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SpaßTranskript
00:01So, jetzt wissen Sie es.
00:03Das tut mir leid.
00:05Alexander darf von dieser Fehlgeburt nichts erfahren.
00:08Weil Sie Angst haben, dass er Sie sonst verlässt.
00:11Michael, das bleibt unter uns.
00:14Ich habe einfach Angst, Alexander zu verlieren, wenn ich ständig mit Jessica aneinander gerate.
00:19Deswegen bist du ja jetzt auch erstmal hierher gezogen.
00:21Und vielleicht bringt dir das auch den Abstand, den du brauchst.
00:24Das denke ich auch.
00:27Je weniger Berührungspunkte ich mit dir habe, desto besser.
00:30Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist.
00:32Michael vorzuspielen, dass du dich von Frederik getrennt hast, nur damit er sich dir anvertraut.
00:38Wenn Michael nicht gesteht, dass er für den Brand in der Manufaktur verantwortlich ist,
00:42dann droht Frederik eine Schadensersatzforderung in Höhe von einer Million Euro.
00:46Ich kann ja nur hoffen, dass Sophie erfolgreich sein wird.
00:48Wieso zweifeln Sie daran?
00:50Als ich vorhin mit ihm über ihre Kündigung sprach, schien er mir doch sehr aufgebracht und uneinsichtig.
00:55Bleib doch hier, du kannst es dir hier gehint.
00:57Michael, ich bitte ich.
00:57Ich könnte dich ein wenig massieren.
00:59Es hat dir immer gefallen, ich weiß das.
01:01Sophie, du wirst es nicht bereuen, bitte.
01:04Michael, ich gehe jetzt, okay?
01:10Ich will aber nicht, dass du gehst.
01:31Hey, who's gonna make it right?
01:38This could be the first day of my life.
01:48Entschuldige, Sophie, das tut mir leid.
01:50Ich möchte, ich möchte, dass du noch etwas bleibst.
01:52Ich würde gern mit dir reden.
01:54Du hast mich schon mal stehen lassen.
01:55Erinnerst du dich?
01:56Und ich kann dich jetzt nicht einfach gehen lassen.
01:59Ich will dich auch gar nicht gehen lassen.
02:01Michael, das ist jetzt nicht mehr komisch.
02:03Ich möchte gehen.
02:04Aber wir waren doch so glücklich zusammen.
02:05Wir haben so viele schöne Sachen gemacht.
02:07Wir hatten so viel Spaß miteinander.
02:08Das kann doch nicht alles weg sein.
02:09Sophie!
02:09Ich glaube, du hast dir irgendetwas falsch verstanden.
02:12Ich bin zu dir gekommen als Freundin.
02:15Und mehr nicht.
02:19Freundschaft ist ein sehr dehnbarer Begriff bei dir, nicht wahr?
02:22Was soll das jetzt heißen?
02:32Frederic war ja auch nur ein guter Freund.
02:35Stimmt's, Sophie?
02:37Bis du mich wegen ihm vor dem Altar stehen lassen hast.
02:42Und dann warst du weg.
02:46Ich wusste nicht, wo du bist.
02:48Das hat wehgetan.
02:49Und dann erfahre ich, dass ihr zwei Tage später miteinander in der Kiste wart.
02:52Kannst du dir vorstellen, wie wir das getan haben?
02:54Hast du mal eine Sekunde, eine Sekunde an mich gedacht?
03:04Und ich erinnere niemanden.
03:05Aber du warst bei ihm.
03:07Wunderbar.
03:07Kannst du dir vorstellen, wie wir das getan haben?
03:09Wie wir das getan haben?
03:10Ich wusste nicht mehr, wo ich hin sollte, was ich machen sollte.
03:14Es tut mir leid.
03:16Hörst du?
03:19Es tut mir leid, dass das alles so gelaufen ist.
03:22Ich...
03:25Glaub mir, ich...
03:26Ich wollte das nicht.
03:30Aber...
03:33Lass uns einfach morgen in Ruhe darüber reden, ja?
03:38Nein, ich will aber nicht mit dir zurück.
03:40Nein, nein, nein.
03:40Ich will, dass du bleibst, Sophie.
03:42Ich will, dass du bleibst.
03:43Ich will, dass du wieder zurückkommst.
03:44Ich will, dass du wieder zurückkommst.
03:44Ich will, dass du nicht so gut bist.
03:54Ich will, dass du nicht mit dir zurückkommst.
04:15Wenn du das nicht mit dir zurückkommst.
04:16dann sind die Tassen bis zum Vorweihnachtsgeschäft fertig.
04:19Ich könnte es verstehen, wenn du dich an einen anderen Hersteller wenden würdest.
04:23Immerhin werden die Tassen zwei Wochen später fertig als geplant.
04:26Unsinn.
04:27Der Auftrag ist für die Manufaktur extrem wichtig.
04:30Mich sind schon genug Kunden abgesprungen.
04:32Und es wird schwierig, allein den Brandschaden zu begleichen.
04:35Wenigstens kann ich noch die laufenden Kosten decken.
04:38Morgen versuche ich, ein paar Großkunden zu besänftigen.
04:41Vielleicht ist ja noch nicht alles verloren.
04:44Du machst deinen Job wirklich sehr gut, Noah.
04:47Bewundernswert, wie du dem ganzen Chaos die Nerven behältst.
04:51Ich tue mein Bestes.
05:01Jessica, was machst du denn hier?
05:03Ich weiß doch, dass man mit leerem Magen nicht arbeiten kann.
05:08Und wenn ihr schon Überstunden schieben müsst?
05:12Ich hoffe, die Chefin hat nichts gegen ein paar Kleinigkeiten aus dem Lanzine.
05:18Nein.
05:19Das ist sehr nett von dir.
