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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00...2. Ex-Frau.
00:02Ich wusste nicht, dass ihr noch Kontakt habt.
00:05Das haben wir auch nicht.
00:08Das war das erste Telefonat seit fast 30 Jahren.
00:12Wir haben ein Kind zusammen.
00:14Was?
00:16Ja, als Judith mich damals verlassen hat, war sie bereits schwanger und wollte keinen Kontakt mehr.
00:21Ich habe mir damals eingeredet, das akzeptieren zu müssen, aber ich glaube, das war nur der für mich einfachste Weg.
00:26Aber Annabelle Gravenberg hat es geschafft, sich nach Libyen abzusetzen.
00:31Nach Libyen?
00:33Woher wissen Sie das?
00:35Sie hat von dort versucht, an ihre Konten zu kommen.
00:39Naja, wenigstens ist das gescheitert.
00:42Was können wir jetzt tun? Ist die deutsche Botschaft schon informiert?
00:46Libyen hat kein Auslieferungsabkommen mit Deutschland.
00:49Es ist vorbei.
00:51Annabelle Gravenberg ist entkommen.
00:55Red man hier.
00:56Frau Redmann, was kann ich für Sie tun?
00:58Ihre Tochter ist von der Gefängniskrankenstation verschwunden.
01:02Wie verschwunden?
01:03Ist sie geflohen?
01:05Und ich dachte, dass sie vielleicht zu Ihnen nach Hause kommt.
01:09Nein.
01:10Nora weiß, dass sie hier nicht mehr willkommen ist.
01:13Dann melden Sie sich, falls Nora auftaucht.
01:16Davon können Sie ausgehen.
01:18Ich werde Nora nicht eine Sekunde Unterstopf bieten.
01:20Ich werde sie hier nicht mehr gucken.
01:34Und ich werde sie hier nicht mehr sehen.
01:39Ich werde sie zerstören.
01:41Ja.
01:44Frage, wie Sie für Sie aufschauen?
02:00Ich glaube aber auch nicht, dass Nora so leichtsinnig sein wird, hier im Gutshaus aufzutauchen.
02:05Ich habe ihr klargemacht, wie ich zu ihr stehe.
02:07Ich würde trotzdem gerne mit einem Kollegen vorbeikommen und das Gutshaus auf Spuren untersuchen.
02:11Wir dürfen keine Option unversucht lassen, Frau van Weiden zu finden.
02:15Ja, natürlich. Sie haben meine volle Unterstützung, Frau Redmann. Dann bis später.
02:23Nora ist aus dem Gefängniskrankenhaus geflohen? Wie hat sie denn das gemacht?
02:28Kommissarin Redmann versucht gerade im Gefängnis Antworten zu finden.
02:33Ich habe es doch gewusst. Sie hat schon beim Transport mit ihrer Mutter versucht zu fliehen.
02:39Jetzt hat sie es also wirklich wahrgemacht.
02:43Wahrscheinlich ist sie schon auf dem Weg zu Annabelle, mit ihr gemeinsam ins Ausland zu fliehen.
02:48Sie hat dich wirklich sehr verletzt.
02:52Ich war bereit, ihr alles zu verzeihen.
02:55Aber dass sie sich mit Annabelle zur Flucht entschließt.
03:00Aber sie ist trotzdem deine Tochter.
03:04Nicht mehr.
03:15Aber sie ist wirklich...
03:17Und zwar am Rrenceannah...
03:28Aber sie�도 die Tochter.
03:30Bauten sie vielleicht auch die ank Arme.
03:43Lieber Richard, ich weiß, dass du glaubst, ich hätte Annabelle zur Flucht verholfen.
03:47Aber das habe ich nicht.
03:51Bleib stehen!
03:54Bleib stehen!
03:57Sonst was? Willst du mich erschießen?
03:59Sei nicht dumm, komm mit mir, ich habe vorgesorgt. Ich habe einen Plan in Reserve.
04:03Es gibt keine Pläne mehr. Du wartest jetzt hier, bis die Polizei kommt.
04:07Du kannst mich nicht aufhalten.
04:11Du hast recht, ich bin nicht so wie du.
04:15Oh!
04:45Wenn ich Annabelle gefunden habe und für ihre Verhaftung gesorgt habe, dann komme ich doch zurück.
04:51Und wie willst du das machen?
04:57Was kannst du tun, was die Polizei nicht schon versucht hat?
05:03Wirst du vielleicht mit einem Foto durch Libyen ziehen und jeden fragen, ob Annabelle gesehen hat?
05:09Natürlich nicht.
05:12Aber ich kann Privatdetektive engagieren, die sie für mich finden.
05:16Deren Arbeit fängt dort an, wo die der Polizei aufhört.
05:20Libyen hat mit Deutschland kein Auslieferungsabkommen.
05:22Unsere Polizei sind die Hände gebunden.
05:25Aber dir nicht.
05:29Annabelle hat unserer Familie so viel angetan.
05:32Ich kann doch nicht ruhig ein Leben führen, wenn ich weiß, dass sie ungestraft ihr Leben führt.
05:41Annabelle gehört hinter Gitter.
