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  • 11 hours ago
Transcript
00:03How is it going to be with the childbirth?
00:05And for Lala, it's also.
00:07Yes, definitely.
00:09The two have stress.
00:10And the Wagner is not only against Werner,
00:12but also against Christoph.
00:14We have to find out.
00:16I don't need to go in the First-Suite.
00:19And now, while the press is there.
00:23What's going on?
00:25Fritz!
00:26Hello.
00:28Look how beautiful, what Eric did.
00:30Damn.
00:31Do you have to do it?
00:33She is away.
00:34I have to go to Massimo.
00:36Oh, God.
00:38That gives anger.
00:40Very interesting, this document here.
00:43Why do you and Christoph Saalfeld
00:45there are massive amounts of gas
00:46under the parking lot,
00:47if that's not true?
00:49Christoph knows nothing about it.
00:51That's not true.
00:52What does he know?
01:22I'm asking you to stay
01:25through the rainbow-colored night.
01:31Stay, stay.
01:35Why don't you stay?
01:39Stay, stay.
01:43Why don't you stay?
01:47Stay, stay.
01:58Ah!
02:04Na, dann erzÀhlen Sie mal.
02:13Ja?
02:14Was?
02:15Frau Wagner ist nicht mehr in der Bar.
02:17Ich weiß.
02:18Hat sie dich erwartet?
02:21No, but I'm just talking to you. We'll talk later, yes?
02:26Alles klar. Bis nachher.
02:28Bis nachher.
02:39I hear you.
02:43Warum ist es Ihnen so wichtig, dass Christoph Saalfeld und all die anderen Investoren
02:49gigantische Summen investieren, obwohl unter dem Golfplatz nur ein mickriges Vorkommen liegt?
03:00EntzĂŒnd.
03:01Sag mal einfach, was ist denn los?
03:03Ich hatte mein Handy hier vergessen und es war wirklich wichtig.
03:06Erst vergisst du unser Date, Katja, und dann lÀsst du mich da stehen wie ein Idiot.
03:10Was ist denn so wichtig?
03:11Ich...
03:13Ich musste einen Anruf machen. Das ging nicht anders. DafĂŒr habe ich mein Handy gebraucht.
03:17Es ist kein Grund, respektlos zu sein.
03:20Hey, ich erklĂ€re es dir irgendwann, aber jetzt geht es gerade einfach nicht. Es ist wirklich ungĂŒnstig.
03:25Ja, es ist wirklich ungĂŒnstig. Wie immer in letzter Zeit.
03:30Wem zÀhlt?
03:41Ich dachte, Sie und Christoph wÀren ein Paar. Soll ich mal spekulieren?
03:47Sagen Sie lieber, was Sie wollen.
03:49Wollen wofĂŒr?
03:53FĂŒr Ihr Schweigen.
03:55Ich habe also recht. Christoph soll nichts davon erfahren.
04:01Sie lassen ihn also einen riesigen Kredit aufnehmen, um ihn zu ruinieren?
04:0750.000.
04:0950.000.
04:12FĂŒr beide Saalfelds.
04:14Ihren geliebten, vielleicht nicht mehr so geliebten Christoph,
04:18und meinen geliebten Großvater Werner, der mir vertraut.
04:22Hören Sie drauf.
04:24Sie haben bereits 10.000 kassiert,
04:27um die PlĂ€ne Ihres geliebten Großvaters zu verraten.
04:31Da dachte ich auch noch, ich tue das Richtige.
04:34Aber jetzt, wo ich das wahre gut achten kann.
04:3980.000.
04:44120.
04:52Ich denke drĂŒber nach.
04:55Das Angebot gilt nur jetzt.
04:58Ich glaube, das Angebot gilt schon noch ein bisschen lÀnger.
05:01Wenn Sie sich da nicht tÀuschen.
05:05Tu ich nicht.
05:08Ihnen ist doch klar, dass ich davon Fotos gemacht habe.
05:16Schönen Tag noch.
05:40Fritz, kann ich mir davon noch ein...
05:42Ich hab wirklich geglaubt, dass Erik mir das alles kredenzt hÀtte.
05:48Und du hÀttest doch auch Lades' Namen da draufschreiben.
05:52How do I know that you have such a great buffet for Lade?
05:58It's good now.
06:00But it's all so good.
06:02That's right.
06:03And it's still enough, right?
06:06Yeah, still.
06:07When I'm at a meeting, I'm stressed.
06:10I'm hungry because I had to eat there.
06:12And that's why I'm here with you.
06:17Are you already there, Yvonne?
06:20Yvonne has written in SMS, that she's already coming.
06:23No.
06:24I have to.
06:26Then call me.
06:27Then call me.
06:27Then check your phone.
06:29I have the whole day something else to do,
06:31as always to be on the phone to hang.
06:32So, here, yes, she's coming.
06:35But, my Schatz, I find it so great,
06:38that you have to give me this buffet.
06:40Super.
06:41It's all great.
06:42It's just the Blastkapelle and you.
06:44If I knew you were here,
06:47if you were here,
06:47then I would stand there,
06:49where the Fritz is.
06:50And then your name would...
06:53Also...
06:53Fritz Lale would still be very good.
06:55It's all very good.
06:56Yeah.
06:57Yeah.
06:58Tell me, how was it was on the Trachtenmesse?
06:59Tell me, yeah.
07:00It was really the hammer.
07:02I have contacts,
07:04that you can't...
07:06Oh God,
07:07the delivery...
07:08Which delivery?
07:10Mmh.
07:11Mmh.
07:11Dieser Vibe da.
07:12Und auch die Gewinnmarge.
07:13Das ist wirklich verrĂŒckt.
07:15Ich muss jetzt los.
07:17Wo geht's jetzt hin?
07:18Mmh.
07:19Ich muss ins Liebling.
07:20Da werden jetzt gleich die Dirndl geliefert.
07:22Welch die Dirndl?
07:23Ich hab doch so wahnsinns Dirndl bestellt.
07:25Die kommen heute noch im Liebling an
07:27und ich will den Gary jetzt nicht damit alleine lassen.
07:29Also, Dankeschön nochmal, ja?
07:32Gary?
07:33Ja, ich bin's.
07:34Nee, ich bin jetzt auf dem Weg.
07:36Aber ich fritz, ich meine, jetzt ist auch egal, oder?
07:37Wenn Du das berĂŒhrst, ich reiß Deine Hand ab.
07:45Sarah Fritz.
07:46Hm.
07:46Mir ganz kurz was ganz anderes.
07:48Yvonne.
07:49Hm.
07:50War die jetzt sauer wegen der SMS?
