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  • vor 5 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Komm mit.
00:07Danke.
00:09Wofür?
00:10Für alles.
00:12Du glaubst an mich, wenn es kein anderer mehr tut.
00:15Du bringst mich zum Lachen, wenn ich eigentlich heulen möchte.
00:19Ich kann deinetwegen wieder glücklich sein.
00:22So wie jetzt.
00:24In diesem Moment.
00:37In diesem Moment.
01:00Ich kann mich nicht sehen.
01:03Ich kann mich nicht sehen.
01:04Ich könnte es den ersten Tag der mein Leben.
01:18Musik
01:53Das ist doch kein Beinbruch, Christa. Sie müssen nur ihr unterschreiben.
01:58Ich hatte ein Superblatt.
01:59Aber seines war besser.
02:01So etwas kommt ihm vor.
02:04Können wir das nicht unter uns reden? Ich meine, nicht so offiziell.
02:07Nicht, dass ich ihn nicht traue, aber wenn es um so viel Geld geht.
02:131000 Euro? Ich war mir so sicher.
02:17Ach, bei Ihrem Glück holen Sie das ganz schnell wieder rein.
02:20Also ich glaube, mir reicht es für heute.
02:24Was denn, was denn? Der Abend ist noch jung. Neues Spiel, neues Glück.
02:28Danke, aber ich muss gehen.
02:30Aber ich helfe Ihnen gerne noch mal aus mit dem nächsten Einsatz, Frau Schilling.
02:33Sie hat doch schon Nein gesagt.
02:36Also gut. Dann morgen wieder.
02:40Ich glaube nicht, dass ich noch mal kommen kann.
02:42Christa, das ist doch nur ein Spiel.
02:43Ich möchte jetzt gehen.
02:47Wiedersehen.
02:53Wiedersehen.
02:59Wenn Sie mir noch mal dazwischen vorbringen, dann können Sie was erleben.
03:02Sie hat doch schon genug für heute verloren.
03:04Ich entscheide, wann genug ist. Ist das klar?
03:07Ja.
03:10Markus?
03:13Es könnte auch noch was für Sie rausspringen dabei.
03:42Marie, bist du da?
03:45Sekunde.
03:48Jetzt mach es schon.
03:50Jetzt mach es schon.
03:54Die Wiege ist ja fertig.
03:57Ja, ja. Charlotte hat mir geholfen.
03:59Es ging schnell.
04:02Die ist wunderschön geworden.
04:04Das erste Geschenk für unser Kind.
04:07Nein.
04:09Das gibt's doch nicht.
04:12Alles in Ordnung?
04:14Ja, ja. Alles okay.
04:17Ich sehne mich nach einem freundlichen Gesicht.
04:32Hi.
04:35Ich...
04:36Ich hab noch gar nicht mit dir gerechnet.
04:38Ich bin froh, endlich hier zu sein.
04:40Hallo.
04:45War das so einen alten Tag?
04:47Ja, das kann man so sagen.
04:48Diese Huber-Geschichte macht es uns ganz schön zu schaffen.
04:51Frederik und Mutter sind wie zwei Kampfhähne.
04:54Und du mittendrin.
04:56Du Armer.
04:58Du hast ja ganz kalte Hände.
04:59Ist alles okay?
05:02Ja, das...
05:03Das ist bestimmt die Umstellung.
05:04Der Körper spielt manchmal verrückt.
05:07Entschuldige.
05:07Ich hab dich noch gar nicht gefragt, wie es dir geht.
05:09Ach, es geht mir doch gut.
05:13Komm, jetzt sag mir lieber, ob ich euch wegen der Huber-Sache aushelfen soll, oder nicht?
05:16Zum Teufel mit Huber.
05:17Ich will wirklich nicht darüber nachdenken.
05:19Nicht jetzt.
05:20Ich denke lieber an uns und unser wunderbares Kind.
05:24Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass der Gedanke daran mir so guttun würde.
05:32Pst.
05:34Was denn?
05:35Ich hör was.
05:36Ich hör was.
05:38Ich hör was.
05:44Unser Kind spricht.
05:48Es sagt, es wünscht sich
05:51eine große Portion Vanille-Eis.
06:01Meinst du?
06:05Es ist...
06:06Es passiert mir gerade manchmal.
06:08Ich stehe irgendwo und plötzlich...
06:11Es lässt sich auch noch weinen.
06:13Es ist aber nicht schlimm.
06:16Ach, Marie.
06:26Schläfst du?
06:27Ja.
06:31Was träumst du?
06:34Davon, dass wir irgendwo sind, wo uns niemand kennt.
06:39Nein, mein Land ist abgebrannt.
06:42Spinner.
06:46Willst du mal ein Stück Champagner?
06:48Nein.
06:51Weißt du eigentlich, warum Champagner so viel besser ist, als jeder andere sagt?
06:55Warum denn?
06:57Weil es einzigartig ist, Champagner eben.
07:03Aha.
07:05Du bist auch wie Champagner.
07:09Na, dann pass mal auf, dass du keinen Schwebs bekommst.
07:12Zu spät.
07:14Ich bin schon restlos betrunken von dir.
07:27Ich sollte jetzt gehen.
