- vor 2 Tagen
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00:24Love Is Enough
00:44Das sagt doch kein Mensch
00:48Hey, hey
00:49Hey, du Frau Oslo
00:50Was hat er die Teletanam?
00:54Wett die Weyen reptilhuiset
00:57Reptilhuiset?
00:58Du musst langsam anfangen, Norwegisch zu lernen, sonst kannst du in Oslo nicht mal ein Brot kaufen
01:02DafĂŒr habe ich doch dich
01:03Was wolltest du mir denn sagen?
01:05Ich habe gesagt, dass Niklas heute fĂŒr eine OP in der Klinik ist
01:08Vielleicht könntest du endlich mit ihm ĂŒber unsere UmzugsplĂ€ne sprechen
01:13Ist schon eingetĂŒtet, er kommt heute Abend vorbei
01:16Wie hast du Niklas eigentlich ins Norwegisch ĂŒbersetzt?
01:20Reptilhuiset
01:29Das tut also noch weh
01:32Die Physiotherapie hat leider kaum geholfen
01:34Eine Bandscheiben-OP kommt in ihrem Fall nicht in Frage
01:37Und die konservative Therapie ist ausgereizt
01:40Wir werden also Gewebe im Brust- und Bauchbereich entfernen, um den RĂŒcken zu entlasten
01:44Das heiĂt, ein paar KleidergröĂen weniger springen wohl auch dabei raus
01:50Aber Sie haben noch RĂŒckenschmerzen
01:51Sie kennen doch das Gutachten vom OrthopÀden
01:54Bandscheiben vorfÀllen ist das so eine Sache
01:56Manchmal lassen die Schmerzen spontan nach
01:58Und die geplante Operation ist kein harmloser Eingriff
02:01Ich habe Schmerzen
02:03Wirklich
02:05Aber darf ich mich denn nicht trotzdem darĂŒber freuen
02:07Nach dem Eingriff wieder etwas schlanker zu sein?
02:10Es ist kein schönes GefĂŒhl, so in Wahl zu sein
02:14FĂŒr mich ist das schlimmer als die Schmerzen
02:17Eine Schwester bringt Sie gleich auf die Station
02:19Sie können so lange dort warten
02:33Frau DeMarin
02:34Dr. Arendt
02:35Hallo
02:36Sie haben sich also fĂŒr den Eingriff entschieden?
02:38Ja
02:40Und fĂŒr Sie als Operateur
02:41Darum bin ich hergekommen, bitte sehr
02:43Danke
02:48Die Operation ist eine Reise ohne RĂŒckfahrschein
02:50Sie haben mir das alles sehr gut erklÀrt
02:58Ich muss Sie das nochmal fragen
03:00Sind Sie sich wirklich ganz sicher?
03:02Ich habe lange drĂŒber nachgedacht
03:04Aber jetzt steht meine Entscheidung
03:21Hallo
03:22Ich komme jetzt zu meinem Sohn
03:24Chris
03:26Chris
03:29Hey
03:31Warum machst du nicht auf?
03:33Ich habe dich nicht gehört
03:34Die Musik war zu laut
03:34Na
03:36Habt ihr schon wieder einen neuen Mitbewohner?
03:38Ja
03:40Marc
03:42Und wie geht's? Warum bist du hier?
03:45Deine Mutter richtet gerade die KĂŒche neu ein
03:47Und wollte wissen, ob du davon irgendwas haben willst
03:49Ach
03:49Hier
03:51Jede gute WG braucht einen Entsafter
03:53Hm
03:56Was macht die Schulter?
03:57Geht
04:00Sieht aber gar nicht so aus
04:02Ăh, ist, ist nix
04:03Ist nicht
04:05Ei, der Verband ist ganz feucht
04:07Ist doch nicht in Ordnung
04:08Ja, ich muss den gleich mal wegsehen
04:09Vielleicht sollte das jemand machen, der was davon versteht
04:11Ich bin Krankenpfleger, ich verstehe was davon
04:14WeiĂt du was, ich fahre dich jetzt in die Klinik
04:16Wie soll ich das nochmal genau anschauen?
04:18Ich war gestern da
04:19Ich werde deiner Mutter nicht erklÀren, dass ich dich mit Schmerzen und einem dreckigen Verband in deiner Wohnung gelassen habe
04:25Na los, komm schon
04:31Herr Haas
04:33Ihre nÀchste Untersuchung ist das
04:35Ăbermorgen
04:35Mein Sohn hat Schmerzen
04:37AuĂerdem kann er seinen Arm kaum bewegen
04:38Und ganz offensichtlich muss der Verband gewechselt werden
04:40Kommen Sie erstmal mit, ich sehe mir das an
04:46Die Wunde ist ja noch immer offen
04:49Dieser Bereich hier hat sich entzĂŒndet
04:52Das war gestern noch nicht, oder?
04:53Nein
04:59Der Abstrich war in Ordnung
05:00Woher kommt dann die EntzĂŒndung?
05:03Ich nehme sicherheitshalber noch einen Abstrich
05:10Und ich verschreibe Ihnen ein anderes Antibiotikum
05:13Und das ist alles?
