- vor 20 Stunden
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SpaßTranskript
00:00... hat die Führung der Firma übernommen.
00:01Ach.
00:02Ja, und sie sucht händeringend nach einer neuen Chefdesignerin.
00:08Ich könnte dir den Kontakt vermitteln, wenn du magst.
00:11Du weißt, dass ich immer für neue Herausforderungen zu haben bin.
00:15Und wenn dabei die Chance besteht, dir zu begegnen, sowieso.
00:20Ja.
00:23Im Lieferschein steht, dass wir tatsächlich 10.000 Fässer bekommen.
00:2710.000? Ich hab doch nur 1.000 bestellt.
00:30Sieht nicht so aus. Jedenfalls nicht, wenn Sie diese Bestellung rausgegeben haben.
00:33Denn mit der haben Sie tatsächlich 10.000 Fässer Kaolin geordert.
00:38Paula, gib mir französisch Nachhilfe.
00:40Dafür wollte ich Herrn Patricks beim Basketball zeigen.
00:42Klingt aber ein guter Deal.
00:43Das war's auch. Bis mir mein Vater ein Kondom in die Tasche gesteckt hat,
00:46das dann vor Paula rausgefallen ist.
00:48Verstehe.
00:49Und sie denkt, dass ich sie nur rumkriegen wollte.
00:51Die Kaolin-Werke sehen sich außerstandes, irgendetwas davon zurückzunehmen.
00:55Wir müssen die ganze Lieferung bezahlen.
00:57Natürlich.
00:58Ja, das war's.
01:01Ich mein, wenn jetzt kein Wunder geschieht, dann...
01:03...dann sind wir erledigt.
01:08Was heißt das denn?
01:08Müssen wir eine Entschuldigung ab?
01:10Ich lerne Französisch mit dir, alles andere interessiert mich nicht.
01:13Okay.
01:14Sie waren mit Alexander zusammen.
01:16Hat er Ihnen nicht von mir erzählt?
01:18Nein.
01:19Oh, okay.
01:20Ich dachte, Sie wüssten das.
01:21Ja, das war ein Albtraum.
01:23Damals wollte ich ihn einfach nur vergessen, aber...
01:26Na ja, jetzt ist das irgendwie anders.
01:29Jetzt ist es anders?
01:31Ja.
01:32Ja.
01:32In dem Moment, als ich Alexander wiedergesehen habe, da wusste ich, dass ich noch nicht über
01:35ihn hinweg bin.
01:38Ich glaube, er und ich, wir haben noch eine Zukunft miteinander.
01:50Ja, das war's.
01:53Ja, das war's.
01:55Ja, das war's.
02:02Ja, das war's.
02:15Ach, entschuldigen Sie.
02:21Wir haben uns gerade erst kennengelernt und ich schütte Ihnen gleich mein Herz aus.
02:25Schon gut.
02:25Ja, es ist nur so, das Wiedersehen mit Alexander...
02:28Ich hätte einfach nicht gedacht, dass die Gefühle auf einen Schlag wieder da sind.
02:33Er ist ein toller Mann.
02:36Aber wem sage ich das?
02:37Sie sind seine Schwester.
02:38Sie wissen, wie er ist.
02:40Ja.
02:41Das weiß ich.
02:43Ich hoffe, das wäre kein Problem für Sie, wenn Alexander und ich...
02:47Nein.
02:48Nein, die Manufaktur braucht eine neue Chefdesigner.
02:51Dann steht unserer Zusammenarbeit also nichts im Wege.
02:53Nein, natürlich nicht.
02:55Ich freue mich, Sie für die Manufaktur verpflichten zu können.
02:58Du.
02:59Wie bitte?
03:00Wir können uns doch duzen.
03:01Ich finde, wir sollten uns diese ganzen Formalien sparen, wo wir doch sozusagen zu einer Familie gehören.
03:06Ja.
03:08Wir kommen an Bord.
03:09Ich habe zu tun.
03:10Die Manufaktur.
03:11Tut mir leid.
03:15Was ist mit Nora?
03:17Sie hat noch zu tun.
03:19Und weiter hat sie nichts gesagt?
03:21Nein, wir haben uns nur noch mal vorgestellt.
03:23Und ich habe ihr von uns erzählt.
03:29Hätte ich das besser nicht sagen sollen?
03:31Doch, natürlich.
03:32Ist schon in Ordnung.
03:35Wollen wir?
03:42Danke, dass du mir noch eine Chance gibst.
03:44Ich helfe dir beim Französisch lernen.
03:45Das ist alles.
03:46Okay.
03:47Dann sehen wir uns morgen im Bunnies.
03:48Ja, aber sei pünktlich.
03:50Ich habe keine Lust, unnötig zu warten.
03:52Klar.
03:52Ich freue mich auf morgen.
04:01Ist noch was?
04:02Nein, okay.
04:03Dann bis morgen.
04:05Warte mal.
04:06Du solltest dich ein bisschen besser vorbereiten, sonst bringt das alles nichts.
04:09Und was soll ich machen?
04:11Vokabeln lernen.
04:12Lektion 1 bis, sagen wir, 4.
04:154 Lektionen?
04:17Ist ja das zu viel.
04:18Ich dachte, du willst was lernen.
04:22Okay, kein Problem.
04:24Frau Lein, Paula, alle warten schon auf sie.
04:26Es ist angerichtet.
04:29Stimmt.
