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KurzfilmeTranskript
00:08Ist Julia meine Tochter?
00:14Sag was, Mama. Stimmt das?
00:18Ist Tobias mein Vater?
00:21Sag mir, dass ich recht habe, Christa.
00:26Ich kann nicht.
00:28Christa, das verstehst du nicht.
00:30Doch, das tue ich.
00:34Sag uns die Wahrheit.
00:41Die Wahrheit ist...
00:47Ich weiß nicht, wer Julias Vater ist.
00:56Hey, what you looking for?
01:02No one has the answer.
01:05They just want more.
01:10Hey, who's gonna make it right?
01:16This could be the first day of my life.
01:25Verstehe ich nicht.
01:27Du hast doch gerade selbst zugegeben, dass du damals mit Julia schwanger warst.
01:32Ja, das stimmt auch.
01:37Ja, aber dann ist doch alles klar.
01:44Nein, Tobias, ich...
01:48Tobias...
01:49Du musst mir glauben, dass ich dich nie verletzen wollte, aber...
01:55In unserem Urlaub damals, an der Ostsee, da...
02:01Da gab es einen anderen.
02:04Wir haben uns im Urlaub kennengelernt.
02:09Was?
02:10Was?
02:12Was?
02:13Das könnte doch alles nicht wahr sein.
02:15Tobias, es tut mir so leid.
02:20Dieser andere, der kommt dann auch als Julias Vater in Frage?
02:27Ja.
02:31Du hast mich die ganze Zeit belohnt.
02:35Das glaube ich einfach nicht.
02:47Was ist, mein Junge?
02:48Schmeckt es dir nicht?
02:50Nach Annabelles geschmacklosen Auftritt ist mir echt der Appetit vergangen.
02:55Du darfst dich nicht so provozieren lassen.
02:58Das ist genau das, was sie will.
03:00Annabelle hat allen Ernstes vorgeschlagen, ein...
03:02Ein Viertel der Belegschaft zu kündigen.
03:05Einen Teil der Produktion nach Asien zu verlagern.
03:08Sie hat überhaupt kein soziales Verantwortungsgefühl für unsere Mitarbeiter.
03:12Und das überrascht dich?
03:14Nein.
03:16Annabelle habe ich nichts anderes erwartet.
03:17Aber dass Daniel diesen Schwachsinn befürwortet, das... das begreife ich einfach nicht.
03:23Daniel macht sich Sorgen um die Zukunft der Manufaktur.
03:27Und lässt sich von seiner Mutter beeinflussen.
03:29Und damit habe ich nicht gerechnet.
03:33Ich habe die Lodge verkauft, um den Huber-Auftrag zu retten.
03:36Mir liegt das Wohl der Manufaktur sehr wohl auch am Herzen.
03:39Ja, das weiß ich.
03:42Dennoch bleibt die Manufaktur in finanziellen Schwierigkeiten.
03:47Heißt das, du hast deine Meinung geändert?
03:49Du willst doch nicht auf Annabelles Vorschlag eingehen.
03:51Nein, natürlich nicht.
03:54Aber wenn wir weiterhin nur im gehobenen Segment produzieren möchten,
04:00dann müssen wir uns eine gute Alternative zu Annabelles Idee überlegen.
04:08Fredrik, wir hatten nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus noch gar keine Möglichkeit,
04:14über dich und Julia Schilling zu sprechen.
04:21Ihr seid euch in letzter Zeit doch sehr nahe gekommen.
04:30Ich weiß, dass du nicht immer gut zu sprechen warst auf Julia.
04:35Sie...
04:36Sie ist eine wundervolle Frau.
04:39Und ich...
04:41Ich liebe sie von ganzem Herzen.
04:44Das habe ich bei der Auseinandersetzung mit Annabelle vorhin gemerkt.
04:49Du hast Julia Sehenschutz genommen.
04:50Ja, zu reich doch, oder?
04:54Ich mache mir Sorgen,
04:56wie sich eure Beziehung
04:59auf dein Verhältnis zu Daniel auswirkt.
05:03Es wird sicher nicht ganz leicht, aber
05:05wir sind eigentlich erwachsen genug,
05:07um vernünftig mit so einer Situation umzugehen.
05:11Darf ich den Herrschaften nachher noch ein Espresso bringen?
05:14Sehr gern.
05:16Für mich nicht und für meinen Vater koffeinfrei.
05:19Sick.
05:20Ich muss dann zurück in die Manufaktur.
05:23Hast du noch einen Termin?
05:25Ja, ein Gespräch mit unserem Sicherheitschef.
05:28Ist was passiert?
05:30Nein.
05:31Reine Routine.
05:39Was für ein sentimentaler Trottel.
05:42Fredericks Geschäftsinn würde ausreichen,
05:44um eine Suppenküche zu leiten.
05:46Mutter, bitte.
05:47Na, ist doch wahr.
05:47Er und seine Julia
05:50haben unser Unternehmen fast an den Rand des Ruins getrieben.
05:53Und jetzt will er nicht mal die Konsequenzen tragen.
