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Transkript
00:20Love is Enough
00:43Es ist gleich elf.
00:46Frau Marquardt wartet unten.
00:50Ich verstehe immer noch nicht, wie Roland uns den Abschied verweigern kann.
00:54Das tut er nicht.
00:56Es spielt doch keine Rolle, wo wir sind.
01:10Es spielt doch keine Rolle.
01:38Es spielt doch keine Rolle.
02:28Untertitelung des ZDF, 2020
02:56Untertitelung des ZDF, 2020
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06:26Untertitelung des ZDF, 2020
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08:00Untertitelung des ZDF, 2020
08:03Untertitelung des ZDF, 2020
08:15TschĂŒss.
08:18Oh Mann, ich seh bestimmt total scheiße aus.
08:21Total scheiße aus.
08:23Mindestens bis Mitternacht. Die spinnt doch.
08:26Sieht doch gut aus.
08:28So wie diese verhungerte Ärztin Frau Graubharte, die bestimmt ewig kein Sex.
08:32Als Recht kein Kuschelsex.
08:33Ist doch ne gute Idee, ne?
08:35Was? Echt?
08:35Ein bisschen, ein bisschen.
08:37Okay, jetzt nehmen wir den Dinger jetzt einfach auf.
08:39Hör auf, hör auf. Nicht aufs, nicht aufs.
08:51Er ist direkt von der Beerdigung ins BĂŒro gekommen?
08:54Ja.
08:55Und er hat gesagt, er möchte, dass wir ihn so behandeln, als wÀre nichts passiert.
08:58Das sei das Beste fĂŒr ihn und das Beste fĂŒr uns.
09:04Ich finde, das klingt vernĂŒnftig.
09:05Und wenn das sein Wunsch ist, sollten wir es auch unbedingt akzeptieren.
09:09Mhm.
09:10Aber die Sitzung heute Nachmittag, als wÀre nichts, ich finde das irgendwie unheimlich.
09:16Er kapselt das ab.
09:18Oder er steht noch unter Schock.
09:20Gut.
09:21Wir respektieren seinen Wunsch.
09:23Operiert ihr morgen?
09:24Ja.
09:25Zweimal mit mir.
09:27Vormittag seine komplizierte Bandscheibe und am Nachmittag sein Pankreas-Kopf-CH.
09:32Also das sollte man ihm wirklich ausreden.
09:33Warum?
09:34Weil es Regeln gibt.
09:36Nach UnfÀllen und traumatischen Erlebnissen.
09:38Er wird sich das nicht ausreden lassen.
09:40Also sollten wir es auch gar nicht erst versuchen.
09:43Er kann nicht einfach so zum Alltag ĂŒbergehen.
09:46Warum nicht?
09:47Weil er gerade seine Frau zu Grabe getragen hat?
09:50Das ist alles so furchtbar.
09:52Ist es.
09:54Aber es wird nicht besser, wenn wir uns das alle anmerken lassen.
09:59Wir mĂŒssen mit einer Frau anschauen.
10:08Das ist alles so lustig.
10:13Das ist alles so lustig.
10:28Vielen Dank.
10:59Vielen Dank.
11:24Vielen Dank.
11:58Vielen Dank.
12:12Vielen Dank.
12:15Hallo, Matthias.
12:17Sabrina, ich kann dich ja verstehen.
12:18Nur weil ich mich bisher nicht eindeutig entschieden habe.
12:20Es ist vorbei.
12:21Ihr hattet was oder was geht ihr jetzt ab?
12:23Sabrina, das hatten wir doch alles schon mal.
12:25Aber diesmal ist es ernst.
12:27Matthias und ich, wir werden nÀmlich heiraten.
12:29Der ist nÀmlich nicht so eine Pfeife wie du.
12:30Der steht zu mir.
12:32Sabrina.
12:33Los, sag's ihm.
12:34Was denn?
12:35Dass ich zu dir gehöre und dass er jetzt zur Mutti nach Hause fahren kann.
12:39Komm, lass gehen.
12:40Er hat's doch so verstanden.
12:41Aber wenn deine Ex hier auftauchen wĂŒrde, dann wĂŒrde ich ihr auch eine ganz klare Ansage machen.
12:45Wir reden spÀter, die Frau.
12:47Na super, ich dachte, wenigstens du stehst zu mir.
12:52Herr KrĂŒger, nur dass das klar ist.
12:54Sabrina gehört ja zu mir.
