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  • vor 7 Stunden

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Hallo.
00:01Hallo.
00:01Na, wer sagt's denn?
00:03Und wir haben hier die Logenplätze, um das Drama in Ruhe zu genießen.
00:08Wollen wir nicht vielleicht doch lieber woanders hingehen?
00:10Wieso?
00:13Ich dachte, wir wollten das ganze Versteckspiel endlich sein lassen.
00:17Gott, ist der nervös.
00:19Ich bin mal gespannt, wie lange das dauert.
00:23Dankeschön.
00:30Willst du noch was bestellen oder kommt das, wir müssen miteinander reden, Gespräch sofort.
00:34Das wäre mir allerdings lieber.
00:41Vielleicht hast du recht.
00:46Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder Daniel?
00:53Du sagst jetzt nicht, dass alles ein Fehler gewesen ist.
00:56Und wir es doch nicht nochmal miteinander versuchen sollen.
00:58Oder.
01:03Oder, Daniel.
01:07Julia.
01:10Ich muss dir etwas sagen.
01:49Was musst du mir sagen, Daniel?
02:01Ich glaube, es hat es ihr gesagt.
02:04Sieht so aus.
02:10Ich weiß, es ist eine schwierige Situation.
02:17Also, kann man das auch sagen.
02:23Wie soll es jetzt weitergehen?
02:27Das weiß ich nicht.
02:34Was willst du?
02:39Ich will mit dir zusammen sein.
02:43Aber ich...
02:46Ich will auch das Kind.
02:48Ich kann Marie damit nicht alleine lassen.
02:53Ich weiß nicht genau, was ich will.
02:55Aber ich soll es wissen, ja?
02:57Das sage ich doch gar nicht, Julia.
03:01Aber ich kann doch Marie mit ihrer Verantwortung nicht alleine lassen.
03:05Ich will dich nicht verlieren, Julia.
03:06Nicht nochmal.
03:08Es muss doch irgendeine Lösung geben für uns beide.
03:11Julia, warte.
03:14Tja, das weißt du wohl.
03:17Ich liebe solche Abende.
03:20Haut mal mit an, zu sehen, wie das Glück anderer zerplatzt.
03:32Freust du dich gar nicht?
03:36Ich freue ihn.
03:39Worüber soll ich mich dann freuen?
03:41Dass...
03:42Dass du dich von diesem...
03:44Blödmann schwängern lässt?
03:46Bitte.
03:49Marie, du bist so kaputt.
03:50Echt.
03:51Und du bist unfair.
03:54Richtig unfair.
03:57Ich bin nun mal schwanger.
03:58Was kann denn das Kind dafür?
04:01Ja, das Kind kann nichts dafür.
04:03Marie, du bist daran schuld.
04:05Du hättest es verhindern müssen.
04:08Ich meine...
04:09Warum hast du nicht verhütet?
04:16Oder war das geplant?
04:18Aber es ist doch...
04:19eine Riesenchance für Daniel und mich.
04:22Marie, wie naiv bist du eigentlich?
04:25Du machst alles nur noch schlimmer.
04:27Daniel liebt dich nicht und dieses Kind wird daran nichts ändern.
04:31Was weißt du denn schon von der Liebe?
04:35Gute Frage, Schwesterherz.
04:37Dich hat es noch nie interessiert, was du da wenig liebe.
04:41Kannst du also gar nicht wissen.
04:44Entschuldige bitte.
04:44Das wollte ich nicht.
04:45Es tut mir leid.
04:48Das war dumm von mir.
04:53Versuch nicht, die große Schwester zu spielen.
04:56Das warst du nie und das wirst du auch nie werden.
05:05Und wenn Daniel wirklich so scharf darauf ist,
05:07den Vater deines Kindes zu spielen,
05:10wo ist er denn jetzt?
05:22Wo willst du hin?
05:30Du hast es ihr gesagt.
05:35Lass mich raten.
05:37Deine Julia hat wenig Verständnis dafür,
05:39dass eine andere Frau ein Kind von dir bekommt, richtig?
05:43Und freut dich das jetzt?
05:45Von mir aus kannst du glücklich werden, mit wem du willst.
05:48Nur Marie solltest du aus dem Spiel lassen.
05:50Die ist ohne dich wirklich besser dran.
05:52Marie ist schwanger von mir.
05:54Wie praktisch.
05:58Findest du es nicht merkwürdig,
05:59dass Marie ausgerechnet jetzt schwanger wird?
06:01Und findest du es nicht komisch,
06:03dass sich plötzlich alles so fügt,
06:04wie unsere Mutter sich das erträumt hat?
06:06Patricia, Mutter hat damit nichts zu tun.
