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  • vor 7 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:05Julia, wo warst du denn die ganze Nacht?
00:07Ich hab mir solche Sorgen gemacht.
00:10Wirklich.
00:11Julia, du bist meine Tochter. Ich liebe dich.
00:14Ja, weil du mich so furchtbar liebst, hast du mich mein ganzes Leben lang belogen.
00:18Julia, das wollte ich nicht.
00:24Mama, ich hab immer gedacht, es sei meine Schuld gewesen.
00:27Du hast nie was dagegen gemacht.
00:28Julia, ich weiß, was ich getan habe, war falsch, aber es tut mir alles so leid.
00:34Bitte, gib mir noch eine Chance.
00:58Hey, who's gonna make it back?
01:05This could be the first day of my life.
01:13Und wie stellst du dir das vor?
01:16Alles vergeben und vergessen und wieder von vorne anfangen, so wie immer?
01:19Ich werde dich nie wieder anlügen, ich schwör es.
01:22Ich bin deine leeren Versprechungen so leid.
01:25Julia, bitte gib mir noch eine Chance.
01:28Ich hab dir alles verziehen, Mama.
01:31Deine Abstürze in die Spielsucht, deine Betrügereien, deine ewigen Fluchten.
01:35Das hier ist was anderes.
01:39Julia, es tut mir so leid.
01:43Ich kann noch nicht mehr tun, als mich entschuldigen.
01:46So viele Menschen haben gesagt, ich soll dich fallen lassen.
01:49Ich hab's nie gemacht, weil ich immer an dich geglaubt hab.
01:52Julia, als du nach deinem Vater gefragt hast, da warst du noch so klein.
01:57Du hättest die Wahrheit nicht verstanden.
01:59Ach, und deswegen hast du mir die Geschichte von dem Piloten erzählt, der dich sitzen gelassen hat?
02:03Wie bequem für dich.
02:05Das war nicht bequem.
02:07Das ist nicht fair.
02:10Du warst nicht das Opfer, Mama.
02:12Ich hab immer Mitleid mit dir gehabt, du hast es überhaupt nicht verdient.
02:16Du tust so, als wär ich eine Verbrecherin.
02:19Wie lange leben wir jetzt in Falkenthal, Mama?
02:22Du hast Tobias und mich Tür an Tür leben lassen, ohne uns zu sagen, dass wir Vater und Tochter sein
02:27können.
02:27Ich wollte es Tobias sagen.
02:29Oft.
02:30Warum hast du es nicht gemacht?
02:34Ich...
02:35Ich hatte Angst, dass ihr mir nicht verzeiht.
02:38Tobias und du.
02:40In dem Moment, als du uns vorgestellt hast, da hättest du es sagen müssen.
02:45Dann hätte ich dir verzeihen können.
02:46Tobias vielleicht auch.
02:48Julia, du bist meine Tochter.
02:50Du musst mir noch eine Chance geben.
02:55Du hast mich ja meinen Vater betrogen.
02:58Ich kann dir das nicht verzeihen.
03:05Markus sogar den Krankenhaus haben gesagt, das ist zur Polizei.
03:08Soll ich dich nicht doch noch hinfahren?
03:09Aber das bringt doch nichts.
03:10Wir nehmen eine Anzeige gegen Unbekannt auf und damit hat es sich.
03:15Und du hast den Typen, der dich da angegriffen hat, nicht erkannt?
03:18Nein, es war doch schon dunkel.
03:21Was denn waren es zwei Typen?
03:23Wer kann denn das gewesen sein?
03:25Keine Ahnung.
03:26Ich hatte jedenfalls keinen Stress mit irgendjemandem.
03:30Weißt du, was mich so irritiert ist, dass ich dich nie ausgeraubt habe?
03:33Naja, vielleicht war es eine Verwechslung.
03:35Ja, genau.
03:36Die haben jemand anderem aufgelaut und mich im Dunkeln verwechselt.
03:39Das wäre ein komischer Zufall.
03:40Findest du nicht?
03:42Ich finde, du solltest trotzdem zur Polizei.
03:44Wer weiß, was dahinter steckt.
03:45Ich will es wirklich nicht.
03:47Warum denn nicht?
03:48Ich schäme mich.
03:49Weil ich so hilflos war.
03:51Kannst du das verstehen?
03:53Natürlich verstehe ich das.
03:54Aber gerade aus dem Grund solltest du zur Polizei.
03:56Du sollst dich wehren.
03:59Okay.
04:01Dir zu lieben.
04:03Es tut mir leid, ich habe kein Interesse mehr in Ihrer Küche.
04:06Nein, auch nicht in einer anderen Farbe.
04:09Ja, ich möchte die Bestellung von Frau Schillig rückgängig machen.
04:12Danke, Wiederhören.
04:17Eva.
04:18Schön, dass du da bist.
04:21Kann ich dir was zu trinken anbieten?
04:23Gerne.
04:24Wenn du einen Kaffee für mich hast.
04:26Na komm.
04:31Christa hat eine Küche bestellt.
04:33Hör bloß auf damit.
04:35Ich konnte es gerade noch rückgängig machen.
04:38Christa hätte die sowieso nicht bezahlen können.
04:45Sie hat mir erzählt, was zwischen euch passiert ist.
