- vor 2 Tagen
Kategorie
đș
TVTranskript
00:20Love Is Enough
00:42Also ich bin fĂŒr engmaschige Kontrolle und einen geplanten Kaiserschnitt bei 38 plus null.
00:48Sie wusste, dass sie ein Aneurysma hat und wollte trotzdem das Kind bekommen.
00:54Da muss ich kurz ran.
00:56Paulina hat immer noch Durchfall, fast wie Wasser.
00:58Hat sie Fieber?
00:59Ja.
01:00Wie hoch?
01:0140.
01:02Ist sie apathisch?
01:03Nein, aber sie ist sehr unruhig.
01:06Philippe, ich mach mir wirklich Sorgen.
01:08Sie ĂŒberstreckt den Kopf und reagiert empfindlich auf Licht.
01:11Du meinst, Paulina hat eine HirnhotterinzĂŒndung?
01:13Setz dich ins Taxi und komm sofort hierher.
01:16Ja, aber was ist mit Oskar und Max?
01:18Kannst du nicht herkommen?
01:19Dann bleibt einer bei den Jungs und einer fÀhrt mit Paulina in die Klinik.
01:23Ich muss mindestens noch eine Stunde hierbleiben.
01:25Ich kann nicht einfach abhauen.
01:26Jetzt machen sie schon.
01:27Ich komm hier schon klar.
01:28Wirklich?
01:29Hast du gehört?
01:30Ich bin gleich da.
01:31Ich beeile mich.
01:31Ja, gut.
01:34Ich bin Ihnen mal schuldig.
01:42So langsam verdienen Sie sich aber eine Patenschaft fĂŒr das Kind.
01:46Eine derartige Verpflichtung sehe ich nicht zwingend als Belohnung an.
02:01Hat sich in den frĂŒhen Morgenstunden auf der A9 bei Leipzig ein Pkw ĂŒberschlagen.
02:06Der Fahrer wurde schwer verletzt ins nÀchstgelegene Krankenhaus gebracht.
02:09Es kam gerade im Radio, das ist ein ganz ĂŒbler Unfall.
02:12Zentrale sagt, das Auto hat sich mehrfach ĂŒberschlagen.
02:14Ein Bauer hat das heute Morgen gefunden.
02:17Ansonsten sind die StraĂen frei, nur in der NĂ€he der Unfallstelle kommt es noch vereinzelt
02:21zu Stau und zĂ€hflieĂendem Verkehr.
02:23Es wird empfohlen, den Bereich weitrÀumig zu umfahren.
02:28Musst du aus dem Wrack rausgeschnitten werden.
02:29Initial bewusstlos, Kreislauf instabil, Verdacht auf SAT.
02:33Tiefe Kopfplatzwunde, Thorax-Trauma, stumpfes Bauchtraum, Abwehrspannung, beschlossene
02:37Oberschenkelfraktoren beidseitig.
02:38Moritz, Sie kennen ihn?
02:40Das ist der Sohn meines Verlobten.
02:42Soll ich einen anderen Arzt rufen?
02:45Nein, Schottraum 1 ist frei.
02:47Sichten stabilisieren zum CT.
02:49Polytraumaspirale und ich brauche Dr. Stein.
03:03Maria, was gibt's?
03:05Entschuldige den frĂŒhen Anruf.
03:06Ich vermisse Moritz.
03:08Nach nur einem Tag?
03:10Was redest du?
03:11Du weiĂt doch, dass er bei uns ist.
03:13Wie bitte?
03:14Weil bei euch Feiertag ist und du ihm erlaubt hast, ein verlÀngertes Wochenende bei uns.
03:18Was?
03:18So ein Blödsinn.
03:20Er ist abgehauen.
03:21Nein.
03:22Doch!
03:23Sie ist Idiot.
03:25Ich ruf dich zurĂŒck, ja?
03:29So, Freundchen.
03:31Moritz!
03:37Lieber Papa, nicht böse sein.
03:39Ich muss zu Anka und dir sagen, dass ich mit ihr die Sonne putzen will.
03:42Dein Auto bringe ich so schnell wie möglich zurĂŒck.
03:44Keine Panik, ich hatte schon 15 Fahrstunden.
03:55Ja, wie war?
03:58Was?
04:01SchĂ€del, OB, keine Blutung, kein Ădem.
04:04Das ist schon mal was.
04:06Das Hauptproblem sind die inneren Blutungen.
04:08Die haben oberste PrioritÀt.
04:10Die Femurfrakturen.
04:11Können wir das parallel machen, damit wir die Narkose so kurz wie möglich halten?
04:14Wird ein bisschen eng, aber ist wahrscheinlich die beste Lösung.
04:19Ich ruf Roland an.
04:20Der erholt sich gerade von seinem Zusammenbruch.
04:23Das halte ich fĂŒr keine gute Idee.
04:25Wir schaffen das auch so.
04:28Gut, dann sehen wir uns gleich im OP.
04:31Aber ich möchte Dr. Peters dabei haben.
