- vor 14 Stunden
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00:20Love Is Enough
00:45Die Blutung war dermaßen massiv.
00:47Ich dachte zwischendurch, das schaffen wir nicht.
00:49Es war wirklich gute Arbeit von dir.
00:51Ich habe mich alleine operiert.
00:53Trotzdem, es war ein ganz schöner Kraftakt.
00:55Dr. Heilmann, der Beckenpropos ist jetzt bereit.
00:58Wie, du hast gleich den nächsten Eingriff?
01:01Es standen wir jetzt die ganze Nacht im OP.
01:02Es wird nicht die letzte Nacht gewesen sein.
01:04Der Patient rechnet fest, damit heute operiert zu werden.
01:07Von mir.
01:17Was?
01:19Was?
01:23Was?
01:29Was?
01:49Ja, aber das Exposé habe ich doch vorhin mitgeschickt.
01:53Andrea, du weißt doch, wie der Markt im Moment aussieht.
01:55Und ich versuche wirklich alles.
01:59Nein, es ist nicht bei mir.
02:00Es ist mein Nachbar.
02:17Hör zu, ich mache das nochmal neu.
02:19In zwei Stunden hast du es auf dem Tisch.
02:21Ja, auf Wiedersehen.
02:37Ja, ich komme.
02:42Verehrte Frau Rautenberg, was verschafft mir das für Klinik?
02:45Soll das ein Witz sein?
02:47Nein, das ist nur der Versuch, Ihnen freundlich zu begehen.
02:51Drehen Sie die Musik ab, Herr Kröger.
02:53Das geht leider nicht.
02:55Das ist meine Inspiration.
02:58Ich habe die ganze Nacht gearbeitet und ehrlich gesagt nicht besonders erfolgreich.
03:01Ich brauche jetzt einfach mal zwei Stunden Ruhe, um die Sache ordentlich zu Ende zu bringen.
03:06Nein, komm, sie muss einfach mal jemanden umarmen.
03:10Nein, nein, nein, und nochmal, nein!
03:13Schau mal!
03:18Adina, wie jetzt gebraucht?
03:21Schmeckt es dir nicht?
03:22Doch, ist echt lecker.
03:24Was hast du denn heute noch vor?
03:25Ich habe nämlich frei.
03:26Wir könnten das zusammen unternehmen.
03:28Super.
03:29Ja, wie wäre es mit einem Ausflug?
03:31Mal wieder eine Tour mit dem Motorrad, danach noch was essen.
03:34Hast du Lust?
03:35Mhm.
03:36Na gut.
03:37Lass uns los, sonst wird es zu spät.
03:42Wir könnten natürlich auch die Koffer packen und nach Australien auswandern.
03:46Ja, gute Idee.
03:49Marie.
03:51Marie.
03:52Sollen wir vielleicht noch jemanden mitnehmen auf unseren Ausflug?
03:55Nee, warum?
03:57Weil du mir nicht zuhörst.
03:59Du tippst die ganze Zeit auf dem Ding da rum.
04:01Gerade hast du sogar zugestimmt, dass wir nach Australien auswandern.
04:04Oh.
04:06Ja, ich muss dir was sagen, Papa.
04:10Na dann, schieß mal los.
04:15Ich ziehe weg aus Leipzig.
04:19Was musst du?
04:22Ich gehe nach Köln.
04:41Tina Rautenberg, 29 Jahre alt, ist mit dem Herrn da hinten aneinander geraten.
04:45Sie ist mit dem Kopf gegen einen Türrahmen gestoßen und hat eine Platzwunde an der Stirn.
04:48Laut Herr Kröger war sie kurzzeitig bewusstlos.
04:51Bei unserem Eintreffen war sie allerdings ansprechbar und orientiert.
04:54Frau Rautenberg, ich bin Dr. Globisch.
04:55Ich kümmere mich gleich um Sie.
04:57Bitte, Behandlungsraum 1.
05:00Wilhelm Kröger, 65 Jahre, ist ebenfalls gestürzt.
05:03Er hat starke Schmerzen in der rechten Schulter.
05:05Wie starke Schmerzen, das habe ich nicht gesagt.
05:07Ich bin hier völlig fehl am Platz.
05:08Kümmern Sie sich lieber um die Kleine da.
05:11Wir werden Sie gründlich untersuchen und wenn nichts ist, umso besser.
05:13Bringen Sie bitte Herrn Kröger in Behandlungsraum 2 und machen Sie die Anamnese, Herr Brenner, bitte.
05:17So, Herr Kröger, kommen Sie bitte. Nehmen Sie Platz.
05:19Uns der Wahrheitsfindung dient.
05:28Manchmal, glaube ich, der macht das mit Absicht.
05:30Herr Kröger weiß ganz genau, dass ich wahnsinnig viel Stress habe und trotzdem dreht er die Musik so laut auf,
05:34dass bei mir unten die Lampen wackeln.
05:36Was machen Sie beruflich?
05:37Ich verkaufe Kunst. Also, meine Chefin verkauft Kunst.
