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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00... den Mandanten vertreten musst, von dem du ganz genau weißt, dass er lügt?
00:03Ja, das sind die Schlimmsten.
00:06Tja.
00:09Egal, wie enttäuscht ich von Frederik bin, ich bin froh, dass er doch noch gestanden hat.
00:13Ich glaube, sonst hätte ich jedem Respekt vor ihm verloren.
00:17Mhm.
00:18Er hat ein schlechtes Gewissen.
00:20Ich hab das ganz genau gemerkt.
00:22Jedes Mal, wenn wir über diesen Brand gesprochen haben, konnte er mir kaum in die Augen schauen.
00:27Jell weiß, was er getan hat.
00:29Und mit dieser Schuld kann er nicht mehr lange leben, das weiß ich.
00:32Sagen Sie schon, Doktor.
00:34Was ist mit dem Baby?
00:37Es ist doch alles in Ordnung.
00:39Es tut mir so leid, was ich mir teilen muss, aber Sie haben ihr Baby verloren.
00:46Manchmal frage ich mich, ob du mich überhaupt lieben würdest, wenn ich nicht schwanger wäre.
00:50Jessica, natürlich liebe ich dich. Ich freue mich nur so auf den Kleinen.
00:54Oder die Kleine. Vielleicht wird es ja auch eine süße kleine Jessica.
01:00Was ist denn los?
01:03Jessica, was ist... ist irgendwas mit dem Baby?
01:12Oder die Kleine.
01:14Ich bin jetzt mit dem Baby.
01:14Und ich bin jetzt mit dem Baby!
01:14Ich bin jetzt mit der Kleine.
01:16Und ich bin jetzt ein großartiger.
01:17Und ich bin jetzt mit dem Baby.
01:17Hey, was ist das so gemeint?
01:23Ich bin jetzt mit dem Baby.
01:26Und ich bin jetzt mit der Kleine.
01:37This could be the first day of my life
01:44Was soll denn mit dem Baby sein?
01:51Jessica, wenn irgendetwas ist, dann...
01:56Nein, es ist alles in Ordnung.
02:00Warum weinst du dann?
02:04Ich hatte einfach das Gefühl, dass es dir nur noch um das Baby geht und dass ich dir ganz egal
02:10bin.
02:11Das darfst du nicht einmal denken.
02:14Aber du hattest vor kurzem erst diese Krämpfe, da ist es doch völlig normal, dass ich mir Sorgen um das
02:18Baby mache.
02:23Es ist nichts. Wirklich.
02:29Gott sei Dank.
02:35Kannst du mich bitte noch mal in den Arm nehmen?
02:37Heute ist irgendwie nicht mein Tag.
02:40Komm her.
02:41Komm.
02:46Es tut mir leid, wenn ich dir den anderen vermittelt habe, das Baby sei wichtiger als du.
03:00Was ist denn jetzt eigentlich mit deinem Termin?
03:02Der ist schon vorbei. Das ging schneller als erwartet.
03:05Und da bist du zufällig bei Frederik gelandet. Zu Besuch nehme ich an.
03:09Von Zufall kann ich die Rede sein.
03:11Einen Besuch würde ich das auch nicht nennen.
03:13Ich habe bei meinem Auszug hier meinen Timeplaner vergessen.
03:16Und du weißt, dass ich ohne den nicht leben kann.
03:18Nein, nimm ihn und geh endlich.
03:20Vielen Dank.
03:22Wir haben uns auch nichts mehr zu sagen.
03:23Nein.
03:25Du hast mir wochenlang beteuert, dass du nichts mit dem Brand in der Manufaktur zu tun hast.
03:29Nur weil du zu feige warst, deine eigene Schuld einzugestehen.
03:32Ich frage mich, wie ich so blöd sein konnte, mich überhaupt jemals wieder auf dich einzulassen.
03:36Wenn ich noch was von dir finde, stecke ich es dir mit der Post.
03:38Ja, vielen Dank.
03:40Ich habe mit Frederik noch was zu bereden.
03:42Ich melde mich später bei dir, ja?
03:43Ja.
03:49Ich bin nicht zufällig hier, Herr Grafenberg.
03:52Es geht um die Manufaktur.
04:10Elsa.
04:12Oh, ist so schön.
04:16Konrad hat mir erzählt, dass du heute im Barnis warst und da dachte ich, ja, ich wollte mit dir sprechen.
04:22Aber komm, setz dich doch.
04:23Darf ich dir zur Abwechslung was anbieten?
04:26Weil?
04:27Okay.
04:34Seit wann trägst du denn Männerhemden?
04:38Das ist von Alexander.
04:41Das hat er hier vergessen, als er wieder ins Gutshaus zurückgezogen ist.
04:47Dann habt ihr euch hier sozusagen die Klinke in die Hand gegeben.
04:51Ich glaube mir, ist das besser so.
04:53Alexander, Jessica und ich unter einem Dach, das funktioniert nicht.
05:00Was hätte ich machen sollen?
05:02Jessica hat das zwar nicht so direkt gesagt, aber wenn ich nicht ausgezogen wäre, dann wäre sie nicht zurück ins
05:06Gutshaus gekommen.
05:09Hast du Alexander denn mal von deinem Verdacht erzählt, dass das Kind gar nicht von ihm ist, sondern von Michael
05:13Adam?
05:15Das war ja der Auslöser.
05:17Und weißt du, was Jessica dann behauptet hat?
05:19Michael Adam sei zeugungsunfähig.
05:26Na, auf sowas muss man erst mal kommen.
05:30Ich kann mir lebhaft vorstellen, was sie dann für ein Affentheater bei ihm veranstaltet hat.
05:34Und Alexander behauptet jetzt, ich würde mich dann irgendwas reinsteigern, weil ich Jessica nicht mag.
05:40Wenn es dich tröstet, ich mag sie auch nicht.