05:23Und so habe ich wenigstens die Chance,
05:26den Abend doch noch mit Alexander zu verbringen.
05:30Okay.
05:32Dann.
05:33Ja, dann lass uns doch noch mal die Auslieferungsdaten durchgucken.
05:36Okay.
05:42Nein, fährt auf!
05:43Ich liebe dich, ich brauche mich nicht ohne dich.
05:45Ich bin so unatremiert.
05:48Hilfe!
05:53Hilfe!
06:00Was geht da?
06:02Nein, nein, nicht in Ordnung.
06:03Du darfst dich nicht gemeldet, ich habe mir solche Sorgen gemacht.
06:08Das war alles geplant, ja?
06:09Wenn Sie noch mal zu nahe kommen, dann breiche ich dir alle Knochen.
06:30Nora, ich finde es wirklich schön, dass du mit uns isst.
06:33Tja, den Andi passt ja aus dem Lanzino, kann ich einfach nicht widerstehen.
06:37Geht mir genauso.
06:38Seit ich schwanger bin, bin ich absolut süchtig danach.
06:44Ich wollte dir übrigens noch was sagen.
06:47Sie ist los.
06:51Die letzten Tage waren für uns alle nicht einfach.
06:54Ich finde das sehr schade, dass wir uns in letzter Zeit nicht so gut verstanden haben.
07:00Aber vielleicht können wir ja jetzt, wo du ausgezogen bist, noch mal ganz von vorne anfangen.
07:05Also ich fände das wirklich schön.
07:09Klar.
07:10Sehr gerne.
07:11Wunderbar.
07:13Ihr seid doch bestimmt nicht böse, wenn ich euch mit dem Dessert alleine lasse, oder?
07:17Wirklich?
07:18Schade.
07:19Das finde ich aber auch.
07:20Bleibt doch noch ein bisschen.
07:21Es ist doch viel schöner, wenn ihr den Abend zu zweit ausklingen lasst.
07:25Ich bringe sie noch zum Aufzug.
07:40Es freut mich, dass Jessica und du einen neuen Anfang machen wollten.
07:43Es ist ein Essenschritt.
07:46Ich weiß, wie schwierig es für dich war, aus dem Gutshaus auszuziehen.
07:49Und dass du es nur für mich getan hast.
07:51Ich wüsste nicht, dass du meinetwegen Schwierigkeiten mit ihr bekommst.
07:54Und es war ja nicht umsonst.
07:56Kaum bin ich weg, entspannt sich die Lage zwischen uns.
07:59Das bedeutet mir wirklich sehr viel.
08:01Jessica und ich werden bald eine Familie haben.
08:03Aber du gehörst auch dazu.
08:05Und wer weiß, vielleicht werdet ihr beide ja bald so etwas wie Freunde.
08:10Ich denke, mir reicht die Rolle der guten Tante von nebenan.
08:15Also dann, gute Nacht.
08:20Bis morgen.
08:21Guten Abend.
08:39Ich bin froh, dass du rechtzeitig gekommen bist.
08:46Ich hätte dich nie alleine Michals Wohnung gehen lassen dürfen.
08:49Er hat sich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle.
08:54Ich erkenne ihn gar nicht wieder.
08:58Er war nicht mehr er selbst.
09:02Michael ist schon lange nicht mehr der Mann, den du mal geliebt hast.
09:07Ja, da hast du wohl recht.
09:47Ich hätte mich nie auf diesen Plan anlassen dürfen.
09:50Dass du Michael vormachst, wieder mit ihm befreundet sein zu wollen,
09:53das ist, das ist kompletter Wahnsinn.
09:55Du hättest mich nicht davon abbringen können.
09:59Aber jetzt sind wir ausgeflogen.
10:02Mein Plan, Michael zu einem Geständnis zu bringen,
10:04hat sich endgültig erledigt.
10:07Das Einzige, was wichtig ist,
10:09ist, dass dir nichts passiert ist.
10:14Ja.
10:17Du bist ja rechtzeitig gekommen.
10:22Zum Glück.
10:30Du musst zur Polizei gehen.
10:34Du kannst ihn damit nicht davon kommen lassen.
10:51Die Uniformen von diesen Superhelden waren aber sexy.
10:55Ja.
10:56Ich kann ja meine Försteruniform mal anziehen.
10:59Hast du dann auch so eine enge Strumpfhose an?
11:01Nee.
11:03Du bist trotzdem ein Superheld.
11:05Ja.
11:07Wo ist denn eigentlich unser kleiner Superheld?
11:09Theo?
11:11Also in die Zeit gibt es eigentlich nur drei Möglichkeiten.
11:14Entweder er telefoniert mit Paula,
11:16oder er schreibt in der SMS,
11:17oder er chattet mit ihr.
11:19Theo ist bestimmt froh,
11:20dass Paula darüber nachdenkt,
11:21ihren Schulabschluss hier in Falkenthal zu machen.
11:24Das scheint halt die ganz große Liebe zu sein.
11:27Nina hat neulich zu mir am Telefon gesagt,
11:28dass sie es sehr begrüßen würde,
11:30wenn Paula etwas mehr Zeit in ihrer alten Heimat verbringt.
11:33Dann hätten Nina und Ben auch einen Grund mehr,
11:35uns endlich mal wieder zu besuchen.
11:38Ich bin aber froh,
11:39dass Theo nicht darüber nachdenkt,
11:40in die Karibik auszuwandern.
11:42Wir werden die Karibik.
11:43Nein.
11:44Wir haben nur darüber gesprochen,
11:45dass doch Paula vorhat,
11:46ihren Schulabschluss hier in Falkenthal zu machen.
11:49Apropos, haben wir doch irgendwo Tapetenrollen, Papa.
11:51Ja, Tapetenrollen?
11:53Äh, ja, im Keller müssen noch ein paar Reste liegen.