05:43Sie ist zur lebenslange Haft verurteilt worden.
05:45Ich werde dafür sorgen, dass sie diese Strafe antritt.
05:49Ich habe schon viel zu oft miterlebt, dass sie ihren Kopf aus der Schlinge zieht.
05:53Ich muss es einfach versuchen.
05:57Mach dir doch nichts vor.
05:59Annabelle ist nicht dumm.
06:00Es kann Jahre dauern, bis du sie findest, Frederik.
06:04Ist es dir das wirklich wert?
06:08Ich kann nicht anders.
06:11Sie hat meinen Vater umgebracht.
06:15Sie darf nicht einfach wieder davon kommen.
06:22Ich weiß, wir beide kennen einander kaum, aber ich dachte, das ist etwas Besonderes zwischen uns beiden.
06:36Das ist es auch.
06:41Willst du es aufgeben?
06:43Fernabelle.
06:55Hey, da würde ich ja lieber an dir rumknabbern, als an so einem Tofu-Würstchen.
07:00Ich wusste, dass du gar kein richtiger Vegetarier bist.
07:02Ich mache halt für dich gerne eine Ausnahme.
07:05Ich gehe schon.
07:09Hey, Theo.
07:10Alles klar?
07:14Na, ich sollte wohl eher aufpassen, dass deine Eltern keinen Quatsch machen.
07:18Hallo, Constanze.
07:19Schön, dass du da bist.
07:20Ja, danke nochmal, dass du so kurzfristig für Tom eingesprungen bist.
07:23Mach ich doch gerne.
07:24Können wir jetzt mal los, sonst gibt es nachher keine Würstchen mehr, sondern nur noch diese Grünkernbratlinge.
07:28Die sind gar nicht so schlecht.
07:30Tschüss, mein Schatz.
07:32Und sehr lieb zu Constanzen.
07:33Mach's gut und brauche keinen Unsinn, ja?
07:35Wenn schon, brauche ich Konstanzen uns.
07:37Tschüss.
07:38Tschüss.
07:39So.
07:41Was machen wir jetzt?
07:43Also, ich wollte ja mit Tom Räuber und Gendarm spielen, aber der ja...
07:47Wir können doch auch Polizei spielen.
07:49Theo, ich bin mit zwei Brüdern groß geworden.
07:51Mit denen habe ich schon Räuber und Gendarm gespielt, da warst du noch nicht mal geboren.
07:54Okay, versuchen können wir es ja.
07:56Wer ist was?
07:58Ähm, ich bin der Räuber und du musst mich fangen.
08:02Okay.
08:02Aber nur, wenn ich eine Knarre kriege.
08:04Okay.
08:05Okay.
08:07Sophie, glaub mir noch.
08:09Wenn ich Annabelle gefunden habe, komme ich zu dir zurück.
08:11Und wann wird das sein?
08:14Ich habe schon so oft erlebt, dass Menschen, die mir nahe standen, von ihrem Hass auf Annabelle zerfressen wurden.
08:22Hagen wäre um mein Haar daran zerbrochen.
08:24Richard war kurz davor und mir selbst, ehrlich gesagt, mir ging es nicht anders.
08:29Als wir beide uns kennengelernt haben, da hast du mir erzählt, dass Annabelle dir alles genommen hat.
08:35Sie hat jahrelang dein Handeln bestimmt und jetzt lässt du sie schon wieder über dein Leben entscheiden?
08:39Ist es das wirklich wert?
08:52Ich hätte nicht gedacht, dass es mich, dass es mich mal so erwischt.
09:02Aber mein Bauch, der sagt mir, dass das zwischen uns beiden etwas Besonderes ist.
09:09Obwohl wir uns kaum kennen.
09:14Mach uns das nicht kaputt.
09:17Mach uns das nicht kaputt.
09:32Dannen we sehen.
09:39Dann bin wir dann noch mal gegangen.
09:4055.
09:40impacts sorten des altrefers.
09:41hopefully nicht.
09:43Dann province blob.
10:04Du musst Nora sie ja lieben.
10:06Nein, das ist vorbei. Das war früher.
10:10Jetzt bin ich nur noch enttäuscht.
10:13Herr von beiden? Kommissarin Redmann sagte, dass sie Sie erwarten.
10:16Ja, das ist richtig. Danke.
10:19Darf ich vorstellen? Judith Wagner, Kommissarin Redmann.
10:22Guten Tag.
10:22Guten Tag.
10:24Gibt es denn schon eine neue Spur für Nora?
10:26Leider nein. Aber immerhin wissen wir jetzt, wie es so der Flucht aus dem Krankenzimmer kommen konnte.
10:30Es gab einen Notfall auf der Krankenstation und die Kollegin, die eigentlich Nora Simmer bewacht hat, wurde zur Hilfe gerufen.
10:36Und in dem Durcheinander hat sie offenbar vergessen, die Zimmertür richtig zu verschließen.
10:40Ich verstehe.
10:42Und den Moment hat Nora sofort für sich genutzt.
10:45Gibt es denn wenigstens Neuigkeiten in der Fahndung nach Annabelle Gravenberg?
