- vor 19 Stunden
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:00... schon entschlossen, ob sie das Ärger annimmt oder ablehnt.
00:02Nein, aber wenn ihr die Manufaktur retten wollt, dann solltet ihr euch beeilen.
00:06Michael wird nicht sehr begeistert sein, dass du hier bist und uns warnst.
00:09Es geht mir um das Wohl der Manufaktur. Und zwar ausschließlich.
00:14Was ist das denn hier? Ein Tagebuch?
00:18Das ist aber sehr privat.
00:20Ja, Entschuldigung, hast du denn gedacht, dass ich ohne deine Erlaubnis daran lese?
00:23Da stehen sowieso nur Belanglosigkeiten drin.
00:25Mich interessieren auch die Belanglosigkeiten.
00:27Ich weiß einfach so wenig von meinem Sohn.
00:36Annabelle.
00:38Sie haben doch neulich gesagt, dass Sie Annabelle im Falkenthal gesehen haben.
00:41Ja, aber ich habe mich wahrscheinlich geirrt.
00:43Und wenn nicht?
00:44Was meinen Sie denn?
00:46Dass sie lebt.
00:47Ich habe sie auch gesehen.
00:53Sieh mal eine an.
00:58Was auch.
01:00Ich rufe jetzt die Polizei und Sie wandern dahin, wo Sie hingehören.
01:05Ins Gefängnis.
01:05Sie machen einen großen Fehler.
01:07Ein Vorschlag.
01:10Sie legen jetzt das Telefon weg.
01:13Und Richard wird niemals erfahren,
01:17dass Alexander nicht sein Sohn ist.
01:29Hey, what you looking for?
01:34Hey, what you looking for?
01:34No one has the answer.
01:36They just want more.
01:41Hey, who's gonna make it right?
01:47This could be the first day of my life.
02:08Ich sehe, wir verstehen uns.
02:10Sie werden Ihrem schlechten Ruf mehr als gerecht.
02:13Und Sie gaukeln Richard seit Jahren vor, dass Sie einen Sohn von ihm haben.
02:19Einen Van Weidenerben.
02:21Ganz schön clever.
02:22Mir geht es nicht ums Geld.
02:23Natürlich nicht.
02:25Ich werde Ihnen ganz sicher nicht meine Beziehung zu Richard erklären.
02:29Ihre Beziehung zu Richard ist vorbei, wenn er erfährt, dass er nicht der Vater Ihres Sohnes ist.
02:34Verschwinden Sie endlich.
02:35Nicht so hastig.
02:37Niemand darf erfahren, dass Sie mich gesehen haben.
02:45Einverstanden.
02:46Ich werde niemandem etwas sagen.
02:50Sollten Sie mich verraten, geht ein anonymer Hinweis an Richard.
02:54Das dürfte genügen, damit er einen Vaterschaftstest macht.
02:59Verschwinden Sie endlich und lassen Sie meine Familie in Ruhe.
03:02Ihrer Familie.
03:03Ein Vater, der nicht weiß, dass sein Sohn nicht von ihm ist.
03:06Und Geschwister, die nicht wissen, dass sie keine Geschwister sind.
03:11Gehen Sie.
03:13Leben Sie wohl.
03:16Sie und Ihre Lüge von einer Familie.
03:38Du bist dir also sicher, dass ich nicht bei dir bleiben soll?
03:42Das könnte ich nicht ertragen, nicht ohne dir wirklich nah sein zu wollen.
03:46Würde mir genauso gehen.
03:51Ja, dann fahre ich jetzt also.
03:58Und ruf mich an, wenn das ist.
04:03Jederzeit, ja.
04:04Ja, mache ich.
04:10Danke.
04:23Es wäre so schön, wenn Alexander hier geblieben wäre.
04:26Wenn er für immer bei mir bleiben könnte.
04:29Aber es ist besser so.
04:30Wir müssen uns damit abfinden, dass wir Geschwister sind.
04:33Außerdem darf Alexander nichts von dem mitbekommen, was ich für morgen mit Frederik plane.
04:37Annabelle eine Falle zu stellen.
04:39Sie für immer ins Gefängnis zu bringen und sich zu einem Geständnis zu zwingen,
04:42das ein für alle Mal meine Unschuld beweist.
04:52Und ihr wollt richtig nach Kanada ziehen?
04:54Ja, das wird toll.
04:55Seen, Berge, unendliche Wälder.
04:56Ja, Lissys Angebot, in ihrer Hotelkette als Designerin zu arbeiten, war einfach unschlagbar.
05:01Na gut, das verstehe ich ja.
05:02Aber was willst du da machen?
05:05Keine Ahnung.
05:06Aber ich werde schon was finden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
05:09Ich dachte, das wären die USA.
05:11Ist ja gleich daneben.
05:12Und ich finde schon was, was mir Spaß macht.
05:14Ja, wie man das so kennt.
05:15Vom Tellerwäscher zum Millionär.
05:17Genau.
05:17Teller waschen kann ich.
05:18Da kannst du meinen Elsa fragen.
05:21Nee, im Ernst.
05:22Es wird vielleicht nicht einfach, aber wo ist es schon einfach?
05:26Ich bin sicher, dass du was findest.
05:28Danke, Mama.
05:29Und ich hoffe, ihr seid nicht böse, dass wir jetzt da so reingeplatzt sind.
05:32Aber ich wollte es dir als Erste sagen.
05:33Ihr fehlt mir jetzt schon.
05:34Du uns doch auch.
05:36Wir können uns ja besuchen.
