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Transkript
00:20Love Is Enough
00:36Love Is Enough
01:00Und du wirst auch noch lĂ€nger bleiben mĂŒssen. Ich habe hier einen Notfall.
01:04Ah, okay. Nee, ist kein Problem. Und was ist mit Asu?
01:10Dann, spÀter. Ciao.
01:11Oskar? Und trink mal was, nicht vergessen.
01:18Hi, Henrik.
01:20Und?
01:20Das geht leider nicht. Montan hat eine OP und das ist ein Notfall.
01:23Dann frag die Mutter.
01:24Ja, die ist zu einer Weiterbildung in Berlin. Die kommt erst ganz spÀt.
01:27Na toll, da brauche ich dich einmal und du kannst nicht.
01:30Ich verstehe auch gar nicht, was ich meine in der GeschÀftsessen soll.
01:32Sag mal, wie oft denn noch? Auf dem Level, auf dem ich jetzt angekommen bin, gibt es gewisse gesellschaftliche Verpflichtungen.
01:37Ja, und hier gibt es die Kinder.
01:39Weißt du, das sind noch nicht mal unsere.
01:40Mein Job kann uns ernÀhren, deiner nicht.
01:43Ich muss Schluss machen, Franzi. Das ist echt nicht gut. Echt nicht.
01:49Ich interessiere mich nicht fĂŒr Handball.
01:52Ich auch nicht.
01:53Aber ich liebe die Stimmung in der Halle.
01:56Wie das da abgeht, da vergisst man alles und brĂŒllt nur noch mit.
01:58Also, kommst du mit?
02:01Also, so ein Grundschwimmen, das wÀre was. Aber Handball?
02:04Okay. Heute Handball, nÀchste Woche so ein Grundschwimmen.
02:08Nein, viel Spaß euch beiden.
02:13Dann tschĂŒss.
02:14TschĂŒss.
02:19TschĂŒss.
02:20Wann ist seine Frau nochmal gestorben?
02:22Vor einem Teufeljahr.
02:24Und seitdem verkriecht er sich in seinen Acker.
02:26Er verkriecht sich nicht.
02:27Nein, ĂŒberhaupt nicht.
02:30Ich hab da noch eine andere Idee.
02:31Lass es lieber bleiben.
02:34Willst du zusehen, wie dein bester Freund ein trauriger, miese, pietriger alter Mann wird?
02:38Roland wird seinen Weg finden, sobald er dazu bereit ist.
02:41Ja, aber woher soll er wissen, wann er bereit ist, wenn er nicht vor die TĂŒr geht und es ausprobiert?
02:45Wann hatte er sein letztes Bild?
02:47Hast du mir gerade zugehört?
02:49Bestimmt keines, auf dem seine Frau tot ist.
02:52Hast du ĂŒberhaupt schon mal mit ihm darĂŒber geredet?
02:54WorĂŒber?
02:55Na ja, wie er sich fĂŒhlt, was ihn umtreibt.
02:57Ob er eventuell bereit ist fĂŒr eine neue Partnerschaft, wie du ihm dabei helfen kannst.
03:01Nein, darĂŒber haben wir nicht geredet.
03:02Ich denke, seid Freunde.
03:04Ja, vielleicht genau deswegen.
03:07Schweigt man lieber oder redet ĂŒber die Arbeit.
03:10Genau.
03:12MĂ€nner.
03:15Amen.
03:16Wir sind einfach.
03:21Amen.
03:26Amen.
03:28Amen.
03:29Amen.
03:31Eh.
03:32Amen.
04:03Alles in Ordnung?
04:03Ja, alles in Ordnung. Gut. Dr. Brantanow, bitte noch eine Unterschrift.
04:13Guten Morgen. Was haben wir?
04:15Herr Hoffmann, ihm ist auf seiner Baustelle ein EisentrĂ€ger ins Kreuz gestoßen.
04:19Herr Hoffmann, was genau ist passiert?
04:21Ich komme auf die fĂŒnfte Ebene, telefoniere, da erwischt mich der Kran mit einem StahltrĂ€ger von hinten.
04:26Und dann?
04:26Flieg ich durch die Luft und bin kurz weg.
04:28Sie haben das Fokus-Schein verloren.
04:30Wiegt anderthalb Tonnen so ein TrĂ€ger? Ich kann froh sein, dass er mich nicht ĂŒber die BrĂŒstung geworfen hat.
04:33Wie im Schockraum. Können Sie Ihre Beine bewegen?
04:35Ja.
04:38Ich bin Dr. Heilmann, das ist Dr. Brantanow.
04:41Ja, von Ihnen habe ich schon gehört. Ich bin der Freund Ihres KindermÀdchens, Franzi.
04:48Dann sind Sie fĂŒr diese Riesenbaustelle in der Kollwitz-Alli verantwortlich.
04:51Ja.
04:58Das sieht erstmal ganz gut aus, aber...
05:01Nein, nein, nein, kein Aber. Ich kann jetzt auf gar keinen Fall ausfallen.
05:05Aber wir werden zur Sicherheit ein CT machen, um eine Verletzung der WirbelsĂ€ule und des Kopfes auszuschließen.
05:10Okay, aber kriegen wir das heute Vormittag noch geregelt?
05:12Als Bauleiter stehen Sie sicherlich unter großem Druck.
05:15Ich bin morgens der Erste und abends der Letzte auf der Baustelle. Ich koordiniere alle Subbis.
05:19Subbis?
05:21Subunternehmer. Fliesenleger, Maler, Trockenbauer. Wie lange wird das hier noch dauern?
05:25Das wissen wir erst, wenn die Befunde da sind. Aber Sie waren bewusstlos.
05:29Ja, und?
05:31Das bedeutet, dass Sie fĂŒr eine Weile nicht auf der Baustelle rumklettern werden.
05:34Auf gar keinen Fall. Ich muss spĂ€testens morgen frĂŒh...
