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  • vor 19 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:10Ich weiß, was du sagen willst.
00:12Ich habe dem Thema nichts mehr hinzuzufügen.
00:15Hast du mich zum Firmenchef gemacht, damit Annabelle jetzt hinterrückst, die Macht an sich reißt?
00:18Seit du hier bist, ist nichts mehr, wie es immer war.
00:21Dabei sind wir doch eine Familie.
00:23Gibst du mir die Schuld?
00:26Vielleicht war es ein Fehler,
00:28dich zu meinem Nachfolger zu bestimmen.
00:31Soll ich zurückgehen? Ist es das, was du willst?
00:34Vater, sag, dass ich gehen soll und ich gehe für immer nach Südafrika.
00:47Papa.
00:59Hey, what you looking for?
01:03No one has the answer.
01:07They just want more.
01:11Hey, who's gonna make it right?
01:17This could be the first day of my life.
01:27Vater.
01:42Hallo, ich brauche einen Notarzt, ja?
01:44Sieh Weg 1.
01:45Villa Grafenberg, schnell ein.
01:47Ich glaube, es ist ein Herzchenfall.
01:48Kommen Sie.
02:12Mir ging es wirklich nicht gut.
02:14Ich habe bloß das Blaue gemacht.
02:22Kann es sein, dass du Fieber hast?
02:23Hey.
02:24Lass es gut sein, Nico.
02:29Ich gehe mal davon aus, dass die Krankheit,
02:31die dich heute so urplötzlich
02:33und zeitgleich mit Timmer Eiltheit
02:36morgen wieder verschwunden ist.
02:39Gut, dann ab ins Bett.
02:41Soll dir helfen bei Unwohlsein.
02:50Auch ein Bier?
02:53Ja, gern.
02:58Das Gartenhaus.
03:00Das ist die Jahreswerkstatt.
03:03Ist gestern wieder unterwegs?
03:07Wolltest du was einkaufen?
03:11Ja, und die Zeit?
03:14Mach dir nicht so viele Gedanken.
03:16Christa wird schon wissen, was sie tut.
03:18Sie hat bestimmt noch eine Verabredung oder sowas.
03:21Dann warum ruft sie nicht einfach an
03:22und erzählt es mir?
03:32Ich erhöhe um 200.
03:34Passe.
03:36Was ist?
03:37Gehen Sie mit?
03:40Nein, ich passe.
03:46Ich passe.
03:48Ich muss mal telefonieren.
03:51Kein Problem.
03:52Wir machen gleich weiter, ja?
03:55Darf ich mal?
03:56Ja.
04:02Und?
04:03Sie ist fast schon am Limit.
04:04Gut so.
04:06Wenn es so weit ist,
04:07bieten Sie ja noch mal 1000 an.
04:08Warum lassen Sie nicht einfach gehen?
04:10Sie hat schon wieder alles verloren.
04:11Sie sollten besser tun, was ich Ihnen sage.
04:12Okay.
04:15Außerdem vergessen Sie nicht,
04:16wenn Sie verliert,
04:18steigen Ihre Prozente.
04:20Hallo, Julia.
04:22Du Entschuldiger,
04:24aber ich glaube,
04:25ich habe mich verplaudert.
04:26Du wolltest doch gleich wieder nach Hause kommen.
04:28Ja, ja, aber wir konnten wissen,
04:30dass ich ausgerechnet Herrn Grafenberg treffe.
04:32Er hat mich zum Café eingeladen
04:33und dann nahmen wir im Lanzino
04:35die Zeit vergessen.
04:36Wegen der Chronik, weißt du?
04:38Schade, Mama.
04:40Ich hatte gehofft,
04:41wir könnten uns mal wieder richtig unterhalten.
04:43Du und ich
04:44und Tobias.
04:47Du, das holen wir nach.
04:48Versprochen.
04:49Ich habe hier noch
04:50ein, zwei Stunden zu tun,
04:52dann habe ich alles erledigt.
04:54Ja, ja, und Tobias rufe ich auch an.
04:56Okay?
04:57Bis später.
04:58Tschüss.
04:59Gut, bis später.
05:11Bis später.
05:12Ich habe hier noch ein, zwei Stunden zu tun.
05:40Julia, das ist ganz lieb, aber mein Vater hat einen Herzinfarkt.
05:47Dein Vater? Wann denn?
05:50Gerade jetzt. Sie bringen ihn ins Krankenhaus.
05:53Oh Gott, das tut mir so leid, Frederik. Kann ich irgendwas tun? Soll ich vorbeikommen?
05:59Ja, nein, das ist, glaube ich, gerade keine gute Idee. Aber danke.
