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  • vor 1 Tag

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Kurzfilme
Transkript
00:03Was haben Sie erreicht?
00:04Guten Tag, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
00:07Die gute?
00:08Sie kommen frei.
00:10Richard von Weiden hat seine Anklage zurückgezogen.
00:13Zu welchem Preis?
00:15Es gab einen Schnellgerichtsbeschluss.
00:19Ja.
00:20Dabei wurde Ihnen das Umgangsrecht mit Ihrer Tochter entzogen.
00:24Das Umgangsrecht?
00:25Sie dürfen Ihre Tochter nicht mehr sehen.
00:28Was?
00:30Wie lange?
00:32Einige Zeit.
00:34Wie lange?
00:39Womöglich ein paar Jahre.
00:48Hey, what you looking for?
00:53No one has the answer.
00:57They just want more.
01:01Hey, who's gonna make it right?
01:08This could be the first day of my life
01:18Jahre?
01:21Das geht doch gar nicht.
01:23Wie gesagt, es gibt einen Schnellgerichtsbeschluss.
01:25Sie dürfen vorläufig Ihre Tochter nicht sehen.
01:28Ja, aber...
01:29Aber ich bin Paulas Mutter.
01:32Frau Bergmann, Sie haben mit Ihren Aktionen die Situation nicht gerade vereinfacht.
01:36Weil ich mit meinem Kind zusammen sein will?
01:38Müssen Sie deshalb Ihre Tochter gleich zweimal entführen?
01:40Sie wollte nicht zu Ihrem Großvater zurück.
01:42Was hätte ich denn machen sollen?
01:53Also was kann ich gegen den Beschluss machen?
01:55Sie können eine Gegenklage einreichen.
01:59Was aber eine Ewigkeit dauern würde.
02:01Was ist mit dem Sorgerecht?
02:03Kann ich das anfechten?
02:04Ja, wir könnten klagen.
02:07Aber bis zu einem Urteil
02:09dürfte ich meine Tochter nicht sehen.
02:11Sie dürfen nicht einmal in Ihrer Nähe.
02:14Das ist doch nicht Ihr Ernst!
02:16Wer macht denn solche Gesetze?
02:18Frau Bergmann,
02:19worüber Sie sich jetzt kümmern müssen,
02:21das sind geordnete Verhältnisse.
02:23Ansonsten kommen wir gegen das Geld
02:24und den Einfluss der Veranweidens nicht an.
02:26Tolle Idee.
02:28Und welche Verhältnisse
02:29würden die Herren Richter davon überzeugen,
02:31dass ich für meine Tochter sorgen kann?
02:33Sie müssen eine feste Arbeit nachweisen
02:34und Sie sollten Ihre Wohnsituation klären.
02:36Ja, weil miecil wäre schon
02:48sagen wir unsere Haus retirement.
02:53Wait!
02:54Sag mal,
02:54hast du irgendwie einen Termin oder so was?
02:58Nein, wieso?
03:00Warum guckst du dann ständig auf die Uhr?
03:02Ach so, das, also nein, das hat gar nichts zu bedeuten, du
03:06Musst du heute nicht mehr ins Cozy?
03:09Nein, heute nicht, ne?
03:12Du hast heute also absolut nichts mehr vor?
03:16Nein
03:19Pass mal auf, Andreas
03:21Mir geht es gut
03:22Du kannst mich alleine lassen
03:24Nur weil du mich zur absoluten Ruhe verdonnert hast
03:27Musst du jetzt nicht auch den ganzen Tag hier rumhängen
03:30Äh, ich wollte sowieso noch einkaufen gehen
03:39Hey
03:40Hallo
03:40Ich wollte zu Selke
03:42Das ist aber lieb von dir
03:44Charlotte, endlich eine Abwechslung
03:46Na, ich dachte mir, es ist so schön, dass wir da draußen
03:48Nur mal mit mir spazieren gehen
03:49Sehr gern
03:50Das heißt, wenn mein selbsternannter Aufpasser mich lässt
03:53Jetzt, wo ich weiß, dass du in guten Händen bist
03:56Komm, nix raus hier
04:02Bis dann
04:03Bis dann
04:16Friedrich hat ganz genau so reagiert, wie ich es befürchtet habe
04:19Er wird sich nie ändern
04:22Dein Schwager scheint dich wirklich zu hassen
04:25Sein Vater hat zuerst meinen verstorbenen Mann Philipp
04:28Und dann meinen Sohn Daniel vorgezogen
04:31Was mich nicht wundert, wenn Friedrich sich schon früher so unprofessionell verhalten hat
04:36Ist ihn wirklich in der Manufaktur behalten?
04:39Du hast die Entscheidungsgewalt
04:42Noch besitzt Friedrich Anteile
04:45Unter den gegebenen Umständen ist es vielleicht das Beste, wenn wir Friedrich seine Anteile abkaufen und damit einen Schlussstrich ziehen
04:52Nachdem er sich heute wieder so aggressiv verhalten hat, möchte ich mir diese Verhandlungen nicht vorstellen
04:57Gut, dann rede ich mit ihm
04:59Er wird glauben, dass ich dich dazu angestiftet habe
05:02Aber natürlich unterstütze ich deine Entscheidungen
05:05Das hast du ja schon immer getan
05:09Es war richtig von dir, das Geld durch die Kreditaufnahme von Friedrich in Sicherheit zu bringen
05:13Es war der einzige Weg
05:16Die Manufaktur für meine Kinder zu retten
05:19Und das werden sie auch noch verstehen
05:22Ich habe heute versucht, mit Patricia zu reden
05:25Sie hat sich völlig gesträubt
05:29Lass deiner Tochter etwas Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen
05:42Das Andreas aber auch gleich aus dieser ganzen Sache so eine Aktion macht
05:46Frühwehen, das kann doch mal passieren
05:48Oh ja klar, Säcke, Frühwehen, das hat man ja auch jeden Tag
05:52Aber mir geht es doch schon viel besser
05:53Ja, aber Andreas macht sich eben Sorgen um dich
05:56Und die Situation im Cozy macht es auch nicht besser
06:00Wann kommt eigentlich eure Küche?