04:29Es ist so einiges angerichtet.
04:40Frauen können oft sehr streng sein.
04:42Ich kenne das.
04:43Aber sie meint es meistens gar nicht so.
04:46Tja, wenn meine Oma zurückkommt und das Chaos hier sieht,
04:49will sie aber allerdings meinen, was sie sagt.
04:53Ich fürchte, du hast recht.
04:55Tja, ich würde ihnen ja gerne helfen, aber ich muss Vokabel lernen.
05:17Als ich Alexander im Gefängnis diese Briefe geschrieben habe,
05:20hatte ich nicht einmal seine Adresse.
05:23Ich war mir fast sicher, dass wir uns nie wiedersehen würden.
05:26Und trotzdem haben mir die Gedanken an ihn so viel Kraft gegeben und Hoffnung.
05:37Und jetzt?
05:39Jetzt kostet es mich so viel Kraft, mir meine Gefühle nicht anmerken zu lassen.
05:45Ich war einfach nicht darauf vorbereitet, plötzlich seiner Ex-Freundin gegenüber zu stehen.
05:52Entschuldige.
05:53Ich wollte dich nicht erschrecken.
05:55Du musst dich nicht entschuldigen.
05:58Doch.
06:04Ich hätte dir sagen müssen, dass Jessica und ich mal zusammen waren.
06:09Und warum hast du es nicht?
06:11Weil es nicht wichtig ist.
06:20Hast du sie wieder nach Falkenthal geholt?
06:24Sie ist eine gute Designerin.
06:26Ich wollte dir helfen.
06:31Ich habe gar kein Recht, so zu fragen.
06:33Doch, das hast du.
06:35Und das mit Jessica und mir ist lange vorbei.
06:37Und das war auch nie so wie mit...
06:40...mit dir.
06:48Sie ist eine attraktive Frau.
06:53Ja, mag sein.
06:54Aber sie bedeutet mir nichts.
07:01Alexander, wir waren uns einig.
07:02Wir sind Geschwister und wir haben unser eigenes Leben.
07:08Und als dein Bruder mache ich mir gerade Sorgen um dich.
07:11Warum?
07:13Du warst so plötzlich aus dem Wutshaus verschwunden.
07:17Ich musste nachdenken.
07:23Hier?
07:23Ja, warum denn nicht hier?
07:30Komm, ich bring dich nach Hause.
07:31Nein, das ist nicht nötig.
07:33Komm, redu dich mal um Jessica.
07:35Ich habe durch sich hier viel zu erzählen.
07:38Dus, ich bin bitte zu viel.
07:42Naferst du fürs Erste.
07:42Oh!
07:44Oh!
07:54Drew, euch 91.enzial
07:55habe ich dir das Gefühl. Wow!
07:58Warum?
08:06Ich bin
08:06짜 enseign Lösungen. Das ist
08:13Le Chagrin, der Kummer der Schmerz, avoir du Chagrin, Kummer haben.
08:25Hallo Theo.
08:31Theo, nochmal wegen vorhin, also ich wollte nur helfen.
08:36Das tut mir leid.
08:38Ist schon okay, Papa.
08:43Gut, wirklich. Also bin ich wirklich froh, weil ich will auf keinen Fall, dass du jetzt wegen mir irgendwie...
08:49Ist in Ordnung, danke.
08:54Ja, wir wollten uns nur noch was zu essen holen.
08:59Was hast du denn da gebastelt?
09:03Was? Du lernst um die Uhrzeit noch Französisch-Vokabel?
09:06Oh, da scheint Paula aber eine richtig strenge Lehrerin zu sein, ne?
09:10Ja.
09:15Gut. Konrad und ich, wir wollten dich auch gar nicht weiter stören.
09:19Schon okay, ich wollte sowieso gerade gehen.
09:22Du gehst noch Basketball spielen?
09:23Nein, ich muss noch lernen.
09:29Das scheint ja was richtig Ernstes mit Paula zu sein.
09:32Meinst du?
09:33Na, sonst würde er doch um die Uhrzeit keine Vokabeln mehr lernen.
09:37Also ich bin nur heilfroh, dass er mir die Nummer mit dem Kondom nicht mehr übel nimmt.
09:40Und das war so dämlich von mir.
09:44Allerdings.
09:45Na?
09:46Du kannst nur froh sein, dass er so verliebt in Paula ist, dass er darüber sowieso nicht mehr nachdenkt.
09:51Endlich.
09:57Konrad, denkst du, wir werden alt?
10:01Du schon, ich nicht.
10:03Och.
10:05Aber in dich verliebt zu sein, ist noch viel schöner als beim ersten Mal.
10:26Das war ein schöner Abend.
10:28Schade, dass Nora nicht dabei sein konnte.
10:31Ja, schade.
10:32Aber es war ihr erster Tag als Chefin.
10:36Immerhin konnte sie eine wichtige Position in ihrer Firma sofort neu besetzen.
10:41Ja.
10:43Sag mal, das will ich dich die ganze Zeit schon fragen.
10:46Es ist doch kein Zufall, dass Jessica jetzt plötzlich aufgetaucht ist, oder?
10:51Dir entgeht wohl nichts.
10:53Nein, zumindest nichts Wichtiges.
10:56Hoffe ich.
11:00Findest du, dass ich mich zu sehr einmische?
11:04Jessica ist nett und Nora braucht dringend eine qualifizierte Chefdesignerin.