05:41Ich helfe ihr dabei, viel versprechender neue Künstler zu finden.
05:45Das klingt aber spannend.
05:47Das habe ich auch gedacht, bevor ich den Job in der Galerie bekommen habe.
05:51Es war kurz nach dem großen Boom. Leipziger Schule.
05:55Darf ich?
05:58Das sieht soweit gut aus.
06:00Das können wir kleben.
06:02Da wird wahrscheinlich nicht mal eine Narbe bleiben.
06:04Wie lange dauert das?
06:05Nicht lange.
06:06Trotzdem müssen wir Sie eine Nacht zur Beobachtung hier wagen.
06:09Das geht nicht. Ich muss liefern.
06:11Frau Rautenberg, Sie waren bewusstlos. Sie haben auf jeden Fall eine kleine Gehirnerschütterung.
06:16Mir geht's gut, wirklich.
06:20Sollten Sie über Nacht weder Übelkeit noch starke Schmerzen noch Schwindel entwickeln, können Sie morgen die Klinik wieder verlassen.
06:30Ehrlich gesagt bin ich vor allem wegen der Kunst nach Leipzig gekommen.
06:34Das ist einfach eine ganz besondere Atmosphäre.
06:38Ja, Schwester Elisabeth, würden Sie bitte Frau Rautenberg auf der Station anmelden und dann braucht sie unbedingt Ruhe.
06:47Das Angebot kam ziemlich überraschend, aber ich kann das jetzt echt nicht ablehnen.
06:51Das klingt toll.
06:53Da lerne ich halt direkt während der Ausbildung den Umgang mit traumatisierten Kindern.
06:57Ich würde es wirklich gerne machen.
06:59Das freut mich für dich.
07:01Das wird bestimmt spannend.
07:03Ja, dann brauchen wir jetzt eine Wohnung. Wann geht's denn los?
07:08Ich habe ehrlich gesagt schon ein Zimmer. Und übermorgen ziehe ich um.
07:14Übermorgen? Seit wann planst du das denn schon?
07:17Ich wollte halt erst sicher gehen, dass auch wirklich alles klappt.
07:20Und dann wollte ich auch ehrlich gesagt nicht, dass du mir da so einredest.
07:26Weißt du was? Ich nehme mir frei. Ich komme mit nach Köln und helfe dir beim Umzug.
07:31Danke, aber...
07:32Kein Problem. Ich habe noch eine Menge Resturlaub.
07:35Du, ich will das wirklich gerne alleine machen.
07:43Und?
07:46140 zu 70.
07:47Sehen Sie, ich bin topfit. Bin jetzt 65. War noch kein einziges Mal im Krankenhaus.
07:53Hatten Sie schon vor dem Sturz Beschwerden?
07:55Herr Doktor, ich sage Ihnen jetzt mal was. Das ist eine Prellung. Nichts weiter.
08:01Das tut ein bisschen weh, aber das regelt der Körper ganz von allein.
08:05Herr Kröger, Ihre Schulter muss unbedingt geröntgt werden, damit wir eine Fraktur oder eine Luxation ausschließen können.
08:10Ah, Sie wollen mich also bestrahlen. Das bringt Umsatz.
08:13Keine Sorge, Herr Kröger. Die Strahlenbelastung bei einer einzelnen Röntgenaufnahme ist unbedenklich.
08:19Eine unversorgte Schulterverletzung würde Sie dauerhaft einschränken. Das Risiko sollten Sie nicht eingehen.
08:24Und wenn dann alles in Ordnung ist, können Sie die Klinik danach gleich wieder verlassen.
08:28Also gut, wenn ich danach wieder ein freier Mensch bin.
08:32Schwester Ulrike?
08:33Ja?
08:34Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
08:36Herr Brenner, melden Sie Herrn Kröger bitte beim Röntgen an rechte Schulter zwei Ebenen und bringen Sie ihn bitte hin.
08:42Ja, kommen Sie bitte.
08:47Falls Sie doch etwas gegen die Kopfschmerzen brauchen, dann klingeln Sie einfach.
08:51Geht schon.
08:54Warten Sie.
08:55Mein Handyakku ist fast leer. Haben Sie vielleicht ein Ladekabel?
09:00Frau Dr. Blubisch hat gesagt, Sie brauchen absolute Ruhe.
09:03Ich muss dringend meiner Chefin Bescheid geben. Sie wartet auf meinen Anruf.
09:09In Ihrem Job begegnen Sie doch bestimmt.
09:13Vielen berühmten Leuten, oder?
09:15Die meiste Zeit verbringe ich alleine an meinem Schreibtisch.
09:18Glauben Sie mir.
09:19Sie sind der kultivierteste Mensch, der mir hier seit langem begegnet ist.
09:25Ich würde so gerne mal wieder auf eine Vernissage.
09:29Ein bisschen Champagner trinken.
09:32Gute Gespräche führen.
09:34Ich brauche jetzt wirklich Ruhe.
09:37Gut, dann organisiere ich Ihnen jetzt ein Ladekabel.
