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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich bin froh, dass ich die letzten Monate mit ihm verbringen konnte.
00:05Dass wir als Vater und Sohn Zeit miteinander verwacht haben.
00:10Und dass wir unseren Frieden miteinander machen konnten.
00:15Das gibt mir viel Trost.
00:22Deine Rede hätte deinem Vater sicher sehr gedroht.
00:29Ich kann doch nicht gehen.
00:32Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
00:38Aber es ging um das Wohl der Firma und um das Wohl meiner Kinder.
00:44Du hättest auch auf mich hören können.
00:48Das hätte ich nicht sagen müssen.
00:50Es tut mir unendlich leid.
00:55Aber ich hätte keine andere Wahl.
01:02Ich hätte keine andere Wahl.
01:06Annabelle?
01:17Das hätte ich nicht sagen müssen.
01:18Hey, what you looking for?
01:23No one has the answer.
01:26They just want more.
01:31Hey, who's gonna make it right?
01:48Was meintest du damit? Du hast es keine andere Wahl?
01:50Das ist nicht gerade die feine Art, jemanden zu belauschen, der an der Abschied nimmt.
01:55Das ist keine Antwort auf meine Frage.
01:58Dein Vater wurde soeben beerdigt. Lass es gut sein.
02:03Ihr habt den Einwalt, du hast ein schlechtes Gewissen und ich wüsste gerne warum.
02:09Ich bin dir zwar keine Rechenschaft schuldig, ja aber bitte, wenn du es wissen willst.
02:17Berner und ich, wir, wir hatten eine Meinungsverschiedenheit kurz vor seinem Tod.
02:28Das Ding ist um Maries Firmenbeteiligung.
02:33Du wirst über das Geschäft reden? Hier, am Grab deines Vaters?
02:37Das Geschäft war Vaters Leben.
02:41Der wollte, dass ich die Firma führe.
02:44Damit wirst du dich endgültig abfinden.
03:02Das Unternehmen war Vaters Leben.
03:13Können Sie sich vorstellen, dass wir in Zukunft etwas mehr Zeit miteinander verbringen?
03:23Ja.
03:25Es gehört doch auch noch...
03:53Eva?
03:59Ist alles in Ordnung?
04:03Ich habe einen kleinen Imbiss vorbereitet, falls jemand Hunger hat.
04:11Du setzt dich doch zu uns.
04:21Danke.
04:32Wo sind denn die anderen?
04:35Friedrich wollte zu Fuß nach Hause gehen.
04:37Und Annabelle wollte noch einen Augenblick bei Werner bleiben.
04:43Lass nur, ich mache das.
04:48Jungen, die einen Augenblick bei Werner machen soll.
04:51Ich mache die Bereiche, ich mache das großartige, ich kenne die Augen.
04:56לאש, ich mache alles in Ordnung.
04:58Ich mache das großartige, ich mache das großartige.
04:58Ich mache das.
04:58Ja, ich mache das.
04:59Dann bin ich mir dafür.
05:02Ich mache das.
05:05Ich mache das.
05:15Trinken wir auf Werner Gravenberg.
05:19Er war unser Vorbild.
05:26Vater, Großvater, Freund.
05:32Wir werden ihn vermissen, solange wir leben.
05:37Entschuldigt, ich kann nicht.
05:52Ich bin froh, ich bin froh.
06:05Habt ihr Hunger?
06:07Nicht wirklich.
06:14Ich glaube, Patricia hat sich gefreut, dass du da warst vorhin.
06:18Denkst du?
06:19Ja, das hat man noch gesehen.
06:22Dir geht es ziemlich schlecht, glaube ich.
06:24Hallo.
06:26Julia.
06:27Hi.
06:27Hi.
06:29Du bist nicht bei den Grafenbergs in der Villa?
06:33Nein, Frederik ist noch im Grab geblieben und alleine wollte ich den auch nicht.
06:36Ich habe ihm auf die Mailbox gesprochen, dass ich in der Ferienwohnung auf ihn warte.
06:40Verstehe.
06:40Ja. Möchtest du einen Tee? Oder hast du Hunger?
06:45Nein, danke. Doch, einen Tee wäre ganz schön.
06:50Es muss schwer für Frederik sein, am Grab seines Vaters zu stehen.