12:55Sie können nach Hause zu ihrer Frau fahren.
12:58Wie war das?
13:00Wieso redest du ĂŒber meine Frau?
13:02Was geht dich meine Frau an?
13:04Ist schon gut.
13:05Das war jetzt nicht so gemein.
13:06Dann reiß dein Maul nicht so weit auf, du heibes Hemd.
13:12Der Eingriff dĂŒrfte nicht lĂ€nger als eine Stunde dauern.
13:15Dann ĂŒbernehmen Sie, Frau Schnaller.
13:16Ja, ist kein Problem.
13:17Sehr gut.
13:19Katrin, kannst du mir das bitte erklÀren?
13:23Wenn du mir verrÀtst, worum es geht.
13:25Die Bandscheiben-OP von Herrn Jablonski ist abgesagt.
13:28Warst du das?
13:30Ja.
13:34Es kann ja sein, dass dir nicht gefÀllt, wie ich mit meiner Trauer umgehe.
13:37Aber du ĂŒberschreitest deine Kompetenzen, wenn du meine OP-Termine streichst.
13:41Herr Jablonski möchte nicht von dir operiert werden, Roland.
13:45Und ja, es gefÀllt mir nicht, wie du mit deiner Trauer umgehst.
13:48Das ist auch ganz allein meine Sache.
13:50Nein.
13:51Es ist auch unsere Sache.
13:55Wir sehen uns gleich im OP.
14:04Was ist passiert?
14:05Fragen Sie ihn.
14:06Vielleicht kann er ja mittlerweile widersprechen.
14:08Matthias Lindner ist gestĂŒrzt vor der Klinik.
14:10Die Glasscherben.
14:12Hier.
14:13Und Sie?
14:14Sind Sie auch verletzt?
14:15Ja.
14:16Hier.
14:17Es tut mir leid, Sabrina.
14:19Entschuldigung, ich habe jetzt gleich einen Termin zur Nasen-OP.
14:21Wo muss ich denn da hin?
14:22Ja, am besten melden Sie sich beim Empfangen.
14:25Danke.
14:29Herr Lindner, wir werden Ihre Schulter röntgen, um zu sehen, welchen Schaden die Scherbe angerichtet
14:33hat und Sie danach entfernen.
14:35Sagen Sie Herrn Brenner Bescheid, er soll mir assistieren.
14:37Mach ich.
14:40Es freut mich sehr, Sie wieder zu sehen.
14:42Wie geht Sie denn denn?
14:42Danke.
14:43Gut.
14:44Das ist schön.
14:44Herr Professor.
14:45Hallmann.
14:46PĂŒnktlich zum Routine-Check.
14:47Heute?
14:48Ja.
14:49Ich denke, das ist nÀchste Woche.
14:50Was denn?
14:51Ehrlich?
14:51Da muss ich was verwechselt haben.
15:00Danke, dass Sie sich auch Sorgen um mich machen.
15:04Aber es geht schon.
15:06Na?
15:07Wirklich.
15:09Wir haben Sie Platz.
15:10Danke.
15:13Ich verstehe Sie, Herr Heimann.
15:18Aber machen Sie sich bitte nicht angreifbar.
15:22Wie meinen Sie das?
15:24Nicht groß operieren.
15:26Keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen.
15:29Wenn Sie einen Fehler machen, werden die anderen sagen, klar, der stand noch unter Schock.
15:35Unverantwortlich.
15:37Und was soll ich machen?
15:39Soll ich Urlaub nehmen?
15:41Ja.
15:41Das wÀre gut.
15:42Das wĂŒrden alle verstehen.
15:45Das halte ich nicht aus.
15:47Das verstehe ich nun wieder.
15:50Sehr gut.
15:53HĂ€tten Sie einen Vorschlag?
15:58Binden Sie viele mit in Ihre Entscheidung ein.
16:01Lassen Sie sich beraten und Heimann.
16:06Lassen Sie GefĂŒhle zu.
16:09Ich spreche aus Erfahrung.
16:11Glauben Sie mir.
16:21Die ist von Schwester Yvonne.
16:26Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
16:29Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
16:33Nichts Àndert diesen neuen Tageslauf.
16:36Nur du bist fortgegangen.
16:37Du bist nun frei und unsere TrĂ€nen wĂŒnschen dir GlĂŒck.
16:44Und das ist von Goethe.
16:46Mhm.
16:49Ich glaube, Papa sieht das genauso.
