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  • vor 19 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Bei euch gibt's nicht mehr.
00:02Ich arbeite nicht mehr mit Herrn Grafenberg zusammen.
00:05Warum? Was ist passiert?
00:07Wir hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die Unternehmensführung betrifft.
00:12Das heißt, du hast ihn gekündigt?
00:14Nein, ich habe ihn nicht gekündigt. Ich habe seinen Vertrag nicht verlängert. Aus Kostengründen.
00:20Naja, ich habe dich vorhin mit so einer Frau verwechselt. Die hat mit einem Typen rumgeknutscht auf der Wiese und...
00:25Naja, es war kein besonders schönes Gefühl.
00:27Ich weiß.
00:30Wie du weißt.
00:30Das ist mir doch erzählt.
00:32Auch, dass der Tanz gestern mit Nora gar nichts bedeutet hat und dass ihr heute überhaupt nicht verabredet seid.
00:38Das hast du gehört? Du hast gar nicht geschlafen?
00:40Das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen.
00:43Du hast mich ganz schön auflaufen lassen.
00:45Halt die Klappe.
00:49Für den Fall meines Ablebens verfüge ich, Annabelle Grafenberg, dass mein gesamtes Vermögen einschließlich meiner Firma Falkental Porzellan an eine
00:57einzige Person fällt.
01:00An meine Tochter Nora von Weiden.
01:03Was?
01:05Das gibt's doch nicht, das...
01:07Ich habe an meiner Tochter Nora vieles wieder gut zu machen.
01:11Sie hat als einzige immer zu mir gehalten.
01:15Und auf sie konnte ich mich bis zuletzt immer verlassen.
01:20Annabelle Grafenberg.
01:49Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:03Nein.
02:05Nein, ich habe Annabelle nicht zur Flucht verholfen.
02:09Nora lügt nicht.
02:11Bitte, das musst du mir glauben.
02:13Ja, was ist das?
02:14Ich habe sogar versucht, sie aufzuhalten.
02:18Und warum vermacht sie dir dann ihr gesamtes Vermögen, einschließlich der Manufaktur?
02:21Ich weiß es nicht und ich will das ganze Geld auch gar nicht.
02:24Was steht hier?
02:28Sie hat als einzige immer zu mir gehalten und auf sie konnte ich mich bis zuletzt immer verlassen.
02:33Das ist nicht wahr.
02:34Ich habe nicht...
02:35Nora, ich will nichts mehr hören.
02:38Du verlass bitte Augenblick in mein Haus.
02:46Ja, das wäre toll, wenn sie mir die Unterlagen nochmal schicken könnten.
02:59Ich muss sie irgendwie verlegt haben.
03:00Tut mir leid, das wird nicht nochmal vorkommen.
03:03Gut, vielen Dank.
03:04Wiederhören.
03:05Die Unterlagen vom Arbeitsamt, die du neulich beim Ölwechsel ans Motorrad als Unterlage umfunktioniert hast?
03:09Das muss ja nicht jeder wissen.
03:10Und wozu brauchst du jetzt neue Reifenwechsel?
03:13Quatsch.
03:14Ich will mich noch was Neuem umsinnen.
03:15Ich kann nicht ewig in dieser Kneipe hier arbeiten.
03:17Warum denn nicht?
03:18Ist doch ein cooler Job.
03:20Naja, ich will auch nicht, dass Mike allein für die Haushaltskasse verantwortlich ist.
03:23Was schwebt dir denn so vor?
03:25Keine Ahnung.
03:26Mal sehen, was es so gibt.
03:28Weißt du denn, was du werden willst?
03:30Klar, Basketballspieler.
03:31Warum bin ich denn nicht gleich drauf gekommen?
03:33Immerhin besser als ewig zu studieren.
03:36Du meinst so wie meine Schwester?
03:38Hm, finde ich auch.
03:40Hast du da nicht was von dir gehört?
03:41Tom wollte doch irgendwas mit dir klären.
03:43Nee, bei mir hat sich niemand gemeldet.
03:45Ich nehme mal an, die haben wieder gestritten und werden die nächsten paar Wochen kein Wort miteinander reden.
03:48Oder sie hat Tom jetzt endgültig in die Wüste geschickt.
03:50So wie die vorhin drauf war.
03:52Hm.
03:57Wie geht's da am Rücken?
03:59Oh, sehr schlecht.
04:01Ich glaube, du musst ihn noch eine Weile pflegen.
04:04Hast du aber Glück, dass ich so ein Mitleid mit dir habe?
04:10Sag mal.
04:12Ja?
04:13Wenn du vorhin geschlafen hast, wieso hast du nicht gemerkt, dass du einen Sonnenbrand bekommst?
04:16Hab ich doch.
04:18Und du hast nichts unternommen?
04:22Ich wollte ja nicht, dass du merkst, dass ich nicht schlafe.
04:25Warum nicht?
04:28Weil ich gemerkt habe, wie du mich beobachtest.
04:30Ja.