06:54Vielleicht fast nicht. Für alle aus der Familie.
06:59Und wie geht es Patricia?
07:03Patricia hat alles organisiert, sich gekümmert.
07:06Weiß auch nicht, wo sie die Kraft dazu hernimmt.
07:09Reiner Selbstschutz, würde ich sagen.
07:11Dann hat sie was zu tun.
07:27Hallo, Kinder.
07:32Oh, das war, glaube ich, ein harter Tag für euch, was?
07:37Besonders für Charlie.
07:39Aber sie spielt die Starke.
07:41Sie ist einfach sauer auf ihre Schwester.
07:43Was meinst du?
07:45Ja, weil sie nicht direkt angerufen hat, als Werner Grafenberg gestorben ist.
07:48Das ist es nicht wirklich.
07:50Ich glaube, sein Tod nimmt sie mehr mit, als sie zugibt.
07:53Tja, aber Collier ist doch ganz normal.
07:55Wenn ein geliebter Mensch stirbt, das kann dich schon aus der Bahn werfen.
08:00Werdet ihr über mich?
08:03Wie geht's bestens, wirklich?
08:13Ja, das können Sie aber einfach haben.
08:16Was?
08:17Wohnungssuche.
08:18Im Internet gibt es doch massenhaft Wohnungsbörsen.
08:20Ja, natürlich.
08:27Kolja, stört euch das, wenn wir jetzt hier mal kurz im Internet wegen der Wohnung?
08:33Hier, sehen Sie.
08:38Kolja, du musst mich nicht trösten.
08:41Mir geht's gut.
08:42Wirklich.
08:44Genau, da gibt man hier Stadt und Bezirk ein.
08:49Ähm, Tim?
08:50Ja.
08:51Darf ich?
08:52Ja, klar.
08:55Okay, so?
09:02Was?
09:04Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich mag?
09:15Wie immer.
09:20Was?
09:21Was?
09:22Was?
09:23Was?
09:25Was?
09:39Was?
10:03Vater!
10:04Vater!
10:08Vater!
10:09Vater!
10:41Vater!
10:50Vater!
10:53Vater!
11:01Ich habe der Familie etwas Wichtiges mitzuteilen.
11:04Ist das passiert?
11:05Es geht um Annabelle.
11:06Annabelle.
11:07Ich habe der Familie etwas Wichtiges mitzuteilen.
11:17Ich habe der Familie etwas Wichtiges mitzuteilen.
11:50Ich...
11:55Ich musste handeln.
12:00Für die Firma und für meinen Sohn.
12:06Das verstehst du doch, oder?
12:21Und ihre Eltern sind bei diesem Unfall ums Leben gekommen.
12:26Das tut mir so leid.
12:29Charlotte hat nur noch ihre Schwester und die macht auch ständig nur Stress.
12:32Es ist doch kein Wunder, dass sie diese ganze Beerdigungsrumme mitnimmt.
12:36Allerdings.
12:38Machen Sie sich mal nicht so viele Gedanken, weil Kolja kümmert sich sehr liebevoll um Charlotte.
12:43Finde ich übrigens super von dir, dass du den beiden mal dein Zimmer überlässt.
12:47Kein Thema.
12:49Sind Sie noch interessiert?
12:53Bitte?
12:54An der Wohnung?
12:58Ja.
13:00Na klar.
13:01Immer.
13:12Es war ein schwerer Tag für dich und deine Familie.
13:17Ja.
13:21Besonders für Annabelle.
13:25So wie heute in der Villa habe ich sie noch nie gesehen.
13:29Sie hat ein schlechtes Gewissen.
13:31Was?
13:34Ja.
13:35Ich habe sie bei Vaters Grab überrascht.
13:39Sie macht sich Vorwürfe.
13:41Sie hat sogar zugegeben, dass es einen Streit gab.
13:43Zwischen ihr und deinem Vater?
13:46Erinnerst du dich an den Tag, als wir durch den Wald gejoggt sind?
13:49Ja, natürlich.
13:50Als wir Vater getroffen haben, hat er mich doch gebeten, dass ich in die Villa kommen
13:55soll zum Frühstück.
13:55Er wollte uns allen etwas mitteilen.
13:57Ja, aber was?