16:52Was sieht er genauso?
16:55Dass alles bleibt, wie es ist, nur dass jemand fehlt.
17:00Ihr macht euch Sorgen.
17:02Nein.
17:03Doch, weil er nicht weint.
17:04Aber das wird er noch.
17:07Im Moment steht er unter Schock.
17:11Vielleicht ist er aber auch schon in der zweiten Phase.
17:15Welche Phase?
17:16Erst kommt die Schockphase.
17:18Dann kommt die kontrollierte Phase.
17:20Da werden alle notwendigen Dinge erledigt.
17:23Man funktioniert eben.
17:25Und was kommt danach?
17:27Die Regression.
17:29Der Trauernde zieht sich von der Welt zurĂŒck
17:31und fĂŒhlt sich oft hilflos und gelĂ€hmt.
17:35Woher weißt du sowas?
17:36Aus der Schule.
17:37Das haben wir in Ethik gelernt.
17:40Das heißt auch, dass der Trauernde sich Hilfe wĂŒnscht,
17:42sie aber gleichzeitig ablehnt,
17:43weil sie ihm
17:46sinnlos vorkommt.
17:49Ich glaube, in der Phase bin ich auch gerade.
17:52Komm mal her.
18:02Es ist schön, dass so viele Leute an Sie gedacht haben.
18:05Ja.
18:11Die ist von Professor Simoni und Frau Rischke.
18:16Der Tod ist nichts.
18:18Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
18:21Ich bin ich.
18:23Ihr seid ihr.
18:25Das, was ich fĂŒr euch war,
18:27bin ich immer noch.
18:29Gebt mir den Namen,
18:30den ihr mir immer gegeben habt.
18:33Sprecht mit mir,
18:34wie ihr es immer getan habt.
18:49Frau Wille,
18:50Sie sind schon zur OP angemeldet.
18:52Bitte ziehen Sie das an.
18:53Werde ich abgeholt?
18:54Ja.
18:55Wie geht's denn Matthias?
18:56Wem?
18:57Ah, ja, der junge Mann.
18:58Der wird noch untersucht,
19:00aber es sieht wohl schlimmer aus,
19:02als es ist.
19:03Sagen Sie mal,
19:04wie ist denn das passiert?
19:06Was hat er Ihnen dann erzÀhlt?
19:07Ja, nur, dass er gestĂŒrzt ist.
19:09Weggelaufen ist er da, Feigling.
19:10Von meinem Freund.
19:12Also Ex-Freund.
19:13Also eigentlich ist es der Mann von meiner Chefin.
19:15Und er sagt immer,
19:16dass er sich von seiner Frau trennen wird,
19:17aber er macht's einfach nicht.
19:18Dann hab ich gedacht,
19:19ich zeige ihm,
19:20dass ich's nicht nötig hab zu warten.
19:21Ach so.
19:23Und deswegen haben Sie ihm
19:24Ihren Freund prÀsentiert?
19:25Ja.
19:26Weil ich endlich jemanden gefunden hab,
19:27der zu mir steht.
19:28Voll und ganz.
19:29Dachte ich zumindest.
19:31Aber Sie wissen schon,
19:32dass das ganz schön unfair ist, oder?
19:33Wieso?
19:34Na ja,
19:35aber sowas kann man nicht
19:36einfach so provozieren.
19:37Ich brauch aber nicht noch einen Mann,
19:39der ein Feigling ist.
19:52Sie hatten großes GlĂŒck.
19:54Das Schultergelenk ist nicht verletzt.
19:55GrĂ¶ĂŸere BlutgefĂ€ĂŸe
19:57höchstwahrscheinlich auch nicht.
19:58Aber wir entfernen das Ding hier
20:00sicherheitshalber
20:00unter einer leichten
20:01Narkose-MOP.
20:02Ich war gerade bei Ihrer Freundin.
20:04Sie wird planmĂ€ĂŸig operiert.
20:05Ist alles in Ordnung.
20:07HĂ€tt ihr irgendwas gesagt?
20:08Nein.
20:09Die ist sauer,
20:10das kann ich verstehen.
20:11Ich hab nicht
20:12wie ein Fighting-Verhalten.
20:13Kann doch jedem von uns
20:14mal passieren,
20:15dass man...
20:15Mal.
20:16Immer wenn es eng wird,
20:17da falle ich um.
20:19Wie meinen Sie denn das?