05:14Mehr kann ich im Moment nicht tun
05:15Schwester Bettina wird Ihnen meinen Verband anlegen
05:18Den Hydrogelverband
05:19Was ist, wenn Sie die EntzĂŒndung nicht in den Griff bekommen?
05:22Ihr Sohn hatte eine Verbrennung dritten Grades
05:24Das ist eine groĂe Wunde
05:25Da kann es zur EntzĂŒndung kommen
05:26Wir finden raus, warum
05:28Wie kommen die Keime in die Wunde?
05:31Ich hÀtte gerne einen OP-Bericht
05:32Papa
05:33Wieso? Patienten haben wir das Recht, Ihren OP-Bericht einzusehen
05:35Nicht wahr, Dr. Pantano?
05:37Ja, natĂŒrlich
05:39Sie bekommen den Bericht
05:40Das ist ĂŒberhaupt kein Problem
05:42Gut
05:46Geht das so, oder ist es zu hoch fĂŒr deinen RĂŒcken?
05:48Zur Not gibt es der Zimmerservice
05:53Danke
05:55Hallo
05:56Hallo
05:58Ja, wir werden wohl die nÀchsten Tage zusammen hier verbringen
06:05Ich kenne Sie doch
06:07Sie sind doch die Moderatorin vom Wetterbericht
06:09Leipzig aktuell
06:10Sie sind gut
06:12Also, ich meine
06:14Wetterberichte sind ja hÀufig so trocken
06:16Es sei denn, es gibt Regen
06:20Also, meine Frau und ich
06:21Wir sehen Ihre Sendung fast jeden Tag
06:22Stimmt's, Bianca?
06:24Gilt der Wetterbericht jetzt als eigene Sendung?
06:30Also gut
06:33SĂŒĂe
06:34Ja
06:37Denkst du bitte daran, dass im KĂŒhlschrank noch Waffelteig steht?
06:40Ich hatte den Kindern versprochen, dass es heute Abend Waffeln gibt
06:42Ja klar, mache ich
06:43Gut
06:44Und wenn es was anderes gibt, dann melde ich einfach her
06:46Ihnen auch alles Gute
06:48Ihnen auch
07:04AuĂerdem ist Dr. Brentano der Mann meiner Chefin
07:07Und zu Anfang hat er persönlich meinen Verband gewechselt
07:09TĂ€glich in seiner Freizeit
07:10Es gibt doch wenigstens zu, dass du auch Zweifel hast
07:16Ja, da haben wir's doch, hier steht's
07:17Pass auf
07:18Die derzeitigen WundverhÀltnisse lassen die geplante Meshcraft-Hauttransplantation nicht zu
07:23Das verstehe sogar ich
07:24Ja, und?
07:25Hier steht schwarz auf weiĂ, dass die OP nicht nach Plan gelaufen ist
07:28OP ist verlaufen selten nach Plan
07:30Das heiĂt nicht, dass Dr. Brentano irgendwas falsch gemacht hat
07:32Ja, Mensch, Christopher, jetzt wach mal auf
07:33NĂ€mlich nicht Christopher
07:34Kein Arzt gibt freiwillig zu, dass er einen Fehler gemacht hat
07:37Du merkst doch selbst, dass die Wunde nicht hÀlt
07:39Dann mĂŒssen wir's unternehmen
07:51Hallo
07:54Frau Seifried, die Laborwerte zeigen einen erhöhten Cortisolwert
07:58Haben Sie in letzter Zeit Medikamente genommen?
08:01Nein
08:02ĂuĂerliche Anwendungen, Salbe?
08:05Gestern, da hab ich mich an der Pfanne verbrannt
08:09Ich hatte aber noch so eine Salbe im Schrank, die geholfen hat
08:12Ăh, Korotix oder so Ă€hnlich
08:14Bleiben Sie liegen, sagen Sie mal, wo ich nachsehen soll
08:16In den Kulturbeutel dort am Laschbecken
08:31Und? War's falsch, die Salbe zu nehmen?
08:33Ich denke nicht, wir werden das kontrollieren
08:36Ich seh spÀter noch mal nach Ihnen
08:52Was ist eigentlich los?
08:53Keine Ahnung
08:53Frau ChefÀrztin, Dr. Brantano, wo ist denn Dr. Heimann?
08:57Ich nehme an, auf den Weg
08:58Dann wĂŒrde ich vorschlagen, wir fangen ohne ihn an
09:00Bitte nehmen Sie doch Platz
09:02Wir haben gleich Visite, Frau Mockert
09:06Dr. Brantano, setzen Sie sich hin zu Ihrer eigenen Sicherheit
09:11Einer Ihrer Patienten ist unzufrieden, sehr unzufrieden sogar
09:15Er möchte Sie wegen eines Kunstfehlers verklagen
09:19Worum geht es da genau?
