- vor 20 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Die beiden sind mehr als nur Geschwister. Ich hab's mit eigenen Augen gesehen.
00:05Ja.
00:06Sie hat sich ihm wahrscheinlich in den Hals geschmissen und ihn angepflegt, mich nicht zu heiraten.
00:09Weil sie so eifersüchtig ist.
00:11Sag mal, hörst du mir zu?
00:14Ich kann nicht länger mir zusehen, wie er deine Gutglaubigkeit ausnützt.
00:17Okay.
00:18Ein letztes Mal, Frederik.
00:19Michael bereut, was er getan hat.
00:21Er wird für den Schaden aufkommen, er akzeptiert unsere Beziehung und er wird mir nie wieder zu nahe treten.
00:26Damit ist das Thema für mich ein für alle Mal erledigt, okay?
00:30Was willst du von mir?
00:32Dass du deine Sachen packst und endlich aus Falkenthal verschwindest.
00:35Den Gefallen werde ich dir nicht tun.
00:38Genau genommen tust du ihn aber deiner Familie.
00:40Weil du mit deiner krankhaften Liebe zu deinem Bruder noch alle ins Unglück stürzen wirst.
00:45Da hab ich auf einer Geschäftsreise einen anderen Mann kennengelernt.
00:48Wir haben ein paar schöne Stunden miteinander verbracht, mehr nicht.
00:52Und erzählst du mir das alles?
00:53Weil ich ein paar Wochen später gemerkt habe, dass ich schwanger war.
00:57Und zwar mit Alexander.
01:03Richard ist nicht Alexanders Vater.
01:06Ihr seid keine Geschwister.
01:16Hey, what you looking for?
01:21No one has the answer.
01:25They just want more.
01:29Hey, who's gonna make it right?
01:35This could be the first day of my life.
01:50Warum sagst du denn sowas, Judith?
01:54Natürlich ist Alexander mein Bruder.
01:59Nora, es tut mir so leid.
02:03Aber es stimmt.
02:05Richard ist nicht Alexanders Vater.
02:11Aber wie hast du denn ausgerechnet jetzt davon erfahren?
02:15Hast du einen Vaterschaftstest gemacht?
02:19Wie kannst du dir so sicher sein?
02:23Es gibt keinen Test.
02:25Ja, aber wie kannst du dir dann so sicher sein?
02:28Du bist doch die ganze Zeit davon ausgegangen, dass Richard Alexanders Vater ist.
02:33Oder nicht?
02:35Nein.
02:38Es war von Anfang an klar, dass Richard nicht Alexanders Vater sein konnte.
02:44Was?
02:48Es war eine Lüge.
02:53Ich habe euch alle angelogen.
02:56Richard.
02:58Meinen eigenen Sohn.
03:00Und dich.
03:04Es tut mir so leid, Noras.
03:07Es tut mir wirklich leid.
03:20Wir waren uns doch einig, dass wir Michael nicht anzeigen werden.
03:25Das war deine Entscheidung.
03:28Ich habe mich damit nie wohlgefühlt.
03:30Und ich hatte recht.
03:31Du hättest ihn mal sehen sollen.
03:33Das war vielleicht nur eine Kiste Porzellan, die zu Boden ging.
03:36Aber wer oder was ist es denn das nächste Mal?
03:39Der Typ hat sich nicht unter Kontrolle.
03:40Er hätte dich fast vergewaltigt.
03:42Ist das wirklich der einzige Grund?
03:44Oder geht es vielmehr darum, dass du dich rächen willst,
03:46weil er dir den Brand in der Manufaktur anhängen wollte?
03:48Glaubst du das wirklich?
03:50Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll.
03:52Ich weiß nur, dass wir beide uns im Kreis drehen.
03:55Frederik, wir führen seit Tagen dieselben Diskussionen.
03:58Gleich werde ich sagen, dass Michael alles bereut.
04:00Daraufhin wirst du erwidern, dass er mir seine Reue nur vorspielt.
04:03Und weißt du was?
04:05Eigentlich ist es völlig egal.
04:07Mir ist es nicht egal.
04:10Du wirst Michael vor, dass er mir Gewalt angetan hat.
04:13Aber du selbst zwingst mich jetzt etwas zu tun, was ich überhaupt nicht will.
04:23Das ist nicht dein Ernst.
04:25Ihr setzt euch beide einfach über das hinweg, was ich will.
04:28Und eigentlich hätte ich von dir mehr Respekt erwartet.
04:32Ich respektiere dich.
04:34Und ich liebe dich.
04:35Ja.
04:36Das hast du damals auch gesagt und dann warst du einfach weg.
04:39Was soll das denn jetzt?
04:41Das mit Annabelle ist etwas ganz anderes.
04:43Ja?
04:44Du hast damals auch alles stehen und liegen gelassen, nur um sie zu finden.
04:46Du hast alles aufs Spiel gesetzt.
04:48Auch mich und unsere Beziehung.
04:49Das ist nicht fair.
04:50Du weißt ganz genau, dass es nichts Wichtigeres gibt als dich und unsere Beziehung.
04:54Ach ja, weiß ich das.
04:56Wenn ich dir wirklich wichtig wäre, dann würdest du mich nicht so unter Druck setzen
04:59und respektieren, dass ich Michael nicht anzeigen will.
05:13Morgen, Dr. Seidel.
05:14Jessica Fuchs hier.
05:15Sind meine Testergebnisse da?
05:17Ja, die sind da.
05:18Und?
05:19Bin ich wieder schwanger?
05:21Frau Fuchs, wie ich Ihnen schon vor ein paar Tagen gesagt habe, sollten Sie sich erst mal schonen.
05:25Lassen Sie die Zeit.
05:27Sie sind noch jung und...
05:28Jetzt hören Sie doch mal auf mit dem Geschwafel.
05:30Bin ich schwanger, ja oder nein?
05:33Nein, tut mir leid.
05:35Der Test war negativ.
05:36Und an Ihrer Stelle...
05:37Sie sind aber nicht an meiner Stelle.