06:09Ich habe das Ultraschallbild gesehen.
06:11Ach.
06:13Und Maries Mutterpass.
06:16Tatsächlich.
06:19Das gibt lebenslanges Hausverbot bei Jan.
06:22Nie wieder frei wie im Cozy.
06:24Nie wieder flippern.
06:26Den haben wir wirklich ruiniert.
06:28Vielleicht kommt er ja auch gar nicht zurück.
06:30Wer?
06:31Jan?
06:32Ja, es soll alles schon mal vorgekommen sein.
06:35Das sind Leute plötzlich über Nacht nach Neuseeland ausgewandert oder so.
06:41Ey, Jungs, schon mal was von positivem Denken gehört?
06:45Das hat nichts mit positivem Denken zu tun.
06:48Das geht eindeutig in Richtung Wahnvorstellung.
06:51Mann, ey, die Party war so fett.
06:53Allerdings, das fanden alle.
06:55Alle, die nicht an der Kasse saßen.
06:58Du sagst es, die Party war super.
07:00Geile Musik, leckere Cocktails.
07:02Für umsonst.
07:03Das ruiniert jeden.
07:06Wir machen die Party einfach nochmal.
07:09Und diesmal gibt es keine Gästeliste.
07:12Wir machen eine Party nochmal?
07:14Eine Yoga-Party bei Brot und Wasser oder was?
07:16Wir haben nichts mehr auszuschenken.
07:18Ich werde die Kohle für die Getränke besorgen.
07:21Und diesmal zahlen alle.
07:25Und wo willst du die bitte herkriegen?
07:27Lass das meine Sorge sein.
07:30Kümmert ihr euch um die Flyer?
07:32Na, dann mal los.
07:34Nico, eine Frage noch.
07:36Ja?
07:38Kann sie gut küssen?
07:41Wer?
07:43Na, Silke.
07:45Ach, das war ein rein freundschaftlicher Kuss, warst du.
07:49Ach so.
07:56Ich möchte gern zahlen, bitte.
07:57Kommt sofort, der Glaubenberg.
07:58Und was machst du jetzt vor?
08:01Heiraten, Kinder kriegen, unglücklich werden?
08:03Ich hab keine Ahnung.
08:07Lass den Kopf nicht hängen.
08:09Wir...
08:10Wir leben im 21. Jahrhundert.
08:13Man muss heute kein Kind mehr kriegen, wenn man genau weiß, dass es nicht gerade in Glückseligkeit aufwachsen wird.
08:19Patrizia, das kommt überhaupt nicht in Frage.
08:21Und wenn ist das allein Maries Entscheidung?
08:24Und ich werde zu ihr stehen, so oder so.
08:27Hört, hört.
08:28Dann ist die Entscheidung ja wohl schon gefallen.
08:30Ich werde Julia auf jeden Fall nicht einfach so vergessen, wenn du das meinst.
08:33Eine Dreiecksbeziehung.
08:35Wie modern.
08:36Ich fürchte nur, dass die ehrenwerte Familie Gravenberg da auch noch ein Wörtchen mitreden will.
08:41Allen voran unsere geliebte Mutter.
08:46Danke.
08:50Das ist doch mein Problem.
08:51Oder nicht?
08:52Ja.
08:53Allerdings.
08:55Ehrlich gesagt, ich möchte wirklich nicht in deiner Haut stecken.
08:59Vielen Dank, Patrizia.
09:01Fahren wir zusammen in die Villa?
09:04Nein, ich kann jetzt nicht nach Hause.
09:06Bis dann.
09:09Auf Wiedersehen.
09:10Wiedersehen, Herr Gravenberg.
09:11Tschüss.
09:18Ein Pokerabend?
09:20Super Idee.
09:22Nach Geschäftes stürten Sie ja auch niemand.
09:23Und ich habe die Schlüssel fürs Lanzino.
09:26Ganz zwanglos.
09:27Eine kleine Runde.
09:29Gut.
09:31Wenn der Ansatz zu stimmen, bin ich dabei.
09:34Übrigens.
09:35Die Frau Schilling, die Dame mit dem guten Riecher für die Pferde wetten.
09:38Es war ganz gut, dass sie neulich beim Wetterabend nicht da war.
09:41Wissen Sie was?
09:42Sie ist spielsüchtig.
09:44Nein.
09:52Ich habe mir immer gewünscht, einen Vater zu haben, der sich um mich kümmert.
09:55Der für mich da ist.
09:58Ich kann doch jetzt nicht einem Kind den Vater nehmen, obwohl ich weiß, wie weh das tut.
10:04Daniel will die Verantwortung für das Kind übernehmen.
10:06Ich kann ihn ja verstehen.