04:32Das halte ich.
04:34Das war's fĂŒr heute.
05:12So, mein armer Kleiderschatz.
05:14Schon geschafft.
05:17Wann haben wir das Ergebnis?
05:19Ich werde Druck machen.
05:20Bleibst du noch kurz hier?
05:22Ich bringe die Blutproben weg
05:24und ruhe mir in der Cafeteria was zu essen.
05:26Aber das kann ich doch machen.
05:27Ich muss ein paar Schritte gehen.
05:30Na gut.
05:32Bis gleich.
05:36Mama ist nur mal kurz weg.
05:43Ja, ich bin schon auf dem Weg.
05:45OP 1, gut, bis gleich.
05:50Noch oder schon wieder hier?
05:51Noch.
05:52Ich habe auf der Kinderstation geschlafen.
05:56Danke nochmal, dass Felix gestern gehen konnte.
05:59Wie geht's der Kleine?
06:01Meningitis ist ausgeschlossen, sonst unverÀndert.
06:04Das Blutbild von gestern Abend ist in Ordnung,
06:06aber wie viele Hunde ist gerade nochmal?
06:12Hatten Sie Ihren Termin schon?
06:17Ich weiĂ, Sie sind nicht mehr zusammen,
06:19aber was hat denn der Vater dazu?
06:23Das ist allein meine Entscheidung.
06:32Dr. Peters, wissen Sie was ĂŒber meinen Sohn?
06:35Moritz Weber.
06:37Die OP beginnt in wenigen Minuten,
06:38mehr kann ich Ihnen im Aufbild nicht sagen.
06:40Es tut mir leid.
06:48Ich weiĂ nicht, ob ich die Milze halten kann.
06:50SpĂŒlen.
06:55Dass er ĂŒberhaupt noch lebt.
06:58Stundenlang mit den Verletzungen auf dem Acker.
07:01Klemme.
07:06Wie sieht es bei Ihnen aus?
07:09Ich werde einen Fixateur extern draufsetzen.
07:11Beidseits.
07:14Sollten wir nicht wenigstens rechts einen Marknagel setzen.
07:17Wir kommen jetzt nicht richtig ran
07:18und es wĂŒrde die OP-Zeit nur unnötig verlĂ€ngern.
07:21Sehe ich auch so.
07:23Wir versuchen eine Reposition.
07:27Achtung, vorsichtiger LĂ€ngszug.
07:29Bitte kurz die Instrumente raus.
07:36Gut.
07:37Fraktur steht.
07:41Gibt es endlich was Neues von meinem Sohn?
07:43Ich weià nur, dass soweit alles nach Plan lÀuft.
07:45Nein, kommen Sie mir.
07:46Nicht mit StandardsprĂŒchen.
07:47Ich will wissen, wie es ihm wirklich geht.
07:50Ich war fĂŒr bereits seit Stunden.
07:52Alexander.
07:54Maria.
07:58Sagen Sie uns bitte Bescheid, sobald Sie mehr wissen.
08:00NatĂŒrlich.
08:04Dem Bengli werde ich was erzÀhlen, wenn er aus der OP kommt.
08:14Borat?
08:18Wie geht es ihm?
08:19Nach der sechsten Konserve ist er endlich stabil.
08:22Wir können die Milze halten.
08:28Wenn Sie die Reposition gesichert haben,
08:30können Sie dann mal nach seiner Kopfhunde schauen.
08:32Ja, wenn ich am Kopfende etwas Platz bekomme, ist kein Problem.
08:34Alles, was die OP verkĂŒrzt, ist gut.
08:52Das war's. Wir sind fertig.
08:55BauchttĂŒcher gehen raus.
08:57Frau Kollegin.
08:58Die Galea ist intakt.
08:59Ich habe die Wunde fĂŒr Nate.
09:02Sollte sehr gut heilen.
09:07Was ist das?
09:08Saugen.
09:09Eine erneute Blutung.
09:11Wo kommt das her?
09:12Der Druck fÀllt.
09:13Er lÀsst sich zunehmend schwer beatmen.
09:15Saugen.
09:16Bauchttuch.
09:17Noch eins.
09:19Immer weiter nachgeht.
09:21Noch vier Konserven nachkreuzen.
09:25Da, ich hab's.
09:27Moment, die vermissen der Real-Einriss.
09:29Klemme.
09:35Gut.
09:36Blutung steht.
09:44Ich habe die Kopfplatzbunde versorgt.
09:47Kann ich noch irgendwas tun?
09:50Ja, Sie.
09:51Sie können seinem Vater drauĂen Bescheid sagen.
09:55Ja, ist gut.
09:59Ich kann mich nicht zerreiĂen.
10:02Dann nehmen Sie die Terrakotta-Fliesen eben fĂŒr Bad und KĂŒche.
10:05Hauptsache, wir verlieren keine Zeit.
10:07Ich versuche, nachher vorbeizukommen.
10:10Ja.
10:11Ich muss Schluss machen.
10:13Ich meinte mich.
