- vor 19 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Hören Sie, Westermann, unsere Manufaktur arbeitet seit 40 Jahren mit Ihrer Firma zusammen.
00:05Und Sie wollen mir erzählen, Sie können nicht liefern?
00:07Erzählen Sie das unserem Anwalt.
00:09Was soll das heißen? Keiner unserer Lieferanten?
00:12Er sagt, sein Lager ist leer. Er kann frühestens in zwei Monaten liefern.
00:16Was?
00:17Und dann nur eine kleine Menge.
00:18In zwei Monaten? Das ist doch viel zu spät.
00:20Natürlich ist das zu spät.
00:22Ohne dieses verdammte Zeug können wir keinen einzigen Teller produzieren.
00:26Was heißt das jetzt?
00:28Ohne Kaolin keine Lieferung.
00:32Wenn wir nicht sofort etwas unternehmen, können wir den Großauftrag nicht erfüllen.
01:10Das heißt also, dass das...
01:12Hören Sie auf zu stottern.
01:14Wir haben einiges zu tun.
01:16Ja. Was ganz genau haben wir jetzt zu tun?
01:19Dass Sie sich zum Beispiel ans Telefon hängen, um andere Lieferanten auswendig zu machen.
01:23Frau van Weiden, um diese Uhrzeit?
01:26Ja, um diese Uhrzeit.
01:28Aber wie müssen wir an dieses verdammte Kaolin kommen?
01:31Oder wissen Sie, wie man vielleicht Porzellan ohne dieses Zeug herstellt?
01:35Sagen Sie, vielleicht sollte ich die anderen Abteilungsleiter benachrichtigen?
01:39Warum?
01:41Ich weiß nicht. Vielleicht sollten wir die Produktion stoppen, solange wir nicht wissen, ob wir den Auftrag erfüllen können.
01:46Wir werden diesen Auftrag erfüllen.
01:49Oh, gut.
01:50Frau Hertel?
01:52Ja?
01:53Niemand darf davon erfahren. Es ist nicht nötig, die anderen zu beunruhigen.
01:58Ich erwarte absolutes Stillschweigen.
02:01Selbstverständlich.
02:02Sie können sich auf mich verlassen.
02:16Das ging aber schnell.
02:21Das war nicht besonders kompliziert.
02:23Vielleicht versuche ich mich auch in der Porzellanproduktion.
02:26Genug Kaolin habe ich jedenfalls.
02:28Wie wichtig doch plötzlich so ein bisschen Tonerde werden kann.
02:31Ein bisschen ist gut.
02:32Tja, endlich bekommt Annabelle, was sie verdient.
02:35Ich kann es gar nicht abwarten, hier ins Gesicht zu sagen, wer dahinter steckt.
02:38Noch ist es nicht so weit.
02:40Noch nicht, aber bald.
02:41Viktoria.
02:42Was?
02:43Es wird nur funktionieren, wenn du dich zurückhältst.
02:46Ich bin keine Anfänger.
02:47Wenn Annabelle oder Richard nur im Entferntesten darauf kommen, dass wir dahinter stecken, ist unser Plan gescheitert.
02:52Mach dir keine Sorgen.
02:54Es wird niemand erfahren, dass es unser Verdienst ist, dass Annabelles mickrige kleine Porzellan-Klitsche demnächst Geschichte ist.
02:59Auch Hagen nicht.
03:01Ich gehöre nicht zu den Frauen, die ihren Ehemännern jede Kleinigkeit erzählen.
03:05Scheine ich von dir zu haben.
03:29Oh, ich hab dich gar nicht gesehen.
03:30Ja, das hab ich gemerkt. Setz dich doch. Willst du was trinken?
03:33Ähm, ja, ne Cola.
03:36Na, da ist ja noch eine unserer Helden, auf die unsterblicher Ruhm wartet, ne?
03:40Was?
03:41Ja, die ganzen Scheichs und Filmstars, die jetzt im Royal Sophia absteigen, werden bald von Tellern essen, die du gemalt
03:47hast.
03:47Natürlich unter den wachsamen Augen von unserem brillanten Designer hier.
03:51Aber ich mach doch erst ein Praktikum.
03:53Ja, nicht auf diesen Schwärzer.
03:54Ist doch okay.
03:55Scheiß und Filmstars. Das waren deine Worte, mein Freund.
03:58Könntest du vielleicht aufhören zu grinsen und ihr eine Cola holen?
04:01Na ja.
04:01Cola, komm sofort.
04:03Naja, du brauchst dir keine Sorgen. Mit dem Auftrag werden wir das schon ganz gut hinbekommen.
04:07Wie lange wohnt ihr schon zusammen?
04:09Mir kommt es voll wie Jahrhunderte, aber es liegt wahrscheinlich daran, dass ständig immer irgendwas passiert.
04:14Oh, wenn du mit dem Aufräumen zu Hause genauso schnell wärst.
04:16Wieso? Ja, glaub ich.
04:21Die verliert ja auch keine Zeit.
04:23Wie, wer? Maike?
04:25Die ist gar nicht blöd.
04:27Mach dich an deinen Chef ran und der Ausbildungsplatz ist dir sicher.
04:30Du denkst ja auch immer nur das Beste von dem Menschen, was?
04:33Es ist doch offensichtlich, was hier läuft.
04:37Vielleicht mag sie Kolja.
04:40Wie, A, du meinst?
04:41Ja, warum nicht? Ist doch möglich.
04:56Ähm, hallo Ben, ich bin's.
04:58Ich dachte, ähm, es ist schon so spät und, ähm, arbeitest du noch?
05:05Also, meld dich doch mal.
05:12Ben?
05:16Kann ich reinkommen?
