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  • vor 6 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was ist denn los mit dir? Alles läuft doch wunderbar, das wolltest du doch.
00:04Ich wollte, dass Daniel mich heiratet, aber ich wollte ihn nicht anlügen.
00:09Wenn er herausfindet, dass ich nicht schwanger bin, dann verzeiht er mir das nie.
00:12Wie soll er es denn rausfinden? Ihr seid jetzt verlobt und dann bist du schwanger.
00:18Es gibt da nur ein kleines Problem. Wir schlafen nicht miteinander.
00:25Jetzt habt doch etwas Geduld. Vielleicht dauert es ein paar Tage, aber dann wird sich alles von alleine einrenken.
00:32Und wenn nicht?
00:34Ach, Unsinn. Du liebst Daniel doch.
00:38Kann es doch nicht so schwer sein, diese kleine Notlüge wahr werden zu lassen.
00:42Marie, du darfst jetzt nicht die Nerven verlieren. Du musst jetzt stark sein.
00:49Vielleicht dauert es noch eine Weile, aber wenn es die nächsten Wochen klappt, dann ist doch alles in bester Ordnung.
00:56Was soll die nächsten Wochen klappen?
01:07Was soll die nächsten Wochen klappen?
01:34Hast du gelauscht?
01:36Was sollte in den nächsten Wochen klappen?
01:40Wenn du es unbedingt wissen willst, wir haben über die Schwangerschaft geredet.
01:44Annabelle!
01:47Das soll doch unter uns bleiben.
01:48Wieso denn?
01:50Jetzt, wo Frederik schon mal da ist, vielleicht kann er uns ja helfen.
01:55Helfen? Du machst mich neugierig.
01:58Nun, die ersten Wochen einer Schwangerschaft sind besonders sensibel.
02:04Jeden Tag kann es zu Komplikationen kommen.
02:06Davon habe ich gehört.
02:07Als ich damals schwanger war mit Daniel, hat Philipp mich wie ein rohes Ei beschützt.
02:12Kein unnötiger Stress, keine Aufregungen.
02:15Und wie könnte ich dabei helfen?
02:18Marie macht sich Sorgen, ob sie hier die nötige Unterstützung haben wird.
02:23Also meine Unterstützung hat sie.
02:26Siehst du, Marie, ich hab's ihr doch gleich gesagt.
02:29Frederik wird auch voll hinter dir stehen.
02:32Sie hat sich deine Dinge Sorgen gemacht.
02:36Hast du das?
02:44Die Party von den Jungs war super, oder?
02:46Ja, war okay.
02:50Was ist denn los mit dir?
02:51Nichts, ich bin müde.
02:55Wer denn kommt zu mir?
02:57Nein, ich will nach Hause, alleine.
03:00Ist es, weil ich dir das Geld nicht leihe?
03:02Ich kapiere nicht, was daran so schlimm ist.
03:04Du hast das Geld doch.
03:05Es geht mir doch nicht um die 2000 Euro.
03:07Aber so wie du in letzter Zeit mit dem Geld herumwirfst...
03:10Stört es dich?
03:11Ja, es stört mich.
03:12Als ich dir die Uhr geschenkt habe, hat es dich nicht gestört.
03:14Und jetzt, mit dem Ring, hat es dich auch nicht gestört.
03:17Ich habe mich auch wirklich sehr über die Geschenke gefreut.
03:20Aber wo hast du das ganze Geld her?
03:22Mit dem Kellnern kannst du es nicht verdient haben.
03:24Das ist meine Sache.
03:25Wenn wir uns streiten, dann geht es mich genauso was an.
03:27Ich will mich nicht streiten.
03:29Also gibst du mir das Geld jetzt, oder gibst du es mir nicht?
03:31Nein, ich kann nicht.
03:37Sehen wir uns morgen.
03:41Sorry, aber ich habe morgen Abend was anderes vor.
03:52Was machst du eigentlich, wenn dein Markus nicht mitmacht?
03:55Du kannst die Schilling ja wohl schlecht selber zum Spielen verführen.
03:59Markus hat genau kapiert, dass er entweder mein Geld zurückzahlen oder mir einen Gefallen tun muss.
04:04Und so klamm wie der ist, hat er keine Wahl.
04:09Und wenn er das Geld woanders auftreibt, ist ja nicht so viel.
04:13Wenn du Kellner bist und auf großen Fuß leben willst.
04:16Wer ist das denn?
04:18Sirke?
04:19Um die Zeit.
04:26Ja.
04:27Ja, Markus hier. Störig?
04:30Markus, was gibt es denn?
04:32Also wenn ich Frau Schilling zum Pokern einlade, dann bin ich alle meine Schulden los, ja?
04:35Richtig.
04:37Okay, ich mache es.
04:38Aber nur das eine Mal und danach lassen Sie mich in Ruhe.
04:40Na klar doch, eine Hand wäscht die andere.
04:44Kennen Sie den Thuleweg beim See, da wohnt sie?
04:47Ja, das finde ich schon.
04:48Aber Vorsicht, der Hause hat ein wachsames Auge auf Frau Schilling.
04:52Und was mache ich, wenn sie nicht will?
04:55Ködern Sie sie.
04:56Sagen Sie ja, dass sie anschreiben kann, ohne Limit und solange sie will.
04:59Und kein Wort von mir, klar?
05:00Klar, habe ich verstanden.
05:02Ich rufe Sie morgen an. Nacht.
05:04Nacht.
05:06Fiesling.
05:07Weiche.
05:12Und wenn er doch was gehört hat?
05:14Ach, bestimmt nicht.
05:15Wenn Frederik etwas wüsste, würde er sich den Kommentar nicht verkneifen.
05:21Bei dem weiß man doch nie, was er denkt.
05:23Wahrscheinlich denkt er weniger, als er uns glauben macht.
05:27Er wird erst langsam klar, welche Ausmaße diese Lüge haben kann.
05:33Wenn wir nicht unüberlegt handeln, kann uns beziehungsweise dir überhaupt nichts passieren.
05:39Wie soll es denn jetzt weitergehen?
05:41Am besten, du bist so schnell wie möglich schwanger.
