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KurzfilmeTranskript
00:06Hören Sie, das ist ein Missverständnis. Wir haben den Wagen nur geliehen. Ich wollte ihn gerade zurückbringen.
00:10Schön, Sie wiederzusehen.
00:17Was hier hätte, als würde es ersparen können.
00:19Ich gebe Paula nicht hier an.
00:20Sag mal, geht das hier schon wieder los?
00:21Geht das nicht, Cowboy.
00:22Eine hübsche Farbe steht dir.
00:26Komm, Paula.
00:27Es wird Zeit, dass wir nach Hause gehen.
00:30Mama, ich würde sagen, Leute, ich würde es ersparen.
00:50Das war's.
01:03Could be the first day of my life
01:18Wenn du mit Packen fertig bist, kannst du dich ja auf unseren Termin vorbereiten
01:22Wir haben einen Termin
01:24Morgen findet doch die eigene Versammlung statt
01:26Und wir möchten dich bei dieser Veranstaltung natürlich nicht missen
01:29Ganz reizend
01:31Schlicht und ergreifend, gezwungenermaßen
01:33Noch besitzt du ja ein paar Anteile
01:35Das hast du richtig erkannt
01:37Selbst wenn dir dein Mann die Mehrheit hier erschlichen hat, bist du nicht die Alleinherrscherin
01:40Das werden wir noch sehen
01:42Es gibt so etwas wie ein Mitspracherecht
01:45Ach, natürlich darfst du etwas sagen
01:48Aber leider wird deine Stimme nicht viel zählen
01:52Du glaubst, du hast endlich das, was du immer wolltest
01:55Stimmt
01:56Da täuscht du dich
01:56Du hast noch nicht gewonnen
01:58Jetzt geh bitte
01:59Wenn du wieder mal einen Termin brauchst, dann mach das mit Frau Hertel aus
02:01Die ist dafür zuständig
02:02Ich tue das, was ich für richtig halte
02:04Gewöhn dich dran
02:15Patrizia, wir müssen uns sehen
02:17Ja, wir müssen dringend reden
02:20Jetzt gleich
02:47Okay
02:49So, jetzt werde ich dir zeigen, wo dein neues Zuhause ist
02:52Okay?
02:53So ist Mama
02:57Deiner Mutter geht es gut
02:59Ich will zu ihr
03:02Paula, mein Engel
03:04Weißt du, wie sehr ich mich gefreut habe, dich wiederzusehen
03:08Und so, wie du dich jetzt nach deiner Mama sehnst
03:10So habe ich mich nach dir gesehnt
03:12Als du weggelaufen bist, hm?
03:15Das war alt, tschuldig
03:19Schon gut
03:19Ich bin dir ja nicht böse
03:23Möchtest du dir wirklich nicht das neue Haus angucken?
03:26Wieso wohnst du jetzt hier?
03:29Weil ich wieder geheiratet habe
03:31Meine Frau kommt aus der Gegend
03:33Und möchte gerne mit mir hier zusammen wohnen
03:37Schau mal, da hinter dem Haus ist ein Garten
03:38Der ist noch viel größer als unser Alter
03:41Da kannst du wieder eigene Beete einsetzen, hm?
03:43Aber ich habe schon ein Beet
03:45Da wo Mama und ich jetzt wohnen
03:47Aber Schätzchen, du kannst hier tausend Beet haben
03:49Wir können auch Gemüse anpflanzen, wenn du willst
03:53Für dir gefallen
03:53Ich bin ganz sicher
04:04Das ist schon komisch
04:05Gerade war ich noch auf der Hochzeit meiner Schwestern
04:07Und jetzt sitze ich im Knast
04:10Ja
04:11Ja
04:12Das ist alles, was dir dazu einfällt
04:14Ja
04:17Tut mir leid
04:19Aber ich habe im Moment wirklich andere Sorgen
04:21Gut, entschuldige
04:22Ich frage ein paar Wochen nochmal
04:24Du hast echt die Ruhe weg, hm?
04:25Seit wann duzen wir uns?
04:27Hallo, wir sind im Knast
04:28Ich finde, dass du passt
04:32Dass du hier bist, ist ein Irrtum
04:35Für dich ist das ja morgen alles vorbei
04:37Wie hat der Polizist eben noch gesagt?
04:39Bei Hilfe zur Kindesentführung?
04:44Ich verspreche dir, dass ich das klären werde
04:47Ganz sicher
04:50Sagen wir, ist Paula eigentlich wirklich deine Tochter?
04:52Natürlich ist sie das
04:54Dann erklär es mir
04:56Wie entführt man sein eigenes Kind?
05:02Zum Beispiel
05:03Wenn man nicht das Sorgerecht hat
05:05Das heißt?
05:08Ihr Großvater hat das Sorgerecht
05:15Und geht's wieder?
05:17Ja, ich bin schon froh, dass der Kleine noch ein bisschen bei mir bleibt
05:19Ich auch
05:27Hey
05:28Ich wollte mal nach euch sehen
05:29Ich hab gehört, Säke, geht's dir so gut?
05:30Ja, komm rein
05:33Na, ist ja noch cool
05:36Ist alles okay mit dir?
05:37Ja, zum Glück
05:39Es waren, äh, Frühwehen
05:42Ist das schlimm?