10:07Es ist ja richtig.
10:13Aber gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, ein Leben an der Seite einer Familie zu verbringen,
10:17zu der ich nicht gehöre.
10:19Was ist, wenn Marie sich plötzlich entscheidet, aus Falkenthal wegzugehen?
10:23Gehen wir dann auch?
10:25Hängt unser Leben in Zukunft an dem von Marie und ihrem Kind?
10:30Nein, Daniel.
10:32Das kann ich nicht.
10:47Auf ein Bier.
10:49Ja.
10:52Danke.
10:54Was denn?
10:55Die haben hier auch kein Bier mehr.
10:58Strafe muss sein.
11:01Alter, was machen wir, wenn Nico das Geld nicht auftreibt?
11:04Dann wandern wir alle gemeinsam in den Bau.
11:08Naja, wenn Jan uns anzeigt.
11:10Boah, ey, was machen wir nur?
11:14Das sind bestimmt die Bullen.
11:22Gilt das Angebot noch?
11:24Angebot?
11:28Bei euch einzuziehen.
11:43Hallo, Marie.
11:45Ist Daniel im Bad?
11:49Wo ist er?
11:51Sag du's mir.
11:54Meine Liebe, was ist los mit dir?
11:56Daniel ist nicht da, er ist irgendwo.
12:00Aber nicht bei mir.
12:02Das ist doch ein Riesenfehler, was wir hier machen.
12:06Hast du ihm den Mutterpass gezeigt?
12:08Ja, hab ich.
12:09Und auch das Ultraschallbild, was du mir besorgt hast.
12:12Von irgendeiner fremden Frau, die wirklich schwanger ist.
12:16Marie, bitte.
12:17Das ist Unsinn.
12:18Charlotte hat recht.
12:19Es ist krank, was wir hier machen.
12:21Hast du dich mit deiner Schwester gestritten?
12:23Gestritten.
12:24Sie hat mir den Kopf gewaschen.
12:26Es ist irrsinnig zu glauben, Daniel kommt wegen einem Kind zu mir zurück.
12:30Wegen einem Kind, was es noch nicht mal gibt.
12:33Du bist undankbar, meine Liebe.
12:35Ich kenne meinen Sohn.
12:37Er steht zu seiner Verantwortung.
12:39Er wird zurückkommen.
12:40Aber wir lügen ihn an.
12:43Ich lüge ihn an.
12:45Ist das...
12:47Liebe?
12:49Wenn ihr erst mal wieder zusammen seid und du tatsächlich schwanger wirst, ist es keine Lüge mehr.
12:57Ich habe ihn verloren.
12:59Er liebt Julia.
13:01Nicht mich.
13:03Marie, jetzt beruhige dich.
13:04Du musst Selbstsicherheit ausstrahlen.
13:06Du musst ihm zeigen, dass du eine gute Mutter sein wirst.
13:09Er kommt zurück.
13:11Vertraue mir.
13:14Ihm war die Familie schon immer sehr wichtig.
13:17Er wird diese Schilling fallen lassen.
13:20Alles wird gut.
14:00Bin ich egoistisch, weil ich Daniel für mich will?
14:04Ohne Marie?
14:05Ohne Maries Kind?
14:08Vielleicht.
14:10Aber ich habe mein ganzes Leben lang Rücksicht genommen.
14:13Auf meine Mutter, deren Gefühle, auf alles und jeden.
14:17Nur nicht auf mich.
14:19Ich kam immer an zweiter Stelle.
14:21Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass der Mann, den ich liebe, ein Kind von einer anderen Frau bekommt...
14:28Daniel wird immer zu seinem Kind halten.
14:30Das ist auch richtig so.
14:32Aber ich will nicht mein Leben lang dazwischen stehen und dabei irgendwann auf der Strecke bleiben.
14:38Verdammt.
14:39Warum musste Marie nur schwanger werden?
14:42Vielleicht ist es ja Schicksal.
14:44Und unsere Liebe kann der Realität einfach nicht standhalten.
15:05Guck mal, die hier.
15:08Das ist ein Traum.
15:11Also ich weiß nicht.
15:12Die Schränke sind so...
15:13Es sind so dunkel.
15:15Hm?
15:17Ja, die sind noch dunkler.
15:20Lilly, morgen.
15:22Na, ausgeschlagen?
15:23Morgen.
15:25Guck mal, Lilly.
15:26Wie findest du diese Küche?
15:28Ich finde unsere schöner.
15:30Das sage ich doch.
15:31Die ist viel zu modern, ne?
15:32Aber zeige doch mal die, die mir so gefällt.
15:34Ach, eine grüne Küche.
15:35So fänglich.
