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00:20Love is Enough
00:38Love is Enough
00:47Bastian! Guck mal, ich hab Kinokarten fĂŒr Brave Cops am Samstag um 16 Uhr. Was sagst du denn dazu?
00:54Mama, kannst du nicht anklopfen?
00:55Boah, eine Luft ist es ja drin wie im PumakÀfig.
01:00Mama, lass mich schlafen. Ich hab Schuh frei.
01:09Wie es hier aussieht!
01:13Du musst heute wirklich mal aufrÀumen.
01:15Denk dran, am Samstag, da mĂŒssen wir so circa um Viertel nach drei hier los, ja?
01:19Bis spÀter, Schatz.
01:21Ăh, Mama?
01:24Ich, ich hab Samstag schon was vor.
01:27Was denn?
01:28Naja, ich treff mich.
01:30Mit Jonas?
01:31Nein, mit Leuten.
01:35Dann muss ich die Karten eben jemand anderem geben.
01:38Ja, es tut mir leid. Das war eine nette Idee, aber das hÀttest du mir mal vorher sagen sollen.
01:41Woher soll ich denn wissen, dass du ausnahmsweise nicht den ganzen Tag vorm Computer hÀngst?
01:45Freu dich doch. Bis heute Abend dann.
01:51TĂŒr zu!
02:02TĂŒr zu!
02:04Hallo?
02:05Meine Frau braucht Hilfe. Ihre Hand ist verletzt.
02:08Hallo.
02:08Darf ich mal sehen? Ich weiĂ, das ist unangenehm.
02:11Sie bekommen ein Schmerzmittel. Ich denke, Sie haben sich was gebrochen. Das werden wir gleich wöntgen.
02:14Sind Sie schon angemeldet?
02:16Ja.
02:16Na, dann kommen Sie mal mit.
02:17Ich hab hier, Àh, Vertrauen gelegt.
02:22Kommen Sie.
02:25Ja, bitte?
02:28Frau Marquardt?
02:30Guten Morgen. Wir haben einen Termin.
02:32Ach, Frau Wert. Schön, dass Sie da sind. Nehmen Sie doch bitte Platz.
02:38Ich wĂŒrde sagen, wir regeln erst mal das Vertragliche, bevor Sie bei uns anfangen.
02:41Sehr gerne.
02:42Sie wissen, dass der Vertrag zeitlich begrenzt ist. Wie ich Ihren Unterlagen entnehme, sind Sie flexibel, vielseitig, mit einem breiten
02:51Erfahrungsschatz.
02:52Das freut mich, dass Sie das so sehen. Also es gibt ja Leute, die behaupten, ich hÀtte zu oft die
02:56Stelle gewechselt.
02:57Was auf Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten hinweisen könnte, aber das sind ja hier durchweg positive Referenzen.
03:03Ich mag einfach Tapetenwechsel und ich lerne auch gern was Neues.
03:05Das ist eine gute Einstellung. Bei uns gibt's auch keinen Dienst nach Vorschrift und jahrelang den gleichen Trott.
03:10So, wenn Sie dann bitte hier unterschreiben wĂŒrden.
03:16Mit VergnĂŒgen.
03:19Sehen Sie hier das KnochenstĂŒck? Das ist verschoben. Das mĂŒssen wir operativ richten.
03:24Ich muss operiert werden? Wann denn?
03:28Definitiv noch heute.
03:31Wie ist es denn zu der Verletzung gekommen?
03:33Ach, das war bei uns in der KĂŒche. Mein Mann ist Epileptiker und da hatte wieder einen schweren Anfall.
03:38Da habe ich ihn von der KĂŒchenzeile weggezogen und dann hat er meine Hand mit der Ferse erwischt.
03:41Das heiĂt, er hat öfter AnfĂ€lle?
03:45So.
03:47Das soll ich ihm von Ihrem Mann geben.
03:49Danke sehr.
03:49Bitte sehr.
03:50Oh, was hat denn?
03:51Wollte gerade in die Cafeteria.
03:53Oh, ach, wie lange muss ich hierbleiben?
03:57Wenn alles gut lÀuft, dann nur bis morgen.
04:00Bis morgen, gut, dann muss ich jetzt jemanden finden, bei dem mein Mann ĂŒbernachten kann.
04:04Er darf nicht alleine bleiben.
04:07Das kriegen wir hin.
04:09Wir nehmen Frau Wieding stationĂ€r auf, plus Zustellbett fĂŒr eine Begleitperson.
04:13KĂŒmmer mich drum.
04:22Ach, Frau Stolze, guten Tag.
04:23Danke.
04:24Sagen Sie, haben Sie die neue Kollegin Svenja Wertschon kennengelernt?
04:27Ăh, nee, noch nicht.
04:28Oh, Entschuldigung.
04:29Oh, mein Sohn.