10:15Moritz kÀmpft um sein Leben.
10:16Und du kĂŒmmerst dich um die Renovierung deiner Wohnung?
10:19Ganz der Alexander, den wir kennen.
10:20Lass uns nicht streiten.
10:22Nicht heute, bitte.
10:25Dr. Peters?
10:27Hallo.
10:28Das ist Moritz Montag.
10:29Guten Tag.
10:30Wie geht es, Moritz?
10:31Dr. Globig bat mich, Sie zu informieren.
10:33Es lÀuft soweit alles gut.
10:34Was hat er fĂŒr Verletzungen?
10:35Und bitte frei heraus.
10:36Ich bin auch Chirurgin.
10:38Eine Milzruptur, die konnte Dr. Stein mit einem Netzwerk
10:40beidseitig geschlossene Femufraktur,
10:43die haben wir jeweils extern fixiert.
10:45Kopfverletzungen?
10:46Eine tiefe Platzwunde.
10:47Keine intrakraniellen Blutungen, kein Ădem bisher,
10:50aber ein schweres SAT.
10:53Und können Sie schon was sagen?
10:55Neurologisch meine ich.
10:56Nein.
10:57Was meinst du damit?
11:00Dass es sein kann, dass er HirnschÀden davon tragen wird.
11:03Und dass wir abwarten mĂŒssen, bis er aufwacht.
11:06Wenn er aufwacht.
11:11Können Sie abschÀtzen, wie lange die OP noch dauern wird?
11:14Nein, das kann ich nicht sagen.
11:16Dr. Globig wird zu Ihnen kommen, sobald Sie kann.
11:19Gut.
11:20Ich danke Ihnen.
11:22Komm.
11:24Ist alles okay?
11:27Hast du schon was gegessen?
11:46Du schĂŒtzt, du schĂŒtzt, du schĂŒtzt.
11:50Du schĂŒtzt.
11:51Du schĂŒtzt.
12:04Haben Sie jetzt nicht selten eine neue Seite an mir entdeckt?
12:22Was ist passiert? Haben Sie Ihr Auto zu Schrott gefahren? Ist Ihnen ein Patient weggestorben? Sind Sie schwanger?
12:35Wie viele Wochen?
12:45HĂ€lfte. Und wie weit sind MĂŒtter, die um ihre Kinder bangen?
12:47Ja, das ist schlimm. Das macht mich fertig, dass ich deshalb heulen muss.
12:56FĂŒr die einen ist es Fluch der Chemie, fĂŒr die anderen die Welt der GefĂŒhle.
13:03Ich gehe mal davon aus, Sie wissen nicht erst seit gestern, dass Sie guter Hoffnung sind.
13:09Ja. Und?
13:12Dann haben Sie die Entscheidung doch lÀngst getroffen.
13:15Nein.
13:19Oder doch?
13:21Ich meine, ich als Mutter. Können Sie sich das ernsthaft vorstellen?
13:29Suchen Sie nach einer besonders diplomatischen oder besonders witzigen Bemerkung?
13:34Sagen wir mal so, ich als bemerkenswert schlechter Vater kann Ihnen versichern, man wÀchst an seinen Aufgaben.
13:44Danke. Ich habe Patienten.
13:54Sonneputzen, das fĂŒr ein blöder Spruch.
13:58Ich finde es ja nicht ganz romantisch.
14:01Und dann ist er einfach so mitten in der Nacht mit deinem Auto losgefahren?
14:05Anscheinend.
14:06Wieso hast du davon nichts mitbekommen?
14:08Wenn ich tief und fest geschlafen habe.
14:11Da kommt er einmal zu dir und vertraut sich dir an.
14:13Das macht mir nicht noch VorwĂŒrfe. Mir geht es schon schlecht genug.
14:17Wenn ich ihm den Tipp nicht gegeben hÀtte, dass er um sie kÀmpfen soll, dann...
14:21Jetzt sag nicht, du hast ihn auf die Idee gebracht.
14:23Du hast ja anscheinend noch nicht mal gewusst, dass es ihm wegen dieses MĂ€dchens so schlecht geht.
14:26Doch, das habe ich gewusst, aber meine RatschlÀge interessieren ihn leider nicht.
14:29Weil du nur von oben herab mit ihm sprichst.
14:31Ach ja?
14:31Ja, du solltest dich mal daran erinnern, wie es war, als du so jung warst.
14:34Und du kannst das?
14:36Wir haben zusammen ein Bier getrunken. Und ich habe wie ein Freund mit ihm gesprochen.
14:41Du hast mit ihm getrunken?
14:43Ein Bier. Stunden bevor er gefahren ist.
14:47Das ist mal wieder so typisch.
14:49Ich versuche dem Jungen jeden Tag Vernunft und Verantwortung zu vermitteln.
14:52Und dann kommst du und machst mit einem Handstreich alles kaputt.
14:55Sich mit Bier anbiedern. Du bist doch nicht sein Freund, du bist sein Vater.