06:02Ach, wir haben uns schon wieder vertröstet
06:05Angeblich fehlt nämlich ein entscheidendes Teil am Herd
06:07Ach, wer es glaubt
06:09Ja
06:10Jetzt heißt es jedenfalls erst mal Mitte nächster Woche
06:13Wenn ihr da nicht nachhabt, dann könnt ihr mit der Küche bis zum St. Nimmerleins-Tat mit rechnen
06:18Ja, ich werde dann nachher auch mal anrufen und nochmal nachhaken
06:21Warum nachher?
06:24Weil ich jetzt mit dir spazieren bin
06:27Du, wirst es nicht glauben, ich finde den Weg auch alleine nach Hause
06:30Du, das glaube ich dir sogar
06:31Aber Andreas reizt mir den Kopf ab, wenn ich dich alleine lasse
06:34Ach, jetzt fang du nicht auch noch an
06:35Fändst du das toll, wenn jemand die ganze Zeit auf dich aufpassen würde?
06:40Na also
06:41Außerdem würde ich es wirklich sehr genießen, ein paar Minuten allein zu sein
06:46Wannst du wirklich?
06:47Wir müssen Andreas das ja nicht gleich auf die Nase binden
07:03Das muss ein Schock gewesen sein für Paula
07:06Die Polizei kommt
07:09Richard taucht auf
07:11Sie muss mitgehen
07:13Wenigstens weißt du, wo Paula ist
07:15Und dass es ihr...
07:17Dass es gut geht?
07:20Tobias, Paula ist nicht frei
07:21Will ich bei Richard?
07:26Jetzt sei doch erst mal froh, dass das Mundgefängnis wieder raus bist
07:30Ich hätte ihr das einfach nicht antun dürfen
07:31Du hast dir nichts angetan
07:33Richard hat sie dir weggenommen
07:34Und ich werde um Paula kämpfen
07:39Der Anwalt sagt, ich brauche geordnete Verhältnisse
07:42Also eine feste Arbeit
07:45Eine Wohnung
07:45Dann kannst du doch weiterhin hier wohnen
07:49Das ist lieb von dir
07:52Aber fürs Gericht sieht es besser aus, wenn Paula ein eigenes Zimmer hat
07:55Als ob es es hier nicht gut hätte
07:59Außerdem will ich euch nicht noch länger mit meinen Problemen belasten
08:03Das tust du doch gar nicht
08:05Ach nein?
08:06Und was mache ich hier gerade?
08:09Du machst einen Plan und wir helfen dir dabei
08:11Ben bestimmt auch
08:13Er musste gerade nach Hamburg
08:14Er hat hier seine Karte hinterlassen
08:16Danke
08:17Die hat er mir schon mal gegeben
08:21Nina
08:22Richard
08:24Er will gleich Paulas Sachen abholen lassen
08:27Was?
08:28Und das sagst du mir jetzt?
08:30Er hat erst vorhin angerufen
08:31Ihre Sachen holen lassen
08:34Ich werde Paula ihre Sachen bringen
08:36Nina, jetzt warte mal nach allem, was passiert ist
08:38Eben
08:39Nach allem, was passiert ist
08:40Muss ich Paula sehen
08:49Ja
08:53Sie wollten mich sprechen
08:54Ja
08:55Nehmen Sie Platz
09:01Herr Gravenberg, ich will nicht lange drum herumreden
09:03Ich möchte Ihre Anteile an Falkenteil Porzellan kaufen
09:06Ah
09:07Waren die 53% noch zu kleines Hochzeitsgeschenk?
09:12Mein Ziel ist es, aus der Manufaktur wieder ein florierendes Unternehmen zu machen
09:16Ach so
09:17Ja
09:18Und bevor Sie wieder etwas unterstellen
09:20Es war meine Idee, Sie auszubezahlen
09:22Meine Frau hat damit nichts zu tun
09:23Ach
09:23Wie sollte ich denn sowas denken?
09:26Ich mache Ihnen einen fairen Preis
09:29Genug, um sich selbst etwas aufzubauen
09:33Und wenn ich das nicht möchte?
09:35Wenn ich meine Aufgabe in der Nachfolge meines Vaters je sehe?
09:39Sie wissen, dass Sie nicht mehr in der Geschäftsleitung von Falkenteil Porzellan sind
09:45Frederik
09:46Warum wollen Sie sich das antun?
09:48Warum wollen Sie sich auf einen bedeutungslosen Posten abschieben lassen?
09:52Weil ich Annabelle nicht einfach das Feld überlassen werde
09:54Für mich klingt das nach einem persönlichen Rache-Feldzug
09:58Und Rache
10:00ist bekanntermaßen kein guter Ratgeber
10:02Sagen Sie, dass Sie Ihre Frau
10:05Eine Frau hat mich gewarnt
10:08Hören Sie auf, Herr Gravenberg
10:13Wissen Sie eigentlich, auf wen Sie sich da eingelassen haben?
