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Kurzfilme
Transkript
00:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:33Sie werden erwartet
01:35Fahren Sie hier gleich links um die Ecke
01:36Da ist der Eingang zur Verwaltung
01:38Zweiter Stock, das Vorzimmer von Herrn Dr. Holzknecht
01:40Danke
01:53Ja was?
01:55Können Sie sich nicht wenigstens anhören, was die von uns wollen?
01:57Den letzten Quartalsbericht unter die Lupe nehmen, was denn sonst?
02:00Ja und wenn Sie was finden?
02:04Die werden was finden, Frau Stangl
02:06Bitte, Herr Doktor
02:08Sie können doch sowas viel besser als Roland Altwofer oder Frau Mayerbeer
02:16Guten Tag, der Herr
02:17Dr. Holzknecht ist zwar gerade dabei umzuziehen
02:20Ja
02:21Guten Tag
02:22Schaller
02:23Guten Tag, Konzermann
02:25Ja, aber entschuldigen Sie das durcheinander
02:27Ich ruhe ein bisschen mal weg hier
02:28Bitte machen Sie keine Umstände
02:30Was ich zu sagen habe, ist schnell gesagt
02:32Gegen die ACF wurde Anzeige erstattet
02:35Und zwar wegen Manipulation der Bilanzen und des Aktienkurses
02:39Wir sind hier, um der Sache nachzugehen
02:41Und wir sind berechtigt, Einsicht in alle Unterlagen
02:43Insbesondere die Buchhaltung zu nehmen
02:45Da steht ja gar nicht drauf, wer die Anzeige erstattet hat
02:48Der Name ist uns bekannt
02:50Aber der Zeuge oder die Zeugin möchte gern anonym bleiben
02:53Um etwaige Repressionen zu vermeiden
02:57Tja, ich fürchte, ich kann Ihnen gar nicht groß weiterhelfen
02:59Seit gestern ist mein Vertrag mit der Firma hier gekündigt
03:01Ich bin eigentlich nur noch hier, um Klarschiff zu machen
03:03Ach, darf ich fragen, in welcher Funktion Sie hier gearbeitet haben?
03:07Controller
03:09Dann sind Sie also für den letzten Quartalsbericht verantwortlich
03:12Sagen wir, der letzte Quartalsbericht ist mein Kündigungsgrund
03:17Holzknecht, guten Morgen, Herr Althofer
03:20Nein, nein, nein, ich packe nur noch meine Sachen zusammen
03:22Aber ich habe zwei Herren hier von der Börsenaufsicht
03:25Die würde ich gern zu Ihnen rüberschicken
03:28Börsenaufsicht?
03:29Ja, was wollen die?
03:30Das können Ihnen die Herren gleich selber erläutern
03:34Ich denke, das ist eine Sache für den Vorstand
03:37Roland Althofer oder Frau Meierbeer
03:39Und wo kann ich Sie gegebenenfalls erreichen?
03:49Die Handynummer, die behalte ich vorerst
03:51Danke
03:57Wenn Sie unten aus dem Haus rauskommen, rechts
03:59Über dem Fabrikhof bis zur alten Villa
04:01Herr Althofer am Wort
04:03Danke
04:04Wiedersehen
04:05Wiedersehen
04:05Wiedersehen, die Herren
04:09Wer hat uns angezeigt?
04:11Irgendjemand aus der Firma
04:16Sie?
04:21Entschuldigen Sie
04:22Aber Sie waren doch immer dagegen
04:25Holzknecht
04:26Ich wollte Ihnen nur sagen, dass die Börsenaufsicht im Haus ist
04:28Und demnächst bei Ihnen in der Buchhaltung auftauchen dürfte
04:31Ja, Herr Kussmaul
04:32Die Börsenaufsicht
04:34Die Herren sind gerade unterwegs zum Vorstand
04:39Frau Stangl
04:40Dass Sie mir sowas zutrauen, das macht mich traurig
04:44Es tut mir leid
04:46Aber wer war es denn dann?
04:49Sind Sie so nett und helfen mir, das da zum Wagen runterzubringen?
04:52Nein, das ist zu schwer
04:53Nehmen Sie das
05:20Die Börsenaufsicht
05:35Endlich
05:36Herr Althofer hat mich schon überall nach Ihnen suchen lassen
05:38Wie lange sind die Herren denn schon da?
05:40Eine knappe Stunde
05:40Und Herr Kussmaul fühlte sich nicht ganz auf dem Damm und ist nach Hause gegangen
05:44Ich komme gleich
05:45Aber sagen Sie nicht, dass ich schon da bin
05:47Nein, nein, die Kündigung von Herrn Dr. Holzger
05:54Er hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun
05:56Er ist aus persönlichen Gründen ausgeschieden
05:57Und diese Gründe wären?
05:59Wahrscheinlich, weil ich und nicht er in dem Vorstand berufen wurden
06:03Dankeschön
06:08Meine Damen und Herren, bitte
06:10Nein, der Zettel ist teil
06:11Oh, was hat er sich für mich?
06:16Oh, was hat er mich?
06:21Oh, was hat er gariert?
06:27Oh, was hat er sich für mich?
06:33Also, was hat er sich für mich?
06:41Ich soll Kaffee machen.
06:42Tun Sie das.