15:36Bisher war unsere Küche immer noch gut genug.
15:39Wir spinnen ja nur ein bisschen rum.
15:42Ihr habt wohl schon gefrühstückt, ha?
15:44Oh Gott, das Frühstück.
15:47Das haben wir total vergessen.
15:49Lilly, entschuldige.
15:50Ich mach dir schnell einen Toast.
15:51Papa, weißt du, lass.
15:53Ich hab eh keinen Hunger.
15:54Dann trink doch wenigstens einen Kaffee.
15:56Du, Lilly, bleib doch.
15:57Lass uns zu dritt frühstücken.
15:58Ich mach uns Rühreier.
16:01Neuer Lippenstift?
16:03Ja, also...
16:04Ich meine, nein, ist deiner.
16:06Der lag oben im Bad.
16:07Ich dachte, ich probier ihn mal aus.
16:09Vielleicht leist du ihn mir mal?
16:11Die Freundentour, verstehe ich.
16:13Aber das ist doch keine Tour.
16:16Lilly, bitte, was soll denn das?
16:18Nein, nein, Tobias, lass mal.
16:19Lilly hat recht.
16:20Ich hätte sie vorher fragen sollen.
16:23Also, ich finde,
16:24Christa steht der Lippenstift gut.
16:27Hey, dann ist doch alles wunderbar.
16:29Mama, ich wünsche euch noch einen ganz schönen Tag.
16:37Das hab ich nicht gewollt.
16:40Ich mach alles falsch.
16:43Unsinn.
16:44Wir müssen uns alle dran gewöhnen,
16:46an die neue Situation.
16:48Einschließlich Lilly.
16:54Morgen.
16:55Morgen.
16:55Gut siehst du aus.
16:57So jung und frisch.
16:59Gar nicht für eine Großmutter.
17:01Frederik, deine Art, Komplimente zu machen,
17:03hab ich schon immer geschätzt.
17:05Du wirst doch Großmutter,
17:06oder hab ich da irgendwas missverstanden?
17:08War vielleicht nur der Wunsch der Vater des Gedankens.
17:11Tja, was soll ich sagen, lieber Schwager?
17:13Dass du Daniel sein junges Familienglückmuss gönnst,
17:16war ja zu erwarten.
17:18Ich jedenfalls bin sehr glücklich
17:20über diese frohe Botschaft.
17:22Du irrst dich.
17:23Ich gönne Daniel sehr wohl eine eigene Familie.
17:26Ich frag mich nur,
17:27warum er so unglücklich aussah.
17:29Hat er nicht allen Grund, sich zu freuen?
17:32Wahrscheinlich war er nur etwas durcheinander.
17:34Schließlich muss er sich erst an den Gedanken gewöhnen,
17:38Vater zu werden.
17:39Hm, das wird's sein.
17:41Einen schönen Tag noch.
17:45Morgen.
17:46Guten Morgen.
17:48Bist du etwa der Grund für Frederiks gute Laune?
17:51Kommt zu glauben.
17:52Könnte es sein,
17:53dass du nicht in der Villa übernachtet hast?
17:56Könnte es sein,
17:57dass sich das nichts angeht?
17:59Du solltest mehr auf deinen Umgang achten.
18:01Der formt den Menschen,
18:01wie wir alle wissen.
18:03Na, dann hätte ich wohl am besten
18:05mit 18 ausziehen sollen.
18:07Vielleicht wäre das wirklich das Beste gewesen.
18:14Ich hab gestern gesehen,
18:17wie Daniel seiner Julia
18:18von Maries Schwangerschaft erzählt hat.
18:21Sie sah nicht gerade glücklich aus.
18:24Endlich mal eine gute Nachricht.
18:26Und jetzt kommt die schlechte Nachricht.
18:29Daniel hat mir gesagt,
18:31dass er nicht vorhat,
18:31seine Julia aufzugeben.
18:34Hat er das so gesagt?
18:35Hat er.
18:36Wort für Wort.
18:52Hallo.
18:54Kann ich reinkommen?
18:59Möchtest du auch einen Kaffee?
19:01Ja, gerne.
19:03Es ist ganz schön kalt draußen.
19:07Fast schon zu kalt fürs Bootshaus.
19:15Wegen gestern, Julia.
19:19Ja.
19:21Danke.
19:24Ich verstehe dich ja.
19:26Es ist eine schwierige Situation.
19:29Aber du musst mich auch verstehen.
19:32Es ist mein Kind.
19:35Das stimmt.
19:37Es ist dein Kind.
19:40Deswegen musst du auch eine Entscheidung treffen.
19:44Ja.
19:45Und die habe ich auch schon getroffen.
19:49Ich werde mich um das Kind kümmern.