05:36Wir machen ein CT. Sollte die WirbelsÀule verletzt sein, ziehen Sie Dr. Peters hinzu. Bis spÀter.
05:51Ja, Hoffmann. Nein, nein. Maximal zwei, drei Stunden. Das ist eine Lappalie.
05:57Wir machen genau so weiter wie geplant.
06:02Ich weiß, er muss ja nicht gleich heiraten. Aber ein bisschen flirten, wenig BestĂ€tigung, nĂ€her, vielleicht auch einfach nur Sex.
06:10Glaub mir, das wĂŒrde ihm gut tun.
06:12Ist ja sehr schön, wie du dich um deine Mitmenschen sorgst. Aber in dem Fall...
06:16Ja, ich weiß, ich soll mich nicht aufdrĂ€ngen.
06:18Ja, danke.
06:19Warum nochmal?
06:21Warum was?
06:22Na, ich mich zurĂŒckhalten soll. Ich meine, du musst ja nichts machen.
06:24Aber ich könnte ihm doch so einen klitzekleinen Schubs geben und sehen, wo er landet.
06:29Aber ich glaube, dass Roland keinen klitzekleinen Schubs haben möchte.
06:32Wissen tust du es nicht. Ihr redet ja nicht drĂŒber.
06:37Mann, der...
06:38Er tut mir einfach nur leid.
06:40Ich glaube, er ist ziemlich einsam.
06:46Schon gut.
06:49Und? Wo fÀhrst du jetzt hin?
06:52Auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
06:55Das hier ist ein Oldtimer, ja.
06:57Also, der wird normalerweise nur im Sommer gefahren.
06:59Entspann dich. Ich fahr zum Sport um die Ecke.
07:02Okay.
07:03Also.
07:06Heute Morgen war es auch nicht so verkrankt.
07:11TschĂŒss.
07:12TschĂŒss.
07:15Du brauchst auch einen Schubs, ha?
07:19Ja.
07:24Ach, Herr Dr. Heimann.
07:26Hallo.
07:27FĂ€llt dir Martin suchen?
07:28Ich wollte schon zu Ihnen.
07:30Stimmt fast nicht.
07:31Wenn Sie versprechen, mit mir und Martin heute Abend auszugehen, dann ist alles bestens.
07:35Sie können jetzt natĂŒrlich Nein sagen, aber dann werde ich Sie so lange nerven, bis ich irgendwann Ja sage.
07:38Und Sie meinen, das funktioniert?
07:41Wollen Sie wissen, wie es kommt, dass ich Martins Auto fahre?
07:44Wohin?
07:46Überraschung.
07:47Ich mag es nicht, ĂŒberrascht zu werden.
07:49Das wiederum ĂŒberrascht mich nicht.
07:52Wann können wir Sie abholen?
07:53Um acht.
07:54Sehr gut, dann bis heute Abend.
07:56Dr. Heimann, ich soll Ihnen von Frau Marquardt ausrichten, dass Herr Haas eingetroffen ist.
08:00Danke.
08:01Okay.
08:03Brauchen Sie etwas zu trinken?
08:04Ja, bitte.
08:05Okay.
08:09Franzi, hey, da bist du ja endlich.
08:12Entschuldigung, Schatz.
08:14Was ist denn passiert?
08:16Ausgerechnet jetzt, wenn es wirklich drauf ankommt.
08:18Ich habe es endlich geschafft, Karriere zu machen und jetzt das.
08:20Jetzt warte doch erstmal ab.
08:21Sie haben ja noch gar keine Diagnose.
08:23Ach, wie der Brentano geguckt hat.
08:25Dann dauert das alles so lange und der muss erst noch eine Kollegin konsultieren.
08:28Da weißt du doch gleich Bescheid.
08:29Hendrik, jetzt mach dich nicht wieder verrĂŒckt.
08:33Hallo, Franzi.
08:34Hi.
08:35Hallo, ich bin Oberschwester Arsene.
08:37Hallo.
08:38Paulina hatte von einer halben Stunde ihr FlÀschchen und schlÀft jetzt.
08:41Danke.
08:45Schwester, was ist denn jetzt mit mir?
08:47Das sagt Ihnen Dr. Brentano.
08:49Und wann?
08:50Wenn er alles ausgewertet hat.
08:53Ich kĂŒmmer mich dann mal wieder an Paulina.
08:55Dass du gehst?
08:56Naja, ich habe zu tun.
09:01Entschuldigung, das ist doch ein Notfall, oder?
09:03Da mĂŒssen Sie sich jetzt vielleicht mal um Ihr Kind kĂŒmmern.
09:05Hendrik, das geht so nicht.
09:07Stimmt, das geht wirklich nicht.
09:08Auch wenn ich Ihre Lage verstehe.
09:10Das ist ja eine Klinik, Herr Hoffmann.
09:11Da kann ich nicht kommen und gehen, wie es mir passt.
09:13Tut mir leid.
09:14Bis spÀter, Franzi.
09:16Ciao.
09:17Ich habe dir deine Sachen nie hingestellt.
09:19Pass auf dich auf.
09:22TschĂŒss.
09:23TschĂŒss.
09:33Ich habe Sie hergebieten, weil die Staatsanwaltschaft sich bei uns gemeldet hat.
09:38Okay.
09:39Die Ermittlungen im Fall Dominik Lorenz sind abgeschlossen.
09:42Sein Vater hat gestanden, den Medikamentenschrank gewaltsam geöffnet zu haben,
09:46damit er Dominik die tödliche Dosis an Hader-Vazin zur VerfĂŒgung stellen konnte.
09:53Und was bedeutet das fĂŒr nichts, Vater?
09:55Das wird gerade geklÀrt.
09:58Also Dominik wollte unbedingt sterben und ich kann es nachvollziehen.
10:03Und ich denke, Sie auch.
10:07Das juristische Urteil ĂŒberlasse ich den zustĂ€ndigen Behörden.
10:11Die Staatsanwaltschaft sieht jedenfalls keinen Hinweis auf weitere Beteiligte.