04:48Alles?
04:50Ja.
04:52Und sie hat mir auch gestanden, welche Angst sie hat, dich und Julia zu verlieren.
05:03Ich dachte, genau darauf hätte sie es angelegt.
05:06Tobias, ich will Christa zwar nicht verteidigen, aber wäre dir nicht besser, wenn du ihr verzeihen könntest?
05:14Dass du meine Münster-Sammlung gestohlen und damit Nikos Zukunft verbaut hat.
05:19Ich hätte dir vielleicht noch verzeihen können.
05:49Ja.
05:51So was zu verschweigen.
05:53So viele Jahre.
05:56Sie hätte dir bestimmt eher etwas gesagt.
05:59Aber dazu hätte sie sicher sein müssen.
06:04Netter Versuch, Eva.
06:06Aber das glaubst du wohl selber nicht.
06:07Ach, Tobias.
06:10Sieh es doch einmal so.
06:11Sie hätte es sich doch auch leicht machen können und dich weiter anlügen.
06:15Hm?
06:16Aber sie hat dir die Wahrheit gesagt.
06:21Also wenn ich sie nicht buchstäblich in die Ecke gedrängt hätte, dann hätten Jürgen und ich wohl nie was davon
06:25erfahren.
06:29Frag mich nur, wie es Julia gerade geht.
06:33Ich wünsche, dass du es besser verkraftet als ich.
06:37Du musst mit ihr reden.
06:38So schnell wie möglich.
06:40Und mit Christa auch.
06:43Sie hat reinen Tisch gemacht.
06:44Das war ein schwerer Schritt für sie.
06:48Aber das beeindruckt mich jetzt überhaupt nicht.
06:54Ich frag mich, ob ich je wieder normal mit Christa reden kann.
07:05Julia.
07:06Du musst mir ja nicht sofort verzeihen.
07:10Aber wenn du mich jetzt fallen lässt, dann stürze ich eindgültig ab.
07:14Du hast es in der Hand, Mama.
07:17Du musst deine Sucht besiegen oder es lassen.
07:21Aber eins ist mir klar geworden.
07:24Es war ein Fehler von mir, dass ich dir immer aus allen Schwierigkeiten rausgeholfen habe.
07:29Du willst mich bestrafen.
07:31Nein.
07:33Aber mein Verhalten hat dir überhaupt nicht geholfen.
07:36Aber das ist doch Unsinn.
07:37Ich weiß nicht, wo ich heute wäre ohne dich.
07:42Vielleicht ganz unten, Mama.
07:44Aber vielleicht auch geheilt.
07:49Julia.
07:50Ich verstehe dich einfach nicht.
07:56Mama, steh auf.
08:00Du lässt mich fallen.
08:01Du machst es schon wieder.
08:04Du willst, dass ich die Verantwortung für dein Leben übernehme.
08:06Und es war das immer.
08:08Du hast Mist gebaut und aufgegeben und ich hab dir geholfen.
08:11Und sobald du wieder auf den Beinen warst, ging es von vorne los.
08:12Ich kann das nicht mehr und ich will das.
08:14Julia, es tut mir so leid.
08:17Darum geht's aber nicht.
08:18Du musst dich jetzt entscheiden, Mama.
08:22Ich will aufhören.
08:24Gut.
08:25Wenn du es wirklich willst, dann wirst du es auch schaffen.
08:28Was hast du vor?
08:30Ich ziehe aus.
08:31Nein.
08:32Das kannst du nicht machen.
08:35Doch, das kann ich und das werde ich.
08:36Und zwar heute noch.
08:37Julia, bitte.
08:38Mama.
08:40Stell dich deinen Problemen und löse sie.
08:42Ich biete dir die Chance dazu, indem ich gehe.
08:58Ah, Mutter.
08:59Wartest du auf Tobias?
09:00Ja, und auf deinen Großvater.
09:02Er will wieder in die Manufaktur.
09:05Er benimmt sich, als wäre er immer noch der Chef.
09:07In seinem tiefsten Innern wird das auch mal bleiben.
09:09Er ist unvernünftig.
09:11Er hat gerade erst einen Herzinfarkt überstanden.
09:15Eben deshalb bin ich froh, dass er wieder in unserer Nähe ist.
09:17Dann können wir ein Auge auf ihn haben.
09:19Wie du meinst.
09:20Mir wäre er wohler, er würde sich noch etwas Ruhe gönnen.
09:24Er hat sich erstaunlich schnell erholt.
09:26Es tut ihm gut, dass er wieder für die Firma da sein kann.
09:28Die Frage ist nur, tut es der Firma gut?
09:32Das stellt sie nicht wirklich in Zweifel.
09:34Je mehr sich Werner in alles einmischt, umso schwieriger wird es für uns, entscheidende Reformen durchzusetzen.
09:41Er hat vielleicht bessere oder andere Lösungen.
09:43Aber vor allem können wir von seiner Erfahrung profitieren.
09:45Ach, weißt du.
09:46Mit Erfahrungen ist es wie mit billigem Wein.
09:49Irgendwann kippt er um und wird essig.
09:53Willst du mir mit diesem schrägen Vergleich sagen, dass Großvater nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist?
09:57Genau das.
09:59Dein Großvater ist im Alter sentimental geworden.