05:43Naja, richtige Wehen wären schlimmer gewesen
05:48Na, na, was für ein Tag
05:51Naja, du meinst vor allen Dingen wegen Annabelle Gravenberg
05:54Ich kann's kaum fassen
05:55Es ist so unglaublich, dass die nach all dem, was sie sich geleistet hat, einfach hier wieder aufkreuzt
06:00Bitte beruhig dich
06:03Es tut mir leid, ich hätte nicht davon anfangen
06:07Jan arbeitet auch schon wieder unten im Cozy
06:09Ich glaub, er wird sich ablenken
06:11Na ja, kein Wunder, nachdem die Hochzeit seines besten Freundes so ein erpupptes Ende genommen hat
06:17Ich werd auch gleich runtergehen
06:20Ist ziemlich voll unten
06:25Haben sogar ein paar Leute nach Essen gefragt
06:29Tut mir leid
06:30Blöd von mir
06:32Mach's gut
06:33Aber ich könnte dir doch helfen
06:35Nein
06:38Du wirst dich jetzt schonen
06:39Und zwar bis zur Geburt, so wie's ausgemacht war
06:41Ja, aber dann
06:42Silke?
06:43Leute
06:45Es war blöd von mir
06:46Jan und ich komm alleine, klar
06:48Macht euch nur wieder nach dem Abend, okay?
06:52Na ja, recht hat sie ja
07:03Das Ganze war eine abgekattete Sache
07:04Von Anfang an
07:07Die von Weidengruppe hat sich nur wegen Annabelle für die Manufaktur interessiert
07:11Die wären noch nie von allein auf die Idee gekommen, in die Manufaktur zu investieren
07:15Das hätten wir uns eigentlich denken können
07:17Wer kann denn ahnen, dass Annabelle dahinter steckt?
07:19Stimmt
07:22Ziemlich schlau, sich einen Mann wie Richard von Weiden anzulachen
07:26Und ihn auf Falkenthal Porzellan anzusetzen
07:29Und sich seine Anteile zur Hochzeit schenken zu lassen
07:32Und damit die Mehrheit zu bekommen
07:37Was sollen wir jetzt machen?
07:42Ich weiß es nicht
07:45Auf jeden Fall werden wir morgen bei der eigenen Versammlung erfahren, was Annabelle vorhat
07:54Patrizia Gravenberg?
07:56Patrizia
07:57Ich bin's, Daniel
07:58Daniel, was, ist alles in Ordnung?
08:00Ja, ja, na klar
08:01Wir sind am Flughafen
08:03Ich wollte mich nochmal melden
08:04Das ist schön
08:06Wir wollten uns nochmal bedanken
08:08Für das Fest, für alles
08:10Das war wirklich der schönste Tag in unserem Leben
08:13Ja, wir fanden es auch sehr schön
08:16Ist alles in Ordnung bei euch?
08:17Feiert ihr noch?
08:19Ja, ja, alles in Ordnung
08:21Ich bin nur ein bisschen müde
08:24Ist Nico bei dir?
08:27Nein
08:28Frederik
08:30Gibst du ihm immer bitte
08:40Hallo Daniel?
08:41Frederik
08:42Ich wollte dir auch nochmal sagen
08:45Vielen Dank für alles
08:46Keine Ursache
08:48Frederik
08:49Ich bin's, Julia
08:53Julia
08:54Ich bin wirklich sehr glücklich, dass du auch da warst
08:57Und ich wünsche dir alles Gute, egal was du tust
09:01Danke, Julia
09:04Ich wünsche dir auch alles Gute
09:06Wir müssen jetzt los
09:10Ja, behalte euch gut
09:11Guten Flug
09:12Danke
09:20Ich glaube, es ist besser so
09:23Sie würden ihre Reise sofort abbrechen, wenn sie wüssten, dass Annabelle wieder da ist
09:36Mir blieb nichts anderes übrig, als wegzugehen mit euch
09:38Als zu fliehen
09:40Ja
09:42Paula war so unglücklich
09:43Sie wollte nicht zurück
09:45Ja, das verstehe ich ja
09:47Aber ob eine Entführung die richtige Reaktion war
09:50Ja, offensichtlich nicht, oder?
09:52Wir sitzen nämlich beide im Gefängnis
09:55Aber ich wusste einfach keinen anderen Weg
09:57Vielleicht wäre es einfacher oder besser gewesen, du hättest mir vorher alles gesagt
10:02Was?
10:04Dass ich meine eigene Tochter entführe, weil ich nicht das Sorgerecht habe?
10:07Ja, zum Beispiel
10:07Warum?
10:09Damit du mich dann bei der Polizei verpfeifst
10:11Stattdessen hast du mich lieber zur Kindesentführung angestiftet
10:14Angestiftet?
10:16Also, sobald ich mich erinnere, hast du dich regelrecht aufgedrängt
10:19Nachdem du mich gebeten hast, sie von Weidens abzulenken, damit du abhauen kannst
10:25Danach, als du ja nicht mitzufahren brauche
10:27Danke
10:27Danke, danke, danke für den Tipp
10:29Ich merke es mir fürs nächste Mal
10:35Ben
10:38Es tut mir wirklich leid, dass ich dich damit reingezogen habe
10:41Ja, schon geht
10:48Ich sage denen, dass du damit nichts zu tun hast
10:50Ich verspreche es dir
10:52Was ist mit dir?
10:58Ich komme schon klar
11:02Warum hast du das Sorgerecht für Paula nicht?