05:56Immerhin hat er die Lodge verkauft,
05:57um an Geld zu kommen.
05:59Was genau genommen? Diebstahl war.
06:01Die Lodge war Firmeneigentum.
06:04Sie hat nicht Frederik gehört.
06:06Und was ist denn plötzlich los mit dir?
06:08Warum verteidigst du ihn?
06:09Du wolltest doch auch, dass Marie investiert.
06:11Ja, sicher.
06:13Na also, und wäre das passiert,
06:14müssten wir jetzt nicht darüber nachdenken, Angestellte zu entlassen.
06:18Ich wünschte immer noch, es gäbe noch irgendeine andere Möglichkeit.
06:21Glaub mir, ich kann dich gut verstehen.
06:24Und mir fällt das, weiß Gott, auch nicht leicht.
06:26Aber dank Frederik wird uns gar nichts anderes übrig bleiben.
06:29Außer, wir produzieren Billig-Ramsch für irgendwelche Discount-Märkte
06:35und verlieren dabei unseren guten Ruf.
06:38Du weißt genau, dass das überhaupt nicht in Frage kommt.
06:41Tja.
06:43Dann ist ja alles klar.
07:11Dann ist ja alles klar.
07:17Julia, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
07:21Ich...
07:21Wie wärst du mit dem Tag, an dem du mich bedrohen hast?
07:28Weißt du noch, an dem Abend, an dem ich nicht mit dir tanzen gehen wollte?
07:33Ja, du warst angeblich spazieren.
07:36Ein paar Tage vorher hatte ich einen Mann am Strand kennengelernt.
07:40Peter, wir haben uns sofort gut verstanden.
07:44Da war von Anfang an so ein vertrautes Gefühl.
07:48An diesem Abend hat er mich eingeladen, mit ihm auszugehen.
07:53Ich wusste, dass es nicht gut ist.
07:56Und ich hab mich auch unheimlich dagegen gewehrt.
08:01Ja, da bin ich mir sicher.
08:03Wirklich, Tobias.
08:05Ich wollte dich nie verletzen.
08:07Aber zwischen Peter und mir hat es einfach gefunkt.
08:11Statt mir die Wahrheit zu sagen, hast du wie immer geschwiegen und gelogen.
08:15Und mich zum Volldenken gemacht.
08:19Was ist dann passiert?
08:24Peter und ich...
08:28Wir...
08:30Wir haben miteinander die Nacht verbracht.
08:32Und danach?
08:34Hast du von diesem Peter nochmal gehört?
08:37Er wollte, dass ich mit ihm weggehe.
08:40Aber das konnte ich nicht.
08:42Ich hatte so ein schlechtes Gewissen.
08:43Für mich war das doch erstmal nur ein Ausrutscher, nicht viel mehr.
08:48Was soll denn das heißen, erstmal?
08:51Na, was wohl?
08:54Dass sie ihre Meinung ziemlich schnell geändert hat.
08:57Sie hat mich auch schon ein paar Tage nach unserer Rückkehr sitzen lassen.
09:01Ich hab einfach gemerkt, dass da doch mehr ist.
09:04Und bin zu ihm hingefahren.
09:06Und dann sind wir eine Zeit zusammen gewesen.
09:09Bis ich gemerkt habe, dass ich schwanger bin.
09:11Das war ihm zu viel.
09:14Er wollte die Verantwortung nicht übernehmen und hat mich vor die Tür gesetzt.
09:20Ihm ein richtiger Typ zum Verlieben, was, Christa?
09:24Tobias, ich weiß, dass ich viel falsch gemacht habe.
09:26Aber ich wollte es doch wieder gut machen.
09:28Ich wollte zu dir zurückkommen.
09:31Ach, wirklich?
09:32Mich schön.
09:34Da freut man sich doch, wenn man mal zweite Wahl ist.
09:37So hab ich das nicht gemeint.
09:40Was ich sagen wollte, war...
09:41Lass es, Christa.
09:43Es interessiert mich nicht mehr.
09:48Aber mich interessiert's.
09:51Warum bist du nicht zurück zu Tobias?
09:55Tobias war in der Zwischenzeit mit Inge zusammen.
09:57Er wirkte glücklich.
09:59Das wollte ich nicht kaputt machen.
10:01Also hab ich beschlossen, ganz alleine woanders neu anzufangen.
10:04Ich dachte, das wär das Beste für uns alle.
10:07Was?
10:08Aus Rücksicht auf die anderen bist du abgehauen?
10:11So ein Blödsinn.
10:13Es geht dir doch immer nur um dich.
10:15Alle anderen sind dir doch völlig egal.
10:17Tobias, das ist nicht wahr.
10:19Ich weiß, ich hab einen großen Fehler gemacht, aber es tut mir leid.
10:23Wirklich.
10:25Das tat es dir bisher immer, Christa.
10:27Es tut dir leid, dass du mich beklaut und belogen hast.
10:30Und natürlich auch, dass du mich betrogen hast.
10:33Aber es war doch nur das eine Mal.
10:35Ach, wie tröstlich.
10:38Tobias.
10:40Bitte.
10:43Tobias.
