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  • vor 4 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich trau es nicht.
00:02Gehen Sie mit?
00:10Kommen Sie, Gäste, was ist?
00:14Das ist doch Wahnsinn.
00:17Außerdem, ich hab nur zehn.
00:20Aber Sie haben noch.
00:24Chancen?
00:27Kommen Sie.
00:27Okay, ich vertraue Ihnen und schieße das Geld vor.
00:31Kein Risiko.
00:32Sie können es mir gleich zurückzahlen.
00:40Okay, ich mach's.
00:49Horst, Horst mal auf, das ist Markus.
01:02Ich hab's doch gewusst, dass du Rieder spielst.
01:06Julia.
01:09Pech gehabt, Julia.
01:11Deine Mutter hat gerade 20.000 Euro verspielt.
01:21Hey, what you looking for?
01:26No one has the answer.
01:29They just want more.
01:34Hey, who's gonna make it right?
01:40This could be the first day of my life.
01:55Stimmt's, was er sagt?
01:57Hat er recht?
02:02Wie konntest du das nur tun?
02:04Das ist ja wohl das Allerletzte.
02:12Wer hätte gedacht, dass ihre Tochter dermaßen gereizt reagiert?
02:38Tobias, wenn Julia tatsächlich deine Tochter ist, was willst du dann machen?
02:45Du musst mit Christa sprechen.
02:48So schnell wie möglich.
02:49Aber wie?
02:50Kann doch schlecht mit der Tür ins Haus fallen.
02:53Aber vielleicht bilde ich mir das alles ja auch nur ein.
02:56Und Julias Vater war wirklich dieser Pilot, von dem sie mir erzählt.
02:59Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Christa dich so belügt.
03:02Und schon gar nicht Julia.
03:05Man kann doch mit so einer Lüge nicht jahrelang leben.
03:09Vielleicht kann Christa das.
03:12Ich hab einfach keine Ahnung, was in dir vorgeht.
03:16Seit Tagen weicht sie mir immer nur aus.
03:19Und anstatt zu überlegen, ob ihr ein aktuelles Problem habt,
03:24da rollst du lieber die Vergangenheit wieder auf.
03:26Ja, machst du mir das zum Vorwurf?
03:28Nein.
03:29Aber ich finde, dass du genau überlegen musst,
03:31ob das stimmen könnte, was du da sagst.
03:34Oder ob nicht dein Wunsch der Vater des Gedankens ist.
03:39Wie meinst du denn das?
03:41Julia ist doch schon fast sowas wie eine Tochter für dich.
03:46Vielleicht bist du deswegen auf die Idee gekommen.
03:49Auf den Gedanken bin ich gekommen, weil Julia heute Geburtstag hat.
03:52Julia hat heute Geburtstag?
03:54Davon hat sie mir gar nichts gesagt.
03:56Sie will kein Wirbel darum machen.
03:59Aber gratulieren wird man ja wohl noch dürfen.
04:02Nehmen Sie es nicht persönlich, Frederik.
04:04Wir haben es auch durch Zufall erfahren.
04:07Manchmal ist Julia mir ein Rätsel.
04:08Aus dem Geburtstag ist ein Staatsgeheimnis machen.
04:11Sein Grund zum Feiern.
04:12Ich bin wieder in der Firma.
04:14Ach, verratet ihr nicht, dass ich es weiß?
04:17Ich will Sie überraschen.
04:22Was hat Julias Geburtstag mit deinem Verdacht zu tun?
04:26Warum soll es den Piloten als Vater plötzlich nicht mehr geben?
04:30Weil ich es sein könnte, rein rechnerisch.
04:33Christa und ich waren damals an der Ostsee im Urlaub.
04:35Und neun Monate später ist Julia geboren worden.
04:39Rede mit Christa.
05:05Wie konnte ich nur so blind sein?
05:08Mama wird sich niemals ändern.
05:09Sie lügt und betrügt und bestiehlt die Menschen, die sie lieben.
05:14Ich will das alles nicht mehr.
05:16Diesmal muss sie selber sehen, wie sie da wieder rauskommt.
05:18Ich habe oft genug alles aufgegeben, nur um ihr zu helfen.
05:21Damit ist jetzt Schluss.
05:23Mir reicht's.
05:24Julia!
05:27Julia!
05:28Warte!
05:30Bitte!
05:34Julia!
05:40Hallo!
05:43Ich wusste ja gar nicht, dass du da bist.
05:45Ich habe doch gesagt, dass ich mehr Zeit für dich haben will und für Toni.
05:49Ich habe Evas Tee mitgebracht.
05:51Ich habe schon so viel davon getrunken.
05:53Er ist so wahnsinnig gesund.
05:55Dann ist er genau das Richtige.
05:57Ich trinke auch mit.
05:58Du bist süß.
05:59Ich freue mich halt, dass ich hier sein kann.
06:02Und nicht in der Firma sein muss.
06:04Warum ist die Stimmung so schlimm?
06:07Was heißt schlimm?
06:10Frederik führt sich halt auch wie der Rächer der Enterbten und triumphiert über Mutter.
06:14Ein ziemlich erbärmlicher Auftritt.
06:16Naja.
06:17Er hat halt die Lodge verkauft, womit niemand gerechnet hat.
06:20Und jetzt kann er Julias Fehlkalkulationen für eine Jugendstee-Serie ausgleichen.