11:08Das ist...
11:09Eine lange Geschichte
11:38Okay, okay
11:40Früh wehen?
11:40Das soll man nicht unterschätzen
11:42Na ja, zumindest soll sie sich jetzt mal bis zu der Geburt schonen
11:45Ja, auf jeden Fall
11:46Also, wenn ich irgendwas helfen kann?
11:48Ja, nee, mir reicht es, bin doch nicht sauer, bis sie sich nicht zum Essen vorbereitet hat
11:53Mach dir mal keine Sorgen, eigentlich wollten wir heute auch gar nicht öffnen
11:56Habe ich mir auch anders vorgestellt
11:58Die Hochzeit meines besten Freundes
12:00Ja, da bist du nicht der Einzige
12:02Insofern kann man froh sein, dass hier so viel los ist
12:04Da hat man gar keine Zeit, drüber nachzudenken
12:07Wann kommt die Küche?
12:08Die hätte längst geliefert sein müssen
12:11Na gut, dann rufe ich morgen an und frage mal nach, ja?
12:13Ja, ist eine gute Idee
12:14Vor allem, wenn jetzt Silke so viel Ruhe braucht
12:16Weil es höchste Zeit, dass du hier unten gucken kannst
12:18Also, ich muss da mal wieder hoch
12:19Ja, klar
12:20Und grüß Silke von mir
12:30So
12:32Setz dich, meine kleine Prinzessin
12:34Hallo, Paula
12:36Paula, ich möchte dir meine Frau vorstellen
12:40Das ist Tante Annabelle
12:42Hallo, Paula
12:44Wieso nicht Oma Annabelle?
12:46Annabelle reicht völlig aus
12:48Ich freue mich sehr, dich endlich kennenzulernen
12:50Dein Opa hat mir schon sehr viel von dir erzählt
12:52Aber ich kenne dich schon
12:54Du kennst sie?
12:57Woher denn?
12:58Aus dem Restaurant, wo Mama arbeitet
13:00Dem Lanzino
13:01Mein Teddy ist mir unter den Tisch gefallen
13:04Und ich halte ihn wieder hochholen
13:07Mhm
13:11Aua
13:13Sie haben aber eine große Tasche
13:15Pass gefälligst besser auf, Schätzchen
13:17Es tut mir sehr leid, dass Sie unsretwegen Unannehmlichkeiten hatten
13:20Ah, vergeben und vergessen
13:21Prima
13:24War noch was?
13:25Ja, ich dachte, Sie wollen sich vielleicht auch bei Paula entschuldigen
13:29Wie bitte?
13:30Ja, Sie haben es sicherlich nicht so gemeint
13:32Aber was immer Sie auch gesagt haben
13:34Paula hat sich sehr zu Herzen genommen
13:35Lass ich nicht sagen
13:37Hören Sie, wenn Sie Ihre Kindererziehung nicht im Griff haben
13:40Dann ist das nicht mein Problem
13:42Also verschwinden Sie und zwar schnell
13:44Sonst verliere ich womöglich noch meine gute Laune
13:46Und Sie wollen nicht wissen, wie es ist, wenn ich schlechte Laune habe
13:49Du hast dich total aufgeregt, als ich gegen deine Tasche gestoßen bin
13:54Dabei konnte ich gar nichts dafür
13:56Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Tante Annabelle das Böse gemeint hat
14:00Natürlich, jetzt erinnere ich mich
14:02Du warst das
14:03Das war doch keine Absicht
14:06Ich war ganz erschrocken, als du plötzlich unter dem Tisch hervorkamst
14:09Das hast du damals aber nicht gesagt
14:11Du hast recht
14:14Das war kein schönes Kennenlernen
14:16Was hältst du davon? Wollen wir es nochmal versuchen?
14:19Also, ich bin Annabelle
14:21Die Frau von deinem Opa
14:23Ich bin Paula und das ist Oskar
14:26Schön, euch kennenzulernen
14:27Na siehst du, das war doch viel besser, oder?
14:29Was meint ihr, wollen wir dann?
14:30Ich hab wirklich Hunger
14:31Ja, natürlich
14:33Guten Appetit
14:35Ich bin sehr froh, euch alle bei mir zu essen
14:39Danke, Liebling
14:40Prost, Mahlzeit
14:57Die Leute regen sich auf, dass es neulich noch Essen gab und heute nicht
15:00Ja, ich hab denen gesagt, dass es ein kleines technisches Problem gibt
15:03Oft können wir das nicht sagen
15:04Dann gehen alle wieder woanders essen
15:06Man, die neue Küche muss bald kommen
15:08Ja, was? Und wenn nicht?
15:10Ja, oben wird Andreas ganz bestimmt nicht mal kochen, so wie er sich um Silke sorgt
15:13Ich kann das auch verstehen
15:15Aber das heißt, dass wir vielleicht wochenlang kein Essen anbieten können
15:18Ja, wir hätten eben doch das teure Angebot nehmen sollen
15:21Wir wissen doch noch gar nicht, warum die unpünktlich liefern
15:23Ja, vielleicht, weil sie billig und unprofessionell sind
15:26Es ist aber auch nicht alles Gold, was glänzt
15:29Schon okay
15:29Hoffen wir mal, dass Andreas was mit dem Anruf erreicht, ne?