11:10Ich denke dabei vor allem an Alexander.
11:13Ja, ja, ist mir schon klar.
11:15Wobei ich heute Abend nicht den Eindruck hatte, dass Alexander seine alte Beziehung zu Jessica wieder auffrischen will.
11:21Was nicht, das kann ja noch werden.
11:23Wenn Jessica es schafft, ihn von seinem Liebeskummer wegen der Frau in Hamburg abzulenken, bin ich schon zufrieden.
11:31Und vielleicht kann sie ihn überzeugen, wieder ins Gutshaus zu ziehen.
11:36Ja, das wäre nicht schlecht.
11:38Aber ich habe auch damals schon nicht verstanden, warum die beiden sich getrennt haben.
11:42Aber vielleicht ist ja Jessica genau das, was Alexander jetzt braucht.
11:53Es ist doch völlig egal, was ich von Jessica halte.
11:57Deshalb kann sie für Alexander trotzdem die Richtige sein.
12:01Ich muss mich daran gewöhnen, dass er in Zukunft mit anderen Frauen zusammen sein wird.
12:16Hallo Alexander.
12:17Jessica.
12:19Weißt du, wie spät es ist?
12:21Schön, dass es hier ist.
12:24Ja.
12:25Ja.
12:29Ich freue mich endlich, deine Schwester kennengelernt zu haben.
12:31Sie ist wirklich sehr sympathisch.
12:33Man merkt gleich, dass ihr Geschwister seid.
12:36Und deshalb bist du mitten in der Nacht hergekommen?
12:40Ich wollte mich bei dir bedanken.
12:43Der Job ist mir wirklich sehr wichtig.
12:48Und ich freue mich, endlich wieder in deiner Nähe zu sein.
13:06Ich werde es schaffen, meine Gefühle für Alexander zu vergessen.
13:12Der Tag heute hat mir einmal mehr klargemacht, wie schwer es wird.
13:15Auch wenn es wehtut.
13:18Alexander muss seinen eigenen Weg gehen.
13:21Genau wie ich.
13:42Danke.
13:43S'il vous plaît.
13:47Warum habt ihr mich nicht geweckt?
13:49Bonjour, Monsieur.
13:50Du wolltest ausschlafen.
13:52Wie lange hast du denn gestern noch gelernt?
13:54Bis zwei oder drei.
13:55Oh la la, da hast du bestimmt richtig Hunger.
13:58Ich bin viel zu spät dran, ich muss dringend los.
14:00Tschüss.
14:00Theo!
14:01Keine Zeit, sorry.
14:05Mein kleiner Junge ist verliebt.
14:07Na ja, wurde ja auch Zeit.
14:10Ja.
14:11Na, sie ist positiv.
14:12Theo wird erwachsen.
14:13Aber das ist es ja.
14:14Heute ist er verliebt, morgen zieht er aus.
14:16Ach, so schnell geht das nur auch wieder nicht.
14:18Außerdem, das hätte ja auch was Positives für uns.
14:21Und was?
14:22Na, wir hätten wieder mehr Zeit für uns und...
14:25Und?
14:28Und könnten wieder ganz spontan was unternehmen.
14:31So wie früher?
14:32Mhm, so wie früher.
14:34Oder glaubst du, wir sind zu alt?
14:36Ich nicht, du schon.
14:39Ich nehme dich beim Wort, Herr Landmann.
14:43Sehr gerne.
14:56Oh, Raffi.
14:57Oh, Entschuldigung.
14:59Ja, es ist genau richtig ein starker Kaffee.
15:01Sehr gut, danke.
15:02Du siehst müde aus.
15:02Ich habe nicht so gut geschlafen.
15:04Wegen der Manufaktur.
15:06Ja, es ist die ziemliche Verantwortung, die ich da übernommen habe.
15:09Du weißt ja, wenn du Hilfe brauchst, dann, ja?
15:12Hallo zusammen.
15:13Guten Morgen.
15:14Einen wunderschönen guten Morgen.
15:16Morgen, Jessica.
15:17Hallo.
15:18Ich habe geschlafen wie ein Baby, wahrscheinlich, weil mir das alles noch so vertraut ist.
15:22Komm, bedien dich.
15:23Danke.
15:25Beim Frühstück dürfen wir ja noch reinhauen, hm?
15:29Ihr beide müsst ja nun wirklich nicht auf eure Figur achten.
15:32Ja, aber eben nur, weil wir darauf achten.
15:36Weißt du denn schon, was du heute machen wirst?
15:39Ich will natürlich so schnell wie möglich in die Manufaktur.
15:42Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte ich am besten sofort anfangen.
15:45Mhm.
15:46Die Zeit dringt.
15:46Ich freue mich auf den Job.
15:49Und darauf, dich zu unterstützen.
15:51Ich glaube, ich muss jetzt los.
15:53Ach, dann komme ich gleich mit.
15:55Frühstücke doch erstmal in Ruhe zu Ende.
15:56Ja, das reicht mir schon.
15:57Ich dachte, wir fahren zusammen und du gibst mir unterwegs schon mal einen groben Überblick.
16:01Oder ich fahre und du kannst noch einen Moment relaxen.
16:05Ja, gut.
16:06Machen wir so.
16:08Dann bis heute Abend.
16:09Ja, bis heute Abend.
16:18Ich glaube, da steht uns wieder mehr Trubel ins Haus.