05:45Wie denn?
05:47Marie, du bist eine schöne junge Frau und Daniel ist nicht blind.
05:51Aber ich bin so verunsichert.
05:53Entspann dich.
05:55Lasst euch Zeit für die erste Annäherung.
05:58Und am Ende geht alles schneller, als du denkst.
06:01Annabelle, ich bin dir wirklich dankbar für deine Unterstützung.
06:06Aber wohlfühle ich mich mit der Sache nicht.
06:09Du musst aufhören, dir Vorwürfe zu machen.
06:12Aber ich erzähle eine schreckliche Lüge.
06:14Nein, du sagst doch nur, was du dir wünschst.
06:17Und bald wird es keine Lüge mehr sein.
06:22Morgen zockt Christa Schilling im Land Sino.
06:24Und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie Schulden hat.
06:26Hoffentlich beeilt sie sich damit.
06:28Ich will endlich wieder arbeiten.
06:29Mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf.
06:32Und es wird ein Kinderspiel, Julia einen Diebstahl anzuhängen,
06:34mit dem sie die Schulden ihrer Mutter begleichen will.
06:37Und diesmal wird sie ganz tief in der Gosse landen.
06:40Warum liegt dir eigentlich so viel daran, ihr zu schaden?
06:44Ich habe es nicht gerne, wenn man mich bei der Polizei anzeigt.
06:46Ach komm, das hat doch schon viel früher angefangen.
06:50Was lief denn zwischen euch in Südafrika?
06:53Hat die böse Julia den armen Jörg nicht ran gelassen?
06:57Wir haben noch eine Rechnung offen.
06:59Das ist alles.
07:01Außerdem geht es ja immer noch um deinen Job.
07:07Da endlich.
07:08Na, dann kann ja der schöne Teil des Abends beginnen.
07:11Das Schilling-Problem erledigt sich ab jetzt von selbst
07:13und wir werden nicht mehr belästigt.
07:15Wurde aber auch Zeit.
07:23Was machst du denn hier?
07:26Ich konnte nicht schlafen.
07:31Heute Nacht scheint überhaupt jemand in deinem Haus schlafen zu können.
07:35Was meinst du?
07:38Annabelle und Marie sitzen auch noch drüben im Arbeitszimmer.
07:43Danke.
07:48Daniel,
07:50es gibt nichts,
07:51woraus man nicht wieder zurück kann.
07:53Ich will aus nichts zurück.
07:58Und warum sitzt du dann hier
07:59und überlässt deine Verlobte Annabelle?
08:01Frederik,
08:03kann ich nicht mal irgendetwas tun,
08:04ohne dass jemand kommt und es in Frage stellt?
08:08Eine Frage ist noch keine Kritik.
08:10Es kann ja sein,
08:11dass jemand versucht,
08:11dich zu verstehen.
08:14Ich verstehe mich doch manchmal selbst nicht.
08:20Marie
08:22ist schon lange ein Teil von mir.
08:26Mit guten und mit schlechten Seiten,
08:27wie bei allen Menschen.
08:29Und dass wir zusammen ein Kind erwarten,
08:31das gehört für mich zu den guten Seiten.
08:35Es gibt überhaupt nichts,
08:36was ich daran ändern möchte.
08:39Und das mit Julia,
08:40das war,
08:42das war ein Traum.
08:45Und der war schon in Südafrika zu Ende.
08:51Hast du von Julia was gehört?
08:54Nein.
09:05Vielleicht muss ich Daniel
09:06gar nicht vergessen.
09:08Ich muss ihn nur loslassen
09:10und ein neues Leben ohne ihn beginnen.
09:12Egal,
09:13wie schwer das ist.
09:16Auch Daniel fängt ein ganz neues Leben an.
09:20Als Vater.
09:22Mit Marie und einem gemeinsamen Kind.
09:26Sie werden heiraten.
09:29Und das Leben führen,
09:30das ich selbst so gern mit ihm gelebt hätte.
09:45Hat Julia sich gemeldet?
09:47Nein.
09:51Naja,
09:52aber wie sagt Tobias immer,
09:54Julia hat eine gute Lehrerin
09:56im auf sich selber aufpassen.
10:01Lilly?
10:03Es gab in den letzten Tagen
10:05ein paar Missverständnisse zwischen uns.
10:08Schon okay, Christa.
10:09Du hast bestimmt den Eindruck,
10:11ich will hier alles auf den Kopf stellen,
10:12aber das will ich überhaupt nicht.
10:16Ich finde es halt einfach komisch,
10:17dass du gleich als erstes
10:18Mamas Küche rausreißen willst.
10:22Stimmt.
10:24Das war wohl etwas vorschnell.
10:26Tut mir leid.
10:28Lili,
10:29ich will hier nicht den Platz
10:31deiner Mutter einnehmen.
10:34Ist ja auch eure Sache,
10:36was ihr hier macht.
10:38Ich will,
10:38wenn ich irgendwo hinziehe,
10:39auch alles so haben,
10:40wie es mir gefällt.
10:43Wenn wir uns beide Mühe geben,
10:45dann kriegen wir das doch
10:46in Zukunft besser hin.
10:48Meinst du nicht?
10:50Kann sein.
10:58Ich guck mal,
10:59wo Tobias bleibt.
11:00Räumst du das nachher ab?
11:02Hm.
11:25Guten Morgen.
11:27Guten Morgen.
11:29Was machen Sie denn hier?
11:31Ich dachte immer,
11:32Kellner liegen bis mittags im Bett.
11:34Ach, das ist ein Vorurteil.
11:37Schön haben Sie es hier.
11:39Ja.
11:40Das gehört alles meinem Freund.
11:42Oh, da hat er ja alles,
11:43was sein Mann sich wünschen kann.
11:45Danke.
11:46Aber Sie sind doch nicht vorbeigekommen,
11:48um Ihr Honig ums Maul zu schmieren, oder?
11:51Um ehrlich zu sein,
11:52ich wollte Sie einladen.
11:54Ich habe heute Abend nach Feierabend
11:55ein paar Freunde zum Pokern ins Lanzino eingeladen.
