- vor 4 Monaten
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Willst du dich so an mir rächen?
00:02Hast du gedacht, dass du so einfach davon kommst?
00:05Du weißt doch, was passiert, wenn dein Mann diesen Zahlungen nachgeht.
00:09Irgendwann führt die Spur zu dir.
00:11Nie und nimmer, mein Lieber.
00:12Denn Richard wird diese CD in deinem Schreibtisch finden und daraus seine Schlüsse ziehen.
00:18Lügen und Betrügen, das ist das ganze Unheil.
00:21Das Unheil fing an, als du aus deinem jämmerlichen Safari-Leben zurückgekommen bist.
00:26Du hast versucht, Marie umzubringen.
00:28Du hast diese Firma absichtlich in die Krise gesteuert.
00:32Du hast meine Familie zerstört.
00:36Nur schade, dass dir das niemand glaubt.
00:39Du wirst damit nicht durchkommen.
00:40Gegen mich hast du doch noch nie gewonnen, Frederik. Du bist ein Versager.
00:43Gib mir die CD.
00:44Ach, mein Beweis, du gegen dich.
00:46Geh nicht her!
00:46Willst du mich wieder angreifen? Du weißt doch, wie es das letzte Mal ausgegangen ist.
00:51Diesmal läuft es anders.
01:01Das wirst du nicht tun!
01:10Das wirst du nicht tun!
01:13Wie ist das noch nicht?
01:16Das wirst du nicht tun!
01:17They just want more!
01:21Hey!
01:23Who's gonna make it right?
01:27This could be the first day of my life.
01:47Sind Sie wahnsinnig geworden
01:49Richard, Gott sei Dank bist du da
01:50Raus hier, verschwinden Sie
01:52Sie wissen ja nicht, was hier gespielt wird
01:53Wen Sie sich da ins Haus geholt haben
01:55An Ihrer Stelle wäre ich jetzt sehr still, Herr Gravenberg
01:58Annabelle will mir Ihre Unterschlagung in die Schuhe schieben
02:00Verschwinden Sie endlich
02:07Ruhige dich, Liebes
02:09Was ist denn passiert?
02:13Dieser Verrückte, er wird mich nochmal umbringen
02:16Ich habe diese CD in Fredericks Schreibtisch gefunden
02:21Na, was ist da drauf?
02:23Das sind die Überweisungen, mit denen Falkendal Porzellan geschädigt wurde
02:27Ca. 1,5 Millionen, die in ausländische Firmen versichert sind
02:31Und was macht die CD auf Fredericks Schreibtisch?
02:34Ja, das wollte ich auch wissen
02:35Daraufhin wurde er wütend und hat mich angegriffen
02:39Ich werde überprüfen lassen, was Fredericks damit zu tun hat
02:45Ich glaube nicht, dass man das ernst nehmen muss
02:49Fredericks ist doch viel zu unbegabt, um eine Scheinfirma zu gründen
02:54Dann werde ich wenigstens dafür sorgen, dass er aus der Firma verschwindet
03:00Unglaublich
03:17Hallo, Nina
03:19Ben!
03:21Die Freiheit steht dir besser als das Gefängnis
03:23Aber einiges
03:25Es tut mir wirklich leid, dass ich dich damit reingezogen habe
03:29Im Gegensatz zu meinem Besuch in Hamburg war die Nacht im Gefängnis die reinste Erholung
03:35Tobias hat mir erzählt, dass die Versicherung nicht für den Brandschaden aufkommt?
03:39Ja
03:40Mein Kampagnon hat die letzten drei Raten nicht gezahlt und jetzt ist die Versicherung
03:44Du weißt schon, was ist
03:45Und?
03:47Was hast du jetzt vor?
03:49Na ja, es sieht alles nach Neuanfang aus
03:54Wieder in der Werbung?
03:56Ich weiß nicht
03:58Nochmal eine Werbeagentur
03:59Kann ich mir irgendwie schwer vorstellen
04:03Wie geht's dir denn?
04:06Ich darf sie vorerst nicht sehen
04:09Was machst du jetzt?
04:11Geld verdienen
04:12Eine Wohnung suchen
04:14Und Paula zurückholen
04:16Klar
04:18Und wie sieht's bei dir aus?
04:20Geld verdienen
04:21Eine Wohnung suchen
04:24Mein neues Leben aufbauen
04:30Du, das Lanzino, das sucht seit längerem meinen neuen Geschäftsführer
04:34Aha
04:35Vielleicht wäre das ja was für dich
04:37Ja, für so was ist es wert
04:45Was macht diese CD in Ihrem Büro?
04:48Fragen Sie doch Annabelle, wie die hierherkommt
04:50Ja, ich weiß, dass Sie gerne anderen die Schuld zuschieben
04:54Die CD ist von Annabelle
04:56Es ist nicht das erste Mal, dass Sie während einer Auseinandersetzung auf meine Frau losgegangen sind
05:03Hat Ihnen Annabelle davon erzählt?
05:06Hat sie Ihnen auch gesagt, was der Grund für die Auseinandersetzung damals war?
