- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:01Und für die Liebe.
00:03Ich bin mir ganz sicher, dass sie schon irgendwo auf ihn wartet.
00:07Sophie ist noch nicht verheiratet.
00:10Und es hat schon Frauen gegeben, die haben erst auf dem Weg zum Standesamt begriffen, für wen ihr Herz wirklich
00:14schlägt.
00:17Nora, wenn ich dich ansehe, dann sehe ich die Frauen, die ich mich in Hamburg verliebt habe.
00:20Mit der ich mein Leben verbringen möchte.
00:22Aber es gibt nur eine Möglichkeit, wie wir miteinander leben können, als Bruder und Schwester.
00:26Mir kommt da eine Idee. Was hältst du davon,
00:28wenn du mit deiner Schwester ein paar Tage wegfährst?
00:31Was?
00:32Es wäre gut für Nora, aus einem rauszukommen, etwas anderes zu sehen.
00:36Und zwar mit jemandem, mit dem sie vertraut und mit dem sie reden kann. Verstehst du?
00:40Aber das geht nicht.
00:42Nora, ich will mich nicht länger verstecken.
00:47Ich will mit dir glücklich sein.
00:56Hey, who ist denn what you looking for?
01:01No one has the answer.
01:03They just want more.
01:08Hey, who ist denn ich nachdem?
01:14This could be the first day of my life.
01:45Wie stellst du dir das vor?
01:48Ich weiß es nicht.
01:50Aber ich kann einfach nicht aufhören, daran zu denken, Noah.
01:54Glaub mir, Alexander, ich wünsche mir nichts mehr, als mit dir zusammen zu sein.
01:58Aber wenn wir hier weggehen, dann müssten wir alle Brücken abbrechen.
02:02Dann müssten wir alle belügen.
02:04Belügen wir nicht jetzt auch schon alle?
02:06Dann lass uns wenigstens glücklich dabei sein.
02:10Aber wären wir dann wirklich glücklich?
02:12Und selbst können wir nicht belügen.
02:16Und was schlägst du dann vor?
02:19Ich glaube, es ist das Beste, wenn ich hier weggehe, um Abstand von dir zu bekommen.
02:24Wir haben uns sechs Jahre lang nicht gesehen, Noah.
02:26Und trotzdem haben wir uns keine Sekunde lang vergessen.
02:27Aber vielleicht ist es diesmal was anderes, weil wir wissen, dass wir Geschwister sind.
02:31Das wissen wir längst.
02:33Und trotzdem hört das Gefühl nicht auf, dass wir uns lieben.
02:36Weil es sich richtig anfühlt.
02:37Aber es ist falsch!
02:41Es ist falsch!
02:46Kann es wirklich so falsch sein, auf sein Herz zu hören, Nora?
02:53Ich kann das jetzt nicht entscheiden.
02:57Dann überleg es dir wenigstens.
03:01Bitte.
03:02Bitte.
03:02Ich kann das nicht sagen.
03:27Frederik, hast du schon mal daran gedacht, was gewesen wäre, wenn du damals Julia geheiratet hättest?
03:37Ja, manchmal.
03:40Du hättest alles getan, damit sie glücklich ist, oder? Alles.
03:44Aber wäre sie glücklich gewesen?
03:50Ich habe Julia gehen lassen, weil ich wusste, dass sie mit dir glücklicher wird als mit mir.
03:53Du bist ihre große Liebe.
03:55Genau. Das Gleiche gilt für dich und Sophie.
04:00Ich hatte meine Chance und die ist vorbei.
04:03Nicht, wenn man Julia Glauben schenkt.
04:06Wieso?
04:09Sie hat den Eindruck, dass Sophie dich liebt.
04:12Wirklich. Und dass du auf jeden Fall noch eine Chance bei ihr hast.
04:16Und wenn ich eins gelernt habe in dieser Ehe, dann ist es, dass meine Frau immer recht hat, glaub mir.
04:20Das klingt nach einer glücklichen Ehe.
04:22Ist sie auch.
04:24Und wir wollen, dass du auch glücklich bist.
04:27Also vergiss mein Angebot, nach Südafrika zu kommen und bleib hier und kämpf, um Sophie, solange es geht.
04:38Ich hätte schon viel früher zu dir ziehen sollen.
04:40Allein schon wegen des ständigen Hin und Her, wenn ich mal wieder was vergessen habe.
04:44Obwohl, ich muss dir sagen, dass fröhliche, morgendliche Krawattensuppe wird mir fehlen.
04:49Das kann ich mir gut vorstellen.
04:50Aber das wird es in Zukunft nicht mehr geben.
04:52Jetzt, wo wir den ganz normalen Ernstfall probieren.
04:57Das tun wir doch schon seit Jahren, Michael.
04:59Das stimmt, aber es ist was anderes, wenn du im Hinterkopf hast, dass du jederzeit in deine eigene Wohnung fliehen
05:04kannst.
05:05Tja, mein Schatz, wenn du jetzt fliehen möchtest, dann bleibt dir noch das Schlafzimmer oder das Badezimmer.
05:11Dann entscheide ich mich doch fürs Badezimmer.
05:14Nein, ich will ja gar nicht fliegen.
05:16Und wenn ich dann wieder mehr Zeit habe, dann kümmere ich mich mehr um unser kleines Nest.
05:21Obst, wie bitte? Nur ein kleines Nest?
05:23Oh, Verzeihung, Eure Majestät. Natürlich unser großes.
05:30Sag mal, wie lange arbeitest du eigentlich noch als Insolvenzverwalter bei der Manufaktur?
05:35Kann ich dir gar nicht genau sagen.