10:45Julia.
11:03Marie, du musst vorsichtiger sein.
11:06Was ist, wenn Daniel die Hormonpräparate entdeckt?
11:09Ich hab doch nur ein Glas Wasser geholt.
11:11Du weißt, wie viel davon abhängt, dass alle an deine Schwangerschaft glauben.
11:15Du musst besser aufpassen.
11:17Dann muss ich Mutter beipflichten.
11:20Du musst dich schonen.
11:23Hallo.
11:24Daniel, ich habe gerade Marie von unseren Schwierigkeiten in der Manufaktur erzählt.
11:28Hast du denn nochmal mit Werner oder Frederik gesprochen?
11:32Nein, nicht seit unserem letzten Treffen.
11:36Habt ihr euch denn schon Gedanken gemacht, wann eure Hochzeit stattfinden soll?
11:40Also ich fände deine Hochzeit im Sommer ganz schön.
11:42Es ist warm, wir können draußen feiern.
11:43Was meinst du?
11:45Ich weiß nicht, bis dahin sind es ja noch ein paar Monate.
11:48Also dein Vater und ich, wir haben auch nicht im Sommer geheiratet und das war wunderschön.
11:53Außerdem könnten wir ein anderes Problem bekommen.
11:56Was für ein Problem?
11:57Naja, in ein paar Monaten wird Marie nicht mehr in mein Hochzeitskleid passen.
12:02Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber vielleicht fühlst du dich ja da nicht mehr wohl.
12:08Klar, da hast du natürlich recht.
12:10Vielleicht bekommen wir noch einen früheren Termin, wenn es überhaupt noch einen gibt.
12:14Und wenn nicht, dann heiraten wir halt nach der Geburt des Kindes.
12:22Mann, schau, bitte, pass doch auf, Mama schläft.
12:25Ja, toll, passiert.
12:31Was soll denn das? Ich will fertig werden.
12:33So, und du sagst mir jetzt erstmal, was mit dir los ist.
12:36Seitdem du vorhin nach deiner Mutter geguckt hast, bist du völlig durch den Wind.
12:39Ich weiß nicht, was du meinst.
12:44Hey, wir sind zusammen.
12:46Und wenn es dir mies geht, dann möchte ich, dass du mir das sagst.
12:49Das würdest du doch auch wollen.
12:52Vielleicht kann ich dir ja helfen.
12:54Ich habe sie vorhin gesehen, sie hat geweint und ich habe sie noch nie so verzweifelt gesehen.
13:00Du bist doch klar, dass sie traurig ist.
13:02Ja, aber ich weiß nicht, wie ich ihr helfen soll.
13:05Hast du mit ihr gesprochen?
13:07Nein, weißt du, wenn Tim ein Problem hat oder Lilly oder du, dann weiß ich was.
13:10Was ich machen, was ich sagen soll, aber sie ist meine Mutter.
13:14Bisher war sie immer diejenige, die mir geholfen hat.
13:19Also, ich bin alles andere als eine Expertin, was Eltern angeht, aber vielleicht solltest du ihr genau das sagen.
13:26Ja, aber stell dir vor, dann fängt sie an zu erzählen, wie schlecht es ihr geht, wie mies mein Vater
13:29war.
13:29Und ich meine, er ist immerhin mein Vater.
13:32Sie soll dir ja auch nicht jedes Detail erzählen.
13:36Aber du könntest ihr sagen, wie schwer die Situation für dich ist.
13:56Wenn ihr da ist, wenn ihr da ist, wenn ihr da ist, wenn ihr da ist.
14:15Ich habe mich in der Vergangenheit viel zu oft vor meiner Verantwortung gedrückt, aber damit ist jetzt Schluss.
14:21Ich liebe dich, Mama.
14:23Ich dich auch.
14:24Und ich bin wahnsinnig stolz auf dich.
14:36Wie lange kennst du diesen Tobias eigentlich schon?
14:40Ach, fast schon, seit einer halben Ewigkeit.
14:44Und wieso hast du da nie von ihm erzählt?
14:49Mama hat mich mein ganzes Leben lang belogen.
14:53Wieso hat sie mir die Geschichte von dem Piloten erzählt, der sie sitzen gelassen hat, als sie schwanger war?
14:58Nur damit sie das arme Opfer spielen kann?
15:02Und das hat auch noch funktioniert.
15:04Sie hat mir immer leid getan.
15:06Dabei ist sie diejenige, die uns belogen und betrogen hat.
15:09Tobias und mich.
15:10Ich weiß nicht, ob ich ihr das jemals verzeihen kann, ob ich ihr noch irgendwas glauben kann.
15:15Mein ganzes Leben ist eine Lüge.
15:44Ich weiß nicht, ob ich das jemals verzeihen kann.
16:06Vielen Dank.
16:43Vielen Dank.
17:02Ich habe Sie doch engagiert, um unter anderem auch die Sicherheit meiner Mitarbeiter zu gewährleisten.
17:07Ja? Hat sich jemand beschwert?
17:10Das wäre noch untertrieben.