09:45Aber nicht verraten, von wem die es haben.
09:46Nein, versprochen.
09:50Gott.
09:52Wenn das Gesundheitshaus heißen würde, das würde ich halt noch verstehen.
09:55Aber wie kann man hier arbeiten?
09:58Mir gefällt es eigentlich ganz gut.
09:59Ach, Quatsch.
10:00Man muss was von der Welt sehen, was erleben.
10:03Menschen begegnen, sich überraschen lassen, inspirieren von unvorhergesehenen Begegnungen.
10:10Es gibt ja auch ein Leben außerhalb der Klinik.
10:12Das hier macht dann auch die Dauer doch kaputt, ne?
10:15All die Krankheiten, das Leid, allein wie das hier riecht.
10:19Vielleicht sind Sie ja gleich wieder zu Hause.
10:24So, dann wollen wir doch mal sehen.
10:27Na ja, dann machen Sie es nicht so spannend.
10:30Oder ist es ein sehr extra nahmen Grund, mich hier drin zu behalten?
10:32Auf den Aufnahmen konnten Frau Dr. Globisch und ich weder eine Luxation noch eine Fraktur erkennen.
10:38Ist das jetzt gut oder schlecht?
10:40Das ist gut.
10:41Ihre Schulter ist in Ordnung.
10:42Sie haben sich beim Sturz nur eine leichte Prellung zugezogen.
10:44Das sag ich doch.
10:45Aber die dürfte in ein paar Tagen von selbst abgeflungen sein.
10:47Gut, dann nix wie weg hier.
10:49Am besten, Sie schonen sich noch die nächsten Tage.
10:51Und sollten die Schmerzen schlimmer werden, kommen Sie zu uns zurück.
10:55Das wird nicht nötig sein.
10:58Diese Klinik und ich, wir kommen ganz gut ohneinander aus.
11:05Dann sag ich mal besser nicht auf Wiedersehen.
11:08Schade eigentlich.
11:15Ja, aber ich kann doch nichts dafür.
11:19Ich bin im Krankenhaus.
11:21Der Typ ist einfach auf mich los.
11:22Vollkommen irre.
11:27Ich würde Sie auch kennenlernen.
11:28Und ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen.
11:30Morgen früh komme ich hier raus und setze mich sofort an den Schreibtisch.
11:33Bitte, ich brauche nur noch ein bisschen Zeit.
11:35Wir brauchen was ganz anderes.
11:38Ich bin gestern Nacht im Internet auf einen sehr interessanten Künstler gestoßen.
11:42Den würde ich mir gerne noch einsehen.
11:45Ich weiß, dass das mein letzter Hof ist.
11:48Hallo?
11:52Sie müssen einfach mal runterfahren.
11:54Warum nutzen Sie die Zwangspause hier nicht?
11:57Es ist ruhig, man kümmert sich um Sie.
11:59Sie tun blindert, dass es Ihnen nicht gut geht.
12:01Richtig.
12:02Aber das ist kein medizinisches Problem.
12:07Aber Ihnen geht's blendend.
12:09Hm?
12:10Hm?
12:16Mauritius?
12:17Bin ich neidisch, aber ich komme einfach nicht weg.
12:21Die Oberschwester ist so ein Drachen.
12:23Die geben mir ganz bestimmt keinen Urlaub.
12:27Ja, ich würde auch viel lieber mit euch nach Mauritius fliegen.
12:31Hör auf, ich will gar nicht wissen, wer alles kommt.
12:33Haben Sie Schwester Elisabeth gesehen?
12:35Sie sollte eigentlich das Mittagessen austeilen.
12:38Hör sie nicht?
12:39Wenn Sie sie sehen, schicken Sie sie zu mir.
12:41Ich bin in einer Notaufnahme.
12:43Ja.
12:43Danke.
12:46Die Luft ist rein.
12:55Ist was?
12:59Du sollst zu Asu.
13:00Sie wartet in der Notaufnahme auf dich.
13:08Danke.
13:09Ach du.
13:10Kein Problem.
13:15Was wollen Sie von mir, Herr Trüger?
13:18Wir sollten mal reden.
13:20Nein.
13:23Wenn Sie nicht sofort verschwinden, dann rufe ich die Schwester.
13:26Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen.
13:29Gut.
13:29Registriert.
13:30Oh Gott.
13:32Sie sind so schrecklich unentspannt.
13:35Bitte lassen Sie mich in Ruhe.
13:37Ne.
13:38So geht das nicht.
13:40Ich will mich wirklich mit Ihnen versöhnen.
13:44Ich weiß nicht warum, aber zwischen uns ist irgendwie so eine schlechte Energie entstanden.
13:49Darum passieren auch all diese Dinge.
13:51Was für Dinge?
13:52Diese ganzen negativen Schwimmungen, die führen zu Verletzungen.
13:55Die machen krank.
13:56Schaffen wir die aus der Welt.
14:00Dann wird es Ihnen auch wieder besser gehen.
14:02Ist doch ganz einfach.
14:03Hören Sie auf, mich mit Ihrer Musik zu terrorisieren oder benutzen Sie Kopfhörer.