05:49Ich habe einfach Angst, Alexander zu verlieren, wenn ich ständig mit Jessica aneinander gerate.
05:56Deswegen bist du ja jetzt auch erst mal hierher gezogen.
05:59Und vielleicht bringt dir das auch den Abstand, den du brauchst.
06:02Das denke ich auch.
06:04Je weniger Berührungspunkte ich mit dir habe, desto besser.
06:19Sieht nach einer Verabredung aus.
06:21Ich hatte gehofft, dass Sophie mir noch einmal zuhört, damit ich ihr alles erklären kann.
06:24Das ist ja wunderbar, dass sie genau in diesem Augenblick auftaucht, um ihren Timer abzuholen.
06:29Sie hatte vorher angerufen, dass sie kommt.
06:32Ich dachte, es ist ein gutes Zeichen.
06:34Dann wäre das ja fast ein netter Abend geworden, wenn ich nicht gestört hätte.
06:37Sie haben ja gesehen, wir standen kurz vor der Versöhnung.
06:39Können wir das Thema jetzt wechseln und Sie sagen mir, warum Sie hier sind?
06:42Deshalb.
06:44Das wird Ihre Laune nicht bessern.
06:45Das ist der Aufhebungsvertrag zwischen Ihnen und Falkenthal-Porzellan.
06:48Ich hatte das bereits in unserem Gespräch mit Frau van Weyden angedeutet.
06:51Sie wissen, wir hatten keine Wahl.
06:53Ich verstehe.
06:58Wissen Sie, was komisch ist?
07:01Vor einigen Wochen hätte ich alles dafür getan, um diesen Moment zu erleben.
07:04Und jetzt habe ich Mitleid mit Ihnen.
07:06Ich habe mich mit Ihnen.
07:42Alexander?
07:48Ich wusste immer, dass du mich noch liebst.
07:55Und ich werde dich immer lieben.
07:58Alexander, was machst du da?
08:01Die beiden sind so ein schönes Paar.
08:04Und Nora wird bestimmt einmal eine wundervolle Mutter werden.
08:08Dr. Seidel.
08:09Im Gegensatz zu Jessica Fuchs.
08:12Sie hat sie ständig belogen.
08:15Deswegen hat sie auch ihr Kind verloren.
08:18Hören Sie damit sofort auf.
08:22Da ist ja die erbärmliche Lügnerin.
08:26Alexander.
08:29Ich weiß, dass du nicht von mir, sondern von Michael schwanger warst.
08:32Und ich weiß, dass du das Kind verloren hast.
08:36Ich kann dir das alles erklären.
08:38Spar dir deine Ausreden.
08:40Hätte ich das früher gewusst bliebe, Jessica, wäre ich niemals bei dir geblieben.
08:47Aber Alexander, ich liebe dich doch.
08:50Das Spiel ist aus, Jessica.
08:53Ich habe gewonnen.
08:55Und Alexander gehört endlich wieder mir.
08:59Nein.
09:00Hört auf.
09:02Hört damit auf.
09:04Hört damit auf.
09:06Aufhören.
09:09Nein, aufhören.
09:13Jessica.
09:14Jessica.
09:17Hey.
09:18Ist alles in Ordnung?
09:25Alexander.
09:27Du bist ja da.
09:28Natürlich.
09:29Wo soll ich denn sonst sein?
09:31Ich habe ganz schrecklich geträumt.
09:34Ich weiß.
09:35Du hast ja gar geschrien.
09:43Hast du gehört, was ich gesagt habe?
09:45Ja.
09:45Du hast meinen Namen gerufen.
09:47Und wild um dich geschlagen.
09:54Das muss der Stress von den letzten Tagen gewesen sein.
09:59Noras Vorwürfe geben mich und unser Streit.
10:01Hey, das ist vorbei, ja?
10:04Nora will nur, dass es dir gut geht.
10:06Du brauchst dir keine Sorgen mehr machen.
10:11Ich hatte solche Angst.
10:14Das musst du nicht.
10:15Pass schon auf dich und auf das Baby auf.
10:26Ich weiß nicht, ob das eine so gute Idee ist, Michael vorzuspielen, dass du dich von
10:31Frederik getrennt hast, nur damit er sich dir anvertraut.
10:35Wenn Michael nicht gesteht, dass er für den Brand in der Manufaktur verantwortlich ist,
10:40dann droht Frederik eine Schadensersatzforderung in Höhe von einer Million Euro.
10:44Dann wäre Frederik ruiniert.
10:46Genau das will Michael.
10:47Das kann ich doch nicht zulassen.
10:51Ich war heute bei ihm.
10:53Und ich habe ganz genau gemerkt, dass das schlechte Gewissen ihn quält.
10:57Ich bin mir sicher, dass er mir die Wahrheit sagen wird.
10:59Hoffentlich.
11:01Hoffentlich ist das bald vorbei.
11:02Ich kann Herrn Arnam schon gar nicht mehr in die Augen sehen.
11:05Schließlich ist es doch sein Neffe.
11:06Und er hat dann Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.
11:09Glauben Sie mir, mir fallen diese Spielchen auch schwer.
11:12Aber bitte zu niemandem ein Wort.
11:14Vor allem nicht zu Ludwig.
11:18Ich habe gehofft, dass du hier bist.
11:21Ist gerade noch mal gut gegangen.
11:23Was wollte Michael denn?
11:25Er hat mir einen Aufhebungsvertrag in die Hand gedrückt.
11:28Er will dich doch tatsächlich aus der Manufaktur drängen.
11:31Und er ist misstrauisch geworden.
11:33Wir müssen verdammt vorsichtig sein.
11:36Ich bin dir keine Erklärung schuldig.
11:38Und ich habe dir auch nichts mehr zu sagen.
11:41Guten Abend, Herrschaften.
11:42Entschuldige, Ludwig.
