantel um das Wadenbein.
20:47Als VerstÀrkung.
20:48Und im Laufe der Zeit wird das Wadenbein stÀrker.
20:52Der Mann bebaut sich von alleine ab.
20:54Übrig bleibt ein voll belastungsfĂ€higes Bein.
20:57Krass.
20:58Und der Krebs ist dann wirklich weg?
21:00Davon gehe ich aus.
21:02Und wieso hat Dr. Heilmann das nicht vorgeschlagen?
21:05Luca, in der Krebstherapie
21:08gibt es keine hundertprozentige Sicherheit.
21:11Es bleibt immer ein Restrisiko.
21:15Aber dieses Risiko ist statistisch so gering,
21:18dass ich es fĂŒr unverantwortlich halte,
21:20deswegen deinen Unterschenkel zu opfern.
21:22Und Dr. Heilmann ist da anderer Meinung als ich.
21:28Denk einfach drĂŒber nach.
21:48Na dann, tschĂŒss Kalli, bis zum nĂ€chsten Mal.
21:52Denk an deine Übung.
21:53Danke, Alex.
21:54Ciao.
21:55Hallo.
21:56Hi.
22:17Das ist nicht so einfach, hm?
22:19Wieso?
22:19Na ja, da gibt es ja schon einiges abzuwÀgen.
22:21Ja, sicher.
22:23Also, ich habe bei verschiedenen Firmen recherchiert,
22:27BetriebsgrĂ¶ĂŸe, Erfahrungen
22:27und auch mit Kollegen von anderen Kliniken gesprochen.
22:30Dann nehmen wir einfach den billigsten,
22:31als willst du das sonst auch immer.
22:32Ja, aber in dem Fall ist das doch schon ein bisschen komplexer.
22:36Ja, ich muss mich noch um ein paar andere Dinge kĂŒmmern.
22:41NatĂŒrlich.
22:48Felix Sonntag, sieht doch alles ganz solide aus.
22:51Schon, aber...
22:52Ist das nicht der Felix Sonntag, der unser System da aufgesetzt hat?
22:55Hm.
22:56Na, der kennt er sich doch schon aus.
22:58Oder hast du in seiner Arbeit was auszusetzen?
23:00Nein.
23:02Also, dann ist die Sache entschieden.
23:08Die Bilder wurden eineinhalb Jahre nach der OP gemacht,
23:11bei einem jungen Patienten in Hamburg.
23:13NatĂŒrlich werden die Beine nie ganz gleich sein,
23:15aber man kann die Muskulatur so weit aufbauen,
23:18dass man kaum noch einen Unterschied sieht.
23:19Haben Sie schon mit Luca gesprochen?
23:21Ja.
23:22Danke, Dr. Brantano.
23:23Wir sehen uns spÀter.
23:37Luca!
23:39Luca!
23:47Hallo.
23:48Hey.
23:50Ich habe gerade mit Dr. Brentano gesprochen.
23:53Alles wird gut.
23:56Mama, dreh bitte nicht durch, jetzt okay?
24:00Ich werde es nicht machen.
24:02Was?
24:03Ich habe mich entschieden.
24:05Ich will, dass die das Bein abnehmen.
24:07Aber warum?
24:08Warum hat er es dir nicht erklÀrt?
24:10Er kann dein Bein retten, er ist sich ganz sicher.
24:15Weißt du, was das Grausame war an der Chemo?
24:18Nicht, dass ich die ganze Zeit kotzen musste oder kaum laufen konnte.
24:22Das Beschissene ist diese Angst, dass da dieser Krebs ist in meinem Körper.
24:27Und vielleicht hat er sich schon ĂŒberall verteilt, vielleicht auch nicht, aber es kann jederzeit passieren.
24:34Ich liege jede Nacht wach und habe das GefĂŒhl, von innen zu verfaulen, Mama.
24:38Das ist der absolute Horror.
24:40Ich muss hundertpro sicher sein, dass dieser Scheißkrebs weg ist.
24:43Und wenn die dafĂŒr das Bein abnehmen mĂŒssen, dann ist das halt so.
24:47Luca.
24:47Mama.
24:49Dr. Brentano hat mir versichert, dass...
24:51Die Ärzte sind sich nicht einig.
24:53Sein Chef sieht das ganz anders.
24:54Du warst doch dabei.
24:55Hey.
24:59Ich hab mich entschieden.
25:02Bitte versteh das.
25:05Ja?
25:07Ja.
25:09Ja.
25:14Ja.
25:15Ja.
