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🎈
Spaß
Transkript
00:00Aber du gehörst auch dazu.
00:02Und wer weiß, vielleicht werdet ihr beide ja bald so etwas wie Freunde.
00:08Ich denke, mir reicht die Rolle der guten Tante von nebenan.
00:12Ich wusste gar nicht, dass du Alexander so dringend heiraten möchtest.
00:16Natürlich, wenn man sich liebt, dann will man das doch.
00:18Außerdem bekommen wir ein Kind.
00:20Hat er dir denn schon einen Antrag gemacht?
00:23Noch nicht.
00:25Aber er ist bestimmt zu aufgeregt wegen dem Baby.
00:29Na ja, auch wenn ihr jetzt nicht gleich heiratet.
00:31Ihr werdet zusammen Eltern, das verbindet doch auch.
00:34Das stimmt.
00:36Aber wenn wir verheiratet wären, dann würde das Kind natürlich von Anfang an unter Alexanders Namen aufwachsen.
00:44Sie hat mir erzählt, du träumst davon, dass wir zwei auch...
00:48Ja?
00:51Na ja, es ist nicht so, als ob ich mir das nicht vorstellen könnte, Jessica.
00:55Was willst du mir jetzt damit sagen?
00:59Ich will einfach, dass du weißt, woran du bist.
01:01Du bist die Mutter meines Kindes.
01:03Die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will.
01:06Und wir haben ja auch schon einiges durchgemacht in letzter Zeit.
01:08Was soll das etwa heißen?
01:10Jessica, ich...
01:11Warum sagst du das nicht gleich?
01:15Natürlich.
01:16Alexander, natürlich will ich dich heiraten.
01:26Hey, whatcha lookin' for?
01:31No one has the answer.
01:34They just want more.
01:39Hey, who's gonna make it right?
01:46This could be the first day of my life.
01:56Alexander, du weißt gar nicht, wie glücklich du mich damit machst.
01:58Jessica, ich wollte...
01:59Ich weiß.
02:00Ja, ich will.
02:00Ich will dich heiraten.
02:02Alexander, jetzt wächst unser Kind in einer richtigen Familie auf.
02:04Und es trägt deinen Namen.
02:05Hör mir doch mal zu.
02:06Das ist alles ein großes...
02:07Alexander, pass auf.
02:08Ich hab hier so...
02:10Oh, entschuldige dich.
02:11Ich wollte gar nicht stürmen.
02:12Nein.
02:13Bleib doch.
02:14Was gibt's denn?
02:16Du, das sind einfach nur ein paar Punkte, die wir gestern bei unserem Meeting besprochen haben,
02:19aber...
02:20Ja, kann noch warten.
02:21Du kannst doch bleiben.
02:22Wir haben euch allen etwas sehr Wichtiges zu sagen.
02:24Jessica, wir sollten wirklich jetzt...
02:25Es ist doch schön, wenn sie es als Erste erfährt, oder?
02:28Richard und Judith werden bestimmt nicht beleidigt sein.
02:30Stell dir vor, wir werden heiraten.
02:33Alexander hat mir gerade einen Antrag gemacht.
02:38Äh, ja, das ist ja eine Überraschung.
02:42Herzlichen Glückwunsch.
02:44Danke, dass du das sagst.
02:46Ich muss meine Mutter anrufen.
02:47Die fällt um vor Freude.
03:05Sag mir die Wahrheit.
03:08Bist du für den Brand in der Manufaktur verantwortlich?
03:15Ich habe den Brand in der Manufaktur nicht gelegt.
03:17Das war ein Unfall.
03:19Und es tut mir alles so leid, besonders, dass Tom sich so schwer dabei verletzt hat.
03:23Aber das mit dem Feuer, das war keine Absicht.
03:25Das ist wirklich...
03:26Das ist einfach so passiert.
03:28Okay.
03:28Ich will alles wissen.
03:29Die ganze Geschichte.
03:31Okay.
03:48Das war der Abend im Warnis.
03:52Als ich zusammen mit Frederik dort war und wir Versöhnung gefeiert haben.
03:55Du erinnerst dich.
03:56Ja.
03:58Ich hatte ihm eine Nachricht hinterlassen.
04:00Ich habe dafür gesorgt, dass er diese Nachricht erst gar nicht bekommt.
04:03Damit du denkst, er hätte dich versetzt.
04:05Okay.
04:05Und?
04:06Weiter?
04:07Wir waren im Warnis, wir haben Bier getrunken, wir haben miteinander geredet, bis du plötzlich
04:11aufgetaucht bist.
04:15Ich hatte gedacht, du wärst wütend.
04:17Oder du wärst wenigstens enttäuscht.
04:20Aber das warst du gar nicht.
04:22Du bist gekommen, um ihn abzuholen, damit ihr euch noch einen schönen Abend machen könnt.
04:29Ich war verletzt.
04:32Also bin ich wieder in die Manufaktur gefahren.
04:35Dort habe ich mich weiter betrugen.
04:37Ich wollte besinnungslos sein.
04:40Ich wollte vergessen.
04:42Aber so funktioniert es ja nicht, ne?
04:45Ich bin also am nächsten Morgen aufgewacht.
04:48Am Fußboden in meinem Büro.
04:51Ich hatte einen riesen Kater und ich hatte immer noch denselben Hass.
04:56Ich hatte immer noch dieselbe Wut auf ihn, wie am Abend davor.
05:00Und dann, dann war da die Karte.
05:04Diese Zeitung.
05:05Welche Zeitung?
05:06Die Zeitung mit dem Versöhnungsfoto vor der Presse.
05:10Das habe ich dann, absehend angebrannt.
05:14Dabei ist mir schwindlig geworden.
05:17Ich bin gestolpert und muss mit dem Kopf gegen den Schreibtisch geknallt sein.