07:33Nimmst du mich mit?
07:41Nein.
07:44Alles ist schön.
07:48Ich möchte heute Nacht einfach erst mal alleine sein.
07:52Verstehst du das?
07:55Nein.
07:57Aber ich muss nicht alles verstehen.
08:05Ich kann warten.
08:07Nein.
08:09Ich kann warten.
08:22Der Abend mit Frederik war wunderschön.
08:29Eigentlich wollte ich nur mit ihm befreundet sein.
08:31Und jetzt?
08:35War es richtig, was wir getan haben?
08:38Für mich fühlt es sich richtig an.
08:41Und daran, wie es weitergeht, will ich heute Abend nicht denken.
08:47Julia, ich hab dich gar nicht gehört.
08:49Mama.
08:50Ich bin doch gerade erst gekommen.
08:53Warum bist denn du nicht drüben bei Tobias?
08:57Ach, ich hab Kopfschmerzen.
08:59Weißt du, wo die Tabletten liegen?
09:01Da, da, wo sie immer liegen.
09:02Im Küchenschrank.
09:04Bei Tobias finde ich nichts.
09:06Und hier, da vergesse ich schon, wo alles liegt.
09:11Bist du sicher, dass du nur deswegen hier bist?
09:17Ja?
09:18Warum fragst du?
09:22Habt ihr euch vielleicht gestritten?
09:24Ach, was heißt gestritten?
09:27Ich geh Tobias nur gerade aus dem Weg.
09:31Worüber habt ihr euch denn gestritten, hm?
09:35Er ist so vereinnahmt.
09:36Er fragt mich andauernd, wo ich war und wo ich hin will.
09:39Er macht sich eben Sorgen um dich.
09:42Aber ich kann auf mich alleine aufpassen.
09:44Ja, das denkst du.
09:48Deswegen macht er sich ja Sorgen.
09:49Und nicht ganz ohne Grund, Mama.
09:51Schließlich läufst du immer weg, wenn's brenzlig wird.
09:55Jetzt fallst du mir nicht auch noch einen Rücken.
09:57Mir geht's sowieso nicht so gut.
10:00Deswegen.
10:02Dann geh rüber und rede mit ihm.
10:05Um die Uhrzeit.
10:06Er wird sich bedanken.
10:07Das glaub ich auch.
10:09Du weißt ganz genau, was er für ein toller Mensch ist.
10:11Aber du musst eben auch mit ihm reden.
10:17Ich mein alles falsch.
10:20Stimmt's?
10:21Ach, Unsinn, Mama.
10:23Doch.
10:24Total beschockt.
10:28Danke.
10:29Das kann sich doch alles wieder einringen.
10:36Du hast recht.
10:38Kann ja nicht immer weglaufen.
10:39Genau.
10:42Danke.
10:45Sag mal, hast du was getrunken?
10:48Ja.
10:50Hab ich.
10:53Champagner.
11:07Hallo, Frederik.
11:08Hi.
11:09Bist du bis eben im Büro gewesen?
11:10War ich, ja.
11:13Hast du Huber noch mal getroffen?
11:15Ich hab ihm eine Mail geschickt.
11:17Annabelle hat sich um ihn gekümmert.
11:19Aha.
11:23Und die Kalkulation?
11:25Ist alles rechtzeitig fertig geworden?
11:26Die Kalkulation und die Entwürfe.
11:29Patrizia und Julia haben eine tolle Arbeit geleistet.
11:33Tja, wenn Huber damit einverstanden ist, dann sind wir aus dem Schneider.
11:36Wird uns allen ein Stein vom Herzen weiten.
11:39Ja.
11:47Normalerweise trinkst du doch Whisky, wenn du hier sitzt und nachdenkst.
11:50Ich wollte beim Champagner bleiben.
11:53Du hast vorher schon Champagner getrunken?
11:56Hm.
11:57Aha.
11:58Ich vermute mal nicht alleine.
12:01Nein.
12:06Hm.
12:07Wusstest du, dass ich Julia so kennengelernt habe?
12:10Auf der Safari, da wollte ich ein Glas Champagner anbieten und dann hat sie aber abgelehnt.
12:19Du wirst jetzt nicht wirklich mit mir über Julia reden, oder?
12:22Nein, besser nicht.
12:29Danke, dass ihr euch so in die Huber-Sache reingehängt habt, zu.
12:40Ich glaube, du musst Marie das Eis bringen, sonst muss ich es mit dem Strohhalm schlürfen.
12:44Ja.
12:48Gute Nacht.
12:51Gute Nacht.
12:54Gute Nacht.
13:31Gute Nacht.
13:31Kaffee?
13:33Hm, gerne, danke.
13:37Seit wann ziehst du es denn vor, auf dem Sofa zu schlafen?
13:40Hm.
13:42Es war gestern Nacht zu spät.
13:44Da wollte ich dich lieber schlafen lassen.
13:47Frühstück?
13:49Ja, gleich.
13:50Na, ist alles fertig.
13:52Tobias, bevor du wieder böse wirst, ich habe gestern mit Herrn Gravenberg so lange gearbeitet.
13:58Hm, schon merkwürdig.