17:15Herr Grafenberg, ich möchte nicht Anmaße unterscheiden, aber ich bin der Meinung, dass ich meine Arbeit bisher immer zufriedenstellend erledigt
17:22habe.
17:23Wirklich?
17:27Gehört es zu Ihren Aufgaben, Mitarbeiter zu bedrohen?
17:30Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen, aber ich finde Ihre Andeutungen beleidigend.
17:34Hören Sie auf mit diesem schmieren Theater.
17:37Ich weiß, dass Sie Julia bedroht haben und dass Sie Ihre Mutter wieder in die Spielsucht getrieben haben.
17:41Ja, so einen ähnlichen Vorwurf hat mir Julia auch schon gemacht und ich weiß nicht, was Sie meinen.
17:46Julias Mutter und ich, wir haben uns zufällig bei einer Prokero in dem Lanzino getroffen.
17:50Sparen Sie sich das.
17:52Können Sie nicht an Restwürde bewahren?
17:54Hören Sie auf zu lügen.
17:55Wie kommen Sie darauf, dass ich lüge? Sie sind mein Boss.
17:58Vielleicht sollten Sie Julias Aussagen überprüfen.
17:59Es reicht.
18:01Ich habe Ihnen vertraut.
18:02Sie haben gute Arbeit für die Lodge und für die Manufaktur geleistet.
18:05Aber jetzt haben Sie es zu weit getrieben.
18:07Herr Grafenberg, ich bin nicht bereit, mir diese Unverschämtheit länger anzuhören.
18:10Müssen Sie auch nicht.
18:11Sie sind hier mit Fristus entlassen.
18:16Mit welcher Begründung?
18:19Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Nötigung, Erpressung.
18:21Suchen Sie es einfach raus.
18:26Eins kann ich Ihnen versprechen, Herr Grafenberg.
18:29Sie werden es noch bereuen, sich wen diese miesen Schlampe mit mir angelegt zu haben.
18:59Ich störe mich.
19:00Ach, komm rein.
19:08Aber ich...
19:11Ich muss was mit dir besprechen.
19:13Ja, klar.
19:14Was ist los?
19:15Guckst du dir so ernst?
19:18Es wird dir doch zu viel.
19:19Soll ich lieber gehen?
19:20Nein, nein, darum geht es nicht.
19:22Was dann?
19:24Ich habe dich vorhin gesehen.
19:26Was?
19:27Du warst allein hier.
19:29Ich wollte dich holen und...
19:31Da habe ich dich gesehen.
19:32Ach.
19:34Kolja.
19:35Das tut mir so leid.
19:37Ich wollte nicht, dass du mich weinen siehst.
19:41Es ist wegen Papa, oder?
19:43Na klar.
19:46Das ist doch nicht leicht.
19:47Guck mal, 20 Jahre ist doch eine lange Zeit.
19:50Aber mach dir bitte wegen mir keine Sorgen.
19:52Ich muss akzeptieren, dass diese Ehe kaputt ist.
19:55Ich will aber nicht, dass du jetzt auch darunter leidest.
20:03Ich...
20:04Ich fühle mich als...
20:07dass meine ganze Welt zusammenbricht.
20:10Oh, Schatz.
20:11Ich hätte das so gerne erspart.
20:15Ich wusste einfach nicht, wo ich hinsah.
20:17Es ist okay, dass du hier bist.
20:20Ja.
20:29Tim hat wirklich kein Problem damit,
20:30dass jetzt plötzlich Colliers Mutter bei ihm wohnt.
20:32Es ist doch nur vorübergehend.
20:34Bis Frau Hartl weiß, wie es weitergehen soll.
20:37Wie geht es denn, Collier, überhaupt?
20:38Muss ja ein ziemlicher Schock für ihn gewesen sein.
20:41Ja.
20:42Und er konnte doch nicht mal mit seinem Vater reden.
20:44Er ist nämlich mit seiner neuen,
20:45erst mal schönen Urlaub nach Bali geflogen.
20:48Mit Colliers Mutter ist er wahrscheinlich nur im Harz gewesen, was?
20:51Ich glaube, buchmäßiger geht es ja gar nicht.
20:54Hat sich ja nicht die Polizei noch mal gemeldet, wegen des Einbruchs?
21:00Was hast du da?
21:04Was soll das bedeuten?
21:06Ich kann es mir denken.
21:09Papa und ich wissen inzwischen, wer die Münzermann geklaut hat.
21:14Was?
21:14Wer denn?
21:18Christa?
21:19Aber warum?
21:21Ist sie etwa wieder spielsüchtig?
21:24Ja.
21:25Offensichtlich.
21:27Das muss Papa voll fertig machen.
21:31Anzunehmen.
21:32Trotzdem hat er sie vor der Polizei gedeckt.
21:35Keine Ahnung warum.
21:38Ich hatte meine Gründe.
21:39Papa, es tut mir so leid.
21:41Das ist furchtbar.
21:43Danke, Lili.
21:47Weißt du denn schon, wie es jetzt weitergehen soll mit euch beiden?
21:53Es gibt kein wir beide mehr.
