Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

đŸ“ș
TV
Transkript
00:20Love Is Enough
00:30Can make it the stormy weather
00:32As long as we stay together
00:37Love Is Enough
01:01Hey, wie geht's noch?
01:03Oh, ach, Sie sind's
01:06Entschuldigen Sie, Dr. Brentano, guten Morgen
01:08Guten Morgen
01:11Wie geht's Ihnen denn so?
01:13Gut
01:16Also, ich wĂŒrde ja gerne mal mit Ihnen reden
01:19Reden?
01:20WorĂŒber?
01:21Über Ihren Vertrag zum Beispiel
01:22Ich meine, die Bogen haben sich ja jetzt ein bisschen geglÀttet
01:26Ich dachte, ich mache mal eine Pause
01:27Nein
01:28Lachen Sie ruhig
01:29WĂ€hrend Sie jetzt zur Arbeit hetzen, werde ich mit meiner Familie in aller Ruhe frĂŒhstĂŒcken
01:34Sie wissen ja, wo Sie mich finden
01:36Schönen Tag noch
01:47Sie S Definitely
01:57Wie geht's Ihnen?
02:04Ich halche es Ihnen.
02:12Das hat ja ewig gedauert. Ich muss gleich los.
02:16Ah, dein GĂŒnntermin.
02:24Ja, Brezeln.
02:25Brezeln, kommt.
02:28Brezeln.
02:30Brezeln.
02:31Hat die Magwart getroffen.
02:34Bitteschön.
02:34Irgendwie scheint die zu erwarten, dass ich bei ihr zu Kreuze krieche.
02:38Was du natĂŒrlich nicht tun wirst.
02:40Nee.
02:43Tja, mein Kleines.
02:44Da werden wir dann wohl unter der BrĂŒcke schlafen mĂŒssen.
02:47Oh ja, zÀhlen wir und machen Lagerfeuer.
02:50Genau.
02:52Warum soll ich plötzlich fĂŒr weniger Geld arbeiten?
02:55Du bist doch auch zu deinen alten Konditionen wieder eingestellt worden.
02:58Hab ich was gesagt?
02:59Ich kĂŒmmere mich schon. Keine Sorge.
03:02Und so ein Zwangsurlaub hat ja auch was Gutes. Ich hab mehr Zeit fĂŒr die Jungs.
03:06Ja.
03:07Ihr mĂŒsst heute nicht in den Kindergarten.
03:09Wir mĂŒssen aber, Papa.
03:12Ja.
03:13Wir haben heute Wandertag.
03:16Wandertag.
03:17Toll.
03:19Na ja, dann kann ich mich ja um meine Karriere kĂŒmmern.
03:24Tu das. Viel Spaß.
03:25Was willst du heute Abend essen?
03:29Du bist doch die Hausfrau.
03:31TschĂŒss.
03:32Hm?
03:33Hm?
03:37Du bist die Hausfrau?
03:39Nee, ich bin der Mann.
03:40Hm?
03:46Verdacht auf Polizraum meiner Sturz vom Balkon.
03:48Verdacht auf Essertieren, Beckenfraktur, Abwehrspannung ĂŒber dem Abdomen.
03:52Übernehmen Sie den Patienten?
03:53Dr. Stein ist unterwegs.
03:54Ich ĂŒbernehme Schockraum 1.
03:55Ja, aber...
03:56Das ist der Vater von Frau Dr. Peters. Ich hatte ihn kĂŒrzlich als Patient.
03:59Ich hoffe, das genĂŒgt Ihnen als ErklĂ€rung.
04:01Wie sieht's aus? Wollen Sie mir assistieren?
04:03Na ja.
04:03Dann kommen Sie.
04:04Frau Sonder war bereits vor einem halben Jahr hier in der Klinik bei Dr. Brentano
04:08und dachte, dass sie von ihm weiter behandelt wird, wie es auch geplant war.
04:12Sie verweigert jetzt aber nicht die Behandlung?
04:13Nein, nein. Sie ist gesetzlich versichert und da ist das Leben als Patient nun mal kein Wunschkonzert.
04:18Und das haben Sie ihr so gesagt, oder?
04:20Ja.
04:22Fauen Sie bitte fort.
04:27Peters?
04:33Ja.
04:34Ja, ich komme sofort.
04:38Entschuldigen Sie mich bitte.
04:43Dr. Martin, machen Sie weiter.
04:46Klemme?
04:49Interessante Technik, die Sie da haben.
04:52Aber in der B-Note gibt's Abzug.
04:57Sie wollen jetzt hoffentlich nicht ĂŒbernehmen.
04:59Wie sieht's aus?
05:01Die Milztruptur konnten wir kleben.
05:03Außerdem hat er eine Mesentherialblutung.
05:05Noch eine Klemme bitte?
05:07Wissen Sie, wie das passiert ist?
05:09Entschuldigen Sie, aber ich muss mich hier konzentrieren.
05:11Sehen Sie doch in den Einlieferungspapieren nach.
05:14Ich wĂŒrde lieber hierbleiben.
05:16Das halte ich fĂŒr keine gute Idee.
05:19Und wenn Sie einen Moment darĂŒber nachdenken, werden Sie mir zustimmen.
05:21Wir saugen Brenner.
05:24Ich tue mein Bestes.
05:26Warum, du beruhigst mich, das Licht?
05:34Ich tue mein Bestes.