04:31Du hast süß ausgesehen.
04:33So friedlich.
04:35Und ich kann doch kein Wort von deinem Geständnis verpassen.
04:39Und das war dir ein Sonnenbrand wert, ja?
04:41Ja.
04:42Obwohl ich gehofft habe, dass du ihn zuerst entdeckst.
04:44Und wenn du mich schon die ganze Zeit anstierst?
04:46Ja, da muss ich irgendwie andere Sachen im Kopf gehabt haben.
04:49So?
04:50War es denn so?
05:09Das ist lieb von euch, Daniel, dass ihr an meinen Geburtstag gedacht habt.
05:13Ja.
05:13Und wie geht es dir und Julia so in eurem Südafrika?
05:20Ob es bei uns etwas Neues gibt?
05:22Ja, also, weißt du, da gebe ich dir am besten Frederik.
05:25Und grüße mir Kolja und meinen Erik von mir.
05:28Und vielen Dank nochmal für eure Grüße, ja?
05:33Daniel und Julia geht es bestens und ich soll euch herzlich...
05:36Hallo Daniel.
05:37Du, es gibt Neuigkeiten von Annabelle.
05:40Du weißt es schon.
05:43Was, der Anwalt aus Uruguay hat alle Kinder informiert?
05:45Dann weiß es Patricia auch.
05:50Daniel, ich kann dich verstehen, dass du mit Annabelle nichts mehr zu tun haben willst.
05:53Aber es geht um das Erbe der Gravenbergs.
05:56Die Manufaktur gehört unserer Familie und wir haben jetzt die Chance, sie zurückzubekommen.
06:02Wer soll sie denn sonst erben?
06:05Ja.
06:06Ja, okay, bitte denk nochmal drüber nach.
06:09Danke.
06:10Du auch.
06:14Und, was hat er gesagt?
06:16Daniel wusste bereits Bescheid.
06:19Wir und Patricia haben beschlossen, das Erbe auf jeden Fall auszuschlagen.
06:24Die Manufaktur wird in den Besitz der Gravenbergs zurückkehren.
06:27Ganz bestimmt, Frederik.
06:38Nora, warte.
06:42Warum glaubt Richard mir nicht?
06:44Ich glaube dir.
06:45Wir haben uns gerade angenähert.
06:46Da kommt dieses Testament und wird alles wieder kaputt.
06:50Wenn das Ganze eine späte Rache von Annabelle ist.
06:53Meinst du, das wäre möglich?
06:55Du kennst sie nicht.
06:56Ey, meine, du kanntest sie nicht.
06:57Gib Richard Zeit, Nora.
06:59Der Tod deiner Mutter und das Testament, das kommt für ihn auch sehr überraschend.
07:03Das hat sie doch mit Absicht geschrieben, um mich als ihre Komplizen dazustellen.
07:07Ich muss nochmal zu ihm und mit ihm reden.
07:09Hältst du das wirklich für eine gute Idee?
07:11Je länger er darüber nachdenkt, desto schwieriger wird es, ihn davon abzubringen.
07:15Ich muss zu ihm.
07:16Ich muss versuchen, ihn umzustimmen.
07:21Ich verstehe, dass du nicht kommen kannst.
07:23Zu viel ist passiert.
07:25Zu oft habe ich dich enttäuscht und deshalb verloren, was mir so wichtig ist.
07:28Dein Vertrauen und deine Liebe.
07:31Ich weiß, dass ich vieles falsch gemacht habe.
07:33Trotzdem hoffe ich, dass ich dir eines Tages alles erklären kann und dass du mir glaubst und verzeihst.
07:49Ich hatte keine Ahnung von dem Testament.
07:52Ich wüsste auch nicht, wie ich Annabelle beigestanden haben soll.
07:55Ich habe es nicht getan.
07:56Ich habe ihr nicht geholfen.
07:58Das schuld mich mit deinen Ausreden.
07:59Das ist die Wahrheit.
08:01Die Wahrheit?
08:02Du weißt ja gar nicht, was das ist.
08:03Das stimmt nicht.
08:04Das Testament beweist eindeutig, dass Annabelle und du bis zuletzt gemeinsame Sache gemacht hast.
08:08Nein, nein, das ist eine Lüge.
08:10Warum sonst hat sie dir ihr gesamtes Vermögen vermacht?
08:12Die Manufaktur und zwei Millionen oben drauf.
08:14Ich weiß es nicht, weil sie sich an mir rächen will.
08:17Weil sie sich an dir rächen will?
08:19Für mich sieht das aus wie eine Belohnung für gute Dienste.
08:22Ich habe nichts dergleichen getan.
08:24Ich hatte keinen Kontakt mehr zu Annabelle, seitdem sie geflohen ist.
08:28Ich weiß nicht, warum du ihr geholfen hast.
08:31Aus Verbundenheit oder aus Geldgier.
08:34Vielleicht freust du dich ja sogar darüber, dass sie jetzt endlich tot ist.