06:50Ja, diese Prösten hier haben da.
06:54Entschuldigung.
06:56Aber ich war schon auf dem Weg zu einem anderen Termin, als ich verständigt wurde.
06:59Darf ich bekannt machen? Das ist Frau Mayerbär, Herr Schaller.
07:01Guten Tag.
07:01Guten Tag.
07:02Das ist Herr Konzelmann.
07:03Guten Tag.
07:04Ja, Birgit, ich darf für Dich nochmal zusammenfassen.
07:07Bei der Börsenaufsicht ist eine Anzeige eingegangen.
07:10Aus der Firma nehme ich an.
07:13Und es wird der Verdacht geäußert, dass wir die Gewinne und unseren Umsatz manipuliert haben sollen.
07:20Obendrein soll das leitende Management der Firma Mitarbeiter vom Verkauf ihrer Aktien abgehalten haben
07:26und gleichzeitig selber größere Posten liquidiert haben.
07:29Und zwar vor dem Kursverfall zu Beginn des Jahres.
07:32Habe ich das so richtig wiedergegeben, Herr Schaller?
07:34Ja, verstehen Sie mich richtig, Frau Mayerbär.
07:36Wir sind nur hier, um den Sachverhalt zu prüfen.
07:39Aber die Tatsache, dass just in diesem Moment Ihr Controller kündigt und Ihr Prokurist unpässlich ist,
07:45macht uns die Sache natürlich nicht gerade leichter.
07:48Ich kann mir denken, aus welcher Ecke diese Anschuldigungen kommen.
07:51Und ich versichere Ihnen, dass wir nichts dergleichen getan haben und dass wir auch nichts zu verbergen haben.
07:57Was nun die Verkäufe von Anteilen betrifft, die das Management getätigt haben soll,
08:02so betrifft das nur die Anteile von Frau Czerny, ehemalige Designchefin und Vorstandsmitglied der Firma.
08:08Und die Anteile des Sohnes meiner verstorbenen Schwester, die alle von Herrn Dr. Holzknecht verwaltet werden.
08:14Oder wurden.
08:16Also, wenn Sie daraus überhaupt einen Fall stricken wollen, dann müssen Sie sich an ihn und Frau Czerny wenden.
08:22Ja, das hilft uns alles nicht weiter. Ich brauche die Buchwurmen aus der Buchhaltung, um ein Bild zu machen.
08:28Ja, gut, wenn Sie sich das antun wollen, bitte.
08:32Herr Inge, sei doch bitte so nett und bringe Sie dann rüber zur Buchhaltung. Irgendwer wird ja wohl da sein.
08:35Ja, und was ist mit dem Kaffee? Der ist gleich fertig.
08:38Ja, danke, das hat sie erledigt.
08:39Also, wenn Sie noch Fragen haben, dann stehen wir gerne zur Verfügung.
08:43Oder wir gehen zusammen Mittagessen. Ich hol's ja.
08:47Kannst du mal?
08:51Wo warst du?
08:53Ich hab verschlafen.
08:54Du hast wieder von dem Zeug genommen, Birgit.
08:56Nein.
08:56Komm, ich seh's doch an deinen Augen.
08:57Nein, bitte, jetzt lass gut sein.
09:00Wir sollten lieber überlegen, wie wir diese Schnüffler wieder loswerden.
09:05Also, ich knöpfe mir Dr. Holzknecht vor.
09:07Und du legst dich oben hin.
09:09Zum Essen mit den Herren soll das wieder topfit sein.
09:12Roland.
09:18Küsst mich.
09:20Wie geht's?
09:22Das wird alles wieder.
09:24Aber du musst mir eins versprechen, das mit den Pillen, das hört auf.
09:48Die stellt die ganze Buchhaltung auf den Kopf.
09:50Alle Belege und Buchungen vom letzten Halbjahr.
09:55Ich muss jetzt los, wenn ich noch bei Tageslicht bei meiner Hütte ankommen will.
10:01Ich möchte mich noch bedanken für Ihre Hilfe und für Ihre Loyalität.
10:05Herr Doktor.
10:07Passen Sie gut auf sich auf.
10:09Aber Sie sind ja in besten Händen bei Ihrem Herrn Kunsthistoriker.
10:12Ja, schon.
10:14Aber wenn ich gewusst hätte, dass Sie gehen und dass hier alles im Argen ist, dann wäre ich gar nicht
10:19zurückgekommen.
10:20Wenn ich jetzt gehe, hinterlasse ich allenfalls eine Lücke.
10:22Aber wenn Sie gehen würden, entstünde hier ein ganzer Mondkrater.
10:27Sie überschätzen mich, Herr Doktor.
10:28Was kann ich schon groß tun?
10:30Ich habe nur dieses idiotische Pflichtbewusstsein.
10:33Wissen Sie, mein...
10:35Also, Herr Doktor Bartke wollte eigentlich im Süden ein kleines Haus für uns kaufen und renovieren.
10:41Aber ich, Nummer Kuh, ich habe Nein gesagt.
10:44Tja.
10:48Oh, Moment.
10:51Ich habe noch was für Sie.
10:53Frau Stammel, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich an sowas überhaupt nicht gedacht habe.
10:58Kleines Abschiedsgeschenk.
10:59Danke.