05:40Warum, du beruhigst mich, das Licht?
05:45Na ja, da kann man nichts machen.
05:47Nein.
05:48Bis nÀchstes Jahr will ich nicht warten.
05:50Aber vielleicht kann ich Ihnen ja trotzdem meine Unterlagen schicken?
05:53Man kann ja nie wissen.
05:55Genau.
05:56Ja gut, dann wĂŒnsche ich noch einen schönen Tag.
05:59Wiederhören.
06:24Brantano?
06:26Ah ja, danke fĂŒr den RĂŒckruf.
06:28Ich hatte ja vorhin mit Ihrer Assistentin gesprochen.
06:30Über die Oberarztstelle.
06:33Scheiße.
06:35Nein, nicht Sie.
06:36Ich habe nur gerade meinen Kaffee.
06:39Nein, ich bin nicht betrunken.
06:42Das ist auch kein Telefonscherz.
06:45Hallo?
06:46Sind Sie noch dran?
06:57Ist Ihnen nicht gut?
07:00Mein Vater wird gerade operiert.
07:02Was ist passiert?
07:04Hier steht, dass er vom Balkon gestĂŒrzt ist.
07:09Welche Art von Verletzung hat er denn?
07:12Milzruptur und Mesenterialeinriss.
07:14Wer macht das?
07:14Herr Dr.
07:15Kaminski, ich war vorhin kurz dran.
07:17Sie nehmen sich bitte fĂŒr heute frei.
07:18Bei dem vollen OP-Plan?
07:20Wie soll denn das gehen?
07:21Das lassen Sie meine Sorge sein.
07:22Herr Dr. Peters, er ist im Aufwachraum.
07:26Wie geht es Ihnen?
07:27Er hat sehr viel Blut verloren, ist aber stabil und aus Erlebensgefahr.
07:36Jetzt bleib doch mal locker.
07:38Du bist ein einziger Krampf.
07:39Ja, wie soll denn das gehen?
07:41StÀndig hakt er auf mir herum.
07:43Als wĂŒrde ich nichts richtig machen.
07:45Aber du hattest doch auch schon gute Momente mit Dr. Kaminski.
07:48Ja, daran kann ich mich nicht erinnern.
07:50Ach, ich bin mir sicher.
07:52Ganz tief in seinem Herzen.
07:53Mag er dich.
07:54In welchem Herzen?
07:58Aha, Älteste am Arbeitsplatz.
08:00Das möchte ich auch gerne.
08:01Hier handelt es sich eher um eine Notfallbehandlung.
08:03Ach, Sie Àrmste.
08:04Waren Sie bei Frau Volkert?
08:07Ja, klar.
08:08Gleich nachdem Sie es mir gesagt haben.
08:09Gut.
08:10Ist doch auch mein Job, oder?
08:14Ganz schön forsch.
08:15Aber wirklich gut in dem, was sie tut.
08:18Sie ist doch nur hier, um sich einen Arzt zu angeln.
08:21Und?
08:21Was spricht dagegen?
08:23Au!
08:23Ach, da ist ein fieser Knoten.
08:26Was ist denn jetzt eigentlich mit Philipp?
08:31Ich lass mich ĂŒberraschen.
08:49Doch, kein Interesse?
08:51Äh, na ja.
08:55Doch, vielleicht.
08:57Aber eigentlich bin ich Arzt.
08:59Ja, und ich bin die Kaiserin von China.
09:02Nee, wirklich.
09:02Ich bin Chirurg.
09:04Und Sie?
09:06Na, mir gehört der Laden.
09:07Und so einen flotten Typen wie Sie könnte ich gut gebrauchen.
09:11Ja.
09:12Als Student habe ich mal in einer Bar gearbeitet.
09:14Na, ist doch perfekt.
09:15Ich bin ĂŒbrigens Moni.
09:18Dr. Philipp Brentano.
09:19Hallo.
09:21Also, Philipp.
09:22Ja oder ja.
09:24Dr. Brentano wollte doch unbedingt zurĂŒckkommen.
09:27Wieso dann die Bedenkzeit?
09:28Will er mehr Geld?
09:30Nein, nur das, was er vorher hatte.
09:32Aber ich habe ihn zwei Gehaltsstufen tiefer angesetzt.
09:34Danke.
09:36Was guckst du denn so?
09:38Ich habe dir den Vertrag doch vorgelegt.
09:39Hast du nicht.
09:41Roland, ich weiß, dass du mit dem Papierkram auf Kriegsfuß stehst.
09:44Aber wenn du mal in deiner Ablage nachsehen wĂŒrdest.
09:46Dir ist doch wohl klar, dass ich die Personalentscheidungen treffe.
09:48Dr. Brentano bekommt seinen Vertrag zu den alten Konditionen.
09:51Basta.
09:52Gegen ihn lag eine Kunstfehlerklage vor.
09:54Die wurde zurĂŒckgezogen.
09:55Aber da bleibt immer ein Schatten.
09:57Und wir mĂŒssen sparen.
09:59Na, das ist ja mal was ganz Neues.
10:02Darf ich dich daran erinnern, dass die Stadt die Gelder fĂŒr die Aufstockung der Bettenzahl
10:09nicht bewilligt hat, weil du, Dr. Strauber, so brĂŒskiert hast?
10:13Der fehlende Etat ist ja wohl kaum mit der GehaltskĂŒrzung zu kompensieren.