13:58Er hat nicht mit der Sprache herausgerückt, aber es ging um Annabelle.
14:04Sie wird intrigiert haben, so wie sonst auch.
14:06Das ist ja nichts Neues.
14:08Nein.
14:09Nein, ich weiß nicht.
14:12Was denkst du?
14:15Ich denke, dass zwischen Annabelle und meinem Vater kurz vor seinem Tod etwas vorgefallen ist.
14:23Etwas, das ihn so aufgeregt hat, dass es zu seinem Herzinfarkt geführt hat.
14:36Patrizia!
14:39Willst du den Abend nicht mit uns verbringen?
14:41Komm schon klar, Marie.
14:44Geh wieder rein, okay?
14:45Daniel wartet bestimmt schon auf dich.
15:02Daniel, es ist doch viel zu gefährlich, jetzt einfach loszusausen. Sie ist viel zu aufgewühlt von dem Tag.
15:08Mach dir keine Sorgen. So hat sie schon immer abreagiert.
15:12Ja, schon, aber...
15:14Sie hat wenigstens eine Möglichkeit gefunden, mit ihrer Trauer umzugehen.
15:22Daniel...
15:25Ich wünsch dich...
15:28Ich weiß.
15:36Du hast mich so gerne von ihm verabschiedet.
15:39Das kannst du doch immer noch.
15:42Toll.
15:43Auf dem Friedhof.
15:46Mit muffigen Blumenkränzen und Trauersprüchen, die nicht eins gemeint sind. Super.
15:51Du denkst an die Beerdigung deiner Eltern, stimmt's?
15:56Kommen die Leute an und schütteln dir die Hand.
16:00Labern irgendwas von Beileid und wie leid es ihnen tut, dass sie einen guten Freund oder einen Kollegen verloren haben.
16:06Ein bisschen rumgehen nach Hause und du kannst zusehen, wie du klarkommst.
16:12Wenn du noch niemanden aus der Familie verloren hast, dann...
16:16dann weißt du nicht, was das bedeutet.
16:20Wahrscheinlich.
16:24Charlie, ich bin immer für dich da.
16:29Danke.
16:32Wenn du doch zu Werner Gravenbergs Grab gehen möchtest, dann...
16:37dann kann ich auch mitkommen.
16:39Wenn du willst.
16:42Wirklich?
16:43Klar.
16:47Wann?
16:48Morgen.
16:53Okay.
16:55Okay.
17:01Okay.
17:18Die Dinge ändern sich.
17:21Daran merkt man, dass die Kinder erwachsen werden.
17:25Aber die Gefühle ändern sich deshalb überhaupt nicht.
17:28Ich weiß, dass ich dich nicht halten kann.
17:30Und das tut mir unendlich weh.
17:34Frederic.
17:36Weil ich dich liebe.
17:40Ich bleibe.
17:42Weil ich hierher gehöre.
17:43Ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich du mich machst.
17:47Du hast dich von deiner Lodge getrennt.
17:50Und was ist mit Südafrika?
17:54Die Familie Gravenberg hat ab heute kein Interesse mehr in Südafrika.
17:57Du willst mir alle deine Anteile vermachen?
18:00Ja.
18:01Und Daniel...
18:03Ich will, dass du verstehst, was ich mir dabei gedacht habe.
18:08Genau das fällt mir schwer.
18:19Ach, hier steckst du.
18:27Ich bin.
18:30Ich bin.
18:47Ich bin.
18:55Eva, hast du dir wehgetan?
18:59Danke, Daniel. Ich komme schon klar.
19:03Vielleicht würden Ihnen ein paar Tage Urlaub guttun.
19:05Ich meine unter diesen Umständen.
19:12Patricia, morgen.
19:14Morgen.
19:15Morgen.
19:17Warst du wieder die ganze Nacht unterwegs?
19:26Patricia, ich wollte dir noch einmal danken.
19:29Die letzten Tage waren für uns alle nicht leicht,
19:31aber du warst ganz besonders tapfer.
19:34Du hast eine wundervolle Trauerfeier organisiert.
19:38Danke, Mutter.
19:41Ich lege mich ein bisschen hin.
19:48Mein Gott.
19:51Sie muss doch fix und fertig sein.
19:53Sie soll sich erst mal richtig ausschlafen.
