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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Dann lüg mich jetzt nicht an und sag mir, wer der Vater deines Kindes ist.
00:06Du. Du bist der Vater.
00:08Sophie hat mir gerade gesagt, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie mir noch glauben kann.
00:13Was? Sophie, glaub, dass du schuld bist an dem Rand?
00:16Ich kann sie gar nicht verdenken. Ich glaube kaum, dass man das so genau ausrechnen kann.
00:20Ich bin mir sicher.
00:22Ich fürchte, das reicht mir nicht.
00:25Alexander, ich kann dir nicht sagen, warum.
00:28Ich hab's Michael versprochen.
00:30Dann hat das hier alles keinen Sinn, Jessica.
00:32Michael ist zeugungsunfähig.
00:38Haben Sie doch ein bisschen Nachsicht mit Herrn Grafenberg.
00:41Er hat vielleicht einen Fehler gemacht, aber das war bestimmt nicht mit Absicht.
00:45Das weiß ich doch, Frau Landmann.
00:49Wiege deinen Feind in Sicherheit und er liefert sich selbst ans Messer.
00:53Ich trage die volle Verantwortung für den Brand der Manufaktur.
00:57Unter den gegebenen Umständen ist die einzige logische Konsequenz die, dass wir uns von Herrn Grafenberg trennen müssen.
01:02Ich werde so arsch wie möglich meinen Posten räumen.
01:05Jessica, jetzt beruhig dich doch.
01:09Was soll das jetzt?
01:11Ich ziehe aus.
01:13Das meinst du jetzt nicht ernst.
01:14Doch.
01:16Solange deine Schwester in der Lage ist, dich derartig zu manipulieren, gibt es für uns keine Chance.
01:22Mein Kind ist besser dran ohne einen Vater, der es bei der erstbesten Gelegenheit verleugnet.
01:36Das mein Kind ist besser.
02:04Du willst mich verlassen und unser Kind ohne mich aufziehen?
02:08Solange wir mit Nora unter einem Dach leben, habe ich leider keine andere Wahl. Es tut mir leid.
02:13Ich soll mich entscheiden, ja.
02:14Zwischen dir und meiner Schwester, das ist doch absurd, Jessica.
02:17Nora will nicht, dass wir beide zusammen sind.
02:20Sie würde alles dafür tun, um mich loszuwerden.
02:23Warum sollte sie dir sonst erzählen, dass Michael der Vater meines Kindes ist und nicht du?
02:28Und du glaubst ja auch noch.
02:30Ich habe genau gesehen, wie unsicher du geworden bist.
02:34Du hast darüber nachgedacht, ob du mir vertrauen kannst.
02:36Du warst kurz davor, Michael anzurufen, um ihn zu fragen, ob er wirklich zeugungsunfähig ist.
02:41Ja, ich gebe es zu.
02:42Ich war natürlich total verunsichert, als du mir von der Nacht mit Michael erzählt hast.
02:46Und ich kann verstehen, dass ich dich mit meinem Verhalten sehr verletzt habe, Jessica.
02:49Nein, es hat mir die Augen geöffnet.
02:52Ich kann nicht mein Leben lang mit deiner Schwester konkurrieren.
02:55Schon gar nicht jetzt, wo ich die Verantwortung für unser Kind trage.
02:59Und genau deshalb weiß ich nicht, warum du jetzt gehst.
03:02Ein Kind gehört zu seiner Familie, zu seinen Eltern.
03:06Jessica, ich habe mein Leben lang darunter gelitten, dass ich ohne meinen Vater aufgewachsen bin.
03:11Und ich bitte dich jetzt, tu unserem Kind nicht dasselbe an.
03:16Aber bei deiner Mutter hast du dich doch sicher gefühlt, oder?
03:19Diese Sicherheit braucht ein Kind. Und ich auch.
03:23Aber genau das möchte ich euch geben.
03:25Und bei der ersten Bemerkung von Nora fängst du wieder an, an mir zu zweifeln.
03:32Nora wird sich immer in unser Leben einmischen, Alexander.
03:35Und genau davor muss ich unser Kind beschützen.
03:47Wir müssen miteinander reden.
03:54Ich weiß schon, was du mir sagen willst.
04:02Es tut mir leid, dass ich an dir gezweifelt habe, Friederik.
04:06Ich habe wirklich geglaubt, dass du Michael den Brand in der Manufaktur in die Schuhe schieben willst,
04:11weil du Angst hast, dass ich dich für Toms Unfall verantwortlich mache.
04:17Bitte verzeih mir.
04:26Ich bin mir sicher.
04:28Es hättest du ein anderes glauben sollen,
04:31dass dieser Schlüssel für den Sicherheitsschrank in meiner Jackentasche wieder aufgetaucht ist.
04:35Ich hätte dir vertrauen müssen.
04:39Ich bin mir ganz sicher, dass du diese komische Farbe in dem Sicherheitsschrank gut verschlossen hast.
04:45Ich bin froh, dass du mir glaubst.
04:49Aber warum auf einmal?
04:52Nun ja, Michael kam zu mir ins Krankenhaus.
04:56Angeblich, um mich zu fragen, wie es Tom geht.
04:58Aber er hat ganz schnell das Thema gewechselt.
05:03Er wollte wissen, wie es uns beiden geht.
05:06Wie wir zu einer mal stehen.
05:07Und plötzlich hatte ich ein komisches Gefühl.