05:22Und ab dann war ich ohnmächtig.
05:25Und dann hat sich das Feuer ausgebreitet.
05:29Ja.
05:31Bis Nora mich gefunden hat und es geschafft hat, mich irgendwie aus diesem brennenden Gebäude zu zerren.
05:37Tom.
05:38In meinem Delirium muss ich mehrmals deinen Namen erwähnt haben.
05:42Deshalb dachte Tom, du wärst noch in der Manufaktur und ist wieder reingerannt, um dich zu retten, obwohl schon alles
05:46in Flammen stand.
05:47Mein Gott, ich bin wirklich so froh, dass er das alles so gut überstanden hat.
05:52Ja.
05:53Ich auch.
05:55Und als ich dann begriff, was da passiert ist, was ich da angerichtet hatte, habe ich Panik gekriegt.
06:05Ich bin einfach durchgedreht.
06:07Ich konnte nicht wahrhaben, dass wegen mir fast die ganze Manufaktur abgebrannt ist.
06:11Ich habe sogar gedacht, dass ich deinen Bruder auf dem Gewissen hätte.
06:13Verstehst du das?
06:18Deshalb hast du Frederik alles in die Schuhe geschoben.
06:29Nora, das ist alles ein riesiges Missverständnis.
06:31Eigentlich wollte ich Jessica sagen, dass ich gar keine Hochzeit will.
06:34Und dann fällt sie mir ins Wort und sagt, dass sie meinen Antrag annimmt.
06:36Ich hätte aber nicht den Eindruck, dass du das Missverständnis aufklären willst.
06:39Weil du hereingekommen bist.
06:41Ich wollte sie nicht bloßstellen.
06:42Sie sah so glücklich aus, da konnte ich ihr unmöglich vor deinen Augen sagen, dass sie da was falsch verstanden
06:46hat.
06:46Alexander, du musst dir nicht meinetwegen eine Geschichte ausdenken.
06:50Es ist alles okay so.
06:52Ihr bekommt ein Kind und es ist nur richtig, dass ihr heiratet.
06:54Nora, bitte, sieh mich, bitte.
06:57Ich werde Jessica gegenüber immer zu meiner Verantwortung stehen, aber...
07:00Nicht, Alex.
07:01Aber ich kann sie nicht heiraten.
07:04Und du weißt, warum.
07:08Auch wenn ihr nicht heiratet, wird das zwischen uns nichts ändern.
07:18Du glaubst nicht, was passiert ist.
07:21Deine Mutter hat im Lotto gewonnen.
07:24Besser.
07:28Dein Sohn hat mir einen Heiratsantrag gemacht.
07:31Nein.
07:32Doch.
07:35Er hat zwar am Anfang ziemlich drum rum geredet, aber ich wusste sehr schnell, worum es geht.
07:40Hast du etwa nach unserem Gespräch im Lanzino etwas nachgeholfen?
07:43Naja, ich habe es vielleicht mal kurz anklingen lassen, aber die Entscheidung hat er ja wohl selber getroffen.
07:50Na nun, was ist denn hier los?
07:51Eine Frauenverschwörung?
07:55Alexander und ich werden heiraten.
07:58Nein.
08:00Das ist ja eine wundervolle Neuigkeit.
08:03Ich gratuliere.
08:04Danke.
08:06Oh Gott.
08:07Jetzt bloß keine Panik kriegen.
08:09Ich muss an so viel denken.
08:12Wenn du willst, dann helfe ich dir.
08:14Ich bin durch die bevorstehende Hochzeit von Richard und mir gerade richtig gut im Training.
08:19Danke dir.
08:21Oh Gott.
08:22Jessica Wagner.
08:24Hört sich doch ganz gut an, oder?
08:27Oder Jessica Wagner-Fuchs, nee, äh, Fuchs-Wagner.
08:31Na, guck mal.
08:34Wer hätte gedacht, dass uns so schnell eine zweite Hochzeit ins Haus steht.
08:42Ich werde für den Schaden, den ich verursacht habe, gerade stehen.
08:45Ich habe noch keine Ahnung, wie ich das mache, aber mir wird eine Lösung einfallen.
08:49Und ich werde Fredericks guten Ruf wiederherstellen.
08:51Das verspreche ich dir.
08:52Sag mal, weißt du eigentlich, was du da getan hast?
08:55Ich bin so, ich war so durcheinander.
08:57Und mir war alles egal.
08:59Es war wie in einer Spirale.
09:01Als würde ich in meinem eigenen Strudel aus Hass und Intrigen immer tiefer gezogen.
09:07Und deshalb manipulierst du ein Ermittlungsverfahren.
09:11Du hast dafür gesorgt, dass Frederic die Anteile der Manufaktur nicht kaufen konnte.
09:15Du hast mit der gefälschten Carolin-Bestellung die Manufaktur fast ruiniert.
09:19Und jetzt hast du Frederic auch noch fast etwas in die Schuhe geschoben, was ihn seine Existenz gekostet hätte.
09:24Ich sag's dir so, wie es ist.
09:25Mir wäre alles recht gewesen, um Frederic fertig zu machen.
09:28Alles.
09:34Was ist bloß los mit dir?
09:38Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich geliebt habe.
09:42Du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich immer noch liebe.
09:44Und das, was neulich zwischen uns passiert, das nennst du lieber?
09:47Das war ein Ausrutscher.
09:49Das war ein Ausrutscher.
09:50Du kennst mich.
09:50In all den Jahren, in denen wir zusammen waren, habe ich dich auf Händen getragen.
09:52Ich habe dir nie was getan.
09:55Bis du mich mit deiner Eifersucht erdrückt hast.
10:02Du brauchst Hilfe, Michael.
10:05Sophie, ich werde für alles, was ich getan habe, die Verantwortung übernehmen.