10:49Wir verfolgen ihre Spur nach Libyen weiter.
10:52Libyen? Wie hat sie das denn in der kurzen Zeit geschafft?
10:55Annabelle Gravenberg hat ihre Flucht offensichtlich gut geplant.
10:58Wir haben in einem Waldstück eine geöffnete Box gefunden, in der offensichtlich Kleidung, Geld, Reisepapiere deponiert waren.
11:06Dann war das alles also doch von langer Hand geplant.
11:09Wir hoffen jetzt, in dem Zimmer ihrer Tochter Spuren zu finden, die uns mehr Auskunft geben über den genauen Aufenthaltsort
11:15der beiden.
11:16Ja, natürlich. Sehen Sie sich ruhig um.
11:18Katharina, das Zimmer meiner Tochter ist im ersten Stock.
11:21Ich danke Ihnen für die Kooperation, Herr von beiden.
11:24Vielen Dank.
11:25Da ist noch etwas, was ich Ihnen mitteilen muss.
11:29Ja, bitte.
11:31Das ist etwas Persönliches.
11:33Nein, nein, nein, nein.
11:34Ich habe keine Geheimnisse vor, Frau Wagner.
11:37Wir waren einmal verheiratet.
11:38Worum geht es denn?
11:40Kurz nachdem Sie Ihre Tochter im Gefängniskrankenhaus besucht haben, hatte sie Komplikationen.
11:45Sie hat vor wenigen Stunden eine Fehlgeburt erlitten.
12:00Wir sind nicht allein.
12:02Gut.
12:03Dann kann ich Elsa und Conrad ja doch sagen, dass ich Zeit habe, um auf dich aufzupassen.
12:07Mein Einsatz wurde nämlich abgebrochen.
12:09Ja, das wäre schön, aber sie sind schon weg.
12:12Was? Und wer passt auf dich auf?
12:14Hände!
12:15Oh Gott.
12:17Konstanze.
12:19Verstößt das nicht gegen deine Grundsätze, so eine Mütze zu tragen?
12:22Das ist nur ein Spiel.
12:23Man könnte fast mal, das macht dir Spaß.
12:25Gib's zu.
12:26Am liebsten hätte sie auch so eine richtig coole Uniform wie ich.
12:29Ach so, du möchtest gerne mit mir tauschen.
12:31Stehst du auf sowas?
12:33Hey, ihr beiden!
12:34Was machst du eigentlich schon hier?
12:35Ich dachte, du musst heute Abend die Welt retten.
12:37Ich dachte, ich rette lieber einen unschuldigen Jungen davor, einen todlangweiligen Abend zu verbringen.
12:42Langweilig?
12:43Theo und ich haben sehr viel Spaß.
12:44Wir spielen Räuber und Gendarm.
12:45Ach.
12:46Und du auf der Seite der Gesetzeshüter.
12:48Wie konnte das passieren?
12:50Theos Wund.
12:51Und?
12:51Hast du ihm schon erklärt, was ziviler Ungehorsam ist?
12:53Erstmal wollte ich ihm erklären, wie man Häuser besetzt.
12:55Ähm, solltet ihr beide nicht auf mich aufpassen?
12:58Äh, klar.
12:59Und wollen wir weiterspielen?
13:01Ja, ähm, ich bin der Polizist und ihr beide müsst euch verstecken.
13:04Was?
13:04Moment, ich mit dem Mädchen in einer Gruppe?
13:07Mhm.
13:07Du wirst noch sehen, was wir Mädchen alles so drauf haben.
13:10Da bin ich ja gespannt.
13:11Okay, ich ziele bis zehn und bis da müssen wir beide versteckt sein.
13:14Eins, zwei.
13:15Bye.
13:27Musik
13:28Musik
13:556, 7, 8, 9, 10
13:58Ja, und wie kommen deine Hände dann an meinen Hintern?
14:01Ihr seid verhaftet!
14:03Herr Wachtmeister, ich verlange, dass Sie diesen Übeltäter festnehmen.
14:07Wegen unsittlichen Verhaltens.
14:09Jetzt bild dir mal nichts ein. Es ist ganz schön eng hier hinten.
14:11Tom, darf ich bitte deine Hände schon haben?
14:13Okay. Aber ich habe nur das eine Paar.
14:17Musst uns wohl aneinanderketten.
14:18Was?
14:20Jetzt sei du mal keine Spielverderberin.
14:23Spielverderberin?
14:25Herr Wachtmeister, nehmen Sie mich fest.
14:26Aber sofort, sonst begehe ich wirklich noch eine Straftat.
14:34Du auch?
14:35Ja.
14:38Aber als ich sie im Gefängnis besucht habe, hat Nora gesagt, es ginge ihr besser.
14:42Der Arzt meinte, dass so eine Fehlgeburt durch großen psychischen Stress ausgelöst werden kann.
14:45Ich denke, der Prozess, der Fluchtversuch, das war einfach zu viel für sie.
14:49Aber trotz ihrer Fehlgeburt war sie in der Lage zu fliehen?
14:52Wir gehen davon aus, dass ihre Tochter noch sehr geschwächt ist.