14:08Ich bin in meinem Leben bisher ganz gut damit gefahren,
14:11weder anderen Vorschriften zu machen, noch mir welche machen zu lassen.
14:14Nicht nur, dass das, was ich letzte Nacht zu Ihrer Musik fabriziert habe,
14:17totaler Mist ist.
14:18Nein, jetzt liege ich auch noch im Krankenhaus
14:19und bin wahrscheinlich meinen Job los.
14:21Ihretwegen.
14:22Ist Ihnen eigentlich bewusst, mit welcher Haltung Sie mir permanent begegnen?
14:25Ach.
14:26Ich dachte, wir schreiben niemandem vor, wie er zu leben hat.
14:33Sie sind der größte Egoist, der mir hier über den Weg gelaufen ist.
14:36Wer sorgt denn dafür, dass ich permanent von Krach umgeben bin?
14:39Das hat nichts mit Schwingungen und schlechter Energie zu tun.
14:41Das ist Terror.
14:46Fertig?
14:46Ja.
14:48Gehen Sie.
14:53Hören Sie auf, anderen die Schuld für Ihr Versagen zu geben.
14:57Und suchen Sie sich einen Job, bei dem man nicht auf der Straße steht,
15:00wenn man mal krank ist.
15:02Wir kommen in der Wirklichkeit, Herr Krüger.
15:15Kannst du nicht anklopfen?
15:17Das habe ich.
15:19Das gibt's.
15:22Der OP-Plan.
15:24Was ist damit?
15:25Für wie viele OPs willst du dich noch antragen?
15:27Wieso brauchst du noch jemanden?
15:30Roland, du hast heute praktisch den ganzen Tag amopetisch gestanden.
15:33Letzte Nacht warst du auch nicht zu Hause.
15:35Und die nächsten Tage sehen nicht anders aus.
15:36Ich denke nicht, dass dich das was angeht.
15:39Aber das geht mich sehr wohl was an.
15:40Das ist verantwortungslos.
15:44Ja?
15:45Entschuldigung, Roland, die Abrechnung, um die ich dich gebeten habe.
15:48Liege schon in deinem Fach.
15:49Gut, dann störe ich nicht länger.
15:54Ich weiß, dass du im Moment...
15:56Was weißt du?
16:06Das können Sie gleich wieder mitnehmen.
16:09Ist Ihnen nicht gut?
16:10Doch.
16:10Alles in Ordnung.
16:12Ich habe bloß keinen Hunger.
16:17Was ist das?
16:18Damit Sie besser schlafen können und etwas gegen Ihre Kopfschmerzen.
16:22Das können Sie auch gleich wieder mitnehmen.
16:23Eigentlich müsste ich gar nicht mehr hier sein.
16:25Ich bin vollkommen gesund.
16:30Was wollen Sie denn noch?
16:33Das Ladekabel, was ich Ihnen vorhin geliehen habe.
16:36Achso.
16:38Ja, natürlich.
16:39Entschuldigung.
16:40Ich bin einfach mit den Nerven durch.
16:42Kein Problem.
16:50Danke.
16:52Hab ich doch gern gemacht.
16:56Wissen Sie,
16:58alle meine Freunde,
16:59die fahren nächste Woche nach Mauritius,
17:01während ich in Leipzig versauern darf.
17:04Ja, das ist blöd.
17:09Na ja, ich dachte,
17:13vielleicht findet ja irgendwas statt.
17:17Eine Vernissage,
17:19wenigstens ein bisschen Glanz und Glamour.
17:22Sie wollten sich doch erfangieren.
17:25haben Sie aber was falsch verstanden.
17:28Ich brauche jetzt wirklich mal in Ruhe.
17:30Tschüss.
17:40Das Mädchen wird flügge.
17:42Sei froh, dass sie ihren eigenen Kopf hat.
17:45Ich freue mich ja für Sie.
17:47Macht sie eigentlich ihre Ausbildung in Köln zu Ende?
17:50Ja.
17:50Sie kann sich sogar spezialisieren.
17:52Kinder mit psychischen Störungen.
17:54Das wollte sie ja schon immer.
17:57Klingt doch alles ganz vernünftig.
17:58Du hast aber nicht versucht,
17:59ihr das auszureden, oder?
18:01Eher hätte ich mir die Zunge abgebissen.
18:03Ist ja nicht das erste Mal,
18:05dass sie auszieht.
18:06Aber bisher ist sie wenigstens in Leipzig geblieben.
18:09Ich sag dir was.
18:11Am Anfang kommt die jedes Wochenende.
18:13Dann seht ihr euch häufiger als jetzt.
18:16Wir gucken morgen abends zusammen Fußball.
18:19Komm doch dazu.
18:21Roland freut sich bestimmt, wenn du dabei bist.
18:24Also morgen wird ganz sicher kein Fußball hier geguckt.
18:27Das ist nämlich mein Fernsehabend.
18:28Charlotte, das ist doch nur das eine Spiel.
18:32Für Roland.