21:56Ich habe mich von Christa getrennt.
22:03Ich wollte eigentlich zu Frederik.
22:06Das tut mir leid.
22:07Der ist noch in der Manufaktur.
22:10Ach so.
22:12Ist alles in Ordnung?
22:14Ja, alles in Ordnung.
22:15Danke.
22:17Ich habe immer gespürt, wenn es dir nicht gut geht.
22:21Das ist auch immer noch so.
22:23Ja, es geht mir tatsächlich gerade nicht so gut.
22:25Aber ich...
22:26Du musst nichts sagen, Juhlert.
22:29Ich wollte nur, dass du weißt, dass sich daran nichts geändert hat.
22:35Es ist meine Mutter.
22:36Sie spielt wieder.
22:39Das tut mir leid.
22:42Julia.
22:44Das ist ja eine Überraschung, dich hier zu sehen.
22:47Hallo, Marie.
22:49Ich wollte eigentlich zu Frederik.
22:52Ach so.
22:55Ist er denn aus dem Büro schon zurück?
22:57Nein.
22:59Du kannst ja oben in seinem Zimmer warten.
23:01Ja, gerne.
23:04Ja.
23:04Ja.
23:28Guten Abend, Mutter.
23:30Vizia, mein Gott, musst du dich so anschleichen?
23:33Warum so schreckhaft?
23:34Hast du etwa ein schlechtes Gewissen?
23:36Warum soll die ein schlechtes Gewissen haben?
23:40Zum Beispiel...
23:42Weil du planst, Halbfaltental arbeitslos zu machen?
23:46Ich vermute mal, dass du bei deinen Rationalisierungsplänen
23:48auch an die Designabteilung gedacht hast.
23:50Wenn du auf Julia anspielst, ja.
23:53Jetzt, wo sie am Boden liegt,
23:55macht es dir eine besondere Freude, nochmal nachzutreten, was?
23:58Wovon sprichst du?
24:00Julias Mutter ist wieder ihrer alten Leidenschaft verfallen.
24:03Ach, die arme Julia.
24:06Nur gut, dass sie rechtzeitig nach Daniel
24:08sich an die nächsten Millionenerben rangemacht hat.
24:10Und sie demnächst viel Zeit haben wird,
24:12ihrer Mutter beizustehen, was?
24:14Übrigens, Patricia,
24:17meine Pläne bezüglich der Designabteilung
24:20betreffen nicht nur Julia.
24:22Was willst du damit sagen?
24:24Nun, du wirst zugeben, dass es nicht besonders effizient ist.
24:27Zwei gut bezahlte Designerinnen zu haben.
24:31Früher war ich doch auch allein für das Design verantwortlich.
24:33Leider hast du mit dem Wildrosendesign bewiesen,
24:36dass du noch einige Defizite hast.
24:39Was soll das heißen?
24:41Dass du im Zweifelsfall dafür bist, dass ich auch gehe?
24:44Nun, es gibt viele junge, talentierte,
24:47arbeitslose Designer.
24:49Verstehe.
24:50Du bist sauer auf mich,
24:51weil ich mich auf Frederiks Seite gestellt habe.
24:53Ich habe dich immer gewarnt.
24:55Leg dich nicht mit mir an.
24:57Weißt du, was mich froh macht?
24:59Dass Großvater und Frederik nicht mehr im Traum daran denken,
25:01deinen Plänen nachzugeben.
25:05Das werden wir ja noch sehen.
25:15Andreas, da bist du ja noch.
25:17Ich dachte, Markus wollte dich abholen.
25:19Ja, dachte ich auch,
25:21aber der ist wie immer zu spät.
25:23Was soll's?
25:24Ich muss mich einfach damit abfinden,
25:25dass Markus nicht der Zuverlässigste ist.
25:26Der kommt schon bestimmt gleich.
25:29Aber mal was anderes.
25:31Ich habe eben mit Nora gesprochen,
25:33aus der Buchhaltung.
25:34Sie hat gesagt,
25:36die Chefabteilung Planstellen abzubauen.
25:40Von wem hat sie das denn?
25:42Von Max, aus der Formerei.
25:45Und der wiederum hat ein Gespräch
25:46mit Frau Gravenberg und Daniel mitgehört.
25:48Sie verstehen, was falsch verstanden.
25:52Hoffentlich kriege ich keine Kündigung.
25:56Sieger, das könnt ihr nicht so einfach machen.
25:59Schwangere dürfen nicht gekündigt werden.
26:01Und du bist außerdem
26:04unverzichtbar.
26:08So,
26:10ich ruf Markus nochmal an mir rechts.
26:12Ich geh dann schon mal.
26:14Schönen Abend noch.
26:15Dir auch.
26:26Hallo Andreas, hi.
26:28Ja, sorry, ich weiß,
26:29ich bin ein bisschen zu spät.
26:29Tut mir leid.
26:31Nein, warte.
26:32Ich bin gleich da.
26:32In wenigen Minuten, ja?
26:33Okay, bis bald.
26:35Na, wartet Ihr Schätzchen auf Sie?
26:38Was wollen Sie von mir?