09:22Um die Brandverletzung von Chris Haas
09:24Da war doch eine Hauttransplantation vorgesehen
09:27Und die wurde nicht durchgefĂŒhrt
09:29Also, korrigieren Sie mich, wenn ich da was falsch darstelle
09:31Ich bin medizinische Laien
09:34Die WundverhÀltnisse haben einer Transplantation nicht zugelassen
09:37Deshalb fand ich es sicherer abzuwarten
09:39Das war's auch
09:42Aber jetzt hat Herr Haas Schmerzen und die Wunde heilt nicht
09:45So etwas kann passieren, ja
09:46Das ist nichts Ungewöhnliches
09:48Ich hab mit unserer Rechtsabteilung telefoniert
09:50Und vor zwei Jahren, da gab es in Braunschweig einen Àhnlichen Fall
09:54Und der behandelnde Arzt wurde verurteilt
09:57Hier
10:03Also, wenn es da zu einer Klage kommen sollte
10:06Dann ĂŒbernimmt doch die Haftpflichtversicherung
10:08Richtig
10:08Aber bei der Summe kĂŒndigen die danach sofort
10:11Und ein Chirurg ohne Haftpflichtversicherung
10:14Aber
10:17Herr Haas
10:18Wie kommt er?
10:19Wieso sollte der mich verklagen?
10:35Hey
10:35Na Schatz
10:37Ja, wir sind gerade angekommen
10:40Ne, ne, ne
10:42Wir sind schon im Hotel
10:45Du weiĂt ja, wie das ist in Lyon
10:46Das ist alles eher einfache Ausstattung hier
10:50Du, ich wollte dir auch eigentlich nur kurz Bescheid sagen
10:53Ăhm, Tina wartet schon auf mich
10:55Wir wollten jetzt was essen gehen
10:56Ich ruf dich dann einfach spÀter nochmal an, ja?
11:01Ich dich auch
11:01Okay, bis dann
11:18Ich glaube der neue Mitbewohner hat es ziemlich genervt, dass er mal da in TĂŒröffner spielen muss
11:23Ich habe es zu tun
11:24Ja, sehe ich
11:26Und, wie findest du den Brief vom Anwalt?
11:29Ich habe mir noch nicht angeguckt
11:30Noch nicht angeguckt?
11:32Hast du eine Ahnung, was mich das gekostet hat, damit der Anwalt sich gleich dransetzt?
11:36Ich entwerfe seinen Wintergarten zum Nulltarif
11:38Und du hĂ€ltst es nicht mal fĂŒr nötig, den Brief zu lesen?
11:41Also echt mal das
11:47Ich kann nicht einfach meinen Kollegen verklagen
11:49Chris, du musst jetzt an dich denken, sonst tut das keiner
11:53Die werden mich alle hassen
11:56Hast du dir mal ĂŒberlegt, was passiert, wenn du fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht mehr arbeiten kannst?
12:00Du hast ja nicht mal eine BerufsunfÀhigkeitsversicherung
12:02Ich will doch arbeiten
12:03Und wenn das nicht mehr geht?
12:05Hör auf
12:05Ja, meinst du dann, dein Doktor Brentano zahlt dir die Miete?
12:08Hör auf!
12:09Also auch wenn du es vielleicht nicht glauben magst, aber ich bin hier, um dir zu helfen
12:20Morgen sprechen wir darĂŒber
12:22Chris
12:26Ich melde dich
13:05Ich bin hier, um dir zu helfen
13:09Frau Seifried?
13:10Ja.
13:13Könnte ich bitte das Zimmer wechseln?
13:15Ich fĂŒhle mich hier nicht wohl.
13:16Sie schwitzen so stark, ist alles in Ordnung?
13:19Ja.
13:19Mir wĂ€re es auch recht, wenn einer von uns das Zimmer wechseln wĂŒrde.
13:22Ja, aber das ist kein Hotel.
13:24Verraten Sie das mal nicht dem Partner von Frau de Marie?
13:29Keine Telefonate, gehen Sie nichts an!
13:31Beruhigen Sie sich bitte. Ich schaue mal, was ich tun kann.
13:43Dr. Kaminski?
13:45Frau Seifried, eine Patientin von Dr. Heilmann.
13:49Irgendwas stimmt mit ihr nicht. Sie ist kaltschweiĂig mit einem unangenehmen Geruch.
13:53Ja, der menschliche Körper ist immer wieder erstaunlich, nicht wahr?
13:57Ja, ich vermute, dass irgendwas mit ihrem Stoffwechsel nicht in Ordnung ist.
14:01Auf jeden Fall sollte sich das ein Arzt ansehen.
14:03Da werden Sie sich noch etwas gedulden mĂŒssen, Dr. Heilmann operiert.
14:07Ja, aber Sie haben ja sicher einen Moment Zeit.
14:18Guten Tag. Ich bin Dr. Kaminski.
14:21Mhm.
14:23Schwester Ulrike meinte, es ging Ihnen nicht gut.
14:25Das stimmt doch gar nicht. Sie hat Ihnen doch gesagt, dass ich stinke.
14:29Ja, ich schwitze. Ich fĂŒhle mich total gestresst.
14:33Und warum das?
14:34Na, weil ich morgen operiert werde. Und auĂerdem.
14:39Was glauben Sie, wie man sich in meiner Haut fĂŒhlt, wenn man dem das Wetter fehlt?
14:43Frau Seifried, konzentrieren wir uns doch bitte auf das Medizinische.