05:18Ben kommt jeden Moment nach Hause.
05:20Umso besser, dann können wir diese Farce endlich beenden.
05:26Nicht jetzt, Max.
05:27Doch, genau jetzt.
05:28Wir müssen reden.
05:29Nein, wir müssen nicht reden.
05:30Wir müssen damit aufhören.
05:31Nina, hör mir zu.
05:34Vielleicht denkst du, dass du, Ben, irgendwas schuldig bist.
05:37Aber das ist nicht so.
05:39Max.
05:39Ich liebe dich und du liebst mich auch.
05:42Du bist meine Frau.
05:44Diese Nacht zwischen uns wäre nicht passiert, wenn es anders wäre.
05:49Mach es uns doch bitte nicht so schwer, Max.
05:51Du machst es uns schwer.
05:54Wirf es nicht weg.
05:55Gib uns eine Chance.
06:03Ich habe mich entschieden, Max.
06:06Das glaube ich dir nicht.
06:08Sag mir, dass dir diese Nacht nichts bedeutet hat.
06:12Sag mir, dass du keine Gefühle mehr für mich hast.
06:17Ich liebe Ben.
06:23Dann lass es uns beenden, jetzt und hier.
06:27Was ist das?
06:28Die Scheidungspapiere.
06:30Wenn du dich wirklich entschieden hast, dann unterschreib.
06:33Dann lass ich dich in Ruhe ein für allemal.
06:42Ich wusste, dass du es nicht kannst.
07:08Hat Birgit gesagt, wie lange es in der Manufaktur heute bleibt?
07:13Sie wollte noch auf eine Auftragsbestätigung warten und sie wusste nicht, wie lange das dauern wird.
07:19Ich freue mich ja, dass sie jetzt Chefsekretärin ist, aber dass sie gleich Überstunden machen muss.
07:25Das ist der größte Auftrag, den Falkenthal Porzellan je bekommen hat.
07:30Es ist immer wieder erstaunlich, dass eine Frau wie Annabelle so ein Glück hat.
07:34Das ist kein Glück.
07:36Das ist das Verdienst von Werner und von Daniel und Frederik, dass Falkenthal Porzellan jetzt weltweit bekannt ist.
07:43Tja, und sie erntet jetzt die Lorbeeren.
07:47Ich habe aufgehört, darüber nachzudenken.
07:51Hey.
07:52Hey.
07:53Lilly, geht's dir besser?
07:55Naja.
07:57Also, wenn das morgen früh nicht besser ist, dann bleibst du lieber zu Hause.
08:00Alles geht nicht.
08:01Keuer dreht durch, wenn ich ihn mit der ganzen Arbeit alleine lasse.
08:04Aber wenn du krank bist?
08:06Ach komm, ich gehe heute einfach früh ins Bett und dann geht das schon wieder.
08:12Außerdem kann Koya sich nicht allein um die Entwürfe für das Royce 4 und die Praktikanten kümmern.
08:17Das geht nicht.
08:18Hat Frau van Weyden denn irgendetwas dazu gesagt, dass er Erik und Maike behalten hat?
08:23Ja, sie ist einverstanden zum Glück.
08:25Naja, Praktikanten kosten ja nicht so viel.
08:28Und zum Schluss bekommt der Bessere den Ausbildungsplatz.
08:33Eigentlich gemein, die Weyden in so eine Konkurrenzsituation zu bringen.
08:36War das Koyas Idee?
08:39Hättest du es lieber gehabt, dass er einem von beiden absagt?
08:45Entschuldige.
08:51Du brauchst dich gar nicht so anzustrengen.
08:53Was meinst du damit?
08:55Stell dir nicht dumm.
08:56Ja, ziehst du ja bei Koya die Frauenkarte, damit du den Ausbildungsplatz bekommst.
08:59Stimmt gar nicht.
09:00Na, wie gesagt, du brauchst dich gar nicht anzustrengen.
09:03Der Ausbildungsplatz ist dir so gut wie sicher.
09:05Koya, der konnte mich noch nie leiden.
09:07Also erstens glaube ich nicht, dass Koya nach Sympathie geht, sondern darum, wer der Bessere ist.
09:11Und zweitens habe ich mich nie bei ihm ran geschlampt und das würde ich auch nie tun.
09:14Mhm.
09:15Und was wollte dann dieses Getuschel?
09:17Wir haben uns unterhalten.
09:19Zufällig über den fetten Auftrag?
09:21Ja, darüber und noch über andere Sachen.
09:23Bist du denn so nervös?
09:25Ich bin überhaupt nicht nervös.
09:26Bist du denn so rot?
09:27Wenn du mich so ausfragst?
09:30Oder stehst du etwa auf Koya?
09:33Nein.
09:37Verstehe.
09:38Du verstehst überhaupt nichts.
09:40Ich will nichts von Koya.
09:41Ja, nee.
09:41Ist klar.
09:45Du hast unterschrieben, Nina.
09:47Du bist so gut wie geschehen.
09:50Und es war nicht schwer.
09:52Ich konnte gar nichts anderes tun.
09:56Was immer zwischen Max und mir war.
09:59Es ist vorbei.
10:04Und ist es nicht allein das, was zählt?
10:06Du bist so gut wie geschehen.
10:36Du bist so gut wie geschehen.
10:39Du bist so gut wie geschehen.
10:43Du bist so gut wie geschehen.
10:47Du bist so gut wie geschehen.
10:50Du bist so gut wie geschehen.
10:53Du bist so gut wie geschehen.
10:55Du bist so gut wie geschehen.
10:55Du bist so gut wie geschehen.
10:56Du bist so gut wie geschehen.