10:15Es reicht
10:17Ich kenne all Ihre Vorwürfe gegen meine Frau
10:21Dann verstehen Sie ja auch, warum ich nicht gehen werde
10:24Annabelle ist die hinterherste Intrigantin, die wir in ganzem Leben
10:27Immer an Verleumdung ist ein Begriff, Herr Gravenberg
10:32Sie können mir drohen
10:33Aber ich werde nicht aufgeben
10:36Sie kennen mein Angebot
10:37Es liegt an Ihnen, etwas daraus zu machen
10:53Ja? Ja?
10:56Ja, ich komme schon
11:04Entschuldige, ich bin nicht so schnell an meinen Schlüssel gekommen
11:06Du sollst doch nicht so schwer tragen
11:08Ja, aber so schwer ist das doch gar nicht
11:10Ja, aber für dich ist es immer noch schwer genug
11:11Warum hat denn das Charlie nicht mit hochgebracht?
11:16Oh, ist der nicht süß?
11:18Ist das dein Ernst? Wo ist Charlie?
11:20Keine Angst, ich habe die Sache nicht gekauft
11:22Das sind nur Muster
11:24Charlie hat dich allein gelassen?
11:26Ja, nur auf die letzten Meter
11:28Sie wollte noch zu eurem Küchenlieferanten
11:30Und ich bin ja noch zur Post
11:31Aber
11:33Weißt du
11:35Ich weiß, ich habe dir versprochen, nicht mehr zu arbeiten
11:37Aber ich musste mir die Sachen unbedingt anschauen
11:41Warum hast du mich nicht angerufen?
11:42Dann hätte ich dich geholt
11:44Ganz ehrlich, Andreas
11:45Ich habe sehr genossen, ein paar Minuten allein zu sein
11:48Und außerdem, ich sehe ja, du hast dich auch ganz gut beschäftigt
11:52Arbeitest du wieder fürs Cousy?
11:54Ja, weißt du, ich dachte mir, wenn ihr nicht da seid
11:56Ja, ist doch toll
11:58Ich meine, wer weiß, wann eure Küche kommt
12:01Ja, aber was ist mit dir?
12:02Du brauchst doch auch ein bisschen
12:04Ja, ich lege mich jetzt hier aufs Sofa und ruhe mich aus
12:07Und schau dir zu
12:20Meinetwegen kann Richard das als Provokation auffassen
12:22Wenn ich jetzt bei ihm auftauche
12:25Soll er mich doch rauswerfen oder zum Staatsanwalt rennen
12:29Aber ich muss Paula sehen
12:31Mit ihr reden und ihr alles erklären
12:33Warum ich nicht bei ihr sein darf
12:45Bergmann?
12:47Ach, nein
12:49Es tut mir leid
12:51Ich
12:52Kann Tim vielleicht meine Schicht übernehmen?
12:55Ich muss ein paar ganz wichtige Sachen klären
12:57Wegen meiner Tochter
12:59Es wird mir wirklich wahnsinnig weiterhelfen
13:02Ich komme später auf jeden Fall nochmal vorbei, ja?
13:05Danke
13:46Und?
13:48Was haben Sie vor?
13:52Ehrlich gesagt, ich denke darüber nach, das Angebot anzunehmen
13:57Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen, Eva
14:00Ich kann Sie verstehen
14:04Erinnern Sie sich noch an den Tag, als Sie Ihren Vater zum Angeln überredet haben?
14:09Das ist jetzt nicht fair
14:11Er hat gegrummelt wie immer
14:14Und dann war es einer seiner schönsten Tage
14:18Ja
14:19Wir haben uns wieder verstanden
14:23Ich weiß, dass für meinen Vater die Firma das Wichtigste war
14:26Nein
14:27Nicht nur die Firma
14:28Die Firma und die Familie
14:30Das gehörte für ihn zusammen
14:32Hm
14:34Und heute?
14:36Die Familie gibt es so nicht mehr
14:37Und die Firma?
14:39Frederic
14:41Wenn es die Familie wirklich nicht mehr gibt, liegt es an Ihnen
14:44Und wenn Annabelle die Manufaktur übernimmt
14:49Und in der Lage ist, das Lebenswerk meines Vaters zu zerschören
14:55Wenn es so einfach wäre
14:57Wer sagt das?
14:59Annabelle hat mit Richard von Weiden einen sehr starken Verbündeten
15:04Seit wann kneifen Sie, wenn es schwierig wird, Frederic?
15:12Was ist eigentlich mit Ihnen?
15:14Übernehmen Sie das Catering?
15:16Ich?
15:17Ich meine, also so wie die Dinge sich jetzt entwickeln
15:21Habe ich eigentlich keine rechte Lust mehr
15:23Sehen Sie?
15:24Was soll ich sehen?
15:26Sie knallen
15:26Ganz und gar nicht
15:28Außerdem würde ich die Stelle sofort übernehmen
15:32Wenn Sie bereit sind, zu bleiben
15:46Morgen bin ich sicher wieder da
15:48Danke, erst mal
15:49Und sagt Tim, dass er was gut bei mir hat, ja?
15:52Gut geht dir auch
15:55Schade, dass wir uns in Zukunft nicht mehr so häufig sehen
15:57Ich bin nicht traurig, wenn du Falkenthal verlässt
16:00Sag bloß, die beschäftigen dich immer noch hier
16:02Wissen die nicht, dass du im Gefängnis warst?
16:05Ich mache kein Geheimnis aus meinem Kampf um Paula
16:08Irgendwie erinnert mich dein Kampf an Don Quixote
16:09Du weißt schon, der mit den Windmühlen
16:12Du kannst deine schlechte Lano ruhig an mir auslassen
16:15Solange du meine Tochter in Ruhe lässt
16:17Ich stelle mir gerade vor, wann du sie das nächste Mal siehst
16:21Sagen wir an ihr am 18. Geburtstag
16:23Ob sie dich dann überhaupt noch erkennt
16:37Hier bist du
16:39Hast du mich gesucht?