05:36Nora von Weiden hat das Testament angenommen und jetzt wird irgendwas passieren.
05:40Und in was, weiß ich nicht.
05:41Tja, eigentlich wollte sie das aber nicht annehmen.
05:44Sie hat es nur gemacht, um Annabelle in Sicherheit zu biegen.
05:48Kann sie jetzt eigentlich noch davon zurücktreten?
05:51Kaum. Die Besitzübertragung ist rechtsgültig.
05:55Ich denke, sie will die Manufaktur weiterverkaufen.
05:57Und in dem Moment kann ich die Gläubige bezahlen und für mich fällt ihr der Vorhang.
06:02Aber die Chinesen sind kein Thema mehr.
06:05Nein, keine Angst.
06:07Sobald es soweit ist, schalte ich eine Kleinanzeige mit folgendem Inhalt.
06:10Ähm, traditionsreiches Familienunternehmen zu verkaufen, jedoch nur in liebevollste Hände.
06:16Gut.
06:17Außerdem wissen wir doch ganz genau, wer sich als Erster melden wird.
06:21Ja.
06:22Frederik.
06:24Du machst dir Sorgen.
06:26Um ehrlich zu sein, ja.
06:29Musst du nicht. Ich werde mich diesmal komplett raushalten.
06:32Und wenn Frederik die Manufaktur haben will, soll er doch.
06:48Als ich im Gefängnis saß, habe ich mir sechs Jahre lang nichts sehnlicher gewünscht, als dass Alexander mich nicht aufgibt
06:54und wir eines Tages miteinander glücklich werden.
06:57Und nun wäre es das Beste für uns, wenn er mich endlich loslassen würde.
07:01Sein Kampfgeist macht es mir nur noch schwerer, vernünftig zu sein.
07:06Aber wir sind nun mal Geschwister.
07:09Daher kann es nie wieder so schön und unschuldig sein, wie es einmal war.
07:14Auch wenn es mir das Herz zerreißt.
07:24Theo ist sauer, weil ich ihn im Banis gerade ein bisschen bloßgestellt habe.
07:27Ein bisschen ist gut.
07:28Du hast nach Konrads Afterchief gerochen und ich habe es eben vor allem angesprochen.
07:32Und was ist so schlimm daran?
07:34Gar nichts, außer dass dein Sohn bisher für Afterchief nur Todesverachtung übrig hatte und auf einmal kann er nicht genug
07:39davon bekommen.
07:41Mann, ich habe es nur mal ausprobieren wollen.
07:43Kein Grund ist es überall rum zu erzählen.
07:45Mann.
07:48Ich dachte, die Pubertät ist vorbei.
07:50Der kriegt sie schon wieder ein.
07:53Du, Konrad.
07:54Ja?
07:55Wenn man was in der Pfanne braten will, dann muss man doch den Herd anmachen.
08:00Danke.
08:01Du bist irgendwie komisch.
08:04Ja?
08:05Ja.
08:06Genauer gesagt, seitdem Nora bei dir war, um mit dir über die Beerdigung zu sprechen.
08:10Was ist denn?
08:13Nix.
08:15Ich bin einfach ein bisschen überarbeitet.
08:35Du willst ihn hier in Falkenthal einpflanzen?
08:39Natürlich.
08:41Wir beide wollen hier endlich Wurzeln schlagen.
08:54Und wenn der Rohbau erstmal steht, dann richten wir als erstes unser Schlafzimmer ein.
08:58Was schon einrichten?
08:59Ja, klar.
09:00Und dann kümmern wir uns um die Räume im Erdgeschoss von unserer Kanzlei, damit es endlich losgeht.
09:04Da hat es aber jemand ganz schön eilig.
09:05Na ja, ich werde jede Nacht wach und kann nicht mehr schlafen, denn ist hier eine Hauswand vor mir mit
09:10einem großen goldenen Schild, wo draufsteht Adam und Nowak.
09:14Also wenn schon, dann Nowak und Adam, aber ehrlich gesagt, besonders griffig klingt das nicht.
09:19Findest du?
09:20Ja.
09:20Ja, dann lassen wir Nowak einfach weg und machen Adam und Söhne.
09:24Entschuldige bitte.
09:25Nowak?
09:27Hallo Sophie.
09:29Frederik, was gibt's?
09:31Äh, ich muss mit dir reden.
09:34Nein, ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.
09:37Ich muss mit dir etwas besprechen, was mir keine Ruhe lässt.
09:40Also gut, was gibt's?
09:42Ich will das nicht am Telefon besprechen. Können wir uns später im Lanzino treffen?
09:46Tut mir leid, ich kann nicht.
09:49Sophie, hör mir einfach nur zu.
09:51Wenn du mich danach nicht mehr sehen willst, respektiere ich das und werde dich nie wieder behelligen.
09:57Also gut, bis um halb neun.
10:05Du willst dich nochmal mit ihm treffen?
10:08Ein letztes Mal, ja.
10:09Wozu?
10:10Dieser Typ wird nie akzeptieren, dass du von ihm, dass du mit ihm nichts mehr zu tun haben willst.
10:16Und gerade deshalb möchte ich ihn noch einmal treffen, um es ihm ein für allemal zu erklären.
10:20Ach so, und du glaubst, dass es diesmal in sein Hirn reingeht? Ich nicht.
10:23Ich hoffe es zumindest.
10:27Weißt du, der hat dich einfach sitzen lassen, damals, vor sechs Jahren.
10:29Er hat sich einen Scheißteig um dich gekümmert.
10:32Ich würde sowas nie machen.
10:34Vergiss das nicht.