11:57Was hast du damit vor?
11:58Ich will Paula eine Überraschung machen.
12:01Ich will ihr zeigen, wie cool ich es finde,
12:02dass sie sich entschlossen hat, hier zu bleiben.
12:04Du legst dich aber ans Zeug.
12:07Ja, sie ist halt was ganz Besonderes.
12:15Jessica ist noch viel durchtriebener, als ich dachte.
12:19Erst vertreibt sie mich aus dem Gutshaus.
12:21Und jetzt macht sie mir vor Alexander zum Schein ein Friedensangebot.
12:26Als ich Alexander gegenüber noch einmal meine Zweifel an ihr äußere,
12:29sieht es so aus, als sei ich die Böse in diesem Spiel.
12:33Sie tut ihr offensichtlich alles dafür,
12:35um sich wieder mit mir zu versöhnen.
12:38Ach, ich werde in Zukunft einfach versuchen,
12:41dass wir drei so wenig wie möglich aufeinandertreffen.
12:45Ich will nicht schon wieder den Eindruck erwecken,
12:46dass ich mich zwischen Alexander und Jessica dränge.
12:49Wenn ich Alexander nicht verlieren will,
12:51muss ich akzeptieren, dass er Jessica vertraut
12:54und sich für sie entschieden hat.
13:12Sagen Sie schon, Doktor,
13:14was ist mit dem Baby?
13:15Es tut mir so leid, was ich mitteilen muss,
13:17aber sie haben ihr Baby verloren.
13:24Ich bin total geschafft.
13:33Du hast ja auch lange gearbeitet.
13:37Was hältst du davon, wenn ich dich ein bisschen massiere?
13:41Das klingt großartig.
13:53Du bist ja total verspannt.
13:57Das tut gut.
14:04Ich wüsste da was, was dich noch mehr entspannt.
14:21Das glaube ich jetzt nicht.
14:56Alexander?
14:58Ja?
15:03Guten Morgen.
15:06Ich hoffe, ich habe dich nicht geweckt.
15:09Nein, leider nicht.
15:10Ich habe gleich noch einen wichtigen Geschäftstermin.
15:14Aber ich dachte, wir bleiben noch ein bisschen im Bett.
15:18Ganz gemütlich.
15:19Wegen gestern Abend.
15:21Es tut mir leid, dass ich einfach eingeschlafen bin.
15:23Aber ich war total erledigt.
15:26Aber Männer denken doch alle 28 Sekunden an Sex.
15:29Ja, schon möglich.
15:31Aber da man ja auch noch arbeiten muss,
15:33lässt sich das leider nicht immer einrichten.
15:36Dann ist das ein Problem zwischen Theorie und Praxis, ja?
15:40Schon möglich, ja.
15:41Aber ich muss jetzt wirklich los.
15:43Es tut mir leid.
15:44Gut.
15:47Wir holen das nach.
15:48Besprochen.
15:50Bis später.
16:09Also, Wagner Coffee akzeptiert die verlängerte Lieferzeit.
16:12Alexander und ich haben gestern noch eine Lösung gefunden,
16:14die für beide Parteien zufriedenstellend ist.
16:17Schade, dass Sie nicht mit mehreren unserer Auftraggeber verwandt sind.
16:19Das würde uns enorm helfen momentan.
16:22Und?
16:23Hat Sophie schon etwas bei Herrn Adam herausgefunden?
16:26Entschuldigung, dass ich zu spät bin.
16:30Was ist da mit Ihnen passiert?
16:33Ich bin gestern beim Duschen etwas unglücklich ausgerutscht.
16:37Ist aber halb so weht.
16:39Entschuldigen Sie bitte die Störung, Frau von beiden.
16:41Die Logistikabteilung hat eine dringende Frage
16:43wegen der ausstehenden Anlieferungen.
16:45Oh, ja. Ich komme.
16:47Wir reden später weiter.
16:56Ich weiß, dass Sie die Trennung von Sophie nie verkraftet haben.
17:00Ich weiß auch, dass Sie Sophie lieben.
17:03Deshalb bin ich entsetzt,
17:05was Sie ihr gestern angetan haben.
17:08Sophie vertraut Ihnen.
17:16Ich werde dafür sorgen, dass Sie sich dafür verantworten müssen.
17:19Darauf können Sie sich verlassen.
17:29Ah, Sie räumen die Reste weg vom Buffet,
17:33das Sie gestern Abend für Fräulein Fuchs im Pavillon angerichtet haben.
17:37Allerdings, da liegen Sie ganz richtig.
17:40Nur ist nicht viel davon übrig geblieben.
17:42Und die Reste, die kann Konrad an die Wildschweine verfüttern.
17:46Naja, es hat den Herrschaften bestimmt sehr gut geschmeckt.
17:48Von Ihrer Hand bereitet ein wunderbares Essen anschließend,
17:52ein Spaziergang im Park.
17:54Was kann es Schöneres geben?
17:55Herr Adam, Sie sind auf dem Holzweg.
17:58Die beiden haben mein Essen nicht einmal angerührt.
18:00Aber wer könnte denn Ihren Kochkünsten widerstehen?
18:05Anscheinend hatten die beiden auf etwas anderes Appetit.
18:09Sie meinen...
18:11Oh, ich verstehe.
18:13Ach, nein, also, irgendetwas ist faul an der Geschichte,
18:18die Jessica erzählt hat.
18:20Bitte ersparen Sie mir irgendwelche Details.
18:24Also, so, wie das Schlachtfeld da aussah,
18:28da haben da eher Wildschweine gewütet als ungezügelte Leidenschaft.
18:32Warum blankt man nicht bitte Sie?
18:33Ja, oder...
18:34Oder die beiden hatten einen heftigen Streit.