05:38Und noch sind wir ja nicht weg.
05:42Stimmt.
05:43Wir haben noch ein paar Wochen, um uns zu verabschieden.
05:46Eigentlich sind es noch fast drei Monate.
05:48Dann lass uns mal schnell anstoßen, bevor mir die Tränen kommen.
05:51Also auf Kanada und die unbegrenzten Möglichkeiten.
05:54Auf euch.
05:54Viel Glück.
05:55Danke.
05:56Auf uns alle.
06:11Sag mal, was machst du denn hier?
06:15Was riecht denn hier so verbrannt?
06:19Ich konnte nicht schlafen, weil es geht um dieses Tagebuch, was Tante Anna mir geschickt hat.
06:27Es hat schlimme Erinnerungen geweckt an die Zeit nach unserer Trennung.
06:36Ja, ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht für dich war, allein mit unserem Sohn.
06:43Ich habe mir damals alles von der Seele geschrieben und wollte jetzt nicht mehr daran erinnert werden.
06:49Oder hast du es gleich verbrannt?
06:52Na ja, zumindest einen Teil davon.
06:56Und geht es dir jetzt besser?
07:01Hoffentlich bräuchst du es nicht irgendwann.
07:04Ich werde es ganz sicher nicht bereuen.
07:08Aber jetzt will ich nur noch nach vorne sehen mit dir.
07:11Die Vergangenheit interessiert mich nicht mehr.
07:14Ja, gut.
07:15Dann lass uns an morgen denken und wieder schlafen gehen, okay?
07:24Habe ich dich vorhin geweckt?
07:26Ja, nein, nein.
07:28Ich habe nur schlecht geschlafen.
07:30Ich habe geträumt, dass Annabelle plötzlich wieder da ist.
07:32Das war sehr real.
07:35Aber als ich dann aufgewacht bin, war ich froh, dass alles nur ein böser Traum war.
07:39Ja, ein böser Traum.
07:43Jetzt lass uns wirklich schlafen gehen.
07:44Ja.
08:03Sophie, Michael beruhigt sich schon wieder.
08:06Sobald...
08:08Naja...
08:08Sobald ihm klar ist, dass du dich für ihn entschieden hast.
08:10Aber ich habe mich doch für ihn entschieden.
08:13Tom, was soll ich denn noch tun, um ihm das zu beweisen?
08:15Du könntest dich von Frederik Grafenberg mal ein bisschen fernhalten, oder fällt dir das so schwer?
08:22Michael beruhigt sich schon wieder.
08:23Red morgen noch mal in Ruhe mit ihm, ne?
08:25Fert schon wieder.
08:27Wir hätten eigentlich vereinbart, dass er hier einzieht.
08:30Und was mit eurem Haus?
08:31Naja, das dauert ja noch.
08:32Und ich dachte, es wäre gut, ein Zeichen zu setzen.
08:36Aber jetzt...
08:38...bin ich mir nicht mehr sicher, ob Michael überhaupt hier wohnen will.
08:41Was redest du denn da?
08:42Natürlich will er das.
08:43Die Idee ist großartig.
08:44Ich hab lang genug getrennte Wohnungen gehabt.
08:46Und mach dir mal keine Sorgen.
08:48Ich hab sowieso schon länger vor mir mal was eigenes zu suchen.
08:50Ey, aber ich will dich nicht vergrauen.
08:52Machst du nicht.
08:53Sophie...
08:53Es ist großartig, wenn Geschwister zusammenhalten.
08:55Deswegen müssen sie aber nicht zusammen wohnen.
08:58Verlobte sollten das schon tun.
09:00Mit höchster Zeit, dass er ja gemeinsam das Leben beginnt.
09:11Liebe Alexander.
09:13Verzeih mir, dass ich nur einen Abschiedsbrief schreibe, anstatt dir Lebewohl zu sagen.
09:17Aber wenn ich dich in das einweihe, was ich vorhabe,
09:20dann würdest du mit Sicherheit versuche, mich zurückzuhalten.
09:24Meine Mutter lebt.
09:26Sie hat ihren Tod vorgetäuscht, um mit mir und ihrem Vermögen ein Leben irgendwo weit weg von Falkenthal zu beginnen.
09:32Dort, wo sie niemand kennt und sucht.
09:35Ich habe nie vorgehabt, mich auf ihren Plan einzulassen.
09:38Frederik und ich werden morgen versuchen, ihr eine Falle zu stellen, um sie endgültig ins Gefängnis zu bringen.
09:44Ich weiß, die Sache ist sehr gefährlich.
09:47Annabelle ist unberechenbar und zu allem fähig, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlt.
09:51Aber es gibt keinen anderen Weg, meine Unschuld zu beweisen.
09:56Wenn du diese Zeilen liest, ist mein Plan, Annabelle zu fassen und danach zu dir zurückzukehren, viel geschlagen.
10:03Du sollst jedoch eines wissen.
10:05Die wenigen Stunden in Hamburg, als wir nicht wussten, dass wir Geschwister sind, waren die schönsten meines Lebens.
10:12Ich werde dich immer lieben.
10:14Deine Nora.
10:18Sie legen jetzt das Telefon weg und Richard wird niemals erfahren, dass Alexander nicht sein Sohn ist.
10:27Ich werde Ihnen ganz sicher nicht meine Beziehung zu Richard erklären.
10:34Ihre Beziehung zu Richard ist vorbei, wenn er erfährt, dass er nicht der Vater Ihres Sohnes ist.
10:38Niemand darf erfahren, dass Sie mich gesehen haben.