10:16Heißt es, dass ich hier weiterarbeiten darf?
10:25Trotzdem waren Sie in dieser Nacht verantwortlich fĂŒr die Station.
10:27Das Schwesternzimmer war nicht besetzt, sodass Herr Lorenz sich Zugang zu den Medikamenten verschaffen konnte.
10:34Also bin ich weiterhin suspendiert.
10:38Betrachten Sie es als eine Auszeit.
10:40Nutzen Sie die.
10:43Reden Sie mit jemandem.
10:49Danke.
10:54Hier im LWK1 ist die Fraktur.
10:56Aber deshalb habe ich Sie nicht konsultiert.
10:58Ich sehe schon LWK2.
11:00Eine Spinalkanalsdenose.
11:02Hat er ja schon Beschwerden?
11:03In der Anamnese hat er nichts dergleichen angegeben.
11:06Der Befund ist schon fortgeschritten.
11:07Das sollte unbedingt operiert werden.
11:09Sagt die Neurochirurgin.
11:11Sie wollten meinen Rahat?
11:15Eigentlich wollte ich abwarten, was der weitere Verlauf bringt, aber bei einem frakturierten Nachbar wĂŒrde ich...
11:21Auf jeden Fall.
11:22Wenn es zu einer starken postoperativen Schwellung kommt, und das wÀre nicht ungewöhnlich, kann es zu erheblichen Ausfallerscheinungen kommen.
11:29Er muss so oder so operiert werden.
11:30Das wÀre ein Abwasch.
11:32Ich rede mit ihm.
11:33Gut.
11:38Gut, wir kĂŒmmern uns darum.
11:41Danke.
11:48Malin, was machen wir denn so an dich heute Abend?
11:51Wie heute Abend?
11:53Du, deine Freundin kann sehr hartnÀckig sein.
11:55Ja, aber das habe ich nichts mit zu tun.
11:58Schon klar.
11:59Nee, wirklich?
12:00Ich komme trotzdem mit.
12:01Aber wo hinten?
12:03Sophia meint, sie will uns ĂŒberraschen.
12:05Aber ich mag so ArtĂŒberraschungen nicht.
12:07Das habe ich auch gesagt.
12:08Roland, du musst das nicht machen.
12:09Das weiß ich.
12:13Hallo.
12:23Ich habe also nicht nur ein Problem, sondern gleich zwei.
12:26Na toll.
12:27Und wenn ich dieses Spinalkanal-Dings nicht machen lasse, dann lande ich im Rollstuhl?
12:32Bisher haben Sie ja keine LĂ€hmung oder sonstige Ausfallerscheinungen.
12:35Das ist gut.
12:36Aber der Druck auf das RĂŒckenmark wird zunehmen.
12:39Das akute Problem ist aber der Wirbelbruch.
12:41Ja.
12:42Und der muss auf jeden Fall gemacht werden.
12:44Wenn Sie keine dauerhaften Schmerzen haben wollen, ja.
12:47Wie riskant ist die Operation?
12:49Jede Operation an der WirbelsÀule birgt ein Risiko.
12:51Wir arbeiten nah am RĂŒckenmark.
12:53Das ist immer heikel.
12:54Deshalb wollen wir auch alles in einer Operation hinter uns bringen.
12:57Ich kann aber auch durch die Operation im Rollstuhl landen.
12:59Herr Hoffmann.
13:00In Prozent.
13:03Statistiken sind das eine.
13:04Und so können das andere.
13:05Dieser Ausgang wĂ€re im höchsten Maße unwahrscheinlich.
13:08Ich kann Ihnen natĂŒrlich keine Garantien geben.
13:11Kein seriöser Arzt wĂŒrde das tun.
13:14Ich denke nach.
13:16Gut.
13:17Wie lange?
13:18Ich denke nach.
13:30Du entscheidest das.
13:33Bist du irre?
13:35Das ist doch nur logisch.
13:38Wir sind ein Paar.
13:39Wenn ich im Rollstuhl lande, dann...
13:40Ich drĂŒcke jetzt ja auf, so einen Mist zu reden.
13:42Das ist kein Mist.
13:43Dein netter Doktor, der ist mir ausgewichen.
13:45Der will sich auf nichts festlegen.
13:47Irgendwas stinkt hier.
13:49Hör bitte damit auf.
13:50Ich weiß, du willst das nicht hören, weil du dich nicht um mich kĂŒmmern willst,
13:53wenn ich im Rollstuhl lande.
13:54Das ist nicht wahr.
13:56Und darum geht es doch auch gar nicht.
13:57Aber die Verantwortung...
14:00Franzi.
14:01Du entscheidest das.
14:03Ich mache, was du sagst.
14:05Hendrik.
14:06Morgen.
14:06Morgen will der Dok wissen, was Sache ist.
14:15Das ist ja mal eine richtige Idee.
14:17Ja, fand ich auch.
14:18Wie geht es jetzt weiter?
14:20Ich denke, wir bohlen jetzt.
14:22Wir beide bohlen.
14:23Ja, Sophia hat gesagt, ich soll schon mal mit dir herfahren.
14:26Hier, Schmied.
14:27Machst du immer alles, was Sophia sagt?
14:29Ja, weil du hast ja ja gesagt.
14:31Also musste ich mal die eigene Nase packen.
14:35Sophia, du denkst, es wÀre gut, wenn du mal wieder rauskommst.
14:37Unter Leute.
14:38Findest du das auch?
14:39Ich habe versucht, das hier auszurechnen.
14:40Das habe ich nicht gefragt.
14:42Ich kenne dich ja schon lange.
14:43Du warst jetzt nie der Typ, der gerne ausgeht.
14:45Stimmt, dafĂŒr hat Pierre immer gesorgt.
14:48Jetzt gehst du gar nicht mehr aus.
14:49Ich weiß ja, dass du Ruhe haben willst.
14:51Aber jetzt sag nicht, das Leben geht weiter.
14:53Ja, aber geht es auch.