04:30Muss ich kurz ran.
04:32Bastian, ja?
04:35Die Staubsaugerbeutel?
04:37Die sind unter der SpĂŒle.
04:39WeiĂt du denn, wie man die wechselt?
04:41Ich wollte nur fragen.
04:43Gut.
04:44TschĂŒss.
04:47Mein Sohn putzt.
04:49Mein 16-jÀhriger Sohn putzt freiwillig an seinem schulfreien Tag.
04:53Ist der krank?
04:54Ja, vielleicht haben Sie ihn ja nur gut erzogen.
04:57Na ja.
04:58Oder?
04:59Der erwartet Damenbesuch.
05:04Bleiben Sie so, Frau Marquardt.
05:06Was?
05:06Ach, es sieht aus, als seien Sie bei meinem Anblick vor ehrfurchter Start.
05:10Das gefÀllt mir.
05:33Hallo?
05:36Hallo?
05:36Hören Sie mich?
05:39Keine Angst, das ist ein epileptischer Anfall.
05:41Das ist nicht lebensbedrohlich.
05:45Es ist gleich vorbei.
05:47Bleiben Sie ruhig, greifen Sie nicht ein.
05:49WĂŒrden Sie bitte in der Notabnahme Bescheid sagen?
05:58Als Jugendlicher hatte ich nur ab und zu Absencen.
06:02Mit Mitte 20 dann auch AnfÀlle, erst selten, immer hÀufiger.
06:05Und jetzt einmal die Woche.
06:09Und Sie haben auch schon verschiedene Medikamente probiert?
06:13Auch Kombination?
06:15Wie sagen die Ărzte so schön?
06:17Meine Epilepsie ist vollkommen pharmakoresistent.
06:19Ich kann nicht alleine bleiben, ich darf nicht Autofahren.
06:23Nicht mal allein mit dem Bus.
06:26Wurde denn untersucht, ob eine Operation helfen könnte?
06:29Ja, schon vor Jahren.
06:31Und mit welchem Ergebnis?
06:33Ich hÀtte eine fast vollkommene Chance auf Anfallsfreiheit,
06:36aber ich könnte Probleme mit der Sprache bekommen.
06:40Welche Art genau?
06:43SprachverstÀndnis, Sprachverarbeitung, Grammatik vielleicht auch.
06:46Dieses Risiko wÀre vielleicht hinnehmbar.
06:48Ja, nicht fĂŒr mich. Ich bin Ăbersetzer.
06:52Verstehe.
06:57Ich wĂŒrde mir das gerne nĂ€her ansehen.
07:00Guten Tag, ich bin Svenja Wert.
07:02Ich habe Herrn Wieding bei seinem epileptischen Anfall betreut.
07:05Vielen, vielen Dank.
07:06Ja, dann.
07:07Keine Ursachen.
07:09Ich komme gerade von Ihrer Frau.
07:11Sie hat einen Bruch im Mittelarmknochen, das muss heute noch operiert werden.
07:14Wenn alles gut lÀuft, dann kann sie morgen schon wieder nach Hause.
07:17So schlimm war es noch nie.
07:19Meine gut, klar, blaue Flecken, Kratzer.
07:21Das kriegt sie stÀndig.
07:22Aber jetzt breche ich auch noch die Knochen.
07:27Sie können nichts dafĂŒr.
07:28Nein.
07:30Trotzdem muss ich jetzt operiert werden,
07:31wegen mir und dieser verdammten Krankheit.
07:34WĂŒrden Sie mir erlauben, mich mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen?
07:38Komm mir aus.
08:17Kulturbeutel, Bademantel, den Pyjama dazu am besten, Hausschuhe.
08:24Was zu lesen ist auch immer gut im Krankenhaus.
08:27Oh ja, da hast du recht.
08:28Frau Himmer soll das Buch einpacken, was auf dem Nachttisch liegt.
08:31Oh, das ist bestimmt eine Nachricht von Lina.
08:33Was schon losgeht?
08:34Ja, guck nach.
08:36Was schreibt sie?
08:39Du, die fahren jetzt in die Klinik.
08:41Hat sie schon wehen?
08:42Schreibt sie mich, aber warum sollen die sonst in die Klinik fahren?
08:45Jetzt geht's wirklich los.
08:47Ich schau mal HandyladegerĂ€te auf, wir mĂŒssen ja unbedingt erreichbar sein jetzt.
08:50Ja, ja, ja.
08:54So, Korbiding.
08:56Ich komme, Sie abzuholen zur OP-Vorbereitung.
09:01Naja, wenn ich aus dem OP komme, vielleicht sind wir dann ja schon GroĂeltern.
09:07Pass gut auf dich auf, ja?
09:08Ich tue auch auf dich.
09:12Warte mal.
09:27Frau Himmer.
09:28Ja, Klaus Wieding hier.
09:30Hallo.