05:13Ich weiß es nicht, aber vielleicht...
05:15Vielleicht hast du recht.
05:16Vielleicht hat Michael tatsächlich diese Dose und diesen Lappen am Schreibtisch platziert.
05:24Ich habe nicht geglaubt, dass Michael zu sowas fähig ist.
05:28Aber seine Eifersucht hat ihn völlig verändert.
05:34Ich will nicht, dass er damit durchkommt.
05:39Wenn Michael tatsächlich Beweise manipuliert hat,
05:44dann werden wir ihm das beweisen.
05:47Versprochen.
06:14Und?
06:15Und?
06:17Wie war die Visite?
06:19Den Ärzten ordentlich was vorgeturnt.
06:22Ich laufe bald wieder Marathon.
06:24Jetzt sag.
06:26Bin bald wieder voll da.
06:30Das ist die schönste Nachricht, die ich seit langem gehört habe.
06:33Also, langsam machst du mir ein bisschen Angst.
06:36Wieso?
06:38Du siehst aus wie Konstanze,
06:41aber was du redest, klingt irgendwie überhaupt nicht nach ihr.
06:44Jetzt sei nicht so ein Misstrauesspulle.
06:47Oh, alles klar, du bist es doch.
06:49Obwohl ich mich an die neue Seite von dir glatt hätte gewöhnen können.
06:57Danke, dass du für mich da warst die ganze Zeit.
07:02Danke.
07:06Ich danke dir.
07:09Was?
07:10Dass du so lange um uns gekämpft hast.
07:14Ich habe erst damit angefangen, als es schon fast zu spät war.
07:18Konstanze.
07:18Als ich dachte, dass...
07:21...dass ich dich verlieren würde.
07:27Ich wusste nicht, wie es ohne dich weitergehen soll.
07:31Was?
07:34Liebeserklärung zweiter Teil?
07:36Ich gehe bloß nichts ein.
07:37Oh, gut.
07:40Dann habe ich ja nicht ganz umsonst fast ins Gras gebissen.
07:45Auf solche Versuche, mich zu beeindrucken, kann ich in Zukunft gern verzichten.
07:50Auch wenn du in deinem Krankenhaushemdchen eigentlich ganz sexy aussiehst.
07:55Und ohne?
07:57Oh.
07:59Oh.
08:13Jessica!
08:16Lass uns doch noch mal in Ruhe über alles reden.
08:18Hat sich ausgeredet.
08:19Ich kann ja deine Verunsicherung verstehen, aber setz doch nicht unsere Zukunft aufs Spiel und dir unseres Kindes.
08:23Unserem Kind wird es gut gehen. Keine Sorge.
08:26Aber es braucht eine Familie.
08:28Welche Familie?
08:30Nora wird alles daran setzen, unsere Beziehung zu zerstören.
08:32Und ich lasse nicht zu, dass sie mit ihren Lügen und mit ihren Verleumdungen die Zukunft meines Kindes gefährdet.
08:38Jessica!
08:40Jessica, was ist los?
08:41Frag doch euren Sohn.
08:43Sieht aber nach mir als einer kleinen Meinungsverschiedenheit.
08:45Wir reden später, okay?
08:46Lass sie.
08:47Es ist besser, wenn du ihr jetzt ein bisschen Zeit gibst.
08:49Ich kann sie jetzt nicht einfach so gehen lassen, Mutter.
08:51Dann lass mich nach ihr sehen.
08:52Das klingt vernünftig.
08:55Wenn ihr meint.
08:57Macht ihr keine Sorgen, ich spreche mit Jessica.
09:08Ich bin gekommen, um Ihnen mein Vertrauen auszusprechen, Frederik.
09:14Ich habe lange über alles nachgedacht und ich glaube nicht, dass Sie für den Brand in der Manufaktur verantwortlich sind.
09:21Aber bei der Untersuchung hat man die offene Dose Leinöl-Firnes und den Lappen auf meinem Schreibtisch gefunden.
09:27Ja, es mag sein, dass die Fakten gegen Sie sprechen, aber ich habe mich dazu entschlossen, dieses Mal auf mein
09:33Gefühl zu hören.
09:35Ihr Vertrauen ehrt mich.
09:37Aber Gefühle sind nicht immer gute Ratgeber.
09:40Und die Beweise sprechen einfach gegen mich.
09:42Also, wenn ich eins aus meiner Vergangenheit gelernt habe, ist es, dass man Beweise manipulieren kann.
09:47Ich denke, da stimmen Sie mir zu, oder?
09:49Ja.
09:51Sagen Sie, können Sie sich vorstellen, dass irgendjemand versucht, Frederik diesen Brand in die Schuhe zu schieben?
09:59Ich halte es nicht für ausgeschlossen.
10:03Zuletzt war Michael Adam in dem Büro.
10:08Und Jessica Fuchs hat mir erzählt, dass er betrunken war.
10:12Was sagt Michael dazu?
10:13Er streitet alles ab. Er behauptet, er sei über den Akten eingeschlafen.
10:18Ja, und dann ist das Feuer ausgebrochen.
10:22Ich weiß nicht, aber ich...
10:24Ich habe das Gefühl, dass er mir irgendwas verheimlicht.
10:27Außerdem habe ich einen Streit zwischen ihm und Jessica Fuchs mitbekommen.
10:31Ich glaube, dass die beiden mehr wissen, als sie zugeben.