10:08Du hast völlig recht.
10:09Ich habe in meiner Eifersucht Dinge getan, die absolut inakzeptabel sind.
10:14Wenn du mich jetzt anzeigen musst, dann kann ich das verstehen.
10:18Wahrscheinlich gibt es keine Alternative.
10:20Aber du musst eins wissen.
10:23Die schlimmste Strafe für mich ist, dass ich mir das nicht verzeihen kann.
10:27Ich werde mir nie verzeihen, dass ich den einzigen Menschen,
10:30der mir auf dieser Welt etwas bedeutet,
10:32den Menschen, den ich nach wie vor über alles liebe,
10:37dass ich diesen Menschen wehgetan habe.
10:47Jessica, bist du da?
10:54Ich muss mit dir reden.
11:00Alexander, lass dich umarmen.
11:04Jessica hat uns schon alles erzählt.
11:06Wir freuen uns so für euch.
11:08Ja, aber das war eigentlich nur ein...
11:09Ja, gute Nachrichten verbreiten sich eben schneller, als man denkt.
11:13Ähm, Liebling, warum gehst du nicht schon mal rüber?
11:16Paula wartet bestimmt schon auf dich.
11:17Ist das so?
11:19Oh ja, alles klar.
11:20Wir sehen uns später.
11:21Bis später.
11:26Ich hätte nicht gedacht, dass meine Worte von vorhin dich so schnell zu einem Heiratsantrag bewegen.
11:31Das haben sie auch nicht.
11:33Ich wollte Jessica eigentlich nur sagen,
11:35dass ich meine Hochzeit im Moment noch nicht vorstellen kann.
11:38Dann war das alles ein Missverständnis?
11:40Ja.
11:42Ja, und jetzt?
11:44Muss ich den Irrtum wohl aufklären?
11:47Liebst du sie nicht mehr?
11:48Ach, das ist es nicht, Mutter.
11:50Dann verstehe ich dich nicht.
11:53Du hast immer darunter gelitten, ohne Vater aufzuwachsen.
11:56Willst du denn nicht, dass dein eigenes Kind eine richtige Familie hat?
11:59Natürlich.
12:00Und ich werde auch für mein Kind da sein.
12:02Aber das bedeutet doch zwangsläufig nicht deine Hochzeit.
12:06Alexander, Jessica wollte sich vor ein paar Tagen noch von dir trennen,
12:10weil sie Angst hatte, dass du nicht zu ihr stehst.
12:12Du hast alles daran gesetzt, dass sie zu dir zurückkommt.
12:15Und ich bin auch sehr froh darüber.
12:16Ihr wohnt zusammen, ihr werdet ein Kind aufziehen.
12:21Was hält dich davon ab, sie zu heiraten?
12:24Ist eine andere Frau im Spiel?
12:26Darum geht es noch nicht, Mutter.
12:28Alles zwischen Jessica und mir ging ziemlich schnell.
12:29Dass wir wieder zusammengekommen sind, die Schwangerschaft.
12:33Ich will die Dinge nicht ständig überstürzen.
12:36Dann liegt es also nicht an Jessica?
12:38Nein, es ist nur...
12:40Wir haben doch alle Zeit der Welt.
12:52Jessica hat das Gefühl, endlich am Ziel ihrer Wünsche zu sein.
12:56Wenn sie jetzt erfährt, dass Alexanders Heiratsantrag ein Missverständnis war,
13:00wird sie das sehr hart treffen.
13:02Ich weiß, dass sie ihn liebt.
13:04Das ändert aber nichts daran, dass sie ihn hintergeht und versucht, ihm mich als Kind unterzuschieben.
13:10Am liebsten hätte ich Alexander unterstützt, als er mir gesagt hat, dass er Jessica gar nicht heiraten will.
13:15Aber ich werde mich hüten, mich noch einmal in die Beziehung der beiden einzumischen.
13:19Außerdem wird es zwischen uns nichts ändern.
13:22Wir sind und bleiben nur Geschwister.
13:34Das Feuer war ein Unfall, aber mit allem anderen hattest du recht.
13:40Michael hat nach dem Brand dafür gesorgt, dass der Verdacht auf dich fällt.
13:46Ist er denn einfach so gestanden?
13:49Sein schlechtes Gewissen war zu groß.
13:51Er hat es nicht ausgehalten.
13:52Genau wie ich vermutet habe.
13:56Dann werden wir ihn jetzt anzeigen.
13:58Warte mal, ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist.
14:04Das ist jetzt nicht dein Ernst.
14:07Lass uns einfach noch einmal darüber reden.
14:13Michael hat sich strafbar gemacht.
14:15Er hat versucht, mir einen Millionenschaden anzulasten.
14:18Damit hätte er nicht nur mich, sondern auch die Manufaktur ruiniert.
14:20Das weiß ich doch.
14:21An dieser Firma hängt die Existenz von Menschen.
14:23500 Arbeitsplätze.
14:24Die hätte er aus Hass und Eifersucht aufs Spiel gesetzt.
14:27Und du willst in allen Ernstes nicht anzeigen.
14:31Michael weiß noch nicht wie, aber er wird für den entstandenen Schaden aufkommen.
14:34Die Manufaktur kann die ausstehenden Rechnungen begleichen und alle werden erfahren, dass du nicht der Schuldige bist.
14:40Das wollten wir doch.
14:43Wie oft hat er schon so getan, dass wir deinen Fehler ansehen?
14:45Sag's mir.
14:46Das weiß ich doch auch.
14:47Der Mann ist eine tickende Bombe.
14:49Woher willst du wissen, dass er nicht wieder durchdreht?
14:51Ich kenne ihn.
14:52Und ich kenne ihn besser als du.
14:54Ich hab dir gesagt, dass er mir alles gestehen wird.