09:31Ăh, Frau Himmer.
09:32Könnten Sie uns einen Riesengefallen tun?
09:37Norderney?
09:38Ach, das hÀtte ich ja ganz vergessen.
09:41Ăh, nein, nein, ist schon gut.
09:42Wir, wir, wir finden eine Lösung, ja?
09:44Schönen Urlaub noch.
09:46Ja, tschĂŒss.
10:06Ich habe uns was mitgebracht.
10:16Sahnekirchen mit Schokostreuseln.
10:17Das ist meine Lieblingssorte.
10:18Meine auch.
10:37Schön, dass du's hier.
10:39Danke.
10:40Und so ordentlich.
10:42HĂ€tte ich gar nicht gedacht.
10:44Nein.
10:45Was hÀttest du denn gedacht?
10:48Naja, ich hÀtte jetzt gedacht, du bist eher so der chaotische Typ.
10:53Nein.
10:53Naja, absolut nicht.
11:07Hier.
11:08Das ist mein Lieblingsson.
11:16Entschuldigung, von Ihnen vielleicht jemand ein LadegerĂ€t fĂŒr so ein Handy?
11:20Sie?
11:21Entschuldigung, haben Sie ein LadegerÀt?
11:22Ja, fliegt mir leid, nein.
11:46Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo die nÀchste Bushaltestelle ist?
11:49Ja, hier raus, circa 250 Meter auf der rechten Seite.
11:52Danke.
11:54Danke.
12:04Danke.
12:07Danke.
12:12Danke.
12:13Danke.
12:14Danke.
12:15Danke.
12:16Danke.
12:17Danke.
12:18Danke.
12:18Danke.
12:18Danke.
12:19Danke.
12:19Danke.
12:20Danke.
12:20Danke.
12:20Danke.
12:26Bastian, ich bin's. Ich hab'n Ordner vergessen.
12:32Bastian?
12:35Bastian?
12:36Warum hast du denn abgeschlossen?
12:40Was ist denn da los?
12:42Frau Marquardt? Ich bin eine Freundin von Bastian.
12:45Er kann grad nicht rauskommen.
12:46Aber ich komme raus, wenn Sie versprechen, dass Sie nicht reinkommen.
12:49Okay.
12:59Guten Tag, Frau Marquardt. Ich bin Millie. Schön, Sie kennenzulernen.
13:03Gleichfalls. Ich wĂŒrde jetzt doch gerne wissen, warum man so nicht rauskommen kann.
13:09Weil es Momente im Leben eines Teenagers gibt, die eine Mutter nichts angehen.
13:13Na also, ich denke schon. Ich denke nicht.
13:15Alles in Ordnung, Mama. Mir geht's gut. Ich brauche nur grad meine Ruhe.
13:20Oh, da hören Sie's.
13:22Na dann, Àh, geh ich jetzt mal wieder.
13:25Wunderbar. Dann plaudern wir einander mal weiter.
13:28Hat mich gefreut.
13:32Ich auch.
13:40Es war knapp.
13:43Du hast es toll gemacht, aber...
13:48Ich muss zum Arzt. Ich...
13:51Ich hĂ€nge im ReiĂverschluss fest.
13:53Ich hĂ€nge im ReiĂverschluss fest.
14:15Ich hĂ€nge im ReiĂverschluss fest.
14:20Du hast es von Lina gehört.
14:21Nee, aber...
14:22Beide Handys sind bereit.
14:24Mhm.
14:26Ich war vorher immer sehr erschrocken, als sie gehörte, dass ich im Krankenhaus bin.
14:33Ja.
14:47Ja.
14:57Ja.
14:57Ich hatte einen Anfall.
14:58Und ich konnte endlich auch mal was fĂŒr dich tun.
15:05Das hatte ich seit 15 Jahren nicht mehr.
15:07Mhm.
15:08WeiĂt du was?
15:11Das...
15:12Das hat sich richtig gut angefĂŒhlt.
15:15So allein unter Leuten.
15:18Als wenn nichts wÀr.
15:21Aber es war trotzdem ganz schön riskant.
15:24Ja.
15:25Das Risiko.
15:27Immer das Risiko.
15:32Ich kann nicht fassen, dass der einzige Urologe der Mittwochnachmittag Dienst hat.
15:38ausgerechnet in der Klinik meiner Mutter arbeitet.
15:42Ich dachte, das wird heute mein groĂer Tag.
15:46Okay.
15:49Die Luft ist rein.
15:50WeiĂt du, wo's lang geht?
15:51Ja, erst mal geradeaus.
15:53Los, gib mir Deckung.
15:55HĂ€ttest du dir aber eine stattlichere Frau aussuchen mĂŒssen?
15:58Mhm.
16:15Das können wir machen, Doktor.
16:20Was machst du denn hier?
16:24Ich besuche jemanden.