06:04Bitte melde dich, wenn du irgendwas brauchst, ja?
06:06Ja, danke, bis dann.
06:09Bis dann.
06:14Ich würde Frederik jetzt so gerne beistehen. Aber sicher hat er recht.
06:18Es ist wohl nicht der richtige Zeitpunkt, mit ihm zusammen vor seine ganze Familie zu treten.
06:23Und Mama?
06:27Sie kann ja wohl schlecht mit Werner Gravenberg zusammen im Lanzino sitzen, wenn der gleichzeitig im Krankenhaus liegt.
06:33Sie hat mich angelogen.
06:36Leider kenne ich dieses Verhalten nur zu gut.
06:39von damals, als sie gespielt hat.
06:44Gibt es hier eine Möglichkeit zum Glücksspiel, von der ich nichts weiß?
06:47Ich sage Daniel und Marie Bescheid.
06:51Was ist das, was du wolltest?
06:53Deinen Krankenvater endgültig ins Grab bringen?
06:56Ich habe mit ihm gestritten, aber das...
06:57Wie kann man denn bloß so rücksichtslos sein?
07:00Werner dermaßen aufzuregen?
07:02Du weißt doch, dass er ein schwaches Herz hat.
07:04Ich wollte nur mit ihm...
07:06Ich weiß schon, was du wolltest.
07:07Du hast hinter unserem Rücken versucht, ihn umzustimmen.
07:12Ich muss jetzt ins Krankenhaus.
07:14Hast du denn immer noch nicht genug?
07:16Die Familie hat doch klar gegen deinen Kreditvorschlag gestimmt.
07:20Und für Maries Angebot.
07:23Hast du überhaupt kein Mitleid?
07:24Ohne dich wär's doch gar nicht so weit gekommen.
07:26Jetzt haben doch wenigstens die Größe mit Anstand zu verlieren.
07:42Erhöhe um 100.
07:48Ich passe.
07:51Passe.
07:52Ich gehe mit.
07:55Und erhöhe um 1000.
08:25Fängst du wieder an zu spielen?
08:28Wie kommst du denn da rauf?
08:30Nein, natürlich nicht.
09:22Ich gehe mit.
09:23Zum Sehen.
09:31Reulflösch.
09:36Das habe ich ja noch nie gesehen.
09:40Wissen Sie, wie selten das ist?
09:43Na, wie wär's? Auf eine Runde?
10:22Ich glaube, es ist besser.
10:23Besser, wenn du nicht mit ins Krankenhaus kommst.
10:25Ich möchte aber mitkommen. Ich will bei dir sein.
10:27Das ist ganz lieb von dir, aber ich will nicht, dass du dich aufregst.
10:30Und du würdest Großvater auch nicht helfen damit.
10:31Da hat er einfach recht. Ich werde auch hierbleiben. Bei dir.
10:35Danke, Mutter.
10:37Wo bleibt Patricia denn?
10:39Wir hätten Großvater viel mehr schonen müssen.
10:42Wir? Sag das mal besser deinem Onkel.
10:44Ich glaube nicht, dass Frederik ihn mit Absicht provoziert hat.
10:47Das ist ja auch nur die Variante, die Mutter am besten gefällt.
10:50Wenn wir uns jetzt gegenseitig Vorwürfe machen, dann hilft das keinem.
10:52Du hast recht.
10:56Ja, komm, wir fahren.
10:58Ich rufe dich vom Krankenhaus an.
10:59Okay. Und sag Werner, dass wir ihn alle sehr lieben.
11:01Mach ich. Bis später.
11:03Und ruf bitte an, wenn es Neuigkeiten gibt.
11:06Ist gut.
11:14Das Bier?
11:15Das ist für mich.
11:17Wir sind doch nicht etwa schwanger, oder?
11:21Klar, von mir.
11:26Andreas, bitte erzähl niemandem davon, ja?
11:29Dass ich Vater werde?
11:31Aha.
11:33Schön wär's.
11:34Du wärst mir eindeutig lieber als Jörg.
11:37Schau, danke.
11:38Aber das war jetzt ein bisschen mehr Leidenschaft, als ich mir erhofft hatte.
11:42Andreas, was soll ich denn nun machen?
11:46Ich habe früher immer davon geträumt, wie es ist, wenn ich mal Kinder bekomme.
11:50Und? Wie sieht dein Traum aus?
11:52Da ist ein Mann, der mich liebt und ich lieb' ihn.
11:56Und erst heiraten wir und dann streichen wir das Kinderzimmer blau an.
12:04oder rosa.
12:06Und dann legt er mir seine Hand auf den Bauch und horcht, was das Kind zu sagen hat.