15:01Du machst es dir mal wieder so einfach.
15:06Tut mir leid.
15:09Moritz kÀmpft um sein Leben und wir streiten.
15:13Jahrelanges Training.
15:17Moritz hat die OP gut ĂŒberstanden.
15:20Danke.
15:33Ihr Sohn schlÀft noch.
15:35Wir machen in zwei Stunden ein Blutbild und kontrollieren die Gerinnungswerte.
15:40Entschuldigung. Ich bin Dr. Stein.
15:41Dr. Weber.
15:42Das ist Moritz' Mutter. Sie ist auch Ărztin.
15:45Trotz des hohen Blutverlustes konnten wir Ihren Sohn sehr gut stabilisieren.
15:48Die Frakturen haben wir mit zwei Fixateuren extern versorgt.
15:52Und wenn alles gut lÀuft, dann können wir schon bald einen Verfahrenswechsel anstreben.
15:56Sie meinen eine beidseitige Markennagelung?
15:58Ja.
16:02Aber erst wenn sein Zustand stabil ist.
16:05NatĂŒrlich, ja.
16:07Können wir dann jetzt zu ihm?
16:09Ja.
16:28Schwester, sagen Sie bitte Dr. Stein, ich bin in einer Stunde wieder da.
16:31Ja.
16:36Stell dich in die Mitte deines gedachten Raumes und spĂŒre, was passiert, wenn ein Tropfen Schwerkraft mitten auf deinen Scheitel
16:48fÀllt.
16:49Seit wann ist Schwerkraft flĂŒssig?
16:52Und gleichmĂ€Ăig langsam an allen Seiten deines Körpers abgleitet.
16:58Ja.
17:03War das in Ordnung? Ich habe eine Frauenstimme gehört.
17:07Das war die Meditations-CD von Charlotte.
17:10Ah. Und hilft's?
17:12WeiĂ nicht.
17:15Hast du keinen Hunger?
17:17Nö.
17:19Mach mal weiter.
17:42Ja, Dr. Peters hier. Guten Tag. Es geht nochmal um den Schwangerschaftsabbruch. Ich hÀtte gerne einen neuen Termin, so schnell
17:49wie möglich.
17:51Ja.
17:52Ja, das ginge.
17:56Morgen frĂŒh um 8.30 Uhr.
17:58Ja, das ist gut.
18:00Ich danke Ihnen. Bis morgen dann.
18:06Und jetzt atme laut.
18:11Ah.
18:14Ah.
18:17Ah.
18:18Ah.
18:20Ah.
18:20Atme ein.
18:22Ja.
18:23Atme ab.
18:25Besuche dich.
18:28Störe ich?
18:33Wieso bist du nicht in der Klinik auf der anderen waren im Unfall?
18:37Ich weiĂ. Wie geht's dir?
18:40Geht so.
18:42Konntest du wenigstens etwas schlafen?
18:43Ich versuche sogar mit Meditation.
18:46Gut.
18:47Aber es funktioniert nicht.
18:59Wenn du willst, helfe ich dir dabei einen Therapeuten zu finden.
19:02Nein.
19:03Roland, es ist aber wichtig, dass dein Körper sich erholt.
19:05Was glaubst du, was ich hier mache?
19:08Aber ich schaff's nicht. Ich komm hier einfach nicht zur Ruhe.
19:13Vielleicht brauchst du mal Abstand.
19:15Fahr weg.
19:17Ein paar Tage in die Berge.
19:18Ich mag die Berge nicht.
19:19Dann fÀhrst du eben ans Meer.
19:22Irgendwohin, wo dich nicht alles...
19:23Wo mich nicht alles an Pia erinnert.
19:28Wo du dich endlich auf dich selbst besenden kannst.
19:33Ich weiĂ, das ist nicht leicht.
19:36Aber es ist an der Zeit, dein Leben zu leben.
19:41Ohne Pia.
19:55Feierabend.
19:57Ja.
20:01Ich habe nachgedacht.
20:05GlĂŒckwunsch.
20:07Sie werden vermutlich wirklich eine elendig schlechte Mutter.
20:11Und das Letzte, was man einem Kind wĂŒnscht.
20:14Aber ich glaube, sie haben keine Angst davor, eine suboptimale Mutter zu sein.
20:19Sie fĂŒrchten sich davor, etwas zu verlieren, das sie lieben.
20:23Schönen Abend noch.
20:41Gibt's was Neues?
20:45Er kommt langsam zu sich.
20:48Moritz.
20:53Anna.
20:56Es ist alles gut, mein Schatz.
20:57Alles wird gut. Wir sind bei dir.
21:00Papa.
21:01Ich bin hier, mein GroĂer.
21:03Wir halten hier die Stellung.
21:07Unfall.
21:08Du kannst dich erinnern?
21:10Ja, das war ein schwerer Unfall.
21:13Hast du Schmerzen?
21:14WeiĂ nicht.
21:16Nein, glaub nicht.
21:19Papa.
21:20Dein Auto.