18:38Ja, also das würde das Chaos erklären,
18:42das ich da im Pavillon gesehen habe.
18:43Aber bitte, das geht uns gar nichts an.
18:47Oder haben Sie eine Vermutung?
18:50Allerdings, das habe ich.
18:52Und?
18:53Ach, Herr Adam.
18:55Also, damit würde ich Sie doch nicht behelligen, hm?
18:58Ich weiß doch, dass Diskretion Ihnen über alles geht.
19:04Lassen Sie mich raten,
19:05Sie haben bei Herrn Adam die Fäuste sprechen lassen,
19:08weil er Ihnen kündigen wollte.
19:11Nicht ganz.
19:13Was?
19:14Jetzt machen Sie mich aber neugierig.
19:18Ich habe Ihnen doch erzählt,
19:19dass Sophie gestern Abend bei Michael war,
19:21um ihm ein Geständnis zu entlocken.
19:25Michael hat sich betrunken und wurde dann aufdränglich.
19:28Wenn ich doch nicht rechtzeitig aufgetaucht wäre,
19:30hätte Sophie wahrscheinlich vergewaltigt.
19:36Oh Gott, wie geht es Ihnen denn jetzt?
19:38Naja, den Umständen entsprechend für mein Geschmack eine Spur zu tapfer.
19:44Das ist nicht das erste Mal, dass er die Kontrolle verliert.
19:46Denken Sie nur daran, wie er in Lanzino auf Sie losgegangen ist.
19:49Nicht nur auf mich.
19:50Sie haben auch was abbekommen.
19:54Ich mache mir Sorgen um Sophie.
19:56Michael weiß jetzt, dass sie ihn angelungen hat.
19:58Dass wir nie wirklich getrennt waren.
20:00Was ist, wenn er seine Wut darüber nochmal an ihr auslässt?
20:08Sie muss ihn unbedingt anzeigen.
20:10Das sehe ich auch so.
20:14Ich würde ihm am liebsten kündigen machen.
20:16Das geht nicht.
20:17Leider Gottes hat er ja Firmenanteile.
20:20Naja, wenn Sophie heute zur Polizei geht,
20:22dann löst sich das Ganze vielleicht sowieso von selbst.
20:27Das tut mir leid, Frederik.
20:29Vor allem wegen Sophie.
20:32Aber jetzt wird es vermutlich noch länger dauern,
20:33bis Sie ihm die Schuld an den Branden nachweisen können.
20:37Für mich zählt in erster Linie die Sicherheit von Sophie.
20:40Für alles andere findet sich eine Lösung.
20:50Ja, bitte?
20:55Ich hoffe, Michael verschwinde und zwar sofort.
20:57Sophie, hör mich an. Gib mir zwei Minuten.
20:59Ich will dich nicht sehen.
21:00Ich will nur mit dir reden.
21:01Und wenn ich damit fertig bin, lasse ich dich in Ruhe.
21:03Du wirst nie wieder was von mir hören, versprochen.
21:11Du hast eine Minute.
21:17Sophie, dass ich gestern so die Kontrolle verloren habe,
21:20ist absolut unverzeihlich.
21:22Und ich schäme mich dafür.
21:24Es ist nur...
21:27Du warst mein Leben.
21:30Wir waren glücklich zusammen, wir.
21:32Wir wollten heiraten.
21:33Wir wollten ein Haus bauen.
21:34Wir wollten eine Familie gründen.
21:36Und mit einem Schlag war das alles vorbei.
21:39Und seit diesem Zeitpunkt weiß ich nicht mehr,
21:40wie ich ohne dich weitermachen soll.
21:43Und das entschuldigt,
21:44dass du mich gestern fast vergewaltigt hättest?
21:46Nein, nein.
21:47Nichts entschuldigt das, gar nichts.
21:48Da hast du absolut recht.
21:49Es war nur, als du gestern da warst, das war.
21:52Es war schön.
21:55Und ich war glücklich.
21:57Und es war fast so wie früher.
22:00Und als du mich dann getröstet hast
22:04und mich in den Arm genommen hast,
22:07da wollte ich einfach, dass du bei mir bleibst.
22:10Ich wollte mit aller Macht verhindern,
22:11dass du weggehst und mich wieder alleine lässt.
22:13Ich wollte einfach nur, dass du wieder da bist.
22:16Und ich hasse mich dafür,
22:18dass es dann so eskaliert ist
22:20und dass du Angst vor mir haben musstest.
22:23Du bist der letzte Mensch auf der Welt,
22:26dem ich wehtun will.
22:27Glaub mir das.
22:3510 Minuten, du bist du.
22:37Sofie,
23:01Deo, du weißt schon, dass es ein echter Liebesbeweis ist,
23:03dass ich hier mit verwundenen Augen auf deinem Fahrrad sitze?
23:05Du weißt, das zu schätzen.
23:07Und wenn du meine Überraschung siehst,
23:08wirst du sehen, dass es sich gelohnt hat.
23:09Okay, und wann sind wir denn da?
23:11Wir türen meinen Hintern weg.
23:12Wir haben es gleich geschafft.
23:13Und dann kannst du mir erzählen,
23:14was du mir vorhin am Telefon nicht sagen wolltest.
23:16Warte, Achtung, Achtung, Achtung.
23:18Vorsichtig absteigen.
23:20Okay, warte, warte, warte, warte.
23:22Nicht luren.
23:24Okay.
23:25Und.
23:27Tada.
23:30Ich dachte, ich gebe dir schon mal eine Exklusivführung
23:31durch unser Schulgebäude,
23:33damit du dich schnell ein bisschen auskennst,
23:34wenn der Unterricht wieder losgeht.
23:36Sie ist süß von dir.
23:38Das wird super, wenn wir jetzt zur Schule gehen.