14:47Ich habe doch nur den Bandscheibenvorfall.
14:50Vielleicht.
14:51Vielleicht.
14:51Vielleicht auch nicht.
14:53Es kann jedenfalls nichts schaden, wenn die Schwester Ihnen nochmal Blut abnimmt.
15:19Ja, ich schon wieder. Aber ich kann auch gern woanders hingehen.
15:23Ja, nicht nötig. Ich habe gerade geduscht.
15:33Das kann auch jedem mal passieren. Ăbrigens bin ich nicht Miss Wetterfee. Ich bin nicht halb so perfekt, wie Sie
15:45anscheinend denken. Ja, ich habe auch so meine Probleme.
15:50Ja, klar. Jede Menge Logistische. Ihre Liebhaber dĂŒrfen sich nicht begegnen, also behaupten Sie in Lyon zu sein.
15:57Uralter Trick, der immer wieder funktioniert.
16:00Ich habe einmal am Telefon gelogen und schon bin ich unten durch.
16:08Frau Seifried, ich wĂŒrde Sie gern sprechen.
16:13Ist schon in Ordnung. Bitte.
16:17Ihre Blutwerte sind leider nicht gut. Der Cortisolwert ist ...
16:21Ja, ja. Dr. Heilmann sagte das schon.
16:23Also dieser Wert ist gestiegen. Ich vermute ein sogenanntes Cushing-Syndrom.
16:28Das fĂŒhrt zu vielfĂ€ltigen Symptomen wie Bluthochdruck, MuskelschwĂ€che, auch starkes Schwitzen gehört dazu.
16:35Mhm. Und woher kommt das?
16:38Das kann ich Ihnen noch nicht sagen, aber Ihr behandelnder Arzt Dr. Heilmann wird Sie grĂŒndlich untersuchen.
16:43Glauben Sie, könnte es etwas Ernstes sein?
16:47Nun, das ist ein komplexes Geschehen und es kommt natĂŒrlich auf die Ursache an ...
16:51Im Klartext. Es könnte auch etwas Ernstes sein.
16:56Das ist in der Medizin grundsÀtzlich so.
17:00Kommen Sie, ich bring Sie zu Dr. Heilmann.
17:07Viel GlĂŒck.
17:34Herr Kollege, möchten Sie die Befunde von Frau Seyfried sehen?
17:37Nur wenn das Wasser bauliches ist. Der Politikteil hat mich total runtergezogen.
17:42Hallo.
17:43Ach, Dr. Arendt. Schön, Sie zu sehen. Was treibt Sie her?
17:48Die Ovariektomie morgen. Und die Sehnsucht nach meinem Sohn.
17:51Da verbinden Sie ja das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen.
17:55Sozusagen, ja. Wie geht es Ihrer Frau aus? Sieht man noch in Italien?
17:58Ja, ja. Alles prima.
18:07Dann noch einmal guten Tag.
18:10Nun kommen Sie schon gleich zu zweit. Ganz schlechtes Zeichen, oder?
18:13Wir haben die Ursache fĂŒr den erhöhten Cortisol-Spiegel gefunden.
18:17Ein hormonproduzierender Tumor in der Nebenniere.
18:21Ein Tumor?
18:22Er hat den Stoffwechsel durcheinander gebracht und erklÀrt viele Symptome.
18:26Ihren hohen Blutdruck, das Schwitzen. Auch ihr Ăbergewicht.
18:29HeiĂt das, 100 DiĂ€ten und 1000 Stunden auf diesem Stepper und das war alles von vornherein umsonst?
18:34Bei einem Cushing-Syndrom können ErnÀhrung und Sport tatsÀchlich wenig ausrichten.
18:40Abgesehen davon hat Ihnen der Stepper sicher nicht geschadet.
18:42Sieht man mal von der unertrÀglichen Langeweile bei dieser BeschÀftigung ab.
18:46Sie sagen es. Was passiert denn jetzt?
18:50Wir werden den Tumor operativ entfernen.
18:52Dr. Kaminski als Urologe und ich werden den Eingriff gemeinsam durchfĂŒhren.
18:56Und dann geht es mir wieder gut.
18:58Hm, davon gehen wir aus.
19:00Hm, Sie gehen davon aus. Sind sich aber nicht sicher.
19:09Dieser Tumor.
19:12Ist es Krebs?
19:14Hundertprozentig können wir das nicht ausschlieĂen.
19:26Ein Schmetterling. Und der andere?
19:28Da.
19:29Was ist da drunter?
19:30Ein Schmetterling.
19:32Ein Schmetterling.
19:32Das ist unfassbar.
19:33Du bist schon wieder aufgezogen.
19:36Cooler Ziel.
19:37Noch eine Runde?
19:39Gut.
19:40Hey.
19:41Hi. Niklas ist einverstanden.
19:43Ja?
19:45Naja, wenn ihr mit den Kindern in Oslo bessere Bedingungen habt, dann stelle ich mich nicht in den Weg.
19:49Aber er will Max genauso aufzÀhlen wie jetzt.
19:52Zumindest habe ich gehört, dass es in Skandinavien ziemlich lange Sommerferien gibt und da kriegen wir bestimmt einiges organisiert.