19:56Dann sieht das Leben schon wieder ganz anders aus.
19:59Das Leben muss doch irgendwie weitergehen, nicht wahr?
20:05Wir sollten unbedingt Notar Purschke kontaktieren,
20:09so schnell wie möglich, auch wenn es uns noch so schwerfällt.
20:12Na, wegen der Testamentseröffnung.
20:14Was meinst du, Daniel?
20:16Mutter, Großvater ist gestern beherdigt worden.
20:19Werner hätte auch gewollt, dass...
20:21Guten Morgen.
20:23Guten Morgen.
20:24Guten Morgen.
20:25Eva.
20:26Ich wollte dich nicht unterbrechen, Annabelle.
20:28Was hätte mein Vater gewollt?
20:30Ich fahr schon mal ins Büro.
20:33Daniel, kommst du auch gleich?
20:34Sicher.
20:35Schön.
20:36Dann bis später.
20:49Armer Frederik.
20:51Es tut mir weh, ihn so leiden zu sehen.
20:53Ich wünschte, ich könnte ihm in seinem Schmerz besser beistehen,
20:56aber ich kann nichts tun,
20:58außer für ihn da sein und ihn festhalten.
21:01Ist das genug?
21:05Ich weiß ja nicht, wie es ist, einen Vater zu haben.
21:08Geschweige denn,
21:10ihn zu verlieren.
21:14Aber der Gedanke, Tobias könnte plötzlich nicht mehr da sein,
21:18der macht mich unendlich traurig.
21:25Komm, dir wirst du was essen.
21:28Ich nehm mir meine Brote mit.
21:30Kein Hunger.
21:31Wo willst du denn hin?
21:33Wieder ins Bett?
21:35Nico, das ist auf dir da auch keine Lösung.
21:37Weißt du eine bessere?
21:39Ja, du könntest in die Zeitung schauen
21:40und einen neuen Standort für deine Werkstatt suchen.
21:43Für 2000 Euro Miete im Monat.
21:46Super Idee.
21:49Ich hab gedacht, diesmal gibst du nicht so schnell auf.
21:56Er ist immer noch enttäuscht.
21:58Und jetzt der Tod von Werner Grafenberg?
22:00Er kann doch nicht immer gleich den Kopf in den Sand stecken.
22:05Papa, gib ihm ein bisschen Zeit.
22:07Der fängt sich schon wieder.
22:08Das hoffe ich.
22:10Schließlich seid ihr erwachsen und müsst ihr Leben selber in den Griff kriegen.
22:17Papa, was ist los?
22:22Werner Grafenberg ist tot.
22:24Ich weiß nicht, ob ich meinen Job behalten kann.
22:26Ein Chauffeur.
22:29Ist sogar nicht mehr zeitgemäß.
22:32Ich quatsch nicht mehr zeitgemäß.
22:34Die Grafenbergs brauchen dich doch.
22:38Bin ich mir nicht mehr so sicher.
22:43Tschüss.
22:54Lisa, setzen Sie sich einen Moment zu mir.
23:00Wie geht's Ihnen?
23:03Ich weiß nicht.
23:05Ich möchte lieber nicht drüber nachdenken.
23:08Wir werden das zusammen durchstehen.
23:11Wir alle.
23:14Eva, kann ich Sie etwas fragen?
23:17Eva?
23:19Ja.
23:22Es wird nicht leicht sein, aber ich muss etwas über den Todestag meines Vaters wissen.
23:28Ist Ihnen irgendetwas Ungewöhnliches aufgefallen, bevor er am Morgen spazieren ging?
23:32Oder vielleicht am Abend zuvor?
23:35Hat er von einem Streit erzählt?
23:37Er wollte mit mir sprechen.
23:38Er wollte mit uns allen sprechen.
23:40Ich muss einfach wissen, worüber.
23:42Verstehen Sie das?
23:47Ich habe ihn umgebracht.
23:49Was?
23:51Ich habe ihn umgebracht.
23:53Was reden Sie denn für ein Unsinn?
23:56Jahrelang habe ich ihm gepredigt, sich gesund zu ernähren.
23:59Keinen Alkohol.
24:01Sport treiben.
24:04Und ich überrede ihn zum fetten Braten und Weintrinken.