14:54Na gut, dann will ich mal meine kostbaren Chirurgenfinger
14:56in so einer Kugel ruinieren.
14:58Nein, nein, nein, Daumen hier hinten rein
15:00und diese beiden Finger, nicht den Zeigefinger.
15:02Nee, andersrum.
15:03So, so.
15:03Und die Hauptgefahrenquelle hier ist das Einklemmen der Finger.
15:06Also das heißt, wenn die eine Kugel zurĂŒckkommt
15:08und auf die lagernde trifft,
15:10da musst du die Finger wegkriegen.
15:11Prima.
15:12So, und jetzt fangen wir an.
15:15Was soll denn das jetzt?
15:20Damit habe ich wirklich nichts zu tun.
15:22Komm.
15:31Na, macht ihr euch schon warm?
15:36Ja?
15:39Kannst du mir mal erklÀren, was das soll?
15:41Wieso du sie mitbringst?
15:42Ich habe sie gefragt, ob sie bohlen kann und sie hat Ja gesagt.
15:45Na, ich wĂŒsste gar nicht, dass sie und Frau MĂŒller sich persönlich kennen.
15:48Tun wir auch nicht.
15:50Sie hat mich vom Empfang ausrufen lassen.
15:52Och.
15:53Du hast mir von ihr erzÀhlt.
15:55Neulich, beim Joggen,
15:56du meintest, da gibt es diese neue Kollegin,
15:58sie kommt aus MĂŒnchen, kennt in Leipzig niemanden
16:00und kann ich nicht besonders gut leiden.
16:02Das erklÀrt mir immer noch nicht,
16:03wieso du auf die Idee kommst, sie mitzubringen.
16:05Ich muss sagen, ich war auch ziemlich ĂŒberrascht,
16:07aber sie hat mir erklÀrt, dass sie eine Bekannte von ihnen ist
16:10und dass sie heute Abend bohlen gehen.
16:12Und dass es sehr schön wÀre, wenn ich mitkÀme.
16:13Sie hat einfach nicht locker gelassen.
16:15Ich ahne, was ich meine.
16:17Ich weiß ĂŒberhaupt nicht, was du hast.
16:18So schlagen wir doch drei Fliegen mit einer Klappe.
16:20Drei Fliegen?
16:22Sie, Neu in Leipzig, kennt niemanden.
16:25Er, einsam, braucht Gesellschaft.
16:27Knicklack?
16:28Eins, zwei.
16:29Und die dritte Fliege?
16:30Sie lernt dich in entspannter AtmosphÀre kennen,
16:32merkt, dass du gar nicht so ĂŒbel bist.
16:35Das wird nicht funktionieren.
16:37Wird es.
16:38Ich war noch gar nicht aus, seit ich hier in Leipzig bin.
16:40Ich habe gedacht, vielleicht könnte es ganz amĂŒsant werden,
16:43aber wenn es besser ist, dass ich wieder gehe...
16:45Nein, jetzt, wo wir alle schon mal hier sind,
16:48tun Sie mir bitte einen Gefallen,
16:50lassen Sie mich nicht mit den beiden alleine.
16:54So, können wir anfangen?
16:56Und haben Sie schon?
16:58Also, ich wĂŒrde vorschlagen, wir teilen uns in zwei Teams auf.
17:02Ja, aber dann spiele ich mit Dr. Heilmann.
17:05Geh.
17:24Ein Taschentuch?
17:26Ist schon gut, ist alles in Ordnung.
17:28Sieht man ja.
17:32Was ich auch tue, ist es falsch.
17:37Deshalb ist es vielleicht manchmal ganz gut,
17:39nichts zu tun und einfach mal abzuwarten.
17:41Das habe ich auch erst lernen mĂŒssen.
17:47Komm.
17:49Geh nach außen.
17:54Geh nach außen dar.
18:04Geh nach außen.
18:32Darf ich mal das feststellen?
18:33Bitte.
18:34Sie waren noch nie auf einer Bowlingbahn.
18:35Sie haben keine Ahnung, was Sie hier eigentlich machen.
18:38Ich tu nur Frau MĂŒller einen Gefallen.
18:48Tut mir leid, dass man Sie damit hineingezogen hat.
18:52Hineingezogen? Wieso?
18:54Na ja, Frau MĂŒllers Plan, wieder etwas mehr Freude in mein Leben zu bringen.
19:03Tut mir leid, aber jetzt stehe ich auf dem Schlauch.
19:05Meine Frau ist vor einem Dreivierteljahr gestorben.
19:08Frau MĂŒller ist der Ansicht, dass es an der Zeit wĂ€re, jemand Neues kennenzulernen.
19:12Das tut mir leid.
19:14Mich?
19:16Ja, das ist eine dumme Idee.
19:19Und ich dachte, das ist ein Wiedergutmachungsversuch hier.
19:23Was hat denn Frau MĂŒller bei Ihnen wieder gut zu machen?
19:30Nicht Frau MĂŒller, Herr Dr. Stein.
19:33Jetzt stehe ich auf dem Schlauch.
19:35Sagen Sie nicht, Sie wissen gar nichts davon.
19:37So, Freunde.
19:40Also, wenn du dich nicht bald locker machst, verlieren wir.
19:42Der Abend ist ohnehin verloren.
19:44Wieso?
19:45Neue ich denn?
19:46Das ist absurd.
19:48Drei fliegen mit einer Klappe.
19:53Was lÀuft denn nun zwischen Martin und Ihnen?
19:56Sie haben schon wieder gar nichts getroffen.
19:57Ja, das ist nur Taktik.
19:59Ach so.
20:01Darf ich meine Frage wiederholen?
20:03Nicht nötig. Ich habe sie schon verstanden.
20:08Und Sie wollen mir nicht darauf antworten?
20:14Was heißt du? Willst du mir das nicht sagen?
20:16Das heißt, dass ich dir das nicht sagen will.
20:19Also, du und Franzi, wir haben ein Geheimnis.