10:18NatĂŒrlich nicht.
10:19Aber es ist ein Anfang.
10:20Weitere Einsparungen mĂŒssen folgen in allen Abteilungen.
10:26Außer, du bringst es mit Strauber in Ordnung.
10:28Ich werde nicht zu Kreuze kriechen.
10:29Eine kleine Entschuldigung wĂŒrde doch schon reichen.
10:32Ich kann nicht so gut heucheln wie du.
10:34Du wolltest mich sprechen?
10:36Ja, wir reden gerade ĂŒber Dr. Brentano.
10:38Also, von meiner Seite her ist alles gesagt.
10:43Bring du das mit Strauber in Ordnung und ich denke nochmal ĂŒber ein Vertragsangebot nach.
10:47Quid pro quo.
10:52Was fĂŒr einen Kuhhandel betreibt ihr denn gerade?
10:55ErzÀhl ich dir spÀter.
10:58Wir mĂŒssen ĂŒber Dr. Peters reden.
11:00Ich habe sie vorhin beurlaubt, zumindest fĂŒr heute.
11:03Du weißt aber schon, dass die Kollegin voll im OP-Plan eingeteilt ist.
11:05Ihr Vater wurde eingeliefert und ist operiert worden.
11:08Deswegen ist sie auch so schnell aus der Besprechung raus.
11:10Gut.
11:11Dann mĂŒssen wir eben improvisieren.
11:13Mal wieder.
11:16Du hast wirklich großes GlĂŒck gehabt, dass du in die Hecke gefallen bist.
11:20Die hat einiges abgefangen.
11:22Wie ist denn das passiert?
11:25Spielt das eine Rolle?
11:27Ja, du bist vom Balkon gestĂŒrzt.
11:29Aber da fÀllt man nicht so ohne weiteres herunter.
11:32Das GelÀnder ist eigentlich hoch genug.
11:35Ich bin auf den Stuhl rauf,
11:39weil ich die GlĂŒhbirne auswechseln wollte.
11:48Gut, du bist also auf diesen Stuhl geklettert.
11:52Und dann?
11:54Ist dir schwindelig geworden?
11:56Ach, was weiß ich.
11:58Ich habe mich wohl einfach ĂŒberschĂ€tzt.
12:00Möglicherweise ist ja deine Medikation nicht richtig eingestellt.
12:04Ist das Verhör jetzt beendet?
12:07Ich will doch nur wissen, was passiert ist.
12:11Und Sie veranlassen bitte seine Verlegung auf die ITS.
12:13Sehr wohl, gnÀdige Frau.
12:16Danke. Bis spÀter.
12:21Was ist?
12:23Ach, ich denke nur so ĂŒber HaushaltsunfĂ€lle nach.
12:28So ganz im Allgemeinen.
12:30Mhm.
12:31Was muss so ein alter Knochen wie ich auch auf einen Stuhl klettern?
12:37Eben.
12:43Schwester?
12:44Ja, was muss ich Sie tun?
12:46Herr Peters muss auf die ITS gebracht werden.
12:48Kriegen Sie das hin?
12:49Wenn ich mir sehr viel MĂŒhe gebe, ja.
12:51Na dann.
12:52Herr Dr. Kaminski?
12:53Ja?
12:54Ich mag ja Aftershave.
12:55Ehrlich, mein Ex-Freund hatte das auch, aber zu Ihnen passt das irgendwie besser.
13:14Na holla.
13:18Was soll das denn?
13:20Ich trainiere.
13:21FĂŒr meinen neuen Job.
13:23FĂ€ngst du beim Zirkus an?
13:25Nein.
13:26Als Barmann.
13:28Da muss man auch eine Show bieten.
13:31Jetzt mal ganz langsam, damit ich es auch tapiere.
13:34Ich werde heute Abend auf Probe in einer Bar arbeiten.
13:38Was fĂŒr eine Bar?
13:39Das Golden Vegas.
13:41Hinterm Theater.
13:42Da habe ich einen Aushang im Fenster gesehen und dann kam zufÀllig die Chefin vorbei.
13:46Das ist eine Schnapsidee.
13:48Im wahrsten Sinne des Wortes.
13:50Wieso?
13:50Damit habe ich als Student gutes Geld verdient.
13:52Jetzt sei nicht so humorlos.
13:54Das wird super.
13:56Nur so fĂŒr den Übergang, bis ich was gefunden habe.
13:59Dann fahr lieber Taxi.
14:01Nee.
14:02Das ist ein Job fĂŒr arbeitslose Germanisten und Philosophen.
14:06Weißt du, ich habe einfach Lust drauf, frei zu sein von dieser Verantwortung als Arzt.
14:12Und einfach nur Cocktails mixen und die GĂ€ste bespaßen.
14:16Dann kannst du jetzt erstmal Max und Oskar bespaßen, wenn du sie vom Kindergarten abholst.
14:19Und die ist nicht fĂŒr eine Pinnaculada.
14:24Und die ist nicht fĂŒr eine Pinnaculada.
14:29Irgendwann die AuffÀlligkeiten?
14:31Nein.
14:32Alles in Ordnung.
14:38Na, wie gefÀllt Ihnen Ihr neues Zuhause?
14:42Ich wĂŒrde lieber nochmal ĂŒber Ihre kryptische Bemerkung von vorhin reden.