25:17Ja.
25:18Ja.
25:19Ja.
25:21Ja.
25:25Ja.
25:53Ich habe ja von Ihrer Firma schon sehr viel Gutes gehört.
25:55Ich könnte mir durchaus vorstellen, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
25:58Das freut mich.
25:59Allerdings habe ich hier noch ein anderes Angebot einer Firma, das im Preis doch etwas niedriger ist.
26:05Aha, verstehe.
26:06Ich habe Ihnen auch gerade eine Mail rausgeschickt mit einem Gegenangebot. Ist die schon angekommen?
26:11Moment. Frau Marquardt, soll das ein Witz sein?
26:15Wieso?
26:16Glauben Sie, ich arbeite aus reiner NĂ€chstenliebe?
26:19Ach so, natĂŒrlich nicht.
26:22Treffen Sie ĂŒberhaupt die Entscheidung oder sollten wir das besser mit der Klinik...
26:27Hören Sie, wir können ja in den nĂ€chsten Tagen nochmal darĂŒber sprechen.
26:33Was ist das?
26:34Die Vitalzahlen, ĂŒberprĂŒf die bitte.
26:36Ja, geht klar. Bitte?
26:39Gut, wenn Sie das so sehen. Auf Wieder...
26:42Hören.
26:47Und?
26:51Luca will die Amputation. Wir haben Sie völlig verunsichert, weil wir uns nicht einig waren.
26:55Geben Sie nicht Dr. Hallmann die Schuld.
26:57Das tue ich gar nicht.
26:58Vielleicht hat er ja recht.
27:00Ich muss den Preis nicht bezahlen, wenn der Krebs wiederkommt.
27:08Ja?
27:10Du, ich komme spÀter nach.
27:12Gib Pauline ein KĂŒsschen, den Jungs natĂŒrlich auch.
27:15Ja, bis dann.
27:16Ich liebe dich.
27:19Machen Sie Feierabend.
27:21Es war eine lange Schicht.
27:24Ich muss nochmal mit Lucas' Mutter reden.
27:26Was soll das bringen?
27:27Uns lÀuft die Zeit davon.
27:29Die Chemo ist durch und...
27:30Lassen Sie es gut sein, Dr. Brentano.
27:33Alle Argumente sind ausgetauscht.
27:45Hey.
27:46Hey.
27:47Hiermit kannst du besser schlafen.
27:57Und...
27:57Wie ist es so?
27:59Wie es war es so?
28:01Die letzte Nacht mit zwei Beinen.
28:03Wir hatten ja schon Patienten, die haben eine richtige Abschiedsparty gefördert.
28:06Gegen den Beinen.
28:07Chris, sorry, aber...
28:09Tut mir leid.
28:12Ich hatte es nur gerade unten gehört und dachte mir...
28:17...hart.
28:18Du findest das scheiße.
28:23Also, ich hatte ja mal fast meinen Arm verloren.
28:25Was?
28:26ErzÀhl.
28:29Die Schulter hatte sich entzĂŒndet.
28:31Na ja, auf jeden Fall, als die Ärzte mir dann gesagt haben, dass sie meinen Arm vielleicht nicht mehr retten
28:34können, da war ich mir...
28:35Aber das war kein Krebs.
28:38Nee, aber...
28:39Ab ist ab.
28:40Sei mir nicht böse, aber in dem Fall...
28:42Okay, ja.
28:43Ja.
28:44Gut.
28:46Ich gehe dann wieder.
28:47Es sei denn, du willst, dass ich dir ein bisschen Gesellschaft leiste.
28:50Eine Abschiedsparty sollte man ja nicht alleine feiern.
28:52Solche schon, glaube ich.
28:57Danke, trotzdem.
28:58Gute Nacht.
29:12Roland?
29:15Hallo, Papa.
29:18Gekochen hast du Hunger?
29:20Ja, und nicht so viel.
29:23Ja, das ist gut schĂŒttig.
29:25Ja, aber schlecht fĂŒr die anderen.
29:27Ja, sonst sieht mir egal.
29:29Roland, sag ihm, er soll aufhören.
29:30Sonst gehen deine Patienten morgen rĂŒckwĂ€rts wieder raus.
29:33Seid mir nicht böse, aber ich habe keinen Hunger.
29:36Ist da das in Ordnung?
29:38Ja, ja.
29:39Es war nur ein anstrengender Tag.
29:42Klar.
29:45Ich bin hundemĂŒde.
29:47Kannst du denn inzwischen besser schlafen?
29:49Heute bestimmt.