06:25Ja, was Julia betrifft, da scheint er zu ziemlich großen Opfern dauer zu sein.
06:29Wie meinst du das?
06:32Ach, du weißt es noch gar nicht.
06:33Was denn?
06:36Frederik und Julia sind zusammen.
06:38Ach.
06:40Aha.
06:43Na, dann ist Julia ja vielleicht bald deine Tante.
06:47Schön, dass du das so locker siehst.
06:51Aber die Vorstellung, bald mit ihr womöglich unter einem Dach zu wohnen, finde ich nicht so erfreulich.
06:56Das steht auch gar nicht zur Debatte.
06:58Wer weiß.
07:00Wenn Frederik schon die Lodge verkauft, dann wird er ihr bestimmt bald anbieten, hier einzuziehen.
07:05Wir sollten wirklich nicht darüber nachdenken, was mit den beiden ist.
07:09Wir haben noch viel wichtigere Dinge, über die wir nachdenken können.
07:14Toni zum Beispiel.
07:20Julia, bitte.
07:21Es ist nicht so schlimm, wie du denkst.
07:22Ach nein.
07:23Dann habe ich mir das nur eingebildet.
07:25Dann hast du gar nicht gespielt.
07:26Ich kann dir das alles erklären.
07:28Bitte nicht die alte Leier, Mama.
07:29Es war nur das eine Mal.
07:30Es war eine Ausnahme.
07:32Bei der du 20.000 Euro verspielt hast.
07:34Willst du mich auf den Arm nehmen?
07:36Dann leistet ihr das Geld ausgerendet von Jörg.
07:39Ich wollte das Geld doch nur zurückgewinnen.
07:42Seit wann spielst du wieder?
07:44Ich habe doch gesagt, es war eine Ausnahme.
07:46Seit wann, Mama?
07:49Nicht sehr lange.
07:50Ich habe zwei-, dreimal gespielt.
07:52Es ist nicht so schlimm, wie du denkst.
07:54Was redest du da für einen Schwachsinn?
07:55Es ist viel schlimmer, als du denkst.
07:58Du hast Tobias seine Münster nur geklaut.
08:01Du hast sie doch verpfändet, um das Geld zu verspielen, oder?
08:04Nein, so stimmt das nicht.
08:07Jörg hat, also ich hatte schon vorher Schulden bei ihm.
08:10Und er wollte das Geld sofort zurückhaben.
08:12Ich glaube dir kein Wort mehr.
08:17Wie kannst du Tobias das antun?
08:19Du bist doch glücklich mit ihm.
08:22Was machen wir denn jetzt?
08:24Wir?
08:26Wir machen gar nichts, Mama.
08:28Du siehst diesmal zu, wie du da alleine wieder rauskommst.
08:37Unwerfens.
08:38Gleich drei Dinge, die ich liebe.
08:40Champagner.
08:42Eine wunderschöne Frau.
08:44Deine erfolgreiche Revanche.
08:49Und ich liebe deine Bescheidenheit.
08:53Willst du mir erzählen, dass dich mein Erfolg kalt lässt?
08:55Oh nein.
08:56Er macht dich so Sex.
08:58Spar dir deine Ironie.
09:00Immerhin habe ich ihn deinem Interesse gehandelt.
09:03Das hast du.
09:04Solange ich nicht in der Firma war.
09:06Schon vergessen, dass ich meinen Posten ohne deine Hilfe zurückbekommen habe?
09:10Schon vergessen, dass du früher Chef in der Designabteilung warst
09:12und jetzt zusammen mit Julia arbeitest?
09:14Ach.
09:15Julia hat sowieso keine Ahnung vom Geschäft.
09:17Ich bin eh die Bessere.
09:19Es war also vollkommen unnötig,
09:21der alten Schilling auch noch den Todesstoß zu verpassen.
09:25Es wird mal bloß nicht moralisch.
09:27Sondern genieße unseren Sieg.
09:28Und das Leben.
09:31Ich mag normal keine halben Sachen.
09:34und bringe die Dinge lieber zum Abschluss.
09:38Eine Eigenschaft an dir,
09:41die ich ja durchaus zu schätzen weiß.
10:06Missed.
10:08Missed.
10:08Missed.
10:09Missed.
10:36Júlia?
10:39Tobias!
10:42Wir müssen miteinander reden, Christa.
10:46Hast du mit Julia gesprochen?
10:48Mit Julia? Nein.
10:51Warum müssen wir dann miteinander reden?
10:54Es geht um uns. Um unsere Beziehung. Und um früher.
11:00Tobias, ich... Ich kann jetzt einfach nicht.
11:04Das konntest du in den letzten Tagen nie. Was ist los mit dir?
11:08Tobias, ich... Nichts. Es ist einfach... Ich hab Kopfschmerzen.
11:12Jetzt hör dich auf mit diesen albernen Ausreden. Hältst du mich für bescheuert?
11:15Kannst du mir nicht einmal glauben, ich habe Kopfschmerzen?
11:18Christa, bitte!
11:36Hey!
11:38Kann ich dich nicht doch irgendwie aufmuntern?
11:41Ist doch schon schön, dass du hier bist und dir den ganzen Scheiß anhörst.
11:47Wenn die Besuche von deiner Mutter aber immer solche Nachwirkungen haben, ja?
11:51Dann bin ich ab sofort absolut dagegen.
11:54Das ist bald vorbei. Versprochen.
11:58Okay.
12:10Sag mal, heißt dein Vater zufällig Mario?