11:44Können Sie Richard und Judith ausrichten,
11:46dass mir die Lust auf einen Besuch gänzlich vergangen ist?
11:51Lass uns noch mal reden, Sophie.
11:53Bitte.
11:58Ich habe den Eindruck,
11:59dass Herr Grafenberg und Frau Nowak
12:01sich endgültig zerstritten haben.
12:27Hier ist die eidesstattliche Erklärung in doppelter Ausführung.
12:30Sie müssten bitte hier an der markierten Stelle unterschreiben.
12:35Sophie, entschuldigen Sie.
12:37Dürfte ich dich einen Moment sprechen?
12:39Ja, hallo.
12:41Entschuldigen Sie mich kurz.
12:44Ich hoffe, du bist gestern gut ins Hotel gekommen.
12:46Ich wollte dich noch anrufen,
12:48aber du bist nicht mehr herangegangen.
12:49Ja, ich habe mein Telefon ausgeschaltet.
12:53Ich wollte nach dieser unschönen Begegnung mit Frederik
12:56einfach niemanden mehr sprechen.
12:58Obwohl er sich wirklich mächtig ins Zock gelegt hat.
13:00Es sah ja eigentlich so aus,
13:02als wäre es ihr zwei zu einem Candlelight,
13:04den er verabredet gewesen.
13:05Das würde sich Frederik vielleicht wünschen,
13:07aber zwischen ihm und mir,
13:10das wird niemals wieder so werden, wie es einmal war.
13:13Da kann er so viele Kerzen anzünden, wie er möchte.
13:16Ja.
13:17Mit Feuer hat er in letzter Zeit öfter Probleme.
13:20Aber unsere Verabredung steht doch noch.
13:22Sophie, das hast du nicht vergessen.
13:24Wir wollten uns einen schönen Abend machen.
13:26Wir wollten essen gehen oder vielleicht sogar ans Kind.
13:27Natürlich.
13:28Und ich freue mich drauf.
13:30Ich melde mich einfach später nochmal.
13:32Okay?
13:33Dann will ich nicht weiter stören.
13:34Danke.
13:51Sie sehen bedrückt aus.
13:53Der gestrige Streit von Herrn Grafenberg und Frau Nowak
13:56macht Ihnen offenbar noch zu schaffen.
13:58Habe ich recht?
13:59Ja.
14:00Ja.
14:01Also, äh, Frederik hat das im Augenblick nicht sehr leicht.
14:06Er ist der Brand in der Manufaktur und, ähm,
14:11jetzt will sich Sophie auch noch von ihm trennen.
14:13Und nun auch noch die Kündigung.
14:17Das wissen Sie schon?
14:19Mein Neffe hat mir davon erzählt.
14:21Es ist ihm nicht leicht gefallen,
14:22Herrn Grafenberg davon in Kenntnis zu setzen.
14:26Ja, das kann ich mir liebhaft vorstellen.
14:29Ja, er verliert ja wirklich keine Zeit.
14:32Ja, Herr Grafenberg hat ja gestanden,
14:34dass er den leicht entzündlichen Leinöl Firnis
14:38auf dem Schreibtisch hat stehen lassen.
14:40Und mein Neff hat nur seine Pflicht getan.
14:43Natürlich.
14:45Es wird sehr schmerzlich für Sie sein.
14:47Ich verstehe das.
14:49Aber, ähm, Herr Grafenberg steht zu seiner Tat.
14:53Und dafür zolle ich ihm höchsten Respekt.
14:55Denn Ehrlichkeit ist immer noch das Beste.
14:59Und dann, äh, was wir unbedingt mal machen müssen.
15:08Was denn?
15:09Wir schnappen uns unsere Schlafsäcke,
15:11bleiben die ganze Nacht wach
15:12und du zeigst mir all die Sternbilder,
15:14von denen du mir immer erzählt hast.
15:16Oh, ja.
15:18Schade, dass ich mein Teleskop zu Hause
15:19auf den Wörtern einzaube.
15:21Na, vielleicht halten ist mein Papa ja sein Feldstecher.
15:29Ich kann mir gar nicht vorstellen,
15:30dass es bald vorbei sein soll.
15:31Du meinst nach den Sommerferien?
15:33Wenn du zurück auf die Virgin Islands musst.
15:36Hm.
15:36Das ist wohl ein schwacher Trost,
15:38wenn ich dir verspreche,
15:38mich jeden Tag bei dir zu melden.
15:40Telefonieren und E-Mail schreiben
15:41ist einfach kein Ersatz für das hier.
15:49Da ist was dran.
15:53Und was, wenn ich dich einfach nicht gehen lasse?
15:56Tja, dann muss ich wohl bleiben.
15:58Ja, warum, warum bleibst du nicht wirklich hier?
16:00Ich mein, dein Abi kannst du doch auch in Deutschland machen.
16:02Ja, das stimmt.
16:03Und für dein Studium komme ich dann zu dir auf deine Insel.
16:05Was hältst du davon?
16:06Das ist gar nicht so schlecht.
16:07Gar nicht so schlecht?
16:08Das ist ja wohl die coolste, die ich jemals hatte.
16:11Überleg mal, Paula.
16:19Michael.
16:20Onkel Ludwig.
16:21Was machst du denn um die Zeit schon im Gutshaus?
16:24Ich hab dir was mitgebracht.
16:27Als Dank für deine Unterstützung
16:29und deine liebevolle Fürsorge
16:31und für sämtliche Tütensuppen der letzten.
16:34Das war doch eine Selbstverständlichkeit.
16:37Pack's aus.
16:38Ich hab gedacht,
16:40weil du bei dem Golfturnier der Manufaktur
16:42so abgeräumt hast,
16:43gibt's gar kein anderes Geschenk für dich.
16:46Das ist ja einzigartig.
16:49Recht vielen Dank.
16:50Aber das war nicht nötig.