08:37Damit bist du deine finanziellen Sorgen los und musst mit niemandem teilen.
08:41Das stimmt nicht.
08:42Bitte glaub mir.
08:45Ich habe dir nichts mehr zu sagen.
08:48Bitte, Vater.
09:02Warum haben wir eigentlich sechs Jahre damit gewartet?
09:05Weil du halt nicht so der spontane Typ bist.
09:07Ach, und du bist der spontane Typ, ja?
09:09Ja.
09:09Ich bin der spontane Typ.
09:11Du bist so spontan, dass du einen Sonnenbrand kriegst, während du überlegst, wie du mich rumkriegst.
09:14Du hast doch überhaupt nichts kapiert.
09:16Das war doch gerade die Strategie dabei.
09:18Oh ja, super Strategie.
09:19Wahrscheinlich haben wir deswegen sechs Jahre lang gebraucht, ne?
09:21Wegen meines Sonnenbrands?
09:23Nein, wegen deiner verqueren Gedanken.
09:26Geh doch mal zu.
09:26Meistens weißt du auch selber nicht, was du willst.
09:28Stimmt nicht.
09:29Jetzt zum Beispiel weiß ich sehr genau, was ich will.
09:31Dann sollten wir lieber die Klappe halten, bevor es wieder an Missverständnis geht.
09:34Ja, das sollten wir.
09:35Oh, ist das heiß hier heute.
09:38Oh, ach, lasst euch gar nicht stören.
09:40Ich muss sowieso wieder los.
09:42Meike, du störst doch nicht.
09:43Wobei denn auch.
09:44Genau.
09:45Tom hat mir nur meine Decke vorbeigebracht.
09:47Die habe ich im Park liegen lassen.
09:48Ja.
09:48Ach schön, ihr wart im Park.
09:49Nee.
09:51Wir waren nicht zusammen im Park.
09:53Getrennt.
09:53Ja.
09:53Ihr wart getrennt im Park.
09:55Ja, genau.
09:56Und Tom hat zufällig gesehen, wie ich meine Decke habe liegen lassen.
10:00So verwirrt muss man erst mal sein.
10:02Wenn mich was verwirrt hat, dann wahrscheinlich dein Gequatsche.
10:05Ich dachte jetzt, ihr wart nicht zusammen im Park.
10:08Genau.
10:09Waren wir auch nicht.
10:10Ja, das kann dir Konstanze gleich ganz genau erklären.
10:12Ich muss zum Dienst.
10:13Tschüss.
10:14Bis später.
10:18Konstanze, ich muss dir was erzählen.
10:36Er glaubt mir nicht.
10:38Ich führe hier, das ist das Testament der letzte Beweis.
10:41Wofür denn?
10:43Du bist unschuldig.
10:47Ich rede mit ihm.
10:48Nein, bitte, Alex.
10:49Geh nicht.
10:50Es bringt nichts.
10:51Überhaupt nicht.
10:53Was willst du denn jetzt machen?
10:54Was willst du denn jetzt machen?
10:56Was willst du denn jetzt machen?
11:01Ich muss aufhören zu träumen und mich der Realität stellen.
11:05Als erstes muss ich mich um die Beerdigung meiner Mutter kümmern.
11:09Bist du sicher?
11:12Du warst schon unterwegs im Bestattungsinstitut.
11:16Du musst das nicht machen.
11:18Du könntest das Bestattungsinstitut auch beauftragen, sich um alles zu kümmern.
11:21Doch, ich muss.
11:24Sie war nun mal meine Mutter.
11:28Und dann muss ich versuchen, mein Leben wieder irgendwie in den Griff zu bekommen.
11:38Sie war noch einmal hier.
11:41Ich kann mir vorstellen, wie enttäuscht du bist.
11:44Ich war fast so weit, Nora wieder zu vertrauen.
11:47Und ich habe dich die ganze Zeit gedrängt, ihr zu glauben.
11:49Ach, du hast es nur gut gemacht.
11:51Sollte ich mich wirklich so in ihr getäuscht haben?
11:55Du glaubst eben immer an das Gute im Menschen.
11:58Ich glaube einfach, dass jeder Fehler macht und dass jeder eine zweite Chance bekommen sollte.
12:04Judith, du bist wirklich unglaublich.
12:06Ich habe noch nie so einen großzügigen und verständnisvollen Menschen gekannt wie dich.
12:10Naja, auf jeden Fall weißt du jetzt, was mit Annabelle ist.
12:13Ja.
12:14Und ich glaube, dass es an der Zeit ist, mit dem Kapitel Annabelle Schluss zu machen.
12:20Endgültig.
12:20Du hast recht.
12:23Ja, das habe ich.
12:42Hallo.
12:44Hallo.
12:44Hallo, wie geht's dir?
12:46Und dir?
12:47Gut.
12:49Ja, du hast sicher schon von Annabelle bis tot gehört.
12:51Ja.
12:54Passt du deshalb im Gutshaus?