10:59Du bist so gut wie geschehen.
11:03Du bist so gut wie geschehen.
11:08Hast du mich vermisst?
11:10Ja, hab ich.
11:13Ich dich auch.
11:15Oh Mann, was für ein Tag.
11:21Pressemitteilungen, neue Broschüren,
11:22alles nur, damit die Welt erfährt,
11:24dass die Royal Saphir-Kette
11:26Faltenteil-Porzellans im neuen Haus- und Hoflieferanten gemacht hat.
11:29Na, Annabelle wird hochzufrieden mit dir sein.
11:33Na wohl, die ist nie zufrieden.
11:36Naja, wo du recht hast.
11:40Ich hab dich die ganze Zeit vermisst.
11:42Jetzt rede ich nur vom Job.
11:44Tut mir leid.
11:45Du wolltest mir doch noch was sagen.
11:46Wollte ich das?
11:48Ja.
11:51Geht es um Paula?
11:53Um Paula?
11:56Ja, sie hat doch angerufen.
11:58Nein, Binn, es ging nicht um Paula.
11:59Es ging darum, dass ich mit Max...
12:02Aber ist das wirklich noch wichtig?
12:04Max und ich, wir lassen uns scheiden.
12:07Lena?
12:09Ja, ja, es geht um Paula.
12:10Und zwar...
12:12Naja, ich dachte, weil Maike ja jetzt das Praktikum
12:14in der Manufaktur anfängt, in der Designabteilung...
12:16Ach so, du meinst, dass es hier
12:18wahrscheinlich eng wird?
12:19Ja, ein bisschen vielleicht.
12:21Na, ich glaube, dass Maike gerne ein paar Tage
12:24auf der Couch schläft.
12:25Ja, gut.
12:26Wenn du meinst.
12:29Warum soll ich ihm wehtun,
12:31nur um mein schlechtes Gewissen loszuwerden?
12:33Nein, ich werde ihm nichts von Max erzählen.
12:36Es gibt hier auch nichts mehr zu erzählen.
12:38Es ist vorbei.
12:39Alles in Ordnung?
12:45Ja.
12:49Ja.
12:51Alles in Ordnung.
12:52Gut.
12:59Ihr habt euch da aber auch festgequatscht, Summer.
13:03Ich glaube ja, dass Maike so ein bisschen
13:05auf dich steht.
13:06Ach so ein Quatsch.
13:07Wir haben nur über den Job geredet.
13:09Aber ist doch süß.
13:11Du musst nicht von dir auf andere schließen.
13:13Erstens habe ich keine Zeit für Frauen.
13:15Und zweitens würde ich nie was
13:16mit einer Arbeitskollegin anfangen.
13:18Aha.
13:19Und was war das dann mit Lilly?
13:20Das war was anderes.
13:25Na ja.
13:26Frauen schaffen sowieso nur Abhängigkeiten.
13:30So sieht's aus.
13:31Ja.
13:32Ich habe bald mein Vorspiel in London
13:33und das Dümmste, was mir jetzt passieren könnte.
13:35Wäre eine Frau?
13:36Wäre eine Frau.
13:41Und was ist, wenn Lilly es nochmal probieren sollte?
13:43Lilly?
13:46Das ist seit der letzten Nacht neulich durch.
13:49Welche letzte Nacht neulich?
13:50Habe ich irgendwas verpasst?
13:52Neulich?
13:53Habe ich neulich gesagt?
13:54Ja.
13:55Ne, ich meinte damals.
13:57Tim, neulich und damals, das ist ein himmelweiter Unterschied.
13:59Ja, ich habe mich halt versprochen.
14:10Max.
14:11Hallo.
14:13Du hast hoffentlich nicht auf mich gewartet.
14:17Nein, ich warte auf Annabelle.
14:19Aber wir haben die vorhin schon vermisst beim Abendessen mit Viktoria und Hagen.
14:23Ja, tut mir leid.
14:24Ich habe es nicht geschafft.
14:26Wie war es denn?
14:27Deine Schwester bleibt in Falkenthal.
14:29Ich weiß.
14:30Wie bitte?
14:31Ich durfte nichts verraten.
14:32Sie wollte es dir unbedingt persönlich sagen.
14:36Das war die gute Nachricht.
14:38Aber wahrscheinlich findest du die schlechte auch ganz wunderbar.
14:42Deine Mutter bleibt auch hier.
14:44Sag bloß, sie war auch zum Abendessen eingeladen.
14:46Ja, allerdings.
14:48Viktoria wollte ihre ganze Familie bei sich haben.
14:50Ich hoffe, du hast Mutter nicht den ganzen Abend Vorwürfe gemacht.
14:53Ja, nein, keine Angst.
14:54Ich habe mich zurückgehalten.
14:56So gut es ging.
14:59Na gut, dann warte nicht mehr so lange.
15:01Ich gehe schlafen.
15:03Max?
15:04Ja.
15:06Geht es dir gut?
15:08Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht so genau.
15:17Nina?
15:19Sie hat die Scheidungspapiere unterschrieben.
15:22Aber du wolltest die Scheidung nicht.
15:24Nein, ich hatte gehofft, dass sie es nicht fertig bringt, zu unterschreiben.
15:29Verstehe.
15:31Es tut mir leid.
15:33Nina lief Petersen.
15:34So ist das nun mal.
15:36Wenigstens haben wir jetzt die Situation ein für allemal geklärt.
15:40Gute Nacht, Vater.
15:44Gute Nacht, mein Junge.
15:58Ich liebe dich.
16:01Ich liebe dich.
16:02Ich liebe dich.
16:03Ist das wahr?
16:04Mehr als ich überhaupt sagen kann.