14:55Eigentlich bräuchte sie jetzt Ruhe.
14:57Und trotzdem ist sie geflohen?
15:00Was muss sie für eine Angst vor dem Gefängnis haben?
15:03Wenn ich Ihnen noch irgendwie bei der Suche nach Nora behilflich sein kann.
15:07Sie haben eine vollste Unterstützung.
15:08Vielen Dank. Aber wir können jetzt nur auf einen Fahndungserfolg hoffen.
15:11Die Kollegen sind informiert.
15:13Und ich hoffe nur, dass wir ihre Tochter früher finden,
15:14bevor sie das Land verlässt, wie Frau Gravenberg.
15:16Ja, hoffentlich.
15:17Haben Sie was gefunden?
15:18Bitte.
15:19Bitte.
15:20Bitte.
15:21Bitte.
15:21Es sieht so aus, als sei ihre Tochter noch mal hier gewesen.
15:25Wie? Hier im Haus?
15:27Sie hat Ihnen eine Nachricht hinterlassen.
15:29Leider gibt es dann keine Anhaltspunkte, wo sie sich derzeit aufhält.
15:36Gab es sonst noch was?
15:37Wir haben Kleidung von der Krankenstation gefunden.
15:39Und einige Schränke wurden durchwühlt.
15:42Und Ihnen ist wirklich nichts aufgefallen?
15:44Nein, nein. Ich habe nichts bemerkt.
15:45Ich hätte sie auch sofort verständigt, wenn ich Nora hier bemerkt hätte.
15:48Ja, gut. Ich melde mich, sobald es was Neues gibt.
15:51Wiedersehen.
15:52Wiedersehen.
15:56Ja, ich werde dann auch mal gehen.
16:01Ja, natürlich.
16:02Es tut mir leid, dass unser Wiedersehen so abenteuerlich verlaufen ist.
16:07Kann ich dich denn wirklich allein lassen?
16:10Ja, ja, natürlich.
16:12Sehen wir uns morgen?
16:14Ja, gern.
16:15Ich bin noch bis morgen im Seehotel.
16:17Ich wollte zwar danach nach Hause fahren,
16:19aber bis morgen Abend kann ich noch bleiben.
16:22Hättest du denn Lust, morgen zum Branche zu kommen?
16:24Ja, gern.
16:27Gute Nacht.
16:29Schlaf gut.
16:36Du hast noch nie Bonnie und Kleid gesehen?
16:38Schon, aber ich habe eben immer mehr auf der Tee Harry gestanden.
16:41Ja klar, mit einem Bullen als Held.
16:43Warum wundert mich das nicht?
16:49Theo weiß wenigstens, wie man mit deinen nervigen Kommentaren umzugehen hat.
16:53Ich glaube, er ist eher eingeschlafen,
16:55weil er mit deinem Polizisten-Angeber-Gespätz nichts anfangen konnte.
16:58Du bist ja nur neidisch, weil er lieber mit mir spielen wollte, als mit dir.
17:01Träum weiter.
17:03Mach dich lieber mal nützlich und befreie uns hier von diesen Dingern.
17:06Das würde ich ja gerne, aber die Schlüssel sind in Theos Tasche
17:09und wenn ich sie da raushole, wird er wach.
17:10Nee, lass das besser.
17:11Genau.
17:12Wenn Elsa und Konrad nach Hause kommen und feststellen,
17:14dass Theo um die Zeit noch wach ist,
17:16dann sind sie bestimmt nicht begeistert.
17:18Naja, dann walten wir halt, bis sie nach Hause kommen.
17:20Irgendwie werden die uns schon losmachen.
17:22Genau.
17:24Es sei denn, du kannst Handschellen mit einer Haarnadel aufmachen.
17:27Ja, klar.
17:27Wenn du mir mal kurz eine Haarnadel aus deiner Frisur geben könntest.
17:31Sehr witzig.
17:33Ach, guck mal an, unser Babysitter hat Verstärkung bekommen.
17:37Nee.
17:39Da wird Theo ja ganz aus dem Häuschen gewesen sein.
17:41Komm mal.
17:45Nicht nur Theo.
17:47Ja, komm, dann schicken wir unsere beiden Streithähne mal
17:49in ihren wohlverdienten Feierabend.
17:52Konrad, warte mal.
17:54Theo schläft doch.
17:55Und die beiden scheinen ja gar nicht so unzufrieden
17:57mit ihrer Situation zu sein.
17:59Wollen wir die nicht einfach noch ein bisschen quatschen lassen?
18:02Das ist eine hervorragende Idee.
18:04Dann werde ich einfach an dir ein bisschen weiter umknammern.
18:10Mama, bist du eigentlich auch so durstig?
18:12Denk nicht ab.
18:14Was hast du ausgefressen?
18:16Wie oft soll ich es dir noch sagen?
18:17Ich war nie im Gefängnis.
18:19Lass mich raten.
18:20Du warst auf einer Demo und hast dich von der Polizei abtransportieren lassen.
18:25Nein.
18:26Obwohl ich mich dafür nicht schämen würde.
18:28Ich finde es richtig, für seine Ideale einzustehen.