10:36Keine Sorge, das vergesse ich nicht.
10:39Michael, der einzige Grund, warum ich mich noch einmal mit ihm treffe, ist...
10:45...ich werde ihn bitten, Falkenthal zu verlassen.
10:54Hey, Bani, spielst du ne Runde mit?
10:56Schon klar, ist ja nicht mehr nötig, ne?
10:57Spielst du das lieber mit Paula?
10:59Bani!
11:02Hat sie dir gegenüber vielleicht irgendwas erwähnt?
11:03Ich meine, wie sie mich so findet?
11:07Schon klar, darüber spricht man nicht, ne?
11:08Du weißt gar nicht, was für ein Glück du hast.
11:11Ich wünschte, sie würde einfach mal vorbeikommen und mit mir ne Runde durch den Park drehen.
11:15Ich meine, haben wir zum Barnis gar nicht so schlecht unterhalten.
11:17Bis dann Elsa kam.
11:19Mann, war das peinlich.
11:21Aber hey, Paula kommt vielleicht demnächst mal mit zum Basketball spielen.
11:25Du siehst, ich bin dir auf den Fersen.
11:29Ja, Bani, du bist ein guter Freund.
11:30Mit dir kann man wenigstens über sowas reden.
11:32Aber hey, das bleibt unter uns, klar?
11:38Was hast du denn heute Nachmittag getrieben?
11:40Ich hab Theo in Barnis besucht.
11:43Theo ist nett, findest du nicht auch?
11:45Ja, er ist nett.
11:46Und die Kassiererin im Supermarkt ist auch nett.
11:48Aber nett heißt ja nun mal nichts anderes als nett.
11:51Tut mir leid, Eva.
11:52Ich weiß, wie gern du andere Menschen miteinander verkuppelst.
11:55Oh, ich habe noch nie jemanden verkuppelt.
11:58Also, ja.
12:00Die Paare, die sich in diesem Haus begegnet sind,
12:03die haben alle allein zusammengefunden.
12:05Außerdem ist es Frau Landmann ein Graus,
12:07sich in fremde Angelegenheiten einzumischen.
12:11Manchmal überwinde ich mich trotzdem.
12:14Manchmal sogar auch mit Erfolg.
12:16Manchmal muss man dem Glück etwas auf die Sprünge helfen.
12:19Wir waren jedenfalls immer sehr dankbar für deine Ratschläge.
12:21Und auch für die strengen Worte,
12:23wenn wir uns mal zu blöd angestellt haben.
12:24Ach, ich musste euch doch lediglich ab und zu daran erinnern,
12:28auf euer Herz zu hören
12:29und nicht das zu glauben, was euch der Verstand einreden will.
12:32Du meinst also, ich sollte lieber meinen Verstand ausschalten,
12:34wenn mir irgendwann einmal der Mann fürs Leben über den Weg läuft?
12:36Du drehst mir die Worte im Munde herum.
12:39Ich glaube, was Eva sagen möchte, ist,
12:40dass wenn dein Verstand und dein Herz dir etwas Unterschiedliches sagen,
12:43müsstest du immer auf dein Herz hören.
12:45Und auch wenn der Verstand dir sagt, dass es absolut unmöglich ist,
12:48es gibt immer einen Weg, wenn du dran glaubst.
12:51Zum Glück habe ich damit ja noch Zeit.
12:53Aber bei Nina und Ben war es auch so.
12:55Alle haben geglaubt, dass Mama bei dem Erdbeben in Armenien gestorben ist.
12:58Nur Ben hat gefühlt, dass sie noch lebt.
12:59Und er hat sie gerettet.
13:00Aber das zeigt doch, dass man niemals aufgeben darf.
13:03Egal, wie aussichtslos es aussieht.
13:05Wenn es die wahre Liebe ist, dann muss man drum kämpfen.
13:08Ja.
13:11Also nur damit jetzt hier keine Missverständnisse aufkommen.
13:13Das Ganze war ja jetzt rein hypothetisch
13:15und Theo ist einfach nur nett.
13:17Ja.
13:17Klar.
13:29Alexander, hast du mit Nora über die Reise gesprochen?
13:32Ja.
13:33Sie denkt noch darüber nach.
13:34Was denn für eine Reise?
13:37Ich dachte, es würde Nora gut tun, mal ein paar Tage rauszukommen.
13:39Eine Luftveränderung sozusagen, verstehst du?
13:41Ich habe Alexander vorgeschlagen, mit ihr wegzufahren.
13:44Mhm.
13:45Ja, das ist doch eine hübsche Idee.
13:46Wisst ihr schon, wo ihr hinfahren könntet?
13:49Wie gesagt, Nora ist sich noch nicht sicher, ob wir fahren.
13:52Ja, dann pack sie einfach ins Auto und fahr los.
13:55Am Ende wird sie dir dankbar sein.
13:57Ich glaube nicht, dass das momentan eine gute Idee ist.
14:00Aber ich lasse dich natürlich wissen, ob wir fahren oder nicht.
14:03Okay.
14:08Die beiden kennen sich erst ein paar Wochen
14:10und sind schon wie richtige Geschwister.
14:12Ja.
14:14Dann steht uns wohl bald der erste Streit ins Haus.
14:17Wie meinst du das?
14:19Ja.
14:20Meine Kinder sind mich gerade für eine harmonische Beziehung bekannt.
14:24Also zwischen Viktoria, Max und Lissi, da flogen die Fetzen, das kann ich dir aber sagen.
14:30Und ich meine, Nora und Lissi haben sich am Anfang auch nur gestritten.
14:34Das klingt aber nicht nach Alexander.