16:11Ich liebe dich auch.
16:34Ich liebe dich auch.
16:39Na endlich, wo sind Sie denn?
16:40Ich wollte mich wenigstens kurz zu Hause umziehen, Frau van Weiden.
16:43Und haben Sie etwas erreicht?
16:46Ja.
16:46Ja, äh, es gibt vielleicht einen möglichen Kaolin-Lieferanten.
16:50Auch die Mengen, die wir benötigen?
16:52Schon, äh, aber...
16:54Jetzt reden Sie doch schon.
16:55Der Preis ist wesentlich höher.
16:57Wie viel höher?
16:58Es ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen, aber es werden wohl 20 Prozent über
17:02dem Listenpreis sein.
17:04Das ist viel.
17:05Aber egal.
17:07Und weiter?
17:07Die Firma sitzt in Kolumbien.
17:09Das heißt, wir können frühestens in sechs Wochen mit der Lieferung gerechnen.
17:14Bis wann müssen wir uns entschieden haben?
17:17Ein Moment, bitte.
17:18Herein!
17:20Hallo, Liebling.
17:22Ein Moment, bitte.
17:24Kommen Sie doch einfach in die Firma und dann reden wir weiter.
17:29Alles in Ordnung?
17:30Du bist gar nicht nach Hause gekommen.
17:31Ich hab mir Sorgen gemacht.
17:33Es wurde spät gestern und ich wollte dich nicht wecken.
17:36Aber ich habe doch heute früh eine Nachricht bei Katharina für dich hinterlassen.
17:39Ja, die habe ich auch bekommen.
17:40Was ist denn passiert?
17:42Ach, äh, nur ein paar Lieferschwierigkeiten.
17:45Wegen des RICE-A4-Auftrags?
17:47Ja, aber das Problem ist so gut wie gelöst.
17:50Ich muss nur noch den Liefertermin neu verhandeln.
17:53Mach dir keine Gedanken, ich kriege das schon hin.
17:56Kann ich irgendetwas für dich tun?
17:59Nein, ich muss nur noch mit Mittermeier sprechen und dann muss ich aus diesen Klamotten raus.
18:05Ich kann auf dich warten, wir können dann zusammen nach Hause fahren.
18:08Ach, geh schon mal vor, ich...
18:10Es dauert noch ein bisschen mehr.
18:14Okay.
18:16Bis später.
18:33Sag mal, du musst schon wieder los?
18:34Ja.
18:35Sag mal, können wir dann wenigstens zusammen zum Mittagessen?
18:38Oh, eher nicht.
18:42Du hast ganz schön viel zu tun.
18:43Also, ich finde es nicht in Ordnung, dass du jetzt schon wieder in die Manufaktur musst.
18:46Du hast die ganze Nacht durchgearbeitet.
18:48Ich habe jetzt einen Job mit mehr Verantwortung, dann muss man auch mal eine Überstunde machen.
18:53Morgen.
18:53Morgen.
18:55Kaffee?
18:56Na, bloß nicht.
18:57Lieber einen Tee.
19:00Geht's dir denn schon ein bisschen besser?
19:02Nein.
19:03Du brütest bestimmt was aus.
19:05Soll ich Kolja Bescheid sagen?
19:07Nee, ich hole mir gleich was aus der Apotheke.
19:10Dann geht das schon wieder.
19:12Bis dann.
19:13Ja.
19:14Sag mal, ihr macht euch doch alle total verrückt.
19:16Was musst du denn jetzt schon so dringendes erledigen?
19:19Naja, was man als Sekretärin eben so erledigen muss.
19:22Wir sehen uns in der Manufaktur.
19:23Ciao.
19:24Tschüss.
19:28Na, Papilein, hast du Schwierigkeiten mit so einer erfolgreichen Frau an deiner Seite?
19:34Jetzt mal nicht frech werden, junge Dana, hm?
19:37Boah, so hast du mich ewig nicht genannt.
19:39Ja, weil du schon ewig nicht mehr so frech warst.
19:42So, jetzt muss ich aber auch los.
19:45Erwarte dich, ich komme mit dir.
19:49Na gut, dann frühstücke ich eben alleine.
19:58Morgen, Liebling.
19:59Morgen.
20:05Du hättest uns gestern Abend ruhig noch ein bisschen Gesellschaft leisten können.
20:09Ich war müde, ich hatte einen harten Tag.
20:15Du weißt, dass ich meinen Kaffee süß trinke.
20:19Ich finde, du solltest dir mal ein paar Tage freinehmen.
20:23Wirkst viel zu angespannt in letzter Zeit.
20:26Warum? Weil ich meine Bettruhe dein albernen Spielchen vorziehe?
20:29Spielst du auf gestern Abend an?
20:31Du bist doch, Helena, bestimmt nur eingeladen, um Annabelle zu ärgern, oder?
20:35Du warst doch lustig.
20:36Dein Vater fand es nicht so witzig.
20:39Hagen, wir sind eine Familie.
20:41Da kann man sich nicht ständig aus dem Weg gehen.
20:43Wir müssen lernen, miteinander auszukommen.
20:44Nein, das müssen wir nicht.
20:47Ach, keine Lust, mit dir zu reden, wenn du so... so bist.
20:52Was heißt denn so?
20:54So penetrant.
21:00Meine liebe Vicky, ich bin so penetrant, weil wir ständig unsere Pläne...
21:05Entschuldige, ich muss mich korrigieren.
21:07Weil du ständig unsere Pläne über den Haufen wirfst.
21:14Bist du immer noch sauer, weil wir in Falkenthal bleiben?
21:20Ich dachte, du magst dieses Nest.