16:51Oh doch, das war sehr nötig, Onkel Ludwig.
16:54Übrigens hab ich auch gleich deinen Rat befolgt
16:55und war gestern noch bei Herrn Grafenberg
16:57und hab ihm den Aufhebungsvertrag vorgelegt.
16:59Frau Landmann macht sich große Sorgen wegen Herrn Grafenberg.
17:03Es hat gestern Abend eine unschöne Auseinandersetzung gegeben
17:07zwischen Herrn Grafenberg und Sophie.
17:09Mhm.
17:11Dann will sie also wirklich nichts mehr von ihm wissen?
17:14Nein, da kann ich Sophie auch sehr gut verstehen,
17:16nach allem, was passiert ist und wie er sich verhalten hat.
17:19Na, du warst ja auch nicht gerade zimperlich in den letzten Wochen.
17:21Ja, ich weiß, ich war auch nicht immer korrekt.
17:24Naja, es hat dich geschmerzt, dass Sophie die Hochzeit abgesagt hatte.
17:30Ja.
17:31Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr,
17:32dass wir wieder wie normale Menschen miteinander umgehen.
17:35Und wer weiß, vielleicht haben wir die Chance und kommen wieder zusammen.
17:41Und?
17:43Sophie, dann muss ich dich stehen lassen.
17:45Ich muss auch das Frühstück abräumen.
17:51Sophie?
17:52Hallo Michael.
17:53Es geht um unsere Verabredung heute Abend.
17:55Sorry, vorhin war es gerade ein bisschen ungünstig.
17:58Ja, ist auch nicht schlimm.
17:59Was ist denn wegen heute Abend?
18:00Hast du dir schon einen Film ausgesucht?
18:02Ach du, Kino, wird mir ein bisschen zu spät.
18:05Wie wäre es denn, wenn wir gemeinsam was essen gehen vielleicht?
18:08In Lanzino?
18:10Hm.
18:14Was Leckeres zu essen, kriegst du auch bei mir.
18:16Ich würde sogar dein Lieblingsgericht kochen.
18:19Tja, da kann ich natürlich nicht Nein sagen.
18:22Gut.
18:23Dann bis heute Abend.
18:24Ich freue mich.
18:25Ja, ich mich auch.
18:26Bis dann.
18:29Wir treffen uns im Loft.
18:30Michael will für mich kochen.
18:34Hoffentlich kriegst du keine Magenverstimmung davon.
18:36Vom Essen bestimmt nicht.
18:38Sophie, du musst das nicht machen.
18:40Wir finden auch einen anderen Weg, um Michael zu überführen.
18:44Nein, nein, ich mach das.
18:45Ich bin mir ganz sicher, dass Michael mir die Bar zahlen wird.
18:49Mag ja sein.
18:50Ich fühle mich einfach nicht wohl, dass du mit ihm allein in der Wohnung bist.
18:55Frederic, es ist ein Abendessen.
18:57Was soll da schon passieren?
19:01Meldest dich, ob alles in Ordnung ist.
19:04Versprochen.
19:20Schmeckt sehr gesund, Ihr Kräutertee.
19:24Ich nehme das als Kompliment.
19:27Herr Adam, sagen Sie, haben Sie Ihren Neffen den Tee von Frau Fuchs gegeben?
19:33Frau Fuchs hat ja nicht getrunken, da dachte ich...
19:35Wohlbekommens.
19:36Es ist Gesundheitstee für werdende Mütter.
19:47Frau Landmann, das mit dem Tee, das war sehr aufmerksam.
19:51Aber gut schmecken ist was anderes.
19:53Ich hätte gerne noch eine Tasse Kaffee.
19:54Sie sollten während der Schwangerschaft möglichst auf Kaffee verzichten.
19:58Geht es Ihnen denn wieder besser?
20:00Das habe ich Ihnen doch schon gestern Abend gesagt.
20:03Sie haben mit Ihrer Panikmache das gesamte Haus in Aufruf versetzt.
20:07Panikmache?
20:08Also, Sie sind schwanger und da machen wir uns eben Sorgen.
20:12Ich möchte nicht, dass Sie die Familie unnötig beunruhigen.
20:15Ich verlasse mich in Zukunft auf Ihre Diskretion.
20:23Diskretion?
20:24Da hören Sie es, Frau Landmann.
20:26Ach so.
20:28Das ist ja wohl das letzte Mal, dass ich mich um diese Person gekümmert habe.
20:33Frau Fuchs, ging es nicht gut?
20:36Was denn passiert?
20:38Diskretion, Herr Adam.
20:41Von mir erfahren Sie kein Wort.
20:54Hallo, Opa.
20:57Dass ich dich auch noch mal zu Gesicht bekomme?
20:59Ja.
21:00Du warst heute nicht beim Frühstück.
21:03Ich habe Theo in die Manufaktur begleitet.
21:08Was liest du denn da?
21:10Das ist, äh, das...
21:13Die Geschichte der Raumfahrt. Das lag hier rum.
21:16Interessantes Buch, oder?
21:17Du kennst das?
21:19Das ist meins.
21:20Ah, ja.
21:23Ich wusste gar nicht, dass du dich so für Raumfahrt interessierst.
21:26Doch.
21:27Ich habe mich an der Universität in Ohio beworben.
21:31Für Luft- und Raumfahrtforschung.
21:34Aber ich weiß gar nicht, ob das überhaupt funktioniert.
21:37Ich, ähm, musste so einen Aufnahmetest machen.
21:40Und es bewerben sich total viele Leute da.
21:42Und...
21:43Die haben sich auch ewig nicht mehr bei mir gemeldet.
21:46Das ist aber ganz wunderbar.
21:48Aber das klingt ja so, als wäre dir das fast lieber so.
21:50Nein.
21:52Es ist nur...
21:53Ach, ich verstehe.
21:56Es ist wegen Theo, richtig?