10:34Das glaube ich auch.
10:37Ich bin absolut sicher, dass ich die Farbdose in dem Sicherheitsstrang verschlossen habe.
10:42Und dann war der Schlüssel von meinem Schlüsselbund auf einmal verschwunden.
10:44Du hattest ja auch keinen Grund, diesen Schlüssel zu entfernen.
10:48Das verstehe ich jetzt nicht.
10:50Sie haben doch bei unserer letzten Besprechung alles zugegeben.
10:55Ich vermute, dass Michael dahinter steckt.
10:57Und dass er diese Beweise nachträglich mir untergeschoben hat.
11:04Wenn er das Gefühl hat, dass er im Plan aufgeht und alle mich für schuldig halten, dann macht er vielleicht
11:10Fehler und verrät sich selbst.
11:18Michael, wenn Sie das abhören, dann rufen Sie mich sofort zurück.
11:22Verstanden?
11:23Und wenn Nora oder Alexander Sie ansprechen, dann bleibt es dabei.
11:26Sie sind zeugungsunfähig.
11:30Wenn Alexander erfährt, dass ich in Wirklichkeit von Ihnen schwanger bin, dann mache ich Ihnen das Leben zur Hölle.
11:36Dann sage ich Nora, wie der Brand in der Manufaktur tatsächlich zustande gekommen ist.
11:40Haben Sie mich verstanden?
11:43Jessica!
11:45Was ist los? Ich mache mir Sorgen um dich.
11:49Mein Gott, du bist ja völlig aufgelöst.
11:51Willst du mir nicht sagen, was zwischen dir und Alexander vorgefallen ist?
11:59Ich würde... Es geht so einfach nicht weiter.
12:02Ja, aber Streit gibt es doch in jeder Beziehung. Das geht doch wieder vorbei.
12:07Nein, aber hier ist es was ganz anderes. Es geht um viel mehr.
12:13Ich kann so einfach nicht mit Alexander zusammenbleiben.
12:17Willst du ihn verlassen?
12:20Ja, aber es wird dann mit eurem Kind.
12:24Es muss eben ohne Vater aufwachsen.
12:26Das hast du mit Alexander doch damals genauso gemacht.
12:28Das mit Richard war etwas ganz anderes. Schließlich ist er nicht Alexanders Vater.
12:32Alexander ist der Vater des Kindes. Das steht fest.
12:35Ja, natürlich ist er das.
12:38Deshalb verstehe ich jetzt auch nicht, warum du ihn verlassen willst.
12:40Wenn es schon eine Frau in Alexanders Leben gibt, und das ist Nora.
12:44Und solange sie mit uns unter einem Dach lebt, gibt es keine Zukunft mit uns beiden.
12:53Dann ist Alexander doch noch in Nora verliebt.
13:01Nein, Frederik. Ich will nicht, dass du die Verantwortung für diesen Brand übernimmst.
13:04Wenn auch nur zum Schein. Das ist viel zu gefährlich.
13:08Wir müssen einfach rekonstruieren, was im Büro passiert ist.
13:13Ich war kurz vorher noch bei Herrn Adam im Büro. Jessica war auch dort.
13:17Und irgendwie wirkten die beiden angespannt.
13:20Außerdem roch es dort merkwürdig.
13:23Kleine Ölfennig?
13:24Das ist möglich. Aber wenn es stimmt, was Jessica sagt, dann könnte es auch die Alkoholfahne von Herrn Adam gewesen
13:30sein.
13:30Das bringt uns doch alles nicht weiter.
13:34Okay.
13:36Michael hat sich gleich als verständiger Freund aufgespielt.
13:40Es wäre einen Versuch wert, wenn ich vielleicht...
13:43Er würde es sicherlich genießen.
13:46Halt, halt, halt, halt. Denk mal gar nicht dran.
13:48Frederik, wenn Michael, wenn er glaubt, dass er und ich, dass wir gemeinsam eine Chance haben,
13:55dann wäre es vielleicht...
13:57Vielleicht könnte ich ihn so weit bringen, dass er mir alles gesteht.
14:01Er wird nur umso Verbissener schweigen, weil er Angst hat, dich noch mal zu verlieren.
14:05Der ist doch unberechenbar momentan.
14:08Er ist aggressiv anderen gegenüber, aber nicht gegenüber mir.
14:13Ich denke, ein Versuch wäre es wert.
14:17Frederik, ich liebe dich und ich habe mich für dich entschieden.
14:20Ich werde nicht zulassen, dass Michael dir das Leben schwer macht.
14:29Jessica, ich dachte, die Geschichte zwischen Alexander und Nora ist längst vorbei.
14:32Ist sie ja auch.
14:34Ja, aber du hast eben gesagt, dass du dich von Alexander wegen Nora trennen willst.
14:37So habe ich das nicht gemeint.
14:39Jessica, es muss sehr schwer für dich sein.
14:43Aber wenn Alexander nach wie vor in Nora verliebt ist, dann musst du mir das sagen.
14:47Alexander sieht in Nora nur seine Schwester und mehr nicht.
14:50Das weiß ich ganz genau.
14:52Jessica, ich mag dich sehr gern.
14:53Aber Alexander ist mein Sohn.
14:55Und wenn er sich nach wie vor zu Nora hingezogen fühlt, dann muss er erfahren, dass Nora nicht seine Schwester
14:59ist.
15:00Judith, ich will genauso sehr wie du, dass Alexander glücklich ist.