11:59Wollen Sie den Finger in die Wunde legen?
12:02Neulich wollten Sie noch nicht einmal mehr
12:03über Pferdewetten mit mir reden,
12:05und jetzt soll ich zum Pokern kommen.
12:08Ja, da habe ich ein wenig überreagiert.
12:10Entschuldigung.
12:12Sehen Sie doch die Einladung
12:13einfach als Friedensangebot an.
12:16Das ist nett,
12:17aber ich glaube,
12:18ich sollte lieber nicht spielen.
12:21Seien Sie doch einfach nur dabei.
12:23Wir setzen gar nicht so hoch ein.
12:25Und wer nicht flüssig ist,
12:26der kann zinslos anschreiben,
12:27unbefristet.
12:28Das ist alles nicht so dramatisch.
12:33Und da haben Sie eigentlich recht.
12:35Zuschauen macht auch Spaß
12:37und ist nicht gefährlich.
12:39Ja, schauen Sie doch einfach nur zu
12:41und hören Sie das Knistern der Karten
12:42und vielleicht könnt ihr mir
12:43auch ein paar gute Tipps geben.
12:47Ja, also ich jogge dann mal weiter, ja?
12:49Überlegen Sie es mit heute Abend.
12:51Guten Morgen.
12:54Was wollte der denn hier?
12:56Mir einen schönen Morgen wünschen.
12:59Das alles?
13:01Du bist doch nicht etwa eifersüchtig.
13:03Ich muss doch aufpassen,
13:04wenn du mit jüngeren Männern flirtest.
13:08Markus steht überhaupt nicht auf Frauen.
13:10Na.
13:13Ist Lili schon aufgetaucht?
13:14Ja, sie ist drin.
13:17Stimmt was nicht?
13:19Ach, sie lässt einfach nie mit sich reden.
13:24Dann lass sie ein bisschen erst mal in Ruhe.
13:30Morgen, Mutter.
13:32Du siehst blass aus.
13:33Hast du nicht gut geschlafen?
13:34Danke, es geht.
13:37Marie kam gestern Nacht noch zu mir ins Arbeitszimmer.
13:40Eigentlich wart ihr ja schon zu Bett gegangen.
13:42Du kannst dir deine Anspielungen sparen.
13:45Frederik hat mir gesagt, dass er euch gesehen hat.
13:47Frederik? Hat er was gesagt?
13:49Nein, aber ich schätze,
13:50es geht um meine Übernachtung im Gästezimmer, oder?
13:53Ich finde es völlig richtig, wie du gehandelt hast.
13:55Ich hätte schwören können,
13:56dass du mir jetzt Vorwürfe machen willst.
13:59Meinst du, ich weiß nicht,
14:00wie schlimm die letzten Tage für dich waren?
14:03Du brauchst Zeit,
14:05um dir über deine Gefühle klar zu werden.
14:07Schön, dass du das auch so siehst.
14:09Getrennte Betten sind das beste Mittel,
14:11um sich zu vermissen.
14:13Danach sucht man die Nähe des anderen umso mehr.
14:16Mutter,
14:17unser Intimleben
14:18geht nur Marie und mich etwas an.
14:20Ich würde mich nie einmischen.
14:22Marie
14:23hat mich um Rat gefragt.
14:26und ich habe geantwortet.
14:29Daniel!
14:32Ich bin immer auf deiner Seite.
14:45Wir haben richtig fett Gewinn gemacht.
14:48Ich würde sagen,
14:49wir buchen uns erst mal einen Flug in die Karibik.
14:50Und warten dort auf Frederik Grafenberg,
14:52der sein Geld zurückhaben will?
14:54Auf Frederik müssen wir da nicht warten,
14:55sondern
14:58Mr. X.
14:59Er ist nicht Mr. X.
15:03Mr. X ist eine Frau.
15:05Kennen wir sie?
15:07Sie ist plomb,
15:09trägt eine Brille.
15:12Kann es sein,
15:13dass du mit Mrs. X
15:14in letzter Zeit ab und zu mal rumgeknutscht hast?
15:16Silke!
15:19Sie ist ja echt cool.
15:21Das haut nicht um.
15:30Siehst gut aus.
15:32Danke.
15:34Ich will alle Kleider noch mal tragen,
15:36solange ich noch keinen Bauch habe.
15:39Das dauert doch noch.
15:41Naja, wagt mal ab.
15:43In ein paar Wochen
15:44habe ich hier so eine kleine Kugel.
15:46Das kann ich mir noch gar nicht vorstellen.
15:48Ich glaube,
15:49das muss ich sehen,
15:49um es zu glauben.
15:51Und das Beste ist,
15:52ich werde mich nur noch gesund ernähren.
15:54Kein Junkfood,
15:55kein Alkohol,
15:57keine Tabletten.
15:59Tut mir leid,
15:59wegen letzter Nacht.
16:01Ist in Ordnung.
16:02Nimm dir die Zeit,
16:03die du brauchst.
16:06Ich freue mich auf unser Baby.
16:08Ich freue mich auch.
16:11Ich habe eine kleine Bitte.
16:13Lass uns in Zukunft
16:14unsere Probleme
16:16unter uns klären.
16:18Es gibt Dinge,
16:19die gehen uns zwei etwas an.
16:21Du hast mit deiner Mutter gesprochen.
16:24Ja.
16:25Ich,
16:26ich brauchte gestern Abend
16:27jemanden zum Reden.
16:28Ich wollte dich nicht stören,
16:29dann bin ich einfach zu ihr gegangen.
16:31Ich weiß,
16:31wie nah ihr euch steht.
16:33Nur,
16:34empfindet sie das immer
16:35als Aufforderung,
16:36sich einzuwischen.
16:38Ja.
16:40In Ordnung.
16:40Ich,
16:40ich weiß,
16:41was du meinst.
16:44In Zukunft
16:46werde ich da sein,
16:48wenn du jemanden
16:48zu beraten brauchst.
16:53Markus,
16:53was soll denn das
16:54für Steckspiele?
16:56Ich weiß doch,
16:56dass du zu Hause bist,
16:57also geh ans Telefon.