23:40Wir müssten dann unbedingt unsere Leistungskurse
23:42aufeinander abstimmen.
23:43Und Sport haben wir dann auch zusammen.
23:45Du kannst es ja kaum erwarten.
23:46Seit wann bist du so scharf auf Schule?
23:47Na ja, jetzt, wo ich mit dir in den Pausen rumknutschen kann,
23:51ist das leicht ganz was anderes.
23:53Du wolltest mir vorne noch irgendwas sagen.
23:54Was war das denn?
23:55Ich?
23:56Ach so, das kann warten.
23:58Zeig mir doch mal den Basketballplatz.
23:59Okay, der ist da vorne.
24:14Frau Fuchs.
24:17Steht's denn um die neuen Entwürfe?
24:23Es ist wirklich schade,
24:24dass bei dem Brand so viel vernichtet wurde.
24:26Jetzt müssen Sie auch noch Überstunden schieben,
24:27um das alles wieder aufzuholen.
24:29Obwohl,
24:31hat ja auch was Gutes.
24:32Jetzt, wo Sie nicht mehr schwanger sind,
24:33muss ich Sie ja nicht mehr schonen.
24:34Also nehmen Sie sich nicht so viel Zeit.
24:37Ach.
24:38Sind Sie im Suff gestürzt?
24:40Oder kann Sie da jemand noch weniger leiden als ich?
24:42Hm.
24:43Wenigstens haben Sie diesmal die Manufaktur stehen lassen.
24:46Sind Sie für Alexander eigentlich immer noch schwanger?
24:48Oder haben Sie ihm mittlerweile die Wahrheit erzählt?
24:51Ich wüsste nicht, warum ich das mit Ihnen besprechen sollte.
24:53Haben Sie recht.
24:54Und Ihr Privatleben interessiert mich auch gar nicht.
24:56Schön.
24:57Wenigstens habe ich diesmal die Chance,
24:59ein Kind von einem Mann zu bekommen,
25:00den ich wirklich liebe,
25:01was ich über Sie nicht sagen konnte.
25:03Das stimmt.
25:04Aber immerhin hat es seinen Zweck erfüllt.
25:06Alexander ist bei Ihnen geblieben.
25:07Vergessen Sie das nicht.
25:09Wissen Sie,
25:09ich habe immer gedacht,
25:11dass ich mich völlig lächerlich gemacht habe,
25:13als ich so verzweifelt war wegen Sophie.
25:14Aber Ihr Versuch,
25:15Alexander an sich zu binden mit dem Kind,
25:17was gar nicht von ihm ist,
25:18ist wesentlich mitleidenswerter.
25:20Finden Sie nicht?
25:23Sophie hat Sie verlassen.
25:25Aber ich musste Sie nicht sechs Jahre lang manipulieren,
25:27damit sie bei mir bleibt.
25:28Und wir standen immerhin schon vor dem Altar.
25:31Vor dem Frau Nowak,
25:32sie hat stehen lassen.
25:33Wegen Frederik.
25:35Treffer.
25:37Allerdings habe ich so das Gefühl,
25:39dass Sie und Alexander
25:40nicht mal in die Nähe eines Kirchenportals
25:42oder eines Standesamts kommen.
25:44Es tut weh, hm?
25:46Wenn Sie verheiratet wären,
25:47dann würden Sie wahrscheinlich ruhiger schlafen.
25:50Und hätten auch ein bisschen mehr Energie.
25:53Habe ich recht.
26:11Judith, ich bin's.
26:15Paula hat die Möglichkeit,
26:16nach ihrem Highschool-Abschluss
26:17Luft- und Traumfahrt in Ohio zu studieren.
26:20Das ist doch großartig.
26:21Das ist ja eine Riesenchance für Sie.
26:22Ja, die sie vielleicht für Theo sausen lässt.
26:26Ich brauche jetzt mal ein Wasser.
26:29Ja, aber vielleicht ist Theo ja ihre große Liebe.
26:34Also entschuldige bitte, Paula ist 17.
26:35Ja und?
26:37Also, es kann ja sein,
26:38dass sie in Theo sehr verliebt ist,
26:40aber es gibt nicht die große Liebe in dem Alter.
26:43Hm, du warst da ja ganz anders.
26:45Magst du auch?
26:47Vielleicht sind die beiden ja wirklich füreinander bestimmt.
26:52Du bist eine Romantikerin.
26:54Wenn man das Glück hat, die große Liebe zu finden,
26:57dann sollte man sie nicht einfach aufgeben.
27:03Paula, irgendwann wirst du auch der großen Liebe begegnen.
27:05Und wenn der Kerl kein kompletter Idiot ist,
27:08dann wird er dich nie wieder gehen lassen.
27:10Score.
27:13Ach, ich habe im Moment ganz andere Sorgen.
27:18Meinst du die Manifaktur?
27:22Vergiss nicht, ich könnte dir jederzeit eine größere Summe überweisen,
27:25wenn es mal Engpässe gibt.
27:26Ja, das hat mir Alexander auch schon angeboten.
27:28Aber ich möchte alles aus eigener Kraft schaffen.
27:31Und vor allen Dingen muss ich es mir selber beweisen,
27:33dass das BWL-Studium nicht umsonst gewesen ist.
27:35Du, ich bin mir sicher, dass du die Situation meistern wirst,
27:37aber mach mir Sorgen, dass du dich übernimmst.
27:41Dass du nicht mehr zu Hause bist,
27:42weiß ich überhaupt nicht mehr, wie es dir geht.
27:43Oh, Papa, ich bin noch nicht ausgewandert.
27:45Ich bin aufs Hausboot gezogen.
27:47Ja.
27:49Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen,
27:50dass wir uns zur Mittagspause treffen müssen,
27:52damit ich dich mal wieder zu Gesicht bekomme.