16:41Was gibt's?
16:43Richard von Beiden hat mir angeboten
16:45Meine Anteile an der Manufaktur zu kaufen
16:48Was?
16:51Dann bin ich ja mal gespannt, wann sie zu mir kommen
16:55Und was würdest du tun?
16:59Keine Ahnung
17:03Nico und ich, wir wollen doch weg
17:08Das heißt also, du würdest verkaufen?
17:12Ich weiß einfach nicht, ob ich Lust habe, mich mit einem Richard von Weiden anzulegen
17:17Vor allem mit deiner Mutter
17:18Ja
17:19Und gegen Mutter allein war es schon schwierig, aber gegen sie und die von Weidens
17:25Du meinst ernsthaft, dass wir ihnen das Feld überlassen sollen?
17:28Ausgerechnet deiner Mutter
17:30Wenn wir nicht freiwillig gehen, dann
17:32Dann werden sie uns zwingen und das wird noch schlimmer
17:38Und die Angestellten
17:41Annabelle wird gnadenlos ihre Rationalisierungspläne durchziehen
17:45Du weißt, was das bedeutet
17:47Entlassung
17:49Vaters Vermächtnis soll es umsonst gewesen sein
17:52Wir können doch Annabellchen nicht einfach alles überlassen nach dem, was sie angerichtet hat
17:57Was können wir denn machen?
18:06Was willst du hier?
18:09Hollaussachen bringen
18:11Du kennst den Gerichtsbeschluss?
18:13Also
18:14Ich weiß, dass du dich mit deinem Einfluss mal wieder durchgesetzt hast
18:17Hast du gute Bekannte beim Familiengericht?
18:19Ja
18:20Du kannst froh sein, dass die Anklage gegen dich fallen gelassen wurde
18:24Sicher?
18:25Du wolltest seiner Enkeltochter wohl nicht sagen, dass ihre Mutter auf deinen Wunsch im Gefängnis sitzt
18:29Du hast versucht mit Paula zu fliehen, jetzt musst du die Konsequenzen tragen
18:32Lass dich doch wenigstens jetzt zu ihr
18:33Ich will ihr doch nur die Sachen bringen
18:35Du willst sie verstehen, oder?
18:36Dann nochmal in aller Klarheit
18:38Solltest du versuchen, auch nur in die Nähe von Paula zu kommen
18:41So werde ich alles daran setzen, dass du die Kleine nie wieder siehst
18:44Wie kannst du nur so egoistisch sein?
18:46Es geht hier um Paulas Wohl
18:48Das glaube ich nicht
18:50Frag sie
18:51Und sie wird dir sagen, dass sie bei mir sein will
18:55Du nimmst ihr die Mutter weg
18:56Das hat sich die Mutter selbst so zu schreiben
19:00Sie ist übrigens noch in der Schule
19:02Danach hat sie Reiterunterricht
19:06Und versuche es gar nicht, ihr aufzulauern
19:09Die Sachen kannst du abgeben
19:24Gegen Annabelle und Richard van Weiden haben wir einfach keine Chance
19:30Wir müssten einfach sein Vertrauen in Annabelle schüttern
19:33Mutter hatte so viel Zeit, ihm ihre Geschichten zu erzählen
19:36Inzwischen glaubt sie wahrscheinlich selbst dran
19:39Wenn es uns an einer Stelle gelingen würde, zu beweisen, dass sie gelogen hat
19:43Dann denkt Richard über alle anderen Aktivitäten seiner neuen Gattin vielleicht etwas kritischer nach
19:50Erinnerst du dich an die dubiosen Überweisungen?
19:52Natürlich
19:52Wir haben sie entdeckt, kurz nachdem Mutter weg war
19:56Jemand hatte für Lieferungen, die nie bei uns eingegangen sind, Geld anscheinend für einen im Ausland überwiesen
19:59Jemand
20:00Wir wissen doch ganz genau, wer das war
20:02Nur konnten wir Mutter nichts nachweisen
20:05Vielleicht reicht genau das aus, um Richard stutzig zu machen
20:11Du willst ihm eine Liste mit den Überweisungen geben?
20:15Den Kredit hat Annabelle zurückgezahlt
20:17Aber dieses Geld ist nie auf den Firmenkonten wir aufgetaucht
20:21Dann brauchen wir die Rechnung und eben die Liste mit den Überweisungen
20:26Die besorge ich
20:29Ich wünsche uns Glück
20:29Gott
20:57Ich wünsche uns geen stot und ob du die Überweisungen
21:03Am liebsten würde ich zur Schule, um Paula zu sehen.
21:07Aber wahrscheinlich hat Richard dort inzwischen zehn Bodyguards postiert.
21:11Und einer von ihnen hat den Haftbefehl schon in der Jackentasche.
21:20Richard hat keine Ahnung, was er Paula antut.
21:25Schön hier.
21:27Dir gefällt's also?
21:30Wie lange bleiben wir?
21:33Ich weiß es nicht.
21:35Meine Große.
21:38Ach, das ist auch egal.
21:40Hauptsache wir sind zusammen.
21:42Für immer und ewig.
21:44Wie geht's Paula?
21:47Gut. Sehr gut.
21:49Das kann man von meinem Vater leider nicht behaupten.
21:52Er ist sehr traurig, seit du Paula entführt hast.
21:54Ich habe sie nicht entführt. Sie ist meine Tochter.