16:25Hast du keine Schule?
16:26Nein, heute nicht.
16:27Leerer Ausflug.
16:28Leerer mĂŒsste man sein.
16:29Ja, unbedingt.
16:30TschĂŒss.
16:31TschĂŒss.
16:32Du kennst ja auch echt jeden.
16:33Ja.
16:36Deswegen wollte ich hier auch woanders sein.
16:41Los.
16:54Sie leiden seit ĂŒber 20 Jahren an einer fokalen, pharmakoresistenten Epilepsie.
16:59Und Sie haben die komplette prÀchirurgische Epilepsie-Diagnostik machen lassen.
17:03Auch ein Video-EG-Intensiv-Monitoring ĂŒber mehrere Tage.
17:08Ja.
17:09In einem speziellen Zentrum.
17:11Nach einer interdisziplinÀren Fahrkonferenz wurde Ihnen dann zur OP geraten.
17:15Zu einer OP, die Ihre LebensqualitÀt deutlich verbessern könnte.
17:19Ja.
17:20Könnte.
17:21Aber was, wenn was schief geht?
17:28Was waren ganz konkret Ihre GrĂŒnde, die OP abzulehnen?
17:32NatĂŒrlich die Angst, dass ich die Texte, die ich lese, nicht mehr kapiere.
17:36Ja.
17:36Das kann ich nachvollziehen.
17:37Ja.
17:37Und dann ist ja jede Operation gefÀhrlich.
17:39Und ganz besonders am Gehirn.
17:42In den letzten Jahren hat sich die Neurochirurgie, speziell die Epilepsiechirurgie, immens weiterentwickelt.
17:49Ich wĂŒrde Sie gern untersuchen.
17:51Und was bringt das?
17:52Eine viel prÀzisere EinschÀtzung Ihres persönlichen Risikos.
17:57Wann könnte denn so eine Untersuchung durchgefĂŒhrt werden?
18:00Jetzt gleich, wenn Sie möchten.
18:07Du weiĂt, dass ich wahnsinnige Angst vor so einer Operation habe.
18:10Ich doch auch.
18:12Aber wenn diese Untersuchung neue Erkenntnisse bringt, dann ist sie ja vielleicht ganz sinnvoll.
18:18Schon, um die Ergebnisse mit den Fakten zu vergleichen, die uns im Moment vorliegen.
18:22Wie auch immer Sie sich dann entscheiden, am besten Sie tun das gut informiert.
18:28In Ordnung.
18:31Ich wĂŒrde die Untersuchung dann gern durchfĂŒhren lassen.
18:35Gut, dann machen wir zuerst eine MĂ€rte.
18:42Bastian!
18:43Herr Marquardt!
18:45Wollen Sie zu mir?
18:48Oh!
18:49Junge Erbsen, tiefgekĂŒhlt.
18:52Sie wollen zu mir.
18:54Ein Notfall, vermute ich.
18:57Das kann man wohl so sagen.
19:02Schreiben Sie mir, was passiert ist.
19:04Seit wann siezen Sie mich?
19:07Soll ich das nicht?
19:08Doch, ist schon okay.
19:11Also, was ist passiert?
19:14Na ja, Ă€hm, wissen Sie, also, also ich war grad in dem Moment, Ă€hmâŠ
19:22In Ordnung.
19:23Gehen wir systematisch vor.
19:25Beantworten Sie einfach ganz kurz meine Fragen.
19:28Waren Sie allein, als Sie in diesen Zustand versetzt wurden?
19:32Nein.
19:33Wie viel weitere Personen waren anwesend?
19:36Eine Person.
19:37Welchen Geschlechts?
19:39Weiblich.
19:40Sind Sie mit dieser einen weiblichen Person nÀher bekannt?
19:44Ja.
19:45Kam es zu Kampfhandlungen?
19:47Nein, ganz im Gegenteil.
19:49Hm, zum freiwilligen Ablegen von Kleidung.
19:51Ja, aber dabei ist es nicht passiert.
19:54Es passierte also in unbekleidetem Zustand?
19:56Nein, beim Anlegen von Kleidung.
20:00Und dieses Anlegen erfolgte in einer gewissen Eile?
20:04Ja, weil meine Mutter plötzlich vor der TĂŒr stand.
20:08Ja.
20:08Im weiteren Verlauf kam dann vermutlich ein ReiĂverschluss ins Spiel.
20:14Woher wissen Sie das?
20:16Sie haben neben dem klassischen Tritt ins GemÀcht eine der hÀufigsten Genitalverletzungen erlitten, die einen Mann ereilen kann.
20:24Dann legen Sie sich bitte hin.
20:35Hm, die Sorte kenne ich. Sehr schmackhaft.
20:39Und auch sonst sehr nĂŒtzlich.
20:52Frau Wieding?
20:55Frau Wieding?