12:14Nee. Dietmar, wieso?
12:17Oh-oh.
12:20Was ist denn?
12:30Gruß und Kuss, Mario?
12:33Wer ist das denn?
12:35Naja, um es mal vorsichtig auszudrücken...
12:39Mario scheint jemand zu sein, der deine Mutter sehr gerne hat.
12:45Du glaubst doch nicht, dass...
12:47Mario und meine Mutter...
12:51Ach Quatsch, das ist...
12:52Das ist bestimmt nur irgendein Bekannter oder...
12:54Na, ihr frisst ja irgendwas.
12:56So, kein Mann.
13:01Ich glaub's nicht.
13:04Meine Mutter kommt hierher,
13:06jammert mich voll und...
13:07macht hinterm Rücken von meinem Vater mit diesem Mario rum.
13:11Mal ganz ehrlich.
13:12Was wäre denn so schlimm daran?
13:15Jetzt machst du wieder auf erfahren und freizügig.
13:19Was ist denn so schlimm daran, wenn deine Mutter mit einem anderen schläft?
13:23Sag mal, was soll das denn jetzt?
13:24Meine Eltern haben immer einen auf heile Welt gemacht.
13:27Und jetzt geht meine Mutter fremd.
13:29Kannst du dir vorstellen, wie bescheuert das ist?
13:31Nein, das kann ich nicht.
13:33Denn im Gegensatz zu dir habe ich keine Eltern mehr.
13:44Dann ....
14:04Alles Gute zum Geburtstag, Geburtstagskind!
14:08Hey! Hast du geweint?
14:11Nein. Ja.
14:15Was ist los? Bist du mit der eisernen Lady wieder aneinander geraten?
14:19Nein.
14:21Was ist dann passiert?
14:22Ach, es ist... es ist meine Mutter.
14:26Es fängt jetzt alles wieder von vorne an. Sie spielt wieder.
14:30Bist du sicher?
14:31Ja.
14:34Woher weißt du das?
14:39Weil ich sie gesehen habe.
14:45Bleib ruhig.
14:48Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.
14:51Du musst erst mal gar nichts machen.
14:55Sie hat Schulden gemacht.
14:57Sie hat so viel Geld verspielt.
14:59Ich kann einfach nichts mehr. Ich kann nichts mehr.
15:05Ich verspreche dir...
15:06Wir...
15:06Wir finden eine Lösung.
15:09Ich verspreche es dir.
15:14Ich...
15:14Ich fühle dich unter deiner Mutter.
15:16Und glaube mir.
15:20Du bist nicht mehr allein.
15:37Hier, trinkt das.
15:38Du bist ja ganz durch den Wind.
15:42Ich fühle mich schrecklich.
15:45Was ist passiert?
15:48Hast du mit Tobias gesprochen?
15:51Wieso fragst du noch Tobias? Mir geht's schlecht.
15:54Nur zu deiner Information. Tobias sieht auch nicht gut aus.
15:59Ich weiß. Er war vorhin bei mir.
16:03Und? Hat er mit dir gesprochen?
16:06Nein, ich konnte nicht mit ihm reden.
16:09Christa, ich habe das Gefühl, dass ihr dringend miteinander sprechen müsst.
16:13Da steht irgendetwas zwischen euch. Und ihr seht beide nicht gut aus.
16:18Ich habe mich mit Julia gestritten.
16:21Ging es um ihren Geburtstag?
16:23Nein. Wie kommst du denn darauf?
16:26Ja, warum hast du dich dann mit Julia gestritten?
16:29Eva.
16:32Ich...
16:34Ich...
16:36Ich habe wieder gespielt.
16:39Gespielt?
16:40Gepokert.
16:42Aber ich konnte nichts dafür.
16:44Ja, was soll denn das nur wieder heißen?
16:46Man wird dich ja wohl kaum gezwungen haben.
16:48Eva, das war eine Falle.
16:50Die haben mich einfach reingelegt.
16:51Zuerst habe ich einem Kellner Tipps für Pferdewetten gegeben.
16:55Nur so zum Spaß.
16:56Und dann hat er mich immer wieder zum Pokern eingeladen.
17:00Und da bist du dann hingegangen.
17:02Ja.
17:04Ich wollte nicht, aber er hat einfach nicht locker gelassen.
17:07Deswegen warst du in letzter Zeit so merkwürdig.
17:11Weißt Tobias Bescheid?
17:15Christa, du musst mit ihm reden.
17:19Er denkt sich doch schon die unmöglichsten Geschichten aus,
17:22um sich dein Verhalten zu erklären.
17:26Julia ist so enttäuscht von mir.
17:35Und?
17:36Geht es dir besser?
17:37Danke, viel besser.
17:39Ich würde Eva sagen, dass Sie uns einen Tee bringen sollten.
17:43Nein, ich möchte keine Umstände machen.
17:44Für mich ist es sowieso komisch, hier bei dir in der Villa zu sein.
17:47Das ist mein Zuhause.
17:49Du bist hier herzlich willkommen.
17:51Danke.
17:54Weißt du, es ist das erste Mal, dass jemand für mich da ist,
17:57wenn Mama einen ihrer Rückfälle hat.
18:01Deine Mutter hat dir gar nicht schon was zugemutet in all den Jahren.
18:06Früher habe ich mich nie getraut, mit jemandem drüber zu sprechen.
18:08Ich habe mich sehr für uns geschämt.