21:22Du hast doch ein Restaurant hier gekauft und die Kanzlei läuft auch gut.
21:26Also, warum willst du weg?
21:28Warum willst du denn jetzt plötzlich unbedingt bleiben?
21:31Du müsstest doch mittlerweile begriffen haben, dass du gegen Annabelle nichts ausrichten kannst.
21:35Also, warum in Gottes Namen lässt du es nicht gut sein und gibst uns beiden eine Chance zum Glücklichwerden?
21:39Ich glaube nicht an Glück.
21:42Ich glaube an Erfolg.
21:44Und was Annabelle betrifft, sei dir da mal nicht so sicher.
21:58So, wir haben Kaffee.
22:03Croissants.
22:04Fantastisch.
22:05Ich weiß.
22:06Selber, könnte ich dich vielleicht für die nächsten, na so 40 Jahre buchen?
22:12Ich schaue mir mal in meinem Terminkalender nach, aber ich glaube, das lässt sich einrichten.
22:15Okay.
22:21Ich könnte ewig liegen bleiben mit der tollsten Frau, die ich kenne.
22:24Was hast du gesagt?
22:27Ich könnte ewig liegen bleiben.
22:29Ich verstehe nicht so schlecht.
22:30Ich könnte ewig liegen bleiben.
22:33Komisch, ich habe irgendwie...
22:34Ich könnte ewig liegen bleiben mit der tollsten Frau, die ich kenne.
22:38Also, ich könnte ja auch ewig liegen bleiben.
22:42Die da draußen, die brauchen wir uns doch gar nicht, oder?
22:48Warum haben wir das so lange nicht mehr gemacht?
22:51Im Bett liegen, frühstücken?
22:54Keine Ahnung.
22:58Wenn ich überlege, was ich uns für einen Stress gemacht habe die letzten paar Tage.
23:03Ist schon gut.
23:04Sprichst du mir was?
23:05Was denn?
23:06Wir vergessen das ganz einfach.
23:07Wir reden nicht mehr drüber.
23:10Alles, was zählt, ist, dass wir beide zusammen sind.
23:12Und es bleiben.
23:13Und es bleiben.
23:18Wir bleiben heute im Bett.
23:20Den ganzen Tag.
23:23Schwenzen?
23:24Mir ist alles egal.
23:25Hauptsache, wir beide sind zusammen.
23:28Telefon.
23:29Na, nicht dran gehen.
23:32Bitte.
23:33Oh Mist, die Druckerei.
23:35Ich bin nicht da.
23:37Na, ich würde dran gehen.
23:40Wir holen den Tag am Wochenende nach, Ben.
23:45Versprochen.
23:54Ich liebe dich, Ben.
23:58Und ich will dich nie wieder verlieren.
24:02Du hast recht.
24:04Wir müssen nach vorne schauen.
24:07Alles, was war, zählt nicht.
24:11Hauptsache, wir sind zusammen und bleiben es.
24:21Dann könntest du vielleicht morgen die Nachmittagsschicht übernehmen.
24:25Ach, morgen.
24:26Da wollte ich eigentlich mit deinem Freund in die Stadt fahren,
24:29aber ich kann das auch verschieben, wenn du was Wichtiges vorhast.
24:32Na ja, weißt du, wichtig.
24:34Also wir wollten eigentlich, also Lukas und ich, wir wollten doch zueinander.
24:40Ainander?
24:41Na, zu dem Treffen.
24:43Na ja, ich weiß, aber ich dachte, das hast du abgesagt.
24:46Ja, das hatte ich ja auch.
24:48Weil ich da nicht alleine hinwollte,
24:49wenn die ganzen anderen Mütter da mit ihren Männern sitzen.
24:53Du wolltest ja nicht mit.
24:55Ja stimmt, ich stehe nicht besonders auf Geburtspriesterinnen.
24:58Also ich finde ja, du machst das richtig toll.
25:01Na ja?
25:02Was denn genau?
25:04Na ja, wie du so über deinen Schatten springst
25:07und wie du mit dem armen Lukas alleine dahin gehst.
25:11Du bist ein richtiges Vorbild für alle alleinerziehenden Mütter.
25:16Ähm, ja, also eigentlich wollte ich da auch gar nicht alleine hin.
25:21Also ich übernehme morgen gerne die Schicht,
25:23damit du mit Stefan und mit Lukas da hingehen kannst.
25:27Ey, du hast gepetzt.
25:29Das war doch gar nicht nötig.
25:31Ähm, bist du nicht sauer?
25:33Sauer ich, weil ich einen anderen nicht sehen kann,
25:35die mir immer sagt, dass meine Meridiane verstopft sind
25:37und meine Haurer krankt?
25:42Äh, weißt du, wo mein Schlüssel ist?
25:45Achso, nee, warte, ich glaube, ich habe ihn.
26:07Ja, ich glaube, ich glaube, ich glaube, ich habe ihn nicht verstanden.
26:21Hallo, Max.
26:24Vater, lass das bitte.
26:27Ich habe nur Hallo gesagt.
26:29Ja, bei diesem Ton.
26:32Ich bin okay.
26:35Du siehst aber nicht so aus.
26:37Was willst du denn hören?
26:39Ja, ich hatte gehofft, Nina gibt uns noch eine Chance.
26:42Und nein, ich kann nicht verstehen, dass sie es nicht tut.
26:46Vielleicht war es dumm von mir,
26:47ihr die Pistole auf die Brust zu setzen
26:48und ihr die Scheidungsunterlagen vor die Nase zu knallen.
26:51Aber irgendwer musste doch dafür sorgen, dass sie sich entscheidet.
26:55Und das hat sie.