05:10Mein Vater war kurz zuvor gestorben
05:13Annabelle hat ihn in den Tod getrieben
05:16Ihr Vater ist in Herzversagen gestorben
05:19Annabelle hat nichts damit zu tun gehabt
05:20Sie wissen ja nicht, wozu Annabelle fähig ist
05:24Ich bewundere meine Frau für ihre Stärke
05:27Aber es gibt Menschen, die können damit nicht umgehen
05:31Annabelles Stärke ist der Betrug
05:34Annabelle hat das belastende Material in ihrem Büro gefunden
05:37Und ich werde die CD überprüfen lassen
05:40Tun Sie das
05:42Dann können Sie auch die Schuldige überführen
05:45Sie hätten mein Angebot annehmen und Falkenthal verlassen sollen
05:49Wollen Sie mir jetzt auch noch drohen?
05:51Ich werde nicht zulassen, dass Sie Annabelle noch einmal angreifen
05:54Sie ist meine Frau
05:56Ich werde alles tun, um sie vor Ihnen zu beschützen
06:09Also Leute
06:10Lasst mal eure Vorschläge für die nächste Saison hören
06:17Was?
06:17Ich bin zwar eure Chefin, aber ihr seid keine Auszubildenden mehr
06:20Also?
06:23Also es steht doch eine neue Designreihe für den Herbst an, oder?
06:25Genau
06:26Also das bedeutet Tee-Service, Kuchenteller und alles in eher gedeckten Farben
06:34Können wir denn überhaupt so frei planen?
06:37Du meinst wegen meiner Mutter?
06:38Ja
06:40Dass sie zurück ist, wird das Klima hier nicht gerade verbessern
06:43Aber sie wird nicht von Porzellan auf Möbel umsatteln
06:46Also brauchen wir neue Ideen
06:48Patrizia
06:49Okay
06:49Hast du einen Moment Zeit?
06:51Wir machen hier gerade ein Meeting
06:54Ist was passiert?
06:55Ja, nichts Gutes
06:57Wir machen mal Pause
07:07Es gibt eine CD mit den Überweisungen
07:11Das heißt, es gibt einen Nachweis, wo das unterschlagene Geld hin ist?
07:16Da können wir Mutter überführen
07:19Die CD war mit meinem Schreibtisch
07:23Mutter will dir den Betrug unterjubeln?
07:27Hat sie schon
07:28Und Richard van Weyden glaubt ihr
07:30Sie hat ihn manipuliert
07:33Wie sie alle hier manipuliert
07:36Patrizia, ich glaube ich
07:38Ich habe eine Dummheit gemacht
07:41Du bist doch nicht wieder auf Mutter losgegangen
07:45So ungefähr
07:47Ich weiß nicht, ich konnte einfach nicht anders
07:51Ich dachte, wir sind hier endlich los
07:52Und dann
07:52Dann taucht dieses Ungeheuer hier auf
07:55Und
07:55Und unterstellt sogar noch, dass ich das Geld unterschlagen hätte
08:03Also wenn mich nicht alles täuscht
08:04Dann gab es Krach zwischen Frederik und Annabelle van Weyden
08:08Warum musste sie unbedingt zurückkommen?
08:10Um sich zu rächen?
08:12Rache ist doch einfach Stress
08:13Allerdings
08:15Und das, was Charlie und Tim mit uns gemacht haben
08:17Es ist nichts gegen die Rache einer Annabelle
08:21Wenn erst mal verletzte Gefühle im Spiel sind
08:23Ja, dann ist es vorbei mit Rücksichtnahme und Vernunft
08:28Dieser van Weyden und sie passen echt ganz gut zusammen
08:31Annabelle ist die Hölle für ganz Falkenthal
08:32Und er für Nina und Paula
08:34Zum Glück sind Julia und Daniel auf Hochzeitsreise
08:37Ja, hoffentlich genießen sie es
08:40Ja, sie werden eine Menge Energie brauchen, wenn sie wieder da sind
08:44Um dem Drachen ins Auge zu schauen
08:46Oh ja
08:47Kommst du heute in die WG?
08:49Klar
08:51Was hältst du davon, wenn ich schon vorfahre und was einkaufe?
08:54Dann kann ich uns was kochen
08:55Ja, das ist eine gute Idee
08:57Das nenne ich Service
08:58Ich beeile mich
08:59Okay
09:11Ist Kolumbus denn schon wieder fit für eine Spritztour?
09:15Gut, ich lass mich überraschen
09:19Okay
09:21Bis nachher
09:23Was hast du immer gesagt?
09:25Türen gibt es, damit man anklopft
09:27Du fühlst dich also wohl in meinem alten Büro?
09:30Mir soll es recht sein
09:32Ich bin mit meinem neuen auch sehr zufrieden
09:36Willst du was Bestimmtes?
09:38Oder bist du nur hier, um deinen Triumph auszukosten?
09:42Betäusch dich, Patricia
09:43Willst du dich rächen?
09:44Uns fertig machen, weil wir nicht mehr nach deiner Pfeife getanzt haben?
09:47Na, sagen wir mal so
09:50Ich bin hier, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun
09:54Gerechtigkeit?