05:39Wenn Sie an meiner Stelle wären, dann wüssten Sie, dass ich keine Zeit habe.
05:42Ich muss ganz dringend wieder schwanger werden.
05:44Wie Sie meinen, Frau Fuchs.
05:46Aber helfen kann ich Ihnen dabei nicht.
05:48Ich weiß.
05:49Danke.
06:06Nora, gib mir bitte die Chance, dir alles zu erklären.
06:09Du hast uns alle angelogen, die ganze Zeit.
06:12Weißt du endlich, was du getan hast?
06:15Mein Vater will dich in ein paar Tagen heiraten, weil er dich liebt und dir vertraut.
06:19Und du hast ihn die ganze Zeit angelogen.
06:21Davor schäme ich mich auch.
06:24Aber ich hatte Angst.
06:25Ich liebe Richard und Alexander.
06:27Ich wollte sie nicht verlieren.
06:29Nora.
06:30Als Richard und ich uns damals wieder getroffen haben, da stand Wagner-Koffi praktisch vor dem Ruin.
06:35Alexander hat sich die Schulter rangegeben.
06:37Er war fix und fertig.
06:40Das stimmt.
06:41Als wir uns in Hamburg kennengelernt haben, da ging es ihm wirklich nicht gut.
06:44Ich habe nicht gewusst, wo ich noch hätte Geld auftreiben können.
06:47Und dann hat Richard mir seine Hilfe angeboten.
06:49Ja, weil Richard dachte, dass Alexander sein Sohn ist.
06:52Ich habe mich dann wieder an Richard verliebt.
06:55Die beiden haben sich so gut verstanden.
06:57Und Alexander hatte endlich den Vater, den er sich immer gewünscht hat.
07:00Wie hätte ich denn da die Wahrheit sagen können?
07:07Entschuldet.
07:10Warum hast du jetzt plötzlich deine Meinung geändert?
07:13Weil ich gemerkt habe, was ich euch mit meiner Lüge angetan habe.
07:19Was meinst du Alexander an mich?
07:22Ja, wenn ich gewusst hätte, was ihr füreinander empfindet.
07:24Hast du die Wahrheit früher gesagt?
07:25Ja, natürlich.
07:27Ich wollte doch nicht, dass jemand unter der Situation leidet.
07:31Nora, das musst du mir glauben.
07:32Bitte.
07:36Alexander und Richard werden am Boden zerstört sein.
07:39Ich weiß.
07:43Aber dafür könnt ihr endlich zusammen sein.
07:46Alexander hat Jessica gerade einen Heiratsantrag gemacht.
07:50Die beiden werden heiraten.
07:52Es wäre alles nicht so weit gekommen, wenn wir die Wahrheit gekannt hätten.
07:55Verstehst du das?
07:56Es ist zu spät.
08:06Ich finde es einfach anmaßend von Herrn van Weyden,
08:10Theo so viel Geld anzubieten.
08:12Ja, da hast du ja wahrscheinlich auch recht.
08:15Aber es geht doch um Theos Zukunft.
08:17Und Theo zuliebe,
08:19da solltet ihr euch mit Herrn van Weyden zusammensetzen
08:22und nach einer vernünftigen Lösung suchen.
08:25Ja, ich weiß.
08:27Ich wünschte auch, ich wäre nicht so laut geworden.
08:29Das wird dir Herr van Weyden nicht übel nehmen.
08:32Du musst dich nur entschuldigen.
08:35Und das ehrlich.
08:37Ehrlichkeit, da kennt Frau Landmann sich bestens aus.
08:46Was ist denn mit euch beiden los?
08:49Nichts.
08:52Versprich mir, dass du darüber nachdenkst,
08:53was ich dir gesagt habe.
09:13Ich habe immer noch das Gefühl,
09:15das Ganze ist nur ein Traum,
09:17aus dem ich irgendwann wieder aufwache.
09:19Aber es ist kein Traum.
09:22Es ist die Wahrheit.
09:24Gestern Abend haben Alexander und ich noch beschlossen,
09:27dass wir uns endgültig von unserer Liebe verabschieden müssen.
09:29Dass wir nur noch Bruder und Schwester sein dürfen.
09:33Und jetzt stellt sich heraus,
09:35wir sind gar keine Geschwister.
09:37Alles, was wir in den letzten Monaten geglaubt haben,
09:40war falsch.
09:43Mein Gott, wenn ich mir vorstelle,
09:45wie alles verlaufen wäre,
09:46wenn es diese Lüge niemals gegeben hätte.
09:49Alexander und ich
09:50hätten uns niemals trennen müssen.
09:53Wenn Judith nicht gelogen hätte,
09:55wären Alexander und ich jetzt zusammen.
09:58Stattdessen will er Jessica heiraten,
10:00weil sie behauptet,
10:01dass sie ein Kind von ihm erwartet.
10:08Ist es dafür nicht noch ein bisschen zu früh?
10:12Bestimmt sogar.
10:20Judith,
10:21du hast doch nicht etwa eine Dummheit gemacht, oder?
10:25Ganz im Gegenteil.
10:27Zum ersten Mal seit langer Zeit
10:28habe ich genau das Richtige getan.
10:31Ja.
10:33Ich habe endlich die Wahrheit gesagt.
10:36Du hast Alexander und Richard gesagt,
10:37dass sie nicht Vater und Sohn sind?
10:40Nein.
10:41Die beiden wissen es noch nicht.
10:43Aber Nora weiß Bescheid.
10:46Du bist wirklich noch blöder, als ich dachte.
10:53Ist dir eigentlich klar,
10:55dass du damit alles kaputt gemacht hast,
10:56für dich und für mich?
10:59Jessica,
10:59dein Ton gefällt mir nicht.
11:01Ich werde so ein Verhalten von dir
11:02nicht länger akzeptieren.
11:04Weißt du eigentlich,
11:05wie egal mir das ist?
11:06Wir hatten eine Vereinbarung.
11:09Du wolltest den Mund halten.
11:10Das hast du versprochen.
11:11Falsch,
11:12du hast mir gedroht.
11:13Nenn es wie du willst.