21:56Das Sorgerecht besitzt aber nicht du.
21:58Ich will nur bei dir sein.
22:00Es wäre doch schade, wenn mein Vater nächste Woche nach Falkenthal kommt und zufällig auf Paula stieß.
22:05Ich verstehe nicht, wieso wir nicht zusammenbleiben können.
22:09Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
22:12Aber weißt du was?
22:13Oskar, du und ich, wir bleiben trotzdem zusammen.
22:16Niemand wird uns trennen.
22:18Was ist denn gerne irgendwas?
22:21Ganz Großes.
22:22Ganz Großes.
22:22Komm Paula.
22:24Es wird Zeit, dass wir nach Hause gehen.
22:27Mama, ich will bei dir bleiben.
22:29Du hast es versprochen.
22:30Paula.
22:33Ich lasse dich nicht allein.
22:35Ich habe den ersten Prozess gegen Richard verloren.
22:38Gegen seine Anwälte und seine Intrigen war ich damals machtlos.
22:42Aber man trifft sich immer zweimal im Leben.
22:45Sogar vor Gericht.
22:47Und sobald ich einen gesicherten Job und eine eigene Wohnung habe, werde ich einen neuen Prozess anstrengen.
22:53Und mir das zurückholen, was Richard mir gestohlen hat.
23:02Eva, was machst du denn hier?
23:04Sag bloß.
23:06Ja, ich übernehme das Katering.
23:09Wer hier bleibt, bleibe ich auch.
23:11Du wusstest einfach schon immer, wann wir dich brauchen.
23:16Und, hast du geöffnet?
23:17Nein, aber was zu trinken gibt es bestimmt irgendwo.
23:22Ich glaube, der Saft ist hier in der Kiste.
23:25Eier.
23:30Weißt du auch, worauf du dich da einlässt?
23:33Mutter ist jetzt Firmenchefin.
23:35Annabelle ist auch nur ein Mensch.
23:37Da bin ich mir nicht so sicher.
23:41Orangenmigte.
23:43Das Zeug kommt mir nicht mehr hinter den Tresen.
23:49Und was Annabelle von Weiden angeht, die kenne ich schon so lange.
23:53Die macht mir keine Angst mehr.
23:59Ich will nicht, dass Paula unter dieser Situation leidet.
24:03Der, die entspann dich.
24:04Es war doch klar, dass Nina versucht, für Unruhe zu sorgen.
24:07Stell dir doch mal vor, Paula wäre hier gewesen.
24:10Ich will, dass sie sich hier wohlfühlt.
24:12Ich weiß.
24:14Aber wenn du dich nicht bald beruhigst, dann merkt die Kleine noch was, wenn sie nach Hause kommt.
24:20Du hast recht.
24:22Entschuldige.
24:30Sag mal, die Eignerversammlung war ja heute Vormittag sehr schnell zu Ende.
24:35Mir ist noch nicht ganz klar, wie es ganz praktisch mit dieser Porzellanmanufaktur weitergehen soll.
24:40Deine neue Frau übernimmt die Geschäftsführung.
24:43Mhm.
24:43Okay.
24:44Und was ist meine Aufgabe?
24:47Du bleibst wie bisher meine rechte Hand in unserer Holding und vertrittst mich hier in der Geschäftszeitung der Manufaktur.
24:54Umgekehrt gehört Annabelle aber nicht zur Geschäftsführung der Van Weiden Group, oder?
24:58Nein.
24:58Wie kommst du darauf?
25:00Och, das war nur so ein Gedanke.
25:02Deine Frau hat versucht, sich einen Überblick über die Bilanzen unseres Unternehmens zu verschaffen.
25:11Du musst aber was falsch verstanden haben.
25:14Das Geschäftliche ist zwischen Annabelle und mir ganz klar getrennt.
25:17Sie leitet die Porzellanmanufaktur und ich die Van Weiden Group.
25:21Und warum habt ihr dann keinen Ehevertrag, wenn alles so klar geregelt ist?
25:26Hagen ist nicht mein einziger Anwalt, Victoria.
25:29Natürlich.
25:31Es geht mich ja auch nichts an.
25:33Eben.
25:37Aber es ist Annabelle nicht so schwer.
25:40Natürlich nicht.
25:42Wie gesagt, ich möchte, dass Paula sich hier wohlfühlt.
25:45Sie soll ihre Mutter nicht vermissen.
25:47Dazu gehört auch ein harmonisches Klima.
25:51Auch zwischen Annabelle und dir.
25:55Das ist ganz in meinem Sinne.
25:58Schön.
26:06Natürlich können Sie das Catering übernehmen.
26:09Ihre Küche habe ich immer geschätzt.
26:11Danke.
26:12Wenn Sie sich die Belastung zutrauen, ich habe nichts dagegen.
26:14Im Umgang mit schwierigen Situationen habe ich während meiner letzten Anstellung genügend Erfahrung gesammelt.
26:22Sie tun ja gerade so, als hätte ich etwas gegen Sie.
26:25Ja.
26:26Weil Sie wissen, auf wessen Seite ich stehe.
26:29So weit, so gut.
26:30Ich lasse einen Vertrag vorbereiten.
26:32Eine Vergütung nach Umsatz ist für alle Beteiligten das Reellste.
26:35Gut, solange ich kein Geld mitbringen muss.
26:38Sie wissen, dass Ihre Kompetenzen nicht über das Catering hinausgehen.
26:53Du solltest auf sie aufpassen und dann schleppt sie allein ein schweres Paket von der Post nach Haus?