10:02Er sagt zu allem Ja und Amen, was Frederik von sich gibt.
10:05Das stimmt doch nicht.
10:06Als Frederik den Bankkredit haben wollte, war Großvater strikt dagegen.
10:11Ach, mir ist kalt.
10:12Ich will nicht mehr länger warten.
10:14Nimmst du mich mit in die Firma?
10:15Ich warte selbst.
10:16Auf Marie.
10:18Wir wollen zum Standesamt uns einen Termin für die Trauung geben lassen.
10:21Ach, endlich mal eine gute Nachricht.
10:24Und das freut mich so für euch.
10:27Danke.
10:32Tobias?
10:37Tobias?
10:41Was gibt's?
10:45Ich möchte mit Tobias sprechen.
10:47Ja, aber nicht mit dir.
10:49Das möchte ich von ihm selber hören.
10:52Nach allem, was du ihm angetan hast?
10:55Wie konntest du das tun?
10:59Wie konntest du Papa bestehlen?
11:02Wenn du ihn wirklich lieben würdest, dann hättest du das nicht getan.
11:05Dann kann man doch sowas nicht.
11:09Christa, du hast ihm das Herz gebrochen.
11:12Ja, ich weiß.
11:15Und es tut mir unheimlich leid.
11:17Aber ich wollte das nicht.
11:21Ich konnte einfach nicht anders.
11:22Du hast Papa überhaupt nicht verdient.
11:39Wie geht's dir heute?
11:41Na ja, bis auf die Morgenübelkeit, die ich, seitdem ich schwanger bin, kenne.
11:45Die auch nicht besser wird.
11:47Aber wie geht's dir denn?
11:49Warum bist du so spät?
11:50Hey, Markus.
11:53Wir haben ja keinen Sicherheitschef mehr.
11:55Da fühlt man sich doch gleich sicher.
11:57Und wie.
11:59Den wird auf jeden Fall keiner vermissen.
12:06Fühlst du dich wohl stark, was?
12:10Und wie geht's zur scheinen Schwangerschaft?
12:13Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich dich nicht wiedersehen muss.
12:17Dir wird ein dämliches Grinsen schon noch vergehen.
12:19Verlass dich drauf.
12:21Bis du mich noch kennenlern.
12:30Wie hat er denn das jetzt gemeint?
12:32Meint er das ernst?
12:34Der wollte sich, glaube ich, nur einen guten Abgang verschaffen.
12:38Aber wenn er dir nochmal blöd kommt, dann kriegt er das mit mir zu tun.
12:42Das ist total lieb von dir.
12:45Aber was war denn jetzt mit Markus?
12:47Er ist zusammengeschlagen worden.
12:49Was?
12:50Wo denn?
12:51Auf dem Weg hierher.
12:53Aber er hat noch Glück gehabt.
12:54Es war nur eine geprellte Rippe und eine Platzwunde.
12:57Wer macht denn sowas?
13:00Er hat die zwei Typen nicht erkannt.
13:02Es war ja schon dunkel.
13:03Aber er hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
13:05Das ist richtig.
13:06Hoffentlich bringt's was.
13:07Auf jeden Fall ist es gut für ihn.
13:13Danke.
13:18Ich kann nicht bei Mama bleiben.
13:21Ich muss das alles erstmal verdauen.
13:24Die ganze Zeit habe ich geglaubt, dass sie verlassen wurde, weil sie schwanger war.
13:28Dabei war sie es, die gegangen ist.
13:35Wir sind um die halbe Welt gezogen, weil sie ständig auf der Flucht war.
13:39Und ich dachte, ich muss ihr beistehen, weil ich der Grund bin, dass sie alleine ist.
13:46Hätte sie Tobias und mir die Wahrheit gesagt, dann hätte ich vielleicht hier aufwachsen können.
13:50Ich hätte ein Zuhause gehabt.
13:52Und einen Vater.
13:55Hätte, wäre, wenn, so ist es aber nicht.
13:58Julia, kann ich dich mal kurz sprechen?
14:01Parkst du?
14:02Willst du weg?
14:03Nein, ich will nicht weg.
14:06Warum bist denn du noch nicht in der Manufaktur?
14:11Ich muss mit dir sprechen, sonst dreh ich durch.
14:14Ist es wegen Mama?
14:16Ja.
14:22Was ist, was guckst du so?
14:24Ich hab nur über was nachgedacht.
14:37Was möchtest du denn, Lili?
14:40Nico hat erzählt, dass Christa die Münz-Sendung gestohlen hat.
14:44Sie hatte wieder Spielschulden?
14:46Ja, das stimmt leider.
14:50Aber da ist noch was, oder?
14:52Dass Papa sich von Christa getrennt hat, dafür gibt es noch einen anderen Grund.
14:56Stimmt's?
14:58Lili, das ist was ganz Persönliches zwischen Tobias und Christa.
15:02Es wäre einfach nicht richtig, wenn ich es dir erzähle.
15:06Komm, du weißt es doch auch.
15:10Frag Tobias.
15:13Und sei nicht enttäuscht, wenn er es dir nicht sagen will.
15:16Toll, das hilft mir jetzt auch nicht weiter.
15:22Versuch jetzt einfach für Tobias da zu sein.