10:43Einverstanden. Ich werde niemandem etwas sagen.
11:01Und? Wie haben Sie reagiert?
11:07Na ja, Mama war schon ein bisschen traurig.
11:10Wenn ich daran denke, wie traurig sie damals war, als ich nach Argentinien gegangen bin.
11:15Aber ich war viel jünger. Und alleine.
11:18Sie gewöhnt sich langsam dran.
11:20Schließlich sind Simon und Luisa nach Neuseeland gegangen.
11:23Das ist auch nicht gerade ums Eck.
11:27Darf ich?
11:28Wo ist Tom eigentlich?
11:31Zu Hause. Wo sonst?
11:34Ihr braucht überhaupt nicht so zu gucken.
11:36Tom und ich sind nicht zusammen. Wir haben eine Affäre. Also schläft jeder bei sich.
11:40Klar.
11:41Klar.
11:43Wann geht's denn los nach Kanada?
11:46Ach, darüber haben wir noch gar nicht gesprochen.
11:49Aber der Job bei Lissi beginnt in drei Monaten.
11:52Aber wir wollen ein bisschen früher da sein.
11:53Zum Einleben und Wohnung suchen.
11:55Moment mal. Und was ist dann mit mir?
11:59Na ja, alleine werde ich mir die Wohnung wohl nicht leisten können.
12:02Ach so, und ich dachte schon, du vermisst mich.
12:04Und wenn, dann würde ich es dir bestimmt nicht sagen, damit du nicht noch völlig abhebst.
12:08Aber jetzt mal im Ernst.
12:11Du brauchst doch dann wahrscheinlich einen Mitbewohner, oder?
12:14Wir würden dir auch beim Suchen helfen.
12:18Danke. Ich schaffe das schon alleine. Und wir müssen ja auch nichts überstürzen.
12:34Ja, bitte.
12:38Guten Morgen.
12:41Guten Morgen.
12:45Ich muss dich wohl nicht fragen, wie du geschlafen hast.
12:47Ich vermute, das sieht man mir an.
12:50Und du?
12:52Ja, mir ging's ähnlich.
12:56Mich ähnlich.
12:59Du zuerst.
13:03Ich will nicht, dass es so weitergeht.
13:07Was heißt das?
13:10Ich möchte nicht mehr getrennt wohnen, getrennt schlafen.
13:13Ich will keine Nacht mehr ohne dich verbringen.
13:15Und ich würde mir wünschen, dass du bei mir einziehst, genauso wie wir es geplant hatten.
13:20Das ist jetzt nicht deine Ernst.
13:22Tom zieht sogar freiwillig aus.
13:28Was sagst du?
13:31Was soll ich dazu sagen, Sophie?
13:33Ich hab die ganze Nacht wachgelegen.
13:35Ich hab versucht, mir zurechtzulegen, wie ich mich am besten bei dir entschuldigen kann.
13:39Jetzt kommst du hier einfach ins Büro und nimmst mir den Wind aus und segeln.
13:42Ja.
13:52Du bist dir wirklich sicher?
13:55Ja.
13:56Genauso wie ich mir sicher bin, dass ich dich heiraten und den Rest meines Lebens mit dir verbringen will.
14:07Du hast keine Ahnung, wie gut es mir gerade geht.
14:10Du hast keine Ahnung, wie gut es mir gerade geht.
14:16Du, dann können wir ja unser verpatztes Mittagessen von gestern heute gleich nachholen.
14:24Daraus wird leider nichts. Ich hab ziemlich viel zu tun.
14:26Ich muss gleich zur Bank und einmal bei Grafenbergs Konten auflösen und alles für die Übergabe mit Nora vorbereiten.
14:32Wie bitte? Du willst mit so viel Geld durch Falkenthal spazieren gehen?
14:35Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ist viel zu gefährlich.
14:37Selbstverständlich werde ich dich begleiten und ich werde dich beschützen.
14:41Und was ist mit deiner Arbeit?
14:43Ich muss Nora van Weyden sowieso treffen.
14:46Sie will die Manufaktur verkaufen und das geht mich auch was an.
14:50Na gut.
14:51Sophie.
14:56Ich bin froh, dass du gekommen bist.
14:58Und dass wir geredet haben.
15:02Ja, ich auch.
15:09Möchten Sie auch frühstücken?
15:11Nein, danke. Ich möchte in einen Café.
15:14Wir müssen vorsichtig sein. Annabelle wusste sofort, dass ich mich mit Ihnen getroffen habe.
15:20Haben Sie etwas von unserem Plan?
15:21Ich hoffe nicht.
15:22Ich habe ihr gesagt, dass ich mit Ihnen über den Kauf der Manufaktur gesprochen habe.
15:27Annabelle hat Ihre Augen über allen.
15:29Kein Wunder. Für Sie geht es um alles.
15:33Ich treffe mich später mit Frau Nowak. Dann wird sie mir das Geld von Annabelles Kunden auszahlen.
15:36Sehr gut.
15:38Und was die Manufaktur betrifft...
15:39Keine Sorge. Ich sage Michael Adam, dass ich nur an Sie verkaufen will.
15:44Ja, das ist gar kein Problem.
15:46Wir haben Espresso, Cappuccino, Café Latte auch mit verschiedenen Aromen.
15:51Ich mache mir Sorgen wegen dieses chinesischen Investors.
15:54Wenn Michael Adam Ihnen schon eine Zusage gemacht hat...
15:56Ohne mein Einverständnis?
15:57Ich kann es gar nicht erwarten, mich loszuwerden.