07:53Nein, Eric, die war total entspannt.
07:55Wie kommst Du denn da rauf?
07:57Keine Ahnung.
07:58Ich hab zur Zeit irgendwie das GefĂŒhl, ich merk's nicht,
08:00wenn Leute sauer auf mich sind.
08:01Ja?
08:01Meinst Du?
08:11Dann schau auch erstmal, bis Du die KĂŒche hier siehst.
08:15Mit Kochinseln und Bauhocken? HĂ€?
08:17Das ist doch sauteuer, oder?
08:20Ja, aber nicht so teuer wie das Penthouse in GrĂŒnwald,
08:23was uns diese Maklerin eigentlich andregen wollte.
08:26Und Leo könnte es sich dann ja auch leisten.
08:28Ich werd mir natĂŒrlich auch einen Job suchen, aber...
08:31Stimmt.
08:31Pferde wird in MĂŒnchen.
08:32Hat sich da ĂŒberhaupt schon was ergeben?
08:34Nee, aber...
08:35Ich find das safe ist.
08:38Und, Àh, sonst werd ich halt Hausmann.
08:41Ich will ja bestimmt nichts dagegen, wenn ich ein bisschen hinterherputze,
08:45Trikots wasche...
08:46Ja, ja.
08:46Mein Bruder, der spielt da mal.
08:47Alles klar.
08:50Quatsch.
08:55Du weißt aber schon, dass ich dich vermissen werde.
09:00Ich bin ja noch nicht weg.
09:02Leo hat ja jetzt erstmal Saisonende, Spielpause.
09:05Und außerdem, ich werd dich auch sehr oft besuchen kommen.
09:09Besser ist es.
09:11Ich bin ja nicht aus der Welt.
09:14Hm, sag mal.
09:16Hast du eigentlich irgendwie ja schon von deinem Umzugsplan erzÀhlt?
09:19Hm.
09:20Nee.
09:21Aber du weißt ja auch, wie schwer es ist, sie in der Andarte zu erreichen.
09:24Ja.
09:25Ich hab sowieso auch schon lange nichts mehr von ihr gehört.
09:29Hm.
09:31Schon komisch, oder?
09:33Was denn?
09:34Naja, dass wir beide uns so viel nÀher sind, als meine Zwillingsschwester und ich.
09:40Hm.
09:42Naja.
09:44Aber auch nicht wirklich.
09:46Wenn man bedenkt, was passiert ist.
09:50Ja.
09:53Das hat viel verÀndert.
10:00Und?
10:03Nichts, was die komische Bemerkung von Frau Marke erklÀren könnte.
10:06Oh, Mist.
10:09WÀre ja auch zu schön gewesen, wenn du was gefunden hÀttest.
10:12Hm.
10:13Aber immerhin hat dich die Wagner nicht erwischt.
10:15Die hÀtte dich sicher gleich wegen Einbruchsange zeigt.
10:19Vor allen Dingen, wenn sie gewusst hÀtte, dass du schon zum zweiten Mal ihre Suite durchsuchst.
10:23Ja.
10:24Ist ja zum GlĂŒck noch mal gut gegangen.
10:27Hm.
10:28Wie geht's denn jetzt weiter?
10:34Aber egal, was wir planen.
10:36Wir mĂŒssen Werner da raushalten.
10:37Das ist einfach zu viel fĂŒr seine Gesundheit.
10:39Und am Ende bricht er die Tagesreha auch noch ab.
10:43Vielleicht sollten wir noch mal ĂŒber das Thema Klimaschutz sprechen.
10:48Es ist ja so, dass nicht nur die Natur hier in unmittelbarer Umgebung beeintrÀchtigt wird,
10:53sondern dass man ja generell keine fossilen Brennstoffe mehr fördern sollte.
10:57Vielleicht sollten wir da einfach ein bisschen grĂ¶ĂŸer denken.
11:00Ja.
11:01Vielleicht.
11:03Lass uns da einfach noch mal drĂŒber nachdenken.
11:05Aber ich hab vorhin Vincent versetzt.
11:08Das war blöd.
11:08Und ich muss noch mal mit ihm reden.
11:10Bis spÀter.
11:12Bis dann.
11:31Tja, jetzt ist es bald soweit und du verlÀsst uns. Ja?
11:35Ich kann ja schlecht hier weiterarbeiten, wenn ich mit Leo nach MĂŒnchen ziehe.
11:38Ja, ja, das verstehe ich. Aber ich werde es trotzdem nicht so gerne hergeben.
11:41Na, das hat mir auch echt viel Spaß gemacht.
11:44Sie volltrotteln! Machen Sie gefÀlligst Ihre Arbeit richtig!
11:47Wie kann man nur so blöd sein und den falschen Gaul satteln?
11:51Hey! Hören Sie auf! Sie haben Stall- und Reitverbot.
11:55Wie bitte?
11:56Sie wollten gerade einem Mitarbeiter gegenĂŒber handgreiflich werden.
11:58Was? Nein!
11:59Was hatten Sie sonst noch mit der Gerte?
12:00Gehen Sie.
12:01Elias.
12:02Dieses Verhalten ist absolut inakzeptabel.
12:05So eine UnverschÀmtheit. Das lasse ich mir nicht bieten. So eine Frechheit.
12:13Alles okay?
12:14Passt schon.
12:15Martin, mach mal vielleicht kurz eine Pause, okay?
12:19Danke, Elias.
12:26Was war das denn?
12:29Sorry. Aber bei sowas sehe ich einfach rot.
12:31Elias, du kannst Herrn Mittelhoff nicht einfach unterstellen, dass er Martin schlagen wollte.
12:34Doch. Ich kenne solche Typen. Ich habe es an seinem Blick gesehen. Der war höchst aggressiv.
12:43Ich schaue mal nach Martin.
13:08Ich schaue mal nach Martin.
13:08Hey, ich bin's nur leider.
13:10Ach, was heißt leider? Wir wollten sie beide empfangen.
13:13Ja, nur Lala hat angerufen.
13:15Ja.
13:15Sie kommt doch erst morgen. Sie hat noch ein Treffen mit einem Sponsor.
13:20Was?
13:24Wow. Hast du das alles vorbereitet?
13:27Ja.
13:29Anscheinend umsonst.
13:32Hast du Hunger?
13:33Ja.
13:33Klar.
13:35Ja, letztlich. Ich mache dir einen Teller.
13:41Sieht auf jeden Fall alles sehr lecker aus.
13:44Ja, ist es auch.
13:47Hier. Von allem etwas.
13:58Ja, ich sehe es hier auch gerade. Das letzte Mal hatten wir einen ganz Àhnlichen Krankheitsverlauf.