14:00Also in den letzten Jahren hat er nie länger als bis zehn gearbeitet.
14:04Die Chronik ist ihm so wichtig.
14:07Wir überarbeiten alles wieder und wieder, auch das, was wir schon dreimal überarbeitet haben.
14:11Bis tief in die Nacht.
14:14Er vergisst völlig die Zeit.
14:16Hätte ich nicht irgendwann demonstrativ gegähnt, würden wir da jetzt noch sitzen.
14:22Hat das Lanzino überhaupt so lange auf?
14:25Wenn du mir nicht glaubst, ruf ihn doch an und frag ihn.
14:29Ja, ich glaube dir ja.
14:31Und ich freue mich auch, dass du dich in dieser Arbeit so reinhängst.
14:34Ich habe nicht gedacht, dass du das bis zum Ende durchziehst.
14:37Du hast aber eine schöne Meinung von mir.
14:39Als Tunis, als wärst du immer die Zuverlässigkeit in Person gewesen.
14:43Nein, das war ich nicht.
14:44Aber ich habe mich geändert.
14:45Ja, das sehe ich.
14:46Komm, wir gehen zu Frühstücken.
14:47Gib mir noch eine Minute, ja?
14:49Ja.
15:06Na, geht's dir schon besser?
15:08Ja.
15:09Ich hatte nur einen schlechten Tag gestern.
15:12Der schlechte Bauchertrifft wohl eher.
15:14Mach dir keine Sorgen.
15:15Mir geht's besser, viel besser.
15:20Morgen, Mädels.
15:21Bis eben war er gut.
15:30Was gibt's denn da zu lachen?
15:32Ich habe mir gerade eure Gesichter vorgestellt, wenn wir jetzt stecken bleiben würden.
15:36Eingesperrt, Dirk Schwarz.
15:38Ach so, du bist Komiker.
15:40Wenn du nicht aufpasst, dann bekommen wir beide mal so richtig Spaß miteinander.
15:44Ja?
15:45Dann bin ich mal gespannt.
15:46Hey, hey, hey, wenn ihr euch streiten wollt, dann macht das gefälligst draußen.
15:52Schönen Tag noch.
15:59Was für eine Ratte.
16:00Wie konnte ich nur?
16:02Ach komm, jeder macht mal einen Fehler.
16:05Aber manche Fehler lassen sich nicht mehr beheben.
16:08Willst du nicht doch lieber noch so einen Schwangerschaftstest machen?
16:10Zur Sicherheit.
16:14Ja.
16:14Ich habe schon zwei gemacht.
16:16Und?
16:21Ich bin schwanger von dem Zau-Sack.
16:37Hattest du gestern deinen Spaß, als du mir in den Rücken gefallen bist?
16:40Wieso?
16:43Wie ist es möglich, dass die Entwürfe sammen Kalkulation doch noch rechtzeitig fertig wurden?
16:48Da hat sich wohl jemand ins Zeug gelegt.
16:51Machst du jetzt gemeinsame Sache mit Julia?
16:54Woher willst du denn wissen, dass ich daran überhaupt beteiligt war?
16:57Wer denn sonst?
16:59Julia Schilling hat doch keine Ahnung von Kalkulation.
17:01Das hätte sie nie im Leben alleine hingekriegt.
17:04Und schon gar nicht in der kurzen Zeit.
17:05Tja.
17:06Wunder geschehen eben immer wieder.
17:10Was hat Huber denn dazu gesagt?
17:15Er war natürlich alles andere als erfreut.
17:18Aber die Entwürfe sind gut geworden.
17:21Aber sie sind nicht das, was er bestellt hat.
17:23Na, das war ja auch der Sinn der Sache.
17:25Damit wir uns mit der Serie nicht komplett ruinieren.
17:27Das hätte sich Frederik früher überlegen sollen.
17:31Seine kleine Möchtegern-Designern auf unsere Kunden loszulassen.
17:34Und was ist jetzt mit Huber?
17:36Akzeptiert er die neuen Entwürfe oder nicht?
17:38Ich weiß nicht.
17:39Hast du sie ihm etwa ausgeredet?
17:42Dann kannst du dich auf was gefasst machen.
17:44Seit wann drohst du mir?
17:47Seit ich begriffen habe, dass du unsere gesamte Firma ruinieren würdest,
17:50nur um über Frederik zu triumphieren.
17:52Ich habe keinen Einfluss auf Hubers Entscheidungen.
17:55Der Mann weiß selber, was er will und was er nicht will.
17:58Oh Mutter.
17:59Mach dir mal keine Sorgen, Patricia.
18:01Wir werden Huber als Kunden nicht verlieren.
18:03Das können wir uns überhaupt nicht leisten.
18:05Ach ja? Und wie sieht Huber das?
18:08Huber sieht die Sache genauso wie ich.
18:10Na toll.
18:12Fragt sich nur, ob deine Sichtweise auch so hilfreich ist.
18:30Neuer Rekord.
18:34Was?
18:35Ich habe gerade St. Moritz geknackt. Neuer Pisten-Rekord.
18:39Ich sage bloß, du hast die ganze Nacht durchgezockt.