14:56Und ich hatte Recht.
14:58Jetzt hat er sein schlechtes Gewissen abgeladen und darf die nächste Gemeinheit planen, ja?
15:02Nein, das wird er nicht.
15:04Bestimmt nicht.
15:05Wie war denn das damals, als er mich um die Firmenanteile betrogen hat?
15:09Und die gefälschte Kaolin-Bestellung?
15:10Da wäre die Manufaktur auch fast draufgegangen.
15:15Wenn er nicht endlich zur Rechenschaft gezogen wird, wird er nie aufhören.
15:18Begreifst du das?
15:30Meine Güte, Michael.
15:32Du hast was?
15:36Ich schätze deine Ehrlichkeit, mein Junge.
15:39Aber du wirst verstehen, dass ich das erst mal verarbeiten muss.
15:47Alles in Ordnung mit Ihnen, Herr Adam?
15:53Ich muss Ihnen etwas sagen.
15:59Für den Brand in der Manufaktur ist nicht Herr Grafenberg verantwortlich,
16:03sondern mein Neffe Michael.
16:05Er hat es mir soeben gestanden.
16:08Das tut mir sehr leid, Herr Adam.
16:11Ich danke Ihnen.
16:13Sie werden erleichtert sein.
16:14Herr Grafenberg steht Ihnen ja sehr nah.
16:16Und Sie haben ohne die Angelegenheit, wie ich weiß, sehr gelitten.
16:21Ja, darum weiß ich ja jetzt auch, wie Sie sich fühlen.
16:26Das muss ein großer Schock für Sie sein.
16:28Ich bin tief enttäuscht von Michael.
16:31Hätten Sie ihm das zugetraut?
16:33Ich?
16:37Also, ich...
16:40Man kann ja in keinen Menschen hineingucken.
16:45Frau Landmann...
16:48Kann es zufällig sein, dass Sie davon wussten?
16:57Ich hatte kein gutes Gefühl dabei, es Ihnen zu verheimlichen.
17:01Das müssen Sie mir glauben, Herr Adam.
17:04Schlimm genug, dass mich mein Neffe die ganze Zeit belogen hat.
17:09Jetzt auch noch Sie.
17:15Selbst wenn Michael für den ganzen Schaden aufkommen will,
17:19es geht nicht nur um das Geld und um die Manufaktur.
17:24Er hat dich angegriffen.
17:26Lass uns das einfach durchgehen lassen.
17:29Er bereut, was er getan hat.
17:31Du hättest ihn sehen sollen.
17:33Er ist völlig am Ende.
17:36Nein.
17:37Über diese Brücke gehe ich einfach nicht.
17:40Er hat sich so oft schon als rollmütig hingestellt
17:43und im nächsten Moment auf uns geschossen.
17:44Ich weiß, aber dieses Mal hat er eingesehen,
17:47dass er zu weit gegangen ist.
17:48Ich habe das gespürt.
17:51Michael wollte dir Gewalt antun.
17:53Wenn ich nicht rechtzeitig dazwischen gegangen wäre, dann...
17:58Dieser Mensch ist gefährlich.
18:01Woher willst du wissen, dass es nicht wieder tut?
18:03Ich kenne ihn, Frederik.
18:04Ich war sechs Jahre lang mit ihm zusammen.
18:07Er ist kein brutaler Mensch und er ist erst recht kein Vergewaltiger.
18:12Und glaube mir, er leidet selbst am meisten darunter, was er getan hat.
18:20Er entschuldigt sich bei dir und schon ist alles vergessen.
18:22Das war kriminell, was er getan hat.
18:25Michael muss für einen Millionenschaden aufkommen.
18:27Wenn ich ihn jetzt auch noch wegen sexueller Nötigung anzeige, dann ist er erledigt.
18:31Er verliert seine Anwaltslizenz.
18:33Er wäre ruiniert.
18:36Das hätte er sich vorher überlegen müssen.
18:41Du bist eine erfolgreiche Anwältin.
18:43Warum gelten für Michael andere Gesetze als für alle anderen?
18:53Ich habe diesen Mann einmal geliebt.
18:57Er war Teil meines Lebens und er hat mir alles, was passiert ist, als eine Art Spirale geschildert.
19:03Aus Hass und Enttäuschung und...
19:06...in die er erst hineingeraten ist, nachdem ich ihn verlassen habe.
19:11Michael ist ein erwachsener Mann.
19:13Er ist selbst verantwortlich für das, was er tut.
19:15Gut, du bist nicht schuld.
19:16Riecht dir das bitte nicht ein.
19:19Aber er tut mir leid.
19:22Und wenn ich ihn jetzt anzeige, dann würde ihn das vernichten und das kann ich nicht.
19:31Herr Adam, ich wollte Ihnen die ganze Zeit die Wahrheit sagen.
19:35Das müssen Sie mir glauben.
19:37Und warum haben Sie das nicht getan?
19:39Weil ich es versprochen hatte.
19:42Das bleibt ja immer schöner.
19:43Wer hätte noch davon gewusst?
19:46Friederik.
19:47Er hatte so eine Vermutung, die sich ja jetzt auch als Wahrheit herausgestellt hat.
19:52Da haben Sie also hinter meinem Rücken mit Herrn Grafenberg paktiert und mich über die Machenschaften meines Neffen im Unklaren
19:58gelassen.
19:59Wir...
20:00Wir hatten doch auch gar keine Beweise.
20:03Ich meine, theoretisch hätte es doch auch noch jemand ganz anderes sein können.
20:08Na ja, ja.
20:09Wasser predigen und Wein trinken.
20:12Sie, die Sie immer so viel Wert auf Wahrheit legen.
20:17Ich verstehe ja, dass Sie böse auf mich sind.
20:19Nicht böse, Frau Landmann, nur enttäuscht.