14:03Ich wĂŒrde sie mir unter den UmstĂ€nden dann doch ganz gerne nochmal anschauen.
14:07Das passt.
14:09Wunderbar. Bis spĂ€ter. TschĂŒss.
14:14Hey.
14:16Hey.
14:17Hey.
14:20Bist du noch böse?
14:23Es tut mir wirklich leid.
14:26Was genau? Dass du unser Date vergessen hast oder dass du mich in der Bar hast stehen lassen?
14:32Beides.
14:36Naja, ich habe dich auch das ein oder andere Mal versetzt wegen einer Kolik oder einer KĂ€lbchengeburt oder sonst.
14:42Oh ja.
14:43Mit dem Unterschied, dass ich dich nie vergessen habe. Ich habe dir immer Bescheid gesagt.
14:50Ich werde mich bessern. Versprochen.
14:54Jetzt schaue ich mich nicht so an.
14:56Wie schaue ich denn?
14:57Mit diesem Rumkriegeblick. Das ist nicht fair.
15:04Ich will einfach nicht, dass sich zwischen uns was verĂ€ndert. Nur weil Werner dir jetzt diese ganze Verantwortung aufdrĂŒckt.
15:10Das wird es nicht. Ganz sicher nicht.
15:17Das war alles ziemlich lecker.
15:20Es freut mich.
15:25Ehrlich gesagt.
15:27Was?
15:31NatĂŒrlich finde ich es schade, dass sie erst morgen kommt.
15:33Ähm.
15:35Aber.
15:38Ähm.
15:41Jetzt wo klar ist, dass die Beziehung mit Leo nur gespielt war.
15:46Gibt es keine Ausreden mehr?
15:48Ja.
15:49Also dein Empfangsbuffet und das Willkommensbanner wÀre ein guter Auftakt gewesen.
15:55Ja?
15:57Ja.
15:58Ziemlich viel Aufwand fĂŒr eine befreundete Kollegin, die nur ein paar Tage weg war.
16:02Ja, dann ist es wahrscheinlich gerade gut, dass sie es nicht gesehen hat.
16:04Fritz.
16:06Wenn du Lala nie zeigst oder sagst, was du fĂŒr sie empfindest, dann wird sich auch nie was Ă€ndern.
16:11Und du bleibst fĂŒr immer nur der gute Kumpel.
16:14Ja.
16:14Und das ist die Situation, die ich kenne.
16:16Es kann aber auch sein, dass ich mich zum absoluten Vollidiot mache.
16:20Weißt du, ich bin nicht Marlon. Ich kann das nicht einfach so raushauen.
16:23Ja, aber sieh mal. HĂ€tte Marlon mir nie gesagt, was er fĂŒr mich empfindet, dann bleiben wir jetzt heute nicht
16:28zusammen.
16:29Ja.
16:30Wenn es so leicht wÀre.
16:32Du hast doch nichts zu verlieren.
16:37Ja.
16:40Wahrscheinlich hast du recht, ja.
16:44Ich habe gerade einen sehr aufgebrachten Herr Mittelhoff beschwichtigen mĂŒssen.
16:49Offensichtlich haben sie ihm ein Stall- und Reitverbot erteilt.
16:55Er wollte einem Mitarbeiter gegenĂŒber handgreiflich werden.
16:58Das hat er vehement abgestritten.
16:59Er wÀre handgreiflich geworden, wenn ich nicht dazwischen gegangen wÀre.
17:01Herr Jakubi, ich bin der Letzte, der Gewalt gegen Mitarbeiter dulden wĂŒrde. Glauben Sie mir.
17:05Gut, dann sind wir doch einer Meinung.
17:06Aber der Ton macht die Musik.
17:10Anstatt ihm die Garte aus der Hand zu reißen und gleich irgendwelche Verbote auszusprechen,
17:15hĂ€tten sie einfach ganz vernĂŒnftig und ruhig mit ihm reden können.
17:18Mit manchen Leuten kann man nicht reden, das habe ich an seinem Blick gesehen.
17:22Bei allem Respekt fĂŒr Ihre Menschen.
17:25Da helfen keine netten Worte.
17:27Da helfen nur klare Grenzen.
17:28Dann will ich jetzt auch mal klar und deutlich sein, Sie werden sich bei Herrn Mittelhoff entschuldigen.
17:33Und sollte so etwas noch einmal passieren, kassieren Sie eine Abmahnung.
17:38Haben wir uns verstanden?
17:42Ich werde mich nicht bei einem GewalttÀter entschuldigen.
17:45Sie brauchen mich auch nicht abzumahnen, da ich sowieso demnĂ€chst kĂŒndigen wollte.
17:49Dann eben jetzt.
17:51Hiermit mĂŒndlich geschehen, schriftlich folgt.
17:54Und meine angesammelten Urlaubstage entsprechen ziemlich genau der Knöpungsfrost.
17:59Moment mal.
18:01Herr Jakobi.
18:03Herr Saalfeld, vielen Dank fĂŒr alles.
18:05Und einen schönen Tag noch.
18:16Katja wollte sich niemals in diese ganzen Intrigen reinziehen lassen.
18:19Das wollen wir alle nicht.
18:20Das hat sie immer abgelehnt.
18:21Wirklich?
18:22Ja.
18:23Ja, und jetzt hast du Angst, dass sie sich verÀndert, oder was?
18:26NatĂŒrlich.
18:27Und eure Beziehung?
18:28Ja.
18:29Klar, meine Menschen Àndern sich mit Macht und mit Einfluss.
18:32Kann ich dir aus meinem Leben erzÀhlen.
18:34Also aus dem Umfeld, ne?
18:36Hast du eine Ahnung, was da genau los ist?
18:38Nein.
18:39Jetzt komm.
18:39Anders als Katja gehöre ich nicht zum Kreis der Erlauchten.
18:42Aber du bist GeschĂ€ftsfĂŒhrer.
18:43Ja, Vincent, eben.
18:45Ich bin GeschĂ€ftsfĂŒhrer und ich habe jede Menge zu tun.
18:47Tut mir leid, ich mĂŒsste jetzt wieder.
18:48Fast.
18:49Danke fĂŒrs Zuhören.
18:50Gerne.
19:01Ja.
19:11Ja.
19:13Sag mal, jetzt habe ich gar nicht nach Yvonne gefragt.
19:14Ist sie aus Tirol zurĂŒck?
19:16Ja.
19:16Sie ist wieder aus Tirol zurĂŒck.
19:19Und immer noch dicke Luft?
19:20Ja, immer noch?
19:21Schon wieder?