18:33Und was ist mit mir?
18:35Du kannst ja mitgucken.
18:36Ja, ich und Fußball.
18:39Eure Schnittchen könnt ihr euch morgen selber machen.
18:42Ich gehe nach oben und lege die Beine hoch.
18:54120 zu 80.
18:55Gut.
18:57Kein Schwindel, keine Übelkeit?
19:00Was machen die Kopfschmerzen?
19:01Sie sind verschwunden.
19:02Dann kann ich es nicht verantworten,
19:04sie länger hier festzuhalten.
19:06Aber die nächsten Tage bitte noch etwas schonen.
19:08Möglichst keine Bildschirmarbeit und viel Ruhe.
19:10Mhm.
19:12Alles Gute.
19:14Wiedersehen.
19:15Tschüss.
19:22Ich glaube, Sie können sich Hades leisten,
19:23nur weil Sie Kohle haben, ja?
19:24Aber mit mir nicht.
19:25So schnell kriegen Sie mich nicht aus der Wohnung.
19:27Dann müssen Sie schon das ganze Haus abreißen.
19:29Ich nenne mich bei dir in einer Stunde, okay?
19:30Okay, ciao.
19:32Obwohl Sie das natürlich wunderbar finden würden,
19:34wenn er mich rausschmeißt, ne?
19:36Dann hätten wir zumindest keine negativen Schwingungen mehr im Haus.
19:41Tun Sie sich selbst einen Gefallen
19:43und so ist er mich so ein Mensch.
19:44Mhm.
19:46Hm, danke.
19:47Ich weiß nicht.
19:52Okay.
20:04Okay.
20:10Und dann?
20:14Okay.
20:28Herr Kröger, Herr Kröger, er ist kaum anspruchsvoll.
20:31Verdacht auf Schädel-Hirntrauma.
20:32Der Notarzt sagt, man hat ihn bewusstlos in seinem Badezimmer aufgefunden.
20:36Vielleicht eine Folge seines ersten Sturzes?
20:38Außer der geprellten Schulter gab es keine Anzeiten für weitere Verletzungen.
20:41Wir machen ein Schädel-City.
21:09Herr Kröger, Sie sind wieder in der Sachsenklinik.
21:14Darf ich?
21:16Das lohnt sich nicht, Frau Doktor.
21:19Wollen Sie mir erzählen, was passiert ist?
21:21Gar nichts.
21:23Sie haben vermutlich eine Gehirnerschütterung.
21:25Sie können von Glück reden, dass Ihre Nachbarin Sie so schnell gefunden hat.
21:29Ich bin sowieso bald tot.
21:31Ich wäre lieber in meiner Wohnung gestorben.
21:33Was?
21:34Da werden Sie nichts finden.
21:36Es ist die Prostata.
21:38Bei wem sind Sie in Behandlung?
21:40Bei niemandem.
21:41Ich brauche keinen Arzt.
21:42Der Körper hat die größten Selbstheilungskräfte.
21:45Der weiß, dass er von Schluss ist.
21:46Wer hat Sie untersucht?
21:48Ich hatte 65 schöne Jahre.
21:51Kein Grund, sich zu beklagen.
21:52Herr Kröger, woher haben Sie diese Diagnose?
21:55Ich muss häufig aufs Klo.
21:57Oft schmerzt es.
21:58Manchmal kommt Blut.
21:59Diesmal waren die Schmerzen schlimmer.
22:01Darum bin ich umgekippt.
22:03Ich werde unseren Urologen Dr. Kaminski hinzuziehen.
22:12Ich gehe aufs Klo.
22:16Ich gehe aufs Klo.
22:22Ich komme nicht an, wie ich erinnere.
22:25Ich bin ein Nämmer.
22:31Das war's.
23:06Das war's.
23:36Und? Hat der Patient recht mit seiner Eigendiagnose?
24:11Das war's.
24:13Das war's.
24:17Das war's.
24:28Das war's.
24:31Das war's.
24:32Das war's.
24:33Das war's.
24:33Das war's.
24:35Das war's.
24:36Das war's.
24:52Das war's.
24:54Das war's.
24:58Das war's.
25:01Das war's.
25:04Das war's.
25:33Das war's.
25:43Das war's.
25:52Das war's.
25:56Das war's.
25:59Das war's.
26:18Das war's.
26:20Das war's.
26:21Das war's.
26:29Das war's.
26:30Das war's.
26:31Das war's.
26:52Das war's.
26:56Das war's.
27:27Das war's.
27:27Das war's.
27:27Das war's.
27:32Das war's.
27:36Das war's.
27:41Das war's.
27:47Das war's.
27:51Das war's.
27:52Ich, meine nhική von zweiten Untersuchungen, gehe ich ganz stark davon aus, dass es sich um
27:56einen gutartigen Tumor handelt.
27:58Kein Krebs.
28:00Hundertprozentig kann ich das natürlich erst nach der Gewebeanalyse sagen.
28:05Also werde ich nicht sterben?
28:07Zumindest nicht an einem Prostatakarzinom.