15:38Gut, gut, also Sie gehen dann gleich morgen zu meiner Nichte, ja
15:41Sie, Sie, ja, Sie müssen sie unbedingt da rausholen
15:46Entschuldigung, ja, natürlich
15:46Ich bin auch sehr froh, dass Sie so spät noch Zeit hatten für uns
15:50Ich höre dann morgen von Ihnen
15:52Vielen Dank
15:53Ja, wiederhören
15:58Was sagt denn der Anwalt?
16:00Danke
16:01Ja, er will alles in seiner Macht Stehende tun, um sie aus dem Gefängnis zu holen
16:06Ja, weiß er denn, wie es Nina geht?
16:07Ja, wie wird es ihr wohl gehen, mein Gott?
16:10Sie ist eine Mutter, die zu ihrem Kind will und wird behandelt wie ein Schwerverbrecher
16:18Das wäre ja wirklich eine Katastrophe, wenn Nina verurteilt würde
16:21Ich meine, ich weiß gar nicht mehr, was wir noch machen sollen
16:24Vielleicht war es falsch zu glauben
16:25Wir könnten Nina und Pauli hier vor Richard von Wein verstecken
16:28Ach was
16:29Bereust du es jetzt etwa, dass wir ihr geholfen haben?
16:31Nein, aber vor seinen Augen mit Paula zu fliehen war bestimmt auch nicht die beste Lösung
16:35Ja, aber du kannst doch nach Mutter nicht einfach das Kind wegnehmen
16:38Ich weiß, Birgit, aber jetzt sitzt Nina im Gefängnis und wird wahrscheinlich wie ein Kindesentführung angeklagt
16:43Vorhin hast du dir noch gewünscht, dass sie es schafft
16:46Natürlich, aber ich mache mir doch auch nur Sorgen
16:47Toll
16:48Wenn wir beide uns jetzt schon streiten vor lauter Aufregung, würde es in der Paula gehen
16:54Ich gehe jetzt schlafen
16:57Willst du es verleihen sein?
16:59Ich brauche einfach ein bisschen Ruhe
17:01Verstehe
17:03Und Nacht
17:04Na
17:17Warum versteht Richard nicht, dass es Paula ist, die bei mir bleiben will?
17:22Paula
17:24Wenn du willst, dann können wir jederzeit zurück
17:27Ich will nicht zufrieden
17:30Aber
17:31Vielleicht müssen wir hier auch bald schon weg und
17:34Dann müssen wir noch nicht wohin
17:36Ich will nur bei dir sein, Mama
17:39Tatsächlich auch, mein Schatz
17:41Ich habe Opa ja lieb, aber
17:44Irgendwann ist es auch langweilig bei ihm
17:47Dein Großvater tut, was er für richtig hält, Paula
17:50Es wird wohl ein bisschen dauern, bis wir ihm klar machen können
17:52Dass es falsch ist für uns alle
17:58Ich bin ja da, Paula
18:01Ich bin ja bei dir
18:04Wie kann er nur so kalt und so unempfindlich sein?
18:07Glaubt er wirklich, dass es besser für Paula ist, ohne ihre Mutter aufzuwachsen?
18:14Ich muss Paula erklären, warum es alles so gekommen ist
18:18Warum ich nicht genug aufgepasst habe
18:21Und dass ich alles tun werde
18:24Damit wir wieder zusammen sein können
18:26Ich bin ja bei dir
18:27Ich bin ja bei dir
18:56Ich glaub Opa nicht, dass Mama glücklich ist.
18:59Sie ist bestimmt genauso traurig wie ich, oder?
19:26Ich glaub Opa nicht, dass Mama glücklich ist, dass Mama glücklich ist.
19:56Ich will das Bett bringen.
19:57Dein Bett ist doch bestimmt viel gemütlicher als hier.
20:02Jetzt will ich dich und Oskar nach oben tragen.
20:04Ich kann alleine gehen.
20:11Natürlich.
20:17Lass hier ein bisschen Zeit.
20:49Lass hier ein bisschen Zeit.
20:56Lass hier ein bisschen Zeit.
20:56Lass hier ein bisschen Zeit.
20:58Lass hier ein bisschen Zeit.
21:03Lass gerne ein bisschen Zeit.
21:05Lass es Uhh, ich komme oder etwas?
21:22Lass hier ein bisschen Zeit.
21:22Lass es poder spielen?
21:22Sie schlafen in deinem neuen Zuhause?
21:24Ja, sehr. Und du? Bist du zur Ruhe gekommen?
21:28Ich habe noch zweimal nach Paula gesehen, aber sie hat tief und fest geschlafen.
21:31Ich freue mich so für dich, dass du deine Enkelin wieder um dich hast.
21:34Ich weiß, wie viel dir das bedeutet.
21:36Das tut es.
21:39Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es mit weniger Unannehmlichkeiten verbunden gewesen wäre.
21:43Da hättest du keine andere Wahl.
21:45Ich habe das Sorgerecht für Paula und damit die Verantwortung.
21:51Familie ist für mich das Allerwichtigste. Und so wird es auch bleiben.
21:57Oh, entschuldige bitte. Wie dumm von mir.
22:00Schon gut. Du hast dir vollkommen recht.
22:05Es muss sehr schmerzhaft für dich gewesen sein, dass du deinem Sohn gestern nicht zur Hochzeit gratulieren konntest.
22:11Ja, aber ich bin froh, dass er sein Glück gefunden hat.