11:15Sicher ist auf jeden Fall,
11:16dass du nicht begriffen hast,
11:18wie ernst ich es meinte.
11:21Ich habe getan,
11:23was ich für richtig halte.
11:24Und deine Betreuerung,
11:26dass zwischen Nora und Alexander
11:27alles vorbei ist,
11:28war nichts weiter,
11:29als eine Lüge und Wunschdenken.
11:31Die beiden lieben sich
11:33und sie gehören zusammen.
11:34Arme alte Judith.
11:36Ich hoffe nur,
11:37dass dir bei diesem ganzen
11:38Wahrheitsquatsch eines klar ist.
11:40Du allein wirst die Konsequenzen
11:42für diese Katastrophe hier tragen.
11:45Dessen bin ich mir bewusst.
11:47Wie schön.
11:49Denn eins verspreche ich dir.
11:51Richard und Alexander
11:53werden dir nie verzeihen.
11:55Du wirst für sie immer
11:56eine böse
11:57und äußerst unangenehme
11:59Erinnerung leiden.
12:16Herr Adam,
12:18Sie legen doch
12:19sehr großen Wert
12:20auf gutes Benehmen.
12:22Das tue ich.
12:23Und gehört es auch
12:25zum guten Benehmen,
12:26sich nicht in Gespräche
12:27fremder Leute einzumischen?
12:28So ist es.
12:29Und warum haben Sie es dann getan?
12:31Als ich mich mit meinem Sohn
12:33unterhalten habe?
12:35Ich bin mir das nicht bewusst.
12:37Da muss ich wohl
12:38laut gedacht haben.
12:41Herr Adam,
12:43wie lange wollen Sie denn
12:44dieses kindische Verhalten
12:45noch fortsetzen?
12:46Ich habe mich doch schon
12:48einige Male
12:49bei Ihnen entschuldigt.
12:50Und damit hat sich
12:51die Sache für Sie erledigt.
12:53Ich weiß ja,
12:54dass es nicht in Ordnung war,
12:56dass ich Ihnen
12:56nicht die Wahrheit gesagt habe.
12:58Das ist mir ja klar.
13:00Da haben Sie ganz recht.
13:05Können Sie mich denn
13:06überhaupt nicht verstehen?
13:08Was hätte ich denn tun sollen?
13:12Michael ist Ihr Neffe.
13:13Hätte ich Ihnen
13:14von dem Verdacht,
13:15den Friedrich und Sophie
13:17gegen ihn haben,
13:18erzählt,
13:18das hätten Sie mir
13:19doch gar nicht geglaubt.
13:20Das alles sind Spekulationen
13:23Ihrerseits.
13:24Ich war dabei,
13:26als ihm Ihr Neffe
13:27die Wahrheit gesagt hat.
13:29Und Sie konnten es
13:30gar nicht glauben,
13:31dass er zu so etwas
13:31fähig ist.
13:32Das mag ja alles sein,
13:33aber es geht hier nicht
13:34um das Fehlverhalten
13:35meines Neffen.
13:37Sondern?
13:39Frau Landmann,
13:40wir beide sind,
13:42es gibt doch zwischen uns beiden
13:44so etwas wie ein
13:45Vertrauensverhältnis.
13:47Ja, das dachte ich auch.
13:48Da können Sie mich doch
13:49nicht anlügen
13:50mit Vorbedacht.
13:53Aber es tut mir doch leid.
13:56Ich muss mich über Sie
13:57sehr wundern.
13:58Nicht, dass Sie nur immer
14:00das Gegenteil sagen,
14:01sondern es ist Ihnen
14:02eigentlich völlig gleichgültig,
14:04wie ich mich fühle.
14:07Sie nehmen keine Rücksicht
14:08auf mich.
14:12Aber...
14:25Diese blöde Kuh.
14:29Was machst du,
14:30was machst du, Jessica?
14:31Was machst du?
14:34Hallo.
14:37Alexander,
14:38was machst du denn hier?
14:40Ich wohne hier.
14:43Was ist denn mit dir los?
14:44Du bist doch sonst
14:45nicht so schreckhaft.
14:48Ich war in Gedanken.
14:50Alles in Ordnung.
14:52Gut.
14:56Hast du deine Mutter gesehen?
14:57Nein.
14:58Katharina hat gesagt,
14:59sie wäre außer Haus.
15:00Wieso?
15:01Wollte sie was von mir?
15:02Nein.
15:03Ich weiß nicht.
15:04Keine Ahnung.
15:06Sag mal,
15:07ist wirklich alles in Ordnung?
15:08Du wächst so nervös?
15:10Das muss der Stress
15:11der letzten Tage gewesen sein.
15:14Es ist verdammt viel passiert.
15:17Hey,
15:17du musst dich schonen.
15:19Für dich und unser Kind.
15:23Und ich finde,
15:24das ginge viel besser,
15:26wenn wir woanders wären.
15:29Wie meinst du das?
15:31Lass uns wegfahren.
15:32Nur wir beide, ja?
15:34Jetzt?
15:35Wieso nicht?
15:37Ich brauche dringend
15:38mal ein bisschen Zeit mit dir.
15:40Selbst wenn ich wollte, Jessica.
15:41Ich kann nicht.
15:46Das würde mir sehr,
15:47sehr viel bedeuten.
15:51Es tut mir leid,
15:52aber das müssen wir verschieben.
15:53Ich habe in den nächsten Tagen
15:54eine Menge Termine
15:55für Wagner-Coffee.
15:57In einer halben Stunde
15:57muss ich in die Bank
15:58und das dauert auch wieder
15:59den ganzen Nachmittag.
16:01Dann kann ich dich
16:02den ganzen Tag über
16:03nicht erreichen.
16:05Ich fürchte nein.
16:05Warum fragst du?
16:06Nein, nur so.
16:09Gut,
16:09ich muss mich umziehen.
16:10Bin ich schon spät dran.
16:11Schon klar.
16:17Hey,
16:18jetzt sei nicht sauer.
16:20Wir holen diese Reise nach, ja?
16:22Wozu gibt es denn
16:23die Flitterwochen?