17:01Du bist so ein Sturkopf.
17:04Also meld dich dann mal
17:05im Laufe des Tages
17:06ist okay.
17:07Bis später.
17:11Hängt da Haussägen schief?
17:13Ach,
17:13Quatsch.
17:14Haussägen.
17:16Markus spielt seit gestern
17:17beleidigte Leberwurst.
17:18Ach,
17:19immer noch wegen des Geldes?
17:21Hat er denn gesagt,
17:21wofür er es braucht?
17:23Mhm.
17:24Aber ich glaube,
17:24er hat es Schulden.
17:27Vielleicht braucht er es
17:28für den Ring.
17:30Für den Juwelär,
17:31wo er den Ring gekauft hat.
17:33Das wäre allerdings
17:34ein bisschen blöd, oder?
17:36Ich meine,
17:36ich kaufe mir noch nicht
17:37selbst meine Geschenke.
17:41Na ja.
17:43Glaubst du denn,
17:43dass er der Richtige ist?
17:45Ach komm, Silke.
17:46Nur weil er mal schmollt,
17:47heißt es noch lang nicht,
17:48dass er der Falsche ist.
17:50Außerdem,
17:50ein bisschen
17:52Konfliktpotenzial
17:52bringt Spannung
17:53in die Sache.
17:54Du hast ja eine komische
17:55Vorstellung von Beziehungen.
17:57Ach so.
17:59Du bist wirklich
18:00ein guter Zuhörer.
18:02Das muss man dir lassen.
18:04Wenn jeder so viel
18:05mit dem Vogel redet,
18:06dann wird er noch
18:06zum Papagei.
18:08Er mag es halt,
18:09wenn man sich mit ihm unterhält.
18:11Ich kann mir vorstellen,
18:12dass er auch ziemlich gerne
18:13frei herumfliegen würde.
18:15Wieso?
18:16Annabelle nimmt ihn noch mit,
18:16wenn sie jagen geht.
18:18Da kann er dann
18:19frei herumfliegen.
18:20Und er kommt von selbst
18:21und er kommt sie ja zurück.
18:21Ach, das ist doch alles
18:22andressiert.
18:24Mutters große Stärke.
18:26Am Ende macht jeder,
18:27was sie will.
18:31Kann es sein,
18:32dass du von Daniel
18:32und mir sprichst?
18:34Ich hoffe,
18:35dass eure Verlobung
18:35nichts mit Mutter,
18:36sondern nur mit euch beiden
18:37zu tun hat.
18:38Das hat sie.
18:41Wir gehören einfach zusammen.
18:43Und ich wünsche euch wirklich,
18:45dass es so bleibt.
18:47Danke.
18:49Marie.
18:51Es tut mir wirklich leid,
18:53dass ich am Anfang
18:53so ablehnend reagiert habe.
18:56Ich hatte einfach Angst,
18:57dass du aus lauter Verzweiflung
18:59wieder die rosa-rote Brille
19:00aufgesetzt hast.
19:02Ich kann dich ja sogar verstehen.
19:05Als du aus dem Krankenhaus kamst,
19:07hätte ich nicht gedacht,
19:08dass du hier jemals
19:09glücklich werden kannst.
19:10Und jetzt bin ich glücklich.
19:13Ich bin gar nicht so schwach,
19:14wie du glaubst.
19:15Und ich lasse mich
19:16von niemandem manipulieren.
19:17Wirklich.
19:17Ich will Daniel.
19:18Ich will die Hochzeit.
19:20Und ich will das Kind mit ihm.
19:21Ich weiß.
19:23Und Daniel will das auch.
19:26Wir werden bestimmt glücklich.
19:29Tobias?
19:35Warum muss ich das jetzt wieder machen?
19:45Was machst du da?
19:47Gott, Lilly, hast du mich erschreckt.
19:49Was machst du mit meinem Tagebuch?
19:51Nichts.
19:52Es ist runtergefallen.
19:54Du hast da drin gelesen.
19:56Das habe ich nicht.
19:57Es ist runtergefallen
19:58und ich habe es aufgehoben.
20:00Ehrenwort.
20:02Ehrenwort.
20:02Und das von dir.
20:03Liege jetzt, reicht es aber.
20:05Ich habe nicht
20:06in deinem Tagebuch gelesen.
20:08Du glaubst,
20:09wo ich schreibe was über dich.
20:10Aber nur weil Papa
20:11jetzt auf dich abfährt,
20:12bist du mir noch lange
20:13nicht so wichtig.
20:16Oh.
20:17Ah.
20:18Nach zu Hause.
20:20Hallo, Jan, schon da?
20:21Hey, komm.
20:22Ich bin gleich von der Autobahn hierher.
20:23Ich hatte so ein komisches Gefühl.
20:26Ich habe ja schon am Telefon gesagt,
20:28dass alles in Ordnung ist.
20:30Sieht ja wirklich alles picobello aus.
20:33War nichts los?
20:34Äh, doch.
20:39Ihr habt ja wirklich
20:40gute Arbeit gelastet.
20:42Bisschen Mundpropaganda
20:43und schon mal der Laden voll.
20:44Du warst also auch mit von der Partie.
20:46Ich dachte, der Job ist nichts für dich.
20:48Niko ist als Barmann echter Traum.
20:50Er weiß, wie man an Getränke rankommt
20:52und wie man sie am besten vertickt.
20:53Vertickt?
20:54Ja, sag mal,
20:55habt ihr das Cosi in eine Absinthöhle verwandt?
20:58Nein, wir haben nur ein bisschen Stimmung gemacht und so.
21:01Moment, wenn Niko am Tresen war,
21:04was habt dann ihr zwei Komiker hier gemacht?
21:06Ach, wir waren die fleißigen Bienchen
21:08im Hintergrund.
21:09Ähm, wir müssen jetzt aber auch wirklich mal los.
21:12In die Manufaktur zurück.
21:13Bis dann.
21:13Ciao.
21:14Ah, die Schlüssel.
21:15Okay.
21:17Ciao, ciao.
21:19Na, dann zeig mal, was du drauf hast.