14:47Sie meint die HaushaltsunfÀlle.
14:48Ich hatte nicht vor zu springen, falls Sie das denken sollten.
14:53Sagen wir mal so, ich habe die vage BefĂŒrchtung.
14:56Und wenn Ihre sonst so scharfsinnige Tochter den ersten Schock ĂŒberwunden hat,
15:02wird sie zu einem Àhnlichen Ergebnis kommen.
15:06Lea darf das nicht erfahren. Sie wĂŒrde nicht verstehen, wenn ich kapituliere.
15:10Wenn das jemand versteht, dann Ihre Tochter.
15:14Sie wird es nicht akzeptieren, aber verstehen wird sie es.
15:17Sie kennt die Wirkung der Psychopharmaka, die zwar die Psychose unterdrĂŒcken,
15:21dabei aber die LeistungsfÀhigkeit des Hirns ausbremsen.
15:25Davon ist nicht mehr viel ĂŒbrig.
15:28Aber etwas Gutes bewirken diese Medikamente doch.
15:32Man sieht wieder klarer, vor allem sich selbst.
15:36Und was sehen Sie?
15:41Dass ich nicht Einstein bin.
15:47Ist Herr Peters wach?
15:48Ja, Dr. Kaminski ist gerade bei Ihnen.
15:51Danke.
15:52WorĂŒber wir hier reden, bleibt bitte unter uns.
15:56Ihnen ist schon klar, dass Sie mich damit ganz schön in die Bredouille bringen.
16:00Wieso? Es gibt doch eine Schweigepflicht.
16:02Nicht bei einem Suizidversuch.
16:04Das war keiner.
16:05Der Wert dieser Aussage sei mal dahingestellt.
16:08Zumindest kein geplanter.
16:10Was soll denn bitte ein ungeplanter Suizid sein?
16:15Ach, ich hÀtte mich vielleicht doch schon irgendwie noch festhalten können.
16:20Aber warum?
16:24Die Frage nach dem Warum.
16:27Das sieht doch ganz gut aus.
16:30Wenn du das sagst.
16:32Ich lass wieder mal allein.
16:37Ich habe gerade mit Professor Pekan gesprochen.
16:40Er wird morgen herkommen, damit du ihm nochmal erzÀhlst, was genau passiert ist.
16:44Mhm.
16:46Er meinte, versuchsweise könnte er deine Therapie um ein ergÀnzendes PrÀparat erweitern.
16:50Ich soll als Versuchskaninchen ran.
16:52Du kannst es auch ablehnen.
16:57Nein, nein.
16:58Als Forscher weiß ich ja, wie wichtig Empirie ist.
17:10Und das ging ja schnell.
17:13Ja, er möchte ein paar Sachen von zu Hause haben, die hole ich ihm jetzt.
17:18Gab es bei Ihrem Vater frĂŒher schon Anzeichen der Krankheit?
17:22Ja, und jetzt kann ich die auch richtig einordnen.
17:25Vorher erschien er mir manchmal einfach nur komisch, besonders als ich klein war.
17:30Wie hat sich das geĂ€ußert?
17:33Er fĂŒhlte sich stĂ€ndig missverstanden, war rastlos.
17:37Wir sind dauernd umgezogen.
17:39Ich war nirgendwo zu Hause.
17:41Vermissen Sie das denn? Ein Zuhause?
17:45Ich hatte ja ihn.
17:47Bei all seiner Seltsamkeit war er mir gegenĂŒber immer sehr liebevoll.
17:53Ihnen hat also nichts gefehlt.
17:56So, das reicht jetzt aber auch. Sie wissen schon viel zu viel ĂŒber mich.
17:59Ja, meine sensible Art, die öffnet die Herzen und löst die Zungen.
18:03Sie bleiben heute nach dem Haus?
18:04Ja.
18:06Gut, falls Sie sich langweilen, können Sie mit ihm ja Go spielen.
18:09Ich bring das Brett und die Steine mit.
18:10Fein. Ich bin nur leider etwas aus der Übung.
18:13Ganz egal. Er gewinnt sowieso immer.
18:20Sagst du den Jungs noch gute Nacht?
18:22Mhm, gleich.
18:24Du siehst gut aus.
18:26Ein bisschen bieder, oder?
18:28Kommt auf die Bar an.
18:30Du kannst dich ja notfalls auch im Verschwitzen unter ihm prÀsentieren.
18:33Da mĂŒsste ich ja tĂ€towiert sein.
18:34So laden ist das auch nicht.
18:36Dann bin ich ja beruhigt.
18:38Dir gefÀllt das alles nicht, stimmt's?
18:42Doch, doch.
18:43Große Jungs mĂŒssen auch mal spielen.
18:45Fragt sich nur, wie lange.
18:47Sonst wird mir immer vorgeworfen, dass ich nicht spontan und locker sein kann.
18:52Und kaum bin ich's mal, dann ist das auch wieder falsch.
18:55Sagst du ihnen nun gute Nacht?
18:57Ja.
19:14Jungs.
19:20Sonst bleibt workloads.
19:22Drei.
19:24Stïżœïżœ.
19:40Untertitelung. BR 2018
19:58Vorsicht. Noch Fragen?
20:00Nö.
20:02Wir haben Gefieber.
20:03Geht so.
20:05Aber die Drinks aus der Karte haben sie alle drauf, oder?
20:08Ja.
20:11Ne, Moment, außer den hier.