20:20Ich kann keinen Streit ab.
20:22Ich bin dann wie gelÀhmt.
20:23Mir wird heiß, kalt.
20:24Das mĂŒssten wir dann
20:25gesondert untersuchen.
20:26Jetzt kĂŒmmern wir uns
20:27erst mal um dieses Problem.
20:28Und danach klÀren Sie
20:29das mit Ihrer Freundin.
20:30Die will sowieso
20:31nicht mit mir reden.
20:34Bereitest du,
20:34Herrn Lindner,
20:35auch die OP vor?
20:36Geht klar.
20:37Das hat nichts
20:38mit der Psyche zu tun, oder?
20:40Herr Lindner,
20:41Sie brauchen keine Angst haben.
20:43Es wird alles gut.
20:48Es wird alles gut.
20:49Da fragt mich diese Frau
20:50doch tatsÀchlich,
20:50kurz bevor sie wegtritt,
20:51ob ich ihr nicht gleich
20:52noch ein bisschen
20:52die Nase richten könnte.
20:57Das finden Sie wohl
20:58in Ordnung?
20:59Na ja.
21:02Wer bin ich denn?
21:04Eine Schönheitschirurgin?
21:06Sorge, bitte.
21:21Nach Auffassung meiner Frau
21:23sind ja die meisten
21:25MĂ€nnerfreiglinge.
21:25Was?
21:27Sie haben nicht den Mut,
21:28einfach mal klar,
21:29Ja oder Nein zu sagen,
21:30sagt die Experte.
21:32Aber so bitte.
21:33Stimmt ja irgendwie auch.
21:34Siehst du?
21:36Aber wĂŒrdest du denn
21:37vor Niklas weglaufen,
21:38wenn er irgendwelche
21:39AnsprĂŒche anmelden wĂŒrde?
21:40Ich hoffe nicht.
21:46So, fertig.
21:48Und wenn Frau Wille
21:49wach wird,
21:50sagen Sie ihr,
21:50dass ihre Nase
21:51nun ein bisschen
21:51schmaler geworden ist.
21:53Sie wird es nicht bemerken.
21:54Aber sie wird
21:55wesentlich glĂŒcklicher sein.
22:05Da haben wir den ÜbeltĂ€ter.
22:07Scherben bringen GlĂŒck.
22:09Auch ob Herr Lindner
22:09das auch so sieht.
22:22Bitteschön.
22:23Danke, Jakob.
22:24Mein herzliches Beinheit.
22:26Danke, Herr Professor.
22:32Mit dem EKG
22:33lasse ich Sie nicht nach Hause.
22:36Was soll das heißen?
22:37Dass ich Sie stationÀr aufnehme.
22:39Jetzt ĂŒbertreiben Sie aber einmal.
22:41Puls 170.
22:44Das war eine isolierte Spitze.
22:46Nein, das war es nicht.
22:48Lassen Sie ihn?
22:50Lassen Sie ihn?
22:55Mit ihm redet er wenigstens.
22:57Mich fÀhrt er nur an.
22:59Warum?
23:00Ich musste heute
23:01eine OP von ihm absagen.
23:02Und er glaubt tatsÀchlich,
23:04ich hÀtte dran gedreht.
23:05Und hast du?
23:06Nein.
23:07Der Patient wollte nicht
23:08von einem Arzt operiert werden,
23:09der gerade seine Frau beerdigt hat.
23:10Was hast du ihm so gesagt?
23:13Ja.
23:14Und dann wunderst du dich,
23:15dass er dich anfÀllt?
23:19Wenn Dr. Heilmann jetzt
23:21zur TĂŒr reinkĂ€me
23:21und uns hier sÀhe,
23:23da wĂŒrde er in seiner
23:24momentanen Verfassung
23:25sofort eine Verschwörung wittern.
23:27Da hÀtte er ja auch recht.
23:31Haben Sie mit ihm gesprochen?
23:32Ja.
23:34Und hört er auf Sie?
23:35Er hört auf sich.
23:38Und da liegt er ja meistens richtig.
23:39Aber diesmal nicht.
23:40Ja, diesmal nicht.
23:42Da haben Sie recht.
23:44Heilmann kann ganz genauso
23:46wenig aus seiner Haut
23:47wie wir alle.
23:48Trotzdem muss man ihn
23:49irgendwie vor sich selbst schĂŒtzen.
23:50Hm, das funktioniert nicht.