19:57Hi.
19:58Darf ich?
19:59Hey, bitte.
20:04Ist was?
20:09Chris Haas hÀngt mir einen Kunstfehler an.
20:17Der will mich verklagen.
20:21Hat er eine Chance?
20:23Du weiĂt doch, wie das heutzutage ist.
20:25Ich habe ihn behandelt.
20:26Ich habe die Entscheidungen getroffen.
20:28Die waren im Nachhinein falsch?
20:31Ich wĂŒrde es genauso wieder machen.
20:37Aber Fakt ist, die Wunde halt nicht.
20:44Wenn er damit durchkommt, kann ich meinen Job an Nagel hÀngen.
20:50Papa!
20:55Na, was spielt ihr hier?
20:57Memo!
20:59Zeit fĂŒrs Bettchen, hm?
21:01Wollen wir noch was spielen?
21:05Das ist Fisch!
21:18Das geht mich ja nichts an, aber wollen Sie Ihren Mann nicht doch anrufen?
21:23Ihr Telefon hat andauernd geklingelt.
21:25Vielleicht kann er ja herkommen.
21:28Ich will nicht, dass er das GefĂŒhl hat, sich um mich kĂŒmmern zu mĂŒssen.
21:31Aber warum denn nicht?
21:33Sie sind krank.
21:34Wann, wenn nicht jetzt, soll er sich dann mal um Sie kĂŒmmern?
21:37Hanno findet mich abstoĂend, seit ich so dick bin.
21:40Ist das wirklich so, oder denken Sie das nur?
21:44Anstatt, dass das Fett abgesorgt wird, habe ich Krebs.
21:47Armer, armer Hanno.
21:50Da hat echt den Hauptgewinn gezogen.
21:54Ich werde fett und einsam sterben.
21:56Es ist doch noch gar nicht gesagt, dass Sie wirklich Krebs haben.
21:59Bei meinem GlĂŒck?
22:01Was meinen Sie? Ihr Ăbergewicht?
22:03Aber das ist doch nur wirklich kein groĂes UnglĂŒck.
22:05Ja, Sie haben gut reden.
22:06Sie können sich doch ĂŒberhaupt gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn der Körper aus der Kontrolle gerĂ€t.
22:10Haben Sie eine Ahnung?
22:13Ich habe das BRCA1-Gen. Wissen Sie, was das heiĂt?
22:17Nein.
22:18Dass ich Krebs kriege.
22:19Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.
22:22Und das Einzige, was man dagegen machen kann, ist, die Eierstöcke zu entfernen.
22:30Die OP ist morgen.
22:32Und jetzt raten Sie mal, was sich Anjan, mein Verlobter, was er sich am allermeisten wĂŒnscht.
22:40Ich mir ĂŒbrigens auch.
22:44Unsere Wohnung, die ist viel zu groĂ fĂŒr zwei.
22:50Wir haben uns immer mehr als ein Kind gewĂŒnscht.
22:55Eine ganze FuĂballmannschaft.
23:00So, wer von Ihnen will umziehen? Ich habe jetzt einen Platz im anderen Zimmer.
23:04Also, mir wÀre es ganz recht, wenn Frau Demarin und ich beide hierbleiben könnten.
23:08Ja, das wĂ€re fĂŒr mich auch in Ordnung.
23:11Tut mir leid, dass ich Ihnen solche UmstÀnde gemacht habe, Schwester Ulrike.
23:14Nee, nee, ist gut.
23:16Ist mir auch lieber so.
23:32Ihr Anjan denkt also, Sie sind mit Ihrer Schwester in Lyon.
23:36Und wann hatten Sie vor, ihm das mit der OP zu erzÀhlen?
23:39Ich weiĂ es nicht.
23:42Keine Ahnung.
23:45Ich zerstöre seinen Lebenstraum.
23:48Wie sollte ich ihm das denn beibringen?
23:49Ja, aber Sie können doch nichts dafĂŒr, dass Sie dieses Gehen haben.
23:52Ich hÀtte mich auch anders entscheiden können.
23:54Mhm. Kinder kriegen die dann vielleicht zu Waisen werden, weil Ihre Mutter krank wird.
23:58Ich bin mir nicht mal sicher, ob Anjan mich noch will.
24:01Also, wenn er weiĂ, dass ich keine Kinder kriegen kann.
24:06Aber er liebt doch Sie und nicht nur Ihre GebÀrmutter.
24:08Das sagt mir ausgerechnet die Frau, die glaubt, Ihr Mann wĂŒrde sie nicht mehr lieben.
24:12Ja.
24:14Wegen ein bisschen Ăbergewicht.
24:16Ja, zumindest halt nicht nur attraktiv finden.
24:23Ist es nicht wunderbar, eine Frau zu sein?
24:26Mhm. Ganz, ganz toll.
24:42Hi, Chris.
24:44Ihr Mitbewohner hat uns aufgemacht.
24:47Danke.
24:49Entschuldigung, dass wir so reinplatzen.
24:51Alles gut.
24:54Sind Sie wegen der Klage hier?