18:42Boah, das ist das geilste Spiel, was ich je hatte. Danke, Lilly.
18:49Wenn ich gewusst hätte, dass du so viel Zeit damit verbringst,
18:52dann hätte ich dir ein Skatspiel geschenkt oder sowas.
18:54Oh nein.
18:56Aber eine durchgezockte Nacht gehört doch dazu,
18:58wenn man ein neues Spiel hat, oder?
18:59Oh ja, ich bin auch völlig durchgezockt.
19:06Wann bin ich denn überhaupt eingeschlafen?
19:08Da war ich gerade in Montreal, glaube ich.
19:12Da musst du gegen vier gewesen sein.
19:14Oh Gott, kein Wunder, dass ich so im Eimer bin.
19:17Morgen!
19:17Morgen!
19:18Morgen!
19:19Morgen!
19:20Na, seid ihr schon fertig?
19:22Oh, fix und fertig.
19:24Oh, oh, Zuckernacht?
19:26Ja, ich bewehe nichts.
19:28Das musst du aber spätestens, wenn du in der Werkstatt wegpennst.
19:31Oh, ich habe schon die ganze Nacht so...
19:35Ich glaube, ich kriege eine Darmgrippe.
19:37Was, echt?
19:38Sollen wir jetzt von dir schon mal Abschied nehmen,
19:41oder besteht noch Hoffnung auf eine spontane Wunderheilung?
19:44Ich glaube, dass es mir morgen dann wieder besser geht.
19:46Und was ist mit dir? Kommst du mit?
19:49Ich weiß nicht.
19:50Tja, oder hast du dich etwa bei Tim angesteckt?
19:53Ach nee, Quatsch. Ich brauche nur eine heiße Dusche
19:56und dann komme ich gleich nach.
19:57Ja, wir gehen dann schon mal.
19:59Dann bis später.
20:01Gute Besserung.
20:02Danke.
20:03Ach, und übrigens, das ist der Magen und nicht der Darm.
20:11Du willst echt zur Arbeit gehen?
20:14Naja, wohl nicht, aber Patrizia dreht mir die Gurgel um,
20:17wenn ich blau mache.
20:19Die musst du ja nicht erfahren.
20:21Ruf sie einfach an und sag, du bist krank.
20:24Oh, warum rufst du sie nicht an?
20:27Ja, ruf du sie an und sagst ihr.
20:28Ist es deine Chefin oder meine?
20:30Du bist ja ein schöner Freund.
20:33Oh, ich habe eine Idee.
20:36Du rufst meinen Meister an und dafür rufe ich Patrizia an.
20:42Na also, so sieht ein wahrer Held aus.
20:50Hallo.
20:52Hallo.
20:54Hat Huber schon?
20:56Ich denke, dass Huber sich bald melden wird.
20:59Ja, dann drücke ich uns die Daumen.
21:03Ich gebe dir sofort Bescheid.
21:06Ist gut.
21:07Gut.
21:10Hast du gut geschlafen?
21:12Ja, habe ich.
21:19Der Abend gestern war wunderschön mit dir.
21:26Ja?
21:28Ja.
21:34Ja, ich glaube, ich sollte mein Telefon nicht so lange allein lassen.
21:42Ist gut.
21:56Wie sicher sind denn diese Tests?
22:00Ziemlich sicher.
22:01Bis auf wenige Ausnahmen.
22:03Ja, aber was ist, wenn du so eine Ausnahme bist?
22:05Bei zwei Tests hintereinander.
22:10Was willst du jetzt machen?
22:12Ich kann seit gestern keinen klaren Gedanken mehr fassen.
22:16Übrigens warst du vorhin im Aufzug, als Jörg mich anmachen wollte, ziemlich mutig.
22:20Findest du?
22:21Ja.
22:22Du bist viel stärker, als du denkst.
22:26Ich führe mich eher wie so ein zusammengeknülltes Stück Papier, was in die Ecke geschmissen worden ist.
22:32Warum hast du denn gestern den Mund nicht aufgemacht?
22:35Ach, ich war einfach verwirrt.
22:38Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und ich habe die ganze Zeit auf diesen Test geguckt, auf diesen Streifen
22:44und habe gehofft, dass es noch blau wird.
22:47Sag mal, habt ihr überhaupt verhütet?
22:50Natürlich haben wir verhütet.
22:54Ja.
22:56Ach, Silke.
22:59Was sollen wir jetzt bloß mit dir machen?
23:02Am besten mal sehr, sehr nett sein zu mir und mir einen Milchkaffee machen.
23:08Willst du auch was essen?
23:10Hm.
23:11Du hast geschummelt. Du hast bei Silke angerufen und nicht bei Patrizia.
23:16Wieso ist es aber abgemacht, dass ich dich krank melde?
23:20Ja, aber ich habe wenigstens mit deinem Meister persönlich gesprochen. Jetzt bist du mir was schuldig.
23:25Mhm. Okay.
23:26Ich bringe dir sämtliche Tricks in St. Moritz bei, wie du nicht aus der Bahn fliegst und...
23:32Na, komm. Jetzt bleibt das Ding mal aus, ja?
23:35Nee, du wirst mir dankbar sein.