23:53Der Tod, Frau Marquardt,
23:56darf uns nicht im Griff haben.
23:59Hier in der Klinik
24:00schon gar nicht.
24:08Ah, da ist sie ja, meine SĂŒĂŸe.
24:12Harald,
24:12so lieb,
24:13dass du noch mal gekommen bist.
24:15Ich hab's mir auch
24:16reiflich ĂŒberlegt.
24:18Immerhin hast du mir heute Morgen
24:19deinen neuen Freund prÀsentiert
24:21und mich extra
24:21als Alper bestellt.
24:22Das ist das Allerletzte.
24:23Es tut mir so leid.
24:25Naja, vergess mir's.
24:27Was wird denn jetzt aus euch?
24:28Du wirst ihn doch
24:29nicht wirklich heiraten.
24:29Ich dachte,
24:30er wÀre anders.
24:32Wie geht's ihm denn?
24:33Keine Ahnung.
24:35Ach, ĂŒbrigens,
24:37das hier wollte ich dir
24:38heute Morgen schon zeigen.
24:39Ein Handy?
24:40FĂŒr mich?
24:40FĂŒr mich.
24:42Monika wird langsam misstrauisch.
24:43Sie kontrolliert mein Handy.
24:45Auf dem kannst du nur
24:46du mich anrufen
24:46oder Nachrichten schicken.
24:47Du bist die Einzige,
24:48die die Nummer kennt.
24:49Harald, du bist so clever.
24:51Und der hier
24:53ist fĂŒr dich.
24:55Ach.
25:00Danke.
25:04Ausbringen, was geht.
25:07Harald, wir beide,
25:08wir bekommen das hin.
25:09Tut mir leid,
25:10dass ich heute Morgen
25:10so zickig zu dir war.
25:12Naja,
25:13du weißt doch,
25:13dass du mich immer wieder
25:14rumkriegst.
25:15Ich bin eben ein alter Idiot.
25:16Nein, bist du nicht.
25:17Doch, das bin ich schon.
25:19Du bist ein Mann,
25:19auf den ich mich
25:20hundertprozentig verlassen kann.
25:21Und das ist das Einzige,
25:22was von dich zÀhlt.
25:23Und du bist die Frau,
25:24die mich von dir verrĂŒckt macht.
25:26Aber sag mal,
25:27das mit der Nase,
25:28das wird wieder.
25:44Hallo.
25:46Hallo.
25:46Was machst du eigentlich hier?
25:48Martin hat frei
25:49und da dachten wir,
25:50er assistiert dir vielleicht.
25:52Seit wann vergeuden wir
25:53so unsere Ressourcen?
25:54Pankreas ist immer heikel
25:56und ich war sowieso
25:57hier in der Klinik.
25:58Und da dachtest du,
25:58das steht der Heilmann
25:59vielleicht nicht allein durch
26:00und so kriegt er unaufgefordert
26:02ein Sicherheitsnetz
26:02drunter gezogen.
26:03Roland, wir...
26:04fÀllt aus.
26:05Wenn ich Martin brauche,
26:06fordere ich ihn an.
26:06Wenn er mir den Eingriff
26:07nicht zutraut,
26:08mĂŒsst ihr das Kollegium
26:09einberufen.
26:10Also.
26:19Warte, Martin,
26:19du hast recht.
26:21Pankreas ist heikel.
26:23Du assistierst.
26:24Nur schreib den die Planung,
26:26wenn sich was Àndert.
26:27Machen wir.
26:29Ja, in Zukunft.
26:47Na, was macht die Schulter?
26:48Ich bin Sabrenas Freund.
26:50Ja, das wissen wir jetzt alle.
26:51Gehört zu mir.
26:52Junger Mann,
26:54ich habe mittlerweile
26:55einige kommen und gehen sehen.
26:57Aber Sie haben sich ja wohl
26:58selbst ins Aus geschossen.
26:59Schönen Tag noch.
27:03Was ist denn los?
27:04Sie sollen doch nicht
27:05alleine aufstehen.
27:07Hier dreht sich alles.
27:08Das rauscht im Kopf.
27:10Ganz ruhig.
27:11Schwester,
27:12helfen Sie mir bitte.
27:19Da haben Sie mir ja
27:20was aufgebrummt,
27:21Heiman.
27:22Gern geschehen.
27:24Danke.
27:25Ohne Ihren Rat
27:26hÀtte ich das durchgezogen
27:27und allein operiert.