14:36So habe ich ihn nicht erzogen.
14:37Das hat ja auch nichts mit Erziehung zu tun.
14:40Das sind die von beiden Gene.
14:44Unsinn.
14:45Kannst du dir Alexander als Unruhestifter vorstellen?
14:50Nicht wirklich.
14:52Das stimmt.
14:53Alexander ist aus einem anderen Holz geschnitzt.
14:58Womöglich bin ich gar nicht sein Vater.
15:03Ich werde Ihnen ganz sicher nicht meine Beziehung zu Richard erklären.
15:06Ihre Beziehung zu Richard ist vorbei, wenn er erfährt, dass er nicht der Vater Ihres Sohnes ist.
15:12Verschwinden Sie endlich.
15:13Nicht so hastig.
15:15Niemand darf erfahren, dass Sie mich gesehen haben.
15:23Einverstanden.
15:23Ich werde niemandem etwas sagen.
15:27Über sowas macht man keine Witze.
15:31Entschuldigung, Entschuldigung.
15:33Ich dachte, du könntest zur Abwechslung meinen Scherz vertragen.
15:38Judith, dir gehen doch die letzten Tage auch an die Nieren.
15:45Julia hat recht.
15:46Man soll nie aufgeben, egal wie aussichtslos es ist.
15:50Aber was heißt das in meinem Fall?
15:53Soll ich um eine Liebe kämpfen, von der ich weiß, dass sie verboten ist?
15:57Soll ich mich einfach über das hinwegsetzen, was mein Verstand mir sagt?
16:01Egal, wie ich es auch dreh und wende.
16:03So wie bisher kann es mit Alexander und mir auch nicht weitergehen.
16:07Vielleicht sollte ich doch alleine von ihr fortgehen.
16:11Allerdings müsste ich dann alles, was mir etwas bedeutet, zurücklassen.
16:13Meine Familie, meine Freunde.
16:15Außerdem habe ich Daniel versprochen, mich um die Manufaktur zu kümmern.
16:19Und wenn ich dafür sorge, dass sie in gute Hände gelangt,
16:23dann wäre ich frei.
16:26Frei, um endlich alles hinter mir zu lassen.
16:44Hallo.
16:44Hallo.
16:47Schön, dass du so kurzfristig Zeit gefunden hast.
16:49Ja, leider habe ich auch nicht sehr viel Zeit.
16:52Ich habe einen Rotwein für uns bestellt.
16:54Danke, aber ich bleibe lieber beim Wasser.
16:57Keine Sorge, es ist nicht unser Wein.
17:00Das wäre doch...
17:01Zu Plum?
17:02Entschuldige.
17:04War nicht ganz fair.
17:20Der ist gut?
17:20Ja.
17:21Ich habe geahnt, dass sie dir schmecken würde.
17:25Wie geht es dir?
17:27Besser.
17:29Annabelle sucht mich nicht mehr in meinen Träumenheim.
17:31Ich habe wieder Boden unter den Füßen.
17:34Du hast die letzten sechs Jahre geopfert, um diese Frau zu finden.
17:38Viel schlimmer ist, was ich sonst geopfert habe.
17:41Zumindest weiß ich jetzt, dass es keine Halluzination war,
17:43als ich sie vor kurzem hier gesehen habe.
17:45Ja, das stimmt.
17:48Es tut mir leid, dass ich dir nicht geglaubt habe.
17:51Du hattest gute Gründe, an mir zu zweifeln.
17:54Aber jetzt ist es vorbei.
17:59Frederic, ich habe mich für Michael entschieden.
18:02Du hattest dich auch schon mal für mich entschieden.
18:04Wir waren auf dem Weg zu dir.
18:06Du wolltest mit Michael reden?
18:09Ja, aber dann ist alles anders gekommen.
18:12Wegen meiner Besessenheit von Annabelle.
18:14Annabelle ist tot.
18:16Das heißt, der einzige Grund, der uns auseinandergebracht hat,
18:18existiert nicht mehr.
18:20Es hat einfach nicht sollen sein.
18:22Und vielleicht ist es besser so.
18:26Wir haben von einem gemeinsamen Leben geträumt.
18:28Du hast mir die Augen gesehen und gesagt,
18:30dass du mich nie wieder verlassen wirst.
18:32War das alles nur eine Laune?
18:36Die Situation hat sich geändert.
18:38Zum Leben braucht man ein bisschen mehr als ein paar Träume.
18:41Ich nicht.
18:44Ich will gar nicht ohne Träume leben.
18:46Und du?
18:46Ich bin wirklich nicht hierher gekommen und...
18:48Sophie, ich liebe dich.
18:50Ich glaube, du bist hierher gekommen,
18:53weil du mich auch noch liebst.
19:21Und Frau von Weiden?
19:22Guten Abend, Herr Adam.
19:23Guten Abend.
19:24Entschuldigen Sie die späte Störung,
19:25aber ich habe noch Licht gesehen.
19:26Ist schon in Ordnung, aber Sophie ist noch nicht zu Hause.
19:28Das ist gar nicht so schlimm.
19:29Ich wollte sowieso mit Ihnen reden.
19:31Es geht um die Manufaktur.
19:32Ja, wenn das so ist, dann kommen Sie doch bitte rein.
19:34Dankeschön.
19:38Kann ich Ihnen vielleicht was anbieten?
19:39Glas Wein, Kaffee, Wasser?
19:40Wasser.
19:41Setzen Sie sich, bitte.
19:49Ich habe mich dazu entschieden,
19:51das Geld aus der Erbschaft meiner Mutter
19:52in die Manufaktur zu stecken,
19:54um damit die Schulden zu bezahlen.