16:00Ich rede mit Frau Nowak, Herr Robert.
16:02Also...
16:02Danke.
16:03Bald wir einen Startpunkt für unsere Flucht ausgemacht haben, gebe ich Ihnen Bescheid.
16:09Also, ein Cappuccino.
16:10Also, ein Cappuccino.
16:49Das ist ein Cappuccino.
17:25Du bist sehr gut mit deinem Bruder zu verstehen.
17:28Was rede ich, Bruder?
17:31Mein Gott.
17:34Sie sind verliebt.
17:38Deshalb bist du von ihr weg.
17:41Weil du ihn nicht haben kannst und seine Nähe nicht erträgst.
17:46Unser besser.
17:48Dann steht unserer Reise ja nichts mehr im Weg.
18:04Also die Kaffeemaschine gibt den Geist auf. Die müssen wir nicht mitschleppen nach Kanada.
18:07Ich finde ja, wir sollten sowieso nicht so viele Sachen mitnehmen.
18:11Alles, was nicht in die Koffer passt, müssen wir verschiffen.
18:14Die Frage ist nur, ob sich das lohnt.
18:17Du hast recht. Wir haben ja keine besonderen Möbel.
18:19Und ein Bett, ein Tisch und einen Stuhl. Das kriegen wir dann auch.
18:23Außerdem freut sich Constanze bestimmt, wenn wir ihr unseren Hausrat hier lassen.
18:27Ich finde, wir packen einfach alle unsere persönlichen Sachen ein.
18:30Alles das, was in unsere Koffer passt.
18:34Nur mein Motorrad wird in kein Koffer passen.
18:36Und das will ich auf jeden Fall mitnehmen.
18:38Ja, klar.
18:39Das kostet sich ja einiges, das zu verschiffen.
18:42Wahrscheinlich.
18:47Es sei denn, es fährt selbst.
18:49Was?
18:50Ich wollte doch immer schon die Rallye Paris-Sacar fahren.
18:53Ja, ich weiß. Das war immer dein Traum.
18:55Stattdessen könnten wir doch mit dem Motorrad nach Kanada fahren.
18:59Wie? Willst du jetzt mit dem Motorrad übers Wasser fahren?
19:02Nee, über den Landweg, über Sibirien.
19:06Sibirien?
19:07Du willst mit dem Motorrad durch Sibirien fahren?
19:10Ja.
19:37Zwei Millionen im Bar.
19:39Das gesamte Vermögen Ihrer Mutter.
19:41Sie sollten es nachzählen.
19:44Ich vertraue Ihnen.
19:47Es dürfte reichen, um Falkenthal schnellstmöglichst zu verlassen.
19:52Und Sie kümmern sich um den Verkauf der Manufaktur?
19:55Richtig.
19:56Ich habe schon mit Herrn Gravenberg gesprochen.
19:57Er wird im Laufe des Tages mit den nötigen Papieren vorbeikommen.
20:00Das geht dann alles in Ordnung so.
20:02Der Vertrag ist soweit vorbereitet.
20:04Einem Verkauf steht damit nichts mehr im Weg.
20:06Gut.
20:07Vielen Dank Ihnen beiden.
20:09Verzeihen Sie, wenn ich mich einmische.
20:10Aber halten Sie es nicht für zu gefährlich, mit so viel Bargeld rumzulaufen?
20:14Vielleicht sollten wir einen privaten Wachdienst einstellen.
20:16Nein, das möchte ich nicht.
20:20Dafür, dass Sie das Erbe eigentlich ablehnen wollten, haben Sie es jetzt ziemlich eilig.
20:26Ich kann mir vorstellen, wie das für Sie aussehen muss.
20:29Aber Sie werden mich eines Tages verstehen.
20:32Vielleicht auch schon bald.
20:43Siehst du, wir fahren hier über Polen, Litauen, Lettland, dann nach Russland, über den Uralen, dann quer durch Sibirien.
20:49Lassen uns hier übersetzen.
20:51Dann sind wir in Alaska und zack, schon sind wir in Kanada.
20:54Wow, das ist ganz schön weit.
20:56Ja, das ist ja das Tolle dran.
20:58Das ist zwei Drittel um die Welt.
20:59Und das wollen wir alles mit dem Motorrad fahren?
21:01Na klar.
21:03Was da alles passieren kann.
21:06Wir können die Reise ja jederzeit abbrechen und den Zug nehmen oder ins Flugzeug steigen.
21:10Meinst du, das ist wirklich so eine gute Idee?
21:12Na klar, das ist die beste Idee, die ich je hatte.
21:14Komm, lass uns ein Abenteuer wagen.
21:16Ja, ein Abenteuer ist es wirklich.
21:20Wenn wir erst mal wieder arbeiten, dann haben wir eh keine Zeit dafür.
21:25Stell dir mal vor, was wir alles sehen können.
21:27Ihre Landschaften.
21:29Elche, Karibus, Bären.
21:31Bären.
21:31Das war ein Scherz.
21:34Aber Midsommernächte, das Polarlicht, wir schlafen im Zelt.
21:38Ich fang dir jeden Tag in der Früh einen Lachs.
21:41Sebastian Becker, du bist wirklich verrückt.
21:44Sebastian, du hast mich doch auch geheiratet, oder?
21:48Und was meinst du, wie lange brauchen wir für diese Strecke?
21:52Kommt drauf an, wie schnell wir vorankommen.
21:54Aber da die Tour ziemlich lang ist, sollten wir so bald wie möglich aufbrechen.