18:30Wahrscheinlich hast du dich aus Protest an irgendeinen Betonklotz gekettet.
18:34So wie jetzt?
18:37Genau.
18:38Chunfall.
18:38Ja.
18:51Ja.
18:55Ja.
18:59Ja.
19:00Ja.
19:01Ja.'.
19:30Lieber Richard,
19:32Ich weiß, dass du glaubst, ich hätte Annabelle zur Flucht verholfen.
19:35Aber das habe ich nicht.
19:37Ich war bereit, für die Verbrechen, die ich begangen habe, die Konsequenzen zu tragen.
19:40Aber ich kann nicht für etwas büßen, was allein Annabelle getan hat.
19:44Ich werde alles daran setzen, Annabelle zu finden und meine Unschuld zu beweisen.
19:48Ich hoffe sehr, dass du mir dann verzeihst.
19:50Nora.
20:17Ich komme zurück, wenn ich Annabelle gefunden und an die Polizei übergeben habe.
20:26Ich verspreche es dir.
20:30Und wann wird das sein?
20:35In fünf Monaten?
20:37In einem Jahr?
20:40In vier Jahren?
20:45Ich weiß nicht, ob ich mit dieser Ungewissheit leben kann.
20:51Oder soll ich ab jetzt hier für den Rest meines Lebens auf dich warten?
20:59Ich weiß, dass ich das nicht von dir verlangen kann.
21:08Der falsche Zeitpunkt, zu dem wir uns kennengelernt haben.
21:17Liebwohl.
21:20Liebwohl.
21:39Ich liebe dich.
21:41Ich liebe dich.
21:56Ich liebe dich.
22:29Guten Morgen.
22:32Guten Morgen, Herr von Weiden.
22:34Was können wir für Sie tun?
22:36Bitte setzen Sie sich.
22:37Möchten Sie einen Kaffee?
22:38Nein, vielen Dank.
22:39Ich möchte nur kurz etwas mit Ihnen besprechen, Frau Becker.
22:43Ich wollte sowieso gerade rüber zu Eva.
22:46Setzen Sie sich doch.
22:51Worum geht es denn?
22:53Ich fürchte, ich muss Ihnen etwas Schmerzliches mitteilen.
22:58Was ist denn passiert?
23:01Nora hat eine Fehlgeburt.
23:05Oh Gott, wie schrecklich.
23:08Wie geht es ihr denn jetzt?
23:11Das kann ich Ihnen nicht sagen.
23:13Nora ist heute Nacht aus dem Gefängniskrankenhaus geflohen.
23:16Was?
23:17Was?
23:21Das verstehe ich nicht, sie.
23:23Sie hat doch vor Gericht alles zugegeben.
23:26Sie wollte doch für die Schuld an Haralds Tod gerade stehen.
23:31Ja, das dachte ich auch die ganze Zeit, aber wahrscheinlich haben wir uns für Nora getäuscht.
23:40Dann glauben Sie also, sie hat uns die ganze Zeit nur etwas vorgemacht?
23:46Ich weiß es nicht.
23:48Möglicherweise hat sie versucht, sich zu ändern, aber dann war sie wohl doch zu schwach.
23:54Sie ist eben doch die Tochter ihrer Mutter.
23:59Und wo ist sie jetzt?
24:02Ich nehme an, auf dem Weg zu Annabelle.
24:22Muss die Frau eigentlich immer erst an dich ketten, damit sie die Nacht mit dir verbringt?
24:27Guten Morgen, Konstanze.
24:31Wo ist denn Theo?
24:32Ich will diese Dinger loswerden.
24:35Guten Morgen, Kaffee?
24:37Guten Morgen.
24:39Tom!
24:39Also wenn ich gewusst hätte, dass ihr die ganze Nacht Fesselspielchen spielt, dann hätte ich natürlich einen anderen Babysitter organisiert.
24:45Das war bestimmt nicht meine Idee.
24:46Ja, hör mal.
24:47Du hast Theo doch bestimmt Geld gegeben, damit er uns aneinander schließt.
24:50Sag mal, spinnst du?
24:51Äh, entschuldigt, ihr müsst euch noch ein bisschen vertragen, und zwar so lange, bis Theo aus der Schule kommt.
24:56Was?
24:57Entschuldige, ich muss zum Dienst.
24:59Naja, wir könnten ja deine Kollegen anrufen, die haben bestimmt einen Ersatzschlüssel.
25:03Ach, komm, ist okay, ich gehe einfach ein bisschen später.
25:06Hallo, und was ist mit mir? Vielleicht habe ich heute auch noch was vor.
25:10Morgen.
25:11Na, hast du die beiden immer noch nicht befreit?
25:13Ach, ich dachte, ich lasse ihn noch ein bisschen zappeln.
25:16Bitte.
25:19Theo hat übrigens gesagt, ihr dürft jetzt häufiger auf ihn aufpassen, er hatte gestern eine Menge Spaß.
25:23Na, wenigstens einer.
25:25Glaub mir, ich habe mich auch schon mal besser amüsiert.
25:27Ja, ja.
25:44Herr van Weiden ist gar nicht zum Frühstück gekommen.