27:28Da wÀre auch nichts passiert.
27:30Ich hÀtte zwei gute Freunde
27:32brĂŒskiert.
27:33Die haben Sie doch
27:33sowieso schon brĂŒskiert.
27:36Muss ich das Ding
27:37wirklich bis morgen
27:38am Mann behalten?
27:39Ja.
27:40Aber ich muss doch nicht
27:41ĂŒber Nacht hier bleiben.
27:43Sie bleiben.
28:02Wenn Sie wollen,
28:03können wir gerne zusammenfahren.
28:04Ich wollte auch gerade
28:05dorthin.
28:07Mein Auto steht da hinten.
28:08Ich wollte.
28:09Gerne.
28:10Danke.
28:12Danke.
28:13Bitte.
28:16Danke.
28:24Danke.
28:27TschĂŒss.
28:27TschĂŒss.
28:29TschĂŒss.
28:32TschĂŒss.
28:47UNTERTITELUNG
29:07Ich weiß gar nicht, worĂŒber ich das letzte Mal mit ihr gesprochen habe.
29:12Irgendwas Banales.
29:21Mir hat sie von ihren OlivenbÀumen mal erzÀhlt.
29:25Dass sie eine MĂŒhle gefunden hatte, wo sie ihr eigenes Öl pressen lassen wollte.
29:43Das ist nicht fair.
29:45Das ist einfach nicht fair.
29:49Das ist einfach nicht fair.
30:04Ich habe alles Mögliche ausprobiert, um mir das Gegenteil zu beweisen.
30:08Was denn?
30:09Bungee Jumping, Kampfsport, Tauchen, das ist alles kein Problem.
30:12Ich bin kein Feigling.
30:14Das behauptet ja auch niemand.
30:16Sobald es darum geht, mich durchzusetzen bei Konflikten mit Menschen, dann ist es einfach aus.
30:21Ja, Puls und Blutdruck sind im Moment normal.
30:25Wie Ă€ußert sich das denn?
30:27Ich bin da wie gelÀhmt.
30:29Mir fÀllt kein Wort ein, ich stehe da wie ein Depp.
30:31Und körperlich?
30:32Mein Herz fÀngt an zu rasen, das Blutsack mir in die Beine, mir schwindel ich, taub.
30:37Ja, das klingt nicht gut.
30:41Dann habe ich eben doch einen an der Waffel.
30:42Ach Quatsch.
30:43Es ruhen sich erst mal aus und morgen sehen wir weiter.
30:46Was findet ihr an dem Mann Ihrer Chefin?
30:48An wen?
30:49Na, Herr KrĂŒger, dieser Opi.
30:51Ach, Ihre Sabrina hat...
30:52Vergessen Sie sich, Entschuldigung.
30:55Ja.
30:57Ja.
31:05Wir haben einmal ĂŒber den Tod gesprochen.
31:09Und da hat sie gesagt, dass sie gar keine Angst vor dem Tod hat.
31:13Wenn alle schnell kÀmen.
31:19Und sie hat noch was gesagt.
31:21Wenn ihr mal irgendwann was passieren sollte,
31:25dann muss ich ihr versprechen, dass wir uns um Roland kĂŒmmern.
31:30Das werden wir auch tun.
31:32Egal, ob der Stuhlkopf was dagegen hat oder nicht.
31:35Egal, ob der Stuhlkopf was dagegen hat.
32:32So, jetzt erst erst mal was.
32:36Essen Otto und Charlotte nicht mit?
32:38Die ruhen sich aus.
32:40Und was ist mit Papa?
32:44Wahrscheinlich hat er noch zu tun.
32:46Aber er geht auch nicht an sein Handy.
32:49Ja, dann ist er im OP.
32:51Und wenn ihm was passiert ist?
32:53Ach Quatsch.
32:54Wie kommst du denn darauf?
32:57Das ist er bestimmt.
33:00Und hat er seinen SchlĂŒssel vergessen?
33:04Hallo.
33:08David.
33:09Hallo.
33:10Hallo.
33:13Ich wollte mal noch was sehen.
33:15Möchtest du mitessen?
33:16Ich hab schon gegessen.
33:18Ein Bier?
33:19Ähm, nee.
33:20Ich muss noch fahren.
33:21Danke.
33:22Wo ist denn Roland?
33:24Wissen wir nicht.
33:25Wahrscheinlich muss er noch operieren.