20:22Genau.
20:24Ich bin doch albern. Ich bin Arzt.
20:27Philipp, es gibt Arztgeheimnisse und es gibt Frauengeheimnisse.
20:32Und glaube mir, gegen ein richtiges Frauengeheimnis ist ein Arztgeheimnis gar nichts.
20:37Es ging um diesen Hendrik, oder?
20:39Genau.
20:40Komm jetzt ins Bett.
20:42Wie findest du ihn eigentlich?
20:45Ich kenne ihn ja nur aus deiner Schilderung.
20:47Und da ist er ein ziemliches...
20:48Na ja, du weißt schon.
20:51Aber so ist er gar nicht.
20:52Aha.
20:54Er hat eigentlich nur Angst um seinen Job.
20:55Er ist ein Getriebener.
20:58Wie alle jungen Leute, die ihr drittes Praktikum machen.
21:01Auf Probe und befristet arbeiten.
21:04Jetzt hast du ein bisschen zu viel MitgefĂŒhl mit Herrn Hofmann.
21:06Wenn Mann und Frau nicht mehr ĂŒber alles reden, ist das das Ende der Beziehung.
21:11Dass Frau und Mann nicht ĂŒber alles reden, ist die Grundlage der Beziehung.
21:14Ach ja?
21:15Ach ja?
21:25Ach ja.
21:28Groß rauskommen kann man mit Ihnen beim Bohlen aber nicht.
21:30Wir haben noch gewonnen.
21:32Weil ich alle Punkte gemacht habe.
21:34Martin war richtig sauer.
21:36Das geschieht ihm recht.
21:38Vielleicht erzÀhlen Sie mir ja irgendwann doch nochmal, was da los ist.
21:44Dr. Stein hat dafĂŒr gesorgt, dass ich meinen Job in MĂŒnchen verliere.
21:48Was?
21:50Weil Ihre Freundin Katrin mich gerne in Leipzig haben wollte.
21:53Damit Ihr Verlobter, mein Ex-Mann, nicht pendeln muss zwischen MĂŒnchen und Leipzig wegen unseres Sohnes.
21:57So, und jetzt wissen Sie es und vergessen es auch gleich wieder, ja?
22:00Ich erinnere mich in den beiden.
22:01Das sollen Sie nicht, bitte.
22:03Das ist jetzt so passiert und inzwischen fĂŒhle ich mich auch ganz wohl hier.
22:06Wirklich.
22:14Danke fĂŒr den schönen Abend.
22:15Ja, ich danke auch.
22:23Oh, wofĂŒr war das denn?
22:25Damit Frau MĂŒller denkt, dass sie uns erfolgreich verkuppelt hat.
22:28Damit sie mich in Ruhe lÀsst?
22:29Ganz genau, falls es das ist, was Sie wollen.
22:31Gute Nacht.
22:32Gute Nacht.
22:38War doch gar nicht so eine schlechte Idee mit den Bohlen, hm?
22:40Nein, nein, sehr gut, sehr gut.
22:42Sollen wir Dich noch nach Hause bringen?
22:44Nein, ich lauf noch ein bisschen und genieße den Abend.
22:47Gute Nacht.
22:48Nacht?
22:49Nacht.
22:50Check.
22:55Wir genießen auch noch den Abend?
22:56Ja, wo denn?
22:57Da.
23:11Na, wo der wohl herkommt, hm?
23:14Von zu Hause.
23:16Dazu ist er viel zu vergnĂŒgt.
23:19Roland ist nicht der Mann, der einfach so mit einer Frau nach Hause geht.
23:22Stimmt, der bist du ja.
23:26Außerdem ist Maria gestern mit dem Taxi gefahren und Roland ist nach Hause gelaufen.
23:30Ja, so sollte es von so aussehen.
23:33Ich liebe Dein Humor.
23:35Und ich liebe Dein Auto.
23:37Viel Spaß damit.
23:43Morgen.
23:43Morgen.
23:45Wie kann ich Dich mal kurz sprechen?
23:47Worum geht's denn?
23:49Sag ich Dir dann.
23:51In 10 Minuten in meinem BĂŒro.
23:53Gut.
23:5410 Minuten.
23:56Guten Morgen.
23:57Oh, morgen.
23:58Der Torf versucht gestern Abend, mich mit dem Chef verkuppeln zu wollen, aber aussichtslos.
24:02Sagen Sie das Ihrer Freundin bitte mal, ja?
24:04Ja.
24:05Ja.
24:12Guten Morgen.
24:13Morgen.
24:14Morgen, Roland.
24:16Guten Morgen.
24:17Ist was passiert?
24:18Sport.
24:20Gottes Willen, warum machst Du denn sowas?
24:22Man wollte, dass ich mich amĂŒsiere.
24:24Frau Mottwatt?
24:24Ah.
24:26Danke.
24:28Wie ist es eigentlich zu der Einstellung von Frau Weber gekommen?
24:31Die Stelle war ausgeschrieben und auf Katrens Wunsch hin habe ich Frau Weber darauf aufmerksam gemacht und sie hat sich
24:35beworben.
24:36Aha.
24:38Wieso bist Du nicht mit ihr zufrieden?
24:40Doch, doch.
24:41Sie hat mir zu einem Sieg vorhelfen, den ich nicht erwartet hÀtte.
24:46SĂŒĂŸ.
25:07Morgen.
25:09Hey.
25:10Na, wie war deine Nacht?
25:14Wie geht's dir?
25:17Und?
25:21Da brauche ich dich einmal und du lÀsst mich im Stich?
25:24Ich lasse mich im Stich, aber ich entscheide das nicht fĂŒr dich.
25:27Weißt du, was ich gemacht habe?
25:28Nein.
25:29Ich weiß nur, dass ich nicht geschlafen habe.
25:30Ich bin hier mit dem Rollstuhl rumgefahren.
25:32Warum?
25:33Weil ich mal wissen wollte, wie sich das anfĂŒhlt.
25:36Hendrik.