20:57Tut mir leid, dass ich Sie wecke, aber ich möchte mir noch mal kurz Ihre Hand ansehen.
21:01Ja, natĂŒrlich.
21:03Sehr schön.
21:04Die Finger sind warm.
21:06Keine Schwellung, keine Nachblutung.
21:09Schmerzen sind auszuhalten?
21:11Ja.
21:13Mit diesem Befund können wir eine Ausnahme machen.
21:15Eine Entlassung steht nichts im Wege.
21:18Sobald Ihr Mann mit seinen Untersuchungen durch ist, dĂŒrfen Sie gehen.
21:23Ich soll nach Hause?
21:26Heute noch?
21:28Ja.
21:31Wollen Sie das denn nicht?
21:37Naja, jetzt, wo ich das das erste Mal kann, hier so einfach im Bett liegen ohne Sorge um meinen Mann,
21:45da merke ich erst, wie wunderbar das ist.
21:49Das haben Sie sonst nie.
21:50Habe ich recht?
21:52Nein.
21:54Aber ich weiĂ ja, die Kliniken mĂŒssen sparen, da können nicht einfach Leute die Betten verstopfen, weil sie mal so
22:02rumliegen wollen.
22:05Nein, passen Sie auf.
22:07Sie sind frisch operiert und so erschöpft, dass ich Ihnen mindestens eine Nacht auf Station verordne.
22:14So war es ja auch besprochen.
22:16Herr Doktor, ich weiĂ gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.
22:21Oh, können Sie mir mal eben das hin?
22:23Mhm.
22:23Vielen Dank.
22:31Ich bin Oma.
22:343.470 Gramm und 51 Zentimeter.
22:40Jung oder MĂ€dchen?
22:42Ein MĂ€dchen, Philippa.
22:45Was fĂŒr ein schöner Name.
22:47Ja, oder?
22:48Herzlichen GlĂŒckwunsch.
22:50Danke.
22:52Und ruhen Sie sich jetzt richtig aus.
22:54Als Oma mĂŒssen Sie bald wieder fit sein.
23:01Diese desinfizierende Salbe dreimal tĂ€glich auftragen, weiter kĂŒhlen und morgen sehen wir uns zur Kontrolle.
23:07Ach, danke.
23:09Und kein Wort zu meiner Mutter.
23:11Jedes Wort in diesem Raum unterliegt der Àrztlichen Schweigepflicht.
23:15Super.
23:16Ich werde Sie weiterempfehlen.
23:18Dann ist meine berufliche Zukunft ja gesichert.
23:23Was haben Sie mit meinem Jungen gemacht?
23:25Frau Marquardt.
23:26Na, das ging aber schnell.
23:29Warum war er bei Ihnen?
23:31Das fragen Sie ihn besser selbst.
23:33Wie denn?
23:33MĂŒsste ich ja zugeben, dass ich ihm hinterher spielen hĂ€tte, wie er mit diesem MĂ€dchen sich in die Klinik geschlichen
23:37hat.
23:38Nachdem er den Vormittag mit ihr in seinem Zimmer verbracht hat, hinter verschlossener TĂŒr.
23:41Sie spionieren Ihrem Sohn auch zu Hause hinterher?
23:44Ach, Sie verstehen mich völlig falsch.
23:46Ich habe ĂŒberhaupt nichts dagegen, dass er eine Freundin hat.
23:50Aber im Gegenteil, ich freue mich sogar fĂŒr ihn.
23:52Aber ich bin doch seine Mutter. Ich muss wissen, was mit ihm los ist.
23:57Vorhin konnte er mir nicht mal unter die Augen treten.
23:59Und jetzt kommt er aus Ihrem Behandlungszimmer.
24:01Liebe Frau Marquardt.
24:03Dank Ihrer aufmerksamen, ja fast lĂŒckenlosen Ăberwachung Ihres Sohnes,
24:08konnten Sie erkennen, dass er auf eigenen Beinen, aufrecht, ohne Atemhilfe oder PulsĂŒberwachung dieses Behandlungszimmer wieder verlassen hat.
24:19Alles Weitere erfahren Sie von ihm selbst oder gar nicht.
24:25TĂŒr zu!
24:30Nach Auswertung der Bilder komme ich zu folgendem Ergebnis.
24:33Sie haben eine nahezu hundertprozentige Chance auf völlige Anfallsfreiheit
24:38und eine achtzigprozentige Chance, nach der Operation ohne EinschrÀnkung zu sein.
24:42Also 20 Prozent Risiko, dass mein Umgang mit Sprache danach beeintrÀchtigt ist.
24:48Das finde ich aber ganz schön hoch.
24:50Sie mĂŒssen bedenken, dass das menschliche Gehirn sehr anpassungsfĂ€hig ist.
24:54Das heiĂt, es ist in jeder Lebensphase in der Lage, sich zu verĂ€ndern und verlorene FĂ€higkeiten neu zu lernen.