33:27Gut, dann fahr ich mal in die Klinik.
33:31Schau nach ihm.
33:32Sollen wir mitkommen?
33:33Nein, bleib lieber hier.
33:35Vielleicht will er ja auch einfach seine Ruhe.
33:37Sobald ich ihn gefunden habe, melde ich mich.
33:44So, lass uns was essen.
33:49Ja.
34:04Die Blumen sind mir runtergefallen.
34:11Was ist denn?
34:12Das war's noch.
34:45Du kommst jetzt mit zu mir und du bleibst halt nach bei mir und schlÀfst dich mal richtig aus.
34:53Nö.
34:56Doch, das ist deine Àrztliche Anordnung.
35:05Und ich rufe deine Familie an.
35:06Ich will dich nicht. Die machen sich große Sorgen.
35:12Ich sag ihnen, dass du noch hier in der Klinik was zu tun hast.
35:22Und dann meine Termine morgen.
35:26Das regle ich.
35:30Ich muss das noch aufrÀumen. Auch das regle ich.
35:40Komm.
35:41Das regle ich.
36:03Das regle ich.
36:04Das regle ich.
36:11Das regle ich schon hier sein. Also ich rufe ihn jetzt an.
36:13Gut.
36:15Ja, bitte.
36:16Sie wollten sprechen.
36:17Ja, guten Morgen.
36:18Guten Morgen.
36:18Weißt du, wo Roland ist?
36:20Ja, bei mir.
36:21Er ist bei Ihnen.
36:22Und wie geht's ihm?
36:24Alles in Ordnung.
36:25Wie?
36:26Alles in Ordnung.
36:27Was ist passiert?
36:29Ich nehme an, Heimann wird sich ein paar Tage freinehmen.
36:32So ist es.
36:35Nun, da kann ich mich ja jetzt wohl selbst entlassen.
36:39Bleiben Sie doch noch ein bisschen, Herr Professor.
36:44Das sieht doch alles schon sehr gut aus.
36:47Das Nasenbluten kommt doch ganz sicher nicht wieder?
36:49Ja, ich denke mal nicht. Und wenn doch, dann sehen wir uns hier wieder.
36:53Cool, danke.
36:54Bitte.
36:54Ähm, Moment mal, aber meine Nase ist ĂŒberhaupt nicht schmaler.
36:58Es stimmt. Und Sie sollten an Ihrer Nase auch keine Schönheitsoperation vornehmen lassen.
37:02Zumindest nicht in den nÀchsten zwölf Monaten.
37:04Ich kann es mir sowieso nicht leisten.
37:05Ihre Nase ist gut so, wie sie ist.
37:07Finden Sie?
37:08Also ich finde schon, die ist so ein bisschen stupsig.
37:10Und diese Höcker hier, wissen Sie, meine Freundin...
37:11Frau Bille?
37:14Sie dĂŒrfen jetzt nach Hause.
37:17TschĂŒss.
37:18TschĂŒss.
37:23War das Frau Bille?
37:24Ja, die wurde gerade eingelassen.
37:26Frau Dr. Peters, ich wĂŒrde Sie gerne in einer Sache konsultieren.
37:30Es geht um den Patienten Matthias Lindner, den Freund von Frau Bille.
37:33Was gibt es?
37:34Ich frage mich, ob seinen Schwindel und seine Panikattacken körperliche Ursachen haben.
37:39Dann finden wir das heraus.
37:40Ja, das wĂŒrde Herrn Lindner erleichtern.
37:42Er hat Angst vor einer psychischen Erkrankung.
37:45Schlussendlich ist auch das eine Frage des Stoffwechsels.
37:49Das CT ist völlig in Ordnung.
37:51Was Sie da haben, sind vermutlich reine Panikattacken.
37:54Mir wird dann wirklich schwindelig.
37:55Ja, Ihr Blutdruck steigt.
37:56Das fĂŒhrt zu den Schwindelattacken, zum Herzrasen und zu allem anderen.
38:01Was sollt dann das CT?
38:02Ich habe vermutet, dass bei Ihnen eventuell ein Akustikus-Neuronom vorliegt.
38:07Können Sie bitte mit mir Deutsch reden?
38:09Ein Akustikus-Neuronom ist ein gutartiger Tumor.
38:12Aber den haben Sie nicht.
38:14Sie haben, wie Frau Dr. schon sagte, eine affektive Angststörung.
38:18Also doch, sicher.