21:22Entschuldige.
21:24Kann man sowas Idiotes es tun?
21:26Ich hĂ€tte dir das Geld gegeben fĂŒr den Zug.
21:28Ich hÀtte dich auch gefahren.
21:30Sag das doch mal.
21:32Was hast du dir eigentlich dabei gedacht?
21:35Dein Vater will dir auf seine Weise sagen, dass er froh ist, dass du noch lebst.
21:41Mein Schatz.
21:43Ja, genau.
21:44Das wollte ich damit sagen.
22:01Wie geht es ihr?
22:04Blutbild war auch wieder in Ordnung.
22:06Es sieht nach einem Magen-Darm-Infekt aus.
22:09Und das Fieber?
22:10Nach wie vor hoch und immer noch Durchfall.
22:14Deshalb mĂŒssen wir noch eine Nacht hier bleiben.
22:21Könnten Sie Pauline mal kurz halten?
22:23Ich mĂŒsste mir mal die Nase putzen.
22:27Danke.
22:34Morgen ist der Termin.
22:38Ich kann gerne mitkommen, wenn Sie wollen.
22:41Warum?
22:42Weil man sich danach ziemlich beschissen fĂŒhlt.
22:45Das ist kein groĂer Eingriff.
22:47Ich meine da auch mehr die psychische Belastung.
22:50Das ist sehr freundlich, danke.
22:52Aber ich komm schon klar.
22:56Sind Sie fertig mit Nase putzen?
22:59Ja.
22:59NatĂŒrlich.
23:12Ja, ich geh da.
23:19Es ist ein Wunder, dass Moritz noch lebt.
23:22Ich habe hier den Unfallbericht.
23:23Das Auto war wohl kaum wieder zu erkennen.
23:25Er wurde schnell gefunden.
23:27Das war sein GlĂŒck.
23:30Entschuldigung?
23:31Frau Weber?
23:32Kann ich Ihnen helfen?
23:34Ich suche Herrn Dr. Heilmann.
23:36Er ist der Klinikleiter, richtig?
23:39Dr. Heilmann ist nicht im Haus, aber Sie können mit mir sprechen.
23:44Danke.
23:45Nein.
23:46Frau Weber?
23:47Ich wĂŒrde mich Ihnen gerne vorstellen.
23:49Dazu sind wir ja noch nicht wirklich gekommen.
23:52Mein Name ist Dr. Katrin Glubisch.
23:54Und Sie sind die Freundin meines Ex-Mannes.
24:02Was?
24:05FĂŒr Sie ist es bestimmt auch nicht so einfach.
24:07Die Ehe ist nicht meinetwegen gescheitert.
24:16Ich war ĂŒbrigens bei Roland.
24:18Und?
24:19Schwer zu sagen.
24:21Ich habe mit ihm geredet, aber ich weiĂ nicht, ob ich zu ihm vorgedrungen bin.
24:42Und was?
25:09Ich habe mich als codeine gesehen.
25:09Ich habe mit ihm vorgehalten.
25:10Ich möchte mich ĂŒber ihn selbst wenn ich meine Familie geplant.
25:11Das war so einfach.
25:19Schön, dass Sie es sich doch noch ĂŒberlegt haben.
25:21Man sagte mir, dass Sie Dr. Heilmann vertreten.
25:25Was kann ich fĂŒr Sie tun?
25:27Ich möchte meinen Sohn so schnell wie möglich nach MĂŒnchen bringen.
25:32Er hat hier eine hervorragende medizinische Versorgung.
25:36Wozu der unnötige Transport?
25:38Ich möchte ihn an unsere Klinik holen.
25:40Dann kann ich mich sowohl wĂ€hrend meiner Arbeitszeit als auch am Abend um ihn kĂŒmmern.
25:45Ich kann Ihnen jetzt noch kein Datum nennen, zu dem ein Transport kein Risiko mehr darstellen wĂŒrde.
25:51In jedem Fall wĂŒrde ich eine Verlegung erst nach der Entversorgung der Oberschenkelfraktur befĂŒrworten.
25:57Wir mĂŒssen abwarten.
26:01Vor allem im Interesse Ihres Sohnes.
26:05Oder in Ihrem.
26:14Das Fieber sinkt.
26:15Puls- und Atemfrequenz gefallen mir auch schon viel besser.
26:17War aber wirklich nur ein armloser Virus.
26:20Dann können wir morgen nach Hause?
26:23Keine Sorgen.
26:24Sie wird sich ratzfatz erholen.
26:33Wohin war Dr. Peters hier.
26:36Nach Pauline gucken.
26:38Mhm.
26:41Kannst du das bitte fĂŒr dich behalten?
26:45Das hier war?
26:46Nein.
26:48Das, was ich dir jetzt sage.
26:50Klar.
26:55Sie ist schwanger.
26:57Sie macht es sich nicht leicht.
26:59Aber jetzt hat sie sich wohl zu einem Abtreibungstermin durchgerungen.
27:03Morgen.