21:57Was heißt das genau?
21:59Am besten morgen.
22:08Findest du es nicht auch merkwürdig, dass Nora die Manufaktur an Frederik verkaufen will?
22:13Ja schon, aber ist es wirklich so schlimm?
22:15Naja, ich meine, die zwei waren nie gut aufeinander zu sprechen.
22:19Im Gegenteil.
22:20Frederik macht sie dafür verantwortlich, dass einer bei viel Content, das er sechs Jahre lang vergeblich nach ihr gesucht hat.
22:26Vielleicht hat sie einfach was gut zu machen bei ihm.
22:30Keine Ahnung.
22:32Danke auf jeden Fall, dass du das höhere Angebot aus China nicht erwähnt hast.
22:37Ich habe nachgedacht, Sophie.
22:40Ich muss dir vertrauen.
22:41Es ist völlig egal, ob Fröderi Grafenberg in Neuseeland Wein anbaut oder hier in Falkenthal bleibt.
22:46Ich muss dir einfach vertrauen.
22:47Komm her.
22:53Was macht Nora bloß mit so viel Geld?
22:56Sie läuft völlig allein durch Falkenthal mit zwei Millionen ohne Wachschutz.
22:59Warum hat sie es so eilig?
23:01Vielleicht will sie sich einfach so schnell wie möglich absetzen.
23:03Aber sie hat keinen Grund, sich so schnell wie möglich abzusetzen.
23:06Sie hat alle Zeit der Welt.
23:07Sie ist frei.
23:09Was meinte sie überhaupt damit, dass ich es irgendwann verstehen werde und vielleicht sogar schon bald?
23:14Ich weiß es nicht, Sophie.
23:15Aber was ich weiß, ist, dass du dir viel zu viele Gedanken darüber machst.
23:18Die wird schon wissen, was sie mit ihr an Erbe macht.
23:20Glaubst du, ich soll vielleicht Richard trotzdem informieren?
23:23Ach, Richard ist doch froh, wenn sie weg ist.
23:25Er hat mit ihr abgeschlossen.
23:27Ja, du bist richtig.
23:28So.
23:29Und jetzt muss ich noch ein bisschen Geld verdienen gehen.
23:33Hm, ist gut.
23:34Ruhe dich ein bisschen aus.
23:42Ruhe dich ein bisschen aus.
24:08Nora hat also tatsächlich ihr Erbe angetreten.
24:11Naja, etwas anderes war von ihr auch nicht zu erwarten.
24:15Ähm, Nora ist bereit, die Manufaktur zu verkaufen.
24:17Ja, das Geld auf einer Berskonten reicht dir wohl nicht.
24:21Nora will die Manufaktur an mich verkaufen.
24:24Es gibt allerdings ein höheres Angebot aus China, bei dem ich nicht mithalten könnte.
24:27Tja, Nora versucht wahrscheinlich so viel Geld wie möglich herauszuschlagen.
24:32Ich glaube, dass Sie Nora Unrecht tun.
24:36Aber das ist jetzt zu kompliziert.
24:38Lassen wir das Thema einfach.
24:41Mir fehlt noch ein Teil der Kaufsumme, deshalb bin ich hier.
24:44Sie brauchen ein Darlehen.
24:46Ja.
24:47Tobias und Marianne sind meine Investoren, aber sie sind mit der Finanzierung am absoluten Limit.
24:54Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich bei Ihnen noch etwas gut zu machen habe.
24:57Sie wissen schon, die Manufaktur hat es mein Hochzeitsgeschenk für Annabelle.
25:02Wie viel fehlt Ihnen denn?
25:05Eine knappe Million.
25:11Wenn mich Ihr Sanierungskonzept überzeugt, bekommen Sie das Darlehen, okay?
25:17Danke.
25:19Es gibt da noch ein kleines Problem.
25:23Ich bräuchte das Geld ziemlich schnell.
25:26Momentan schon heute.
25:38Als Sebastian damals hierher kam, da dachte ich, er würde sofort wieder verschwinden.
25:41Er wollte diese Motorradrallye machen, Paris-Dakar.
25:45Ja, Gott sei Dank konntest du ihm das ausreden.
25:48Diese Tour war eine Schnapsidee.
25:51Jetzt ist er schon so lange hier.
25:53Inzwischen ist er verheiratet.
25:56Ich dachte, er würde jetzt für immer hier bleiben.
25:58Ja, das würde er vielleicht auch, wenn Maike nicht dieses tolle Jobangebot bekommen hätte.
26:04Das Fernweh, das scheint den Bäckers irgendwie im Blut zu liegen.
26:09Simon lebt in Neuseeland.
26:11Konstanz hat jahrelang in Argentinien gelebt.
26:13Ich glaube, das Fernweh, das kommt mehr aus deiner Familie.
26:16Also wir Bäckers, Harald und ich.
26:18Wir waren immer sehr zufrieden da, wo wir waren.
26:22Ja, ich weiß.
26:23Du lebst schon seit Ewigkeiten hier in Falkenthal.
26:26Ja, ich bin schon als jünger Mann hierher gekommen.
26:28Um die Stelle als Chauffeur beim alten Gravenberg anzutreten.
26:32Das war gleich nach der Heirat von Harald und mir.
26:35Genau.
26:37Hast du nie Sehnsucht, dir irgendwas anderes anzusehen?
26:41Ja, ich habe schon immer wieder Urlaub gemacht.
26:43An der Ostsee, in den Alpen, in Italien.
26:45Ich war sogar mal in Südafrika bei Julia und Daniel.