22:16Es tut mir so leid, dass Daniel und Patrizia dich so verkennen.
22:20Sie haben meine Liebe zu ihnen falsch interpretiert.
22:23Sie waren zu sehr mit ihren eigenen Dingen beschäftigt.
22:26Irgendwann werden sie begreifen, was für eine wunderbare Mutter du für sie bist.
22:30Und genauso wird Paula eines Tages begreifen, dass sie es hier bei uns am besten hat.
22:34Ja.
22:37Ich muss Paula zur Schule bringen.
22:39Natürlich. Ich fahr schon mal in die Manufaktur und bereite alles für die eigene Versammlung vor.
22:44Tu das, Liebes.
22:47Bis später.
23:10Als ich wusste, dass Max tot ist, bin ich dann endgültig zurückgekommen.
23:13Zu Paula.
23:17Es war schrecklich, ihr sagen zu müssen, dass ihr Vater tot ist.
23:22Und in einem Grab in Südamerika liegt.
23:26Naja.
23:27Aber wir waren beide sehr froh, uns wieder zu haben.
23:30Habt ihr euch ein ganzes Jahr lang nicht gesehen?
23:33Doch.
23:35Neben Geburtstag war ich da und zur Einschulung.
23:38Naja, und immer mal zwischendurch.
23:41Und dann immer wieder ein Abschied.
23:43Ja.
23:47Ich musste Paula versprechen, dass ich ab jetzt für immer bei ihr bleibe.
23:51Aber da kam Richard dazwischen.
23:54Er wollte Paula nicht mehr hergeben.
23:56Aber er hatte das Sorgerecht nur bis zu deiner Rückkehr, oder?
23:58Ja.
23:59Ja.
24:00Richtig.
24:02Aber er hat den Richtern ausführlich erklärt, wie sehr Paula gelitten hat.
24:07Und dass wir uns entfremdet haben.
24:10Aber das stimmte nicht.
24:11Natürlich hat sie mich vermisst.
24:17Aber umso mehr wollte sie dann auch bei mir sein.
24:20Sie wollte es sogar so sehr, dass sie irgendwann weggelaufen ist.
24:25Und zu mir kam.
24:26Und dann bist du mit ihr abgehauen.
24:30Ja.
24:32Eigentlich wollten wir ja nur ein paar Tage bleiben, bis Paula sich beruhigt hat.
24:35Aber sie wollte nicht mehr zurück.
24:38Und dann sind wir weiter.
24:40Und auch in Falkenthal wollten wir eigentlich nur ein paar Tage bleiben.
24:45Ich verstehe, dass du da geblieben bist.
24:48Mir fühlt sich bei Birgit und Tobias wohl.
24:52Wir waren ja auch sicher.
24:54Bis Viktoria kam.
24:56Und es Richard weitererzählt hat.
24:58Ich hätte es einfach wissen müssen, dass sie es irgendwann tut.
25:02Mag Paula ihren Großvater?
25:06Ja.
25:09Er tut alles für sie.
25:12Er liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab.
25:14Dann geht es ihr doch gut bei ihm.
25:18Ja, natürlich geht es ihr gut.
25:21Ihr fehlt es an nichts.
25:24Nur, dass sie jetzt keine Mutter mehr hat.
25:26Schon gut.
25:30Es tut mir leid.
25:33Aber alle Leute glauben immer, ich tue das hier alles für mich.
25:36Es geht um Paula.
25:37Und es geht darum, dass sie glücklich ist.
25:39Ich weiß.
25:43Lynn Petersen?
25:44Ja, das bin ich.
25:45Sie können gehen.
25:47Kommen Sie bitte.
25:48Und was ist mit Nina Bergmann?
25:53Ich komme schon klar.
25:56Geh schon.
25:58Danke.
26:04Ich würde dir und Paula jederzeit wieder helfen.
26:07Jederzeit.
26:10Danke.
26:12Bis bald.
26:13Bis bald.
26:37Ich bring dich jetzt zur Schule. Einverstanden?
26:39Holt Mama mich dann wieder ab?
26:41Ich hole dich ab.
26:43Und wenn du willst, können wir dann ein Eis essen gehen?
26:50Du willst nicht in die Schule, hm?
26:52Ja, es ist schön da. Ich habe auch schon eine Freundin.
26:56Du kannst deine Freundin gerne mal mit zu uns bringen.
26:59Ihr könnt im Garten spielen oder wir machen eine Bootsfahrt.
27:04Erinnerst du dich an unsere Segeltour?
27:08Da, wo ich ins Wasser gefallen bin?
27:10Mit deinen Anziehsachen.
27:14Ich habe es gesehen.
27:15Was?
27:17Du hast gelächelt.
27:20So.
27:21Und jetzt auf in die Schule.
27:23Du wirst doch nicht so spät kommen, oder?
27:26Siehst du?
27:29Und rein mit dir.
27:37Hat er wirklich keinen Ehevertrag abgeschlossen?
27:39Jedenfalls nicht über meine Kanzlei.
27:41Muss ich mir Sorgen um Daddy machen.
27:43Mein Gott, ihr seid frisch verliebt.
27:45Glück, dass wir beide die Phase schon hinter uns haben, nicht wahr?
27:51Diese Frau hält sich für was Besonderes, dabei ist sie nur Nummer 6.