18:13Sich für die Fehler seiner Verwandten den Grund um den Boden zu schämen, das kenne ich gut.
18:17Ich verstehe einfach nicht, warum es ausgerechnet jetzt passiert ist.
18:20Es ging ihr doch gut.
18:22Vielleicht täuscht du dich?
18:24Nein.
18:25Sie war glücklich mit Tobias.
18:27Das habe ich mir doch nicht eingebildet.
18:29Vielleicht haben die beiden ein Problem, das du nicht kennst, von dem du nichts weißt.
18:33Warum hat sie mir nichts davon gesagt?
18:37Weil Christa versucht hat, das Problem auf die gewohnte Weise zu lösen.
18:40Oder besser gesagt, zu verdrängen, indem sie anfängt zu spielen.
18:44Am schlimmsten ist, dass sie Tobias belogen und betrogen hat.
18:48Diesmal ist sie wirklich zu weit gegangen.
18:55Krass, deine Mutter hat eine Affäre?
18:57Ja, sag es doch noch zehnmal. Ich habe es immer noch nicht kapiert.
19:00Kolja, guck dir den Typen an. Vielleicht ist er gar nicht so übel.
19:02Sicher. Ich gehe ins Lanzino, sage Hallo und mache mir einen netten Abend mit den beiden.
19:06Super.
19:08Das Lanzino ist ganz schön teuer, wenn der Typ sich das leisten kann.
19:11Jetzt haltet echt mal die Klappe.
19:13Ich meine, du fandest es auch nicht lustig, als sich deine Eltern getrennt haben.
19:17Ja, sorry, war ein blöder Witz.
19:20Aber Kolja, ich finde, Tim hat recht. Guck ihn dir mal an.
19:23Ich will damit nichts zu tun haben.
19:27Okay.
19:29Dann geht einer von uns ins Lanzino und nimmt den Typen mal unter die Lupe.
19:33Ja, ich könnte so tun, als wenn ich einen Kellnerjob suche.
19:37Seine Mutter kennt dich doch und weiß, dass du eine Ausbildung in der Manufaktur machst.
19:41Und mich kennst du mittlerweile auch schon.
19:43Das war viel zu auffällig.
19:47Ja, da bleibt nur noch einer übrig.
19:50Tim.
19:51Ich?
19:52Ja.
19:52Ey, in den Klamotten schmeißen die mich da hochkant raus.
19:54Nein.
19:55Lilly, du besorgst den Anzug von Nico. Der ist doch immer mit so einem Teil in der Manufaktur umgebracht.
19:59Oh, nö, bitte nicht, ey.
20:01Also, denn seine Mutter hat mich hier gesehen an der Tür.
20:03Ach, so ein Quatsch. Sie hat dich überhaupt nicht richtig gesehen.
20:07Du hast doch nur Schiss, weil du keine Ahnung hast, wie man sich in so einem Laden benimmt.
20:11Ach, das wäre jetzt auch egal. Das kann ich ihm alles nicht zeigen.
20:13Ist das nicht alles ein bisschen Vielaufwand?
20:17Willst du jetzt Bescheid wissen oder nicht?
20:21Eigentlich schon.
20:23Gut.
20:24Dann brauchen wir jetzt nur noch die Kohle.
20:27In diesem Laden kostet irgendwie schon eine Vorspeise ein halbes Vermögen.
20:30Ich nehme einfach nur einen Salat.
20:33Ist das nicht auch eine Vorspeise?
20:36Das ist doch jetzt auch erstmal egal. Ich meine, wir legen einfach zusammen. Es wird schon irgendwie reichen.
20:40Lilly, du holst jetzt den Anzug von Nico.
20:43Tim, wir üben. Und Kolja, du bist ruhig.
20:48Also.
20:48Toller Plan.
20:51Daniel hat mir erzählt, dass ihr Ärger in der Manufaktur hattet.
20:54Ach, was Ärger.
20:56Werner, der Stürkopf wird im Alter sentimental.
20:58Und der denkt nur noch an seinen Sohn Frederik und vergisst doch bei seinen Enkel Daniel.
21:03Frederik hat eben ein großes Opfer gebracht, in dem er die Lodge verkauft hat.
21:07Ich bitte dich, wir alle bringen Opfer.
21:09Was macht eigentlich deine Schwangerschaft?
21:12Was ist?
21:13Guckst du jedes Mal so entsetzt, wenn dich jemand danach fragt?
21:16Nein.
21:16Aber wir beide wissen auch ganz genau, dass ich nicht schwanger bin.
21:19Schon gut.
21:20Hast du Daniel erklärt, dass du die Arztbesuche lieber alleine machst?
21:23Ja, ich habe ihm gesagt, dass es noch eine Weile dauert, bis ich wieder hin muss.
21:26Und bis dahin bist du hoffentlich wirklich schwanger.
21:30Habt ihr schon über euren Haustestermin gesprochen?
21:34Ja, nein, nicht so direkt.
21:37Aber es wird höchste Zeit, findest du nicht?
21:40Ich will Daniel aber nicht drängen.
21:43Abgesehen davon, dass Daniel dich liebt und dass ihr beiden zusammengehört,
21:46würdet ihr als verheiratetes Paar eine schöne Alternative zu Frederiks,
21:50da sagen wir mal Liaison mit dieser Julia darstellen.
21:56Daniel hat mir erzählt, dass die beiden jetzt zusammen sind.