12:55Ja, ich habe gerade das Testament eröffnet.
12:58Annabelle hat ein Testament gemacht?
13:01Ich darf darüber nicht sprechen.
13:04Kein Problem.
13:05Ich wollte ohnehin mit Richard von Weiden reden.
13:07Ja, tu das.
13:09Sophie, warte.
13:11Als ich dich gestern Nachmittag einfach habe stehen lassen, weil ich dachte, dass ich Annabelle gesehen habe.
13:17Ich, ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.
13:20Aber ich, deine Besessenheit Annabelle zu finden und hinter Gitter zu bringen, genau der gleiche Grund, weswegen du mich schon
13:27einmal hast sitzen lassen.
13:28Es war ein Fehler, ich weiß es.
13:30Ja.
13:31Weil du gehört hast, dass Annabelle jetzt tot ist.
13:33Nein, nicht deshalb.
13:36Mir ist klar geworden, dass ich in den letzten Jahren wie besessen von dieser Frau war.
13:40Ihretwegen habe ich alles verloren.
13:42Meine Weinberg in Neuseeland.
13:43Sechs Jahre meines Lebens.
13:45Und vor allem dich.
13:47Du wiederholst dich.
13:49Genau das gleiche hast du mir gestern schon gesagt.
13:52Aber jetzt habe ich es begriffen.
13:53Als mein Verstand mir gestern diesen Streich gespielt hat, das war, das war wie aus einem Traum aufwachen.
13:58Frederic.
13:58Du hattest recht.
14:00Ich war von Annabelle besessen.
14:01Aber es ist vorbei.
14:04Bis zum nächsten Mal.
14:06Annabelles Vergangenheit.
14:08Glaub mir.
14:09Wir zwei, wir, wir könnten...
14:10Ich werde Michael heiraten.
14:12Wir haben den Kaufvertrag für unser Baugrundstück unterschrieben.
14:22Ich verstehe.
14:26Gut.
14:55Erst dachte ich, ich müsste mit allen Mitteln gegen diese Kündigung kämpfen, aber...
14:58Ist aber auch extrem unfair, dass sie gerade dich kündigen wollen.
15:02Ja, jetzt hat Sebastian mich aber überzeugt, dass ich das als Chance sehe.
15:06Naja, und die zahlen auch eine ganz gute Abfindung.
15:09Und Falkendal-Porzellan ist ja auch nicht der einzige Arbeitgeber auf der Welt.
15:13Ich werde mich jedenfalls jetzt um einen richtigen Job bemühen.
15:15Und dann sind wir weiter.
15:16Maike findet sicher auch einen Job bei ihrer Qualifikation und mache ich mir gar keine Sorgen.
15:20Hatte ich meinen Schlüssel irgendwo liegen lassen?
15:24Und, hast du Konstanze im Park gefunden?
15:26Was?
15:27Konstanze, du wolltest doch irgendwas mit dir klären.
15:29Ja, ja, klar, ist, ist geklärt.
15:31Ja.
15:31Man sieht sich.
15:32Bestimmt, das habe ich ja ganz vergessen.
15:34Ha, wie war es dann im Park?
15:36Na gut, wenn du es unbedingt wissen musst.
15:38Wir haben uns geküsst im Park und später in der Wohnung.
15:43Und es war wunderschön, so zufrieden.
15:45Na, endlich.
15:46Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?
15:49Ja.
15:51Du kriegst da Abfindung.
15:54Ich habe euch doch gerade gestört, dich und Tom, oder?
15:57Nee.
15:59Komm schon, Konstanze.
16:01Wir sind alle erwachsene Menschen.
16:04Ja.
16:07Die haben uns geküsst.
16:13Und wir haben miteinander geschlafen.
16:14Aber das muss erst mal unter uns bleiben, okay?
16:16Klar, wie du willst.
16:19Aber warum?
16:21Weil ich nicht weiß, wie es weitergeht.
16:23Wieso?
16:24Ich dachte, jetzt ist alles klar zwischen euch.
16:25Für mich ist es das ja auch.
16:26Aber ich habe keine Ahnung, was Konstanze darüber denkt.
16:29Du meinst, sie hat immer noch ein Problem damit, dass du Polizist bist?
16:31Das hoffe ich doch wohl nicht.
16:32Ja, und was ist dann das Problem?
16:33Wenn ich wüsste, was Tom aus der ganzen Geschichte macht.
16:36Frag ihn doch einfach mal.
16:38Bist du verrückt?
16:38Dann denkt er noch, ich sitze hier und zerbreche mir den Kopf über ihn.
16:50Ja, bitte.
16:52Herr von Weiden, Herr Grafenberg ist da.
16:54Ah, ja.
16:55Hallo.
16:56Nehmen Sie doch Platz.
16:57Danke, Katharina.
16:59Ich kann mir schon denken, warum Sie hier sind.
17:03Beileidsbekundungen können wir uns ja wohl schenken, oder?
17:05Das glaube ich auch.