26:40Können Sie sich das nicht denken?
26:41Sie mieser Verräter?
26:43Ich weiß wirklich nicht,
26:44was Sie von mir wollen.
26:45Wirklich?
26:46Sind Sie noch dämlicher,
26:47als ich dachte?
26:48Lassen Sie mich in Ruhe.
26:50Ich will keinen Ärger.
26:51Sie hätten Sie sich früh überlegen sollen.
26:53Sie mussten ja ein Präuschchen
26:54mit Julia halten.
26:57Ich weiß,
26:58dass wir ihr meine Adresse gegeben haben,
26:59als sie nach ihrer Mutter gesucht hat.
27:02Sie hat sich große Saugen gemacht.
27:04Rührend.
27:05Und dass Sie so ein weiches Herz haben,
27:07haben Sie mir gleich geholfen.
27:09Wo der Gelegenheit
27:11haben Sie ja noch alles Weitere
27:12über unser kleines Aroschmau erzählt.
27:15Ja?
27:19Spätestens so lassen Sie Ihre Finger von mir.
27:22Bei Ihnen habe ich eine ganze Menge Ärger bekommen,
27:24an meiner Arbeit verloren.
27:25Es tut mir leid.
27:26Wir können Julia ja erzählen,
27:27dass es alles ein Missverständnis war.
27:29Und nun
27:30bekommen Sie mein ganz besonderes Dankeschön.
27:40Julia!
27:42Bin ich froh,
27:43dass du da bist.
27:45Warum hast du denn nicht angerufen?
27:46Ich wäre früh gekommen.
27:50Ich habe Jörg rausgeschmissen.
27:52Hat er dich belästigt?
27:54Nein.
27:57Deine Mutter?
28:03Sie hat mich angelogen.
28:06Ich weiß.
28:08Nein.
28:09Mein ganzes Leben lang.
28:12Was meinst du damit?
28:16Sie hat mir immer erzählt,
28:18dass mein Vater Pilot war.
28:20Der Sie sitzen gelassen hat.
28:22Und jetzt ist alles ganz anders.
28:25Wie haben Sie das?
28:27Ich habe immer gedacht,
28:29dass meine Mutter alleine gelassen wurde.
28:31Dass sie mich alleine großziehen musste,
28:33weil der Typ Sie sitzen gelassen hat.
28:36Und jetzt?
28:38Jetzt sagt sie,
28:39dass Sie gegangen ist.
28:42Na ja.
28:44Das wirft kein gutes Bild auf deine Mutter,
28:46aber
28:48nimmst du das nicht ein bisschen
28:49zu sehr zu Herzen?
28:50Tobias ist vielleicht mein Vater.
28:52Ich habe mir immer einen Vater gewünscht,
28:54aber doch nicht so.
28:56Tobias?
28:59In dem Sommer vor 26 Jahren,
29:01als Tobias und meine Mutter
29:03zusammen an der Ostsee waren,
29:04da wurde ich gezeugt.
29:07Und
29:08was meinst du mit vielleicht?
29:10Es gab noch einen anderen.
29:12Meine Mutter hatte noch
29:13einen zweiten Liebhaber.
29:17Und jetzt weiß sie nicht,
29:18ob sie von Tobias
29:18oder dem anderen Mann schwanker wurde.
29:20Wie konnte sie mir das antun?
29:22Sie hat immer behauptet,
29:23dass sie mich liebt.
29:26Das tut sie doch.
29:29Ich will sie nicht mehr sehen.
29:34Kann ich heute Nacht hierbleiben?
29:37Natürlich.
29:40Wir haben schon lange wieder im Nächsten.
29:47Na,
29:48alles in Ordnung?
29:50Ja,
29:51alles in Ordnung.
29:53Hast du Hunger?
29:54Soll ich uns was zu essen besorgen?
29:56Nein, danke.
29:59Wieso?
30:00Geht's dir nicht gut?
30:02Doch.
30:06Mach dir Toni zu schaffen.
30:09Bitte nicht.
30:12Entschuldige.
30:15Hab ich was Falsches gesagt?
30:17Nein.
30:21Kann ich irgendwas für dich tun?
30:25Kannst du mich mal kurz in den Arm nehmen?
30:40Du und Julia.
30:43Ihr habt vorhin so vertraut ausgesehen.
30:47Julia ging es nicht so gut.
30:49Das hat nichts mit uns zu tun, Marie.
30:52Meinst du, sie wird jetzt öfter hier sein?
30:55Das weiß ich nicht.
30:56Sie wollte ja auch zu Frederik und nicht zu mir.
31:00Das zwischen Julia und mir ist vorbei.
31:05Sie hat sich Sorgen gemacht wegen ihrer Mutter und
31:07ich hab als Freund zu ihr gesprochen.
31:10Wahrscheinlich wirkt dir das so vertraut auf dich.
31:14Marie, ich hab mich für dich und das Baby entschieden.
31:16Wir werden heiraten.
31:19Ja, ich weiß.
31:22Vertraue mir einfach.
31:24Das mach ich.
31:25Wirklich.