11:01Ich werde mich mit einem Abendessen revanchieren.
11:03Das ist nicht nötig.
11:04Das haben Sie sich eigentlich selber gemacht, das Geschenk.
11:08Wie, ich?
11:10Naja, Sie werden schon sehen.
11:15Ja, dann.
11:16Viel Glück.
11:19Und...
11:20Sie waren ein guter Chef.
11:23Ein sehr guter.
11:25Danke.
11:27Wiedersehen.
11:29Und, ähm...
11:31Halten Sie hier die Stellung.
11:34Marion.
11:39Ich werde es versuchen.
11:42Wiedersehen.
11:53Alles Gute.
11:54Danke.
11:55Danke.
11:56Danke.
12:00Eigentlich hatte ich mir für Ihren Abschied ja was zurechtgelegt.
12:04Aber jetzt dieser Überfall von der Börsenaufsicht, das haben wir doch Ihnen zu verdanken, oder?
12:07Nein, den haben Sie einzig und allein sich selbst zu verdanken, Herr Althofer.
12:11Ich habe niemanden angezeigt, das ist nicht mein Stil.
12:13Aber ich habe Sie gewarnt, dass das früher oder später irgendjemandem auffallen wird.
12:17Ja klar.
12:17Weil Sie Lenas und Florians Anteile abgestoßen haben.
12:20Und da sind Sie auch dran.
12:23Ich habe mich nicht persönlich bereichert.
12:25Ich habe im Interesse meiner Auftraggeber gehandelt und wohlgemerkt, ich habe mit Verlust verkauft.
12:31Aber Sie und Ihr Bruder sind vor dem Quartalsbericht noch einmal richtig dick eingestiegen.
12:36Und prompt ist der Kurs um sechs Punkte hochgegangen.
12:41Wenn Sie mich jetzt entschuldigen möchten.
12:50Unter anderen Umständen um günstigeren Vorzeichen hätten wir ein ganz gutes Team sein können.
12:58Sie haben nie an Birgit und mich geglaubt, Herr Dr.
13:02Ach wissen Sie, Glauben ist nicht der richtige Ausdruck.
13:05Ich bin ein simpler Mensch.
13:07Ich habe einfach die Zahlen hin und her bewegt und es ist dabei immer ein Minus rausgekommen.
13:12Und von Hoffnung kann man nicht leben, Herr Althofer.
13:15Wer gezwungen ist zu hoffen, hat schon verloren.
13:44Tja, Herr Kunze.
13:46Hätten Sie nicht tun sollen.
13:48Man sieht nicht den Ast ab, auf dem man sitzt.
13:51Also halten Sie sich gut fest.
14:10Danke, Uwe.
14:12Und wie kommst du nach Hause, wenn überhaupt?
14:14Lena fährt mich, aber ich glaube, ich bleibe in Augsburg, sicherheitshalber.
14:19Jetzt guck nicht so.
14:20Wenn du ihn sehen könntest und wüsstest, was er alles durchgemacht hat, dann würdest du mich verstehen.
14:29Du kommst nicht zu mir zurück.
14:31Stimmt's?
14:34Na ja, ich, ich, ich rufe dich an. Morgen. Bestimmt.
14:43Wir fotografieren in Augsburg nächste Woche. Chris ist von Birgit engagiert worden.
14:47Na toll.
15:10Bis zum nächsten Mal.
15:31Ist er ansprechbar?
15:33Ja, er schläft tief und fest.
15:37Jeder sagt, dass er die ganze Zeit nur wirres Zeug geredet hat.
15:41Von eurem Baby damals, das du verloren hast.
15:45Das war nicht das Baby von damals.
15:48Wie?
15:49Ich habe mit Felix geschlafen in der Nacht vor der Operation.
15:54Und?
15:55Meine Tage sind ausgeblieben.
15:57Ich war eben bei Silke und die machen jetzt gerade ein Test.
16:00Ich weiß, verrückt.
16:05Aber wenn ihm klar wird, dass er nur noch ein halber Mann ist,
16:12dann hat er doch was, was allem einen Sinn gibt, wenn er wieder aufwacht.
16:17Und ich auch.
16:21Das Schlimme ist nur, wie sage ich es Uwe?
16:23Er tut mir so leid und ich mag ihn ja auch, aber Felix und ich, das ist halt was anderes.
16:31Wir kennen ihn schon so lange und wir sind so, so vertraut, als wäre er ich und ich eher.
16:36Wenn du verstehst, was ich meine.
16:39Ich glaube schon.
16:41Nur leider habe ich sowas noch nie erlebt.
16:44Es scheint irgendwie an mir zu liegen, dass alle Männer irgendwann genug haben von meinem...
16:49Ja, war es eigentlich, wie ich halt so bin.
16:53Max zum Beispiel, der ruft mich zwar jeden Tag an, redet mir irgendwas auf die Mailbox,
16:57aber sein Wahnsinnsjob in New York ist ihm halt doch wichtiger als ich.
17:00Es ist einfach so.
17:04Wo bist du?
17:05Felix?
17:08Wasser, bitte.
17:09Moment.
17:18Oh Gott.
17:22Soll ich einen Arzt holen?
17:24Nathalie.
17:26Und Lena ist auch da.
17:29Hey.