20:14Den da war.
20:15Dauer.
20:16Wie?
20:17Dauer.
20:18Dauer.
20:20Ich meine, die Zutaten stehen ja alle dabei, aber wie genau wird der gemacht?
20:23Wie in Kalping. Nur, dass man statt Rohrzucker Honig und Wodka statt Kachaza nimmt.
20:29Aha. Und wo trinkt man sowas, normalerweise?
20:32Kenia zum Beispiel.
20:35Dauer ist so viel wie Medizin.
20:38Alles klar. Limette und Honig sind ja auch gesund.
20:41Genau.
20:43Ja, der ist hier sehr begehrt.
20:45Vielleicht sollten Sie mal zwei Probe mixen.
20:53Alles klar.
20:59Na, da sieht man doch gleich den Chirurgen, hm?
21:05Den Ehering sollten Sie abmachen.
21:07Gibt mir Trinkgeld.
21:15Ist wohl ein Zeichen?
21:17So ein Quatsch.
21:19Gehen Sie mal her.
21:26Hier.
21:28Ich will zufriedene Mitarbeiter.
21:30Und das klappt nur, wenn das Trinkgeld stimmt.
21:33Ich bin gespannt.
21:34Können Sie mir glauben.
21:40Na ja, zapp, ran an den Dauer, damit wir den noch in Ruhe genießen können, bevor es hier rund geht.
22:00Ich bin gespannt.
22:13Dessert, die Damen.
22:16Dauer.
22:20Du bekommst.
22:24Dauer.
22:25Dauer.
22:30– Hallo, Moni. – Herr Dr. Stein, ist auch schön, Sie mal wiederzusehen.
22:35– Das Gleiche, wie immer. – Gerne.
22:45– GeschĂŒttelt und nicht gerĂŒhrt, nehme ich an. – Was machen Sie denn hier?
22:50– So verbringen Sie also Ihre Freizeit. – Kommen Sie jetzt öfter her?
22:56– Hm. Das hĂ€ngt von der Chefin ab. Das ist mein erster Abend.
23:00– Dr. Stein trinkt immer diesen Whisky. Ohne. – Alles klar.
23:09– Weiß Moni, dass Sie Arzt sind? – Ja, aber so richtig scheint es sich nicht zu glauben.
23:17– Und Sie? Sind Sie Stammgast? – Ich komme ab und zu mal her, um runterzufahren.
23:26– Aber damit ist es ja jetzt vorbei, wenn Sie hier eine neue Karriere starten.
23:32– Und? Der neue Wagen? Wie ist er? – Was wollen Sie hören?
23:40– Von 0 auf 100 in 5 Sekunden? – Schneller.
23:45– Ja, da wird Ihre Familienkutsche nicht mehr ganz mithalten.
23:49– Cheers. – Na ja, mit nur einer Tochter, da kann es schon sportlicher sein.
23:53– Da reichen zwei Sitzer. Obwohl, dann ist kein Platz mehr fĂŒr eine Freundin.
23:58– Wir kĂŒmmern uns um alle GĂ€ste. – Ja.
24:03– Hat das eigentlich einen speziellen Grund, dass Sie keinen Ehering tragen?
24:08– Keine Sorgen. Ich erzĂ€hle es nicht weiter.
24:18– Seit wann schlĂ€ft er schon? – Seit einer halben Stunde ungefĂ€hr.
24:22– Was ist das denn? – Ein Ghost-Spiel.
24:27– Ist sowas wie Schach? – In etwa, ja. Nur noch komplizierter.
24:30– Und was wollen Sie jetzt mit ihm spielen? – Vielleicht.
24:34– Okay. Wenn Sie was brauchen, sagen Sie Bescheid.
24:37– Danke.
25:09– Und was ist das hier jetzt? Flucht vor der Arbeit oder Flucht vor der Familie?
25:17– Ich hoffe mal, Sie stehen nicht gleich morgen frĂŒh wieder im OP.
25:22– Doch, wir mĂŒssen Ihrer Arbeit ja jetzt mitmachen. Weil Sie sich zieren, zurĂŒckzukommen.
25:30– Was heißt denn jetzt, Sion? – Uns wurde gesagt, Sie brauchen Bedenkzeit.
25:35Jetzt ist die Frage, warum?
25:38– Das dĂŒrfte Dr. Heilmann bekannt sein.
25:42– Offenbar nicht.
25:43– Die Marquardt hat mir einen inakzeptablen Vertrag angeboten.
25:48Das wird Sie ja wohl nicht alleine durchgezogen haben.
25:50– Da wĂ€re ich mir nicht so sicher. Sie wissen doch genauso gut wie ich,
25:54dass die Marquardt sich als der eigentliche Chef sieht und auch oft so agiert.
25:58– Dr. Heilmann ist brillant am OP-Tisch. Aber eben nicht am Schreibtisch.
26:05– Böse Zungen wĂŒrden das auch FĂŒhrungsschwĂ€che nennen.
26:11– Was war denn an Ihrem Vertrag jetzt so inakzeptabel?
26:14– Mehr Arbeit fĂŒr weniger Geld?
26:17– So ungefĂ€hr.
26:19– WertschĂ€tzung aller Marquardt.
26:22– Du bist ja noch da.
26:25– Ja. Du weißt doch, wie das ist.
26:27TagsĂŒber kommt man einfach nicht dazu, den BĂŒrokram zu erledigen.