27:54Sie versucht vor Daddy zu punkten, indem sie sich ganz rührend um Paula kümmert.
27:58Dann ist sie ja fast so durchtrieben wie du.
28:01Es wird Zeit, dass Paula wieder verschwindet.
28:03Und zwar ganz schnell.
28:06Zu ihrer Mutter kann sie im Moment jedenfalls nicht.
28:07Sie sitzt mit diesem Wichtigtour im Gefängnis.
28:12Du meinst Ben Petersen, der Mann mit der eisernen Faust.
28:16Was hat der denn mit der Sache zu schaffen?
28:18Keine Ahnung. Auf jeden Fall scheinen die beiden sich gut zu verstehen.
28:21Vielleicht der neue Lover?
28:23Wie romantisch. Und jetzt sitzen sie zusammen im Knast?
28:26Scheint dich ja sehr zu interessieren, dieser Ben.
28:29Ich bin neugierig, das ist alles.
28:32Ich denke, ich werde ihn verklagen.
28:35Wegen Körperverletzung.
28:36Ach hey, ist dein Stolz so angekratzt.
28:43Konntest du schlafen?
28:45Ach, ich habe die halbe Nacht gegrübelt.
28:49Ob Paula weiß, dass Nina im Gefängnis ist?
28:54Also hoffentlich erspart Richard von Weinen seiner Enkel in diese Nachricht.
28:58Und hoffentlich kann der Anwalt Nina helfen.
29:01Eigentlich müsste er jetzt bei ihr sein.
29:03Guten Morgen.
29:05Ben!
29:05Hey, Ben!
29:06Wie geht's?
29:07Mensch, schön, dass du da bist.
29:09Hallo.
29:10Schön, ja, wie geht's dir?
29:10Komm, setz dich.
29:11Ja, danke.
29:14Wo ist Nina?
29:16Sie muss nur noch da bleiben.
29:18Wie geht's ja?
29:19Sie denkt die ganze Zeit an Paula.
29:22Wie geht's, Herr Klein? Wisst ihr das?
29:24Wir wissen eigentlich nur, dass Sie bei den Van Weiden sitzen.
29:27Wir müssen Kaffee?
29:28Ja, gerne. Sehr gerne.
29:31Sag mal, ihr wusstet ihr von Ninas Flucht mit Paula?
29:36Ja.
29:38Nina hat es uns erzählt.
29:41Aber auch erst nachdem die Polizei aufgetaucht war und nach Nina gefragt hat.
29:46Das heißt, ihr habt die Polizei auch angelogen?
29:48Ja.
29:50Ja, wir wollten Nina helfen.
29:52Na ja, das habe ich auch versucht.
29:57Oh, entschuldigt.
30:01Peterson?
30:02Mike, grüß dich. Wie geht's?
30:06Was?
30:08Das ist nicht dein Arzt.
30:14Bitte, Frau Bergmann, was wollen Sie denn hören? Sie haben sich der Kindesentführung schuldig gemacht.
30:17Meine Tochter wollte bei mir sein und nicht bei ihrem Großvater.
30:21Was hätten Sie denn an meiner Stelle gemacht?
30:23Ich kann ja Ihre Aufregung verstehen, aber rein rechtlich...
30:25Es geht hier um das Wohl meines Kindes.
30:28Zählt das hier gar nicht?
30:30Frau Bergmann, Ihr Schwiegervater hat das alleinige Sorgerecht.
30:34Und Sie haben sich mit der Entführung keinen Gefallen getan.
30:36Also schön. Und was machen wir jetzt?
30:40Wir kümmern uns als erstes um die Anklage wegen Kindesentführung.
30:45Und wie soll das aussehen?
30:47Nun, ich werde Kontakt mit den Anwälten von Richard von Weiden aufnehmen.
30:50Vielleicht gibt es einen Weg, dass er die Anklage fallen lässt.
30:53Mein Schwiegervater soll mir entgegenkommen.
30:55Ansonsten droht Ihnen eine Haftstrafe.
30:58Ich kann mir vorstellen, dass Herr von Weiden seiner Enkeltochter die Besuche im Gefängnis ersparen will.
31:05Das müssen Sie verhindern.
31:09Ich werde mein Bestes tun.
31:11Das können Sie mir wirklich glauben.
31:26Anwälte.
31:27Er will sein Bestes tun.
31:31Ich hoffe, das reicht aus.
31:33Denn am liebsten würde Richard mich selbst einsperren und höchstpersönlich den Schlüssel wegwerfen.
31:39Oder in die Verbannung schicken.
31:43Aber das wird der Paula hoffentlich nicht antun.
31:48Aber wer weiß, manchmal traue ich diesen von Weidens alles zu.
31:56Das ist mein Geschäftspartner aus Hamburg.
31:58Es geht um den Brandschaden in der Agentur.
32:00Ja und?
32:01Die Versicherung stellt sich quer.
32:04Du musst sofort los und die Sache klären.
32:06Klar.
32:07Aber du rufst uns dann an, ne?
32:09Mach ich. Ich gebe euch nochmal meine Nummer.
32:12Sagt Bescheid, wenn sie irgendwas tut.
32:14Ach und Julia soll mich anrufen, wenn sie wieder da ist.
32:16Und Nina...
32:17Ich sag ihr Bescheid.
32:18Kommst du nochmal zurück?
32:20Ich hab keine Ahnung.
32:23Also...