20:23Maßlos enttäuscht.
20:25Wie lange arbeiten wir jetzt zusammen?
20:27Sieben Jahre.
20:28Ja, sagen wir, sechs Jahre Vertrauen, einfach eine Staub getreten.
20:35Ach.
20:37Hören Sie, Sie hätten doch Ihren Neffen sofort zur Rede gestellt.
20:41Und dann wäre ich der Haustrache gewesen, der weiße Mäuse sieht.
20:47Wer laut wird, hat Unrecht.
20:50Sie hätten es mir überlassen können, das zu beurteilen.
20:52Aber verstehen Sie doch, wenn wir Sie in unseren Verdacht gegen Michael eingeweiht hätten,
20:59dann wäre es wahrscheinlich gar nicht zu diesem Geständnis gekommen.
21:03Es ist mir völlig gleichgültig, was Sie hypothetisch annehmen.
21:07Faktum ist, dass Sie gelogen haben.
21:10Und diesen Vertrauensbruch kann ich nicht so leicht verzeihen.
21:20Nora, zu dir wollte ich gerade.
21:23Jessica, was gibt es denn?
21:25Das hier sind meine überarbeiteten Entwürfe.
21:28Deine Änderungsvorschläge sind eingearbeitet.
21:31Wenn du zufrieden bist, dann kann ich dir den Ruling gleich in Auftrag geben.
21:34Das ist nur ein Moment, halt. Ich habe nur ein dringendes Gespräch mit der Bank.
21:37Es geht um den Heiratsantrag, oder?
21:39Was?
21:41Wir hatten uns doch gerade vertragen und wollten einen neuen Anfang machen.
21:45Ja, daran hat sich nichts geändert.
21:47Und warum bist du dann so abweisend zu mir?
21:50Du möchtest nicht, dass Alexander mich heiratet, oder? Das ist dein Problem.
21:55Entschuldige bitte, Jessica.
21:57Durch den Brand ist die meine Faktur hoch verschuldet.
21:59Und wenn die Bank mir jetzt keinen neuen Kredit gewährt, sitzen hier bald alle auf der Straße.
22:02Das ist in Wirklichkeit mein Problem.
22:09Hallo, mein Liebling.
22:11Ja, hallo.
22:12Hast du kurz Zeit?
22:14Ja? Worum geht's denn?
22:16Ich muss dringend mit dir reden.
22:18Kannst du heute vielleicht früher Schluss machen?
22:20Du machst das ja spannend.
22:21Ich versuch's.
22:23Gut, danke.
22:24Es ist wirklich wichtig.
22:25Ich beeil mich.
22:27Ich kann's kaum erwarten.
22:31Nora?
22:32Hast du ein Problem damit, wenn ich heute Frühjahrschluss wache?
22:35Mein Verlobter muss dringend mit mir sprechen und ich hab nicht das Gefühl, dass ich ihn warten lassen sollte.
22:47Was hat es denn eigentlich mit dieser Party so auf sich?
22:51Paula kennt die doch noch niemanden.
22:52Deshalb hab ich ein paar Freunde angerufen und auf den Schulhof eingeladen.
22:56Ach, das ist aber eine nette Idee.
22:58Ich will einfach, dass sich Paula so wohl wie möglich fühlt, wenn sie ihre High School auf den Virgin Islands
23:01gegen unsere Schule tauscht.
23:03Coole Leute gibt es nämlich auch bei uns.
23:05Paula, das ist es aber ein... Was machst du denn hier?
23:08Paula, ich hab gar nicht gehört, dass du gekommen bist.
23:11Du bist ja auch schwer beschäftigt.
23:13Die sind alle für mich. Ich bin ganz wild auf Kartoffelsalat.
23:18Theo, hast du einen Moment Zeit für mich? Ich muss mit dir reden.
23:22Konrad, hilfst du mir mal bitte? Ich hab noch was im Weinköller zu haben.
23:25Ach ja, wir wollten ja einen Weinköller.
23:30Ist irgendwas passiert?
23:33Theo, es tut mir leid.
23:36Ich kann nicht bei dir in Falkenthal bleiben. Ich geh zurück auf die Virgin Islands.
23:44Sophie hatte tatsächlich recht. Michael Adam hat ihr gegenüber alles gestanden.
23:48Das ist doch wunderbar. Damit sind sie endgültig aus dem Schneider, Frederik.
23:52Und für den Brandschaden muss ich jetzt Herrn Adam haftbar machen.
23:55Können wir nur hoffen, dass er irgendwo das Geld auftreiben kann.
23:59Was ist denn los? Er wird für den Schaden aufkommen, auch wenn ich ihn dafür anzeigen muss.
24:05Das ist genau mein Problem. Michael hat sich bei Sophie entschuldigt.
24:10Und sie will auf die Anzeige verzichten.
24:12Bitte was? Das kann sie nicht machen. Das war sexuelle Nötigung.
24:17Ich befürchte doch.
24:19Michael hat sie davon überzeugt, dass er sein Handeln ernsthaft bereut.
24:23Und sie sieht keinen Grund, Michaels Karriere mit einer Anzeige zu ruinieren.
24:27Aber sie glauben doch nicht, dass er es ernst meint, oder?
24:30Michael will Sophie nur manipulieren. Er bereut gar nichts.
24:33Das würde jedenfalls zu dem Eindruck passen, den ich mittlerweile von ihm habe.
24:37Daherlicherweise sieht Sophie das anders.
24:40Es tut mir leid. Ich hoffe nur, dass Sophie weiß, was sie tut.
24:51Ein Stipendium für Luft- und Raumfahrtforschung?
24:53Also, ich wusste ja, dass du auf Sternen stehst, aber davon hast du mir nie erzählt.
24:57Wir hatten ja genügend andere Themen.