19:56Das ist sehr großzügig von Ihnen.
19:58Bitte schön.
19:59Danke.
20:00Auf diese Art und Weise könnte man alle Forderungen begleichen
20:03und die Manufaktur wäre erst mal gerettet.
20:06Ja, das ist mir sehr wichtig.
20:07Immerhin ist die Manufaktur ein traditionsreiches Familienunternehmen
20:10mit Hunderten von Mitarbeitern.
20:11Ja, das sehe ich auch so.
20:13Ich werde Ihnen da gerne helfen.
20:14Dann kommen Sie am besten morgen Vormittag in meinem Büro vorbei
20:17und dann reden wir über die Details.
20:19Gut.
20:20Ich habe noch eine Bitte.
20:22Ich werde eventuell auf Reisen gehen
20:25und möchte die Manufaktur an Frederik Grafenberg verkaufen.
20:30Haben Sie denn mit Herrn Grafenberg schon darüber gesprochen?
20:33Nein, noch nicht, aber zuletzt wollte er sie gerne haben
20:36und ich denke, dass die Manufaktur bei ihm in guten Händen ist.
20:41Auf den Weiden, ich weiß jetzt gar nicht, wie ich...
20:45Was denn?
20:47Ich hoffe, ich verrate jetzt kein Staatsgeheimnis,
20:49aber soweit ich weiß, möchte Herr Grafenberg Falkenthal verlassen.
21:03Es ist so schön, euch wieder hier zu haben.
21:06Müsst ihr denn wirklich morgen schon wegfahren?
21:09Ja, leider.
21:11Warum kommst du uns nicht einfach mal besuchen?
21:14Also ich soll nach Südafrika fliegen.
21:17Tja, warum denn nicht?
21:19Patricia hat versprochen, uns nächste Woche zu besuchen.
21:23Tobias und Marianne wollen auf ihrer Weltreise auch bei uns halt machen.
21:26Warum schließt du dich denen nicht an?
21:28Ach, ich weiß nicht.
21:32Masika und Amari fragen auch ganz oft nach dir.
21:35Und die kennst du ja nur von Fotos und vom Telefonieren.
21:38Ja, es stimmt.
21:43So eine weite Reise habe ich doch noch nie gemacht.
21:47Und das kann ich nicht von jetzt auf gleich entscheiden.
21:51Das musst du auch nicht.
21:53Du überlegst es dir einfach in Ruhe und dann sagst du uns Bescheid, wenn du kommen möchtest.
22:03Ich bestreite gar nicht, dass ich noch Gefühle für dich habe, Frederik.
22:06Aber hier geht es um mehr als um nur Gefühle.
22:09Warum noch?
22:11Um Vertrauen.
22:13Ich kann nur mit einem Mann zusammen sein, auf den ich mich wirklich verlassen kann.
22:17Der für mich da ist und der mir das Gefühl gibt, dass er mich niemals enttäuschen wird.
22:23Ich werde dich nicht enttäuschen.
22:25Nie wieder.
22:30Als ich dich kennengelernt habe, habe ich mir nichts zähnlicheres gewünscht, als mit dir zusammen zu sein.
22:37Was hat sich seitdem verändert?
22:40Ich habe mich anders entschieden.
22:43Und Michael hat es verdient, dass er mir und meiner Entscheidung trauen kann.
22:49Das ist doch nicht das, was du leben willst.
22:51Ach ja, was will ich denn?
22:54Jemanden, bei dem ich mir nicht sicher sein kann, ob ihn nicht doch eines Tages wieder die Unruhe packt?
23:00Frederik, ich weiß, dass du es ernst meinst.
23:02Aber Michael hat mich niemals verletzt.
23:04Er war immer für mich da und auf ihn kann ich mich immer verlassen.
23:07Er tut mir gut.
23:09Und dafür willst du uns und deine Träume aufgeben?
23:13Vielleicht ist das ja mein sehnlichster Traum.
23:16Endlich jemanden zu finden, auf den ich mich immer verlassen kann.
23:20Und wenn du einen Fehler machst, willst du dann immer daran festhalten?
23:26Frederik, du hast mich um dieses Treffen gebeten und mir gesagt, dass du mich danach in Ruhe lässt.
23:31Wenn du mir beweisen willst, dass ich mich wirklich auf dich verlassen kann,
23:34dann halte dich dran.
23:40Ich weiß nicht, ob ich das kann.
23:47Vielleicht ist es das Beste, wenn du Falkenthal verlässt.
23:56Ich wünsche dir alles Gute.
24:07Du willst mit Nora weggehen?
24:10Wohin?
24:11Vielleicht nach Hamburg.
24:13Unsere gemeinsame Zeit dort war die glücklichste in meinem Leben.
24:16Ja, aber damals wusstest du auch noch nicht, dass Nora deine Schwester ist.
24:19Auch wenn mein Kopf das längst begriffen hat, schlägt mein Herz nach wie vor für sie.
24:23Manchmal dauert es halt, bis das Herz dem Verstand hinterherkommt.
24:25Da musst du einfach ein bisschen Geduld haben.
24:27Konrad, ich liebe sie.
24:28Und das werde ich für den Rest meines Lebens tun.
24:31Und jetzt glaubst du, dass du irgendwo weit weg von Falkenthal mit Nora glücklich werden kannst?
24:36Ich weiß ja selbst, dass mein Plan vollkommen irrational ist.
24:40Aber seit wann entscheidet man ein Liebesding mit dem Kopf, ne?
24:42Seitdem klar ist, dass der Kopf bei euch der bessere Berater ist.
24:46Du hast ja eigentlich recht.