26:57Mann, wenn ich bei dem Lieferanten keinen Druck gemacht hätte, ja, dann wäre die Küche nächste Woche immer noch nicht
27:01da.
27:02Mich interessiert diese Küche nicht.
27:03Du sollst auf sie aufpassen.
27:04Mann, aber sie hat gesagt, dass es ihr wunderbar geht und dass sie einfach mal wieder alleine sein möchte.
27:09Ja, und das ist auch immer noch so.
27:12Silke.
27:18Machst du etwa Charlie dafür verantwortlich, dass ich zur Post gegangen bin?
27:21Ach, wo verantwortlich? Sie sollte nur auf dich aufpassen.
27:26Heißt das, sie ist meine Aufpasserin?
27:30Aufpasserin? Na ja, das heißt doch.
27:33Andreas Mertens, jetzt hörst du mir mal genau zu.
27:37Ich brauche keinen Babysitter.
27:38Mir geht es gut. Ich war gerade eben beim Frauenarzt und der hat bestätigt, dass alles in Ordnung ist.
27:44Du warst beim Frauenarzt?
27:45Ja, und wir brauchen uns keine Sorgen zu machen.
27:47Klar.
27:49Gut.
27:50Ich habe es verstanden. Okay, dann gebe ich jetzt mal einen aus.
27:53Nein, das übernehme ich.
27:55Ich mache das.
27:56Keine Widerling.
28:09Was soll das denn?
28:11Das stimmt doch.
28:15Kein Zugriff.
28:30Von Weiden?
28:31Warum habe ich keinen Zugriff mehr auf die Firmen-Tatenbank?
28:34Wer ist da bitte?
28:36Annabelle, lass dieses Spielchen.
28:38Hast du den Zugang ändern lassen?
28:40Frederik, hatte ich es dir nicht gesagt? Es tut mir leid.
28:43Aber es ist ja auch noch nicht klar, ob du bleibst, oder?
28:45Wenn ich hier weiterarbeiten soll, dann brauche ich Zugang zu den Informationen.
28:48Für deine neue Tätigkeit brauchst du keinen uneingeschränkten Zugriff auf unsere internen Firmendaten.
28:55Und wie stellst du es ab?
28:55Wenn du Informationen brauchst, dann wende dich vertrauensvoll an mich.
29:19Alles in Ordnung?
29:21Ja, natürlich.
29:23Frederik scheint doch bleiben zu wollen.
29:27Das halte ich für eine außerordentlich dumme Idee.
29:30Er will schon wissen, was er tut.
29:39Richard.
29:42Gibt es ein Problem?
29:44Ein Problem?
29:46Nein.
29:48Eine Frage.
29:50Hast du Viktoria um einen Blick in unsere Vilanzen gebeten?
29:53Ich weiß nicht, was du meinst.
29:57Ich habe deine Tochter um Rat gebeten.
30:01Was wolltest du über die von Weidengrub wissen, was ich dir nicht sagen kann?
30:05Ich möchte dich doch nicht mit allem belästigen.
30:08Ich wollte nur einen Blick in eure Bilanzführung werfen, um unsere Buchhaltung, der von Weidengrub anzupassen.
30:15Früher oder später werden unsere Quartalsberichte in euren Verteiler einfließen.
30:21Ich habe es vorhin schon Viktoria gesagt.
30:25Ich will doch nur professionelle Zusammenarbeit.
30:28Wir sind ein Familienunternehmen.
30:38Ach ja, siehe.
30:39Ich werde es ausrichten.
30:40Aber natürlich.
30:41Danke.
30:42Bitte.
30:44Oh, pardon.
30:46Kein Problem.
30:48Frau Härte.
30:49Ja?
30:49Erinnern Sie sich an diese dubiosen Überweisungen, die vor einiger Zeit an Scheinfirmen rausgegangen sind?
30:54Oh, natürlich.
30:55Daran erinnere ich mich.
30:57Die sind doch Silke Mertens damals in die Hände gefallen und sie wollte sie ihrem Neffen zeigen.
31:01Unglücklicherweise landeten sie doch dann bei Annabelle Dravenberg.
31:05Und Silke wurde verdächtigt, das Goldpulver gestohlen zu haben.
31:10Haben Sie eine Ahnung, wo ich diese Überweisung oder eventuell ein paar Kopien davon finden könnte?
31:14Oh ja, die habe ich.
31:17In meine Ablage.
31:25Sie sind ein Schatz.
31:26Ich weiß.
31:28Ich dachte nur, vielleicht könnten sie irgendwann mal nützlich sein.
31:32Danke.
31:33Gerne.
31:57Ich habe mir doch nur Sorgen gemacht um dich und um den Kleinen.
32:00Sorgen gemacht?
32:01Das ist untertrieben.
32:02Du warst in Panik.
32:03Aber der Arzt hat gesagt, du sollst dich schonen.
32:06Dann musst du mich doch nicht gleich in Watte packen.
32:08Ich bin nicht krank.
32:09Ich bin nur schwanger.
32:11Ja, hast du ja recht.
32:13Außerdem geht es mir schon viel besser.
32:15Und wenn nochmal sowas ist, dann packst du mich einfach.
32:18Besprochen.
32:18Ich weiß nämlich jetzt genau, worauf ich achten muss.
32:22Sag mal, willst du dich ein bisschen ausschuhen?
32:25Andreas?
32:26Ich würde mich gerne setzen.
32:40Und Herr Mertens?
32:42Werde ich in den nächsten Tagen wieder etwas telefonieren dürfen?
32:46Du willst wieder arbeiten?
32:54Nina ließ sich einfach nicht aufhalten.