15:24Das ist echt das Beste.
15:29Das ist echt das Beste.
15:55Julia verlässt mich.
15:57Sie zieht aus.
16:01Ich hab sie verloren.
16:04Christa.
16:05Komm.
16:06Beruhige dich doch erst einmal, ja?
16:09Komm.
16:10Setz dich, ja?
16:13Hier.
16:15Trinke einen Tee.
16:19Was soll ich noch machen?
16:21Lass sie ziehen, Christa.
16:23Hm?
16:23Gib ihr Zeit, mit allem fertig zu werden.
16:27Dann wird sie wiederkommen.
16:30Eva.
16:32Ich hab alles verloren.
16:34Tobias.
16:35Julia.
16:38Hab ich das wirklich verdient?
16:41Du hast ihnen sehr wehgetan.
16:45Ich kann nicht alleine leben.
16:47Ich kann's einfach nicht.
16:49Dann wirst du's lernen.
16:51Hm?
16:52Christa.
16:53Sieh's doch als eine Chance.
16:55Wenn du etwas wieder gut machen willst,
16:59dann fang doch bei dir selber an.
17:01nimm dein Leben in deine Hände.
17:05Wie kannst du so ruhig darüber reden?
17:07Mir macht das einfach nur Angst.
17:10Weil es neu ist.
17:12Das Unbekannte macht uns immer Angst.
17:17Aber...
17:18du wirst dich sehr stark fühlen,
17:21wenn du merkst,
17:23dass du das allein schaffst.
17:27Ich kann nicht bei Tobias in der Ferienwohnung bleiben.
17:30Oder?
17:35Es wäre nicht fair von dir,
17:37ihm das zuzumuten.
17:39Und Tobias
17:40würde dich nie bitten, zu gehen.
17:44Aber...
17:45ihr braucht den Abstand.
17:48Ihr alle.
17:53Du bist so schweigsam.
17:55Hast du was auf dem Herzen?
17:57Ich hab das Gefühl,
17:58ich müsste mich bei dir entschuldigen.
18:04Wofür?
18:04Ich hab dich dazu gedrängt,
18:06die Firmenleitung zu übernehmen
18:07und dir gar keine Möglichkeit gegeben,
18:09dich einzuarbeiten.
18:11Dafür musste ich nicht entschuldigen.
18:12Ich dachte, ich lerne es,
18:14während ich es tue.
18:14Das hast du auch.
18:16Und zwar in hervorragendem Maße, mein Sohn.
18:18Ich glaube, ich habe die Firma
18:19in bewundungswertem Tempo in Schlingern gebracht.
18:22Ich bin nach wie vor der Meinung,
18:23dass ich den richtigen Mann
18:24an die Spitze geholt habe.
18:26Und ich möchte das Versäumte nachholen.
18:28Dir eine Weile
18:30unter die Arme greifen
18:31und eine richtige Übergabe machen.
18:35Früher hätte ich sowas kategorisch abgelehnt.
18:37Aber heute bin ich dir dankbar dafür.
18:40Du darfst dich aber nicht übernehmen.
18:42Das Wichtigste ist deine Gesundheit.
18:44Ich werde auf mich aufpassen, versprochen.
18:47Und?
18:48Hast du deine Tabletten schon genommen?
18:49Nein.
18:58Diese Julia Schilling
19:01ist wirklich ein außergewöhnliches Talent.
19:04Es freut mich, dass du das anerkennst.
19:08Wie kommt eigentlich Daniel damit zurecht,
19:11dass du
19:13mit seiner großen Liebe zusammen bist?
19:17Daniel wird demnächst Marie heiraten.
19:19Eigentlich sollte er kein Problem damit haben.
19:21Daniel war in Julia sehr verliebt.
19:24Und sie hat ihn sehr verletzt,
19:26bevor sie sich getrennt haben.
19:28Ja, aber Daniel und Julia
19:29waren auch wieder glücklich zusammen danach.
19:31Solange bis Marie schwanger wurde.
19:33Und dann hat sich Daniel für Marie entschieden.
19:35Die Zusammenarbeit der beiden
19:37funktioniert bestens.
19:39Und eure?
19:41Daniels und deine Zusammenarbeit
19:43ist nicht dadurch beeinträchtigt?
19:45Nein.
19:46Mach dir keine Sorgen.
19:48Wir sind alle erwachsene Menschen.
19:50Natürlich.
19:51Ich wollte mich auch nicht
19:52in dein Privatleben einmischen.
19:55Ich weiß.
19:56Lass uns wieder arbeiten.
20:04Silke.
20:05Du siehst aus, als ob dir schlecht ist.
20:07Oh, Julia, ich habe dich gar nicht bemerkt.
20:09Ähm.
20:11Möchtest du verreisen?
20:13Nein.
20:15Schön wär's.
20:16Ich bin ausgezogen.
20:18Ausgezogen?
20:19Mhm.
20:19Oh Gott, nein.
20:20Ich will es gar nicht wissen.
20:21Ich erzähle es dir gerne.
20:22Aber irgendwann lieber,
20:23wenn ich selber weiß, wo...
20:26Ich verstehe.
20:27Weißt du denn schon, wo du hin willst?
20:29Na, ich werde mir jetzt erst mal
20:30eine Pension suchen.