24:48Aber ich habe mich bisher immer auf mein Gefühl verlassen können, wenn ich eine wichtige Entscheidung treffen musste.
24:52Und ich habe es nie bereut.
24:54Und dein Gefühl sagt dir was?
24:57Dass Nora die Liebe meines Lebens ist.
24:59Und dagegen bin ich machtlos.
25:02Glaubst du wirklich, dass du irgendwo anders vergessen kannst, dass die Liebe deines Lebens gleichzeitig deine Schwester ist?
25:07Das wird nicht funktionieren, Alexander.
25:09Und wenn doch?
25:13Es ist deine Entscheidung.
25:15Aber wenn du mich als deinen besten Freund fragst, ich glaube, du machst einen Riesenfehler.
25:25Nein, ich verkaufe keinesfalls an irgendeinen Investor, der denn sonst was mit der Manufaktur macht.
25:29Ja, das kann ich gut verstehen.
25:32Ein Vorschlag.
25:33Sie können ja mal drüber nachdenken.
25:35Wenn Sie weiter in die Geschicke der Manufaktur eingreifen wollen, dann verkaufen Sie doch einfach ein paar Anteile
25:39und nicht gleich das ganze Paket.
25:44Die Manufaktur ist das Erbe meiner Mutter.
25:46Und wie Sie ja vielleicht wissen, hat mir ein sehr schwieriges Verhältnis.
25:49Ja, aber offensichtlich liegt Ihnen die Manufaktur sehr am Herzen.
25:53Und auf diese Art und Weise wären Sie auf der sicheren Seite.
25:57Ich weiß nicht.
25:59Ich habe meinem Bruder Daniel versprochen, mich um die Manufaktur zu kümmern.
26:02Aber jetzt möchte ich am liebsten alles, was mit Annabelle zu tun hat, einfach nur hinter mir lassen.
26:07Sophie, da bist du ja.
26:09Es tut mir leid, es hat ein bisschen länger gedauert.
26:12Guten Abend noch.
26:13Guten Abend.
26:13Setz dich zu uns.
26:16Frau von Weiden ist hier, weil sie die Manufaktur verkaufen will.
26:19Tatsächlich?
26:21Und an wen?
26:23Ich hatte gehofft, dass Frederik Grafenberg noch Interesse hat.
26:26Ich hatte bereits angedeutet, dass Herr Grafenberg Falkenthal verlassen möchte.
26:30Das weiß ich nicht genau.
26:32Es könnte aber durchaus sein.
26:39Ja, also in dem Fall ist es dann wohl doch besser, erst einmal nur Anteile zu verkaufen, bis ein geeigneter
26:44Investor gefunden ist.
26:46Dann schlage ich vor 20 Prozent.
26:48Gut.
26:49Den Rest behalte ich vorerst.
26:51Ich... ich verstehe nicht ganz.
26:53Ich möchte einfach, dass die Manufaktur in guten Händen ist.
26:57Darf ich mir die Frage erlauben, warum Sie es so eilig haben, die Manufaktur loszuwerden?
27:01Ich werde eventuell auf Reisen gehen und möchte flexibel sein.
27:06Dann gebe ich Ihnen eine Vollmacht und würde Sie bitten, den verkauf der Anteile für mich abzuwickeln.
27:12Natürlich.
27:14Gut, dann werde ich Ihnen die Vollmacht heute noch zukommen lassen.
27:18Eine Bitte habe ich allerdings noch.
27:19Mir wäre es sehr recht, wenn Sie Herrn Grafenberg zuerst die Anteile anbieten könnten.
27:23Vielleicht überlegt er sich ja dann doch nochmal hier zu bleiben.
27:26Ja, gut.
27:27Dann danke ich Ihnen für Ihr Vertrauen. Ich werde mich um alles kümmern.
27:32Vielen Dank.
27:46Vielleicht ist es das Beste, wenn du Falkenthal verlässt.
27:51Ich wünsche dir alles Gute.
27:56Bitte.
27:58Danke.
27:59Wie ist euer Gespräch eigentlich gelaufen?
28:05Er hat mir gesagt, dass er mich immer noch liebt.
28:14Was hast du gesagt?
28:18Ich habe ihm gesagt, dass ich mich für dich entschieden habe und dass er das endlich akzeptieren soll.
28:23Ich habe ihm auch geraten, Falkenthal zu verlassen.
28:26Ja.
28:27Das wäre in der Tat das Beste für alle.
28:29Gewesen.
28:30Denn dazu wird es ja jetzt nicht mehr kommen, wenn Nora ihm die Anteile an der Manufaktur anbietet.
28:36Michael, mir ist das auch nicht recht.
28:38Aber wir können nicht unsere Befindlichkeiten über Noras Wunsch stellen.
28:44Weißt du, was am besten wird sein?
28:45Ich rufe ihn sofort an.
28:47Dann haben wir es hinter uns.
29:03Das ist nur der Anrufbeantworter.
29:07Frederica Louis spricht Sophie.
29:09Hör zu.
29:10Nora hat mich gebeten, Anteile der Manufaktur zu verkaufen.
29:13Und es ist ihr ausdrücklicher Wunsch, dass ich sie dir zuerst anbiete.
29:17Also, falls du Interesse hast, melde dich so schnell wie möglich, ja?
29:21Ach ja, du kannst auch eine Nachricht hinterlassen.
29:23Jederzeit.
29:25Wenn ich bis morgen früh nichts von dir gehört habe, dann gehe ich davon aus, dass du kein Interesse hast.
29:31Mach's gut.
29:35Tja, vielleicht ist er auch schon längst unterwegs nach Neuseeland.