32:56Sie wollte Paula ihre Sachen unbedingt selbst bringen.
32:58Ja, das verstehe ich ja.
33:00Aber was ist denn, wenn Richard jetzt wieder die Polizei einschaltet?
33:03Das habe ich ihr auch gesagt.
33:05Aber Nina wollte natürlich die Chance nutzen, Paula zu sehen.
33:07Trotzdem, Tobias, du hättest das verhindern müssen.
33:10Ja, wie denn?
33:11Hätte ich sie einsperren sollen?
33:13Also, selbst wenn Richard die Polizei jetzt nicht ruft,
33:17ist es für Nina und Paula doch nur eine Quälerei.
33:19Naja, wenn sie sich nur so kurz sehen können.
33:24Warte mal.
33:29Becker?
33:30Tobias, ich bin's, Ben.
33:33Hey, Ben.
33:34Schön, dass du dich meldest.
33:35Wie ist es denn?
33:36Du frag nicht.
33:37Ich stehe vor einer mittelschweren Katastrophe.
33:39Sag los, die Versicherung will nicht für den Brandschaden aufkommen.
33:41Doch, genau so ist es.
33:45Aber die spinnen doch.
33:47Nein, die können doch nicht glauben, dass du deine Firma selbst anzünden wirst.
33:50Die letzten drei Versicherungsraten wurden nicht gezahlt.
33:52Mein Kompagnon hat es versäumt.
33:54Das gibt's doch nicht.
33:55Du, es wird noch viel besser.
33:57Meine Wohnung ist verpfändet, mein Konto gesperrt.
33:59Jetzt muss ich mir einen neuen Job und eine neue Wohnung suchen.
34:02Na, was hast du jetzt vor?
34:05Keine Ahnung.
34:06Ehrlich gesagt wollte ich mich nach Nina erkundigen.
34:09Die Anklage wegen Kindesentführung wurde fallen gelassen.
34:12Ja, das ist doch mal eine gute Nachricht.
34:14Dann ist sie jetzt nicht mehr im Gefängnis, oder?
34:16Ja, das nicht, aber sie darf Paula nicht sehen.
34:19Oh je.
34:21Ich würde es dir ja gerne geben, aber es ist gerade nicht da.
34:24Das ist schon okay, Tobias.
34:25Grüße ganz lieb von mir, okay?
34:27Mach ich.
34:28Na und Ben, du weißt, du bist dir immer willkommen.
34:33Und denk doch mal drüber nach, ob du deinen Neuanfang nicht in Falkenthal machen willst.
34:37Hier in der Nähe von Julia.
34:39Ich glaube, es wird sich sehr freuen.
34:42Ich denk mal drüber nach.
34:44Bis dann, Tobias.
34:45Bis bald.
34:49Mein Bedarf an schlechten Nachrichten ist für heute gedeckt.
34:57Nina.
35:10Ich kann mich an keinen Termin erinnern.
35:12Tut mir leid, dass ich Sie beim Essen störe.
35:14Aber das sind Unterlagen, die Sie zum Nachbringen bringen sollten.
35:18Da bin ich gespannt.
35:21Annabelle hat Geld unterschlagen.
35:22Und ich meine jetzt nicht den Millionenkredit.
35:24Sie versuchen es wirklich immer wieder.
35:26Das sind hier Scheinfirmen, von denen wir nie etwas geliefert bekommen haben.
35:30Und?
35:31Jemand hat die Firma absichtlich in die Krise gesteuert.
35:34Und Sie verdächtigen meine Frau, das Geld unterschlagen zu haben.
35:37Ich habe es jedenfalls nicht unterschlagen.
35:39Würde auch keinen Sinn machen.
35:41Es war ja noch meine.
35:42Und was erwarten Sie jetzt von mir?
35:44Wir haben versucht herauszufinden, wer hinter diesen Scheinfirmen steckt.
35:47Leider vergeblich.
35:48Ich verstehe.
35:50Und jetzt soll ich Ihnen die Arbeit abnehmen.
35:53Sie sollten einfach darüber nachdenken.
35:55Und vielleicht gibt es ja in Ihrem Unternehmen jemanden, der herausfindet,
35:58wer diese Überweisung getätigt hat.
36:03Sie entschuldigen mich.
36:05Sie finden allein raus?
36:11Nina, ich weiß doch, wie sehr du Paula vermisst.
36:13Und trotzdem, es war einfach nicht besonders klug, in dieses Gutshaus zu gehen.
36:17Ja, danke für den Tipp.
36:21Bitte versprich mir, dass du in Zukunft auf solche Aktionen verzichtest.
36:25Paula brauchte ihre Sachen.
36:26Ich weiß, Nina, aber ich habe einfach keine Lust, dich im Gefängnis zu besuchen.
36:32Nina, du weißt doch, wir sind ganz auf deiner Seite.
36:34Ja, ja, ich weiß.
36:37Bitte.
36:38Du musst mir versprechen, dass du nicht wieder so ein Risiko eingehst.
36:43Ich werde mir eine Wohnung suchen.
36:45Und einen festen Job als Fotografin.
36:47Ja, das ist doch mal eine gute Idee.
36:50Dann kannst du auch dieses Sorgerechtsurteil anfechten.
36:53Genau, das werde ich tun.
36:54Und wir helfen dir dabei, wo wir nur können.
37:02Habe ich da vorhin richtig gesehen?
37:04Was?
37:06War Frederik Raffenberg hier?
37:08Ja.
37:09Was wollte er denn?
37:11Seinen guten Ruf als Geschäftsmann wiederherstellen.
37:14In der Manufaktur sind Gelder unterschlagen worden.