09:55Du zerstörst alles, was unsere Familie aufgebaut hat
09:58Frederik zerstört diese Familie und die Firma
10:01Ihr habt alle nicht erkannt, wie gefährlich er ist
10:05Heute ist er sogar mit einer Waffe auf mich losgegangen
10:10Bedauerlicherweise schlägst du dich ja immer auf die falsche Seite
10:14Sollte ich lieber auf Intrige und Betrug umsatteln, wie du?
10:18Und dein ehrenhafter Onkel, ist er besser?
10:21Er hat die Kontrolle verloren und mich mit einer Schere angegriffen
10:24Komisch, nicht?
10:26Dabei wolltest du ihm doch nur die abgezogenen Firmengelder unterjubeln
10:29Wie ich sehe, bist du ja bestens informiert
10:33Ihr haltet ja wirklich zusammen
10:35Aber lassen wir das
10:37Ich habe eine Aufgabe für dich
10:40Oh, jetzt wird es interessant
10:42Ich möchte, dass du mir eine Entwurfsmappe vorlegst für das kommende Quartal
10:46Und lass dir mehr einfallen als Tee-Service und Kaffee-Geschirr für den Herbst
10:52Ach ja, bevor ich es vergesse
10:55Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung
10:57Wie schön, dass du dich jetzt offiziell zu unserem ehemaligen Hausmeister bekennst
11:02Er war Techniker
11:04Haustechniker
11:04Merk dir das endlich mal
11:29Hi Tim
11:33Na, ist Keu ja gar nicht da?
11:34Nee, der ist noch an der Manufaktur
11:40Wie war dein Tag?
11:42Och, geht so
11:43Recht anstrengend
11:44Ich bin echt froh, dass Nina wieder da ist
11:46Ich habe in letzter Zeit echt ziemlich gebuckelt
11:49Hast du schon mit ihr geredet?
11:51Nee, aber die Kollegen haben gesagt, dass sie morgen wieder am Start ist
11:54Und ich finde ein paar Tage ohne Lanzino eigentlich sehr verlockend
11:59Paula muss jetzt bei Richard von Weiden wohnen
12:01Ich bitte?
12:02Ja, Nina und sie dürfen sich erstmal nicht sehen
12:04Oh Gott
12:05Nina muss so fertig sein
12:08Ja, aber für Paula ist das auch nicht gerade toll
12:11Ich meine, mit Annabelle unter einem Dach?
12:14Oh, stimmt ja
12:17In der Manufaktur verbreitet die Hexe auch schon wieder schlechte Stimmung
12:21Also als ob es gut ist, dass ich nicht mehr da bin
12:23Ja, so in etwa
12:28Was gibt's denn?
12:30Es gibt Nachos mit Gemüse und verschiedenen Dips
12:34Magst du mitessen?
12:37Also wenn ihr nichts dagegen habt?
12:39Ach Quatsch, das ist doch kein besonderer Anlass
12:43Dann gehe ich nochmal kurz duschen, wenn das in Ordnung ist
12:47Klar, Koya kommt ja auch erst später
13:22Sorry
13:23Ich kann es nicht alleine lassen
13:25Weißt du, so will ich hierbleiben?
13:28Vorerst
13:29Ja
13:30Das bestimmt deine Mutter auch noch über unsere Pläne
13:33Nico, bitte, versteh mich nicht falsch
13:35Unsere Weltreise fällt nicht flach
13:36Na ja, aber sie ist erstmal verschoben
13:38Wenn ich jetzt fahre
13:40Dann ist das wie Flucht
13:41Meiner Mutter müssen endlich ihre Grenzen aufgezeigt werden
13:45Ich hoffe, dass irgendwann mal der Tag kommt
13:46An dem unsere Pläne wichtiger sind
13:48Als die Intrigen deiner Mutter
13:50Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mit dir diese Weltreise zu machen
13:53Aber bitte gib mir noch ein bisschen Zeit
13:55Na ja, wie wirst du denn gegen deine Mutter ankommen?
13:57Das weiß ich noch nicht
13:59Aber es wird sich schon einen Weg finden
14:01Menschen wie deine Mutter schlägt man nur mit ihren eigenen Waffen
14:05Die man ihre Mittel einsetzt
14:07Kälte und Intrige
14:21Das können Sie jetzt täglich haben
14:24Ich übernehme das Catering
14:25Annabelle ist einverstanden
14:28Das wollen Sie sich wirklich antun?
14:30Ich habe schon so viele Jahre für die Grafenbergs gearbeitet
14:34Und dass Annabelle jetzt van Weyden heißt
14:36Macht da auch keinen Unterschied
14:38Sie wird keine Gelegenheit auslassen, mich vorzuführen
14:43Ich habe einfach keine Kraft mehr
14:45Aber Frederik
14:47Die Manufaktur ist das Vermächtnis Ihres Vaters
14:52Das ich bereits verspielt habe
14:56Mit Annabelles Anteilen hat die von beiden Gruppen die Mehrheit
14:58Aber Frederik
15:00Sie sind doch niemand, der aufgibt
15:05Annabelle hat mich provoziert
15:06Sie hat es wieder mal geschafft
15:07Und ich, Idiot, steige darauf ein
15:12Ich bin mit einer Schere auf sie los
15:14Und?