23:37Tim, ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass ich dir was geschenkt habe, was dir gefällt und dass du...
23:41Und ich dir was geschenkt habe, was mir gefällt?
23:45Ja, ist mir aufgefallen.
23:48War ziemlich daneben.
23:51Naja, in unserem Streit war ja auch ich die dumme Kuh.
23:54Eigentlich habe ich gar kein Geschenk verdient.
23:56Jetzt hör auf mit so einer Frauenlogik, dann weiß ich irgendwann gar nicht mehr, wann ich dir das schenken kann.
24:00Na ja, das ist doch eigentlich ganz einfach.
24:02Ach ja?
24:03Ja, du kannst mir einfach immer was schenken, dann haben wir kein Problem mehr.
24:09Ich hätte nicht gedacht, dass du so materialistisch drauf sein kannst.
24:13Aber wenn das so ist, dann kann ich ja eigentlich dein Spiel auch verkaufen und mir ein neues Spiel kaufen.
24:19Kommt überhaupt nicht in die Tüte.
24:21Aha, warum denn?
24:22Weil das mein Geschenk ist.
24:23Na, du holst dir doch.
24:24Okay.
24:25Okay.
24:27Her mit.
24:35Na nun?
24:36Sind unsere Azubis noch nicht da?
24:39Kolja ist in der Werkstatt und Lilly hat vorhin angerufen, dass sie heute krank ist.
24:43Krank?
24:44Auf einmal.
24:45Ja.
24:46Magen-Darm-Grippe.
24:47Da will ich morgen aber einen Attest sehen.
24:50Wenn sie morgen wieder da ist, dann braucht sie auch keinen Attest.
24:54Mit der Einstellung tanzen wir uns bald auf der Nase herum.
24:58Was soll das heißen?
25:01Du scheinst den Laden ja super im Griff zu haben.
25:03Wenn ja jeder kommen und gehen kann, wie er lustig ist.
25:08Warum bist du eigentlich schon wieder so mies drauf?
25:10Wir haben uns doch gestern ganz gut miteinander verstanden.
25:13Will dir bloß nicht ein, dass ich dir geholfen habe, um deinen Job zu retten.
25:16Nein, das weiß ich.
25:19Außerdem war die ganze Arbeit wahrscheinlich sowieso umsonst.
25:23Wieso?
25:25Hast du etwa schon was von Huber gehört?
25:27Nein.
25:28Aber meine Mutter ist...
25:34Meinst du, sie hat die Entwürfe für Huber schlecht gemacht?
25:37Ich meine gar nichts.
25:39Ich weiß nur, dass wir entweder beide unseren Job verlieren oder hier zu zweit weiterarbeiten.
25:45Damit habe ich kein Problem, Patricia.
25:47Du etwa?
25:50Lass uns doch einfach...
25:53...Kolleginnen sein.
25:56Von mir aus?
26:00Es freut mich, Herr Huber, dass Ihnen die neuen Entwürfe gefallen.
26:03Natürlich gefallen sie mir.
26:05Aber es ist nicht das, was ich bei Ihnen bestellt habe.
26:08Das stimmt.
26:09Aber wir haben ja darüber gesprochen, dass ich die alten Entwürfe zu dem vereinbarten Preis gar nicht machen kann.
26:14Ja, aber ich sehe nicht so ganz, wieso das mein Problem sein soll.
26:19Herr Huber, die neuen Entwürfe sind unser Vorschlag, den vereinbarten Preis zu halten.
26:23Nein, dann tut es mir leid.
26:25So kommen wir nicht zusammen.
26:27Warten Sie.
26:36Herr Huber, ich muss zusehen, wie ich das finanziert bekomme.
26:40Wie heißt das, Sie werden mir die Jugendstilsäge wie besprochen herstellen?
26:43Zum alten Preis.
26:46Ja.
26:47Ja, wir machen es wie vereinbart.
26:50Freut mich. Auf Wiederhören.
26:52Wiederhören.
27:02Wiederhören.
27:03Du, wenn mein Job jetzt an der Chronik zu Ende ist, was meinst du, womit könnte ich noch Geld verdienen?
27:11So dringend ist es doch noch nicht mehr.
27:14Ich verdiene ja nicht schlecht.
27:16Ja, aber ich meine, um ein bisschen extra Geld zu haben.
27:22Wofür denn?
27:24Na ja, wir könnten mal wieder an die Ostsee fahren.
27:28So teuer ist das doch nicht. Das schaffen wir schon.
27:33Tobias, ich glaube, ich muss dir was sagen.
27:38Gehst du mal ran?
27:40Hm.
27:50Bei Becker? Christa Schilling?
27:52Hallo Christa.
27:53Haben Sie Ihren kleinen Verlust von gestern schon überwunden?
27:57Ja, vielen Dank. Mir geht es gut.
28:00Dann kommen Sie doch heute Abend und gewinnen Sie Ihre Schulden zurück.
28:04Nein. Vielen Dank, Herr Grafenberg, aber ich habe heute Abend wirklich keine Zeit.
28:08Na, Sie können jetzt nicht reden. Überlegen Sie es sich.
28:12Da gibt es nichts zu überlegen. Ich kann nicht kommen und damit basta.