17:31Bin ich im Himmel, oder wie?
17:34Ach, Felix.
17:37Ich lasse euch mal allein.
17:38Ich muss eh noch ein paar Telefonate machen.
17:41Aber geh ja nicht weg.
17:42Nein.
17:47Willst du noch was trinken?
17:49Oder was essen?
17:52Einen doppelten Scotch und Rucks und ein argentinisches Porta-House-Tig.
18:01Mein Felix ist wieder da.
18:17Hallo, das ist Lena Cerny speaking.
18:19Ich möchte mit Mr. Römer sprechen, bitte.
18:23Ich sehe.
18:26Nein, es ist okay.
18:27Ich habe es einfach später probiert.
18:29Danke.
18:29Danke.
18:30Danke.
18:40Hallo, Angela.
18:40Ich bin's.
18:41Du, ich bin jetzt immer noch hier in der Klinik.
18:43Ich glaube, das wird heute nichts mehr.
18:45Wie geht es ihm denn?
18:47Den Umständen entsprechend gut.
18:49Also, Nathalie ist gerade bei.
18:50Du, ich wollte nur sagen, Wolfgang hatte eine super Idee.
18:53Er gibt jetzt jeden Mittag Klavierunterricht hier.
18:56Und hat sogar schon zwei Schüler.
18:57Hör mal.
19:01Und das allerbeste, ich habe Rudi wieder.
19:05Nein.
19:05Wo war er denn?
19:07Eine Frau hat ihn gefunden und zum Tierarzt gebracht.
19:10Naja, und der hat ihn wieder aufgepäppelt und hat dafür nicht mal das Geld verlangt.
19:14Ja, wenigstens einer, dem es gut geht.
19:17Es muss schlimm sein.
19:18Am Bett zu sitzen, nichts tun zu können oder zu helfen.
19:22Ja, das ist es.
19:24Also, ich melde mich später nochmal, ja?
19:26Grüß, Wolfgang, von mir.
19:27Ja, mache ich.
19:28Tschüss.
19:29Also, ciao.
19:33Ich wollte Sie gerade anrufen.
19:35Was war denn los?
19:36Das klang so dringend.
19:37Ja, die Börsenaufsicht aus Frankfurt checkt bei uns in der Buchhaltung gerade das letzte halbe Jahr.
19:41Nein.
19:42Sie haben einen Tipp bekommen.
19:44Von wem?
19:45Das haben Sie mir nicht gesagt.
19:48Jedenfalls dürfte unser Aktienkurs jetzt endlich da ankommen, wo er hingehört.
19:51Zehn Euro etwa.
19:52Und Sie meinen, die finden was?
19:54Ja, tot sicher finden die was.
19:56Wenn auch nichts Illegales jetzt im strengen Sinne, aber doch zumindest sehr Fragwürdiges und ethisch nicht Vertretbares.
20:01Und wenn das Publikwert, dann ist das Vertrauen in die Firma erstmal futsch.
20:06Egal wie viel Umsatz dann da sein mag, falls der überhaupt noch anzieht.
20:10Und Frau Meyerbeer engagiert jetzt Chris Gellert und lässt doppelseitige Anzeigen schalten.
20:16Und Sie gehen?
20:18Und gerade noch rechtzeitig.
20:20Sonst hätte ich da auch noch mit drin gehangen.
20:22So komme ich vielleicht mit einem blauen Auge davon.
20:25Aber deshalb bin ich eigentlich gar nicht hier.
20:28Ich wollte mich erstens mal nach dem Befinden von Herrn Althofer erkundigen.
20:32Den Umständen entsprechend.
20:35Keine Infektion bis jetzt, diese Ersatzblase und die Niere, das scheint zu funktionieren.
20:40Also der Professor war sogar überrascht.
20:42Wie gut?
20:42Das ist doch endlich mal eine gute Nachricht.
20:50Ich wollte Ihnen anbieten, mit mir auf meine Hütte zu fahren.
20:54Sie haben doch in den letzten Wochen kein Auge zugetan und eine kleine Pause von alledem würde Ihnen mit Sicherheit
20:58sehr gut tun.
21:00Ja, allerdings.
21:02Überlegen Sie es sich.
21:04Ich rufe Sie auf jeden Fall nochmal an, bevor ich losfahre.
21:07Und wenn nicht gleich, dann jederzeit.
21:10Ich bleibe so lange in meiner Hütte, bis ich rausgefunden habe, wie es weitergehen soll mit mir in meinem Leben.
21:15Vielleicht können Sie das dann für mich gleich miterledigen.
21:16Wie wäre es denn mit gemeinsam?
21:22Wie auch immer.
21:23Ich melde mich dann.
21:24Wie auch immer.
22:19Frau Richter.
22:21Frau Czern.
22:22Hallo.
22:23Ich habe gehört, Sie waren doch bei der Operation von Felix dabei, oder?
22:27Ja, aber nur vom Monitor.
22:29Unser Chef ist wirklich ein Genie.
22:31Ich habe viel gelernt.
22:32Er hat zu Hedda gesagt, dass die Chancen nicht schlecht stehen.
22:35Aber was heißt das in seinem Fall?
22:37Das heißt, wenn sich keine Metastasen bilden und alles planmäßig verheilt,
22:41dann kann Felix ein normales Leben weiterführen.