25:00Also das heiĂt, mögliche Sprachprobleme könnten sich auch wieder bessern?
25:04Absolut. Nur kann man sowas nicht vorhersagen.
25:08Das hÀngt auch sehr vom Kampfgeist des Patienten ab.
25:14Angesichts Ihrer jetzigen Lage wĂ€re ein anfallsfreies Leben in jedem Fall eine Verbesserung, trotz aller VorsichtsmaĂnahmen.
25:22Bisher hatten Sie einfach nur GlĂŒck, was das angeht.
25:25Sie könnten sich bei einem Anfall lebensgefÀhrlich verletzen.
25:31Ja, oder meine Frau.
25:40Ich... ich weiĂ nicht.
25:45Am besten Sie besprechen das mit Ihrer Frau.
25:54Danke.
26:14Hallo, GroĂvater.
26:20Was?
26:22Was?
26:343.470 Gramm.
26:37Ihr Name ist Philippa.
26:40Unsere Enkelin.
26:44Wir sind Oma und Opa.
26:49Entschuldigung.
26:53Ach, die sind Ihrer Mutter sehr Àhnlich, findest du nicht?
26:57Mhm.
26:58Was ist denn bei der Untersuchung eben rausgekommen?
27:05Das Risiko ist geringer als bisher angenommen.
27:09Aber nicht weg.
27:11Die Wahrscheinlichkeit, dass mein Sprachzentrum nachher nicht mehr richtig funktioniert, liegt bei 20 Prozent.
27:23Ich muss mal in die frische Luft.
27:26Klaus!
27:28Nur in den Klinikgarten.
27:31Wie im Krankenhaus kann sich ja sogar einer wie ich mal allein die meine vertreten.
28:00Ich bin der Klinikgarten.
28:01Hallo, Herr HĂŒbing.
28:04Dr. Montano.
28:07Herzlichen GlĂŒckwunsch.
28:09Zu Ihrem Enkelkind.
28:11Danke.
28:13Dr. Peters hat mir von Ihren Untersuchungsergebnissen berichtet.
28:18Ist ja im Prinzip alles sehr erfreulich.
28:20Ja.
28:21Schon.
28:22Aber?
28:24Bisher konnte ich die Entscheidung auf das hohe Risiko abwÀlzen.
28:28Und jetzt?
28:32Meine Epilepsie ist so unberechenbar.
28:38Da darf ich ja noch nicht mal das Baby rumtragen.
28:42Und ich werde nie so ein toller GroĂvater sein wie der, den ich hatte.
28:48Der hat mit mir getobt und mir das Schwimmen beigebracht.
28:53Schon allein deswegen sollte ich die OP machen.
28:59Ich hab einfach Bammel.
29:03War alles ein bisschen viel heute.
29:07Versuchen Sie eine Weile nicht daran zu denken.
29:09Also an die OP, die Entscheidung und all den Kram.
29:13GenieĂen Sie den Augenblick.
29:16Entscheiden können Sie spÀter.
29:18Ja, Sie haben recht.
29:21Susannes Hand wird wieder heilen.
29:23Und wir haben ein gesundes Enkelkind.
29:27Genau.
29:29Und das sollten Sie jetzt feiern?
29:30In der Cafeteria gibt's alkoholfreien Sekt?
29:38Danke, Herr Doktor.
29:40Danke, Herr Doktor.
29:59Nö.
30:03Kennst du ihre Eltern?
30:04Nö.
30:14Gibt's eigentlich noch was anderes, was du mir sagen willst, auĂer Nö?
30:18Nö.
30:20Du weiĂt schon, dass du mir alles sagen kannst.
30:23Ja, ich weiĂ, Mama.
30:31Gut, dass wir drĂŒber gesprochen haben.
30:46Auf Philippa.
30:48Auf Philippa.
30:55Ich wĂŒrde dir so wĂŒnschen, dass du keine AnfĂ€lle mehr hast.
31:01Das glaubst du mir doch.
31:04NatĂŒrlich glaub ich dir das.
31:05Aber wenn ich mir vorstelle, was da alles so passieren kann bei so einer Operation.
31:09Meine Kose, ZwischenfÀlle, Blutungen...
31:12Das sind die Risiken bei jeder OP.
31:14Ich glaub aber, dass die Ărzte das hier gut im Griff haben.
31:17Deine Hand haben sie doch auch wieder gut hingekriegt.
31:19Ja, meine Hand.
31:20Aber was ist, wenn du nicht mehr arbeiten kannst?
31:24Dann ist das eben so.
31:26Aber du liebst deinen Beruf.
31:27Ja, sehr.
31:29Ich hab das mal durchgerechnet.
31:32Das Haus ist abbezahlt.
31:33Wir kÀmen zurecht.