15:16Es ist nichts passiert, aber
15:19Allein, dass sie es wieder geschafft hat, dass ich sie angreife
15:23Ich erschrecke mich von mir selbst
15:25Ich will das nicht noch mehr erleben
15:28Ich kann mir vorstellen, wie schlimm das für sie ist
15:31Dass so etwas wieder passierte
15:33Aber
15:34Aber jemand muss Annabelle in die Schranken weisen
15:37Und zu dritt könnten wir das
15:53Rina
15:53Oh, du putzt deine Kamera
15:56Heißt das, du hast einen Auftrag bekommen?
15:58Nein
15:59Das ist eher ein Versuch, mich abzulenken
16:02Ah, so
16:02Ja, das kenne ich
16:04Also ich in diesen Fällen sauge dann Staub
16:07Bäume, Schränke auch
16:12Hast du denn schon mal
16:13Den Chefredakteur angerufen?
16:15Oder ein paar ehemalige Kollegen?
16:16Mhm
16:17Ich warte auf Rückrufe
16:19Nina
16:20Das klappt ganz bestimmt mit deinem Fotojob
16:22Du bist eine sehr gute Fotografin
16:24Und du hast dir einen Namen gemacht
16:29Es vergeht keine Minute
16:30In der ich mich nicht frage, was Paula gerade macht
16:35Es geht dir doch ganz bestimmt genauso
16:40Warum tut Richard ihr das an?
16:41Ich meine, sie ist damals zu mir gekommen
16:43Sie wollte nicht mehr zurück
16:45Hast du denen mal darüber nachgedacht?
16:48Mit Paula zu gehen?
16:50Du meinst, dass ich auch ins Gutshaus ziehe
16:52Zu den von Weidens?
16:53Mhm
16:55Ich habe schon mal bei Richard gewohnt
16:56Als Max noch lebte
16:57Und das ist alles andere als gut gegangen
17:01Vielleicht klappt es ja diesmal besser
17:03Und du wärst mit Paula zusammen
17:06Richard hat mir vor einiger Zeit
17:08Erneut das Angebot gemacht
17:09Zu ihm zurückzuziehen
17:11Aber ich habe abgelehnt
17:14Und ganz davon abgesehen
17:15Glaube ich kaum, dass das Angebot heute noch steht
17:18Nina
17:20Ich finde, du musst dir das unbedingt noch mal überlegen
17:43Bestimmt ein Kollege
17:48Bergmann?
17:49Hallo Mama, ich bin's
17:51Paula
17:54Wie geht's dir?
17:56Wo bist du?
17:58Bei Opa
17:59Er hat ein neues Haus
18:00Ich habe auch ein neues Zimmer
18:03Erzähl
18:03Wie sieht's aus?
18:05Gefällt's dir?
18:06Nein
18:06Nein, es ist so groß
18:07In der Tür hängen sogar Turnringe
18:10Aber ich würde lieber bei dir sein
18:14Ja, das wäre schön
18:16Du Mama
18:17Opa hat gesagt, ich muss bei ihm bleiben
18:20Ja, aber nicht für immer
18:22Wir sehen uns ja bald wieder, Paula
18:25Kannst du mein Beet bei Onkel Tobias gießen?
18:28Na klar
18:29Mach ich
18:31Du musst mit den Pflanzen reden
18:33Dann werden sie ganz groß
18:36Okay
18:36Ich grüße von dir
18:38Und wenn ich eine Blüte sehe, dann sage ich dir Bescheid
18:41Super
18:43Und wenn es dunkel wird, schauen wir in den Himmel und sehen den gleichen Mond
18:49Ja
18:50Ich fink dem Mund zu
18:53Und er dir
18:54Genau
18:55Ich muss auflegen
19:03Paula
19:05Ich soll ihr Beet gießen
19:11War das die Mama?
19:15Du vermisst sie, hm?
19:17Ich will heute Nacht bei Mama schlafen
19:19Aber es geht nicht, mein Engel
19:21Du weißt doch, wie viel Mama unterwegs ist
19:24Aber gerade, weil sie bei Onkel Tobias
19:28Tobias
19:29Herr Becker ist nicht dein Onkel
19:30Das weiß ich
19:32Aber ich darf ihn so nennen
19:59Was ist denn los?
20:01Was ist denn los?
20:01Spinn-Alarm?
20:02Nein, Ketchup-Alarm
20:07Ja, du sagst es
20:11Ja, ja, ja, ja
20:12Ja, ja, ja
20:13Das ist ja
20:14Alle, komm
20:17Ach
20:17Ach
20:18Kann man nicht hält, lieber?
20:19Ist das ne Sauerei
20:24Ich glaub, das wär besser, wenn du's einfach ausziehst
20:32Ich bin da, Englisch.
21:08Paula braucht mich.
21:11Ich kann hier noch nicht unter dich rumsitzen.
21:15Vielleicht sollte ich doch zu Richard ziehen.
21:18Ich wäre bei Paula.
21:21Ich könnte sie jeden Tag sehen.
21:23Ich hätte Einfluss auf ihr Leben.
21:27Paula würde es gut tun, wenn ich so schnell wie möglich wieder in ihrer Nähe wäre.
21:31Richard!