16:22Die beiden verstehen sich gut, oder?
16:32Ist das schön.
16:35Ist genau richtig für einen Spaziergang.
16:37Das habe ich gemeint.
16:38Jetzt haben wir wieder mehr Zeit für uns.
16:41Aber Konrad, wir gehen doch eigentlich jeden Tag spazieren.
16:43Nur mit oder ohne Theo.
16:45Also, so spontan ist das jetzt nicht.
16:47Ja, das kommt gleich noch.
16:50Das Schöne am spontanen Einfall ist ja, dass er spontan ist.
16:54Früher ist dir mehr eingefallen.
16:56Was denn?
16:59Na ja, früher wärst du zum Beispiel jetzt einfach so in diesen See gesprungen.
17:06Ja, ja, einfach so.
17:08Ja, einfach so.
17:09Ohne Badesachen.
17:11Konrad, nackt.
17:13Nackt.
17:15Na, du traust dich nicht.
17:16Ach, so Blödsinn.
17:17Ich trau mich natürlich.
17:19Ja, du traust dich nicht.
17:21Dann mach's doch.
17:23Nein, ich mach's nicht.
17:24Das ist doch Quatsch jetzt.
17:24Also, es ist doch albern jetzt hier in den See zu springen, nur um zu beweisen, dass wir nicht zum
17:28alten Eisen gehören.
17:29Nein, weil du dich schämst, du alter Knacker.
17:34Ich bin alter Knacker, oder was?
17:36Na, guck mal.
17:38So, so, so.
17:40So, nee, nee.
17:41Jetzt, jetzt, Frau Landmann, jetzt übernehme ich keine Garantie mehr von wegen alter Knacker.
17:46Jetzt zeige ich dir mal, wer hier alter Knacker ist.
17:49Ich glaube, du spinnst so.
17:50Alter Knacker, selber alter Knacker.
17:52So, Hosen runter und rein.
17:55Juhu!
18:03Na, was ist?
18:05Muss ich Angst haben, dass du langsam unspontan wirst?
18:08Ich?
18:11Oh, okay.
18:13Moment.
18:14Moment.
18:17Es ist kalt.
18:18Nein.
18:23Ich komme.
18:25Juhu!
18:27Juhu!
18:44Glaubst du wirklich, dass Theo sich mit Paula trifft?
18:47Guck dir doch an, wie aufgeregt er ist.
18:49Na, kein Wunder nach dem Streit gestern.
18:50Theo war völlig fertig.
18:52Es ist fast ein bisschen klaus.
18:54Hallo.
18:57Hallo, Paula.
18:58Hi.
18:59Bist du vorbereitet?
19:00Ja, ich denke schon.
19:02Hier, die, die habe ich für dich gebrannt.
19:05Chanson pour Paula.
19:06Ich dachte, also meine Lieblingslieder vielleicht.
19:08Können wir dann anfangen?
19:09Ja, natürlich.
19:14Je chante une chanson.
19:15Übersetzen.
19:16Ich singe ein Lied.
19:19Du hörst zu.
19:21Tü, tü.
19:23Was heißt noch mal zuhören?
19:25Écoutez.
19:26Na, vielleicht ist es noch zu schwierig.
19:29Ich conduis une voiture.
19:30Was machen Sie?
19:31Sie fragt den Vokabeln ab.
19:33Oh Gott, bin ich froh.
19:35Dass du keine Beziehung hast?
19:37Nein, dass ich kein Teenie mehr bin.
19:39Okay.
20:06Ich stehe mir das total spannend vor.
20:09Von einem auf den anderen Tag Chefin über eine so große Firma zu werden?
20:13Erstmal ist es viel Arbeit.
20:15Oh ja, das kann ich mir vorstellen.
20:18Da bleibt für Privatleben bestimmt kaum Zeit.
20:21Was sagt denn dein Freund dazu?
20:24Entschuldige.
20:24Ich wollte nicht indiskrit sein.
20:26Schon gut.
20:26Ich bin zur Zeit solo.
20:28Aber es ist gut.
20:29Ja.
20:30Ja, ich weiß.
20:32Vor allen Dingen, wenn man Karriere machen will.
20:33Ich bin auch solo.
20:35Seit ich mich damals von Alexander getrennt habe.
20:38Du hast dich von ihm getrennt?
20:39Ja, oder er von mir.
20:41Ist das so wichtig?
20:45Jetzt mal was ganz anderes.
20:46Hast du Lust, nachher mit mir shoppen zu gehen?
20:48Was?
20:50Zur Entspannung.
20:51Ich brauche dringend neue Sachen und ich kenne mich in Falkenthal nicht mehr so gut aus.
20:54Ich habe im Moment gar keine Zeit für sowas.
20:56Aber pass auf, nimm dir doch einfach ein Taxi.
20:57Lass dich zum Rathausplatz fahren und dann findest du alles, was du brauchst.
21:01Jetzt gleich?
21:01Na klar, warum nicht?
21:02Ich bin in den nächsten zwei, drei Stunden ohnehin in allen möglichen Meetings.
21:12Nun, nur sechs Cousins.
21:14Wir entschuldigen uns.
21:15Ils espèrent.
21:16Sie hoffen?
21:17Das klappt ja schon ganz gut.
21:19Sama Spion?
21:20Nein, ich meine, es klappt ja wirklich schon ganz gut.
21:21Danke.