24:08Und das hat sein Herz nicht verkraftet.
24:12Sie haben doch keine Schuld am Tod meines Vaters.
24:15Wir wollten nur ein bisschen feiern.
24:19Das Leben feiern.
24:21Unser gemeinsames Leben.
24:23Wir wollten...
24:26Ja.
24:29Hopp.
24:31Hopp.
24:36Es tut mir so leid.
24:49Oh, das klingt ja wunderbar.
24:52Ja, ich würde mir die Wohnung sehr gerne ansehen.
24:55Wann?
24:55Was schlagen Sie vor?
24:57Oh.
24:58Ja, das passt.
24:59Ich notiere es mir.
25:01Ich danke Ihnen.
25:03Auf Wiedersehen.
25:06Ach.
25:07Guten Morgen.
25:09Sie müssen Annabelle Gravenberg sein.
25:11Sie sind eindeutig im Vorteil.
25:14Sie kennen wenigstens meinen Namen.
25:15Pardon.
25:16Ich bin Birgit Hertel, die Vertretung für Silke Mertens.
25:20Sind Sie das?
25:23Und wer hat das veranlasst?
25:26Frederik hat das veranlasst.
25:27Guten Morgen.
25:29Silke ist schwanger.
25:29Sie musste entlastet werden.
25:31Wir sind sehr froh, eine so gute Auslöfe wie Frau Hertel gefunden zu haben.
25:34Herzlich willkommen bei Falkenthal.
25:35Vielen Dank.
25:36Frau Schilling, Sie haben anscheinend immer noch nicht begriffen, dass in dieser Firma
25:40keine Entscheidung gefehlt wird, die ich nicht ausdrücklich gebilligt habe.
25:45Dann muss ich Ihnen ja noch im Nachhinein dankbar sein, dass ich angestellt wurde.
25:48Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen.
25:55Was war das denn?
25:59Muss ich mir jetzt einen neuen Job suchen?
26:01Weil Annabelle Gravenberg mal wieder schlechte Lerner hat?
26:04Keine Sorge.
26:05Sie hasst mich.
26:07Nein.
26:08Sie hasst mich.
26:15Was probiert mit unserer Empfangsdame?
26:18Ich habe ein Problem damit, dass ich nicht gefragt werde.
26:22Aber das ist ja nichts Neues, seit du in der Firma arbeitest.
26:26Seit wann interessierst du dich denn für Personalentscheidungen im Empfangsbereich?
26:30Ich interessiere mich für alles.
26:31Denn für einen reibungslosen Ablauf muss ein Rädchen ins andere greifen.
26:35Und sei es noch so klein.
26:37Naja, wieder was gelernt.
26:40Was geht dir besser?
26:43Ich meine dein schlechtes Gewissen.
26:46Schlechtes Gewissen?
26:48Gestern an Vaters Grab.
26:50Deine Worte waren, ich hatte keine andere Wahl, Werner, wenn ich dich erinnern darf.
26:54Fängst du schon wieder davon an?
26:56Was willst du von mir, Frederik?
26:58Ich will die Wahrheit, Annabelle.
27:00Ich will wissen, was das für ein Streit zwischen dir und meinem Vater war an seinem Todestag.
27:03Ich habe dir doch schon einmal gesagt, dass...
27:06Hallo.
27:10Ich wollte nur mal vorbeischauen.
27:13Aber ich will auf keinen Fall stören.
27:16Marie, Liebes, du störst doch nie.
27:19Marie.
27:21Hallo, Frederik.
27:22Es handelte sich um eine Familienangelegenheit, die nur Werner und mich etwas anging.
27:29Da isst du dich.
27:30Werner sah das nicht so.
27:31Er wollte eine Familienrate einberufen.
27:34Dazu ist es ja leider nicht mehr gekommen.
27:38Ganz egal, was es war.
27:39Ich finde es heraus.
27:41Verlass dich drauf.
27:50Julia hat leider recht.
27:51Annabelle Grafenberg lässt grundsätzlich ihre schlechte Laune an den Mitarbeitern aus.
27:55Ja, und was hat sie damit gemeint, dass...
27:58dass die Chefin Julia hasst?
28:01Das ist eine ganz lange Geschichte.
28:06Hallo, Silke.