19:22Ich war der Meinung, wir hÀtten uns jetzt vertragen.
19:24Aber...
19:25Und Vincent, das bleibt jetzt bitte unter uns.
19:28Aber ich habe ĂŒberhaupt keine Ahnung mehr, wie ich mich noch verhalten soll.
19:31Hm.
19:32Also generell.
19:35Du hast generell eigentlich nie eine Ahnung, wie du dich verhalten sollst.
19:39Hm.
19:44120.000 auf einem Schlag.
19:50Hey.
19:51Hey.
19:52Na, alles wieder gut bei dir und deinem Freund?
19:55Ja, nein.
19:57Also, er ist nicht mehr sauer, aber fragt sich natĂŒrlich, wie das alles weitergehen soll.
20:01Und wie was weitergehen soll?
20:03Ja, dieser ganze Kleinkrieg um den Golfplatz.
20:06Wer weiß, wozu die Wagner fĂ€hig ist.
20:08Und Christoph ist auch nicht viel besser.
20:11Wenn es um Geld geht, kennen die beiden kaum moralische Grenzen.
20:15Klingt ja so, als wĂŒrden wir noch jede Menge Spaß haben.
20:21Halt zu.
20:22Ich will Werner zuliebe um den Golfplatz kÀmpfen.
20:25Aber mit legalen Mitteln.
20:27Ich will Vincent nicht mehr anlĂŒgen mĂŒssen oder ihm wissentlich irgendwas verschweigen.
20:31Das verstehe ich ja.
20:34Also, wenn du wieder planst, irgendwo einzubrechen, sag's mir einfach nicht, okay?
20:38Alles klar.
20:40Ich bin ja da selber auch nicht scharf drauf.
20:44Was darf ich Ihnen bringen, Frau Saalfeld?
20:46Gerne eine Holunderschorle.
20:47Sehr gerne.
20:48Danke.
20:51Aber weißt du, manchmal, da zwingen dich die UmstĂ€nde einfach Dinge zu tun, die du nicht tun willst.
20:56Ja, aber es gibt ja Grenzen.
20:59Dann wĂŒnsche ich dir, dass du nie in einen echten moralischen Konflikt gelangst, bei dem du diese Grenzen ĂŒberschreiten musst.
21:06Das klingt jetzt fast so, als wĂŒrdest du da aus Erfahrung sprechen.
21:12Ich werde es auf jeden Fall nicht so weit kommen lassen.
21:17Dann hoffen wir mal, dass die Wagner und Christoph Saalfeld uns nicht dazu zwingen.
21:23Du kannst nur so moralisch sein, wie dein Gegner es zulÀsst.
21:31Hallo.
21:32Ja, guten Tag.
21:33Mein Name ist Elias Jakobi.
21:35Ich hatte eine Bewerbung.
21:37Ja.
21:39Okay.
21:41Okay.
21:42Ja, ich verstehe.
21:43Danke.
21:44Trotzdem, danke.
21:45Okay.
21:46TschĂŒss, auf Wiederhören.
21:48Hi.
21:49Spontanes Date.
21:50Muss ja echt wichtig sein.
21:52Ich habe gerade gekĂŒndigt.
21:55Was?
21:56Jetzt schon?
21:58Hey.
22:00Hast du dich mit Vincent gestritten?
22:02Nee.
22:03Ich weiß noch gar nichts davon.
22:07Es gab Stress mit einem Gast und Christoph Saalfeld wollte, dass ich mich entschuldige.
22:14Das habe ich aber nicht eingesehen und dann habe ich gekĂŒndigt.
22:19Krass.
22:20So kenne ich dich ja gar nicht.
22:24Ich weiß auch gar nicht, woher das kommt.
22:27Auf jeden Fall, ich habe jetzt gerade schon alle GestĂŒte, PferdestĂ€lle in und um MĂŒnchen abtelefoniert und keiner sucht einen
22:33Pferdebirt.
22:33Nichts.
22:37Sag mal.
22:40Wie wÀre es denn damit, wenn du dich einfach mal entspannst?
22:44Ich meine, ich verdiene ja genug fĂŒr zwei, oder?
22:47Ja.
22:47Nee.
22:48Will ich nicht.
22:50Wieso?
22:51Naja.
22:52Ich mag meinen Job.
22:55Und außerdem will ich ja auch mein eigenes Geld verdienen.
22:57Ja.
22:58Ich will damit ja nur sagen, dass ich das mit dem Geld nicht so eng sehe.
23:03Was deins ist, ist es auch meins?
23:06Was war denn jetzt eigentlich mit dem Gast?
23:13Ja?
23:16Werner.
23:17Jetzt schau mal, was du von meiner lieben Tochter Josy bekommst.
23:20Die ist ja auch Familie.
23:22Kaline.
23:23Aus Lissabon.
23:23Und deine Lieblingssorte ist dabei.
23:25Habe ich direkt nachgeguckt.
23:26Das ist sehr lieb von ihr.
23:29Ich darf ja nicht mehr so viel SĂŒĂŸes essen.
23:31Ja, aber ich sag's doch keinem.
23:34Abgesehen davon, ich habe gelesen, Werner.
23:36Dunkle Schokolade in Maßen ist gar nicht so schlecht fĂŒrs Herz.
23:39Aha.
23:41Ja, was kann ich fĂŒr dich tun?
23:43Völlig falscher Ansatz.
23:44Die Fragestellung mĂŒsste es sein, Werner.
23:46Was kann, was kann ich fĂŒr dich tun?
23:49Soll ich dir eine Massage buchen?
23:50Hatte ich bereits nach der Wassergymnastik.
23:52Ah, hattest du auch schon.
23:54Ähm, ich könnte in der KĂŒche anrufen.
23:57Die haben einen gegrillten Lauch, aber wirklich ein Traum, Werner.
24:01Ist noch zu frĂŒh zum Abendessen.
24:02NatĂŒrlich auch.
24:03So.
24:03Wenn du mich bitte entschuldigen wĂŒrdest.
24:06Ich muss mich jetzt ausruhen.
24:08So eine Reha ist doch anstrengender, als man denkt.
24:11Ja, und Werner, mach in aller Ruhe.
24:14Dann rufe ich alle an und sage Bescheid, dass du nicht gestört wirst.
24:19Bis spÀter.
24:21Mensch, Àh, Werner, weil ich gerade jetzt sowieso da bin, jetzt fÀllt es mir wieder ein.
24:24Ich wollte mit dir nochmal ĂŒber diese Gasförderung sprechen.
24:27Da habe ich ein paar freche Ideen.
24:29Nur du mĂŒsstest mich dafĂŒr mal auf den letzten Stand bringen.