25:47Meinen Sie, dass ihm der Besuch seiner Ex-Frau auf den Magen geschlagen ist?
25:51Na, wenn, dann eher die Flucht seiner anderen Ex-Frau.
25:55Ich möchte wissen, was bei der Flucht von Annabelle wirklich passiert ist.
26:00Ich kann mir nicht vorstellen, dass Nora die Flucht mit Annabelle geplant hat.
26:07Darf ich fragen, was Sie da tun?
26:09Das ist eine Nachricht, die ich zufällig in Noras Zimmer gefunden habe, zerrissen.
26:14Ach, zufällig.
26:44Ja.
26:45Du kannst mir dann verzeihen, Nora.
26:48Aber diese Zeilen sind nicht für Sie bestimmt, Frau Landmann.
26:51Nun seien Sie doch mal nicht so kleinlich, Herr Adam.
26:54Interessant ist doch hier die Frage, wie kommt diese Nachricht in Noras Zimmer, wenn Nora im Gefängniskrankenhaus liegt?
27:06Hallo Eva, hallo Herr Adam.
27:08Hallo.
27:09Die lag noch vor der Tür.
27:11Habt ihr eine Ahnung, was Herr van Weiden mit Marianne zu Gesprächen haben könnte?
27:14Er war ein Freund bei uns und hat um ein Gespräch mit ihr gebeten.
27:18Nein, wieso?
27:19Ich weiß es auch nicht, aber er wirkte sehr ernst.
27:22Ja, Herr van Weiden war gestern bei Nora im Gefängniskrankenhaus.
27:27Vielleicht geht es um Noras Schwangerschaft.
27:29Schließlich ist ja Marianne die zukünftige Oma des Babys.
27:34Wisst ihr, bis Nora und dem Baby nach dem Fluchtversuch geht?
27:37Also gestern ging es Ihnen den Umständen entsprechend gut.
27:42Aber seitdem weiß ich auch nichts mehr.
27:44Herr van Weiden macht jedenfalls nicht den Eindruck, dass er Nora noch einmal im Krankenhaus besuchen würde.
27:51Er ist davon überzeugt, dass Nora mit Annabelle gemeinsam die Flucht geplant hat.
27:57Ja und du, was denkst du?
27:58Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Nora uns die ganzen Wochen nur etwas vorgespielt haben soll.
28:04Also ich bin davon überzeugt, dass Nora sich geändert hat.
28:07Ob die Presse schon Frau Grafenbergs Flucht gemeldet hat?
28:14Das kann doch nicht wahr sein.
28:18Frau Flankmann, ich muss doch bitten.
28:22Nora ist aus dem Gefängnis entflohen.
28:47Frau Flanagan...
28:49Frau Flanagan...
29:11Hier steht, dass der Beamter, den Nora angeschossen hat, auf dem Weg der Besserung ist.
29:15Gott sei Dank.
29:16Du musst wegen der Beihilfe zur Flucht mit einer deutlich höheren Gefängnisstrafe rechnen.
29:20Jetzt lautet die Anklage auf versuchten Mord.
29:23Vielleicht ist sie deswegen geflohen, weil sie ihrem Kind nicht zumuten will, so viele Jahre im Gefängnis zu verbringen.
29:28Vielleicht hat sie Angst bekommen und den Kopf verloren.
29:31Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Flucht lange geplant war.
29:35Aber was geschieht jetzt mit dem Kind? Es ist doch kein Leben, ständig auf der Flucht.
29:40Guten Morgen.
29:41Guten Morgen, Marianne.
29:44Marianne, hast du schon gehört? Nora ist aus dem Gefängnis geflohen.
29:51Woher wisst ihr das?
29:52Wir haben es gerade in der Zeitung gelesen.
29:55Mir hat es gerade Herr von Weiden erzählt.
29:57Ich frage mich, wie sie sowas nur tun konnte.
30:00Dass sie ein hohes persönliches Risiko dabei trägt, ist eine Sache.
30:04Aber sie trägt ja eine hohe Verantwortung für ihr Kind.
30:08Nora hatte im Gefängnis eine Fehlgeburt.
30:13Es tut mir leid.
30:16Wissen Simon und Luisa schon Bescheid?
30:19Ich habe gerade mit Simon geredet.
30:21Es hat ihn sehr getroffen.
30:23Das kann ich mir vorstellen.
30:25Die beiden wollten sofort ihre Hochzeitsreise abbrechen und nach Falkenthal zurückkommen.
30:30Gott sei Dank konnte ich ihnen klar machen, dass sie hier nichts für Nora tun können.
30:33Jedenfalls nicht, solange sie auf der Flucht ist.
30:36Wenigstens hat Simon Luisa.
30:38Ja, Herr von Weiden hat niemanden, der ihm beisteht.
30:53Ja, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß, ne? Gute Reise.
30:55Dankeschön.
30:56Bitte.
30:57Hallo.
30:58Hallo.
31:00Ich möchte ein Ticket nach Übersee kaufen.
31:03Ich glaube, wo soll es denn hingehen?