25:36Und weißt du, wie sich das anfĂŒhlt? Beschissen fĂŒhlt sich das an.
25:39Dann lass dich eben nicht operieren.
25:40Dann lande ich doch auch im Rollstuhl bloß spĂ€ter.
25:42Dann lass dich operieren.
25:44Das ist total egal jetzt.
25:46Hendrik.
25:47Helmose hat mich letzte Nacht angerufen.
25:49Und?
25:50Sie haben schon einen Ersatz fĂŒr mich gefunden.
25:53Werden Sie mal ganz in Ruhe wieder gesund.
25:57Ich muss dir was sagen.
25:58Und Sie, komm mal bitte her.
25:59Komm mal bitte her.
26:05Danke, dass du bei mir bist.
26:11Eigentlich habe ich jemanden wie dich gar nicht verdient.
26:13Das ist doch Unsinn.
26:14Nein, wirklich.
26:14Ich weiß, dass ich mich manchmal wie ein Idiot auffĂŒhre.
26:18Und jetzt?
26:23Weißt du, das Einzige, das in meinem Leben funktioniert, das bist du.
26:32Was wolltest du mir sagen?
26:35Nichts.
26:35Nicht richtig.
26:38Hallo.
26:39Brauchen Sie noch etwas?
26:40Nein, danke.
26:47Wir hĂ€tten dir das natĂŒrlich eher sagen mĂŒssen.
26:49Stimmt.
26:50Ich fasse mal zusammen.
26:51Ihr habt also hinter meinem RĂŒcken dafĂŒr gesorgt,
26:53dass Maria Weber die Stelle in MĂŒnchen nicht angeboten kriegt,
26:56damit sie zu uns nach Leipzig kommt.
26:58Das war ich.
26:59Ich habe dafĂŒr gesorgt.
27:01Aber ich habe dich auf die Idee gebracht.
27:03Weiß ich.
27:05Woher weißt du das?
27:05Nicht von euch.
27:09Ich spinnte hinter meinem RĂŒcken eine Intrige.
27:11Wisst ihr, wie ich mich gefĂŒhlt habe,
27:12als mir Frau Weber das gestern mitgeteilt hat?
27:14Und sie hat euch nicht verraten.
27:16Sie wollte nicht darĂŒber reden.
27:24Es tut uns leid.
27:26Was willst du jetzt machen?
27:27Weiß ich noch nicht.
27:32Was soll ich denn jetzt machen?
27:34Was wĂŒrdest du an meiner Stelle machen?
27:40Sag's mir bitte.
27:41Ganz ehrlich.
27:43Ich hatte so viel Angst bei der Vorstellung,
27:45dass die in meiner WirbelsÀule rumschnippeln,
27:47dass ich lieber Schmerzmittel schlucken wĂŒrde.
27:51Und dann?
27:53WĂŒrde ich versuchen,
27:54das Ganze irgendwie alternativ in den Griff zu kriegen.
27:57Du wĂŒrdest das Risiko also nicht eingehen wollen
28:00und hoffen, dass alles gut wird?
28:02Ja.
28:07Siehst du, jetzt hast du mir doch geholfen.
28:13Soll ich dir irgendwas aus der Kantine holen?
28:18Also, wenn du willst,
28:20dann gebe ich den Chefarztposten ab.
28:23Wann haben wir drei eigentlich zum letzten Mal
28:25einen Abend miteinander verbracht?
28:29HĂ€ttet ihr heute Zeit?
28:33Ja, ich muss Alexander informieren, aber...
28:35Was ist mit dir?
28:37Von mir aus gern.
28:38Ich hab Dienst frei.
28:39Dann gehen wir heute aus.
28:43Und was willst du wegen Maria Weber unternehmen?
28:46Nichts.
28:47Sie hat betont,
28:48dass es nicht in ihrem Interesse ist,
28:50die Sache weiter zu verfolgen.
28:51Niemand ist zu Schaden gekommen.
28:54Okay.
28:55Aber greift irgendjemand noch einmal
28:57so in meine Personalentscheidung ein,
28:59dann war's das.
29:00An die Arbeit.
29:01Wir sehen uns heute Abend.
29:03Wo gehen wir denn hin?
29:05Es wird eine Überraschung.
29:07Raus mit euch.
29:18Ich bin wirklich sehr froh,
29:20dass Sie sich entschieden haben,
29:21beide Probleme in einer OP anzugehen.
29:23Wie Sie gesagt haben,
29:25jede WirbelsÀulen-OP ist riskant
29:26und dann doch lieber eine als zwei.
29:28Gut.
29:28Dann operieren wir noch heute.
29:30Je eher, desto besser.
29:35Was war das denn jetzt?
29:36Was denn?
29:37Da bitte,
29:38krÀngst du mich?
29:38Dann sind wir uns einig,
29:39dass du dich nicht operieren lÀsst
29:41und jetzt?
29:41Du hattest dich entschieden,
29:42dass du dich nicht operieren lassen wĂŒrdest.
29:44Oh, Henry, du bist so ein...
29:45Aber du immer Angst hast, Franzi.
29:47Ich werde das in meinem Leben
29:48aber nicht zulassen.
29:49Man kann zu Boden gehen, ja,
29:50aber man muss wieder aufstehen.
29:57So.
29:58Franzi?
29:59Lass mich.
30:01Ich bin gleich wieder da.
30:03Entschuldigung.
30:11Franzi?
30:12Ich werde mich von Henrik trennen.
30:17Hast du ihm das gerade gesagt?
30:18Nein, aber ich sag ihm das gleich.
30:19Ja.
30:19Nein.
30:21Nein.
30:21Waren Sie, wir sind schon seit Wochen
30:22von Henrik trennen?
30:23Jetzt, wo ich es ihm sagen will,
30:24hat er den Unfall.
30:25Aber jetzt wird er operiert
30:26und da braucht er vorher
30:27keine schlechte Nachricht.