12:16Ach, Andreas.
12:17Ja, gut, gut. Kommt sofort.
12:20Mann.
12:23Und, was sagt's?
12:26Einmal Nachos, bitte.
12:29Hast du Gedanken, Lies?
12:31Nee, du hast gute Ohren.
12:35Bringst du uns einmal Nachos mit Salsa?
12:37Und Käsesauce.
12:39Ja, ganz viel Käsesauce.
12:41Ganz viel Käse.
12:53Gibt es was Neues? Warst du bei ihm?
12:56Der Arzt will nachher mit uns sprechen.
12:58Ach.
12:59Ist du allein?
13:01Nein, Patrizio, uns noch mal einen Kaffee.
13:07Ich weiß, du denkst auch, dass ich Schuld an Vaters Herz der Tocke bin.
13:14Wenn er jetzt stirbt, dann...
13:16...wär ich uns das nicht verzeihen können.
13:19Frederik, es hätte immer und überall passieren können.
13:23Großvater ist herzkrank.
13:26Eine Tatsache, die wir vernachlässigt haben in letzter Zeit.
13:41Ich bin froh, dass du es verstehst.
13:43Was?
13:45Dass ich mit Vater noch mal sprechen musste.
13:48Das habe ich nicht gesagt.
13:50Daniel, es ist keine optimale Lösung, wenn Marie sich finanziell bei uns beteiligt.
13:55Annabelle will nur ihre Macht...
13:56Lass Mutter bitte aus dem Spiel.
13:57Ja.
13:59Das kann ich nicht.
14:00Du weißt doch, warum.
14:02Warum kannst du nicht einfach akzeptieren, dass Marie uns nur helfen will?
14:05Mutter kümmert sich wenigstens um die Firma.
14:07Um ihre Position zu stärken.
14:08Denn wenn wir so weitermachen, wie du es willst, geht die Firma wirklich mal den Bach runter.
14:17Ich habe Fehler gemacht hier.
14:20Fehler gemacht.
14:22Frederik, die Manufaktur hat noch nie so schlecht dagestanden.
14:30Ich habe damals akzeptiert, dass Großvater dich als sein Nachfolger wollte.
14:35Du bist der Sohn.
14:36Ich nur der Enkel.
14:38Du weißt ganz genau, dass ich...
14:39Lass mich bitte ausreden.
14:43Ich habe auch akzeptiert, dass du plötzlich alle Entscheidungsgewalt hattest.
14:46Und die hattest du, Frederik.
14:49Auch wenn Großvater mir die ganze Zeit erzählen wollte, dass wir gemeinsam die Firma leiten.
14:55Ich habe das alles akzeptiert.
14:59Aber ich kann dich jetzt nicht mehr einfach so weitermachen lassen.
15:05Ich hätte von einfach mal auf dich hören sollen.
15:09Das hättest du.
15:12Würden wir vielleicht gar nicht hier sitzen.
15:14Herr Grafenberg?
15:15Ja.
15:18Ihr Vater hatte einen Herzinfarkt.
15:22Sie können aber kurz bei ihm reinschauen.
15:26Bitte nur einer.
15:49Er hat einen Herzinfarkt.
15:54Aber wenn du Angsticher nicht her espaço' stürmt hast.
15:56Aber wenn du
15:56bist, Θel meter blasterst alright?
16:26Untertitelung des ZDF, 2020
16:32Vater, verzeih mir. Ich wollte dich nicht enttäuschen.
16:59Vater, verzeih mir.
17:24Ich wollte dich nicht enttäuschen.
17:27Vater, verzeih mir.
17:27Komm rein.
17:29Halleluja.
17:32Entschuldige, ich wusste einfach nicht, wohin.
17:35Setz dich doch.
17:38Wie geht's deinem Vater?
17:39Vater?
17:43Ich bin schuldig.
17:46Du hast alles falsch.
17:48Nein.
18:11Und es war wirklich ein Infarkt?
18:15Sie haben ihn erstmal stabilisiert.
18:17Und wie geht's Daniel?
18:19Er ist noch mit Patricia im Krankenhaus.
18:21Aber ich hoffe, dass er rechtzeitig in der Firma auftaucht.
18:24Es gibt viel zu tun.
18:26Für uns alle.
18:28Zieh dich an, meine Liebe.
18:30Du kommst heute mit.
18:31Ich?
18:33Warum das denn?
18:34Ich möchte dir die Firma zeigen, an der du in Zukunft einige Anteile halten wirst.
18:38Ich weiß nicht, ob das der richtige Zeitpunkt ist, solange Werner im Krankenhaus liegt.