28:07Na, ihr zwei.
28:08Was hat denn der Arzt gesagt?
28:11Es ist alles in Ordnung.
28:13Du bist ja fast schlimmer als meine Mutter.
28:14Die fragt auch am Telefon nur noch nach ihm.
28:16Nach ihm?
28:17Äh, dem Baby.
28:19Ach, schade.
28:20Ich dachte schon...
28:22Du wirst es als erstes erfahren.
28:24Versprochen?
28:26Versprochen.
28:31Danke, dass du mich vorhin von Frederik in Schutz genommen hast.
28:35Immerhin war ich diejenige, die Werner so...
28:38aufgeregt hat.
28:39Das ist richtig.
28:41Aber du musst mit den Selbstverwürfen aufhören.
28:45Ich glaube, du brauchst einfach etwas Abwärtsland.
28:50Und was ist, wenn er es doch herausfindet?
28:53Wenn er was herausfindet?
28:54Na, dass ich keine Kinder bekommen kann.
28:55Er hat doch gedroht, er will der Sache nachgehen.
28:58Liebes.
28:59Wen will er denn fragen außer uns?
29:02Und Werner ist tot?
29:04Ja, trotzdem.
29:05Damit haben wir das Problem noch nicht gelöst.
29:08Ich kann so nicht weitermachen.
29:10Ich kann nicht immer so tun, als wäre alles in Ordnung.
29:12Aber alles ist doch in Ordnung.
29:14Ach ja, du hast gut reden.
29:16Du steckst ja nicht in meine Haut.
29:18Du musst Daniel nicht jeden Tag die heile Welt vorspielen und so tun, als würdest du sein...
29:22sein Kind in deinem Bauch tragen.
29:24Ich weiß, es ist nicht leicht für dich.
29:26Nicht leicht.
29:28Daniel und ich werden uns immer fremder, weil ich...
29:31weil ich mich gar nicht mehr öffnen kann.
29:33Ich habe mich verändert.
29:35Und ich will, dass das aufhört.
29:37Und zwar sofort.
29:39Sobald sich die Wogen um Werners Tod geglättet haben,
29:43werden wir das Problem lösen.
29:45Du wirst ganz offiziell das Kind verlieren.
29:47Das sagst du seit Tagen.
29:49Aber ich will nicht mehr.
29:52Gut.
29:52Ich werde mir etwas überlegen.
29:54Ich denke nach.
29:59Danke.
30:01In der Zwischenzeit musst du dich ruhig verhalten.
30:03Kriegst du das hin?
30:06Ja, klar.
30:09Wie wäre es, wenn du jetzt bei mir in der Marketingabteilung anfängst?
30:13So, wie wir es vorhatten.
30:16Jetzt sofort?
30:20Ja, okay.
30:22Wie war dein erster offizieller Arbeitstag?
30:25Ja, also ich...
30:28Ich glaube, Anna-Belker-Affenberg, du hast mich.
30:31Aber wie ich gehört habe, hast du Julia wohl noch mehr?
30:34Na schön, dann sind wir ja schon zu dritt.
30:37Aber Frederik, Frederik Grafenberg, der hat mich gelobt.
30:40Er sagt, es ist alles in Ordnung.
30:42Das ist doch wunderbar.
30:43Na, hoffentlich.
30:45Du sag mal, ähm...
30:47Was hat denn der Arzt jetzt wirklich gesagt?
30:50Ich soll mich schonen.
30:52Aber bitte, sag Andreas nichts, sonst will er wieder mit zum Arzt.
30:56Nein, natürlich nicht.
30:57Aber sei doch froh, dass er sich so lieb um dich kümmert.
31:00Ja, das bin ich ja auch.
31:02Na gut.
31:03Also, dann schonst du dich jetzt.
31:06Nicht schweres tragen, keine Aufregung.
31:08Versprochen?
31:09Versprochen.
31:10Gut.
31:11Du, ich muss los, äh.
31:12Meine Wohnungsbesichtigung.
31:14Ich hab ja jetzt so einen Termin.
31:16Ähm, der Ausgang ist hier übrigens.
31:19Ja.
31:25Hast du schon Feierabend?
31:27Nein.
31:28Ich mach bloß Pause.
31:31Äh, soll ich euch kurz allein belassen?