21:21Und mach mir einen richtig leckeren Kaffee.
21:24Und dann erzählst du mir ganz genau,
21:26was hier vor sich gegangen ist.
21:33Lilly,
21:34dass ich mit Tobias zusammen bin,
21:35das hat doch nichts mit dir zu tun.
21:37Das könnte dir so passen, was?
21:38Das hier ist immer noch mein Zuhause.
21:40Wenn wir uns hier nicht arrangieren,
21:42wie soll das dann überhaupt klappen?
21:43Gar nicht.
21:46Was ist denn hier los?
21:48Ach, wir haben nur eine kleine Diskussion.
21:50Christa hat in meinen Sachen rumgeschnüffelt.
21:53Stimmt das?
21:54Nein, ihr Tagebuch ist runtergefallen
21:56und ich hab's aufgehoben.
21:57Tobias, wir klären das schon.
21:59Ja, und warum glaubst du Christa nicht?
22:02Na toll, die kann sich jetzt hier alles rausnehmen, oder was?
22:04In fremden Tagebüchern zu lesen,
22:06ist echt das Allerletzte.
22:08Da stehen total private Dinge drin.
22:10Dann lass es nicht so offen rumlegen, Lilly.
22:12Dann passiert sowas auch nicht.
22:14Jetzt ist es meine Schuld, oder was?
22:17Ey, am besten zieh ich einfach aus,
22:18dann seid ihr wenigstens ungestört.
22:24Das hat sie jetzt auch nicht gerade besser gemacht.
22:27Ich wollte doch noch helfen.
22:29Ich hätte das schon hingekriegt.
22:31Jetzt schaltet Lilly erst recht auf stur,
22:33weil du dich auf meine Seite geschlagen hast.
22:34Ich hab dir doch gesagt,
22:35Lilly erst mal in Ruhe zu lassen.
22:37Das hab ich doch.
22:38Doch, sie stand plötzlich hinter mir
22:39und hat mir Vorwürfe gemacht.
22:41Ja, aber Lilly denkt sich sowas doch nicht einfach aus.
22:43Glaubst du etwa auch,
22:44dass ich in ihren Sachen rumschnüffle?
22:45Das hab ich nicht gesagt.
22:47Aber das heißt es doch.
22:48Also ich hab's langsam satt,
22:49dass mir dauernd das Wort im Mund rumgedreht wird.
22:51Und ich hab's satt,
22:52hier dauernd wie eine Lügnerin behandelt zu werden.
22:54Wenn du mir nicht vertraust,
22:55dann kann ich ja gehen.
22:57Christa.
23:05Daniel, schon da?
23:07Ja, ich dachte,
23:08es ist einiger in Arbeit liegen geblieben.
23:09Ich hab versucht,
23:10für dich ein bisschen mitzuarbeiten.
23:13Ein bisschen ist gut.
23:15So wie ich das hier sehe,
23:15musst du geschuftet haben wie ein Tier.
23:18Naja,
23:19sagen wir,
23:19ich wollte mich auf andere Gedanken bringen.
23:24Frederik,
23:25vielen Dank,
23:26dass du mir gestern einfach so zugehört hast.
23:29Ich habe meinen Beruf verfehlt.
23:30Ich hätte Beichtvater werden sollen.
23:33Aber gut,
23:34ich bleib der Firma erhalten.
23:36Vor allem schon,
23:37um Annabelle weiterhin ein bisschen zu ärgern.
23:39Die hat im Moment andere Sorgen.
23:41Sie plant gerade unsere Hochzeit.
23:43Wahrscheinlich schreibt sie gerade die Gästeliste.
23:46Schau mal hier.
23:48Oh.
23:51Mir wäre das ja ein bisschen zu viel Einmischung.
23:54Sie freut sich einfach,
23:55dass wir heiraten.
23:56Das ist nicht zu übersehen.
23:58Wenn es ihr Spaß macht,
23:59sie meint es ja nur gut.
24:01Sie meint es gut mit dir,
24:02sie meint es gut mit euch
24:03und vor allem meint sie es gut mit Marie.
24:06Wie meinst du das?
24:07Stört dich das nicht,
24:08dass deine Mutter die,
24:09sagen wir mal,
24:10beste Freundin deiner Freundin ist?
24:12Besser deine Freundin und deine Mutter
24:13verstehen sich,
24:14als dass sie sie spinnefeind sind, oder?
24:16Das stimmt.
24:17Aber gestern Nacht,
24:18da sahen die beiden nicht nur wie Freundinnen aus,
24:20sondern eher wie
24:20wie Komplizien.
24:22Frederik, jetzt hör doch auf
24:22mit deinen Verschwörungstheorien.
24:26Ich weiß, worüber die beiden gesprochen haben.
24:29Ich habe letzte Nacht
24:30im Gästezimmer geschlafen.
24:33Marie hat sich Sorgen gemacht
24:34und Mutter hat sie getröstet.
24:39So kann man sich irren, hm?
24:51Was haben wir denn hier Schönes?
24:54Ich kam gestern mit der Lieferung.
24:55Das ist ein Astreiner-Sinni-Mold.
24:58Lieferung?
24:59Welche Lieferung?
24:59Wir hatten doch noch genug im Lager.
25:01Die Karaoke-Nacht war gut besucht.
25:03Da haben wir noch ein bisschen
25:04Nachschub gebraucht.
25:06Hast du dafür einen Lieferschein?
25:10Lieferschein?
25:12Mensch, Nico,
25:12ich brauche für sowas immer einen Lieferschein,
25:14allein schon fürs Finanzamt.
25:15Ach, das habe ich in der Ektigur vergessen.
25:22Ich ersetze es dir.
25:25Hey, komm, ich mache doch
25:26wegen einem kaputten Glas keinen Stress.
25:28Hier geht andauernd was zu Bruch
25:29und das mit dem Lieferschein
25:31schon vergessen.
25:31Okay.
25:32Ich bin ja nur erstaunt,
25:33dass hier alles so glatt gegangen ist.
25:36Wie sieht es aus?
25:37Willst du doch bei mir anfangen?