31:36BĂŒcher ĂŒbersetzen können auch andere.
31:39Ein richtiger Opa sein fĂŒr Philippa.
31:42Das kann nur ich.
31:45Du bist also fest entschlossen.
31:48Ja.
31:53Und was ist, wenn ich dagegen bin?
31:55Und was ist, wenn ich dagegen bin?
32:17Klaus!
32:19Ich will nicht mehr.
32:21Wir können so nicht weiterleben.
32:23Bitte, Susanne, versteh mich doch.
32:28Wenn ich die Chance habe, meiner Enkelin ein richtiger GroĂvater zu sein, dann will ich sie nutzen.
32:33Ich sag jetzt so kapiert, dass ich die OP will.
32:37Klaus!
32:39Klaus!
32:42Klaus!
32:56Klaus?
33:06Sagen Sie, Frau Dr. Peters, dass mein Mann sich fĂŒr die Operation entschieden hat.
33:16Klaus!
33:21Klaus!
33:23Klaus!
33:25Ah!
33:27Magwart Bastian!
33:36Es ist nicht so, wie es aussieht. Ich kann das erklÀren.
33:39Sagt man das nicht, wenn man beim Seitensprung erwischt wird?
33:43Und nicht, wenn man in medizinischen Unterlagen rumschnĂŒffelt, die einem nichts angehen?
33:46Aber das geht mich was an.
33:47Nein.
33:49Doch. Er ist unter 18 und ich muss in die Behandlung einwilligen.
33:52Nein. Ihr Sohn besitzt, die geistige Reife selbst in die Behandlung einzuwilligen.
33:56Und in welche Behandlung?
34:00Na Gott. Sollten wir nicht mal wieder Tangeltanzen gehen?
34:09Ich kann mir das irgendwie ĂŒberhaupt nicht vorstellen. Wach bei einer Operation im Gehirn.
34:14Nur so können wir die Funktion der sprachrelevanten Hirnregionen ĂŒberwachen.
34:19Ich werde wirklich keine Schmerzen haben.
34:21Nein. In der ersten Phase, wenn wir den SchÀdel eröffnen, werden Sie tief und fest schlafen.
34:25Das Gehirn selbst ist nicht schmerzempfindlich.
34:28In der Wachphase konzentrieren Sie sich einfach auf mich.
34:31Ich bin die ganze Zeit bei Ihnen und stelle Ihnen ein paar Fragen.
34:35Gut. Wir sprechen uns.
34:37Gut. Wenn alle bereit sind, beginnen wir.
34:57Unser erstes Enkelkind.
35:00Gestern geboren. Das ist so sĂŒĂ.
35:03Also in Wirklichkeit sieht sie bestimmt noch viel schöner aus.
35:07Darf ich das Handy ganz kurz mitnehmen?
35:09Ganz kurz.
35:16SchÀdeldecke ist eröffnet.
35:19Ich eröffne die Dura.
35:22Alle Werte in Ordnung?
35:24Ja, alles in Ordnung.
35:29Gehirn liegt frei.
35:32Verringern Sie die Narkosetiefe.
35:34Ich verringere die Narkosetiefe.
35:40Oh, Entschuldigung.
35:41Nichts passiert.
35:43Frau Stolze?
35:44Ja.
35:45Sie haben doch auch Kinder, oder?
35:47Ja.
35:47Ein Sohn und eine Tochter.
35:49Beide schon erwachsen, Gott sei Dank.
35:52Sagen Sie diese Phase, wo die einem nichts mehr erzÀhlen.
35:56Wann hört die auf?
35:58Nie.
35:59Jedenfalls nicht, solange man nachbohrt.
36:01Also nichts fragen?
36:03Nee, besser ist es.
36:04Ich weiĂ, das fĂ€llt sauschwer.
36:06Da wusste man 10, 15 Jahre alles ĂŒber die, die ganzen Vitalparameter.
36:10Hunger, Durst, Körpertemperatur im Status, die LÀnge, der FingernÀgel.
36:14Und wie dreckig die FingernÀgel sind.
36:15Ob sie neue Schuhe brauchen, oder eine gröĂere Jacke, Zahnspange, Nachhilfe.
36:20Oder nur ein Tritt in den Hintern.
36:21Ja, und plötzlich ist man auĂen vor.
36:25Da hilft nur, stark bleiben.
36:27Und darauf vertrauen, dass die alleine klarkommen.
36:31Also da kann man nichts machen?
36:33Nee, ich fĂŒrchte nicht.
36:36Wir haben ja beide viel zu tun.
36:38Ja, natĂŒrlich.
36:49Dr. Hallmann, Sie sind dran.
36:54Herr Wieding, hören Sie mich?
37:01Herr Wieding?
37:03Ja, ich, ich höre Sie.
37:06Wissen Sie, wo Sie sind?
37:09Welcher Tag ist heute?