31:33Quatsch.
31:33Bleib sitzen.
31:35Was ist denn?
31:37Koya, ich kann mir eine Wohnung angucken.
31:40Jetzt gleich.
31:40Hier um die Ecke.
31:42Ja, das ist doch super.
31:44Naja, ich wollte dich fragen, ob du mitkommst.
31:47Du hast doch gleich Mittagspause.
31:49Ja, eigentlich schon.
31:51Aber ich bin auch gleich mit Charlotte verabredet.
31:54Nur ganz kurz.
31:55Ich verspreche dir, es dauert nicht lange.
32:07Ich verspreche hier, es dauert nur 30 Sekunden.
32:12Ja, ich bin ganz kurz.
32:12-
32:27Untertitelung. BR 2018
33:04Ja, Hauptsache Frau Mertens wird durch die Halbtagszülle entlastet und der Betrieb kann ganz normal weitergehen.
33:08Ich bin froh, dass du das auch so siehst.
33:10Alles klar.
33:12Ich muss ein dringendes Telefonat führen.
33:18Daniel, ich...
33:21Ich muss wissen, auf welcher Seite du stehst.
33:26Was meinst du damit?
33:28Nur wenn du und ich an einem Strang ziehen, dann habe ich eine Chance.
33:32Hat die Firma eine Chance?
33:34Ist das eine späte Einsicht?
33:37Ich meine es ernst.
33:39Nur wenn wir uns gegenseitig unterstützen, kann die Manufaktur wieder so erfolgreich werden, wie sie es einmal war.
33:46Frederic, Großvater hat dich zum Hauptanteilseigner der Manufaktur und damit zum Chef bestimmt.
33:51Ich bin bereit, seine Entscheidung zu akzeptieren, wenn du das meinst.
33:55Ich bin froh, dass du es so siehst.
33:57Deine Mutter ist leider immer noch anderer Meinung.
34:00Und sie hat bis zum Schluss versucht, Vater umzustimmen.
34:03Worauf willst du ihn aus?
34:06Es gab kurz vor Vaters tut einen Streit zwischen Annabelle und ihm.
34:10Sie hat mir das erzählt.
34:12Was für ein Streit?
34:14Hast du dich eigentlich nie gefragt, worüber Vater mit uns so kurzfristig und unerwartet reden wollte?
34:21Als ich ihn auf dem Spaziergang traf, hat er eine Andeutung gemacht.
34:23Es ging um Annabelle.
34:25Was meinst du damit?
34:27Vater wollte uns etwas Wichtiges mitteilen und ist nicht mehr dazu gekommen.
34:31Und Annabelle hat offensichtlich Schuldgefühle.
34:34Moment mal.
34:37Du willst meiner Mutter Großvaters Tod anhängen?
34:39Nein, ich bitte dich.
34:41Ich will nur wissen, was wirklich passiert ist.
34:43Das ist ja wohl das Allerletzte.
34:46Du machst meiner Mutter Vorwürfe?
34:49Ausgerechnet du?
34:50Derjenige, der vor kurzem Großvater mit einem Streitenden an den Herzinfarkt getrieben hat?
34:54Oder hast du das schon vergessen?
34:59Nein.
35:10Auf eine große Küche hätte ich verzichten können.
35:12Aber eine Badewanne?
35:14Die Wohnung war totaler Schrott.
35:15Was hat der Typ dir da bloß erzählt?
35:17Trotzdem mache ich mir Vorwürfe, dass ich sie nicht genommen habe.
35:20Ich kann euch doch nicht ewig auf den Wecker gehen.
35:22So ein Quatsch.
35:22Du musst dich doch auch wohlfühlen in deinen eigenen vier Wänden.
35:25Entschuldigung.
35:28Ah, das ist dieser andere Makler.
35:30Moment.
35:31Hertel, hallo?
35:32Oh, Herr Schulze.
35:35Ja?
35:37Eine Dachwohnung.
35:39Mit Parkett.
35:43Und Badewanne.
35:44Aha, klingt gut.
35:46Ja, ich verstehe.
35:47Ich müsste sie sofort ansehen, sonst ist sie weg, ja?
35:51Ähm, Herr Schulze, ich könnte in 20 Minuten bei Ihnen sein.