28:18Warum bist du denn so grob zu Herrn Grafenberg?
28:22Ach, er kann mich einfach nur nicht in Ruhe lassen.
28:26Er mag dich eben. Dich und deine Geschichten. So wie ich.
28:31Und deswegen gehöre ich dir heute den ganzen Tag.
28:34Und deinen Job?
28:37Ach, das letzte Kapitel, das habe ich in zwei Stunden geschrieben.
28:40Dann bringen wir es in Herrn Grafenberg und ich bekomme mein Honorar und gut ist.
28:47Apropos Geld. Du wolltest mir vorhin was sagen?
28:53Du, ich glaube, ich habe das vergessen.
28:55Ach, wird nicht so wichtig gewesen sein.
29:06Frederik.
29:08Was kann ich für dich tun?
29:13Wie war eigentlich dein Gespräch gestern mit Huber?
29:19Er lässt sich nicht so einfach in die Karten schauen.
29:22Alte Schule.
29:24Und wie war seine erste Reaktion auf die neuen Entwürfe?
29:27Ach, er fand sie hübsch.
29:31Hat er sie genommen?
29:33Nein.
29:35Er besteht auf den Alten zum Altenprass.
29:37Das kippst doch nicht. Ich habe mir den Mund frustlig geredet, um ihn von den Neuen zu überzeugen.
29:41Hast du?
29:42Ja, natürlich.
29:44Du hast ihm hoffentlich eine Absage erteilt.
29:47Du weißt, dass das nicht geht.
29:51Soll es etwa heißen, wir schenken ihm die Jugendstilserie?
29:54Mit dem ganzen Blattgold und den vielen Sonderanfertigungen?
29:59Du weißt, dass wir einen Vertrag haben, den wir einhalten müssen.
30:02Sonst geht er vor Gericht.
30:04Was den gleichen finanziellen Schaden bedeuten würde, vom Imageverlust ganz zu schweigen.
30:08Und wie willst du die Differenz von den Ausgaben und Einnahmen ausgleichen?
30:14Das werden wir sehen.
30:16Ich habe gleich einen Termin in der Buchhaltung.
30:18Mal schauen, wo wir noch was rausholen können.
30:21Tja, so ein Debakel haben wir hier noch nie gehabt.
30:24Warum hast du nicht mit Daniel gesprochen?
30:27Weil, im Gegensatz zu deiner verschobenen Wahrnehmung, ich hier der Chef bin.
30:31Und ich solche Entscheidungen auch ganz alleine treffen kann.
30:34Na, dann kannst du ja auch alleine die Konsequenzen tragen.
30:37Natürlich.
30:39Wenn ich herausfinden sollte, dass du, Huber, die neuen Entwürfe ausgeredet hast,
30:42wird es meine Freude sein, dich auch ganz alleine vor die Tür zu setzen.
30:52Das sind leeren Drohungen.
31:02Tim ist heute wirklich nicht in der Werkstatt aufgetaucht.
31:05Und Lilly hat diese mysteriöse Magen-Darm-Grippe auch plötzlich befallen.
31:09So lustig finde ich das gar nicht.
31:10Schließlich bleibt die ganze Arbeit an jemand anderem hängen.
31:13Hm?
31:15Ich finde, für einen Tag ist das okay.
31:16Ich meine, ich habe doch neulich wegen dir auch einen Tag blau gemacht.
31:19Habe ich dich dazu angestiftet oder überredet?
31:22Nee, hast du nicht.
31:23Fandst du es denn doof?
31:26Nein.
31:27Ich meine es total süß.
31:31Mein braver Freund hat ganz wild für mich die Arbeit geschwänzt.
31:35Hey, nenn mich nicht mein braver Freund.
31:37So brav bin ich gar nicht.
31:39Hey, ich stehe drauf.
31:41Komisch, oder?
31:43Irgendwie schon.
31:46Außerdem ist es bei dir ein viel größerer Liebesbeweis, wenn du für mich blau machst, als bei Tim, der so
31:50dauernd fehlt.
31:51Tut mir leid, die Logik ist mir viel zu hoch.
31:53Aber danke, ich liebe dich auch.
31:58Sag mal, ihr beiden könnt ihr mir bitte einen Gefallen tun?
32:00Ja.
32:01Klar, worum geht's?
32:02Ich muss die Brötchen kurz runterbringen.
32:03Könnt ihr einstweilen aufs Telefon achten.
32:06Wieso denn?
32:07Silke ist doch da.
32:08Ja, aber es geht ihr nicht sehr gut.
32:09Sie sieht ziemlich fertig aus.
32:12Was ist denn passiert?
32:13Ach, äh, die Magen-Darm-Grippe macht gerade die Runde.
32:17Ist nicht wahr.
32:18Doch, ist wahr.
32:19Ganz schlimme Sache.
32:21Also lasst sie am besten in Ruhe, sonst steckt ihr euch auch noch an.
32:27Er ruiniert damit die Firma.
32:29So schlimm wird's schon nicht werden.
32:31Und wenn Huber wirklich auf den ursprünglichen Entwürfen besteht...