30:06Wie?
30:17Wie?
30:20Ich bin dagegen zŰ±Ùƒ aufĐŸĐșа der Immersion.
30:22Wie?
30:28Du hast ihn nicht ĐŽĐŸĐș78.
30:30Du hast ihn ver collective genommen.
30:31Wie?
30:32Sie rĂŒber.
30:34GEREN line, Haleln.
30:36Ich weiß das Game, leather.
30:51Hallo!
30:54Hi Mama.
30:56Oh, komponierst du?
31:12Möchtest du reden?
31:14Nö.
31:20WorĂŒber willst du reden?
31:24Hausregel Nummer zwei.
31:25Wir respektieren gegenseitig die PrivatsphÀre des anderen.
31:29Aber es ist dein Tennislehrer.
31:32Was macht das fĂŒr einen Unterschied?
31:35Guck mal, ich freue mich doch fĂŒr dich.
31:37Und ich hatte eh schon das GefĂŒhl, dass du irgendwas am Laufen hast,
31:40so glĂŒcklich wie du in letzter Zeit warst.
31:42Und Felix ist cool, also ich habe nichts dagegen.
31:46Obwohl du mich natĂŒrlich nicht um Erlaubnis fragen mĂŒsstest.
31:48Ja, wegen Hausregel Nummer zwei.
31:50Richtig.
31:51Ach, du bist einfach der Beste.
32:05Prost.
32:09Vielen Dank fĂŒr die letzten 22 Jahre.
32:16Schön mit dir.
32:27Komm her.
32:29Komm her.
32:33Komm her.
32:35Komm her.
32:48Was ist das?
32:50Das ist die Nummer der Uniklinik in Jena.
32:56Ich habe mit dem Chef der TumororthopÀdie gesprochen.
32:59Er will sich Luca gerne ansehen.
33:01Professor Gold.
33:02Er ist der Spezialist fĂŒr Juvenilen Knochenkrebs in Deutschland.
33:06Und wenn er sagt, man kann das Bein retten, lĂ€sst sich vielleicht auch Luca ĂŒberzeugen.
33:21Danke.
33:33Luca?
33:36Luca?
33:40Du kannst nicht schlafen.
33:52Ich habe nochmal mit deinem Arzt gesprochen.
33:54Luca, du bist mein Ein und Alles.
33:56Ich liebe dich.
33:57Wenn dir was passiert, daran wĂŒrde ich kaputt gehen.
33:59Mama.
34:00Aber das ist eine so große Entscheidung.
34:02Und du kannst die nie wieder rĂŒckgĂ€ngig machen.
34:04Bitte.
34:07Lass uns in diese andere Klinik fahren.
34:09Und wenn die dasselbe sagen, dann ist es eben so.
34:13Aber bitte, lass es uns wenigstens versuchen.
34:18Ich mache es.
34:23Ich mache die OP, so wie Dr. Brentano vorgeschlagen hat.
34:29Wirklich?
34:47Ist der Transport des Knochen zur Bestrahlung gesichert?
34:50Frau Dr. Schulteis wird das höchstpersönlich ĂŒbernehmen.
34:52Perfekt.
34:53Morgen.
34:54Morgen.
34:55Ich werde Ihnen assistieren.
34:59Alles klar.
35:05Martin.
35:06Unsere Patientin.
35:09Guten Morgen.
35:11Hallo.
35:12Hallo.
35:13Ich bin Dr. Stein.
35:14Ich bin GefĂ€ĂŸchirurg und kĂŒmmere mich um Ihr Wadenbein.
35:16Kann ich dem trauen?
35:18Hm.
35:19Ich wĂŒrde es tun.
35:21Na gut.
35:22Na dann rein mit Ihnen.
35:26Danke.
35:27WofĂŒr?
35:29Dass Sie Ihre Meinung geÀndert haben.
35:31Habe ich nicht.
35:32Ich denke immer noch, es ist falsch.
35:34Aber die Patientin hat sich dafĂŒr entschieden und Knochenchirurgie ist im Fachgebiet.
35:42So, das ist jetzt Sauerstoff.
35:44Bitte mal ganz langsam ein- und ausatmen.
35:48Ja, so ist schön.
36:15Das war's.
36:16Ich bin zu Ende.
36:16Ich habe dir einen Ort rausgelegt.
36:17Ich hab' immer einen guten Weg in derïżœ poten.
36:21Ich habe ihn zu Ende.
36:21Ich habe einen quelqurick.
36:21Ich habe die얎나ge nach einem Ego.