29:38Und wenn du mich fragst, passt er sowieso besser auf eine Ranch als in Unternehmen wie Falkenthal Porzellan.
29:43Ein Weingut.
29:45Entschuldigung.
29:46Frederic hatte ein Weingut in Neuseeland.
29:49Ich habe ja vergessen, Frederic hatte ein Weingut in Neuseeland.
29:51Das ist auch völlig egal.
29:52Was ich gemeint habe, er ist dort besser aufgehoben als hier.
29:57Tut mir leid.
29:59Naja.
30:02Ich weiß nicht, ich meine, die Manufaktur bedeutet ihm sehr viel.
30:08Hoffen wir, dass er klug genug ist, um auf deine Worte zu hören und Falkenthal trotzdem verlässt.
30:11Ja, das können wir nur hoffen.
30:28Die Manufaktur-Frage habe ich geklärt.
30:30Zumindest halbwegs.
30:31Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wo ich hingehe.
30:34Auf jeden Fall weit weg von Alexander, Hamburg und allem, was mich an unsere Liebe erinnert.
31:06Es kann einfach nie wieder so sein wie ein Haus.
31:09Als Alexander mich damals gefragt hat, ob ich seine Frau werden will, habe ich keine Sekunde gezweifelt.
31:15Mit jeder Faser meines Körpers wusste ich, dass ich das Richtige tue.
31:19Aber jetzt fühlt sich alles so falsch an.
31:22Ich...
31:47Und jetzt fühlt sich ¡ chama!
31:53Alexander?
32:16Ach, Alexander.
32:19Mein Herz sagt mir doch auch, dass es richtig ist, dich zu lieben.
32:23Aber mein Verstand weiß eindeutig, dass es falsch ist.
32:27Ich muss fort von dir.
32:55Wo bleibt Theo denn?
32:58Wieso? Heute werden dann nur Zeugnisse vergeben.
33:01Ja, nur so unwichtige Dinge wie Zeugnisse.
33:07Morgen.
33:07Weißt du, wie spät es ist?
33:09Ich weiß, ich bin zu spät dran.
33:11Hat im Bad etwas länger gedauert.
33:12Na komm, soll ich dir nicht schnell das Brötchen schmieren?
33:14Bitte, ich bin doch kein kleines Kind mehr.
33:16Das war jetzt nur nett gemacht.
33:18Schon okay, ich muss los. Tschüss.
33:20Was ist denn los mit ihm?
33:22Wieso?
33:23Na, irgendwie ist er doch komisch und so verschlossen.
33:27Er ist halt in einem Alter, in dem man seinen Eltern nicht mehr anders sagt.
33:33Aber du müsstest ja aus dem Alter eigentlich raus sein.
33:40Wann sagst du mir endlich, was mit dir los ist?
33:42Elsa, es ist nichts. Das habe ich dir gestern schon gesagt.
33:44Und ich habe es dir gestern auch nicht geglaubt.
33:48Es ist nichts, was mit dir oder mit uns zu tun hätte.
33:50Ich muss jetzt mal los. Tschüss.
33:57Ich habe euch ein bisschen Proviant für die Reise eingepackt.
34:00Vielen Dank, Eva.
34:01Aber du weißt schon, dass wir im Flugzeug auch was zu essen bekommen, oder?
34:04Ja, aber das ist doch nichts Anständiges.
34:06Da hast du allerdings recht.
34:08Jetzt träume ich wieder wochenlang von deinem Krustenpaten.
34:11Ja, und?
34:12Ich meine, hast du über das Angebot nachgedacht,
34:14deine Aktienanteile zurückzukaufen?
34:17Friedrich, es wäre einfach sehr schön zu wissen,
34:20dass du Werners Lebenswerk weiterfährst.
34:22Ich bin mir noch nicht ganz sicher.
34:24Ich muss auch noch mit Tobias und Marianne darüber reden.
34:26Sie finanzieren das Ganze.
34:28Ah, ich verstehe.
34:30Und Sophie?
34:31Ich meine, hast du noch mit ihr gesprochen?
34:33Es hat sich noch nicht die passende Gelegenheit ergeben.
34:35So, es kann losgehen.
34:36Nein, ist es schon so weit?
34:38Dann mache ich mal den Anfang.
34:41Marianne, es hat mich sehr gefreut, dich kennenzulernen.
34:43Mich auch.
34:44Wir sehen uns dann in Südafrika.
34:46Ich freue mich schon darauf.
34:52Es war schön, dich wieder zu sehen.
34:54Ja, ich vermisse euch jetzt.
34:56Dann komm uns doch besuchen.
34:58Du warst schon überall, nur nicht bei uns.
35:00Auf der nächsten Weltreise muss ich hoffentlich keine Verbrecherin jagen.
35:02Da kann ich die Route selbst bestimmen.
35:03Dann komme ich als erstes zu euch.
35:05Tu das, wir freuen uns.
35:08Und jetzt, wo du einen festen Wohnsitz hast, müssen wir unbedingt in Kontakt bleiben.
35:12Das werden wir.
35:13Und lass mich wissen, wie deine Entscheidung lautet.
35:15Ja.
35:22Eva.
35:24Es ist hoffentlich ganz bald.
35:26Ja, hoffe ich auch.
35:30Versprich uns, dass du wenigstens drüber nachdenkst, uns zu besuchen.
35:33Gerne.
35:34Das wäre dich.
35:36Bis ganz bald.
35:39Auf Wiedersehen.
35:40Auf Wiedersehen.
35:42Scheiß, komm.
35:45Nachts.