15:03Und deswegen sage ich dir die Wahrheit.
15:04Er liebt mich.
15:06Nora ist das Problem.
15:07Sie kann einfach nicht akzeptieren, dass er mit einer anderen Frau glücklich ist.
15:11Sie mischt sich ständig in unsere Beziehung ein.
15:15Und Alexander ist nur zu gutmütig, um sie in ihre Schranken zu weisen.
15:18Und zwar nicht, weil er sie liebt.
15:21Sondern weil ihm seine Familie über alles geht.
15:24Wenn du dir so sicher bist, dass Alexander dich liebt und nicht Nora,
15:28dann wird die Wahrheit auch nichts daran ändern.
15:30Für mich ganz sicher nicht.
15:32Aber für Alexander, für ihn würde eine Welt zusammenbrechen.
15:36Wenn er den Vater verliert, nachdem er sich immer gesehnt hat.
15:40Richard wird sich nicht von ihm abwenden, nur weil er nicht sein leiblicher Sohn ist.
15:44Von Alexander vielleicht nicht, aber von dir, weil du ihn 30 Jahre lang belogen hast.
15:51Judith, du bist glücklich und Alexander ist glücklich.
15:55Willst du das wirklich kaputt machen?
15:57Nur weil Nora nicht akzeptieren kann, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat?
16:04Sag mal, du bist die ganze Zeit schon so schweigsam.
16:07Willst du mir nicht doch erzählen, was zwischen Jessica und dir vorgefallen ist?
16:10Wir haben eine Meinungsverschiedenheit.
16:12Nichts weiter.
16:13Na, mir kam die Angelegenheit etwas ernster vor.
16:17Mach dir keine Gedanken.
16:19Wenn der erste Ärger bei Jessica verflogen ist,
16:21dann können wir bestimmt in aller Ruhe miteinander reden und die Angelegenheit aus der Welt schaffen.
16:24Das hoffe ich sehr für euch.
16:26Was soll denn euer Kind denken, wenn die Eltern sich streiten, dass die Fetzen fliegen?
16:29Dass deine Mutter eine Menge Temperament hat?
16:32Dann muss sie sich später sowieso gewöhnen.
16:35Na nun, Katharina, wollen Sie verreisen?
16:36Nein.
16:37Frau Fuchs hat mich gebeten, ein paar Sachen für sie ins Hotel bringen zu lassen.
16:40Sie will heute nicht mehr ins Gutshaus kommen.
16:46Entweder hast du mir nur die halbe Wahrheit gesagt oder die Sache ist ernster, als du dachtest.
16:51Naja, ich fürchte von beidem ein bisschen.
16:56Habt ihr euch getrennt?
16:59Jessica hat damit gedroht, aber ehrlich gesagt habe ich nicht geglaubt, dass sie das ernst meint.
17:03Alexander, ihr erwartet ein Kind.
17:07Es gibt keinen Streit, der nicht beigelegt werden könnte, wenn so viel auf dem Spiel steht.
17:10Das denke ich ja auch.
17:11Aber anscheinend sieht Jessica das anders.
17:13Wirst du wirklich darauf verzichten zu sehen, wie dein Kind aufwächst?
17:16Nein, natürlich nicht.
17:17Dein Kämpfer.
17:18Um euch.
17:19Um eure Familie.
17:21Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede.
17:25Wenn du Jessica jetzt aufgibst, wirst du dir das nie verzeihen.
17:41Glauben, ich weiß, wie dein Kind aufwächst.
18:05Ist sie meinetwegen gegangen?
18:09Du hast Jessica in den letzten Tagen schwer zugesetzt.
18:13Obwohl ich dich gebeten habe, Rücksicht auf sie zu nehmen.
18:15Allein wegen ihrer Schwangerschaft.
18:16Ich bin ihre Arbeitgeberin und bei uns hat es gebrannt.
18:19Und das ist ja wohl meine Aufgabe, sie zu fragen, ob ihr irgendwas aufgefallen ist.
18:25Aber darum geht es nicht, oder?
18:27Nein.
18:28Darum geht es nicht.
18:32Sie kann mir nicht verzeihen, dass ich dir von dem Verdacht erzählt habe, dass Michael vielleicht der Vater des Kindes
18:36ist.
18:37Vor allem hat sie mir nicht verziehen, dass ich dir geglaubt habe.
18:40Das kann ich sogar verstehen.
18:43Sie will mich verlassen, weil sie davon überzeugt ist, dass ich immer auf deiner Seite stehen werde, Nora.
18:47Egal, was passiert.
18:51Jessica und ich bekommen ein Kind.
18:52Und ich glaube, dass wir sehr glücklich zusammen werden können.
18:57Ich will nicht, dass du sie verlierst.
19:03Ich habe dir von dem Verdacht erzählt, weil ich wollte, dass sie dir die Wahrheit sagt.
19:06Nicht um euch auseinander zu bringen.
19:09Ich weiß, wie sehr du dir eine Familie wünschst und ich würde dir das niemals kaputt machen.
19:14Alles, was ich mir wünsche, ist, dich glücklich zu sehen, Alexander.
19:19Und nicht nur, weil du mein Bruder bist, sondern weil ich dich immer noch liebe.
19:38Michael darf keinen Verdacht schöpfen.
19:41Wir sollten uns nur noch heimlich treffen.
19:46Lass deinen Kleiner so durchziehen.