24:31Also wenn es ein Podcast geht, dann sag es bitte gleich.
24:36Was fĂŒr ein Podcast?
24:37Ich habe das Thema Massimo und Katze ĂŒbergeben.
24:40Also bitte wende dich an sie.
24:43Okay, ja. NatĂŒrlich.
24:52Weiterhin gute Besserung.
25:23So.
25:23Suchst du etwa immer noch?
25:26Komm, jetzt mach dich mal nicht verrĂŒckt.
25:28Du findest schon einen Job, sicher.
25:30Aber nicht mehr heute Abend, okay?
25:31Jetzt entspannen wir uns.
25:33Sag dir der Meister des Abschaltens.
25:35Du wirst es schwierig, aber nicht unmöglich.
25:40Mist.
25:41Hat er so mit GlĂŒck bekommen?
25:42Na ja, vielleicht gewinnen sie ja den nÀchsten Satz.
25:45Ach, die faule Jugend von heute.
25:47Ey.
25:48Na?
25:48Ähm, wir haben Linsenbolo gekauft, wenn du möchtest.
25:50Mama kommt spÀter.
25:51Okay, danke.
25:53Was schaut ihr?
25:54Ehrendoppel.
25:56Tennis.
25:57Kein Fußball.
25:58Du musst ja flexibel sein.
26:03Ähm, Vincent.
26:05Ich muss dir was sagen.
26:07Christoph Saalfeld hat mich heute in sein BĂŒro zitiert.
26:10Mhm.
26:12Wegen der Sache mit Herrn Mittelhoff?
26:13Ja.
26:14Er hat sich ĂŒber mich beschwert und Herr Saalfeld wollte, dass ich mich entschuldige.
26:19Da habe ich gekĂŒndigt.
26:22GekĂŒndigt?
26:23Einfach so.
26:24Ohne mit mir zu sprechen.
26:26Elias, ich bin dein Chef, nicht Christoph Saalfeld.
26:28Ja, aber du wusstest doch eh, dass ich nicht mehr so lange bleibe.
26:30Ja, ja, natĂŒrlich, aber doch nicht ohne Absprache vorher.
26:33Ey, ich habe einen Haufen Stahlburschen, nicht einen einzigen ausgebildeten Pferdebirt.
26:37Wer soll das jetzt machen?
26:39Wo ist dein VerantwortungsgefĂŒhl geblieben?
26:41Der Typ wollte Mitarbeiter schlagen.
26:43WĂŒrdest du dich bei ihm entschuldigen?
26:45Leo, mal ganz abgesehen davon, dass Herr Mittelhoff einfach nur laut geworden ist,
26:48was ich auch nicht gut heißen kann.
26:50Wir arbeiten hier fĂŒr ein Hotel, da gibt es Umgangsregeln.
26:53Du kannst nicht sagen und machen, was du willst.
26:56Was ist denn los mit dir? Das ist doch sonst nicht deine Art.
27:00Keine Ahnung. Ich konnte einfach nicht anders, okay?
27:07Da reden wir morgen frĂŒh nochmal drĂŒber. In Ruhe.
27:10Ich glaube, ein bisschen Entspannung tut uns allen grad ganz gut, oder?
27:29Herr Pogetti, was kann ich fĂŒr Sie tun?
27:33Ein Glas Chardonnay, bitte.
27:34Kommt sofort. Ich bring kurz das hier weg.
27:37Wobei, vielleicht mögen Sie auch einen Flyer vom Café Liebling?
27:41Ich habe ganz tolle neue Trachtenmode.
27:45Trachtenmode ist jetzt nicht so mein Ding.
27:47Ja, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
27:50Janker, Lederhosen, ganz tolle Hemden.
27:56Na ja, fĂŒr Sie.
27:57Dankeschön.
28:00Haben Sie irgendwelche Neuigkeiten fĂŒr uns?
28:02Nein, Bedauber.
28:04FĂŒr Nein, Bedauber oder irgendwelche anderen AllgemeinplĂ€tze,
28:07wie beim letzten Mal, haben wir Ihnen keine 10.000 Euro bezahlt.
28:11Ihr Risiko.
28:12Ich kann mir nichts aus dem Hut zaubern.
28:14Vielleicht sollten Sie sich ein bisschen mehr MĂŒhe geben.
28:17Guten Abend.
28:18Guten Abend.
28:20Bevor Sie mich auch gleich fragen, nein, ich habe keine Neuigkeiten.
28:24Schade.
28:26So, ich wĂŒrde jetzt gerne meine Zeitung lesen.
28:36Es war ein Fehler, Ihnen das Geld zu geben.
28:38Hab Geduld.
28:40Ich spĂŒre, er verschweigt uns etwas.
28:42Christoph, mit Druck erreichst du gar nichts.
28:45Sondern?
28:46Mit Vertrauen?
28:49Selbst wenn er uns nicht die nötigen Informationen liefert.
28:52Er hat Geld von uns angenommen.
28:54Damit haben wir den jungen Mann in der Hand.
28:56Es muss fĂŒrs Erste reichen.
29:03Was willst du denn jetzt machen mit Elias' KĂŒndigung?
29:06Wenn du mich fragst, dann war das ein unĂŒberlegter Schnellschuss.
29:10Ich glaube, dass er das morgen schon bereut.
29:14War nicht so dein Tag heute, was?
29:17Erst hast du dich ĂŒber mich Ă€rgern mĂŒssen und jetzt auch noch das.
29:22Naja.
29:24Vielleicht muss ich mich einfach daran gewöhnen, dass du auch noch andere PrioritÀten hast.
29:28Dann kann ich immer die Nummer eins sein.
29:31Hey.
29:32Hier drin bist du immer die Nummer eins.
29:36Und weißt du, diese ganze Prokurrer-Geschichte, ich muss mich da selber erst noch dran gewöhnen.
29:42Aber das bekommen wir schon hin.
29:44Okay?
29:45Ja.
29:47Und wenn nicht, dann streiten wir uns heftig.
29:51Und dann versöhnen wir uns heftig.
30:00Dankeschön. Schönen Abend.
30:01Gute Nacht.
30:01FĂŒr Sie auch. TschĂŒss.
30:04Geschafft.
30:05Zum GlĂŒck.
30:07Ich wĂŒrde noch die Bestellung fĂŒr morgen machen, dann bin ich weg, ja?
30:10Danke, Hallo.
30:11Gute Nacht.
30:13Wann bist du denn zurĂŒckgekommen?
30:15GefĂŒhlt gerade erst.