25:40Ich habe mir auch schon überlegt,
25:41ob ich dich frage.
25:42Du hast den Job.
25:44Super.
25:44Wann kann ich anfangen?
25:46Ja, am besten gleich.
25:47Ich habe die ganze Nacht im Auto gesessen
25:48und würde mich noch gern
25:50für ein Stündchen aufs Ohr hauen.
25:51Bei dir ist die Bar in guten Händen.
25:54Ja.
26:11Du hast ja recht, Christa.
26:13Manchmal habe ich einfach ein Problem
26:15damit, dir zu trauen.
26:16Du gibst dazu auch immer wieder Anlass.
26:19Na klar.
26:20Im Zweifelsfall bin immer ich schuld.
26:22Unsinn.
26:23Aber du machst aus allem immer so ein Geheimnis.
26:27Bloß, weil ich nicht von morgens bis abends
26:28meine Lebensgeschichte herumposaune?
26:31Und was ist mit deiner Spielsucht?
26:33Das ist doch nur wirklich kein Geheimnis mehr.
26:35Ja, aber was ist damit?
26:37Tust du was dagegen?
26:39Ich habe das im Griff.
26:42Ein Alkoholiker darf keine Schnapspralinen essen
26:44und ich halte mich vom Spielen fern.
26:46Sonst noch was?
26:49Ich weiß immer noch nicht,
26:50warum du mich damals so plötzlich verlassen hast.
26:53Müssen wir schon wieder davon anfangen?
26:55Ja, müssen wir.
26:58Ich meine,
27:00jahrelang höre ich nichts von dir
27:01und dann tauchst du plötzlich hier mit Julia auf
27:02und tust so, als sei nichts gewesen.
27:05Tobias,
27:06was willst du von mir hören?
27:08Ja, die Wahrheit.
27:12Ich wollte die Welt sehen.
27:14Und gerade als ich den Job als Stewardess hatte,
27:17habe ich gemerkt,
27:18dass ich mit Julia schwanger bin.
27:20Von irgendeinem Flugkapitän?
27:27Sie haben mich zum Bodenpersonal versetzt.
27:30Aus der Traum.
27:31Zurück konnte ich auch nicht mehr.
27:33Du warst ja schon mit Inga zusammen.
27:36Glaubst du,
27:36ich bin auf mein Leben stolz?
27:39Glaubst du,
27:39ich will pausenlos darüber reden?
27:42Aber jetzt sind wir zusammen.
27:45Du musst das doch nicht mehr
27:46alleine mit dir rumschleppen.
27:48Ich will das einfach vergessen.
27:49Kannst du das nicht verstehen?
27:51Warum musst du mich andauernd danach fragen
27:52und damit quälen?
27:54Aber wie kann ich dir vertrauen,
27:55wenn du mir ständig das Gefühl gibst,
27:58dass mich dein Leben nichts angeht?
28:00Du bedeutest mir doch etwas.
28:03Wenn ich dir so wichtig war,
28:05warum hast du mich dann überhaupt gehen lassen?
28:07Hast du dir die Frage mal gestellt?
28:17Ich habe dir doch schon gesagt,
28:19worüber wir gesprochen haben.
28:21Dass Marie Angst hat,
28:22ich hätte was gegen sie.
28:24Genau.
28:26Ich habe nichts gegen sie,
28:27sondern gegen ihren Umgang.
28:30Und was willst du dagegen tun?
28:32Dich als ihr Vater aufspielen
28:34und es ihr verbieten?
28:35Diese Rolle würde Werner besser stehen.
28:39Eine Frage habe ich noch.
28:41Nur eine?
28:42Sonst verstehst du alles?
28:44Daniel glaubt,
28:45dass du mit Marie
28:45über ihre Probleme mit ihm gesprochen hast.
28:48Mir sagtest du,
28:49du hättest mit ihr
28:49über ihre Probleme mit mir gesprochen.
28:52Welche Version stimmt denn nun?
28:53Du bist in ein intimes Gespräch
28:55unter Frauen hineingeplatzt.
28:57Es geht dich nichts an,
28:58worüber wir gesprochen haben.
29:01Da hast du dir einfach
29:02irgendwas ausgedacht, ja?
29:04Ich habe nur versucht,
29:06Maries Privatsphäre zu schützen.
29:09Auf mich wirkte das ja eher,
29:11als würdest du sie
29:12bewachen.
29:14Hat Marie irgendetwas
29:15zu verheimlichen?
29:16Was bitte sollte das sein?
29:19Ist Marie wirklich schwanger?
29:22Du bist gewollt,
29:24wachlos.
29:26Bitte,
29:28geh doch zu Daniel
29:29und lass dir das Ultraschallbild zeigen.
29:47Julia Schilling
29:48ist leider nicht zu erreichen.
29:49hinterlassen sie eine Nachricht.
29:52Julia,
29:54bitte ruf mich zurück.
29:55Ich will gar nicht wissen,
29:56wo du bist.
29:57Einfach nur deine Stimme hören.
29:59Mit dir ein bisschen reden.
30:02Du fehlst mir.
30:32Ja, schauen Sie doch einfach nur zu
30:33und würden Sie das
30:34Knistern der Karte haben
30:35und vielleicht können Sie mir
30:36auch einfach ein paar Minuten
30:37müssen gehen.
30:44Boah,
30:45haben wir ein Glück,
30:45dass Jana erst heute
30:46zurückgekommen ist.
30:47Gestern hätte er uns
30:48auch noch einen Kopf
30:49kürzer gemacht.
30:51Was hältst du eigentlich davon,
30:52wenn wir beide uns
30:52als Partypromoter
30:53selbstständig machen?
30:54Danke,
30:55aber ich mag meinen Job.
30:59wie viel
30:59ist das?
31:01Ja,
31:02Ah,
31:02guten Morgen.
31:03Ja,
31:04morgen ist gut.
31:07Was ist mit euch los?
31:08Sie sieht ja schlimm aus.
31:10Vielen Dank für das Kompliment.
31:11Wo warst du denn gestern Abend?
31:13Ich hab's mir mit Lilly
31:15in der WG gemütlich gemacht.