25:00So etwas bekommt ja bestimmt auch nicht jeder, oder?
25:04Also nicht nur gut in Französisch.
25:08Ich habe die besten Notnehmer im Jahrgang.
25:11Und einen Aufnahmetest musste ich auch machen.
25:14Wenn ich jetzt die Highschool erfolgreich abschließe, kann ich schon nächstes Jahr auf die Uni.
25:18Verstehe. Da ist ein Schulwechsel da natürlich nicht drin.
25:22Ich hatte die Bewerbung schon vergessen.
25:26Ach, Theo.
25:29Aber es ist super, dass du so gut bist. Also, ein Stipendium, wow.
25:32Du kannst wirklich stolz auf dich sein.
25:38Und die Chance darfst du dir jetzt natürlich auch nicht entgehen lassen.
25:40Das kann ich wirklich verstehen.
25:54Warte mal. Kannst du mir das bitte nochmal erzählen?
25:56Er hat alles gestanden. Er war es, Elsa.
25:59Er hat nach dem Brand dafür gesorgt, dass der Verdacht auf Frederik fällt, um ihn ein für allemal loszuwerden.
26:05Und du willst ihn nicht anzeigen? Das habe ich richtig verstanden.
26:10Kann ich mal fragen, wieso?
26:13Soweit ich weiß, wäre dein Bruder bei dem Brand fast ums Leben gekommen.
26:16Frederik wäre ruiniert. Ich meine, ganz zu schweigen von der ganzen Manufaktur.
26:19Aber das Thema ist doch komplexer. Du musst doch auch die Hintergründe betrachten.
26:22Ah, ja klar, du bist der Anwältin. Mensch, er hätte dich fast vergewaltigt.
26:26Er hat kurz die Nerven verloren, okay. Aber Michael ist kein Typ, der sich brutal an Frauen vergeht.
26:32Na klar.
26:33Nur wenn er mal gerade kurz ausrastet.
26:35Glaubst du wirklich, ich würde einen Vergewaltiger frei rumlaufen lassen?
26:40Sophie, du weißt, was damals bei mir passiert ist.
26:43Ich habe zehn Jahre gebraucht, bis ich den Typen zur Anzeige gebracht habe.
26:45Und auch nur, weil er damals sich fast an Maike vergriffen hätte.
26:48Ich weiß. Aber ich habe ihm in die Augen gesehen.
26:52Ich habe gespürt, dass er seine Entschuldigung ernst meint.
26:55Und er schämt sich. Er schämt sich zutiefst für das, was er getan hat.
26:59Wenn du ihm glaubst, dann hat er sein Ziel ja erreicht.
27:03Jetzt hör aber auf.
27:05Er kommt für den Schaden in der Manufaktur auf.
27:07Und er hat mir versprochen, dass er mir nie wieder etwas antun wird.
27:10Und der Rest ist eine Sache zwischen ihm und mir.
27:16Und was sagt Frederik zu deiner Einstellung?
27:22Es fällt ihm schwer, das zu akzeptieren.
27:25Elsa, wenn ich ihn anzeigen würde, dann wäre sein ganzes Leben zerstört.
27:29Pech! Dafür bist du nicht verantwortlich, nur er selbst.
27:32Ich war seine große Liebe. Ich habe ihn verlassen und seine Welt ist zusammengebrochen.
27:36Er hat doch schon alles verloren.
27:38Wenn ich ihm jetzt auch noch anzeige, dann ist er ruiniert.
27:40Und das will ich ihm einfach ersparen.
27:54Das Grand Hotel Frankfurt sitzt uns im Nacken.
27:56Wenn wir die neuen Entwürfe nicht bald liefern, wird es richtig teuer.
27:58Also wäre es schön, wenn Sie wieder mal die Zeit finden und Ihren Job machen.
28:01Verraten Sie Alexander, dass ich nicht mehr schwanger bin?
28:08Warum sollte ich?
28:09Ich habe ein Gespräch zwischen Nora und Frederik mitbekommen.
28:11Sie haben Ihrer Frau Nowak alles gestanden.
28:18Jetzt weiß ich, wovon Sie reden.
28:21Haben Sie keine Angst vor einer Anzeige?
28:24Das wird schwer.
28:26Dazu müsste Sophie gegen mich aussagen und das wird sie nicht machen.
28:30Offensichtlich haben Sie sich ziemlich daneben benommen bei ihr.
28:33Was macht Sie da so sicher?
28:35Ich habe mich, sagen wir, umfangreich bei ihr entschuldigt.
28:39Und sie hat die Entschuldigung angenommen, so einfach ist es.
28:42Ich verstehe nicht, was Sie mit Ihrem Geständnis gewonnen haben.
28:46Sie können dafür einige Jahre ins Gefängnis gehen.
28:48Das müssten Sie als Anwalt doch eigentlich besser wissen als ich.
28:50Dafür habe ich Sophie mit meiner Ehrlichkeit nachhaltig beeindruckt.
28:53Und das war es mir wert.
28:58Also, na was muss ich tun, damit Sie mich bei Alexander nicht verpfeifen?
29:04Mir fällt bestimmt was Hübsches ein.
29:08Denken Sie ans Grand Hotel.
29:23Und Paula hat dir vorher nichts von diesem Stipendium erzählt?
29:26Sie hatte sich wohl schon vor Monaten darum beworben und inzwischen schon gar nicht mehr damit gerechnet.
29:31Danke.
29:32Verstehe.
29:33Was soll ich denn jetzt bloß machen?
29:36Naja, ich meine, für Paula ist das eine Riesenchance.
29:39Das habe ich ja natürlich auch gesagt, aber...
29:42Kann so ein blödes Studium Grund genug sein, unsere Beziehung einfach hinzuwerfen?
29:45Theo, man muss im Leben manchmal Entscheidungen treffen, die nicht besonders bequem sind.