19:49Wir müssen beweisen, dass du mit dem Brand in der Manufaktur nichts zu tun hast.
19:56Ich wünschte, es gäbe eine andere Lösung.
19:59Was macht dich eigentlich so sicher, dass dein Plan Aussicht auf Erfolg hat?
20:04Michael hat mir erzählt, dass er deine Nachricht auf dem Anrufbeantworter gelöscht hat.
20:08Und das mit der gefälschten Kaolin-Bestellung hat er auch nicht lange für sich behalten.
20:12Weil dein Bruder ihm auf die Füße getreten ist.
20:14Ich bin mir ziemlich sicher, dass er früher oder später sein Gewissen erleichtert hätte.
20:21Ich glaube, er ist sehr verbittert.
20:23Nur zu allem entschlossen.
20:27Ich werde das schaffen.
20:30Auch wenn ich es hasse zu lügen.
20:34Und mach dir keine Sorgen.
20:36Ich weiß, für wen mein Herz schlägt.
20:39Bin ich ja froh.
20:42Und ein Gutes hat, die ganze Sache.
20:45Ach ja?
20:46Ja.
20:47Wir haben jetzt jede Menge Zeit für heimliche Schäferstündchen.
20:51Das klingt nach Romantik.
20:53Mhm.
20:53Ist doch wunderbar, oder?
21:08Ich hätte dir das nicht sagen sollen.
21:11Es ist nicht fair von mir.
21:12Ich hätte einfach meine Klappe halten sollen.
21:16Manchmal erleichtert es, wenn man darüber spricht.
21:18Quatsch, es erleichtert mich überhaupt nicht.
21:22Ich weiß nicht, wie...
21:25Wie machst du das?
21:28Wie schaffst du es, mich nicht mehr zu lieben?
21:30Nora, ich habe nie aufgehört damit.
21:32Und ich werde es auch nie.
21:58Manchmal reicht Liebe alleine einfach nicht aus, Nora.
22:02Erst recht in unserem Fall.
22:05Und auch wenn du immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wirst.
22:09Ich gehöre zu Jessica.
22:12Und zu unserem gemeinsamen Kind.
22:14Wir sind nun mal geschwistert, Nora.
22:17Ich weiß.
22:20Und deshalb ist es das Beste, wenn ich aus dem Gutshaus ausziehe.
22:32Wahrscheinlich wäre dir ein dicker Schinken lieber gewesen, aber sowas kommt mir nicht ins Körbchen.
22:36Sag mal, sind denn die Zeitschriften jugendfrei?
22:41Welches Make-up unterstreicht Ihren Typ?
22:44Sieht sich so schlimm aus.
22:45Kein Kommentar.
22:46Für dich sind doch die Vitamine.
22:48Die Zeitschriften sind für Constanze, falls ich dich langweil.
22:50Oh, Elsa, du bist eine echte Freundin.
22:52Constanze hat uns verschwiegen, wie schlecht es dir geht.
22:54Sonst wären wir viel eher hergekommen.
22:56Du hast doch sowieso andere Sachen im Kopf.
22:58Wie geht's Paula?
23:00Sie lässt dich grüßen.
23:01Und was sagen die Ärzte?
23:03Äh, jetzt schon wieder.
23:06Wie sind so die Krankenschwestern hier?
23:09Herr Nowak, es tut mir leid, aber die Besuchszeit ist für heute um.
23:12Sie müssen sich noch schonen.
23:15Auweia.
23:16Sind die alle so?
23:18Auf jeden Fall würden sie alle dasselbe sagen.
23:21Tom muss sich wirklich noch ausruhen.
23:22Ich schmeiß euch mal raus, ja?
23:24Ist das jetzt dein Ernst?
23:26Sag mal, du hast gerade eine sehr schwere Operation hinter dir.
23:30Natürlich.
23:31Wir kommen einfach morgen wieder.
23:33Kommt hier.
23:34Ciao.
23:36Tschüss.
23:39Sag mal, du hast nur mit Constanze gemacht.
23:41Keine Ahnung.
23:56Warst du bis eben bei Jessica?
24:00Ja.
24:02Sie wollte sich unbedingt ein Hotelzimmer nehmen.
24:04Sie war nicht davon abzubringen.
24:06Also habe ich sie noch begleitet.
24:09Katharina hat vorhin ein paar Sachen für sie zusammengepackt.
24:13Sie meinte es wirklich ernst.
24:20Jessica ist sehr verletzt.
24:22Sie glaubt, dass dir Nora wichtiger ist als sie.
24:27Nora und ich sind Geschwistermutter.
24:29Meine Beziehung zu Jessica ist doch eine völlig andere.
24:32Sie glaubt aber trotzdem, dass dir Nora wichtiger ist.
24:36Alexander, ist das so?
24:38Das kann man doch überhaupt nicht miteinander vergleichen.
24:41Jessica und ich wollen unser Leben miteinander verbringen.
24:44Natürlich tauchen da ganz andere Probleme auf als zwischen Nora und mir.
24:48Und die Tatsache, dass ich eine Schwester habe, die mir nahe steht, ändert doch nichts an meinen Gefühlen für Jessica.
24:56Dann willst du also mit Jessica zusammenbleiben?
24:59Natürlich.
25:01Wir bekommen ein Kind zusammen.
25:03Und ich verstehe auch nicht, warum sie das jetzt so leichtfertig aufs Spiel setzt.