26:58Und jetzt lass uns bitte das Thema wechseln.
26:59Ich möchte nicht mehr darüber sprechen.
27:06Hast du dir mein Angebot überlegt?
27:12Du meinst, ich soll deine Strategie fahren
27:14und mich in die Arbeit stürzen, um Nina zu vergessen?
27:17Es hilft.
27:19Dir vielleicht.
27:21Komm, mein Versuch ist es wert
27:22und ich kann dich gut gebrauchen.
27:24Du hast Viktoria
27:25und sie hat wenig Interesse
27:27in einer Zusammenarbeit mit mir.
27:28Aber ihr würdet euch gar nicht in die Quere kommen.
27:31Ich brauche Viktoria mit ihren Erfahrungen
27:33im Augenblick vor allem für die Auslandsprojekte.
27:36Und du könntest hier vor Ort sein.
27:39Du wünschst dir wirklich nichts mehr,
27:41als dass ich für die Van Weyden Group arbeite.
27:43Oder für die Malefaktur.
27:44Hauptsache in meiner Nähe.
27:48Manchmal muss man respektieren,
27:49dass sich Wünsche nicht erfüllen.
27:51In dieser Hinsicht sitzen wir wohl im Moment im selben Boot.
28:06Bedauern wir Ihnen mitteilen zu müssen,
28:07dass momentan leider kein Kaolin lieferbar ist.
28:11Was ist denn los, Frau Hertel?
28:13Schlechte Neuigkeit?
28:14Wie kommen Sie da rum?
28:16Na, bei Ihrem Gesichtsausdruck.
28:18Äh, nein, es ist alles in Ordnung.
28:20Sagen Sie, Elsa sollte der Tresen nicht besetzt sein?
28:23Ähm, ach und, alle faxe Telefonate
28:25betreffend des Royal Saphir Auftrages
28:27direkt an mich.
28:30Ach, ich hab hier noch...
28:31Elsa, nicht jetzt, bitte.
28:33Es ist aber wichtig.
28:34Ja, dann kümmern Sie sich darum.
28:37Äh, mach mir mal bitte einen Kaffee in den Starken.
28:39Ist wirklich alles in Ordnung, Mama?
28:41Ja, große Ach, ich hab einfach viel zu tun.
28:44Ja.
28:45Und die ganze Nacht nicht geschlafen.
28:46Dankeschön.
28:47Mach mal Pause.
28:49Es geht jetzt leider nicht.
28:50Hat Frau Van Weiden schon gesagt,
28:52wann die Prototypen für den Hotel Auftrag
28:53grundiert werden sollen?
28:54Äh, ach so, ja, die Grundierung.
28:56Ähm, nein, weißt du, im Moment hat sie, äh, viel zu tun.
28:58Ja, aber wenn die Prototypen nicht fertig werden,
29:00dann können wir nicht produzieren.
29:02Ich weiß, Kolja, warte doch einfach,
29:04bis sie sich bei dir meldet.
29:05Mach dir nicht so einen Stress.
29:09Dr. Mittermeiers Büro hat angerufen.
29:12Menschenskinder, warum sagen Sie mir denn das nicht?
29:14Na, das wollte ich ja,
29:14das hat sie vorhin nicht so sehr interessiert,
29:16also hatte ich mich drum gekümmert.
29:18Worum haben Sie sich gekümmert?
29:20Na, Dr. Mittermeier ist nicht zu sprechen,
29:21aber in einer halben Stunde hat sein Assistent
29:23Zeit für ein Telefonat.
29:24Zufrieden, Frau Hertel?
29:29Oh, ich wusste nicht, dass du da bist.
29:40Ich bring mich auf den neuesten Stand.
29:42Ein paar Tage raus aus den Geschäften
29:43und schon verpasst man die Hälfte.
29:47Sag mal, was hast du dir eigentlich dabei gedacht,
29:49Helena zu diesem Abendessen einzuladen?
29:52Ich weiß, dass du darüber nicht glücklich warst.
29:54Aber mir war es wirklich wichtig,
29:56die gesamte Familie an einem Tisch sitzen zu haben,
29:59ohne irgendjemanden auszugrenzen.
30:01Da hättest du etwas sagen können.
30:03Wie bist du dann gekommen?
30:07Wenn du dich mit Helena versöhnen willst, gut.
30:09Aber erwarte das bitte nicht von mir.
30:13Ich dachte einfach, es wäre eine gute Idee.
30:15War es wohl nicht?
30:17Es tut mir leid.
30:22Hast du irgendwas von Max gehört?
30:27Er ist in keiner guten Verfassung.
30:29Wieso?
30:30Was ist passiert?
30:33Ach, äh...
30:34Ich will mich nicht in sein Privatleben einmischen.
30:37Aber vielleicht könntest du mal mit ihm reden.
30:40Und ihn davon überzeugen, dass es ihm gut täte,
30:42weiter wie die Firma zu arbeiten.
30:44Ich dachte, er wollte hier in der Manufaktur mithelfen.
30:48Ja, das wird er im Augenblick nie mehr.
30:50Naja, dann weißt du, was er von unserer Firmenpolitik hält.
30:53Aber er hätte mit deinem Ressort gar nichts zu tun.
30:57Denn du würdest das komplette Auslandsgeschäft übernehmen.
31:02Du willst mir das Auslandsgeschäft übertragen?
31:05Ja, ich dachte zunächst an Tokio.
31:07Um die Yamoto-Fusion abzuwickeln.
31:10Das Yamoto-Projekt?
31:12Ja, natürlich nur, wenn du willst.
31:14Ja, natürlich will ich.
31:15Na siehst du, dann verstehst du ja auch, warum ich Max hier brauche.