27:04Redet sie mit dir ĂŒber sowas?
27:06Ansatzweise.
27:06Sie macht sehr schnell zu.
27:08Auch als ich ihr angeboten habe, mitzukommen.
27:10Was mit dem Vater?
27:11Ich glaube, er weiĂ es gar nicht.
27:13Ja klar, so geht es dem Vater auch an.
27:17Kann man so drauf sein.
27:18Sie wird ihre GrĂŒnde haben.
27:20Er ist Serienmörder und sitzt im Knast?
27:23Versprich mir, dass du deine Klappe hÀltst.
27:25Das geht wirklich nur sie etwas an.
27:27Ja, gut.
27:34Versprochen.
27:42Und?
27:43Er schlÀft jetzt.
27:46Soll ich mich im Hotel fĂŒr dich kĂŒmmern?
27:49Das ist nett, aber ich habe schon eins.
27:53Wollen wir vielleicht was zusammen essen gehen?
27:56WeiĂt du, ich glaube, ich bleibe hier noch ein bisschen und ich habe auch gar keinen Hunger.
28:00Ja, wie auch immer.
28:01Wenn irgendwas ist oder wenn ich die Decke auf dem Kopf halte, dann ruf an.
28:05Ja.
28:06Ja, jetzt gehen.
28:14Seid ihr verlobt?
28:16Ja.
28:19Herzlichen GlĂŒckwunsch.
28:20Danke.
28:22Ja, dann.
28:24Bis morgen.
28:25Und du noch siehst dann.
28:26Ruf ich an.
28:27Mhm.
28:35Schlaf schön, mein Schatz.
28:37Gute Nacht, Mama.
28:48Hallo.
28:50Alles in Ordnung?
28:53Geht schon.
28:55Ja.
28:58Wir haben alles unter Kontrolle, Alexander.
29:01Er ist stabil.
29:02Ich weiĂ.
29:03Ich weiĂ.
29:05Moritz hat groĂes GlĂŒck gehabt.
29:09Was wollte er eigentlich mit deinem Auto?
29:11Er wollte zu seiner Freundin.
29:13Ich habe ihm gesagt, er soll um sie kÀmpfen.
29:14Ich weiĂ nicht.
29:26Verrönen geht es etwa um siehinter.
29:28Oh, Gott.
30:01Maman, Maman.
30:05Moritz, guten Morgen.
30:09Guten Morgen.
30:11Warum bist du nicht im Hotel?
30:12Wollte ich eigentlich, aber wie geht es dir?
30:16Wie bloĂ will es nachstirb langsam eins bis fĂŒnf?
30:20Was ist das da?
30:24Ja, Schatz, du hast dir beide Beine gebrochen.
30:26Das ist ein Haltesystem, das die Frakturen ruhigstellt.
30:28Man nennt es Fixateur.
30:34Guten Morgen.
30:35Guten Morgen.
30:36Und da ist ja jemand wieder zurĂŒck unter dem Lebenden.
30:40Wie fĂŒhlst du dich?
30:41Muss ich die Frage jetzt im Sekundentakt beantworten?
30:45Mama hat hier geschlafen.
30:47Ja, das habe ich mir schon gedacht.
30:48Ich habe drauĂen was fĂŒr dich deponiert.
30:50Kaffee Latte und zwei Marzipanhörnchen.
30:52Das weiĂt du noch?
30:54Ja.
30:56FrĂŒher warst du nicht so fĂŒrsorglich.
31:01Wann kommt denn eigentlich mal jemand von den Ărzten vorbei?
31:04Katrin hat heute spÀter Dienstherrl zwar trotzdem gekommen,
31:07aber ich habe darauf bestanden, dass sie...
31:09Moritz ist ja auch nicht ihr Sohn.
31:13Musst du nicht arbeiten?
31:15Ich bleibe natĂŒrlich ein paar Tage hier.
31:17Aber schlaf bitte im Hotel.
31:22Hast du Anke eigentlich vorher angerufen,
31:24oder bist du einfach so losgebrettet?
31:28Sie weiĂ nichts.
31:31Ist auch besser so.
31:35Guten Morgen.
31:36Dr. Stein ist um fĂŒnf Minuten bei Ihnen.
31:38Die Visite ist schon im Nebenzimmer.
31:39Vielen Dank.
31:45Seit heute Nacht konstant unter 37 Grad.
31:48Super.
31:49Hat sie gut getrunken?
31:51Ja, sie ist wieder fit.
31:53Hoffentlich kriegen die Jungs nicht auch noch diesen Virus.
31:55Die Improbationszeit ist vorbei.
31:57Oskar wird Augen machen nach dem Kindergarten,
31:59wenn Pauline schon da ist.
32:01Sag mal, ist Dr. Peters im Haus?
32:04Keine Ahnung.
32:06Falls du sie siehst, grĂŒĂ sie von uns.
32:08Oh, da wird sie sich aber freuen.
32:13Ich finde, wir sollten ernsthaft darĂŒber nachdenken,
32:16ob sie Patentante wird.