22:00Meinst du, dass du was Ernstes?
22:02Das ist doch völlig unwichtig.
22:03Dich hat nur zu interessieren, dass Julia schon wieder einen Weg in unsere Familie gefunden hat.
22:09In der Designabteilung ist sie auch unabkömmlich.
22:12Daniel schätzt sie sehr.
22:14Das beweist doch, wir berechnen diese Frau aus.
22:16Die will ganz nach oben.
22:17Deshalb hat sie sich auch mit Frederik eingelassen.
22:20Ich weiß nicht.
22:22Ich glaube nicht, dass Julia auf die Firmenführung aus ist.
22:25Willst du darauf warten, bis sie uns das Gegenteil beweist?
22:28Du, Daniel und ich, wir müssen jetzt zusammenhalten.
22:31Ja, ja, natürlich.
22:34Deswegen ist es wichtig, dass ihr heiratet.
22:36Dann vereinen sich eure beiden Vermögen.
22:39Und Frederik wird über kurz oder lang scheitern.
22:42Dann wird Daniel Chef.
22:44Und dann lösen wir unsere Probleme auf unsere Art.
22:54Daniel, hast du einen Augenblick Zeit?
22:56Ja, natürlich.
22:57Du siehst großartig aus.
22:59Warst du beim Arzt? Was hat er gesagt?
23:01Dass ich mindestens noch 90 werde, wenn ich auf Eva höre und mich an ihre Schonkost halte.
23:07Wie geht es dir?
23:09Wie geht es dir?
23:10Wie geht es?
23:10Wie geht es?
23:10Wie geht es?
23:10Wie geht es?
23:14Frederik ist mit Julia zusammen.
23:17Ich weiß, das ist seine Sache.
23:20Hast du keine Probleme damit?
23:22Nein.
23:24Mit wem Frederik zusammen ist, das geht nur Ihnen etwas an.
23:27Ich habe eher ein Problem mit seinen geschäftlichen Entscheidungen.
23:30Der Verkauf der Lodsch war eine Überraschung, aber nicht dumm.
23:34Damit sind die wirtschaftlichen Probleme der Manufaktur aber nicht gelöst.
23:37Daniel, ich weiß, dass du ein guter Geschäftsmann bist.
23:41Ich möchte, dass du Frederik zur Seite stehst und nicht gegen ihn arbeitest.
23:47Dafür muss er mich lassen.
23:49Solange Frederik jeden Vorschlag von Mutter und mir als Angriff versteht, können wir nicht helfen.
23:55Deine Mutter und Frederik sind nicht immer einer Meinung.
23:58Deswegen ist deine Mitarbeit umso wichtiger.
24:04Du musst dich nicht länger für die Dinge schämen, die deine Mutter zu verantworten hat.
24:08Sie hat Tobias beklaut, um zu spielen.
24:11Das passiert häufiger, dass Suchtkranke ihre Familien und Freunde bestehlen.
24:16Aber wie soll ich Tobias jetzt gegenüber treten?
24:18Wie soll ich ihm das erklären?
24:20Das musst du doch gar nicht. Das muss deine Mutter machen.
24:22Das wird sie aber nicht können.
24:24Dann wird sie es lernen müssen.
24:27Und wie soll das gehen?
24:29Ich habe einfach keine Lust, das alles schon wieder mitzumachen.
24:33Das musst du doch auch nicht.
24:36Du könntest heute zum Beispiel schon mal hierbleiben bei mir.
24:42Frederik, das ist wirklich lieb von dir.
24:44Aber ich möchte heute Nacht nicht in der Villa bleiben.
24:47Wegen Annabelle?
24:50Was interessiert die uns?
24:53Ich möchte weder Annabelle noch Daniel und Marie am Frühstückstisch begegnen.
24:58Und abgesehen davon hätte ich das Gefühl, ich würde mich bei dir verstecken.
25:04Okay.
25:06Das verstehe ich.
25:08Und du sollst nicht aus falschem Verantwortungsgefühl gehen.
25:12Du darfst deine Mutter nicht wieder aus dem Schlamassel ziehen.
25:16Das werde ich auch nicht.
25:18Aber ich muss das mit ihr klären.
25:23Okay.
25:25Wenn es für dich wichtig ist, dann musst du es tun.
25:31Ach.
25:34Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
25:37Danke.
25:40Für alles, Frederik.
26:05Bitte sehr, die Karte.
26:07Danke.
26:07Darf es ein Haberettiv sein?
26:09Für mich ein Leitungsversammel.
26:12Gerne.
26:15Guten Abend.
26:18Ah, ich bin so froh, dich zu sehen.
26:21Mario.
26:23Dann setz dich.
26:23Danke.
26:34Haben Sie schon gewählt?
26:35Nein, noch nicht ganz.
26:40Entschuldigung.
26:41Für mich den Insalata del Capraro.
26:44Gerne.
26:44Sehr gerne.
26:47Danke, dass du mich eingeladen hast.
26:50Das ist wunderschön hier.
26:53Das Beste ist gerade gut genug für dich.
26:55Ja.
27:00Danke.
27:12Koja, kannst du dich mal hinsetzen?
27:14Du machst mich ganz wuschig.
27:15Wir müssen langsam mal mit der Vase für die Projekttage anfangen.
27:21Entwerfen Sie eine Vase, in deren Design sich die Stilmittel von mindestens zwei Epochen vereinen.
27:29Ey, frag nicht mich.