31:18Weil du viel unterwegs sein wirst.
31:20Ich werde mit ihm reden.
31:21Ich kann ihn bestimmt umstimmen.
31:23Danke.
31:24Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann.
31:27Was war eigentlich gestern Abend in der Manufaktur los?
31:30Warum musste Annabelle so überstürzt aufbrechen?
31:33Irgendwelche Unstimmigkeiten mit deinem Lieferanten.
31:36Schlimm?
31:37Ich glaube nicht.
31:39Ich habe vorhin mit ihr gesprochen.
31:40Sie scheint soweit wieder alles im Griff zu haben.
31:43Dann ist ja gut.
31:46Ja.
31:47Warum?
31:49Nur so?
31:50Ja.
31:52Frau Höppel, haben Sie Mittermeier erreicht?
31:55Deinen Assistenten?
31:57Ja, gut, verbinden Sie.
32:03Nein, nein.
32:04Wir müssen nur noch mal über den Liefertermin sprechen.
32:09Nun, wir sind auch abhängig von unseren Lieferanten
32:11und müssen flexibel auf deren Möglichkeiten reagieren.
32:17Alles, was wir benötigen, ist eine Verlängerung der Lieferfrist.
32:25Dann möchte ich mit Ihrem Chef darüber sprechen.
32:30Er soll mir persönlich erklären, warum das nicht geht.
32:35Tja!
32:45Hagen, ich muss Ihnen noch mal wegen einer vertraglichen Frage sprechen.
32:49Wir treffen uns in einer Stunde in meinem Büro.
32:52Nein, das ist keine Bitte.
32:55Bis gleich.
33:01Danke, dass du mir hilfst.
33:03Aber wenn Frau Höppel mir nachher den Kopf abreißt,
33:06weil der Empfang nicht besetzt ist,
33:07dann musst du mir helfen.
33:08Ach, Birgit macht das nicht.
33:11Das sah vorn aber ganz anders aus.
33:13Ja, die Ärmste hat die ganze Nacht durchgearbeitet.
33:16Wahrscheinlich ist sie deswegen so nervös.
33:19Sonst ist sie ganz anders.
33:21Hoffentlich.
33:23Ich hatte nämlich mal eine Arbeitskollegin,
33:24als ich im Friseursalon gearbeitet habe.
33:26Mit der hatte ich wirklich immer einen Riesenspaß,
33:29bis sie Filialeiterin geworden ist.
33:31Ach, hier.
33:33Ich meine, ich hatte nämlich den Eindruck,
33:35dass ihr der Job ganz schön zu Kopf gestiegen ist.
33:38Ich kenne Birgit.
33:39Dir ist nicht so.
33:40Das ist sicherlich nur der Stress in dem neuen Job.
33:45Und wenn da gerade irgendwas schiefläuft?
33:48Also mit der Hotelkette.
33:50Frau van Weiden ist auch so komisch.
33:52Meinst du?
33:55Sie würden uns doch sagen,
33:56wenn es da ein Problem gäbe, oder?
34:02Sag mal.
34:05Was ist eigentlich so eine Geburtspriesterin?
34:08Na ja, sowas wie eine Hebamme.
34:09Aber eben ganzheitlich.
34:12Sie helfen den Kindern,
34:14mit einer wachen Seele auf die Welt zu kommen.
34:17Bitte was?
34:18Na ja, so genau habe ich das jetzt auch nicht verstanden.
34:21Aber Ananda ist nett.
34:23Auch wenn es ihr vielleicht ein bisschen esoterisch ist.
34:28Ach übrigens, die muss ich mal anrufen.
34:33Danke.
34:50Hallo, Ananda.
34:53Sei du auch gegrüßt.
34:56Ja, Lukas geht schon viel besser.
34:59Deshalb kann ich auch kommen.
35:05Was?
35:09Also hier...
35:11Ja klar, der Kurs, der hat auch hier stattgefunden.
35:16Okay.
35:18Ja.
35:19Also dann bis später.
35:24Alles klar?
35:29Fällt das Treffen aus?
35:32Nee.
35:33Das Treffen für eine Stadt, und zwar...
35:37hier.
35:43Heute Nachmittag.
35:44Ja, da müsste ich noch was abklären, aber dann würde ich mich zurückmelden.
35:48Ja, bis dann.
35:49Ich melde mich.
35:51Hey.
35:57Wir sind bei der Arbeit.
35:59Das ist mir total egal.
36:02Na, der Termin in der Druckerei scheint ja ganz gut gelaufen zu sein.
36:05Ja, der auch.
36:06Die Broschüren sind fertig, ich habe etwas Zeit.
36:08Was ist mit dir?
36:09Ich habe meine Fotos abgegeben und habe auch etwas Zeit.
36:13Super.
36:14Was ist denn los mit dir?
36:17Ich, äh...
36:18habe heute Morgen die Schaltungsportiere in der Küche gefunden.
36:22Ja, ich würde es dir eigentlich gleich sagen.
36:27Tja.
36:29Sieht so aus, als wirst du mich nicht mehr los.
36:32Ich bin so gut wie geschieden.
36:35Das heißt?
36:38Das heißt, dass wir ja heiraten können.
36:41Also, wenn du mich noch willst.
36:43Ich will.
36:46Vorher müssen wir nur eine Sache klären.
36:48Was denn?
36:50Ich habe gerade mit jemandem telefoniert.
36:52Mit wem?
36:55Den Pastor von der Kirche.
36:57Wir brauchen noch einen neuen Hochzeitstermin.
36:59Ja.
37:00Natürlich.
37:01Hm.
37:02Er hat heute Nachmittag Zeit.
37:04Ist das okay?