26:49Nein, nein, ich meine für längere Zeit.
26:51Eine Weltreise zum Beispiel.
26:53Hm.
26:55Hm.
26:56Für mich ist Falkenthal das schönste Fleckchen Erde.
26:59Ich glaube kaum, dass ich mich irgendwo auf der Welt wohler fühlen könnte als hier.
27:04Also sowas wie Fernweh kennst du nicht.
27:09Ich bin glücklich hier.
27:11Auf unserem Hausboot.
27:13Zusammen mit dir.
27:15Das ist das Schönste, was mir passieren kann.
27:22Wenn ich Sie also richtig verstanden habe, dann wollen Sie sofort sehr viel Geld von mir haben.
27:26Sie wollen mir aber nicht sagen, wofür.
27:30Ich verspreche Ihnen, dass Sie es schon bald erfahren werden.
27:32Aber jetzt bitte ich Sie einfach, mir zu vertrauen.
27:35Sie machen es mir nicht leicht, Friederik, mit Ihrer Geheimniskrämerei.
27:40Also gut.
27:42Ich werde Ihnen sagen, worum es geht.
27:44Machen Sie sich auch etwas gefressen.
28:00Gut, dass ich dich finde.
28:02Was?
28:06Ist das das Geld?
28:08Ja.
28:09Wie viel?
28:11Na, zwei Millionen.
28:12Warum?
28:13Das dürfte fürs Erste genügen.
28:15Genügen?
28:15Wofür denn?
28:17Es ist gar eine Änderung.
28:18Wir reißen heute schon ab.
28:19Was?
28:20Warum?
28:21Ich wurde gesehen.
28:22Komm, steig ein.
28:23Warte, warte.
28:24Das geht nicht.
28:25Weil ich, ich, ich noch gar nicht gepackt habe.
28:27Das habe ich schon für dich getan.
28:28Und was ist mit dem Geld aus dem Verkauf der Manufaktur?
28:30Dafür haben wir jetzt keine Zeit.
29:02Hat Nora Ihnen das erzählt?
29:05Annabelle ist tot.
29:06Fragen Sie die Polizei.
29:07Sie will Ihnen doch nur so schnell wie möglich das Geld aus der Tasche ziehen.
29:10Nein, Herr von beiden.
29:12Nora hat diesmal recht.
29:13Ich habe Annabelle auch gesehen.
29:16Entschuldigung.
29:18Das ist Nora.
29:20Hallo, Nora.
29:21Hallo.
29:22Ich verstehe Sie nicht.
29:24Hallo.
29:24Annabelle, wohin fahren wir?
29:26Das ist nicht der Weg zum Flughafen.
29:27Das wirst du schon sehen.
29:29Manchmal muss man eben flexibel sein.
29:31Sie sind schon unterwegs.
29:32Sie haben Ihren Plan geändert.
29:34Entschuldigung, wovon reden Sie eigentlich?
29:38Willst du mit dem Auto bis zur Grenze fahren?
29:40Das wirst du noch früh genug erfahren.
29:44Großer Gott.
29:46Kommen Sie bitte los, wir ein.
29:48Wir müssen Ihrer Tochter helfen.
30:05Hey.
30:06Hey.
30:07Sag mal, Elsa, kann ich bei dir einen Aushang machen?
30:09Na klar.
30:10Warum geht's denn?
30:11Ich suche ein WG-Zimmer.
30:13Hä?
30:13Wurdest du rausgeschmissen?
30:14Nicht direkt.
30:15Sophie möchte, dass Michael bei uns anzieht.
30:17Und da räume ich lieber gleich freiwillig das Feld, bevor es uns allen zu eng wird.
30:20Und ab wann suchst du?
30:22Am liebsten ab sofort.
30:23Michael ist eh schon die meiste Zeit da.
30:25Mit welcher Zeit, dass ich ausziehe.
30:26Und warum suchst du keine eigene Wohnung?
30:28Möchte ich nicht so gerne.
30:29Während meiner Flucht damals war ich einsam genug.
30:31Das reicht für ein ganzes Leben.
30:32Das verstehe ich.
30:33Kaffee?
30:36Hey.
30:38Hi.
30:38Wisst ihr schon das Neueste?
30:39Du hast vor Sehnsucht nach mir gar nicht mehr ausgehalten.
30:42Lass das, die beiden wissen noch nichts.
30:45Äh, Maike und Sebastian wandern aus.
30:47Nach Kanada.
30:48Ja.
30:49Und Maike kriegt dann einen Job von Lissi.
30:51Das sind ja mal Neuigkeiten.
30:53Das ist ja irre für die beiden.
30:55Aber das heißt, dass ich mir einen neuen Kellner suchen muss.
30:57Ja, und ich muss mir einen neuen Mitbewohner suchen.
30:58Kann ich bei euch einen Aushang machen?
31:00Ja, klar, da war gerade schon einer da, der ein WG-Zimmer gesucht hat.
31:03Echt?
31:03Den könnte ich ja mal anrufen, war der nett?
31:05Ja.
31:06Charmant, witzig, intelligent, gut aussehend.
31:09Klingt nach einem George Clooney-Tüte.
31:11Absolut. Nur jünger.
31:13Was ist denn daran so lustig?
31:16Er steht vor dir.
31:18Du suchst ein Zimmer?
31:20Ja.
31:21Ab wann?
31:22Ab sofort.
31:24Tja, tut mir echt leid.
31:25Ich suche erst jemanden in drei Monaten.
31:27Ja, wirklich schade.