27:31Im Internat konnte ich nicht mal Barock und Bauers auseinanderhalten.
27:34Ach, Barock ist auch blöd.
27:35Viel zu pompös.
27:38Mann, Lilly, muss das denn jetzt sein?
27:39Können wir das nicht morgen besprechen?
27:41Im Notfall nehmen wir für die Form die eine Epoche und für die Bemalung eine andere.
27:48Ja, okay.
27:49Ich dachte, es lenkt dich vielleicht ein bisschen ab.
27:53Tim hat sich immer noch nicht gemeldet.
27:55Koja, was möchtest du?
27:55So eine Live-Schaltung ins Lanzino?
27:58Ich komme mir so mies vor, dass ich meine eigene Mutter bespitzle.
28:02Ja, es wäre vielleicht einfach gewesen, mal mit ihr zu reden.
28:05Ich habe noch nie mit ihr über sowas geredet.
28:08Du dachtest doch noch nie, dass deine Mutter ein Lover hat.
28:13Hey, hey.
28:17Patricia, weißt du, was mich überrascht hat?
28:20Dass ich hier mit dir bei Evas Tee sitze und mich nicht auf irgendwelchen Partys rumtreibe?
28:25Ja, das auch.
28:27Ich hoffe nur, es liegt nicht daran, dass du denkst, ich mache es nicht mehr lange.
28:31Großvater.
28:34Nein, was mich wirklich überrascht hat, ist, dass du dich auf Fredericks Seite gestellt hast
28:39und gegen Maries Beteiligung an der Manufaktur warst.
28:43Ich fand nur, Fredericks hatte recht.
28:47Und das hat nichts damit zu tun, dass der Vorschlag, Marie zu beteiligen, von deiner Mutter kam?
28:55Sagen wir mal so, es hat ihn nicht gerade sympathischer gemacht.
28:59Aber es wäre nicht richtig gewesen, Marie damit reinzuziehen.
29:03Dann bist du also mit der Lösung, die Lodge zu verkaufen, einverstanden?
29:07Im Grunde ja.
29:07Ja, obwohl er damit ja leider nicht alle Probleme gelöst hat.
29:13Patricia, wie siehst du die Situation?
29:17Ist Frederik auf dem richtigen Wege?
29:21Frederik war bislang immer ein guter Geschäftsmann.
29:24Er wird schon einen Weg finden.
29:25Wobei er kein wirkliches Talent für Porzellan hat.
29:28Frederiks einziges Talent ist es, falsche Entscheidungen zu treffen.
29:32Annabelle, Frederik hat Geschäftssinn, auch wenn dir das nicht passt.
29:36Natürlich.
29:37Deshalb musst du auch schon deine Enkelin um Rat fragen,
29:39wenn es um die Geschäfte deines Sohnes geht.
29:41Nicht wahr?
29:42Ich hatte dich nicht um deine Meinung gebeten.
29:47Hallo, Stürich?
29:49Julia, nein.
29:50Setz dich doch.
29:51Danke, nein.
29:52Ist Mama gar nicht hier?
29:54Nein, sie hatte Kopfschmerzen und hat sich drüben hingelegt.
29:59Und habt ihr schon irgendwas gehört von der Polizei, wegen des Einbruchs?
30:04Die Versicherung hat angerufen.
30:06Die Münzsammlung wird nicht erstattet.
30:08Was?
30:09Wieso das denn nicht?
30:11Die Tür war nicht abgeschlossen, als es eingebrochen wurde.
30:14Echt super.
30:16Ich mir einmal was vornehme.
30:18Doch mussten die Segale jetzt klauen.
30:20Das sollte das Startkapital für Nikos Motorradwerkstatt sein.
30:26Vielleicht taucht sie ja wieder auf.
30:29Ja, vielleicht.
30:31Aber jetzt mach dir bei uns mal keine Sorgen.
30:33Außerdem hast du heute Geburtstag.
30:34Das sollte ein Tag ohne Trübsal sein.
30:38Bis Geburtstag.
30:41Alles Gute.
30:42Danke.
30:43Eigentlich müssen wir jetzt feiern gehen.
30:44Aber besser nicht.
30:45Das hat Friedrich auch schon abgesagt.
30:46Wirklich?
30:47Wer wollte dich?
30:48Überraschen.
30:49Ja, ich weiß.
30:50Ich wollte aber lieber nach Hause mit Mama feiern.
30:53Das machen wir immer so.
30:55Hoffentlich sind ihre Kopfschmerzen weg.
30:57Sie hatte vorhin wirklich schlechte Laune.
31:06Was machen denn die beiden da?
31:08Händchen halten oder was?
31:09Haben die sich auch geküsst?
31:11Nee, nicht richtig.
31:12Nur zur Begrüßung.
31:13Ja, das Lanzino ist ja auch ein bisschen was anderes als das Cozy.
31:15Da knutschen die Leute nicht beim Essen rum.
31:18Was haben die denn gesagt?
31:19Ich hab nichts verstanden, aber für mich ist die Sache klar.
31:22Zwischen den beiden läuft was.
31:24Oh Mann, und der Kerl ist doch mindestens zehn Jahre jünger als sie.
31:28Na gut, wenn dein Vater mit einer Sekretärin rummachen würde,
31:31dann wäre die auch mindestens zehn Jahre jünger.
31:33Ja, aber bei dem, dem hätte ich das irgendwie erwartet.