22:44Was er seiner Mutter sicher nicht gesagt hat,
22:46ist, dass eine gute Chance bei so einem Eingriff nicht so viel heißt.
22:49Ja, was heißt es denn?
22:51Zehn Prozent, fünfzehn?
22:54Höchstens zwanzig.
22:56Nein.
22:57Die erste kritische Phase hat er gut überstanden.
22:59Das ist schon sehr viel.
23:02Ich muss dann wieder.
23:03Gehen Sie zu Nathalie jetzt?
23:05Ja.
23:06Es gibt in diesem Elend hier Gottlob auch gute Nachrichten.
23:09Der Schwangerschaftstest?
23:11Ich habe eine Freundin im Labor, die ich so lange genervt habe,
23:14bis sie mit dem Ergebnis rausgerückt ist.
23:17Nathalie ist also schwanger?
23:22Darf ich es den beiden sagen?
23:23Bitte.
23:24Gern.
23:24Ich werde sowieso auf meiner Station gebrauchen.
23:27Danke für die Information.
23:45Wartet mal,
23:47wen ich gerade getroffen habe.
23:49Silke?
23:50Mhm.
23:51Gratulation.
23:52Ihr seid schwanger.
23:54Ha!
23:54Oh Gott!
23:55Felix!
24:05Wir sind aufgewacht.
24:06Hallo, Herr Althofer.
24:08Und wir haben sogar ein bisschen gegessen.
24:10Na wunderbar.
24:11Aber jetzt muss ich die Damen leider bitten,
24:13mich mit dem Patienten allein zu lassen.
24:15Ich muss den Verband kontrollieren
24:16und dann ist auch gleich Visite.
24:18Gut.
24:19Dann gehen wir kurz einen Kaffee trinken.
24:21Mhm.
24:21In dem kleinen Kaffee um die Ecke.
24:38Ich kann das noch gar nicht fassen, Lena.
24:40Ich kriege ein Baby.
24:42Wahnsinn.
24:43Und wenn es Felix ein bisschen besser geht,
24:44dann heiraten wir.
24:46Na, es kann ja noch dauern.
24:47Der ist ja noch lange nicht über den Berg.
24:48Ich weiß.
24:50Aber lieber bin ich seine Witwe als gar nichts.
24:52Und?
24:53Sieht man schon was?
24:54Ja.
24:55Und wie?
24:56Bitteschön.
24:56Was darf ich Ihnen bringen?
24:57Zwei Kaffee, bitte.
24:58Jawohl.
24:59Für mich entkonfiniert.
25:00Danke.
25:02Oh Gott, jetzt habe ich die ganze Zeit nur von mir geredet.
25:04Hast du Max erreicht?
25:05Nein.
25:06Dafür war Holzknecht da.
25:08Im Krankenhaus?
25:09Mhm.
25:10Er hat mich auf seine Hütte in den Bergen eingeladen.
25:12Aber ich weiß nicht, ob ich mitfahren soll.
25:15Ich sage es doch schon die ganze Zeit.
25:17Der ist verliebt in dich.
25:19Das ist es ja.
25:21Also ich meine, ich könnte schon ein paar freie Tage brauchen.
25:23Es war alles ein bisschen viel in letzter Zeit.
25:25Das ganze Theater mit Max und Chris.
25:27Und William ist auch dauernd deprimiert und traurig wegen allem.
25:30Dann die Probleme in der Firma.
25:31Dann fahr doch mit.
25:33Holzknecht ist ein Gentleman.
25:34Der nutzt es bestimmt nicht aus.
25:36Und da küsst ihr die Füße,
25:37wenn sie den Kleinen das ganze Wochenende überhaben darf.
25:40Ja, das Blöde ist aber,
25:41dass Leute von der Börsenaufsicht in der Firma aufgetaucht sind.
25:44So, bitte schön.
25:45Danke.
25:49Und Holzknecht hat doch meine Anteile verkauft.
25:51Ich meine, das sieht doch jetzt so aus,
25:53als ob wir zusammen fliehen,
25:54wenn die irgendwelche Fragen haben.
25:55Du hast doch nichts getan.
25:57Also ehrlich, die könnten mir gestohlen bleiben.
26:01Du fährst mit.
26:03Oder willst du rumsitzen
26:04und auf Max warten den Rest deines Lebens?
26:10Du fährst.
26:14Ich habe einfach zu viel Zeit zum Nachdenken.
26:16Das bin ich nicht gewöhnt.
26:17Ich habe immer gearbeitet, seit ich 15 bin.
26:19Das kann ich.
26:21Und jetzt...
26:24Warum ist Max nicht hier geblieben?
26:26Warum bist du nicht mit ihm mitgegangen?
26:30Ich gehe wieder rüber.
26:32Hedda wollte heute Abend auch noch mal vorbeischauen.
26:34Lass nur.
26:35Danke.
26:38Aber ruf mich an, ja?
26:39Jeden Tag.
26:40Mhm.
26:55Hallo, Herr Dr. Holzknecht.
26:56Ich bin's Lena.
26:57Sind Sie schon unterwegs?
26:59Nein.
27:01Heißt das, Sie kommen mit?
27:02Ja.