24:57Glauben Sie wirklich, ich habe Sie falsch behandelt?
24:59Ich kann es ja nicht wissen.
25:03Wollen Sie sich setzen?
25:07Wollen Sie was trinken?
25:08Nein, danke.
25:13Also, eigentlich war die Idee zu klagen vor meinem Vater.
25:17Ach, dann ist es gar nicht auf Ihrem Mist gewachsen.
25:21Der Anwalt hat gesagt, ich darf mit niemandem vom Krankenhaus darĂŒber sprechen.
25:24Glauben Sie, ich habe einen Fehler gemacht oder nicht?
25:27Können Sie das denn hundertprozentig ausschlieĂen?
25:29Hundertprozentig ist in der Medizin nichts.
25:31Gut. Und was mit meiner Schulter? Sie wissen doch ganz genau, dass es nicht normal ist, dass sie nicht verheilt.
25:36Wir wissen beide, dass sowas passieren kann.
25:39Und was, wenn es noch schlimmer wird?
25:41Was, wenn ich meine Schulter irgendwann gar nicht mehr benutzen kann?
25:43Wenn, wenn. So weit muss es gar nicht kommen.
25:46Und wenn doch?
25:47Dann brauchen Sie jemanden, den Sie dafĂŒr verantwortlich machen können.
25:49Das ist doch nichts Persönliches. Aber ja, klar, in dem Fall brauche ich einen Schadensersatz.
25:53Und Sie sind dagegen versichert?
25:57Die Versicherung kĂŒndigt Philipp, wenn der Schaden zu hoch ist.
26:00Im schlimmsten Fall kann er seinen Job verlieren.
26:06Das wusste ich nicht.
26:08Dann wissen Sie es jetzt.
26:15Ich sag Ihnen, was wir machen.
26:17Die nÀchsten vier Tage wechseln wir, wie bisher, tÀglich den Verband und sehen, ob es unter dem neuen Antibiotikum besser
26:23wird.
26:24Vielleicht dauert die Heilung einfach lÀnger.
26:27Und wenn es nicht besser wird, dann ĂŒberlegen wir uns was Neues. Okay?
26:35Also dann, sehen wir uns morgen?
26:44Schönen Abend noch.
26:51Du musst Anjan aber auch anrufen.
26:56Sobald Hanno hier ist.
26:58Wir machen das gleichzeitig.
26:59Okay.
27:03â Hey Schatz. â Hi.
27:05â Guten Abend, Frau Gemarin. â Guten Abend.
27:09Dann lasse ich Sie beide mal alleine.
27:11â Aber das ist doch nicht nötig.
27:12â Doch, das ist es.
27:23Setz dich mal bitte.
27:24â Was ist denn hier eigentlich los?
27:28Ich wollte dich etwas fragen.
27:30Und es wÀre mir wichtig, dass du ehrlich antwortest.
27:33Okay.
27:38Stört es dich, dass ich so zugenommen habe?
27:42Das ist ja vielleicht eine Frage.
27:47Wie kommst du denn jetzt darauf?
27:49Du wirst doch morgen operiert.
27:50Stört es dich oder nicht?
27:56Ist irgendwas dazwischen gekommen?
27:58Verschieben Sie die Operation.
27:59Es stört dich also.
28:04MĂŒssen wir unbedingt darĂŒber sprechen?
28:41Du kannst ihn doch jetzt immer noch anrufen.
28:48Ich pack das einfach nicht.
28:52Vielleicht morgen.
28:55Hm.
28:56Vielleicht.
29:08Naja.
29:10Ein bisschen froh bin ich ja jetzt schon.
29:12Jetzt muss ich nicht mehr stĂ€ndig darĂŒber nachdenken, was mein Mann denkt.
29:20Habe ich was verpasst?
29:22Ich erwarte gleich einen Patienten.
29:24Chris Haas, ich weiĂ. Ich ĂŒbernehme ihn heute.
29:32Sagt wer?
29:33Die ChefÀrztin.
29:35Wen will Sie damit schĂŒtzen?
29:37Mich oder den Patienten?
29:39Sie natĂŒrlich.
29:44Hallo.
29:47Dr. Peters will Sie heute behandeln.
29:50Okay.
29:55Und?
29:56Haben Sie im letzten Abstrich was gefunden?
29:58Nein, aber vielleicht bin ich ja auch nicht kompetent genug.
30:04Dann sehen Sie mir das mal an.
30:09Ah, das sieht wirklich nicht gut aus.
30:12Eine Wundheilungsstörung.
30:13Und was passiert jetzt?
30:15Wir reinigen die Wunde grĂŒndlich und entfernen dann das abgestorbene Gewebe.
30:19Dann sehen wir, wie sich die Wunde in den nÀchsten drei bis vier Tagen entwickelt.
30:22Also sagen Sie es gleich wie Dr. Bantano.
30:25Ja.
30:26Ich nehme noch einen Abstrich und Sie kommen morgen wieder.
30:28Aber irgendwas muss doch mal passieren.
30:32Leider können wir momentan nur warten.
30:36Was schÀtzen Sie denn?
30:38Wie hoch sind die Chancen, dass es wieder komplett verheilt?