27:56Glaub mir, es ist für alle das Beste.
27:59Meinst du damit Jessica oder dich?
28:02Ich werde einfach nicht warm mit ihr.
28:06Aber ich weiß, dass du darüber nicht reden willst,
28:08aber wenn ich irgendetwas für dich tun kann,
28:11ich bin jederzeit für dich da.
28:16Danke.
28:31Mann, Michael ist so ein Dreckskerl.
28:34Ich könnte euch jetzt erzählen,
28:35was man in Argentinien mit solchen Typen macht,
28:37aber das wollt ihr nicht wirklich hören.
28:38Das ist gut, Herr.
28:41Fredericks Forstschlag hat ganz schön gesessen.
28:43Aber du zeigst Michael doch jetzt an, oder?
28:46Das hatte ich eigentlich vorher.
28:48Tom würde durchdrehen, wenn er davon wüsste.
28:51Sag Tom erstmal nichts davon, okay?
28:53Ja.
28:54Der ist im Stand und rennt aus dem Krankenhaus,
28:56um Michael erstmal dem Haftrichter vorzuführen.
28:58Eben.
28:59Sophia, aber nimm das nicht auf die leichte Schulter.
29:02Ich hab das auch schon erlebt.
29:03Ich weiß, Elsa.
29:05Ich hab Jahre gebraucht, bis ich den Typen angezeigt habe.
29:08Und ich verspreche dir,
29:09die Geschichte wird dich auch so lange verfolgen.
29:11Das hab ich gar nicht gewusst, wenn ist denn das passiert.
29:13Ach, das ist schon lange her.
29:14Er sitzt jetzt auch im Gefängnis.
29:16Aber Michael hat mich nicht vergewaltigt.
29:18Und er war heute Morgen bei mir und hat sich entschuldigt.
29:21Du hast hoffentlich die Bullen...
29:22Entschuldigung, die Polizei gerufen,
29:24als der vor deiner Tür stand, oder?
29:25Michael bereut, was er getan hat.
29:27Er hat für einen Moment die Kontrolle verloren.
29:31Er würde dir das Blaue vom Himmel herunterlügen,
29:33nur damit er um die Anzeige herumkommt.
29:35Ja, das wär typisch für Männer, die ihre Frauen misshandeln.
29:37Aber ich kenne ihn doch.
29:38Ich war sechs Jahre lang mit ihm zusammen.
29:41Er hat unsere Trennung einfach nicht verkraftet.
29:44Ist das jetzt die Entschuldigung?
29:46Sophie, er hat dich tätlich angegriffen.
29:48Ihr hättet ihn vorher sehen sollen.
29:49Er ist am Boden zerstört.
29:52Es fällt ihm einfach schwer zu akzeptieren,
29:53dass ich ihn nicht mehr liebe.
29:54Sophie, okay, du hast ihn vom Altar stehen lassen.
29:57Das war bestimmt furchtbar.
29:58Aber die Lösung ist doch nicht, über dich herzufallen,
30:00sondern eine Therapie.
30:01Ja, ich weiß doch.
30:06Sophie, egal was zwischen dir und Michael war,
30:09du bist nicht schuld.
30:11Das weißt du, ja?
30:20Ja, okay, mal was Neues.
30:21Danke.
30:24Ich habe ja gar nicht gewusst,
30:26wie entspannt Hochzeitsvorbereitungen sein können.
30:29Dank unseres überallfrigen Weddingplaners schon.
30:32Er hat sogar schon eine Vorauswahl an Hochsteckfrisuren für mich getroffen.
30:35Oh Gott, ja.
30:37Wenigstens durften wir unsere Trauzeugen selbst aussuchen.
30:40Ich bin Nora und Alexander wirklich dankbar,
30:42dass wir uns diesen Wunsch erfüllen.
30:43Ich freue mich auch.
30:46Hast du Nora eigentlich mal wieder gesehen?
30:49Ja.
30:50Wir waren vorhin spazieren.
30:53Sie lässt sich leider nach wie vor nicht davon überzeugen,
30:55wieder nach Hause zu ziehen.
30:57Verstehe.
30:58Auch wenn es mir schwerfällt,
31:00ich muss ihr den Entschluss akzeptieren.
31:02Und, ähm, kannst du das?
31:06Naja, sagen wir mal so,
31:07ich will nicht, dass Nora sich quält.
31:11Ihre Fehlgeburt damals,
31:12das war eine traumatische Erfahrung.
31:15Und ich kann verstehen,
31:16dass Jessicas Schwangerschaft
31:17das alles wieder in ihr auffüllt.
31:22Richard, deine Tochter ist sehr stark.
31:25Ich bin ganz sicher,
31:26sie wird darüber hinwegkommen
31:28und auch noch ihr Glück finden.
31:33Du meinst so wie wir beide?
31:35Ja.
31:37Ganz genau.
31:46Wir sollten dringend mit dem Basketballspiel aufhören.
31:48Warum?
31:49Weil du sonst mal besser spielst als...
31:52Besser spielst als ich und das...
31:55würde mein männliches Ego nicht verkraften.
31:58Ich hatte halt den besten Trainer.
32:00Aber der war bestimmt nur halb so gut
32:02wie meine französische Nachhilfelehrerin.
32:05Hier.
32:08Was ist los?
32:09Du machst dir doch jetzt keine Sorgen
32:10um mein Ego, oder?
32:11Ich werde dich natürlich weiter trainieren.
32:13Wir haben jetzt ja alle Zeit der Welt.
32:15Sag mal, Theo,
32:16kannst du dir eigentlich vorstellen,
32:17mal von hier wegzugehen?
32:18Hab ich noch nie drüber nachgedacht.
32:19Warum fragst du?
32:20Nur so, es gibt ja neben Falkenton
32:22noch viele schöne Fleckchen auf dieser Welt.