27:03Und Felix kümmert sich an Nathalie
27:05und ich habe das Gefühl,
27:05die wollen ewig lieber allein sein.
27:07Jetzt muss ich nur noch Hedda fragen,
27:08ob sie Florian nehmen kann.
27:10Ja, wenn nicht,
27:11dann bringen Sie ihn doch einfach mit.
27:12Dem tut die Luft da oben sicher auch sehr gut.
27:15Wir werden sehen.
27:17Holen Sie mich ab.
27:17Ich muss noch mal nach Hause.
27:19Kein Problem.
27:21Ich freue mich sehr,
27:22dass Sie sich durchgerungen haben.
27:23Und ich verspreche Ihnen eine gute Zeit da oben.
27:26Das Wetter soll auch fantastisch werden.
27:29Dann bis später.
27:31So in der Stunde?
27:33Ja, bis gleich.
27:35Ja.
27:40Bis gleich.
27:42Bis gleich.
27:43Bis gleich.
27:58Hallo, Uwe.
27:59Ich bin's.
28:00Ich muss dringend mit dir reden.
28:02Kannst du bitte in der Klinik vorbeikommen?
28:05So um halb fünf.
28:07Gut.
28:09Nein, warte lieber unten.
28:10Ich komme runter.
28:12Ja.
28:13Tschüss.
28:20Herr Kuss mal, also wirklich.
28:22Man könnte ja denken, Sie haben Angst.
28:24Wovor denn, wenn alles so wunderbar in Ordnung ist in Ihrer Buchhaltung?
28:29Ein Attest.
28:31Also, das würde Ihnen wenig nützen, von welchem Arzt auch immer.
28:34Meinen Sie wirklich, irgendjemand nimmt Ihnen ab, dass Sie plötzlich krank werden, wenn ein Prüfer auftaucht?
28:40Bitte.
28:41Wie Sie meinen.
28:42Lass es nicht zu fassen.
28:43Kuss mal feiert krank, während unten diese Prüfer sitzen.
28:47Ich muss mit dir reden, Marion.
28:49Ja, gern, Ewald, aber nicht jetzt.
28:50Ich versuche verzweifelt, das Ablagesystem von Frau Scheifele zu durchschauen und irgendwie wieder in Ordnung zu bringen.
28:56Hier bricht alles zusammen und keiner ist da.
28:58Die gesamte Geschäftsleitung ist verschwunden oder sie ruft einfach nicht zurück.
29:02Der Dr. Halsknecht, der die Arbeit abgenommen hat, der ist jetzt endgültig weg.
29:06Also, ich sag dir, Ewald, das geht nicht gut.
29:08Ich hab die Geschäftsleitung angezeigt.
29:12Es tut mir auch leid inzwischen.
29:14Aber als Sie uns mit Ihren Insidergeschäften reingelegt haben, Ewald, da hab ich eine solche Wut gekriegt.
29:20Ewald.
29:22Marion, wir haben über 100.000 verloren.
29:25Ja.
29:26Und wir werden noch viel mehr verlieren, Ewald.
29:29Und nicht nur Geld.
29:31Auch den letzten Funken anstand.
29:33Althofer Anzeigen?
29:35Natürlich glauben alle Dr. Halsknecht, weiß ich.
29:38Du musstest Roland Althofer sagen.
29:41Und dann verkaufst du diese verdammten Aktien und legst das Geld woanders an.
29:45Meinetwegen auf dem Festgeldkonto.
29:47Hauptsache, diese Spekuliererei hat jetzt endlich ein Ende.
29:50Du kannst ja Tag und Nacht da nichts anderes mehr denken, als an diesen verdammten Kurs.
29:54Ich kenn dich schon gar nicht mehr, Ewald.
29:57Ich hab schon verkauft.
30:00Höher steigt der Kurs sowieso nicht mehr, wenn alles rauskommt.
30:04Ach, Ewald.
30:08ACF-Stange?
30:09Ja, das tut mir leid.
30:11Dr. Halsknecht arbeitet nicht mehr für uns.
30:13Um was geht's denn?
30:15Aha.
30:40Ja.
30:42Ah, verzeihen Sie, Frau Meyerbeer, aber Ihr Vater ist unten.
30:47Ich habe ihm gesagt, dass Sie sich nicht gut fühlen, aber er bestand darauf, dass ich Sie...
30:51Schon gut. Sagen Sie ihm, ich bin in fünf Minuten unten. Ich muss mich nur noch frisch machen.
30:55Wie spät ist es?
30:57Gleich vier.
30:59Was?
31:00Soll ich Ihnen einen frischen Kaffee machen?
31:01Ja, bitte.
31:20Entschuldige.
31:22Aber Du hättest Dir anrufen können vorher.
31:25Du hättest mich doch abgewimmelt.
31:29Du sprichst doch nicht mehr mit mir, seit ich da alles mit Dir geredet habe.
31:35Was erwartest Du?
31:37Du hast kein gutes Haar an mir gelassen.
31:39Und von einem Vater erwarte ich eigentlich Liebe und Unterstützung.
31:43Privat habe ich damit auch gar kein Problem.
31:45Aber im Geschäft, wenn Du da Liebe haben willst, dann musst Du Dir einen Hund anschaffen.
31:50Der gibt Pfötchen und macht Männchen.