16:40Was ist heute zwischen dir
16:41und Frederik in der Manufaktur
16:42vorgefallen?
16:44Was meinst du?
16:47Frederik hat erzählt,
16:48dass ihr beide,
16:49dass ihr eine Auseinandersetzung
16:50hattet und
16:52naja, er sagte,
16:54du bist wütend,
16:55weil Frederik und ich,
16:56weil wir beide
16:56uns jetzt wieder
16:57besser verstehen.
16:59Aber ich glaubte,
17:00hat irgendjemand etwas
17:01völlig falsch verstanden?
17:02War ja genau das Gegenteil.
17:03Ich habe Frederik gesagt,
17:04dass ich mich freue,
17:05dass es zwischen euch
17:05beiden wieder gut läuft.
17:08Dann hast du also auch
17:09nicht eine Kiste mit Porzellan
17:11einfach so aus Wut
17:11auf den Boden gedonnert?
17:12Was?
17:13Ach, Blödsinn.
17:15Der Karton ist runtergefallen,
17:17als ich mich zum Telefon
17:18umgedreht habe.
17:19Da war ich einfach nur ungeschickt.
17:20Also, das ist jetzt wirklich
17:21nur ein blödes Missverständnis.
17:23Versteh.
17:29Frederik will dich anzeigen.
17:39Ja.
17:41An seiner Stelle
17:42werde ich wahrscheinlich
17:43genau dasselbe machen.
17:47Ich habe versucht,
17:48es ihm auszureden,
17:49aber
17:53ich glaube dir,
17:54dass du bereust
17:56und dass du so etwas
17:57nie wieder tun würdest.
17:58Ja, ganz bestimmt nicht.
18:00und so viel danke,
18:03dass du bereit bist,
18:04mir noch mal eine Chance
18:05zu geben.
18:06Schon gut.
18:06Lass gut sein.
18:07Ich muss los.
18:30Na, endlich!
18:33Habt ihr euch duelliert
18:35oder wieso hat das Gespräch
18:36mit Herrn van Weyden
18:36so lang gedauert?
18:38Was?
18:38Na, du warst doch jetzt
18:39die ganze Zeit bei ihm,
18:40oder nicht?
18:41Ich war noch kurz
18:41bei meiner Mutter.
18:43Und?
18:45Was und?
18:49Wie ist das diplomatische
18:51Gespräch mit Herrn van Weyden
18:52gelaufen?
18:53Gut.
18:55Ja, geht das auch
18:56ein bisschen genauer?
18:57Mein Gott!
18:58Ich habe ihm unseren
18:59Standpunkt erklärt
18:59und er hat ihn verstanden.
19:03Ehrlich?
19:04Ja.
19:06Das heißt,
19:07die Sache ist jetzt
19:07vom Tisch.
19:08Theo bleibt hier.
19:11Naja,
19:12so weit sind wir
19:13gar nicht gekommen.
19:20Was ist?
19:21Ihr habt euch in die Haare
19:23bekommen,
19:23du großer Diplomat.
19:24Ich wäre sogar
19:25sehr diplomatisch gewesen,
19:26aber Herr van Weyden
19:27hat mich überhaupt
19:27nicht zu Wort kommen lassen.
19:28Er musste dringend weg
19:29wegen eines Geschäftstermins.
19:32Und hast du ihm
19:32davor wenigstens noch
19:33sagen können,
19:34dass er zuerst
19:34mit uns hätte sprechen müssen,
19:36bevor er Theo
19:36so ein Angebot macht
19:37und dass wir auf sein Geld
19:38auf gar keinen Fall
19:39angewiesen sind?
19:40Das glaube ich jetzt nicht.
19:42Herr van Weyden
19:42ist der Einzige,
19:43der sich für Paulan
19:43nicht interessiert.
19:44Und dafür macht er
19:45jetzt auch noch Vorwürfe?
19:46Ja.
19:58Michael,
19:59ich brauche Ihre Hilfe.
20:02Entschuldigung,
20:03ich habe gerade andere Sorgen
20:04als Ihre Schwangerschaftsgeschichte.
20:05Nein,
20:05darum geht es gar nicht.
20:06Gut,
20:07ich werde die Frage
20:07wahrscheinlich gleich bereuen.
20:09Worum geht es dann?
20:10Es ist etwas
20:11ans Licht gekommen,
20:12das alles zwischen
20:12Alexander und mir
20:13zerstören könnte.
20:14Was ja bekanntlich
20:15nicht viel ist,
20:15ne?
20:17Nicht witzig,
20:18gar nicht witzig.
20:20Wow,
20:21Sie sind ja richtig
20:21in Fahrt.
20:22Jetzt bin ich neugierig.
20:24Geht es um Ihre
20:24aber Fehlgeburt?
20:26Nein.
20:27Es ist herausgekommen,
20:29dass Nora und Alexander
20:30keine Geschwister sind.
20:31Richard ist nicht
20:31Alexanders Vater.
20:33Na,
20:33das ist ja ein Ding.
20:34Das ist ein richtiger Knaller.
20:36Judith Wagner
20:37immer wieder
20:37für eine Überraschung gut.
20:39Aber ich verstehe jetzt nicht,
20:41warum das für Sie
20:41so schlimm ist.
20:43Weil wenn die beiden
20:44früher gewusst hätten,
20:45dass sie keine Geschwister sind,
20:46dann...
20:47Dann?
20:49Dann wären sie jetzt
20:49wahrscheinlich ein Paar.
20:57Da kann man nur sagen,
20:58es ist dumm gelaufen, ne?
21:00Halten Sie die Klappe.
21:01Es ist noch nicht zu spät.
21:02Ich lasse mir Alexander
21:03nicht wegnehmen.
21:04Aber Sie haben doch gar nichts
21:05mehr gegen mich in der Hand.
21:06Haben Sie vergessen?
21:07Sophie und Frederik
21:08wissen Bescheid
21:09über den Brand in der Manufaktur.
21:10Warum soll ich Ihnen helfen?
21:12Michael, bitte.
21:14Sie können mir das
21:14einfach nicht antun.