31:04Das ist mir egal. Ich nehme, dass nächstes Schiff das ablegt.
31:07Sie müssen es aber eilig haben, hier wegzukommen.
31:09Wollen Sie sich nicht erstmal einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten verschaffen?
31:16Alles in Ordnung mit Ihnen? Sie sehen ein bisschen mitgenommen aus.
31:18Ja, ja. Es geht schon.
31:20Ich möchte einfach nur ein Ticket für das nächste Schiff das ablegt kaufen, bitte.
31:23Ganz wie Sie meinen.
31:26Ah, da haben wir es ja.
31:28Norwegen.
31:29Ja gut, nehme ich.
31:31Es gibt uns ein Problem.
31:32Wir haben nur noch Außenkabinen, erster Klasse.
31:35Und was macht das denn?
31:39Wir haben nur noch Außenkabinen, erster Klasse.
31:47Gut.
31:54Wann legt das Schiff denn ab?
31:55Morgen früh um halb neun.
31:57Was? Morgen erst?
31:59Er hat heute nichts mehr.
32:00Heute kommen Sie hier nicht mehr weg.
32:05Liegt denn das Schiff schon im Hafen?
32:07Steht denn die Möglichkeit, heute schon an Bord zu gehen?
32:09Tut mir leid.
32:10Das Einschecken beginnt das eine Stunde, bevor das Schiff ablegt.
32:13Das Einzige, was ich Ihnen anbieten kann, ist, dass Sie Ihr Gepäck hier deponieren.
32:18Ja gut, danke.
32:21Dann schauen Sie doch nicht so betrübt.
32:23Nutzen Sie den Tag, den Sie haben.
32:24Hamburg ist eine wundervolle Stadt.
32:37Hallo, Richard.
32:39Judith.
32:42Schön, dass du gekommen bist.
32:44Wie fühlst du dich?
32:45Na ja, die Nachricht von Noras Flucht hat bereits die Runde gemacht.
32:49Setz dich.
32:50Ich weiß, ich habe es vorhin in der Zeitung gelesen.
32:55Keine besonders erfreuliche Lektüre.
32:58Ich kann mir vorstellen, wie es dir geht.
33:01Lass uns von etwas anderem reden.
33:04Was möchtest du trinken?
33:06Das hast du früher auch schon immer so gemacht.
33:08Was? Dir etwas zu trinken angeboten?
33:10Nein, davon abgelenkt, wenn es dir schlecht ging.
33:12So, habe ich das.
33:15Ja, wahrscheinlich hatte ich damals Schwierigkeiten, Schwäche zu zeigen.
33:19Und heute?
33:21Ich hoffe, ich habe dazugelernt.
33:24Es ist nur so, wenn ich daran denke, was in den letzten Monaten alles passiert ist.
33:29So schlimm?
33:31Na ja, wie man es nimmt.
33:33Mein Sohn Max sitzt in der Psychiatrie.
33:35Meine Tochter Viktoria und meine Frau Helena wurden ermordet.
33:40Meine jüngste Tochter Lissi ist nach Kanada gegangen.
33:44Mein Neffe wird ihr demnächst folgen.
33:48Dann ist dir nur noch Nora geblieben.
33:51Ja.
33:54Nora habe ich jetzt auch verloren.
33:58Du siehst, mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen.
34:03Dann taucht auch noch deine Ex-Frau auf.
34:06Richard, ich wollte mich nicht aufdrängen.
34:08Das tust du nicht.
34:11Als wir neulich telefoniert haben, da habe ich an deiner Stimme gehört, dass es dir nicht gut geht.
34:16Ich habe mir ernsthafte Sorgen gemacht.
34:18Ich musste einfach kommen und nach dir sehen.
34:23Es tut sehr gut, dass du da bist.
34:43Oh!
35:19Ich habe mir Angst, dass du da bist.
35:20Warten Sie!
35:23Ich bin nett!
35:26Nur mal zackig, junge Dame.
35:27Wir legen gleich ab.
35:29Danke, dass Sie mich noch mitnehmen.
35:31Gern geschehen.
35:32Haben Sie schon mal eine Hafenrundfahrt gemacht?
35:34Nein.
35:35Ich bin zum ersten Mal in Hamburg.
35:36Ach, dann wird das aber Zeit.
35:38So eine Fahrt kann hier ganzes Leben verändern.
35:43Wenn das nicht so einfach wäre.
36:15Wollah, was ist denn hier los?
36:16Kriegst du Besuch vom Gesundheitsamt oder was?
36:23Hey.
36:25Ist alles gut?
36:34Sophie?
36:37Was ist passiert?
36:40Frederic ist weg.
36:57Ich hoffe, mein Apfelstreuselkuchen wird Herrn van Weiden etwas aufmuntern.
37:02Bei mir würde er auf alle Fälle wirken.
37:05Niemandem gelingen die Butterstreusel so fein wie Ihnen, Frau Landmann.
37:08Das sagen Sie jetzt bloß, um mich aufzumuntern.
37:11Mitnichten.
37:12Ich kann es kaum erwarten, davon zu kosten.
37:15Der wurde von einem Boten für dich abgegeben.