18:41Marie, du hast doch selbst gehört.
18:43Werner geht dir schon sehr viel besser.
18:44Und in ein paar Tagen ist er wieder ganz der alt.
18:49Na komm, zieh dich an.
18:52Was um Himmels Willen ist das hier?
18:56Damit kann man die fruchtbaren Tage einer Frau bestimmen.
18:59Verstehe.
19:00Na hoffentlich werden's viele davon sein.
19:03Und wenn nicht?
19:05Wie, wenn nicht?
19:06Wie meinst du das?
19:07Wenn ich nicht schwanger werde.
19:10Marie, ich habe dir geholfen, Daniel wieder zurück in dein Bett zu bringen.
19:13Den Rest musst du jetzt wirklich mal alleine machen.
19:15Es klappt aber nicht.
19:18Ich...
19:19Also gut, ich mache dir einen Termin bei Dr. Lonnemann.
19:21Da solltest du jetzt sowieso ab und an auftauchen.
19:24Sonst wundern sich die anderen noch.
19:26Was soll das nützen?
19:28Heutzutage gibt es da viele Möglichkeiten.
19:31Eine Hormonbehandlung zum Beispiel.
19:33Die soll die Fruchtbarkeit steigern.
19:35Habe ich irgendwie gelesen.
19:37Die ist aber doch sehr umstritten.
19:39Willst du jetzt schwanger werden?
19:40Oder nicht?
19:47Und seit meinem Papa hat nicht gesagt, wo er hin ist?
19:50Ich habe ihn heute Morgen noch gar nicht gesehen.
19:53Komisch.
19:54Und?
19:55Heute wieder schwänzen?
19:58Haha.
19:59Blöd, Mann.
20:01Ich habe mal einen Tag geschwänzt.
20:02Na und?
20:02Ich habe wenigstens einen richtigen Job.
20:07Hey, war nicht so gemeint.
20:10Kein Problem.
20:12Bald habe ich wieder einen.
20:15Aber nicht irgendeinen.
20:16Ich werde mein eigener Herr sein.
20:18Kein storer Befehlsempfänger mehr.
20:21Darf ich fragen, wie du das anstellen willst?
20:23Verdammt, ich bin spät dran.
20:25Wo willst du denn hin?
20:26Zur Bank.
20:27Schon mal was von Existenzgründerdarlehnen gehört?
20:30So was wollen die dir geben?
20:34Ey, jetzt warte doch mal.
20:35Ruhebein.
20:36Müsst ihr schon los?
20:37Ja, sorry, ich habe es eigentlich.
20:38Ist Tobias auf dem Hof?
20:40Nee, der war auch gar nicht beim Frühstück.
20:42Ja, schon den ganzen Morgen weg.
20:43Ciao.
20:44Ja, ciao Christa.
20:46Tschüss.
21:15Keiner in diesem Haus hat auf sein schwaches Herz Rücksicht genommen.
21:20Er selbst am allerwenigsten.
21:23Ja, zum Glück war es hier nur ein kleiner Infarkt.
21:26Ja, zum Glück.
21:31Da ist aber jemand hartnäckig.
21:36Ja, vielleicht ist das wichtig.
21:40Vielleicht, ja.
21:42Was ist los mit dir?
21:45Du bist doch nicht nur hier wegen Werner Gravenberg, oder?
21:50Nein, ich wusste bis jetzt ja gar nichts davon.
21:54Aber es ist nicht so wichtig, was ich dir erzählen wollte.
21:58Worum geht es?
22:00Es ist wirklich nicht wichtig.
22:02Ich sehe das.
22:03Also, worum geht es?
22:08Ich weiß nicht mehr, was ich mit ihr machen soll.
22:11Mit Christa?
22:12Na, sie verschwindet ständig mit hanebüchenen Ausreden.
22:15Sie spricht nicht mit mir.
22:16Sie weicht mir aus.
22:18Sie ist mir völlig fremd, Eva.
22:22Vielleicht...
22:23Vielleicht gibt es hier einen anderen.
22:25Quatsch.
22:25Wen denn?
22:26Ja, was weiß ich?
22:27Sie spricht ja nicht mit mir über ihre Probleme.
22:29Hat sie denn welche?
22:32Vielleicht ist sie ja total glücklich.
22:34Ich weiß es einfach nicht.
22:36Hast du denn sie schon einmal konkret gefragt?
22:39Sie zur Rede gestellt?
22:40Ich mach doch nichts anderes mehr.
22:43Und sie, sie sagt immer nur die halbe Wahrheit.
22:46In unserem Urlaub zum Beispiel.