32:25Melde dich einfach, wenn du mehr weißt.
32:27Und es gibt bestimmt eine Lösung dafür.
32:29Mach ich.
32:30Viel Glück, Willi.
32:34Und äh, dann...
32:35Sagt Nina, dass ich ähm...
32:38Ich wünsche viel Glück.
32:39Okay.
32:40Ciao, Willi.
32:54Wie Sie alle wissen, hat die von Weidengrub einen Anteil von 38 Prozent an der Manfaktur erworben.
32:59Diese 38 Prozent sind mein Hochzeitsgeschenk für Annabelle.
33:05Auch wenn das nicht besonders romantisch klingt.
33:09Mit den 15 Prozent, die Annabelle bereits vorher hatte, hat sie nunmehr einen Anteil von 53 Prozent.
33:15Also die Mehrheit.
33:17Ich freue mich daher sehr, Ihnen die neue Firmenchefin von Falkenthal-Porzellan vorstellen zu dürfen, Annabelle Feinweiden.
33:25Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst.
33:27Wissen Sie eigentlich, dass Annabelle für einen Firmenkredit verantwortlich ist? Über 12 Millionen Euro.
33:31Herr Grabenwald, ich bin bestens informiert.
33:34Ich hab doch keine Geheimnisse von meinem Mann.
33:37Du hast dir die Firmengelder unter den Nagel gerissen, um uns zu schaden.
33:41Das sehen Sie falsch, Patricia.
33:43Ihre Mutter hat das Geld in Sicherheit gebracht.
33:44Das ist wirklich das Allerletzte.
33:47Wenn es euch beruhigt, das Geld ist längst schon wieder auf unserem Firmenkonto.
33:56Irgendwann hintergeht Annabelle sie auch. Das garantiere ich Ihnen.
34:00Annabelle hat das Richtige getan.
34:02Und bitte unterlassen Sie diese Vorwürfe. Sie reden hier mit meiner Frau.
34:06Es steht dir natürlich frei zu gehen.
34:08Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du die Akquise übernehmen könntest.
34:12Wenn Falkenteilporzellan wieder erfolgreich laufen soll, müssen wir neue Kunden gewinnen.
34:18Wie lange musst du dich auf diesen Moment gefreut haben?
34:22Natürlich wärst du mir gegenüber rechenschaftspflichtig.
34:25Natürlich.
34:27Dein Büro könntest du vorerst behalten.
34:30Ganz großzügig von dir.
34:36Interessante Vorstellung. Leider scheint sie schon zu Ende zu sein.
34:40Das Wichtigste haben wir doch geklärt.
34:50Ist schon komisch zu wissen, dass die alte Gravenberg jetzt wieder in der Nähe ist, oder?
34:54Ja. Als Frau van Weyden wird sie es sich wohl nicht nehmen lassen, wieder in der Manufaktur mitzumischen.
35:00Mist.
35:01Dann könnte es sein, dass sie uns jetzt rausschmeißt.
35:03Nee, glaube ich nicht. Wir haben doch gerade erst feste Arbeitsverträge bekommen.
35:06Patricia wird nicht zulassen, dass wir gehen müssen.
35:08Wenn Patricia überhaupt noch was zu sagen hat.
35:10Das ist jetzt ja nicht so ein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, oder?
35:14Ja, ich glaube, da können wir aber nichts machen.
35:16Wir müssen einfach abwarten, was passiert.
35:19Wissen denn Julia und Daniel eigentlich schon davon?
35:22Hoffentlich nicht.
35:24Sonst wird das keine so glückliche Hochzeitsreise.
35:27Stimmt auch wieder.
35:29Mach schon, Lilly.
35:31Sonst wären wir noch gefeuert wegen Unpünktlichkeit.
35:33Ich bin ja schon fertig.
35:34Ja, das wäre gut.
35:35Komm.
35:43Victoria.
35:45Hast du einen Augenblick für mich?
35:46Es ist mir eine Ehre.
35:53Ich hoffe nicht, dass du mit mir über meine Aufgaben sprechen willst.
35:56Nein.
35:58Aber vielleicht kannst du mir ja trotzdem behilflich sein.
36:01Jetzt wird es interessant.
36:03Nun, da die Manufaktur jetzt Teil der Van Weyden Group ist, würde ich mir gerne einen Überblick über das gesamte
36:09Unternehmen verschaffen.
36:10Wozu? Willst du herausfinden, wie kreditwürdig die Van Weyden Group ist?
36:15Mir scheint, du hast vorhin etwas falsch verstanden.
36:18Gab es etwas falsch zu verstehen?
36:21Ich hätte nicht gedacht, dass du Frederik glaubst.
36:24Warum fragst du meinen Vater nicht nach den Bilanzen und Aktivitäten der Van Weyden Group?
36:28Ich bin sicher, er hilft dir gern.
36:38Frau Härte, wo waren Sie denn?
36:40Bitte?
36:42Es kann ja sein, dass mein Ex-Schwager das etwas anders gesehen hat.
36:45Aber ab heute bin ich die neue Chefin von Falkenteil Porzellan und ich wünsche, dass der Empfang durchgehend besetzt ist.
36:51Entschuldigen Sie bitte, ich war am Kopierabend.
36:53Ich denke, Sie wissen, was Ihre Aufgaben sind. Ich werde das nicht weiter diskutieren.
36:56Aber natürlich, Frau Van Weyden.