35:55Na, deiner Laune nach zu urteilen, hängt bei euch der Haussegen wohl wieder gerade.
36:00Könnte man so sagen, ja.
36:01Und wer hat nachgegeben?
36:03Wir haben uns in der Mitte getroffen.
36:06Ah.
36:06Nachdem Tom dir wahrscheinlich hoch und heilig versprechen musste, dass er sich nie wieder
36:10an deinen Strafzetteln vergreift.
36:11Ja, das auch.
36:13Aber was noch viel besser ist, er hat sie alle von sich aus bezahlt.
36:16Ich wusste, es ist Liebe.
36:18Von wegen, ich darf die Wohnung putzen, bis ich meine Schulden bei ihm abbezahlt habe.
36:22Ist das etwa Liebe?
36:23Wenn man so am Ball bleibt, dann ist es sogar die ganz große Liebe.
36:26Ach komm, lass uns über was anderes reden.
36:29Was gibt's denn bei dir so Neues?
36:31Oh, meine Männer geben mir Rätsel auf.
36:34Wieso?
36:35Theo ist komisch und Konrad redet keinen vollständigen Satz mit mir.
36:39Ja, Männer sind eben seltsam.
36:41Aber nicht Konrad.
36:42Hast du denn schon mal versucht, mit ihm darüber zu reden?
36:44Natürlich, er sagt immer nur, es hat nichts mit mir zu tun.
36:48Oh oh.
36:50Wieso oh oh?
36:53Nur so.
36:55Konstanze, was heißt oh oh?
36:58Es hat wahrscheinlich überhaupt nichts zu bedeuten.
37:00Aber wenn Juan gesagt hat, dass es nichts mit mir zu tun hat, dann konnte ich mir sicher sein, dass
37:04er mal wieder eine Affäre hat.
37:27Herr Rhein.
37:30Ich hab mir Sorgen gemacht.
37:31Du bist nicht zum Frühstück erschienen.
37:34Was hat das so bedeuten?
37:36Ich reise ab.
37:38Ohne mir Bescheid zu sagen?
37:40Das ist das Beste für uns.
37:43Ich werde dir einen Pfiff schreiben, sobald ich an meinem Ziel angekommen bin.
37:46Nora, gib uns nicht auf.
37:48Es ist das einzig Richtige und das weißt du auch.
37:50Vom Kopf her ja, aber darum geht es nicht.
37:53Hier geht es darum, dass wir uns lieben.
37:56Aber wir dürfen diese Liebe nicht lieben.
37:58Also mach es mir nicht noch schwerer, als es sowieso schon ist.
38:03Nora, bitte.
38:12Willst du dich wirklich für den Rest deines Lebens fragen, was aus uns hätte werden können, wenn du dich anders
38:17entschieden hattest?
38:27Willst du dich für den Rest deines Lebens fragen, was du willst?
38:59Das war doch viel zu kurz.
39:01Kaum waren sie da, waren sie schon wieder weg.
39:03Du solltest die beiden einfach mal in Südafrika besuchen.
39:06Ich weiß nicht.
39:07So eine weite Reise.
39:09Willst du nicht sehen, wie Julia und Daniel dort leben?
39:12Und er sich mal ihre Töchter kennenlernen?
39:13Doch, aber ich war doch nie so weit weg.
39:17Und jetzt in meinem Alter?
39:19Erstens bist du nicht alt.
39:20Und zweitens muss man manchmal alle Bedenken über Bord werfen und einfach das tun, was man für richtig hält.
39:26Tatsächlich?
39:32Guten Morgen.
39:34Guten Morgen.
39:35Frühstück ist fertig.
39:36Zehn Minuten.
39:37Wunderbar.
39:38Dann schaffe ich's ja noch schnell unter die Dusche.
39:41Aber nicht überziehen, ne?
39:42Keine Sorge, ich hab riesigen Hunger.
39:44Ab ins Bad.
39:54Manchmal gibt es tausend gute Gründe, eine Sache nicht zu tun.
39:57Aber wenn es sich gut anfühlt, dann ist es die richtige Entscheidung.
40:01Das klingt so, als hättest du gerade so eine Entscheidung getroffen.
40:05Genau.
40:06Was hast du vor?
40:07Wirst du gleich hören.
40:33Dies ist der Anrufbeantworter von Sophie Nowak und Michael Adam.
40:36Und bitte hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Signalton.
40:39Hallo Sophie.
40:40Ich wollte dir sagen, dass ich mir dein Angebot von gestern durch den Kopf gehen hab lassen.
40:44Und ich will es annehmen.
40:46Ich werde die Anteile der Manufaktur kaufen.
40:49Das bedeutet natürlich auch, dass ich in Falkenthal bleibe.
40:52Ich hoffe, du kannst es akzeptieren.
40:54Ich werde zwar nicht mit dir zusammen sein können, aber ich werde in deiner Nähe bleiben.
40:58Du wirst sehen, dass du dich diesmal auf mich verlassen kannst.
41:13Alle Nachrichten gelöscht.
41:25Ich will einfach einen Investor finden, dem es nicht nur um eine gute Geldanlage geht,
41:30sondern, ja, der sich auch tatsächlich dann um die Manufaktur und um die Mitarbeiter kümmert.
41:34Was mit mir?
41:37Was hältst du davon, wenn ich die Anteile kaufe?
41:39Hast du eine Affäre mit Nora?
41:41Bitte was?
41:42Nora, bitte vertrau mir.
41:43Ich würde dir ja gern vertrauen, aber ich habe Angst, dass wir gerade einen Riesenfehler machen.
41:48Wir lieben uns und wir werden es gemeinsam schaffen, Nora.
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