36:22Ich bin zu Ende.
36:23Ich habe ihn zu Ende.
36:23Ich habe ihn zu Ende.
36:59Ich tue das lieber selbst.
37:11LĂ€uft doch ganz gut.
37:46Und, wie sieht's aus?
37:48LÀsst sich sehr gut prÀparieren.
38:12LÀsst sich sehr gut prÀparieren.
38:20Wir haben es geschafft.
38:22Gute Arbeit.
38:23Danke.
38:29Wenn Sie wollen, können Sie Schluss machen.
38:31Wir kommen zurecht.
38:51Hatten wir einen Termin?
38:53Ich hab dir doch ein Memo geschickt.
38:56Aber, wenn's dir jetzt nicht passt, dann...
38:59Kein Problem.
39:00Legen Sie los.
39:05Ich hab hier eine Demo-Version fĂŒr Sie.
39:12Einfach mal da unten aufs Icon klicken.
39:15Und jetzt?
39:17Kommt davon, was Sie wollen.
39:18Im Grunde ist das Programm ganz intuitiv.
39:20Ich möchte eine Patientenakte sehen.
39:22Und dann auf Patientenverwaltung?
39:26Da haben wir's auch schon.
39:27Erika Musstermann, sie ist heute eingeliefert worden.
39:31Mhm.
39:39So, Dr. Pentam.
39:42Ah, der ist der logische Profund von Luca.
39:44Genau.
39:44Danke.
39:53Bitte.
39:59Mama?
40:02Wie geht's dir?
40:06Geh zu.
40:12Hallo, Luca.
40:14Hi.
40:16Du siehst ja schon wieder richtig fit aus.
40:19Wie finden Sie?
40:20Ich hab hier den Histologie-Befund.
40:23Alle Proben waren tumorfrei.
40:26Es besteht eine große Chance, dass du wieder ganz gesund wirst.
40:31Oh Gott.
40:34Oh Gott.
40:35Danke, Dr. Brentano.
40:37Danke.
40:39Ich bin zu.
40:42Ich bin zu.
40:48Ich bin zu.
40:51Ich bin zu.
40:52Mein zu.
40:54Ja.
41:06Und du.
41:07Nein.
41:07Ich bin zu.
41:12Dr. Hellmann?
41:19Luca ist aufgewacht. Es geht dir gut.
41:22Die Histologie ist auch da.
41:23Ich weiß.
41:25Brentano, Sie glauben gar nicht,
41:27wie sehr Sie mir manchmal auf die Nerven gehen
41:28mit Ihrer Besserwisserei.
41:30Das ist keine Absicht. Davon gehe ich aus.
41:32Dr. Stein hat recht, es war gute Arbeit.
41:41Was dir beim Preis wirklich sehr entgegenkommt.
41:44Ja, ich weiß.
41:46Du wolltest den Job unbedingt.
41:49Aha.
41:55Es ist sehr hart fĂŒr dich.
41:57Was meinst du?
41:58Na ja, wegen deiner großen Angst,
41:59Beruf und Privat zu mischen.
42:01Ich bin jetzt Teil des Teams.
42:03Du bist meine Schiffe.
42:05Kein Problem.
42:07Wir sind ja erwachsen.
42:07Klar.
42:09Weil Erwachsene ja auch bei der Konkurrenz anrufen
42:12und den Preis zu drĂŒcken.
42:15Das ist eine sehr kleine Branche.
42:17Es wird viel geredet.
42:24Bist du jetzt sauer?
42:25Ja, ein bisschen.
42:27Oh, Mensch, es tut mir leid.
42:32Ich habe schon vergessen.
42:34Weißt du, ich habe gedacht, das ist ja blöd.
42:36Nur weil wir eine AffÀre haben, dir diesen Job zu geben.
42:39Aber es wÀre genauso blöd, Ihnen dir deswegen nicht zu geben.
42:41Wir haben eine AffÀre.
42:43Sind wir schon so weit?
42:44Wie auch immer.
42:48AffÀre.
42:50Finde ich gut.
42:52AffÀre.
42:53Mehr nicht.
42:56Aber auch nicht weniger.
42:57Wir haben ein bisschen mehr.
43:01Aber auch nicht mehr.
43:02Wir sind es nicht mehr.
43:03Ich bin jetzt aber auch nicht mehr.
43:06Wir wissen, wie ich bin hier.
43:08Ich bin ganzæˆ–ïżœ.
43:09Ich bin jetzt nicht mehr.
43:09Vielen Dank.
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