37:05Geht Circa wieder besser?
37:07Ja, wenn es nachher ging, dann würde sie wieder voll arbeiten und ständig an der Strippe hängen.
37:11Was dir wahrscheinlich strengstens untersagt als was?
37:14Ja, zu Recht. Alles andere wäre unvernünftig.
37:16Ich habe übrigens mit der Küchenfirma gesprochen. Die haben anscheinend Schwierigkeiten mit der Lieferung.
37:21Na toll. Und wie lange kann sich das noch hinziehen?
37:23Das konnten die mir nicht sagen. Das hängt anscheinend vom Werk ab.
37:27Das kann doch nicht wahr sein.
37:30Sie haben schon eine dicke Anzahlung bekommen.
37:33Ja, Charlie, sag's ruhig. Wer hätte denn doch die teure Küche nehmen sollen?
37:36Also, nee, ich finde, du hast genug investiert.
37:38Ja, aber was wollt ihr denn jetzt bitte machen? Wollt ihr warten und auf den Umsatz vom Essen verzichten, oder
37:42was?
37:43Oh Mann.
37:44Als ich allein war, hat mir der normale Getränkeumsatz gereicht.
37:47Was soll denn das heißen? Müsst du uns etwa loswerden, oder was?
37:50Nein, natürlich nicht. Es ist halt nur so ärgerlich.
37:56Sag mal, wäre es denn so schlimm, wenn du mal...
38:03Nein. Silke braucht ihre absolute Ruhe. Das geht nicht, dass wir ständig rein- und rauslaufen.
38:08Aber sie muss davon noch gar nichts mitbekommen. Ich kann mich doch um sie kümmern, solange du kommst.
38:13Sozusagen Silke-Sitting gegen Flammkugel.
38:16Ja, und frische Luft wird dir ganz bestimmt nicht schaden. Ich werde einfach einen ganz entspannen Spaziergang mit dir machen.
38:34Im Gegensatz zu Annabelle schienen die beiden Grafenberg-Sprösslinge alles andere als begeistert.
38:38Und werden sie bleiben?
38:40Ich habe keine Ahnung.
38:42Also bei Frederic sah es nicht danach aus. Annabelle hat ihn zur Akquise abbestellt.
38:47Wie bitte?
38:48Für eine Geschäftsführung zur Kundenbetreuung. Das nenne ich mal eine rasante Tafel.
38:51Ich glaube, Daddy hätte ihr kein schöneres Hochzeitsgeschenk machen können.
38:54Na, das hört sich doch nach ganz entspannten Verhältnissen an.
38:58Na, ohne Grund sind Patricia und Frederic nicht ausgeflippt.
39:02Sie scheint es dir ja sehr angetan zu haben, deine neue Stiefmutter.
39:07Das könnte spannend werden mit ihr. Die scheint ein anderes Kaliber zu sein.
39:13Dann bleibst du also auch hier.
39:15Wieso auch?
39:17Ich habe mir gedacht, es wäre ganz sinnvoll, meine Kanzlei in Richards Nähe zu haben.
39:22Sieh mal einer an. Bei Richard in der Nähe.
39:36Ach, ich habe dich in deinem Büro gesucht.
39:41Patricia.
39:44Ich würde gerne mit dir über alles reden.
39:47Ich habe dir nichts mehr zu sagen.
39:50Ich kann ja verstehen, dass du wütend und enttäuscht bist.
39:54Aber bitte mach es mir doch nicht so schwer.
40:02Warum bist du bloß zurückgekommen?
40:05Weil die Manufaktur mir wichtig ist.
40:08Weil mir meine Kinder wichtig sind.
40:12Ich glaube dir kein Wort.
40:14Wir waren für dich gestorben.
40:17Ich habe viel durchgemacht.
40:20Mir kommen die Tränen.
40:25Ich bin doch deine Mutter.
40:30Lass mich einfach in Ruhe. Mutter.
40:48Was haben Sie erreicht?
40:49Guten Tag. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
40:52Die gute?
40:54Sie kommen frei.
40:55Richard von Weiden hat seine Anklage zurückgezogen.
40:58Zu welchem Preis?
41:00Es gab einen Schnellgerichtsbeschluss.
41:04Ja.
41:05Dabei wurde Ihnen das Umgangsrecht mit Ihrer Tochter entzogen.
41:09Das Umgangsrecht?
41:10Sie dürfen Ihre Tochter nicht mehr sehen.
41:13Was?
41:15Wie lange?
41:17Einige Zeit.
41:20Wie lange?
41:24Womöglich ein paar Jahre.
41:31Annabelle ist die hinterhältlichste Intrigantin, die mir in ganz normalen Verneumdung ist.
41:34So ein Begriff ergabender.
41:35Ich mache kein Geheimnis aus meinem Kampf um Paula.
41:38Irgendwie erinnert mich dein Kampf an Don Quixote.
41:40Du hast versucht mit Paula zu fliehen, jetzt musst du die Konsequenzen tragen.
41:43Lass mich doch wenigstens jetzt zu ihr.
41:44Ich will ihr doch nur die Sachen bringen.
41:46Du willst nicht verstehen, oder?
41:47Dann noch mal in aller Klarheit.
41:49Solltest du versuchen, auch nur in die Nähe von Paula zu kommen,
41:52so werde ich alles daran setzen, dass du die Kleine nie wieder siehst.
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