21:33Ich hoffe, du spielst nicht mit den Gedanken, Paula zu besuchen.
21:36Nein.
21:38Ich habe mit einem ganz anderen Gedanken gespielt.
21:42Ich wollte auf dein Angebot zurückkommen, was du mir vor einiger Zeit gemacht hast.
21:48Und zu dir und Paula ins Gutshaus ziehen.
21:56Ich habe dir das Angebot gemacht, das stimmt.
22:00Aber das war, bevor du mein Vertrauen des Brauchtes hast.
22:04Bevor du mich hintergangen hast und mit Paula durchbrennen wolltest.
22:08Ist das ein Nein?
22:11Ich kann nicht mit dir unter einem Dach wohnen, Nina.
22:14Dafür ist es zu spät.
22:16Ich traue dir nicht.
22:18Paula hat mich angerufen.
22:20Ich weiß.
22:22Sie hat Sehnsucht nach mir.
22:25Sie ist völlig durcheinander.
22:28Das ist kein Wunder nach allem, was du ihr zumutest.
22:30Ich?
22:32Du hast sie mir gegen ihren Willen weggenommen.
22:35Ich habe das Sorge erreicht.
22:37Und ich werde es ausüben.
22:38Ich, ich, ich!
22:40Es geht hier nicht um dich, Richard.
22:45Genauso wenig wie um dich, Nina.
22:49Ich verstehe, dass dir die Situation nicht gefällt.
22:52Aber wie du mit Paula umgehst, ist unverantwortlich.
22:55Paula bekommt von mir alles, was sie braucht, um glücklich aufzuwachsen.
22:59Ach ja.
23:00Du wohnst mit ihr bei fremden Menschen.
23:04Du willst euch mit, mit einem Kellnerjob durchbringen.
23:07Du schickst sie auf eine mittelmäßige Kleinstadtschule.
23:10Ja, genau.
23:11Paula lebt und wohnt hier wie ein ganz normales Mädchen.
23:15Und ihre Mutter ist immer für sie da.
23:17Ach ja.
23:18Bist du das?
23:20So wie damals.
23:21Als du fast ein Jahr unterwegs warst.
23:23Und da ab und zu vorbeigeschaut hast.
23:26Ich habe Max gesucht.
23:29Deinen Sohn.
23:30Und ich habe in dieser Zeit sein Kind aufgezogen.
23:36Ich verlange, dass du dich ab jetzt an die Auflagen hältst.
23:40Paula wohnt bei mir.
23:42Du hast nicht das Recht, sie zu besuchen, sie zu sehen oder anzurufen.
23:47Und zwar so lange, bis das Gericht nichts Gegenteiliges beschließt.
23:51Haben wir uns verstanden?
23:56Haben wir uns verstanden?
24:17Lass man nicht alles tut, damit die Mitarbeiter sich wohlfühlen.
24:22Bist du fertig?
24:24Klar, ich mache dir die Entwürfe für die nächsten Monate in ein paar Stunden.
24:28Du wirst dich an das neue Arbeitstempo gewöhnen müssen.
24:30Da musst du leider auf Qualität verzichten.
24:33Es gibt Designer, die bereit sind, schneller zu arbeiten.
24:38Fängt das jetzt wieder an?
24:40Drohst du mir wieder, mich rauszuschmeißen?
24:42Nein, warum sollte ich?
24:44Du bist eine gute Designerin.
24:46Und du bist meine Tochter.
24:50Hast du bestimmte Vorstellungen, was das Design betrifft?
24:53Nein.
24:55Dafür lasse ich mich ganz auf dich.
25:01Lass dir Zeit für die Entwürfe.
25:15Vielleicht ist Ketchup ja gut für die Haut.
25:17Du meinst es so wie eine Gurkenmaske?
25:19Weiß man es?
25:23Hast du dich deshalb extra nochmal mit Ketchup eingeschmiert?
25:26Bäh!
25:27Wie kommt das denn da hin?
25:29Ist schon weg.
25:35Übrigens, sehr schön ein Bikini.
25:36Den kenne ich noch gar nicht.
25:38Danke.
25:39Hab ich mir neulich erst gekauft.
25:40Lili, ich hab uns Erdbeer-Eis mit.
25:44Kolja, ich liebe Erdbeer-Eis.
25:47Was ist hier los?
25:48Ich war grad duschen.
25:51Aha.
25:53Tim hat mir geholfen.
25:54Ich hab mir mein T-Shirt eingesaut.
25:56Verstehe.
25:57Ja, ich zieh mir dann mal was an.
26:00Ich am besten auch.
26:01Ähm, Essen ist auch gleich fertig.
26:03Tim ist mit, ja?
26:04Ich hab aber nur zwei Portionen Eis.
26:06Ja, macht nichts, ich...
26:09Können wir doch teilen?
26:14Bestimmt.
26:22Ich hätte mir denken können, dass er das Angebot, ins Gutshaus zu ziehen, ablehnt.
26:29Vielleicht ist es auch besser so.
26:31Es hätte nie geklappt.
26:34Richard und ich sind wie Feuer und Wasser.
26:36Und dazu noch Hagen, Viktoria und Annabelle.
26:40Das Leben für Paula wäre nicht einfacher geworden.