31:29Das wird nicht wieder vorkommen.
31:30Versprochen.
31:38Markus, ich bin's.
31:39Ich hab keine Ahnung, was dieser Mist soll,
31:41aber ich hab keine Lust, dir ständig nur auf deine Mobilbox zu sprechen.
31:44Ich hoffe wirklich, dass du eine gute Ausrede hast.
31:46Gute Nacht.
31:53Hallo?
31:56Hallo?
32:01Scheiße.
32:05Hallo?
32:13Scheiße, Mann.
32:14Ich weiß nicht, wie siehst du denn?
32:24Hallo?
32:25Ich brauch einen Krankenwagen, schnell.
32:28Andreas Krill.
32:30Ich glaub, wir sollen uns doch mal eine Schlafcouch zulegen, ne?
32:33Ach, das geht schon.
32:34Nicht wahr, Charlotte?
32:35Ja, klar.
32:36Ist ja auch massig Platz.
32:39Naja, aber ist ja nur für ein paar Nächte.
32:41Stimmt's?
32:43Na, dann euch beiden mal eine entspannte Nacht.
32:46Ja, dir auch.
32:52Und?
32:54Warst du nochmal bei deiner Mutter?
32:56Ja.
32:59Geht's dir besser?
33:01Könntet ihr reden?
33:03Sie hat so getan, als ob es ihr wieder gut geht, aber...
33:05Ich hab genau gemerkt, dass das nicht stimmt.
33:10Hast du ihr das gesagt?
33:13Nein, das würde ihr auch nicht helfen.
33:15Ich will einfach nur, dass es ihr wieder besser geht.
33:19Nein.
33:21Das wird es auch.
33:23Immerhin bist du für sie da.
33:25Und das allein hilft dir.
33:29Schlaf gut.
33:43Suchen Sie Evas Haushaltskasse?
33:49Warum schleichen Sie hier im Dunkeln herum?
33:53Ich hab Durst.
33:55Ich suche ein Glas.
33:56Und warum machen Sie das nicht in Ihrer kleinen Ferienwohnung?
34:00Ich bin Ihnen zwar keine Rechenschaft schuldig,
34:02aber ich übernachte bei Frederik.
34:05Ach so.
34:07Und da wollten Sie die Gelegenheit nutzen und sich mal ein bisschen umsehen.
34:11Vielleicht finden Sie ja etwas,
34:14womit Sie Ihrer Mutter aus der Patsche helfen können.
34:17Es war mir klar, dass Sie sich über Ihren Rückfall meiner Mutter freuen.
34:20Im Gegenteil.
34:21Ich bin sehr beunruhigt.
34:23Sie lassen unsere Familie nicht in Ruhe.
34:26Womöglich ziehen Sie uns da auch noch mit rein.
34:29Ich ziehe Sie nirgendwo mit rein.
34:31Das ist eine Sache zwischen meiner Mutter und mir.
34:33Und deshalb schleichen Sie nachts durch unser Haus?
34:37Es soll doch da so spezielle Einrichtungen geben
34:40für so schwierige Fälle wie Ihre Mutter.
34:42Vielleicht kann man ihr da helfen.
34:45Ich hab mal was von einer Elektroschock-Therapie gehört.
34:51Warum tun Sie das?
34:53Ich lass Sie doch auch in Ruhe.
34:55Ich möchte Ihnen und Ihrer kranken Mutter doch nur helfen.
34:59Danke.
35:00Kein Bedarf.
35:03Verstehe.
35:04Sie haben ja jetzt Frederik.
35:06Richtig?
35:08Ich hoffe nur,
35:10er verlangt keine Unanständigkeiten von Ihnen.
35:13Ich meine,
35:14als Gegenleistung.
35:15Keine Sorge, Frau Grafenberg.
35:17Sollte ich mich überfordert fühlen,
35:20dann wende ich mich vertrauensvoll an Sie.
35:22Sie haben dann sicher einen guten Tipp,
35:23wie man sich als Eingeheiratete so verhält.
35:44Wie soll es jetzt bloß weitergehen?
35:46Mit Mama und mir.
35:49Ich fühle mich schrecklich.
35:50Ich bin enttäuscht und verletzt.
35:52Aber ich weiß nicht, was ich tun soll.
35:55Ich kann mir im Moment nicht vorstellen,
35:57wie ich je wieder mit ihr reden soll.
36:00Aber wird es mir helfen,
36:00den Kontakt abzubrechen?
36:02Sie ist und bleibt trotzdem meine Mutter.
36:05Wir haben so viel zusammen durchgestanden.
36:14Guten Morgen.
36:16Morgen, mein Schatz.
36:19Du hast nicht gut geschlafen.
36:23Nur ein paar Stunden.
36:27Ich habe mir so gewünscht,
36:28zu schlafen und alles für eine Weile
36:29vergessen zu können,
36:30aber es ging nicht.
36:33Ich weiß einfach nicht,
36:34was ich machen soll.
36:38Du musst dir Zeit lassen.
36:41Ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt.
36:45Und es renkt sich wieder an.
36:50Ich weiß nicht,
36:51ob ich Mama jemals verzeihen kann.