19:55Aber
19:58ich will dich deshalb nicht verlieren.
20:07Julia, wir
20:07wir müssen eben einen Weg finden,
20:10wie wir
20:10das alles zusammen schaffen können.
20:14Wie?
20:16Alle zusammen.
20:19Ich werde für Marie und das Kind sorgen
20:21und
20:22wir beide können trotzdem eine Beziehung haben.
20:28Weißt du, was du da sagst?
20:32Ihr werdet ein Kind bekommen, Marie und du.
20:35Ein Kind, das seine Familie braucht.
20:36Einen Vater und eine Mutter.
20:39Ja, genau.
20:41Deshalb werde ich für das Kind sorgen und
20:45ich glaube,
20:47dass wir beide trotzdem zusammen sein können.
20:50Du hast dir nicht überlegt,
20:52wie das in der Realität funktioniert, Daniel.
20:55Wann willst du für das Kind da sein?
20:56An den Wochenenden?
20:58Oder lieber dienstags und donnerstags?
21:02Man müsste das organisieren.
21:04Dein Kind wird sich freuen.
21:08Ich bin ohne Vater aufgewachsen, Daniel.
21:10Ich weiß, was das bedeutet.
21:11Aber so wird es nicht sein, Julia.
21:13Wie wird es sein, Daniel?
21:16Wie werden Marie
21:17und du
21:18und das Kind
21:19und ich zusammen glücklich?
21:22Und vor allem wo?
21:23In der Schweiz?
21:27Oder vielleicht nimmt Marie
21:28das Kind ja auch mit nach New York.
21:29Da haben die Vermans ja Kaufhäuser.
21:31Das wird bestimmt lustig,
21:33das ganze Reisen
21:33und wir vier immer zusammen.
21:35Das ist nicht fair, Julia.
21:37Ist es etwa fair,
21:37dass du mich damit konfrontierst,
21:38dass eine andere Frau
21:39ein Kind von dir bekommt?
21:54Ja?
22:00Habe ich dich geweckt?
22:02Nein.
22:03Ich habe gar nicht geschlafen.
22:06Es tut mir leid.
22:12Marie, ich...
22:13Ich muss mich entschuldigen.
22:18Es war blöd von mir,
22:19dir die ganze Zeit zu misstrauen.
22:21Ich war einfach so überrascht
22:22und...
22:23Wahrscheinlich wollte ich es
22:25auch nicht richtig wahrhaben.
22:28Okay.
22:29Jetzt hast du es dir anders überlegt.
22:33Daniel hat mir
22:34von dem Ultraschallbild erzählt
22:35und...
22:36dass du einen Mutterpass hast.
22:38Wann hast du denn mit ihm gesprochen?
22:40Gestern, im Lanzino.
22:43War er allein?
22:46Ja.
22:48Wir haben endlich mal wieder in Ruhe geredet.
22:51Und...
22:52war der danach noch zusammen unterwegs?
22:57Ich weiß nicht, wo er die Nacht über war.
23:00Ich weiß nur eins.
23:03Marie, du musst endlich einen Schlussstrich
23:05unter deine Beziehung mit Daniel ziehen.
23:08Hat er das auch gesagt?
23:09Marie, du kannst dich nicht immer nur nach ihm richten.
23:12Und du musst wissen, was du willst.
23:14Und...
23:15wenn Daniel weiterhin so unentschlossen bleibt,
23:18dann...
23:21Du musst dieses Kind nicht bekommen.
23:25Wie?
23:27Wie meinst du das?
23:30Ich...
23:32Ich...
23:33Ich kenne da einen ganz guten Arzt, der...
23:36Du verlangst von mir,
23:37dass ich...
23:37dass ich mein Kind abtreibe?
23:40Ich verlange gar nichts.
23:43Ich bitte dir nur meine Hilfe an.
23:45Ich brauche deine Hilfe nicht.
23:46Raus!
23:47Und bitte misch dich nicht mehr
23:49in meine Angelegenheiten ein, ja?
24:03Versprechen Sie mir,
24:04heute den Termin mit Christa Schilling
24:06nicht zu vergessen?
24:08Ich verspreche es.
24:10Schwören Sie es.
24:12Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort.
24:14Ach, da bist du ja, Werner.
24:16Kann ich dich kurz sprechen?
24:18Es ist wichtig.
24:19Ja, sicher.
24:20Setz dich doch zu mir.
24:23Eva, könnten Sie sich
24:24woanders im Haus nützlich machen?
24:27Aber sicher, Frau Grafenberg.
24:29Das hatte ich sowieso gerade vor.
24:31Schön.