30:41Exakte Prognosen sind in so einem Fall schwierig.
30:46Verstehe.
30:49Wollte ich Sie gleich nochmal sprechen?
30:51Nur Sie und ich?
30:53Ich.
30:55Bereit fĂŒr die Operation?
30:57Absolut.
30:58Ich habe eigentlich Frau Seyfried gemeint.
31:01Sie holen mir direkt danach ab.
31:04Falls mein Mann zufÀllig anruft.
31:06Sag ich ihm, dass du gerade operiert bist.
31:08Und dass er sich auf jeden Fall Sorgen machen soll.
31:09Gut.
31:10Hey, ich bin nachher da, wenn du aufwachst.
31:12Dito.
31:18Ich wollte nur sagen, dass ich mich entschieden habe.
31:21FĂŒr die Klage.
31:26Sie wissen, was fĂŒr Konsequenzen das fĂŒr mich hat.
31:29Ich habe das recherchiert.
31:30Es ist ĂŒberhaupt nicht gesagt, dass Sie Ihre Versicherung verlieren.
31:33Viele Ărzte arbeiten nach.
31:34Nun kommt es wieder ganz normal weiter.
31:36Mein Vater ist auch verurteilt und zu Anfang hat er Angst gehabt,
31:38dass er keine AuftrÀge mehr bekommt.
31:39Aber es interessiert keinen.
31:40Ah ja?
31:42Und weil Ihr Vater verurteilt ist, denken Sie,
31:44Sie können mich auch verklagen?
31:45Was ist das fĂŒr eine Logik?
31:46Das hat ĂŒberhaupt nichts miteinander zu tun.
31:48Jetzt warten Sie doch!
31:49Ich mache seit Wochen nichts anderes als warten!
32:00Raus!
32:21Den Haken bitte umsetzen.
32:23Druck fangen.
32:27Ja, so ist besser.
32:31Wie geht es Ihr?
32:32Alles stabil.
32:40Der Tumor ist ja sehr gut zuwendig.
32:43Da haben wir ihn schon.
32:46Die Gewebeprobe geht sofort ins Labor.
32:48Das Ergebnis brauchen wir spÀtestens gestern.
33:03Ohne Dich wÀre er lÀngst gefeuert worden.
33:06Was fĂŒr eine Ironie.
33:08Er ist halt ein Kind.
33:10Ein Kind, das jetzt Angst hat.
33:12Das lasse ich nicht gelten.
33:13Er ist wie alt?
33:1522.
33:16Andere waren in dem Alter schon Helden.
33:19Jean Dark war sogar schon tot.
33:21Eigentlich kann es Dir ja egal sein.
33:24Gerichte arbeiten langsam.
33:26Und zu dem Zeitpunkt, wenn der Prozess hier anlÀuft,
33:27sind wir lÀngst in Oslo.
33:29Und dort brauchst Du sowieso eine norwegische Versicherung.
33:31Und wenn die Deutsche Dir kĂŒndigt?
33:32Was soll's?
33:35Stimmt.
33:36Na dann.
33:37New start.
33:39New start.
33:41Oh, ich muss in den OP.
34:10Wie geht's Dir?
34:12Herzlichen Dank.
34:13Der Master war noch nicht hier.
34:18Wenn Anja mich verlÀsst, dann gehe ich nach Chemnitz.
34:25Ins Kloster könnte ich ja noch verstehen, aber nach Chemnitz?
34:32Da gibt's ein Forschungsinstitut, das beschÀftigt sich mit WetterphÀnomenen.
34:47Aber bisher habe ich alle Angebote abgelehnt, weil ich meine Zukunft hier gesehen habe.
34:57Mit Anjan.
35:00Dann sag ihm das.
35:01Genau so.
35:03Und zwar bevor Du ins Kloster nach Chemnitz oder sonst wo hingehst.
35:15Ăh, Doktor Batam.
35:16Ich hab gleich den Telefontermin. Mit Oslo.
35:18Verstehe.
35:19Was ist das?
35:20Stell dir an.
35:20Geht's um Christopher Haas?
35:24Er hat im Zentralklinikum einen Gutachten in Auftrag gegeben.
35:27Und?
35:29Sieht nicht gut aus.
35:31Ungewöhnlicher Verlauf, fragliches Wundmanagement.
35:33Das kann doch nicht sein. Was werfen die mir denn vor?
35:35Dass Sie auf die primÀre Deckung mittels Mesh-Krefttransplantation verzichten.
35:40Ich weiĂ, Sie stehen hinter Ihrer Entscheidung und ich persönlich halte Sie auch fĂŒr richtig.
35:45Aber das ist ein typischer Fall von drei Ărzte, vier Meinungen.
35:49Was mache ich denn jetzt?
35:52Yes.
35:55Thank you.
35:58Yeah.
36:00Bye.
36:03ScheiĂe!
36:13Ich ĂŒbernehme Ihren Dienst.
36:33Hallo.
36:35Wie fĂŒhlen Sie sich?
36:36Ganz gut.
36:38Aber Frau Seifried.
36:39Ich möchte endlich wissen, was mit mir los ist.