37:16Du meinst, den Millionenkredit, den deine Frau aufgenommen hat?
37:19Nein, das ist doch längst geklärt.
37:21Noch mehr Geld, das verschwunden ist?
37:23Hat Frederik einen Verdacht?
37:25Du kannst dir vorstellen, wen Frederik Raffenberg im Visier hat.
37:29Na, wirklich?
37:31Und?
37:32Wirst du der Sache nachgehen?
37:34Du brauchst dich jedenfalls nicht darum zu kümmern.
37:39Fran Weiden?
37:40Ich bin es, Liebling.
37:42Annabelle!
37:43Ich will dich nicht stören, aber...
37:45Das tust du ganz und gar nicht.
37:47Außerdem ist es mir ein wenig unangenehm.
37:51Annabelle, was ist?
37:53Könntest du bitte in die Manufaktur kommen?
37:55In Frederiks Büro?
37:56Jetzt gleich.
37:58Ja, besser wäre es.
38:00Ich möchte dir was zeigen.
38:02Ich fahre sofort los.
38:03Ich warte hier auf dich.
38:05Bis gleich.
38:06Ich muss in die Manufaktur.
38:27Was machst du da?
38:28Wonach sieht es denn aus?
38:30Ich lege diese CD hier in deinem Schreibtisch.
38:33Was soll ich damit?
38:34Du, gar nichts.
38:37Ich habe keine Zeit und keine Lust auf diese Spielchen.
38:39Es wird ja nicht lange dauern.
38:41Was hast du vor?
38:46Auf dieser CD hier
38:50befinden sich wichtige Listen.
38:53Ich bin gespannt.
38:56Es sind die Bankanweisungen,
38:58mit denen seinerzeit Geld
38:59an ausländische Firmen überwiesen wurde.
39:01Du erinnerst dich?
39:03Bitte.
39:05Was wird man wohl denken,
39:06wenn man diese CD
39:07hier in deinem Schreibtisch findet?
39:10Und dass die Daten manipuliert.
39:15Du, Tobias hat vorhin
39:16ziemlich lange mit Ben gesprochen.
39:18Er lässt dich kusseln.
39:20Danke.
39:21Wie geht's ihm denn?
39:22Nicht gut.
39:23Ganz schöne Probleme.
39:26Na, wegen dem Brand in seiner Agentur.
39:28Die Versicherung will nicht zahlen.
39:29Es tut mir leid für ihn.
39:32Also, er hat sich sehr herzlich
39:33nach dir erkundigt.
39:38Birgit, entschuldige,
39:38aber ich habe im Moment
39:39wirklich genug eigene Sorgen.
39:40Dachte er bloß.
39:41Immerhin habt ihr zusammen
39:42im Gefängnis gesessen.
39:45Ja, das tut mir auch leid für ihn.
39:46Ich wollte ihn da ja nicht mit reinziehen.
39:49Okay.
39:50Okay.
39:51Ich merke schon,
39:52kein gutes Thema,
39:53um dich abzulenken.
39:55Natter Versuch.
39:57Ja, also,
39:59was willst du denn jetzt
40:01mit deinen Photojobs machen?
40:03Ich werde meine alten Kontakte aktivieren.
40:06Vielleicht ergibt sich ja was.
40:08Was heißt denn da vielleicht?
40:10Ganz bestimmt ergibt sich da was.
40:15Wirst du dich so an mir rächen?
40:17Hast du gedacht,
40:18dass du so einfach davon kommst?
40:20Du weißt doch, was passiert,
40:22wenn dein Mann diesen Zahlungen nachgeht.
40:24Irgendwann führt die Spur zu dir.
40:26Nie und immer, mein Lieber.
40:28Denn Richard wird diese CD
40:29in deinem Schreibtisch finden
40:30und daraus seine Schlüsse ziehen.
40:33Lügen und Betrügen,
40:34das ist das ganze Unheil.
40:36Das Unheil fing an,
40:37als du aus deinem jämmerlichen
40:38Safari-Leben zurückgekommen bist.
40:41Du hast versucht, Marie umzuringen.
40:44Du hast diese Firma
40:45absichtlich in die Krise gesteuert.
40:48Du hast meine Familie zerstört.
40:51Nur schade,
40:52dass dir das niemand glaubt.
40:54Du wirst damit nicht durchkommen.
40:58Gegen mich hast du doch noch nie gewonnen,
40:59Frederik.
41:00Du bist ein Versager.
41:01Gib mir die CD.
41:02Mein Beweisstück gegen dich.
41:03Geh her!
41:04Willst du mich wieder angreifen?
41:05Du weißt doch,
41:06wie es das letzte Mal ausgegangen ist.
41:08Diesmal läuft es anders.
41:19Das wirst du nicht tun.
41:23Ich bewundere meine Frau für ihre Stärke.
41:25Aber es gibt Menschen,
41:26die können damit nicht umgehen.
41:28Annabelles Stärke ist der Betrug.
41:29Annabelle hat das belastende Material
41:31in ihrem Büro gefunden.
41:32Du zerstörst alles,
41:33was unsere Familie aufgebaut hat.
41:35Frederik zerstört diese Familie
41:36und die Firma.
41:38Ihr habt alle nicht erkannt,
41:39wie gefährlich er ist.
41:40Ich verlange,
41:40dass du dich ab jetzt
41:41an die Auflagen hältst.
41:43Paula wohnt bei mir.
41:44Du hast nicht das Recht,
41:45sie zu besuchen,
41:46sie zu sehen
41:46oder anzurufen.
41:47Dein.
41:49Dein.
41:49Untertitelung des ZDF, 2020
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