31:53Auch wenn Du einen Mist nach dem anderen baust.
31:55Und jetzt hat er den Salat.
31:58Sind die Prüfer noch da?
32:00Ich weiß es nicht.
32:03Mir geht es auch nicht besonders gut.
32:06Kein Wunder.
32:07Ich habe für Sie auch eine Tasse mitgebracht.
32:09Danke.
32:11Bitte.
32:22Birgit.
32:26Papa, ich kann nicht mehr.
32:32Alles geht daneben und alle sind gegen mich in dieser Firma.
32:36Es war nicht alles daneben und es sind nicht alle gegen Dich in dieser Firma, mein Gott, dass Frauen immer
32:41übertreiben müssen.
32:44Bei der beschissenen Marktlage und der harten Konkurrenz, da hast Du Dich brav geschlagen.
32:49Du hättest nur nicht alles auf einmal durchsetzen dürfen und dann die Journieren mit den Zahlen.
32:59Es haben doch alle nur auf einen Misserfolg gewartet.
33:02Lena und Holzknecht.
33:04Lena und Holzknecht und die gesamte Designabteilung.
33:06Selbst Kruse ist ständig zu Lena gerannt, wie er mir jetzt erzählt hat.
33:11Na, sei doch froh.
33:12Auf diese Weise hat Lena gratis für Dich gearbeitet.
33:15Und Holzknecht hat nicht auf einen Misserfolg gewartet.
33:19Er hat Dich gewarnt vor diesem Misserfolg und das ist ganz was anderes.
33:24Leider habt Ihr den ja nun auch verkrault.
33:27Egal.
33:29Aus Fehlern wird man klug.
33:31Also ich werde jetzt hier mal wieder ein bisschen aktiver werden.
33:34Und als erstes knöpfen wir uns die Herren von der Börsenaufsicht vor.
33:39Ja, und Roland?
33:40Ach, der wird das schlucken müssen.
33:43Komm.
33:44Kurz nehmen wir die Nase.
33:48Und dann.
33:50Auf in den Kampf.
34:01Das mag ja alles sein, aber Umsätze mit Tochterfirmen der AG,
34:04wie Umsätze mit Ritten zu verbuchen, ist leider nicht die feine Art.
34:07Das ist, wie wenn man Geld von einer Tasche in die andere steckt.
34:10Ja, aber die Umsätze sind ja auch mit Ritten zustande gekommen.
34:12Aber leider nicht im ersten Vatal, sondern im zweiten.
34:15Ganz zu schweigen von den Transaktionen leitenden Angestellten.
34:18Die werden wir im Übrigen noch genauer prüfen.
34:20Herr Schaller, mein Bruder und ich haben gekauft, nicht verkauft.
34:23Karl Thufer, Sie hören von uns.
34:39Waren das die Prüfer?
34:41Ja, Sie haben Akten mitgenommen und Disketten kopiert und was weiß ich alles.
34:44Und? Was sagen Sie?
34:45Ja, was jeder sagt. Wir hätten beschissen.
34:48Und dass Dr. Holzknecht gekündigt hat, das lässt uns noch schlechter aussehen.
34:51Also da gibt's nur eins. Umsatz steigern und Gewinn machen. Ganz gleich, was dabei rauskommt.
34:57Wenn der Gewinn stimmt, dann ist den Aktionären alles andere vollkommen wurscht.
35:02Das sagst du so leicht.
35:04Ich hab ja nicht gesagt, dass es leicht ist. Es ist verdammt schwer. Aber möglich.
35:09Also ich bin sowieso gerade dabei, eine groß angelegte Werbekampagne zu starten.
35:13Chris Gellert fotografiert ab morgen an den schönsten Motiven in Augsburg.
35:16Aber Birgit, das kostet doch wieder ein Vermögen.
35:18Ja, ohne Werbung läuft da gar nichts. Also Kinder, ran an die Arbeit. Kommt.
35:32Ich hab's Handy dabei. Es ist immer an. Also du kannst mich jederzeit erreichen.
35:36Ist ja gut. Wir haben alles im Griff. Was, Florian?
35:39Und dir bring ich was ganz Tolles mit.
35:41Du kannst ja Hedda mal fragen, wenn du frei brauchst. Sie nimmt dir Florian bestimmt mal ab.
35:45Macht dir mal keine Sorgen. Sobald ihr weg seid, packe ich in aller Ruhe Florians Sachen.
35:50Und dann machen wir bei mir zu Hause eine Männer-WG auf.
35:58Warte, wir wollen mal sehen, wer da ist.
36:00Oh, pass. Das ist der Blut.
36:03Hallo.
36:04Tag, Herr Althof.
36:05Tag, Herr Rölsbrecht.
36:07Na, wissen Sie schon, August ist wieder in der Firma. An dieser Stelle.
36:11Ja, dazu hab ich ihm geraten. Aber das geht mich nichts mehr an.
36:16Tun Sie mal nicht so, als ob Ihnen das egal wäre.
36:18Sie sind doch nicht der Mann, der mit 45 in Rente geht, sich vor seine Hütte setzt und den Gänseln
36:23zu guckt.
36:24Das hab ich auch nicht vor.
36:25Ich bin soweit.
36:26Na gut. Aber darüber reden wir nochmal, ja?