26:45Sie wären in Kämpfe hineingezogen worden,
26:47die ihr nur Angst machen würden.
26:54Bernd?
26:57Ein Auftrag?
26:58So schnell?
27:04Zwei Wochen Mexikos Stadt.
27:08Doch, der Auftrag ist toll.
27:10Es ist nur...
27:12Ich kann hier nicht so einfach weg.
27:14Gibt's mir einen Tag Bedenkzeit.
27:18Ach so.
27:20Du brauchst die Zusage sofort.
27:23Ja.
27:26Tut mir leid, aber ich kann das nicht so schnell entscheiden.
27:30Danke trotzdem.
27:32Ja.
27:32Tschüss, Ben.
27:34Entschuldige, du, ich habe gerade Richard von Weiden wegfahren sehen.
27:37Ich habe natürlich gehofft, er hätte vielleicht...
27:42Und, äh...
27:43Was wollte er?
27:45Mir sagen, dass ich Paula nicht sehen darf.
27:47Oh.
27:51Hast du ihn noch mal gefragt, ob sein Angebot ins Gutshaus zu ziehen noch steht?
27:55Und?
27:56Er hat abgelehnt.
27:59Er verbietet alles, was Paula an mich erinnert.
28:03Aber Paula liebt dich.
28:05Und das kann er nicht verbieten.
28:06Ja, eben.
28:08Er hat überhaupt keine Vorstellung davon, was er ihr antut.
28:13Aber es ist Richard ja egal.
28:16Hauptsache, er kann in Ruhe eine zweite Viktoria heranzüchten.
28:19Nein, nein, nein, nein.
28:21Das wird ihm nicht gelingen.
28:22Dazu hat Paula viel zu viel von dir.
28:33Guten Abend, Liebling.
28:40Du wirkst bedrückt?
28:44Umso mehr freue ich mich, dich zu sehen.
28:47Wie geht's dir?
28:48Besser.
28:50Langsam erhole ich mich von Fredericks Attacke,
28:53obwohl der Schreck sitzt mir noch ziemlich in den Knochen.
28:58Diese Wahnsinnige hätte fast geschafft, dich umzubringen.
29:02Es wird nur ein paar Tage dauern, bis wir die CD ausgewertet haben.
29:06Vielleicht sollten wir Fredericks so lange beurlauben.
29:09Ach, Rassner.
29:10Ich denke, Fredericks hat seine Lektion gelernt.
29:12Ich mache mir Sorgen.
29:14Er wird mich nicht mehr angreifen.
29:16Er weiß, dass du mich beschützt und mir vertraust.
29:21Das tue ich.
29:23Sie können den Wein servieren.
29:25Hat die Kleine denn schon gegessen?
29:27Ja.
29:28Ich habe sie ins Bett bringen lassen.
29:30Wie schade.
29:31Sonst hättest du ihr sicher noch eine gute Nachtgeschichte erzählt, oder Annabelle?
29:35Schön, dass du zu uns kommst.
29:37Natürlich.
29:38Ein Abendessen in der Familie.
29:41Was war eigentlich vorhin los?
29:42Du hattest es so eilig.
29:44Ich musste mit Nina reden.
29:46Hat sie dich schon wieder bedrängt?
29:47Nein, nein.
29:49Sie hat mich gefragt, ob sie bei uns mit dem Gutshaus wohnen kann.
29:52Bei Paula.
29:53Wie kommst du denn darauf?
29:55Ich hatte ihr vor einiger Zeit das Angebot gemacht.
29:57Und das lieben Friedenswillen.
29:59Du hast es ihr doch hoffentlich nicht erlaubt.
30:00Nein, nein.
30:01Ich habe abgelehnt.
30:02Gut so, Daddy.
30:03Diese Frau schreckt auch von nichts zurück.
30:06Paula braucht Kontinuität.
30:07Und dazu gehören Regeln.
30:09Hoffen wir, dass sie sich besser daran hält als ihre Mutter.
30:11Nina weiß, wie sie sich zu verhalten hat.
30:14Aber wenn es öfter vorkommt, dass Paula sie anruft, müssen wir dafür eine Lösung finden.
30:18Willst du die Telefone abstellen?
30:20Victoria, bitte.
30:22Paula soll sich hier wohlfühlen.
30:24Und wenn sie Sehnsucht nach ihrer Mutter hat, müssen wir darauf reagieren.
30:27Oder wie siehst du das?
30:29Auch für Paula ist die Situation hier neu.
30:32Aber sie wird sich daran gewöhnen, dass ihr zu Hause jetzt bei uns ist.
30:37Ungenießbar.
30:40Entschuldige, Daddy, der Wein korkt.
30:45Bring sie eine neue Flasche, bitte.
31:01Und sie wollte wirklich zu Richard von Weiden ins Gutshaus ziehen?
31:05Ja.
31:07Aber die hätten Nina abblitzen lassen.
31:09Hat sich denn wenigstens was mit dem Job getan?
31:11Hat sich was getan.
31:14Sie hatte eine Anfrage.
31:1514 Tage Mexiko-Stadt hat sie abgesagt.
31:18Erstens wegen Paula und zweitens, um die Gerichtsauflagen zu erfüllen.