37:06Ja.
37:06Ist okay.
37:08Gut.
37:17Tja, da müssen wir eigentlich nur noch abwarten.
37:20Gute Arbeit.
37:21Soll ich einen Flug nach Dubai buchen?
37:23Nein, da muss ich nicht hin.
37:25Viktoria.
37:26Ja, hallo.
37:27Wir haben ein Problem.
37:33Ich war gerade bei Richard.
37:36Er ahnt doch nicht, dass wir etwas mit den Problemen von Annabelle zu tun haben.
37:39Herr Schlimmer.
37:40Er sagt, Annabelle hat die Lieferschwierigkeiten gelöst.
37:43Hm.
37:44Das glaubt sie vielleicht.
37:45Vertrau mir.
37:46Es läuft alles nach Plan.
37:47Ja, aber wenn sie einen alternativen Kaolin-Lieferanten findet, dann war alles umsonst.
37:50Sie müsste einen Kaolin-Lieferanten finden, der innerhalb von fünf Tagen liefern kann.
37:54Und das ist unmöglich.
37:55Vertrau mir.
37:56Annabelle ahnt noch nicht, wie ernst ihre Lage ist.
38:00Gut.
38:02Ich will, dass sie bekommt, was sie verdient.
38:03Das wird sie.
38:04Du musst nur geduldiger sein.
38:06Es ist wichtig, dass du nicht die Nerven verlierst.
38:09Ich hab dir gesagt, dass es dauert.
38:12Schade, dass ich nicht hier sein werde, wenn die Bombe platzt.
38:15Richard hat mir das Yamute-Projekt übertragen.
38:17Ich flieg morgen nach Tokio.
38:19Glückwunsch.
38:19Auch wenn ich es schade finde, wenn unsere Treffen dann so schnell wieder ein Ende haben.
38:23Ich komm ja wieder.
38:24Versprochen.
38:25Wie kommt es, dass Richard dich so schnell wieder auf ein so großes Projekt ansetzt?
38:28Wegen Max.
38:29Er soll sich hier um die Geschäfte kümmern und ich soll das Auslandsgeschäft übernehmen.
38:33Und Max macht das mit?
38:35Naja, ich muss ihn noch überzeugen.
38:37Aber wenn ich dafür nach Tokio darf, soll es mir recht sein.
38:40Und Hagen?
38:42Der findet sich langsam damit ab, dass wir hier in Falkenthal bleiben.
38:45Und er weiß, wie wichtig mir meine Arbeit ist.
38:48Du kannst wirklich froh sein, dass du ihn hast.
38:51Eigentlich schon.
38:52Nur eigentlich?
38:54Ach, er ist irgendwie merkwürdig in letzter Zeit.
38:56Vielleicht hat er die Midlife-Crisis.
38:59Wenn er sich in den nächsten Tagen einen viel zu großen Sportwagen kauft, dann weißt du, was los ist.
39:06Tut mir leid.
39:07Der Vertrag lässt keinen anderen Liefertermin zu.
39:10Kann man da nicht etwas drehen?
39:12Jeder Vertrag hat eine Schwachstelle.
39:15Höhere Gewalt zum Beispiel.
39:17Dafür käme eine andere Versicherung auf.
39:19Haben Sie so eine?
39:20Nein.
39:22Tja, dann müssen Sie schon die Manufaktur anzünden, um aus der Sache rauszukommen.
39:27Machen Sie keine blöden Witze.
39:29Lässt die Vertragsstrafe sich nicht anfechten.
39:32Nein, ganz im Gegenteil.
39:34Ab dem Liefertermin erhöht sich die Strafe und zwar täglich.
39:37Dazu kommen noch die Kosten für den verloren gegangenen Auftrag.
39:42Das würde die Manufaktur in ernste Gefahr bringen.
39:46Ich sage Sie nicht gern, aber Sie wollten ja nicht auf mich hören.
39:49Ich habe Sie gewarnt, Sie wollten den Vertrag unbedingt unterschreiben.
39:53Aber wissen Sie was, Annabelle?
39:55Wenn Viktoria und ich schon hierbleiben, dann sollten Sie davon profitieren und auf mich hören.
40:01Ich habe es nicht nötig, auf Sie zu hören.
40:04Okay, dann sorgen Sie dafür, dass der Liefertermin eingehalten wird.
40:27Die letzten Wochen waren ein Albtraum.
40:29Gott sei Dank ist der jetzt vorbei.
40:31Ja.
40:33Sind wir hier?
40:35Ja.
40:38Was ist?
40:40Kriegst du etwa Angst?
40:42Du willst mich doch noch heiraten, oder?
40:51Ich wünsche mir nichts mehr auf der Welt als das.
40:54Gut, dann komm.
41:01Nina.
41:05Wenn ich denke, ich muss dir noch was sagen.
41:07Ja, was immer es ist, wird schon nicht so schlimm sein.
41:12Doch, es ist schlimm.
41:23Es ist etwas passiert.
41:29Ich will dir auch gerne erklären, wieso, obwohl es eigentlich nicht wirklich was zu bedeuten hat.
41:35Was ist passiert?
41:42Ich habe mit Max geschlafen.
41:45Ich habe mit Max geschlafen.
42:04Egal, was du angezettelt hast, steig bitte raus, bevor es dich überrollt.
42:07Du hast es gewusst.
42:08Du hast mir nichts gesagt.
42:09Sie will mich heiraten, sie trifft Max.
42:11Sie will mich heiraten, sie küsst Max.
42:12Sie will mich heiraten, sie schläft mit ihm.
42:13Und entscheidet sich für dich.
42:14Was ist denn das für ein verkorkster Start in die Ehe?
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