32:36Gestern war Huber den neuen Entwürfen gegenüber nicht abgeneigt.
32:39Ich bin mir sicher, du hättest ihn überzeugen können.
32:41Aber Frederik ist natürlich sofort eingeknickt.
32:44Vielleicht sollte ich noch mal mit Huber sprechen.
32:46Ja, wie denn?
32:47Er ist auf dem Weg nach Asien.
32:49Und wenn er zurück ist, müssen wir schon längst produzieren.
32:52Mit diesem ganzen Blattgold und den Spezialanfertigungen...
32:55...reiten wir uns noch mehr ins Minus, als wir ohnehin schon sind.
32:58Dann wird es langsam eng mit unserer Liquidität.
33:01Marie möchte uns gerne helfen.
33:03Wir sollten ihr Angebot annehmen.
33:06Ich kann in dieser Sache Frederik nicht einfach in den Rücken fallen.
33:09Dein Anstand in allen Ehren.
33:11Aber es ist doch offensichtlich, dass Frederik die Sache nicht mehr im Griff hat.
33:16Daniel, übernimm du jetzt.
33:17Nein, Mutter.
33:19Großvater hat uns beide gemeinsam als Firmenleitung eingesetzt.
33:21Das werde ich nicht untergraben.
33:23Aber Werner hat von alledem, was hier passiert, keine Ahnung.
33:26Es hat im Moment keinen Sinn, sich gegenseitig Vorwürfe zu machen.
33:29Wir werden eine Lösung finden, notfalls mit Maries Beteiligung.
33:32Aber das müssen wir gemeinsam entscheiden.
33:35Dir ist klar, dass Frederik sich gegen Maries Beteiligung aussprechen wird.
33:39Woran du nicht ganz unschuldig bist.
33:41Du bist es doch, die den Chefposten neu diskutieren will, wenn Marie einsteigt, oder?
33:46Natürlich.
33:47Du, Marie und ich, wir werden immer einer Meinung sein.
33:50Aber Frederik, was nützt denn ein Chef, der so leicht überstimmt werden kann?
33:55Zuerst muss diese Huber-Sache geklärt werden.
33:58Im Moment hätte uns wirklich nichts Schlimmeres passieren können.
34:03Ich wünschte, ich hätte mir von Huber schriftlich versichern lassen,
34:06dass er mit den neuen Entwürfen einverstanden ist.
34:09Du musst dir keine Vorwürfe machen, Mutter.
34:11Immerhin hast du alles getan, um Schaden von der Firma abzuwenden.
34:20Ein Kochbuch.
34:24Extra für Schwangere.
34:26Ja, das hat Eva mir vorhin gegeben.
34:29So, jetzt mal trittiert sie dich auch schon.
34:33Mich hat sie bereits an Rohkost und Kräutertee gewöhnt.
34:37Ehrlich?
34:38Also, da geht es mir besser.
34:39Ich darf fast alles essen.
34:42Ich bin richtig stolz auf dich.
34:45Weißt du das eigentlich?
34:47Stolz?
34:49Dass du die Krise mit Daniel gemeistert hast.
34:51Und, dass du mir jetzt bald einen Urenkel schenkst.
34:57Na, darauf darf ich doch stolz sein, oder?
34:59Ja, klar.
35:02Was ist?
35:04Bedrückt dich etwas?
35:06Nein, nein, es ist nur die Hormonen spielen manchmal ein bisschen verrückt.
35:13Aber mit dir und Daniel ist alles in Ordnung?
35:16Ja, klar.
35:17Er war heute ein bisschen nervös, weil die Entscheidung über die Jugendstilserie fällt.
35:21Ja, das liegt mir auch im Magen.
35:24Huber ist ein schwieriger Kunde.
35:26Aber wir können es uns nicht leisten, ihn zu verlieren.
35:30Du weißt, dass ich gerne dazu bereit bin, euch zu helfen.
35:33Ich weiß.
35:34Aber ich hoffe, wir werden das auch anders schaffen.
35:38Ich vertraue Fredericks Fähigkeiten und natürlich Daniels.
35:42Die beiden werden das Kind schon schaukelt.
35:48Ja, wahrscheinlich.
35:49Wahrscheinlich stoßen sie in der Firma gerade schon darauf an.
35:53Komm.
35:55Lass uns einen Spaziergang machen.
35:57Dann zeige ich dir Daniels alte Verstecke.
36:01Dann brauchst du nicht so lange zu suchen, wenn deine Kinder mal irgendwann verschwunden sind.
36:12Huber will zeigen, dass er der Starkere ist.
36:15Und dass er am Länge am Hebel sitzt.
36:16Das ist doch schrecklich.
36:18Es gibt Tage, da macht es überhaupt keinen Spaß, hier Chef zu sein.
36:23Und was machen wir jetzt?
36:25Als erstes werden wir Huber mal zufriedenstellen.
36:28Vielleicht kann ich ja unsere Lieferanten im Preis drücken.
36:30Und mit denen das Gleiche machen wir Huber mit uns.
36:33Soll ich mit anderen Waffenkämpfer als er?
36:35Bisher hat deine Firma den Ruf, fair zu sein.
36:37Zu den Angestellten und den Lieferanten.