21:59Was soll denn aus uns werden?
22:11Sie so langsam arbeiten, wie Sie aufräumen, dauert die Renovierung ewig.
22:25Ja, genau das wollte ich doch wissen.
22:37Was denn jetzt schon wieder? Haben Sie Ihr Butterbrot vergessen?
22:40Ich esse keine Kohlehydrate.
22:42Haben Sie kein eigenes Büro?
22:43Achso.
22:46Das habe ich vergessen, das haben Sie ja abgefackelt.
22:48Ich liebe Ihren Humor.
22:51Nein, mich interessieren die neuen Entwürfe.
22:53Und bei der Gelegenheit wollte ich mal gucken, wie es Ihnen geht.
22:57Ich muss ja jetzt ein bisschen ein Auge auf Sie werfen,
22:59wo Sie doch in anderen Umständen sind.
23:01Darf ich mal kurz?
23:04Mom, hilf, bitte.
23:05Auswirkung einer Fehlgeburt auf...
23:08Gibt's irgendwas, was ich wissen muss?
23:11Nein, da irren Sie sich.
23:14Frau Landmann und auch mein Onkel Ludwig haben mir erzählt,
23:17es geht Ihnen nicht gut.
23:19Jetzt dieser Artikel...
23:23Sie haben das Kind verloren.
23:26Mir und dem Baby geht es ausgezeichnet.
23:28Und was soll denn dieser Artikel?
23:31Reine Neugierde.
23:33Als werdende Mutter muss man für alle Möglichkeiten vorbereiten.
23:35Hören Sie auf mit dem Quatsch, ich glaube Ihnen kein Wort.
23:38Es ist ganz egal, was Sie glauben.
23:42Es geht Sie sowieso nichts an.
23:44Haben Sie es vergessen? Sie sind nur der Erzeuger.
23:46Ich wäre der Erzeuger gewesen.
23:48Sie haben das Kind verloren.
23:53Theo und ich haben eben rumgesponnen und überlegt,
23:56ob ich mein Abi nicht einfach hier bei ihm auf der Schule mache.
23:59Was, hier in Falkenthal?
24:01Ja, Mama würde sich doch bestimmt auch freuen,
24:03wenn ich mal in Deutschland studiere.
24:04Ja, und außerdem ist Theo hier.
24:08Ich kann mir eine Fernbeziehung einfach nicht vorstellen.
24:11Ja, aber du wirst doch deshalb deinen Traum nicht aufgeben, oder?
24:15Opa, du an meiner Stelle, was würdest du denn tun?
24:18Ja, und jetzt komm mir nicht mit Ausbildung, das ist das Wichtigste im Leben.
24:21Das weiß ich doch.
24:22Nein, nein, das wollte ich gar nicht sagen.
24:24Weil das Wichtigste ist, dass du überzeugt von dem bist, was du tust.
24:27Und dass du dich selber nicht aufgibst.
24:30Verstehe.
24:31Und was soll ich jetzt damit anfangen?
24:34Naja, das Wichtigste ist, dass du in Ruhe darüber nachdenkst.
24:38Also so eine Entscheidung, die bricht man nicht übers Knie.
24:44Sie schrecken ja wirklich vor gar nichts zurück.
24:46Erst schieben sie Alexander ein Kind unter, das gar nicht von ihm ist,
24:49und jetzt spielen sie ihm die Schwangere vor, wo sie gar nicht mehr sind.
24:51Sie wissen ja gar nicht, was sie da reden.
24:52Das nenne ich jetzt mal wirklich, ja, bedauerlich.
24:57Lassen Sie mich einfach in Ruhe.
24:58Oh, das werde ich auch, sobald ich die Wahrheit weiß.
25:00Ich muss einfach wissen, ob sie meine Gene noch mit sich herumtragen oder nicht.
25:10Ja, ich habe das Kind verloren.
25:13So, jetzt wissen Sie es.
25:19Das tut mir leid.
25:25Alexander darf von dieser Fehlgeburt nichts erfahren.
25:29Weil sie Angst haben, dass sie sie sonst verlässt.
25:33Michael, das bleibt unter uns. Verstanden.
25:51Dieser Bereich wurde jetzt also nicht beschädigt.
25:53Nein.
25:53Dann wäre es mir sehr recht, wenn Sie hier anfangen würden,
25:55weil wir müssten den Raum bereitstellen für die neuen Server.
25:58Auf den Weiden?
25:59Ja?
25:59Dürfte ich Sie einen Augenblick sprechen?
26:01Es geht um Herrn Grafenberg.
26:03Okay, ja, dann fangen Sie schon mal an. Ich komme später nach, ja?
26:06Was ist denn mit ihm?
26:07Ich finde, wir sollten ihm die Kündigung so schnell wie möglich aussprechen.
26:11Ich habe Ihnen bereits davon in Kenntnis gesetzt und ihm einen Aufhebungsvertrag vorgelegt.
26:16Herr Adam, ich weiß ja, dass Sie ausschließlich zum Wohle der Firma handeln.
26:20Aber ich denke, dass Sie in dieser Angelegenheit etwas voreilig waren.
26:23Herr Grafenberg hat selbst zugegeben, dass er für den Brand in der Manufaktur verantwortlich ist.
26:28Damit ist er für die Geschäftsführung nicht mehr tragbar.
26:32Feikental Porzellan ist ein Traditionsunternehmen und dazu gehört der Name Grafenberg.
26:36Wir können ihn gar nicht so einfach entlassen.
26:37Frederik Grafenberg hat der Manufaktur einen enormen Schaden zugefügt.
26:42Ein Geschäftsführer, der für so einen, für so einen Brand verantwortlich ist.
26:46Wie wollen wir das denn den Kunden verkaufen, bitte?
26:50Ich kann ja verstehen, dass Sie als Teilhaber der Firma besorgt sind.