36:54Sie hat immer so getan,
36:55als ob sie das Opfer sei.
36:57Und ich bin immer bei ihr geblieben.
37:03Jetzt fühlst du dich von ihr hintergangen, hm?
37:05Ja.
37:09Und ich habe immer geglaubt,
37:10ich sei schuld.
37:13Immerhin ist der Typ abgehauen,
37:14als sie mit mir schwanger war.
37:20Du kamst immer vor wie der Klotz
37:21bei deiner Mutter, hm?
37:24Aber er hat sie Tobias verlassen.
37:34Am liebsten würde ich von ihr verlangen,
37:36dass sie alles rückgängig macht,
37:37aber es ist natürlich Schwachsinn.
37:41Ich kann gut verstehen,
37:42dass du dir das wünschst.
37:44So kann ich doch mit ihr nicht reden.
37:47Musst du doch auch gar nicht.
37:50Du brauchst Abstand.
37:53Die Situation ist so ähnlich
37:54wie die mit meinem Vater.
37:57Irgendwann
37:58kann man wieder aufeinander zugehen.
38:11Weißt du,
38:12wovor ich am meisten Angst habe?
38:18dass Julia und Tobias mir nicht verzeihen.
38:23Ich will ja nicht herzlos klingen,
38:25aber damit musst du rechnen.
38:28Du hast die beiden sehr verletzt.
38:32Die beiden brauchen Zeit,
38:34damit fertig zu werden.
38:39Und was wird dann aus mir?
38:43Ich meine,
38:44ich bin immer mit Julia zusammen gewesen.
38:47Ich kann mir ein Leben ohne sie
38:50einfach nicht vorstellen.
38:57Das ist unheimlich von Frederik,
38:59dass er diese Person
39:00bei uns zu Hause übernachten lässt.
39:02Demnächst müssen wir noch
39:03einen Wachschutz engagieren,
39:05um uns zu Hause sicher zu fühlen.
39:07Jetzt übertreibst du aber ein bisschen.
39:09Marie,
39:10Julias Mutter ist eine Spielerin.
39:12Wenn wir nicht aufpassen,
39:13verpfändet die ihm
39:14nur unseren ganzen Besitz.
39:15Also ich bitte dich.
39:17Das erstaunt mich jetzt.
39:20Gerade dir sollte es
39:21am wenigsten gefallen,
39:22wenn sie wieder
39:22um Daniela rumschleicht.
39:25Das habe ich mit ihm
39:26gestern Abend geklärt.
39:27Die beiden sind nur noch Freunde.
39:31Werner, guten Morgens.
39:33Schon so früh auf den Beinen?
39:35Der Arzt hat mir
39:37viel frische Luft veröffnet.
39:40Guten Morgen, Marie.
39:41Guten Morgen.
39:44Was sagst du
39:45zu unserem Hausgast?
39:47Bitte?
39:48Ach, du weißt noch gar nichts davon.
39:51Frederik hat dieser Julia Schilling
39:52doch tatsächlich erlaubt,
39:53bei uns zu übernachten.
39:55Das ist doch unerhört.
39:57Ich habe sie gestern Abend
39:59dabei erwischt,
39:59wie sie in unseren Schränken
40:00herumgeschnüffelt hat.
40:02Ich bin sicher,
40:03dass du was
40:04missverstanden hast.
40:06Frederik ist erwachsen.
40:07Er kann
40:08bei sich übernachten lassen,
40:10wen er will.
40:11Jetzt entschuldige ich mich,
40:12ich möchte zeitig
40:13in der Manufaktur sein.
40:14Du willst heute schon wieder
40:15in die Manufaktur?
40:17Ja, natürlich.
40:19Ich dachte,
40:19das wäre gestern
40:20eine Ausnahme gewesen.
40:22Es tut mir leid,
40:23Annabelle,
40:24dich enttäuschen zu müssen,
40:25aber ich habe vor,
40:26in nächster Zeit
40:27wieder regelmäßig
40:28arbeiten zu gehen.
40:29Aber wenn du willst,
40:31kann ich dich mitnehmen.
40:45Julia,
40:45wo warst du denn
40:46die ganze Nacht?
40:47Ich habe mir solche Sorgen gemacht.
40:49Wirklich.
40:51Julia,
40:51du bist meine Tochter.
40:52Ich liebe dich.
40:54Ja,
40:54weil du mich so furchtbar liebst,
40:55hast du mich mein ganzes Leben
40:56lang belogen.
40:58Julia,
40:58das wollte ich nicht.
41:04Mama,
41:04ich habe immer gedacht,
41:05es sei meine Schuld gewesen.
41:07Du hast nie was dagegen gemacht.
41:09Julia,
41:09ich weiß,
41:10was ich getan habe,
41:11war falsch,
41:11aber es tut mir alles so leid.
41:14Bitte,
41:14gib mir noch eine Chance.
41:15Ich habe mich für dich,
41:18wie es die Frage,
41:20ich habe mir noch eine Chance.
41:20Ich habe mich für dich,
41:20Ich lese,
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