21:15Ich brauche Ihre Hilfe.
21:16Ich gebe Ihnen
21:17alles, was Sie wollen.
21:21Alexander, hier ist Nora.
21:23Ich nehme an,
21:24dass du schon mit
21:24deiner Mutter gesprochen hast.
21:26Also, wenn du das jetzt hörst,
21:27dann melde dich bitte bei mir, ja?
21:30Bitte.
21:32Er weiß es noch nicht.
21:36Was machst du hier?
21:39Ich...
21:42Ich wollte einfach
21:43noch mal mit ihr reden.
21:45Ich denke, es ist alles gesagt.
21:49Nora, ich weiß,
21:50dass ich im Moment
21:51nichts erwarten kann.
21:55Aber ich weiß einfach
21:56nicht mehr weiter.
21:57Hast du Alexander
21:58und Richard schon
21:59die Wahrheit gesagt?
22:00Ich habe es heute Morgen
22:02versucht.
22:03Aber dann haben
22:04Jessica und Alexander
22:05angekündigt,
22:06dass sie ihre Hochzeit
22:06vorziehen wollen.
22:08Dann konnte ich es nicht mehr.
22:10Ein Grund mehr,
22:10nicht länger damit zu warten.
22:12Ich weiß,
22:13Alexander muss es erfahren,
22:14bevor er Jessica heiratet.
22:17ich habe die ganze Zeit gedacht,
22:18dass er mit Jessica glücklich ist.
22:21Wenn ich gewusst hätte,
22:22dass er dich liebt,
22:23dann hätte ich doch
22:23schon viel früher
22:24die Wahrheit gesagt.
22:31Also,
22:34wenn du möchtest,
22:35dann sage ich es ihm.
22:39Was würdest du tun?
22:42Ja.
22:44Danke, Nora.
22:47Ich weiß,
22:47dass das im Moment
22:48nicht leicht für dich ist.
22:50Schon gut.
22:54Also,
22:55ich persönlich fand ja schon immer,
22:56dass sie nicht
22:57wirklich gut zusammenpassen.
22:59Ich verstehe.
23:01Sie wollen,
23:01dass ich bettele.
23:03Michael,
23:04ich brauche Ihre Hilfe.
23:06Bitte.
23:07Ich will Alexander
23:08nicht verlieren.
23:09Jessica,
23:09das ist unter
23:10Ihrem Niveau.
23:13Jetzt sagen Sie schon,
23:14was Sie wollen.
23:15Mir läuft die Zeit weg.
23:20Das hätte ich mir
23:21ja denken können.
23:22Entspannen Sie sich.
23:23War ein Witz.
23:24Aber vielleicht gibt es ja
23:25wirklich was,
23:25was Sie für mich tun können.
23:27Sie kommen doch aus
23:28einer betuchten Familie.
23:31Sie wollen Geld?
23:32In gewisser Weise ja.
23:33Wie viel?
23:34Eine Million.
23:36Sie wissen doch,
23:36ich habe so viel versprochen,
23:38den finanziellen Schaden,
23:39der durch den Brand
23:40in der Manufaktur
23:40entstanden ist,
23:41zu begleichen.
23:42Und dafür brauche ich
23:43eine Million.
23:44Sie glauben immer noch,
23:45dass sie zu Ihnen zurückkommt?
23:46Ja.
23:47Besonders,
23:48wenn sie mitbekommt,
23:49was ich für ein großes Opfer bringe,
23:50um meine Fehler zu korrigieren.
23:52Deshalb kaufen Sie meine Anteile
23:53an der Manufaktur
23:54und damit habe ich
23:56genug Geld,
23:57um den Brandschaden
23:57zu begleichen.
23:58Und ich bin rehabilitiert.
24:02Dann wäre ich
24:03Teilhaberin
24:04an der Manufaktur.
24:06Das ist gar kein
24:07so schlechter Deal.
24:08Vergessen Sie es.
24:09Sobald die Brandgeschichte
24:10aus der Welt ist,
24:11dann kaufe ich die Anteile
24:12natürlich wieder zurück
24:13zu einem
24:14richtig günstigen Preis.
24:17Sie machen gerade
24:18einen Scherz, oder?
24:19Wir sind wirklich
24:19zum Lachen zum Muten.
24:29Sie sind ein mieser
24:31kleiner Abzocker.
24:32Ja.
24:32Ich wusste doch,
24:33dass wir ins Geschäft kommen.
24:34Also, Frau Fuchs,
24:36was kann ich für Sie tun?
24:42Als erstes
24:44besuchen Sie
24:44Ihren lieben
24:45Onkel Ludwig.
24:49Theo,
24:50Herr van Weiden
24:51ist mein Arbeitgeber.
24:52Ich finde es einfach
24:52unangemessen,
24:53dass er, wer weiß,
24:54wie viel Geld zahlt,
24:54nur damit du
24:55auf den Virgin Islands
24:56leben kannst.
24:56damit Paula
24:57und ich
24:57zusammenbleiben können.
24:58Hey.
25:00Theo,
25:00es gibt doch auch
25:00immer noch die Möglichkeit,
25:02dass ihr euch
25:02gegenseitig besucht.
25:03Ja, super.
25:04Dann kann ich mir
25:05in den nächsten Ferien
25:05schon mal überlegen,
25:06was ich ihr beim nächsten
25:06Besuch zu Weihnachten
25:07mitbringe.
25:08Also, ganz so dramatisch
25:08wird es schon nicht werden.
25:12Am besten,
25:12ich überrede Paula
25:13einfach mit ihrem Studium
25:14gar nicht erst anzufangen.
25:15Ach, bitte.
25:16Warum denn nicht?
25:17Ich darf ja nicht
25:17auf die Virgin Islands.
25:19Ich habe einfach keinen Bock,
25:20wenn es hochkommt,
25:20Paula einmal im Jahr zu sehen.
25:22Also muss sie wohl
25:23hierbleiben.
25:24Ja, das wird sie aber
25:25nicht tun.
25:25Dieses Stipendium
25:26ist eine Chance für sie.