31:34Und Sie sind sich wirklich sicher, dass Sie Annabelle gesehen haben?
31:36Ach, jetzt Sie müssen mir einfach vertrauen.
31:38Annabelle lebt.
31:38Sie hat ihren Tod nur inszeniert.
31:40Versucht über Nora an ihr Bargeld anzukommen.
31:41Wie wissen Sie das alles, Fredrik?
31:43Niemand hat Nora geglaubt.
31:44Das ist sie zu mir gekommen.
31:45Wir wollten Annabelle eine Falle stellen, wenn sie mit Nora und dem Bargeld die Flucht ergreift.
31:48Aber irgendetwas ist schiefgegangen.
31:51Und jetzt sind Sie unterwegs.
31:52Wollen Sie mir jetzt helfen, oder?
31:53Ja, ja, schon.
31:54Aber es ist doch die B-114 nach Norden raus.
31:57Wo willst du hin?
31:58Lass dich einfach überraschen.
32:00Die B-114 nach Norden, kommen Sie.
32:02Wo willst du denn hin?
32:05Hör zu.
32:06Annabelle lebt wirklich.
32:07Nora ist bei ihr und braucht Hilfe.
32:09Äh, was sagst du da?
32:12Annabelle ist tot.
32:13Scheiße, ich erkläre dir später alles, okay?
32:15Nein, Richard, bleib hier.
32:18Annabelle ist gefährlich.
32:19Ich weiß, aber ich kann Sie nicht wieder davon kommen lassen.
32:23Bis später.
32:31Morgen, Annabelle.
32:45Sie glauben nicht, was ich gerade gehört habe.
32:47Beruhigen Sie sich doch erst einmal, Herr Adam.
32:49Denken Sie an Ihren Blutdruck.
32:51Oder hat etwa schon wieder jemand behauptet, Annabelle lebendig gesehen zu haben?
32:55Wissen Sie es auch?
32:56Was?
33:00Frau Grafenberg ist nicht tot.
33:01Sie ist in Falkenthal.
33:04Das ist doch nicht Ihr Ernst.
33:06Herr von Weiden und Herr Grafenberg haben sich aufgemacht, um sie aufzuhalten.
33:10Aufzuhalten?
33:11Was?
33:11Wie ich verstehe überhaupt nichts mehr.
33:13Frau Grafenberg ist mit Vorland von Weiden unterwegs.
33:17Mit Nora?
33:18Oh Gott.
33:19Wie ich höre, versucht Frau von Weiden, ihre Mutter an der Flucht zu ändern.
33:24Um Himmels Willen, dann ist doch Nora in Gefahr.
33:27Na, Annabelle hat noch nie vor einem Menschenleben zurückgeschreckt.
33:31Ja, das sind doch Herr von Weiden und Herr Grafenberg in Gefahr.
33:36Wo diese Frau auch immer auftaucht, geschieht ein großes Unglück.
33:41Hoffen wir, dass es diesmal nicht so weit kommt.
34:00Danke, dass du angehalten hast.
34:01Gott, ist mir schlecht.
34:02Du bist doch nicht etwa wieder schwanger.
34:04Nein, es ist nur eine Magenverstimmung.
34:09Komm, Nora, gib uns einen Anhaltspunkt, wo ihr seid.
34:12Also wenn Sie auf der Bundesstraße unterwegs waren, dann können Sie ja nicht nur in diesem Gebiet hier sein.
34:16Hoffentlich ist die Verbindung nicht abgebrochen.
34:18Ich höre auch nichts mehr.
34:19Wer hat sich denn überhaupt gesehen?
34:21Warum ist man das überstürzt los?
34:23Richards neue Lebensgefährte und diese Judith im Gutshaus.
34:26Du warst im Gutshaus?
34:28Ja, letzte Nacht, aber das spielt doch jetzt keine Rolle mehr.
34:30Komm endlich, steig ein.
34:32Nein, ich muss raus, ich brauche Luft, ich bin schlecht.
34:36Ist dir klar, dass man uns hier kilometerweit sehen kann?
34:40Was wollen wir denn hier überhaupt am Königsweg?
34:43Hier geht es weder zur Grenze noch zum Flughafen, hier geht es nirgendwo hin.
34:46Komm endlich, wir müssen weiter.
34:50Was soll denn das sein?
34:51Das kann eigentlich nur hier sein.
34:53Das ist ganz in der Nähe.
34:54Ja.
34:55Rufen Sie die Polizei an.
34:57Sie fahren.
35:03Angenehme Zeitgenosse, solide und solvent, sucht Zimmer in netter WG.
35:07Solide und solvent, das klingt ja total spannend.
35:09Was denn?
35:10Nette Studentin, sucht verlässlichen, angenehmen Mitbewohner.
35:13Passt doch wunderbar.
35:15Ich habe da noch was vergessen.
35:20In drei Monaten.
35:24Tja, tut mir wirklich leid, da kann man nur nichts machen.
35:28Hey, da sind ja unsere zwei Welten umlaufen.
35:30Ihr wisst es also schon.
35:32Ja, herzlichen Glückwunsch.
35:33Ja, aber es gibt etwas, was ihr bestimmt noch nicht wisst, weil es noch nicht mal Consi war ist.
35:37Was?
35:37Wir fahren mit dem Motorrad quer durch Sibirien, über Alaska bis nach Kanada.
35:42Ach, das ist ja Wahnsinn.
35:44Klingt abenteuerlich.
35:45Und da die Tour jetzt länger dauert und wir nicht im Schnee stecken bleiben wollen, werden wir früher losfahren als
35:50geplant.