17:07Wissen Sie etwas genaueres, wie es passiert ist?
17:09Nein, auch nur, dass Sie in Ordnung sind.
17:11Wo Gwai einen Verkehrsunfall hatte und dabei ums Leben gekommen ist.
17:15Der Wagen soll völlig ausgebrannt sein.
17:17Ich habe gehört, dass Annabelle ein Testament hinterlassen hat.
17:22Ja, das hat sie.
17:24Sie hat Nora zu Alleinabend gemacht.
17:27Nora.
17:28Nora.
17:30Ich kann mir denken, was das für sie bedeutet.
17:36Ich hätte eigentlich gehofft, dass Falkenton Porzellan in den Besitz der Familie wieder gelangt.
17:41Ja, das verstehe ich, aber das wird wohl kaum in Noras Interesse sein.
17:45Ich nehme an, sie wird die Firma meistbietend verschleudern und sich dann mit dem Geld ein schönes Leben machen.
17:51Damit ist das Erbe meines Vaters endgültig verloren.
17:55Es tut mir ehrlich leid.
17:58Zumal ich Annabelle damals geholfen habe, Ihnen die Manufaktur abzunehmen.
18:04Ja, wir haben beide vieles durch diese Frau verloren.
18:09Und jetzt erschlägt sie auch noch die letzte Hoffnung, dass Falkenton Porzellan wieder in den Besitz unserer Familie zurückkehrt.
18:16Annabelles letzte Rache.
18:25Annabelle schafft es selbst nach ihrem Tod, mir noch alles kaputt zu machen.
18:29Erst hat sie sich mit allen Mitteln dagegen gewehrt, mich als Tochter anzuerkennen.
18:33Und jetzt soll ich alles erben?
18:35Warum?
18:37Ich habe damals versucht, ihre Flucht zu verhindern.
18:39Und sie wird wohl kaum mütterliche Gefühle für mich entwickelt haben.
18:42Nicht Annabelle.
18:45Es gibt nur eine Erklärung.
18:47Sie wusste genau, wie Richard reagieren würde.
18:49Und wollte sich auf diese Weise rächen.
19:00Was machst du denn hier?
19:02Ich hatte Hunger und habe mich gefragt, ob du mir beim Essen eine Gesellschaft leistest.
19:05Ich habe keinen Hunger.
19:07Aber du musst was essen.
19:10Komm, wenigstens probieren.
19:13Okay, ich habe gerade Tee gekocht.
19:16Das passt perfekt.
19:19Nasegorengen, Frühlingsrollen und ein Glücksgex für jeden.
19:33Ich bin gleichwertig.
19:35Wie war es denn bei dem von Weidens?
19:38Ich bin Frederik begegnet.
19:40Er stand vor dem Gutshaus, als ich gerade gehen wollte.
19:43Ich konnte ihm gar nicht ausweichen.
19:45Was wollte er denn schon wieder?
19:46Er wollte wissen, ob Annabelle ein Testament gemacht hat und...
19:51Er wollte sich bei mir entschuldigen.
19:54Er kann einfach nicht aufhören, ne?
19:55Mich ärgert es, dass ich mich überhaupt auf ein Gespräch eingelassen habe, aber ich habe ihm klargemacht, dass ich ihm
20:01nichts mehr zu sagen habe.
20:03Gut.
20:05Gehen wir?
20:06Okay.
20:08Zu dir? Ach, lass mal.
20:10Oder zu mir.
20:13Am liebsten würde ich ja jetzt mit dir in unser gemeinsames Haus gehen, aber das muss ja leider noch ein
20:17bisschen warten.
20:18Seit Jahren sage ich dir, dass diese doppelte Haushaltsführung nur Probleme bringt.
20:22Ja, ich weiß, das nervt. Ständig suche ich was, ständig habe ich was.
20:27Was hältst du davon, wenn wir, bis unser neues Haus fertig ist, gemeinsam bei mir wohnen?
20:36Das ist nicht dein Ernst.
20:41Michael Adam, möchten Sie bei mir einziehen, mitsamt Ihren Anzügen, Krawatten, Händen, Unterhosen, Socken und was Sie sonst noch alles
20:49besitzen?
20:52Ja, ich will.
20:56Ich will.
20:58Ach.
21:01Ich verstehe das nicht.
21:02Du kennst Tom jetzt schon so lange und jetzt fängst du was mit ihm an, obwohl du ihn gar nicht
21:06willst?
21:07Ich will ihn doch. Nur nicht auf so eine spießige Wir-sind-jetzt-Zusammen-Weise.
21:13Sondern?
21:14Ich weiß nicht, ich hatte an sowas Offenes gedacht.
21:16Weißt du, wir lassen uns einfach treiben und schauen, was passiert.
21:21Und glaubst du, Tom sieht das genauso?
21:23Warum nicht?
21:24Die meisten Männer haben es doch gerne ein bisschen unverbindlicher.
21:29Okay.
21:30Tom ist nicht wie die meisten Männer.