31:39Bei deiner Mama nicht, weil sie eine Frau ist oder was?
31:41Och, Lilly, jetzt hör doch auf mit diesem ganzen Ermanzen Zeug.
31:44Ja, aber Lilly hat schon recht.
31:47Ich meine, warum ist es so schlimm, dass deine Mutter einen anderen hat,
31:50wenn du bei deinen Eltern eh mit sowas gerechnet hast?
31:52Weil Fremdgehen echt voll daneben ist.
31:54Meine Mutter war wahrscheinlich nur hier, um gut Wetter zu machen
31:57und will, dass ich bei meinem Vater ein gutes Wort für sie einlege oder so.
32:01Quatsch.
32:02Aber die scheinen das doch miteinander auszumachen.
32:04Du hast halt nur noch nichts davon mitbekommen.
32:07Und jetzt muss ich so tun, als ob ich von all dem gar nichts weiß.
32:12Nico wollte mit der Münzsamung seine Motorradwerkstatt finanzieren.
32:15Du hast ihm seinen Traum kaputt gemacht.
32:17Die Versicherung zeigt nämlich nichts.
32:19Aber dafür kann ich doch nicht.
32:21Doch, Mama!
32:22Wie konntest du denn nur Tobias bestehlen und einen Einbruch vortäuschen?
32:26Ich habe es dir doch schon erklärt.
32:29Jörg hat mich unter Druck gesetzt.
32:30Ich hatte 3000 Euro Schulden bei ihm.
32:32Und er wollte sie sofort zurückhaben.
32:35Ich wusste einfach nicht mehr, was ich machen sollte.
32:37Du hast deinen Freund beklaut.
32:41Aber ich habe die Münzen nur verpfändet.
32:43Ich hätte ihm alles zurückgegeben.
32:45Indem du noch mehr Schulden machst?
32:47Was redest du da für einen Schwachsinn?
32:48Ich hätte alles zurückgewonnen, wenn du nicht gekommen wärst.
32:53So.
32:57Du gehst jetzt sofort zu Tobias und sagst ihm die Wahrheit.
33:01Entschuldige, Julia.
33:02Ich habe das nicht so gemeint.
33:03Aber wie soll ich Tobias das erklären?
33:08Er wird mich hassen.
33:10Das Risiko musst du eingehen.
33:13Ich sage es ihm morgen.
33:15Aber nicht heute.
33:19Morgen.
33:20Morgen bestimmt.
33:26Sie kapiert gar nichts.
33:28Sie macht das, was sie immer tut.
33:31Sie steckt den Kopf in den Sand.
33:35Warum auch nicht?
33:37Ich bin ja da und bringe alles in Ordnung.
33:41Wie habe ich das nur all die Jahre ausgehalten?
33:45Frederik hat recht.
33:47Mama muss die Verantwortung für ihre Fehler selbst übernehmen.
33:52Morgens nicht in eine Pension.
33:54Dann kann sie sich entweder hier verkriechen
33:55oder sich Tobias stellen.
34:02Ich bin ja da und bringe alles in Ordnung.
34:06Und dann kann sie sich entweder auch nicht mehr machen.
34:13Ich bin ja da und bringe alles in Ordnung.
34:20Und dann kann sie aber auch nicht sehen.
34:28Marie, warst du schon spazieren?
34:30Nein, ich war in der Stadt.
34:34Beim Standesamt.
34:36Beim Standesamt?
34:37Ja.
34:38Da geht man doch eigentlich zu zweit hin, oder? Um zu heiraten.
34:41Nein, ich habe mich nur erkundigt, welche Unterlagen man mitbringen muss, wenn man die Eheschließung anmeldet.
34:46Das geht ja jetzt ganz schön schnell.
34:47Wie? Hast du es etwa durch eilig, mich unter die Haube zu bringen?
34:54Du hast recht. Ich sollte kein Risiko eingehen. Nachher triffst du irgendwo deinen Traummann und was ist dann mit mir?
35:03Wann sollen wir uns zum Standesamt und uns anmelden?
35:06Die haben gesagt, wir können jederzeit vorbeikommen.
35:08Ich weiß gar nicht, wie verplant ich im Moment bin.
35:11Ich komme einfach nachher bei dir in der Manufaktur vorbei und dann stimmen wir das mit deinem Terminkalender ab.
35:16Ist gut. Bis später.
35:20Bis später.
35:35Morgen.
35:37Na, gut geschlafen?
35:40Mhm.
35:49Wirbelst du immer noch wegen deiner Mutter?
35:52Ich muss die ganze Zeit an sie denken. Und an diesen Mario.
36:01Hast du denn schon mal dran gedacht, dass die beiden vielleicht richtig verliebt sind?
36:05Ja, Quatsch. Eltern verlieben sich doch nicht mehr.
36:09Lillys Vater hat auch wieder was mit der Mutter von Julia angefangen.
36:13Ja, und fand Lili das so toll?
36:17Vielleicht würdest du sie besser verstehen, wenn du mal mit deiner Mutter drüber redest.
36:22Ja.
36:23Vielleicht hast du recht, aber...
36:25Aber dann müsste ich ihr erzählen, dass wir sie ausspioniert haben.
36:29Ja.
36:31Oder du sagst ihr einfach, dass du ein komisches Gefühl hattest, als sie das letzte Mal bei uns war.
36:36Dann würdest du auch nicht lügen.