35:50Wann denn?
35:51Übermorgen.
35:53Was?
35:54Ich hoffe, das ist okay für dich, dass du früher einen Nachmittag suchst.
35:57Übermorgen, wie soll ich denn das schaffen?
35:59Für mich war übermorgen super.
36:03Geht es dir jetzt wieder besser?
36:05Es geht so.
36:07Na komm, dann steig endlich ein.
36:08Wir haben lange genug riskiert, entdeckt zu werden.
36:12Na komm schon, was ist denn los mit dir?
36:19Verdammt.
36:29Judith, entschuldige bitte.
36:31Was sagst du, da Annabelle lebt?
36:34Ja, mehr weiß ich auch noch nicht.
36:37Richard und Frederik sind unterwegs, sie zu suchen.
36:40Jetzt wird mir einiges klar.
36:43Nora wollte so schnell wie möglich an ihr Geld kommen.
36:47Wahrscheinlich braucht sie es für Annabelle.
36:49Du meinst, die beiden machen gemeinsame Sache?
36:51Ich weiß es nicht, aber...
36:53Okay, Nora hat erwähnt, dass sie das Geld für einen guten Zweck braucht.
36:58Es könnte doch sein, dass sie ihre Flucht mit Annabelle nur vortäuscht, um Annabelle eine Falle zu stellen.
37:04Oh Gott, hoffentlich passiert nichts.
37:38Du hast mich verraten.
37:41Du hast mit Frederik gemeinsame Sache gemacht.
37:45Hast du wirklich geglaubt, dass ich den Rest meines Lebens mit dir auf der Flucht verbringen will?
37:51Was macht sie? Können Sie etwas erkennen?
37:53Nein.
37:57Los, raus.
38:00Raus.
38:03Annabelle!
38:04Gib auf!
38:09Hör auf, es hat keinen Sinn.
38:11Es ist erst vorbei, wenn ich sage, dass es vorbei ist!
38:14Nora, ist alles in Ordnung?
38:18Ich will, dass ihr und die Polizei verschwindet.
38:22Sofort!
38:23Annabelle!
38:24Alle!
38:24Lass Nora gehen, Annabelle.
38:26Du hast keine Chance.
38:29Mach den Weg frei.
38:32Aus dem Weg!
38:36Frederik und Richard, Sie wissen, wie gefährlich Annabelle ist.
38:39Sie werden nichts Unüberlegtes tun.
38:41Was ist passiert?
38:43Alexander, wir wissen es nicht genau.
38:45Annabelle lebt und hat offenbar Nora in ihrer Gewalt.
38:50Wisst ihr, wo sie sind?
38:52Frederik und Richard, Sie sind sofort losgefahren, um Nora zu helfen.
38:56Wo willst du denn hin?
38:57Ich muss sie suchen.
38:57Aber du weißt doch gar nicht, wo sie sind.
38:59Aber du weißt doch gar nicht, wo sie sind.
39:08Frau Grafenberg!
39:09Lassen Sie die Waffe fallen!
39:10Und kommt sie mit erhobenen Händen hier rüber!
39:13Er hat recht, es ist vorbei.
39:17Ich bin nicht sexierer, um die ganze Welt geflohen, um mich jetzt hier verhaften zu lassen.
39:22Auch wenn du nicht mit mir kommst, du kannst mein Ticket in die Freiheit sein.
39:26Nora, bitte!
39:27Du wirst mich nicht erschießen.
39:30Lass es dich drauf ankommen.
39:32Du weißt, wozu ich fähig bin.
39:36Willst du jetzt auch auf mich schießen?
39:39So wie du damals auf den Polizisten geschossen hast?
39:42Du erinnerst dich also?
39:44Nora hatte die ganze Zeit recht.
39:47Du hast damals auf den Beamten geschossen.
39:50Du wusstest, dass man Nora für die Tat verurteilen und einsperren würde.
39:54Großer Gott, Annabelle, wie konntest du das deiner Tochter antun?
39:59Ohne Noras Aussage wäre es nie zu einem Prozess gekommen.
40:06Du kannst mich nicht erschießen.
40:08Nora, provozier sie nicht!
40:10Ich bin deine Tochter.
40:15Jetzt drehe dich um.
40:19Er wollte dich umbringen.
40:23Gott!
40:25Ich habe keine Familie mehr.
40:27Ich bin deine Familie.
40:28Ja, ich habe mein Geständnis abgelegt und gegen dich ausgesagt.
40:32Du hast mich verraten.
40:34Ich werde nicht im Gefängnis bleiben.
40:36Dann sehen wir uns vor Gericht wieder.
40:38Du hast meinen Tod in Kauf genommen.
40:40Ich habe dich doch noch angerufen.
40:42Ich wollte dich warnen.
40:45Ich wollte mit dir ein neues Leben anfangen.
40:51Und du hast mich verraten.
40:55Ich habe damals das Richtige getan.
40:58Und du kannst es auch tun.
41:00Bitte gib auf und stell dich der Polizei.
41:04Bitte.
41:06Mutter.
41:14Jetzt reicht's.
41:17Entschuldigung.
41:18Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor.
41:19Tom sucht kein WG-Zimmer mehr.
41:20Ach ja?
41:21Er zieht nämlich bei mir ein.
41:23Wir haben uns so ruhig gemacht.
41:32Wenn du mir jeweils allen kannst, wenn du willst, ist das hier wieder dein Zuhause.
41:37Ich weiß es nicht.
Kommentare