26:53Aber ich denke, dass wir am wenigsten Schaden anrichten, wenn wir die Sache nicht an die große Glocke hängen.
26:58Entschuldigung, Sie wollen das einfach vertuschen?
27:01Diskret behandeln.
27:03Und da ich die Mehrheit der Anteile besitze, ist das letzte Wort in dieser Angelegenheit somit gesprochen.
27:20Aber ich freue mich wirklich schon, wenn wir zusammen in dieselbe Stufe gehen.
27:23Ich meine, das heißt dann zusammen zur Schule fahren, zusammen nach Hause fahren, dieselben Hausaufgaben.
27:27Wir werden alles zusammen machen.
27:30Ja, und vor allem haben wir nicht die tausenden Kilometer zwischen uns.
27:33Zu schön, um wahr zu sein.
27:35Vorausgesetzt natürlich, dass du auch hier bleiben darfst.
27:39Also, Ben und Nina haben mir schon oft vorgeschlagen, mal ein Jahr in Deutschland zu verbringen.
27:44Und dein Opa hat doch bestimmt auch nichts dagegen, oder?
27:46Ich hab schon mit ihm gesprochen.
27:48Und?
27:50Er findet die Idee gut.
27:53Also, dein Opa wird mir von Mal zum Mal sympathischer.
28:05Hallo, Alexander.
28:06Oh, das ist ein Pfarrungskomitee, hallo.
28:09Äh, gut, dass ich dich treffe.
28:11Ich wollte morgen in der Produktion und es gibt schlechte Nachrichten.
28:14Und die Tassen für die Winterkollektion von Wagner-Coffee können nicht rechtzeitig fertiggestellt werden.
28:18Mhm.
28:18Die Auslieferung verzögert sich.
28:20Dann haben die Brandschäden wohl doch größere Auswirkungen auf das Tagesgeschäft als erwartet.
28:25Naja, also, die Produktionsstätten sind zwar nicht direkt betroffen, aber der Serverraum ist ausgebrannt.
28:30Und ohne Computersteuerung können die Maschinen nicht arbeiten.
28:34Na, jetzt hab ich jedenfalls den Administrator bestellt, der sich um die neuen Server kümmert.
28:39Und, tja, mal sehen.
28:41Ich bin mit sämtlichen Lieferungen im Verzug.
28:43Und ich hab keine Ahnung, wie ich die Regressforderung der Kunden zahlen soll.
28:48Ah, du wirst sicherlich zu Jessica, oder?
28:51Ja.
28:52Ja, wollte ich.
28:54Wobei ich...
28:54Wobei ich eigentlich noch Kuchen mitbringen wollte.
28:56Das hab ich total vergessen jetzt.
28:58Ach so.
29:00Die Schwangerschaftsgelüste.
29:01Sozusagen, ja.
29:03Ja, verstehe.
29:04Na, dann such dir mal einen guten Bäcker.
29:06Mach ich.
29:07Okay.
29:09Äh, Nora, warte.
29:09Bitte.
29:17Ich wollte dir noch etwas geben.
29:20Ich habe für die Auslieferung der Winterkollektion eine Liste mit unseren Lageradressen anfertigen lassen.
29:25Wenn ihr dann wieder liefern könnt.
29:28Hier.
29:29Ah ja.
29:30Danke.
29:31Ich geb dir dann wegen des neuen Termins Bescheid.
29:34Gut.
29:36Okay.
29:37Tschüss.
29:38Tschüss.
29:41Da war es wieder dieses Gefühl.
29:44Eine kurze Berührung von Alexander reicht aus und mein Herz schlägt Purzelbäume.
29:49Wie er mich ansah.
29:51Ich glaube, dass er auch noch Gefühle für mich hat.
29:55Nein, Alexander und ich sind Geschwister.
29:57Wir dürfen uns nicht lieben.
30:00Hoffentlich schaffe ich es eines Tages und sehe in ihm nur noch meinen Bruder.
30:04und nicht den Mann, den ich über alles liebe.
30:15Tut mir leid, dass Sie warten mussten, Friedrich.
30:17Kein Problem.
30:18Ich habe den Renovierungsarbeiten zugeschaut.
30:20Ja.
30:21Die Handwerker kommen gut voran.
30:22Gott sei Dank sind die Produktionsstätten nicht betroffen.
30:24Ja.
30:24Und dieses Gebäude ist intakt geblieben.
30:26Man wird bald von dem Feuer gar nichts mehr sehen.
30:29Ich habe vorhin mit Michael Adam gesprochen.
30:30Er hat Ihnen bereits einen Aufhebungsvertrag vorgelegt.
30:33Ja, gestern Abend.
30:35Er will mich einfach loswerden.
30:37Dazu wird es nicht kommen.
30:38Glauben Sie mir.
30:40Das hoffe ich auch.
30:41Sonst muss ich mich wegen grober Fahrlässigkeit verantworten
30:43und irgendwie eine Million Euro auftreiben.
30:45Keine Sorge, Friedrich.
30:46Das werde ich nicht zulassen.
30:49Gestern wären wir fast aufgeflogen.
30:51Sophie ist zum Essen bei mir geblieben
30:52und plötzlich steht Michael Adam in der Tür.
30:55Oh Gott, hat er was bemerkt?
30:56Wir haben einen Streit inszeniert.
30:58Ich vermute, dass er uns geglaubt hat.
30:59Sonst hätte er Sophie nicht heute zum Abendessen eingeladen.
31:05Ich kann mir ja nur hoffen, dass Sophie erfolgreich sein wird.
31:08Wieso zweifeln Sie daran?
31:10Als ich vorhin mit ihm über ihre Kündigung sprach,
31:12schien er mir doch sehr aufgebracht und uneinsichtig.
31:23Das ist ja wohl ein Witz.
31:25Galerie Grafenberg als Aushängeschild für die Manufaktur.