24:39Was ist denn so vertraulich und geheim,
24:41dass du es nicht vor Eva besprechen kannst?
24:43Dieses Problem geht wirklich
24:45nur die Familie etwas an.
24:48Ach, Werner.
24:49Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
24:52Daniel ist letzte Nacht
24:53schon wieder nicht nach Hause gekommen.
24:55Dein Sohn ist über 30, Annabelle.
24:57Ich meine es ernst.
25:00Marie in diesem Zustand
25:01alleine zu lassen
25:02ist unverantwortlich.
25:04Das sehe ich genauso.
25:05Aber ich dachte,
25:06es ginge ihr schon
25:07irgendwie etwas besser.
25:08Ich rede nicht von ihrer Psyche.
25:12Wovon dann?
25:13Ach, du weißt es also noch gar nicht.
25:18Marie ist schwanger.
25:22Ja, lieber Schwiegervater,
25:24da verschlägt es selbst dir die Sprache, was?
25:27In der Tat.
25:30Natürlich ist das Ganze höchst erfreulich.
25:33Ich meine,
25:34du wirst Urgroßvater.
25:37Allerdings gehe ich davon aus,
25:39dass es auch in deinem Sinne ist,
25:40dass dein Urenkel
25:41den Namen Grafenberg trägt.
25:45Natürlich.
25:48Annabelle,
25:49was willst du eigentlich wirklich sagen?
25:51Daniel denkt nicht daran,
25:53sich um Marie
25:55und um das Kind zu kümmern.
25:56Das kann ich mir nicht vorstellen.
25:59Mein Enkel ist
25:59ein verantwortungsvoller Mensch,
26:02der zu dem steht,
26:03was er tut.
26:04Das habe ich auch immer gedacht.
26:05Aber in diesem Fall,
26:07diese Julia Schilling
26:08scheint ihm wichtiger zu sein.
26:12Das werden wir ja sehen.
26:18Julia,
26:20ich habe das alles
26:21so nicht gewollt.
26:23Bitte verzeih mir.
26:29Ich liebe dich.
26:31Ich will unendlich nicht leben.
26:35Das haben wir doch schon
26:36so oft versucht, Daniel.
26:39Ja, eben.
26:41Und wir haben immer wieder
26:42einen Weg zueinander gefunden.
26:44Wir schaffen es auch diesmal.
26:48Dieses Mal steht ein Kind
26:49zwischen uns, Daniel.
26:53Ich habe in meinen Träumen
26:54oft ein Kind von dir gewünscht.
26:56Viele Kinder.
26:58Wir werden welche haben.
27:01Nein.
27:04Machen wir uns nichts vor, Daniel.
27:08Was willst du damit sagen?
27:11Wir wissen beide,
27:12dass es mit uns und Marie
27:13nicht funktioniert.
27:17Und
27:21vielleicht ist unsere Liebe
27:22auch nicht groß genug.
27:27Ich weiß nicht,
27:27was du da sagst.
27:29Doch.
27:30Das weißt du.
27:33Das weiß ich.
27:38Was ist denn mit Werner los?
27:40Er hat gerade so,
27:40so, so komisch gewirkt.
27:42Er weiß jetzt,
27:43dass er Urgroßvater wird.
27:44Da kann man schon mal
27:45besonders reagieren,
27:46findest du nicht?
27:47Was hast du ihm denn erzählt?
27:48Ach, er ist wütend,
27:49weil sein Enkel
27:50nicht zu seinem Kind stehen will.
27:52Wusste ich es doch.
27:52Jetzt hast du ihn
27:53gegen Daniel gehetzt.
27:54Marie,
27:55siehst du Daniel
27:56hier irgendwo?
27:58Möchtest du,
27:59dass er zu dir zurückkehrt?
28:00Ja.
28:02Das möchte ich auch.
28:03Und Werner
28:04möchte das auch.
28:07Marie,
28:08du musst dir wirklich
28:08keine Sorgen machen.
28:10Wir alle sind
28:11auf deiner Seite.
28:13Und Daniel
28:13will auch noch
28:14bemerken,
28:15was das Richtige ist.
28:17Hat er sich
28:17inzwischen gemeldet?
28:19Nein.
28:22Jedenfalls
28:23freut sich Werner sehr
28:24auf einen Urenkel.
28:27Julia,
28:28wir sind es uns
28:29schuldig,
28:30es zu versuchen.
28:33Ich will mir nicht
28:34in ein paar Jahren
28:35vorwerfen,
28:36dass ich die Liebe
28:37meines Lebens
28:38einfach so aufgegeben habe.
28:41Wir müssen
28:42diese Chance nutzen.
28:45Wir hatten doch
28:46gar keine Chance.
28:50Wir haben nie
28:50eine gehabt.