31:16Oh,
31:16Mädchenabend.
31:17Ach,
31:17die war bei uns?
31:19Ja.
31:19Deswegen hab ich sie
31:19zu Hause nicht erreicht.
31:21Ja,
31:21die hatte Stress mit Christa
31:22und deswegen hat sie
31:23bei uns geschlafen.
31:25Was habt ihr eigentlich
31:26noch so lange
31:27im Kose getrieben?
31:28Du hast echt was verpasst.
31:30Auf einer Party
31:31ohne Getränke.
31:32Na,
31:32Getränke gab's im Überfluss.
31:33Silke hat uns
31:34einen kleinen Vorschuss gegeben.
31:35Die Leute sind
31:36voll abgegangen.
31:38Cool,
31:39gab's Skandale?
31:40Nico und Silke
31:42haben so ein bisschen
31:43rumgeknutzt.
31:43Und Andreas hatte Zoff
31:45mit seinem neuen Freund.
31:46Ah,
31:47klingt gut.
31:48Die Details
31:49hol ich mir später.
31:51Bis nachher.
31:52Ciao.
31:52Komm,
31:53dann.
31:53Ciao.
31:53Ja.
31:54Da ist ja
31:55unser Sponsorin.
31:58Wieso?
31:59Nico hat uns
32:00einen kleinen Tipp gegeben.
32:00Vielen Dank
32:01für die Finanzspritze.
32:02Das war echt super.
32:03Ach,
32:04das war mein hart
32:04zusammengespartes Urlaubsgeld.
32:06Keine Sorge,
32:07du kriegst alles wieder.
32:07Wir haben genügend eingenommen
32:08und wir zahlen uns
32:09dir einen Raten zurück.
32:10Also kriegen wir irgendwie,
32:11kriegen wir das hin.
32:12Sag mal,
32:13was war da eigentlich
32:14mit Andreas
32:15und seinem Freund?
32:17Markus hat Andreas
32:18um Geld angepumpt.
32:20Um viel Geld.
32:21Und da gab's dann
32:22leichte Verstimmung
32:24zwischen den beiden.
32:25Da haben wir ja bei dir
32:26richtig Glück gehabt.
32:27Mit Glück
32:28hat das nichts zu tun.
32:29Das war eine
32:30echte Investition.
32:32Außerdem war die Party gut.
32:34Ich sag nur Nico.
32:41Am besten du liest sie alle.
32:43Besonders die Kapitel
32:44über die ersten Wochen
32:45sind wichtig.
32:47Ist das wirklich nötig?
32:49Vielleicht klappt es mit Daniel
32:51ja doch schneller,
32:52als wir denken.
32:53Und wenn nicht?
32:54Dann haben wir sowieso
32:55bald ein Riesenproblem.
32:57Jedes Problem zu seiner Zeit.
32:59Jetzt lernst du erst mal,
33:00wie es ist,
33:01schwanger zu sein.
33:02Siehst du doch einfach
33:03als Vorbereitung
33:04für die echte Schwangerschaft.
33:08Hast du noch mal
33:08mit Frederik gesprochen?
33:10Ja, aber der macht
33:11sich doch immer nur wichtig.
33:13Ich fühle mich einfach
33:14nicht wohl bei der Sache.
33:15Keine Sorge,
33:16ich habe alles unter Kontrolle.
33:18Können wir die Frühjahrskollektion
33:19besprechen?
33:21Marie.
33:22Hallo.
33:23Es ist ja nicht,
33:24dass du hier bist.
33:26Ja, ich habe
33:28ein paar Bücher besorgt
33:29und habe sie deiner Mutter gezeigt.
33:31Oh je.
33:33Steht uns wirklich alles bevor?
33:35Ich kann mir das
33:36noch gar nicht vorstellen.
33:38Und am Ende sind die Kinder
33:39schneller erwachsen,
33:40als man denkt.
33:41Du meinst,
33:42wir sollten das richtig genießen?
33:44Ihr solltet jetzt
33:45füreinander da sein.
33:47Ja.
33:49Mutter hat recht,
33:50du musst dich schonen.
33:52Aber es geht mir doch gut.
33:54Und ihr solltet
33:55euren Hochzeistermin machen,
33:56solange es Marie noch gut geht.
33:58Sonst kann sie
33:59den schönsten Tag
33:59in ihrem Leben
34:00ja gar nicht genießen.
34:01Willst du das?
34:02Nein, ich möchte,
34:04dass meine Braut glücklich ist.
34:05Aber ich bin doch glücklich
34:07und ich freue mich
34:09sehr auf das Fest.
34:10Vielleicht sollten wir
34:11es in kleinem Rahmen halten.
34:13Im Familienkreis.
34:14Ich denke,
34:15das ist kaum möglich.
34:17ganz Faltenthal
34:18ist an einem Brautpaar
34:19interessiert.
34:37Musste dieser Streit
34:38mit Christa wirklich sein?
34:40Wenn sie nicht
34:41in meinen Sachen rumgeschnüffelt hätte,
34:42hätten wir...
34:43Seit wir von unserem Urlaub
34:44zurück sind,
34:45suchst du laufend Gründe,
34:46gegen Christa zu schießen.
34:49Dann soll sie sich
34:50einfach raushalten.
34:52Warum kannst du
34:53nicht das Gefühl geben,
34:54hier willkommen zu sein?
34:56Warum habe ich
34:57eigentlich in letzter Zeit
34:58das Gefühl,
34:59hier nicht mehr willkommen zu sein?
35:01Einen Moment,
35:01jetzt werden wir nicht weggerannt.
35:03Setz dich.
35:14Warum fühlst du dich
35:16hier nicht mehr willkommen?
35:20Naja,
35:22du hast doch gesagt,
35:23dass Christa
35:23deine große Liebe war
35:24und dass du seitdem
35:26nie einen anderen Menschen
35:27wieder je so lieben konntest.
35:30Ja.
35:33Dann musst du ja
35:34richtig enttäuscht gewesen sein,
35:35als plötzlich
35:36Nico und ich da waren.
35:38Wie bitte?