25:08Ein Kind bedeutet eine große Verantwortung.
25:11Und Jessica macht sich Sorgen, ob du wirklich zu ihr stehst.
25:14Das geht vielen werdenden Müttern so. Das ist ganz normal.
25:18Ich werde ihr beweisen, dass ich zu ihr stehe.
25:20Und zu unserem Kind. Ich würde sie niemals allein lassen jetzt.
25:23Wenn das so ist, dann warte nicht länger und hol sie zurück.
25:27Ihr liebt euch doch.
25:28Schafft das Missverständnis aus der Welt, bevor es zu spät ist.
25:38Warum habe ich Alexander bloß noch einmal gesagt, dass ich ihn liebe?
25:41Ich habe mir so gewünscht, dass wir endlich wie Geschwister miteinander umgehen können.
25:46Aber das war wohl eine Illusion.
25:48Ich muss mich damit abfinden, dass er mit Jessica eine Familie gründet.
25:52Auch wenn ich das Gefühl nicht loswerde, dass mit ihr irgendetwas nicht stimmt.
25:57Natürlich hat sie mit ihrem Auszug nichts anderes bezweckt, als mich aus dem Gutshaus zu treiben.
26:02Aber ich will nicht dafür verantwortlich sein, dass sie Alexander verlässt.
26:05Er hat es verdient, glücklich zu sein.
26:08Und wenn es sein muss, auch mit Jessica.
26:37Sie ist müde aus.
26:40Wie wäre es, wenn ein Kaffee Kaffee sein lässt, wenn du mal nach Hause fährst?
26:44Ich bin gleich wieder fit.
26:48Willst du auch?
26:49Macht glücklich.
26:52Das bin ich doch schon.
26:55Meinst du, ich sollte die Schwester fragen, ob sie mir ein Bett in dein Zimmer stellt?
26:59Wenn du schaffst, oft bist du um halb fünf gewegzulegen.
27:02Dann verpasse ich wenigstens keine kostbare Zeit, die ich mit dir verbringen könnte.
27:06Hey.
27:07Wir haben doch alle Zeit der Welt.
27:10Und was, wenn du irgendwas brauchst?
27:13Dann klingel ich nach der Schwester.
27:16Ich will auf dich aufpassen.
27:19Ich möchte gerne Verantwortung übernehmen.
27:23Na komm, dann ruhe dich wenigstens hier ein bisschen aus.
27:28Na komm.
27:42Tom.
27:43Na?
27:45Ich wusste nicht, dass das so müde macht.
27:48Was?
27:50Verantwortung übernehmen.
28:21Ich muss mich nicht, dass das so müde macht.
28:44Bringen Sie mir bitte noch ein Glas.
28:46Sehr gerne.
29:00Hallo, Alexander.
29:02Hallo.
29:03Meine Mutter hat mir erzählt, dass du in einem Hotel bist.
29:06Mir wäre es allerdings lieber, du würdest nach Hause kommen.
29:09Ich will mich nicht mehr mit dir streiten, Alexander.
29:12Ich brauche meine Kraft für mich und für das Baby.
29:15Ich will mich auch nicht mit dir streiten.
29:18Aber lass uns doch reden, ja?
29:19Jetzt?
29:21Wenn es dir recht ist, komme ich ins Hotel.
29:23Ich möchte einfach nicht, dass der Tag so zwischen uns endet.
29:26Das möchte ich doch auch nicht.
29:28Dann bist du also einverstanden.
29:31Jessica, bist du noch dran?
29:35Ja, natürlich.
29:37Alexander, ich bin schon ziemlich müde.
29:40Der Tag hat mich dann doch etwas mitgenommen.
29:43Ja, verstehe.
29:45Sei mir nicht böse, aber ich würde mich lieber morgen mit dir treffen.
29:49Also gut.
29:50Dann bis morgen.
29:52Und schlaf gut.
29:53Du auch.
29:54Bis morgen.
30:10Gute Idee mit dem zweiten Frühstück.
30:13Ihr seid ja auch zu zweit.
30:15Du und unser Baby.
30:18Mir wäre es lieber, wir wären zu dritt.
30:19Mit dir.
30:22Genau das wollte ich dir gestern sagen, Jessica.
30:26Komm zurück zu mir ins Gutshaus.
30:29Ich will mit dir zusammenleben und möchte, dass wir gemeinsam für unser Kind da sind.
30:32Als eine Familie.
30:33Das wäre schön, aber so einfach ist es nicht.
30:38Solange Nora zwischen uns steht, sehe ich keine Zukunft für uns.
30:42Könntest du nicht, dass du da ein bisschen überreagierst?
30:45Immerhin geht es hier um unser Kind.
30:46Genau deshalb.
30:49Alexander, wir tragen eine Verantwortung für dieses Kind.
30:51Es soll in einer Familie aufwachsen, in der die Eltern bedingungslos zueinander stehen.
30:56Aber ich stehe zu dir.
30:59Und wenn Nora weiterhin darauf besteht, dass Michael der Vater meines Kindes ist,
31:03wirst du dann wieder misstrauisch und verlangst am Ende sogar einen Vaterschaftsfest?
31:06Ich vertraue dir, Jessica.
31:07Und nur darauf kommt es an.
31:09Ich weiß, dass du mir die Wahrheit gesagt hast.
31:11Und ich möchte, dass du mir auch vertraust.