21:32Natürlich will ich eine feste Beziehung.
21:33Wenn ich mich auf eine Frau einlasse, dann möchte ich auch mit ihr zusammen sein.
21:36Dann hast du jetzt ein Problem.
21:38Konstanze kriegt schon Pickel, wenn sie das Wort Beziehung nur hört.
21:41Muss man denn immer gleich einem eine feste Form geben?
21:44Das nimmt der Sache doch den Spaß, die Spontanität.
21:47So tötest du doch sämtliche Gefühle ab.
21:50Sebastian und ich sind mittlerweile sogar verheiratet.
21:52Und das tötet bei uns überhaupt keine Gefühle ab.
21:55Ich meine ja nicht, dass das für alle Leute so gelten muss.
21:58Das ist nur für mich, für mich ist das nichts.
22:00Meike, eine feste Beziehung.
22:03Konstanze, mach dir doch nichts vor.
22:04Du warst jahrelang mit Hohen zusammen, du warst treu.
22:06Das ist eine feste Beziehung.
22:08Wenn du sie nicht gleich wieder verschrecken willst,
22:10dann darfst du das Wort Beziehung erst gar nicht in den Mund nehmen.
22:12Aber wenn es doch genau das ist, was ich will.
22:14Du weißt schon, dass man bei Frauen nie den direkten Weg gehen darf.
22:16Ja schon, aber bei Konstanze muss man Umwege gehen, dass einem schwindelig wird.
22:20Ich bin mir sicher, ihr könnt eine Beziehung haben.
22:22Du musst es ihr nur anders verkaufen.
22:23Du meinst, ich soll mir nicht Beziehung dazu sagen, oder wie?
22:26Du musst genau das Gegenteil sagen von dem, was du dir wünschst.
22:29Ich glaube, das ist genau das, was du willst.
22:34Vielleicht.
22:35Aber muss ich Tom das deshalb sofort auf die Nase binden?
22:39Nein, aber du bist ihm was schuldig.
22:41Siehst du, da fängt es nämlich an.
22:43Gestern waren wir noch befreundet, heute bin ich ihm schon was schuldig.
22:46Das ist mir echt zu kompliziert.
22:47Das ist überhaupt nicht kompliziert.
22:48Du musst ihm einfach nur sagen, was du für ihn fühlst.
22:51Ja, sagst du so einfach.
22:56Konstanze, nach allem, was wir beide zusammen erlebt haben,
22:59brichst du Tom das Herz, wenn du ihm jetzt sagst,
23:02dass du nur eine Affäre mit ihm haben willst.
23:05Du meinst, ich soll dir sagen, dass ich nur eine Affäre mit dir will?
23:07Ja, sag Affäre oder Flirt oder Abenteuer, ganz egal.
23:11Hauptsache, du nennst nicht Beziehung.
23:13Nur dann hast du eine Chance bei Konstanze.
23:15Und wenn sie zu Hause sind.
23:23Tut ja doch ganz gut.
23:26Habe ich doch gesagt.
23:29Du kümmerst dich ja richtig um mich.
23:31Wie so ein Bruder.
23:33Ich bin ja auch dein Bruder.
23:39Mensch, ich habe ja Richard noch gar nicht Bescheid gesagt, wegen der Beise zum Morgen.
23:44Soll ich das nicht übernehmen?
23:48Hallo, Herr Adam, hier ist Nora.
23:50Ich würde mal gerne meinen Vater sprechen.
23:52Es ist dringend.
23:56Nora van Weiden wünscht, Sie zu sprechen.
23:59Es gibt zwischen uns nichts mehr zu beraten.
24:01Richten Sie ihr das aus.
24:05Herr van Weiden wünscht, Sie nicht zu sprechen.
24:10Dann richten Sie ihm doch bitte aus, dass die Beisetzung von Frau Grafenbergs Urne morgen früh um 11 Uhr auf
24:15dem Waldfriedhof stattfinden wird.
24:17Ich sage Bescheid.
24:19Auf Wiederhören.
24:20Danke.
24:24Die Beisetzung der sterblichen Überreste von Frau Grafenberg.
24:28Danke, Herr Adam.
24:28Ich habe nicht vor, zu dieser Beerdigung zu gehen.
24:35Ich glaube nicht, dass Richard morgen kommen wird.
24:44Ich werde dich begleiten.
24:47Danke.
24:53Morgen wird ein anstrengender Tag.
24:56Willst du mich rausschmeißen?
24:58Ich möchte einfach nur ein bisschen alleine sein.
25:01Komm, lass alles so stehen.
25:03Geht schon.
25:04Okay.
25:07Du kommst zurecht?
25:08Klar.
25:08Mach dir keine Sorgen.
25:13Dann ruf an, wenn was ist, ja?
25:15Egal wann.
25:17Mach ich.
25:19Schlaf gut, Alex.
25:21Du.
25:22Du.
25:51Du.
25:51Du.
25:51Du.