25:27Genau deshalb ja auch
25:28das Angebot von Herrn van Weiden.
25:29So, jetzt drehen wir uns
25:30irgendwie im Kreis.
25:31Dann sag doch einfach,
25:33dass ich bitte mitgehen darf.
25:38Schon klar.
25:39Also sollen wir uns trennen.
25:40Und das Ganze nur,
25:41wenn ihr beide euch
25:42zur Stolz seid,
25:43von jemand anderem
25:43Geld anzunehmen.
25:46Danke, ihr beiden.
25:47Vielen Dank.
26:23Verehrter Herr Adam,
26:24ich weiß mir leider nicht mehr,
26:26anders zu helfen,
26:27als sie auf diesem Weg
26:27ein letztes Mal
26:29um Verzeihung zu bitten.
26:31Dass ich sie angelogen habe,
26:33tut mir aufrichtig leid
26:34und ich hoffe,
26:35sie werden mir
26:36eines Tages
26:36weniger böse sein.
26:38Und nun wünsche ich
26:40ihnen guten Appetit.
26:42Herzlichst,
26:42Eva Land.
26:46Sie können ruhig
26:47ein Stückchen nehmen.
26:51Ich muss doch an meinen
26:53Cholesterinspiegel denken.
26:54Ja, und genau deshalb
26:55habe ich nur Zutaten genommen,
26:58die gut für Sie sind.
27:00Ja, Pflanzenöl,
27:02wenig Eier,
27:04Sojamilch,
27:05damit Sie sehen,
27:06dass es mir ganz und gar
27:07nicht egal ist,
27:08wie Sie sich fühlen.
27:09Dankeschön.
27:10Na?
27:20Frau Landmann,
27:22das schmeckt ja wunderbar.
27:24Freut mich.
27:31Was ich vorhin zu Ihnen
27:32gesagt habe,
27:33tut mir leid.
27:37Ich hatte mich etwas
27:38im Ton vergriffen.
27:40Ja, ich hätte Ihnen
27:41auch die Wahrheit
27:41sagen müssen.
27:43Aber eins kann ich Ihnen sagen,
27:45leicht ist es mir nicht gefallen,
27:47Ihnen nichts
27:48von dem Verdacht
27:49Fredericks
27:49gegen Ihren Neffen
27:50zu erzählen.
27:51Das glaube ich.
27:52Sie können doch nie
27:53was für sich behalten.
28:00Hallo zusammen.
28:02Hallo.
28:04Ach.
28:06Ich wollte dich mal
28:07wieder besuchen kommen.
28:09Wir haben uns ja jetzt
28:09ein paar Tage nicht gesehen
28:10und da habe ich gedacht,
28:11ich komme einfach vorbei.
28:13Oder ist es jetzt
28:14ganz schlecht?
28:16Na ja.
28:19Nee, lassen Sie ihn nur.
28:20Ich habe noch was zu erledigen.
28:21Seid nicht da.
28:36Was führt dich denn hierher?
28:38Also um ehrlich zu sein,
28:41Frau Ludwig,
28:41macht sie was aus,
28:42wenn wir einen kleinen
28:42Spaziergang machen?
28:46Ach, du willst was?
28:48Unter vier Augen
28:49mit mir besprechen?
28:50Na ja, seit ich dir gesagt habe,
28:52dass ich für den Brandt
28:53in der Manufaktur
28:53verantwortlich bin,
28:54da.
28:56Es hat immer mehr
28:57kein Wort mehr
28:57miteinander gesprochen.
29:00Also ehrlich gesagt.
29:01Es dauert auch nicht lange.
29:03Onkel Ludwig,
29:03wenn irgendwas zwischen uns ist,
29:04möchte ich,
29:05dass das ausgeräumt wird.
29:06Aber wenn es geht,
29:07nicht hier drin.
29:11Ludwig, bitte.
29:25Hallo.
29:26Oh, klopft dir eigentlich
29:27nie jemand an?
29:29Entschuldigt, bitte,
29:30störe ich?
29:31Ähm, nein, nein.
29:32Wie geht's dir, Sophie?
29:33Nein, nein, nein, nein.
29:35Viel wichtiger ist doch,
29:37wie's dir geht.
29:38Bestens.
29:39Ich bin in ein paar Tagen
29:40hier raus.
29:41Aber nur wenn Sie
29:42uns bei der Untersuchung
29:43kein Kummer bereiten.
29:44Äh, das hab ich ja ganz vergessen.
29:51So.
29:58Dauert aber nicht lange.
29:59Bin gleich wieder da.
30:01Lauft nicht weg.
30:02Keine Sorge.
30:05Danke.
30:12Danke, dass du ihm nichts gesagt hast.
30:15Glaub auch, dass es besser ist,
30:16wenn Tom mir erstmal
30:16nichts davon erfährt.
30:18Zumal Elsa mir gesagt hat,
30:20du willst den Typen
30:21echt davon kommen lassen.
30:24Er hat sich entschuldigt
30:25und ich glaube, Michael,
30:26dass er das Ganze
30:28wirklich bereut.
30:29Oh, jetzt guck nicht so.
30:30Er ist kein brutaler Vergewaltiger.
30:32Ja, wenn du meinst.
30:35Wahrscheinlich ist das
30:35sowieso egal.
30:38Frederik hat vorhin trotzdem
30:39wegen sexueller Nötigung
30:41anzuzeigen.
30:42Kann ich irgendwie verstehen.
30:43Ja, ich nicht.
30:45Ich kann nicht verstehen,
30:45dass er sich über
30:46meinen ausdrücklichen Wunsch
30:47einfach so hinweg setzt.
30:48Sophie, er macht sich
30:49Sorgen um dich.
30:50Er sollte sich lieber
30:51Sorgen darüber machen,
30:52was er mit seinem
30:53Alleingang unserer Beziehung
30:54antut.
30:55Fändest du es okay,
30:56wenn Tom über deinen Kopf
30:57hinweg Entscheidungen
30:58für dich treffen würde?
30:59Nein, er könnte sich
31:00auf eine Dauerbetreuung
31:02in diesem Laden einstellen.