29:50Aber das heißt ja nicht, dass eure Beziehung zu Ende ist.
29:52Guck mal, Paula entscheidet sich für ihr Studium, das heißt nicht, dass sie sich gegen euch entscheidet.
29:57Papa, Paula geht zurück auf die Virgin Islands und dann nach Ohio.
30:00Das ist doch beides eine Weltreise.
30:02Kann sie ihr Abi nicht einfach in Deutschland machen?
30:05Und außerdem, Luft- und Raumfahrtforschung gibt es doch auch bei uns.
30:07Ja, sicher, aber jetzt stell dir doch mal vor, du hättest die Möglichkeit, im besten Team von Amerika Basketball zu
30:13spielen.
30:13Würdest du wegen Paula darauf verzichten?
30:27Störe ich?
30:28Nein, nein, Familie stört nie.
30:30Komm rein, trink keinen Tee mit mir.
30:35Es ist schön, dass ihr euch entschlossen habt zu heiraten.
30:38Ich freue mich wirklich sehr für euch.
30:40Danke, Richard.
30:41Ja.
30:44Außerdem, vielleicht ist das kitschig, aber ich finde, es ist immer wieder ein schönes Ereignis, wenn zwei Menschen sich lieben
30:50und sich auch öffentlich dazu bekennen wollen.
30:55Ich habe immer davon geträumt, Alexander eines Tages zu heiraten.
30:59Auch in den Jahren, als wir getrennt waren.
31:03Ja, manchmal braucht es Jahre, bis man spürt, dass man zusammengehört.
31:07Sieh Judith und mich an.
31:10Wenn man sich wirklich liebt, dann ist es egal, wie viel Zeit vergeht.
31:14Das Gefühl bleibt.
31:17Das hast du schön gesagt.
31:19Du hast vollkommen recht damit.
31:21Ich freue mich für Alexander, dass er seit ich getroffen hat.
31:26Und ich freue mich auf meine Zukunft in dieser Familie.
31:29Ich kann doch gar nicht glauben, dass mein Traum wirklich wahr wird.
31:43Frau Langtschmann, was sind denn das für...
31:47Verzeihung.
31:49Nun sagen Sie es schon.
31:52Sie hatten doch eben eine Frage.
31:54Mir ist gerade eingefallen, dass es sinnlos ist, Ihnen eine solche zu stellen.
31:58Ich bekomme ja doch keine ehrliche Antwort.
32:08Was ist denn mit Herrn Adam los?
32:10Ach, nichts.
32:11Komm, setz dich.
32:16Eva, was soll ich denn machen?
32:21Mit dem Stipendium.
32:23Erfüllt sich ein großer Wunsch von dir, stimmt's?
32:27Ja, aber wie soll ich das ohne Theo aushalten?
32:30Du hast noch das ganze Leben vor dir.
32:32Und so ein Studium, das sind doch nur ein paar Jahre.
32:35Das sagst du, weißt du, wie lange das ist?
32:39Aber du hast jetzt die Chance bekommen, dass sich einer deiner größten Träume erfüllt.
32:44Und Träume sind wichtig, Paula.
32:46Ich soll also nach Amerika gehen und Theo vergessen?
32:48Natürlich nicht.
32:50Du sollst auf dein Herz hören.
32:52Und wenn mir mein Herz was Falsches sagt?
32:55Du bist die Tochter von Nina Bergmann.
32:57Dein Herz wird sich nicht irren.
32:59Das verspreche ich dir.
33:02Ach.
33:04Ja, Gutshaus von Weiden.
33:06Landmann am Apparat.
33:08Theo.
33:09Ja, die ist hier.
33:11Ja, alles in Ordnung.
33:13Ja, alles fertig.
33:15Gut, bis nachher.
33:18Er wartet auf dich später auf dem Schulhof.
33:39Was ist denn dein Problem?
33:40Dass du eine von Weiden bist.
33:43Ja, aber mein Familienname ändert doch nicht zwischen uns.
33:45Doch, es ändert alles.
33:48Nora, ich bin dein Bruder.
33:53Ich bin schwanger.
33:56Was?
33:58Ich bekomme ein Kind von dir.
34:19Verzeihung.
34:23Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich vorher angeklopft.
34:26Das ist genauso ihr Büro.
34:31Herr Grafenberg, ich möchte mich aufrichtig bei Ihnen entschuldigen.
34:35Das, was ich gemacht habe, das ist in der Tat, ja, unverzeihlich.
34:41Dass ich Sie nicht anzeige, haben Sie einzig und hat Herrn Sophie zu verdanken.
34:45Frieden?
34:48Nach Ihrem letzten Friedensangebot haben Sie mir kurz danach einen Brand angehängt.
34:51Ich verzichte.
34:58Ich kann Sie nur bitten, meine Entschuldigung anzunehmen.
35:01Mehr kann ich nicht tun.
35:03Mit dieser Büchstruktur kann Sie vielleicht Sophie beeindrucken, mich nicht.
35:06Na und?
35:06Ich kann Sophie eben besser als Sie.
35:08Ich weiß, dass Sophie ein sehr großes und ein sehr weiches Herz hat.
35:12Und genau das werde ich mir jetzt zunutze machen.
35:13Und wissen Sie, was der Clou an der Sache ist?
35:15Der Brüller.
35:16Sie können nichts, überhaupt nichts dagegen machen.
35:19Du mieses Schein!
35:21So kenne ich Sie gar nicht, Herr Grafenberg.
35:23Von mir aus können Sie mir die komplette Tierwelt an den Kopf knallen.
35:25Was Sie über mich denken, das ist mir sowas von...
35:27Egal.
35:29Sophie wird mich nicht anzeigen.
35:31Und das allein zählt.
35:33Weil sie Mitleid mit Ihnen hat und das zu Recht.