20:31Und dann muss ich weitersehen.
20:33Eine Pension?
20:35Mhm.
20:36Ich weiß nicht, wenn du zu mir kommst.
20:38Ich habe ein Gästezimmer.
20:41Das wäre super.
20:44Aber ich möchte dir nicht zur Last fallen.
20:45Nein.
20:46Das tust du gar nicht.
20:47Ich bin sowieso nicht gerne allein im Moment.
20:50Wegen Jörg.
20:51Ich habe kein gutes Gefühl mit ihm.
20:54Belästigt er dich immer noch?
20:55Er ist doch gar nicht mehr hier in der Firma.
20:56Ja, er hat so eine komische Andeutung gemacht,
21:00als er ging.
21:00Er hat gesagt,
21:01ich bin doch nicht fertig mit dir.
21:04Der soll nur kommen.
21:05Dann mache ich ihn aber fertig.
21:06Sowas von fertig.
21:08So wie du das sagst,
21:09glaube ich dir das sogar.
21:11Komm, stell doch dein Gepäck einfach hier ab.
21:15Ich lasse den Koffer hier.
21:17Danke, dass ich zu dir kommen kann.
21:20Ich lasse den Koffer hier.
21:50Untertitelung des ZDF, 2020
22:20Untertitelung des ZDF, 2020
22:26Ich habe gerade deinen Vater auf dem Flur getroffen und er hat mich sogar gegrüßt
22:30Hey! Er braucht eine Weile, um zuzugeben, dass du ihm sympathisch bist
22:34Ach, ist das so bei Vätern?
22:38Ja, bei meinem zumindest. Er ist ein wahnsinniger Sturkopf
22:41Jetzt hat er sich in den Kopf gesetzt, hier weiterzuarbeiten, bis wir alle an einem Strang ziehen
22:44Das heißt, dein Gespräch mit Annabelle und Daniel war nicht besonders erfolgreich?
22:50Auf jeden Fall haben wir uns nicht einigen können
22:53Annabelle hat einen Vorschlag zur Kostensenkung gemacht
22:57Der würde im Halbfalkenthal arbeitslos machen
22:59Aber dazu braucht sie doch deine Zustimmung
23:01Ja, aber wenn Daniel ihre Pläne unterstützt, dann könnte das meine Arbeit richtig schwer machen
23:05Aber Daniel würde doch solchen Plänen auch nie zustimmen
23:08Sagen wir mal, er hat sich nicht so deutlich dagegen ausgesprochen, wie wir es beide von ihm vermuten würden
23:14Aber das wird schon
23:18Sag mir lieber, wie es dir geht
23:20Hast du mit deiner Mutter gesprochen?
23:22Ja
23:23Ja, es geht ihr sehr schlecht
23:27Aber ich bin trotzdem gegangen
23:29Sie wollte sich nur wieder versöhnen und
23:34Dass ich ihr verzeihe
23:36Aber das geht nicht so schnell
23:38Außerdem hätte es nichts geändert
23:42Das war genau das Richtige
23:44Und jetzt?
23:46Ziehst du zu mir?
23:50Sei mir nicht böse, aber
23:52Aber Silke hat mich eingeladen, eine Weile bei ihr zu bleiben
23:55Ach
23:56Und Silke hat einfach einen entscheidenden Vorteil
23:59Und der wäre?
24:00Sie lebt nicht mit Annabelle unter einem Dach
24:03Das ist wirklich ein Argument
24:05Das ist aber keine Endauerlösung, oder?
24:06Nein, ich suche mir eine eigene Wohnung
24:08Und dann kommst du mich besuchen
24:19Hi, Charlotte
24:21Hey
24:22Hast du was dagegen, wenn wir uns zu dir setzen?
24:24Nein, setzt euch, wenn ihr wollt
24:36Daniel und ich heiraten Freitag in drei Wochen
24:40Sobald schon?
24:41Ja, wir waren froh, dass wir überhaupt einen Termin bekommen haben
24:47Na dann, Glückwunsch
24:49Du hast ja kein Problem damit, hm?
24:51Nein, ich habe an dem Tag nur schon was vor
24:53Das ist ein bisschen umkünstig
24:55Ja, natürlich hast du was vor
24:56Du wirst nämlich auf unsere Hochzeit tanzen
24:58Genau
24:59Und ich möchte, dass du meine Trauzeugin wirst
25:03Wirklich
25:03Du bist neben Daniel der wichtigste Mensch in meinem Leben
25:06Und das würde mir sehr, sehr viel bedeuten
25:10Danke
25:12Das ist wirklich lieb, aber
25:15Ich muss nur mal drüber nachdenken, okay?
25:17Okay
25:17Aber ich würde mich wirklich freuen
25:20Gut
25:21Dann sage ich dir Bescheid
25:27Herein
25:31Tobias
25:32Hallo Julia
25:34Holst du einen der Grafenbergs ab?