36:41Aber Dr. Helmer noch nicht hier?
36:43Auch Dr. Kaminski nicht.
36:44Mhm.
36:46Frau Seifried.
36:48Wie geht es Ihnen?
36:49Wenn ich Frau Seifried richtig verstanden habe, sollten Sie die Einleitung auslassen?
36:52Mhm.
36:53Die OP ist sehr gut verlaufen. Wir konnten den Tumor vollstÀndig entfernen.
36:58Ist es Krebs?
36:58Nein, er war gutartig.
37:00Nein, er war gutartig.
37:01Definitiv.
37:01Kein Krebs.
37:03Cool.
37:06Haben wir nicht einen wundervollen Beruf?
37:11Die Fettabsaugung können wir frĂŒhestens in ein bis zwei Monaten ansetzen.
37:15Sie mĂŒssen sich erst mal von dieser OP erholen.
37:17AuĂerdem muss ich Ihr Hormonhaushalt neu einpegeln.
37:20MĂŒsste ich denn jetzt nicht von selbst abnehmen?
37:22Wenn Sie weiter dranbleiben, gesunde ErnÀhrung, Sport, dann ja.
37:27Aber wir mĂŒssen natĂŒrlich auch auf Ihren RĂŒcken achten.
37:29Und es wird eine Weile dauern.
37:33Inzwischen habe ich es nicht mehr ganz so eilig.
37:35Das ist sowieso die bessere Einstellung.
37:37Wir sehen uns spÀter.
37:41GlĂŒckwunsch.
37:42Danke.
37:44Auch wenn ich keinen Krebs habe, ich mache nur noch, was ich will.
37:56Wann kommst du wieder nach Hause?
37:59Da sollten wir drĂŒber reden.
38:01Vielleicht suche ich mir mit den Kindern eine Wohnung in der Stadt.
38:04Nein, auf keinen Fall!
38:06Du wolltest vorgestern, dass ich ehrlich zu Dir bin.
38:09Von mir aus hĂ€tte ich das nie gesagt, dass mich das mit Deinem Ăbergewicht stört.
38:13Weil ich Dich nicht verletzen wollte.
38:15Schon klar.
38:17Offenbar ist Dir ĂŒberhaupt nichts klar.
38:27NatĂŒrlich sahst Du vor ein paar Jahren anders aus.
38:30Aber da sahen wir beide ein bisschen anders aus, oder?
38:33Jetzt guck doch nicht so.
38:37Das heiĂt doch nicht, dass ich Dich jetzt weniger liebe.
38:41Nicht.
38:42WeiĂt Du, wie mich das nervt?
38:44Dass Du so ĂŒber mich denkst?
38:46Habe ich das verdient?
38:48Nein, Hanno.
38:49Also.
38:50Nochmal fĂŒrs Protokoll.
38:53Ich liebe Dich.
38:58Und es geht mir nicht um Deine KleidergröĂe.
39:02Ist das jetzt endlich bei Dir angekommen?
39:05Hm?
39:09Ich liebe Dich auch.
39:17Das habe ich vermisst.
39:19Ja.
39:21Ich auch.
39:23Wie holst Du es zurĂŒck?
39:24Okay.
39:25Wer?
39:35Ich komme spÀter mal mit den Kindern vorbei, ja?
39:36Mhm.
40:01Hey.
40:02Hey.
40:05Und?
40:07Es wird alles wieder gut.
40:10Schön.
40:11Mhm.
40:12Sehr.
40:13Und was ist mit Dir?
40:14Ach.
40:20Anjan hat Schluss gemacht.
40:21Am Telefon?
40:23Mhm.
40:24Er sagt, die Vertrauensbasis, die stimmt nicht mehr.
40:29Tut es Dir jetzt leid, ihm doch die Wahrheit gesagt zu haben?
40:31Nein, mir tut es leid, dass ich es ihm nicht von Anfang an gesagt habe.
40:35Hm.
40:37Tja.
40:38Ich denke, ich bewerbe mich bei dem Forschungsinstitut.
40:41Naja, wer weiĂ, vielleicht ist ja Chemnitz genau das Richtige fĂŒr Dich.
40:46Und Du?
40:48Machst Du Deine DiÀt?
40:50Ja.
40:51Ja.
40:52Mal sehen.
40:56Zeig mal hier.
40:58Mhm.
41:03Ist schön.
41:04Ja.
41:05Clara, meine JĂŒngste.
41:20Oh.
41:21Entschuldige.
41:22Was machst Du denn hier?
41:24Pause.
41:30Oslo hat das Angebot zurĂŒckgezogen.
41:32Was?
41:33Deren Klinikpolitik.
41:35Solange ein Verfahren gegen mich anhÀngig ist, können sie mich nicht einstellen.
41:40Woher wissen die davon?
41:41Ich hab's ihnen erzÀhlt.
41:44FrĂŒher oder spĂ€ter hat sie es sowieso erfahren.
41:48Da dachte ich, es ist besser, gleich ehrlich zu sein.
41:54Findest Du jetzt immer noch, dass er nur ein Kind ist?
41:58Unsere VertrÀge hier...
42:03laufen Ende des Monats aus.
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