31:28Ich lass mich kaputt.
31:29Aber du bist sowieso bald Geschichte.
31:37Mh, der ist gut.
31:42Mh.
31:44Richtig gut.
31:45Mh.
31:45Richtig gut.
31:52Mh.
31:55Mh.
31:57Mh.
31:58Mh.
31:59Perfekt.
32:06Sophie.
32:07Hallo Michael.
32:08Komm rein.
32:10Ähm, bin ich zu früh?
32:12Ja.
32:12Aber es macht nichts.
32:13Ich freue mich, dass du da bist.
32:15Ich helfe dir.
32:19Danke.
32:19Danke.
32:20Du siehst wunderschön aus.
32:22Wunderschön.
32:24Vielen Dank.
32:24Darf ich dir vielleicht was anbieten?
32:26Wein.
32:27Ich bleib erst mal beim Wasser.
32:28Aber der ist wirklich gut.
32:30Zum Essen trinke ich dann auch gerne ein Gläschen mit.
32:32Aber jetzt erst mal Wasser.
32:34Na so gut.
32:34Ganz wie du möchtest.
32:40Dann tauschen wir.
32:41Ja.
32:43Auf unseren Neuanfang.
32:46Auf unsere Freundschaft.
32:52Mh.
32:54Es tut mir leid, dass das Essen noch nicht fertig ist.
32:56Aber ich gebe zu, ich war ein wenig aufgeregt.
32:58Kein Problem.
32:59Gut.
33:00Du kennst dich hier aus, fühl dich ganz wie zu Hause.
33:02Soll ich dir vielleicht helfen, oder?
33:03Setz dich hin.
33:10Nach einer Fehlgeburt empfiehlt es sich,
33:12bis zu drei Monate mit der nächsten Empfängnis zu warten.
33:14Toll.
33:15So viel Zeit hab ich nicht.
33:19Hallo.
33:20Hallo.
33:21Störe ich?
33:21Du?
33:22Nee.
33:29Ich hab hier etwas für den kleinen Kuchenfan in deinem Bauch mitgebracht.
33:33Wie süß von dir.
33:41Hm.
33:45Möchtest du probieren?
33:46Ich esse unserem Kind auch nicht den Kuchen weg.
33:49Okay.
33:51Sag mal, bist du sicher, dass du dich nicht noch etwas schonen solltest, statt zu arbeiten?
33:56Die letzten Tage waren ziemlich anstrengend.
34:00Es ist sehr lieb, dass du dir Gedanken machst.
34:03Aber mir geht's ausgezeichnet.
34:06Gut.
34:09Und weißt du, wie es mir noch besser gehen würde?
34:14Fräulein Fuchs, so sehr ich ihr Temperament auch schätze,
34:18aber das hier ist nicht der richtige Ort.
34:21Hm.
34:23Dann lass uns doch für später verabreden.
34:26Nur du und ich.
34:28Du meinst dein Rendezvous?
34:30Hm.
34:32Lass dich einfach überraschen und komm nach Feierabend in den Park zum Pavillon, ja?
34:39Okay.
34:49Nein, ehrlich?
34:51Ach, ich freue mich für euch.
34:53Ja, Constanze.
34:54Ich grüße die beiden Jungs.
34:56Gut.
34:57Tschüss.
35:00Na, alles in Ordnung bei den beiden?
35:02Die beiden haben jetzt wohl mittlerweile nicht nur eine Affäre, sondern sie sind ein richtiges Paar.
35:07Aha.
35:08Das erklärt natürlich auch, warum wir so lange nichts von den beiden gehört haben.
35:12Constanze geht's total gut und sie verbringt jede Minute an Toms Krankenbett.
35:15Ich soll euch übrigens grüßen.
35:17Wo ist denn Theo?
35:18Der wollte nach seiner Schicht in der Manufaktur zu Paula Französisch lernen.
35:22Die beiden verbringen ja auch jede Sekunde miteinander.
35:26Ja, wenn wir nicht so erwachsen wären und arbeiten müssen, dann würde ich auch jede Sekunde mit dir verbringen.
35:31Aber unsere Zeit der ewigen Sommerferien ist leider vorbei.
35:35Ja, ich hab's ja damals gehasst, wenn die Schule wieder angefangen hat.
35:39Na, so wird's Theo bestimmt auch gehen.
35:41Du meinst, weil Paula dann wieder auf die Virgin Islands fliegt?
35:44Hm, na, wenn ich mich an meine erste Ferien lieber erinnere.
35:47Unsere Familien haben auf einem Campingplatz gewohnt und der Abschied war wirklich die Hölle.
35:50Ich hab geweint von Italien bis nach Deutschland.
35:52Da kann ich euch beruhigen, das wird mir nicht passieren.
35:55Und so?
35:56Weil ich mich nämlich nicht verabschieden muss.
35:58Ach, haben wir was verpasst?
36:00Allerdings, wie's aussieht, bleibt Paula in Falkenthal und beendet ihre Schule hier.
36:09Früher hat mir Mama auch immer Päckchen ins Internat in der Schweiz geschickt, gegen das Heimweg.
36:16Vielleicht hat sie ja diesmal karibischen Sand eingepackt.
36:19Der hätte dann zumindest schon mal die gleiche Form wie der Kuchen, den sie mir früher mitgeschickt hat.
36:23Der hat nämlich den Weg mit der Post nicht überstanden.
36:25Mhm.
36:26Und?
36:27Sand oder Kuchenkrümel?
36:30Muscheln.
36:31Musch?
36:31Ha!
36:39Wow!
36:41Und die Biografie der ersten Raumfahrtforscherin.
36:44Das Buch ist ganz neu erschienen.
36:47Aha.
36:48Klingt interessant.
36:51Und ein Brief.
36:55Von der Universität in Ohio.
37:02Ja.
37:04Willst du ihn nicht aufmachen?
37:07Doch.