25:37Nein, ich
25:38Ich hatte das Gefühl, ich muss mit dir sprechen
25:44Setz dich doch
25:51Aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll
25:56Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll
25:59Dann sind wir ja schon zu zweit
26:03Es tut mir unendlich leid, was passiert ist
26:07Was Mama dir angetan hat
26:09Alles
26:12Aber da kannst du doch nichts dafür
26:16Ich bin furchtbar verletzt
26:17Und stink sauber
26:20Aber doch nicht auf dich
26:21Danke
26:24Weißt du
26:25Ich habe keine Ahnung, wie es weitergehen soll
26:30Ich fühle mich wie betäubt
26:31Wie vor den Kopf geschlagen
26:36Vielleicht müssen wir erstmal eine Weile abwarten
26:40Ja, das müssen wir wohl
26:44Du willst bestimmt nicht weiter im Ferienhaus wohnen, oder?
26:49Erstmal nicht
26:50Aber das liegt nicht an dir, oder?
26:52Lilly, Nico und dir
26:55Ich kann im Moment einfach nicht mehr mit Mama zusammen wohnen
26:59Hast du schon einen Platz, wo du bleiben kannst?
27:03Ja, habe ich
27:04Gut
27:15Es freut mich, dich in diesem Sessel zu sehen
27:19Daniel, mein Junge
27:20Du warst mit Marie auf dem Standesamt?
27:23Ja
27:23Habt ihr das Aufgebot bestellt?
27:24Ich komme gerade von dort
27:27Wir heiraten Freitag in drei Wochen
27:29Ich freue mich für euch
27:31Und ich freue mich auf meinen Urenkel
27:32Aber das habe ich dir ja schon zehnmal erzählt
27:35Ich kann es auch kaum erwarten, Vater zu werden
27:38Die Hochzeit wird alles verändern
27:41Annabelle wird das gebührend feiern
27:43Aber vielleicht lenkt sie das ja von ihren Entlassungsplänen ab
27:46Ihre Vorschläge sind unbequem, aber sie sind durchdacht und logisch
27:52Das wundert mich, Daniel, dass du das so siehst
27:56Wir haben doch eine soziale Verantwortung
27:58An den Arbeitsplätzen hängen Familien
28:00Ich weiß, Großvater
28:02Aber überleg doch mal, in welcher Situation wir sind
28:08Wir können viele Arbeitsplätze sichern, aber dafür müssen wir einige opfern
28:13Das ist eine Option, die ich nicht anerkenne
28:15Es muss einen Weg geben, wie wir alle Arbeitsplätze erhalten können
28:20Es wäre schön, wenn du einen findest
28:24Wirklich, Großvater
28:24Ich freue mich, dass du hier bist und Frederik hilfst
28:28Oh, ich bin nicht hier, um Frederik zu helfen
28:30Ich hätte Frederik besser einarbeiten und dich besser auf die Zusammenarbeit vorbereiten müssen
28:37Und das willst du jetzt nachholen?
28:38Ja, ganz genau
28:42Julia?
28:43Mhm?
28:45Könne ich dich was fragen?
28:47Ja, Kolja, was gibt's denn?
28:49In der Firma geht das Gerücht um, dass Stellen gestrichen werden
28:52Stimmt das?
28:55Mach dir keine Sorgen
28:57Ich weiß, dass die Firmenleitung alle Stellen erhalten möchte
29:00Ja, aber so ein Gerücht taucht doch nicht aus dem Nichts auf
29:05Die Manufaktur muss Wege finden, um Kosten zu sparen
29:07Und darüber hat vielleicht jemand zu laut nachgedacht
29:11Aber wenn sie keine Wege findet, dann müssen Stellen gestrichen werden
29:15Es gibt immer einen anderen Weg
29:21Mama, was machst du denn hier?
29:25Entschuldigung, Kolja, ich komm nicht in die Wohnung, ich hab keinen Schlüssel
29:28Entschuldigen Sie bitte
29:29Ach, Sie sind Koljas Mutter?
29:31Ja
29:31Freut mich, Julia Schilling, Designerin hier
29:33Meine Mutter wohnt ein paar Tage bei mir in der WG
29:37Ja, entschuldigen Sie nochmals die Störung
29:39Sie stören gar nicht
29:40Sehen Sie sich doch ein bisschen um
29:42Kolja arbeitet gerade an dem Entwurf zu einer Gussfonds
29:45Er ist ziemlich gut
29:47Er war schon als Kind recht begabt
29:49Aber wenn er sich auf meinen Tischdecken verewigt hat, dann sah er sehr expressionistisch aus
29:54Mama
29:55Zeichnen Sie auch?
29:57Ja, also ich hab früher sehr viel gemalt
29:59Dann ist es irgendwie eingeschlafen
30:01Aber ich mach jetzt einen Kurs an der Volkshochschule
30:05Das Gefühl kenne ich
30:06Ich hab auch eine ganze Weile überhaupt nicht gemalt
30:08Und erst als ich dann wieder anfing, hab ich gemerkt, wie sehr es mir gefehlt hat
30:12Komisch
30:12Das ging mir ganz genauso
30:17Hier ist der Schlüssel
30:21Frau Schilling
30:24Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder
30:26Das würde mich sehr freuen
30:32Hallo Daniel
30:33Hast du Frederik gesehen?
30:35Nein, er ist nach Vormerei und nimmt die Gießlinge ab
30:37Und Großvater ist da nach Hause gefahren?