26:32– Und?
26:33– Wirst du dich bei dem Gesundheitsdezernenten entschuldigen?
26:36– WofĂŒr? Weil ich in einer öden Sitzung einfach mal sage,
26:38dass ich was Wichtigeres zu tun habe?
26:40– Roland, willst du dich wirklich auf so einen Handkampf mit Sarah einlassen?
26:43– Handkampf? Fakt ist, dass wir Dr. Brentano dringend brauchen
26:46und sie mich damit mehr oder weniger erpresst.
26:49– Aber der KlĂŒgere gibt nach. Und falscher Stolz schadet nur.
26:52– Hat die Sarah gebrieft?
26:54– Du bist nun mal in deiner Position zur Diplomatie verdonnert.
26:57Und das weißt du auch.
26:58– Mach nicht mehr so lange.
27:02– Danke.
27:07Vorsicht. Kommt gut nach Hause, MĂ€dels.
27:11– Er ist also tatsĂ€chlich Arzt?
27:13– Sogar ein sehr guter.
27:15– Wollen Sie nicht auch wechseln?
27:17– Dann bricht der Klinikalltag zusammen.
27:20– Stimmt so.
27:22– Danke. – Schön Freiland.
27:24– Danke. Gute Nacht.
27:25– Gute Nacht.
27:29– Und? Zufrieden?
27:30– Oh.
27:31– Also mit?
27:33– Wird es weniger gewesen?
27:34– Wahrscheinlich.
27:36– Noch ein Absacker?
27:37– Warum nicht?
27:39Noch so eine afrikanische Medizin?
27:43– Die mach ich jetzt aber mal.
27:44– Sie haben genug gearbeitet. Und zwar sehr gut. Sie können morgen wiederkommen, wenn wir wollen.
27:50– Gerne. Unbedingt.
27:56– Sie und Dr. Stein waren Kollegen?
27:59– Ja.
28:00– Er wirkt so verloren. Ich hatte schon etliche einsame Wölfe hier in diesem Tresen sitzen.
28:10– Er sagt, Sie seien ein guter Arzt.
28:12– Bin ich.
28:13– Und ein guter Barkeeper.
28:16– Ja.
28:30– Philipp?
28:32– Bist du das?
28:34– Ja.
28:37– Hast du einen anderen erwartet?
28:39– Ja.
28:40– Pech gehabt.
28:42– Blut, Mann.
28:45– Boah.
28:46– Was fĂŒr eine Fahne. Was hast du denn getrunken?
28:49– Afrikanische Medizin.
28:53Ich hatte zwei Dawa.
28:55– Klingt wie SpĂŒlmittel.
28:58– Dawa ist Suahili und heißt Medizin. Da sind nur gesunde Sachen drin.
29:04– Limettensaft, Honig.
29:08– Naja, und bisschen Wodka natĂŒrlich.
29:11– Toll.
29:13– Du glaubst nicht, wen ich getroffen habe.
29:16– Sag's einfach.
29:17– Dr. Stein. Der ist der Stammgast.
29:20– Der hat sich bestimmt totgelacht, als er dich hinter dem Tresen gesehen hat.
29:24– Nee, wir hatten sogar ein ganz gutes GesprĂ€ch.
29:29– Und sonst so?
29:30– Gefeuert bin ich nicht.
29:35– Schade.
29:41– Papa?
29:43– Papa?
29:50– Wefig, schnell!
29:54– Was ist los?
29:55– Komm auf die Bahn, ganz ruflich.
29:56– Geben Sie her.
29:57– Komm!
29:58– Geladen?
29:59– 360 Grad.
29:59– Komm schon!
30:00– Weg vom Bett!
30:00– Zum Bett!
30:04– Tun Sie was, er stirbt!
30:06– Noch mal laden.
30:07– Ich bin geladen.
30:07– Hier wird nicht gestorben.
30:10– Immer noch KlammerflĂŒten!
30:11– Gehen Sie raus!
30:18– Er ist wieder da.
30:20Wir intubieren.
30:22– Eben 27 Milligramm Pro can be 0.
30:26– Komm, ich bin 27 Milligramm Pro by null!
30:27– Komm, ich bin 27 Milligramm Pro can be null!
31:16Ja!
31:39Guten Morgen.
31:42Leider hat noch kein BÀcker geöffnet, sonst hÀtte ich frische Brötchen mitgebracht.
31:48Ähm, darf ich trotzdem reinkommen?
31:51Ja.
31:54Die hatten Sie gestern Abend bei Ihrer Flucht vergessen.
31:58Da entlang, bitte.
32:02Ich hÀtte gedacht, dass Sie stÀrkere Nerven haben. Sie haben immer einen Ruf zu verlieren. Nicht, dass Sie am Ende
32:10noch werden wie alle anderen.
32:14Kaffee?
32:16Welche Sorten hÀtten Sie dann so?
32:18Was?
32:19Vergessen Sie, es sollte ein Witz sein.
32:29Es war ein Infarkt, oder?
32:34Darauf haben wir ihn zumindest erst einmal behandelt. Aber in der weiteren Diagnostik konnte es ausgeschlossen werden. Wir haben es
32:42wohl mit einer Stresskardiomyopathie zu tun.
32:45Sicher?