30:17Ich war zuerst zu Hause, dann bin ich rĂŒber gedĂŒst ins CafĂ© Liebling,
30:20hab die Bestellungen ausgepackt und dann schon zack zu meiner Schicht angetreten.
30:24Das nenne ich Einsatz. Wie war denn die Messe?
30:26Es war super.
30:28Du kannst dir nicht vorstellen, wie diese Trachtenbranche expandiert.
30:31Ich hab so tolle neue Kontakte geknĂŒpft.
30:33Das freut mich fĂŒr dich.
30:35Aber hier mĂŒsste ich einige Schichten reduzieren.
30:38Weißt du, wenn ich als Unternehmerin wirklich durchstarten möchte,
30:42dann muss ich mich fokussieren.
30:44Das haben alle gesagt. Wirklich alle.
30:46Wenn du Schichten abgeben willst, besprich das mit deinem Mann.
30:49Er ist fĂŒr das operative GeschĂ€ft zustĂ€ndig.
30:52Erik, ja. Sonst ist er nachher wieder beleidigt.
30:54Und, Àhm, was deine Flyer angeht, sehr ansprechend.
31:03Danke.
31:04Danke.
31:04Und hier fehl am Platz.
31:06Ich wollte nur ein bisschen Werbung machen.
31:09Yvonne, das Liebling und deine Mode hat mit dem FĂŒrstenhof nichts zu tun.
31:15DafĂŒr gibt es einen Ordner an der Rezeption.
31:18Und bei Nachfrage geben wir sie an die GĂ€ste raus.
31:21Das weiß ich. Aber wir zwei, wir sind befreundet.
31:27Okay, Vos.
31:28Wenn du hier ohne vorherige Absprache Werbung in eigener Sache machst und unsere GÀste belÀstigst...
31:34BelÀstigst? Hast du jetzt belÀstigst gesagt?
31:36Du weißt, was ich meine.
31:37Das hier ist doch nur eine kleine Anregung fĂŒr die GĂ€ste.
31:40Yvonne, das war nicht böse gemeint. Sei einfach nur professionell wie sonst auch.
31:48In Ordnung?
32:00Mm-hmm.
32:03Nicht gut, bitte Ih Die FC!
32:06Mann,klasse!
32:09Mann!
32:11Mann!
32:13Mann!
32:14Mann!
32:16Mann!
32:17Mann!
32:20Mann, Mann!
32:23Help me, no one! Help me!
32:28Yes. Hey.
32:37Hey.
32:48There's an Albtraum, right?
32:54Sehr schlimm.
32:59Hey.
33:02Was ist denn los?
33:08ErzÀhl.
33:19Wer ist da?
33:21Ich bin's.
33:23Fritz?
33:24Ist was passiert?
33:26Hey, ja.
33:27Nein, nein, nein, nein.
33:29Hast du schon geschlafen?
33:31Hast du mal auf die Uhr geguckt?
33:35Ist schon so spÀt?
33:38Entschuldige.
33:41Okay.
33:42Willst du einen Tee?
33:44Ja.
33:46Was ist passiert?
33:48Ich habe nur eine ganz kurze Frage, zwei Minuten.
33:51Okay, ich höre.
33:52Was genau hat er gesagt und wie hat er das gesagt?
33:56Wer? Was?
33:58Marlon, als er gesagt hat, dass er sich in dich verliebt hat.
34:01Was genau waren seine Worte?
34:02Ich dachte mir, ich schreibe das auf.
34:04Weißt du?
34:05Ich will das nicht eins zu eins kopieren.
34:07Verstehe mich nicht falsch.
34:08Aber ich dachte mir, wenn ich das schon mal gelesen habe und im Mund hatte,
34:11dann weiß ich, wie sich das anfĂŒhlt.
34:14Ich hoffe, das ist jetzt nicht...
34:15Kannst du mir das einfach sagen?
34:18Bitte.
34:22Okay, Àhm...
34:24Also er stand, genauso wie du, unangekĂŒndigt vor der TĂŒr.
34:28Ja.
34:29Weil er sich fĂŒr irgendwas bei mir entschuldigen wollte.
34:33Und dann habe ich ihm gesagt, er soll sich nicht den Kopf zerbrechen
34:36und sich bitte in Zukunft einfach raushalten.
34:40Oder so Àhnlich.
34:41Und dann?
34:43Naja, und dann hat er gesagt, dass es nicht so einfach ist,
34:46was mit dem sich raushalten.
34:49Und dann habe ich gefragt, warum?
34:51Und dann meinte er, dass er sich in mich verliebt hat.
34:55Ja.
34:57Ja.
34:58So war das.
34:59Er hat es einfach gesagt.
35:00Offen, ohne Schnackelei.
35:03Boom.
35:04Boom.
35:05Stark, okay.
35:06Ja, und hilft dir das jetzt?
35:11Pass auf, er war unangekĂŒndigt an der TĂŒr, hast du gesagt, ja?
35:14Äh, Fritz.
35:16Ihr beide seid so verschieden.
35:19Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, wenn du einfach damit rausplatzt.
35:24Du hast doch gesagt, ich soll es ihr einfach sagen.
35:27Ja, aber vielleicht nicht so.
35:30Und wie dann?
35:32Ich muss jetzt wissen, woran ich bin.
35:34Bei Malon hat es doch auch funktioniert.
35:36Naja, also erstmal habe ich ihm einen Korb gegeben.
35:40Aber er konnte halt voll locker damit umgehen.
35:43Und ich weiß nicht, könntest du das auch?
35:47Keine Ahnung.
35:48Ich, ich, ich kenne das.
35:50Ich muss jetzt, ich muss da jetzt durch einfach, weißt du?
35:55Gut, dann sag es ihr.
35:56Ja.
35:57Mach ich.
35:58Morgen.
36:00Beim FrĂŒhstĂŒck.
36:02Boom.
36:06Und, Àhm, der Mann in deinem Traum war dein Vater?
36:12Ich glaube schon.
36:15Ich habe sein Gesicht nicht gesehen, aber,
36:17nur halt der einzige Mensch, der mich jemals geschlagen hat.
36:19Und, Àhm, das hat vielleicht was mit dem Hotelgas von heute zu tun.
36:32Wahrscheinlich schon.
36:34Da kam alles wieder hoch, oder?
36:38Jetzt verstehe ich auch, warum du lieber gekĂŒndigt hast, anstatt dich zu entschuldigen.
36:42Möchtest du denn drĂŒber reden, wie es war?
36:46Also, du musst nicht, ich will nur helfen.
36:51Mein Vater hat schon angefangen zu trinken, als meine Mutter noch gelebt hat.
36:55Aber nachdem sie, da wurde alles nur noch schlimmer.