21:23Und was machen wir jetzt?
21:24Du, ich habe Ludwig versprochen, ihm frische Pfirsiche vom Markt zu holen.
21:26Das mache ich jetzt mal.
21:27Soll ich mitkommen?
21:28Du kannst den Text hier lesen.
21:30Bis später.
21:31Tschüss.
21:32Tschüss.
21:35Was war das jetzt?
21:36Sie hat ihn sitzen gelassen.
21:38Wir sollten mal wenigstens mit ihm reden.
21:41Soll ich das nicht besser machen?
21:43Hey Theo, lass auf tun.
21:45Muss das nicht alles so ernst werden, was?
21:46Weißt du, was Tom meint?
21:48Dass es zwischen Mann und Frau ja nicht immer gleich um eine Beziehung für die Ewigkeit
21:52gehen muss.
21:53Das habe ich eigentlich nicht gemeint.
21:54Redet ihr jetzt von euch?
21:56Natürlich nicht.
21:56Also, ähm, manchmal möchten alle Beteiligten einfach nur Spaß haben.
22:01Und manchmal meint es einer von den Beteiligten auch sehr ernst.
22:04Sorry, Sie beiden, aber seid nicht sauer, aber ich komme im Augenblick echt ganz gut alleine
22:06zurecht.
22:07Ich brauche einfach nur meine Ruhe, okay?
22:10Wied, wied.
22:12Merci beaucoup.
22:36Kann ich Ihnen einen Termin mit der möglichen neuen Chefdesignerin ausmachen?
22:39Ich habe Frau Fuchs schon kennengelernt.
22:42und engagiert.
22:44Ich bin sicher, es ist eine gute Wahl.
22:47Die Zahlen bestätigen, dass nur einige größere Aufträge uns retten können.
22:50Und dafür brauchen wir unbedingt eine fähige Designerin.
22:52Wir müssen das Kaolin in großem Umfang verarbeiten.
22:56Aber wie soll das gehen?
22:58Was machen wir bis dahin?
23:00Ich habe mit den Kaolin-Berken nochmal verhandelt und sie geben uns vier Wochen Zahlungsfrist.
23:05Wenigstens eine Galgenfrist.
23:08Außerdem habe ich die Anfragen und Aufträge der letzten Zeit durchgesehen.
23:10Das Falkenthaler Fremdenverkehrsamt würde gerne Souvenire mit Stadtmotiven bestellen.
23:15Maximal 200 Stück.
23:18Das hilft uns aber auch nicht viel weiter.
23:20Nein.
23:21Ansonsten die üblichen Nachbestellungsanfragen von Hotels und Restaurants.
23:28Wir müssten unsere Abnehmer dazu bringen, mehr Geschirr zu verbrauchen.
23:33Ja.
23:34Und wie sollen wir das anstellen?
23:36Falkenthaler Porzellan ist auch noch besonders haltbar durch Beckerit.
23:40Und wenn wir beides miteinander verbinden?
23:43Wir designen so originelles Geschirr, dass die Gäste es als Souvenir kaufen würden.
23:50Das ist eine gute Idee.
23:52Ich weiß nicht, ob das in normalen Restaurants funktioniert.
23:55Ach, wahrscheinlich nicht.
23:59Aber wie wäre es mit einer renommierten Kaffeehauskette?
24:03Sie denken schon an eine bestimmte.
24:06Ja.
24:08Ich müsste nur mit meinem Bruder Alexander darüber reden.
24:11Das ist eine super Idee.
24:15Souvenirbäche für die Kaffeehauskette Ihres Bruders.
24:24Ich bin schon ganz verschrumpelt.
24:26Jetzt ist es mir aber kalt.
24:27Oh, echt?
24:29Ach, guck mal, da sind Decken.
24:31Dann nimm doch erstmal eine Decke.
24:32Ja.
24:34Schön warm.
24:34Guck mal, da ist noch eine.
24:36Ich werde verrückt.
24:37Das ist ja wie für uns gemacht.
24:41Das war aber wirklich spontan.
24:43Das war's.
24:44Geht doch noch.
24:46Das war toll.
24:49Ach, du.
24:52Konrad.
24:53Ja?
24:54Guck mal.
24:56Wo sind denn unsere Sachen?
24:58Oh Gott.
25:00Ja, welches Schwein macht denn sowas?
25:02Das gemeine Wildschwein, den Spuren nach zu urteilen.
25:05Mann, ich hätte diese blöden Wildschweinzäune doch reparieren sollen.
25:08Was?
25:08Na, die Schuhe haben sie uns gelassen.
25:09Toll.
25:11Aber wie kommen wir denn jetzt nach Hause?
25:15Naja, ich meine, Stadtfeind ist es nicht, aber so kriegen wir wenigstens keine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder sowas.
25:22Nee, Konrad, so gehe ich nicht nach Hause.
25:23Sieht aber sexy aus.
25:26Und was ist, wenn uns jemand so sieht?
25:28Tja, vor allen Dingen hatten wir das schon mal.
25:30Ich sag nur mal, Fruchtbarkeitsritual, Zelte, Lagerfeuer.
25:33Eben, und es gibt Dinge im Leben, die sollte man nur einmal machen.
25:36Und dazu zählt definitiv, halbnackt durch Falkenthal zu laufen.
25:39Definitiv, ja.
25:40Weißt du was, wir gehen durch den Wald zurück.