25:53Du hast mich damals wegen Annabelle sitzen gelassen
25:55und du würdest es, ohne mit der Wimper zu zucken, noch einmal tun.
25:58Aber nicht mit mir.
25:59Ich habe gehört, dass Annabelle ein Testament hinterlassen hat.
26:02Ja, das hat sie.
26:05Sie hat Nora zu allein labern gemacht.
26:17Sag mir endlich, was du angestellt hast.
26:21Du glaubst, ich hätte was mit Werners Tod zu tun?
26:24Wie hast du meinen Vater in den Tod getreten?
26:25Ich habe es dir doch schon einmal gesagt.
26:27Werner war krank.
26:28Er hat sich gerne wegen jeder Kleinigkeit aufgenommen.
26:30Hör auf!
26:33Übrigens, Richard hat mir seine Anteile an der Manufaktur
26:37sozusagen zur Hochzeit geschenkt.
26:40Ist das nicht wundervoll?
26:41Die angeklagte Annabelle Grafenberg, geborene Krüger,
26:44Untergeschiedene von beiden, wird wegen Anstiftung zum Mord an Helena Bernstein
26:49zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt.
26:52Annabelle gehört hinter Gitter.
26:54Sie ist zu lebenslänger Haft verurteilt worden.
26:56Ich werde dafür sorgen, dass sie diese Strafe antritt.
26:58Ich dachte, das ist etwas Besonderes zwischen uns beiden.
27:04Das ist es auch.
27:06Willst du es aufgeben?
27:08Annabelle, Annabelle, Annabelle, das muss ein Ende haben.
27:17Ich hole mir mein Leben zurück.
27:27Herr van Weiden steht wohl immer noch unter Schock.
27:31Es ist mir sehr schwer gefallen, Frau van Weiden zu sagen,
27:34dass ihr Vater nicht mit ihr sprechen will.
27:36Tja, es ist schon schwer genug, die eigene Mutter zu begraben.
27:40Auch wenn es Annabelle ist.
27:42Aber dass der eigene Vater sie in dieser Situation allein lässt?
27:46Er möchte nicht einmal an der Beisetzung teilnehmen.
27:49Das kann ich verstehen, nach allem, was diese Frau ihm angetan hat.
27:54Werden Sie denn zum Friedhof gehen?
27:57Sie?
27:59Selbstverständlich.
28:01Frau Grafenberg war meine Arbeitgeberin.
28:04Schlimm genug.
28:05Und außerdem gebietet es der Anstand.
28:08Also ich weiß nicht, ob das Wort Anstand hier angemessen ist, wenn es um Annabelle geht.
28:14Also bedenken Sie doch bitte, was diese Frau allein ihrem jetzigen Arbeitgeber angetan hat,
28:20von den Grafenbergs ganz zu schweigen.
28:23Werden Sie hinzugehen?
28:28Jedenfalls nicht wegen Annabelle.
28:30Also, ich weiß nur nicht, ob wir Nora in dieser Situation allein lassen können.
28:35Sie wollen also doch mitkommen?
28:40Ich weiß nicht.
28:54Ich weiß nicht.
29:38Untertitelung des ZDF, 2020
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34:28Frau Landmann?
34:32Frau Landmann?
34:36Geht es Ihnen nicht gut?
34:38Tut doch alles in Ordnung.
34:40Wo bleiben Sie denn?
34:42Zu einer Beisetzung zu spät zu kommen ist doch mehr als peinlich.
34:46Ich kann nicht.
34:47Ich dachte, wir gehen zusammen.
34:49Es tut mir leid, ich werde nicht auf den Friedhof gehen.
34:52Ich kann nicht.
34:54Kann ich Ihnen helfen?
34:58Ich kann doch nicht an das Grab der Mörderin von Werner Grafenberg gehen.
35:03Da gebe ich Ihnen recht.
35:07Ich bleibe auch hier.
35:11Wirklich?
35:13Ich wäre doch nur Ihretwegen nah hingegangen.
35:22Einen Moment bitte.
35:25Es kommt bestimmt noch jemand.
35:29Wer sollte das sein, Nora?
35:33Ich weiß es nicht, aber...
35:39Wir sollten jetzt anfangen.
35:45Du bist nicht allein.
35:48Du wirst es auch nie wieder sein.
35:51Du bist ein trabalhar…
36:07Und dann depending es nicht, wenn du das s رuehst.
36:10Du wirst jetzt einfach' vielleicht ein bisschen.
36:11Du wirst es auch nicht.
36:14Ja!
36:19Du wirst es nicht sagen,
36:19du wirst den Wahいます.
36:20Das war schon nicht.
36:48Untertitelung des ZDF, 2020
36:54Das bleibt aber unter uns, ja?
36:56Wofür hältst du mich? Außerdem hat mir Tom eh schon alles erzählt.
36:59Und? Meinst du, die kommen irgendwann mal zusammen?
37:01Ganz ehrlich? So wie sich die beiden benehmen, sind sie schon längst zusammen.