31:21Ja.
31:22Ja, dann hat sie im Land ziehen auf jeden Fall einen besseren Job.
31:24Der ist zumindest hier.
31:26Ach, Tobias, das ist doch auf Dauer keine Lösung.
31:28Nina ist Fotografin.
31:35Glaubst du, dass sie noch mal versucht, mit Paula zu fliehen?
31:39Ich weiß es nicht.
31:40Ich weiß ja nicht mal, was ich an ihrer Stelle täte.
31:43Es ist doch wirklich wie verhext.
31:46Nina kann Paula nicht zu sich holen.
31:49Solange sie keine stabilen Lebensumstände hat und stabile Lebensumstände, kann sie sich erst dann schaffen, wenn sie in der Lage
31:55ist, auch auswärtige Aufträge anzunehmen.
31:58Ja, sie braucht eben einen Auftrag, den sie hier in Falkenthal erledigen kann.
32:03Sag mal, kannst du nicht noch mal deine Anglerkollegen fragen?
32:06Wir haben doch schon mal geholfen.
32:09Birgit, das war für den Jahreskalender.
32:11Den gibt es einmal im Jahr.
32:13Außerdem ist Nina keine Landschaftsfotografin.
32:15Sie macht politische Reportagen.
32:16Ach, sie braucht jetzt Aufträge.
32:19Und dein Gästezimmer?
32:22Ja.
32:23Ist auf Dauer auch keine Lösung.
32:24Ja.
32:25Nicht, wenn man mit dem Guts hasst, der von Weidens konkurriert.
32:28Stimmt.
32:31Ich glaube, wir können gar nichts machen.
32:33Das Einzige, was wir tun können, ist, ihr beizustehen.
32:37Vielleicht kann ich doch noch mehr machen.
32:42Ich könnte Hartmut vom Anglerverein anrufen.
32:45Er kennt nämlich einen Redakteur vom Falkenthaler Boten.
32:48Na, vielleicht haben die was.
32:59Krass, dass Tim jetzt noch weggegangen ist, oder?
33:01Hm.
33:03Naja, er muss morgen eben nicht früh raus.
33:06Ich hätte jetzt keine Lust mehr auf Party.
33:10Ich finde es auch gut, dass du hier geblieben bist.
33:17Kolja.
33:19Du hast vorhin...
33:21Da war wirklich nichts zwischen Tim und mir.
33:25Ich weiß, es ist schon okay.
33:27Nein, ich meine, sonst hätte ich natürlich nicht mein T-Shirt vor ihm ausgezogen.
33:32Deinetwegen nicht.
33:33Aber es war einfach alles voller Ketchup und es ging nicht anders.
33:36Das ist schon klar.
33:38Ich vertraue dir.
33:40Ich dir auch.
33:44Du bist toll.
33:45Wir sind toll.
33:52Ja?
33:53Ja?
33:53Wir sind toll.
33:55Amen.
34:35Das duftet.
34:36Ja, wärst du mal mitgekommen,
34:38der hätte so eine ganze Sommerwiese riechen können.
34:40Die duftet erst mal.
34:42Also ich gebe zu, ich bin ein Faulpelz.
34:51Dafür habe ich mit dem Redakteur von Falkenthaler Boden gesprochen.
34:55Mhm. Sie haben keinen Job?
34:59Schlimmer, Sie haben keinen Job für Nina.
35:01Das ist wirklich unglaublich.
35:02Der Typ wusste einfach alles über Nina.
35:04Dass sie Paul entführt hat, dass Richard das Sorgerecht hat,
35:07auch dass die von Weidens jetzt in Falkenthal wohnen.
35:10Der hat also Angst vor Richard von Weid?
35:13Das haben viele.
35:16Nina.
35:16Es ist nicht das erste Mal, dass ich so etwas höre.
35:21Tobias hat versucht, dir einen Job zu besorgen.
35:24Das ist lieb von dir.
35:27Ja, ach, wollen wir nicht erst mal frühstücken?
35:30So ein bisschen zur Stärkung?
35:32Ich brauche erst mal ein bisschen frische Luft.
35:34Ich habe Paula versprochen, mich um ihr Beet zu kümmern.
35:52Jetzt ist es also auch in Falkenthal soweit.
35:56Richard von Weiden ist überall.
35:59Soll ich denn dein Bein auf den Boden bekommen?
36:01Als Kennerin, die in einem Gästezimmer bei hilfsbereiten Leuten wohnt?
36:11Vollkommen klar, dass ich dadurch das Sorgerecht nicht zurückbekomme.
36:25Es muss einen Weg geben, dass Paula bei mir lebt.
36:29Ich bin ihre Mutter.
36:42Herr von Weiden?
36:46Legen Sie die Zeitung bitte auf den Tisch.
37:02Ja, soll ich nicht wie eine Gurkenmaske?
37:06Die gelten für euch andere Öffnungszeiten.
37:08Komm, Charlie, die beiden hatten keinen Kaffee mehr, also trinken Sie hier einen.
37:14Verstehe.
37:17Gut, also Tim und du, ihr habt herausgefunden, dass Ketchup gut für die Haut ist?
37:21Ja, so ungefähr.