37:17Für mich, Katharina.
37:19Danke.
37:19Bitte schön.
37:23Von Frederic.
37:30Meine liebe Eva, es tut mir leid, dass ich mich nicht persönlich von dir verabschiede.
37:34Aber wie ich dich kenne, hättest du mich niemals gehen lassen.
37:37Und ich muss leider fort, um Annabelle zu finden.
37:41Diese Frau hat uns allen so viel Leid zugefügt.
37:43Dafür soll sie endlich büßen.
37:45Ich verspreche dir, dass ich nach Falkenthal zurückkehre.
37:49Ich will uns wiedersehen, sobald er in einem Berliner Schlossentriegel sitzt.
37:57Er ist fort.
38:18Wissen Sie, Herr Kapitän, es ist heute genau auf den Tag, 30 Jahre her, dass wir beide uns bei so
38:23einer Hafenrundfahrt kennengelernt haben.
38:25Kurz darauf hat das Schicksal uns getrennt, bis wir uns vor drei Monaten wiedergesehen haben.
38:30Fünf Tage später habe ich Vera einen Heiratsantrag gemacht.
38:33Es bedeutet uns wirklich sehr viel, dass wir uns an dem Ort das Ja-Wort geben können, an dem wir
38:39uns zum ersten Mal gesehen haben.
38:40Vielen Dank, Käpt'n, dass Sie uns auf Ihrem Boot trauen.
38:43Ja, das mag ich wohl.
38:45Sie sind ein Schatz, Herr Kapitän.
38:47Sie machen Paul und mich sehr glücklich.
39:01Die Hauptsache ist, dass du jetzt nach vorne blickst.
39:04Vielleicht kannst du ja mit Nora nochmal ganz von vorne anfangen.
39:07Also, wenn sie wieder aufgetaucht ist und ihre Gefängnisstrafe abgesessen hat.
39:10Judith, ich habe mit diesem Kapitel abgeschlossen.
39:14Und wenn es ihr nichts ausmacht, möchte ich jetzt nicht weiter über Nora reden, okay?
39:18Gut, wie du willst, Richard.
39:21Wann wirst du denn heute abreisen?
39:25Ich habe zwar noch einige geschäftliche Termine zu erledigen, aber bis heute Abend könnte ich schon bleiben.
39:31Also nur, wenn es dir recht ist.
39:34Es ist sehr schön, jemand vertraut ist, hier zu haben.
39:44Möchtest du mal probieren?
39:46Wenn du mich so fragst, gerne.
39:48Das hast du früher auch gemacht.
39:50Du hast so lange in meinem Essen herumgestochert, bis wir die Teller getauscht haben.
39:54Bei jedem Restaurantbesuch hast du mich fast wahnsinnig gemacht.
39:57Aber als wir uns dann getrennt haben, habe ich es vermisst.
40:02Dass du dich daran überhaupt noch erinnerst.
40:04Natürlich erinnere ich mich daran.
40:07Und ich bin sehr gespannt, wie viel unser Sohn von deinen kleinen Eigenheiten geerbt hat.
40:14Wie meinst du das?
40:16Na, ich möchte Sascha so schnell wie möglich kennenlernen.
40:18Wundert dich das?
40:21Ich halte das nicht für so eine gute Idee.
40:36Habt ihr Trauzeugen?
40:37Nein, wir beide.
40:38Also gut, Vera und Paul.
40:40Habt ihr euch noch etwas Persönliches zu sagen, bevor ich mit der Trauung beginne?
40:43Ja, ich möchte etwas sagen.
40:47Liebe Vera, ich weiß noch ganz genau, wie wir uns das erste Mal gesehen haben.
40:52Ich habe gedacht, wie glücklich muss der Mann sein, der diese Frau einmal heiratet.
40:58Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich dieser Mann sein würde.
41:01Und noch weniger hätte ich mir träumen lassen, dass es 30 Jahre dauert, bis es so weit ist.
41:08Der Moment, in dem ich dich das erste Mal gesehen habe, war ein Moment, der mein ganzes Leben verändert hat.
41:17Ich liebe dich, Vera.
41:19Ich liebe dich auch, Paul.
41:21Denn hol mal zusammenbringen, was zusammen gehört.
41:24Liebes Brautpaar, wir haben uns hier heute versammelt, um mit Vera und Paul...
41:28Oh nein!
41:30Nein!
41:40Keine Angst, ich habe dich.
41:58Warum denn diese Striche der Ablehnung?
42:00Sascha ist mein Sohn.
42:01Vielleicht ist es besser, einfach alles so weiterlaufen zu lassen, wie bisher.
42:04Du lebst dein Leben und Sascha und ich und so was.
42:07Dann glauben Sie also, dass die Manufaktur uns Schadenersatz zahlen muss?
42:11Sie können ausgehen von vier, fünf Millionen.
42:14Das geht nicht, damit wir uns richtig verstehen, Herr Reichenbach.
42:17Das geht nicht, das gibt es nicht.
42:18Nora, ist alles in Ordnung?
42:20Ja klar, was soll sein?
42:21Du siehst aus, als hättest du einen Gespenst gesehen.
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