32:49Eine Verengung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe war nicht nachweisbar. DafĂŒr aber eine Bewegungsstörung der linken Herzkammer, die nicht dem Versorgungsgebiet einer Corona
32:58-Arterie entspricht.
33:00Dazu gibt es den Zusammenhang einer unmittelbar vorausgegangenen Stresssituation.
33:05Ich weiß, er leidet unter der psychiatrischen Behandlung. Daran, dass er nicht mehr richtig arbeiten kann, das macht ihn völlig
33:11fertig.
33:11Man könnte auch sagen, es bricht ihm das Herz. Nicht umsonst spricht man bei einer Stresskardiomyopathie vom Broken Heart Syndrom.
33:22Ich mache mich schnell zurecht und komme gleich mit in die Klinik.
33:25Wozu? Um HĂ€ndchen zu halten?
33:27Nein, aber falls etwas passiert. Die Gefahr eines kardiogenen Schocks oder einer ventrikulÀren Tarikadie besteht ja noch.
33:33Ja, natĂŒrlich. Aber wenn es so wĂ€re, wĂŒrde ich Ihnen bestimmt nicht die Behandlung ĂŒberlassen.
33:40Tja, was ist jetzt hier mit dem Kaffee?
33:55Die neue Erzieherin hat heute angefangen.
33:58Und? Wie ist sie?
34:01Nöt. Hat auch gleich den richtigen Ton bei den Jungs getroffen.
34:12Wo ist dein Ehring?
34:14Was?
34:15Dein Ehring.
34:17Ach so, der, Ă€hm, der wĂ€re bei den GlĂ€serspĂŒlen fast im Ausguss gelandet. Da habe ich ihn lieber abgenommen.
34:28Jetzt guck nicht so.
34:29Wie denn?
34:32Mal so verbiestert. Ich werde schon nicht ins Nachtleben abdriften, falls du das befĂŒrchtest.
34:38Ich frage mich nur, wie es jetzt weitergeht. Hast du dich denn mal inzwischen umgehört? Ich meine nicht in der
34:44Gastronomie, sondern an anderen Kliniken.
34:47Ja, und in Leipzig ist keine Oberarztstelle frei. Auch nicht im Umland.
34:54Aber ich hatte gestern Abend ein sehr interessantes GesprÀch mit Dr. Stein. Der meinte, dass mein Vertrag wahrscheinlich gar nicht
35:01mit Dr. Heimann abgestimmt war.
35:02Du musst sofort mit Dr. Heimann sprechen.
35:04Nee.
35:05Wie?
35:06Bittsteller? Kommt gar nicht in Frage. Die mĂŒssen auf mich zukommen.
35:19Roland? Hier. Diese Mail kam gerade aus dem Gesundheitsdezenat.
35:25Teilen wir Ihnen mit, dass die Stadt im Nachtragshaushalt die bislang nicht bewilligten Mittel zur Bettenaufstockung nunmehr doch freigeben wird.
35:31Na wunderbar.
35:36Ist noch was?
35:39Du hast tatsÀchlich mit Strauber gesprochen.
35:43Nimm es doch einfach hin und freu dich. Und vor allem mach jetzt einen Vertrag mit Dr. Brentano zu vernĂŒnftigen
35:48Konditionen.
35:49Du hattest die GrĂ¶ĂŸe und warst bei ihm.
35:52Nein. Ich hab den Gang nach Canossa angetreten.
35:56Und? War doch nicht so schlimm, oder?
35:58Doch. Sein Handy ist ausgeschaltet.
36:02Wessen?
36:02Das von Dr. Brentano.
36:04Ach, wahrscheinlich schlÀft er noch.
36:06Um die Zeit?
36:08Soweit ich weiß, hatte der eine lange Nacht. Dr. Stein hat ihn in einer Bar getroffen. Aber nicht als Gast,
36:13sondern hinterm Tresen.
36:15Hoffentlich hat er jetzt nicht seine neue Berufung gefunden und wir bemĂŒhen uns hier umsonst.
36:18Quatsch. Biete ihm einen anstÀndigen Vertrag und zwar so schnell wie möglich.
36:22Eigentlich wollte ich heute ja kein Wort mit dir sprechen.
36:25Du sollst auch nicht reden, sondern entspannen an deinem freien Tag.
36:31Du hast ja recht.
36:33So wie die mit dir umgegangen sind, das geht gar nicht.
36:38Es bestimmt nur ein Zettelverteiler, der ins Haus will.
36:43Könnte aber auch der Paketbote sein. Ich hatte doch Klamotten fĂŒr die Jungs bestellt.
36:58Ihr Handy ist ausgeschaltet. Da dachte ich, ich komme einfach mal persönlich vorbei.
37:02Dann kommen Sie doch rein.
37:03Störe ich.
37:04Nein, nein.
37:06Wollen Sie ablegen?
37:08Nein.
37:08Was zu trinken? Kaffee, Wasser, Tee?
37:10Danke.
37:10Bitte.
37:13Sie hÀtten mir ja auch auf die Mailbox sprechen können.
37:17Aber wenn die Ansage kommt, Sie sind nicht erreichbar, geht die Mailbox nicht an.
37:22Ach ja, ich wollte ausschlafen.
37:24Klar, nach der Nachtschicht hat Dr. Stein doch geplaudert.
37:30Ja, ist ja kein Geheimnis.
37:32Ich wĂŒrde Sie gerne wieder auf Ihrem Posten sehen.