25:41Das dauert ein bisschen länger, aber dann müssen wir nicht mitten durch die Stadt.
25:45Okay.
25:48Na, und die Wildschweine?
25:50Wenn ich die erwische, die können was erleben.
26:05Sie ist zurück.
26:05Ja, dann können wir doch noch einen Kaffee bestellen.
26:07Machen wir weiter?
26:08Dann können wir es gern.
26:09Hast du den Text über...
26:11Was ist denn das?
26:12Meine Hausarbeit.
26:14Ich dachte, weil ich die gerade für dich.
26:17Schere Paula, ich m'excuse mich mal für alles, was hier passiert ist.
26:27Ich hoffe, dass du mich immer so liebst, Tanteo.
26:31Also, so sehe ich das jedenfalls.
26:46Konkernon, Konkernon.
26:47Konkernon, Alain.
26:48Sprachlich ist es allenfalls ausreichend, aber der Inhalt ist eine glatte Eins mit Sternchen.
26:52Das heißt, du nimmst meine Entschuldigung an.
26:54Ich habe vielleicht auch ein bisschen überreagiert, okay?
26:56Außerdem will ich nicht meine ganzen Ferien hier in geschlossenen Räumen verbringen.
26:59Warum warten wir denn noch?
27:00Komm.
27:05Tschüss.
27:05Tschüss.
27:06Tschüss.
27:06Ciao.
27:07Tschüss.
27:09Also, keine Ahnung, was er gemacht hat, aber es hat funktioniert.
27:13Vielleicht hat es was mit Liebe zu tun.
27:34Jessica.
27:35Ja, ich bin's nur.
27:37Entschuldige, ich wollte dich nicht stören.
27:38Nee, nee, nee, schon in Ordnung.
27:40Musst du nicht in die Manufaktur?
27:42Die brauchen mich noch nicht.
27:44Deswegen war ich erst mal shoppen.
27:47Und jetzt brauche ich deine Hilfe.
27:49Streik die Kreditkarte.
27:52Ich habe mir ein Bikini gekauft.
27:55Und ich würde gern wissen, was du davon hältst.
28:04Also, wenn du willst, dass sich jeder Mann den Kopf nach dir verrenkt, dann...
28:09Einer würde mir schon reichen.
28:17Es müssen doch nicht immer gleich die riesengroßen Gefühle am Start sein.
28:20Na klar.
28:21Wie bei uns.
28:22Theo und Paula jedenfalls können auch einfach nur Spaß miteinander.
28:26Ach Mann.
28:26Warum muss ich mich ausgerechnet in die unromantischste Frau von allen?
28:30Ich habe nichts gesagt.
28:32Ich dachte, das Tolle an unserer Beziehung...
28:34An unserer Situation wäre, dass wir keine Beziehungsgespräche führen.
28:38Genau.
28:45Hey!
28:47Was ist denn das für ein Spiel?
28:48Können wir mitmachen?
28:50Witzig!
28:51Sehr lustig, ja.
28:52Wir waren baden.
28:53Und dann waren unsere Sachen weg.
28:56Geklaut?
28:57Ja, von einer Horde Wildschweine.
29:00Na, wenn das jetzt die Runde macht.
29:10Wenn du noch ein Handtuch hast, dann könnte ich meinen Bikini im See einweihen.
29:14Das würde ich mir in deiner Stelle nochmal überlegen.
29:16Das Wasser ist verdammt kalt.
29:19Du könntest mich ja nachher aufhören.
29:23Mach keinen Unsinn.
29:24Nachher holst du dir noch einen Schnupfen und fällst in der Manufaktur aus.
29:41Eigentlich würde ich dich ja jetzt bitten, mir den Rücken anzureiben.
29:45Aber?
29:48Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Situation dich gefangen macht.
29:54Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das jetzt ein Wunder ist.
29:57Klautze will ich nicht.
29:58Oh!
30:05Oh!
30:07Oh!
30:07Oh!
30:08Oh!
30:10Oh!
30:11Oh!
30:14Oh!
30:24Und das nennst du peinlich?
30:25Mir hat das schon gereicht.
30:27Und als mein Vater gar nicht mehr weiter wusste,
30:29hat er mir stattdessen das Kondom untergejubelt.
30:31Und das nennt sich dann Aufklärung.
30:33Du hättest mal Ben sehen sollen.
30:34Als er mich aufklären wollte, hat er es mit einem Charadespiel versucht.
30:37Du meinst dieses, ich mach dir was vor und du musst erraten, was es ist?
30:40Jetzt weißt du, was peinlich ist.
30:42Oh Mann.
30:43Wenigstens Mama fand's lustig.
30:44Manchmal denke ich, dass das genetisch bedingt ist.
30:47Was, dass Eltern sich peinlich benehmen?
30:48Die müssen sich doch denken können, dass diese Aufklärungsgespräche vollkommen überflüssig sind.
30:52Meinst du, wir werden auch mal so?
30:54Na guck mal, da bewegt sich irgendwas.
30:56Das ist ein Kaninchen.
30:58Das sieht aus wie Bruno.
31:00Wer ist denn Bruno?
31:01Eins von den Kaninchen, was wir früher hatten.
31:04Ah, heiß.
31:05Irgendwie sieht das überhaupt nicht glücklich aus.
31:07Dem Kaninchen geht's wahrscheinlich überhaupt nicht gut.