28:13Dann die schlechte Nachricht.
28:16Ja, Sie werden sich nun wohl doch mit Ihren Mietschulden auseinandersetzen müssen.
28:21Die kann ich Ihnen leider nicht wegoperieren.
28:25Ich werde den Tumor transuretral entfernen.
28:30Das bedeutet durch die Harnröhre.
28:33Das ist insgesamt sehr schonend, aber es kann dabei manchmal zu Schließmuskelverletzungen kommen.
28:39Heißt das, ich habe nicht nur Schulden, ich bin dann auch noch inkontinent?
28:43Gut, möglicherweise vorübergehend.
28:47Aber auch da können wir einiges machen.
28:49Das ist ein Routine-Eingriff.
28:55Und wenn es nur doch Krebs ist?
28:58Das halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich.
29:02Ihre Laborwerte und das CT sprechen absolut dagegen.
29:07Das bei der OP entnommene Gewebe wird umgehend untersucht.
29:11Und danach haben Sie Gewissheit.
29:16Glauben Sie mir, das ist eine gute Nachricht.
29:20Also, wir sehen uns morgen zur OP.
29:24Gute Nacht.
29:32Willst du Marie nicht lieber mal zurückrufen?
29:35Nach dem Spiel.
29:37Martin?
29:39Marie?
29:40Hast du denn dein Handy nicht dabei?
29:42Kann man nicht einmal in Ruhe Fußball gucken?
29:47Sag her, wir kommen gleich.
29:49Los, Martin.
29:50Du, du passt auf, dass Sie den Sieg nicht noch verschenken.
29:53Marie?
30:00Danke, dass ihr da seid.
30:01Wo sind die Sicherungskosten?
30:02Draußen im Flur.
30:06Ich hole mal das passende Werkzeug.
30:14Du, sag mal, was hältst du denn davon, wenn ich einfach mal wieder bei dir vorbeikomme?
30:22Für ein paar Wochen.
30:24Und dann schauen wir mal, was wir noch so draufhaben, wir beide.
30:27Oder wir gründen eine Rentner-WG.
30:32Na, verstehe ich.
30:37Verstehe ich.
30:38Nein, klar, du hast recht.
30:42Was vorbei ist, ist vorbei.
30:47Es war nur so ein Gefühl.
30:50Ach, wir hatten die Schrauben festgezogen.
30:52Die sind ja völlig verkantet.
30:54So, der Schraubentier für die Listerklemme.
31:07Nein, ich will kein Geld.
31:09Ich wollte dich fragen, ob ich eventuell für eine Weile bei dir unterkommen kann.
31:14Mein Vermieter macht mal wieder Stress, was ist schon der alte Spießer?
31:18Ja.
31:20Ja, was deine Eltern, die damals den Geldhahn abgedreht haben, da habe ich auch nicht lange gefangen.
31:25Ja, gut, das ist 40 Jahre her und trotzdem habe ich gedacht, wir sind Freunde.
31:30Thomas.
31:31Thomas?
31:34Soll ich einen Arzt rufen?
31:35Noch einen?
31:37Ist nicht nötig.
31:39Ich dachte, du hast die Sicherung rausgedreht.
31:42Das dachte ich auch.
31:44Ist dir schwindelig?
31:45Nein.
31:46Nein, bleib, bleib, bleib, bleib.
31:58Herr Kröger, Sie sind ja noch wach.
32:04Ist ja vielleicht das letzte Mal.
32:07Sie sollten wirklich so eine Tablette nehmen.
32:09Die beruhigt Sie auf jeden Fall.
32:10Nein, ich muss nachdenken.
32:14Sie haben Mist gebaut, ne?
32:16Mit der Frau da vorhin.
32:18Wissen Sie was?
32:19Ich glaube, die wollte Ihnen helfen.
32:22Da haben Sie was falsch verstanden.
32:24Niemand will einem anderen helfen.
32:26Alle helfen immer nur sich selbst.
32:30Und das sollte ja eigentlich auch reisen.
32:33Schlafen Sie gut.
32:56Guten Morgen, Herr Kröger.
32:58Na, konnten Sie noch ein bisschen schlafen?
33:00Nee.
33:02Aber ich habe eine Idee.
33:05Wohnen Sie allein?
33:07Es geht Sie zwar nichts an, aber ja, tue ich.
33:09Das dachte ich mir.
33:12Ich ziehe wieder eine WG.
33:14Super.
33:15Niemand sollte alleine leben, der das nicht will.
33:18Und?
33:19Was und?
33:22Wollen Sie?
33:24Vielen Dank, aber ich bin momentan sehr glücklich alleine.
33:27Bitte setzen Sie sich.
33:29Na, schade.
33:31Na ja, es war noch ein Versuch.
33:33Aber wenn Sie sich's nochmal überlegen.
33:35Herr Kröger, haben Sie noch irgendwelche Fragen zu Ihrer OP?
33:38Nein, keine Fragen offen.
33:40Na dann.
33:40Außer vielleicht, wie lange dürfte ich dann nach der OP noch in der Klinik bleiben?