35:42Ich habe wirklich geglaubt,
35:43dass du und Mama
35:44dass ihr euch geliebt habt.
35:46Aber du hast dich
35:46nur über Christa hinweg getröstet.
35:49Lili,
35:49was redest du denn da?
35:51Natürlich habe ich Inge geliebt.
35:54Aber man darf
35:55verschiedene Lieben
35:56nicht miteinander vergleichen.
36:01Lili,
36:02als du geboren wurdest,
36:05das war der schönste Tag
36:07in meinem Leben.
36:09Ach ja.
36:14Lili,
36:15du und Nico,
36:17ihr seid das Beste,
36:18was mir je passiert ist.
36:20Aber wenn du viel lieber
36:22mit Christa zusammen gewesen wärst.
36:24Lili,
36:24du bist eindeutig,
36:25genau wie Nico,
36:26ein Wunschkind.
36:33Als ich mit Christa
36:34wieder zusammengekommen bin,
36:36dachte ich,
36:38jetzt sind alle hier,
36:40die mir
36:41etwas bedeuten.
36:43Meine Kinder
36:44und Christa.
36:46Es hat sich angefühlt
36:48wie
36:48ein Sechser im Lotto.
36:52Aber ich könnte Christa
36:53nie so lieben
36:54wie Mama
36:54oder dich.
36:56aber das musst du
36:57doch gar nicht.
36:59Du kannst die doch
37:00wieder so mögen
37:01wie
37:01vor unserem Urlaub.
37:07Ich möchte Christa
37:08nicht mehr verlieren.
37:11Damals war ich zu stolz,
37:13ihr hinterher zu reisen,
37:14um mit ihr zu gehen
37:15oder sie zurückzuholen.
37:18Und heute?
37:22Heute würde ich ihr
37:22auch nicht hinterher reisen.
37:26Aber nicht,
37:27weil ich noch
37:27zu stolz bin,
37:28sondern
37:31weil ihr hier seid.
37:36Für euch lohnt es sich
37:37immer hier zu bleiben.
37:46Okay.
37:48Ich versuch's noch mal
37:49mit dir.
37:49Ich versuch's noch mal mit dir.
38:21Hör dir das an.
38:23Daniel Gravenberg
38:24und Marie Vermont
38:25haben öffentlich bekannt gegeben,
38:26dass sie sich das
38:27Ja-Wort geben wollen.
38:29Wie aus Familienkreisen
38:30bestätigt wurde,
38:31ist bereits Nachwuchs
38:32unterwegs.
38:34Mutter hat wirklich
38:34keine Zeit verloren.
38:36Deine Mutter weiß eben,
38:38wie man vollendete
38:38Tatsachen schafft.
38:40Hör ich da etwa
38:41Bewunderung?
38:42Sagen wir
38:44Anerkennung des Gegners.
38:47Hat sich dein Markus
38:48eigentlich schon gemeldet?
38:49Ist nicht mein Markus.
38:52Hast du etwa
38:52ein Problem damit,
38:53dass er nicht
38:53auf Frauen steht?
38:55Solange er nicht
38:55auf mich steht.
38:56Hör sich einer
38:57Supermann an.
38:58So was von
38:59unwidersteh ich.
39:02Zumindest
39:02kriege ich,
39:03was ich will.
39:04Es ist schon
39:04nach zwölf.
39:06Der Pokerabend
39:07musst du gleich anfangen.
39:09Frag sich nur,
39:09ob mit oder ohne
39:10Christa Schilling.
39:12Wenn er das
39:13verbrockt hat,
39:14kann er was erleben.
39:20So,
39:21wir sind vollzählig.
39:22Ich hatte zwar
39:23noch eine Person
39:23eingeladen,
39:24aber so wie es aussieht,
39:25kommt sie nicht mehr.
39:31Oh,
39:31ihr entschuldigt mich.
39:46Markus,
39:47wenn Sie glauben,
39:48Sie können mich verarschen,
39:48dann lenkst Sie falsch.
39:50Wir hatten eine Vereinbarung.
39:51Wenn Sie die nicht erfüllen,
39:53kann Ihren Babyfäß
39:53jederzeit
39:54ein ganz schlimmer
39:54Unfall passieren.
39:55Verstanden?
39:59Seit wann so zartfühlend?
40:01Patrice,
40:02ich warne dich,
40:02provozier mich jetzt nicht.
40:04Warum fährst du nicht
40:05gleich ins Land ziehen
40:05und knöpfst dir den Jungen vor?
40:07Wenn Christa Schilling
40:08doch dort ist und mich sieht,
40:09ist der ganze Plan im Eimer.
40:12Wenn es heute nicht klappt,
40:13dann jemand andermal.
40:14Wenn du mich fragst,
40:16dein toller Plan
40:16ist längst im Eimer.
40:17Ich frag dich aber nicht.
40:26Frau Schilling!
40:29Ich hab mich kurzfristig entschlossen,
40:31doch noch zu kommen.
40:32Guten Abend,
40:33die Herren.
40:33Guten Abend.
40:34Kannst du die Eingangstür abschließen?
40:35Wir sind vollzählig.
40:38Sie sehen ja bezaubernd aus.
40:40Danke.
40:41Wir wollten gerade anfangen.
40:44Setzen Sie sich doch.
40:45Ich will aber wirklich
40:46nur zuschauen.
40:48Ach so.
40:49Ja, wie Sie meinen.
40:51Aber darf ich Ihnen noch
40:52was zu trinken bringen?
40:54Ja, vielleicht
40:55ein Whisky, bitte.
40:57Natürlich.
41:21Sie wollen wirklich nicht mitspielen,
41:23Frau Schilling.
41:25Ich mein,
41:25bei Ihrem Glück,
41:26da kann man doch eigentlich
41:28gar nicht verlieren, oder?
41:29Na ja,
41:29man sollte das Glück
41:30ja nicht herausfordern, oder?
41:38Wissen Sie was?
41:40Sie haben recht.
41:47Bei einem Mal kann ja nichts passieren,
41:49oder?
41:49Wie.
41:50Aber.
41:52Ja,
41:52Wie.
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