31:09Das Auto steht bestimmt schon eine ganze Weile in dieser prallen Sonne.
31:11Die Fenster sind auch alle dicht.
31:15Kaninchen vertragen Hitze total schlecht.
31:17Wer macht denn auch sowas?
31:18Das ist doch die reine Tierquälerei.
31:19Wir müssen was machen, sonst stirbt es.
31:31Also nur mit Handtuch begleitet, hast du mir fast noch besser gefallen.
31:34Ja, das kann ich mir vorstellen, dass es dir viel Spaß gemacht hätte, wenn ich im Handtuch durch ganz Falkenthal
31:38gelaufen wäre.
31:39Warum nicht?
31:40Dann hätte Falkenthal wenigstens mal eine echte Attraktion erlebt.
31:43Hm, danke schön.
31:45Mir reicht's trotzdem, dass uns immerhin Tom und Constanze gesehen haben.
31:49Bestimmt, das war relativ peinlich.
31:52Immerhin haben sie uns noch nach Hause gefahren, sonst wären wir noch zum Stadtgespräch geworden.
31:57Es ist noch gar nicht raus, dass wir das nicht trotzdem werden.
32:00Wieso?
32:01Tom und Constanze halten doch dicht.
32:04Stimmt.
32:23Constanze.
32:28Barneys, Constanze Becker, hallo.
32:30Hallo, Constanze. Ich bin es, Eva.
32:32Eva, wie geht's dir? Was machst du?
32:34Mir geht es gut. Ich mache heute mal einen etwas ruhigeren Tag.
32:38Ist es so aufregend in Südafrika?
32:40Ja, stell dir vor, ich war gestern auf einer Elefantensafari.
32:44Ja, Elefantensafari, ja, das klingt spannend.
32:46Das war's auch. Julia und Daniel zeigen mir jeden Tag etwas Neues.
32:49Aber das erzähle ich euch in Ruhe, wenn ich wieder zu Hause bin.
32:52Gibst du mir mal, Elsa?
32:54Oh, die ist gerade nicht da. Die muss ich noch anziehen.
32:58Anziehen? Um die Tageszeit?
32:59Umziehen. Sie muss sich noch umziehen.
33:03Constanze, was ist los?
33:05Nichts.
33:06Außer, dass ein paar Wildschweine die Klamotten von Konrad und Elsa zerfetzt haben.
33:11Wildschweine?
33:12War aber nicht weiter schlimm.
33:14Nur, dass die beiden halt nach dem Nacktbaden nichts mehr anzuziehen hatten.
33:18Und wo sind sie jetzt?
33:19Tom und ich haben sie nach Hause gebracht.
33:22Ach, da bin ich aber beruhigt, dass den beiden nichts passiert ist.
33:26Lag ihnen einen schönen Gruß. Ich melde mich wieder.
33:28Mach ich.
33:32Großartig, Constanze.
33:33Du hast es geschafft, das Missgeschick von Elsa und Konrad genau eine halbe Stunde für dich zu behalten.
33:36Was sollte ich denn machen?
33:38Es gibt Situationen, da kann man vielleicht doch einfach mal kurz...
33:51Das wurde jetzt sogar mir zu heiß in der Sonne.
33:53Ja.
33:54Gin Tonic mit Doppelzitrone.
33:55Du hast es nicht vergessen.
33:59Erinnerst du dich noch an unseren Urlaub in der Costa Smaralda?
34:03Da war es nur im Wasser halbwegs erträglich.
34:06Wir hatten eigentlich eine ganz schöne Zeit, oder?
34:11Und wie sieht es heute so bei dir aus mit den Frauen?
34:14Da gibt es nichts.
34:17Erzähl mir nichts. Die haben doch bestimmt Schlange gestanden.
34:19Ich war viel unterwegs.
34:22Ja, ging mir genauso.
34:23Darum bin ich auch froh, endlich wieder hier zu sein.
34:28Entschuldige.
34:33Wagner?
34:34Kollege Grafenberg hier.
34:35Ich müsste dringend Frau von beiden sprechen.
34:37Sie ist doch noch bei Ihnen.
34:38Nein.
34:39Wie kommen Sie darauf, dass Sie...
34:40Ihre Schwester war noch gar nicht da?
34:43Nein. Warum sollte sie?
34:45Sie wollte mit Ihnen über eine Geschäftsidee reden.
34:47Aber ich will Nora jetzt nicht vorgreifen.
34:49Sagen Sie ihr doch, dass ich Sie sprechen müsste.
34:52Falls Ihnen noch bei Ihnen vorbeikommt.
34:53Haben Sie es schon auf Ihrem Handy versucht?
34:55Sie geht leider nicht dran.
34:56Entschuldigen Sie die Störung.
35:00Was ist denn los?
35:01Nicht so wichtig.
35:04Erzähl mir nicht, so gut kenne ich dich noch.
35:06Geschäftskram.
35:09Gib's zu.
35:10Es ging um eine Frau?
35:12Nein.
35:13Hör zu, ich habe noch dringend was zu erledigen, ja?
35:14Dauert nicht so lange.
35:34Lieber Alexander,
35:36neulich habe ich einen Luftballon aufsteigen sehen.
35:38Und ich habe ihm einen Wunsch hinterher geschickt.
35:40Und derselbe Wunsch, auf dessen Erfüllung ich seit sechs Jahren warte.
35:43Wieder frei zu sein.