30:39Der ist spazieren gegangen
30:41Das ist gut
30:42Das hat ihm sein Arzt geraten
30:43Spaziergänge sind gut für Herz und Kreislauf
30:46Ja, und er kann nachdenken
30:48Wie er Mutters Sparpläne verhindert
30:51Hab ich vergessen, du warst ja auch dafür
30:54Es geht nicht um dafür oder dagegen
30:56Es geht darum, was unvermeidlich ist
30:59Unvermeidlich ist ein blödes Wort
31:01Es gibt immer mehrere Möglichkeiten
31:04Ich weiß
31:05Deshalb hab ich Großvater auch gebeten, auf Maries Geld zurückzugreifen
31:09Hat er das nicht schon mal abgelehnt?
31:11Ja
31:12Aber es ist die einzige Möglichkeit, alle Arbeitsplätze zu erhalten
31:15Ich halte mich bei diesem Thema lieber zurück
31:17Sagst du Frederik, dass er mich anrufen soll?
31:19Mach ich
31:20Ach, Patricia
31:21Nimm dir bitte am Freitag in drei Wochen nichts vor
31:25Was ist denn jetzt schon wieder los?
31:27Nichts weiter, Marie und ich heiraten bloß
31:34Wie kann man nur so blöd sein und heiraten?
31:37Wo Scheidungen doch so teuer geworden sind
31:39Dann wär's wahrscheinlich auch eine Zumutung, wenn ich dich bitte, meine Trauzeugin zu sein?
31:45Ist das dein Ernst?
31:46Mein voller Ernst
31:48Ich möchte dich an diesem Tag an meiner Seite haben
31:51Danke
31:53Du kannst dich auf mich verlassen
32:01Silke, ich brauch noch ein bisschen
32:02Ich muss noch eine Zeichnung fertig machen
32:04Geh doch schon mal vor
32:05Ich hol dich bestimmt ein
32:07Oder
32:08Möchtest du nicht alleine gehen?
32:10Du, es ist kein Problem
32:11Mach einfach so lange, wie du brauchst
32:13Und komm danach, ja?
32:14Okay
32:15Oh, ist alles in Ordnung?
32:17Oh, mir ist nur gerade ein bisschen schwindelig
32:20Hoffentlich hast du dir keine Grippe eingefangen
32:22Nein, nein, bestimmt nicht
32:24Hast du niedrigen Blutdruck?
32:26Auch nicht
32:27Ich
32:29Was ist denn los?
32:31Ich bin
32:34Ich bin schwanger
32:36Das ist ja
32:39Von Jörg?
32:41Ja
32:42Aber das Kind bekommt ja auch zur Hälfte meine Gene
32:45Drei Viertel wären besser
32:47Du wärst eine ganz, ganz wundervolle Mutter
32:49Na ja, jetzt muss ich mich erstmal daran gewöhnen, dass mein Bauch dicker wird und
32:54Dass da ein Kind in mir heranwächst
32:57Das stimmt, das ist eine riesige Veränderung, aber doch eine schöne
33:01Ja, schön ist es, aber auch
33:04Aber auch beängstigend
33:06Weiß Jörg davon?
33:08Ja
33:10Ich werde das Kind alleine großziehen
33:11Gut
33:14Wie hat er denn reagiert?
33:17Er will das Kind nicht
33:19Er glaubt, ich hab's nur auf die Alimente abgesehen
33:22Und ich will ihn an mich binden
33:25Das geht so aber nicht
33:28Ich werde das Kind alleine großziehen
33:29Ich möchte Jörg nicht mehr in meinem Leben haben
33:32Jörg ist ein mieses Schwein
33:33Ja
33:34Er findet's einfach toll, wenn man Angst vor ihm hat
33:36Wenn du irgendwelche Hilfe brauchst, dann sag es mir, ja?
33:40So lieb von dir
33:43Das bleibt ja unter uns erstmal
33:44Ich möchte gern selbst mit dem Chef reden
33:46Ist doch klar
33:57Daniel wurde aufgehalten
33:58Er ist unterwegs
33:59Gut
34:00Dann sind wir noch ein Weilchen unter uns
34:03Was ist los mit dir?
34:08Ich werde einfach nicht schwanger
34:11Und ich hab keine Lust, Daniel weiter anzulügen
34:13Das wird schon noch
34:15Ich glaube, du hast so viel Zeit zum Nachdenken
34:17Ja, selbst wenn es so ist
34:19Ich sollte mich mehr um dich kümmern
34:21Dann wird es dir besser gehen
34:23Du hast doch gar keine Zeit
34:25Das stimmt, ich habe wirklich viel zu tun
34:28Ich wäre froh, wenn mir jemand etwas Arbeit abnehmen könnte
34:32Ich bräuchte eine kompetente Assistentin, der ich voll und ganz vertrauen kann
34:40Ich bitte dich
34:41Also, wenn du dabei an mich denkst
34:43Ich habe überhaupt keine Erfahrung im Marketingbereich
34:46Aber du hast Kontakte
34:47Das ist doch viel wichtiger als das bisschen Erfahrung
34:50Ja, aber ich weiß nicht
34:51Vor kurzem erst wurde meine Beteiligung an Falkenthal Porzellan abgelehnt
34:54Da ging es um die Finanzierung der Manufaktur
34:57Das ist doch was ganz anderes
34:59Wir wären fast den ganzen Tag zusammen
35:02Aber wollt ihr nicht gerade Stellen einsparen?