22:47Ich habe mein Herz ausgeschüttet über Inge, die Kinder, die Trennung damals.
22:52Und sie?
22:54Sie schweigt sich aus.
22:56Ich weiß bis heute nicht genau, warum sie mich damals verlassen hat.
22:59Und wenn das Thema auf den Vater von Julia kommt, dann blockt sie ab.
23:03Ich verstehe sie einfach nicht.
23:23Wie geht es ihm?
23:25Sie lassen ihn weiter schlafen.
23:29Er sieht gar nicht aus wie Großvater.
23:32So wie er da liegt.
23:34Wir müssen dankbar sein, dass er es überlebt hat.
23:40Komm Daniel, es gibt viel zu tun in der Firma.
23:44Ich will ihn jetzt nicht alleine lassen.
23:47Die Geschäfte gehen weiter.
23:49Du hilfst Werner nicht, wenn du hier an seinem Bett sitzt.
23:51Er würde auch wollen, dass du dich um die Firma kümmerst.
23:54Du lässt keine Zeit verstreichen, oder?
23:57Jemand muss ja etwas unternehmen.
23:59Nachdem euer Onkel das Schiff erfolgreich auf Grund gesetzt hat.
24:02Mutter, bitte nicht jetzt.
24:04Und nicht hier.
24:05Lass mal, Daniel.
24:07Geh du in die Firma und ich bleib mein Großvater.
24:12Na gut.
24:15Puffst du mich an, wenn es was Neues gibt?
24:35Dein Vater wollte dich an seiner Seite haben.
24:37Das ist doch verständlich.
24:39Ja.
24:41Ja, das ist es.
24:44Hab ich aber enttäuscht.
24:46Ich hab seine Erwartungen nicht entsprochen.
24:51Jetzt sorge ich auch noch dafür, dass er verstirbt.
24:53Das darfst du nicht sagen, Frederik.
24:55Und du weißt doch, dass das nicht stimmt.
24:58Ja.
25:00Annabelle hat ganz recht. Ich hab überhaupt keine Ahnung von Porzellan.
25:04Dass du dieser Frau mal Recht gibst.
25:07Und jetzt wirst du aufgeben, ja?
25:11Die Firma steht so schlecht wie nie zuvor.
25:13Das ist alles mein Werk.
25:16Ich hätte auf Daniel hören sollen.
25:19Du wolltest es eben anders machen.
25:21Ja, anders heißt aber nicht unbedingt richtig.
25:24Ich verstehe überhaupt nicht, warum du nicht kämpfst.
25:27Es ist vorbei.
25:30Du musst hier eingestehen, wenn man verloren hat.
25:37Ich gehöre nach Südafrika, auf meiner Lodge. Das kann ich wenigstens.
25:41Zurück zum Gewohnten.
25:43Das bist doch nicht du.
25:46Es tut mir sehr leid, dass ich deine Erwartungen auch nicht entsprich.
25:50Du kennst meine Erwartungen doch gar nicht.
25:53Ich hatte gar keine, als ich dich traf. Und dann...
25:56Dann wurde ich überrascht. Immer aufs Neue.
26:00Frederik, du bist ein wunderbarer Mann.
26:03Einer, der neue Wege geht, der mutig ist, nach vorne denkt.
26:06Das alles war doch der Grund, dass...
26:10...dass ich mich in dich verliebt hab.
26:20Was hat denn dein Vater gesagt?
26:23Na ja, geglaubt hat er mir nicht wirklich.
26:25Und das Ganze nur, weil Julia gefragt hat, ob es mir schon besser geht.
26:29Oh oh.
26:30Na ja, sie hat es ja gut gemeint.
26:32Hm.
26:38Der Tag mit dir war wirklich schön gestern.
26:41Nur du und ich und sonst gar nichts.
26:43Das sollten wir unbedingt wieder machen.
26:45Aber dann nehmen wir uns Urlaub.
26:47Und dann lassen wir uns was besseres als Ausrede einfallen.
26:51Auf Wiedersehen für eine Frau.
26:57Entschuldigung, in welchem Stock ist die Designabteilung?
27:00Frau Härte.
27:01Lili.
27:02Mensch.
27:04Du bist ja richtig erwachsen geworden.
27:06Dankeschön.
27:11Danke.
27:12Den kann ich jetzt wirklich gut gebrauchen.
27:14Die Gräfin ist vielleicht wieder gelau und das kannst du dir nicht vorstellen.
27:17Silke, du solltest dich in deinem Zustand nicht so aufregen.
27:20Du hast völlig recht.
27:21Aber bei dem ganzen Chaos hier, der eine sagt so, der andere sagt so...