37:05Nur weil sie es nicht zugeben.
37:06Vielleicht wird sich heute ja schon was ändern.
37:08Oh, ich muss in die Manufaktur.
37:10Du bist immer noch fest entschlossen, die Abfindung zu nehmen und in der Manufaktur aufzuhören.
37:14Ja, aber Herr Adam hat nur ganz kurz zwischen zwei Terminen Zeit für mich.
37:17Deswegen muss ich mich jetzt beeilen.
37:18Na dann los. Moni, übernimmst du kurz?
37:20Wie willst du denn hin?
37:21Ich komme natürlich mit. Hi, Constanze.
37:23Hi.
37:25Hi, Tom.
37:26Hi.
37:27Constanze, das schaffst du schon.
37:29Das schaffst du schon.
37:32Hi, Constanze.
37:34Hi.
37:34Wie geht's?
37:36Super.
37:37Und dir?
37:38Auch.
37:40Ich wollte gerade zu dir.
37:41Triff dich gut.
37:42Ich wollte nämlich auch gerade zu dir.
37:45Ich schätze, wir müssen reden.
37:48Hm.
37:49Sieht ganz so aus.
37:53Was meinst du?
37:54Wollen wir ein bisschen spazieren gehen?
37:56Im Park oder so?
37:57Ja.
37:58Ja, klar.
37:59Spazieren gehen ist gut.
38:00Okay.
38:02Okay.
38:16Ich komme also noch nicht zu spät.
38:19Sie kann sich diese aufgesetzte Trauer sparen.
38:21Ich weiß, dass Sie mit Annabelle gemeinsame Sache gemacht haben.
38:24Was?
38:25Deshalb will ich Ihnen hier und jetzt etwas Wichtiges sagen.
38:28Es ist mir sowas von egal, was in diesem Testament steht.
38:31Mein Vater und unsere Vorfahren haben Falkenthal-Pauzellan aufgebaut und zudem gemacht, was es ist,
38:36bevor sich Annabelle die Firma unter den Nagel gerissen hat.
38:38Grafenberg, was soll denn das?
38:40Frau von beiden weiß schon, was ich meine.
38:44Ich hole mir zurück, was mir zusteht.
38:47Da Sie offensichtlich gewillt sind, in die Fußstaff Ihrer Mutter zu treten,
38:51hole ich mir die Manufaktur von Ihnen zurück.
38:52Es reicht.
39:18Also wegen gestern Abend, ich wollte nur...
39:20Ich zuerst.
39:22Ich wollte nur...
39:23Und unterbreche mich nicht.
39:27Eigentlich wollte ich...
39:28Du sollst mich nicht unterbrechen.
39:32Also...
39:34Ich weiß nicht, was da gestern Abend mit uns passiert ist oder vor allem, was mit mir passiert ist, aber...
39:41Und du weißt ja, ich habe nicht so die besten Erfahrungen gemacht, Juan und so.
39:45Klar, das geht mir genauso.
39:47Was geht dir genauso?
39:49Ich bin überhaupt nicht an einer festen Beziehung oder so interessiert.
39:51Ich wollte dich fragen, ob wir nicht einfach eine Affäre haben wollen.
39:54Du weißt schon, unverbindlich und so.
39:58Ich wollte dich fragen, ob wir es mit einer Beziehung versuchen wollen.
40:01Und auch...
40:17Tja.
40:18Ja, Annabelle, jetzt sitze ich hier.
40:25Aber hast du mich nie gewollt.
40:29Gleich nach der Geburt hast du mich weggegeben.
40:34Wenn Luisa nicht so hartnäckig gewesen wäre, dann hätte ich dich nie gefunden.
40:39Nee.
40:48Du hast mich sogar noch verleugnet, als schon alle Beweise auf den Tisch schlagen.
40:56Und nur weil du dir Vorteile versprochen hast, hast du mich dann irgendwann als Tochter anerkannt.
41:07So war es immer zwischen uns.
41:13Ich weiß nicht, warum ich dich nicht einfach vergessen kann.
41:19Wir sind nie Mutter und Tochter gewesen.
41:22Das muss ja nicht so bleiben.
41:33Dann gäbe es ja doch eine Möglichkeit, die Manufaktur zu erwerben.
41:35Was, du willst die Manufaktur kaufen? Wie denn? Womit denn?
41:39Das weiß ich noch nicht. Aber es ist ein Versuch wert.
41:41Luisa hat mir ein Jobangebot gemacht.
41:43Das ist ja toll. Also gleich eine neue Herausforderung. Und wo ist das?
41:47In Vancouver.
41:49Bitte, bitte. Du machst einen Riesenfehler.
41:51Einen Fehler?
41:52Ja.
41:52Weißt du, mein größter Fehler war, an dich zu glauben.
41:54So, ich will jetzt raus hier.
41:56Ich will dich nie wieder sehen.
41:57Ich weiß nicht.
41:58Danke.
42:02أي
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