37:00Er hat angefangen zu prĂŒgeln und,
37:04nur ein falscher Ton von meinen Geschwistern oder mir hat schon gereicht.
37:10Und, und als er erfahren hat, dass ich schwul bin,
37:14und er ist ja richtig ausgerastet.
37:18Es tut mir leid.
37:21Ich hoffe, er taucht nie wieder auf.
37:26Was glaubst du, wer gerade ist?
37:33Ich versuch nicht so viel an ihn zu denken.
37:38Verstehe ich.
37:47Auf so einen Vater kann man nicht verzichten, oder?
38:08– Oh ja.
38:10Lale, Lale.
38:12Das mit dem festen Kumpel, das wird nicht so leicht.
38:16Why, Fritz?
38:18Because I...
38:20... have been in you.
38:24Hey!
38:27Hey!
38:28Hey!
38:28Hey!
38:30Hey!
38:31Hey!
38:36Oh, du hast auch noch FrĂŒhstĂŒck gemacht!
38:39Danke!
38:40Gestern auch schon.
38:41Ja, ich hatte gestern noch ein GesprÀch mit dem Sponsor wegen meiner Fake-Beziehung mit Leo.
38:47Ja, es tut mir echt leid, dass ich euch auch angelogen habe, aber fĂŒr Leo stand echt viel auf dem
38:52Spiel.
38:53Ist okay.
38:54Vollkommen verstanden.
38:54Wolltest du ihm helfen?
38:56Ich habe mich auch schon bei Christoph Saalfeld entschuldigt.
39:03Soll ich den RĂŒhrei machen?
39:05So ein Spiegelei.
39:06Nee, Brezen und Obstsalat sind super, danke.
39:08Und Fanny, danke, dass du mich vom Bahnhof abgeholt hast. Ihr seid so sĂŒĂŸ!
39:12Wir haben dich eben vermisst.
39:14Mir ist ja auch voll viel passiert, wÀhrend ich weg war.
39:16Du bist einfach mit Malern zusammen.
39:18Ja, aber ich kann es gar nicht glauben.
39:20Ich auch nicht.
39:21Ich freue mich fĂŒr euch.
39:22Ihr passt gut zusammen.
39:23Ja?
39:24Ja, hundertprozentig.
39:26Und bei dir so?
39:29Äh, was ist mit mir?
39:31Oh Mist.
39:33Ich muss los.
39:34Echt?
39:35Jetzt schon?
39:35Ich dachte, du musst ja spÀter arbeiten.
39:37Ja, aber ich habe vergessen, dass ich noch eine Lieferung bekomme.
39:40Total blöd.
39:45TschĂŒss.
39:45TschĂŒss.
39:46Tschau.
39:46Tschau.
39:49Ja dann, erzÀhl du mal, was geht bei dir so?
39:55Noch zu weit weg aus MĂŒnchen.
40:02Ah, hey.
40:03Ich wollte dich gerade anrufen, nochmal mit dir sprechen.
40:06Okay.
40:08Wie lÀuft die Jobsuche?
40:10Ähm, ja um echt zu sein, ich habe es mir ein bisschen einfacher vorgestellt.
40:14Hm.
40:15Also es gibt eine Freistelle in Bad Tölz und eine irgendwo in Niederbayern.
40:18Aber dann hÀtte ich auch von hier aus pendeln können.
40:20Mhm.
40:21Und ich könnte mir die Suche nach einem neuen Pferdebirt sparen.
40:23Und die ganze Eilarbeit.
40:28Du, Àhm, tut mir leid wegen gestern.
40:32Das war irgendwie ein bisschen unĂŒberlegt von mir.
40:35Habe ich mir gedacht.
40:38Deswegen habe ich nochmal mit Christoph Seifert gesprochen.
40:41Okay.
40:43Ja.
40:44Ich habe ihn gefragt, ob er eine Chance sieht, dass du doch bei uns bleibst.
40:48Zumindest so lange, bis du nach MĂŒnchen ziehst.
40:51Und?
40:55Naja, er hat gesagt, es war deine Entscheidung zu kĂŒndigen.
40:59Der Ball liegt also bei dir.
41:01Elias, wir schÀtzen deine Arbeit wirklich sehr.
41:03Naja.
41:04Ich hoffe, es war okay, dass ich einfach zu ihm gegangen bin, nur nicht vorher.
41:06Ja, ja, ja, voll.
41:07Also es freut mich.
41:09Was sagst du?
41:11Ich wĂŒrde noch sehr, sehr gerne bleiben.
41:14Dann kannst du das wieder einrÀumen.
41:16Mach ich.
41:18Willkommen zurĂŒck im Team.
41:20Danke.
41:24Ach, noch eine gute Nachricht.
41:26Herr Mittelhoff ist heute Morgen abgereist.
41:31Und was haben deine Follower so gesagt zu dem Ganzen?
41:35Unterschiedlich.
41:35Es gab ein paar harte Kommentare, aber die meisten haben verstanden, warum ich Leos Alibi-Freundin war.
41:39Ja.
41:42Jetzt erzÀhl mal.
41:43Wie geht es meinem besten Kumpel?
41:49Das mit dem besten Kumpel wird nicht so leicht sein.
41:53Wieso?
42:00Weil ich mich in dich verliebt habe.
42:04Ah, sehr witzig, fritzig.
42:05Mir passt drauf reingefallen.
42:10Du meinst es ernst?
42:13Oh, entschuldige.
42:21Was ist jetzt? Mach es doch nicht so spannend.
42:25Ne, ne, also nichts Neues. Alles beim Alten.
42:28Okay.
42:29Willst du noch mehr Obstsalat?
42:30Ja, total gern. Der ist super lecker.
42:32Ja, komm mal.
42:33Du kennst mich eben gut.
42:33Ja.
42:45Hey.
42:46Hey.
42:47Deine Nachricht war so kryptisch. ErzÀhl, wie war es?
42:51Gar nicht. Ich habe es nicht hingekriegt. Ich hatte Angst mich zu blamieren.
42:56Na ja, vielleicht war es besser so und nicht der richtige Moment?
43:01Wahrscheinlich ist es eh egal, weil sie meine GefĂŒhle sowieso nicht erwidert.
43:05Ich finde es jedenfalls gut, dass du nicht versuchst Malern oder so zu imitieren.
43:11Vermutlich.
43:12Hey, der richtige Moment wird schon kommen. Und dann planst du nicht, was du sagst, sondern hörst einfach auf dein
43:18GefĂŒhl.
43:20Sei einfach du selbst.
43:32Hey, Olivia.