36:38Oh Mann, ich hab noch nie mit meiner Mutter über sowas geredet.
36:42Wenn's dich so mitnimmt, dann wird's höchste Zeit.
36:46Ja.
36:46Ich würd dir dann sagen, dass ich das alles zum Kotzen finde.
36:51Ja, so ein bisschen sensibler würde ich das schon formulieren.
36:59Hey.
37:04Willst du nach Hause gehen?
37:06Ich kann das Gespräch mit Daniel und Annabelle auch alleine führen.
37:09Nein, Lasto. Es ist ganz gut, wenn ich hier was zu tun hab.
37:13Wenn ich jetzt bei Mama wäre, dann würd ich doch wieder nur in die alte Falle tappen und dir helfen.
37:17Gut.
37:19Statt deine Mutter aus dem Schlammassel zu ziehen, hilfst du mir, den Karten aus dem Dreck zu ziehen.
37:23Naja, die Fehlkapulation bei der Jugendstilserie habe ich ja mitverschuldet.
37:27Wie einsichtig von Ihnen, Frau Schilling.
37:29Und jetzt wollte das Ruder mit geballter Kraft wieder rumreißen.
37:33Wie rührend.
37:34Im Gegensatz zu dir, Annabelle, glaube ich immer noch an eine gemeinsame Problemlösung.
37:38Bist du heute auf Kuschelkurs, Frederik.
37:40Wo bleiben denn deine spitzen Bemerkungen?
37:44Daniel, ich möchte mich bei dir entschuldigen.
37:46Und hoffe, dass die Auseinandersetzung der letzten Tage unsere Zusammenarbeit nicht weiter beeinträchtigen.
37:52Wir waren alle etwas angespannt in letzter Zeit.
37:54Jetzt hört bloß auf mit dieser Bauchpinselei, das kann ja kein Mensch aushalten.
37:58Und die Verluste der Manufaktur werden dadurch auch nicht kleiner.
38:00Hast du schon mal was von Teamgeist gehört?
38:03Der kann in solchen Krisensituationen durchaus nützlich sein.
38:06Na, schöne Worte, Frederik.
38:08Aber wo bleiben die Taten?
38:11Tatenlosigkeit muss ich mir wirklich nicht vorwerfen lassen.
38:13Wir alle wissen, dass es um den Verkauf der Lodge geteilte Meinung geht.
38:16Aber lass uns bitte gemeinsam überlegen, was wir noch tun können.
38:18Daniel spricht von Maßnahmen, die die Manufaktur langfristig wieder stabilisieren.
38:24Vielleicht sollten wir uns erstmal auf die Herstellung produktionsgünstiger Serien beschränken.
38:28So produktionsgünstig wie das Jugendstildesign.
38:31Das ist gut.
38:32Wir sollten uns auf jeden Fall unsere Produktpalette nochmal ansehen.
38:36Schön.
38:37Dann denkt ihr in diese Richtung und Daniel und ich, wir werden weitere Vorschläge ausarbeiten.
38:42Gut.
38:43Verschiedene Maßnahmenkataloge zum Vergleich können sehr hilfreich sein.
38:46Es ist wirklich imponierend, wie ergebnisorientiert du das Unternehmen leitest.
38:51Bleibt nur zu hoffen, dass wir deine Misere wieder ausbügeln können.
39:16Geht's deinem Kopf besser?
39:18Ja, ein bisschen.
39:22Julia war gestern hier und hat nach dir gefragt.
39:25Habt ihr ihren Geburtstag gefeiert?
39:29Wir haben viel geredet.
39:31Komm, setz dich doch.
39:31Willst du einen Tee?
39:33Nein, danke.
39:37Willst du reden?
39:42Tobias, dass ich so komisch war, als die Polizei hier war, das tut mir unheimlich leid.
39:49Ja, das war für uns alle wohl ein bisschen viel.
39:54Hast du etwas von den Ermittlungen gehört?
39:57Nein.
39:59Die Münzsammlung.
40:00Julia hat gesagt, dass die Versicherung nicht eintritt.
40:05Ja, leider.
40:08Nikos Traum von der Motorradwerkstatt ist wohl geplatzt.
40:16Tobias, wenn du wüsstest, wer das war, was würdest du machen?
40:21Christa, was ist denn das für eine Frage?
40:23Ich kann mir vorstellen, dass du fürchterlich wütend wirst.
40:26Willst du wirklich mit mir über meine Münzsammlung sprechen?
40:30Ja, irgendwie schon.
40:36Tobias, das mit den Münzen, das war ich.
40:45Ich habe die Münzen genommen.
40:58Hast du deine Mutter erreicht?
41:00Nein, sie ist nicht zu Hause.
41:03Hat sie kein Handy?
41:04Doch, aber sie geht nicht ran.
41:06Wahrscheinlich ist sie gerade bei ihrem Mario.
41:10Probier es nachher einfach nochmal.
41:14Ich verstehe sie einfach nicht.
41:16Ich meine, die sind seit 20 Jahren verheiratet.
41:18Das schmeißt man doch nicht einfach so weg für so eine Affäre.
41:21Hey.
41:22Von mir brauchst du kein Verständnis erwarten.
41:26Oh Mann, wieso muss Tim immer seinen Schlüssel vergessen?
41:33Mama.
41:38Was machst du denn hier?
41:41Claudia, ich bin zu Hause ausgezogen.
41:43Ich habe mich von Papa getrennt.
41:46Endgültig.
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