38:19Kein Wunder, dass sie mich verlasst.
38:20Jetzt hören Sie doch schon auf.
38:22Ich empfehle eine Psychotherapie.
38:23Medikamente können zumindest vorĂŒbergehend eine Besserung bringen.
38:26Außerdem sollten Sie es mit der progressiven Muskelentspannung nach Jakobsen probieren.
38:30Was ist das?
38:32Das erklÀrt Ihnen der Kollege Brenner.
38:33Bitte.
38:35Hallo.
38:36Der Trick besteht darin, dass der Körper nicht gleichzeitig entspannen und Angst haben kann.
38:41Sie mĂŒssen einatmen.
38:42Waren Sie nochmal bei Sabrina?
38:43Ja.
38:43Und wieder ausatmen.
38:44Hat sie noch mir gefragt?
38:46Nein.
38:46Einatmen?
38:47Ist sie noch da?
38:48Wird gerade entlassen.
38:49Dann muss ich mal dahin.
38:53Und wieder ausatmen.
39:00Sabrina, warte.
39:02Ich muss mit dir reden.
39:03Aber dann pass auf, dass keine spitzen GegenstÀnde in der Gegend herumliegen, okay?
39:07Witzig.
39:07Ich bin kein Feigling.
39:08Ich leide unter einer Angststörung.
39:10Das ist was anderes.
39:10Das ist eine Krankheit.
39:11Verstehst du das?
39:12Echt jetzt?
39:13Ja.
39:13Und dagegen kann man was tun.
39:14Das werde ich auch.
39:16Das heißt, du bist ĂŒberhaupt nicht feige?
39:18Hast du mir nicht zugehört?
39:19Ich bin nicht feige.
39:20Ich bin krank.
39:21Aber deshalb bin ich nicht hierher gekommen.
39:24Matthias, es tut mir leid, dass ich dich in diese Situation...
39:26Mach die HĂ€nde weg, Mann.
39:28Mir tut das nicht leid.
39:30Was?
39:30Weil mir dadurch etwas klar geworden ist.
39:32Was denn?
39:34Dass du mich nicht liebst.
39:35Du liebst irgendwas.
39:36Vielleicht dein KrĂŒgers Kreditkarte.
39:37Keine Ahnung, was hier da fĂŒr ein Spielchen treibt.
39:39Aber da mache ich nicht mit.
39:40Matthias.
39:40Nein, Mann. Deshalb ziehe ich jetzt einen Schlussstrich.
39:42Tut mir leid, dass ich dir das jetzt so sagen muss.
39:44Aber besser jetzt als irgendwann.
39:45Aber ich habe doch nicht gewusst, dass du was an den Nerven hast.
39:47Na klar hast du das nicht gewusst.
39:48Deshalb bist du schnell zu Herrn KrĂŒger umgeschwenkt,
39:50weil du gedacht hast, ich bin ein Feigling.
39:52Woher weißt du das alles?
39:55Der wird nie so zu dir stehen, wie ich es getan hÀtte.
39:58Viel Spaß.
39:59Herr KrĂŒger!
40:00Bitte schön.
40:02Matthias!
40:18Also ich bin dafĂŒr, dass wir ihn hier einplanzen.
40:20Ja, aber da bekommt er doch kaum Licht.
40:22Komm doch mal her.
40:23Ich bin dafĂŒr, dass wir ihn weiter da einplanzen.
40:27Jonas, was meinst du?
40:28Mir egal.
40:30Aber von dort sieht man ihn am besten vom Haus aus.
40:32Dann verdeckt er spÀter den Blick aufs Wasser.
40:34Und wenn schon?
40:35Gibt es was zu essen?
40:36Papa!
40:37Was wird denn das?
40:39Otto hat eine Magnolie gekauft.
40:41FĂŒr Oma, weil sie die so mochte.
40:42Aber wir können uns nicht einigen, wo wir ihn einplanzen sollen.
40:44Ja, weil ihr keine Ahnung habt.
40:46Die einzige Stelle, die in Frage kommt, ist hier.
40:49Spaten.
40:50Oh!
40:52So!
40:54Und zack!
40:55Gib mir das!
40:58Willst du mal!
41:06Du kannst hier den Umfang, machst du hier den Kreis.
41:09Ja, ja.
41:09Hier den Kreis?
41:10Ja!
41:10Hier den Kreis?
41:13Lecker!
41:15Und so.
41:16Was?
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