43:34Hey, guten Morgen.
43:35Ah, Àh, sag mal. Ist Elias schon bei der Arbeit?
43:39Ähm, ja. Er konnte nicht schlafen und war schon frĂŒh wach.
43:44Ist was passiert?
43:47Na ja, ein Gast hat gestern was gemacht, was ihn ziemlich an euren Vater erinnert hat.
43:51Und deswegen hatte er einen Albtraum und ja, er war ziemlich fertig.
43:56Habt ihr darĂŒber gesprochen?
43:57Mhm.
43:59Über was genau habt ihr gesprochen?
44:02Na ja, dass euer Vater stÀndig betrunken war und euch geschlagen hat.
44:10Und dass ihr eigentlich froh seid, dass er jetzt verschwunden ist und hofft, dass er nie wieder auftaucht.
44:15Es tut mir leid. Ich, Àhm, wusste nicht, dass ihr so eine schlimme Kindheit hattet.
44:23Ich meine, ich wĂŒrde Elias eigentlich gerne helfen, aber ich weiß ĂŒberhaupt nicht wie.
44:29An deiner Stelle wĂŒrde ich einfach nicht in alten Bunten rumstochern.
44:32Lenk ihn am besten ab.
44:34Es ist passiert.
44:36Wir wollen einfach vergessen und nach vorne schauen.
44:40Ja, schon, aber soll's ja nicht.
44:45Elias ist gerade wirklich glĂŒcklich.
44:48Du tust ihm gut, Elias.
44:57Was heißt denn jetzt, du willst noch weniger arbeiten?
45:00Ich will nicht weniger arbeiten, ich will weniger Zeit im Hotel verbringen, damit ich mich um meinen Liebling kĂŒmmern kann.
45:05Wo hast du ihn schon, Gary?
45:07Ja, aber wir wissen doch gar nicht, wie lange der noch bleibt.
45:10Ja gut, aber mein Schatz, da im Hotel, das ist auch nicht so einfach. Das ist mittlerweile meine Personal-Tagesdecke.
45:16Aber, aber, ganz lieben Dank und wirklich auch ohne Vorwurf möchte ich mich bei dir, Àh, schön, dass du da
45:23reingesprungen bist.
45:24Gerne.
45:25Also, was ist jetzt?
45:28Ja, dein, dein Wunsch ist mir Befehl.
45:31Danke.
45:32Bitte.
45:33Und das freut mich auch wirklich, dass du damit direkt zu mir kommst, dass du da gar nicht mit Christoph
45:37Seifert vorher darĂŒber gesprochen hast.
45:39Kannst du mich mal hinten?
45:41Mhm.
45:45Christoph, der sagt ja immer, du bist der GeschĂ€ftsfĂŒhrer.
45:48Sagt er das?
45:51Ich hab so das GefĂŒhl, der ein oder andere, der vergisst das ganz gerne mal.
45:53Das von Werner, das hab ich dir erzÀhlt, oder?
45:55Was meinst du?
45:56Naja, stell dir mal vor, ich geh da wirklich ohne List und Arg bei ihm in die Saalfeld-Wohnung
46:00und möchte mit ihm reden ĂŒber Golfplatz und Gas.
46:04Ja, interessiert den das, was an Eric Lee zu sagen hat?
46:06Nein, an Eric Lee kann gerne auch die Klappe halten.
46:08Aber wenn sein halbgarer Möchtegern-Enkel eine halbgare, landlÀufige Idee hat, nee, da dreht er gleich durch, mein Kleiner.
46:17Da tönen die Fanfaren, da wird der rote Teppich ausgerÀumt.
46:19Ja, Eric, jetzt find dich doch einfach mal damit ab.
46:26Womit jetzt?
46:27Du musst nicht immer nur in einer Tour das Opfer spielen.
46:31Spielen?
46:32Du wirst niemals von Werner die Anerkennung bekommen, die du gerne hÀttest.
46:37Also, mach irgendwas eigenes. Schau mich doch an.
46:39So schwer kann's doch nicht sein.
46:49Und das war ja knapp.
46:52Musst du es sein?
46:53Was?
46:57Warum hast du mit Leo ĂŒber Papa gesprochen?
47:01Weil...
47:01Du weißt doch, wie gefĂ€hrlich das ist.
47:02Ja, ich weiß.
47:05Ich hatte einen schlechten Traum, Leo hat sich Sorgen gemacht und...
47:09Ich wollte ihn einfach nicht anlĂŒgen, okay?
47:10Aber je weniger wir erzÀhlen, desto besser.
47:12Ich dachte, da haben wir uns einig.
47:13Ja, sind wir auch.
47:15Er weiß ja auch nur, dass...
47:16dass unser Vater uns geschlagen hat und jetzt verschwunden ist.
47:19Keine Angst.
47:21Ich werd ihm schon nicht die ganze Wahrheit erzÀhlen, ja?
47:23Ich werd ihm auch nicht verraten, wo und warum unser Vater verschwunden ist, okay?
47:30Ersprochen.
47:35Ich mag ihn einfach nur so unfassbar gerne, das ist...
47:38Nur anzulĂŒgen, das ist...
47:40Oh ja, ich weiß.
47:41Das ist schwer.
47:44Warte, ganz kurz, das ist unerkannt.
47:48Olivia Jacobi, hallo?
47:54Ähm, ja?
48:02Okay.
48:04Und da sind Sie sich ganz sicher?
48:09Mhm.
48:12Ja, gut.
48:13Ja, ich bin erreichbar, danke.
48:16Auf Wiederhören.
48:20Was ist da?
48:22Wer war das?
48:24Das, Àhm...
48:27Das war die Polizei.
48:31Sie haben die Leiche vom Papa im Moor gefunden.
48:48Ja.
48:51Ja.
48:52Ich hab deine Aussagen gesehen.
48:53Ich wĂŒrd gern mitmachen.
48:56Ja.
48:56Wirklich?
48:57Ja.
48:59Klingt nach Spaß.
49:01Christoph hat Termine, wir sind also ganz ungestört.
49:05Sind wir nur zu dritt?
49:06Ja, hier sind nur die Menschen, denen ich vertraue.
49:09Im Leben und im GeschÀftsleben.
49:13Sieger-Team.
49:14Sieger-Team.
49:15Sieger-Team.
49:16Jetzt raus, ich ermittle euren Trainingsstand.
49:19Oh oh.
49:20Dankeschön.
49:20Danke dir.
49:21Danke dir.
49:23Danke dir.
49:24Danke dir.
49:25Danke dir.
49:25Danke dir.
49:26Danke dir.
49:26Danke dir.
49:26Danke dir.
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