36:28Dann passen Sie mir gut auf Lena aus.
36:30Tschüss, mein Kleiner.
36:32Tschüss.
36:34Aber ich muss Sie warnen. Ich bin nicht schwindelfrei.
36:36Deshalb beschränkt sich meine Erfahrung mit Bergen auf die einmalige Besteigung des Olympiabergs in München.
36:41Also Sie können auch noch ein Rückzieher machen.
36:42Wir müssen auch nicht klettern.
36:44Lange Spaziergänge haben auch was Schönes, ne?
36:46Also, macht's gut. Tschüss.
36:48Tschüss.
36:56Zwei links, zwei rechts und dann langsam abnehmen.
36:59Danke.
37:01Hallo, Frau Offenbach.
37:04Hat Lena Ihnen gesagt, dass...
37:05Ja.
37:11Er schläft.
37:13Aber er ist schon wieder viel klarer.
37:15Und der Professor war bei der Visite sehr zufrieden mit ihm.
37:20Hat er schon was gegessen?
37:21Ja.
37:22Und rasiert hab ich ihn auch.
37:24Ach.
37:33Also, dann geh ich jetzt mal.
37:37Darf ich Sie etwas fragen?
37:39Ich dachte, Sie und mein Sohn, Sie sind nicht mehr zusammen.
37:43Ja, das dachte ich auch.
37:45Aber schauen Sie ihn an.
37:49Ich kann ihn einfach nicht alleine lassen jetzt.
37:51Und es ist beinahe so, als hätte uns erst alle Schlimme näher gebracht.
37:55Ich liebe ihn.
37:57Ja, ja.
37:58Nicht nur die guten Zeiten sind für etwas nutzend, sondern auch die schlechten.
38:01Aber das merkt man meistens erst in meinem Alter.
38:03Sie haben Glück.
38:05Wenn man das so sagen darf in dieser Situation.
38:07Übrigens.
38:09Ich heiße nicht mehr Offenbach.
38:11August und ich, wir haben geheiratet.
38:13Ach so.
38:14Das freut mich aber.
38:16Dann kann ich es Ihnen ja auch sagen.
38:18Felix und ich werden heiraten.
38:20Wenn es Ihnen ein bisschen besser geht.
38:24Natalie, Sie wollen Felix wirklich?
38:26Jetzt erst recht.
38:29Nein, der Klinik.
38:37Natalie wollte mit mir reden.
38:40Das weiß ich nicht.
38:44Ich muss erst mit Natalie klarkommen.
38:46Ich habe einen Tisch reserviert im goldenen Lamm.
38:48Zwei Sterne Schuppen.
38:50Ja, das weiß ich trotzdem.
38:53Ach, da kommt sie.
38:54Also ich sehe dich dann im Studio.
38:56Wenn nicht heute, dann gleich morgen früh.
38:57Okay?
38:58Ciao.
39:00Hallo.
39:01Hi.
39:03Mich.
39:05Ich, ich, ich muss dir was sagen.
39:07Und danach willst du mir vielleicht keinen Kuss mehr geben.
39:10Das fällt mir nicht leicht.
39:12Das musst du mir glauben.
39:14Ich, ich habe dich unheimlich gern.
39:17Und...
39:17Aber?
39:19Felix und ich werden heiraten.
39:23Was?
39:26Spinnst du?
39:27Ja, total.
39:34Uwe, bitte.
39:36Er hat doch niemanden mehr außer mir.
39:38Du, du bist jung und gesund.
39:42Uwe.
39:54Wo liegt denn der Fliegsalter?
40:08Wie kann sie Nathalie das antun?
40:11Sie war für sie doch nur eine bequeme Absteige, jahrelang.
40:13Sie haben sie belogen und betrogen und jetzt,
40:15jetzt wo sie auf der Schnauze liegen, da ist sie auf einmal wieder gut genug.
40:19Uwe!
40:19Wenn sie auch nur einen Funken Anstand haben,
40:21dann lassen sie sie gehen und ihr eigenes Leben.
40:24Felix!
40:25Oh Gott, es tut mir ja so leid.
40:26Er hat ja doch hoffentlich nichts getan.
40:31Was ist denn hier los?
40:56Mein Gott, ist das schön hier.
40:59Wo ist denn dieser See?
41:01Zehn Minuten in der Richtung zu Fuß.
41:04Wenn wir uns beeilen, können wir uns noch ein bisschen an den Zuversetzen
41:06und in die Sterne gucken.
41:07Hier oben sieht man sehr viel mehr als in der Stadt.
41:09Soll ich Ihnen das abnehmen?
41:11Nee, danke.
41:23Bitte schön.
41:35So, machen Sie sich schon mal gemütlich.
41:38Das Zimmer ist hier rechts.
41:39Ich bin sofort wieder da.
41:40Ich bin sofort wieder da.
42:19Ich bin sofort wieder da.
42:23Und?
42:25Ja, hier kann man es schon aushalten.
42:28Ja.
42:30Was meinen Sie, gehen wir noch zum See?
42:33Gerne, klar.
42:36Ja, nehmen Sie doch bitte hier die Gläser und ich bringe Ihnen den Champagner.
42:42Dann trinken wir aber aufs Duo, ja?
42:45Gerne.
43:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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