32:24Ich verstehe.
32:25Jetzt wurde ich entschieden,
32:26erst hier zu bleiben.
32:27Du hast auf einmal Heimweh
32:28nach den Virgin Islands.
32:30Naja, nicht so ganz.
32:31Weißt du, Theo...
32:32Paula, ich verspreche dir,
32:34wir werden super viel Spaß zusammen haben.
32:36Du wirst es nicht bereuen.
32:37Ich meine ja nur, dass...
32:38Und in den Ferien fahren wir dann zu dir
32:40und in den Karibik
32:40und besuchen deine Familie
32:41und seine Freunde.
32:42Das klingt super,
32:43aber Theo...
32:44Nichts, aber Hauptsache,
32:45wir sind zusammen.
32:46Du würdest mir nämlich sonst
32:46ganz schön fehlen, weißt du?
32:49Lass uns weiterspielen.
33:00Entschuldigt bitte,
33:01ich bin ein bisschen zu früh, oder?
33:02Nein, jetzt überhaupt kein Problem.
33:04Ich muss eh noch in die Stadt
33:05etwas für Paula besorgen.
33:06Tschüss.
33:07Tschüss.
33:08Tschüss, Mama.
33:09Tschüss.
33:15Du wolltest mich sprechen?
33:16Was gibt's denn?
33:19Guck mal,
33:21was ich in der Buchhandlung gefunden habe.
33:23Das ist ein Ratgeber
33:24für Hochzeitsplanung.
33:27Da sind bestimmt noch
33:27ein paar nützliche Tipps drin.
33:29Das ist sehr lieb von dir, Jessica,
33:31aber dank unseres Weddingplaners
33:32brauchen wir uns praktisch
33:34um so gut wie nichts
33:34selber zu kümmern.
33:36Heißt das,
33:36ich darf nicht mal
33:37die Hochzeitstoten probieren?
33:38Ich hätte dir
33:39und meinem Enkelkind
33:40ja gerne die Freude gemacht,
33:42aber Frau Landmann
33:43wird es sich vermutlich
33:44nicht nehmen lassen,
33:45sich höchstpersönlich
33:46um die Torte zu kümmern.
33:48Na, Hauptsache,
33:49Nora macht sie nicht.
33:51Wenn ich da so
33:52an den Geburtstagskuchen
33:53für Alexander denke.
33:57Jessica,
33:58ich wollte dich eigentlich bitten,
33:59ein Hochzeitskleid
34:00mit mir auszusuchen.
34:03Ja, wie schön,
34:03da bin ich dabei.
34:05Vielleicht finde ich für mich
34:06ja auch noch was Schönes.
34:08Wenn ich mir das so vorstelle,
34:09ein weißes Hochzeitskleid,
34:11eine große Feier
34:12für die ganze Familie
34:13und alle Freunde.
34:15Wenn ich ehrlich bin,
34:17bin ich da schon
34:17ein bisschen leidisch.
34:20Ich wusste gar nicht,
34:21dass du Alexander
34:21so dringend heiraten möchtest.
34:23Natürlich,
34:24wenn man sich liebt,
34:25dann will man das doch.
34:25Außerdem bekommen wir ein Kind.
34:28Hat er dir denn schon
34:29einen Antrag gemacht?
34:30Noch nicht.
34:33Aber er ist bestimmt
34:34zu aufgeregt wegen dem Baby.
34:37Naja, auch wenn ihr
34:38jetzt nicht gleich heiratet.
34:39Ihr werdet zusammen Eltern,
34:40das verbindet doch auch.
34:42Das stimmt.
34:44Aber wenn wir verheiratet wären,
34:46dann würde das Kind
34:47natürlich von Anfang an
34:49unter Alexanders Namen aufwachsen.
34:52Ist doch schön,
34:53wenn ein Kind
34:54diese Sicherheit hat, oder?
35:09Frederik!
35:11Sophie!
35:12Hallo.
35:13Ich wollte dich im Büro besuchen
35:14und mit einer Kleinigkeit überraschen.
35:16Ich war gerade essen,
35:16aber Sushi, ist das toll.
35:19Mir ist zu Hause einfach
35:20die Decke auf den Kopf gefallen.
35:21Ich musste mal raus.
35:22Das verstehe ich.
35:25Keine Sorge,
35:26es geht mir gut.
35:27Okay.
35:29Sag mal,
35:30warst du schon bei der Polizei?
35:31Ich meine wegen der Anzeige?
35:33Nein.
35:34Ich habe mich entschlossen,
35:35Michael nicht anzuzeigen.
35:38Du nimmst nicht auf den Arm.
35:40Er war heute Morgen bei mir
35:41und hat sich entschuldigt.
35:44Er will dich einwickeln.
35:45Er spielt den Rollmütigen,
35:46damit du ihn nicht anzeigst.
35:48Nein, Frederik,
35:49er meint es ernst.
35:50Er schämt sich für das,
35:51was er getan hat.
35:52Es ist doch nur eine Masche.
35:55Außerdem,
35:56wenn ich ihn jetzt anzeige,
35:57dann wird er niemals gestehen,
35:58dass er dir den Brand
35:59in der Manufaktur anhängen wollte.
36:03Das ist mir egal.
36:07Ich will,
36:07dass er dafür bestraft wird,
36:08dass er dir angetan hat.
36:09Aber es ist doch gar nichts passiert.
36:12Und es geht um eine Million Euro,
36:14Frederik.
36:15Woher willst du die denn nehmen?
36:19Darüber denke ich nach,
36:19wenn es so weit ist.
36:21Aus dem Michael würde mich
36:22jetzt sowieso nicht mehr entlasten.
36:24Wenn ich ihn jetzt
36:24wegen sexueller Anzeigung anzeige,
36:26bestimmt auch nicht.