30:28Aber wenn ich warte
30:29und Henrik dann vielleicht
30:30doch im Rollstuhl landet,
30:31dann kann ich mich doch auch
30:32nicht mehr von ihm trennen.
30:33Dann bin ich ja nur furchtbar.
30:34Ja, das ist jetzt wirklich
30:35ein Dilemma.
30:36Deshalb finde ich es richtig,
30:37dass sie das jetzt klÀrt.
30:38Finde ich nicht.
30:39Herr Hoffmann braucht jetzt
30:40alle Kraft fĂŒr die Operation.
30:42Und wenn du ihm das jetzt
30:42vorher sagst,
30:43dann rastet er vielleicht aus.
30:44Davor habe ich ja sowieso Angst.
30:46Der wird mich nicht
30:46einfach gehen lassen.
30:48Ja, und nicht.
30:49Muss ich in den OP?
30:51Ich muss auch weiter.
30:52Tut mir leid.
31:03Hallo.
31:04Darf ich?
31:05Hallo.
31:06Na klar.
31:12Was ist denn?
31:14Muskelkater?
31:15Den habe ich ja auch.
31:17Sie?
31:17Wovon denn?
31:20Übrigens haben mir Dr. Glosch
31:22und Dr. Stein
31:22ihre MĂŒnchner EntrĂ€ge gestanden.
31:24Ich hatte Sie doch gebeten,
31:25nicht mit den beiden
31:26darĂŒber zu sprechen.
31:27Das musste ich gar nicht.
31:28Sie sind von sich aus
31:29zu mir gekommen.
31:30Aha.
31:32Tun Sie mir einen Gefallen?
31:34Welchen denn?
31:36Gehen Sie einen kleinen Schritt
31:37auf Dr. Stein zu.
31:40Es ist nur eine Bitte.
31:44Ich habe Sie ja
31:45so gern harmonisch.
31:50Gut.
31:51Ich denke drĂŒber nach.
31:53Ich muss wieder.
31:56War ĂŒbrigens
31:56ein ganz schöner Abend gestern.
32:01Fand ich auch.
32:08Herr Hoffmann,
32:09dass Sie angespannt sind,
32:10das ist völlig normal.
32:12Ich habe keine Angst.
32:14Sondern?
32:15Ich habe einen schweren
32:16Fehler gemacht.
32:18Können Sie Franzi etwas ausrichten?
32:19Bitte.
32:20Ja.
32:21Sagen Sie ihr,
32:22dass ich Sie liebe
32:22und dass es mir leid tut.
32:29So, wir kommen jetzt
32:30zu dem Papier.
32:33Das wird Sie erreichen.
32:35Danke.
32:36Ich kann auch nicht.
32:45Wird gemacht.
32:46Ich sage der Schwester
32:46gleich Bescheid.
32:53Guten Tag, Dr. Stein.
32:55Guten Tag, Frau Dr. Weber.
33:14Wissen Sie,
33:15dass Herr Hoffmann
33:15der Freund
33:17unserer Babys hier drin ist?
33:19Und?
33:20Das Ebene habe ich Ihnen
33:21fĂŒr einen absoluten
33:22Egoisten gehalten.
33:23Und jetzt?
33:26weiß ich gar nicht mehr,
33:27was ich von ihm halten soll.
33:30Dann konzentrieren wir uns
33:31lieber auf die medizinischen Fakten.
33:33Die sind auch sehr kompliziert.
33:36Allerdings.
33:42Das hat Hendrik wirklich gesagt.
33:44So hat es mir Philipp ĂŒbermittelt.
33:45Ich werde aus dem nicht schlau.
33:47Versuche es doch einfach mal
33:48nĂŒchtern zu beschreiben.
33:49So als wĂŒrdest du
33:50von außen drauf schauen.
33:51Lass uns mal bitte helfen.
33:57Wenn es Hendrik gut geht,
33:58dann ist er meistens
33:59unausstillig.
34:00Wie meinst du das?
34:01Ja, ja.
34:02Der hebt ja völlig ab.
34:04Da sind dann alle anderen
34:05fĂŒr ihn nur noch Idioten,
34:05die nicht so toll sind wie er.
34:07Und wie ist er da
34:07dir gegenĂŒber?
34:10Ehrlich gesagt
34:11interessiere ich ihn
34:11da nicht sonderlich.
34:13Da arbeitet er
34:1316 Stunden am Tag.
34:15Telefoniert stÀndig,
34:16wirbelt rum
34:16und ist zufrieden,
34:17wenn ich ihn nicht weiter störe.
34:18Und wenn es ihm
34:19nicht gut geht?
34:20Wenn es Hendrik dreckig geht,
34:22dann ist er der zÀrtlichste
34:23und liebevollste Mensch
34:24der Welt.
34:25Und da will er,
34:25dass du 24 Stunden
34:26nur fĂŒr ihn da bist.
34:28Ja, genau.
34:30Klingt furchtbar, oder?
34:32Nicht unbedingt.
34:33Du musst dich fragen,
34:34ob du so leben willst.
34:35Entschuldige.
34:36Ja, hallo?
34:38Ja.
34:39Geben Sie ihm
34:41Vitanalazin.
34:41Ich bin gleich da.
34:43TschĂŒss.
34:45Ich muss los.
34:46Ja, ich komme mit.
34:47Sag mal,
34:47wie ist das denn bei euch?
34:50Wie du weißt,
34:51mussten wir einige
34:52Krisen ĂŒberstehen.
34:54Aber ihr habt es ja
34:55irgendwie hinbekommen.
34:56Es ist Arbeit.
34:58Denn Philipp ist auch
34:58nicht so wie Hendrik,
34:59der ist ausgeglichen.
35:00Mal mehr, mal weniger,
35:01genauso wie ich.
35:04Muss das denn alles
35:05immer so schwer sein?
35:08Sonst ist es vielleicht
35:09nicht schön.
35:11Sie operieren noch?
35:12Ja.
35:13Philipp sagt sofort Bescheid,
35:14wenn es vorbei ist.