35:36Das ist ein mögliches Argument.
35:38Aber vielleicht gibt's ja noch eins.
35:41Sophie und ich, wir hatten eben nicht nur eine kurze Affäre.
35:44Wir waren verlobt.
35:46Und wir hatten jahrelang eine sehr glückliche und sehr intensive Beziehung.
35:53Diese Zeit ist jetzt vorbei.
35:54Das glauben Sie.
35:59Herr Grafenberg, ich möchte Ihnen einen nicht freundschaftlichen, aber einen gut gemeinten Rat geben.
36:06Versuchen Sie erst gar nicht, Sophie gegen mich auszuspielen.
36:09Das wird nicht funktionieren.
36:36Herr Grafenberg, ich möchte Ihnen eine sehr glückliche und sehr glückliche und sehr glückliche und sehr glückliche.
36:52Herr Grafenberg, ich möchte Ihnen eine sehr glückliche und sehr glückliche und sehr glückliche und sehr glückliche und sehr glückliche.
37:12Den schenke ich dir.
37:13Nein, damit du es nie vergisst.
37:17Hör auf dein Herz.
37:18Du wirst merken, wenn es geschieht.
37:22Ich weiß auch nicht, wieso, aber ich bin sicher, dass die große Liebe da draußen auf dich wartet.
37:27Sag schon, was ist denn so wichtig?
37:30Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll.
37:34Am besten einfach gerade heraus.
37:36Ja.
37:38Es geht um heute Mittag.
37:40Du hast da was falsch verstanden.
37:42Ich hab dich unterbrochen, oder? Ich hätte dir nicht ins Wort fallen dürfen.
37:45Ja.
37:46Dann wäre das vielleicht alles gar nicht passiert.
37:49Was meinst du?
37:53Ich wollte dir keinen Antrag machen.
37:59Was?
38:00Es tut mir leid, Jessica. Das war ein Missverständnis.
38:06Hey.
38:07Hi.
38:07Hi.
38:08Hallo.
38:10Was ist denn hier los? Ich dachte, es sind Ferien.
38:14Ich hab ein paar Freunde eingeladen, damit du...
38:17Ach, ist dir auch egal.
38:21Ich muss mit dir reden.
38:22Nein, Theo, ich zuerst. Ich geh nicht auf die Virgin Islands. Ohne dich, das ist einfach, das will ich nur.
38:26Stopp, Paula, Paula, Paula, hör mir zu.
38:29Ich will, dass du gehst.
38:31Das ist dein großer Traum und den darfst du jetzt nicht aufgeben.
38:35Und was wird mit uns?
38:37Das mit uns ist leicht.
38:40Paula, du hast mich total umgehauen.
38:42Ich hab sowas noch nie vorher erlebt.
38:45Und deshalb möchte ich dir gern was sagen.
38:58Da oben ist dein Herz.
39:00Bei den Sternen.
39:02Aber wie willst du dein Ziel erreichen, wenn ich dich hier unten festhalte?
39:06Das ist der Grund, warum ich will, dass du gehst.
39:09Und deinen Traum lebst.
39:13Ich hab sowas noch nie zu einem Mädchen gesagt.
39:16Und außer zu dir werde ich es auch nie wieder sagen.
39:19Es ist ich.
39:20Ich weiß einfach, dass egal was passiert, wir das schaffen werden.
39:24Egal wo du hingehst, weil...
39:28...weil ich dich liebe.
39:41Willst du mich gar nicht heiraten?
39:43War das gar nicht ernst gemeint?
39:44Ich wollte dir eigentlich sagen, dass ich mir damit noch Zeit lassen möchte.
39:47Wieso?
39:48Alexander, ich verstehe dich nicht.
39:49Es tut mir leid.
39:53Habe ich irgendwas falsch gemacht?
39:54Nein.
39:55Du bist großartig, Jessica.
39:57Das liegt nicht an dir.
40:00Dann liebst du mich nicht mehr.
40:02Ich...
40:02Nein.
40:03Natürlich liebe ich dich.
40:06Du hast Angst vor der Verantwortung.
40:09Du willst dich nicht so fest binden.
40:11Ich möchte mit dir zusammenleben, Jessica.
40:13Wir bekommen ein Baby.
40:14Und ich will diese Familie und dich.
40:18Aber heiraten...
40:22Alexander.
40:27Ich glaube ganz fest daran, dass wir eine Zukunft zusammen haben.
40:31Und ich bin mir ganz sicher, dass wir glücklich werden können.
40:35Aber wenn du dir nicht sicher bist...
40:38...dann ist das okay.
40:41Ich will dich zu nichts zwingen.
40:43Dafür liebe ich dich viel zu sehr.
40:47Jessica.
40:48Nein, nein, nein.
40:49Ich meine das ernst.
40:52Wenn du es so willst, dann bleibt eben einfach alles so, wie es jetzt ist.
41:00Verzeih mir, Jessica.
41:02Aber ich möchte diese Zukunft mit dir.
41:07Und glücklich werden.
41:08Und ich will dich.
41:11Und darum frage ich dich jetzt, Jessica Fuchs.
41:19Willst du mich heiraten?
41:29Hast du schon mal drüber nachgedacht, dass es Sophie vielleicht gefallen hat?
41:32Ansonsten hätte sie mich doch schon längst angezeigt, oder?
41:34Du Mises!
41:36Was ist hier los?
41:38Zeig ihn an und mach den Spuk an Ende!
41:39Ich bitte dich, meine Entscheidung zu akzeptieren.
41:43Das kann ich nicht, weil sie falsch ist!
41:45Bist du dir deiner Gefühle für Jessica jetzt wirklich sicher?
41:49Worauf willst du denn aus?
41:50Kann es sein, dass es eigentlich Nora ist, die du liebst?
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