37:23Und dass man Ketchup nicht einfach so wieder aus dem T-Shirt rauswaschen kann.
37:26Ja, Tomatenzeug ist echt fies.
37:28Aber du kannst das T-Shirt ja färben.
37:30Ach Quatsch, das war ja nicht das Schönste.
37:33Also, Lilly ohne T-Shirt, Tim im Badetuch und du fängst an zu lachen.
37:37Du musst ja wirklich richtig locker sein.
37:40Na komm, als erstes hast du auch blöd geguckt.
37:42Na ja, es war natürlich schon ein komisches Bild, aber ja, so ist halt das WG-Leben, ne?
37:47Ah, genau.
37:49Außerdem brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
37:51Na ja, wenn sie es schon sagt.
37:53Koya, nimm die Scheuklappen ab.
37:56Charlie, wann kapierst du endlich, dass wir glücklich sind?
37:59Ihr seid nicht glücklich.
38:01Ihr tut nur so.
38:02Oder glaubst du, Koya ist glücklich, nur zweite Wahl zu sein?
38:06Du brauchst dir keine Sorgen machen, Charlie.
38:08Ich fühle mich sehr gut.
38:11Du musst mir nichts vormachen.
38:13Ich war lang genug auch nur zweite Wahl.
38:16Das war bei dir.
38:25Du bist noch da?
38:28Guten Morgen, Victoria.
38:31Ja, ich habe nachgedacht.
38:33Du machst mich neugierig.
38:36Ich werde Nina ein Besuchsrecht einräumen.
38:39Das willst du nicht wirklich, oder?
38:41Nein.
38:42Aber ich mache es Paula zuliebe.
38:44Sie soll nicht darunter leiden, dass ihre Mutter sich falsch verhält.
38:47Bei der nächstbesten Gelegenheit haut Nina mit der Kleinen wieder ab.
38:50Ich würde das Risiko nicht eingehen.
38:52Die beiden werden sich natürlich nicht alleine sehen.
38:54Ach, du schaffst es in letzter Zeit erstaunlich oft, mich zu überraschen, Daddy.
38:58Ich weiß, dass ich mich trotzdem auf dich verlassen kann, Prinzessin.
39:02Natürlich.
39:07Ich muss meinen Timer oben liegen gelassen haben.
39:11Geh doch bitte in Paulas Zimmer vorbei und sag ihr, dass ich sie jetzt in die Schule bringe.
39:14Ich muss meinen Timer oben sehen, dass ich sie jetzt in die Schule bringe.
39:46Die Lütte ist abgefahren.
39:51Schatz, jetzt nicht aufgeben.
39:56Ich, ich weiß, ich schule. Ich muss Paula sehen.
40:00Nina, bitte. Du musst mir versprechen, dass du dich an die Auflagen hältst. Hörst du?
40:05Sonst hat dich Richard in der Hand.
40:08Ich will, ich will sie doch nur in den Arm nehmen.
40:11Ich weiß, meine Liebling, das wirst du doch auch verhalten.
40:16Richard wird das auch nie zulassen.
40:19Komm her.
40:24Debbie?
40:26Ich kann Paula nirgends finden.
40:28Wie bitte?
40:29Na ja, in ihrem Zimmer ist sie nicht und im Bad auch nicht.
40:32Muss sie im Garten sein?
40:33Vielleicht hat sie sich versteckt, weil sie nicht in die Schule will.
40:37Nina wird die Kleine doch nicht schon wieder...
40:39Meine Geduld ist am Ende.
40:41Diesmal muss er die Konsequenzen tragen.
40:43Ich schicke sie in den Knast.
40:55Bitte, du musst aufhören, dir Vorwürfe zu machen.
40:59Was denn sonst?
41:02Ich habe keinen richtigen Job, nicht genug Geld, keine eigene Wohnung.
41:07Richard hat mich wegen Kindeseinführung in den Knast gebracht.
41:10Glaubt ihr, ich habe noch eine Chance?
41:12Das Gericht entscheidet doch für das Wohl des Kindes und nicht nach der Dicke des Portemonnaies.
41:15Das glaube ich eben nicht mehr, Tobias.
41:18Und ganz ehrlich, wenn ich könnte, dann würde ich jetzt Paula nehmen und...
41:24...und verschwinden.
41:32Hallo, Mama.
41:34Hallo, Mama.
41:42Wenn du möchtest, können wir jetzt wieder weggehen.
41:55Kindesinführung entwickelt sich so langsam zu ihrem Hobby.
41:57Ich hätte sie für klüger gehalten.
42:00Sie weiß doch, was jetzt passiert.
42:02Ich finde es einfach unglaublich, was Mutter hier abzieht.
42:04Und ich will nicht, dass sie damit durchkommt.
42:06Diesmal nicht.
42:06Ich kann mich einfach nicht noch mal vor Annabelle entschuldigen.
42:09Großvater hätte auch gewollt, dass wir nicht kampflos aufgeben.
42:11Ich habe vorhin mit dem Vormundschaftsgericht gesprochen.
42:14Ist das Urteil rechtskräftig?
42:16Rein juristisch ist das so.
42:18Bist du jetzt zufrieden?
Kommentare