27:25Na, das wird sich jetzt komplett ändern.
27:27Denn was ich gehört hab, wird Daniel wieder die Ruder in die Hand nehmen.
27:31Meinst du wirklich?
27:32Mhm.
27:32Und was wird mit Frederik Grafenberg?
27:34Den konntest du doch eh nicht leiden.
27:36Das stimmt so überhaupt nicht.
27:37Der hat sich als Chef zum Schluss ganz toll etabliert.
27:39Reg dich nicht so auf, sonst kriegst du auch noch einen Herzinfarkt.
27:44Wer kriegt einen Herzinfarkt?
27:45Hi.
27:47Werner Grafenberg liegt mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus.
27:50Was?
27:50Ja, ist auch kein Wunder bei dem ganzen Chaos hier.
27:54Pardon, ich will wirklich nicht stören.
27:56Oh, Entschuldigung.
27:57Das ist Frau Hertel.
27:59Hertel?
28:00Hallo.
28:00Hallo.
28:01Ich bin die Mutter von Kolja.
28:04Freut mich.
28:04Guten Tag.
28:07Weißt du eigentlich, dass du die einzige hier bist, die noch an mich glaubt?
28:11Tja.
28:14Man schätzt Menschen für ihre Stärke.
28:18Aber lieben tut man sie doch für ihre Schwäche, oder?
28:22Das stimmt.
28:25Du hast einen Fehler gemacht.
28:28Aber deswegen darfst du jetzt nicht aufgeben.
28:30Es gibt immer einen Weg.
28:36Es fällt mir schwer, hier momentan einen Weg zu sehen.
28:40Heißt das, du wirst wieder zurückgehen nach Südafrika?
28:47Wenn ich gehe, würdest du mitkommen?
28:54Das kann ich nicht.
28:57Du liebst Südafrika doch genauso wie ich.
28:59Aber ich habe hier in Falkenthal gerade erst Wurzeln geschlagen.
29:04Soll ich sie wieder rausreißen?
29:06Ich kann doch nicht immer nur weglaufen.
29:11Können wir weglaufen?
29:13Wir wären doch zusammen.
29:15Zusammen sein können wir auch hier.
29:20Frederik.
29:21Ich möchte einfach einmal in meinem Leben was zu Ende bringen, was ich angefangen habe.
29:25Den Job hier, mein Studium.
29:30Und das Gleiche solltest du auch tun.
29:34Wenn du jetzt aufgibst, dann wirst du als Verlierer fortgehen.
29:38Willst du das?
29:46Okay.
30:07Wir sind in zwei.
30:18Wie soll das jetzt weitergehen?
30:22Was meinst du?
30:24Ja, das mit uns.
30:28Ich weiß nicht.
30:32Christa, wenn du dich von mir trennen willst,
30:34sag es mir dieses Mal bitte gleich.
30:37Kann ich mich besser drauf einstellen.
30:39Tobias, ich fühle mich nicht von dir trennen.
30:43Du hast eine wirklich charmante Art, mir das zu zeigen.
30:48Christa, ich kann nicht mehr so weitermachen.
30:51Ich spüre doch, dass mit dir was nicht stimmt.
30:58Tobias, ich...
30:59Es ist so, dass...
31:07Was ist?
31:09Du hast hier einen Verlierer gesehen?
31:14Was hat die Bank gesagt?
31:18Keine Ausbildung.
31:21Keine Perspektive.
31:24So einer wie ich bekomme keinen Existenzgründungskredit.
31:27Das war's dann wohl mit der eigenen Werkstatt.
31:44Lilly!
31:46Eine Spontanheilung.
31:47Sag bloß, du bist wieder gesund.
31:50Wo sind die Krücken?
31:51Wieso kannst du schon wieder laufen?
31:52Kolja.
31:54Was ist denn?
31:55Steht der Chef etwa hinter dir?
31:59Die Polizei.
32:01Der Papst.
32:02Oh, nicht schon wieder der Papst.
32:11Mama.
32:13Was machst du denn hier?
32:14Ja, ich...
32:15Ach, ich war zufällig in der Nähe und da dachte ich...
32:18Schau's mal rein.
32:20Wie ich hier hatte, Jan.
32:21Mangel Spaß hier.
32:23Ja, ja, aber wir müssen doch gleich weiterarbeiten, weil wenn die Chefin reinkommt und sieht, dass wir nichts machen...
32:27Ja, ja, ich verstehe, verstehe.
32:29Ich wollte dir nur schnell Bescheid sagen.
32:31Bescheid?
32:32Ja.
32:33Weißt du...
32:34Guck mal, ich dachte, der Papa und ich...