37:21Paula.
37:29Das kann doch nicht sein.
37:31Ja.
37:32Was schreiben Sie denn?
37:34Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
37:38Paula.
37:39Hör zu.
37:40Falls Sie dich nicht nehmen sollten.
37:41Du findest mit Sicherheit eine andere Universität, an der du Raumfahrt studieren kannst.
37:46Das ist nicht nötig.
37:47Komm, du darfst jetzt den Mut nicht sinken lassen.
37:49Du darfst dir das nicht so zu Herzen nehmen.
37:51Opa, das ist eine Zusage.
37:53Ja gut, das ist jetzt eine Zusage.
37:55Ich hab das Stipendium.
37:57Das ist eine Zusage.
37:59Wenn ich will, kann ich an der Universität in Ohio studieren.
38:03Ja, hey.
38:23Wo ist denn das Carpaccio?
38:24Da hatte ich Sie doch extra drum gebeten.
38:26Es tut mir leid, aber Sie sollten während der Schwangerschaft auf keinen Fall rohes Fleisch essen.
38:32Das wissen Sie doch.
38:33Ja, natürlich, das war mir entfallen.
38:36Naja, Sie haben ja zum Glück noch mich, die sich um Ihr Wohlergehen kümmert.
38:40Ähm, gibt es denn etwas Besonderes zu feiern für Sie und Alexander?
38:44Nein, wir hatten einfach schon lange keinen Abend mehr für uns allein.
38:49Na, dann hoffe ich nur, dass Ihnen das alles schmeckt.
38:53Vielen Dank, Frau Landmann.
38:55Ist ja schon gut, das gehört ja sowieso zu meinen Aufgaben.
38:58Nein, nein, nein, ich weiß, dass Sie mir nicht gerne geholfen haben.
39:01Vor allem nicht nach meinem Auftritt von heute Morgen.
39:05Deshalb bedanke ich mich ganz besonders.
39:07Wenn das eine Entschuldigung gewesen sein soll, nehme ich Sie gerne an.
39:13Noch einen schönen Abend, Frau Fuchs.
39:15Den werde ich haben.
39:18Ich rufe noch Jessica an und sage ihr, dass es später werden kann.
39:21Bei uns bei allen schaffst du es doch noch.
39:23Mir ist das lieber, weil wir für die Abwicklung heute schon alles klären.
39:25Es geht schließlich um das Wintergeschäft und die Zeit drängt.
39:34Hallo, mein Liebling.
39:35Ich bin schon im Pavillon.
39:37Hallo, Jessica.
39:38Du, es tut mir leid, aber es wird später bei mir.
39:41Okay, ich kann warten.
39:43Das brauchst du nicht.
39:44Ich kann wirklich nicht sagen, wie lange wir hier noch brauchen.
39:47Wir?
39:49Nora und ich müssen die Abwicklung der Winterkollektion besprechen.
39:52Muss das ausgerechnet heute Abend sein?
39:55Du weißt, dass es durch den Brand zu erheblichen Verzögerungen in der Produktion gekommen ist.
39:59Aber kann Nora das nicht alleine machen?
40:01Ich meine, das ist doch eine Sache der Manufaktur.
40:03Das Projekt ist auch sehr wichtig für Wagner Coffee.
40:06Die Werbekampagne läuft bald an.
40:07Ich verspreche dir, dass wir unseren Abend zu zweit bald nachholen werden.
40:11Anverstanden?
40:13Wir sehen uns später im Gutshaus.
40:37Hat's dir geschmeckt?
40:38Mmh.
40:40Es war sehr, sehr gut.
40:41Vielen Dank.
40:43Das freut mich.
40:44Äh, nein, nein, fiel mich nicht mehr.
40:45Sophie, wir hatten verabredet, dass wir uns einen wunderschönen Abend machen.
40:48Und dazu gehört diese wunderschöne Tropfen.
40:50Ein Glas zum Essen reicht mir, danke.
40:54Ich nehme lieber noch was von der Mousse au Chocolat.
41:01Michael, dazu brauche ich meine Hand.
41:04Oh.
41:11Für dich auch?
41:14Sophie, es bedeutet mir wirklich sehr viel, dass du heute Abend hier bist.
41:18Ich war lange nicht mehr so glücklich wie heute Abend.
41:21Ja, ich fand's auch sehr schön und ich danke dir für das gute Essen.
41:25Aber sei mir nicht böse.
41:26Ich bin ein wenig müde und ich glaube, ich gehe jetzt besser ins Hotel.
41:30Ach, Sophie, bleib doch noch.
41:32Ich kann dir einen wunderschönen Espresso machen.
41:34Was willst du denn in dem Hotel?
41:35Was willst du denn in einem einsamen Hotelzimmer?
41:39Kalt, unpersönlich.
41:40Bleib doch hier.
41:41Du kannst es dir hier gehütig machen.
41:42Michael, ich bitte ich...
41:42Ich könnte dich ein wenig massieren.
41:44Das hat dir immer gefallen.
41:45Ich weiß das.
41:46Sophie, du wirst es nicht bereuen.
41:47Dann bitte.
41:49Michael, ich gehe jetzt, okay?
41:55Ich will aber nicht, dass du gehst.
42:02Jessica und ich werden bald eine Familie haben.
42:03Aber du gehst auch dazu.
42:05Und wer weiß, vielleicht werdet ihr beide ja bald so etwas wie Freundin.
42:10Ich denke, mir reicht die Rolle der guten Tante von nebenan.
42:13Ich wusste gar nicht, dass du Alexander so dringend heiraten möchtest.
42:16Natürlich, wenn man sich liebt, dann will man das doch.
42:18Außerdem bekommen wir ein Kind.
42:19Du bist eine Romantikerin.
42:22Wenn man das Glück hat, die große Liebe zu finden,
42:25dann sollte man sie nicht einfach aufgeben.
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