32:21Unbedingt.
32:23Ich meine, sie lÀsst sich gerade ihr Kind wegmachen.
32:25Dann hat so viel Herz wie die Schneekönigin.
32:27Wenn du bei Paulines Geburt dabei gewesen wÀrst,
32:30wĂŒrdest du anders ĂŒber Dr. Peters denken.
32:32War ich aber nicht.
32:35Leider.
32:38Und denk daran,
32:39du lĂ€sst sie nichts anmerken, ihr gegenĂŒber.
32:43Ich geb mir MĂŒhe.
32:45Danke.
32:50Mama, die Jacke.
32:52Die ist doch zu.
32:53Zeig mal.
32:54Zeig mal deine Jacke.
32:56Ja, komm mal her.
33:00Na ja.
33:01So.
33:02Du hast gut aufgepasst.
33:03Bis jetzt bist du schön warm eingepasst.
33:04Danke.
33:05Na komm.
33:06Stress mit der Oberschwester?
33:09Wie wÀr's, wenn sie mich zur Abwechslung in meine Ruhe lassen?
33:14Ich bleib auf jeden Fall hier, bis Moritz transportfÀhig ist.
33:17Nach Kathrins Aussage kann das ganz schön dauern.
33:20Ja.
33:23Was beschÀftigt dich jetzt?
33:24Dass ich dann so lange hier in Leipzig bin?
33:27Na ja, bitte.
33:28Ich hab mir ĂŒberlegt, eine meiner Wohnungen steht leer.
33:30HĂŒbsch möbliert, EinbaukĂŒche.
33:32Terrakotta-Fliesen?
33:34Du kannst sie nicht monatelang im Hotel tampieren.
33:37Sieh sie dir mal an.
33:40Diese Kathrin scheint ja einen richtig sensiblen Mann aus dir gemacht zu haben.
33:43Wie hat sie das denn hingekriegt?
33:46Aber ich zahl fĂŒr die Wohnung.
33:48Ja, ja, sonst noch was.
33:50Ich hab schlieĂlich was wieder gut zu machen.
33:52Ich hab dich ganz schön im Stich gelassen.
33:54Aber jetzt bin ich völlig da.
33:57FĂŒr Moritz und fĂŒr dich.
34:10FĂŒr Moritz und fĂŒr dich.
34:38FĂŒr Moritz und fĂŒr dich.
34:38FĂŒr Moritz und fĂŒr dich.
34:39FĂŒr mich.
34:40FĂŒr mich.
34:54FĂŒr mich.
34:55FĂŒr mich.
34:56FĂŒr mich.
35:01Vielleicht rufst du Anke einfach mal an, wenn es dir etwas besser geht.
35:05Die Sache ist erledigt.
35:07Höre ich da ein deutliches Leider?
35:11Guten Tag, Frau Weber.
35:13Guten Tag.
35:14Dr. Stein war auch schon hier.
35:17Ăhm, Moritz ist mein Patient, aber wenn Sie lieber Dr. Stein?
35:20Nein, so war das nicht gemeint.
35:22Und danke ĂŒbrigens, dass Sie und Alexander mir die Wohnung zur VerfĂŒgung stellen.
35:27Die leer stehende 3-Zimmer-Wohnung.
35:29Nach ausfĂŒhrlicher Beratung hielten wir das fĂŒr vernĂŒnftig.
35:35Schatz, was ist?
35:36Moritz, was ist los?
35:38Gut, Schatz.
35:39Ich krieg keine Luft.
35:40Moritz, was ist?
35:41Alexander, gehst du bitte raus?
35:42Das sieht aus wie ein Herzinfarkt.
35:43Ein Herzinfarkt?
35:44In seinem Alter?
35:45Das EKG zeigt eine Hebung der ST-Strecke.
35:47Eine Ampulle mit der Lohn.
35:48Schnell!
35:49Hat Moritz einen Herzfehler?
35:50Eine Herzerkrankung als Vorgeschichte dazu?
35:52Nein, nichts.
35:53Die Schmerzen mĂŒssten gleich nachlassen.
35:55Atme ganz ruhig.
35:56Ganz ruhig, Schatz.
35:58Der hoher Blutverlust durch den Unfall, die Verletzungen?
36:00Könnte eine Stress-Cardio-Myopathie sein.
36:03Was?
36:03Ich verstehe gar nichts.
36:04Was Katrin gesagt hat, raus!
36:06Ein Milligramm Dorolit.
36:09Ruhig, Schatz, ruhig.
36:11Und jetzt?
36:12Dein Herzkatheter?
36:13Dann wissen wir wenigstens, was los ist.
36:15Melden Sie uns im OP an und sagen Sie Dr. Stein Bescheid.
36:17Ich will dabei sein.
36:18Ich bin Thoraxchirurgin.
36:19Das geht nicht und das wissen Sie.
36:22Vertrauen Sie uns.
36:29Schleuse steht.
36:31Wie sieht's aus?
36:32Erstmal stabil.