36:28Sophie,
36:29wenn du glaubst,
36:29dass du mir mit dieser
36:30entscheidenden Gefallen tust,
36:32dann täuscht du dich.
36:44Hallo, Opa.
36:45Hallo, Paula.
36:46Ich wollte mir nur
36:46das Französisch-Wörterbuch
36:47von dir ausleihen.
36:52Da kann sich Theo ja glücklich schätzen,
36:53so eine engagierte
36:54Nachhilfelehrerin zu haben.
36:58Hier ist es.
37:02Und das ist auch für dich.
37:05Ja, ich hab mir gedacht,
37:08mit einer Kinderversion
37:10kannst du ja das Studium nicht beginnen, oder?
37:12Danke, Opa.
37:14Na, sehr begeistert
37:15scheinst du ja nicht so sein.
37:19Das Teleskop ist wunderbar.
37:21Das liegt nicht daran.
37:22Du hast Theo noch nichts erzählt
37:23von deinem Stipendium in Ohio, oder?
37:25Er freut sich so sehr,
37:26dass ich bei ihm im Verhalten teilbleibe.
37:28Ja, gut.
37:29Was ich meine,
37:29er wird es verstehen irgendwann.
37:31Und sein Studium dauert ja auch nicht ewig.
37:33Ja, aber es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.
37:35Ich vermisse ihn ja jetzt schon,
37:36wenn ich dran denke.
37:37Paula,
37:39du wirst doch wegen Theo
37:40nicht dein Stipendium sausen lassen, oder?
37:45Und wir laufen eurer Hochzeitsvorbereitung.
37:48Bestens.
37:49Ich muss mich nur noch um das Hochzeitskleid kümmern.
37:51Aber da mir Jessica als Zielberaterin zur Seite steht,
37:54kann eigentlich nichts passieren.
37:56Ja, sie hat wirklich einen guten Geschmack.
37:58Ja, sonst wäre sie ja auch nicht mit dir zusammen.
38:01Sag mal, Sascha,
38:03jetzt, wo ihr zwei ein Kind erwartet,
38:05wäre es doch naheliegend, wenn ihr auch heiratet.
38:08Heiraten jetzt?
38:10Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.
38:12Solltest du aber.
38:14Nicht nur, dass Jessica es sich sehr wünscht.
38:16Ihr wärt da noch offiziell eine Familie
38:17und würdet alle denselben Namen tragen.
38:22Ehrlich gesagt habe ich es mit dem Heiraten nicht so ehrlich.
38:26Aber du liebst sie doch.
38:29Oder hast du Zweifel?
38:31Natürlich liebe ich sie.
38:32Und ich stehe zu ihr und zu meiner Verantwortung als Vater.
38:37Alexander, das verstehe ich nicht.
38:38Wenn du eh eine gemeinsame Zukunft mit ihr planst,
38:41warum zögerst du dann, ihr einen Antrag zu machen?
39:11Ich hätte gar nicht gedacht,
39:12dass wir uns so schnell wiedersehen.
39:13Dann komm doch rein.
39:22Ich bin gekommen, um dir zu sagen,
39:24dass ich dich nicht anzeigen werde.
39:27Du hast dich entschuldigt und ich glaube dir.
39:32Ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gut machen soll.
39:35Ich schon.
39:37Beantworte mir einfach nur eine einzige Frage.
39:40Ja?
39:41Bist du für den Brandinnermanufaktur verantwortlich,
39:44ja oder nein?
39:53Hallo.
39:54Hallo.
39:55Ich wusste nicht, dass du schon so früh kommst.
39:57Der Geschäftstermin war schneller vorbei.
40:01Und da dachte ich, ich nutze die lange Mittagspause,
40:03gehe mit meiner Mutter spazieren
40:04und schaue mal bei euch beiden vorbei.
40:07Guck mal, ich habe mir Hochzeitskataloge angeguckt.
40:10Warte.
40:14Meinst du, das würde deiner Mutter gefallen
40:15oder findest du das hier zu übertrieben?
40:19Also ich habe vorhin erst mit ihr über das Thema gesprochen.
40:22Über Hochzeitskleider?
40:24Äh, nein.
40:26Übers Heiraten.
40:28Ja?
40:30Sie hat mir erzählt,
40:31du träumst davon, dass wir zwei auch...
40:35Ja?
40:37Na ja, es ist nicht so,
40:39als ob ich mir das nicht vorstellen könnte, Jessica.
40:42Was willst du mir jetzt damit sagen?
40:45Ich will einfach, dass du weißt, woran du bist.
40:48Du bist die Mutter meines Kindes
40:49und die Frau, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will.
40:52Und wir haben ja auch schon einiges durchgemacht
40:54in letzter Zeit.
40:55Soll das etwa heißen?
40:57Jessica, ich...
40:58Warum sagst du das nicht gleich?
41:02Natürlich.
41:03Alexander, natürlich will ich dich heilen.
41:09Das war kriminell, was er getan hat.
41:12Michael muss für einen Millionen Schaden aufkommen.
41:14Wenn ich ihn jetzt auch noch wegen sexueller Nötigung anzeige,
41:17dann ist er erledigt.
41:18Sophie wird mich nicht anzeigen.
41:20Und das allein zählt.
41:21Weil sie Mitleid mit ihnen hat und das zu Recht.
41:23Versuchen Sie erst gar nicht, Sophie gegen mich auszuspielen.
41:26Ich werde Jessica gegenüber immer zu meiner Verantwortung stehen, aber...
41:28Nicht, Alexa.
41:29Aber ich kann sie nicht heiraten.
41:31Auch wenn ihr nicht heiratet,
41:33wird es zwischen uns nichts ändern.
41:35Aber ich teimme, was sagt...
41:39Untertitelung des ZDF, 2020
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