35:39Es war gut,
35:40dass er sich so entschieden hat.
35:41Die Schwellung
35:41ist schon erheblich.
35:44Schweiß?
35:48Machen Sie eine Pause?
35:49Wollen Sie was trinken?
35:51Wollen Sie etwa ĂŒbernehmen?
36:08So, die Pedickelschrauben sitzen.
36:10Wir richten jetzt
36:11den Bruch auf.
36:15Wollen wir nicht
36:15erst laminektomieren?
36:17Nein, so ist es am besten.
36:19Und wenn es zu einer
36:20schweren Blutung kommt?
36:22Also mir ist das
36:23noch nie passiert.
36:25Okay.
36:27Sie sind die Neurochirurgin.
36:29Eben.
36:44Bowling, ja?
36:45Ernsthaft?
36:45Hat dir das gestern
36:46an so viel Spaß gemacht?
36:48Das beste Mittel
36:49gegen Muskelkater
36:50ist weitermachen.
36:51Du ĂŒberraschst mich.
36:53Wieso?
36:54Na ja,
36:54das ist der zweite Abend
36:56hintereinander,
36:56den wir ausgehen.
36:57Ja, vielleicht hat deine Freundin
36:58mich auf den Geschmack gebracht.
37:01Aber du willst jetzt nicht
37:02ernsthaft mit Frau Dr. Weber
37:03verkuppelt werden, oder?
37:05Gut.
37:06Klingst du,
37:07wir passen nicht zusammen?
37:08Keine Ahnung.
37:09Darum geht es ja gar nicht.
37:10Sondern?
37:11Bist du wieder bereit dafĂŒr,
37:13fĂŒr eine neue Beziehung?
37:14Das erste Jahr ist das Schlimmste.
37:16Deshalb hat man frĂŒher
37:17auch ein Jahr Trauer getragen.
37:18Das ist neun Monate her.
37:25Katrin,
37:26ein Notfall,
37:27sie braucht uns in einer Klinik.
37:28Wir haben jetzt aber
37:29keine Bereitschaft.
37:30Wir spielen Darts.
37:41Ich muss ihn stabilisieren.
37:42Stoppen Sie die Blutung.
37:48Was gibt es?
37:50Gleisarbeiter wurde vom Zug erfasst.
37:52Offenes Bauchtrauma.
37:53Amputation des linken Unterschenkels.
37:55Ich ĂŒbernehme das Bein.
37:57Was macht ihr hier?
37:58Besser als Bohlen.
38:01Wir haben dich vermisst.
38:03Er hat sehr viel Blut verloren.
38:26Wie geht's dir?
38:31Die Ärzte sagen,
38:32dass du wieder völlig fit wÀrst.
38:49Und es freut mich.
38:53Aber ich werde dich trotzdem verlassen.
38:56Ich weiß, dass du mich brauchst,
38:58aber das ist mir zu wenig.
39:01Ich will geliebt werden.
39:03Und dazu bist du einfach nicht in der Lage.
39:06Es tut mir leid.
39:08Und sie?
39:09André, lass es.
39:13Ich wĂŒnsche mir,
39:14dass du wieder ganz gesund
39:15und glĂŒcklich wĂ€rst.
39:16Mach's gut.
39:16Ich wĂŒnsche mir die
39:46Macht es dir eigentlich Spaß?
39:48Was?
39:49Na, den GeschirrspĂŒler auszurĂ€umen.
39:51Ob es mir Spaß hat, den GeschirrspĂŒler auszurĂ€umen?
39:54Wird das jetzt eine Altersmacke?
39:56Was?
39:58Na, meine Fragen zu wiederholen.
40:00Ich geh schon.
40:05Franzi!
40:06Was machst du denn hier?
40:08Ich wollte euch den anderen Rock von Max zurĂŒckbringen
40:10und dann zieh ich zu einer Freundin nach Halle.
40:12Ich hab mich nÀmlich von Hendrik getrennt und bin ausgezogen.
40:16Und nun?
40:17Wie?
40:18Aber du arbeitest noch fĂŒr uns.
40:19Erstmal noch.
40:20Und dann willst du jeden Morgen von Halle kommen?
40:22Ja?
40:22Das kommt ĂŒberhaupt nicht in Frage.
40:24Doch, das passt schon.
40:26Nein, du wohnst jetzt erstmal bei uns.
40:28Nein, das will ich euch nicht zumuten.
40:29Ich find das eine gute Idee.
40:31Nein, ist es nicht.
40:32Ist es doch.
40:32Dann kann ich nÀmlich jeden Morgen eine halbe Stunde lÀnger schlafen.
40:36Lepp.
40:37Weil das KindermÀdchen ja schon da ist.
40:39Ich geh nach Halle.
40:40Nein!
40:44Und?
40:45Was machen wir jetzt?
40:46Jetzt gehen wir also noch Bohlen, oder was?
40:47Oh, nee.
40:48Lieber nicht.
40:49Sowieso noch Muskelkater von gestern.
40:51Vom Bohlen ist es jetzt zu spÀt.
40:53Ha, ha.
40:53Hab ich mir doch gedacht.
40:56Einen Moment lang hab ich ja geglaubt, der bleibt uns heute auf dem Tisch.
40:59War richtig gute Arbeit.
41:01Jetzt klÀrt mich doch aber bitte mal auf.
41:03Wieso werden denn jetzt immer alle Bohlen?
41:06Na, weil ich gerne Bohle.
41:08Er ist Sportler.
41:10Ja, sicher.
41:11Im FrĂŒhjahr vielleicht mal.
41:13Und wirklich?
41:14Was ist los?
41:15Na, Martins Freundin Sophia,
41:19die hat das organisiert
41:21und dachte, ich wÀre etwas einsam.
41:25Hm?
41:25Und?
41:26Bist du einsam?
41:28Nö.
41:33Ich hab euch ja.
41:36Auf uns.
41:38Na, was?
41:44Untertitelung des ZDF, 2020
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