35:05Na und?
35:06Du würdest doch sowieso nur halbtags arbeiten
35:08Schließlich bist du schwanger
35:13Könntest du mal versuchen
35:16Na wunderbar
35:17Dann kommst du morgen mit in die Manufaktur
35:20Ich zeige dir alle weiteren Abläufe und dann kannst du dich entscheiden
35:24Ich würde mich jedenfalls sehr freuen
35:27Es ist schön, dass du so viel auf mich hältst
35:30Selbstverständlich
35:31Du bist nicht nur meine Schwiegertochter
35:33Du bist auch meine Freundin
35:36Entschuldigt die Verspätung
35:38Na nur, die beiden strahlt ja so
35:41Marie hat sich gerade bereit erklärt
35:44Als meine persönliche Assistentin halbtags zu arbeiten
35:48Also, deine Mutter lässt mir sozusagen gar keine andere Wahl
35:51Das ist sehr schön
35:53Versprich mir, dass du auf dich acht gibst
35:55Du bist schwanger
35:57Ich werde schon auf sie aufpassen
36:00Da kann ich nur sagen
36:01Willkommen bei Falkenthal Porzellan
36:03Ich habe auch eine gute Nachricht
36:06Großvater will nochmal über dein Angebot nachdenken
36:08Uns mit einer Finanzspritze zu helfen
36:11Schön ist also doch noch zur Besinnung gekommen
36:14Dann haben wir wirklich viel zu feiern
36:15Deinen Eintritt in die Firma
36:17Euren Hochzeitstermin
36:21Und Werners Besinnung
36:52Danke
36:55Maria hat mich gefragt, ob ich ihre Trauzeugin werde
36:59Sie haben eine Schwester
37:00Wir hatten in letzter Zeit ein bisschen Stress
37:04Aber dann ist es doch gerade sehr lieb von ihr
37:06Wenn sie dich fragt
37:07Ja, ich weiß nicht so, ob ich dem Frieden ganz trauen kann
37:10Aber ich meine, wenn wir beide heiraten
37:12Willst du doch auch, dass deine Schwester Trauzeugin wird, oder?
37:16Aha
37:17Ich wusste gar nicht, dass wir heiraten
37:19Nein, das habe ich so nicht gemeint
37:21Ich meine, vom Prinzip her
37:22Schon okay
37:28Ich bin froh, dass ich bei Silke übernachten kann
37:31Die Ablenkung wird mir gut tun
37:33Allein in einer Pension hätte ich nur wieder über Mama und mich nachgedacht
37:37Und über Tobias
37:38Ich habe mich so gefreut, als er vorhin in die Firma kam
37:42Mir ist aber auch klar geworden, wie unsicher wir beide sind
37:46Einfach so tun, als ob wir schon immer eine Familie waren, das geht nicht
37:52Was hat sich Mama nur dabei gedacht?
37:56Wie konnte sie uns in die Augen sehen und dabei die ganze Zeit glühen?
38:00Julia, warte
38:05Wolltest du dir noch eine letzte Umarmung abholen, für heute?
38:08Wollt ihr einen letzten Überredungsversuch starten?
38:10Willst du nicht doch mit zu mir kommen?
38:14Ein andermal, ja?
38:16Ich habe Silke doch versprochen und sie wartet auf mich
38:18Na gut
38:20Aber ich kriege noch einen Kuss
38:28Das soll bis morgen früh reichen
38:54Was habe ich dir gesagt, Silke?
38:56Ich bin noch nicht fertig mit dir
38:59Was... was willst du denn noch von mir?
39:01Lass mich
39:02Hast du dich so sicher vorhin gefühlt in der Firma, hm?
39:05Hast gedacht, du kannst mich beleidigen
39:07Aber niemand beleidigt mich ungestraft
39:10Ich... ich habe dir nichts getan
39:13Lass mich gehen
39:14Vergehe es mir nicht, ich es dir erlaube
39:15Keine Sekunde früher
39:18Lass mich gehen, oder?
39:20Ich zeige dich an
39:22Ich zeige dich an
39:23Ist mir egal, ob du der Vater meines Kindes bist
39:28Das ist also immer noch nicht wegmachen lassen
39:30Nein, das werde ich auch nicht
39:31Es ist meine Entscheidung
39:32Ich werde das Kind bekommen
39:35Du mieses kleine Stück
39:37Du wirst mich mit diesem Kind nicht erpressen
39:39Du wirst tun, was ich dir sage
39:42Ich... ich werde das Kind bekommen
39:44Und es wird nie erfahren, was den miesen Vater es hat
39:59Sobald Frederik weg ist, können sie auch ihre Sachen packen
40:02Frederik wird kämpfen
40:03Und ich mit ihm
40:04Berührend
40:05Mutter beherrscht dieses Spiel besser als du
40:07Nein, Patricia
40:09So weit sind wir noch nicht
40:10Willst du dein Testament verändern?
40:12Allerdings, Annabelle
40:13Wenn du jetzt wirklich mein Vater bist
40:16Wie soll man denn dann damit umgehen?
40:18Entweder ihr macht einen Vaterschaftstest, oder
40:21Der Belassen ist dabei
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