28:55Wir dachten immer,
28:56dass wir zusammen gehören.
28:58Aber es hat nie
28:59funktioniert.
29:02Aber unsere Liebe
29:03war doch
29:04keine Einbildung.
29:06Nein,
29:07unsere Liebe ist echt.
29:09Aber die Realität
29:11sieht anders aus.
29:13Da hat unsere Liebe
29:14keinen Platz.
29:17Wir haben uns
29:18was vorgemacht,
29:18Donnie.
29:48Untertitelung. BR 2018
30:07Guten Morgen, Frau Mertens.
30:09Guten Morgen, Herr Gravenberg. Wie war Ihr Termin mit Herrn Monster?
30:13Monster. Aber gut. Er ist weiterhin an unserem Porzellan interessiert.
30:18Das ist doch hervorragend.
30:20Ist Darlene im Büro?
30:21Äh, leider nicht. Frau Schilling ist auch noch nicht aufgetaucht.
30:25Ach.
30:26Die beiden sind nicht übers Handy zu erreichen und haben sich auch noch nicht gemeldet.
30:32Mhm.
30:34Hallo, Nico.
30:35Und hier wollte ich gerade.
30:36Äh, gerade ganz schlecht.
30:37Ähm, ich wollte dich nur kurz fragen, ob du mir vielleicht...
30:40Sag mal, äh, ein andermal. Ich verspreche es dir, aber ich muss dringend nochmal weg.
30:43Wann kommen Sie denn wieder?
30:44Das kann ich nicht genau sagen.
30:46Aber Sie haben doch gleich einen Termin.
30:48Der Termin, ja.
30:51Sie lassen sich was einfallen.
30:52Ich lasse mir was einfallen. So wie immer.
30:58Boah, dieses Chaos hier in den letzten Wochen, das macht mich ganz...
31:04Wie geht's dir denn?
31:06Geht so.
31:08Was wolltest du denn von Frederik?
31:10Ach, äh, es geht um die Party.
31:12Ja, die war doch toll.
31:14Ja, das war sie, aber die Jungs haben nicht wirklich Profit gemacht.
31:17Und jetzt müssen wir die Kohle wieder irgendwie reinholen.
31:20Verstehe. Und hast du schon einen Plan?
31:23Ja, ich dachte, Frederik würde mir das Startkapital leihen.
31:27Wie viel braucht ihr denn?
31:29Vielleicht kann ich euch weiterhelfen.
31:30Lass mal, Säke.
31:31Wie viel?
31:34Oh, nee, das sind fast 1000 Euro, die wir Jan schulden.
31:37Das ist ja eine halbe Küche.
31:39Was?
31:41Ach, nichts.
31:43Nur, dass die neue Freundin von meinem Papa gerade dabei ist, unser Haus neu einzurichten.
31:47Ist ja wohl nicht fein genug.
31:49Ich verstehe gar nicht, was du gegen Christa hast.
31:50Du hast dich doch immer gut verstanden mit ihr, oder?
31:52Ja, aber da dachte ich ja auch noch, dass sie nur eine alte Jugendfreundin von Papa wäre.
31:56Ach, ich weiß nicht.
31:58Ich finde, du solltest froh sein, eine Familie zu haben.
32:01Die Charlotte zum Beispiel hat keine und der geht's beschissen.
32:03Die hat nur eine Schwester.
32:06Ja, sicher.
32:11Lili, warte mal.
32:13Warte.
32:15Warte doch mal.
32:17Es tut mir leid.
32:18Ich kann verstehen, dass es dir gerade nicht so gut geht.
32:23Ich brauche keine neue Mutter.
32:27Aber Christa versucht es doch auch gar nicht zu sein.
32:32Ich habe nämlich schon eine und die ist was ganz Besonderes.
32:35Ja.
32:37Ganz wie ihre Tochter.
32:47Frau Schilling.
32:48Hallo, Markus.
32:50Und?
32:51Wie stehen die Wetten heute?
32:54Bestens.
32:55Schön.
32:57Ich habe einen super Tipp für das vierte Rennen heute.
33:02Komm, wenn ich zu deinem Wette gar nicht mehr.
33:05Ach.
33:07Man verliert ja doch immer nur.
33:09Was Sie nicht sagen.
33:12Entschuldigen Sie, wenn ich so indiskret bin, aber Sie sind doch ein Vollblutspieler.
33:17Das sehe ich sofort.
33:18Erzählen Sie mir doch nicht, dass Sie Wetten nicht mehr interessieren.
33:23Sie haben mich erwischt.
33:25Ja.
33:25Es geht mich ja auch nichts an.
33:26Doch, doch, doch.