31:03Das ist mir sicher.
31:04Siehst du?
31:05Ehrlich, Sophie,
31:06von der Sache her
31:07kann ich Frederik
31:08wirklich verstehen.
31:11Also, ich hoffe,
31:12dass irgendetwas
31:13von dem, was ich gesagt habe,
31:14bei ihm angekommen ist.
31:17Wenn Frederik Michael
31:18tatsächlich anzeigt,
31:20dann...
31:26Ich hoffe,
31:27ich komme nicht ungelegen.
31:28Ich hatte Schokoladenkuchen
31:29gebacken und da dachte ich,
31:31ich bringe etwas vorbei.
31:32Vielleicht möchte
31:33Sophie oder du...
31:36Danke, danke, Eva.
31:38Was ist los?
31:39Wieso?
31:40Was soll denn los sein?
31:42Frederik,
31:44ich kenne dich,
31:44seit du ein Teenager warst.
31:46Und wenn du Ärger
31:47in der Schule hattest,
31:48habe ich das sofort gemerkt.
31:49Also.
31:54Sophie und ich
31:55haben gestritten.
31:56Wegen Michael Adam.
31:58Weil sie Michael
31:59eine zweite Chance geben will.
32:01Sie sieht einfach nicht,
32:03wie sehr der Kerl
32:03sie manipuliert.
32:06Seit sie ihn verlassen hat,
32:07fühlt sie sich schuldig
32:07und das nützt
32:08er schamlos aus.
32:09Und wenn du es ihr sagst,
32:11glaubt sie es nicht.
32:13Genau.
32:14Sie behauptet,
32:15ich übertreibe.
32:18dabei mache ich mir wirklich
32:19Sorgen, Musi.
32:22Ich weiß nicht,
32:23was ich tun soll.
32:25Das, was du für richtig hältst.
32:29In Anzeigen.
32:36Ich meine,
32:38ich kann mir vorstellen
32:39und ich kann es auch verstehen,
32:41dass Sophie
32:42an das Gute
32:43in Michael glauben will,
32:44aber
32:48wenn man Annabelle
32:49rechtzeitig das Handwerk
32:50gelegt hätte,
32:51dann wären wahrscheinlich
32:52Helena Bernstein
32:55und
32:55Werner noch am Leben.
33:00Das Thema hatten wir
33:01heute auch schon.
33:04Sophie wirft mir vor,
33:05dass ich
33:05mich genauso verhalte
33:06wie damals,
33:07als ich Annabelle
33:07hinterhergejagt bin.
33:08Aber das ist doch
33:09etwas ganz anderes.
33:10Das glaube ich auch.
33:15Damals habe ich so gehandelt,
33:17obwohl ich sie liebe.
33:18Und heute handle ich so,
33:20weil ich sie so sehr liebe.
33:29auch wenn ich damit
33:30riskiere,
33:31sie endgültig zu finden.
33:34Und, wie geht's dir?
33:36Alles bestens.
33:37Ich bin in ein paar Tagen
33:37hier raus, sagen die Arzt.
33:38Hey, das ist doch super.
33:40Und wie ist es bei dir?
33:40Alles klar mit Paula?
33:43Ja, alles gut.
33:45Du musst ja nicht drüber reden,
33:47aber das klang schon mal überzeugter.
33:49Also es ist nicht wegen Paula,
33:51also nicht direkt.
33:53und Paula muss doch demnächst
33:54zurück auf die Virgin Islands.
33:56Und jetzt hat sie mich gefragt,
33:57ob ich nicht einfach mitkommen möchte.
33:58Und ihr Großvater würde das Ganze
34:00für uns beide finanzieren.
34:01Aber es sagt bloß.
34:02Mhm.
34:03Es ist nur,
34:04meine Eltern sind total dagegen.
34:05Daraus wird nichts werden.
34:06Die, die,
34:07die fühlen sich anscheinend
34:07in ihrem Stolz gekränkt.
34:09Wegen dem Angebot von Herrn von Weiden.
34:11Schon klar, verstehe ich.
34:12Was, du verstehst das?
34:14Also ich verstehe das nicht.
34:15Ich meine,
34:15es geht doch hier darum,
34:16ob Paula und ich zusammenbleiben werden,
34:17oder nicht.
34:18Das ist schon klar, Theo.
34:19Aber versetz dich doch mal in ihre Lage.
34:21Du gehörst zur Familie.
34:22Du bedeutest ihnen sehr viel.
34:23Und das weißt du auch.
34:24Ja.
34:26Aber gerade dann verstehe ich nicht,
34:27dass sie nicht wollen,
34:28dass Paula und ich zusammenbleiben.
34:29Theo,
34:29natürlich wollen sie das.
34:32Aber du willst ans andere
34:33Ende der Welt ziehen.
34:35Sie wollen dich einfach nicht verlieren.
34:36Das ist doch klar.
34:38Und warum sagen sie das dann nicht?
34:40Das ist eine Machen stattdessen
34:41so ein Drama
34:41um das Geld von Richard von Weiden.
34:44Erwachsene sind eben
34:45manchmal kompliziert.
34:46Erst recht,
34:46wenn es um ihre Gefühle geht.
34:48Schau, Konstanz und Micha
34:49ein bestes Beispiel.
35:11Hallo, Nora.
35:12Was für ein Zufall.
35:13Ich hab's jetzt wirklich eilig.
35:16Verdammt.
35:17Du willst zu Alexander, oder?
35:19Ich war vorhin bei Judith.
35:21Sie hat mir alles gesagt.
35:23Was genau?
35:25Dass Richard nicht Alexanders Vater ist.
35:28Ich bin schockiert.
35:29Wie konnte sie uns alle
35:31so schamlos belügen?
35:33Wenn ich daran denke,
35:33was ich dir heute Morgen
35:34noch an den Kopf geworfen habe.
35:36Ich hab dir gesagt,
35:37dass du in deinen eigenen Bruder
35:38verliebt bist.
35:39Und jetzt stellt sich sowas raus,
35:40wer konnte denn das ahnen?