31:13Du kannst dich auf mich verlassen, das weißt du.
31:16Ich habe einfach das Gefühl, dass Nora dir wichtiger ist als ich.
31:20Und ich betrage es nicht mehr, an zweiter Stelle zu stehen.
31:23Das tust du nicht.
31:25Und um dir zu beweisen, dass sie sich nicht zwischen uns stellen will,
31:28hat Nora sich entschlossen, aus dem Gutshaus auszuziehen.
31:32Ist das wahr?
31:34Ja.
31:37Lass uns versuchen, noch einmal von vorne anzufangen, ja?
31:41Willst du?
31:43Natürlich will ich das.
31:48Komm her.
32:10Sophie!
32:12Brötchenservice.
32:13Ja, äh...
32:14Darf ich reinkommen?
32:15Natürlich kannst du reinkommen.
32:16Bitte.
32:16Ich, ähm...
32:18Ich wollte mir gerade einen Kaffee machen.
32:20Ich kann dir ja noch einen Kaffee mitmachen.
32:21Du willst einen bestimmten Kaffee machen, aber ich helfe dir.
32:27Ähm...
32:28Entschuldige bitte.
32:29Ist es in Ordnung, wenn ich das Frühstück schon mal vorbereite?
32:32Ja, natürlich ist es in Ordnung.
32:34Du kennst dich ja aus.
32:38Was verschafft mir die Ehre?
32:43Michael, ich bin hier, weil ich mich bei dir bedanken möchte.
32:48Dass du gestern mit mir gesprochen hast im Krankenhauspark
32:51und für mich da warst, das hat mir wirklich gut getan.
32:55Das freut mich, dass dir das gut getan hat.
32:57Aber das ist ja auch selbstverständlich.
32:59Ich meine, du machst im Moment eine Menge durch.
33:01Erst der Unfall von Tom,
33:02seine Operation und...
33:04dann die Nachricht, dass Frederik dafür verantwortlich ist.
33:10Ja, das war ein ziemlicher Schock.
33:13Ja, mich hat sie auch fast erwischt.
33:15Wenn Nora nicht im letzten Augenblick noch gekommen wäre,
33:18sie hat mir das Leben gerettet.
33:20Ich kann es immer noch nicht glauben,
33:24dass Frederik so leichtsinnig gehandelt hat.
33:30Hast du denn schon mit ihm geredet?
33:33Nein.
33:36Und um ganz ehrlich zu sein,
33:40ich glaube, im Moment haben wir uns
33:42nicht mehr so viel zu sagen.
33:57Komm rein, willst du den Kaffee?
33:59Oh, vielleicht spät ja.
34:01Okay.
34:02Seit gestern hagelt es Hiobsbotschaften.
34:05Jessica will sich von Alexander trennen
34:07und hat schon im Hotel übernachtet.
34:09Sie ist heute Nacht nicht nach Hause gekommen?
34:10Nein.
34:12Aber jetzt zu dir.
34:14Ich hoffe, du hast bessere Neuigkeiten.
34:16Ich fürchte nicht.
34:17Oder doch.
34:19Teilweise.
34:20Jessica kommt zurück ins Gutshaus.
34:23Dein Bruder hat sich wieder mit ihr versöhnt.
34:26Ah, es ist gut.
34:28Das ist sehr gut.
34:29Die beiden müssen zusammenhalten,
34:30schon allein wegen ihres Kindes.
34:32Dafür werde ich mir aber etwas Eigenes suchen.
34:35Darüber wollte ich mit dir reden.
34:37Wie bitte?
34:39Warum das denn?
34:40Gefällt es dir nicht mehr bei uns?
34:41Doch, natürlich.
34:43Ich habe meine Gründe.
34:45Na, ich vermute, es ist wegen Jessica.
34:47Richtig?
34:48Ich habe schon bemerkt,
34:49dass ihr beide euch nicht besonders gut versteht.
34:52Ja, aber dafür ist Alexander mit Jessica sehr glücklich.
34:56Und ich möchte, dass das Kind hier im Gutshaus aufwächst,
34:59im Kreise der Familie.
35:00Aber du gehörst genauso zu der Familie.
35:03Willst du mir nicht sagen, was los ist?
35:05Das ist eine Sache zwischen Jessica und mir.
35:07Vielleicht können wir sie auch eines Tages klären,
35:09aber bis dahin sollten wir nicht unter einem Dach wohnen.
35:13Erst sieht Alexander aus, jetzt du.
35:15Dafür ist er ja jetzt wieder da.
35:17Also bei uns geht es zu wie in einem Taugenschlag.
35:19Warte mal ab, bis das Kind auf der Welt ist,
35:20da wirst du dich noch Ruhe sehen.
35:22Ich werde dich vermissen.
35:25Kann ich dich nicht noch irgendwie umstimmen?
35:27Ich wandere doch nicht nach Kanada aus wie Lissi.
35:30Ich bleibe doch hier in Folkental.
35:41Ich werde dich nicht mehr umstimmen.
35:42Hi.
35:43Ist die Luft rein?
35:46Vor wem hast du Angst?
35:47Vor Konstanze?
35:48Konstanze oder der Krankenschwester?
35:51Also seit gestern Abend glaube ich,
35:52dass man vor beiden ein bisschen Angst haben muss.
35:56Wie geht's dir denn?
35:58Na ja, wunderbar.
36:02Konstanze hat sich richtig Sorgen gemacht.