33:27Wir müssen darüber reden.
33:29Also, ich wollte Sie nicht, ich meine, ich habe gehört, dass es besser wäre, wenn Sie nicht mehr spielen.
33:36Ach, haben Sie das.
33:40Entschuldigung, ich wollte Sie jetzt nicht in Verlegenheit bringen.
33:43Schon gut.
34:06Oft sind wir geliefert.
34:09Und wenn du Charlie doch mal fragst?
34:11Das geht nicht.
34:12Ihr geht es im Moment nicht so gut und ich will Sie nicht nerven.
34:16Gestern Abend stand sie einfach so vor meiner Tür und fragte mich.
34:20Ihr wisst ja, der Feind hört doch mal mit, ne?
34:23Ach Gott.
34:25Erzähl ruhig weiter.
34:26Ich stand gestern Abend vor deiner Tür und dann?
34:28Hey, Charlie.
34:30Und dann hat er mich aufgenommen wie einen streunenden Hund.
34:36Du wohnst jetzt bei den Jungs?
34:38Ja.
34:39Ist alles okay bei dir?
34:40Ich meine, mit Marie.
34:43Warum muss es für alles eigentlich immer einen Grund geben?
34:46Kann ich nicht einfach nur mal bei Kolja sein wollen?
34:50Alles klar.
34:51Also, kein Problem.
34:53Nein, kein Problem.
34:57Wollen wir bei Andreas vorstücken gehen?
35:02Hey, seid ihr jetzt sauer oder was?
35:06Leute?
35:06Pleite.
35:07Nee.
35:08Pleite.
35:12Die Jungs brauchen Kohle, um neue Getränke kaufen zu können.
35:15Fürs Cosi.
35:16Damit wir dann noch ne Party schmeißen können.
35:18Aber diesmal kommt niemand umsonst rein.
35:20Damit wir Jan das Kelt zurückgeben können.
35:24Ich würde euch ja echt gerne helfen, aber...
35:27Ja, es gibt mal wieder Streit im Hause, wenn man zufrieden.
35:34Schlechte Nachrichten.
35:36Mal was Neues.
35:37Nico hat das Geld nicht bekommen.
35:39Du sagst es.
35:40Und jetzt?
35:43Also, ich gehe jetzt frühstücken.
35:45Na toll, sind ja nicht deine Probleme.
35:47Tim, lass.
35:48Probleme.
35:49Weißt du eigentlich, was Probleme sind?
35:52Dass meine Schwester sich von eurem Junior-Chef schwängern lässt, ja?
35:55Das ist ein Problem.
36:07Noch einen Kaffee, Frischilling?
36:09Nein, danke.
36:10Einen Espresso vielleicht?
36:12Nein.
36:14Herr Gravenberg scheint sich ja heute zu verspäten.
36:16Ich habe eher das Gefühl, er versetzt mich.
36:19Schon wieder.
36:36Frau Schilling, ich muss Ihnen leider mitteilen,
36:38dass Herr Gravenberg heute nicht mehr kommen wird.
36:42Das fällt ihm aber früher an, finden Sie nicht?
36:44Bringen Sie mir bitte die Rechnung.
36:46Oh nein, der Kaffee, der geht aufs Haus.
36:48Soll ich Ihnen noch ein Taxi bestellen?
36:50Nein, vielen Dank.
36:51Ich werde lieber laufen und darüber nachdenken,
36:54ob ich in Zukunft weiter meine Zeit mit der Familienchronik
36:57der Gravenbergs verschwenden will.
37:10Hallo?
37:14Hallo?
37:21Julia?
37:25Julia, bist du hier?
37:27Julia, bist du hier?
37:57Ich muss jetzt in Ruhe nachdenken.
38:27Jetzt in Ruhe nachdenken.
39:22Ich bin zurück.
39:30Du meinst, wir haben noch eine Chance?
39:39Du bist nicht schwanger von Daniel, das stimmt.
39:42Aber das lässt sich doch ganz schnell und einfach ändern.
39:45Annabelle, auch wenn es dir schwerfällt, das zu akzeptieren,
39:48es ist allein Daniels und Maries Entscheidung, ob sie heiraten.
39:51Daniel ist schon wieder daran schuld, dass es Julia schlecht geht.
39:53Du kannst doch Daniel nicht zum Vorwurf machen, dass er zu Marie und seinem Kind steht.
39:57Ich möchte diesem Kind ein Vater sein.
40:00Und ich möchte ihm zusammen mit Marien ein schönes Zuhause schaffen.
40:03Ich möchte ihm zusammen mit Marien ein schönes Zuhause.
40:08Ich möchte ihm zusammen mit Marien ein schönes Zuhause.
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