35:45Und den Rest meines Lebens mit dir zu verbringen.
35:48Es hat weh getan, Alexander so vertraut mit einer anderen Frau zu sehen.
35:53Aber ich kann ihm deshalb trotzdem keinen Vorwurf machen.
35:57Weil er genau das Richtige tut.
35:59Und das einzig Vernünftige.
36:02Doch ich muss endlich die Vergangenheit hinter mir lassen.
36:07Unsere Vergangenheit.
36:19Geliebter Alexander.
36:21Mittlerweile sind genau zwei Jahre, drei Monate, neun Tage und 14 Stunden vergangen seit unserem einzigen Treffen.
36:27Und es gelingt mir nicht, dich zu vergessen.
36:31Das mit dir war das Beste, was mir je in meinem Leben passiert ist.
36:40Das mit dir war das Beste, was mir lebt.
37:23Was wollte Eva denn?
37:25Nichts.
37:27Ich soll dich grüßen.
37:29Na, am besten, ich ruf sie mal gleich zurück.
37:31Ja, bevor sie sich Sorgen macht.
37:34Du gehst nicht.
37:35Wieso nicht?
37:36Du kannst mich doch jetzt nicht alleine lassen.
37:38Sag bloß nicht, du brauchst partnerschaftlichen Beistand.
37:42Ich muss mich umziehen gehen, ich hab Dienst.
37:45Du schaffst das schon.
37:49Hallo Eva, ich bin's.
37:51Ja, geht's dir gut? Ist bei euch alles in Ordnung?
37:53Bei mir schon.
37:55Aber euch darf man offensichtlich keine Sekunde allein lassen.
37:58Wieso?
37:59Na, zum Glück haben die Wildschweine nur eure Anzehnsachen geklaut.
38:02Ich will mir gar nichts vorstellen, was passiert wäre, wenn sie euch erwischt hätten.
38:06Aber was geht ihr auch einfach nackt badend?
38:09Seid ihr nicht ein bisschen frei für solchen Unfug?
38:11Ja, sag mal, und das weißt du jetzt von wem?
38:17Konstanze hat es mir eben erzählt.
38:19Das ist aber nett von Konstanze, dass sie dich gleich informiert.
38:22Eva, Konrad und mir geht's soweit gut.
38:25Wir rufen dich einfach später nochmal an, ja?
38:27Grüß Konrad und Theo von mir.
38:29Ja, tschüss.
38:37Entschuldigung.
38:39Von euch wird das also niemand erfahren?
38:42Ich hatte ja schon damit gerechnet, dass du es irgendwann in gemütlicher Runde mal ausplauderst,
38:45aber dass du es gleich ans andere Ende der Welt zu meiner Mutter schickst.
38:48Tut mir wirklich leid.
38:50Ist mir so rausgerutscht.
38:51Jetzt weiß ich wenigstens, wie Theo sich fühlt.
38:53Es gibt Dinge, die will man mit seiner Mutter einfach nicht besprechen.
38:56Auch wenn wir bald die Attraktion von ganz Falkenthal sein werden.
39:00Ich fand den Tag trotzdem schön.
39:01Ja, Hauptsache wir hatten Spaß und waren spontan.
39:09Keine Spur von dem Autobesitzer.
39:10Es kann doch nicht sein, dass er sich einfach aus dem Staubhaut und das Tier hier lässt.
39:13Anscheinend schon.
39:14Was machen wir denn jetzt?
39:16Ich glaube, er stirbt, wenn es jetzt noch länger in diesem Brutkasten bleibt.
39:19Mach dir keine Sorgen, Paula.
39:20Ich hab eine Idee.
39:21Ich mach mir aber Sorgen.
39:22Schau mal, ich glaube, es atmet kaum noch.
39:26Was willst du denn jetzt damit?
39:28Ich breche die Tür auf.
39:29Du kannst doch nicht mit dem Draht jetzt die Tür hier aufbrechen.
39:31Wie müssen wir das Kandilchen noch da rausbekommen?
39:33Ich hab das mal im Fernsehen gesehen.
39:35Da hat das auch funktioniert.
39:46Ich hab das mal im Fernsehen gesehen.
39:53Ich hab das mal im Fernsehen gesehen.
40:30Du warst im Hausboot, oder?
40:31Nein.
40:38Ja, doch.
40:42Ich hab dich mit Jessica gesehen.
40:48Das hätte nichts zu bedeuten, Nora.
41:16Es ist doch egal, ob es Jessica ist oder irgendeine andere Frau.
41:21Wir müssen mit unserer Vergangenheit abschließen.
41:23Sonst haben wir überhaupt keine Zukunft.
41:25Und deshalb hab ich diese Briefe verbrannt.
41:44Es habt ihr beide zu verheimlichen.
41:52Ein Zeuge hat ausgesagt, dass ihr beiden am See ein Auto aufgebrochen und ein Kaninchen
41:58geklaut hat.
41:59Sophie, ich hab dir nicht die volle Wahrheit gesagt.
42:01Inwiefern?
42:02Ich will um deine Liebe kämpfen.
42:04Ich habe das Gefühl, dass Alexander mir ausweicht.
42:08Er wirkt irgendwie so bedrückt.
42:09Er hat sich verliebt.
42:11Wirklich.
42:12Judith gibt ja die Hoffnung nicht auf, sie eines Tages doch noch zu unserer Schwiegertochter
42:15zu machen.
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