36:34Katheter, bitte.
36:36Er fĂŒhrt jetzt den Katheter ĂŒber die Hauptschlagader bis zum Herz vor.
36:40Maria, bitte.
36:41Er wird die HerzkranzgefĂ€Ăe per Kontrastmittel darstellen.
36:45Nur so können wir sehen, was die Ursache fĂŒr Moritz' Zustand ist.
36:50Ich warte raus.
36:54Ich bin vor Ort.
36:56Kontrastmittel, bitte.
37:00Ja, sieht sehr gut aus.
37:02Keine Stenose, kein Verschluss.
37:03Dann war es sicher kein Infarkt.
37:05Nein.
37:06Eindeutig eine Stress-Kardio-Myopathie.
37:34Eindeutig eine Stress-Kardio-Myopathie.
37:35Schnell!
37:43Laden auf 200.
37:44Weg vom Tisch!
37:47Nochmal!
37:48Laden auf 200.
37:49Weg vom Tisch!
38:01Nochmal!
38:02Laden auf 200.
38:04Weg vom Tisch!
38:04Moer!
38:07Moer!
38:09Moer!
38:11Moer!
38:13Moer!
38:18Moer!
38:19Moritz wird jetzt auf die Intensivstation gebracht.
38:24Ich danke Ihnen sehr. Ihnen allen. Ich glaube, wir können jetzt alle aufatmen.
38:30FĂŒr Alexander war das allerdings zu viel.
38:33Wo ist er?
38:34DrauĂen an der frischen Luft. Möchten Sie ihm vielleicht sagen, wie es Moritz geht?
38:41Gerne.
38:51Alexander?
38:56Geht's dir gut?
38:57Ich dachte, ich muss mich ĂŒbergeben.
39:00Moritz hatte keinen Herzinfarkt. Es war eine Stressreaktion seines Körpers. Wir können davon ausgehen, dass er es ĂŒberstanden hat.
39:13Er ist jung. Er wird das verkraften.
39:16Wem geht das zu mir?
39:20Danke.
39:23Danke fĂŒr alles.
39:31Ich bin langsam schnauzevoll auf dem OP.
39:35Ab jetzt geht es aufwÀrts.
39:37So, Katrin auch.
39:40Die Dinger sind ja immer noch dran.
39:43Schatz, noch eine OP. Dann hast du's hinter dir. Und dann können wir auch bald mit der Mobilisierung beginnen.
39:48Es geht aufwÀrts.
39:52Entschuldigung?
39:53Diese Anker hat gerade in der Zentrale angerufen und ist dann bei mir gelandet.
39:58Ach ja, ich hab ihre Nummer in deinem Adressbuch gefunden und ihr auf Band gesprungen.
40:01Sie wĂŒnscht dir gute Besserung.
40:03Kommen Sie vorbei?
40:05Sie lÀsst ausrichten, dass sie im Moment so viel um die Ohren hat.
40:11Blöde Kuh.
40:21Du musst dich jetzt ganz auf deine Genesung konzentrieren.
40:33Ich schlage vor, dass wir Frau GĂ€rtner neurologisch untersuchen, sobald sie aufgewacht ist und dann entscheiden, ob wir konservativ weiterverfahren
40:39oder nochmal operieren.
40:41Danke, Dr. Bantano.
40:43Gut.
40:44Das war's dann fĂŒr heute.
40:45Ăh, einen Moment.
40:46Ich, ich hab noch was.
40:48Um welchen Patienten geht es?
40:49Ăh, gar keinen.
40:51Oder besser gesagt, es, es geht um mich.
40:54Es dauert nicht, wenn ich mich.
40:55Ich weiĂ nicht.
40:56Bitte sehr.
40:57Also, ja, ich bin schwanger.
41:06Und ich werde das Kind auch austragen.
41:10Auf meine Arbeit hat das keinen Einfluss.
41:13Ich werde zwar etwas unförmiger werden, aber weiter operieren.
41:18Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr OrthopĂ€die und Unfallchirurgie hat schlieĂlich fĂŒr eine zeitgemĂ€Ăe Auslegung des Mutterschutzgesetzes gesorgt.
41:25GlĂŒcklicherweise.
41:26Und ich wÀre Ihnen dankbar, wenn Sie mich nicht mit Fragen oder RatschlÀgen dazu behelligen.
41:32Das war's schon.
41:36Das war einmal eine klare Ansage.
41:38Kannst du wohl laut sein.
41:41Und, was ist, kommst du mit zu Roland? Ich möchte ihn gern zu einer Party Skat ĂŒberreden.
41:47Daraus wird wohl nichts.
41:50Guck mal.
41:51Hm, kenn ich doch, die HĂŒtte.
41:53Hm, da haben wir mal zu dritt ein Wochenende verbracht.
41:55Ja, da haben wir mal zu dritten.
42:00Ja, da haben wir mal zu dritt.
42:06Oh.
42:09Oh.
42:12Ah.
42:13ARD Text im Auftrag von Funk
Kommentare