32:36Wir waren doch noch nie in deiner neuen Wohnung.
32:40Ja, und?
32:42Ja, ich meine, was hältst du davon?
32:44Wir würden dich einfach mal besuchen.
32:46Tolle Idee.
32:47Und wann?
32:49Wie wär's mit morgen?
32:53Wir sind endlich da, wo wir immer hinwollten.
32:56Werner hat jetzt doch noch begriffen, dass es ein Fehler war, Frederik zum Nachfolger zu machen.
33:01Das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um abzurechnen, oder?
33:04Siehst du, das unterscheidet uns.
33:06Ich finde, es ist genau der richtige Zeitpunkt dafür.
33:09Und was gibt's da schon nachzurechnen?
33:12Frederik hat es geschafft, mit nur zwei Aufträgen die Manufaktur in die roten Zahlen zu treiben.
33:17Mutter, bitte komm auf den Punkt.
33:19Was gibt es heute zu tun?
33:20Ich möchte nämlich so schnell wie möglich zu Großvater zurück ins Krankenhaus.
33:23Ich habe für heute Nachmittag einen Termin mit Notarstange ausgemacht.
33:28Das ist nicht dein Ernst?
33:30Ja, wie lange willst du noch warten?
33:32Vielleicht bis Großvater wieder richtig gesund ist?
33:36Maries Vermögen muss so schnell wie möglich in die Firma fließen, damit wir den Huber-Auftrag rechtzeitig fertigstellen können.
33:43Ich weiß.
33:45Ich weiß auch, dass du nur das Beste für die Firma willst.
33:47Aber wir werden damit warten, bis Großvater wieder endgültig gesund ist.
33:55Genau das werden wir nicht tun, mein lieber Sohn.
33:58Frau Mertens, bitte rufen Sie Notarstange an und sagen Sie ihm, er möge eine Stunde früher kommen als vereinbart und
34:04er soll dann direkt zu mir kommen.
34:06Das mache ich, Frau Grafenberg, gern.
34:08Und vorher brauche ich Huber am Telefon.
34:10Ja, aber der ist doch im Ausland, so viel ich weiß.
34:13Schon mal was von Mobiltelefon gehört?
34:19Selbstverständlich, Frau Grafenberg.
34:22Es wird nicht besser, wenn du noch länger wartest.
34:24Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
34:26Danke, Andreas. Davon wird es auch nicht besser.
34:29Hör zu, ich bin dein Freund.
34:31Ich will dir doch nur helfen.
34:34Das weiß ich.
34:37Aber ich kann doch so eine wichtige Entscheidung nicht alleine treffen.
34:40Ich meine, Jörg hat doch als Vater Mitbestimmungsrecht.
34:42Das hast du selbst gesagt.
34:43Habe ich das?
34:44Ja.
34:52Na, behalt's ruhig.
34:55Hör zu, ja, natürlich sollte jeder Vater ein Mitbestimmungsrecht haben, was das Kinderkrieg angeht.
35:01Ja, und Jörg nicht?
35:03Na ja, sagen wir mal so, Jörg ist nicht unbedingt der Typ, der sich darüber in den Kopf zerbricht, was
35:07das Beste fürs Kind ist.
35:09Sondern?
35:11Ich glaube, er ist mehr mit sich selbst beschäftigt und das ausschließlich.
35:14Aber vielleicht würde es sein Leben verändern, wenn er Vater wird.
35:18Also fassen wir mal zusammen.
35:20Jörg Schwarz hat seinen Spaß mit dir gehabt, hat dich dabei für seine Zwecke ausgenutzt, hat dich behandelt wie eine
35:26Putzfrau und dann hat er dich auch noch betrogen.
35:28Also, für welche Tatsache spricht das?
35:33Dass der Vater deines Kindes ein Arschloch ist.
35:38Und welchen Schluss ziehe mir daraus?
35:42Du entscheidest, ob du das Kind möchtest oder nicht.
35:52Möchte ich mit Frederik nach Südafrika gehen?
35:55Es war der letzte Ort, an dem ich wirklich glücklich war.
35:59Aber das war mit Daniel und es ist lange vorbei.
36:03Ich kann das nicht mit einem anderen Mann wiederholen, es wäre auch nicht dasselbe.
36:08Außerdem will ich nicht mehr fliehen.
36:11Und Frederik darf sich auch nicht so einfach von hier vertreiben lassen.
36:15Ich kann auch hier glücklich sein.
36:20Und vielleicht können wir das sogar zusammen.
36:24Frederik und ich.
36:42Hm.
36:44Das ist nett von dir, Christa.
36:46Wirklich.