33:45Wenn alles gut geht und davon gehen wir aus, können Sie nach drei bis sechs Tagen wieder nach Hause.
33:49Oh.
33:51Ja, dann sollte ich mir wohl doch lieber Krebs wünschen.
33:57Interessante Sichtweise.
34:06Resektoskop.
34:18So, Brenner, dann passen Sie mal gut auf.
34:22Denn jetzt können Sie was lernen.
34:27Ich verstehe nicht, wieso Herr Kröger sich nicht hat untersuchen lassen.
34:31Er muss sich doch über Monate gequält haben.
34:33Das älteste und stärkste Gefühl der Menschheit ist die Angst.
34:36Einen besonders ängstlichen Eindruck hat er auf mich nicht gemacht.
34:39Die älteste und stärkste Form der Angst ist die Angst vor dem Unbekannten.
34:45Also wenn Sie mich fragen, ist das einfach nur unvernünftig.
34:48So ist es.
34:50Denn die Angst ist ein Gefühl.
34:52Und Gefühle haben in der Regel wenig mit Vernunft zu tun.
34:57Ja, die Bilder strahlen eine unglaubliche Lebendigkeit aus und trotzdem haben Sie eine ganz eigwillige Tiefe.
35:03Ich hatte an den Sommersalon gedacht.
35:06Wir haben da zwar bisher nur die Werke der Kunststudenten ausgestellt, aber das macht ja sowieso jeder.
35:11Die Bilder sind mehr als ausreichend vorhanden.
35:17Nennen Sie mir doch mal die wichtigsten Komplikationen einer Tour.
35:22Tour-Syndrom, zu tiefe Resektion, die zu einer Perforation der Prostatakapsel führt, Vernarbung, Inkontinenz und retrograder Samerguss.
35:33Nicht schlecht.
35:35Aber darüber muss ich Herr Krüger ja keine Gedanken machen.
35:39Der OP-Verlauf ist ja wie aus dem Lehrbuch.
35:42So, das war's.
35:47Schön groß an die Histologie, danach können Sie Feierabend machen.
35:52Makroskopisch wirkt das Gewebe ja unauffällig.
35:54Trotzdem ist er zutiefst davon überzeugt, Krebs zu haben.
35:58Angst ist eben ein Gefühl.
36:00Wie sind die Vitalwerte?
36:02Soweit stabil.
36:03Gut.
36:03Dann legen wir jetzt den Spülkatheter.
36:05So ist es, Schwester.
36:09Und? Stromschlag überwunden?
36:11Ja, ist alles in Ordnung.
36:14Otto erzählt, du schläfst nicht besonders viel.
36:16Woher weiß er das?
36:17Mann, Roland.
36:18Du operierst quasi ununterbrochen, verlässt die Klinik kaum noch.
36:22Wann und wie viel ich operiere, entscheide ich selbst.
36:24Bisher hat sich noch niemand darüber beschwert, vom Klinikleiter behandelt zu werden.
36:27Und was war das gestern, die Geschichte mit der Sicherung?
36:30Du bist doch völlig überarbeitet.
36:31Ein einfaches Danke, dass du mir geholfen hast, hätte genügt.
36:34Gut, danke.
36:36Kümmere du dich um deine Tochter, die braucht deine Hilfe.
36:42Die OP ist völlig komplikationsfrei verlaufen.
36:46Der Befund für die Gewebeuntersuchung liegt mir auch schon vor.
36:49Jetzt ist es amtlich.
36:52Sie haben keinen Krebs.
36:56Deswegen, wie hatte ich die fixe Idee, dass ich tatsächlich nicht alt werde?
37:02Mein Vater ist mit 65 gestorben.
37:04Vom Werk in die Kiste.
37:05Ach, und deswegen haben Sie das mit dem Werk gleich ganz gelassen.
37:09Ich habe immer gearbeitet.
37:11Aber eben nicht so viel.
37:13Gerade so viel, dass es reicht.
37:15Aber das Geschäft mit den Karikaturen und Porträtzeichnungen in der Fußgängerzone,
37:21das läuft nicht mehr so gut.
37:24Der Katheter, bleibt der drin?
37:26Ja, nur die ersten zwei Tage.
37:29Danach kommen Sie ja sowieso bald nach Hause.
37:31Nach Hause?
37:35Wenn ich bloß wüsste, wo das ist.
37:39Das gibt es doch nicht.
37:41Die Wäsche steht immer noch auf dem Flur.
37:42Aber spielen wir erst zu Ende.
37:45Die haben mich abgelehnt.
37:47Das Medizinstudium für dieses Jahr kann ich knicken.
37:51Das tut mir leid.
37:53Dann müssen wir wohl doch noch Freunde werden.
37:55Das ist großartig.
37:56Ja.
37:57Dann kann ich jetzt doch mit nach Maruzers fliegen.
38:00Dann bist du deinen Job los.
38:02Ganz genau.
38:04Und dein Vater?
38:05Der weiß noch nichts von meinem Glück.
38:08Frau Große?