37:35Und diesmal bekommen Sie einen Vertrag, der den Wert, den Sie fĂŒr unsere Klinik haben, auch entsprechend wĂŒrdigen wird.
37:42Tja, was soll ich da sagen?
37:45Es ist ja in der letzten Zeit auch einiges an Vertrauen kaputt gegangen.
37:50Muss ich erst mal drĂŒber nachdenken.
37:52Ja, na dann denken Sie in Ruhe drĂŒber nach.
37:55Entschuldigung.
37:57Ja, ich habe gelauscht.
37:59Aber jetzt hast du alles bekommen, was du wolltest.
38:01Also sag gefÀlligst Ja.
38:05Wenn Sie wollen, können Sie gleich anfangen.
38:07Eine ehemalige Patientin von Ihnen ist gerade wegen einer Folgebehandlung in der Klinik.
38:11Sie hat sie schon vermisst?
38:14Hm.
38:18Schade, wÀre ja auch zu schön gewesen.
38:21Der Wein kommt in den Keller, ja?
38:23NatĂŒrlich, Chef.
38:24Was ist denn Ihr Spezialgebiet?
38:28Schönheitschirurgie ist ja doch ganz gut so.
38:29FĂŒr die Zukunft.
38:31Zu mir können Sie kommen, wenn Sie ein neues HĂŒftgelenk brauchen.
38:34Na hören Sie mal, so klapprig bin ich noch nicht.
38:37Kommen Sie den nÀchsten Mal als Gast vorbei.
38:40Mach ich.
38:41Sie können auch gerne Ihre Frau mitbringen.
38:43Jetzt lassen Sie sich knuddeln zum Abschied.
38:53Haben Sie ihm schon erklÀrt, was passiert ist?
38:56Ansatzweise.
38:58Ist er denn allgemein so drauf?
39:00Ganz gut.
39:02Er hat doch schon nach Ihnen gefragt.
39:05Wie soll es denn jetzt weitergehen?
39:08Ich denke, dass eine weitere psychiatrische Behandlung stationÀr erfolgen muss.
39:13Ich kann ja nicht stÀndig auf ihn aufpassen.
39:16Ich weiß nur nicht, wie ich ihm das beibringen soll.
39:19Das ist irgendwie auch eine Abschiebung.
39:26Soll ich erst mal mit ihm reden?
39:34Gut.
39:48Sie schon wieder.
39:50Ich hatte eigentlich mit meiner Tochter gerechnet.
39:52Die wird auch gleich hier sein.
39:58Sie haben es ihr gesagt, oder?
40:00Nein.
40:02Und so konfus, wie Ihre Tochter letzte Nacht hier agiert hat, wĂŒrde ich Ihnen noch zustimmen,
40:06dass sie die Wahrheit wahrscheinlich nicht verkraftet.
40:08Kurzum, von mir erfÀhrt sie nichts.
40:10Danke.
40:11Unter einer Bedingung.
40:13Sobald Sie wieder auf den Beinen sind, lassen Sie sich freiwillig stationÀr in der Psychiatrie behandeln.
40:20Und sprechen mit den Kollegen dort auch ĂŒber Ihre SuizidgefĂ€hrdung.
40:23Also, quitt pro quo.
40:32Einverstanden.
40:33Quitt pro quo.
40:35Und hier.
41:07Untertitelung des ZDF fĂŒr funk, 2017
41:09Deine HĂ€nde sind ganz kĂŒhl.
41:12Ja.
41:23Ich hoffe, jetzt ist alles zu Ihrer Zufriedenheit.
41:30Ist es?
41:32Warum unterschreiben Sie da nicht?
41:34Ich habe gar keinen Stift dabei.
41:36Bitte, bedienen Sie sich.
41:38Bitte, bedienen Sie sich.
41:48Einmal.
41:58FĂŒr mich.
42:00Na dann, willkommen zurĂŒck.
42:05Sie mĂŒssen mich nicht mögen.
42:07Ich weiß.
42:15Was ich gemacht habe.
42:17Zimmer 1 bis 20.
42:19Ich möchte Sie darauf achten.
42:31Und?
42:33Es war ein tolles GefĂŒhl, sich so bitten zu lassen.
42:42Es tut mir leid, dass ich vorhin so hysterisch war.
42:45Hysterisch?
42:45Du hast mich nur planiert und dich gleich mit.
42:49Aber das war schon lustig.
42:51Ich hatte einfach nur Panik, dass du was Falsches tust.
42:54Ich werde doch wieder unter die BrĂŒcke mĂŒssen.
42:56Das mĂŒssen wir so oder so.
42:57Das hast du dem Jungs versprochen.
42:58Frag dich nur wann.
42:59Ich bin ja noch nicht mal jetzt dazu gekommen, mehr Zeit mit ihm zu verbringen.
43:03Und morgen geht ja der Stress wieder los.
43:05Vielleicht sollte ich den neuen Vertrag einfach wieder zerreißen.
43:08Ich hau dich gleich.
43:09Aber es ist schon wichtig, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen.
43:12Geld zu verdienen ist auch wichtig, damit sie was zu essen und anzuziehen haben.
43:16Ich wusste ja gar nicht, dass du so materialistisch bist.
43:18Quatsch.
43:19Das ist der stinknormale Brutpflegeinstinkt.
43:23Bis zum nÀchsten Mal.
Kommentare

Empfohlen