35:56Gut.
35:56Vielen Dank, bis dann.
35:59Kolja, das ist meine Traumwohnung.
36:01Ich fühle das.
36:02Mama, ich will aber nicht, dass du in irgendeine Bude ziehst, nur weil du bei uns nicht mehr
36:05wohnen willst.
36:07Liebling, ich mache das schon.
36:09Du gehst jetzt, du hast mir genug geholfen.
36:11Ich komme mit.
36:12Du bist mit Charlotte verabredet.
36:16Ich komme mit.
36:44Ich komme mit.
37:20Dieser Vorwurf von Daniel ist wirklich unfair.
37:23Ach, irgendwie hat er ja recht.
37:26Nein, hat er nicht.
37:29Lass gut sein.
37:31Es ist sowieso viel zu spät dafür.
37:34Ich kann nur hoffen, dass Daniel mit mir wirklich zusammenarbeitet, wenn ich jetzt die Firma leite.
37:38Solange Annabelle ihr Gift versprüht, wird das wirklich schwierig.
37:41Da hast du recht.
37:48Julian, ich weiß eigentlich nicht, was ich ohne dich machen würde.
37:54Herr Grafenberg.
37:56Herr Puschke.
37:58Guten Tag.
37:59Man hatte mir gesagt, dass ich Sie hier finden würde.
38:01Frau Schieling, unser Notar.
38:03Guten Tag.
38:04Ich bin ja gar nicht, ich bin ja gar nicht.
38:31Hallo, Werner.
38:41Es tut mir leid, dass ich nicht zu deiner Beerdigung kommen konnte.
38:47Ich glaube, du verstehst es.
38:53Ich bin eigentlich nur gekommen, um mich zu verabschieden.
38:58Und jetzt ist es ein, dass du ein wunderbarer Mensch bist.
39:04Pass auf dich auf.
39:22Grüß Mama und Papa, wenn du so siehst.
39:25Charlie!
39:28Es tut mir so leid, ich... meine Mutter...
39:31Charlie, jetzt warte doch mal.
39:33Charlie.
39:35Charlie, ich kann dir das alles erklären.
39:36Warte auf die Telefon.
39:39Wenn sich Marie dabei nicht überanstrengt, dann soll es mir recht sein.
39:42Schön, also abgemacht.
39:43Dann fängt Marie bei mir an.
39:46Sag mal, kann es sein, dass ich vorhin nur Tarpurschgaben im Empfang gesehen habe?
39:50Keine Ahnung.
39:51Ich dachte, du hast ihn vielleicht hierher bestellt.
39:53Warum sollte ich?
39:55Ich brenne nicht auf die Testamentseröffnung.
39:57Im Gegensatz zu Frederik.
39:59Das hört sich nach Ärger an.
40:01Er war vorhin hier und es ging natürlich wieder mal um dich.
40:05Hat er dir von seinen absurden Anschuldigungen erzählt?
40:08Hör auf.
40:09Es reicht.
40:10Ich bin es so leid zu streiten.
40:14Großvater ist tot.
40:15Und ich bedauere, dass nicht alles so gekommen ist, wie du es dir immer erträumt hast.
40:19Daniel, ich...
40:20Akzeptiere endlich, dass Frederik Werners Nachfolger wird und nicht ich.
40:24Ein für alle Mal.
40:31Ich habe aus der Zeitung vom Tod Ihres Vaters erfahren.
40:34Ich möchte Ihnen meinen Beileid ausdrücken.
40:37Vielen Dank.
40:38Wegen der Testamentseröffnung werden wir uns in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen.
40:42Ehrlich gesagt bin ich deswegen gekommen.
40:45Ihrem Vater war schon vor Jahren sehr wichtig gewesen,
40:48dass die Testamentseröffnung möglichst unmittelbar nach seinem Ableben geschieht.
40:53Damit die Geschäfte weiterlaufen können.
40:55Ja, dann sollten wir uns schnellstmöglichst um einen Termin kümmern.
40:58Ja, das sollten wir.
41:01Leider ist es ja nun nicht mehr zu der gewünschten Änderung des Testaments gekommen.
41:08Mein Vater hat sein Testament nicht mehr geändert?
41:11Ich dachte, Sie wüssten hiervon.
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