35:42Das stimmt.
35:43Ja.
35:45Ich möchte, dass du weißt,
35:46dass es mir wirklich sehr leid tut.
35:47Ich wollte dich niemals
35:48so verletzen.
35:50Schon okay.
35:51Du hast die Nerven verloren.
35:52Das passiert manchmal.
35:54Ich würde dich trotzdem
35:55darum bitten,
35:56Alexander nichts zu sagen.
35:58Wie bitte?
36:01Wenn Alexander jetzt alles erfährt,
36:03das macht alles kaputt.
36:07Jessica, er hat ein Recht darauf.
36:09Und was ist mit meinem Kind?
36:11Das hat doch auch ein Recht
36:12auf seinen Vater,
36:13oder etwa nicht?
36:17Du glaubst immer noch,
36:18dass ich Alexander
36:18ein fremdes Kind
36:19unterschieben würde?
36:21Ich halte das für möglich, ja.
36:24Aber du hast keine Beweise.
36:27Willst du aufgrund
36:28von bloßen Vermutungen
36:29wirklich das Risiko eingehen,
36:31dass mein Kind
36:32ohne seinen Vater aufwächst?
36:48Und mein Gefühl,
36:49das sagt mir,
36:51dass du hierher gehörst, Theo.
36:53Das heißt,
36:54dass du hierbleiben kannst.
36:55Ehrlich?
36:56Ehrlich?
37:00Ja.
37:02Und so frage ich euch beide,
37:03Konrad und Elsa Landmann.
37:06Wollt ihr den tollsten Jungen
37:08ganz Falkenthal
37:09zu eurem Sohn nehmen?
37:12Wollt ihn lieben,
37:13so wie ich euch liebe?
37:14Dann antwortet jetzt mit
37:15Ja, ich will von ganzem Herzen.
37:19Ja, wir wollen von ganzem Herzen.
37:25Ja, wir wollen von ganzem Herzen.
37:41Jessica, ich verstehe ja,
37:42dass es für dich auch nicht leicht ist.
37:44Du liebst Alexander.
37:45Das heißt,
37:45du sagst ihm nichts?
37:47Entschuldige bitte mal,
37:48er muss doch wohl erfahren,
37:49dass Richard nicht sein Vater ist.
37:51Warum?
37:52Damit du ihn für dich haben kannst, oder?
37:54Das hat doch damit nicht zu tun.
37:56Aber das ist doch genau das,
37:57was du dir insgeheim wünschst.
37:58Weißt du,
37:59was ich mir wünsche?
37:59Dass Alexander nicht mehr belogen wird.
38:01Du bist so eine miese Heuchlerin.
38:03Ich sehe dir doch genau an,
38:04wie du dich schon freust,
38:05weil du davon ausgehst,
38:06dass Alexander mich für dich verlassen wird.
38:08Das stimmt nicht.
38:09Aber er muss doch wohl
38:10die Möglichkeit haben zu entscheiden,
38:11wie es für ihn jetzt weitergeht.
38:12Und das kann er nur,
38:13wenn er die Wahrheit kennt.
38:49Ich bin nicht mehr als Dank.
39:02Ich lasse nicht zu, dass du mir alles kaputt machst.
39:05Das habe ich nicht vor.
39:07Alexander hat sich längst entschieden.
39:09Wir gehören zusammen. Er will mich heiraten.
39:11Es ist ganz egal, ob ihr Geschwister seid.
39:13Wenn ihr wirklich zusammengehört, dann kann die Tatsache,
39:15dass wir keine Geschwister sind, auch nichts daran ändern.
39:17Genau.
39:19Er gehört zu mir und zu meinem Baby.
39:22Ich glaube mal, dass er keinen Vaterschaftsdes verlangt.
39:24Au!
39:25Das hättest du wohl gerne, oder?
39:27Sag mal, weißt du was, Mann?
39:29Kotz nicht dermaßen an.
39:31Vom ersten Tag an habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht,
39:35als dass du endlich verschwindest und mich und Alexander in Ruhe lässt.
39:39Ich sage dir, ich lasse nicht zu, dass du mir in die Quere kommst.
39:43Du kriegst ihn nicht.
39:45Niemals.
39:48Alles klar, Herr Hagendorf.
39:49Dann erwarte ich morgen Ihre Auftragsbestätigung, okay?
39:54Entschuldige bitte, ich wollte dich nicht stören.
39:55Ich dachte nur, vielleicht sollten wir noch mal miteinander reden.
40:00Das glaube ich auch.
40:02Ich muss dir auch was Wichtiges sagen.
40:07Du hast doch nicht etwa...
40:11Ach.
40:16Du hast Michael tatsächlich angezeigt?
40:21Ja.
40:22Ich konnte nicht anders.
40:28Wie konntest du uns beiden das bloß antun?
40:45Wenn du unbedingt willst, dann geh doch zu Alexander.
40:48Erzähl ihm ruhig alles.
40:50Ich schwöre dir, du wirst es bereuen, früher als du denkst.
40:54Du hast sie doch nicht mal alle.
41:03Guten Tag, Fräulein.
41:04Was war das denn?
41:08Ich scheine sehr aufgeregt zu sein.
41:10Hast du das gehört?
41:11Das kam von da.
41:12Das klingt, als hätte jemand große Schmerzen.
41:16Fräulein Fuchs.
41:19Fräulein Fuchs, was ist mit Ihnen?
41:21Es tut so wahnsinnig weh.
41:25Nora hat mich gestoßen.
41:31Ich habe solche Angst.
41:34Mein Baby.
41:36Ich will mein Baby nicht verlieren.
41:49Wirst du damit sagen?
41:50Empfindest du noch was für mich, Herr Hild?
41:51Hör doch auf!
41:53Frau von Weiden und Herr Wagner sind keine Geschwister.
41:56Wie bitte?
41:57Ich werde meinen Job verlieren.
41:59Aber Sie,
42:01Sie werden die Frau verlieren, die Sie lieben.
42:04Richard,
42:07ist nicht dein Vater.
42:10Du und ich, wir sind keine Geschwister.
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