36:39Du siehst ja, wo mich das hingeführt hat.
36:41Ja, wenn du das ändern willst, dann kannst du gleich Annabelle auf den Chefsessel setzen.
36:46Störe ich?
36:47Nein, komm rein.
36:49Ich muss mit dir unter vier Augen sprechen.
36:52Ich bereite die Umsetzung der alten Entwürfe vor.
36:59Habt ihr euch gestritten?
37:01Ja.
37:02In der Jugendstilserie.
37:04Ja, damit haben wir jetzt wirklich ein Problem.
37:06Ich weiß.
37:08Ich habe mit der Buchhaltung gesprochen.
37:09Selbst im günstigsten Fall müssen wir Fremdkapital aufnehmen.
37:13Was legst du vor?
37:15Ein Bankkredit wäre die einfachste Lösung.
37:17Du weißt, was Großvater darüber denkt.
37:19Einer Beteiligung von Marie werde ich nicht zustimmen.
37:21Wir können es uns aber nicht leisten, dass du aus reiner Eitelkeit dich gegen die Sache stellst.
37:25Eitelkeit?
37:26Annabelle sabotiert mich, wo sie nur kann.
37:27Und ich wette mit dir, dass sie hinter Hubers Starheit steht.
37:30Wenigstens hat sie versucht, Huber von den neuen Entwürfen zu überzeugen, oder?
37:33Das ist die offizielle Version der Geschichte.
37:35Warst du dabei?
37:36Hör auf, anderen die Schuld zu geben.
37:38Während Mutter mit Huber gesprochen hat, hast du es vorgezogen, mit Julia Champagner zu trinken.
37:55Gratuliere, Mutter.
37:56Du hast es mal wieder geschafft.
37:58Wovon redest du?
38:00Du hast meine Arbeit wirklich erstklassig sabotiert.
38:03Ich habe dir doch gesagt, dass ich mit Hubers Entscheidung nicht das Geringste zu tun habe.
38:07Das kannst du mir nicht erzählen.
38:10Welches Interesse sollte ich daran haben, uns ins eigene Fleisch zu schneiden?
38:15Jeder weiß, dass du Frederik aus der Firma kicken willst.
38:18Und am besten geht das über Maries Beteiligung.
38:21Das wäre ein teublischer Plan.
38:23Und der soll von mir sein?
38:25Diesmal bist du wirklich zu weit gegangen.
38:27Wer weiß, ob die Manufaktur so ein Verlustgeschäft überhaupt verkraftet.
38:30Natürlich wird sie das.
38:31Und Frederik wird sich fügen müssen.
38:33Und ich rate dir, dasselbe zu tun.
38:36Nein.
38:37Was nein?
38:38Ich falle Frederik nicht mehr in den Rücken.
38:42Woher denn die plötzliche Loyalität?
38:44Reiner Selbstschutz.
38:47Ich werde Julia vielleicht nicht los, aber ich werde mich nicht noch zusätzlich ins Ausschießen, indem ich Frederik boykottiere.
38:55Was für eine Harmonie.
38:57Wenn dir das eines Tages so langweilig wird, verschone mich bitte damit.
39:19Hallo, Christa.
39:22Was machen Sie denn hier?
39:24Sie konnten vorher nach dem Telefon nicht so offen reden.
39:26Da dachte ich, wir besprechen das nochmal unter vier Augen.
39:28Es gibt nichts zu besprechen. Ich werde heute nicht spielen.
39:31Müssen Sie auch gar nicht.
39:33Wenn Sie unbedingt auf Ihren Schulden sitzen bleiben wollen.
39:36Sie bekommen Ihr Geld schon.
39:381000 Euro.
39:42Dafür muss man verdammt lange arbeiten, bis man die übrig hat.
39:44Letzte Woche haben Sie in einer Stunde das Doppelte gemacht.
39:47Schon vergessen?
39:48Ja.
39:49Und dann habe ich das dreifache verloren.
39:51Man muss ein bisschen, wenn man aufhört.
39:53Aber mit Schulden hört man nicht auf zu spielen.
39:55Es ist besser, Sie verschwinden jetzt, damit Sie niemand sieht.
39:59Das ist wirklich ein schönes Plätzchen.
40:04Ich bleibe es hier stehen.
40:07Sie mir eine Antwort geben, die mir gefällt.
40:19Wir haben doch vorhin gestritten, als Daniel in mein Büro kam.
40:26Gestritten?
40:28Nein, wir haben diskutiert vorhin.
40:30Ich bin nicht erleichtert.
40:36Und was ist mit Daniel und dir?
40:38Habt Ihr Euch gestritten?
40:41Sagen wir mal, nach der Diskussion war ich nicht so erleichtert.
40:48Habt Ihr auch über mich gesprochen?
40:52Kurz.
40:54Weißt Daniel, dass wir beide...
40:56Nein.
41:02Sag mal.
41:06Wie soll das eigentlich weitergehen mit uns?
41:12Frederik, die Situation in der Firma ist sowieso gerade angespannt und...
41:18Ja.
41:23Ich glaube, Du hast recht.
41:29Richter.
41:51Ich glaube, du hast recht.
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