38:09Die Wäsche steht schon seit einer Stunde auf dem Gang.
38:12Wie sehen Sie denn überhaupt aus?
38:13Wieso? Gefällt Ihnen mein Adver nicht?
38:15Das reicht, Frau Große.
38:17Das habe ich auch gerade gedacht.
38:18Deshalb kündige ich.
38:20Viel Spaß noch.
38:25Also, hat auch sein Gutes.
38:30Ist mir was entgangen?
38:33War sie uns eine Hilfe auf der Station?
38:35Abgesehen von ihrem Unterhaltungswert?
38:38Nein.
38:39Na dann.
38:41Ja, dann kümmere ich mich jetzt mal um die Wäsche.
38:43Ja.
38:44Danke.
38:45Na?
38:46Alles gut überstanden?
38:51Haben Sie eigentlich einen Mitbewohner gefunden?
38:58Kann ich Sie um einen Gefallen bitten?
39:00Das kommt drauf an.
39:03Könnten Sie jemanden für mich anrufen?
39:06Die Frau unter mir.
39:08Die Frau Rautenberg.
39:10Ist das die Frau, die Sie gestern besucht haben?
39:13Aha.
39:15Schreien Sie ihr bitte,
39:18dass es mir leid tut
39:19und dass ich mich für der letzte Trampel übernommen habe.
39:22Nee, das mache ich nicht.
39:26Das müssen Sie ihr schon selber sagen.
39:30Tag.
39:31Hallo.
39:34Guten Tag, Herr Krüger.
39:39Herr Katrin, die OP heute Nachmittag.
39:43Die Tibiafraktur?
39:44Könnte da jemand für mich übernehmen?
39:46Ich denke schon.
39:48Dr. Bontano ist noch frei.
39:49Danke.
39:50Alles in Ordnung?
39:51Die Tibia kollidiert mit der Lebertransplantation.
39:55Aber dafür bist du gar nicht eingetragen?
39:56Jetzt schon.
39:57Ich werde Dr. Krüger assistieren.
39:58Roland, die OP dauert fünf Stunden.
40:00Eben.
40:04Ehrlich gesagt war das eine ganz schöne Sauerei.
40:07Ich habe fast zwei Stunden geputzt.
40:09Nur zwei Stunden?
40:14Es tut mir leid.
40:16Nein, das war ein Glücksfall.
40:18Sonst hätte ich das Bild ja nicht gefunden.
40:22Ich hätte es nicht einfach nehmen dürfen.
40:25Freiwillig hätte ich es ja wohl nicht rausgerückt.
40:28Trotzdem.
40:28Wenn Sie die Bilder wiederhaben wollen,
40:30dann bringe ich sie natürlich zurück.
40:31Die Bilder?
40:35Ich habe meiner Chefin mehrere Bilder gezeigt.
40:39Jetzt sind die Bilder schon verkauft?
40:41Schön wär's.
40:42Ich habe sie für den Sommersalon vorgeschlagen.
40:44Da stellen wir normalerweise die Werke von Kunststudenten aus.
40:47Das hat sie abgelehnt.
40:50Sie bekommen eine Einzelausstellung.
40:56Das ist ja...
40:57Das ist ein absoluter Wahnsinn.
41:00Ja.
41:03Danke.
41:04Noch ist ja nichts verkauft.
41:06So.
41:08Nun beeilen Sie sich erst mal,
41:09dass Sie schnell wieder hier rauskommen.
41:11Die Stille zu Hause ist unerträglich.
41:16Wollen wir nicht du sagen?
41:19Ich bin ein bisschen älter als du.
41:21Ich darf dir das anbieten.
41:22Willi.
41:23Tina.
41:25Tina.
41:27Du hattest völlig recht mit allem,
41:29was du gesagt hast.
41:30Ich habe mich immer für den tolerantesten
41:32und friedliebendsten Menschen
41:34auf der ganzen Welt gehalten.
41:37Dabei war ich nichts weiter als ein egoistischer Trampe.
41:40Naja.
41:42Ja.
41:45Ja.
42:01Jetzt ist es soweit.
42:03Ja.
42:04Was ist denn das für ein Auto?
42:06Habe ich mir von einem Freund geliehen.
42:08Kannst du damit überhaupt fahren?
42:10Papa.
42:13Brauchst du noch irgendwas?
42:15Verpflegung für unterwegs?
42:16Nö.
42:17Charlotte und Opa haben mich gut ausgestattet.
42:21Ich bin ganz schön stolz auf dich.
42:24Danke.
42:28Jetzt fahr mal los.
42:32Und fahr vorsichtig.
42:34Wie bitte?
42:36Ähm, nichts.
42:39Ruf einfach an, wenn du da bist.
42:41Mach ich.
42:46Tschüss.
42:47Tschüss.
42:48Tschüss.
42:50Tschüss.
42:51Tschüss.
42:52Tschüss.
42:56Tschüss.
42:57Tschüss.
42:57Tschüss.
42:58Tschüss.
42:58Tschüss.
42:58Tschüss.
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