36:05Hier ist doch wirklich viel ausgewechselt.
36:08Gestern
36:11haben sie kaum überreden können,
36:13überhaupt nach Hause zu gehen.
36:15Und wo ist sie jetzt?
36:16Ei.
36:17Auf wird zu Hause und schläft ein bisschen.
36:21Die hat in den letzten Tagen kaum ein Auge zugekriegt.
36:28Hey.
36:30Na Konstanze, bist du auf dem Weg ins Krankenhaus?
36:32Ja.
36:33Tom muss mal was für Nünftiges essen.
36:34Bei dem Fraß, den er da kriegt.
36:36Und deswegen willst du gleich das ganze Krankenhaus mitversorgen?
36:39Ich konnte ja nicht ahnen, worauf er gerade Appetit hat.
36:42Konstanze hat sich wirklich völlig verändert.
36:45Ich habe nur Angst, jeden Moment macht's plopp und alles ist wieder beim Halten.
36:49Ich glaube, sie weiß jetzt, was du ihr wirklich bedeutest.
36:52Ja, schön.
36:54Ich kann ja jedes Mal ein brennendes Haus springen, damit er das klar wird.
36:58Ich glaube auch nicht, dass das nötig sein wird.
37:10Was hältst du eigentlich davon, wenn wir unser Zimmer neu streichen lassen?
37:13Als Zeichen für den Neuanfang.
37:14Wir können ja mal darüber nachdenken, ja.
37:18Vielleicht ist es noch ein bisschen früh, aber wir könnten uns auch schon Gedanken über das Kinderzimmer machen.
37:23Du, da fällt mir ein, ich hatte ja damals bei meiner Tante Anna eine Tapete mit lauter Teddys drauf.
37:28Die war total spitze.
37:29Ja?
37:29Ja.
37:31Vielleicht sollten wir mit der Tapetenauswahl warten, bis wir wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird.
37:35Wieso? Mögen Mädchen keine Teddys?
37:37Hm, solange sie rosa sind.
37:39Ich verstehe, dann sollten wir vielleicht mit der Kinderwieger anfangen.
37:43Und mit einem schönen Sessel, in dem wir sitzen können und unserem Baby beim Schlafen zugucken.
37:50Ich bin froh, dass wir uns ausgesprochen haben.
37:52Ich aber auch.
37:54Sollen wir unsere Versöhnung nicht feiern heute Abend? Nur wie bald?
37:58Heute Abend? Ich habe noch ein Geschäftsdarmäne, den kann ich unmöglich verschieben.
38:03Schade.
38:04Wir holen das nach, okay? Versprochen.
38:06Gut.
38:08Oh, Entschuldigung.
38:10Katharina, Sie können meinen Koffer wieder nach oben bringen.
38:13Gerne, Entschuldigung.
38:14Alexander.
38:26Hallo.
38:28Hallo.
38:28Hallo.
38:32Hallo.
38:33Hallo.
38:38Hallo.
38:43Hallo.
38:44Hallo.
38:44Mama, du hast sogar gekocht.
38:47Ja, was dachtest du denn, dass ich dich hier verhungern lasse?
38:51Also, bis jetzt haben sich deine Kochkünste von denen hier im Krankenhaus nicht besonders unterschieden.
38:57Das habe ich überhört.
38:59Du kannst dich doch nicht so für mich aufopfern.
39:02Du hast auch noch ein eigenes Leben.
39:04Ich hatte auch nicht vor, das aufzugeben.
39:06Ich wollte es nur in Zukunft ein kleines bisschen mehr mit deinem verbinden.
39:11Oh, das klingt so schön, um wahr zu sein.
39:16Ich habe bisher immer darauf geachtet, mich nie nach jemandem zu richten und Konventionen sämtlicher Art strikt vermieden.
39:26Mit Erfolg.
39:28Ja.
39:31Weißt du, was mich daran am glücklichsten gemacht hat?
39:35Mich mit dir darüber zu streiten.
39:39Soll das jetzt wieder so eine Art Liebeserklärung werden?
39:43Also, wenn es etwas in meinem Leben gibt, das mir mehr Angst macht als Konventionen, dann ein Leben ohne dich.
39:53Also?
40:06Tom Nowak?
40:11Willst du mich heiraten?
40:20Katharina?
40:21Ja?
40:26Möchten Sie, dass ich Ihren Koffer auspacke, Frau Fuchs?
40:28Danke, das mache ich schon selbst.
40:29Danke, das mache ich schon selbst.
41:00Nein.
41:02Okay.
41:04Oh Gott.
41:09Mein Baby.
41:12Mein Baby.
41:14Egal, wie enttäuscht ich von Frederik bin, ich bin froh, dass er doch noch gestanden hat.
41:18Ich glaube, sonst hätte ich jedem Respekt vor ihm verloren.
41:21Mhm.
41:22Jedes Mal, wenn wir über diesen Brand gesprochen haben, konnte er mir kaum in die Augen schauen.
41:26Chael weiß, was er getan hat.
41:28Und mit dieser Schuld kann er nicht mehr lange leben, das weiß ich.
41:31Also sind Jessicas Zweifel unbegründet?
41:34Jessica und ich werden eine Familie gründen.
41:36Ich möchte den Rest meines Lebens mit ihr verbringen.
41:38Das ist meine Zukunft.
41:39Das ist meinpfiff.
41:43Philipp
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