36:48Aber glaubst du nicht im Ernst, dass ich bei solchen Halsabschneidern Schulden mache?
36:52Was heißt Halsabschneider?
36:54Manchmal braucht man eben sofort Geld und diese Leute geben es einem.
36:58Und diese Leute, wie du sie nennst, hängen dir auch ein Betonklotz an den Beinen und versenken dich dann im
37:03Baggersee.
37:04Wenn du ihnen das Geld nicht rechtzeitig zurückzeigen kannst.
37:07Du guckst zu viel Mafia für ihn.
37:10Außerdem sind die Zinsen für den Kredit so hoch, dass du gleich noch einen aufnehmen kannst.
37:15Wir brauchen keinen Kredit.
37:16Jeder von der Mafia noch von irgendeiner Bank.
37:20Deine Münzsammlung ist ja heilig, Papa.
37:24Nein, das ist sie nicht.
37:26Das ist einfach nur eine Münzsammlung, sonst nichts.
37:30Ein paar Tausend kriegen wir bestimmt dafür.
37:33Du hast Jahre gebraucht, um sie zusammenzukriegen.
37:37Und jedes Mal, wenn ein neues Stück dazukam, hast du dich wie ein Kind gefreut.
37:44Vergiss es.
37:46Das kann ich auf keinen Fall annehmen.
37:48Doch, das kannst du, Nico.
37:52Ich hänge nicht an der Sammlung und habe sie eben wie eine stille Reserve gesehen.
37:57Jetzt kann sie zu was Nutzer sein.
37:58Sie wird dir helfen, dass du dir eine Zukunft aufbauen kannst, Nico.
38:03Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
38:12Du machst dir Sorgen um Werner, hm?
38:17Ach, Marie.
38:19Ich habe mir mein Leben lang Sorgen gemacht.
38:23Zuerst um Daniels Vater Philipp, um Friederik.
38:28Dann um Annabelle Grafenberg, als sie schwanger war.
38:32Um Daniel, Patricia.
38:38Aber mein wirkliches Sorgenkind war immer er.
38:43Er hat aber auch wirklich einen Dickschädel.
38:46Ach ja?
38:47Ist mir noch gar nicht aufgefallen.
38:50Er hat sich immer um alles gekümmert.
38:53Um die Familie, die Firma, die Villa.
38:56Auch um mich, wenn ich will, verbrauchte.
39:00Aber er selbst...
39:02Er hätte sich mehr schonen müssen.
39:10Hallo.
39:11Hallo, Patricia.
39:14Und?
39:15Wie geht's, Werner?
39:16Ist er wieder bei Bewusstsein?
39:17Nee, er schläft noch.
39:19Sie haben ihm ein starkes Beruhigungsmittel gegeben.
39:30Alles okay bei dir?
39:36Es sah so...
39:38wie ein Schloss aus.
39:44Großvater warm.
39:48Es sah aus wie ein kleines, hilfloses Kind.
39:55Hey.
39:56Hey, ist gut.
39:59Mama dreht's ja.
40:01Ist gut.
40:15Mist.
40:21Au!
40:30Nur nicht zu schüchtern, meine Haaren.
40:32Ich setz fünf.
40:33Ich erhöhe.
40:34Ich erhöhe.
40:34Ich erhöhe.
40:35Ich erhöhe.
40:35Noch mal 20.
40:36Ich gehe mit.
40:37Und erhöhe.
40:37Ich erhöhe.
40:38Ich erhöhe.
40:39Ich erhöhe.
41:08Ich weiß nicht, ob ich das Zimmer von Werner Grafenberg ist.
41:11Da können Sie ganz beruhigt sein, Herr Grafenberg.
41:14Ihr Vater hat einen starken Willen.
41:16Ich informiere Sie, sobald er aufwacht.
41:19Danke.
41:24Ich advise esREAM.
41:28Ich bin bitter.
41:38Bitte.
41:40Ich bin bitter.
41:44Ich bin bitter.
41:48Ich bin bitter.
41:56Er hat gesagt, der Himmel muss warten, bis wir zu Ende gestritten haben.
42:01Es muss furchtbar für ihn sein, mit anzusehen, wie sein Sohn bitter versagt.
42:05Schluss jetzt! Sie haben doch, was Sie wollten.
42:08Ich finde, er hat eine zweite Chance verdient.
42:10Werner hat klar entschieden, und zwar gegen Frederik.
42:13Willst du mir nicht endlich sagen, was du vorhast?
42:15Du würdest mir sicher ausreden.
42:18Es wird auf jeden Fall mein Leben verändern.
42:20Es wird auf jeden Fall mein Leben verändern.
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