37:11Donnerstag.
37:13Im Krankenhaus.
37:14In der P.
37:16Was machen Sie beruflich?
37:18Ich ĂŒbersetze vom Englischen ins Deutsche.
37:22Ich beginne mit der Resektion.
37:26Was haben Sie als letztes ĂŒbersetzt?
37:30Einen historischen Roman.
37:33Er spielt im Jahr 1537 am Königshof Heinrichs des Achten.
37:42Geht der Roman am Ende gut aus?
37:44Die Hofdame wird zwar entlassen,
37:48findet aber auf abenteuerliche Weise ihren Verehrer wieder.
37:52Und die beiden...
37:55Stopp!
38:00Was geschieht am Ende des Buches?
38:06Herr Wieding?
38:10Herr Wieding, verstehen Sie meine Frage?
38:14Die beiden heiraten natĂŒrlich.
38:18Wie schön.
38:19Ich liebe Happy Ends.
38:23Ich auch.
38:30Ah, Basti.
38:32Alles gut?
38:33Ăh, ja.
38:34FĂŒr heute Abend dann.
38:56Na, wie fĂŒhlst du dich?
39:05Was ist mit deiner Sprache?
39:12Shall I compare thee to a summer's day?
39:19Thou art more lovely and more temperate.
39:25Vom Wesen bist du wie ein Sommertag.
39:30Und doch auch sĂŒĂer, milder, lieblicher.
39:38Frau Doktor.
39:42Wir konnten das epileptogene Areal vollstÀndig ausschalten.
39:46Und alle bisherigen Untersuchungen ergaben keinen Hinweis auf neurologische SchÀden.
39:50Ja.
39:52Dann kann ich denn den FĂŒhrerschein machen und Baum oder Baum?
39:56Jetzt geht es erstmal in die Reha.
39:58Und sobald Sie sich erholt haben, können Sie BaumhÀuser bauen.
40:12Oh, danke.
40:20Aber sagen Sie es keinem, wo Sie es herhaben.
40:22Wir sollen den Drucker eigentlich nur fĂŒr so Kine-Kram benutzen.
40:25Oh, ich weiĂ was, Svenja.
40:27Sie sind ein Schatztank.
40:31Also ich finde ja, es sind die Augen vom GroĂvater.
40:34Absolut, ja.
40:36Hoffentlich nicht seine Ohren.
40:59Ăhm, herein.
41:04Kann ich kurz mit dir sprechen?
41:10Ich möchte gerne ein paar neue Hausregeln vorschlagen fĂŒr unser gemeinsames Zusammenleben.
41:17Also, erstens, jeder klopft an, bevor er das Schlafzimmer des anderen betritt.
41:27Zweitens, wir respektieren gegenseitig unsere PrivatsphÀre.
41:31Und drittens, jeder kĂŒmmert sich von nun an alleine um seine gesundheitlichen Angelegenheiten.
41:38Finde ich gut.
41:39Ich finde das richtig gut.
41:40Das freut mich.
41:44Aber heiĂt das, dass ich ab jetzt auch alleine zum Zahnarzt muss?
41:47NatĂŒrlich.
41:53Also, wenn du ganz lieb fragst, dann komme ich vielleicht mit.
41:57Danke, Mama.
42:02Du, Àh, diese Millie, die ist ja echt tough.
42:07Der hat sich nicht von mir anschĂŒchtern lassen.
42:09Ich wĂŒrde die gerne nĂ€her kennenlernen.
42:12Also, nur wenn ihr das wollt.
42:14Ansonsten lasse ich euch in Ruhe.
42:17Naja, wir haben im Moment so eine Art Pause.
42:21Wieso?
42:23Also, nicht, weil wir uns nicht verstehen.
42:25Nein, im Gegenteil.
42:26Wir verstehen uns gut.
42:28Zu gut.
42:30Aber...
42:33Ich habe mir mein bestes StĂŒck im ReiĂverschluss geklemmt.
42:35Vor Schreck, als du vor der TĂŒr standest.
42:37Oh Gott.
42:38Mein armer Hase.
42:40Nein, Mama, das kriegst du nicht zu sehen.
42:42Nein, natĂŒrlich nicht.
42:48Hast du eigentlich noch die Kinokarten fĂŒr Samstag?
42:51Ich habe ja jetzt doch nichts vor.
42:52Klar habe ich die noch.
42:53Mensch, ich freue mich drauf.
42:56Ich mich auch.
43:02Ăh, ĂŒbrigens, du brauchst heute nicht auf mich zu warten.
43:05Ich gehe raus.
43:06Was machst du denn?
43:08Ach so, nein, nein, vergiss die Frage.
43:11Hier hat ja jeder seine PrivatsphÀre.
43:13So ist es.
43:16Ich gehe Tango tanzen.
43:18Mit deinem Urologen.
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